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(11) |
EP 3 448 205 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.07.2020 Patentblatt 2020/29 |
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Anmeldetag: 25.04.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/059828 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/186737 (02.11.2017 Gazette 2017/44) |
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AUSSTOSSVORRICHTUNG FÜR EIN BEWEGBARES MÖBELTEIL, MÖBELTEIL UND VERFAHREN ZUM ÖFFNEN
UND SCHLIESSEN EINES BEWEGBAREN MÖBELTEILS
EJECTION DEVICE FOR A MOVEABLE FURNITURE PART, FURNITURE PART AND METHOD FOR OPENING
AND CLOSING A MOVEABLE FURNITURE PART
DISPOSITIF D'ÉJECTION POUR UN ÉLÉMENT DE MEUBLE MOBILE, ÉLÉMENT DE MEUBLE ET PROCÉDÉ
D'OUVERTURE ET DE FERMETURE D'UN ÉLÉMENT DE MEUBLE MOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
28.04.2016 DE 102016107919
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.03.2019 Patentblatt 2019/10 |
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Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLAUS, Stefan
32257 Bünde (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2014/056878
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DE-A1-102013 100 652
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausstoßvorrichtung für ein bewegbares Möbelteil
mit einem durch mindestens eine Feder vorgespannten Antriebselement, mittels dem das
bewegbare Möbelteil von einer Schließposition in eine Öffnungsposition bewegbar ist,
wobei bei einer Schließ- oder Öffnungsbewegung des Möbelteils entlang einer Wegstrecke
die mindestens eine Feder in eine gespannte Position bewegbar ist und das Möbelteil
in der Schließposition mit der mindestens einen gespannten Feder verrastbar ist, wobei
eine Rücklaufsperre vorgesehen ist, die eine Öffnungs- oder Schließbewegung des bewegbaren
Möbelteils begrenzt, wenn das Spannen der Feder bei einer Schließ- oder Öffnungsbewegung
des Möbelteils noch nicht abgeschlossen ist, sowie ein Möbel mit einer solchen Ausstoßvorrichtung
und ein Verfahren zum Öffnen und Schließen eines bewegbaren Möbelteils.
[0002] Die
DE 20 2006 012 976 U1 offenbart eine verriegelbare Ausstoßvorrichtung, die eine Feststellvorrichtung umfasst,
die ein Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils vor Beendigung des Ladevorgangs des Kraftspeichers
verhindert. Eine solche Feststellvorrichtung oder Rücklaufsperre kann beispielsweise
bei Pushto-open-Beschlägen eingesetzt werden, um bei einer Schließbewegung ein Auswerfen
des Schubkastens zu verhindern, wenn ein Kraftspeicher einer Ausstoßvorrichtung noch
nicht vollständig geladen ist. Für eine Festsetzung wird ein Klemmelement mit einem
Anlageabschnitt einer Feststellvorrichtung verkeilt, um eine Öffnungsbewegung zu verhindern.
Die Reib- und Klemmkräfte können allerdings gerade bei schwereren Möbelteilen, wie
beladenen Schubkästen, unzureichend sein.
[0003] Die
DE 10 2013 100 652 A1 offenbart eine Ausstoßvorrichtung nach dem Oberbgegriff des Anspruches 1.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausstoßvorrichtung für ein
bewegbares Möbelteil und ein Verfahren zum Öffnen und Schließen eines bewegbaren Möbelteils
zu schaffen, welche eine verbesserte Handhabung des bewegbaren Möbelteils beim Öffnen
und Schließen gewährleisten.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Ausstoßvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 und einem Verfahren zum Öffnen und Schließen eines bewegbaren Möbelteils mit den
Merkmalen des Anspruches 12 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß umfasst die Ausstoßvorrichtung einerseits eine Rücklaufsperre, um
ein Auswerfen oder Einziehen des bewegbaren Möbelteils beim nicht vollständigen Spannen
der mindestens einen Feder zu verhindern, und zusätzlich eine Öffnungsdämpfung, die
beim Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils Dämpfungskräfte zum Abbremsen des bewegbaren
Möbelteils erzeugt. Durch die Öffnungsdämpfung wird gewährleistet, dass das bewegbare
Möbelteil weitgehend unabhängig von einer Beladung mit einer ähnlich hohen Geschwindigkeit
in Öffnungsrichtung ausgestoßen wird. Falls das bewegbare Möbelteil nur ein geringes
Eigengewicht besitzt oder nur leicht beladen ist, würde die mindestens eine Feder
das bewegbare Möbelteil stärker beschleunigen beim Auswerfen, so dass die Öffnungsdämpfung
für ein Abbremsen sorgt. Ein schwereres Möbelteil wird durch die Feder hingegen nur
weniger stark beschleunigt, so dass unabhängig von der Beladung ähnlich hohe Auswurfgeschwindigkeiten
erhalten werden können. Zudem kann als Kraftspeicher mindestens eine Feder eingesetzt
werden, die auch schwere Gewichte beim bewegbaren Möbelteil auswerfen kann.
[0007] Vorzugsweise ist die Dämpfungskraft bei der Öffnungsdämpfung geschwindigkeitsabhängig,
und bei höherer Ausstoßgeschwindigkeit werden höhere Dämpfungskräfte erzeugt als bei
niedrigeren Ausstoßgeschwindigkeiten. Eine solche Offnungsdämpfung kann über einen
oder mehrere Rotationsdämpfer erfolgen. Statt einem Rotationsdämpfer können auch Lineardämpfer,
insbesondere Luftdämpfer, Öldämpfer oder Dämpfer mit anderen Dämpfungsfluiden, eingesetzt
werden.
[0008] Die Ausstoßvorrichtung weist gemäß einer Ausgestaltung ein Gehäuse mit einer ersten
Zahnstange auf, die mit einem Ritzel für die Funktion der Rücklaufsperre in Eingriff
bringbar ist. Über ein Festsetzen des Ritzels kann dieses ein Auswerfen des bewegbaren
Möbelteils bei einem Unterbrechen des Spannvorganges verhindern. Zusätzlich kann an
dem Gehäuse eine zweite Zahnstange vorgesehen sein, die mit dem Ritzel für die Funktion
der Öffnungsdämpfung in Eingriff bringbar ist. Das Ritzel kann dabei einen Rotationsdämpfer
antrieben.
[0009] Vorzugsweise umfasst die Rücklaufsperre ein in einer Führungsbahn geführtes Ritzel,
über das auch der Rotationsdämpfer antreibbar ist. Um den Rotationsdämpfer mit dem
Ritzel zu koppeln, kann vorzugsweise ein Zahnrad vorgesehen sein, das für die Erzeugung
einer Dämpfungskraft relativ zu dem Ritzel bewegbar ist.
[0010] Die Öffnungsdämpfung erfolgt vorzugsweise mit einem Freilauf in Schließrichtung.
Hierfür kann ein bewegbarer Schlitten ein Element zum Aktivieren der Öffnungsdämpfung
aufweisen, das nur in Öffnungsrichtung wirksam ist. Das Element kann beispielsweise
als Sperrelement ausgebildet sein, mittels dem ein Zahnrad an einer Drehbewegung relativ
zu dem Ritzel gehindert wird.
[0011] Vorzugsweise kann die Ausstoßvorrichtung mit einer Selbsteinzugsvorrichtung kombiniert
werden, wie sie im Stand der Technik bekannt sind. Die Selbsteinzugsvorrichtungen
können separat zur Ausstoßvorrichtung ausgeführt sein oder eine Einheit mit der Ausstoßvorrichtung
bilden. Beim Schließen oder Öffnen des Schubkastens wird die Feder der Ausstoßvorrichtung
gespannt und nach bzw. während dem Spannen und Verriegeln der Feder kann die Selbsteinzugsvorrichtung
den Schubkasten in die Schließposition bewegen. Zudem kann eine Selbsteinzugsvorrichtung
optional auch eine Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils abbremsen.
[0012] Vorzugsweise kann die Ausstoßvorrichtung verschiedene Ladeprinzipien für die mindestens
eine Feder aufweisen. Das bedeutet, dass die mindestens eine Feder der Ausstoßvorrichtung
nach dem Öffnen des bewegbaren Möbelteils beispielsweise beim Schließen geladen werden
kann. Alternativ kann die Ausstoßvorrichtung das bewegbare Möbelteil in eine erste
Öffnungsposition auswerfen, und dann kann der Benutzer das bewegbare Möbelteil manuell
weiter in Öffnungsrichtung zu einer zweiten Öffnungsposition bewegen, beispielsweise
bei einem Schubkasten. Dann kann diese Öffnungsbewegung von der ersten zur zweiten
Öffnungsposition zum Spannen der mindestens einen Feder verwendet werden, so dass
die Rücklaufsperre in diesem Fall während einer Öffnungsbewegung des bewegbaren Möbelteils
wirksam werden kann.
[0013] Erfindungsgemäß wird ein Möbel mit einer Ausstoßvorrichtung bereitgestellt, wobei
das bewegbare Möbelteil wahlweise als Schubkasten, Schiebetür, Klappe oder anderes
Möbelteil ausgebildet sein kann.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird nach einem Entriegeln des bewegbaren Möbelteils
dieses über mindestens eine Ausstoßvorrichtung mit einer Feder in Öffnungsrichtung
ausgeworfen, wobei die Öffnungsbewegung über eine Offnungsdämpfung mit einem Rotationsdämpfer
oder einen Lineardämpfer gebremst wird, so dass über die Öffnungsdämpfung eine Steuerung
der Ausstoßgeschwindigkeit erreicht wird. Anschließend wird das bewegbare Möbelteil
in Schließ- oder Öffnungsrichtung bewegt, wobei die mindestens eine Feder gespannt
wird und bei einer Unterbrechung der Schließbewegung ein Auswerfen des Möbelteils
durch eine Rücklaufsperre begrenzt wird, was die Handhabung vereinfacht, da die Schließbewegung
zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden kann.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1 und 2
- zwei Ansichten eines erfindungsgemäßen Möbels mit einer Ausstoßvorrichtung, und
- Figuren 3 bis 6
- mehrere Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausstoßvorrichtung in unterschiedlichen
Positionen.
[0016] Ein Möbel 1 umfasst einen Möbelkorpus 2, in den ein bewegbares Möbelteil 3 in Form
eines Schubkastens einfügbar ist, wobei eine Frontblende 4 an einer offenen Seite
des Möbelkorpus 2 angeordnet ist. Der Schubkasten ist über zwei Auszugsführungen 5
verfahrbar gelagert, die an gegenüberliegenden Seitenwänden des Möbelkorpus 2 angeordnet
sind. Jede Auszugsführung 5 ist in einer Seitenzarge 8 angeordnet und über einen Haltewinkel
9 festgelegt und stützt über eine bewegbare Laufschiene den Schubkasten ab. Ferner
sind an dem Möbelkorpus 2 winkelförmige Mitnehmer 7 fixiert, die mit einer Ausstoßvorrichtung
6 für das bewegbare Möbelteil 3 zusammenwirken. Über die Ausstoßvorrichtung 6 kann
bei einem Eindrücken der Frontblende 4 in Schließrichtung zu dem Möbelkorpus 2 hin
eine Entriegelung stattfinden, um den Schubkasten dann in Öffnungsrichtung durch die
Kraft mindestens einer Feder auszuwerfen. Wenn der Schubkasten in Schließrichtung
bewegt wird, wird die mindestens eine Feder der Ausstoßvorrichtung 6 wieder gespannt.
[0017] In Figur 2 sind die Ausstoßvorrichtungen 6 an einer Unterseite des Bodens des Schubkastens
montiert und wirken mit den winkelförmigen Mitnehmern 7 zusammen. Es ist auch möglich,
die Ausstoßvorrichtungen 6 mit anderen bewegbaren Möbelteilen, wie Schiebetüren, Klappen
oder Türen, zusammenwirken zu lassen oder die Ausstoßvorrichtung 6 an dem Möbelkorpus
2 oder einem feststehendem Teil der Auszugsführung zu fixieren und das Ausstoßen über
einen am bewegbaren Möbelteil oder an einem bewegbaren Teil der Auszugsführung angeordneten
Mitnehmer zu bewirken.
[0018] In Figur 3 ist die Ausstoßvorrichtung 6 im Detail gezeigt, die eine Rücklaufsperre
und eine Öffnungsdämpfung aufweist. Die Ausstoßvorrichtung 6 umfasst ein Gehäuse 10,
an dem eine erste Zahnstange 11 für die Rücklaufsperre ausgebildet ist. An dem Gehäuse
10 ist ferner eine Führungsbahn 12 vorgesehen, in der eine Achse eines Ritzels 14
geführt ist. Die Führungsbahn 12 umfasst einen schlaufenförmigen Abschnitt, an dem
eine erste Führungsbahn 12A für die Öffnungsbewegung und eine zweite Führungsbahn
12B für die Schließbewegung vorgesehen sind. Die Führungsbahn 12B befindet sich dabei
näher an der ersten Zahnstange 11 als die Führungsbahn 12A.
[0019] An dem Gehäuse 10 ist ein linear verfahrbarer Schlitten 13 vorgesehen, der eine Kurvenführung
18 aufweist, in die eine Achse des Ritzels 14 eingefügt ist. Dadurch kann das Ritzel
14 zusammen mit dem Schlitten 13 entlang der Führungsbahn 12 bewegt werden. Der Schlitten
13 ist ferner über eine Feder 15 vorgespannt, die mit einem ersten Ende 16 an dem
Schlitten 13 fixiert ist und an einem zweiten Ende 27 an dem Gehäuse 10. Die Feder
15 ist dabei als Zugfeder ausgebildet, um den Schlitten 13 in Figur 3 nach rechts
zu spannen, wobei die Feder 15 bei modifizierter Anordnung auch als Druckfeder ausgebildet
sein kann.
[0020] An dem Schlitten 13 ist ferner ein Antriebselement in Form eines Vorsprunges 19 vorgesehen,
das in Eingriff mit dem winkelförmigen Mitnehmer 7 gelangen kann, um den Schlitten
13 relativ zu dem Gehäuse 10 zu bewegen. Zur Übertragung der Kräfte von dem Schlitten
11 auf das bewegbare Möbelteil 3 bzw. umgekehrt sind verschiedenste Alternativen im
Stand der Technik bekannt, die hier zum Einsatz kommen können.
[0021] In Figur 3 befindet sich die Ausstoßvorrichtung 6 in einer Öffnungsposition, in der
das Ritzel 14 an einem Endabschnitt 28 der Führungsbahn 12 angeordnet ist. Wird nun
das bewegbare Möbelteil in Schließrichtung bewegt und trifft auf den Mitnehmer 7 auf,
wird der Schlitten 13 gegen die Kraft der Feder 15 nach links verfahren, und das in
der Kurvenführung 18 geführte Ritzel trifft auf eine Anlaufschräge 29 auf und gelangt
in die Führungsbahn 12B benachbart zu der Zahnstange 11, wie dies in Figur 4 gezeigt
ist. Bei einer weiteren Schließbewegung wird die Feder 15 gespannt. Wird dieser Schließvorgang
nun unterbrochen, ist an dem Schlitten 13 ein Verriegelungselement 17 in Form einer
Zahnstange oder eines Vorsprunges vorgesehen, das in Eingriff mit dem Ritzel 14 gelangen
kann. Das Ritzel 14 ist an einer L-förmigen Kurvenführung 18 an dem Schlitten 13 gehalten,
so dass benachbart zu der Zahnstange 11, wenn das Ritzel in der Führungsbahn 12B geführt
ist, das Verriegelungselement 17 relativ zu dem Ritzel 14 bewegbar ist und dieses
festsetzen kann, um eine Drehbewegung zu unterbinden. Dadurch wird ein Auswerfen des
bewegbaren Möbelteils 3 verhindert, wenn das Ritzel 14 entlang der Zahnstange 11 durch
das Verriegelungselement 17 festgesetzt wird.
[0022] Soll nach dem Unterbrechen des Spannvorganges dieser wieder aufgenommen werden, wird
der Schlitten 13 weiter in Schließrichtung bewegt, so dass das Verriegelungselement
17 von dem Ritzel 14 abgehoben wird. Anschließend kann das Ritzel 14 entlang der Führungsbahn
12B weiter in Schließrichtung verfahren werden, bis das Ritzel 14 von der Zahnstange
11 abgehoben wird, um an einem Rast- oder Halteabschnitt 22 festgesetzt zu werden.
An dem Rast- und Halteabschnitt 22 ist ein Schieber 20 mit einer Rastaufnahme 21 vorgesehen,
der das Ritzel in einer Schließposition hält. Der Schieber 20 ist dabei durch eine
Feder 23 zu dem Halteabschnitt 22 vorgespannt und kann das Ritzel 14 festsetzen. Die
Schließposition ist in Figur 5 gezeigt.
[0023] Um das Ritzel 14 aus der Schließposition zu entriegeln, wird das bewegbare Möbelteil
eingedrückt oder eingeschoben, so dass der Schieber 20 gegen die Kraft der Feder 23
von dem Halteabschnitt 22 abgehoben wird. Dadurch kann das Ritzel 14 in die Führungsbahn
12A gelangen, die für eine Öffnungsbewegung vorgesehen ist. Benachbart zu der Führungsbahn
12A befindet sich eine zweite Zahnstange 25, die das Ritzel 14 für eine Drehbewegung
antreibt. Um das bewegbare Möbelteil 3 durch die Kraft der mindestens einen Feder
15 nicht zu schnell in Öffnungsrichtung zu bewegen, ist eine Öffnungsdämpfung vorgesehen,
die einen Rotationsdämpfer aufweist, der zwischen dem Ritzel 14 und einem Zahnrad
31 vorgesehen ist. Das Zahnrad 31 kann durch ein Feststellelement während einer Öffnungsbewegung
festgesetzt werden, wobei das Feststellelement als Zahnstangenabschnitt 30 ausgebildet
ist, der an dem Schlitten 13 angeformt ist.
[0024] Wenn das Ritzel 14 sich zusammen mit dem Zahnrad 31 entlang der Kurvenführung zu
der Führungsbahn 12A bewegt, gelangt das Ritzel 14 in Eingriff mit der zweiten Zahnstange
25 und das Zahnrad 31 in Eingriff mit dem Zahnstangenabschnitt 30. Während das Ritzel
durch die Zahnstange 25 für eine Drehbewegung angetrieben wird, hält der Zahnstangenabschnitt
30 das Zahnrad 31 drehfest. Dadurch findet eine Relativbewegung zwischen dem Ritzel
14 und dem Zahnrad 31 statt, die einen an dem Ritzel 14 angeordneten Rotationsdämpfer
bewegt und Dämpfungskräfte erzeugt. Die Dämpfungskräfte werden umso höher, je größer
die Geschwindigkeit des Ritzels 14 relativ zu dem Zahnrad 31 ist, so dass bei höheren
Ausstoßgeschwindigkeiten höhere Dämpfungskräfte erzeugt werden als bei niedrigeren
Ausstoßgeschwindigkeiten. Die Öffnungsdämpfung wird aufgehoben, wenn sich das Ritzel
14 von der Führungsbahn 12A entfernt und das Zahnrad 31 außer Eingriff mit dem Zahnstangenabschnitt
30 gelangt. Alternativ kann die Öffnungsdämpfung beginnen bzw. beendet werden, wenn
die Zahnstange 25 anfängt bzw. endet. Die Länge der Wegstrecke für die Öffnungsdämpfung
kann durch Wahl der Länge der Zahnstange 25 eingestellt werden. Das Ritzel wird nun
wieder in den Endabschnitt 28 überführt, und das bewegbare Möbelteil 3 befindet sich
in einer Öffnungsposition und kann unabhängig von der Ausstoßvorrichtung 6 bewegt
werden.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Möbel
- 2
- Möbelkorpus
- 3
- Möbelteil
- 4
- Frontblende
- 5
- Auszugsführung
- 6
- Ausstoßvorrichtung
- 7
- Mitnehmer
- 8
- Seitenzarge
- 9
- Haltewinkel
- 10
- Gehäuse
- 11
- Zahnstange
- 12, 12A, 12B
- Führungsbahn
- 13
- Schlitten
- 14
- Ritzel
- 15
- Feder
- 16
- Ende
- 17
- Verriegelungselement
- 18
- Kurvenführung
- 19
- Vorsprung
- 20
- Schieber
- 21
- Rastaufnahme
- 22
- Halteabschnitt
- 23
- Feder
- 25
- Zahnstange
- 27
- Ende
- 28
- Endabschnitt
- 29
- Anlaufschräge
- 30
- Zahnstangenabschnitt
- 31
- Zahnrad
1. Ausstoßvorrichtung (6, 6') für ein bewegbares Möbelteil (3), mit einem durch mindestens
eine Feder (15) vorgespannten Antriebselement (19, 19'), mittels dem das bewegbare
Möbelteil (3) von einer Schließposition in eine Öffnungsposition bewegbar ist, wobei
bei einer Schließ- oder Öffnungsbewegung des Möbelteils (3) entlang einer Wegstrecke
die mindestens eine Feder (15) in eine gespannte Position bewegbar ist und das Möbelteil
(3) in der Schließposition mit der mindestens einen gespannten Feder (15) verrastbar
ist, wobei eine Rücklaufsperre vorgesehen ist, die eine Öffnungs- oder Schließbewegung
des bewegbaren Möbelteils (3) begrenzt, wenn das Spannen der Feder (15) bei einer
Schließ- oder Öffnungsbewegung des Möbelteils (3) noch nicht abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnungsdämpfung mit einem Rotationsdämpfer oder einen Lineardämpfer vorgesehen
ist, die beim Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils (3) Dämpfungskräfte zum Abbremsen
des bewegbaren Möbelteils (3) erzeugt.
2. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungskräfte geschwindigkeitsabhängig sind und bei höheren Ausstoßgeschwindigkeiten
höhere Dämpfungskräfte erzeugt werden als bei niedrigeren Ausstoßgeschwindigkeiten.
3. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsdämpfung einen Rotationsdämpfer umfasst.
4. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Gehäuse (10) eine erste Zahnstange (11) vorgesehen ist, die mit einem Ritzel
(14) für die Funktion der Rücklaufsperre in Eingriff bringbar ist.
5. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (10) eine zweite Zahnstange (25) vorgesehen ist, die mit dem Ritzel
(14) für die Funktion der Öffnungsdämpfung in Eingriff bringbar ist.
6. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufsperre ein in einer Führungsbahn (12) geführtes Ritzel (14) aufweist,
über das der Rotationsdämpfer antreibbar ist.
7. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsdämpfung ein Zahnrad (31) aufweist, das für eine Dämpfungsbewegung relativ
zu dem Ritzel (14) bewegbar ist.
8. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung einen bewegbaren Schlitten (13) umfasst, an dem ein Element
(30) zum Aktivieren der Öffnungsdämpfung vorgesehen ist, das nur in Öffnungsrichtung
wirksam ist.
9. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (30) ein Sperrelement ist, mittels dem ein Zahnrad (31) an einer Drehbewegung
relativ zu einem Ritzel (14) gehindert wird.
10. Möbel mit einem beweglichen Möbelteil (3) in Form eines Schubkastens oder einer Schiebetür,
dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Möbelteil (3)mit einer Ausstoßvorrichtung (6) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche bewegbar ist.
11. Ausstoßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung mit einer separaten oder integrierten Selbsteinzugsvorrichtung
kombiniert ist.
12. Möbel mit einem bewegbaren Möbelteil als Tür oder als Klappe, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegbare Möbelteil mit einer Ausstoßvorrichtung (6) nach einem der Ansprüche
1 bis 9 oder 11 bewegbar ist.
13. Verfahren zum Öffnen und Schließen eines bewegbaren Möbelteils (3), insbesondere eines
Schubkastens, mit den folgenden Schritten:
- Entriegeln des bewegbaren Möbelteils (3) aus der Schließposition;
- Auswerfen des bewegbaren Möbelteils (3) über mindestens eine Ausstoßvorrichtung
(6) mit mindestens einer Feder (15) in Öffnungsrichtung, wobei die Öffnungsbewegung
über eine Öffnungsdämpfung mit einem Rotationsdämpfer oder einem Lineardämpfer gebremst
wird;
- Bewegen des bewegbaren Möbelteils (3) in Öffnungs- oder Schließrichtung und Spannen
der mindestens einen Feder (15), wobei bei einer Unterbrechung der Öffnungs- oder
Schließbewegung ein Auswerfen des Möbelteils (3) in Öffnungsrichtung durch eine Rücklaufsperre
begrenzt wird, und
- Bewegen des bewegbaren Möbelteils (3) in die Schließposition.
1. An ejection device (6, 6') for a movable furniture part (3), comprising a drive element
(19, 19') pre-tensioned by at least one spring (15), by means of which the movable
furniture part (3) is movable from a closed position into an open position, wherein
the at least one spring (15) is movable into a tensioned position during a closing
or opening movement of the furniture part (3) along a path and the furniture part
(3) can be locked in the closed position with the at least one spring (15) tensioned,
wherein a return stop is provided, which delimits an opening or closing movement of
the movable furniture part (3) if the tensioning of the spring (15) is not yet completed
during a closing or opening movement of the furniture part (3), characterized in that an opening damping is provided by means of a rotation damper or a linear damper,
said opening damping generating damping forces for decelerating the movable furniture
part (3) during the ejection of the movable furniture part (3).
2. The ejection device according to Claim 1, characterized in that the damping forces are velocity-dependent and higher damping forces are generated
at higher ejection velocities than at lower ejection velocities.
3. The ejection device according to Claim 1 or 2, characterized in that the opening damping comprises a rotation damper.
4. The ejection device according to any one of the preceding claims, characterized in that a first toothed rack (11) is provided on a housing (10), which can be engaged with
a pinion (14) for the function of the return stop.
5. The ejection device according to Claim 4, characterized in that a second toothed rack (25) is provided on the housing (10), which can be engaged
with the pinion (14) for the function of the opening damping.
6. The ejection device according to Claim 4 or 5, characterized in that the return stop has a pinion (14) guided in a guide path (12), via which the rotation
damper is drivable.
7. The ejection device according to any one of the preceding claims, characterized in that the opening damping has a gearwheel (31), which is movable in relation to the pinion
(14) for a damping movement.
8. The ejection device according to any one of the preceding claims, characterized in that an element (30) for activating the opening damping, which is only active in the opening
direction, is provided on a movable carriage (13) of the ejection device.
9. The ejection device according to Claim 8, characterized in that the element (30) is a blocking element, by means of which a gearwheel (31) is prevented
from performing a rotational movement in relation to a pinion (14).
10. A piece of furniture comprising a movable furniture part (3) in the form of a drawer
or a sliding door, characterized in that the movable furniture part (3) is movable using an ejection device (6) according
to any one of the preceding claims.
11. The ejection device according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the ejection device is combined with a separate or integrated self-retraction device.
12. A piece of furniture comprising a movable furniture part as a door or flap, characterized in that the movable furniture part is movable using an ejection device (6) according to any
one of Claims 1 to 9 or 11.
13. A method for opening and closing a movable furniture part (3), in particular a drawer,
comprising the following steps:
- unlocking the movable furniture part (3) from the closed position;
- ejecting the movable furniture part (3) via at least one ejection device (6) comprising
at least one spring (15) in the opening direction, wherein the opening movement is
decelerated via an opening damping with a rotation damper or a linear damper;
- moving the movable furniture part (3) in the opening or closing direction and tensioning
the at least one spring (15), wherein an ejection of the furniture part (3) in the
opening direction is delimited by a return stop in the event of an interruption of
the opening or closing movement, and
- moving the movable furniture part (3) into the closed position.
1. Dispositif d'éjection (6, 6') pour un élément de meuble mobile (3), comprenant un
élément d'entrainement (19, 19') précontraint par au moins un ressort (15), et qui
déplace l'élément de meuble mobile (3) d'une position de fermeture dans une position
d'ouverture,
lors du mouvement de fermeture ou d'ouverture de l'élément de meuble (3) le long de
son trajet, le ressort (15) est mis dans une position tendue et l'élément de meuble
(3) se verrouille en position de fermeture par le ressort (15) tendu,
un verrou anti-retour étant prévu qui limite le mouvement d'ouverture ou de fermeture
de l'élément de meuble mobile (3) avant la fin de la mise en tension du ressort (3)
lors du mouvement de fermeture ou d'ouverture de l'élément de meuble (3),
dispositif caractérisée en ce qu'il comprend,
un moyen d'amortissement à l'ouverture avec un amortisseur de rotation ou un amortisseur
linéaire qui, lors de l'ejection de l'élément de meuble mobile(3) génère des forces
d'amortissement pour freiner l'élément de meuble mobile (3).
2. Dispositif d'éjection selon la revendication 1
caractérisé en ce que
les forces d'amortissement dépendent de la vitesse et pour des vitesses d'éjection
élevées, les forces d'amortissement sont plus élevées que pour des vitesses d'éjections
basses.
3. Dispositif d'éjection selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que
le moyen d'amortissement à l'ouverture comprends un amortisseur de rotation.
4. Dispositif d'éjection selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que
un boîtier (10) comporte une première crémaillère (11) qui vient en prise avec un
pignon (14) pour la fonction de verrou anti-retour.
5. Dispositif d'éjection selon la revendication 4 caractérisé en ce que le boîtier (10) comporte une seconde crémaillère (25) qui est mise en prise avec
le pignon (14) pour assurer la fonction d'amortissement à l'ouverture.
6. Dispositif d'éjection selon la revendication 4 ou 5 caractérisé en ce que
le verrou anti-retour comporte un pignon (14) guidé dans un chemin de guidage (12)
et qui entraîne l'amortisseur de rotation.
7. Dispositif d'éjection selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que
le moyen d'amortissement à l'ouverture comporte un pignon denté (31) qui est déplacé
par rapport au pignon (14) pour assurer un mouvement d'amortissement.
8. Dispositif d'éjection selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que
le dispositif d'éjection comprends un patin (13) mobile muni d'un élément (30) pour
activer le moyen d'amortissement à l'ouverture agissant seulement dans le sens de
l'ouverture.
9. Dispositif d'éjection selon la revendication 8
caractérisé en ce que
l'élément (30) est élément de verrouillage qui interdit le mouvement de rotation du
pignon denté (31) par rapport au pignon (14).
10. Meuble comportant un élément de meuble (3), mobile sous la forme d'un tiroir ou d'une
porte coulissante
caractérisé en ce que
l'élément de meuble mobile (3) est entraîné par un dispositif d'éjection (6) selon
l'une des revendications précédentes.
11. Dispositif d'éjection selon l'un des revendication 1 à 9 caractérisé en ce que
le dispositif d'éjection est combiné à un dispositif de rétraction automatique, séparé
ou intégré
12. Meuble comportant un élément de meuble mobile (3) sous la forme d'une porte ou d'un
volet
caractérisé en ce que
l'élément de meuble mobile est entraîné par un dispositif d'éjection (6) selon l'une
des revendications 1 à 9 ou 11.
13. Procédé d'ouverture et de fermeture d'un élément de meuble (3) mobile notamment d'un
tiroir comprenant le étapes suivantes consistant à:
- déverrouiller l'élément de meuble mobile(3) à partir de la position de fermeture
- éjecter l'élément de meuble mobile (3) à l'aide d'au moins un dispositif d'éjection
(6) comportant au moins un ressort (15) dans le sens de l'ouverture, le mouvement
d'ouverture étant freiné par un moyen d'amortissement à l'ouverture comprenant un
amortisseur de rotation ou un amortisseur linéaire,
- entraîner l'élément de meuble mobile (3)dans le sens de l'ouverture ou de la fermeture
et tendre au moins un ressort (15), l'interruption du mouvement d'ouverture ou de
fermeture limitant l'éjection de l'élément meuble mobile(3) dans le sens de l'ouverture
par un verrou anti-retour et
- entraîner l'élément de meuble mobile (3) dans position de fermeture.
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