[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gaskochstelle für ein Haushaltsgerät und
einen Gasherd mit einer derartigen Gaskochstelle.
[0002] Gaskochstellen umfassen in der Regel eine Kochfeldplatte mit einem Durchgangsloch,
an dem ein Gasbrenner angeordnet ist. Der Gasbrenner umfasst ein Gasventil zum Bereitstellen
von Brenngas, wobei das Gasventil in der Regel unterhalb der Kochfeldplatte angeordnet
ist. Dabei muss das Brenngas mit Primärluft zu einem brennbaren Gasluftgemisch gemischt
werden. Dies erfolgt in der Regel in einer Mischkammer, die unterhalb der Kochfeldplatte
angeordnet ist. Daher muss die Primärluft unterhalb der Kochfeldplatte bereitgestellt
werden. Insbesondere bei verbauten Kochfeldern besteht meist die Notwendigkeit, Luft
als Primärluft von oberhalb der Kochfeldplatte nach unterhalb zu leiten.
[0003] Außerdem kann eine Gaskochstelle einen Topfträger umfassen. Dabei kann der Topfträger
als abnehmbares Bauteil vorgesehen sein, um beispielsweise eine Reinigung der Gaskochstelle
zu vereinfachen. Dabei umfasst der Topfträger eine Tragstruktur, die dazu eingerichtet
ist, ein Kochgeschirr bzw. einen Gargutbehälter oberhalb des Gasbrenners zu halten.
[0004] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Gaskochstelle zur Verfügung zu stellen.
[0005] Demgemäß wird eine Gaskochstelle für ein Haushaltsgerät vorgeschlagen. Dabei umfasst
die Gaskochstelle eine Kochfeldplatte, die eine Durchgangsöffnung aufweist, und einen
auf der Kochfeldplatte angeordneten Topfträger, der einen mit der Durchgangsöffnung
fluidverbundenen Kanal aufweist.
[0006] Die Durchgangsöffnung und der Kanal sind insbesondere eingerichtet, Primärluft von
oberhalb der Kochfeldplatte nach unterhalb zu leiten.
[0007] Das Haushaltsgerät ist beispielsweise ein Gasherd. Die Kochfeldplatte kann beispielsweise
auch als Deckplatte bezeichnet werden. Die Kochfeldplatte ist dabei insbesondere eine
äußerste obere Platte der Gaskochstelle, die einem Benutzer der Gaskochstelle zugewandt
ist. Daher ist die Kochfeldplatte in der Regel im Sichtfeld eines Benutzers der Gaskochstelle
und somit ein designrelevantes Bauteil, das beispielsweise ästhetischen Anforderungen
gerecht werden muss. Die Kochfeldplatte ist beispielsweise zumindest teilweise aus
Glas, Glaskeramik oder Metall gefertigt oder ist vollständig aus diesen Materialien
gebildet. Der Topfträger ist beispielsweise eine Tragstruktur, die dazu eingerichtet
ist, einen Gargutbehälter, wie beispielsweise einen Topf und/oder eine Pfanne, zu
tragen.
[0008] "Kanal" meint beispielsweise ein Volumen, das zumindest teilweise von einem Topfträgermaterial
umgeben ist. Der Kanal umfasst beispielsweise an seinen Enden eine Lufteinlassöffnung
und eine Luftauslassöffnung, die an Außenflächen des Topfträgers ausgebildet sind.
Insbesondere ist das Volumen des Kanals zwischen der Lufteinlassöffnung und der Luftauslassöffnung
vollständig von dem Topfträgermaterial eingeschlossen.
[0009] "Fluidverbunden" meint vorliegend, dass die Luftauslassöffnung gegenüber der Durchgangsöffnung
angeordnet ist, sodass die Luftauslassöffnung mit der Durchgangsöffnung fluchtet.
Somit kann Primärluft aus dem Kanal in die Durchgangsöffnung strömen und unterhalb
die Kochfeldplatte gelangen. Dabei kann eine Beabstandung zwischen der Luftauslassöffnung
und der Durchgangsöffnung von wenigen Millimetern (mm) oder weniger als 1 mm möglich
sein. Alternativ kann beispielsweise der Topfträger derart auf der Kochfeldplatte
aufliegen, dass die Luftauslassöffnung unmittelbar an der Durchgangsöffnung angrenzt.
Beispielsweise liegt der Topfträger flüssigkeitsdicht auf der Kochfeldplatte auf.
Mit "Fluid" ist vorliegend ein beliebiges Gas oder eine beliebige Flüssigkeit gemeint.
Vorzugsweise ist das Fluid Primärluft. Beispielsweise ist die Durchgangsöffnung vollständig
von dem Topfträger abgedeckt, so dass diese beispielsweise von einem Benutzer der
Gaskochstelle nicht sichtbar ist. Vorzugsweise ist der Topfträger als abnehmbarer
Topfträger ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass der Topfträger teilweise in die
Öffnung der Kochfeldplatte hineinreicht.
[0010] Indem eine Fluidverbindung zwischen einem Bereich oberhalb der Kochfeldplatte und
unterhalb der Kochfeldplatte mit Hilfe des Topfträgers bereitgestellt wird, kann die
Ästhetik der Gaskochstelle verbessert werden. Außerdem kann eine direktere Verbindung
zwischen einer Mischkammer und einem Bereich oberhalb der Kochfeldplatte bereitgestellt
werden, so dass ausreichend Primärluft bereitgestellt werden kann und ein erforderliches
Mischverhältnis aus Primärluft und Brenngas gewährleistet werden kann. Weiterhin kann
die Menge der bereitgestellten Primärluft erhöht werden. Zudem kann auf eine konventionelle
Zierleiste am Rand der Kochfeldplatte verzichtet werden, die die konventionellen Lufteinlässe
an einem Gasherd verdeckt. Derartige Zierleisten sind beispielsweise an der Rückseite
des Gasherds angeordnet. Da eine ausreichende Primärluftversorgung gewährleistet werden
kann, kann ein Gasbrenner der Gaskochstelle einen Venturidüsenabschnitt und/oder eine
Venturidüse umfassen. Beispielsweise wird die Primärluft mit einer erhöhten Temperatur
bereitgestellt. Dies erhöht eine thermische Effizienz des Gasbrenners und verbessert
die Verbrennung. Außerdem kann dadurch mehr Sekundärluft an der Flamme des Gasbrenners
bereitgestellt werden.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform sind der Kanal und die Durchgangsöffnung dazu eingerichtet,
Primärluft für einen Gasbrenner bereitzustellen. Dadurch, dass die Durchgangsöffnung
unterhalb der Aufstandsfläche des Topfträgers vorliegt, ist ein Strömungsweg von oberhalb
der Kochfeldplatte zur Mischkammer des Gasbrenners besonders kurz.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Gaskochstelle einen Gasbrenner,
der an einer Gasbrenneröffnung der Kochfeldplatte angeordnet ist.
[0013] Dabei ist die Gasbrenneröffnung beabstandet von der Durchgangsöffnung. Der Gasbrenner
umfasst beispielsweise ein Brenneroberteil mit Gasbrenneröffnungen, durch die ein
Luft-Brenngas-Gemisch aus Primärluft und Brenngas austreten kann. Beispielsweise ragt
der Gasbrenner zumindest teilweise durch die Gasbrenneröffnung hindurch, wobei das
Brenneroberteil oberhalb der Gasbrenneröffnung und entsprechend der Kochfeldplatte
angeordnet ist.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Topfträger dem Gasbrenner zugeordnet
und umgibt diesen.
[0015] Daher ist der Topfträger dazu eingerichtet, einen Gargutbehälter oberhalb des Gasbrenners
zu halten, so dass eine Gasbrennerflamme den Gargutbehälter erwärmen kann.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Gasbrenner eine Gasdüse auf, die unterhalb
der Kochfeldplatte angeordnet ist, wobei unterhalb der Kochfeldplatte zwischen der
Durchgangsöffnung und der Gasdüse ein Hohlraum für eine Zufuhr von Primärluft zu der
Gasdüse vorgesehen ist.
[0017] Beispielsweise ist oberhalb der Gasdüse eine Mischkammer zum Mischen von Brenngas
und Primärluft vorgesehen. Der Hohlraum kann beispielsweise auch als Kanal gesehen
werden, der von der Kochfeldplatte und von Komponenten des Haushaltsgeräts umgeben
beziehungsweise eingeschlossen ist. Dies hat den Vorteil, dass der Weg zwischen der
Lufteinlassöffnung am Topfträger und der Gasdüse kurz gehalten werden kann.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Gasbrenner einen Venturidüsenabschnitt,
der oberhalb der Gasdüse angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, aus dem Kanal strömende
Primärluft und aus der Gasdüse strömendes Brenngas zu vermischen.
[0019] Ein Gemisch aus Primärluft und Brenngas kann als Brenngas-Luft-Gemisch bezeichnet
werden. Das Brenngas-Luft-Gemisch strömt von dem Venturidüsenabschnitt hin zu den
Gasbrenneröffnungen des Brenneroberteils.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform lenkt der Kanal Primärluft um einen Winkel um,
der zwischen 30° und 150° beträgt.
[0021] Dabei definiert der Kanal eine Lufteinlassrichtung und eine Luftauslassrichtung,
wobei der Winkel zwischen der Lufteinlassrichtung und der Luftauslassrichtung zwischen
30 und 150° beträgt. Dabei kann die Lufteinlassrichtung mit Hilfe eines ersten Kanalabschnitts
des Kanals und die Luftauslassrichtung mit Hilfe eines zweiten Kanalabschnitts des
Kanals definiert werden. Beispielsweise ist der erste Kanalabschnitt gewinkelt zu
dem zweiten Kanalabschnitt angeordnet. Damit kann eine hohe Gestaltungsfreiheit für
das Anordnen der Lufteinlassöffnung gewährleistet werden.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Kanal eine Lufteinlassöffnung auf,
die einen Abstand zu der Kochfeldplatte aufweist.
[0023] Vorzugsweise ist die Lufteinlassöffnung und die Kochfeldplatte derart beabstandet,
dass ein Eindringen einer Flüssigkeit in den Kanal unterbunden oder erschwert wird.
Außerdem können weitere Mittel vorgesehen sein, die das Eindringen von Flüssigkeit
in den Kanal unterbinden oder erschweren. Der Abstand beträgt beispielsweise zwischen
3 und 40 mm, 5 und 30 mm, 5 und 25 mm oder 10 und 20 mm.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Lufteinlassöffnung zu einer Seite des
Haushaltsgeräts offen.
[0025] Zu "einer Seite des Haushaltsgeräts offen" meint vorliegen, dass die Lufteinlassöffnung
eine Seitenfläche oder Stirnfläche des Topfträgers durchbricht, die parallel oder
in einem Winkel kleiner 90°, insbesondere kleiner 45°, 30° oder 15°, zu einer Schwerkraftrichtung
verläuft. Dies hat den Vorteil, dass das Eindringen von Flüssigkeit in die Lufteinlassöffnung
erschwert ist. Die Lufteinlassöffnung ist beispielsweise von einem Benutzer, der vor
der Gaskochstelle steht, abgewandt. Beispielsweise ist die Luftauslassöffnung des
Kanals nach unten offen. Somit durchbricht die Luftauslassöffnung eine untere Fläche
des Topfträgers, die sich senkrecht zur Schwerkraftrichtung erstreckt.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Topfträger einen auf der Kochfeldplatte
aufliegenden Basisrahmenabschnitt und von diesem abragende Halteelemente auf, die
dazu eingerichtet sind, einen Gargutbehälter zu halten.
[0027] Beispielsweise liegt der Basisrahmenabschnitt als geschlossener Rahmen vor. Beispielsweise
umgibt der Basisrahmenabschnitt den Gasbrenner. Vorzugsweise erstrecken sich die Halteelemente
von dem Basisrahmenabschnitt in Richtung des Gasbrenners. Beispielsweise umfasst die
Gaskochstelle drei, vier, fünf oder sechs Halteelemente. Insbesondere sind die Halteelemente
als Finger ausgebildet. Beispielsweise sind die Halteelemente von einer Aufsicht betrachtet
sternförmig angeordnet. Beispielsweise sind zwei Halteelemente spiegelsymmetrisch
gegenüberliegend angeordnet.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weisen die Halteelemente eine L-Form auf und/oder
sind die Halteelemente L-förmig ausgebildet.
[0029] Beispielsweise erstreckt sich das L-förmige Halteelement vom Basisrahmenabschnitt
in eine Hochrichtung, knickt ab und erstreckt sich weiterhin in Querrichtung und/oder
Längsrichtung insbesondere hin zu dem Gasbrenner. Dabei verlaufen die Querrichtung
senkrecht zu der Hochrichtung und die Längsrichtung senkrecht zu der Hochrichtung
und zu der Querrichtung. Dabei zeigt die Hochrichtung in entgegengesetzte Schwerkraftrichtung.
[0030] In Ausführungsformen ist der mindestens eine Kanal in dem Basisrahmenabschnitt angeordnet.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Topfträger Kanäle und die Kochfeldplatte
Durchgangsöffnungen auf, wobei jeder der Kanäle mit einer der Durchgangsöffnungen
fluidverbunden ist.
[0032] Beispielsweise kann mithilfe von zwei, drei oder vier Kanälen und mit diesen korrespondierenden
Durchgangsöffnungen in der Kochfeldplatte Primärluft für einen Gasbrenner bereitgestellt
werden. Dies hat den Vorteil, dass mehr Primärluft für einen jeweiligen Gasbrenner
bereitgestellt werden kann.
[0033] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen zumindest zwei Halteelemente Lufteinlassöffnungen
der Kanäle und umfasst der Basisrahmenabschnitt zu den Lufteinlassöffnungen zugehörige
Luftauslassöffnungen.
[0034] Dies hat den Vorteil, dass entsprechend mehrere Durchgangslöcher der Kochfeldplatte
mit Hilfe des Basisrahmenabschnitts verdeckt werden können.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Gaskochstelle zumindest zwei Gasbrenner,
wobei jedem der Gasbrenner zumindest eines der Halteelemente mit der Lufteinlassöffnung
zugeordnet ist.
[0036] Beispielsweise sind genau zwei Gasbrenner innerhalb des Basisrahmenabschnitts angeordnet.
Insbesondere umfasst der Basisrahmenabschnitt einen Steg, der zwischen den Gasbrennern
angeordnet ist und von einem Längselement des Basisrahmenabschnitts hin zu einem anderen
Längselement des Basisrahmenabschnitts verläuft. Beispielsweise ragen Halteelemente
auch vom Steg ab. Dabei können ein Halteelement hin zu einem Gasbrenner und ein anderes
Halteelement hin zu einem anderen Gasbrenner abragen.
[0037] Weiterhin wird ein Gasherd mit einer Gaskochstelle, wie vorstehen beschrieben, vorgeschlagen.
[0038] Der Gasherd umfasst vorzugsweise eins, zwei, drei oder vier Gasbrenner. Weiterhin
kann der Gasherd zumindest ein elektrisches Kochfeld, insbesondere ein Induktionskochfeld,
umfassen.
[0039] Es wird ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Gaskochstelle vorgeschlagen, bei
dem Primärluft durch einen in einem Topfträger integrierten Kanal und durch eine in
einer Kochfeldplatte vorgesehenen Durchgangsöffnung nach unterhalb der Kochfeldplatte
zu einer Mischkammer geführt wird. Die Gaskochstelle ist insbesondere wie zuvor und
im Folgenden beschrieben ausgeführt.
[0040] Die für die vorgeschlagene Gaskochstelle beschriebenen Ausführungsformen und Merkmale
gelten für das vorgeschlagenen Verfahren entsprechend.
[0041] Die für die Gaskochstelle beschriebenen Merkmale gelten für den Gasherd entsprechend.
Weitere mögliche Implementierungen der Gaskochstelle und/oder des Gasherds umfassen
auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der
Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der
Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen
Grundform der Gaskochstelle und/oder des Gasherds hinzufügen.
[0042] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Gaskochstelle und/oder des Gasherds
sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele
der Gaskochstelle und/oder des Gasherds. Im Weiteren werden die Gaskochstelle und/oder
der Gasherd anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten
Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Haushaltsgeräts;
Fig. 2 zeigt eine schematische Aufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Haushaltgeräts;
Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht einer Gaskochstelle des Haushaltsgeräts
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht IV aus Fig. 2;
Fig. 5 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Gaskochstelle gemäß Fig. 4;
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Gaskochstelle in einer Schnittansicht;
und
Fig. 7 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Gaskochstelle gemäß Fig. 6.
[0043] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0044] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Haushaltsgeräts
1. Das Haushaltsgerät 1 ist insbesondere ein Gasherd oder Haushaltsgarherd. Das Haushaltsgerät
1 kann ein Einbaugerät oder ein Standgerät sein. Das Haushaltsgerät 1 umfasst mehrere
Gasbrenner 2. Die Gasbrenner 2 können auch als Haushaltsgeräte-Gasbrenner bezeichnet
werden. Die Anzahl der Gasbrenner 2 ist beliebig. Beispielsweise können vier Gasbrenner
2 vorgesehen sein. Die Gasbrenner 2 sind an einer gemeinsamen Kochfeldplatte 3 angeordnet.
Beispielsweise können die Gasbrenner 2 an der Kochfeldplatte 3 befestigt sein. Die
Gasbrenner 2 können jeweils einen ringförmig umlaufenden Hitzeschutz aufweisen, der
dazu eingerichtet ist, die Kochfeldplatte 3 vor einem Wärmeeintrag durch die Abwärme
der Gasbrenner 2 zu schützen.
[0045] Jedem Gasbrenner 2 ist ein Topfträger 4 zugeordnet. Der Topfträger 4 ist dazu eingerichtet,
einen Gargutbehälter (in Fig. 1 nicht abgebildet) oberhalb des Gasbrenners 2 zu halten.
Mit anderen Worten dient der Topfträger 4 als Tragstruktur für einen Gargutbehälter.
Zwei, drei, vier oder mehr Topfträger 4, die jeweils einem anderen Gasbrenner 2 zugeordnet
sind, können auch zu einem einzigen Topfträger 4 verbunden sein. Der oder die Topfträger
4 sind in der Regel an der Kochfeldplatte 3 abgestützt. Beispielsweise liegen der
oder die Topfträger 4 auf der Kochfeldplatte 3 auf.
[0046] Die Kochfeldplatte 3 kann beispielsweise ein Stahlblech, eine Glaskeramikplatte oder
eine Glasplatte sein. Jedem Gasbrenner 2 ist ein Bedienelement 5 für ein zugeordnetes
Gasventil oder Gassteuerventil zugeordnet, mit dessen Hilfe ein dem jeweiligen Gasbrenner
2 zugeführter Brenngasstrom wahlweise zugeschaltet, abgeschaltet und, insbesondere
stufenlos, eingeschaltet werden kann. Alternativ können die Gassteuerventile auch
dazu eingerichtet sein, den dem jeweiligen Gasbrenner 2 zugeführten Brenngasstrom
gestuft zu regeln. Das heißt, die Gassteuerventile können als gestufte Gassteuerventile
oder als sogenannte Step Valves ausgebildet sein.
[0047] Fig. 2 zeigt eine schematische Aufsicht einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts
1. Eine Hochrichtung Z zeigt aus der Ebene heraus und zeigt entgegen einer Schwerkraftrichtung.
Weiterhin verlaufen eine Querrichtung X senkrecht zu der Hochrichtung Z und eine Längsrichtung
Y senkrecht zu der Hochrichtung Z und zu der Querrichtung X.
[0048] Die Kochfeldplatte 3 weist eine horizontale Erstreckung auf, d.h. eine Haupterstreckungsebene
E der Kochfeldplatte 3 verläuft senkrecht zu der Hochrichtung Z. Der Topfträger 4
umfasst einen Basisrahmenabschnitt 6, der auf einer Oberseite 7 der Kochfeldplatte
3 aufliegt. Der Basisrahmenabschnitt 6 umfasst zwei gegenüberliegende Längselemente
8, 9, die sich in die Längsrichtung Y erstrecken, und zwei gegenüberliegende Querelemente
10, 11, die sich in Querrichtung X erstrecken, wobei die Elemente 8, 9, 10, 11 zu
einem geschlossenen Rahmen verbunden sind. Dabei sind zwei Gasbrenner 2 innerhalb
des Basisrahmenabschnitts 6 angeordnet. Mit anderen Worten sind die Gasbrenner 2 von
dem geschlossenen Rahmen umschlossen. Weiterhin umfasst der Basisrahmenabschnitt 6
einen Steg 12, der von dem Längselement 8 zu dem Längselement 9 verläuft und mit diesen
verbunden ist. Beispielsweise teilt der Steg 12 den Basisrahmenabschnitt 6 in zwei
gleich große Hälften. Der Steg 12 ist zwischen den beiden Gasbrennern 2 angeordnet.
Weiterhin umfasst der Topfträger 4 Halteelemente 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, die
von dem Basisrahmenabschnitt 6 abragen und dazu eingerichtet sind, ein Kochgeschirr
(oder einen Gargutbehälter) zu halten. Dabei sind die Halteelemente 13, 14, 15, 16
um den einen Gasbrenner 2 und die Halteelemente 17, 18, 19, 20 um den anderen Gasbrenner
2 angeordnet.
[0049] Beispielsweise sind die Halteelemente 13, 14, 15, 16 radial um den Gasbrenner 2 mit
einem Winkelabstand von insbesondere 90° angeordnet. Dabei ragt das Halteelement 13
von dem Längselement 8, das Halteelement 14 von dem Querelement 10, das Halteelement
15 von dem Längselement 9 und das Haltelement 16 von dem Steg 12 ab. Analog sind beispielsweise
die Halteelemente 17, 18, 19, 20 um den anderen Gasbrenner 2 radial mit einem Winkelabstand
von insbesondere 90° angeordnet. Dabei ragt das Halteelement 17 von dem Längselement
8, das Halteelement 18 von dem Steg 12, das Halteelement 19 von dem Längselement 9
und das Halteelement 20 von dem Querelement 11 ab. Jedem der Gasbrenner 2 sind vier
Halteelemente 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 zugeordnet. Alternativ können auch drei
oder sechs Halteelemente einem Gasbrenner 2 zugeordnet sein. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,
trennt der Steg 12 eine erste Gaskochstelle 21 von einer zweiten Gaskochstelle 22.
Beispielsweise könnte das Haushaltsgerät 1 lediglich eine Gaskochstelle 21, 22 umfassen.
Alternativ könnte das Haushaltsgerät 1 drei oder vier Gaskochstellen 21, 22 umfassen.
Dabei ist das Haushaltsgerät 1 beispielsweise ein Gasherd 23.
[0050] Das Haushaltsgerät 1 umfasst eine Vorderseite S1, an der die Bedienelemente 5 und
das Querelement 11 angeordnet sind und die einem Benutzer zugewandt ist, eine gegenüber
der Vorderseite S1 angeordnete Rückseite S2, an der das Querelement 10 angeordnet
ist, eine linke Außenseite S3, an der das Längselement 8 angeordnet ist, und eine
rechte Außenseite S4 an der das Längselement 9 angeordnet ist.
[0051] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Gaskochstelle 21, 22 (wie in Fig. 2
dargestellt) für ein Haushaltsgerät 1. Die Gaskochstelle 21, 22 umfasst die Kochfeldplatte
3, die eine Durchgangsöffnung 24 aufweist, und den auf der Kochfeldplatte 3 angeordneten
Topfträger 4, der einen mit der Durchgangsöffnung 24 fluidverbundenen Kanal 25 aufweist.
Dabei weist der Kanal 25 eine Lufteinlassöffnung 26 und eine Luftauslassöffnung 27,
die gegenüber der Durchgangsöffnung 24 angeordnet ist, auf. Die Luftauslassöffnung
27 ist fluchtend über der Durchgangsöffnung 24 angeordnet.
[0052] Eine Auflagefläche 28 des Topfträgers 4 ist der Oberseite 7 der Kochfeldplatte 3
zugewandt. Beispielsweise schließt die Auflagefläche 28 des Topfträgers 4 flüssigkeitsdicht
mit der Oberseite 7 der Kochfeldplatte 3 ab. Im Bereich der Luftauslassöffnung 27
könnte jedoch auch eine Beabstandung von wenigen Millimetern zwischen der Auflagefläche
28 und der Oberseite 7 ausgebildet sein. Der Kanal 25 und die Durchgangsöffnung 24
sind derart miteinander fluidverbunden, dass Primärluft 33 (mit Pfeilen symbolisiert),
die über der Kochfeldplatte 3 vorhanden ist, unter eine Unterseite 29 der Kochfeldplatte
3 strömen kann. Entsprechend sind der Kanal 25 und die Durchgangsöffnung 24 dazu eingerichtet,
Primärluft 33 für den Gasbrenner 2 bereitzustellen. Der Kanal 25 lenkt Primärluft
33 um einen Winkel α um, der zwischen 30 und 150° beträgt. Dabei ist die Lufteinlassöffnung
26 des Kanals 25 zu einer Seite S1, S2, S3, S4 des Gasherds 23 hin offen. Weiterhin
ist die Luftauslassöffnung 27 nach unten offen.
[0053] Der Gasbrenner 2 ist an einer Gasbrenneröffnung 30 der Kochfeldplatte 3 angeordnet.
Dabei ist die Gasbrenneröffnung 30 als Durchgangsloch in der Kochfeldplatte 3 ausgebildet.
Der Gasbrenner 2 umfasst eine Gasdüse 31, die unterhalb der Kochfeldplatte 3 angeordnet
ist. Unterhalb der Kochfeldplatte 3 ist zwischen der Durchgangsöffnung 24 und der
Gasdüse 31 ein Hohlraum 32 (gestrichelt angedeutet) für eine Zufuhr von Primärluft
33 zu der Gasdüse 31 vorgesehen.
[0054] Weiterhin umfasst der Gasbrenner 2 einen Venturidüsenabschnitt 34, der oberhalb der
Gasdüse 31 angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, aus dem Kanal 25 strömende Primärluft
33 und aus der Gasdüse 31 strömendes Brenngas 35 (mit Pfeil symbolisiert) zu vermischen.
Venturidüsenabschnitt 34 meint vorliegend beispielsweise einen Rohrabschnitt, der
sich in Hochrichtung Z erstreckt und eine Mischkammer für das Brenngas 35 und die
Primärluft 33 bildet. Der Venturidüsenabschnitt 34 erstreckt sich durch die Gasbrenneröffnung
30 und ist mit einem Brenneroberteil 36 verbunden, das an der Oberseite 7 der Kochfeldplatte
3 angeordnet ist. Das Brenngas-Luft-Gemisch kann entsprechend von dem Venturidüsenabschnitt
34 zu Gasaustrittsöffnungen 41, die am Brenneroberteil 36 ausgebildet sind, strömen.
Das Brenngas-Luft-Gemisch kann anschließend an den Gasaustrittsöffnungen 41 verbrennen,
um eine Flamme für das Erwärmen des Gargutbehälters bereitzustellen.
[0055] Fig. 4 zeigt einen Schnitt IV aus Fig. 2. Dabei ist ersichtlich, dass die Halteelemente
13, 15 L-förmig ausgebildet sind. Das Halteelement 13 erstreckt sich von dem Längselement
8 (also an der linken Außenseite S3) zunächst in Hochrichtung Z, knickt ab und erstreckt
sich weiterhin in Querrichtung X. Das Halteelement 15 erstreckt sich von dem Längselement
9 (also an der rechten Außenseite S4) zunächst in Hochrichtung Z, knickt ab und erstreckt
sich weiterhin entgegen der Querrichtung X. Im Unterschied zu Fig. 3 ragt die Gasdüse
31 in den Venturidüsenabschnitt 34 hinein. Weiterhin umfasst sowohl das Halteelement
13 einen Kanal 25 als auch das Halteelement 15 einen Kanal 25, wobei die Kochfeldplatte
3 zwei Durchgangsöffnungen 24 aufweist, die mit den Kanälen 25 fluidverbunden sind.
Folglich kann der Gasbrenner 2 mit Hilfe von zwei Kanälen 25 und zwei Durchgangsöffnungen
24 mit Primärluft 33 versorgt werden.
[0056] Fig. 5 zeigt die Gaskochstelle 21 aus Fig. 4 in einer Seitenansicht von der Rückseite
S2 betrachtet. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind Lufteinlassöffnungen 26 der Halteelemente
13, 15 an insbesondere L-förmigen Seitenflächen 37, 38 der Halteelemente 13, 15 ausgebildet
und sind zu der Rückseite S2 hin offen. Daher sind die Lufteinlassöffnungen 26 für
den Benutzer, der vor dem Gasherd 23 (also an der Vorderseite S1 siehe Fig. 2) steht,
nicht sichtbar. Dabei weisen die Lufteinlassöffnungen 26 einen Abstand D zu der Oberseite
7 der Kochfeldplatte 3 auf. Der Abstand D beträgt beispielsweise zwischen 3 und 40
mm, 5 und 30 mm, 5 und 25 mm oder 10 und 20 mm. Dadurch kann beispielsweise verhindert
werden, dass Flüssigkeit, die sich auf einer Oberseite 7 der Kochfeldplatte 3 befindet,
in die Lufteinlassöffnung 26 gespült wird.
[0057] Alternativ oder zusätzlich könnten die Lufteinlassöffnungen 26 an gegenüberliegenden
Seitenflächen der Halteelemente 13, 15 angeordnet und zu der Vorderseite S1 hin offen
sein. Derartige Lufteinlassöffnungen 26 wären für den Benutzer, der vor dem Gasherd
23 (also an der Vorderseite S1 siehe Fig. 2) steht, sichtbar.
[0058] Fig. 6 zeigt einen weiteren Schnitt IV aus Fig. 2. Im Unterschied zu Fig. 4 sind
die Lufteinlassöffnungen 26 der Halteelemente 13, 15 an Stirnflächen 39, 40 der Halteelemente
13, 15 ausgebildet und zu Außenseiten S3, S4 hin offen. Die Stirnflächen 39, 40 sind
im Wesentlichen rechteckige Flächen, wohingegen Seitenflächen 37, 38 der Halteelemente
13, 15 L-förmig ausgebildet sind. Weiterhin sind die Lufteinlassöffnungen 26 der Halteelemente
13, 15 in entgegengesetzte Richtungen offen. Im Unterschied dazu sind die Lufteinlassöffnungen,
wie in Fig. 5 dargestellt, der Halteelemente 13, 15 in die gleiche Richtung offen.
[0059] Der Kanal 25 des Halteelements 13 weist dabei einen ersten Kanalabschnitt 42 auf,
der sich beginnend von der Lufteinlassöffnung 26 in Querrichtung X (also horizontal)
erstreckt. Weiteihin weist der Kanal 25 einen zweiten Kanalabschnitt 43 auf, der an
den ersten Kanalabschnitt 42 anschließt und sich entgegen der Hochrichtung Z (also
vertikal) nach unten bis hin zu der Luftauslassöffnung 27 erstreckt. Dabei ist der
erste Kanalabschnitt 42 im Wesentlichen senkrecht zu dem zweiten Kanalabschnitt 43
angeordnet. "Im Wesentlichen senkrecht" meint einen Winkel zwischen 75 und 105°, insbesondere
zwischen 80 und 100°, 85 und 95° oder 88 und 92°. Im Wesentlichen senkrecht kann beispielsweise
auch als senkrecht bezeichnet werden.
[0060] Der Kanal 25 des Halteelements 15 umfasst auch einen ersten und zweiten Kanalabschnitt
42, 43. Im Unterschied zu dem Halteelement 13 erstreckt sich der erste Kanalabschnitt
42 von der Lufteinlassöffnung 26 beginnend entgegen der Querrichtung X.
[0061] Fig. 7 zeigt die Gaskochstelle 21 aus Fig. 6 in einer Seitenansicht von der Vorderseite
S1 aus betrachtet. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, weisen die Seitenflächen 37, 38 der
Halteelemente 13, 15 keine Lufteinlassöffnungen 26 auf. Die Lufteinlassöffnungen 26
sind zu den Außenseiten S3, S4 hin offen und daher nicht im direkten Sichtfeld des
Benutzers, der vor dem Gasherd 23 steht.
[0062] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar. Die Kanäle zur Primärluftzufuhr können insbesondere
in einem Basisrahmenabschnitt vorliegen.
Verwendete Bezugszeichen:
[0063]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gasbrenner
- 3
- Kochfeldplatte
- 4
- Topfträger
- 5
- Bedienelement
- 6
- Basisrahmenabschnitt
- 7
- Oberseite
- 8
- Längselement
- 9
- Längselement
- 10
- Querelement
- 11
- Querelement
- 12
- Steg
- 13
- Halteelement
- 14
- Halteelement
- 15
- Halteelement
- 16
- Halteelement
- 17
- Halteelement
- 18
- Halteelement
- 19
- Halteelement
- 20
- Halteelement
- 21
- Gaskochstelle
- 22
- Gaskochstelle
- 23
- Gasherd
- 24
- Durchgangsöffnung
- 25
- Kanal
- 26
- Lufteinlassöffnung
- 27
- Luftauslassöffnung
- 28
- Auflagefläche
- 29
- Unterseite
- 30
- Gasbrenneröffnung
- 31
- Gasdüse
- 32
- Hohlraum
- 33
- Primärluft
- 34
- Venturidüsenabschnitt
- 35
- Brenngas
- 36
- Brenneroberteil
- 37
- Seitenfläche
- 38
- Seitenfläche
- 39
- Stirnfläche
- 40
- Stirnfläche
- 41
- Gasaustrittsöffnungen
- 42
- Kanalabschnitt
- 43
- Kanalabschnitt
- D
- Abstand
- S1
- Vorderseite
- S2
- Rückseite
- S3
- Außenseite
- S4
- Außenseite
- X
- Querrichtung
- Y
- Längsrichtung
- Z
- Hochrichtung
- α
- Winkel
1. Gaskochstelle (21, 22) für ein Haushaltsgargerät (1), mit einer Kochfeldplatte (3),
die eine Durchgangsöffnung (24) aufweist, und einem auf der Kochfeldplatte (3) angeordneten
Topfträger (4), der einen mit der Durchgangsöffnung (24) fluidverbundenen Kanal (25)
aufweist.
2. Gaskochstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (25) und die Durchgangsöffnung (24) dazu eingerichtet sind, Primärluft
(33) für einen Gasbrenner (2) bereitzustellen.
3. Gaskochstelle nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Gasbrenner (2), der an einer Gasbrenneröffnung (30) der Kochfeldplatte (3)
angeordnet ist.
4. Gaskochstelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfträger (4) dem Gasbrenner (2) zugeordnet ist und diesen umgibt.
5. Gaskochstelle nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasbrenner (2) eine Gasdüse (31) aufweist, die unterhalb der Kochfeldplatte (3)
angeordnet ist, wobei unterhalb der Kochfeldplatte (3) zwischen der Durchgangsöffnung
(24) und der Gasdüse (31) ein Hohlraum (32) für eine Zufuhr von Primärluft (33) zu
der Gasdüse (31) vorgesehen ist.
6. Gaskochstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasbrenner (2) einen Venturidüsenabschnitt (34) aufweist, der oberhalb der Gasdüse
(31) angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, aus dem Kanal (25) strömende Primärluft
(33) und aus der Gasdüse (31) strömendes Brenngas (35) zu vermischen.
7. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (25) Primärluft (33) um einen Winkel (α) umlenkt, der zwischen 30 und 150°
beträgt.
8. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (25) eine Lufteinlassöffnung (26) aufweist, die einen Abstand (D) zu der
Kochfeldplatte (3) aufweist.
9. Gaskochstelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteinlassöffnung (26) zu einer Seite (S1, S2, S3, S4) des Haushaltsgeräts (1)
offen ist.
10. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfträger (4) einen auf der Kochfeldplatte (3) aufliegenden Basisrahmenabschnitt
(6) und von diesem abragende Halteelemente (13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20) aufweist,
die dazu eingerichtet sind, einen Gargutbehälter zu halten.
11. Gaskochstelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20) eine L-Form aufweisen und/oder
L-förmig ausgebildet sind.
12. Gaskochstelle nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfträger (4) Kanäle (25) und die Kochfeldplatte (3) Durchgangsöffnungen (24)
aufweist, wobei jeder der Kanäle (25) mit einer der Durchgangsöffnungen (24) fluidverbunden
ist.
13. Gaskochstelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Halteelemente (13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20) Lufteinlassöffnungen
(26) der Kanäle (25) umfassen und der Basisrahmenabschnitt (6) zu den Lufteinlassöffnungen
(26) zugehörige Luftauslassöffnungen (27) umfasst.
14. Gaskochstelle nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch zumindest zwei Gasbrenner (2), wobei jedem der Gasbrenner (2) zumindest eines der
Haltelemente (13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20) mit der Lufteinlassöffnung (26) zugeordnet
ist.
15. Gasherd (23) mit einer Gaskochstelle (21, 22) nach einem der Ansprüche 1 - 14.