[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Platine für eine Druckerpatrone, eine Druckerpatrone
mit einer solchen Platine sowie ein Drucksystem.
[0002] Moderne Drucksysteme weisen Druckerpatronen auf, die Speicher- und Steuerchips haben
oder die dazu eingerichtet sind, mit Speicher- und Steuerchips zu kommunizieren. Hierzu
weisen derartige Druckerpatronen üblicherweise eine Platine auf, die Schnittstellen
oder Kontaktflächen zum Herstellen elektrisch leitender Verbindung zu dem Drucker
ermöglichen.
[0003] Die Funktion eines solchen Drucksystems kann durch eine Leckage von Druckmedium beeinträchtigt
werden, wenn beispielsweise austretendes Druckmedium einen Kurzschluss zwischen zwei
auf der Platine angeordneten Kontaktflächen verursacht. Hierbei ist besonders kritisch,
sofern ein Kurzschluss zwischen einer Kontaktfläche, die im Betrieb des Drucksystems
mit einer hohen Betriebsspannung gekoppelt ist, und einer Kontaktfläche, die im Betrieb
mit einer niedrigen Betriebsspannung gekoppelt ist, entsteht. Durch den Kurzschluss
können Bauteile, die zum Betrieb mit der niedrigen Spannung ausgelegt sind, wie Speicherchips
der Druckerpatrone oder dergleichen, beschädigt werden.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die technische Problemstellung
zugrunde, eine Platine für eine Druckerpatrone, eine Druckerpatrone und ein Drucksystem
anzugeben, die einen zuverlässigen Betrieb eines Drucksystems ermöglichen, wobei insbesondere
die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses zwischen zwei Kontaktflächen durch austretendes
Druckmedium reduziert ist.
[0005] Die voranstehend beschriebene, technische Problemstellung wird jeweils gelöst durch
eine Platine für eine Druckerpatrone nach Anspruch 1, eine Druckerpatrone nach Anspruch
13 sowie ein Drucksystem nach Anspruch 14. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung.
[0006] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung eine Platine für eine Druckerpatrone,
mit einer Mehrzahl von Kontaktflächen, wobei zwei oder mehr der Kontaktflächen in
einer ersten Reihe angeordnet sind, wobei zwei oder mehr der Kontaktflächen in einer
zweiten Reihe angeordnet sind, wobei die erste Reihe einen Abstand zu der zweiten
Reihe aufweist und wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zum Anlegen einer höheren
Betriebsspannung eingerichtet sind, als die Kontaktflächen der ersten Reihe. Dadurch,
dass die Kontaktflächen, welche zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet
sind, in einer separaten Reihe auf der Platine und zu den Kontaktflächen der ersten
Reihe beabstandet angeordnet sind, kann die Gefahr eines Kurzschlusses zwischen einer
Kontaktfläche der ersten Reihe und einer Kontaktfläche der zweiten Reihe verringert
werden.
[0007] Es kann vorgesehen sein, dass alle Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren
Betriebsspannung eingerichtet sind, in der zweiten Reihe angeordnet sind. Alternativ
oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass in der zweiten Reihe ausschließlich Kontaktelemente
vorgesehen sind, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind.
[0008] Es kann vorgesehen sein, dass Kontaktflächen der ersten Reihe zum Koppeln eines Druckers
mit einem Speicherchip der Druckerpatrone eingerichtet sind.
[0009] Wenn vorliegend von einer höheren Betriebsspannung gesprochen wird, so handelt es
sich hierbei insbesondere um eine Spannung, die größer ist, als eine Versorgungsspannung
eines Speicherchips der Druckerpatrone. Bei dem Speicher kann es sich insbesondere
um einen nicht flüchtigen Speicher handeln, wie FLASH, FERAM, EEPROM oder dergleichen.
[0010] In der ersten Reihe können genau zwei, genau drei oder genau vier Kontaktflächen
vorgesehen sein. In der ersten Reihe können genau vier oder mehr Kontaktflächen vorgesehen
sein.
[0011] In der zweiten Reihe können genau zwei, genau drei oder genau vier Kontaktflächen
vorgesehen sein. In der zweiten Reihe können genau vier oder mehr Kontaktflächen vorgesehen
sein.
[0012] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Platine ist vorgesehen, dass zwei oder mehr
Kontaktflächen in einer dritten Reihe angeordnet sind, wobei die dritte Reihe zwischen
der ersten Reihe und der zweiten Reihe angeordnet ist, wobei die dritte Reihe einen
Abstand zu der ersten Reihe und der zweiten Reihe aufweist und wobei die Kontaktflächen
der zweiten Reihe zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind, als
die Kontaktflächen der dritten Reihe.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass Kontaktflächen der dritten Reihe zum Koppeln eines
Druckers mit einem Speicher der Druckerpatrone eingerichtet sind.
[0014] Die Kontaktflächen der dritten Reihe können insbesondere dazu eingerichtet sein,
eine Verbindung zwischen einem Drucker und einem Speicherchip der Druckerpatrone herzustellen.
[0015] Bei den Kontaktflächen der dritten Reihe kann es sich um Kontaktflächen handeln,
die zur Verbindung des Druckers mit Einrichtungen der Druckerpatrone vorgesehen sind,
welche weniger empfindlich auf Spannungsüberhöhungen sind, als Einrichtung der Druckerpatrone,
die Kontaktflächen der ersten Reihe zugeordnet sind. Zum Beispiel kann die dritte
Reihe eine Kontaktfläche zur Kontaktierung eines Erdungsanschlusses eines Speicherchips
der Druckerpatrone aufweisen, währen die erste Reihe eine Kontaktfläche zur Kontaktierung
eines Datenanschlusses eines Speicherchips der Druckerpatrone aufweist. Durch die
Positionierung einer dritten Reihe zwischen der ersten Reihe und der zweiten Reihe
kann die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses zwischen einer Kontaktfläche der ersten
Reihe und einer Kontaktfläche der zweiten Reihe reduziert werden.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass zwischen einer Kontaktfläche der zweiten Reihe und
einer Kontaktfläche der ersten Reihe wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe
angeordnet ist. Beispielsweise können lediglich jeweils außenliegende bzw. and den
Enden der Reihen liegende Kontaktflächen der ersten und der zweiten Reihe jeweils
durch wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe voneinander abgegrenzt sein,
während innenliegende bzw. reihenmittig angeordnete Kontaktflächen der ersten Reihe
eine "Sichtverbindung" zu Kontaktflächen der zweiten Reihe aufweisen können. Bei den
gegenüber der zweiten Reihe abgegrenzten, außenliegenden Kontaktflächen der ersten
Reihe kann es sich beispielsweise um Kontaktflächen handeln, die dazu eingerichtet
sind, mit einer Vorrichtung zur Kurzschlussdetektion gekoppelt zu werden. Bei den
gegenüber der ersten Reihe abgegrenzten, außenliegenden Kontaktflächen der zweiten
Reihe kann es sich beispielsweise um Kontaktflächen handeln, die zum Anlegen einer
höheren Spannung eingerichtet sind, als innenliegende bzw. reihenmittig angeordnete
Kontaktflächen der ersten Reihe.
[0017] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Platine ist vorgesehen, dass zwischen jeder
Kontaktfläche der zweiten Reihe und einer Kontaktfläche der ersten Reihe wenigstens
eine Kontaktfläche der dritten Reihe angeordnet ist. Kontaktflächen der dritten Reihe
können demnach eine Abschattung der Kontaktflächen der dritten Reihe gegenüber Kontaktflächen
der ersten Reihe bewirken.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Platine ist vorgesehen, dass wenigstens eine
Kontaktfläche der dritten Reihe eine Breite hat, die größer ist als eine Breite einer
Kontaktfläche der ersten Reihe oder der zweiten Reihe. Sofern ein Tropfen eines Druckmediums
auf eine Kontaktfläche der dritten Reihe trifft, kann der Tropfen daher aufgefangen,
verbreitert oder abgelenkt werden, um einen Kontakt zu einer Kontaktfläche der zweiten
Reihe zu vermeiden.
[0019] Die Kontaktflächen können zumindest abschnittsweise relativ zu einer Oberfläche einer
die Kontaktflächen tragenden Platte erhaben sein, eine Oberflächenstruktur aufweisen,
einen Absatz oder eine Kante bilden, um einen auftreffenden Tropfen zumindest teilweise
aufzufangen, zu verbreitern oder abzulenken.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Reihe im fertig montierten Zustand der Platine
in einem Drucker oberhalb der zweiten und dritten Reihe angeordnet ist und dass die
dritte Reihe oberhalb der zweiten Reihe angeordnet ist. Im Falle einer Leckage von
Druckmedium passiert ein schwerkraftbedingt fallender Tropfen demnach zunächst die
erste Reihe, nachfolgend die dritte und schließlich die zweite Reihe. Durch die separate,
dreireihige Anordnung der Kontaktflächen kann die Wahrscheinlichkeit einer gleichzeitigen
Benetzung einer Kontaktfläche der ersten und zweiten Reihe reduziert werden.
[0021] Wenn vorliegend von Leckage oder austretendem Druckmedium gesprochen wird, so kann
es sich hierbei auch um Fluide handeln, die beim Einsetzen oder Tausch einer von der
Platine separaten, weiteren, insbesondere benachbarten, Druckerpatrone austreten und
auf die Platine treffen.
[0022] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe eine
Höhe haben, die geringer ist, als eine Höhe einer Kontaktfläche der ersten Reihe oder
der zweiten Reihe. Auf diese Weise können Kontaktflächen der dritten Reihe kompakt
auf der Platine integriert werden, ohne das Platinenlayout gegenüber Anordnungen mit
beispielsweise lediglich zwei Reihen von Kontaktflächen zu vergrößern. Zudem kann
die Streckung von Kontaktflächen der dritten Reihe ein Auffangen und Umlenken von
Leckagetropfen begünstigen, um die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses zwischen
Kontaktflächen der ersten Reihe und Kontaktflächen der dritten Reihe zu vermindern.
[0023] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass eine Höhe der Kontaktflächen der dritten
Reihe weniger als 2 mm beträgt, insbesondere weniger als 1 mm beträgt, insbesondere
weniger als 0,5 mm beträgt.
[0024] Die Platine kann beispielsweise eine Gesamthöhe von 10 mm oder weniger aufweisen.
Eine Kontaktfläche der ersten Reihe oder der zweiten Reihe an beispielsweise eine
Höhe von 3 mm oder weniger aufweisen.
[0025] Alternativ oder ergänzend zu Kontaktflächen kann die dritte Reihe isolierende Erhebungen
aus nichtleitendem Werkstoff haben, um die erste Reihe zumindest abschnittsweise oder
vollständig von der zweiten Reihe abzugrenzen.
[0026] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Platine ist vorgesehen, dass die Kontaktflächen
auf einer Platte aus elektrisch isolierendem Trägerwerkstoff angeordnet sind, wobei
die Platte zwischen den Kontaktflächen der zweiten Reihe eine einzelne Aussparung
aufweist wobei wenigstens die Kontaktflächen der dritten Reihe an die Aussparung angrenzen.
[0027] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Kontaktflächen auf einer Platte aus elektrisch
isolierendem Trägerwerkstoff angeordnet sind, wobei die Platte zwei oder mehr zueinander
beabstandete Aussparungen aufweist und wobei wenigstens eine Kontaktfläche der dritten
Reihe an jeweils eine der Aussparungen angrenzt.
[0028] Durch die voranstehend beschriebenen Anordnungen mit einer oder mehreren Aussparungen
kann erreicht werden, das ursprünglich zur Kontaktierung der Kontaktflächen zweireihig
angeordnete Kontaktelemente eines Druckers nunmehr Kontaktbereiche zu den Kontaktflächen
der Platine ausbilden, die ebenfalls 3-reihig angeordnet sind. Dies kann dadurch bewirkt
werden, dass Aussparungen derart angeordnet sind oder eine einzelne Aussparung derart
dimensioniert ist, dass Kontaktelemente beispielsweise mit ihrem Kopfende in Aussparungen
oder die Aussparung eingreifen, und so der ursprünglich vorgesehene Kontaktpunkt der
Kontaktelemente des Druckers an der jeweils zugeordneten Kontaktfläche der Platine
verlagert wird.
[0029] Eine solche Anordnung bewirkt größere Abstände zwischen den Kontaktbereichen, die
zwischen den Kontaktflächen der Platine und Kontaktelementen eines Druckers ausgebildet
werden, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses aufgrund austretendem Druckmediums
verringert wird. Demnach können die erfindungsgemäßen Vorteile auch im Zusammenwirken
mit Druckern erreicht werden, die ursprünglich für die Ausbildung zweireihiger Kontaktbereiche
zu Kontaktflächen einer Platine einer Druckerpatrone vorgesehen waren.
[0030] Soweit zwei oder mehr zueinander beabstandete Aussparungen auf der Platte vorgesehen
sind, kann es sich beispielsweise um nach Art eines Sacklochs oder eines Langlochs
geformte Aussparungen handeln. Die Aussparungen bzw. eine einzelne Aussparung können
dazu dienen, austretendes Druckmedium beziehungsweise eine Leckage von Druckmedium
aufzunehmen und/oder aus dem Bereich der Kontaktflächen abzuführen, um einen Kurzschluss
zu vermeiden.
[0031] Eine Verlagerung von Kontaktzonen bzw. Kontaktbereichen zwischen den Kontaktflächen
der Platine und Kontaktelementen eines Druckers kann alternativ oder ergänzend zu
den voranstehend beschriebenen Ausnehmungen durch Erhebungen bewirkt werden, wobei
wenigstens zwei der Kontaktflächen der dritten Reihe jeweils eine Erhebung aufweisen,
die zur Anlage jeweils eines Kontaktelements eines Druckers eingerichtet sind.
[0032] Durch die Erhebungen kann demnach die Anordnung von zwischen zweireihigen Kontaktelementen
des Druckers und den Kontaktflächen der dritten Reihe vorgesehenen Kontaktpunkten
oder Kontaktbereichen ausgebildet werden, sodass sich eine dreireihige Anordnung von
Kontaktbereichen zwischen den Kontaktflächen und Kontaktelementen eines Druckers ergibt.
Mit anderen Worten können mithilfe von Erhebungen oder Aussparungen zwischen dreireihig
angeordneten Kontaktflächen der Platine und im nicht kontaktierten Zustand zweireihig
angeordneten Kontaktelementen des Druckers eine dreireihige Anordnung von Kontaktbereichen
zwischen den Kontaktelementen des Druckers und Kontaktflächen der Platine bewirkt
werden.
[0033] Durch die dreireihige Anordnung kann, insbesondere in Kombination mit Ausnehmungen
zum Abführen von Druckmittelleckagen, die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses zwischen
Kontaktflächen der zweiten Reihe und Kontaktflächen der ersten Reihe vermieden werden.
[0034] Es versteht sich, dass die beschriebene Platine nicht nur zur Kontaktierung von Druckern
mit zweireihig angeordneten Kontaktelementen geeignet und vorgesehen ist, sondern
auch mit Druckern verwendet werden kann, die dreireihig angeordnete Kontaktelemente
haben.
[0035] Eine der Kontaktflächen der dritten Reihe kann ein Erdungsanschluss sein, insbesondere
ein Erdungsanschluss für einen Speicherchip der Druckerpatrone.
[0036] Alternativ oder ergänzend kann eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Energieversorgungsanschluss
sein, besondere ein Energieversorgungsanschluss für einen Speicherchip der Druckerpatrone.
[0037] Alternativ oder ergänzend kann eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Taktanschluss
sein, insbesondere ein Taktanschluss eines Speicherchips der Druckerpatrone.
[0038] Alternativ oder ergänzend kann eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Resetanschluss
sein, insbesondere ein Resetanschluss für einen Speicherchip der Druckerpatrone.
[0039] Alternativ oder ergänzend kann eine Kontaktfläche der dritten Reihe ein Datenanschluss
sein, insbesondere ein Datenanschluss für einen Speicherchip der Druckerpatrone.
[0040] Es kann vorgesehen sein, dass die dritte Reihe genau drei Kontaktflächen aufweist.
[0041] Es kann vorgesehen sein, dass eine Kontaktfläche der dritten Reihe wenigstens zwei
Kontaktflächen der dritten Reihe und/oder die Kontaktflächen der zweiten Reihe überspannt,
wobei die überspannende Kontaktfläche insbesondere ein Erdungsanschluss ist.
[0042] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Reihe genau vier Kontaktflächen aufweist
und/oder die zweite Reihe genau zwei Kontaktflächen aufweist.
[0043] Es kann vorgesehen sein, dass wenigstens zwei Kontaktflächen der ersten Reihe zur
Kontaktierung einer Kurzschlussdetektionseinrichtung eines Druckers eingerichtet sind.
[0044] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine der Kontaktflächen der ersten Reihe
ein Erdungsanschluss sein.
[0045] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine der Kontaktflächen der ersten Reihe
ein Energieversorgungsanschluss sein.
[0046] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine der Kontaktflächen der ersten Reihe
ein Taktanschluss sein.
[0047] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine der Kontaktflächen der ersten Reihe
ein Resetanschluss sein.
[0048] Alternativ oder ergänzend kann wenigstens eine der Kontaktflächen eine Kontaktfläche
der ersten Reihe ein Datenanschluss sein.
[0049] Es kann vorgesehen sein, dass ein Abstand zwischen endseitigen Kontaktflächen der
zweiten Reihe größer ist als eine Länge der ersten Reihe. Auf diese Weise kann ein
Versatz zwischen den Kontaktflächen der zweiten Reihe und den Kontaktflächen der ersten
Reihe erreicht werden. In einem fertig montierten Zustand kann auf diese Weise bewirkt
werden, dass ein in vertikaler Richtung fallender bzw. austretender Tropfen zwar entweder
eine der Kontaktflächen der ersten Reihe oder eine der Kontaktflächen der zweiten
Reihe benetzt, aufgrund des Versatzes der Kontaktflächen jedoch nicht beide Kontaktflächen
gleichzeitig benetzt werden, so dass es nicht zu einem Kurzschluss kommt.
[0050] Es kann vorgesehen sein, dass die Platine einen Speicher aufweist, wobei der Speicher
wenigstens mit einem Teil der Kontaktflächen verbunden ist und wobei die Kontaktflächen
der zweiten Reihe zum Anlegen einer Spannung eingerichtet sind, die höher ist, als
die Versorgungsspannung des Speichers. Bei dem Speicher kann es sich insbesondere
um einen nicht flüchtigen Speicher handeln, wie FLASH, FERAM, EEPROM oder dergleichen.
[0051] Es kann vorgesehen sein, dass die Platine mit einem Speicher der Druckerpatrone verbindbar
ist bzw. dazu eingerichtet ist, mit einem Speicher der Druckerpatrone verbunden zu
werden, wobei wenigstens ein Teil der Kontaktflächen mit dem Speicher verbindbar ist
bzw. dazu eingerichtet ist, mit einem Speicher der Druckerpatrone verbunden zu werden,
und wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zum Anlegen einer Spannung eingerichtet
sind, die höher ist, als die Versorgungsspannung des Speichers. Bei dem Speicher kann
es sich insbesondere um einen nicht flüchtigen Speicher handeln, wie FLASH, FERAM,
EEPROM oder dergleichen.
[0052] Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine Druckerpatrone, mit einem
Gehäuse, das ein Vorratsvolumen zur Bevorratung von Tinte aufweist mit einer Platine,
wobei die Platine in erfindungsgemäße Weise gebildet ist. Aus dem voranstehend bereits
für die Platine diskutierten Gründen kann mithilfe der erfindungsgemäßen Druckerpatrone
ein zuverlässiger Druckbetrieb in einem Drucksystem erreicht werden.
[0053] Die Druckerpatrone kann einen Speicher aufweisen, der mit zumindest einem Teil der
Kontaktflächen der Platine verbunden ist. Bei dem Speicher kann es sich insbesondere
um einen nicht flüchtigen Speicher handeln, wie Flash-EEPROM, FERAM (Ferro Electric
Random Access Memory), EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory)
oder dergleichen.
[0054] Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die Erfindung ein Drucksystem, mit einem Drucker
und einer in den Drucker eingesetzten Druckerpatrone, wobei die Druckerpatrone in
erfindungsgemäßer Weise ausgebildet ist, und wobei der Drucker Kontaktelemente hat,
die an den Kontaktflächen der Platine der Druckerpatrone anliegen. Für das Drucksystem
gelten die bereits mit Bezug zu der Platine diskutierten Vorteile eines zuverlässigen
Druckbetriebs aufgrund der Reduzierung der Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses
zwischen Kontaktflächen aufgrund von Leckage eines Druckmediums.
[0055] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Drucksystems sind zwischen den Kontaktelementen
und den Kontaktflächen Anlagebereiche gebildet, wobei die Anlagebereiche der Kontaktflächen
der ersten Reihe in einer ersten Anlagereihe angeordnet sind, und/oder wobei Anlagebereiche
der Kontaktflächen der zweiten Reihe in einer zweiten Anlagereihe angeordnet sind
und/oder wobei Anlagebereiche der Kontaktflächen der dritten Reihe in einer dritten
Anlagereihe angeordnet sind, die zwischen der ersten Anlagereihe und der zweiten Anlagereihe
angeordnet ist.
[0056] Durch eine dreireihige Anordnung der Anlagebereiche kann bewirkt werden, dass die
Wahrscheinlichkeit einer gleichzeitigen Beeinträchtigung mehrerer Anlagebereiche durch
eine Leckage von Druckmedium reduziert wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Drucksystems ist vorgesehen, dass ein Abstand
zwischen endseitigen Anlagebereichen der zweiten Anlagereihe größer ist als eine Länge
der ersten Anlagereihe. Durch den Versatz zwischen den endseitigen Anlagebereichen
der zweiten Reihe gegenüber den Anlagebereichen der ersten Reihe kann die Wahrscheinlichkeit
einer gleichzeitigen Beeinträchtigung der Anlagebereiche der ersten Reihe und der
zweiten Reihe durch beispielsweise einen einzelnen Tropfen austretenden Druckmediums
reduziert werden.
[0057] Es kann vorgesehen sein, dass die Anlagebereiche entlang einer Richtung quer zur
Längserstreckung der Anlagereihen betrachtet keine Überlappung aufweisen. Mit anderen
Worten liegen die Anlagebereiche entlang einer Richtung quer zur Längserstreckung
der Reihen betrachtet nicht in einer Flucht. Durch den Versatz der Anlagebereiche
kann eine gleichzeitige Beeinträchtigung der Anlagebereiche durch beispielsweise einen
einzelnen Tropfen austretenden Druckmediums vermieden werden.
[0058] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung
näher beschrieben zeigen jeweils schematisch:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 2
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 3
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 4
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 5
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 6
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 7
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 8
- eine weitere erfindungsgemäße Platine;
- Fig. 9
- ein Drucksystem eine erfindungsgemäße Druckerpatrone und einen erfindungsgemäßen Drucker.
[0059] Fig. 1 zeigt eine Platine 2 für eine Druckerpatrone. Die Platine 2 hat eine Mehrzahl
von Kontaktflächen 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20.
[0060] Die Kontaktflächen 4, 6, 8, 10 sind in einer ersten Reihe 22 angeordnet. Die Kontaktflächen
18, 20 sind in einer zweiten Reihe 24 angeordnet. Die erste Reihe 22 weist einen Abstand
a1 zu der zweiten Reihe 24 auf.
Die Kontaktflächen 18, 20 der zweiten Reihe 24 sind zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung
eingerichtet, als die Kontaktflächen 4, 6, 8, 10 der ersten Reihe 22. Vorliegend sind
demnach in der zweiten Reihe 24 ausschließlich Kontaktflächen 18, 20 angeordnet, die
zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind, als die Kontaktflächen
4, 6, 8, 10 der ersten Reihe 22.
[0061] Die Kontaktflächen 12, 14, 16 sind in einer dritten Reihe 26 angeordnet. Die dritte
Reihe 26 ist zwischen der ersten Reihe 22 und der zweiten Reihe 24 angeordnet.
[0062] Die dritte Reihe 26 weist einen Abstand a2 zu der ersten Reihe 22 auf. Die dritte
Reihe 26 weist einen Abstand a3 zu der zweiten Reihe 24 auf. Die Kontaktflächen 18,
20 der zweiten Reihe 24 sind zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet,
als die Kontaktflächen 12, 14, 16 der dritten Reihe 26.
[0063] Wie Fig. 1 zu entnehmen, ist zwischen jeder Kontaktfläche 18, 20 der zweiten Reihe
24 und einer Kontaktfläche 4, 6, 8, 10 der ersten Reihe 22 wenigstens eine Kontaktfläche
12, 14 oder 16 der dritten Reihe 26 angeordnet. Die Kontaktflächen 12, 14, 16 der
dritten Reihe 26 bewirken demnach eine Abschattung zwischen den Kontaktelementen 4,
6, 8, 10 der ersten Reihe 22 und den Kontaktflächen 18, 20 der zweiten Reihe 24.
[0064] Die erste Reihe 22 hat eine Höhe h1 und eine Breite b1. Die zweite Reihe 24 hat eine
Höhe h2 und eine Breite b2. Die dritte Reihe 26 hat eine Höhe h3 und eine Breite b3.
[0065] Die Kontaktflächen 12, 16 der dritten Reihe 26 haben jeweils eine Breite b4, die
größer ist als eine Breite b5 der Kontaktflächen der ersten Reihe 22 und der zweiten
Reihe 24.
[0066] Die Kontaktflächen 12, 16 der dritten Reihe 26 haben eine Höhe h3, die geringer ist
als eine Höhe h1 bzw. h2 der Kontaktflächen 4, 6, 8, 10 der ersten Reihe 22 und der
Kontaktflächen 18, 20 der zweiten Reihe 24.
[0067] Die Kontaktflächen 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20 sind auf einer Platte 28 angeordnet,
die einen elektrisch isolierenden Werkstoff aufweist.
[0068] Die Platte 28 weist vorliegend drei langlochartige Aussparungen 30 auf, die zwischen
den Kontaktflächen 18, 20 der zweiten
[0069] Reihe 24 angeordnet sind. Die Aussparungen 30 und die Kontaktflächen 12, 14, 16 grenzen
einander an. Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, geht eine jeweilige Aussparungen 30 endseitig
in eine jeweilige Kontaktfläche 12, 14, 16 über.
[0070] Durch die Anordnung der Kontaktflächen 18, 20 in einer separaten Reihe 24 und eine
Anordnung einer zusätzlichen Reihe 26 zwischen der ersten Reihe 22 und der zweiten
Reihe 24 kann insbesondere ein leckagebedingter Kurzschluss zwischen Kontaktflächen
4, 6, 8, 10 der ersten Reihe 22 und Kontaktflächen 18, 20 der zweiten Reihe 24 vermieden
werden.
[0071] Nachfolgend werden weitere Varianten von Platinen beschrieben, wobei zur Vermeidung
von Wiederholungen gleichen Merkmalen gleiche Bezugszeichen zugeordnet werden und
lediglich auf die Unterschiede zu voranstehenden Ausführungsbeispielen eingegangen
wird.
[0072] Fig. 2 zeigt eine Platine 32 für eine Druckerpatrone wobei im Gegensatz zu der Variante
gemäß Fig. 1 bei der Variante der Fig. 2 die Kontaktflächen 12 und 16 platzsparend
geradlinig erstreckt sind und die Aussparungen 30 schmale, im Wesentlichen ovale Langlöcher
sind.
[0073] Fig. 3 zeigt eine Variante einer Platine 34, die sich dadurch von den Ausführungsbeispielen
gemäß Fig. 1 und Fig. 2 unterscheidet, dass die Aussparungen 30 kammartig in die Platte
28 eingebracht worden sind und im Bereich eines den Kontaktflächen 12, 14, 16 abgewandten
Endes des offen sind.
[0074] Fig. 4 zeigt mit der Platine 36 eine weitere Variante, die sich dadurch von den voranstehenden
Ausführungsbeispielen der Figuren 1, 2 und 3 unterscheidet, dass statt drei separater
Aussparungen 30 nunmehr eine einzelne Aussparung 38 vorgesehen ist, die in einem von
den Kontaktelementen 12, 14, 16 abgewandten Bereich offen ist.
[0075] Allen voranstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist gemein, dass keine Überlappung
bzw. Überschneidung zwischen der ersten Reihe 22, der zweiten Reihe 24 und der dritten
Reihe 26 gegeben ist.
[0076] Anhand der Platine 36 wird mit Bezug zu Fig. 5a und Fig. 5b exemplarisch beschrieben,
wie eine Kontaktierung einer Platine und druckerseitigen Kontaktelementen erfolgen
kann.
[0077] In einem Drucker befinden sich eine Mehrzahl von Kontaktelementen 40, die im Wesentlichen
aus Federarmen bestehen, die mit den Kontaktflächen 2-20 in Anlage gebracht werden.
Die Kontaktelemente 40 liegen im fertigmontierten Zustand einer Druckerpatrone federnd
elastisch verspannt an den Kontaktflächen 2-20 ein.
[0078] Zwischen den Kontaktflächen der Platine 36 und den Kontaktelementen 40 des Druckers
sind auf diese Weise Anlagebereiche 42, 44, 46 gebildet, wobei die Anlagebereiche
42 in einer Anlagereihe 48, die Anlagebereiche 44 in einer Anlagereihe 50 und die
Anlagebereiche 46 in einer Anlagereihe 52 angeordnet sind. Wie Fig. 5 zu entnehmen
ist, ist ein Abstand zwischen den Anlagebereichen 46 der Anlagereihe 52 größer, als
eine Gesamtbreite der Anlagereihe 48.
[0079] Fig. 5b zeigt schematisch eine Anlage der Kontaktelemente 40 an der Platine 36 in
einem Querschnitt.
[0080] Fig. 6 zeigt eine weitere Variante einer Platine 54, die sich dadurch von den voranstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen unterscheidet, dass die Aussparungen 30 mit einem
Versatz den Kontaktflächen 18, 20 angeordnet sind und entgegen der voranstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele demnach die Aussparungen 30 nicht seitlich von den Kontaktflächen
18, 20 flankiert werden.
[0081] Fig. 7 veranschaulicht die Anordnung von Anlagebereichen 42, 44, 46 zu Kontaktelementen
(nicht dargestellt) eines Druckers, um beispielsweise ein Speichermedium einer Druckerpatrone
mit einem Drucker zu kontaktieren.
[0082] Fig, 8 zeigt eine weitere Variante einer Platine 66, die sich dadurch von den voranstehenden
Ausführungsbeispielen unterscheidet, dass die Kontaktfläche 14 der dritten Reihe 26
die Kontaktflächen 12, 16 der dritten Reihe und/oder die Kontaktflächen 18, 20 der
zweiten Reihe 24 überspannt, wobei die überspannende Kontaktfläche 14 ein Erdungsanschluss
ist.
[0083] Die Fig. 9 zeigt ein Drucksystem 64, mit einer Druckerpatrone 56, mit einer Platine
2, 32, 34, 36, 38, 54, 66 und einem mit der Platine verbundenen Speicher 58. Die Druckerpatrone
56 ist in einen Drucker 60 eingesetzt, der eine Kontakteinrichtung 62 aufweist, die
Kontaktelemente (nicht dargestellt) trägt.
Bezugszeichen
[0084]
- 2
- Platine
- 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20
- Kontaktflächen
- 22
- ersten Reihe
- 24
- zweite Reihe
- 26
- dritte Reihe
- 28
- Platte
- 30
- Aussparung
- 32
- Platine
- 34
- Platine
- 36
- Platine
- 38
- Aussparung
- 40
- Kontaktelemente
- 42
- Anlagebereiche
- 44
- Anlagebereiche
- 46
- Anlagebereiche
- 48
- Anlagereihe
- 50
- Anlagereihe
- 52
- Anlagereihe
- 54
- Platine
- 56
- Druckerpatrone
- 58
- Speicher
- 60
- Drucker
- 62
- Kontakteinrichtung
- 64
- Drucksystem
- 66
- Platine
- h1
- Höhe
- h2
- Höhe
- h3
- Höhe
- b1
- Breite
- b2
- Breite
- b3
- Breite
- b4
- Breite
- b5
- Breite
1. Platine für eine Druckerpatrone,
- mit einer Mehrzahl von Kontaktflächen,
- wobei zwei oder mehr der Kontaktflächen in einer ersten Reihe angeordnet ist,
- wobei zwei oder mehr der Kontaktflächen in einer zweiten Reihe angeordnet sind,
- wobei die erste Reihe einen Abstand zu der zweiten Reihe aufweist und
- wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung
eingerichtet sind, als die Kontaktflächen der ersten Reihe.
2. Platine nach Anspruch 1,
- wobei zwei oder mehr Kontaktflächen in einer dritten Reihe angeordnet sind,
- wobei die dritte Reihe zwischen der ersten Reihe und der zweiten Reihe angeordnet
ist,
- wobei die dritte Reihe einen Abstand zu der ersten Reihe und der zweiten Reihe aufweist
und
- wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung
eingerichtet sind, als die Kontaktflächen der dritten Reihe.
3. Platine nach Anspruch 2,
- wobei zwischen einer Kontaktfläche der zweiten Reihe und einer Kontaktfläche der
ersten Reihe wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe angeordnet ist
oder
- wobei zwischen jeder Kontaktfläche der zweiten Reihe und einer Kontaktfläche der
ersten Reihe wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe angeordnet ist.
4. Platine nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
- wobei wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe eine Breite hat, die größer
ist als eine Breite einer Kontaktfläche der ersten Reihe oder der zweiten Reihe und/oder
- wobei wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe eine Höhe hat, die geringer
ist als eine Höhe einer Kontaktfläche der ersten Reihe oder der zweiten Reihe.
5. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
- wobei die Kontaktflächen auf einer Platte aus elektrisch isolierendem Trägerwerkstoff
angeordnet sind,
- wobei die Platte zwischen den Kontaktflächen der zweiten Reihe eine einzelne Aussparung
aufweist und wobei wenigstens die Kontaktflächen der dritten Reihe an die Aussparung
angrenzen
oder
- wobei die Platte zwei oder mehr zueinander beabstandete Aussparungen aufweist und
wobei wenigstens eine Kontaktfläche der dritten Reihe an jeweils eine der Aussparungen
angrenzt.
6. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
- wobei wenigstens zwei der Kontaktflächen der dritten Reihe jeweils eine Erhebung
aufweisen, die zur Anlage jeweils eines Kontaktelements eines Druckers eingerichtet
sind.
7. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
- wobei eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Erdungsanschluss ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Energieversorgungsanschluss
ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Taktanschluss ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der dritten Reihe ein Resetanschluss ist
und/oder
- wobei eine Kontaktfläche der dritten Reihe ein Datenanschluss ist.
8. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
- wobei die dritte Reihe genau drei Kontaktflächen aufweist und/oder
- wobei eine Kontaktfläche der dritten Reihe wenigstens zwei Kontaktflächen der dritten
Reihe und/oder die Kontaktflächen der zweiten Reihe überspannt, wobei die überspannende
Kontaktfläche insbesondere ein Erdungsanschluss ist.
9. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
- wobei die erste Reihe genau vier Kontaktflächen aufweist und/oder die zweite Reihe
genau zwei Kontaktflächen aufweist.
10. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
- wobei wenigstens zwei Kontaktflächen der ersten Reihe zur Kontaktierung einer Kurzschlussdetektionseinrichtung
eines Druckers eingerichtet sind
und/oder
- wobei wenigsten eine der Kontaktflächen der ersten Reihe ein Erdungsanschluss ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der ersten Reihe ein Energieversorgungsanschluss ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der ersten Reihe ein Taktanschluss ist
und/oder
- wobei eine der Kontaktflächen der ersten Reihe ein Resetanschluss ist
und/oder
- wobei eine Kontaktfläche der ersten Reihe ein Datenanschluss ist.
11. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
- wobei ein Abstand zwischen endseitigen Kontaktflächen der zweiten Reihe größer ist
als eine Länge der ersten Reihe.
12. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
- mit einem Speicher,
- wobei der Speicher wenigstens mit einem Teil der Kontaktflächen verbunden ist und
- wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zum Anlegen einer Spannung eingerichtet
sind, die höher ist, als die Versorgungsspannung des Speichers.
13. Druckerpatrone,
- mit einem Gehäuse, das ein Vorratsvolumen zur Bevorratung von Tinte aufweist und
- mit einer Platine nach einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 12.
14. Drucksystem,
- mit einem Drucker und einer in den Drucker eingesetzten Druckerpatrone,
- wobei die Druckerpatrone nach Anspruch 13 ausgebildet ist
und
- wobei der Drucker Kontaktelemente hat, die an den Kontaktflächen der Platine Druckerpatrone
anliegen.
15. Drucksystem nach Anspruch 14,
- wobei zwischen den Kontaktelementen und den Kontaktflächen Anlagebereiche gebildet
sind
- wobei Anlagebereiche der Kontaktflächen der ersten Reihe in einer ersten Anlagereihe
angeordnet sind, und/oder
- wobei Anlagebereiche der Kontaktflächen der zweiten Reihe in einer zweiten Anlagereihe
angeordnet sind und/oder
- wobei Anlagebereiche der Kontaktflächen der dritten Reihe in einer dritten Anlagereihe
angeordnet sind, die zwischen der ersten Anlagereihe und der zweiten Anlagereihe angeordnet
ist.
16. Drucksystem nach Anspruch 15,
- wobei ein Abstand zwischen endseitigen Anlagebereichen der zweiten Reihe größer
ist als eine Länge der ersten Anlagereihe.
17. Drucksystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
- wobei die Anlagebereiche entlang einer Richtung quer zur Längserstreckung der Reihen
betrachtet keine Überlappung aufweisen
und/oder
- wobei die Kontaktelemente des Druckers im nicht mit den Kontaktflächen kontaktierten
Zustand zweireihig angeordnet sind.