[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein aus Einzelelementen nach dem Baukastenprinzip
zusammensetzbares Möbelstück, insbesondere Sitzmöbel, wie Bank, Stuhl, Couch, Sessel
oder dergleichen.
[0002] Derartige, aus Einzelelementen zusammensetzbare Möbelstücke sind aus dem Stand der
Technik bekannt. Diese Möbelstücke sollen insbesondere die Aufgabe lösen, dass sie
beim Transport und bei der Lagerung möglichst wenig Platz beanspruchen. Je mehr Platz
Möbel bei der Lagerung und beim Transport in Anspruch nehmen, desto höhere Kosten
entstehen hierdurch. Es besteht insbesondere ein Interesse, Möbel so auszubilden,
dass sie in einfacher Weise aus Einzelelementen zusammengebaut werden können, die
sich für den Versand leicht und raumsparend verpacken lassen. Eine Voraussetzung ist
es dabei, dass der Benutzer das Möbelstück ohne besondere Fachkenntnisse und vorzugsweise
ohne Spezialwerkzeuge aus den einzelnen Möbelelementen zusammenbauen kann. Ferner
ist es gewünscht, wenn die Möbelelemente im Bedarfsfall, z.B. für Transport oder Lagerung,
in einfacher Weise zerlegt und danach wieder rasch zusammengebaut werden können.
[0003] DE 299 139 40 U1 beschreibt z.B. ein Sitzmöbel mit einem einen Fuß sowie ein Rückenlehnenteil bildendes
plattenförmiges Element, welches mehrere schlitzförmige Aussparungen zum Einstecken
eines Sitzelements aufweist.
[0004] Das, in der genannten Druckschrift beschriebene Möbelstück ist zwar schnell und leicht
zusammenbaubar. Allerdings sind die Einzelteile sehr sperrig, sodass dieses Möbelstück
auch im auseinandergebauten Zustand relativ viel Platz in Anspruch nimmt.
[0005] DE 10 2015 103 299 A1 beschreibt ein Sitzmöbel mit einer Sitzfläche und einer Rückenlehne, wobei vier quadratische
Grundelemente mit identischen Abmaßen eine Sitzfläche, eine Rückenlehne sowie zwei
Seitenteile bilden und die Grundelemente durch Steckverbindungen miteinander verbunden
sind. Auch bei diesem Sitzmöbel sind die Einzelteile äußerst sperrig, sodass auch
diese beim Transport und bei der Lagerung relativ viel Platz einnehmen.
[0006] Ein weiterer Nachteil der aus dem Stand der Technik bekannten, aus einzelnen Elementen
bestehenden Möbelstücke besteht darin, dass diese relativ instabil sind. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, dass die aus dem Stand der Technik bekannten aus Einzelelementen
zusammensetzbaren Möbelstücke bzgl. Form und Größe in der Regel festgelegt sind. Ein
weiterer Nachteil besteht darin, dass meistens Teile, insbesondere Verbindungsmittel
aus Metall oder Kunststoff verwendet werden müssen, die speziell entsorgt werden müssen
und einem nachhaltigen Umweltgedanken entgegenstehen.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelstück der eingangs
genannten Art zur Verfügung stellen, welches die Nachteile der Möbelstücke aus dem
Stand der Technik überwindet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Möbelstück mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie mit einem Bausatz mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0009] Durch die leistenartige Ausbildung sowohl der Sitzabschnittselemente als auch der
Fußelemente, der Seitenabschnittselemente sowie der Lehnenabschnittselemente kann
das Möbelstück im demontierten Zustand besonders kompakt und raumsparend gelagert
und transportiert werden. Hierzu werden die leistenartigen Elemente zu einem kompakten
Bündel zusammengelegt, bei dem sich die Längsachsen der einzelnen Elemente im Wesentlichen
parallel zueinander befinden.
[0010] Durch die Tatsache, dass die Seitenabschnittselemente eines Seitenabschnitts zumindest
teilweise über Steckverbindungen miteinander verbunden sind und auch die Lehnenabschnittselemente
zumindest teilweise über Steckverbindungen miteinander und mit Seitenabschnittselementen
verbunden sind, lässt sich das erfindungsgemäße Möbelstück besonders einfach und schnell
ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen montieren bzw. demontieren.
[0011] Durch die Tatsache, dass sowohl die Seitenabschnitte als auch der Rückenlehnenabschnitt
aus einer Mehrzahl von leistenartigen Elementen besteht, deren Anzahl nicht festgelegt
ist, ist es ohne weiteres möglich, dass sowohl die Seitenabschnitte als auch der Rückenlehnenabschnitt
individuell in der Höhe anpassbar sind. Um die genannten Elemente höher zu machen,
müssen lediglich weitere leistenartige Elemente in die jeweiligen Abschnitte integriert
werden. Soll das Möbelstück dagegen niedriger gemacht werden, so muss nur eine gewünschte
Zahl an leistenartigen Elementen entnommen werden. Das erfindungsgemäße Möbelstück
kann also schnell und einfach vergrößert oder verkleinert werden.
An dieser Stelle sei betont, dass es auch denkbar ist, dass die rechten Winkel zwischen
den Ebenen E1, E2 bzw. E2' und E3 durch entsprechende Verstellmechanismen veränderbar,
insbesondere in stumpfe Winkel verstellbar sein können.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelstücks ist zumindest
ein Teil der Sitzabschnittselemente mit den Fußelementen über Steckverbindungen verbunden,
wobei die Sitzabschnittselemente hierzu vorzugsweise Zapfen aufweisen. Die Fußelemente
weisen wiederum Zapfenlöcher auf, in welche die Zapfen der Sitzabschnittselemente
eingeführt werden. Dadurch ist es möglich, die Sitzabschnittselemente beim Zusammensetzen
des Möbelstücks äußerst einfach mit den Fußelementen zu verbinden, um eine erste Fixierung
der Sitzabschnittselemente an den Fußelementen zu erreichen. Auf diese Art und Weise
kann schnell und einfach eine Möbelbasis aus Fußelementen und Sitzabschnittselementen
erstellt werden.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelstücks sind die
Sitzabschnittselemente zueinander beabstandet angeordnet, wobei das jeweils unterste
Seitenabschnittselement eines Seitenabschnitts mehrere, insbesondere der Anzahl und
Form der Sitzabschnittselemente entsprechende Ausnehmungen aufweist, welche Ausnehmungen
die Sitzabschnittselemente vorzugsweise formschlüssig umgreifen. Dadurch kann das
unterste Seitenabschnittselement schnell und einfach mit den Sitzabschnittselementen
durch einfaches Aufstecken verbunden werden. Hierdurch wird wiederum eine schnelle
und effektive Stabilisierung des Sitzabschnitts auf den Fußelementen erreicht.
[0014] Mit Vorteil weisen die Seitenabschnittselemente eines Seitenabschnitts, mindestens
eines der Sitzabschnittselemente sowie vorzugsweise die Fußelemente durchgehende,
in Flucht angeordnete Aussparungen zur gemeinsamen Aufnahme eines Verbindungsstabes
auf. Mit dieser Ausführungsform ist es besonders schnell und unkompliziert möglich,
die einzelnen Seitenabschnittselemente mit Sitzabschnittselementen sowie vorzugsweise
auch einem Fußelement durch einfaches Einstecken eines Verbindungsstabes in die in
Flucht angeordneten Aussparungen miteinander zu verbinden und die einzelnen Teile
zu fixieren.
[0015] Alternativ ist es auch möglich, dass stabähnliche Befestigungsmittel an einzelnen,
ausgewählten Elementen angeordnet, insbesondere angeformt sind und in jeweils benachbarten
Elementen Aussparungen zum Einführen eines solchen Verbindungsmittels vorgesehen sind.
[0016] Mit Vorteil weisen zumindest ein Teil der Seitenabschnittselemente eines Seitenabschnitts,
zumindest ein Teil der Lehnenabschnittselemente und vorzugsweise die Fußelemente durchgehende,
in Flucht angeordnete Aussparungen zur gemeinsamen Aufnahme eines Verbindungsstabes
auf. Hierdurch ist es wiederum in einfachster Art und Weise möglich, eine stabile
Verbindung zwischen Seitenabschnittselementen, Lehnenabschnittselementen und Fußelementen
durch simples Einführen eines Verbindungsstabes in die in Flucht angeordneten Aussparungen
zu schaffen.
[0017] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelstücks sind die
Seitenabschnittselemente jeweils aus mindestens zwei, insbesondere unlösbar über ihre
gesamte Länge miteinander verbundenen Untereinheiten aufgebaut, wobei jeweils eine
Untereinheit eines Seitenabschnittselements länger als die jeweils andere Untereinheit
ausgebildet ist und wobei die Untereinheiten eines Seitenabschnittselements an einem
Ende bündig abschließen, wobei zumindest ein Teil der Lehnenabschnittselemente ebenfalls
jeweils aus mindestens zwei, insbesondere unlösbar über ihre gesamte Länge miteinander
verbundenen Unterelementen aufgebaut sind, wobei eines der Unterelemente eines Lehnenabschnittselements
länger als das andere ist und wobei das kürzere Unterelement vorzugsweise im Wesentlichen
zentral am längeren Unterelement positioniert ist. Durch diese spezielle Ausbildung
der einzelnen Seitenabschnittselemente und Lehnenabschnittselemente lassen sich die
genannten Elemente besonders einfach über Eck verbinden, wobei ebene, durchgehende
Flächen entstehen.
[0018] Mit Vorteil weisen das oberste Seitenabschnittselement eines Seitenabschnitts und/oder
das oberste Lehnenabschnittselement jeweils Befestigungsmittel, insbesondere Zapfen
auf, welche Aussparungen in, dem Möbelstück zugeordneten Erweiterungselementen, insbesondere
Tischplatten durchgreifen. Dadurch kann das erfindungsgemäße Möbelstück beliebig erweitert
werden. Die genannten Zapfen lassen sich auch bestens zum Einhängen von Befestigungsmitteln
(z.B. Ringen) an Decken, flächigen Textilien etc. verwenden. Auf diese Art und Weise
kann das erfindungsgemäße Möbelstück mit Textilien verkleidet werden, die schnell
und einfach am Möbelstück angeordnet bzw. wieder entfernt werden können.
[0019] Vorzugsweise sind sämtliche Elemente aus nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere
aus Holz und/oder Kompositmaterial, insbesondere Kompositmaterial aus Kaffeematerial
und Stroh gefertigt. Ein bevorzugtes Möbelstück ist frei von kunststoffhaltigen und
metallischen Elementen, wie beispielsweise Schrauben, Nägel oder dergleichen. Zudem
ist das erfindungsgemäße Möbelstück äußerst verschleißarm.
[0020] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner einen Bausatz zum Errichten eines Möbelstücks,
insbesondere zum Errichten eines erfindungsgemäßen Möbelstücks, umfassend folgende
Bestandteile:
- eine Mehrzahl von leistenartigen Sitzabschnittselementen;
- mindestens zwei leistenartige Fußelemente, welche lösbar mit den Sitzabschnittselementen
verbindbar sind;
- eine Mehrzahl von leistenartigen Seitenabschnittselementen, wobei mindestens zwei
der Seitenabschnittselemente mit den Sitzabschnittselementen lösbar verbindbar sind
und wobei die einzelnen Seitenabschnittselemente lösbar miteinander verbindbar sind;
- eine Mehrzahl von leistenartigen Lehnenabschnittselementen, welche miteinander und
mit Seitenabschnittselementen lösbar verbindbar sind.
[0021] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen
und den Unteransprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale für sich allein oder
in Kombination miteinander verwirklicht sein.
[0022] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Möbelstücks;
- Figur 2:
- eine weitere Ansicht des Möbelstücks von Figur 1, ebenfalls in Explosi-onsdarstellung;
- Figur 3:
- das Möbelstück von Figur 1 im zusammengesetzten Zustand;
- Figur 4:
- eine weitere Ansicht des erfindungsgemäßen Möbelstücks nach Figur 1 im zusammengesetzten
Zustand;
- Figur 5:
- eine Explosionsdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfin-dungsgemäßen
Möbelstücks.
[0023] Die Figuren 1 und 2 zeigen jeweils eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen
Möbelstücks in Form einer Sitzbank 1. Durch Hinzufügen von Polstern kann die Sitzbank
1 auch zu einer Couch umfunktioniert werden. Die Sitzbank 1 umfasst eine Mehrzahl
von einen Sitzabschnitt 2 bildenden Sitzabschnittsleisten 3, 3a. Die Sitzabschnittsleisten
3 weisen bei dieser Ausführungsform einen rechteckigen Querschnitt auf, sodass die
Leisten 3, 3a als längliche Quader ausgebildet sind. Die Sitzabschnittsleisten 3,
3a weisen jeweils einen Abstand 4 zueinander auf. Die Sitzabschnittsleisten 3, 3a
weisen allesamt die gleiche Länge auf und sind hintereinander in Reihe und parallel
zueinander angeordnet. Die Sitzabschnittsleisten 3, 3a sind in einer ersten horizontalen
Ebene E1 angeordnet. Eine vordere Sitzabschnittsleiste 3a weist im Bereich ihrer freien
Enden 6a, 6b jeweils eine durchgehende Aussparung 7a, 7b auf. Zwei der Sitzabschnittsleisten
weisen auf ihrer Oberfläche eine Klett- und/oder Gummischicht 8 auf. Diese Gummischicht
8 dient dazu, ein Verrutschen von Polstern auf dem Sitzabschnitt 2 zu minimieren.
[0024] Die Sitzabschnittsleisten 3, 3a liegen im Bereich ihrer freien Enden auf einer linken
Fußleiste 9a bzw. einer rechten Fußleiste 9b auf. Zur Fixierung der Sitzabschnittsleisten
3 auf den Fußleisten 9a und 9b weisen die Sitzabschnittsleisten 3 im Bereich ihrer
freien Enden jeweils einen, in einem rechten Winkel aus den Leisten 3 entspringenden
Zapfen 10 auf. Als Gegenelement zu den Zapfen 10 weisen die Fußleisten 9a und 9b Zapfenlöcher
11 auf, in welche die Zapfen 10 zur Fixierung der Sitzabschnittsleisten 3 an den Fußleisten
9a und 9b eingeführt werden. Hierdurch entstehen stabile Zapfenverbindungen, welche
jedoch zu Demontierungszwecken schnell und einfach wieder gelöst werden können.
[0025] Die Fußleisten 9a und 9b umfassen jeweils einen oberen Leistenabschnitt 12a und einen
unteren Leistenabschnitt 12b, welche miteinander verleimt sind. Der jeweils obere
Leistenabschnitt 12a weist die Zapfenlöcher 11 auf. An ihren vorderen Enden weisen
die oberen Leistenabschnitte 12a der Fußleisten 9a und 9b jeweils eine Aussparung
13 auf, welche eine identische Form und Größe wie die Aussparungen 7a und 7b in der
Sitzabschnittsleiste 3a aufweisen. Der obere Leistenabschnitt 12a einer Fußleiste
9a bzw. 9b ist kürzer ausgebildet als der untere Leistenabschnitt 12b. Die vorderen
Stirnseiten 14a der oberen Leistenabschnitte 12a schließen bündig mit den vorderen
Stirnseiten 14b der unteren Leistenabschnitte 12b ab, sodass die vorderen Stirnseiten
14a und 14b auf einer Ebene liegen. Durch diese Anordnung ragen die unteren Leistenabschnitte
12b an ihren jeweiligen hinteren Endbereichen etwas über die hinteren Enden der oberen
Leistenabschnitte 12a hinaus.
[0026] Im Bereich der vorderen Endbereiche der unteren Leistenabschnitte 12b schließt sich
jeweils ein Standbein 15a, 15b an. Auch die Standbeine 15a und 15b schließen bündig
mit den vorderen Enden der Leistenabschnitte 12a, 12b ab.
[0027] Wie die Sitzabschnittsleisten 3, 3a weisen auch die Leistenabschnitte 12a und 12b
einen rechteckigen Querschnitt auf. Dies gilt auch für die Standbeine 15a und 15b.
[0028] Die Sitzbank 1 weist ferner einen linken Seitenabschnitt 16a und einen rechten Seitenabschnitt
16b auf, die auch als Armlehnen fungieren können. Die Seitenabschnitte 16a und 16b
sind aus drei Seitenabschnittsleisten 17, 18 und 19 aufgebaut. Die untere Seitenabschnittsleiste
17 ist aus einem Leistenabschnitt 20 und einem Leistenabschnitt 21 aufgebaut, wobei
der obere Leistenabschnitt 21 über seine gesamte Länge mit dem unteren Leistenabschnitt
20 verleimt ist. Auch die Leistenabschnitte 20 und 21 weisen jeweils einen rechteckigen
Querschnitt auf. Der Leistenabschnitt 20 ist länger ausgebildet als der Leistenabschnitt
21, sodass das hintere Ende 22 des Leistenabschnitts 20 über das hintere Ende 23 des
Leistenabschnitts 21 hinausragt. Der Leistenabschnitt 20 weist eine Mehrzahl von Aussparungen
24 auf, welche einen Querschnitt aufweisen, welcher im Wesentlichen den Querschnitten
der Sitzabschnittsleisten 3, 3a entsprechen. Auch die Anzahl der Aussparungen 24 entspricht
der Anzahl der vorhandenen Sitzabschnittsleisten 3, 3a. Die Aussparungen 24 umgreifen
im zusammengesetzten Zustand die einzelnen Sitzabschnittsleisten 3, 3a, sodass die
Sitzabschnittsleisten 3, 3a in den Aussparungen 24 form- und reibschlüssig gehalten
werden. Durch die Aussparungen 24 weist der untere Leistenabschnitt 20 ein zinnenartiges
Erscheinungsbild auf. Im vorliegenden Falle erstrecken sich die Aussparungen 24 über
die gesamte Breite des unteren Leistenabschnitts 20. Bei dieser Ausführungsform sind
die jeweiligen Stirnflächen 59 der Sitzabschnittsleisten 3, 3a zu sehen. Es ist jedoch
auch denkbar, dass die Aussparungen 24 nicht ganz bis zum äußeren Rand des unteren
Leistenabschnitts 20 reichen. In diesem Falle sind die Stirnseiten 59 der Sitzabschnittsleisten
3, 3a im zusammengesetzten Zustand der Sitzbank 1 nicht zu sehen.
[0029] Im Bereich der vorderen Enden des unteren Leistenabschnitts 20 und des oberen Leistenabschnitts
21 ist eine durchgängige Aussparung 25 vorgesehen. Die Aussparung 25 entspricht hinsichtlich
Form und Größe den Aussparungen 7a bzw. 7b in der Sitzabschnittsleiste 3a sowie der
Aussparungen 13 im Leistenabschnitt 12a der Fußleisten 3a, 3b. Die genannten Aussparungen
sind allesamt exakt übereinander angeordnet, sodass sie zusammen einen durchgehenden
Kanal sowohl im Bereich des linken als auch des rechten Seitenabschnitts 16a bzw.
16b bilden.
[0030] Die sich an die unterste Seitenabschnittsleiste 17 anschließende mittlere Seitenabstandsleiste
18 ist analog zu den Fußleisten 9a und 9b ausgebildet und weist ebenfalls einen oberen
Leistenabschnitt 26 sowie einen unteren Leistenabschnitt 27 auf. Beide Leistenabschnitte
26 und 27 sind - analog den Leistenabschnitten 12a und 12b - als langgestreckte Quader
ausgebildet. Auch bei der mittleren Seitenabschnittsleiste ist der untere Leistenabschnitt
27 länger ausgebildet als der obere Leistenabschnitt 26. Auch bei der mittleren Seitenabschnittsleiste
18 schließen die vorderen Stirnseiten 28a, 28b der Leistenabschnitte 26 und 27 bündig
ab. Daher überragt das hintere Ende 29a des unteren Leistenabschnitts 27 auch hier
das hintere Ende 29b des oberen Leistenabschnitts 26.
[0031] Die obere Seitenabschnittsleiste 19 ist analog der mittleren Seitenabschnittsleiste
18 aufgebaut und weist ebenfalls einen oberen Leistenabschnitt 30 und einen unteren
Leistenabschnitt 31 auf, die ebenfalls eine unterschiedliche Länge aufweisen und am
vorderen Ende bündig abschließen. Der Unterschied zur Seitenabschnittsleiste 18 besteht
darin, dass der obere Leistenabschnitt 30 auf seiner Oberseite 32 eine Mehrzahl von
Zapfen 33 aufweist. Diese Zapfen 33 durchgreifen Aussparungen 34 einer Tischplatte
35, welche dadurch lösbar mit dem oberen Leistenabschnitt 30 verbindbar ist. Auch
die Leistenabschnitte 26 und 27 sowie 30 und 31 weisen im Bereich ihrer vorderen Enden
quadratisch ausgebildete Aussparungen 25' bzw. 25'' auf, welche übereinander und über
den Aussparungen 25 in den Leistenabschnitten 20 und 21, den Aussparungen 7a bzw.
7b in der Sitzabschnittsleiste 3a sowie der Aussparung 13 im oberen Leistenabschnitt
12a angeordnet sind, sodass sämtliche der genannten Aussparungen einen durchgängigen
Kanal bilden. Sämtliche Aussparungen 7a, 7b, 13, 25, 25' sowie 25" weisen eine identische
Form und Größe auf. Zur lösbaren Verbindung der einzelnen Seitenabschnittsleisten
17, 18, 19, der Sitzabschnittsleiste 3a sowie der Fußleiste 9a bzw. 9b wird ein Verbindungsstab
36 durch den von den o.g. Aussparungen gebildeten durchgängigen Kanal von oben eingeführt.
Auf diese Art und Weise wird eine schnelle und stabile Fixierung der genannten Elemente
erreicht. Zum Demontieren der Sitzbank 1 muss dieser Stab lediglich wieder aus dem
genannten, durchgängigen Kanal herausgezogen werden. Der Verbindungsstab weist - analog
zu den Aussparungen 7a bzw. 7b, 13 sowie 25, 25' und 25" - einen quadratischen Querschnitt
auf. Der Durchmesser des Verbindungsstabes 36 ist minimal kleiner als der Durchmesser
der genannten Aussparungen, sodass der Verbindungsstab 36 in die Aussparungen ohne
Kraftaufwand eingeschoben werden kann.
[0032] Die Sitzbank 1 umfasst ferner einen Rückenlehnenabschnitt 37, welcher aus einer Mehrzahl
von Lehnenabschnittsleisten aufgebaut ist. Eine unterste Lehnenabschnittsleiste 38
ist unterhalb des Sitzabschnitts 2 im Bereich der Fußleiste 9a und 9b angeordnet.
An den freien Enden der Leiste 38 sind zwei Fußblöcke 39 angeordnet, welche die freien
Enden der Leiste 38 überragen. In den die Leiste 38 überragenden Abschnitten der Fußblöcke
39 ist jeweils eine Ausnehmung 40 eingebracht. Die Leiste 38 ist als einfache Leiste
mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet. An die unterste Lehnenabschnittsleiste 38
schließt sich eine zweite Lehnenabschnittsleiste 41 an, die sich ebenfalls noch unterhalb
des Sitzabschnitts 2 befindet. Die Lehnenabschnittsleiste 41 ist aus einem unteren
Leistenabschnitt 42 und einem oberen Leistenabschnitt 43 aufgebaut. Der Leistenabschnitt
43 ist über seine gesamte Länge mit dem Leistenabschnitt 42 verleimt. Der untere Leistenabschnitt
42 ist länger ausgebildet als der obere Leistenabschnitt 43, welcher zentral auf dem
unteren Leistenabschnitt 42 angeordnet ist, sodass die beiden Enden 42a und 42b des
unteren Leistenabschnitts 42 über die beiden Enden 43a und 43b des oberen Leistenabschnitts
43 hinausragen.
[0033] An die zweite Lehnenabschnittsleiste 41 schließt sich eine dritte Lehnenabschnittsleiste
44 an, welche identisch zur Lehnenabschnittsleiste 41 ausgebildet ist. So ist auch
die Lehnenabschnittsleiste 44 aus einem unteren Leistenabschnitt 45 und einem oberen
Leistenabschnitt 46 aufgebaut, wobei auch hier der untere Leistenabschnitt 45 länger
ausgebildet ist als der Leistenabschnitt 46, welcher zentral auf dem unteren Leistenabschnitt
angeordnet ist. Die Lehnenabschnittsleiste 44 ist oberhalb des Sitzabschnitts 2 angeordnet
und somit die erste Lehnenabschnittsleiste, welche auch tatsächlich eine Lehnenfunktion
übernimmt. An die Lehnenabschnittsleiste 44 schließt sich eine weitere Lehnenabschnittsleiste
47 an, die identisch zur Lehnenabschnittsleiste 44 bzw. zur Lehnenabschnittsleiste
41 ausgebildet ist. So ist auch die Lehnenabschnittsleiste 47 aus einem unteren Leistenabschnitt
48 und einem oberen Leistenabschnitt 49 aufgebaut, wobei der untere Leistenabschnitt
48 länger ausgebildet ist als der obere Leistenabschnitt 49, der zentral auf dem unteren
Leistenabschnitt 48 angeordnet und mit diesem verleimt ist. An die Lehnenabschnittsleiste
47 schließt sich eine weitere Lehnenabschnittsleiste 50 an, welche aus zwei gleich
lang ausgebildeten Leistenabschnitten 51 und 52, welche ebenfalls beide als längliche
Quader ausgebildet sind und über ihre gesamte Länge miteinander verleimt sind, aufgebaut
ist.
[0034] An die Lehnenabschnittsleiste 50 schließt sich schließlich die oberste Lehnenabschnittsleiste
53 an, die ebenfalls aus zwei gleich lang ausgebildeten, quaderförmigen Leistenabschnitten
54 und 55 aufgebaut ist. Der obere Leistenabschnitt 55 der Lehnenabschnittsleiste
53 weist eine Mehrzahl von Zapfen 56 auf, welche wiederum Aussparungen 57 in einer
Tischplatte 58 durchgreifen. Die Tischplatte 58 kann also in einfacher Art und Weise
am Rückenlehnenabschnitt 37 angeordnet und wieder entfernt werden.
[0035] Durch die spezielle Ausbildung insbesondere der Lehnenabschnittsleisten 44 und 47
sowie der Seitenabschnittsleisten 17, 18 und 19, die allesamt aus unterschiedlich
langen Leistenabschnitten aufgebaut sind, lassen sich die einzelnen Seitenabschnittsleisten
optimal über Eck in einem 90°-Winkel mit den Lehnenabschnittsleisten verbinden, indem
die jeweils unteren Leistenabschnitte aufeinander gelegt werden, sodass die jeweiligen
Stirnflächen der oberen Leistenabschnitte an Längsseiten der unteren Leistenabschnitte
anliegen.
[0036] Die gleiche, vorteilhafte Verbindung über Eck ist mit den Lehnenabschnittsleisten
38 in Verbindung mit den Fußblöcken 39 und der Lehnenabschnittsleiste 41, welche mit
den Fußleisten 9a und 9b verbunden sind, möglich. Auch hier ist der ausschlaggebende
Punkt, dass die Fußleisten 9a und 9b ebenfalls aus zwei unterschiedlich langen Leistenabschnitten
12a und 12b ausgebildet sind, wobei in diesem Fall der jeweils untere Leistenabschnitt
12b auf einem der Fußblöcke 39 aufliegt. Auf den unteren Leistenabschnitten 12b der
Fußleisten 9a und 9b liegt wiederum der längere der beiden Leistenabschnitte der zweiten
Lehnenabschnittsleiste 41 auf. So entsteht insgesamt auf beiden Außenseiten 16a' und
16b' der Seitenabschnitte 16a und 16b eine ebene, durchgehende Fläche.
[0037] Um auch den Bereich des Rückenlehnenabschnitts 37 zu stabilisieren, weisen neben
den Fußblöcken auch der hintere Endbereich der Leistenabschnitte 12b sowie die jeweiligen
Endbereiche der Leistenabschnitte 42, 45, 48, 51, 52, 54 und 55 jeweils durchgehende
Aussparungen 40 auf, die exakt übereinander in Flucht angeordnet sind und so einen
durchgängigen Kanal bilden. Zudem weisen auch sämtliche der Lehnenabschnittsleisten
38, 41, 44, 47, 50 sowie 53 jeweils zentral angeordnete durchgehende Aussparungen
40 auf, die ebenfalls in Flucht angeordnet sind und somit ebenfalls einen durchgängigen
bilden. Sämtliche Aussparungen weisen einen in Form und Größe identischen Querschnitt
auf. Auch in die drei von den genannten Aussparungen 40 gebildeten Kanäle werden ebenfalls
Verbindungsstäbe 36 eingeführt, um die Sitzbank 1 auch im Rückenlehnenbereich optimal
zu stabilisieren. Bei bestimmten Ausführungsformen können die Verbindungsstäbe 36
auch zumindest teilweise ein Gewinde aufweisen, welches in ein Gegengewinde in den
einzelnen Leisten einschraubt werden kann. Im vorliegenden Falle handelt es sich jedoch
um reine Steckverbindungen.
[0038] Die Sitzabschnittsleisten 3, 3a liegen auf einer ersten Ebene E1. Die Fußleisten
9a bzw. 9b liegen mit den Seitenabschnittsleisten 17, 18 und 19 der jeweiligen Seitenabschnitte
16a bzw. 16b auf einer Ebene E2 bzw. E2', sodass auch die Fußleisten 9a und 9b einen
unteren Teil der jeweiligen Seitenabschnitte 16a bzw. 16b bilden. Die Ebenen E2 bzw.
E2' stehen senkrecht auf der Ebene E1.
[0039] Die Lehnenabschnittsleisten 38, 41, 44, 47, 50 sowie 53 liegen auf einer Ebene E3,
welche senkrecht sowohl zur Ebene E1 als auch zu den Ebenen E2 bzw. E2' ausgerichtet
ist.
[0040] Um die Sitzbank 1 zu vergrößern, insbesondere diese höher zu gestalten, müssen lediglich
weitere Lehnenabschnittsleisten bzw. Seitenabschnittsleisten in die Gesamtkonstruktion
integriert werden. Wird ein niedrigeres Möbel gewünscht, müssen nur bestimmte Leisten
entfernt werden. Beides erfolgt in einfachster Art und Weise durch Lösen bzw. Schließen
von Steckverbindungen.
[0041] Figur 5 zeigt eine Explosionsdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Möbelstücks 1', welches ebenfalls als Sitzbank ausgebildet ist. Die Sitzbank 1' ist
im Wesentlichen aus den gleichen Elementen wie die Sitzbank 1 aufgebaut. Aus diesem
Grunde sind in Figur 5 nur diejenigen Elemente mit einem Bezugszeichen versehen, die
sich von den Elementen der Sitzbank 1 unterscheiden bzw. bei dieser nicht vorhanden
sind. Im Unterschied zur Sitzbank 1 weisen bei der Sitzbank 1' auch die unteren Leistenabschnitte
27 und 31 der Seitenabschnittsleisten 18 und 19 Zapfen 10' auf, welche den Zapfen
10 der Sitzabschnittsleisten 3, 3a entsprechen. Als Gegenstück zu den Zapfen 10' weisen
die oberen Leistenabschnitte 21 und 26 der Seitenabschnittsleisten 17 und 18 entsprechend
geformte Zapfenlöcher 11' auf.
[0042] Im Gegensatz zur Sitzbank 1 weisen auch die jeweils unteren Leistenabschnitte 42,
45, 48, 51 sowie 54 der Lehnenabschnittsleisten 41, 44, 47, 50 und 53 derartige Zapfen
10' auf. Zum Einführen dieser Zapfen 10' weisen die unterste Lehnenabschnittsleiste
38 sowie die jeweils oberen Leistenabschnitte 43, 46, 49 sowie 52 der Lehnenabschnittsleisten
41, 44, 47 und 50 entsprechend ausgebildete Zapfenlöcher 11' auf. Durch die Zapfen
10' und die entsprechenden Zapfenlöcher 11' in den Seitenabschnittsleisten bzw. Lehnenabschnittsleisten
können die entsprechenden Elemente schnell und einfach zusammengesteckt werden, sodass
bereits beim Zusammenstecken eine erste Fixierung erfolgt. Die unten beschriebenen
Verbindungsstäbe 36' dienen dann lediglich der Sicherung der bereits vorhandenen Steckverbindungen.
[0043] Die Verbindungsstäbe 36' der Sitzbank 1' sind als Rundstäbe ausgebildet. Entsprechend
sind auch die Aussparungen zum Hindurchführen der Verbindungsstäbe 36' kreisrund ausgebildet.
Die Verbindungsstäbe 36' weisen an einem Ende jeweils ein Gewinde 60 auf. Auf dieses
Gewinde werden nach dem Positionieren der Verbindungsstäbe 36' in den jeweiligen Leisten
Abschlusskappen 61 aufgeschraubt. In Figur 5 ist ferner eine weitere Ausführungsform
eines Verbindungsstabes 36" in Form einer Gewindestange dargestellt, welche ebenfalls
als Verbindungsmittel Verwendung finden kann.
[0044] Ein weiterer Unterschied zwischen der Sitzbank 1 und der Sitzbank 1' besteht darin,
dass auf den Leistenabschnitten 30 bzw. 55 Rundzapfen 62 mit einem Außengewinde angeordnet
sind. Auf diese Rundzapfen werden ebenfalls Abschlusskappen 61 aufgeschraubt.
1. Aus Einzelelementen nach dem Baukastenprinzip zusammensetzbares Möbelstück, insbesondere
Sitzmöbel, wie Bank (1), Stuhl, Couch, Sessel oder dergleichen, umfassend eine Mehrzahl
von, einen Sitzabschnitt (2) bildenden, leistenartigen Sitzabschnittselementen (3,
3a), welche in Reihe und im Wesentlichen parallel zueinander in einer ersten Ebene
E1 angeordnet sind, wobei die Sitzabschnittselemente jeweils auf mindestens zwei leistenartigen
Fußelementen (9a, 9b) aufliegen, welche Fußelemente mit den Sitzabschnittselementen
einen im Wesentlichen rechten Winkel einschließen,
ferner umfassend eine Mehrzahl von einen rechten Seitenabschnitt (16b) und einen linken
Seitenabschnitt (16a) bildenden leistenartigen Seitenabschnittselementen (17, 18,
19), wobei jeweils ein unterstes Seitenabschnittselement (17) eines Seitenabschnitts
auf den jeweiligen Endbereichen der Sitzabschnittselemente angeordnet ist und sämtliche
Seitenabschnittselemente eines Seitenabschnitts im Wesentlichen parallel zueinander
auf einer zweiten Ebene E2 bzw. E2' angeordnet sind, die mit der ersten Ebene E1 einen
im Wesentlichen rechten Winkel einschließt, wobei die Seitenabschnittselemente eines
Seitenabschnitts zumindest teilweise über Steckverbindungen miteinander verbunden
sind,
ferner umfassend eine Mehrzahl von, einen Rückenlehnenabschnitt (37) bildenden leistenartigen
Lehnenabschnittselemente (38, 41, 44, 47, 50, 53), welche im Wesentlichen parallel
zueinander und auf einer dritten Ebene E3, welche mit der ersten Ebene E1 und mit
der zweiten Ebene E2 jeweils einen im Wesentlichen rechten Winkel einschließt, angeordnet
sind, wobei die Lehnenabschnittselemente mindestens teilweise über Steckverbindungen
miteinander und mit Seitenabschnittselementen verbunden sind.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Sitzabschnittselemente (3, 3a) mit den Fußelementen (9a, 9b)
über Steckverbindungen verbunden sind, wobei die Sitzabschnittselemente hierzu vorzugsweise
Zapfen (10) zum Einstecken in, in den Fußelementen angeordneten Zapfenlöcher (11)
aufweisen.
3. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzabschnittselemente (3, 3a) zueinander beabstandet angeordnet sind und das
jeweils unterste Seitenabschnittselement (17) eines Seitenabschnitts (16a, 16b) mehrere,
insbesondere der Anzahl und Form der Sitzabschnittselemente (3, 3a) entsprechende
Ausnehmungen (24) aufweist, welche Ausnehmungen die Sitzabschnittselemente umgreifen.
4. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenabschnittselemente (17, 18, 19) eines Seitenabschnitts (16a, 16b), mindestens
eines der Sitzabschnittselemente (3a) sowie vorzugsweise die Fußelemente (9a, 9b)
durchgehende, in Flucht angeordnete Aussparungen (7a, 7b, 13, 25) zur gemeinsamen
Aufnahme eines Verbindungsstabes (36) aufweisen.
5. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Seitenabschnittselemente (17, 18, 19) eines Seitenabschnitts
(16a, 16b), zumindest ein Teil der Lehnenabschnittselemente (38, 41, 44, 47, 50, 53)
und vorzugsweise die Fußelemente (9a, 9b) durchgehende, in Flucht angeordnete Aussparungen
(39) zur gemeinsamen Aufnahme eines Verbindungsstabes (36) aufweisen.
6. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenabschnittselemente (17, 18, 19) jeweils aus mindestens zwei, insbesondere
unlösbar über ihre gesamte Länge miteinander verbundenen Untereinheiten (20, 21, 26,
27, 30, 31) aufgebaut sind, wobei jeweils eine Untereinheit (20, 27, 31) eines Seitenabschnittselements
länger als die jeweils andere Untereinheit (21, 26, 30) ist und wobei die Untereinheiten
eines Seitenabschnittselements an einem Ende bündig abschließen, wobei zumindest ein
Teil der Lehnenabschnittselemente (41, 44, 47) ebenfalls jeweils aus mindestens zwei,
insbesondere unlösbar über ihre gesamte Länge miteinander verbundenen Unterelementen
(42, 43, 45, 46, 48, 49) aufgebaut sind, wobei eines der Unterelemente eines Lehenabschnittselements
(42, 45, 48) länger als das andere ist und wobei das kürzere Unterelement (43, 46,
49) vorzugsweise im Wesentlichen zentral am längeren Unterelement positioniert ist.
7. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oberste Seitenabschnittselement (19) eines Seitenabschnitts (16a, 16b) und/oder
das oberste Lehenabschnittselement (53) jeweils Befestigungsmittel, insbesondere Zapfen
(33, 56) aufweisen, welche Aussparungen (34, 57) in, dem Möbelstück (1) zugeordneten
Erweiterungselementen, insbesondere Tischplatten (35, 58) durchgreifen.
8. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Elemente aus nachwachsendem Rohstoff, insbesondere aus Holz und/oder Kompositmaterial,
wie beispielsweise Kompositmaterial aus Kaffeematerial und Stroh gefertigt sind.
9. Bausatz zum Errichten eines Möbelstücks nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend
folgende Bestandteile:
- eine Mehrzahl von leistenartigen Sitzabschnittselementen (3, 3a);
- mindestens zwei leistenartige Fußelemente (9a, 9b), welche lösbar mit den Sitzabschnittselementen
(3, 3a) verbindbar sind;
- eine Mehrzahl von leistenartigen Seitenabschnittselementen (17, 18, 19), wobei mindestens
zwei der Seitenabschnittselemente (17) mit den Sitzabschnittselementen (3, 3a) lösbar
verbindbar sind und wobei die einzelnen Seitenabschnittselemente (17, 18, 19) lösbar
miteinander verbindbar sind;
- eine Mehrzahl von leistenartigen Lehnenabschnittselementen (38, 41, 44, 47, 50,
53), welche miteinander und mit Seitenabschnittselementen (17, 18, 19) lösbar verbindbar
sind.