| (19) |
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(11) |
EP 3 442 845 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.10.2022 Patentblatt 2022/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.03.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/056116 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/178184 (19.10.2017 Gazette 2017/42) |
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| (54) |
WAGENKASTEN FÜR EIN SCHIENENFAHRZEUG
CAR BODY FOR A RAIL VEHICLE
CAISSE DE WAGON POUR UN VÉHICULE FERROVIAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.04.2016 DE 102016004314
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.02.2019 Patentblatt 2019/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CUYLEN, Jens
42113 Wuppertal (DE)
- SCHAEFER-ENKELER, Andreas
91341 Röttenbach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102014 218 442 FR-A1- 2 446 752 US-A1- 2016 001 789
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FR-A1- 2 433 448 US-A- 5 333 554
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wagenkasten für ein Schienenfahrzeug nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1. Vorgesehen ist danach ein Wagenkasten mit einem Wagenkastenrohbau,
der wenigstens eine Dachöffnung aufweist, die sich in Querrichtung des Wagenkastenrohbaus
zwischen Seitenwand-Obergurten des Wagenkastenrohbaus erstreckt, und mit einem abnehmbaren
Dachelement zum vollständigen Verschließen der wenigstens einen Dachöffnung, wobei
das Dachelement als beidseitig an den Seitenwand-Obergurten lösbar befestigtes Dachmodul
ausgeführt und eine nicht lastführende Außenhaut, und wenigstens einen in Querrichtung
des Wagenkastens und unterhalb der Außenhaut verlaufenden Spriegel zur lastführenden
Verbindung von Seitenwänden des Wagenkastenrohbaus aufweist.
[0002] Ein solcher Wagenkasten ist beispielsweise aus der
FR 2 433 448 A1 bekannt. In der
US 2016/001789 A1 ist eine weitere Ausführungsform eines Wagenkastens für ein Schienenfahrzeug mit
aufsetzbarem Dach offenbart.
[0003] Ein weiterer Wagenkasten ist beispielsweise aus dem Bereich des Lokomotivenbaus (z.B.
Baureihe 120 der Deutschen Bahn) bekannt, wobei Komponenten im Maschinenraum einer
Lokomotive von oben durch große Dachöffnungen eingeführt werden. Die Dachöffnungen
werden mit Dachdeckeln abgedeckt, die meist auch noch Dachausrüstung tragen, wie beispielweise
Stromabnehmer, Hauptschalter und Oberspannungswandler.
[0004] Allgemein werden bei Schienenfahrzeugen, insbesondere solchen für die Personenbeförderung,
im Wagenkasten verschiedene Funktionen realisiert. Als Beispiele können genannt werden:
Schutz des Reisenden vor äußeren Einflüssen, Klimatisierung, usw.. Zu der Umsetzung
dieser Funktionen werden in dem Wagenkasten verschiedene Einbauten vorgenommen. Diese
Erfolgen meist nach Fertigstellung des Wagenkastenrohbaus, was durch dessen typischerweise
röhrenförmige Ausbildung oft nur unter platzbeschränkte Bedingungen erfolgen kann.
Diese Ausbauarbeiten sind deshalb häufig zeit- und kostenintensiv.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Wagenkasten der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass seine Realisierung in einfacher
Weise ermöglicht ist, wobei Platzbeschränkungen vermieden werden sollen, so dass sich
insgesamt gegenüber dem Stand der Technik Zeit- und Kosteneinsparungen ergeben.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Wagenkasten nach Patentanspruch 1.
[0007] Ausgehend von dem eingangs genannten Wagenkasten ist ein solcher Wagenkasten dadurch
gekennzeichnet, dass das Dachelement wenigstens eine unterhalb der Außenhaut angeordnete
funktionale Schicht aufweist, wobei die Außenhaut, der wenigstens eine Spriegel und
die wenigstens eine funktionale Schicht fest untereinander verbunden sind und eine
vormontierbare Einheit bilden.
[0008] Ein derart ausgestatteter Wagenkasten zeichnet sich dadurch aus, dass das vergleichsweise
komplexausgebildete Dachmodul dazu genutzt wird, bereits umfangreiche Funktionen,
die im Wagenkasten zu realisieren sind, zu übernehmen. Insbesondere verschließt das
Dachmodul mit seiner nichtlastführenden Außenhaut die Dachöffnung, während die wenigstens
eine funktionale Schicht bereits vormontiert Teil des Dachmoduls ist und somit nicht
im Nachhinein in den Wagenkasten eingebaut werden muss. Zudem ist hervorzuheben, dass
eine Lastübertragung von einer Seitenwand zur anderen über den wenigstens einen Spriegel
erfolgt, so dass geringe Anforderungen an die Festigkeit der Außenhaut des Dachmoduls
zu stellen sind.
[0009] Das Dachmodul kann wenigstens zwei übereinander angeordnete und fest miteinander
verbundene funktionale Schichten aufweisen. In dieser Weise werden in das Dachmodul
weitere Funktionen integriert, für deren Realisierung am Wagenkasten ebenfalls keine
nachträglichen Einbauarbeiten anfallen.
[0010] Die funktionalen Schichten können aus einer Gruppe ausgewählt sein, die eine Schicht
zur Luftführung für die Klimatisierung eines Innenraums des Wagenkastens, eine Schicht
für elektrische Verbindungen oder eine Schicht für Leitungen zum Transportieren von
flüssigen Kühlmedien umfasst. Beispielsweise kann das Dachmodul von oben nach unten
wie folgt aufgebaut sein: nichtlastführende Außenhaut, Spriegel, Schicht für elektrische
Verbindungen, Schicht für die Klimatisierung eines Innenraums und dachseitiger Abschnitt
einer Innenverkleidung des Wagenkastens. Insbesondere kann die Innenverkleidung des
Wagenkastens, die dem Dach zugewandt ist, die Unterseite des Dachmoduls bilden.
[0011] Bevorzugt durchquert die wenigstens eine funktionale Schicht den Spriegel horizontal.
In diesem Fall ist die funktionale Schicht außerhalb der Spriegel kanalförmig ausgebildet,
während im Spriegelbereich eine Durchgangsöffnung in den jeweiligen Spriegeln die
Kanalfunktion übernimmt.
[0012] Vorzugsweise verläuft eine der funktionalen Schichten horizontal unmittelbar unterhalb
des wenigstens einen Spriegels. Dies gestattet eine platzsparende Unterbringung der
funktionalen Schichten. Alternativ ist es aber auch möglich, dass die funktionale
Schicht in einem vertikalen Abstand zu einer Unterseite der Spriegel angeordnet ist.
[0013] Die vorgesehenen funktionalen Schichten sind kanalförmig ausgebildet. Im Fall einer
Elektroschicht liegen beispielsweise innerhalb eines kanalförmigen Gehäuses diverse
Kabel. Im Fall eines Klimakanals dient ein freier Innenraum der funktionalen Schicht
zur Führung von Luft. Bei Einsatz einer funktionalen Schicht zur Führung von flüssigen
Kühlmedien sind innerhalb eines kanalförmigen Gehäuses geeignete Fluidleitungen untergebracht.
[0014] Das Dachmodul kann im Bereich der Innenverkleidung mit Beleuchtungselementen, Monitoren
und/oder Lautsprechern ausgestattet sein. Durch diese Maßnahmen erhöht sich der Integrationsgrad
des Dachmoduls hinsichtlich unterstützter Funktionen.
[0015] Im Bereich der Dachöffnung kann wenigstens eine Großkomponente angeordnet sein, die
unmittelbar an wenigstens einem der Seitenwand-Obergurte des Wagenkastenrohbaus montiert
ist und im Bereich der wenigstens einen Dachöffnung in einem vertikalen Abstand zu
dem Dachmodul angeordnet ist. Durch die getroffene Anordnung berührt die Großkomponente,
bei der es sich beispielsweise um eine Klimaanlage handeln kann, die nichtlastführende
Außenhaut des Dachmoduls nicht. Die Abstützung und Montage der Großkomponente erfolgt
ausschließlich über einen oder auch zwei Schwerlastschienen, die dann auf die beiden
vorhandenen Seitenwand-Obergurte verteilt wären.
[0016] Die Dachöffnung kann sich über eine gesamte Fläche zwischen Stirnwänden und den Seitenwänden
des Wagenkastenrohbaus erstrecken, wobei dann das Dachmodul wenigstens zwei Spriegel
aufweisen würde. Im Bedarfsfall können noch weitere Spriegel vorgesehen sein, um eine
geeignete Lastführung zwischen den beiden Seitenwänden zu gewährleisten. Ein Dachmodul,
welches eine Dachöffnung der genannten Bemessung verschließen soll, erstreckt sich
somit etwa über die gesamte Dachfläche eines Wagenkastens.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische, auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Wagenkastens,
- Figur 2
- eine schematische Querschnittsansicht eines Dachabschnitts des Wagenkastens von Figur
1 im Bereich von Spriegeln,
- Figur 3
- eine schematische Querschnittsansicht eines Dachabschnittes des Wagenkastens von Figur
1 und
- Figur 4
- eine schematische Querschnittsansicht einer Einzelheit X von Figur 3.
[0018] Aus Figur 1 geht der allgemeine Aufbau eines Wagenkastens für ein Schienenfahrzeug
hervor. Ein Wagenkastenrohbau 1 weist einen zum Dach hin offenen, kastenartigen Aufbau
aus Stirnwänden, Seitenwänden mit Seitenwand-Obergurten 2 und einem Fahrzeugboden
auf. Ein Dachbereich dieses Aufbaus ist über eine gesamte Innenlänge und -breite des
Wagenkastenrohbaus offen. Zum Verschließen der sich ergebenden Dachöffnung 3 dient
ein als vormontierte Einheit vorliegendes Dachmodul 4. Das Dachmodul 4 ist passgenau
in die Dachöffnung 3 von oben einsetzbar, wobei an einer Unterseite einer Außenhaut
5 im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Spriegel 6 zur lastübertragenden Verbindung
zwischen den Seitenwandobergurten 2 vorgesehen sind. Die Spriegel 6 werden, wie später
näher erläutert wird, lösbar unmittelbar mit den Seitenwand-Obergurten 2 lastübertragend
verbunden, so dass die Außenhaut 5 als "nicht lastführend" bezeichnet werden kann,
und zwar bezogen auf Lastübertragungen zwischen den Seitenwand-Obergurten 2 bzw. den
Seitenwänden.
[0019] Aus den Figuren 2 und 3 geht nun der Aufbau des Dachmoduls 4 mehr im Detail hervor.
Die Außenhaut 5 liegt mit ihren Längsrändern 7 über Abstandshalter 8 auf zugeordneten,
nach innen vorspringenden Stegen der Seitenwand-Obergurte 2 auf. Es sind senkrecht
verlaufende Schrauben vorhanden, welche längslaufende Dichtungen zwischen den Längsrändern
7 der Außenhaut 5 und dem Wagenkasten 1 vorspannen.
[0020] Die Außenhaut 5 liegt im vorliegenden Ausführungsbeispiel unmittelbar auf den zwei
Spriegeln 6 auf. Vertikal verlaufende Seitenflächen 10 der Spriegel 6 liegen zugeordneten
Seitenflächen 9 der Seitenwand-Obergurte 2 unmittelbar gegenüber.
[0021] In Anschlussbereichen bei der Einzelheit X in Figur 3 zwischen den Seitenflächen
9 der Seitenwand-Obergurte 2 und den Seitenflächen 10 der Spriegel 6 sind die Seitenwand-Obergurte
2 und die Spriegel 6 jeweils lösbar lasttragend miteinander verbunden. Dies geht mehr
im Detail aus Figur 4 hervor, wobei die Seitenwand-Obergurte 2 mit horizontal verlaufenden
Gewindebohrungen 20 ausgestattet sind, in welche von Seiten des Spriegels 6 kommende
Schrauben 21 eingreifen. Dazu umfassen die Spriegel 6 Flanschplatten 22.
[0022] Außerhalb der Spriegel 6 ist eine erste, kanalförmige funktionale Schicht 11 über
Abstandshalter 12 fest mit der Außenhaut 5 des Dachmoduls 4 verbunden. Im unmittelbaren
Bereich des Spriegels 6 durchquert die erste funktionale Schicht 11 den Spriegel 6,
so dass sich ein durchgehender Kanal ergibt.
[0023] Über unmittelbar von unten an die erste funktionale Schicht 11 anschließende Abstandshalter
13 ist eine zweite, kanalförmige funktionale Schicht 14 angeordnet. Diese zweite funktionale
Schicht 14 ist mit der ersten funktionalen Schicht 11 und der nicht lastführenden
Außenhaut 5 zu einer festen Einheit verbunden. Die zweite funktionale Schicht 14 verläuft
im Bereich der Spriegel 6 unmittelbar unterhalb der Spriegel 6 (Fig. 3).
[0024] Eine Unterseite des Dachmoduls 5, die einem Fahrzeuginnenraum des Wagenkastens 1
zugewandt ist, wird von einer Innenverkleidung 15 gebildet, die über Abstandshalter
16 von unten an die zweite funktionale Schicht 14 gesetzt ist und mit Lautsprechern,
Monitoren, Beleuchtungselementen usw. ausgestattet ist.
[0025] Außerhalb der Spriegel 6 (Fig. 2) sind die erste und die zweite funktionale Schicht
11, 14 seitlich jeweils mit einem längs des Wagenkastens 1 verlaufenden Blech 17 verkleidet,
dessen oberer Rand an einer Unterseite der Außenhaut 5 angebunden ist, während sein
unterer Rand an die Innenverkleidung anschließt.
[0026] Grundsätzlich ist die Funktion der funktionalen Schichten 11, 14 dem Belieben des
Fachmanns überlassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jedoch die erste funktionale
Schicht 1 von einer Elektroschicht gebildet, während die zweite, unmittelbar unterhalb
der Spriegel 6 verlaufende Schicht 14 als Klimaschicht vorliegt.
[0027] In den Figuren 2 und 3 ist außerdem eine Großkomponente 18 veranschaulicht, welche
in einem Abstand zu der Außenhaut 5 oberhalb derselben angeordnet ist. Bei der Großkomponente
18 kann es sich beispielsweise um ein auf dem Dach des Wagenkastens 1 befindliches
Klimagerät handeln. Die Großkomponente 18 steht in keinerlei Kontakt zu der Außenhaut
5 und ist seitlich jeweils an Schwerlastschienen 19 angebunden, die auf einer Oberseite
der Seitenwand-Obergurte 2 vorgesehen sind. Insofern liegen die seitlichen Ränder
7 der Außenhaut 5 einwärts der Schwerlastschienen 19.
1. Wagenkasten für ein Schienenfahrzeug, mit einem Wagenkastenrohbau (1), der wenigstens
eine Dachöffnung (3) aufweist, die sich in Querrichtung des Wagenkastenrohbaus (1)
zwischen Seitenwand-Obergurten (2) des Wagenkastenrohbaus (1) erstreckt, und mit einem
abnehmbaren Dachelement zum vollständigen Verschließen der wenigstens einen Dachöffnung
(3), wobei das Dachelement als beidseitig an den Seitenwand-Obergurten (2) lösbar
befestigtes Dachmodul (4) ausgeführt ist und eine nicht lastführende Außenhaut (5),
wenigstens einen in Querrichtung des Wagenkastens und unterhalb der Außenhaut (5)
verlaufenden Spriegel (6) zur lastführenden Verbindung von Seitenwänden des Wagenkastenrohbaus
(1),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dachelement wenigstens eine unterhalb der Außenhaut (5) angeordnete funktionale
Schicht (11, 14) aufweist, wobei die Außenhaut (5), der wenigstens eine Spriegel (6)
und die wenigstens eine funktionale Schicht (11, 14) fest untereinander verbunden
sind und eine vormontierbare Einheit bilden.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dachmodul (4) wenigstens zwei übereinander angeordnete und fest miteinander verbundene
funktionale Schichten (11, 14) aufweist.
3. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die funktionale/n Schicht/en (11, 14) aus einer Gruppe ausgewählt ist/sind, die eine
Schicht zur Luftführung für die Klimatisierung eines Innenraums des Wagenkastens,
eine Schicht für elektrische Verbindungen oder eine Schicht für Leitungen zum Transport
von flüssigen Kühlmedien umfasst.
4. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine funktionale Schicht (11) den/die Spriegel (6) horizontal durchquert.
5. Wagenkasten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine der funktionalen Schichten (14) horizontal unmittelbar unterhalb des wenigstens
einen Spriegels (6) verläuft.
6. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine funktionale Schicht (11, 14) kanalförmig ausgebildet ist.
7. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dachmodul (4) einen dachseitigen Abschnitt einer Innenverkleidung (15) des Wagenkastens
umfasst, die eine Unterseite des Dachmoduls (4) bildet.
8. Wagenkasten nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dachmodul (4) im Bereich der Innenverkleidung (15) mit Beleuchtungselementen,
Monitoren und/oder Lautsprechern ausgestattet ist.
9. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Dachöffnung (3) wenigstens eine Großkomponente angeordnet ist, die
unmittelbar an wenigstens einem der Seitenwand-Obergurte (2) des Wagenkastenrohbaus
(1) montiert ist und im Bereich der wenigstens einen Dachöffnung (3) in einem vertikalen
Abstand zu dem Dachmodul (4) angeordnet ist.
10. Wagenkasten nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der wenigstens eine Seitenwand-Obergurt (2) im Bereich der wenigstens einen Dachöffnung
(3) an seiner Oberseite mit einer in Längsrichtung des Wagenkastens verlaufenden Schwerlastschiene
(19) ausgestattet ist, an der die wenigstens eine Großkomponente (18) befestigt ist.
11. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Dachöffnung (3) über eine gesamte Fläche zwischen Stirnwänden und den Seitenwänden
des Wagenkastenrohbaus (1) erstreckt, wobei das Dachmodul (4) wenigstens zwei Spriegel
(6) aufweist.
1. Coach body for a rail vehicle, having a coach body shell (1), which has at least one
roof opening (3) which extends in the transverse direction of the coach body shell
(1) between side wall upper chords (2) of the coach body shell (1), and having a removable
roof element for completely closing the at least one roof opening (3), wherein the
roof element is configured as a roof module (4) which is releasably fastened to the
side wall upper chords (2) on both sides and has a nonload-carrying outer skin (5),
at least one bow (6) extending in the transverse direction of the coach body and below
the outer skin (5) and serving for the load-carrying connection of side walls of the
coach body shell (1), characterized in that the roof element has at least one functional layer (11, 14) arranged below the outer
skin (5), wherein the outer skin (5), the at least one bow (6) and the at least one
functional layer (11, 14) are fixedly connected to one another and form a preassemblable
unit.
2. Coach body according to Claim 1,
characterized in that
the roof module (4) has at least two functional layers (11, 14) which are arranged
above one another and are fixedly connected to one another.
3. Coach body according to either of Claims 1 and 2,
characterized in that
the functional layer or layers (11, 14) is or are selected from a group which comprises
a layer for conducting air for the air-conditioning of an interior of the coach body,
a layer for electrical connections or a layer for lines for the transport of liquid
cooling media.
4. Coach body according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that
the at least one functional layer (11) horizontally crosses through the bow or bows
(6).
5. Coach body according to Claim 2,
characterized in that
one of the functional layers (14) extends horizontally directly below the at least
one bow (6).
6. Coach body according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
the at least one functional layer (11, 14) is designed to be in the form of a duct.
7. Coach body according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the roof module (4) comprises a roof-side portion of an inner lining (15) of the coach
body, which lining forms an underside of the roof module (4).
8. Coach body according to Claim 7,
characterized in that
the roof module (4) is equipped in the region of the inner lining (15) with lighting
elements, monitors, and/or loudspeakers.
9. Coach body according to one of Claims 1 to 8,
characterized in that
at least one large component is arranged in the region of the roof opening (3), which
large component is mounted directly on at least one of the side wall upper chords
(2) of the coach body shell (1) and, in the region of the at least one roof opening
(3), is arranged at a vertical distance from the roof module (4).
10. Coach body according to Claim 9,
characterized in that
the at least one side wall upper chord (2) is equipped, in the region of the at least
one roof opening (3), on its upper side, with a heavy-load rail (19) which extends
in the longitudinal direction of the coach body and on which the at least one large
component (18) is fastened.
11. Coach body according to one of Claims 1 to 10,
characterized in that
the roof opening (3) extends over a whole area between end walls and the side walls
of the coach body shell (1), wherein the roof module (4) has at least two bows (6).
1. Véhicule ferroviaire, comprenant un chaudron (1) de caisse, qui a au moins une ouverture
(3) de plafond, qui s'étend dans la direction transversale du chaudron (1) de caisse
entre des membrures (2) supérieures de paroi latérale du chaudron (1) de caisse et
comprenant un élément de toit amovible pour fermer complètement la au moins une ouverture
(3) de toit, dans lequel l'élément de toit est réalisé sous la forme d'un module (4)
de toit pouvant être fixé de manière amovible des deux côtés aux membrures (2) supérieures
de paroi latérale et a une peau (5) extérieure ne conduisant pas la charge, au moins
un cintre (6) s'étendant dans la direction transversale de la caisse et en-dessous
de la peau (5) extérieure pour la liaison conduisant la charge des parois latérales
du chaudron (1) de caisse,
caractérisé en ce que
l'élément de toit a au moins une couche (11, 14) fonctionnelle disposée en-dessous
de la peau (5) extérieure, la peau (5) extérieure, le au moins un cintre (6) et la
au moins une couche (11, 14) fonctionnelle étant reliés fixement entre eux et formant
une unité pouvant être montée à l'avance.
2. Caisse suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que
le module (4) de toit a au moins deux couches (11, 14) fonctionnelles disposées l'une
au-dessus de l'autre et reliées fixement entre elles.
3. Caisse suivant l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la ou les couches (11, 14) fonctionnelles est / sont choisies dans un groupe, qui
comprend une couche pour la conduite d'air pour le conditionnement d'air de l'intérieur
de la caisse, une couche de liaison électrique ou une couche de conduite de transport
de liquide réfrigérant.
4. Caisse suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la au moins une couche (11) fonctionnelle traverse horizontalement le / les cintres
(6).
5. Caisse suivant la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'une des couches (14) fonctionnelles s'étend horizontalement juste en-dessous du
au moins un cintre (6).
6. Caisse suivant l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
la au moins une couche (11, 14) fonctionnelle est constituée sous la forme d'un conduit.
7. Caisse suivant l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le module (4) de toit comprend une partie du côté du toit d'un habillage (15) intérieur
de la caisse, qui forme un côté inférieur du module (4) de toit.
8. Caisse suivant la revendication 7,
caractérisée en ce que
le module (4) de toit est équipé dans la partie de l'habillage (15) intérieur d'éléments
d'éclairage, de moniteurs et/ou de hautparleurs.
9. Caisse suivant l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
dans la partie de l'ouverture (3) de toit est disposé au moins un gros composant,
qui est monté directement sur au moins l'une des membrures (2) supérieures de paroi
latérale du chaudron (1) de caisse et qui est disposé dans la partie de la au moins
une ouverture (3) de toit à une distance verticale du module (4) de toit.
10. Caisse suivant la revendication 9,
caractérisée en ce que
la au moins une membrure (2) intérieure de paroi latérale est équipée, dans la partie
de la au moins une ouverture (3) de toit sur son côté supérieur, d'un rail (19) pour
charge lourde, qui s'étend dans la direction longitudinale de la caisse et auquel
le au moins un gros composant (18) est fixé.
11. Caisse suivant l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
l'ouverture (3) de toit s'étend sur une surface d'ensemble entre des parois frontales
et les parois latérales du chaudron (1) de caisse, le module (4) de toit ayant au
moins deux cintres (6).


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