[0001] Die Erfindung betrifft eine Spule zur Aufwicklung oder zur Abwicklung von aus einem
Thermoplasten gebildeten Filmen. Sie besitzt einen Spulenkern mit einer Innenwand
und einer Außenwand, wobei die Innenwand ausgebildet ist, um von einer Spannvorrichtung
oder einem Lagerstift aufgenommen zu werden. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer Spule.
[0002] Derartige Spulen sind aus dem Stand der Technik bekannt und exemplarisch in der beigefügten
Figur 8 dargestellt. Eine solche Spule kann verwendet werden, um einen Film einer
Belichtungsmaschine zuzuführen. Dabei kann es sich um einen Hologrammfilm oder Holofilm
handeln, der durch die Belichtungsmaschine mit einer Struktur, insbesondere einem
Hologramm versehen wird. Aber auch ausgangsseitig werden solche Spulen eingesetzt,
um einen belichteten Hologrammfilm aufzuwickeln. Sowohl beim Aufwickeln als auch beim
Abwickeln ist der Film stets straff zu halten, was teilweise sogar ein Nachziehen
des Filmes durch zusätzliches Verdrehen der Spule erforderlich macht.
[0003] Bei einer Belichtungsmaschine wird der Spulenkern auf eine Spannvorrichtung, insbesondere
auf einen Spanndorn (Dehnspanndorn) aufgesteckt und gespannt. Während bei regulären
Filmspulen der Spulenkern einen Schlitz aufweist, ist die Ausbildung eines Schlitzes
beim Einsatz einer solchen Spannvorrichtung nicht möglich, da das Innere des Spulenkernes
durch den Spanndorn ausgefüllt ist. Außerdem darf ein Holofilm nur locker auf den
Spulenkern gewickelt sein und keinesfalls starr befestigt werden. Bei den aus dem
Stand der Technik bekannten Spulen ist deshalb beim Spulenwechsel ein leerer Spulenkern
vom Bediener mehrfach mit dem Holofilm zu umschlingen, bevor der Holofilm betriebssicher
auf der Spule verbleibt. Üblicherweise sind mindestens vier Windungen erforderlich,
damit der Film nicht wieder vom Spulenkern rutscht. Eine gestartete Produktion bzw.
eine gestartete Belichtung des Holofilms muss dann wieder unterbrochen werden, was
Zeit und Geld kostet. Die aus dem Stand der Technik bekannte Befestigung des Holofilms
auf dem Spulenkern ist also umständlich, unsicher und nimmt unnötige Zeit in Anspruch.
Außerdem wird wertvolles Filmmaterial durch die mehrfache Umwicklung des Spulenkerns
verschwendet.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spule bereitzustellen,
die die vorstehend genannten Nachteile überwindet. Außerdem ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Spule anzugeben.
[0005] Die die Spule betreffende Aufgabe wird gelöst durch eine Spule mit dem Merkmalsbestand
des Anspruchs 1.
[0006] Hierbei ist die Außenwand des Spulenkerns zumindest teilweise mit einer Haftschicht
bedeckt. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Holofilm - ohne eine mechanische
Verbindung - schnell, sicher aber dennoch lösbar, sowie mit geringem Materialeinsatz
auf dem Spulenkern befestigt werden kann. Durch den Einsatz der Haftschicht ist es
inzwischen möglich, den Film auf dem Spulenkern auch nur bei einer halben Umdrehung
der Spule zu sichern. Dies bietet eine beachtliche Materialeinsparung.
[0007] Es ist von Vorteil, wenn die Außenwand des Spulenkerns vollständig mit der Haftschicht
beschichtet ist. Auch hierdurch ergibt sich eine Zeiteinsparung bei einem Spulenwechsel,
denn der Bediener muss nicht denjenigen Abschnitt am Spulenkern suchen, der mit der
Haftschicht belegt ist.
[0008] Als vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Haftschicht zumindest teilweise
aus einem Silikon gebildet ist. Der aus einem Thermoplasten, vorzugsweise aus Polyethylenterephtalat
(PET) gebildete Holofilm weist sehr gute Hafteigenschaften an Silikon auf. Silikon
und PET bilden mit anderen Worten also eine Materialpaarung, durch die eine gute Haftung
des Films an der Außenwand des Spulenkerns erzielbar ist.
[0009] Eine alternative Ausführungsform der Haftschicht ist durch einen auf die Außenwand
des Spulenkerns aufsteckbaren Haftschlauch gebildet. Dieser Haftschlauch kann dehnbar
oder gedehnt auf den Spulenkern aufgebracht werden, so dass der Haftschlauch durch
die eigene Rückstellkraft sicher am Spulenkern fixiert ist. Außerdem lässt sich der
Haftschlauch austauschen, vorzugsweise in Abhängigkeit des Materials des Films. Somit
ist gewährleistet, dass für verschiedene Filmmaterialien auch die dazu korrespondierenden
Haftschichten oder Haftschläuche vorliegen.
[0010] Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht an einer Seite des Spulenkerns eine
Spulenwange vor, die der Führung von gewickeltem Film dient. Vorzugsweise ist an beiden
Seiten des Spulenkerns eine Spulenwange angeordnet. Die Spulenwange kann einteilig
mit dem Spulenkern geformt sein oder auch mit ihm verbunden, insbesondere verschraubt
werden.
[0011] In einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung, ist der Spulenwange eine Detektionseinheit
zugeordnet zur Ermittlung einer Windungsanzahl eines auf den Spulenkern gewickelten
Films. Diese Detektionseinheit kann beispielsweise in Form einer Lichtschranke mit
mehreren Einzelsensoren gebildet sein, die in einer Kommunikationsverbindung mit einem
übergeordneten Steuerrechner steht. Der Steuerrechner kann ausgestaltet sein, den
Benutzern der Hologramm-Belichtungsmaschine darüber zu informieren, dass eine Spule
fast voll oder fast leer ist, damit dieser in Kürze einen Spulenwechsel vornehmen
kann.
[0012] Alternativ oder ergänzend umfasst die Spulenwange eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige
einer Windungsanzahl eines auf dem Spulenkern gewickelten Films. Auch hierdurch ist
dem Benutzer eine visuelle Kontrolle des "Füllstandes" der Spule möglich.
[0013] Die das Verfahren betreffende Aufgabe wird mit einem Verfahren gemäß dem Merkmalsbestand
des Anspruchs 7 gelöst. Es umfasst die folgenden Schritte:
Ausformen eines Spulenkerns mit einer Innenwand und einer Außenwand, und Aufbringen
oder Ausformen einer Haftschicht auf die Außenwand des Spulenkerns. Auch hierdurch
lässt sich beim Aufwickeln eines aus einem Thermoplasten geformten Filmes erheblich
Material einsparen. Außerdem ist die Betriebssicherheit beim Belichtungsvorgang erhöht.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Aufbringen der Haftschicht ein Aufziehen
eines auf Silikonbasis gebildeten Haftschlauches auf den Spulenkern. Eine andere Ausführungsform
sieht vor, dass die Haftschicht durch Aufsprühen eines auf Silikonbasis gebildeten
Haftsprays auf den Spulenkern aufgebracht wird.
[0015] Eine besonders schnell herzustellende Spule ist dadurch gekennzeichnet, dass der
Spulenkern mit einer ersten Materialkomponente (z.B. Kunststoff) gespritzt oder generativ
gefertigt wird, und dass die Außenwand des Spulenkerns mit einer zweiten Materialkomponente
als Haftschicht umspritzt oder generativ als Haftschicht auf die Außenwand aufgebracht
wird. Insbesondere das Mehrkomponenten-Spritzgießen hat sich als vorteilhaft erwiesen,
da sich hierbei der Spulenkern und die Haftschicht auf einfache und praktikable Weise
miteinander verbinden lassen. Außerdem lässt sich durch das Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren
eine sehr große Stückzahl solcher Spulen herstellen. Alternativ können der Spulenkern
und die Haftschicht in einem Mehrkomponenten-3D-Druckverfahren hergestellt werden.
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Spule, geschnitten gezeigt;
- Fig. 2
- eine Frontansicht einer weiteren Spule, teils geschnitten gezeigt;
- Fig. 3
- eine Frontansicht einer weiteren Spule, teils geschnitten gezeigt;
- Fig. 4
- eine Frontansicht einer weiteren Spule, teils geschnitten gezeigt;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer Spule, geschnitten gezeigt;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht einer Spule, geschnitten gezeigt;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht einer Spule, geschnitten gezeigt; und
- Fig. 8
- eine aus dem Stand der Technik bekannte Spule in einer seitlichen Schnittansicht.
[0017] Es sei vorweggeschickt, dass die Gegenstände der nachstehend erläuterten Figuren
in ihren Proportionen und Maßstäben variieren können. Figur 1 zeigt exemplarisch eine
Schnittdarstellung einer Spule zur Aufwicklung oder zur Abwicklung eines aus einem
Thermoplasten gebildeten Film 10. Der gezeigte Film 10 ist als ein Holofilm, mithin
also als ein mit einem Hologramm belichtbarer Film 10 gebildet. Die Spule umfasst
einen Spulenkern 20, der eine Innenwand 21 und eine Außenwand 22 aufweist. Die Innenwand
21 ist ausgebildet, um von einer nicht näher dargestellten Spannvorrichtung, insbesondere
von einem Spanndorn aufgenommen zu werden. Ebenfalls von der Erfindung umfasst ist
daher auch ein System einer einen Spanndorn aufweisenden Spannvorrichtung mit einer
solchen Spule. Anders als bei Filmrollen von Kino- oder Fotografenfilmen ist der Spulenkern
20 ohne Strukturen an der Oberfläche, mithin strukturfrei und schlitzfrei gebildet.
Die schlitzfreie Gestaltung des Spulenkerns 20 gewährleistet ein sicheres Spannen
durch die vorzugsweise motorisch betriebene Spannvorrichtung. Bei der erfindungsgemäßen
Spule ist die Außenwand 22 des Spulenkerns 20 zumindest teilweise mit einer Haftschicht
30 bedeckt. Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Haftschicht 30
rotationssymmetrisch um den Spulenkern 20 angeordnet. Die Haftschicht 30 ist zumindest
teilweise oder vollständig aus Silikon gebildet, so dass ein aus einem PET bestehender
Holofilm sehr gut daran haftet. Andere Materialpaarungen sind ebenfalls möglich.
[0018] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Spulenkern 20 vollständig
mit der Haftschicht 30 beschichtet. Das bedeutet, dass sich die Haftschicht 30 über
die vollständige Breite des Spulenkerns 20 bzw. dessen Außenwand 22 erstreckt.
[0019] Dem Spulenkern 30 ist eine Spulenwange 40 zur Führung von gewickeltem Film 10 zugeordnet.
Diese Spulenwange 40 umfasst eine Anzeigevorrichtung 50 zur Anzeige einer Windungsanzahl
des auf den Spulenkern 30 gewickelten Films 10. Um darüber hinaus einen "Füllstand"
der Spule auch von außen, d.h. außerhalb der Spulenwange 40 sehen zu können, ist mindestens
ein, vorzugsweise sind mindestens zwei aus einem zumindest teilweise transparenten
Material gebildete Schlitze oder Aussparungen 51 vorgesehen. Für eine einfache Handhabung
der Spule weist die Spulenwange 40 zusätzlich zwei Halterungen 60 auf.
[0020] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 2 unterscheidet sich von demjenigen nach Figur
1 dadurch, dass sich die Haftschicht 30 nur teilweise über die Breite des Spulenkerns
20 erstreckt. Hier ist die Haftschicht 30 als ein auf den Spulenkern 20 aufbringbarer
Haftschlauch 31 gestaltet. Die Haftschicht 30 ist mittig oder zentral bezüglich des
Spulenkerns 20 angeordnet. Die zentrale Anordnung genügt, um den Film 10 an der Spule
hinreichend zu fixieren.
[0021] Wie sich aus Figur 3 ergibt, genügt es aber auch, die Haftschicht 30 nicht mittig,
sondern dezentral anzuordnen. Die Haftschicht 30 zergliedert sich in mehrere Haftschichtabschnitte
33, 34. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind genau zwei der Haftschichtabschnitte
33, 34 vorhanden. Ein erster Haftschichtabschnitt 33 erstreckt sich von der Spulenwange
40 links im Bild und ein zweiter Haftschichtabschnitt 34 erstreckt sich von der Spulenwange
40 rechts im Bild. Beide Haftschichtabschnitte 33, 34 können hierbei als ein Haftspray
32 aufgebracht sein. Durch die nur teilweise Bedeckung der Außenwand 22 des Spulenkerns
20 lässt sich eine Materialeinsparung hinsichtlich des Materials der Haftschicht 30
erreichen.
[0022] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 4 zeigt einen Spulenkern 20, der eine Vertiefung
23 aufweist. In diese Vertiefung 23 oder in diese Rille ist die Haftschicht 30 oder
ein Haftschlauch 31 eingesetzt. Außerdem ist es möglich, diese Spule mittels eines
generativen Fertigungsverfahrens oder eines Spritzgussverfahrens herzustellen. Somit
würde der Spulenkern mit einer ersten Materialkomponente gespritzt oder generativ
gefertigt, wobei zugleich die Vertiefung 23 ausgeformt wird. Die Außenwand 22 und
insbesondere die Vertiefung 23 werden dann mit einer zweiten Materialkomponente als
Haftschicht 30 umspritzt oder die zweite Materialkomponente wird generativ als Haftschicht
30 aufgebracht. Die Verwendung einer Vertiefung 23 bietet eine sichere Positionierung
und eine sichere Lage der Haftschicht 30 am Spulenkern 20.
[0023] Die Spulen nach Figuren 5 bis 7 weisen eine nur teilweise radial bedeckte Außenwand
22 des Spulenkerns 20 mit einer Haftschicht 30 auf. Es genügt in der Regel eine halbe
Umwicklung des Spulenkerns 20 mit dem Film 10, um ihn sicher an der Haftschicht 30
des Spulenkerns 20 zu fixieren. Während beim Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ungefähr
75 Prozent der Außenwand 22 mit der Haftschicht 30 bedeckt sind, ist beim Ausführungsbeispiel
nach Figur 6 nur ungefähr die Hälfte der Außenwand 22 mit der Haftschicht 30 beschichtet.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 7 sieht eine Beschichtung der Außenwand 22 von
ungefähr 25 Prozent vor. Diese Ausführungsform nach Figuren 5 bis 7 bewirken ebenfalls
eine Materialeinsparung hinsichtlich des Haftschichtmaterials.
[0024] In Figur 8 ist ein aus dem Stand der Technik bekanntes Beispiel für eine Spule gezeigt,
wobei hier zur Sicherung des Films 10 zwischen vier und sechs Wicklungen auf dem Spulenkern
20 vorhanden sein müssen, damit der Film 10 beim Straffziehen und Straffhalten nicht
vom Spulenkern 20 rutscht. Dieses Problem wird durch die vorliegende Erfindung behoben,
womit Produktionsausfälle und eine Materialverschwendung dezimiert werden.
Bezugszeichenliste:
[0025]
- 10
- Film
- 20
- Spulenkern
- 21
- Innenwand
- 22
- Außenwand
- 23
- Vertiefung
- 30
- Haftschicht
- 31
- Haftschlauch
- 32
- Haftspray
- 33
- erster Haftschichtabschnitt
- 34
- zweiter Haftschichtabschnitt
- 40
- Spulenwange
- 50
- Anzeigevorrichtung
- 51
- Aussparung
- 60
- Halterung
1. Spule zur Aufwicklung oder zur Abwicklung von aus einem Thermoplasten gebildeten Filmen
(1), mit einem eine Innenwand (21) und eine Außenwand (22) aufweisenden Spulenkern
(20), bei welchem die Innenwand (21) ausgebildet ist, um von einer Spannvorrichtung
oder einem Lagerstift aufgenommen zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei welchem die Außenwand (22) des Spulenkerns zumindest teilweise mit einer Haftschicht
(30) bedeckt ist.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (22) des Spulenkerns (20) vollständig mit der Haftschicht (30) beschichtet
ist.
3. Spule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht (30) zumindest teilweise aus einem Silikon gebildet ist.
4. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht (30) als ein auf die Außenwand (22) des Spulenkerns (2) aufsteckbarer
Haftschlauch (31) gebildet ist.
5. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer Seite des Spulenkerns (30) eine Spulenwange (40) zur Führung von
gewickeltem Film (10) zugeordnet ist.
6. Spule nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenwange (40) eine Detektionseinheit zugeordnet ist zur Ermittlung einer Windungsanzahl
eines auf dem Spulenkern (30) gewickelten Films (10).
7. Verfahren zur Herstellung einer Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 6
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
A) Ausformen eines Spulenkerns (20) mit einer Innenwand (21) und einer Außenwand (22),
und
B) Aufbringen oder Ausformen einer Haftschicht (30) auf die Außenwand (22) des Spulenkerns
(30).
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen der Haftschicht ein Aufziehen eines auf Silikonbasis gebildeten Haftschlauches
(31) auf den Spulenkern (20) umfasst.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen der Haftschicht (30) ein Aufsprühen eines auf Silikonbasis gebildeten
Haftsprays (32) auf den Spulenkern (32) umfasst.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkern (20) mit einer ersten Materialkomponente gespritzt oder generativ
gefertigt wird, und dass die Außenwand (22) des Spulenkerns (20) mit einer zweiten
Materialkomponente als Haftschicht (30) umspritzt oder die zweite Materialkomponente
generativ als Haftschicht (30) auf die Außenwand (22) aufgebracht wird.