Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Stoffmusterhängesystem mit einer Hängeeinrichtung und
mehreren Stoffmuster. Solche Hängeeinrichtungen beziehungsweise Stoffmusterhängesysteme
können zur Präsentation und Aufbewahrung von Stoffmustern eingesetzt werden.
Stand der Technik
[0002] Zum Aufzeigen der Wirkung beziehungsweise des vermittelten Eindrucks eines Materials
eines Objekts werden heutzutage in vielen Bereichen Muster eingesetzt. Beispielsweise
werden bei Möbeln wie unter anderem Sofas oder Sesseln häufig Stoffmuster verwendet,
um aufzuzeigen, mit welchen Materialien das Möbel bezogen werden kann. Dabei hat sich
gezeigt, dass trotz zunehmend vielfältigerer Visualisierungsmöglichkeiten wie beispielsweise
der digitalen Visualisierung häufig Stoffmuster zur Bemusterung bevorzugt sind. Beispielsweise
erlauben Stoffmuster eine taktile Erscheinung des Objekts miteinzubeziehen, dessen
Textur zu beurteilen sowie auch reale Lichtverhältnisse miteinzubeziehen.
[0003] Da viele Objekte wie beispielsweise Sofas oder andere Möbel häufig in einer grossen
Vielfalt von Materialien angeboten werden, ist es notwendig, eine entsprechend grosse
Auswahl von Stoffen beziehungsweise Materialien zu Bemusterung zur Verfügung zu stellen.
Zur Ordnung und Aufbewahrung ist es bekannt, mehrere Stoffe oder andere Materialmuster
zu bündeln und ein einem Hängesystem aufzuhängen. Beispielsweise werden häufig mehrere
Stoffmuster gelocht und mittels Nieten an einer festen Trägerstange fixiert. Die Trägerstange
mit den Stoffmustern werden dann in einem mobilen oder festen Hängeregal wie beispielsweise
einem Trolley aufgehängt. Während der Bemusterung werden dann die gebündelten Stoffmuster
aus dem Hängeregal geholt und am Objekt präsentiert.
[0004] Obwohl solche bekannte Stoffmusteraufbewahrungen ein effizientes Ordnen und eine
komfortable Handhabung ermöglichen, sind sie typischerweise verhältnismässig unflexibel.
Gerade in Bereichen, in denen die Muster verhältnismässig häufig ändern beziehungsweise
angepasst werden, kann dies nachteilig sein. Beispielsweise werden Sofas oder ähnliche
Möbel häufig mit anderen Materialien bezogen angeboten. Dies zieht nach sich, dass
die Muster erneuert oder ergänzt werden müssen. Noch akzentuierter tritt dieses Problem
auf Messen auf, an denen die Muster besonders häufig wechseln können.
[0005] Die
US 2013/0340259 A1 bescheibt eine Aufhängevorrichtung, welche aus einem starren Kunststoffmaterial hergestellt
ist und einen Hakenabschnitt sowie eine Platte umfasst, die unter dem Hakenabschnitt
ausgebildet ist. Die Platte enthält einen Kopplungsabschnitt und mehrere ringförmige
Abschnitte. Eine Automatte ist mit dem Kopplungsabschnitt gekoppelt. Mindestens eine
Fixiereinrichtung ist an mindestens einem der Ringabschnitte angeformt. Die mindestens
eine Befestigungsvorrichtung weist eine Durchgangsbohrung auf. Die mindestens eine
Befestigungsvorrichtung ist ausserderm von dem mindestens einen der ringförmigen Abschnitte
trennbar. Die mindestens eine Befestigungsvorrichtung soll an der Automatte angebracht
werder Ein gattungsgemäßes Stoffmusterhängesystem ist zudem in der
US 1 562 320 A offenbart.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Stoffmusterhängesystem
beziehungsweise eine Hängeeinrichtung für ein solches vorzuschlagen, bei dem beziehungsweise
mit dem ein effizientes und flexibles Ordnen, Ändern und Verwenden von Stoffmustern
möglich ist.
Darstellung der Erfindung
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Stoffmusterhängesystem gelöst, wie es
durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Das Wesen der Erfindung besteht im Folgenden: Ein Stoffmusterhängesystem mit mehreren
Stoffmustern und einer Hängeeinrichtung zur Präsentation von Stoffmustern weist einen
Träger und mindestens einen Befestigungsbolzen auf. Der Träger umfasst einen Bügel
und einen Grundabschnitt mit einer Oberseite, von der der Bügel absteht. Der mindestens
eine Befestigungsbolzen weist einen zylindrischen Abschnitt auf, der dazu ausgebildet
ist, sich durch eine Lochung mehrerer aneinander flächig anliegender Stoffmuster hindurch
zu erstrecken. In den Grundabschnitt des Trägers ist mindestens eine Ausnehmung eingelassen,
die sich von der Oberseite des Grundabschnitts her in den Grundabschnitt erstrecken,
wobei bei dem Stoffmusterhängesystem die mehreren Stoffmuster jeweils mit mindestens
einer korrespondierenden Lochung ausgestattet sind, jede der korrespondierenden Lochungen
der mehreren Stoffmuster jeweils von mindestens einem Befestigungsbolzen der Hängeeinrichtung
durchragt ist, ein Grundabschnitt eines Trägers der Hängeeinrichtung zumindest teilweise
zwischen zwei benachbarten der mehreren Stoffmuster angeordnet ist, ein Bügel des
Trägers der Hängeeinrichtung sich zumindest teilweise ausserhalb der zwei benachbarten
der mehreren Stoffmuster befindet, der mindestens eine Befestigungsbolzen der Hängeeinrichtung
in mindestens einer Ausnehmung des Grundabschnitts des Trägers der Hängeeinrichtung
angeordnet ist, und der mindestens eine Befestigungsbolzen zwei miteinander verbindbare
Teile mit jeweils einem Flanschabschnitt umfasst, wobei die zwei Teile so ausgestaltet
sind, dass die Flanschabschnitte beidseitig an den zylindrischen Abschnitt anschliessen,
wenn die zwei Teile miteinander verbunden sind.
[0009] Der Begriff "Stoffmuster" kann sich im Zusammenhang mit der Erfindung auf ein flächiges
flexibles Gebilde beziehen, das als Muster für ein in oder an einem Objekt einzusetzendes
Material verwendet wird. Das Stoffmuster kann beliebige Materialien wie beispielsweise
textile Materialien beziehungsweise Gewebe, Leder, Kunststofffolien oder ähnliche
umfassen. Das Objekt beziehungsweise Zielobjekt kann beispielsweise eine Tapete, eine
Tisch- oder Bettdecke oder insbesondere ein Möbel wie ein Sofa oder ein Sessel sein.
[0010] Der Begriff "zylindrisch" kann sich im Zusammenhang mit dem Abschnitt des Befestigungsbolzens
auf eine beliebig zylindrische Form beziehen, wobei eine kreiszylindrische Form vorteilhaft
sein kann.
[0011] Die erfindungsgemässe Hängeeinrichtung ermöglicht, dass die Mehrzahl von Stoffmustern
einfach und effizient über den Bügel beispielsweise kleiderbügelartig aufgehängt und
entnommen werden kann, wenn die Stoffmuster über den mindestens einen Befestigungsbolzen
am Träger montiert sind. Die mindestens eine Ausnehmung am Grundabschnitt erlaubt
eine sichere und einfach zu lösende Verbindung des mindestens einen Befestigungsbolzens
und über diesen auch der Stoffmuster mit dem Grundabschnitt des Trägers. Dabei kann
insbesondere durch das Einlassen der mindestens einen Ausnehmung von der Oberseite
des Grundabschnitts her erreicht werden, dass der mindestens eine Befestigungsbolzen
und die Mehrzahl von Stoffmustern durch die Schwerkraft am Träger gesichert sind,
wenn dieser aufgehängt ist. Weiter können mittels des mindestens einen Befestigungsbolzens
auf verhältnismässig einfache Weise Stoffmuster gebündelt werden und auch wieder voneinander
gelöst werden. Dadurch können die Stoffmuster besonders einfach und effizient zusammengestellt
und angepasst werden. Die erfindungsgemässe Hängeeinrichtung ermöglicht so ein effizientes
und flexibles Ordnen, Ändern und Verwenden von Stoffmustern.
[0012] Die vorzugsweise tellerförmigen Flanschabschnitte überragen bevorzugt jeweils den
zugehörigen zylindrischen Abschnitt radial. Solche zweiteiligen Befestigungsbolzen
können auf effiziente Weise die Mehrzahl von Stoffmustern mittels der Flanschabschnitte
zusammenhalten und durch deren Mehrteiligkeit voneinander lösen. Dabei überragen die
Flanschabschnitte vorteilhafterweise die Lochungen in den Stoffmustern, sodass diese
nicht mehr von den Befestigungsbolzen entnommen werden können, wenn die beiden Teile
des Befestigungsbolzen miteinander verbunden sind. Zum Auseinandernehmen der Stoffmuster
werden die Befestigungsteile wieder jeweils in die zwei Teile zerlegt, sodass die
Stoffmuster einfach von den zylindrischen Abschnitten genommen werden können.
[0013] Dabei ist vorzugsweise ein erstes Teil der zwei Teile des mindestens einen Befestigungsbolzens
als ein den zylindrischen Abschnitt umfassendes Hülsenteil ausgebildet und ein zweites
Teil der zwei Teile des Befestigungsbolzens als zum Verbinden in das zugehörige Hülsenteil
einführbares Kopfteil. Solche Befestigungsbolzen können eine besonders effiziente
Zusammenstellung der Mehrzahl von Stoffmustern ermöglichen.
[0014] Dabei sind das Hülsenteil und das Kopfteil des mindestens einen Befestigungsbolzens
vorzugsweise mit einer Bajonettverschlussstruktur ausgestattet, über die das Hülsenteil
und das Kopfteil zum Verbinden lösbar aneinander montierbar sind. Solche Bajonettverschlussstrukturen
ermöglichen ein einfaches du sicheres Montieren und Demontieren der Hülsen und Kopfteile,
sodass der mindestens eine Befestigungsbolzen effizient zusammensetzbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist der mindestens eine Befestigungsbolzen eine Mehrzahl von identischen
Befestigungsbolzen und die mindestens eine Ausnehmung des Trägers eine Mehrzahl von
Ausnehmungen. Über solche mehrere Befestigungsbolzen und Ausnehmungen kann die Aufhängung
der Stoffmuster stabiler und ausgeglichener sein. Dies kann in vielen Anwendungen
gewünscht sein. Dabei ist beispielsweise für ein gleichmässiges beziehungsweise ausgewogenes
Aufhängen der Grundabschnitt vorzugsweise als Querbalken ausgebildet. Ein solcher
Querbalken kann auch verhältnismässig grosse Lasten gleichmässig tragen.
[0016] Vorzugsweise sind die Ausnehmungen beidseitig des Bügels am Grundabschnitt angeordnet.
Eine solche beidseitige Verteilung der Ausnehmungen ermöglicht, dass das Gewicht der
Stoffmuster vom Träger gleichmässig aufgenommen werden kann. So können die Stoffmuster
effizient geordnet aufgehängt werden.
[0017] Vorzugsweise ist die mindestens eine Ausnehmung zur Oberseite des Grundabschnitts
des Trägers hin offen. In solche offenen Ausnehmungen lassen sich Befestigungsbolzen
einfach einfügen, sodass die Mehrzahl von Stoffmustern effizient am Träger angeordnet
werden kann. Gleichzeitig kann der mindestens eine Befestigungsbolzen beziehungsweise
die Stoffmuster von der Schwerkraft über den in der mindestens einen Ausnehmung liegenden
mindestens einen Befestigungsbolzen sicher am Träger gehalten werden, wenn dieser
aufgehängt ist. Auch kann der mindestens eine Befestigungsbolzen einfach wieder aus
der mindestens eine Ausnehmung gehoben werden, sodass die Mehrzahl von Stoffmustern
wieder vom Träger entnommen werden kann.
[0018] Mit dem erfindungsgemässen Stoffmusterhängesystem können die oben im Zusammenhang
mit der erfindungsgemässen Hängeeinrichtung und deren bevorzugten Ausführungsformen
beschriebenen Vorteile und Effekte auf effiziente Weise realisiert werden.
[0019] Vorzugsweise umfasst das Stoffmusterhängesystem ein Hängeelement, an dem die Hängeeinrichtung
mittels des Bügels aufgehängt ist. Ein solches Hängeelement kann beispielsweise stangen-
oder hakenförmig ausgebildet sein. Zudem kann es auf den Träger der Hängeeinrichtung
angepasst sein, sodass dieser effizient am Hängeelement befestigt werden kann.
[0020] Vorzugsweise sind die Mehrzahl von Lochungen in den Stoffmustern jeweils in einer
Reihe angeordnet. Eine solche einreihige Anordnung der Lochungen ermöglichte eine
einfache und gleichmässige Befestigung der Stoffmuster.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Hilfe der schematischen Zeichnung.
Insbesondere werden im Folgenden das erfindungsgemässe Stoffmusterhängesystem und
die erfindungsgemässe Hängeeinrichtung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
anhand von Ausführungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Hängeeinrichtung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Stoffmusterhängesystems
in einem demontierten Zustand;
- Fig. 2
- eine perspektivische Detailansicht der Befestigungsbolzen der Hängeeinrichtung von
Fig. 1, wobei ein Hülsenteil davon geschnitten dargestellt ist;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer Mehrzahl von Stoffmustern des Stoffmusterhängesystems
von Fig. 1, in die zwei Befestigungsbolzen der Hängeeinrichtung von Fig. 1 eingefügt
werden;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Mehrzahl von Stoffmustern von Fig. 3, die mit den
beiden Befestigungsbolzen gebündelt ist;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht der Mehrzahl von Stoffmustern von Fig. 4, in die ein
Träger der Hängeeinrichtung von Fig. 1 eingeführt wird;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht der an der Mehrzahl von Stoffmustern montierten Hängeeinrichtung
von Fig. 1;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Hängeeinrichtung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Stoffmusterhängesystems;
und
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht der an der Mehrzahl von Stoffmustern montierten Hängeeinrichtung
von Fig. 7.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0022] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen Gründen
verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter "rechts", "links",
"unten" und "oben" bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen
wird. Die Ausdrücke "nach innen", "nach aussen" "unterhalb", "oberhalb", "links",
"rechts" oder ähnliche werden zur Beschreibung der Anordnung bezeichneter Teile zueinander,
der Bewegung bezeichneter Teile zueinander und der Richtungen hin zum oder weg vom
geometrischen Mittelpunkt der Erfindung sowie benannter Teile derselben wie in den
Fig. dargestellt verwendet. Diese räumlichen Relativangaben umfassen auch andere Positionen
und Ausrichtungen als die in den Fig. dargestellten. Zum Beispiel wenn ein in den
Fig. dargestelltes Teil umgedreht wird, sind Elemente oder Merkmale, die als "unterhalb"
beschrieben sind, dann "oberhalb". Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich
erwähnten Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0023] Um Wiederholungen in den Fig. und der zugehörigen Beschreibung der verschiedenen
Aspekte und Ausführungsbeispielen zu vermeiden, sollen bestimmte Merkmale als gemeinsam
für verschieden Aspekte und Ausführungsbeispiele verstanden werden. Das Weglassen
eines Aspekts in der Beschreibung oder einer Fig. lässt nicht darauf schliessen, dass
dieser Aspekt in dem zugehörigen Ausführungsbeispiel fehlt. Vielmehr kann ein solches
Weglassen der Klarheit und dem Verhindern von Wiederholungen dienen. In diesem Zusammenhang
gilt für die gesamte weitere Beschreibung folgende Festlegung: Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden
Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur
gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht
enthalten sind, so wird auf die vorangehenden und nachstehenden Figuren verwiesen.
Ähnliche Bezugszeichen in zwei oder mehreren Fig. stehen für ähnliche oder gleiche
Elemente.
[0024] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Hängeeinrichtung
1 eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Stoffmusterhängesystems
5. Die Hängeeinrichtung 1 weist zwei Befestigungsbolzen 2 und einen Träger 3 auf.
Der Träger 3 umfasst einen Querbalken 31 als Grundabschnitt mit einer Oberseite 34
und einer Unterseite 35. Mittig von der Oberseite 34 des Querbalkens 31 erstreckt
sich ein hakenförmiger Bügel 32 nach oben hin. Beidseitig beziehungsweise links und
rechts des Bügels 32 ist jeweils eine U-förmige Ausnehmung 33 von der Oberseite 34
her in den Querbalken 31 eingelassen. Die Ausnehmungen 33 sind zur Oberseite 34 des
Querbalkens 31 hin offen ausgebildet.
[0025] Die Befestigungsbolzen 2 sind jeweils zweistückig mit einem Hülsenteil 21 und einem
Kopfteil 22 ausgebildet. Die Hülsenteile 21 weisen jeweils einen hohlen zylindrischen
Abschnitt 212 und einen axial daran anschliessenden tellerförmigen Flanschabschnitt
211 auf. Die Flanschabschnitte 211 überragen die zugehörigen zylindrischen Abschnitte
212 radial beziehungsweise nach aussen hin. Die Kopfteile 22 weisen jeweils einen
zylindrischen Zapfen 222 und einen axial daran anschliessenden tellerförmigen Flanschabschnitt
221 auf. Auch die Flanschabschnitte 221 der Kopfteile 22 überragen die zugehörigen
Zapfen 222 radial beziehungsweise nach aussen hin.
[0026] Wie in Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Zapfen 222 der Kopfteile 22 etwa auf ihrer
halben Höhe mit jeweils zwei gegenläufig radial nach aussen abstehenden Eingreifvorsprüngen
223 ausgestattet. Die zylindrischen Abschnitte 212 der Hülsenteile 21 sind inwendig
gegen ihre oberen Enden hin jeweils mit L-förmigen Verriegelungskonturen 213 ausgebildet,
die radial nach innen abstehen. Die Eingreifvorsprünge 223 der Kopfteile 22 und die
Verriegelungskonturen 213 der Hülsenteile 21 der sind bajonettverschlussartig korrespondierend
zueinander geformt.
[0027] Zum Verbinden des Kopfteils 22 mit dem Hülsenteil 21 wird in einem ersten Schritt,
wie in der linken Darstellung von Fig. 2 ersichtlich ist, der Zapfen 222 in den zylindrischen
Abschnitt 212 eingeführt. Dabei sind Kopfteil 22 und Hülsenteil 21 so zueinander gedreht,
dass die Eingreifvorsprünge 223 an den Verriegelungskonturen 213 vorbei bewegt werden
können. Wenn der Zapfen 222 vollständig in den zylindrischen Abschnitt 212 eingeführt
ist, so wird in einem in der rechten Darstellung von Fig. 2 gezeigten zweiten Schritt
das Kopfteil 22 im Uhrzeigersinn um etwa 90° relativ zum Hülsenteil 21 gedreht, sodass
die Eingreifvorsprünge 223 hinter die Verriegelungskonturen 213 greifen und so Kopfteil
22 und Hülsenteil 21 aneinander befestigen beziehungsweise sichern.
[0028] In Fig. 3 und Fig. 4 ist gezeigt, wie die Befestigungsbolzen 2 an einer Mehrzahl
von Stoffmustern 4 montiert werden. Die Mehrzahl von Stoffmustern 4 umfasst dabei
einheitlich rechteckige Stoffmuster 41, die entlang ihrer oberen kurzen Seite mit
zwei Lochungen 42 ausgestattet sind. Zum Bündeln der Stoffmuster 41 werden die Hülsenteile
21 der Befestigungsbolzen 2 von der Rückseite der Mehrzahl von Stoffmustern 4 her
durch die Lochungen 42 gesteckt. Von der Vorderseite der Mehrzahl von Stoffmustern
4 her werden dann die Kopfteile 22 in die Hülsenteile 21 eingesetzt und mit diesen
wie in Fig. 2 gezeigt verriegelt. Im in Fig. 4 gezeigten Zustand ist die Mehrzahl
von Stoffmustern 4 dann zwischen den Flanschabschnitten 221 der Kopfteile 22 und den
Flanschabschnitten 212 der Hülsenteile 212 gehalten, sodass die beiden Befestigungsbolzen
2 die Stoffmuster 41 bündeln.
[0029] Fig. 5 und Fig. 6 zeigen das bestimmungsgemässe Anbringen des Trägers 3 der Hängeeinrichtung
1 des Stoffmusterhängesystems 5. Dazu werden einige Lagen von Stoffmustern 41 der
gebündelten Mehrzahl von Stoffmustern 4 unten angehoben. Der Träger 3 wird dann wie
mit den Pfeilen angedeutet von unten nach oben mit seinem Bügel 32 voran zwischen
die Stoffmuster 41 geschoben. Wenn der Träger 3 wie in Fig. 6 dargestellt vollständig
eingeschoben ist, so liegen die beiden Befestigungsbolzen 2 in den Ausnehmungen 33
des Trägers 3. Die Hängeeinrichtung 1 kann jetzt über den Bügel 32 des Trägers 3 an
einer Stange oder etwas ähnlichem als Hängeelement des Stoffmusterhängesystems 5 aufgehängt
werden. Die Schwerkraft drückt dabei die Befestigungsbolzen 2 in die Ausnehmungen
33, sodass die gebündelte Mehrzahl von Stoffmustern 4 sicher am Träger 3 befestigt
ist.
[0030] Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Hängeeinrichtung
10 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Stoffmusterhängesystems
50. Die Hängeeinrichtung 10 weist einen Befestigungsbolzen 20 und einen Träger 30
auf. Der Befestigungsbolzen 20 ist identisch wie die Befestigungsbolzen 2 der ersten
Hängeeinrichtung 1 der Fig. 1 bis 6 ausgebildet. Insbesondere ist der Befestigungsbolzen
20 zweistückig mit einem Hülsenteil 210 und einem Kopfteil 220 ausgestattet. Das Hülsenteil
210 weist einen hohlen zylindrischen Abschnitt 2120 und einen axial daran anschliessenden
tellerförmigen Flanschabschnitt 2110 auf. Der Flanschabschnitte 2110 überragen den
zugehörigen zylindrischen Abschnitt 2120 radial beziehungsweise nach aussen hin. Das
Kopfteil 220 weist jeweils einen zylindrischen Zapfen (in Fig. 7 nicht ersichtlich)
und einen axial daran anschliessenden tellerförmigen Flanschabschnitt 2210 auf. Auch
der Flanschabschnitt 2210 des Kopfteils 220 überragt den zugehörigen Zapfen radial
beziehungsweise nach aussen hin.
[0031] Der Träger 30 umfasst einen Grundabschnitt 310 mit einer Oberseite 340 und einer
Unterseite 350. Von der Oberseite 340 des Grundabschnitts 310 erstreckt sich ein hakenförmiger
Bügel 32 nach oben hin. Weiter ist der Grundabschnitt mit einer U-förmige Ausnehmung
330 ausgestattet, die von der Oberseite 340 her in den Grundabschnitt 310 eingelassen
ist. Die Ausnehmung 330 ist zur Oberseite 340 hin offen ausgebildet.
[0032] Wie in Fig. 8 ersichtlich ist, weist das Stoffmusterhängesystems 50 eine Mehrzahl
von Stoffmustern 40 auf, die einheitlich rechteckige Stoffmuster 410 umfasst. In einem
oberen Ecken sind die Stoffmuster 410 mit einer Lochungen ausgestattet. Zum Bündeln
der Stoffmuster 410 wird das Hülsenteil 210 des Befestigungsbolzens 20 von der Rückseite
der Mehrzahl von Stoffmustern 40 her durch die Lochung gesteckt. Von der Vorderseite
der Mehrzahl von Stoffmustern 40 her wird dann das Kopfteil 220 in das Hülsenteile
210 eingesetzt und mit diesem verriegelt. Der Träger 30 ist von unten nach oben mit
seinem Bügel 320 voran zwischen die Stoffmuster 410 geschoben bis der Befestigungsbolzen
20 in der Ausnehmung 330 des Trägers 30 liegt. Die Hängeeinrichtung 10 kann jetzt
über den Bügel 320 des Trägers 30 beispielsweise an einer Stange als Hängeelement
des Stoffmusterhängesystems 50 aufgehängt werden.
[0033] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt
und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung
illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend.
Um die Erfindung nicht zu verklären, können in gewissen Fällen wohlbekannte Strukturen
und Techniken nicht im Detail gezeigt und beschrieben sein. Es versteht sich, dass
Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den Umfang der folgenden
Ansprüche zu verlassen.
[0034] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher Kombination
von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen Ausführungsformen
genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren,
auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend
oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den Figuren und der Beschreibung
beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen deren Merkmale
vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen ausgeschlossen
sein.
[0035] Im Weiteren schliesst der Ausdruck "umfassen" und Ableitungen davon andere Elemente
oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel "ein" bzw. "eine"
und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen
aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen Schritt erfüllt
sein. Die Begriffe "im Wesentlichen", "etwa", "ungefähr" und dergleichen in Verbindung
mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau
die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe "etwa" und "ungefähr"
im Zusammenhang mit einem gegebenen Zahlenwert oder -bereich kann sich auf einen Wert
beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb 5% oder
innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt. Alle Bezugszeichen
in den Ansprüchen sind nicht als den Umfang der Ansprüche einschränkend zu verstehen.
1. Stoffmusterhängesystem (5; 50) mit mehreren Stoffmustern (41; 410) und einer Hängeeinrichtung
(1; 10) zur Präsentation von Stoffmustern, die einen Träger (3; 30) und mindestens
einen Befestigungsbolzen (2; 20) umfasst, wobei der Träger (3; 30) mit einem Bügel
(32; 320) und einem Grundabschnitt (31; 310) mit einer Oberseite (34; 340), von der
der Bügel (32; 320) absteht, ausgebildet ist, der mindestens eine Befestigungsbolzen
(2; 20) einen zylindrischen Abschnitt (212; 2120) aufweist, der dazu ausgebildet ist,
sich durch mindestens eine Lochung (42) in mehreren aneinander flächig anliegenden
Stoffmustern (41; 410) hindurch zu erstrecken, und mindestens eine Ausnehmung (33;
330) in den Grundabschnitt (31; 310) des Trägers (3; 30) eingelassen ist, die sich
von der Oberseite (34; 340) des Grundabschnitts (31; 310) her in den Grundabschnitt
(31; 310) erstreckt, wobei bei dem Stoffmusterhängesystem (5; 50)
die mehreren Stoffmuster (41; 410) jeweils mit mindestens einer korrespondierenden
Lochung (42) ausgestattet sind,
jede der korrespondierenden Lochungen (42) der mehreren Stoffmuster (41; 410) jeweils
von mindestens einem Befestigungsbolzen (2; 20) der Hängeeinrichtung (1; 10) durchragt
ist,
ein Grundabschnitt (31; 310) eines Trägers (3; 30) der Hängeeinrichtung (1; 10) zumindest
teilweise zwischen zwei benachbarten der mehreren Stoffmuster (41; 410) angeordnet
ist,
ein Bügel (32; 320) des Trägers (3; 30) der Hängeeinrichtung (1; 10) sich zumindest
teilweise ausserhalb der zwei benachbarten der mehreren Stoffmuster (41; 410) befindet,
der mindestens eine Befestigungsbolzen (2; 20) der Hängeeinrichtung (1; 10) in mindestens
einer Ausnehmung (33; 330) des Grundabschnitts (31; 310) des Trägers (3; 30) der Hängeeinrichtung
(1; 10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Befestigungsbolzen (2; 20) zwei miteinander verbindbare Teile
(21, 22; 210, 220) mit jeweils einem Flanschabschnitt (211, 221) umfasst, wobei die
zwei Teile (21, 22; 210, 220) so ausgestaltet sind, dass die Flanschabschnitte (211,
221) beidseitig an den zylindrischen Abschnitt (212; 2120) anschliessen, wenn die
zwei Teile (21, 22; 210, 220) miteinander verbunden sind.
2. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach Anspruch 1, bei der ein erstes Teil (21; 210)
der zwei Teile (21, 22; 210, 220) des mindestens einen Befestigungsbolzens (2; 20)
als ein den zylindrischen Abschnitt (212; 2120) umfassendes Hülsenteil (21; 210) ausgebildet
ist und ein zweites Teil (22; 220) der zwei Teile (21, 22; 210, 220) des mindestens
einen Befestigungsbolzens (2; 20) als zum Verbinden in das zugehörige Hülsenteil (21;
210) einführbares Kopfteil (22; 220) ausgebildet ist.
3. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach Anspruch 2, bei der das Hülsenteil (21; 210) und
das Kopfteil (22; 220) des mindestens einen Befestigungsbolzens (2; 20) mit einer
Bajonettverschlussstruktur (213, 223) ausgestattet ist, über die das Hülsenteil (21;
210) und das Kopfteil (22; 220) zum Verbinden lösbar miteinander verriegelbar sind.
4. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, bei der die Flanschabschnitte
(211, 221) jeweils den zugehörigen zylindrischen Abschnitt (212; 2120) radial überragen.
5. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der die Flanschabschnitte
(211, 221) jeweils im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet sind.
6. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher
der mindestens eine Befestigungsbolzen (2; 20) eine Mehrzahl von identischen Befestigungsbolzen
(2; 20) ist und bei welcher die mindestens eine Ausnehmung (33; 330) des Trägers (3;
30) eine Mehrzahl von Ausnehmungen (33; 330) ist.
7. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach Anspruch 6, bei welcher der Grundabschnitt (31;
310) des Träger (3; 30) als Querbalken (31; 310) ausgebildet ist.
8. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach Anspruch 6 oder 7, bei der die Ausnehmungen (33;
330) des Träger (3;30) beidseitig des Bügels (32; 320) am Grundabschnitt (31; 310)
angeordnet sind.
9. Stoffmusterhängesystem (5; 50) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die
mindestens eine Ausnehmung (33; 330) zur Oberseite (34; 340) des Grundabschnitts (31;
310) des Trägers (3; 30) hin offen ist.
10. Stoffmusterhängesystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, das ein Hängeelement
umfasst, an dem die Hängeeinrichtung (1; 10) mittels des Bügels (32; 320) aufhängbar
ist.
11. Stoffmusterhängesystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem eine Mehrzahl
von Lochungen (42) in den Stoffmustern (41; 410) jeweils in einer Reihe angeordnet
ist.
1. Fabric sample hanging system (5; 50) comprising a plurality of fabric samples (41;
410) and a hanging device (1; 10) for presenting fabric samples, which hanging device
(1; 10) comprises a support (3; 30) and at least one fastening bolt (2; 20), the support
(3; 30) being designed to have a bracket (32; 320) and a base portion (31; 310) having
a top (34; 340) from which the bracket (32; 320) protrudes, the at least one fastening
bolt (2; 20) having a cylindrical portion (212; 2120) which is designed to extend
through at least one perforation (42) in a plurality of fabric samples (41; 410) lying
flat against one another, and at least one recess (33; 330) being made in the base
portion (31; 310) of the support (3; 30), which at least one recess (33; 330) extends
from the top (34; 340) of the base portion (31; 310) into the base portion (31; 310),
where in the fabric sample hanging system (5; 50)
the plurality of fabric samples (41; 410) are each provided with at least one corresponding
perforation (42),
each of the corresponding perforations (42) in the plurality of fabric samples (41;
410) are penetrated by at least one fastening bolt (2; 20) of the hanging device (1;
10),
a base portion (31; 310) of a support (3; 30) of the hanging device (1; 10) is arranged
at least in part between two adjacent fabric samples of the plurality of fabric samples
(41; 410),
a bracket (32; 320) of the support (3; 30) of the hanging device (1; 10) is at least
partially outside the two adjacent fabric samples of the plurality of fabric samples
(41; 410),
the at least one fastening bolt (2; 20) of the hanging device (1; 10) is arranged
in at least one recess (33; 330) in the base portion (31; 310) of the support (3;
30) of the hanging device (1; 10),
characterized in that
the at least one fastening bolt (2; 20) comprises two interconnectable parts (21,
22; 210, 220) each having a flange portion (211, 221), the two parts (21, 22; 210,
220) being designed such that the flange portions (211, 221) adjoin the cylindrical
portion (212; 2120) on both sides when the two parts (21, 22; 210, 220) are interconnected.
2. Fabric sample hanging system (5; 50) according to claim 1, wherein a first part (21;
210) of the two parts (21, 22; 210, 220) of the at least one fastening bolt (2; 20)
is designed as a sleeve part (21; 210) comprising the cylindrical portion (212; 2120),
and a second part (22; 220) of the two parts (21, 22; 210, 220) of the at least one
fastening bolt (2; 20) is designed as a head part (22; 220) that can be inserted into
the associated sleeve part (21; 210) in order to connect.
3. Fabric sample hanging system (5; 50) according to claim 2, wherein the sleeve part
(21; 210) and the head part (22; 220) of the at least one fastening bolt (2; 20) are
provided with a bayonet joint structure (213, 223) via which the sleeve part (21;
210) and the head part (22; 220) can be releasably locked to one another in order
to connect.
4. Fabric sample hanging system (5; 50) according to claim 2 or 3, wherein the flange
portions (211, 221) each project radially beyond the associated cylindrical portion
(212; 2120).
5. Fabric sample hanging system (5; 50) according to any one of claims 2 to 4, wherein
the flange portions (211, 221) are each substantially plate-shaped.
6. Fabric sample hanging system (5; 50) according to any one of the preceding claims,
wherein the at least one fastening bolt (2; 20) is a plurality of identical fastening
bolts (2; 20) and wherein the at least one recess (33; 330) in the support (3; 30)
is a plurality of recesses (33; 330).
7. Fabric sample hanging system (5; 50) according to claim 6, wherein the base portion
(31; 310) of the support (3; 30) is designed as a cross-member (31; 310).
8. Fabric sample hanging system (5; 50) according to claim 6 or 7, wherein the recesses
(33; 330) in the support (3; 30) are arranged on the base portion (31; 310) on both
sides of the bracket (32; 320).
9. Fabric sample hanging system (5; 50) according to any one of the preceding claims,
wherein the at least one recess (33; 330) is open toward the top (34; 340) of the
base portion (31; 310) of the support (3; 30).
10. Fabric sample hanging system according to any one of the preceding claims, comprising
a hanging element on which the hanging device (1; 10) can be hung by means of the
bracket (32; 320).
11. Fabric sample hanging system according to any of the preceding claims, wherein a plurality
of perforations (42) in the fabric samples (41; 410) are each arranged in a row.
1. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) comportant une pluralité d'échantillons
de tissu (41 ; 410) et un dispositif de suspension (1 ; 10) permettant de présenter
des échantillons de tissu, comprenant un support (3 ; 30) et au moins un boulon de
fixation (2 ; 20), le support (3 ; 30) étant conçu avec un cintre (32 ; 320) et une
section de base (31 ; 310) comportant un côté supérieur (34 ; 340) depuis lequel le
cintre (32 ; 320) fait saillie, l'au moins un boulon de fixation (2 ; 20) présentant
une section cylindrique (212 ; 2120) qui est conçue pour s'étendre à travers au moins
une perforation (42) dans une pluralité d'échantillons de tissu (41 ; 410) placés
à plat les uns contre les autres, et au moins un évidement (33 ; 330) étant cousu
dans la section de base (31 ; 310) du support (3 ; 30), lequel évidement s'étend depuis
le côté supérieur (34 ; 340) de la section de base (31 ; 310) jusque dans la section
de base (31 ; 310), dans le système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50),
la pluralité d'échantillons de tissu (41 ; 410) étant respectivement équipés d'au
moins une perforation correspondante (42),
chaque perforation correspondante (42) de la pluralité d'échantillons de tissu (41
; 410) étant respectivement traversée par au moins un boulon de fixation (2 ; 20)
du dispositif de suspension (1 ; 10),
une section de base (31 ; 310) d'un support (3 ; 30) du dispositif de suspension (1
; 10) étant disposée au moins partiellement entre deux échantillons adjacents de la
pluralité d'échantillons de tissu (41 ; 410), un cintre (32 ; 320) du support (3 ;
30) du dispositif de suspension (1 ; 10) étant situé au moins partiellement à l'extérieur
des deux échantillons adjacents de la pluralité d'échantillons de tissu (41 ; 410),
l'au moins un boulon de fixation (2 ; 20) du dispositif de suspension (1 ; 10) étant
disposé dans au moins un évidement (33 ; 330) de la section de base (31 ; 310) du
support (3 ; 30) du dispositif de suspension (1 ; 10),
caractérisé en ce que
l'au moins un boulon de fixation (2 ; 20) comprend deux parties (21, 22 ; 210, 220)
pouvant être reliées l'une à l'autre et comportant respectivement une section de bride
(211, 221), les deux parties (21, 22 ; 210, 220) étant conçues de telle sorte que
les sections de bride (211, 221) se raccordent de part et d'autre à la section cylindrique
(212 ; 21 20) lorsque les deux parties (21, 22 ; 210, 220) sont reliées l'une à l'autre.
2. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon la revendication 1, dans
lequel une première partie (21 ; 210) des deux parties (21, 22 ; 210, 220) de l'au
moins un boulon de fixation (2 ; 20) est conçue comme une partie de manchon (21 ;
210) entourant la section cylindrique (212 ; 2120) et une seconde partie (22 ; 220)
des deux parties (21, 22 ; 210, 220) de l'au moins un boulon de fixation (2 ; 20)
est conçue comme une partie de tête (22 ; 220) pouvant être insérée dans la partie
de manchon associée (21 ; 210) pour la liaison.
3. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon la revendication 2, dans
lequel la partie de manchon (21 ; 210) et la partie de tête (22 ; 220) de l'au moins
un boulon de fixation (2 ; 20) sont équipées d'une structure de fermeture de type
baïonnette (213, 223) par l'intermédiaire de laquelle la partie de manchon (21 ; 210)
et la partie de tête (22 ; 220) peuvent être verrouillées l'une avec l'autre de manière
amovible pour la liaison.
4. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon l'une des revendications
2 à 3, dans lequel les sections de bride (211, 221) font respectivement saillie radialement
au-delà de la section cylindrique associée (212 ; 2120).
5. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon l'une des revendications
2 à 4, dans lequel les sections de bride (211, 221) sont respectivement sensiblement
en forme d'assiette.
6. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon l'une des revendications
précédentes, dans lequel l'au moins un boulon de fixation (2 ; 20) est une pluralité
de boulons de fixation identiques (2 ; 20) et dans lequel l'au moins un évidement
(33 ; 330) du support (3 ; 30) est une pluralité d'évidements (33 ; 330).
7. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon la revendication 6, dans
lequel la section de base (31 ; 310) du support (3 ; 30) est conçue sous la forme
d'une barre transversale (31 ; 310).
8. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon la revendication 6 ou
7, dans lequel les évidements (33 ; 330) du support (3 ; 30) sont disposés des deux
côtés du cintre (32 ; 320) sur la section de base (31 ; 310).
9. Système de suspension d'échantillons de tissu (5 ; 50) selon l'une des revendications
précédentes, dans lequel l'au moins un évidement (33 ; 330) est ouvert vers le côté
supérieur (34 ; 340) de la section de base (31 ; 310) du support (3 ; 30).
10. Système de suspension d'échantillons de tissu selon l'une des revendications précédentes,
lequel comprend un élément de suspension auquel le dispositif de suspension (1 ; 10)
peut être suspendu au moyen du cintre (32 ; 320).
11. Système de suspension d'échantillons de tissu selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel une pluralité de perforations (42) est disposée dans les échantillons
de tissu (41 ; 410) respectivement en une rangée.