[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und ein Verfahren zu einem Betrieb einer Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 14.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Kochfeldvorrichtung mit einer Kochfeldplatte
und mit einer Abzugseinheit bekannt. Ein Gebläserad der Abzugseinheit ist in einem
Betriebszustand unterhalb der Kochfeldplatte angeordnet. Die Abzugseinheit saugt in
dem Betriebszustand mittels des Gebläserads in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe
aus einem Kochbereich durch eine Abzugsausnehmung der Kochfeldplatte hindurch ab.
Die Kochfeldplatte weist eine Längserstreckung von 80 cm auf. Es sind auch Ausgestaltungen
bekannt, in welchen eine Längserstreckung der Kochfeldplatte größer ist als 80 cm.
Für ein derartiges Kochfeld ist ein großer Platzbedarf notwendig, weshalb bei beengten
Verhältnissen, insbesondere in einem Kochraum, auf ein Kochfeld, bei welchem eine
Abzugseinheit in einer Einbaulage unterhalb einer Kochfeldplatte angeordnet ist, verzichtet
werden muss.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Konstruktion bereitzustellen. Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 14 gelöst, während
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere von einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Kochfeldplatte und mit zumindest einer Abzugseinheit, welche zumindest
ein Gebläserad aufweist und welche mittels des Gebläserads in wenigstens einem Betriebszustand
entstehende Dämpfe aus zumindest einem Kochbereich durch zumindest eine Abzugsausnehmung
der Kochfeldplatte hindurch wenigstens teilweise absaugt.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass eine Längserstreckung der Kochfeldplatte maximal 75 cm,
insbesondere maximal 70 cm, vorteilhaft maximal 65 cm und vorzugsweise maximal 60
cm beträgt. Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere eine optimierte und/oder
verbesserte Konstruktion erreicht werden. Insbesondere kann eine kompakte Ausgestaltung
und/oder ein geringerer Platzbedarf erzielt werden, und zwar insbesondere bei unveränderter
und vorteilhaft verbesserter Leistungsfähigkeit. Es kann insbesondere auch bei kleineren
Kochfeldern in einer Einbaulage eine Abzugseinheit unterhalb einer Kochfeldplatte
integriert werden, wodurch insbesondere auf eine oberhalb der Kochfeldplatte angeordnete
Dunstabzugshaube verzichtet werden kann, was insbesondere zu einem erhöhten Komfort
für einen Bediener beiträgt. Insbesondere kann ein gesamter Bereich der Abzugsausnehmung
zu einer Absaugung der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe verwendet werden,
wobei insbesondere auf eine Verkleinerung der Abzugsausnehmung durch in dem Bereich
der Abzugsausnehmung angeordnete Baueinheiten verzichtet werden kann.
[0006] Unter einer "Kochfeldvorrichtung", insbesondere unter einer "Induktionskochfeldvorrichtung",
soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds,
insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Unter einer "Kochfeldplatte"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die in wenigstens einem Betriebszustand
zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen ist und die insbesondere dazu vorgesehen
ist, einen Teil eines Kochfeldaußengehäuses, insbesondere der Kochfeldvorrichtung
und/oder eines die Kochfeldvorrichtung aufweisenden Kochfelds, auszubilden. Insbesondere
bildet die Kochfeldplatte in einer Einbaulage einen einem Bediener zugewandten Teil
des Kochfeldaußengehäuses aus. Insbesondere weist die Kochfeldplatte sämtliche Objekte
auf, welche ein die Kochfeldvorrichtung aufweisendes Kochfeld in einer Einbaulage
nach oben, insbesondere auf einer einem Bediener zugewandten Seite, begrenzt. Die
Kochfeldplatte besteht insbesondere wenigstens zu einem Großteil aus Glas und/oder
Glaskeramik. Unter "wenigstens zu einem Großteil" soll insbesondere zu einem Anteil
von mindestens 70 %, insbesondere zu mindestens 80 %, vorteilhaft zu mindestens 90
% und vorzugsweise zu mindestens 95 % verstanden werden.
[0007] Unter einer "Abzugseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche
in wenigstens einem Betriebszustand mittels des Gebläserads in dem Betriebszustand
entstehende Dämpfe absaugt und/oder filtert, und welche insbesondere in dem Betriebszustand
mittels des Gebläserads diese Dämpfe aus einem Kochbereich zumindest wegtransportiert.
Die Abzugseinheit weist insbesondere zumindest eine Fettfiltereinheit auf, welche
in wenigstens einem Betriebszustand in den in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfen
gelöste Fettpartikel wenigstens im Wesentlichen aufnimmt und/oder aus den Dämpfen
wenigstens im Wesentlichen entfernt. Insbesondere weist die Abzugseinheit zumindest
eine Luftleiteinheit auf, welche insbesondere zumindest einen Abzugskanal definiert
und welche insbesondere in wenigstens einem Betriebszustand mittels des Abzugskanals
den Kochbereich mit dem Gebläserad verbindet. Insbesondere ist der Abzugskanal zu
einer Leitung der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe vorgesehen. In wenigstens
einem Betriebszustand leitet der Abzugskanal die in dem Betriebszustand entstehenden
Dämpfe wenigstens zu einem Großteil insbesondere von dem Kochbereich zu dem Gebläserad.
[0008] Unter einem "Gebläserad" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche
in wenigstens einem Betriebszustand zumindest einen Ansaugstrom für in dem Betriebszustand
entstehende Dämpfe bereitstellt und insbesondere die abgesaugten Dämpfe aus dem Kochbereich
zumindest abtransportiert. Beispielsweise könnte die Abzugseinheit in dem Betriebszustand
die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe mittels des Gebläserads aus dem Kochbereich
und zusätzlich aus einem Kochraum, insbesondere einer Küche, ableiten und beispielsweise
zumindest einer Abluftleitung zuführen. Alternativ könnte die Abzugseinheit insbesondere
in dem Betriebszustand die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe mittels des
Gebläserads aus dem Kochbereich in zumindest einen weiteren Teilbereich des Kochraums
transportieren. Unter einem "Kochbereich" soll insbesondere ein Teilbereich eines
Kochraums verstanden werden, in welchem in dem Betriebszustand ein Garvorgang erfolgt
und in welchen insbesondere bei dem Garvorgang entstehende Dämpfe aus zumindest einem
beheizten Gargeschirr entweichen und welcher sich vorteilhaft in einer Einbaulage
wenigstens zu einem Großteil oberhalb der Kochfeldplatte erstreckt. Unter einem "Kochraum"
soll insbesondere ein Raum, insbesondere ein Zimmer, verstanden werden, in welchem
ein die Kochfeldvorrichtung umfassendes Kochfeld aufgestellt und/oder angeordnet ist.
[0009] Unter einer "Abzugsausnehmung" soll insbesondere eine Öffnung und/oder ein Loch und/oder
eine Aussparung in der Kochfeldplatte verstanden werden, durch welche/welches in wenigstens
einem Betriebszustand das Gebläserad die Dämpfe aus dem Kochraum absaugt. Insbesondere
definiert und/oder begrenzt die Luftleiteinheit zumindest einen Abzugskanal, welcher
insbesondere in wenigstens einem montierten Zustand die Abzugsausnehmung und das Gebläserad
miteinander verbindet. Die Luftleiteinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, mittels
des Abzugskanals den Kochraum mit dem Gebläserad zu verbinden. Insbesondere ist der
Abzugskanal zu einer Leitung der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe vorgesehen.
[0010] Beispielsweise könnte die Abzugsausnehmung eine randseitige Ausnehmung der Kochfeldplatte
sein, welche insbesondere in einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte betrachtet
bezüglich eines Mittelpunkts und/oder mathematischen Schwerpunkts der Abzugsausnehmung
über einen Winkelbereich von maximal 330°, insbesondere von maximal 300°, vorteilhaft
von maximal 270° und vorzugsweise von maximal 240° von zumindest einem Grundkörper
der Kochfeldpatte umgeben sein könnte. Vorteilhaft ist die Abzugsausnehmung eine innenliegenden
Ausnehmung der Kochfeldplatte, welche insbesondere in einer Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte betrachtet bezüglich eines Mittelpunkts und/oder mathematischen
Schwerpunkts der Abzugsausnehmung über einen Winkelbereich von mindestens 270°, insbesondere
von mindestens 300°, vorteilhaft von mindestens 330° und vorzugsweise von mindestens
350° von zumindest einem Grundkörper der Kochfeldpatte umgeben ist.
[0011] Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden
werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten geometrischen
Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere
durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Unter einer "Längserstreckung" eines Objekts
soll insbesondere eine Länge einer längsten Seite eines kleinsten gedachten geometrischen
Quaders verstanden werden, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt.
[0012] Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0013] Beispielsweise könnte die Kochfeldplatte mehrteilig ausgebildet sein und insbesondere
zumindest zwei Plattenelemente aufweisen, welche insbesondere in wenigstens einem
montierten Zustand und in einer Einbaulage eine einem Bediener zugewandte Oberfläche
ausbilden könnten, wobei insbesondere zwischen den Plattenelementen die Abzugsausnehmung
gebildet sein kann. Vorzugsweise weist die Kochfeldplatte zumindest einen Grundkörper
mit der Abzugsausnehmung auf. Besonders vorteilhaft ist der Grundkörper der Kochfeldplatte
einstückig ausgebildet. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig
verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess,
einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise
durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein-
oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Insbesondere
könnte die Kochfeldplatte, insbesondere zusätzlich zu dem Grundkörper, zumindest ein
Rahmenelement, welches insbesondere an dem Grundkörper angeordnet sein könnte, und/oder
zumindest eine Beschichtung, welche insbesondere an dem Grundkörper angeordnet sein
könnte, und/oder zumindest eine Serigraphie, welche insbesondere an dem Grundkörper
angeordnet sein könnte, aufweisen. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität
erzielt werden.
[0014] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Abzugsausnehmung eine Erstreckung entlang der
Längserstreckung der Kochfeldplatte von maximal 120 mm, insbesondere von maximal 110
mm, vorteilhaft von maximal 100 mm und vorzugsweise von maximal 90 mm aufweist. Insbesondere
weist die Abzugsausnehmung eine Erstreckung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte
von mindestens 20 mm, insbesondere von mindestens 30 mm, vorteilhaft von mindestens
40 mm und vorzugsweise von mindestens 50 mm auf. Die Abzugsausnehmung ist insbesondere
frei von weiteren Baueinheiten, welche insbesondere in einem Bereich der Abzugsausnehmung
angeordnet sein könnten. Die Abzugseinheit saugt in dem Betriebszustand insbesondere
sämtliche in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe durch die Abzugsausnehmung ab.
Dadurch kann insbesondere eine kompakte Ausgestaltung erreicht werden.
[0015] Beispielsweise könnte die Abzugseinheit in einem Bereich der Abzugsausnehmung zumindest
zwei Abzugsöffnungen aufweisen, welche insbesondere durch zumindest eine in dem Bereich
der Abzugsausnehmung angeordnete Baueinheit voneinander getrennt sein könnten. Insbesondere
könnte die in dem Bereich der Abzugsausnehmung angeordnete Baueinheit ein zu einer
Absaugung zur Verfügung stehendes Volumen der Abzugsausnehmung begrenzen. Vorzugsweise
weist die Abzugseinheit in einem Bereich der Abzugsausnehmung genau eine Abzugsöffnung
auf, durch welche in dem Betriebszustand Dämpfe hindurchtreten. Unter eine "Abzugsöffnung"
soll insbesondere eine in dem Bereich der Abzugsausnehmung angeordnete Öffnung und/oder
Aussparung und/oder Ausnehmung verstanden werden, durch welche das Gebläserad in dem
Betriebszustand insbesondere die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe absaugt
und durch welche in dem Betriebszustand effektiv Dämpfe hindurchtreten. Die Abzugsöffnung
ist insbesondere frei von weiteren Baueinheiten, welche die Abzugsöffnung begrenzen
könnten. Im Fall von in dem Bereich der Abzugsausnehmung angeordneten weiteren Baueinheiten,
welche die Abzugsöffnung insbesondere begrenzen könnten, ist die Abzugsöffnung kleiner
als die Abzugsausnehmung. Ist die Abzugsausnehmung frei von in dem Bereich der Abzugsausnehmung
angeordneten weiteren Baueinheiten, welche die Abzugsöffnung insbesondere begrenzen
könnten, entspricht die Abzugsöffnung der Abzugsausnehmung. Unter einem "Bereich"
der Abzugsausnehmung soll insbesondere ein dreidimensionaler Raum verstanden werden,
welcher in wenigstens einem montierten Zustand innerhalb eines von der Kochfeldplatte
aufgespannten plattenartigen Körpers angeordnet ist, welcher insbesondere die Abzugsausnehmung
umfasst. Dadurch kann insbesondere ein gesamter Bereich der Abzugsausnehmung zu einer
Absaugung der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe verwendet werden, wobei insbesondere
auf eine Verkleinerung der Abzugsausnehmung durch in dem Bereich der Abzugsausnehmung
angeordnete Baueinheiten verzichtet werden kann.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Abzugseinheit zumindest eine Kanaleinheit aufweist,
welche den Kochbereich und das Gebläserad wenigstens abschnittsweise und insbesondere
vollständig miteinander verbindet. Insbesondere weist die Kanaleinheit eine Längserstreckung
auf, welche insbesondere wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte ausgerichtet ist, wodurch insbesondere eine im Wesentlichen senkrechte
Absaugung der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe und/oder ein kurzer Absaugungsweg
ermöglicht werden kann. Insbesondere saugt das Gebläserad die in dem Betriebszustand
entstehenden Dämpfe durch die Kanaleinheit aus dem Kochbereich ab. Die in dem Betriebszustand
entstehenden Dämpfe passieren insbesondere die Kanaleinheit. Die Kanaleinheit definiert
insbesondere eine Führungsstrecke für die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe.
Insbesondere ist die Kanaleinheit wenigstens teilweise einstückig mit der Kochfeldplatte
ausgebildet, und zwar insbesondere in einem Bereich der Abzugsausnehmung. Dadurch
kann insbesondere ein Eintreten der in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe in
einen Lagerraum verhindert werden, wodurch insbesondere eine langlebige Ausgestaltung
erzielt werden kann.
[0017] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kanaleinheit eine Erstreckung entlang der Längserstreckung
der Kochfeldplatte von maximal 120 mm, insbesondere von maximal 110 mm, vorteilhaft
von maximal 100 mm und vorzugsweise von maximal 90 mm aufweist. Insbesondere weist
die Kanaleinheit eine Erstreckung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte
von mindestens 20 mm, insbesondere von mindestens 30 mm, vorteilhaft von mindestens
40 mm und vorzugsweise von mindestens 50 mm auf. Dadurch kann insbesondere eine kompakte
Ausgestaltung und/oder eine optimierte Konstruktion erreicht werden.
[0018] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Abzugseinheit zumindest eine Fettfiltereinheit
aufweist, welche eine Erstreckung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte
von maximal 120 mm, insbesondere von maximal 110 mm, vorteilhaft von maximal 100 mm
und vorzugsweise von maximal 90 mm aufweist. Insbesondere weist die Fettfiltereinheit
eine Erstreckung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte von mindestens 20
mm, insbesondere von mindestens 30 mm, vorteilhaft von mindestens 40 mm und vorzugsweise
von mindestens 50 mm auf. Eine Erstreckung der Fettfiltereinheit entlang der Längserstreckung
der Kochfeldplatte ist insbesondere kleiner als eine Erstreckung der Abzugsausnehmung
entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte. Bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte ist die Fettfiltereinheit insbesondere
wenigstens teilweise und vorteilhaft vollständig überlappend mit der Abzugsausnehmung
angeordnet. Insbesondere ist die Fettfiltereinheit bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte innerhalb der Abzugsausnehmung
angeordnet. Dadurch können die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe insbesondere
von Schmutzpartikeln gesäubert werden. Insbesondere kann auf beengtem Raum eine hochleistungsfähige
Fettfiltereinheit bereitgestellt werden, wodurch insbesondere ein hoher Bedienkomfort
ermöglicht werden kann.
[0019] In einer Einbaulage könnte die Fettfiltereinheit beispielsweise oberhalb der Kanaleinheit
und/oder oberhalb der Abzugsausnehmung angeordnet sein. Vorzugsweise ist die Fettfiltereinheit
innerhalb der Kanaleinheit angeordnet. Insbesondere existiert zumindest eine Ebene,
in welcher die Fettfiltereinheit bezüglich eines Mittelpunkts und/oder mathematischen
Schwerpunkts der Fettfiltereinheit über einen Winkelbereich von mindestens 270°, insbesondere
von mindestens 300°, vorteilhaft von mindestens 330° und vorzugsweise von mindestens
350° von der Kanaleinheit umgeben ist. Insbesondere weist die Fettfiltereinheit bei
einer Betrachtung in zumindest einer Querschnittsebene eine wenigstens im Wesentlichen
hufeisenförmige Gestalt auf. Dadurch kann insbesondere eine Reinigung der in dem Betriebszustand
entstehenden Dämpfe vor einem Erreichen des Gebläserads ermöglicht werden, wodurch
insbesondere eine Verschmutzung des Gebläserads vermieden werden kann. Insbesondere
kann eine geschützte Anordnung der Kanaleinheit erreicht werden.
[0020] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest ein Heizelement
aufweist, welches entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte betrachtet zu einem
Längenanteil von mindestens 10 %, insbesondere von mindestens 15 %, vorteilhaft von
mindestens 20 % und vorzugsweise von mindestens 25 % einer maximalen Erstreckung des
Gebläserads entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte überlappend mit dem Gebläserad
angeordnet ist. Unter einem "Heizelement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein Element verstanden werden, welches in dem Betriebszustand Energie, vorzugsweise
elektrische Energie, in Wärme umwandelt und insbesondere zumindest einem Gargeschirr
zuführt. Vorteilhaft ist das Heizelement insbesondere als Induktionsheizelement ausgebildet
und erzeugt dabei vorzugsweise ein elektromagnetisches Wechselfeld, insbesondere mit
einer Frequenz zwischen 20 kHz und 100 kHz, das insbesondere in einem aufgestellten,
insbesondere metallischen, vorzugsweise ferromagnetischen Gargeschirrboden durch Wirbelstrominduktion
und/oder Ummagnetisierungseffekte in Wärme umgewandelt wird. Dadurch kann insbesondere
eine besonders kompakte und/oder platzsparende Ausgestaltung erzielt werden.
[0021] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest ein weiteres
Heizelement aufweist, welches entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte betrachtet
auf einer dem Heizelement gegenüberliegenden Seite der Abzugsausnehmung angeordnet
ist und welches zu dem Heizelement entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte
betrachtet einen Abstand von maximal 150 mm, insbesondere von maximal 140 mm, vorteilhaft
von maximal 130 mm und vorzugsweise von maximal 120 mm aufweist. Insbesondere weist
das weitere Heizelement zu dem Heizelement entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte
betrachtet einen Abstand von mindestens 30 mm, insbesondere von mindestens 40 mm,
vorteilhaft von mindestens 50 mm und vorzugsweise von mindestens 60 mm auf. Insbesondere
ist das weitere Heizelement entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte betrachtet
zu einem Längenanteil von mindestens 10 %, insbesondere von mindestens 15 %, vorteilhaft
von mindestens 20 % und vorzugsweise von mindestens 25 % einer maximalen Erstreckung
des Gebläserads entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte überlappend mit dem
Gebläserad angeordnet. Dadurch kann insbesondere eine besonders optimierte Konstruktion
ermöglicht werden.
[0022] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Elektronikeinheit
aufweist, welche in dem Betriebszustand das Heizelement und insbesondere das weitere
Heizelement versorgt und welche zumindest zwei Teileinheiten aufweist, die entlang
der Längserstreckung der Kochfeldplatte betrachtet einen Abstand von maximal 150 mm,
insbesondere von maximal 140 mm, vorteilhaft von maximal 130 mm und vorzugsweise von
maximal 120 mm aufweisen. Insbesondere weisen die Teileinheiten entlang der Längserstreckung
der Kochfeldplatte betrachtet einen Abstand von mindestens 30 mm, insbesondere von
mindestens 40 mm, vorteilhaft von mindestens 50 mm und vorzugsweise von mindestens
60 mm auf. Unter einer "Elektronikeinheit" soll insbesondere eine elektrische und/oder
elektronische Einheit verstanden werden, welche zumindest eine elektrische und/oder
elektronische Baueinheit aufweist, die vorzugsweise als ein Leistungsbauelement ausgebildet
ist. Insbesondere weist die Elektronikeinheit zumindest eine Leiterplatte und insbesondere
zusätzlich zumindest eine Baueinheit auf, die insbesondere wenigstens in einem montierten
Zustand an der Leiterplatte angeordnet ist. Die Baueinheit könnte beispielsweise zumindest
einen Wechselrichter und/oder zumindest eine Steuereinheit und/oder zumindest eine
Kühlungseinheit sein. Insbesondere ist die Elektronikeinheit zumindest zu einer Versorgung
des Heizelements, insbesondere mit elektrischer Energie, vorgesehen. Dadurch kann
insbesondere Raum für die Kanaleinheit geschaffen werden, welche insbesondere bei
einer senkrechten Betrachtung auf eine Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte zwischen
den Teileinheiten verläuft.
[0023] Die Kochfeldvorrichtung und insbesondere ein die Kochfeldvorrichtung aufweisendes
Kochfeld könnten beispielsweise frei von einer Abdeckungseinheit sein. Insbesondere
könnte die Abzugsausnehmung in einem unzugänglichen Bereich angeordnet sein, in welchem
insbesondere auf eine Abdeckungseinheit verzichtet werden könnte. Vorteilhaft ist
die Abzugsausnehmung an einer einem Bediener zugewandten und/oder zugänglichen Bereich
der Kochfeldplatte angeordnet. Vorzugsweise weist die Kochfeldvorrichtung zumindest
eine Abdeckungseinheit auf, welche bei einer senkrechten Betrachtung auf eine Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte die Abzugsausnehmung verdeckt. Beispielsweise könnte die Abdeckungseinheit
in einer Einbaulage insbesondere innerhalb der Abzugsausnehmung und/oder in einem
Bereich der Abzugsausnehmung angeordnet sein. In einer Einbaulage ist die Abdeckungseinheit
insbesondere oberhalb der Abzugsausnehmung angeordnet und weist insbesondere eine
Erstreckung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte auf, welche größer ist
als eine Erstreckung der Abzugsausnehmung entlang der Längserstreckung der Kochfeldplatte.
Beispielsweise könnte die Abdeckungseinheit abnehmbar ausgebildet sein, um insbesondere
eine Reinigung von Komponenten der Abzugseinheit zu ermöglichen, welche insbesondere
in einer Einbaulage unterhalb der Abdeckungseinheit angeordnet sein könnten, wie insbesondere
die Fettfiltereinheit. Insbesondere könnte die Fettfiltereinheit mit der Abdeckungseinheit
verbunden und insbesondere gemeinsam mit der Abdeckungseinheit abnehmbar ausgebildet
sein. Dadurch kann insbesondere ein Eindringen von Verunreinigungen in die Abzugsausnehmung
und/oder in die Kanaleinheit vermieden werden. Insbesondere kann ein hoher Bedienkomfort
und/oder ein ästhetisches Erscheinungsbild bereitgestellt werden.
[0024] Eine besonders vorteilhafte Konstruktion kann insbesondere erreicht werden durch
ein Verfahren zu einem Betrieb einer Kochfeldvorrichtung, mit einer Kochfeldplatte,
dessen Längserstreckung maximal 75 cm, insbesondere maximal 70 cm, vorteilhaft maximal
65 cm und vorzugsweise maximal 60 cm beträgt, wobei in zumindest einem Betriebszustand
Dämpfe aus zumindest einem Kochbereich durch eine Abzugsausnehmung der Kochfeldplatte
in einen Bereich unterhalb der Kochfeldplatte abgesaugt werden.
[0025] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0026] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- das Kochfeld mit der Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung
entlang der Linie II-II aus Figur 1,
- Fig. 3
- ein alternatives Kochfeld mit einer alternativen Kochfeldvorrichtung in einer schematischen
perspektivischen Darstellung, wobei eine Kochfeldplatte nicht dargestellt ist, und
- Fig. 4
- eine Elektronikeinheit und eine Außengehäuseeinheit der Kochfeldvorrichtung in einer
schematischen Draufsicht.
[0028] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 56a, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet ist, mit
einer Kochfeldvorrichtung 10a, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet
ist.
[0029] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Kochfeldplatte 12a auf. In einem montierten
Zustand bildet die Kochfeldplatte 12a einen Teil eines Kochfeldaußengehäuses aus,
und zwar insbesondere eines Kochfeldaußengehäuses insbesondere des Kochfelds 56a.
Die Kochfeldplatte 12a ist zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen (nicht dargestellt).
[0030] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Heizelemente
38a auf. Von mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines
mit einem Bezugszeichen versehen. Die Heizelemente 38a sind matrixförmig angeordnet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Heizelemente 38a in einer Reihe angeordnet.
[0031] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier weitere
Heizelemente 40a auf. Die weiteren Heizelemente 40a sind matrixförmig angeordnet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die weiteren Heizelemente 40a in einer Reihe
angeordnet.
[0032] Alternativ könnte die Kochfeldvorrichtung 10a eine andere Anzahl an Heizelementen
38a und/oder an weiteren Heizelementen 40a aufweisen. Beispielsweise könnte die Kochfeldvorrichtung
10a zumindest zehn, insbesondere zumindest zwölf und vorteilhaft zumindest fünfzehn
und vorzugsweise eine Vielzahl an Heizelementen 38a und/oder an weiteren Heizelementen
40a aufweisen. Die Kochfeldvorrichtung 10a könnte alternativ eine geringere Anzahl
an Heizelementen 38a und/oder an weiteren Heizelementen 40a aufweisen, wie beispielsweise
zwei und/oder drei und/oder vier Heizelemente 38a und/oder weitere Heizelemente 40a.
Im Folgenden wird lediglich eines der Heizelemente 38a und eines der weiteren Heizelemente
40a beschrieben.
[0033] Das Heizelement 38a ist in einer Einbaulage unterhalb der Kochfeldplatte 12a angeordnet.
Das Heizelement 38a ist dazu vorgesehen, auf der Kochfeldplatte 12a oberhalb des Heizelements
38a aufgestelltes Gargeschirr zu erhitzen. Das Heizelement 38a ist als Induktionsheizelement
ausgebildet.
[0034] Das weitere Heizelement 40a ist in einer Einbaulage unterhalb der Kochfeldplatte
12a angeordnet. Das weitere Heizelement 40a ist dazu vorgesehen, auf der Kochfeldplatte
12a oberhalb des weiteren Heizelements 40a aufgestelltes Gargeschirr zu erhitzen.
Das weitere Heizelement 40a ist als Induktionsheizelement ausgebildet.
[0035] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Bedienerschnittstelle 58a zu einer Eingabe
und/oder Auswahl von Betriebsparametern auf, beispielsweise einer Heizleistung und/oder
einer Heizleistungsdichte und/oder einer Heizzone. Die Bedienerschnittstelle 58a ist
zu einer Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen.
[0036] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Steuereinheit 60a auf. Die Steuereinheit 60a
ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedienerschnittstelle 58a eingegebenen
Betriebsparametern Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit
60a regelt in einem Heizbetriebszustand eine Energiezufuhr zu dem Heizelement 38a
und zu dem weiteren Heizelement 40a.
[0037] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Außengehäuseeinheit 62a auf (vgl. Fig. 2).
Die Außengehäuseeinheit 62a bildet einen Teil des Kochfeldaußengehäuses aus. In einem
montierten Zustand sind die Außengehäuseeinheit 62a und die Kochfeldplatte 12a miteinander
verbunden, insbesondere aneinander befestigt. Die Außengehäuseeinheit 62a und die
Kochfeldplatte 12a definieren einen Lagerraum 64a.
[0038] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist ein Raumteilerelement 66a auf (vgl. Fig. 2). In
einem montierten Zustand ist das Raumteilerelement 66a teilweise an der Außengehäuseeinheit
62a befestigt. In einer Einbaulage liegt das Raumteilerelement 66a teilweise auf der
Außengehäuseeinheit 62a, insbesondere auf einer Ausformung der Außengehäuseeinheit
62a und/oder auf einer Stufe der Außengehäuseeinheit 62a, auf.
[0039] Das Raumteilerelement 66a unterteilt den Lagerraum 64a in zwei Teilräume. Ein erster
Teilraum ist in einer Einbaulage oberhalb des Raumteilerelements 66a angeordnet. Der
erste Teilraum ist in einem montierten Zustand auf einer der Kochfeldplatte 12a zugewandten
Seite des Raumteilerelements 66a angeordnet. In dem ersten Teilraum sind das Heizelement
38a und das weitere Heizelement 40a angeordnet. Das Raumteilerelement 66a trägt in
einer Einbaulage das Heizelement 38a und das weitere Heizelement 40a zu einem Großteil.
[0040] Ein zweiter Teilraum ist in einer Einbaulage unterhalb des Raumteilerelements 66a
angeordnet. Der zweite Teilraum ist in einem montierten Zustand auf einer der Kochfeldplatte
12a abgewandten Seite des Raumteilerelements 66a angeordnet. In dem zweiten Teilraum
ist die Steuereinheit 60a angeordnet.
[0041] Das Raumteilerelement 66a ist als ein Abschirmelement ausgebildet. In einem Betriebszustand
schirmt das Raumteilerelement 66a in dem zweiten Teilraum angeordnete Objekte gegenüber
elektromagnetischer Strahlung, welche insbesondere von dem Heizelement 38a und/oder
von dem weiteren Heizelement 40a ausgeht, im Wesentlichen ab.
[0042] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Abzugseinheit 14a auf (vgl. Fig. 2). Die Abzugseinheit
14a weist ein Gebläserad 16a auf. In einem Betriebszustand saugt die Abzugseinheit
14a mittels des Gebläserads 16a in einem Betriebszustand entstehende Dämpfe aus einem
Kochbereich 18a durch eine Abzugsausnehmung 20a der Kochfeldplatte 12a teilweise ab.
Der Kochbereich 18a ist ein Bereich, welcher sich in einer Einbaulage oberhalb der
Kochfeldplatte 12a befindet.
[0043] Das Gebläserad 16a ist in einer Einbaulage unterhalb der Kochfeldplatte 12a angeordnet.
In einer Einbaulage ist das Gebläserad 16a unterhalb der Außengehäuseeinheit 62a angeordnet.
Das Gebläserad 16a ist in einer Einbaulage unterhalb der Abzugsausnehmung 20a angeordnet.
In einem montierten Zustand ist eine Luftleiteinheit 76a der Abzugseinheit 14a an
der Außengehäuseeinheit 62a befestigt.
[0044] Die Kochfeldplatte 12a weist die Abzugsausnehmung 20a auf. Die Abzugsausnehmung 20
ist als eine innenliegende Ausnehmung ausgebildet. Bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte 12a umgibt ein Grundkörper 24a
der Kochfeldplatte 12 die Abzugsausnehmung 20 bezüglich eines Mittelpunkts und/oder
mathematischen Schwerpunkts der Abzugsausnehmung 20a über einen Winkelbereich von
im Wesentlichen 360°.
[0045] Die Kochfeldplatte 12a weist den Grundkörper 24a mit der Abzugsausnehmung 20a auf.
Der Grundkörper 24a ist einstückig ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
besteht der Grundkörper 24a zu einem Großteil aus Glaskeramik.
[0046] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Kochfeldplatte 12a eine Längserstreckung
22a von im Wesentlichen 60 cm auf. Der Grundkörper 24a der Kochfeldplatte 12a weist
eine Erstreckung entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a von im Wesentlichen
60 cm auf.
[0047] Entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a weist die Abzugsausnehmung
20a im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Erstreckung 26a von im Wesentlichen 68
mm auf. Die Abzugsausnehmung 20a ist entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte
12a im Wesentlichen mittig, insbesondere in dem Grundkörper 24a, angeordnet.
[0048] In einem Bereich der Abzugsausnehmung 20a weist die Abzugseinheit 14a genau eine
Abzugsöffnung 28a auf. In dem Betriebszustand treten die in dem Betriebszustand entstehenden
Dämpfe durch die Abzugsöffnung 28a hindurch. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel entspricht
die Abzugsöffnung 28a der Abzugsausnehmung 20a.
[0049] Die Abzugseinheit 14a weist eine Kanaleinheit 30a auf (vgl. Fig. 2). In dem Betriebszustand
strömen die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe aus dem Kochbereich 18a durch
die Kanaleinheit 30a zu dem Gebläserad 16a. Die Kanaleinheit 30a verbindet den Kochbereich
18a und das Gebläserad 16a abschnittsweise miteinander. In einem der Kochfeldplatte
12a zugewandten Teilbereich der Kanaleinheit 30a weist die Kanaleinheit 30a entlang
der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Erstreckung 32a von im Wesentlichen 68 mm auf.
[0050] Die Abzugseinheit 14a weist eine Fettfiltereinheit 34a auf (vgl. Fig. 2). Entlang
der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a weist die Fettfiltereinheit 34a im
vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Erstreckung 36a von im Wesentlichen 52 mm auf.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Fettfiltereinheit 34a innerhalb der Kanaleinheit
30a angeordnet, und zwar insbesondere in dem der Kochfeldplatte 12a zugewandten Teilbereich
der Kanaleinheit 30a.
[0051] Entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet ist die Fettfilereinheit
34a im Wesentlichen zwischen dem Heizelement 38a und dem weiteren Heizelement 40a
angeordnet. Das Heizelement 38a und das weitere Heizelement 40a sind entlang der Längserstreckung
22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet auf einander gegenüberliegenden Seiten der Kanaleinheit
30a angeordnet.
[0052] Das weitere Heizelement 40a ist entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte
12a betrachtet auf einer dem Heizelement 38a gegenüberliegenden Seite der Abzugsausnehmung
20a angeordnet. Das weitere Heizelement 40a weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zu dem Heizelement 38a entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet
einen Abstand 44a von im Wesentlichen 105 mm auf.
[0053] Entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a weist das Gebläserad 16a
im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine maximale Erstreckung 42a von im Wesentlichen
305 mm auf.
[0054] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Heizelement 38a entlang der Längserstreckung
22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet zu einem Längenanteil von im Wesentlichen 33
% der maximalen Erstreckung 42a des Gebläserads 16a entlang der Längserstreckung 22a
der Kochfeldplatte 12a überlappend mit dem Gebläserad 16a angeordnet. Das weitere
Heizelement 40a ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel entlang der Längserstreckung
22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet zu einem Längenanteil von im Wesentlichen 33
% der maximalen Erstreckung 42a des Gebläserads 16a entlang der Längserstreckung 22a
der Kochfeldplatte 12a überlappend mit dem Gebläserad 16a angeordnet.
[0055] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Elektronikeinheit 46a auf (vgl. Fig. 2). In
einer Einbaulage ist die Elektronikeinheit 46a in dem Lagerraum 64a angeordnet. Die
Elektronikeinheit 46a weist zwei Teileinheiten 48a, 50a auf. In einer Einbaulage sind
die Teileinheiten 48a, 50a entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a
betrachtet auf einander gegenüberliegenden Seiten der Abzugsausnehmung 20a und/oder
der Kanaleinheit 30a angeordnet.
[0056] Die Teileinheiten 48a, 50a weisen im vorliegenden Ausführungsbeispiel entlang der
Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a betrachtet einen Abstand 52a von im Wesentlichen
105 mm auf. In einer Einbaulage ist die Elektronikeinheit 46a unterhalb des Heizelements
38a und unterhalb des weiteren Heizelements 40a angeordnet.
[0057] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Elektronikeinheit 46a als eine Versorgungselektronik
ausgebildet. Eine erste Teileinheit 48a der Elektronikeinheit 46a ist zu einer Versorgung
des Heizelements 38a vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die erste Teileinheit 48a der
Elektronikeinheit 46a mit dem Heizelement 38a insbesondere elektrisch verbunden (nicht
dargestellt). In einer Einbaulage ist die erste Teileinheit 48a der Elektronikeinheit
46a unterhalb des Heizelements 38a angeordnet.
[0058] Eine zweite Teileinheit 50a der Elektronikeinheit 46a ist zu einer Versorgung des
weiteren Heizelements 40a vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die zweite Teileinheit 50a
der Elektronikeinheit 46a mit dem weiteren Heizelement 40a insbesondere elektrisch
verbunden (nicht dargestellt). In einer Einbaulage ist die zweite Teileinheit 50a
der Elektronikeinheit 46a unterhalb des weiteren Heizelements 40a angeordnet.
[0059] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Abdeckungseinheit 54a auf (vgl. Fig. 1 und
2). In einer Einbaulage ist die Abdeckungseinheit 54a oberhalb der Abzugsausnehmung
20a angeordnet. Bei einer senkrechten Betrachtung auf eine Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte 12a verdeckt die Abdeckungseinheit 54a die Abzugsausnehmung 20a.
Entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a weist die Abdeckungseinheit
54a eine Erstreckung auf, welche größer ist als die Erstreckung 26a der Abzugsausnehmung
20a entlang der Längserstreckung 22a der Kochfeldplatte 12a.
[0060] In einem Verfahren zu einem Betrieb der Kochfeldvorrichtung 10a werden in dem Betriebszustand
Dämpfe aus dem Kochbereich 18a durch die Abzugsausnehmung 20a der Kochfeldplatte 12a
in einen Bereich unterhalb der Kochfeldplatte 12a abgesaugt. In dem Betriebszustand
werden die Dämpfe mittels des Gebläserads 16a durch eine Abluftausnehmung 74a aus
der Luftleiteinheit 76a herausbefördert. Die Abluftausnehmung 74a ist in einem rückwärtigen
Bereich, insbesondere der Außengehäuseeinheit 62a, angeordnet.
[0061] In Fig. 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 2 verwiesen werden kann.
Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Fig. 1 bis 2 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 und 4 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig.
1 bis 2 verwiesen werden.
[0062] Fig. 3 zeigt ein Kochfeld 56b mit einer Kochfeldvorrichtung 10b, welche zwei Heizelemente
38b und zwei weitere Heizelemente 40b aufweist. Von den Heizelementen 38b und den
weiteren Heizelementen 40b wird im Folgenden jeweils lediglich eines beschrieben.
[0063] Das weitere Heizelement 40b ist entlang einer Längserstreckung 22b einer Kochfeldplatte
12b betrachtet auf einer dem Heizelement 38b gegenüberliegenden Seite einer Abzugsausnehmung
20b der Kochfeldplatte 12b angeordnet. Die Abzugsausnehmung 20b ist in einem einstückigen
Grundkörper 24b der Kochfeldplatte 12b angeordnet. Unterhalb der Kochfeldplatte 12b
ist in einem Betriebszustand ein Gebläserad 16b einer Abzugseinheit 14b angeordnet.
[0064] Die Abzugseinheit 14b saugt mittels des Gebläserads 16b in dem Betriebszustand entstehende
Dämpfe aus einem Kochbereich 18b durch die Abzugsausnehmung 20b der Kochfeldplatte
12b hindurch teilweise ab. Eine Kanaleinheit 30b verbindet in dem Betriebszustand
den Kochbereich 18b und das Gebläserad 16b miteinander.
[0065] Die Kochfeldvorrichtung 10b weist eine Elektronikeinheit 46b mit zwei Teileinheiten
48b, 50b auf. In einer Einbaulage sind die Teileinheiten 48b, 50b entlang der Längserstreckung
22b der Kochfeldplatte 12b betrachtet auf einander gegenüberliegenden Seiten der Abzugsausnehmung
20b und/oder der Kanaleinheit 30b angeordnet.
[0066] Die Elektronikeinheit 46b weist zumindest eine Gebläseeinheit 68b auf. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist die Elektronikeinheit 46b zwei Gebläseeinheiten 68b auf,
und zwar insbesondere für jede Teileinheit 48b, 50b eine Gebläseeinheit 68b. Eine
erste Gebläseeinheit 68b ist an einer ersten Teileinheit 48b angeordnet. Eine zweite
Gebläseeinheit 68b ist an einer zweiten Teileinheit 50b angeordnet.
[0067] Die Elektronikeinheit 46b weist zumindest eine Kühlungseinheit 72b auf. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist die Elektronikeinheit 46b zwei Kühlungseinheiten 72b auf,
und zwar insbesondere für jede Teileinheit 48b, 50b eine Kühlungseinheit 72b. Eine
erste Kühlungseinheit 72b ist an einer ersten Teileinheit 48b angeordnet. Eine zweite
Kühlungseinheit 72b ist an einer zweiten Teileinheit 50b angeordnet.
[0068] Eine erste Gebläseeinheit 68b ist an einer ersten Teileinheit 48b angeordnet. In
dem Betriebszustand kühlt die erste Gebläseeinheit 68b mittels der ersten Kühlungseinheit
72b an der ersten Teileinheit 48b, insbesondere an der ersten Kühlungseinheit 72b,
angeordnete elektrische und/oder elektronische Baueinheiten 70b. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
begrenzt die erste Gebläseeinheit 68b teilweise die Kanaleinheit 30b. Die erste Kühlungseinheit
72b begrenzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Kanaleinheit 30b teilweise.
[0069] Eine zweite Gebläseeinheit 68b ist an einer zweiten Teileinheit 50b angeordnet. In
dem Betriebszustand kühlt die zweite Gebläseeinheit 68b mittels der zweiten Kühlungseinheit
72b an der zweiten Teileinheit 50b, insbesondere an der zweiten Kühlungseinheit 72b,
angeordnete elektrische und/oder elektronische Baueinheiten 70b.
Bezugszeichen
[0070]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Kochfeldplatte
- 14
- Abzugseinheit
- 16
- Gebläserad
- 18
- Kochbereich
- 20
- Abzugsausnehmung
- 22
- Längserstreckung
- 24
- Grundkörper
- 26
- Erstreckung
- 28
- Abzugsöffnung
- 30
- Kanaleinheit
- 32
- Erstreckung
- 34
- Fettfiltereinheit
- 36
- Erstreckung
- 38
- Heizelement
- 40
- Weiteres Heizelement
- 42
- Erstreckung
- 44
- Abstand
- 46
- Elektronikeinheit
- 48
- Teileinheit
- 50
- Teileinheit
- 52
- Abstand
- 54
- Abdeckungseinheit
- 56
- Kochfeld
- 58
- Bedienerschnittstelle
- 60
- Steuereinheit
- 62
- Außengehäuseeinheit
- 64
- Lagerraum
- 66
- Raumteilerelement
- 68
- Gebläseeinheit
- 70
- Baueinheit
- 72
- Kühlungseinheit
- 74
- Abluftausnehmung
- 76
- Luftleiteinheit
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einer
Kochfeldplatte (12a-b) und mit zumindest einer Abzugseinheit (14a-b), welche zumindest
ein Gebläserad (16a-b) aufweist und welche mittels des Gebläserads (16a-b) in wenigstens
einem Betriebszustand entstehende Dämpfe aus zumindest einem Kochbereich (18a-b) durch
zumindest eine Abzugsausnehmung (20a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) hindurch wenigstens
teilweise absaugt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längserstreckung (22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) maximal 75 cm beträgt.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (12a-b) zumindest einen Grundkörper (24a-b) mit der Abzugsausnehmung
(20a-b) aufweist.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsausnehmung (20a-b) eine Erstreckung (26a-b) entlang der Längserstreckung
(22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) von maximal 120 mm aufweist.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugseinheit (14a-b) in einem Bereich der Abzugsausnehmung (20a-b) genau eine
Abzugsöffnung (28a-b) aufweist, durch welche in dem Betriebszustand Dämpfe hindurchtreten.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugseinheit (14a-b) zumindest eine Kanaleinheit (30a-b) aufweist, welche den
Kochbereich (18a-b) und das Gebläserad (16a-b) wenigstens abschnittsweise miteinander
verbindet.
6. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaleinheit (30a-b) eine Erstreckung (32a-b) entlang der Längserstreckung (22a-b)
der Kochfeldplatte (12a-b) von maximal 120 mm aufweist.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugseinheit (14a-b) zumindest eine Fettfiltereinheit (34ab) aufweist, welche
eine Erstreckung (36a-b) entlang der Längserstreckung (22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b)
von maximal 120 mm aufweist.
8. Kochfeldvorrichtung zumindest nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fettfiltereinheit (34a-b) innerhalb der Kanaleinheit (30a-b) angeordnet ist.
9. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Heizelement (38a-b), welches entlang der Längserstreckung (22a-b) der
Kochfeldplatte (12a-b) betrachtet zu einem Längenanteil von mindestens 10 % einer
maximalen Erstreckung (42a-b) des Gebläserads (16a-b) entlang der Längserstreckung
(22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) überlappend mit dem Gebläserad (16a-b) angeordnet
ist.
10. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zumindest ein weiteres Heizelement (40a-b), welches entlang der Längserstreckung
(22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) betrachtet auf einer dem Heizelement (38a-b) gegenüberliegenden
Seite der Abzugsausnehmung (20a-b) angeordnet ist und welches zu dem Heizelement (38a-b)
entlang der Längserstreckung (22a-b) der Kochfeldplatte (12ab) betrachtet einen Abstand
(44a-b) von maximal 150 mm aufweist.
11. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch zumindest eine Elektronikeinheit (46a-b), welche in dem Betriebszustand das Heizelement
(38a-b) versorgt und welche zumindest zwei Teileinheiten (48a-b, 50a-b) aufweist,
die entlang der Längserstreckung (22a-b) der Kochfeldplatte (12a-b) betrachtet einen
Abstand (52a-b) von maximal 150 mm aufweisen.
12. Kochfeldvorrichtung zumindest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Abdeckungseinheit (54a-b), welche bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte (12ab) die Abzugsausnehmung (20a-b)
verdeckt.
13. Kochfeld, insbesondere Induktionskochfeld, mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung
(10a-b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
14. Verfahren zu einem Betrieb einer Kochfeldvorrichtung (10a-b), insbesondere nach einem
der Ansprüche 1 bis 12, mit einer Kochfeldplatte (12a-b), dessen Längserstreckung
(22a-b) maximal 75 cm beträgt, wobei in zumindest einem Betriebszustand Dämpfe aus
zumindest einem Kochbereich (18a-b) durch eine Abzugsausnehmung (20a-b) der Kochfeldplatte
(12a-b) in einen Bereich unterhalb der Kochfeldplatte (12a-b) abgesaugt werden.