[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement zum Befestigen zweier Sichtprofile,
insbesondere Terrassenprofile, an einer Unterkonstruktion mit einer Platte, die zum
Eingreifen in gegenüberliegende Nuten an den zugewanderten Profillängsseiten der Sichtprofile
ausgebildet ist, mit mindestens einer in der Platte ausgesparten Montageöffnung für
Befestigungsmittel, mit mindestens einer in die Platte eingebrachten Erhebung zum
Festklemmen der Platte in mindestens einer Nut der Sichtprofile, wobei die Erhebung
einen Haken an der Platte ausbildet, und mit einem, insbesondere mittig, an der Platte
angeordneten und von der Platte geneigt abstehenden Abstandshalter, wobei Abstandshalter
und Erhebung von gegenüberliegenden Plattenbreitseiten weg abstehen
[0002] Eine Befestigungselement zum Befestigen zweier Terrassenprofile an einer Unterkonstruktion
ist aus der
DE 202004 017477 U1 bekannt. Das Befestigungselement greift zwischen gegenüberliegende Nuten an den zugewanderten
Profillängsseiten der Sichtprofile ein und klemmt über eine in der Unterkonstruktion
verankerten Holzschraube die Sichtprofile auf die Unterkonstruktion. Hierzu weist
die Platte des Befestigungselements ausgesparte Montageöffnung auf, welche von einer
Holzschraube als Befestigungsmittel durchgriffen wird. Zur Montagerleichterung sind
an der Platte eingeprägte kreisförmige Erhebungen vorgesehen, über welche die Platte
in einer Nut der Sichtprofile festgesetzt werden kann. Die klemmende Funktion derartiger
Erhebungen ist jedoch vergleichsweise empfindlich gegenüber Maßtoleranzen an der Nut
der Sichtprofile - was die Handhabung der Platte erschwert.
[0003] Ein Befestigungselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
US2014/0021236A1 bekannt. Dieses Befestigungselement weist zum Unterschied zu eingeprägten Erhebungen
zwei Erhebungen auf, die je einen Haken an der Platte ausbilden. Die Haken sind einander
gegenläufig ausgerichtet. Zudem weist dieses Befestigungselement zwei von der Plattenlängsseite
geneigt abstehenden Abstandshalter, wobei Abstandshalter und Erhebung von gegenüberliegenden
Plattenbreitseiten weg abstehen.
[0004] Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Befestigungselement der eingangs
geschilderten Art in der Konstruktion derart zu verändern, dass deren Handhabung und
Funktionssicherheit vergleichsweise unabhängig gegenüber Fertigungstoleranzen ist.
Dennoch soll das Befestigungselement einfach und kostengünstig zu fertigen sein.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0006] Ist die Erhebung durch Einschneiden und Formbiegen eines zungenförmigen Abschnitts
aus der aus einem Metallblech hergestellten Platte gebildet, kann solch eine Erhebung
mit Hilfe bekannter Blechumformverfahren vergleichsweise prozesssicher und kostengünstig
in der Platte vorgesehen werden. Außerdem ist durch das erfindungsgemäße Blechumformverfahren
die Gefahr von Verformungen anderer Bereiche der Platte gering. Ein formgenaues und
standfestes Befestigungselement kann damit sicherstellt werden.
[0007] Das Befestigungselement kann zudem zur Einstellung des Spalts zwischen ihren beiden
angrenzenden Sichtprofilen genutzt werden, wenn der Abstandshalter an einer Plattenstirnseite
der Platte angeordneten ist. Im Zusammenwirken mit der Erhebung, kann so das Befestigungselement
in der Nut eines Sichtprofils besonders standfest positioniert bzw. dadurch auch ausgerichtet
werden. Dies stellt eine standfeste Befestigung der Sichtprofile sicher.
[0008] Das Befestigungselement kann daher nicht nur vergleichsweise kostengünstig gefertigt
werden, sondern auch eine hohe Funktionssicherheit aufweisen.
[0009] Die Wirkung der Erhebung kann weiter erhöht werden, wenn der Verlauf des zungenförmigen
Abschnitts von der ersten zur zweiten Plattenlängsseite gerichtet ist. Insbesondere
kann damit das Abziehen des Befestigungselements aus der Nut erschwert und damit die
Position des Befestigungselements am Sichtprofil gesichert werden.
[0010] Ist der Zungengrund des zungenförmigen Abschnitts an der Platte außermittig angeordnet,
kann die Erhebung tiefer in die Nut eines jeweiligen Sichtprofils eingeführt werden.
Damit kann es möglich werden, dass die Platte dem Verlauf der Nut parallel folgt und
auch das Festsitzen der Platte in der Nut verbessert wird. Des Weiteren kann dadurch
sichergestellt werden, dass der zungenförmige Abschnitt verlässlich vom Sichtprofil
verdeckt wird - und das Befestigungselement für unterschiedlich ausgestaltete Sichtprofile
eingesetzt werden kann. Die Handhabungsfreundlichkeit und Verwendungsmöglichkeiten
des Befestigungselements ist damit weiter erhöhbar.
[0011] Verläuft die Längskante des freien Endes des zungenförmigen Abschnitts parallel zu
einer Plattenlängsseite, kann die festkrallende Wirkung des Hakens in der Nut breiter
verteilt wirken - und damit Maßtoleranzen robuster gegenüberstehen. Zudem vermeidet
diese parallele Ausrichtung spitz zulaufende Kanten, was unter anderem auch eine Verletzungsgefahr
am Befestigungselement reduzieren kann. Das erfindungsgemäße Befestigungselement ist
auf diese Weise in seiner Handhabung und Funktion vergleichsweise sicher.
[0012] Die Wirkung der Erhebung ist weiter erhöhbar, wenn der zungenförmige Abschnitt parallel
zu einer Plattenlängsseite verläuft. Insbesondere kann sich damit ein Verschieben
des Befestigungselements in der Nut erschweren - und damit die Position des Befestigungselements
am Sichtprofil gesichert werden.
[0013] Dieses Verschieben kann zudem in beide Längsrichtungen der Nut erschwert werden,
wenn die Platte mehrere, je als zungenförmiger Abschnitt ausgebildete Erhebungen aufweist,
die einander gegenläufig ausgerichtet sind.
[0014] Verläuft die Längskante des freien Endes des zungenförmigen Abschnitts parallel zu
einer Plattenstirnseite, kann die festkrallende Wirkung des Hakens in der Nut breiter
verteilt wirken - und damit Maßtoleranzen robuster gegenüberstehen.
[0015] Die Klemmwirkung der Befestigungselements kann verstärkt werden, wenn die Platte
mehrere Erhebungen aufweist. Sind zudem die Zungengründe der zungenförmigen Abschnitte
der Erhebungen lediglich an einer Plattenlängsseite angeordnet, kann dies die Handhabung
des Befestigungselements erleichtern. So ist es in diesem Fall etwa ermöglicht, dass
die von Erhebungen freie Plattenlängsseite ein Spiel in der anderen Nut des Sichtprofils
erlaubt.
[0016] Vorstehende Wirkung des Abstandshalters kann besonders variabel sein, wenn dieser
Abstandshalter U-förmig ausgebildet ist - und zwar durch die entsprechende Neigung
der Schenkel des Abstandshalters.
[0017] Solch ein Abstandshalter kann durch ein Blechumformverfahren auf einfache und kostengünstige
Weise an der Platte erzeugt werden, wenn dieser Abstandshalter durch Einschneiden
und Zusammenbiegen zweier Stege aus der Platte gebildet ist.
[0018] Ist die Montageöffnung zentrisch an der Platte vorgesehen, kann dies ein Einsetzen
eines Befestigungsmittels aufgrund des sich zwischen den Sichtprofilen ergebenden
Spalts erleichtern. Die Handhabung der Platte kann dadurch weiter erleichtert werden.
[0019] Das erfindungsgemäße Befestigungselement findet bevorzug bei einem Terrassensystem
mit mehreren Sichtprofilen und mit einer Unterkonstruktion Verwendung. Das Befestigungselement
greift mit der Platte in die Nuten der Sichtprofile ein. Vorzugsweise verklemmt die
Erhebung das Befestigungselement in der Nut.
[0020] Im Allgemeinen erwähnt, dass sich die Erfindung besonders für Sichtprofile eignen
kann, die einen Holzwerkstoff aufweisen. Bei derartigen Sichtprofilen kann die witterungsbedingte
Gefahr einer Schwindung vergleichsweise hoch sein. Vorzugsweise sind die Sichtprofile
als Vollprofil ausgeführt und bestehen beispielsweise aus Holz.
[0021] In den Figuren ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand anhand mehrerer Ausführungsvarianten
näher dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf ein Terrassensystem nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Befestigungselement des Terrassensystems nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht auf ein Terrassensystem nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Befestigungselement des Terrassensystems nach Fig. 3.
[0022] Nach Fig. 1 wird in einer Seitenansicht beispielsweise ein Terrassensystem 1 dargestellt,
bei dem mit Hilfe eines Befestigungselements 2a als erstem Ausführungsbeispiel zwei
als Terrassenprofile ausgeführte Sichtprofile 3, 4 an eine Unterkonstruktion 5 geklemmt
und damit an dieser Unterkonstruktion 5 befestigt werden. Die Sichtprofile 3, 4 weisen
ein Vollholzprofil auf und sind vorzugsweise als Dielen ausgebildet.
[0023] Die Klemmkraft wird von einem als Holzschraube ausgeführten Befestigungsmittel 7
erzeugt, das die Platte 2 des Befestigungselements 2a an einer ausgesparten zentrischen
Montageöffnung 6 durchgreift und die sich in der Unterkonstruktion 5 verankert.
[0024] Die Platte 2 des Befestigungselements 2a greift in die gegenüberliegenden Nuten 8,
9 an den einander zugewanderten Profillängsseiten 3.1, 4.1 der Sichtprofile 3, 4 ein.
Diese Platte 2 weist mehrere Erhebungen 10 auf, die auf einer gemeinsamen Plattenbereitseite
2.1 vorspringen - wie dies in der Fig. 2 besser erkannt werden kann. Über diese beiden
Erhebungen 10 wird die Platte 2 in der Nut 8 des ersten Sichtprofils 3 mit einer bestimmten
Haltekraft festgeklemmt. Genauso vorstellbar ist jedoch, dass die Platte 2 Erhebungen
für beide Nuten 8, 9 der Profillängsseiten 3.1, 4.1 aufweist.
[0025] Diese Haltekraft wird besonders dadurch verstärkt, dass die Erhebungen 10 je von
einem zungenförmigen Abschnitt 11.1, 11.2 bzw. 111.1, 111.2 gebildet werden, welcher
zungenförmige Abschnitt 11.1, 11.2 je einen Haken 12.1, 12.2 an der Platte 2 ausbilden.
Nach dem Einbringen der Platte 2 in die erste Nut 8 verkrallen sich die Erhebungen
10 im Material des ersten Sichtprofils 3, wenn das Sichtprofil 3 von der Platte weggezogen
oder die Platte 2 aus der ersten Nut 8 herausgezogen wird. Das Befestigungselement
2a wird also standfest in der ersten Nut 8 geklemmt - womit bei der Montage des Terrassensystems
1 bzw. in dessen Montagezustand ein unbeabsichtigtes Lösen des ersten Sichtprofils
3 vermieden wird. Außerdem kann damit das Befestigungselement 2a gegenüber Maßtoleranzen
an der Nut 8 des Sichtprofils 3 robust ausgebildet werden. Das erfindungsgemäße Befestigungselement
2a kann daher nicht nur vergleichsweise kostengünstig gefertigt werden, sondern weist
auch eine hohe Funktionssicherheit auf.
[0026] Kostengünstig und dennoch formgenau wird der zungenförmigen Abschnitt 11.1, 11.2
bzw. 111.1, 111.2 durch Einschneiden und Formbiegen aus der aus einem Metallblech,
insbesondere Stahlblech, vorzugsweise Edelstahlblech, hergestellten Platte 2 gebildet.
[0027] Die zungenförmigen Abschnitte 11.1, 11.2 verlaufen im rechten Winkel von einer ersten
Plattenlängsseite 2.2 weg zur zweiten Plattenlängsseite 2.3.
[0028] Die Zungengründe 13.1, 13.2 der zungenförmigen Abschnitte 11.1, 11.2 sind an der
Platte 2 außermittig und lediglich an der ersten Plattenlängsseite 2.2 angeordnet,
was die Klemmkraft der Erhebungen 10 mit der ersten Nut 8 des ersten Sichtprofils
3 verstärkt und die Ausrichtung der Platte 2 am Sichtprofil 3 des Terrassensystems
1 sichert.
[0029] Die Längskanten 14.1, 14.2 der freien Enden 15.1, 15.2 der zungenförmigen Abschnitte
11.1, 11.2 verlaufen jeweils parallel zur den Plattenlängsseite 2.2, 2.3, womit aufgrund
der größeren Angriffsfläche der freien Enden 15.1, 15.2 ein verbessertes Halten des
Sichtprofils 3 gewährleistet wird. Zudem wird damit bei der Handhabung des Befestigungselements
2a die Verletzungsgefahr an den Haken 12.1, 12.2 verringert.
[0030] Des Weiteren weist die Platte 2 an beiden Plattenstirnseiten 2.4, 2.5 Abstandshalter
16, 17 auf, welche von Platte 2 geneigt abstehend und mittig der Plattenstirnseiten
2.4, 2.5 angeordnet sind.
[0031] Die beiden Abstandshalter 16, 17 dienen zum Einstellen eines Spalts 18 zwischen den
beiden Sichtprofilen 3, 4. Die Abstandshalter 16, 17 werden durch Einschneiden und
Zusammenbiegen zweier Stege 16.1, 16.2 bzw. 17.1, 17.2 aus der Platte 2 gebildet und
sind damit kostengünstig und genau herzustellen. Derart wird auch eine U-Form der
beiden Abstandshalter 16, 17 erreicht, welche zur Ausbildung der Größe dieses Spalts
genutzt werden kann. Jeder Steg bildet für die jeweilige Profilschmalseite 3.1, 4.1
der Sichtprofilen 3, 4 eine Anschlagfläche 19 aus, wie diese in der Fig. 1 anhand
des Abstandshalters 16 beispielsweise zu erkennen ist.
[0032] Außerdem stehen die Abstandshalter 16, 17 und die Erhebung 10 von gegenüberliegenden
Plattenbreitseiten 2.1, 2.6 2 weg ab. Dies, indem die Erhebungen 10 der ersten Plattenbreitseite
2.1 und die Abstandshalter 16, 17 der zweiten Plattenbreitseiten 2.6 vorkragen. Damit
kann der Abstandshalter 16, 17 bei Anschlag des Sichtprofils 4 ein durch Hebelkräfte
verstärktes Verhaken des zungenförmigen Abschnitts 11.1 in der Nut 8 des jeweiligen
anderen Sichtprofils 3 erleichtern.
[0033] Wie insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen, ist die Platte 2 rechteckig ausgebildet,
was im Allgemeinen erwähnt wird. Zudem ist das Befestigungselement 2a quer zur Längserstreckung
20 der Platte 2, insbesondere durch die Montageöffnung 6, gesehen symmetrisch ausgebildet.
Die Platte 2 kann zudem weitere Öffnungen 21 zur Führung von Stiften aufweisen - welche
nicht dargestellten Stifte an der Unterkonstruktion 5 verankert sind.
[0034] Nach der Figur 3 ist ein weiteres Terrassensystem 101 dargestellt. Dieses Terrassensystem
101 weist ein anders ausgeführtes Befestigungselement 2b als zweites Ausführungsbeispiel
auf, was in Fig. 4 in einer Draufsicht dargestellt ist. Das Befestigungselement 2b
unterscheidet sich vom Befestigungselement 2a nach den Figuren 1 und 2 im Wesentlichen
durch eine andere konstruktive Ausführung der beiden Erhebungen 10.
[0035] Diese Erhebungen 10 werden je von einem zungenförmigen Abschnitt 111.1, 111.2 gebildet,
die je einen Haken 12.1, 12.2 an der Platte 2 ausbilden, um das Befestigungselement
2b gegenüber einem Längsverschieben in der ersten Nut 8 des Sichtprofils 3 zu sichern.
Hierzu verlaufen die zungenförmigen Abschnitte 111.1, 111.2 parallel zu einer Plattenlängsseite
2.1 bzw. 2.2, wie dies in der Fig. 4 erkannt werden kann. Daher verkrallen sich nach
dem Einbringen der Platte 2 in die erste Nut 8 die Erhebungen 10 im Material des ersten
Sichtprofils 3, wenn das Befestigungselement 2b oder Sichtprofil 3 entlang der ersten
Nut 8 verschoben wird. Das Befestigungselement 2b wird also standfest in der ersten
Nut 8 geklemmt - womit bei der Montage des Terrassensystems 101 bzw. in dessen Montagezustand
ein unbeabsichtigtes Verschieben vermieden wird. Außerdem kann damit das Befestigungselement
2b gegenüber Maßtoleranzen an der Nut 8 des Sichtprofils 3 robust ausgebildet werden.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement 2b kann daher nicht nur vergleichsweise kostengünstig
gefertigt werden, sondern weist auch eine hohe Funktionssicherheit auf.
[0036] Die Längskanten 114.1, 114.2 der freien Enden 115.1, 115.2 der zungenförmigen Abschnitte
111.1, 111.2 verlaufen jeweils parallel zu den parallelen Plattenstirnseiten 2.4,
2.5, womit aufgrund der größeren Angriffsfläche der freien Enden 15.1, 15.2 ein verbessertes
Halten in der Nut 8 gewährleistet wird. Zudem wird damit bei der Handhabung des Befestigungselements
2b die Verletzungsgefahr an den Haken 12.1, 12.2 verringert.
[0037] Die zungenförmigen Abschnitte 111.1, 111.2 sind zudem einander gegenläufig ausgerichtet,
um richtungsunabhängig ein Längsverschieben des Befestigungselements 2b in der ersten
Nut 8 zu unterbinden.
[0038] Auch beim zweiten Befestigungselements 2b sind die Zungengründe 113.1, 113.2 der
zungenförmigen Abschnitte 111.1, 111.2 der Erhebungen 10 lediglich an einer Plattenlängsseite
2.2 angeordnet und führen zu den gleichen Vorteilen, wie zum ersten Befestigungselements
2a beschrieben.
1. Befestigungselement zum Befestigen zweier Sichtprofile (3, 4), insbesondere Terrassenprofile,
an einer Unterkonstruktion (5) mit einer Platte (2), die zum Eingreifen in gegenüberliegende
Nuten (8, 9) an den zugewanderten Profillängsseiten (3.1, 3.2) der Sichtprofile (3,
4) ausgebildet ist, mit mindestens einer in der Platte (2) ausgesparten Montageöffnung
(6) für Befestigungsmittel (7), mit mindestens einer in die Platte (2) eingebrachten
Erhebung (10) zum Festklemmen der Platte (2) in mindestens einer Nut (8, 9) der Sichtprofile
(3, 4), wobei die Erhebung (10) einen Haken (12.1, 12.2) an der Platte (2) ausbildet,
und mit einem, insbesondere mittig, an der Platte (2) angeordneten und von der Platte
(2) geneigt abstehenden Abstandshalter (16, 17), wobei Abstandshalter (16, 17) und
Erhebung (10) von gegenüberliegenden Plattenbreitseiten (2.1, 2.6) weg abstehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (10) durch Einschneiden und Formbiegen eines zungenförmigen Abschnitts
(11.1, 11.2 bzw. 111.1, 111.2) aus der aus einem Metallblech hergestellten Platte
(2) gebildet ist, und dass der Abstandshalter (16, 17) an einer Plattenstirnseite
(2.4, 2.5) der Platte (2) angeordneten ist.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf des zungenförmigen Abschnitts (11.1, 11.2) von der ersten zur zweiten
Plattenlängsseite (2.2, 2.3) gerichtet ist.
3. Befestigungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zungengrund (13.1, 13.2) des zungenförmigen Abschnitts (11.1, 11.2) an der Platte
(2) außermittig angeordnet ist.
4. Befestigungselement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskante (14.1, 14.2) des freien Endes (15.1, 15.2) des zungenförmigen Abschnitts
(11.1, 11.2) parallel zu einer Plattenlängsseite (2.2, 2.3) verläuft.
5. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zungenförmige Abschnitt (111.1, 111.2) parallel zu einer Plattenlängsseite (2.2,
2.3) verläuft.
6. Befestigungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) mehrere, je als zungenförmiger Abschnitt (111.1, 111.2) ausgebildete
Erhebungen (10) aufweist, die einander gegenläufig ausgerichtet sind.
7. Befestigungselement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskante (114.1, 114.2) des freien Endes (115.1, 115.2) des zungenförmigen
Abschnitts (111.1, 111.2) parallel zu einer Plattenstirnseite (2.4, 2.5) verläuft.
8. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) mehrere Erhebungen (10) aufweist, wobei die Zungengründe (13.1, 13.2
bzw. 113.1, 113.2) der zungenförmigen Abschnitte (11.1, 11.2 bzw. 111.1, 111.2) der
Erhebungen (10) lediglich an einer Plattenlängsseite (2.2) angeordnet sind.
9. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (16, 17) U-förmig ausgebildet ist.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (16, 17) durch Einschneiden und Zusammenbiegen zweier Stege aus
der Platte (2) gebildet ist.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageöffnung (6) zentrisch an der Platte (2) vorgesehen ist.
12. Terrassensystem mit mehreren Sichtprofilen (3, 4), mit einer Unterkonstruktion (5)
und mit einem Befestigungselement (2a, 2b) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.