[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungsprofil zur Befestigung von Paneelen von Fassadenverkleidungen,
Lärmschutzwänden oder dgl. an einer Unterkonstruktion, umfassend eine erste und eine
zweite, jeweils in Längsrichtung verlaufende Aufnahmenut, wobei die erste und die
zweite Aufnahmenut in entgegengesetzte Richtungen offen sind, wobei die erste und
die zweite Aufnahmenut von einer oberen, auf der Sichtseite angeordneten Wand und
von einer unteren, der Unterkonstruktion zugewandten Wand begrenzt sind, wobei an
der unteren Wand zur Abstützung und Befestigung des Profils auf der Unterkonstruktion
aus der Ebene der Wand vorragend ein erster und ein zweiter Befestigungsabschnitt
vorgesehen sind.
[0002] Ein solches Befestigungsprofil ist beispielsweise in der
AT 9153 U1 beschrieben.
[0003] In die in Längsrichtung verlaufenden Aufnahmenuten der Befestigungsprofile werden
die Randbereiche der Paneele eingeführt und dort gehalten, wobei die Breite der Aufnahmenuten
im Wesentlichen der Stärke der Paneele entspricht. Die Befestigungsprofile werden
hierbei in der Regel so angeordnet, dass diese die Paneele nach Art eines Rahmens
umschließen. Dadurch, dass das Befestigungsprofil zwei Aufnahmenuten aufweist, die
in entgegengesetzte Richtungen hin offen sind, können die zueinander gewandten Randbereiche
von benachbarten Paneelen mit einem einzigen Befestigungsprofil gehalten werden, wobei
die obere Wand des Profils den Stoß zwischen den beiden benachbarten Paneelen überdeckt.
[0004] Die Ausführung des Befestigungsprofils gemäß der
AT 9153 U1 hat jedoch den Nachteil, dass im Bereich einer Eckverbindung, wo die Profile einander
kreuzen, diese in Gehrung geschnitten und so montiert werden müssen, dass zwischen
den aufeinander stoßenden Profilen Dehnfugen verbleiben. Diese Fugen müssen an den
Profilkreuzungspunkten durch gesonderte Eckverbinder abgedeckt werden, was zusätzliche
Herstellungskosten verursacht und außerdem einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bei der
Montage zur Folge hat sowie auch optisch nicht den ästhetischen Anforderungen entspricht.
[0005] Weiters ist bei dieser Ausführung nachteilig, dass das Befestigungsprofil nicht für
die Anordnung entlang einer Kante der Unterkonstruktion, wie z.B. entlang einer Fassadenkante,
geeignet ist. An einer Kante ist daher entweder die Anordnung von Paneelen nur ohne
Befestigungsprofil möglich, sodass ein Schutz der Paneele vor Beschädigung in dem
für Beschädigungen besonders anfälligen Kantenbereich nicht gegeben ist, oder es müssen
speziell angepasste, gesonderte Profile eingesetzt werden, was den Aufwand für die
Herstellung, die Lagerhaltung und die Logistik erhöht.
[0006] Die vorliegende Erfindung zielt daher darauf, ein Befestigungsprofil der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, dass eine Anordnung entlang von Kanten ermöglicht
wird und auf die Anordnung von Eckverbindern an Kreuzungsstellen verzichtet werden
kann.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Befestigungsprofil der eingangs
genannten Art im Wesentlichen vor, dass das Befestigungsprofil auf Seiten der ersten
Aufnahmenut eine Stirnfläche aufweist, die einen spitzen Winkel von 45° mit der oberen
Wand einschließt. Dadurch, dass die an der Längsseite des Befestigungsprofils verlaufende,
auf Seiten der ersten Aufnahmenut angeordnete Stirnfläche geneigt angeordnet ist,
nämlich einen Winkel von 45° mit der Fläche der oberen Wand einschließt, können zwei
erfindungsgemäße Befestigungsprofile entlang einer Kante der Unterkonstruktion mit
ihren geneigten Stirnflächen aneinanderstoßend angeordnet werden, und zwar derart,
dass die oberen Wände der beiden Befestigungsprofile einen Winkel von 90° miteinander
einschließen. Die beiden aneinander stoßenden Befestigungsprofile bilden hierbei gemeinsam
eine Art Eckschiene aus, sodass eine Kante vollständig von den genannten zwei Befestigungsprofilen
abgedeckt bzw. eingefasst werden kann. An jeder der von den Kanten ausgehenden Flächen
der Unterkonstruktion können die Paneele jeweils in die zweite Aufnahmenut eingeschoben
werden. Das Befestigungsprofil kann aber weiterhin auch außerhalb einer Kante der
Untergrundkonstruktion eingesetzt werden, sodass insgesamt ein universell einsetzbares
Befestigungsprofil geschaffen wird.
[0008] Um sicherzustellen, dass die geneigten Stirnseiten von an einer Kante der Unterkonstruktion
aneinanderstoßenden Profilen aneinander anliegen und sich so gegenseitig abstützen
können, ist bevorzugt vorgesehen, dass auf Seiten der ersten Aufnahmenut kein Element
des Befestigungsprofils über die Ebene der Stirnfläche des Befestigungsprofils vorragt.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausbildung kann der auf Seiten der ersten Aufnahmenut angeordnete
Befestigungsabschnitt ebenfalls in einem Winkel von 45° geneigt ausgebildet sein,
um die Stirnfläche zu vergrößern und dadurch eine größere Kontaktfläche zwischen zwei
gemeinsam eine Eckschiene bildenden Befestigungsprofilen zu ermöglichen. Es ist in
diesem Zusammenhang bevorzugt vorgesehen, dass eine Stirnseite, insbesondere eine
Stirnfläche, der oberen Wand und eine Fläche des ersten Befestigungsabschnitts auf
Seiten der ersten Aufnahmenut in einer gemeinsamen Ebene liegen, welche die genannte
Stirnfläche des Befestigungsprofils ausbildet und einen Winkel von 45° mit der ersten
Wand einschließt.
[0010] Die schräge Ausbildung der Stirnfläche gemäß der Erfindung bietet zusätzlich die
Möglichkeit, dass wenigstens zwei Profile einen Kreuzungsbereich ausbilden, indem
ein erstes Profil zur Ausbildung eines T-Stoßes mit seiner Schmalseite an der Längsseite
eines senkrecht dazu verlaufenden zweiten Profils anliegt. Dabei kann ein Bereich
des schmalseitigen Endes des ersten Profils das zweite Profil in dem durch die geneigte
Stirnfläche geschaffenen Leerraum untergreifen, sodass im Kreuzungsbereich eine Überlappung
erreicht wird. Die überlappende Anordnung erlaubt eine durch thermische Ausdehnung
der Befestigungsprofile verursachte Relativverschiebung, ohne dass im Kreuzungsbereich
die Unterkonstruktion durch Vergrößerung der zwischen den Profilen angeordneten Fugen
sichtbar wird. Die Größe der Fuge, also der Abstand zwischen den Befestigungsprofilen,
wird bevorzugt durch eine am schmalseitigen Ende des Befestigungsprofils angeordnete
Abstands- bzw. Distanznase definiert. Dadurch wird insbesondere die Verlegung erleichtert,
weil der Abstand zwischen den Profilen bereits vorgegeben ist und keine weiteren Hilfsmittel
zur Verlegung nötig sind. Die Abstands- bzw. Distanznase besteht bspw. aus Aluminium
und ist derart ausgebildet, dass sie bei einer Bewegung der Befestigungsprofile zueinander,
bspw. durch eine thermische Ausdehnung, zusammengedrückt werden kann. Die Abstands-
bzw. Distanznase ist hierbei bspw. als dünnes Plättchen ausgebildet.
[0011] Der oben beschriebene Überlappungseffekt kann auch auf Seiten der zweiten Aufnahmenut
erreicht werden, indem, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführung entspricht,
der zweite Befestigungsabschnitt auf Seiten der zweiten Aufnahmenut gegenüber der
oberen Wand vorragend ausgebildet ist. Im Bereich eines T-Stoßes kann der zweite Befestigungsabschnitt
hierbei ein schmalseitiges Ende des anstoßenden Befestigungsprofils, insbesondere
die obere Wand desselben untergreifen, um einen Überlappungsbereich zu schaffen.
[0012] Um eine Überlappung aneinander anschließender Befestigungsprofile zu erreichen, die
mit ihren zueinander gewandten Schmalseiten aneinanderstoßen, kann bevorzugt vorgesehen
sein, dass wenigstens ein schmalseitiges Ende des Befestigungsprofils im Längsschnitt
gesehen ein stufenförmiges Profil aufweist.
[0013] Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass das stufenförmige Profil einen Versatz
des schmalseitigen Endes der oberen Wand gegenüber dem schmalseitigen Ende der unteren
Wand umfasst.
[0014] Bevorzugt ist der Versatz an beiden schmalseitigen Enden des Befestigungsprofils
im Wesentlichen gleich groß ausgebildet, wobei an einem Ende die obere Wand gegenüber
der unterer Wand vorsteht und an dem anderen Ende die untere Wand gegenüber der oberen
Wand vorsteht.
[0015] Um eine komplementäre Ausbildung der aneinanderstoßenden Bereiche auch bei einem
T-Stoß zu erreichen, ist bevorzugt vorgesehen, dass der Versatz der oberen Wand gegenüber
der unteren Wand der Länge entspricht, um den der zweite Befestigungsabschnitt an
der Längsseite des Befestigungsprofils über die obere Wand vorragt.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Querschnittsansicht
des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils in einem ersten Anwendungsfall, Fig. 2 eine
Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils in einem zweiten Anwendungsfall,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils in einem
dritten Anwendungsfall, Fig. 4 eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Befestigungsprofils
in einem vierten Anwendungsfall, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine T-Stoßverbindung
von Befestigungsprofilen, Fig. 6 eine Ansicht gemäß dem Pfeil VI der Fig. 5, Fig.
7 eine Draufsicht auf das Befestigungsprofil, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine abgewandelte
Ausbildung des Befestigungsprofils und Fig. 9 bis 12 verschiedene Verlegemuster von
mittels der Befestigungsprofile befestigten Paneelen.
[0017] In Fig. 1 ist eine mit Paneelen 1 zu verkleidende Unterkonstruktion, wie z.B. eine
Fassade, mit 2 bezeichnet. Auf der Oberfläche der Unterkonstruktion 2 ist ein Befestigungsprofil
3 mit Hilfe nicht näher bezeichneter Befestigungsmittel angebracht. Das Befestigungsprofil
3 umfasst eine erste Aufnahmenut 4 und eine zweite Aufnahmenut 5, wobei die erste
und die zweite Aufnahmenut 4,5 in entgegengesetzte Richtungen offen sind. Die Ränder
der Platten 1 werden zu deren Befestigung in die Aufnahmenuten 4,5 eingeschoben und
sind dort mit einem geringen Spiel gehalten, um thermische Ausdehnungen aufnehmen
zu können. Die Aufnahmenuten 4,5 sind seitlich von einer oberen, auf der Sichtseite
angeordneten Wand 6 und von einer unteren, der Unterkonstruktion 2 zugewandten Wand
7 begrenzt, wobei die Wände ebenflächig und parallel ausgebildet sind. Die Aufnahmenuten
4,5, sind durch einen senkrecht zwischen der oberen Wand 6 und der unteren Wand 7
verlaufenden Steg 8 voneinander getrennt. Zur Befestigung des Befestigungsprofils
3 an der Unterkonstruktion 2 sind an der unteren Wand 7 ein erster Befestigungsabschnitt
10 und ein zweiter Befestigungsabschnitt 9 vorgesehen. Der zweite Befestigungsabschnitt
9 ist über einen schräg verlaufenden Steg 11 mit der unteren Wand 7 verbunden und
verläuft parallel zur unteren Wand 7 bzw. zur oberen Wand 6. In der hier gezeigten
Ausführung sind der zweite Befestigungsabschnitt 9, der Steg 11 und die untere Wand
7 miteinander einstückig ausgebildet. Der erste Befestigungsabschnitt 10 ist auf Seiten
der ersten Aufnahmenut 4 angeordnet und geht ebenfalls von der unteren Wand 7 aus.
Der erste Befestigungsabschnitt 10 verläuft in einem spitzen Winkel von 45° in Richtung
zur Unterkonstruktion 2 und liegt mit einem parallel zur oberen Wand 6 bzw. zur unteren
Wand 7 verlaufenden Endabschnitt 12 auf der Unterkonstruktion 2 auf. Durch die Beabstandung
des ersten Befestigungsabschnitts 10 bzw. 12 und des zweiten Befestigungsabschnitts
9 von der unteren Wand 7 entsteht eine Freistellung 13 der unteren Wand 7 relativ
zur Unterkonstruktion 2.
[0018] Der erste Befestigungsabschnitt 10 weist nun eine Stirnfläche 14 auf, die einen spitzen
Winkel von 45° mit der Sichtfläche der oberen Wand 6 einschließt und welche sich im
Querschnitt gesehen über die gesamte Distanz von der unteren Wand 7 bis zur Unterkonstruktion
2 erstreckt. Die Stirnfläche 15 der oberen Wand 6 ist ebenfalls abgeschrägt ausgebildet
und schließt einen spitzen Winkel von 45° mit der Sichtfläche der oberen Wand 6 ein,
wobei die Stirnfläche 15 der oberen Wand 6 und die Stirnfläche 14 des ersten Befestigungsabschnitts
10 in einer gemeinsamen Ebene liegen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, zwei Befestigungsprofile
3 entlang einer Kante 16 der Unterkonstruktion 2 anzuordnen, und zwar so, dass die
Befestigungsprofile 3 entlang der Kante 16 mit ihren geneigten Stirnflächen 14 und
15 aneinanderstoßen, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Dadurch gelingt eine Anordnung,
bei der die oberen Wände 6 der beiden Befestigungsprofile 3 einen Winkel von 90° miteinander
einschließen und eine stabile und ästhetisch ansprechende Einfassung der Kante 16
im Sinne einer Eckschiene ausbilden. Während die jeweiligen ersten Aufnahmenuten 4
vorrangig leer bleiben, werden die Paneele 1 an jeder der von der Kante 16 ausgehenden
Fläche der Unterkonstruktion 2 in die jeweilige zweite Aufnahmenut 5 eingeschoben.
[0019] Wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann das Befestigungsprofil 3 auch als Startschiene
eingesetzt werden, d.h. als Randbegrenzung der Paneele 1 gegenüber einem Boden 17
oder dgl. Zu diesem Zweck wird das Befestigungsprofil 3 mit der der ersten Aufnahmenut
4 zugeordneten Längskante der oberen Wand 6 auf den Boden 17 oder bündig mit der Kante
16 angeordnet.
[0020] Wie in Fig. 4 gezeigt, kann das Befestigungsprofil 3 auch dazu eingesetzt werden,
um einen Anschluss an andere Elemente 18 oder Systeme 18 zu realisieren.
[0021] In Fig. 5 ist eine T-Stoß Verbindung von Befestigungsprofilen in der Draufsicht dargestellt.
Es schließen zwei Befestigungsprofile 3 in Längsrichtung aneinander an und ein weiteres
Befestigungsprofil 19 ist im rechten Winkel an den von den zwei Befestigungsprofilen
3 gebildeten Strang angelegt. Der Übergangsbereich zwischen den beiden Befestigungsprofilen
3 ist in der Detaildarstellung gemäß Fig. 6 in einer Ansicht gemäß dem Pfeil VI gezeigt.
Es ist ersichtlich, dass die einander zugewandten Schmalseiten der beiden Befestigungsprofile
3 mit einem stufenförmigen Profil bzw. einem Versatz ausgebildet sind, der einen Überlappungsbereich
ausbildet. Bei dem in Fig. 6 rechts dargestellten Befestigungsprofil 3 ist die untere
Wand 7 samt den Befestigungsabschnitten 9 und 10 gegenüber der oberen Wand 6, insbesondere
gegenüber dem schmalseitigen Ende 20 der oberen Wand 6, zurückversetzt und bei dem
in Fig. 6 links dargestellten Befestigungsprofil 3 ist die obere Wand 6 gegenüber
der unteren Wand 7 samt den Befestigungsabschnitten 9 und 10 zurückversetzt. Bei dieser
Ausbildung verbleibt zwischen den beiden Befestigungsprofilen 3 eine Fuge 21, die
eine thermische Dehnung zulässt, ohne dass von der Sichtseite aus die Unterkonstruktion
2 sichtbar wird. Die Größe der Fuge 21 wird insbesondere durch die Abstands- bzw.
Distanznase 25 definiert.
[0022] Der Anschluss des Befestigungsprofils 19 an das Befestigungsprofil 3 erfolgt ebenfalls
unter Ausbildung eines Überlappungsbereichs, der eine thermische Dehnung zulässt.
Hierbei entspricht der Versatz an der Schmalseite des Profils der oberen Wand 6 gegenüber
der unteren Wand 7 samt den Befestigungsabschnitten 9 und 10 im Wesentlichen der Länge,
welche der Befestigungsabschnitt 9 längsseitig über die obere Wand 6 vorsteht.
[0023] Die Ausbildung des Befestigungsprofils 3 bzw. 19 ist in Fig. 7 noch deutlicher ersichtlich,
wobei ergänzend zur Draufsicht gemäß Fig. 5 die verdeckten Kanten mit strichlierter
Linie eingezeichnet sind. Es ist ersichtlich, dass das Befestigungsprofil 3 bzw. 19
an beiden Schmalseiten mit einem Versatz ausgeführt ist, sodass eine Vielzahl derartiger
Befestigungsprofile entsprechend der Konfiguration gemäß Fig. 6 aneinander anschließend
angeordnet werden kann.
[0024] In Fig. 8 ist eine abgewandelte Ausbildung des Befestigungsprofils 19 dargestellt,
die sich von der Ausbildung gemäß Fig. 7 dadurch unterscheidet, dass lediglich eine
der beiden Schmalseiten mit einem Versatz ausgebildet ist, bei dem die obere Wand
6 an der Schmalseite gegenüber der unteren Wand 7 samt den Befestigungsabschnitten
9 und 10 vorstehend ausgebildet ist. Die mit dem Versatz ausgebildete Schmalseite
22 eignet sich zum senkrechten Anschluss des Befestigungsprofils 19 an die Befestigungsprofile
3, wie in Fig. 5 gezeigt. Die ohne Versatz ausgebildete Schmalseite 23 eignet sich
zum senkrechten Anschluss des Befestigungsprofils 19 an die in Fig. 5 mit 24 bezeichnete
Kante des Befestigungsprofils 3.
[0025] Mit den zwei Ausführungen des Befestigungsprofils 3 bzw. 19 gemäß den Fig. 7 und
8 lässt sich eine Vielzahl von Verlegemustern realisieren, wie dies anhand der Fig.
9 bis 12 gezeigt ist.
1. Befestigungsprofil zur Befestigung von Paneelen von Fassadenverkleidungen, Lärmschutzwänden
oder dgl. an einer Unterkonstruktion, umfassend eine erste und eine zweite, jeweils
in Längsrichtung verlaufende Aufnahmenut (4,5), wobei die erste und die zweite Aufnahmenut
(4,5) in entgegengesetzte Richtungen offen sind, wobei die erste und die zweite Aufnahmenut
(4,5) von einer oberen, auf der Sichtseite angeordneten Wand (6) und von einer unteren,
der Unterkonstruktion (2) zugewandten Wand (7) begrenzt sind, wobei an der unteren
Wand (7) zur Abstützung und Befestigung des Profils (3) auf der Unterkonstruktion
(2) aus der Ebene der Wand (7) vorragend ein erster und ein zweiter Befestigungsabschnitt
(9,10) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsprofil (3) auf Seiten der ersten Aufnahmenut (4) eine Stirnfläche
(14,15) aufweist, die einen spitzen Winkel von 45° mit der oberen Wand (6) einschließt.
2. Befestigungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf Seiten der ersten Aufnahmenut (4) kein Element des Befestigungsprofils (3) über
die Ebene der Stirnfläche (14,15) des Befestigungsprofils (3) vorragt.
3. Befestigungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnseite, insbesondere eine Stirnfläche (15), der oberen Wand (6) und eine
Fläche (14) des ersten Befestigungsabschnitts (10) auf Seiten der ersten Aufnahmenut
(4) in einer gemeinsamen Ebene liegen, welche die genannte Stirnfläche des Befestigungsprofils
(3) ausbildet und einen Winkel von 45° mit der ersten Wand (6) einschließt.
4. Befestigungsprofil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Befestigungsabschnitt (9) auf Seiten der zweiten Aufnahmenut (5) gegenüber
der oberen Wand (6) vorragend ausgebildet ist.
5. Befestigungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein schmalseitiges Ende des Befestigungsprofils (3) im Längsschnitt gesehen
ein stufenförmiges Profil aufweist.
6. Befestigungsprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das stufenförmige Profil einen Versatz des schmalseitigen Endes der oberen Wand (6)
gegenüber dem schmalseitigen Ende der unteren Wand (7) umfasst.
7. Befestigungsprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz an beiden schmalseitigen Enden des Befestigungsprofils (3) im Wesentlichen
gleich groß ausgebildet ist, wobei an einem Ende die obere Wand (6) gegenüber der
unterer Wand (7) vorsteht und an dem anderen Ende die untere Wand (7) gegenüber der
oberen Wand (6) vorsteht.
8. Befestigungsprofil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz der oberen Wand (6) gegenüber der unteren Wand (7) der Länge entspricht,
um den der zweite Befestigungsabschnitt (9) an der Längsseite des Befestigungsprofils
(3) über die obere Wand (6) vorragt.
9. Befestigungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem schmalseitigen Ende des Befestigungsprofils (3) eine Abstands- bzw. Distanznase
(25) angeordnet ist.