[0001] Die Erfindung betrifft eine Behandlungsvorrichtung für mindestens ein Textil gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum Behandeln mindestens eines Textils
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0002] Eine solche Vorrichtung weist einen Umlaufförderer zum Fördern des mindestens einen
Textils zu einer Behandlungsstation und mindestens einer Halteeinrichtung auf, welche
ausgebildet ist, mindestens ein Textil aufzunehmen und zu halten.
[0003] Bei einem solchen Verfahren wird das mindestens eine Textil auf einer Haltevorrichtung
angeordnet, welche auf einem Umlaufförderer vorgesehen ist, wobei das Textil mittels
des Umlaufförderers einer Druckvorrichtung zustellbar ist.
[0004] Im Bereich des Textildrucks besteht das andauernde Bedürfnis, die zu bedruckende
Oberfläche beim Fördern, insbesondere durch einzelne Druckstationen wie beispielsweise
Vorbehandlungs-, Trocknungs- und die eigentliche Druckeinrichtung(en) ortsfest auf
dem Fördermittel vorzusehen, um ein Verschieben oder Verrutschen gegenüber einer zuvor
definierten relativen Positionierung des Textils gegenüber den Druckstationen zu verhindern.
Dem Fachmann sind Mittel zum Fixieren von Textilen bekannt, bei welchen das zu bedruckende
Textil in einer Art Rahmenfassung fixiert wird, wobei dieser Rahmen, welcher meist
aus einem Metall oder Hartplastik gefertigt ist, in eine Druckvorrichtung eingelegt
oder mit einem Fördermittel verrastet wird. Das Fixieren des Textils in dem Rahmen
findet hierbei in einem separaten vorgeschalteten Arbeitsschritt statt. Dies stellt
einen zusätzlichen Arbeitsschritt dar, welcher den Gesamtprozess langwierig und kostenintensiver
gestaltet, als wenn die Fixierung in dem Rahmen ausbliebe.
[0005] Ein gattungsbildender Stand der Technik geht aus der
US 2015/016549 A1 hervor. Zur Aufnahme des Textils ist eine L-förmige Halteeinrichtung vorgesehen,
welche nur im Bereich eines kurzen Befestigungssteges mit einem Umlaufförderer verbunden
ist. Der vom Umlaufförderer beabstandete Aufnahmesteg der Halteeinrichtung kann unerwünscht
hohen Biegeverformungen ausgesetzt sein.
[0007] Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die
Aufgabe, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Behandeln eines zu bedruckenden Textils
bereitzustellen, mit welchen ein Textil besonders wirtschaftlich und ortsgenau positionierbar
ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung gemäß dem Anspruch 1 sowie
durch ein Verfahren gemäß dem Anspruch 9 gelöst.
[0009] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die mindestens eine Halteeinrichtung
an dem Umlaufförderer einen erhabenen Auflagebereich aufweist, welcher eine erhöhte
Auflage für zumindest einen Teil des Textils bereitstellt.
[0011] Ein erster Grundgedanke der Erfindung besteht darin, ein zu bedruckendes Textil auf
einem dafür vorgesehenen Bereich auf einem Fördermittel bereitzustellen, mittels welchem
das Textil einer Druckeinrichtung zustellbar ist. Hierbei kann grundsätzlich auf einen
üblichen Fixierrahmen, in welchem das Textil zuvor eingespannt wird, um dieses danach
auf dem Fördermittel vorzusehen, verzichtet werden. Grundsätzlich kann die Halteeinrichtung
hierbei als Teil der Fördereinrichtung ausgebildet sein und einen besonderen Bereich
bereitstellen, auf welchem das Textil besonders ortsgenau vorsehbar ist. Die Haltevorrichtung
kann hierzu beispielsweise mit einer rutschfesten Beschichtung, insbesondere mit einer
Gummierung oder einer anderen gegenüber Textilen adhäsiv wirkenden Oberfläche bereitgestellt
sein. Hierdurch kann einem nachträglichen Verschieben oder Verrutschen des positionierten
Textils auf der Halteeinrichtung vorgebeugt sein. Selbst bei einem Führungskontakt
des Textils mit einem Druckkopf, beispielsweise einem digitalen Inkjetdruckkopf, kann
so das Textil auf der Halteeinrichtung ortsfest vorgesehen sein. Die Halteeinrichtung
kann hierbei aus Segmenten ausgebildet sein, welche jeweils für sich genommen die
adhäsiven Eigenschaften zumindest teilweise aufweisen können. Durch den segmentartigen
Aufbau kann insbesondere die Größe der Halteeinrichtung an ein zu bedruckendes Textil
angepasst werden. Hierdurch ist es möglich, ein Druckbild besonders hoher Qualität
bereitzustellen. Grundsätzlich kann die Halteeinrichtung aus einem formflexiblen Material
gebildet sein.
[0012] Erfindungsgemäß wird das zu bedruckende Textil nicht in einem Fixierrahmen vorgesehen,
welcher einer Druckeinrichtung oder einer Fördereinrichtung zustellbar ist, sondern
vielmehr direkt auf dem Fördermittel beziehungsweise auf einem dafür vorgesehenen
Aufnahmebereich, nämlich einer Halteeinrichtung, angeordnet. Dadurch entfällt der
zusätzliche Arbeitsschritt des anfänglichen Anordnens/Verspannens in einem Fixierrahmen.
[0013] Nach der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass die Halteeinrichtung mit
Segmenten gebildet ist, welche mit dem Umlaufförderer verbunden sind. Grundsätzlich
können die Segmente der Halteeinrichtung, also des Aufnahmebereichs, auf dem Umlaufförderer
aufgelegt sein. Bevorzugt ist es jedoch, dass die Halteeinrichtung über Nuten, Verschraubungen,
Verschweißung, Verklebung, Verrastung oder ähnliches mit dem Umlaufförderer, vorzugsweise
lösbar, verbunden sind. Hierdurch können die einzelnen Segmente mit dem Umlaufförderer
nach dem Verbinden der Segmente mit dem Umlaufförderer eine Einheit bilden. Durch
die Segmente kann der Aufnahmebereich für Textil auf dem Umlaufförderer gebildet sein.
[0014] Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es
vorgesehen, dass der Umlaufförderer, ein Endlosförderband umfasst. Da ein zu bedruckendes
Textil direkt auf der Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer vorsehbar ist, kann
es zweckmäßig sein, den Umlaufförderer als kontinuierlich textiltransportierende Einrichtung
der Positionierungsvorrichtung vorzusehen. Hierbei kann an dem Umlaufförderer ein
erster Bereich vorgesehen sein, in welchem die Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer
mit Textil bestückt wird. In Förderrichtung des Umlaufförderers nach dem ersten Bereich
kann ein zweiter Bereich vorgesehen sein, in welchem Behandlungseinrichtungen entlang
des Umlaufförderers für zu bedruckendes Textil vorgesehen sein können. Hierbei können
insbesondere Vorbehandlungseinrichtungen, Trocknungseinrichtungen und Druckeinrichtungen,
vorzugsweise Druckeinrichtungen, welche nach dem Inkjetdruckverfahren, also nach einem
digitalen Druckverfahren arbeiten, vorgesehen sein. In Förderrichtung hinter dem zweiten
Bereich kann entlang des Umlaufförderers ein Entnahmebereich vorgesehen sein, in welchem
das behandelte, vorzugsweise bedruckte Textil von der Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer
entfernbar ist.
[0015] Aufgrund einer bevorzugten Ausbildung des Umlaufförderers als Endlosförderband, kann
der Umlaufförderer mit der Halteeinrichtung, vorzugsweise nach dem dritten Bereich,
in einfacher Weise zu dem ersten Bereich zum Bestücken der Halteeinrichtung auf dem
Umlaufförderer mit Textil rückgeführt werden. Hierdurch kann ein kontinuierlicher
Endlosprozess zum Fördern von Textil bereitgestellt sein.
[0016] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass die Segmente rippenartig ausgebildet sind
und sich quer zu einer Förderrichtung erstrecken. Insbesondere dann, wenn die Segmente
der Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer in voranstehend beschriebener Weise fixiert
sind, können diese auf dem Umlaufförderer auch bei einem Zustellen der Halteeinrichtung
aus einem beispielsweise dritten Bereich nach dem Entnehmen des Textils zu einem ersten
Bereich, in welchem die Halteeinrichtung mit Textil bestückt wird, auf dem Umlaufförderer
verbleiben. Der Umlaufförderer, welcher insbesondere als Endlosförderband ausgebildet
ist, kann während des Förderns eine nach oben weisenden Ablagefläche bereitstellen,
auf welcher beispielsweise die Halteeinrichtung Textil halten kann. Am Ende des Umlaufförderers
kann eine Umlenkrolle oder ein anderes Mittel zum Ändern beziehungsweise Umkehren
der Laufrichtung des Fördermittels angeordnet sein, mittels welcher das Endlosförderband
vorzugsweise parallel zu der fördernden Oberseite einem ersten Bereich gegenläufig
rückgeführt wird. Hierbei kann die Ablagefläche nach unten weisen. In dem ersten Bereich
kann ebenfalls eine Umlenkrolle vorgesehen sein, welche die Oberfläche des Umlaufförderers,
insbesondere des Förderbandes, von einer nach unten gerichteten Orientierung beim
Rückführen wieder zurück in eine nach oben gerichtete Orientierung, bei welcher die
Auflagefläche wieder nach oben gerichtet ist, umlenken kann. Einem Herunterfallen
von Segmenten von dem Umlaufförderer kann so vorgebeugt sein.
[0017] Insbesondere beim Vorsehen von Umlenkrollen beziehungsweise Umlenkmitteln ist es
zweckmäßig, dass die Halteeinrichtung, welche eine Oberfläche für ein zu bestückendes
Textil bereitstellt, dem Verlauf des Förderbandes auch dann folgen kann, wenn dieses
von einer ebenen Ausrichtung abweicht. Dies kann insbesondere dann der Fall sein,
wenn der Umlaufförderer, insbesondere das Endlosförderband, über mindestens eine Umlenkrolle,
vorzugsweise zwei Umlenkrollen, gefördert wird und hierbei die Krümmung der Rolle
nachvollzieht. Insbesondere im Bereich der Umlenkrollen kann die Fläche des Umlaufförderers
eine von der Ebene abweichende Oberfläche aufweisen. Durch den segmentartigen Aufbau,
insbesondere die rippenartige Ausbildung der Segmente quer zum Umlaufförderer ist
die Halteeinrichtung ausgebildet, sich der Änderung der Förderrichtung und damit einer
Krümmung der Förderrichtung, insbesondere entlang der Umlenkrollen, anzupassen. Eine
Breite der rippenartigen Segmente, also eine Länge in Förderrichtung, kann hierbei
auf den Radius der Umlenkrolle angepasst sein und eine maximale Breite aufweisen,
welche ein Abrollen des Umlaufförderers auf der Umlenkrolle noch ermöglicht, ohne
dass es zu übermäßigen Spannungen in dem Förderband kommt. Gegenüber einem klassischen
Halterahmen für Textil weist die Halteeinrichtung den Vorteil auf, dass beim Umleiten,
also Rückführen des Umlaufförderers die Halteeinrichtung nicht von dem Umlaufförderer
entfernt werden muss, sondern mit der Förderbewegung des Umlaufförderers einem ersten
Bereich zum Bestücken mit Textil rückführbar ist.
[0018] Ein klassischer Spannrahmen zum Halten von Textil ist nicht ausgebildet, die Umlenkbewegung
entlang einer Umlenkrolle, beispielsweise bei einem Endlosförderband nachzuvollziehen,
da dieser groß und starr ist. Dies würde das Förderband oder den Rahmen beschädigen.
Ein solcher dem Fachmann bekannter Spannrahmen wird regelmäßig nach dem Bedrucken
vom Förderband entfernt und anschließend zerlegt, um das bedruckte beziehungsweise
behandelte Textil von diesem zu entfernen. Der zerlegte Rahmen wird separat mit neuem
Textil bestückt und anschließend der Druckeinrichtung wieder zugeführt. Im Gegensatz
hierzu kann erfindungsgemäß die Halteeinrichtung dauerhaft auf dem Förderband vorgesehen
sein, vorzugsweise lösbar mit diesem verbunden sein und/oder nach einem Entfernen
von Textil von der Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer verbleiben, selbst dann,
wenn der Umlaufförderer über Umlenkrollen geleitet wird und/oder die Oberfläche des
Förderbandes nach unten zeigt, wodurch lose Teile von dem Umlaufförderer herabfallen
würden.
[0019] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass die Segmente
formflexibel ausgebildet sind. Eine aus Segmenten aufgebaute Halteeinrichtung kann
eine von der Ebene abweichende Oberfläche bilden. Ebenfalls können die einzelnen Segmente
reversibel, vorzugsweise formelastisch, verformbar sein. Hierdurch kann beispielsweise
eine seitliche Verformung, beispielsweise bei einem Umlenken der Fördereinheit innerhalb
der Förderebene, beispielsweise zu einer rechten oder linken Seite, durch die flexiblen
Segmente ebenfalls nachvollzogen werden.
[0020] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass eine Andrückeinrichtung
vorgesehen ist, welche ausgebildet ist, das mindestens eine Textil auf der mindestens
einen Halteeinrichtung zusätzlich zu fixieren. Ergänzend oder alternativ zu einer
adhäsiven Oberfläche der Halteeinrichtung kann der Halteeinrichtung eine Andrückeinrichtung
zustellbar sein, welche das Textil auf der Halteeinrichtung ortsfest festlegt. Die
Andrückeinrichtung kann hierbei ebenfalls als eine das Textil vorbereitende Einrichtung
vorgesehen sein, welche das Textil auf der Halteeinrichtung spannt und/oder leicht
dehnt und somit beispielsweise eine besonders glatte Oberfläche des Textils, vorzugsweise
faltenfreie Oberfläche, bereitstellt.
[0021] Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Andrückeinrichtung mindestens ein Andrückelement
aufweist, welches dem Umlaufförderer und/oder der mindestens einen Halteeinrichtung
zumindest bereichsweise zustellbar ist, wobei das Textil mittels des Andrückelements
auf der Halteeinrichtung festlegbar ist. Das Andrückelement kann einem Bereich auf
und/oder in der unmittelbaren Umgebung der Halteeinrichtung direkt auf dem Umlaufförderer
zustellbar sein. Hierbei kann das zu bedruckende Textil zwischen dem Andrückelement
und der Halteeinrichtung vorsehbar sein. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens
eine Andrückelement dem Umlaufförderer zustellbar sein. Wobei der Zustellbereich vorzugsweise
in unmittelbarer Umgebung zur Halteeinrichtung vorgesehen ist. Das Textil kann grundsätzlich
größer sein als die vorgesehene Halteeinrichtung zum Halten des Textils. Der darüber
hinausragende Bereich des Textils kann auf einem zur Halteeinrichtung angrenzenden
Bereich des Umlaufförderers aufliegen. Bei einem Zustellen des Andrückelements zu
dem Umlaufförderer kann in einem solchen Fall das Textil zwischen dem Andrückelement
und dem Umlaufförderer festgelegt sein, wodurch das Textil insgesamt auf der Halteeinrichtung
festlegbar ist. Das Andrückelement kann parallel zur Fördereinrichtung vorzugsweise
mit einer zum Umlaufförderer gleichförmigen Zustellgeschwindigkeit vorgesehen sein.
[0022] Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen,
dass das mindestens eine Andrückelement mit mindestens einem Endlosfördermittel ausgebildet
ist. In ähnlicher Weise wie die Fördereinheit kann auch das Andrückelement als Umlaufförderer
oder Endlosförderband vorgesehen sein, welches bevorzugt von oberhalb des Umlaufförderers
zumindest einem Bereich des Umlaufförderers zustellbar ist. Besonders bevorzugt wird
das Andrückelement des Umlaufförderers mit der Halteeinrichtung zumindest bereichsweise
zugestellt, vorzugsweise in einem Bereich, welcher in Förderrichtung hinter dem Bereich
liegt, in welchem die Halteeinrichtung mit Textil bestückbar ist. Das Endlosfördermittel
beziehungsweise das Andrückelement kann hierbei über Umlenkrollen vorzugsweise von
oben der Fördereinrichtung zustellbar sein, parallel zur Fördereinrichtung, zumindest
bereichsweise umlenkbar sein und/oder am Ende des Zustellbereichs über weitere Umlenkmittel,
vorzugsweise nach oben von der Fördereinrichtung weg ablenkbar sein. Hierdurch kann
eine bereichsweise Zustellung des Andrückelements zu der Fördereinrichtung bereitgestellt
sein. Das mindestens eine Andrückelement kann hierbei in etwa die Bewegungsgeschwindigkeit
des Umlaufförderers aufweisen.
[0023] Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist
es vorgesehen, dass die Andrückeinrichtung mindestens zwei Andrückelemente aufweist,
welche in etwa parallel zueinander vorgesehen sind. Die Andrückelemente können beispielsweise
in Förderrichtung rechts und links beziehungsweise in einem vorderen und hinteren
Bereich mit der Halteeinrichtung beziehungsweise unmittelbar neben der Halteeinrichtung
mit dem Umlaufförderer in Kontakt kommen. Hierdurch kann ein Bereich bereitgestellt
sein, welcher zwischen den Kontaktbereichen der beiden Andrückelemente liegt und in
welchen das Textil besonders ortsfest auf der Halteeinrichtung vorgesehen ist. Es
versteht sich, dass, wenn die Andrückelemente nach der Beschreibung der Erfindung
die Halteeinrichtung oder der Umlaufförderer kontaktieren, im laufenden Betrieb der
Positioniereinrichtung ein Textil zwischen den Einrichtungen vorgesehen ist und daher
der Kontakt der Einrichtungen und Elemente zumindest bereichsweise kein direkter Kontakt
sein muss. Vorzugsweise sind die mindestens zwei Andrückelemente ebenfalls als Endlosfördermittel
ausgebildet, welche in etwa parallel zu dem Umlaufförderer führbar sind, wodurch zumindest
bereichsweise ein Parallellauf der beiden Andrückelemente und des Umlaufförderers
bereitgestellt sein kann. In diesem können die Andrückelemente der Halteeinrichtung
und/oder dem Umlaufförderer zustellbar sein, wodurch das Textil teilweise zwischen
Halteeinrichtung und Andrückelement und/oder dem Umlaufförderer und Andrückelement
festlegbar sein kann.
[0024] Besonders zweckmäßig ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass mindestens
zwei Andrückelemente mit mindestens zwei Verbindungselementen verbunden sind, mit
welchen sie mindestens eine Öffnung bilden, welche vorzugsweise etwa der Kontur der
mindestens einen Halteeinrichtung auf dem Umlaufförderer entspricht. Grundsätzlich
können die Andrückelemente als Endlosförderbänder aus einem geeigneten Material, beispielsweise
einem natürlichen oder künstlichen Polymer, vorzugsweise einem Elastomer oder einem
Textil, gebildet sein. Die zwischen den mindestens zwei Verbindungselementen und den
zwei Andrückelementen gebildete Öffnung kann der Form der Halteeinrichtung in etwa
entsprechen, kann jedoch von ihrer Größe abweichen. Wird die Öffnung der Halteeinrichtung
zugestellt, kann diese einen umschlossenen Bereich bilden, innerhalb welchem ein zu
bedruckender Bereich des Textils liegen kann. Dieser Bereich kann durch die Andrückeinrichtung
auf der Halteeinrichtung, vorzugsweise flächig, gespannt werden, wodurch einem Verrutschen
oder einer Faltenbildung in Förderrichtung und/oder quer zu derselbigen besonders
sicher vorgebeugt sein kann. Vorzugsweise kann das Textil auf der Halteeinrichtung
mittels des Umlaufförderers einer Textilbehandlungseinrichtungen wie voranstehend
beschrieben zugeführt werden, während das mindestens eine Andrückelement, vorzugsweise
die zwei Andrückelemente mit Verbindungselementen, der Halteeinrichtung zugestellt
sind. Die Position des Textils während eines Behandelns/Bedruckens kann somit auf
der Halteeinrichtung festgelegt sein. Die Andrückeinrichtung, welche mit zwei Andrückelementen
und mindestens zwei Verbindungselementen gebildet sein kann, kann insbesondere als
Profilband vorgesehen sein, welche Öffnungen aufweist, die in etwa der Form und/oder
der Größe der Halteeinrichtung auf der Fördereinrichtung entsprechen.
[0025] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass die Andrückeinrichtung
dem Umlaufförderer zumindest in einem Bereich zustellbar ist, in welchen das mindestens
eine Textil behandelbar, vorzugsweise bedruckbar und/oder trockenbar ist. Beispielsweise
über Umlenkrollen kann die Andrückeinrichtung der Fördereinrichtung bereichsweise
zustellbar sein, vorzugsweise von oberhalb der Fördereinrichtung.
[0026] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass das Textil auf der Halteeinrichtung
erhöht angerordnet wird und der Halteeinrichtung eine Andrückeinrichtung zugestellt
wird, welche das Textil auf der Halteeinrichtung fixiert.
[0027] Nach einem weiteren Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, an
Stelle eines klassischen Halterahmens, welcher einer Druckeinrichtung zugestellt wird,
einen Umlaufförderer mit einer Halteeinrichtung bereitzustellen, wobei die Halteeinrichtung
eine Oberfläche für eine Auflage eines zu bedruckenden Textils bereitstellen kann.
Die Halteeinrichtung kann hierbei als Teil des Umlaufförderers ausgebildet sein, wobei
die Halteeinrichtung ausgebildet ist, Textil besonders ortsfest auf deren erhöhten
Oberfläche zu halten. Zusätzlich kann dem Textil auf der Halteeinrichtung eine Andrückeinrichtung
zugestellt werden, wobei das Textil zwischen der Halteeinrichtung und der Andrückeinrichtung
ortsfest vorgesehen werden kann.
[0028] Nach einer bevorzugten Weiterbildung der vorgesehenen Erfindung ist es vorgesehen,
dass das Textil während des Bedruckens zwischen Halteeinrichtung und Andrückeinrichtung
vorgesehen wird. Die Andrückeinrichtung kann der Halteeinrichtung beziehungsweise
dem Umlaufförderer bereichsweise zugestellt werden. Vorzugsweise liegt der Zustellbereich
auf dem Umlaufförderer in Förderrichtung hinter einem Bereich, in welchem Textil auf
der Halteeinrichtung vorgesehen wird. Einrichtungen zum Behandeln des auf der Halteeinrichtung
vorgesehen Textils können vorzugsweise in einem Bereich des Umlaufförderers vorgesehen
sein, in welcher die Andrückeinrichtung dem Umlaufförderer und/oder der Halteeinrichtung
zugestellt ist. In einem Bereich hinter den Behandlungseinrichtungen für Textil auf
der Halteeinrichtung kann die Andrückeinrichtung von der Fördereinrichtung beziehungsweise
von der Halteeinrichtung abgeführt werden, wodurch das Textil für eine Entnahme freigegeben
wird.
[0029] Vorzugsweise weist die Andrückeinrichtung mindestens zwei Andrückelemente auf, welche
der Halteeinrichtung als Endlosfördermittel zugestellt werden. Die Endlosfördermittel
können vorzugsweise auf gegenüberliegenden Seiten des Druckbereichs des Textils, also
vor und hinter beziehungsweise rechts und links von dem Druckbereich, vorgesehen werden,
wodurch eine besonders vorteilhafte Fixierung des Textils auf der Halteeinrichtung
erreicht werden kann.
[0030] Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, dass die mindestens zwei Andrückelemente dem
Textil zwischen Halteeinrichtung oder dem Umlaufförderer außerhalb eines Druckbereichs
zugestellt werden.
[0031] In der Zeichnung wird nachfolgend die Erfindung weiter erläutert. In der Figur zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht auf die erfindungsgemäße Positioniervorrichtung mit Andrückeinrichtung
und Behandlungseinrichtungen.
[0032] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Behandlungsvorrichtung 10. Diese weist einen Umlaufförderer
21 auf, welche mit einem Umlaufförderer 21 gebildet sein kann. Diese kann insbesondere
als Endlosförderband ausgebildet sein, wobei der Umlaufförderer 21 zwischen Umlenkrollen
22 zum Bilden eines geschlossenen Kreislaufsystems ausgebildet sein kann. Auf dem
Umlaufförderer 20, insbesondere dem Umlaufförderer 21 kann mindestens eine Halteeinrichtung
30 vorgesehen sein. Diese kann segmentartig mit einzelnen Segmenten 31 gebildet sein,
welche gemeinsam eine erhöhte Auflageoberfläche 32 für ein zu bedruckendes Textil
bereitstellen können.
[0033] Die Halteeinrichtung kann hierbei eine beliebige Form aufweisen. Besonders zweckmäßig
ist eine in etwa rechteckige, kreisförmige oder ovale Form der Halteeinrichtung, entsprechend
einem Behandlungsbereich auf dem Textil 60.
[0034] Die einzelnen Segmente 31 der Halteeinrichtung 30 sind auf der Oberfläche der Fördereinrichtung
20 vorzugsweise auf dem Umlaufförderer 21 vorgesehen. Diese können insbesondere lösbar
mit seiner Oberfläche verbunden sein. Wie insbesondere im linken Bereich der Fig.
1 verdeutlicht, ermöglicht der segmentartige Aufbau der Halteeinrichtung 30, dass
diese auch bei einer von der Ebenen abweichenden Oberfläche, also einem Verbiegen
oder Krümmen der Halteeinrichtung 30, spannungsfrei auf der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise
dem Umlaufförderer 21 vorgesehen werden kann. Im Vergleich zu einer durchgängigen
steifen Vorrichtung, wie beispielsweise einem Fixierelement oder Spannrahmen werden
somit Spannungen in der Halteeinrichtung 30, einem Brechen oder Abplatzen der Halteeinrichtung
30 von der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 vorgebeugt.
Oberhalb der Fördereinrichtung (20) beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 kann eine
Andrückeinrichtung 40 vorgesehen sein. Diese kann mindestens ein Andrückelement 41
aufweisen, welches in Fig. 1 als Förderband beziehungsweise Profilband mit Ausnehmungen
dargestellt ist. Dieses Förderband ist als Endlosfördermittel ausgebildet und kann
über die Umlenkrollen 43 einer Oberfläche der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise
dem Umlaufförderer 21 zugestellt werden. Hierbei kann das mindestens eine Andrückelement
41 der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 im Bereich der Halteeinrichtung
30 zugestellt werden. Das Andrückelement 41 kann hierbei wahlweise von oberhalb der
Halteeinrichtung 30 oder seitlich zu dieser also direkt von oberhalb der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 zustellbar sein.
[0035] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist ein Textil 60 auf einer Halteeinrichtung 30 vorgesehen,
wobei ein Teil des Textils 60 - hier ein T-Shirt - über die Halteeinrichtung 20 überlappt
und direkt auf der Fördereinrichtung 20, insbesondere dem Umlaufförderer 21 aufliegt.
Das mindestens eine Andrückelement 41 kann hierbei direkt auf der Halteeinrichtung
30 oder rechts beziehungsweise links von der Halteeinrichtung 30 direkt auf der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 vorgesehen werden, wobei das Textil zwischen
dem mindestens einen Andrückelement 41 und der Halteeinrichtung 30 und/oder der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 vorgesehen werden kann. Hierdurch kann das
Textil zwischen den jeweiligen Oberflächen der Einrichtungen und Elemente verspannt
werden. Weiterhin kann die Andrückeinheit 40 mindestens ein Verbindungselement 44
aufweisen, welches ein erstes Andrückelement 41 und ein zweites Andrückelement 42
miteinander verbindet. Die beiden Andrückelemente 41, 42 werden hierbei vorzugsweise
parallel zueinander geführt und der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer
21 der Behandlungsvorrichtung 10 zugestellt. Die Verbindungselemente 44 können hierbei
mit den Andrückelementen 41 und 42 mindestens eine Öffnung 45 bilden, welche in etwa
der Form der Halteeinrichtung 30 entspricht. Besonders bevorzugt ist ein Profilband
vorgesehen, welches die Öffnungen 45 aufweist. Über die Rollen 43 können die Andrückelemente
41, 42 der Oberfläche der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer
21 zustellbar sein. Die Andrückelemente 41, 42 der Andrückeinrichtung 40 können insbesondere
einem Bereich der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 zustellbar
sein, welche in Förderrichtung hinter einem Bereich liegt, in welchem die Halteeinrichtung
30 mit einem Textil 60 bestückbar ist. In den Bereich, hier mit I gekennzeichnet,
in welchen die Andrückelemente 41, 42 beziehungsweise das Profilband der Andrückeinheit
40 der Oberfläche der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 zugestellt
ist, können Textilbehandlungseinrichtungen vorgesehen sein, welche das Textil 60 auf
der Halteeinrichtung 30 behandeln, vorzugsweise bedrucken. Nach der Fig. 1 ist eine
erste Farbstation 51, ein Zwischentrockner 52 und eine Farbdruckstation 53 vorgesehen,
welche das Druckbild (printout) 61 auf der Oberfläche des Textils 60 vorsehen. Hinter
dem Behandlungsbereich I kann die Andrückeinrichtung 40 beziehungsweise das Profilband
oder die Andrückelemente 41, 42 von der Oberfläche der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise
dem Umlaufförderer 21 vorzugsweise nach oben, insbesondere über Umlenkrollen, abgeführt
werden.
[0036] Die Öffnungen 45 können hierbei den Halteeinrichtungen 30 so zugestellt werden, dass
im Inneren der Öffnungen 45 ein Druckbereich für das jeweilige Textil 60 unverdeckt
vorliegt. Hinter dem Textilbearbeitungsbereich I kann eine weitere Umlenkrolle 22
vorgesehen sein, über welche der Umlaufförderer 21 einem ersten Bereich der Fördereinrichtung
beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 rückgestellt werden kann, um mit neuem Textil
60 bestückt zu werden. Hinter dem Textilbehandlungsbereich I können auch weitere Einrichtungen
zum Bearbeiten oder Behandeln von Textil, beispielsweise eine Verpackungsstation oder
Imprägnierstation vorgesehen sein.
[0037] Die Form der Öffnung 45 entspricht in etwa der Form der Halteeinrichtung 30. Die
Andrückelemente 41, 42, welche vorzugsweise als Endlosfördermittel ausgebildet sind,
können über einen eigenen Antrieb, welcher beispielsweise im Bereich einer der Umlenkrollen
43 vorgesehen ist, angetrieben werden. Alternativ oder ergänzend hierzu kann die Andrückeinrichtung
vorzugsweise durch Kontakt von mindestens einem Andrückelement mit der Halteeinrichtung
30 oder der Fördereinrichtung 20, insbesondere dem Umlaufförderer 21, insbesondere
durch Kontaktreibung, also passiv, durch die Fördereinrichtung 20 beziehungsweise
dem Umlaufförderer 21 angetrieben werden. Die Andrückeinrichtung 40 kann demnach insbesondere
durch eine abrollende Kontaktierung mit der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise dem
Umlaufförderer 21 angetrieben werden. Der Abstand der Öffnungen 45 zu einer weiteren
Öffnung 45 ist vorzugsweise dem Abstand einzelner Halteeinrichtungen 30 auf der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 entsprechend.
[0038] Hierdurch kann die Position der mindestens einen Öffnung 45 gegenüber der Halteeinrichtung
30 besonders ortsgenau vorgesehen werden.
[0039] Vorzugsweise sind mindestens vier Umlenkrollen 43 an der Andrückeinrichtung 40 vorgesehen,
so dass zum einen eine Parallelführung von mindestens zwei Andrückelementen 41, 42
oder des Profilbands in Förderrichtung gleichförmig zu den Halteeinrichtungen 30 auf
dem Umlaufförderer 21 ermöglicht ist. Zum anderen kann oberhalb der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21, vorzugsweise oberhalb der Textilbearbeitungsstationen
51 bis 53 eine Rückführung der Andrückelemente 41, 42 zu einem Bereich vor dem Textilbearbeitungsbereich
I in etwa parallel, jedoch in entgegengesetzter Richtung zur Förderrichtung der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise dem Umlaufförderer 21 ermöglicht sein.
[0040] Durch einen Abstand der unteren Umlenkrollen 43 zu der Fördereinrichtung 20 beziehungsweise
dem Umlaufförderer 21 kann ein Anpressdruck des Andrückelements 41, 42 beziehungsweise
des Profilbandes auf der Fördereinrichtung 20, insbesondere dem Förderband 21 einstellbar
sein. Somit kann, einem Schleifkontakt zwischen Andrückelement 41, 42 und der Fördereinheit
20, insbesondere das Förderband 21, durch einen hinreichend großen Anpressdruck vorgebeugt
sein. Durch das Unterbinden eines Schleifkontakts kann die Positionierung der mindestens
einen Öffnung 45 gegenüber der Halteeinrichtung 30 festlegbar sein.
[0041] Besonders bevorzugt sind die Umlenkrollen 43 vertikal einstellbar, wodurch der Anpressdruck
einstellbar ist. Weiterhin können sowohl die oberen Umlenkrollen 43 als auch die unteren
kontaktierenden Umlenkrollen 43 horizontal in etwa parallel zur Förderrichtung des
Umlaufförderers 21 verstellbar sein, wodurch der kontaktierende Bereich I der Länge
nach entlang der Fördereinheit 21 veränderbar ist. Hierdurch kann die Länge des Bearbeitungsbereichs
I und somit des Textilbehandlungsbereichs bedarfsgerecht auf der Fördereinrichtung
20 beziehungsweise den Umlaufförderer 21 eingestellt werden.
1. Behandlungsvorrichtung (10) für mindestens ein Textil (60) mit
- einem Umlaufförderer (20) zum Fördern des mindestens einen Textils (60) zu einer
Behandlungsstation, und
- mindestens einer Halteeinrichtung (30), welche ausgebildet ist, mindestens ein Textil
(60) aufzunehmen und zu halten,
wobei die mindestens eine Halteeinrichtung (30) an dem Umlaufförderer (21) einen erhabenen
Auflagebereich aufweist, welcher eine erhöhte Auflage für zumindest einen Teil des
Textils (60) bereitstellt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteeinrichtung mit Segmenten (31) gebildet ist, welche mit dem Umlaufförderer
(21) verbunden sind, und
dass die Segmente (31) rippenartig ausgebildet sind und sich quer zu einer Förderrichtung
erstrecken.
2. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Umlaufförderer (21) ein Endlosförderband umfasst.
3. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Andrückeinrichtung (40) vorgesehen ist, welche ausgebildet ist, das mindestens
eine Textil (60) auf der mindestens einen Halteeinrichtung (30) zusätzlich zu fixieren.
4. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Andrückeinrichtung (40) mindestens ein Andrückelement (41, 42) aufweist, welches
dem Umlaufförderer (21) und/oder der mindestens einen Halteeinrichtung (30) zumindest
bereichsweise zustellbar ist, wobei das Textil (60) mittels des Andrückelements (41,
42) auf der Halteeinrichtung (30) festlegbar ist.
5. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine Andrückelement (41, 42) mit mindestens einem Endlosfördermittel
ausgebildet ist.
6. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Andrückeinrichtung (40) mindestens zwei Andrückelemente (41, 42) aufweist, welche
in etwa parallel zueinander vorgesehen sind.
7. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Andrückelemente (41, 42) mit mindestens zwei Verbindungselementen (44) verbunden
sind, mit welchen sie mindestens eine Öffnung (45) bilden, welche vorzugsweise in
etwa der Kontur der mindestens einen Haltevorrichtung (30) auf dem Umlaufförderer
(21) entspricht.
8. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Andrückeinrichtung (40) dem Umlaufförderer (21) zumindest in einem Bereich (I)
zustellbar ist, in welchem das mindestens eine Textil (60) behandelbar, vorzugsweise
bedruckbar und/oder trockenbar, ist.
9. Verfahren zum Behandeln mindestens eines Textils, bei welchem das mindestens eine
Textil (60) auf einer Halteeinrichtung (30) angeordnet wird, welche auf einem Umlaufförderer
(21) vorgesehen ist, wobei das Textil (60) mittels des Umlaufförderers (21) einer
Andrückeinrichtung (40), welche das Textil (60) auf der Halteeinrichtung fixiert,
und einer Druckvorrichtung zugestellt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Textil (60) auf der Halteeinrichtung (30) erhöht angeordnet wird, welche mit
Segmenten (31) gebildet ist, welche mit dem Umlaufförderer (21) verbunden und rippenartig
ausgebildet sind und sich quer zu einer Förderrichtung erstrecken.
10. Verfahren zum Positionieren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Textil (60) während eines Bedruckens zwischen Halteeinrichtung (30) und Andrückeinrichtung
(40) vorgesehen wird.
11. Verfahren zum Positionieren nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach einem Bedrucken des Textils (60) die Andrückeinrichtung (40) von der Halteeinrichtung
(30) abgeführt wird, wobei das Textil (60) auf der Halteeinrichtung (30) verbleibt.
12. Verfahren zum Positionieren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Andrückeinrichtung (40) mindestens zwei Andrückelemente (41, 42) aufweist, welche
der Halteeinrichtung (30) als Endlosfördermittel zugestellt werden.
1. Treatment apparatus (10) for at least one textile (60) having
- a circulating conveyor (21) for conveying the at least one textile (60) to a treatment
station, and
- at least one holding device (30) which is designed for receiving and holding at
least one textile (60),
wherein on the circulating conveyor (21) the at least one holding device (30) has
an elevated support region which provides a raised support for at least a part of
the textile (60),
characterized in that
the holding device is formed with segments (31) which are connected to the circulating
conveyor (21) and
in that the segments (31) are of rib-like design and extend transversely to a conveying direction.
2. Treatment apparatus according to claim 1,
characterized in that
the circulating conveyor (21) comprises an endless conveyor belt.
3. Treatment apparatus according to any one of claims 1 or 2,
characterized in that
a press-on device (40) is provided which is designed for additionally fixing the at
least one textile (60) on the at least one holding device (30).
4. Treatment apparatus according to claim 3,
characterized in that
the press-on device (40) has at least one press-on element (41, 42) which can be fed
at least in some regions to the circulating conveyor (21) and/or the at least one
holding device (30), wherein the textile (60) can be secured by means of the press-on
element (41, 42) on the holding device (30).
5. Treatment apparatus according to claim 3 or 4,
characterized in that
the at least one press-on element (41, 42) is designed with at least one endless conveying
means.
6. Treatment apparatus according to any one of claims 3 to 5,
characterized in that
the press-on device (40) has at least two press-on elements (41, 42) which are provided
approximately parallel to each other.
7. Treatment apparatus according to any one of claims 5 or 6,
characterized in that
two press-on elements (41, 42) are connected to at least two connecting elements (44),
with which they form at least one opening (45) that preferably corresponds approximately
to the contour of the at least one holding device (30) on the circulating conveyor
(21).
8. Treatment apparatus according to any one of claims 3 to 7,
characterized in that
the press-on device (40) can be fed to the circulating conveyor (21) at least in a
region (I), in which the at least one textile (60) is treatable, preferably printable
and/or dryable.
9. Method for treating at least one textile, in which the at least one textile (60) is
arranged on a holding device (30) which is provided on a circulating conveyor (21),
wherein the textile (60) is fed by means of the circulating conveyor (21) to a press-on
device (40), which fixes the textile (60) on the holding device, and a printing apparatus,
characterized in that
the textile (60) is arranged in a raised manner on the holding device (30) which is
formed with segments (31) that are connected to the circulating conveyor (21) and
are of rib-like design and extend transversely to a conveying direction.
10. Method for positioning according to claim 9,
characterized in that
during a printing process the textile (60) is provided between holding device (30)
and press-on device (40).
11. Method for positioning according to any one of claims 9 or 10,
characterized in that
after printing of the textile (60) the press-on device (40) is led away from the holding
device (30), wherein the textile (60) remains on the holding device (30).
12. Method for positioning according to any one of claims 9 to 11,
characterized in that
the press-on device (40) has at least two press-on elements (41, 42) which are fed
to the holding device (30) as endless conveying means.
1. Dispositif de traitement (10) pour au moins un produit textile (60) comportant :
- un convoyeur continu (20) pour le transport d'au moins un produit textile (60) vers
une station de traitement, et
- au moins un dispositif de retenue (30) qui est conformé afin de recevoir et de retenir
au moins un produit textile (60),
dans lequel l'au moins un dispositif de retenue (30) présente au niveau du convoyeur
continu (21) une zone d'appui en relief qui fournit un appui surélevé pour au moins
une partie du textile (60),
caractérisé en ce que
le dispositif de retenue est formé avec des segments (31) qui sont reliés au convoyeur
continu (21), et
en ce que les segments (31) sont conformés comme des nervures et s'étendent transversalement
à un sens de transport.
2. Dispositif de traitement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le convoyeur continu (21) comporte une bande de transport sans fin.
3. Dispositif de traitement selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
un dispositif de pressage (40) est prévu, lequel est conformé afin de fixer en outre
l'au moins un produit textile (60) sur l'au moins un dispositif de retenue (30).
4. Dispositif de traitement selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de pressage (40) présente au moins un élément de pressage (41, 42) qui
peut être délivré au moins par endroits au convoyeur continu (21) et/ou à l'au moins
un dispositif de retenue (30), le produit textile (60) pouvant être fixé au moyen
de l'élément de pressage (41, 42) sur le dispositif de retenue (30).
5. Dispositif de traitement selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
l'au moins un élément de pressage (41, 42) est réalisé avec au moins un moyen de transport
sans fin.
6. Dispositif de traitement selon l'une des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que
le dispositif de pressage (40) présente au moins deux éléments de pressage (41, 42)
qui sont prévus à peu près parallèlement l'un à l'autre.
7. Dispositif de traitement selon l'une des revendications 5 ou 6,
caractérisé en ce que
deux éléments de pressage (41, 42) sont reliés à au moins deux éléments de liaison
(44), avec lesquels ils forment au moins une ouverture (45) qui correspond de préférence
à peu près au contour d'au moins un dispositif de retenue (30) sur le convoyeur continu
(21).
8. Dispositif de traitement selon l'une des revendications 3 à 7,
caractérisé en ce que
le dispositif de pressage (40) peut être délivré au convoyeur continu (21) au moins
dans une zone (I), dans laquelle l'au moins un produit textile (60) peut être traité,
de préférence imprimé et/ou séché.
9. Procédé de traitement d'au moins un produit textile, pour lequel l'au moins un produit
textile (60) est agencé sur un dispositif de retenue (30) qui est prévu sur un convoyeur
continu (21), dans lequel le produit textile (60) est délivré au moyen du convoyeur
continu (21) à un dispositif de pressage (40) qui fixe le produit textile (60) sur
le dispositif de retenue, et à un dispositif d'impression,
caractérisé en ce que
le produit textile (60) est agencé de manière surélevée sur le dispositif de retenue
(30) qui est formé avec des segments (31) qui sont reliés au convoyeur continu (21)
et sont conformés comme des nervures et s'étendent transversalement à un sens de transport.
10. Procédé de positionnement selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le produit textile (60) est prévu pendant une impression entre le dispositif de retenue
(30) et le dispositif de pressage (40).
11. Procédé de positionnement selon l'une des revendications 9 ou 10,
caractérisé en ce que
après une impression du produit textile (60), le dispositif de pressage (40) est évacué
du dispositif de retenue (30), le produit textile (60) restant sur le dispositif de
retenue (30).
12. Procédé de positionnement selon l'une des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que
le dispositif de pressage (40) présente au moins deux éléments de pressage (41, 42)
qui sont délivrés au dispositif de retenue (30) comme moyen de transport sans fin.