[0001] Die Erfindung betrifft eine Mitteilungskarte nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Versandtaschen mit Aufreißlaschen sind hinlänglich beispielsweise aus dem Versandhandel
bekannt. So beschreibt die
EP 2 743 198 A1 eine Versandtasche, die einen taschenförmigen Teil aufweist, der mit einer Verbundlasche
versehen ist. Die Verbundlasche ist mit einem Klebestreifen versehen, der mit einem
Abdeckstreifen zunächst aus der Wirkung genommen wird und so den verkaufsfähigen Zustand
herstellt. Zum Verschließen kann dann der Abdeckstreifen entfernt, die Verbundlasche
auf die das Äußere der Versandtasche geklappt und mit dem Klebestreifen aufgeklebt
werden. Zum Zwecke des Werkzeug-freien Öffnens ist in der Verbundlasche längs des
Klebestreifens ein Aufreißstreifen eingearbeitet, der ohne Aufreißhilfsmittel nur
durch zwei Perforations- oder Stanzlinien gebildet wird.
[0003] Ausgegangen wird von einem Stand der Technik, der durch eine handelsübliche Briefkarte,
welche als Doppelkarte ausgebildet ist, die zumeist zusammen mit einem Kuvert angeboten
wird und nach dem Beschreiben für den Versand in das Kuvert eingesteckt und das Kuvert
verschlossen wird. Diese Briefkarte weist einen ersten Kartenteil mit einer ersten
Falzseite und einer ersten offenen Seite und einen zweiten Kartenteil mit einer zweiten
Falzseite und einer zweiten offenen Seite auf. Beide Kartenteile sind jeweils an ihren
Falzseiten miteinander verbunden. Der erste Kartenteil weist eine erste Innenseite
und der zweite Kartenteil eine zweite Innenseite auf, die im aufgeklappten Zustand
der Mitteilungskarte jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile liegen und im
zusammengeklappten Zustand aufeinander zu weisen. Der erste Kartenteil weist eine
erste Außenseite und der zweite Kartenteil eine zweite Außenseite auf, die im aufgeklappten
Zustand der Mitteilungskarte jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile liegen
und im zusammengeklappten Zustand der Mitteilungskarte voneinander weg weisen.
[0004] Im Gegensatz zu Postkarten, die aus einem Blatt mit Vorder- und Rückseite bestehen,
auf denen ein Mitteilungsfeld, ein Adressfeld und bei Bild-Postkarten Bildinformationen
angeordnet sind und die dem offenen Versand von Mitteilungen dienen, sollen mit einer
Briefkarte ein größerer Umfang an Information übermittelt werden, als in das Mitteilungsfeld
passen würde, und/oder vertrauliche Informationen. Nachteilig ist dabei, dass zum
Versand diese Briefkarte zusätzlich in das Kuvert eingebracht werden muss, welches
dann verschlossen werden muss. Dieses Kuvert erzeugt einen zusätzlichen Aufwand und
vergrößert das Format und das Gewicht, was u.a. ein höheres Porto erforderlich macht.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht danach darin, eine Mitteilungskarte zu schaffen,
die den Versand von einem größeren Umfang von Information und deren Vertraulichkeit
ermöglicht, ohne dass ein zusätzliches Kuvert erforderlich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine
[0007] Mitteilungskarte, mit den Merkmalen des Anspruches 1 versehen wird.
[0008] Diese Mitteilungskarte, ist als eine klappbare Doppelkarte ausgebildet. Sie weist
einen ersten Kartenteil mit einer ersten Falzseite und einer ersten offenen Seite
und einen zweiten Kartenteil mit einer zweiten Falzseite und einer zweiten offenen
Seite auf. Beide Kartenteile sind jeweils an ihren Falzseiten miteinander verbunden.
Der erste Kartenteil weist eine erste Innenseite und der zweite Kartenteil eine zweite
Innenseite auf. Diese liegen im aufgeklappten Zustand der Mitteilungskarte jeweils
auf der derselben Seite der Kartenteile und weisen im zusammengeklappten Zustand aufeinander
zu. Der erste Kartenteil weist eine erste Außenseite und der zweite Kartenteil eine
zweite Außenseite auf. Diese liegen im aufgeklappten Zustand der Mitteilungskarte
jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile und weisen im zusammengeklappten Zustand
der Mitteilungskarte voneinander weg. Erfindungsgemäß ist zumindest auf einer der
beiden offenen Seiten ein Verschlussmechanismus und zumindest auf einer der beiden
offenen Seiten ein Öffnungsmechanismus angeordnet.
[0009] Der Nutzer kann nun eine solche Mitteilungskarte erwerben und zumindest auf einer
der beiden Innenseiten mit der an den Adressaten zu übermittelnden Information versehen.
Danach wird die Mitteilungskarte mittels des Verschlussmechanismus verschlossen. Da
damit die beiden Innenseiten auseinanderliegen, wird die Information abgedeckt und
ist somit nicht mehr offensichtlich. Ein Kuvert ist dabei nicht mehr erforderlich.
[0010] Der Empfänger kann dann den Öffnungsmechanismus betätigen und an die Information
gelangen. Ihm wird dabei das Gefühl der Individualisierung der Information übermittelt.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Verschlussmechanismus als Klebestreifen
ausgebildet. Dieser ist auf einer der beiden Informationsseiten angeordnet und korrespondiert
mit der jeweils anderen Innenseite. Der Klebestreifen kann als Gummierung ausgebildet
werden, deren Klebewirkung durch Befeuchten erzeugt wird. Der Klebestreifen kann aber
auch selbstklebend oder auch haftklebend ausgebildet werden, beispielsweise durch
einen 2-Komponenten SK-Leim. Dann ist es zweckmäßig, wenn dieser Im unverschlossenen
Zustand der Mitteilungskarte mit einem Abdeckstreifen versehen ist. Mit der selbstklebenden
Gestaltung verbindet sich der Vorteil, dass die oft als unangenehm empfundene Befeuchtung
entfällt.
[0012] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Verschlussmechanismus
eine Verschlusslasche aufweist, die mit einem der beiden Kartenteile auf dessen offener
Seite verbunden ist. Im geschlossenen Zustand umgreift die offene Seite des jeweils
anderen Kartenteils und reicht bis zu deren Außenseite.
[0013] Bei dieser Ausführungsform kann ein Klebestreifen auf einer mit der Innenseite des
verbundenen Kartenteils liegenden Innenseite der Verschlusslasche angeordnet sein,
der mit der anderen Außenseite korrespondiert.
[0014] Im Falle der Ausgestaltung mit einer Verschlusslasche kann es zweckmäßig sein, dass
der Öffnungsmechanismus an der Verschlusslasche angeordnet ist. Damit wird beim Öffnen
nur die Verschlusslasche zerstört; die übrige Mitteilungskarte bleibt unversehrt.
[0015] Der Öffnungsmechanismus kann dadurch ausgebildet werden, dass er aus zwei Perforations-
oder Stanzlinien entlang zumindest einer der beiden offenen Seiten gebildeten Aufreißstreifen
besteht. Hier kann es zweckmäßig sein, dass der Aufreißstreifen mit einer Grifflasche
versehen ist. Der Empfänger kann somit die Grifflasche anfassen, durch die auch gleichzeitig
die Öffnungsrichtung definiert ist, und daran ziehen. Ein Streifen entlang der beiden
Perforationslinien wird herausgetrennt und wodurch der zusammenhängende Verbund des
Materials der Mitteilungskarte, der in der Regel Papier, Karton Vlies oder Pappe ist,
aufgehoben und die Mitteilungskarte ist geöffnet.
[0016] Insbesondere bei leicht zerreißbarem Material kann es zweckmäßig sein, das Aufreißen
nicht oder nicht nur durch Perforationsstreifen zu realisieren. Hierbei ist vorgesehen,
dass der Öffnungsmechanismus als ein in die Karte oder in die Verschlusslasche eingebrachter
Aufreißfaden besteht, der entlang einer der offenen Seiten angeordnet ist. Der Aufreißfaden
kann auch zusätzlich zu den Perforationsstreifen eingebracht werden.
[0017] Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit betrifft eine andere Gestaltung des Öffnungsmechanismus.
Danach kann vorgesehen werden, dass der Öffnungsmechanismus dadurch ausgebildet ist,
das die beiden Falzkanten durch einen Falz verbunden sind, der mit einer Stanzung
oder einer Perforation entlang der gemeinsamen Falzkante versehen ist. Zum Öffnen
kann die Perforation getrennt und die Karte damit geöffnet werden.
[0018] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mitteilungskarte als
Postkarte ausgebildet ist, indem auf einer der beiden Außenseiten ein Adressfeld und
ein Frankierfeld angeordnet ist.
[0019] Die Mitteilungskarte kann auch als Bildpostkarte ausgebildet sein, indem die jeweils
andere Außenseite mit einer Bildinformation versehen ist. Hierbei ähnelt die Mitteilungskarte
einer sogenannten Ansichtskarte, auf der Beispielsweise Landschaftsaufnahmen, Grafiken,
Comics oder dergleichen aufgedruckt werden. Die erfindungsgemäße Gestaltung bietet
allerdings den Vorteil, dass eine größere Menge an Information übermittelt und diese
für den Empfänger individualisiert werden kann.
[0020] Zur weiteren Vergrößerung des Umfanges der zu übermittelnden Information kann vorgesehen
werden, dass zwischen den beiden Kartenteilen weitere Kartenteile vorgesehen sind,
die im zusammengeklappten Zustand von den Innenseiten eingeschlossen werden. Hierbei
ist es beispielsweise möglich, die Mitteilungskarte als Heft auszubilden, indem die
weiteren Kartenteile in Form von Heftseiten ausgebildet sind, die mit der Falzkante
verbunden sind.
[0021] Zur Erhöhung der Qualität des vorstehend genannten Materiales kann es zweckmäßig
sein, dass das Material mehrschichtig, lackiert, heißgeprägt, reliefgeprägt oder kaschiert
ausgeführt ist.
[0022] Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden.
[0023] In den zugehörigen Zeichnungen zeigt
- Fig. 1
- eine Übersichtsdarstellung einer erfindungsgemäßen Mitteilungskarte mit einem Blick
von oben auf die geöffnete Karte aus der Richtung der ersten Außenseite,
- Fig. 2
- eine Mitteilungskarte vor dem Versand,
- Fig. 3
- eine Mitteilungskarte zum Versand und
- Fig. 4
- eine Mitteilungskarte vor dem Öffnen
[0024] Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Mitteilungskarte 1 als eine klappbare Doppelkarte
ausgebildet. Sie weist einen ersten Kartenteil 2 mit einer ersten Falzseite 3 und
einer ersten offenen Seite 4 und einen zweiten Kartenteil 5 mit einer zweiten Falzseite
6 und einer zweiten offenen Seite 8 auf. Beide Kartenteile sind jeweils an ihren Falzseiten
3 und 7 miteinander verbunden. Der erste Kartenteil 2 weist eine erste Innenseite
8 und der zweite Kartenteil 5 eine zweite Innenseite 9 auf. Diese liegen im aufgeklappten
Zustand der Mitteilungskarte 1 jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile 2 und
weisen im zusammengeklappten Zustand aufeinander zu.
[0025] Der erste Kartenteil 2 weist eine erste Außenseite 10 und der zweite Kartenteil 5
eine zweite Außenseite 11 auf. Diese liegen im aufgeklappten Zustand der Mitteilungskarte
1 jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile 2 und 5 und weisen im zusammengeklappten
Zustand der Mitteilungskarte 1 voneinander weg.
[0026] An einer der ersten offenen Seite 4 ist ein Öffnungsmechanismus 12 und an der zweiten
offenen Seite 7 ein Verschlussmechanismus 13 angeordnet. Der Öffnungsmechanismus besteht
aus zwei Perforationslinien 14 und einer Grifflasche 15. Der Verschlussmechanismus
13 besteht aus einem Klebstreifen 16 und einem Abdeckstreifen 17.
[0027] Der erste Kartenteil 2 ist auf seiner ersten Außenseite 10 mit einer grafischen Darstellung
18 versehen. Der zweite Kartenteil 5 ist auf seiner zweiten Außenseite 11 mit einem
Adressfeld 19 versehen. Auf der ersten und der zweiten Innenseite 8 und 9 ist jeweils
ein Mitteilungsfeld 20 vorgesehen.
[0028] Wie in Fig. 2 dargestellt, werden die Mitteilungsfelder 20 vor einem Versand mit
Informationen versehen. Sodann wird der Abdeckstreifen 17 von dem Klebstreifen 16
entfernt. Danach werden beide Kartenteile 2 und 5 mit ihren Innenseiten 8 und 9 aufeinander
geklappt. Damit klebt der Klebestreifen 16 auf der auf der ersten Innenseite 8 und
verschließt die Mitteilungskarte 1.
[0029] Wie in Fig. 3 dargestellt wird das Adressfeld 19 mit der erforderlichen Adressinformation
versehen. Nach einem Frankieren der Mitteilungskarte 1 ist diese versandbereit.
[0030] Wie in Fig. 4 dargestellt, wird der Empfänger nun an der Grifflasche 15 ziehen und
durch Abreißen eines Streifens zwischen den beiden Perforationslinien 14 die Mitteilungskarte
1 öffnen.
[0031] Die Grifflasche wurde in Fig. 4 im oberen Teil des ersten Kartenteiles dargestellt.
Es ist selbstverständlich möglich, diese auch im unteren Teil anzuordnen.
[0032] In allen Zeichnungen wird von einer klassischen Rechteckform der Mitteilungskarte
1 ausgegangen. Es sei ausdrücklich erwähnt, dass sich die Erfindung auch auf andere
Kartenformen beziehen kann. So ist es beispielsweise möglich, in illusionistischer
Darstellungsweise eine dreidimensionale grafische Darstellung 18 zu wählen, die sich
beispielsweise über die gesamte erste Außenseite 10 erstreckt zu wählen. Die Außenform
kann dieser grafischen Darstellung 18 entsprechen. So ist es beispielsweise möglich,
die illusionistische Darstellung eine Buches als grafische Darstellung 18 zu wählen
oder die einer Getränkedose, einer Flasche oder anderer Aufbewahrungsgemstände. Mitteilungskarte
1 hätte dann jeweils eine Außenform, die den äußeren Umrissen der grafischen Darstellung
18 entsprich.
[0033] Auch ist es möglich den Verschlussmechanismus 13 der grafischen Darstellung 18 entsprechend
zu gestalten. Beim Aufdrucken einer perspektivischen Darstellung einer Dose beispielsweise
kann der Verschlussmechanismus 13 die Form des dargestellten Dosenrandes aufweisen.
Der Empfänger hat dann beim Öffnen der Mitteilungskarte das Gefühl, eine Dose zu öffnen.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Mitteilungskarte
- 2
- erster Kartenteil
- 3
- erste Falzseite
- 4
- erste offene Seite
- 5
- zweiter Kartenteil
- 6
- zweite Falzseite
- 7
- zweite offene Seite
- 8
- erste Innenseite
- 9
- zweite Innenseite
- 10
- erste Außenseite
- 11
- zweite Außenseite
- 12
- Öffnungsmechanismus
- 13
- Verschlussmechanismus
- 14
- Perforationslinien
- 15
- Grifflasche
- 16
- Klebstreifen
- 17
- Abdeckstreifen
- 18
- Grafische Darstellung
- 19
- Adressfeld
- 20
- Mitteilungsfeld
1. Mitteilungskarte, welche als eine klappbare Doppelkarte ausgebildet ist, die einen
ersten Kartenteil (2) mit einer ersten Falzseite (3) und einer ersten offenen Seite
(4) und einen zweiten Kartenteil (5) mit einer zweiten Falzseite (6) und einer zweiten
offenen Seite (7) aufweist, wobei beide Kartenteile (2; 5) jeweils an ihren Falzseiten
(3; 6) miteinander verbunden sind, wobei der erste Kartenteil (2) eine erste Innenseite
(8) und der zweite Kartenteil (5) eine zweite Innenseite (9) aufweist, die im aufgeklappten
Zustand der Mitteilungskarte (1) jeweils auf der derselben Seite der Kartenteile (2;
5) liegen und im zusammengeklappten Zustand aufeinander zu weisen und wobei der erste
Kartenteil (2) eine erste Außenseite (10) und der zweite Kartenteil (5) eine zweite
Außenseite (11) aufweist, die im aufgeklappten Zustand der Mitteilungskarte (1) jeweils
auf der derselben Seite der Kartenteile (2; 5) liegen und im zusammengeklappten Zustand
der Mitteilungskarte (1) voneinander weg weisen dadurch gekennzeichnet, dass zumindest auf einer der beiden offenen Seiten (4; 7) ein Verschlussmechanismus (13)
und zumindest auf einer der beiden offenen Seiten (4; 7) ein Öffnungsmechanismus (12)
angeordnet ist.
2. Mitteilungskarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussmechanismus (13) als Klebestreifen (16) ausgebildet ist, der auf einer
der beiden Innenseiten (8; 9) angeordnet ist und mit der jeweils anderen Innenseite
(9; 8) korrespondiert, wobei der Klebestreifen nassklebend, selbstklebend oder haftklebend
ausgebildet ist und wahlweise in einem unverschlossenen Zustand der Mitteilungskarte
(1) mit einem Abdeckstreifen (17) versehen ist.
3. Mitteilungskarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussmechanismus (13) eine Verschlusslasche aufweist, die mit einem der
beiden Kartenteile (2; 5) auf dessen offener Seite (4; 7) verbunden ist und im geschlossenen
Zustand die offene Seite (4; 7) des jeweils anderen Kartenteils (2; 5) umgreift und
bis zu deren Außenseite (10; 11) reicht.
4. Mitteilungskarte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klebestreifen (16) auf einer mit der Innenseite (8; 9) des verbundenen Kartenteils
(2; 5) liegenden Innenseite der Verschlusslasche angeordnet ist, der mit der anderen
Außenseite (10; 11) korrespondiert.
5. Mitteilungskarte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsmechanismus (12) an der Verschlusslasche angeordnet ist.
6. Mitteilungskarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsmechanismus (12) als ein durch zwei Perforations- oder Stanzlinien (14)
entlang zumindest einer der beiden offenen Seiten (4; 7) gebildeten Aufreißstreifen
besteht.
7. Mitteilungskarte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreißstreifen mit einer Grifflasche (15) versehen ist.
8. Mitteilungskarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsmechanismus als ein in die Mitteilungskarte (1) oder in die Verschlusslasche
eingebrachter Aufreißfaden besteht, der entlang einer der offenen Seiten angeordnet
ist.
9. Mitteilungskarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsmechanismus (12) dadurch ausgebildet ist, das die beiden Falzkanten (6)
durch einen Falz verbunden sind, der mit einer Stanzung oder einer Perforation entlang
der gemeinsamen Falzkante (6) versehen ist.
10. Mitteilungskarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitteilungskarte (1) als Postkarte ausgebildet ist, indem auf einer der beiden
Außenseiten ein Adressfeld (19) und ein Frankierfeld angeordnet ist.
11. Mitteilungskarte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitteilungskarte (1) als Bildpostkarte ausgebildet ist, indem die jeweils andere
Außenseite (10; 11) mit einer Bildinformation (18) versehen ist.
12. Mitteilungskarte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Kartenteilen (2; 5) weitere Kartenteile vorgesehen sind, die
im zusammengeklappten Zustand von den Innenseiten (8; 9) eingeschlossen werden.
13. Mitteilungskarte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitteilungskarte (1) als Heft ausgebildet ist, indem die weiteren Kartenteile
in Form von Heftseiten ausgebildet sind, die mit der Falzkante (3; 6) verbunden sind.
14. Mitteilungskarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Papier, Karton, Vlies oder Pappe besteht.
15. Mitteilungskarte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Material mehrschichtig, lackiert, heißgeprägt, reliefgeprägt oder kaschiert ausgeführt
ist.