<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.5.1//EN" "ep-patent-document-v1-5-1.dtd">
<!-- This XML data has been generated under the supervision of the European Patent Office -->
<ep-patent-document id="EP17193210B1" file="EP17193210NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="3459905" kind="B1" date-publ="20220105" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 2.0.14 (4th of August) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3459905</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20220105</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>17193210.6</B210><B220><date>20170926</date></B220><B240><B241><date>20190927</date></B241><B242><date>20200331</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20220105</date><bnum>202201</bnum></B405><B430><date>20190327</date><bnum>201913</bnum></B430><B450><date>20220105</date><bnum>202201</bnum></B450><B452EP><date>20210805</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B67B   7/04        20060101AFI20180625BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>B67B2007/0458      20130101 LA20180730BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>B67B   7/0423      20130101 FI20180228BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>KELLNERMESSER</B542><B541>en</B541><B542>WAITER'S KNIFE</B542><B541>fr</B541><B542>TIRE-BOUCHON SOMMELIER</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 041 026</text></B561><B561><text>EP-A1- 0 876 992</text></B561><B561><text>EP-A1- 1 157 964</text></B561><B561><text>WO-A1-2008/055750</text></B561><B561><text>DE-U1- 9 310 489</text></B561><B561><text>FR-A- 1 273 285</text></B561><B561><text>US-B1- 6 327 936</text></B561><B565><date>20180629</date></B565></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Bach, Michael</snm><adr><str>Tessenbergstrasse 67</str><city>2505 Biel</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Müller, Timo</snm><adr><str>Sapran 40</str><city>2716 Sornetan</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Sknife AG</snm><iid>101695152</iid><irf>28702EP-1 ST</irf><adr><str>Spitalstrasse 11</str><city>2502 Biel/Bienne</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>AMMANN PATENTANWÄLTE AG</snm><iid>100060718</iid><adr><str>Schwarztorstrasse 31</str><city>3001 Bern</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kellnermesser gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Das bekannte Kellnermesser besteht aus einem länglichen Körper, an dessen einen Ende schwenkbar eine Stütze mit zwei Stufen angebracht ist. Im Körper selbst ist eine Korkenzieherspirale ausschwenkbar angeordnet. Die Korkenzieherspirale oder kurz Spirale wird durch Drehen des Körpers in einen Zapfen einer Weinflasche hineingedreht. Mittels der Stufen der Stütze kann der Körper am Mund der Flasche abgestützt werden. Der Körper des Kellnermessers wird dadurch zu einem einarmigen, am Flaschenrand abgestützten Hebel, der mit geringem Kraftaufwand in zwei Hüben das Herausziehen des Zapfens oder Korkens mittels der Spirale gestattet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Vorgängig zum Ziehen des Zapfens ist die Flaschenmanschette aufzuschneiden, die die Öffnung einer Flasche und damit den Zapfen abdeckt. Dazu ist im Kellnermesser eine herausklappbare Klinge ähnlich einem Taschenmesser vorhanden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Mit den bekannten Kellnermessern erfordert die Durchführung der genannten Schritte, dass der Sommelier die Weinflasche abstellt, um die Spirale und die Stütze, bzw. vorgängig das Messer zum Aufschneiden der Manschette, herauszuklappen.</p>
<p id="p0005" num="0005"><patcit id="pcit0001" dnum="FR2702699A"><text>FR-A-2 702 699</text></patcit> gibt einen Korkenzieher an, in dem die Spirale von einer Feder teilweise aus der Ruhelage im Griff herausgeschwenkt wird. Dazu drückt ein langgestrecktes Federelement, das sich über die gesamte Länge des Griffs erstreckt, auf eine Nase am Fuss der Korkenzieherspirale. Die Nase ist gegenüber der Schwenkachse der Spirale um eine kurze Distanz zur Spiralenspitze versetzt, so dass das Federelement ein Drehmoment auf die Spirale ausüben kann. Die Spirale wird in der Ruhestellung durch Einhängen der Spitze in eine Nase an einer aus dem Griff hervorstehenden Zunge gehalten. Seitlicher Druck auf die Spirale löst die Spitze aus dem Eingriff mit der Nase, und die Spirale schwenkt unter dem Druck der Feder aus dem Griff heraus. Es handelt sich hierbei jedoch um einen einfachen Korkenzieher, bei dem durch Zug am Griff der Korken aus einer Flasche gezogen wird. Die Spirale muss mit der Hand berührt werden, was im professionellen Bereich nicht erwünscht ist. Die Notwendigkeit, seitlichen Druck auf die Spirale auszuüben, um sie aus dem Haken auszurücken bzw. nach Benutzung einzurücken, erfordert zum einen, dass die Spirale seitlich frei zugänglich ist und andererseits eine komplizierte Bewegung. Der vorstehende Haken, der die Spirale zurückhält, stellt eine Verletzungsgefahr dar bzw. kann sich in Textilien verhaken.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="WO2008055750A"><text>WO-A-2008/055750</text></patcit> ist ein Kellnermesser bekannt, bei dem der Arm zum Abstützen am Flaschenhals zusammen mit der Spirale unter Federdruck in die Gebauchsstellung springt, wenn der Arm vom Griff weggeschwenkt wird. Eine derartige schnelle kombinierte Bewegung kann jedoch überraschend sein und zu einem Entgleiten aus der Hand führen</p>
<p id="p0007" num="0007">Das deutsche Gebrauchsmuster <patcit id="pcit0003" dnum="DE9310489U"><text>DE-U-93 10 489</text></patcit> lehrt einen kombinierten Kapselheber und Korkenzieher, der zusätzlich mit einem Musikchip ausgestattet ist. Sowohl beim Entfernen eines Kronkorkens als auch beim Ausschwenken der Spirale zum Ziehen eines Zapfens wird für eine gewisse Zeit eine Melodie abgespielt.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Schliesslich liegt in einem Kellnermesser, das benutzungsbereit in die Hand genommen wurde, die Spirale notwendigerweise in der um den Griff geschlossenen Hand, so dass keine Möglichkeit besteht, ohne Umgreifen oder Benutzung der anderen Hand auf die Spirale zuzugreifen. Dieser Vorschlag einer selbstausschwenkenden Korkenzieherspirale ist daher in der Gesamtheit für ein Kellnermesser nicht anwendbar.</p>
<p id="p0009" num="0009">Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Kellner- oder Sommeliermesser anzugeben, das besser einhändig zu bedienen ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Ein derartiges Kellnermesser ist im Anspruch 1 angegeben. Die weiteren Ansprüche gehen bevorzugte Ausführungsformen an.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Erfindung wird weiter an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf Figuren erläutert. Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0001">Figur 1</figref> Isometrische Darstellung eines Kellner- oder Sommeliermessers;</li>
<li><figref idref="f0001">Figur 2</figref> Draufsicht auf ein Kellnermesser;</li>
<li><figref idref="f0001">Figur 3</figref> Seitenansicht eines Kellnermessers mit ausgeschwenkten beweglichen Teilen;</li>
<li><figref idref="f0002">Figur 4</figref> Längsschnitt gemäss IV-IV in <figref idref="f0001">Figur 3</figref>:
<ul id="ul0002" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0002">Figur 4a</figref> bewegliche Teile ausgeschwenkt inkl. Spirale;</li>
<li><figref idref="f0002">Figur 4b</figref> wie <figref idref="f0002">Figur 4a</figref>, aber Spirale eingeklappt;</li>
</ul></li>
<li><figref idref="f0003">Figur 5</figref> Isometrische Darstellung des Kellnermessers aus einer anderen Blickrichtung:
<ul id="ul0003" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0003">Figur 5a</figref> Gesamtansicht;</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 5b</figref> vergrösserter Teilausschnitt;</li>
</ul></li>
<li><figref idref="f0003">Figur 6</figref> Isometrische Ansicht des Kellnermessers, ein Seitenteil entfernt:
<ul id="ul0004" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0003">Figur 6a</figref> Gesamtdarstellung;</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 6b</figref> vergrösserter Teilausschnitt;</li>
</ul></li>
<li><figref idref="f0004">Figur 7</figref> Explosionsdarstellung des Kellnermessers;</li>
<li><figref idref="f0004">Figur 8</figref> Isometrische Ansicht der unteren Platine mit Verriegelungsflügel.</li>
</ul></p>
<p id="p0012" num="0012">Das Kellnermesser 1 umfasst einen Griff 3, in dem die Spirale 5 um einen Achsbolzen 7 drehbar gelagert ist, eine herausschwenkbare Stütze 9 und einen Abdeckflügel 11. Stütze 9 und Abdeckflügel 11 sind um einen weiter zum Griffende verschoben angeordneten zweiten Achsbolzen 14 drehbar.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Griff 3 setzt sich im Wesentlichen aus der oberen Griffschale 17, der oberen Platine 19, der Mittelplatine 21, der unteren Platine 23 und der unteren Griffschale 25 zusammen. Diese Teile werden im Wesentlichen durch den zweiten Achsbolzen 14, den<!-- EPO <DP n="4"> --> ersten Achsbolzen 7 für die Spirale 5 und einen dritten, vorderen Stift 27 zusammengehalten. Die Griffschalen 17 dienen dazu, die äussere Form des Messers ergonomisch zu gestalten, so dass das Kellnermesser 1 angenehm in der Hand liegt. Daneben können Sie noch zu einem ansprechenden Aussehen beitragen durch entsprechende Farb- und Materialwahl.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zwischen Mittelplatine 21 und der Spirale 5 ist eine grundsätzlich V-förmige Blattfeder 31 angeordnet. Ihr unterer Schenkel 33 ist in einer Nut 35 der Mittelplatine 21 verankert. Um eine Längsverschiebung und ein Verrutschen der Blattfeder 31 zu verhindern, ist die Nut 35 mit einer Erweiterung 37 ausgestattet, in der das aufgerollte Ende 39 des unteren Schenkels 33 angeordnet ist. Das durch die Aufrollung 39 verdickte Ende des Schenkels 33 kann damit aus der Nut 35 nicht mehr herausgleiten. Der untere Schenkel 33 folgt ansonsten in etwa dem Verlauf der Nut 35 und der Oberfläche 41 der Mittelplatine 21 in diesem Bereich.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der obere Schenkel 45 der Blattfeder 31 ist dagegen stark konvex gekrümmt (siehe <figref idref="f0004">Figur 7</figref>) und umschlingt das untere Ende 47 der Spirale 5, das insgesamt blattförmig ist und nah dem Ende der Spirale 5 die Passage 49 für den ersten Achsbolzen 7 aufweist. Obere Platine 19, Mittelplatine 21 und untere Platine 23 weisen Ausschnitte mit einer Tiefe in etwa entsprechend dem Durchmesser des spiralförmigen Abschnitts 53 der Spirale 5 auf. Die drei Platinen 19, 21, 23 weisen insgesamt, das heisst aufeinander gelegt, eine Breite auf, die ebenfalls dem Durchmesser des spiraligen Abschnitts 53 entspricht. Ergänzend können Vertiefungen 55 in den Griffschalen 17, 25 vorhanden sein. Insgesamt bilden die Griffschalen 17, 25 und die Platinen 19, 21, 23 aufeinander gelegt eine Ausnehmung 57 im Griff 3 in den die Spirale 5 optimalerweise vollständig hineingeschwenkt werden kann. Insbesondere ist sie in diesem Zustand nicht mehr wie bei den vorbekannten Kellnermessern durch einen Fingernagel greifbar und herausschwenkbar.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Spirale 5 liegt damit wie bei einem Kellnermesser üblich in dem Teil des Griffs, der bei Benutzung in der Handfläche liegt, also mit der Spitze zum vorderen Stift 27 hin.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ausserdem ist, wie in <figref idref="f0003">Figur 6</figref> dargestellt, die Blattfeder 31, das heisst genauer der obere Schenkel 45, flachgedrückt und damit gespannt. Er übt eine Kraft auf den unteren Teil der Spirale 5 aus, die ohne weiteres die Spirale wieder aus der Vertiefung 55 herausschwenkt. Um dies zu verhindern, weist die untere Platine 23 eine Nase 59 mit einer Schräge 61 auf. Die Nase 59 ist auf einem Flügel 63 angeordnet, der durch einen in etwa Z-förmigen Schlitz 65 in der unteren Platine 23 ausgebildet ist. Das offene Ende<!-- EPO <DP n="5"> --> des Schlitzes 65 mündet in den Ausschnitt 51 der unteren Platine 23. Der Flügel 63 weist daher in etwa L-Form auf und am Ende des Fusses dieses L's ist der Entriegelungsstift 67 angebracht. Der Kopf 69 des Entriegelungsstifts 67 ragt aus der oberen Griffschale 17 hervor. Durch Druck (siehe Pfeil 71 in <figref idref="f0003">Figur 5b</figref>) auf den Kopf 69 kann der Stift 67 nach unten gedrückt werden, wonach die Nase 59 den Formschluss mit dem unteren Ende 47 der Spirale 5 verliert, diese dadurch freigegeben wird und von dem gespannten oberen Schenkel 45 der Blattfeder 31 aus der Vertiefung 55 herausgeschwenkt wird. Damit ist das Ausklappen der Spirale 5 ohne Zuhilfenahme einer zweiten Hand möglich einfach durch Druck auf den Kopf 69 des Entriegelungsstifts 67.</p>
<p id="p0018" num="0018">Insbesondere ist der Entriegelungsstift 67 in der Hälfte der Länge des Griffs 31 angeordnet, die auch die Schwenkachse 7 der Spirale 5 enthält, somit also in einem Bereich, der mit einem Finger einer Hand erreichbar ist, die das vordere Teil des Griffs 3 (rechts in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref>) umschliesst.</p>
<p id="p0019" num="0019">Nach Lösen durch Druck auf den Entriegelungsstift 67 schwenkt die Spirale 5 unter der Wirkung der Feder 31 nicht unbedingt bis in die Position ca. senkrecht zur Längsachse des Griffs 3, die für das Eindrehen in den Stopfen einer Flasche üblicherweise gewählt wird, sondern wenigstens so weit aus dem Griff 3 heraus, dass sie mit einem oder mehr Fingern der Hand, in der das Kellnermesser liegt, erfasst und in die gewünschte Position weiter herausgeschwenkt werden kann. Insbesondere kann dies erfolgen, ohne dass umgegriffen oder die andere Hand zu Hilfe genommen werden muss. Als minimaler Winkel, bis zu dem die Spirale 5 von der Feder 31 aus dem Griff 3 herausschwenkbar ist, gilt 20°. Grössere Winkel, wie mindestens 30° oder besser mindestens 45° erleichtern es, die Spirale zu erfassen und weiter auszuschwenken. Allerdings benötigen grössere Schwenkwinkel auch eine stärkere Feder, was das Einklappen der Spirale 5 erschweren und unbequem machen kann. Die höhere Kraft auf die Spirale kann auch eine Verletzungsgefahr nach sich ziehen für die Hand, die den Griff umschliesst, wenn z.B. versehentlich der Entriegelungsstift 67 betätigt wird.</p>
<p id="p0020" num="0020">Beim Einklappen der Spirale 5 unter Spannen des oberen Schenkels 45 der Blattfeder 31 gleitet das untere Ende 47 der Spirale 5 über die Schräge 61 der Nase 59, wodurch der Flügel 63 und damit die Nase 59 ohne grösseren Widerstand weggedrückt werden. In der Folge kann die Spirale 5 ohne grösseren Widerstand, jedoch unter Spannen des oberen Federschenkels 45 in die Vertiefung 55 hineingeklappt werden, wobei in der Endlage der Flügel 63 federnd zurückschwingt und die Nase 59 wieder in eine formschlüssige Verbindung mit dem unteren Ende 47 der Spirale 5 tritt. Damit ist die Spirale 5 in der Vertiefung 55 wieder verriegelt.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Der Abdeckflügel 11 hat zum einen die Funktion, im eingeklappten Zustand die darunter liegende Stütze 9 und die Spirale 5 abzudecken, wodurch das Kellnermesser 1 im Ruhezustand einen geschlossenen, gefälligen Eindruck bietet. An der Unterseite des Abdeckflügels 5 ist eine Raste 75 angebracht. Die Raste 75 dient dazu, an der Mündung einer Flasche aufgesetzt zu werden, um auf die übliche Art durch Schwenken des Griffs 3 einen Zug auf die Spirale 5 in der Art eines einarmigen Hebels auszuüben und damit eine zweite Phase des Ziehens eines Zapfens durchzuführen, die idealerweise den Zapfen vollständig aus dem Flaschenhals herausbewegt. Für die erste Phase des Ziehens, in der der Zapfen aus der ursprünglichen Position in eine etwa halb gezogene Position bewegt wird, wird das Vorderende 77 der Stütze 9 auf die Wand der Flaschenöffnung aufgesetzt, nachdem die Spirale 5 weitgehend in den Zapfen der Flasche eingedreht wurde. Das Vorderende 77 ist dazu mit einer Stufe 79 versehen, um ein Abgleiten von der Wand an der Flaschenöffnung zu vermeiden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Stütze 9 weist grundsätzlich die Form zweier Wangen 81, 83 auf, die durch einen Steg 85 mechanisch miteinander verbunden sind (<figref idref="f0003">Figur 5a</figref>, <figref idref="f0004">Figur 7</figref>). Die obere Wange 81 weist einen Betätigungsnoppen 87 auf, der im eingeklappten Zustand der Stütze 9 in einer Vertiefung 89 der oberen Griffschale 17 liegt, dabei jedoch derart von dem Rand der Vertiefung 89 beabstandet ist bzw. leicht über die obere Griffschale 17 hervorsteht, das durch einen über die obere Griffschale 17 gleitenden Finger eine hinreichende Kraft auf die Betätigungsnoppe 87 und damit die Stütze 9 ausgeübt werden kann, um diese vom Griff 3 wegzuschwenken (siehe <figref idref="f0001">Figur 2</figref>).</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Oberseiten der Wangen 81 der Stütze 9, die zum Abdeckflügel 11 hin gerichtet sind, weisen konkave Vertiefungen 91 (obere Wange 81) und 93 (untere Wange 83) auf. Die untere konkave Vertiefung 93 ist dabei mit einer Schneidkante ausgestattet. Zwischen Abdeckflügel 11 und Stütze 9 kann in die konkaven Vertiefungen 89, 91 ein Flaschenhals eingelegt werden. Beim Drehen des Flaschenhalses trennt die Schneidkante der Vertiefung 93 der unteren Wange 83 die Manschette auf, die über die Flaschenöffnung gepresst ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, dass das Kellnermesser 1 in die rechte Hand und eine zu öffnende Flasche in die linke Hand genommen werden kann und danach, ohne die Flasche abzusetzen, nacheinander Auftrennen der Manschette, Ausklappen der Spirale 5 unter Entspannen der Feder 31 und nachfolgendes Ziehen des Zapfens aus der Flasche möglich ist. Insgesamt ergibt sich damit ein eleganter, flüssiger Handlungsablauf.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Als Material für die Teile des Messers kommt eine weite Bandbreite von Materialien in Frage, wie bei bekannten Kellnermessern an sich üblich. Für die Griffschalen ist ein Material mit angenehmem Griffgefühl und/oder ansprechendem optischem Eindruck bevorzugt. Insbesondere kommen die folgenden Materialien in Frage, wobei zusätzlich denkbare Alternativen angegeben sind:
<ul id="ul0005" list-style="bullet" compact="compact">
<li>Griffschalen: Stabilisiertes Holz (Holz, mit Kunststoff getränkt zur Verbesserung der mechanischen und chemischen Eigenschaften und zur Betonung der Maserung); Alternativen: Damaststahl, Stahl, Titan, Carbon (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff), Kunststoffe.</li>
<li>Platinen 19, 21, 23: Stahl, z.B. Werkstoffnummer 1.4021 (DIN X20Cr13); Alternativen: Titan, Damaststahl.</li>
<li>Feder 31: Federstahl 1.4310 (DIN X10CrNi18-8)</li>
<li>Spirale 5: Stahl 1.4021; Alternativen: Damaststahl, Titan.</li>
<li>Flügel 9, Stütze 11: Gehärteter Stahl 1.4034 (DIN X46Cr13).</li>
<li>Stifte 7,14, 27, 67, 69, 87: Edelstahl; Alternative: Titan.</li>
</ul></p>
<p id="p0026" num="0026">Aus der vorangehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen und Ergänzungen zugänglich, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert ist. Denkbar ist:
<ul id="ul0006" list-style="bullet" compact="compact">
<li>Ausführung des Kellnermessers in im Wesentlichen spiegelbildlicher Form für Linkshänder.</li>
<li>Statt einer Blattfeder aus Federstahl wird ein anderes Federelement verwendet wie zum Beispiel eine Spiralfeder, oder auch mehr als eine Feder.</li>
</ul></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Kellnermesser (1) mit einem Griff (3) und einer schwenkbar im Griff gelagerten Spirale (5) zum Eindrehen in einen Zapfen einer Flasche, wobei
<claim-text>- ein Federelement (31) vorhanden ist, das sich an der Spirale und am Griff derart abstützt, dass die Spirale unter Spannen des Federelements an den Griff in eine Ruhestellung heranschwenkbar ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b></claim-text>
<claim-text>- <b>an einer Seitenwand</b> des Griffs ein Rückhalteelement (59) vorhanden ist, das ausgebildet ist, die Spirale herangeschwenkt an den Griff gegen die Spannkraft des Federelements festzuhalten durch mechanischen Eingriff an der Spirale;</claim-text>
<claim-text>- ein von aussen zugängliches Freigabemittel (67) vorhanden ist, das in Wirkverbindung mit dem Rückhalteelement steht, so dass durch ein Einwirken mit einem Finger auf das Freigabemittel das <b>Rückhalteelement</b> aus dem mechanischen Eingriff mit der Spirale lösbar ist, um ein Wegschwenken der Spirale vom Griff durch das Federelement zu ermöglichen;</claim-text>
<claim-text>- das Rückhalteelement (59) über eine elastisch federnde Verbindung am Griff (3) angebracht ist, so dass d<b>er mechanische Eingriff des</b> Rückhalteelement<b>s mit der Spirale</b> unter Spannen der federnden Verbindung lösbar ist;</claim-text>
<claim-text>- das Rückhalteelement (59) eine Fläche (61) aufweist, die in einem spitzen Winkel zur Ebene der Einklappbewegung der Spirale (5) im Bewegungsbereich der Spirale angeordnet ist, so dass das Rückhalteelement durch Gleiten der Spirale auf der Fläche aus dem Weg der Spirale wegbewegt werden kann; <b>und</b></claim-text>
<claim-text>- <b>das Freigabemittel ausgehend vom Rückhalteelement durch die bezüglich der Spirale dem Rückhalteelement gegenüberliegende Seitenwand des Griffs hindurchragt, so dass durch Druck auf den hindurchragenden Teil des Freigabemittels der mechanische Eingriff des Rückhalteelements mit der Spirale lösbar ist.</b></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Griff (3) eine erste Ausnehmung (57) aufweist, die ausgebildet ist, dass die Spirale in Ruhestellung an mindestens 2 Seiten längs der Längsachse der Spirale durch den Griff verdeckt ist, so dass sich die Spirale in Ruhestellung im Wesentlichen im Inneren des Griffs befindet.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die die zwei Seiten der ersten Ausnehmung (57) bildenden Wände des Griffs (3) eine Höhe von mindestens 75 %, bevorzugt 80 %, weiter bevorzugt mindestens 85 %, weiter bevorzugt mindestens 90 %, weiter bevorzugt mindestens 95 % und insbesondere bevorzugt von mindestens 99 % des Durchmessers der Spirale (5) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Federelement (31) eine im wesentlichen V-förmige Blattfeder ist, die zwei Schenkel (33, 45) aufweist und sich am Griff (3) abstützt, wobei der Mittelabschnitt der Blattfeder, der dem Knick des V's entspricht, gesehen von den freien Enden der Schenkel jenseits des Drehpunkts der Spirale angeordnet ist, so dass beim Schwenken der Spirale die Bewegung im Mittelabschnitt verringert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Schenkel (45) der Blattfeder, der zur Spirale (5) hin angeordnet ist, derart gekrümmt ist, dass beim Schwenken der Spirale in die Ausnehmung (57) im Griff (3) im Wesentlichen der Schenkel in eine gerade Form gebracht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der Ansprüche 2 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>- am Griff (3) ein Flügel (11) um eine zweite Achse (14) schwenkbar angeordnet ist,</claim-text>
<claim-text>- die zweite Achse gegenüber der Schwenkachse (7) der Spirale (5) zu einem ersten Ende des Griffs versetzt ist,</claim-text>
<claim-text>- der Flügel ausgebildet ist, die erste Ausnehmung (57) für die Spirale im Griff abzudecken, und dass</claim-text>
<claim-text>- zwischen Flügel und Griff ein Stützglied (9) schwenkbar angeordnet ist, wobei an dem Stützglied ein abstehendes Aktivierungsglied (87) vorhanden ist, das in eine zweite Ausnehmung (89) einer Griffseitenwand (17) durch Einschwenken des Stützglieds in den Griff in eine Ruhestellung hineinbewegbar ist und dessen Ende im Ruhezustand über die Seitenwand des Griffs hinreichend hervorsteht, bevorzugt um mindestens einen Millimeter, so dass es mit einem Finger betätigt werden kann, um das Stützglied aus dem Körper herauszuschwenken.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei am Griff (3) anliegendem Flügel (11) die Spirale (5) und das Stützglied (9) im Wesentlichen vollständig vom Flügel abgedeckt sind.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der Ansprüche 6 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Flügel (11) eine Stufe oder einen Vorsprung (75) in einem ersten Abstand von der zweiten Achse (14) und das Stützglied (9) eine Stufe oder einen Vorsprung (79) in einem zweiten Abstand von der Achse (14), um die das Stützglied schwenkbar ist, aufweisen, wobei der zweite Abstand höchstens 75 % des ersten Abstands beträgt, so dass das Kellnermesser (1) in einer ersten Phase eines Zapfenziehens aus einer Flaschenöffnung mittels Stufe bzw. Vorsprung am Stützglied und in einer nachfolgenden zweiten Phase durch die Stufe bzw. den Vorsprung am Flügel an der Flaschenöffnung abgestützt werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der Ansprüche 6 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Stützglied eine konkav gerundete Schneide (93) aufweist, so dass ein Flaschenhals mit Manschette zwischen Flügel und Stützglied angeordnet und mit der Schneide die Manschette der Flasche aufgeschnitten werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Fläche in einem Winkel von mindestens 10°, bevorzugt mindestens 20°, weiter bevorzugt mindestens 30° und höchstens 60°, bevorzugt höchstens 45°, weiter bevorzugt höchstens 40° zur Ebene der Einklappbewegung angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Kellnermesser (1) gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Spirale (5) einen plattenförmigen Fussabschnitt (47) aufweist, der die schwenkbare Lagerung der Spirale umfasst, dass das Rückhalteelement (59) ausgebildet ist, mit dem Fussabschnitt in Wirkverbindung zu treten, und dass der Fussabschnitt höchstens 50 %, bevorzugt höchstens 40 % und weiter bevorzugt höchstens 1/3 der Länge der Spirale (5) bildet.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Waiter's friend (1) having a handle (3) and a screw (5) that is hinged in the handle and intended to be screwed into the cork of a bottle, wherein
<claim-text>- a spring element (31) is provided which is supported on the screw and on the handle in such a manner that the screw can be swung towards the handle into a rest position while tensioning the spring element, <b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>- on a side wall of the handle, a retaining element (59) is provided which is configured to maintain the screw swung towards the handle against the tension force of the spring element by mechanical engagement with the screw,</claim-text>
<claim-text>- an externally accessible releasing means (67) is provided which is operatively connected to the retaining element such that by acting upon the releasing means with a finger, the retaining element is releasable from its mechanical engagement with the screw in order to allow the screw to be swung away from the handle by the spring element,</claim-text>
<claim-text>- the retaining element (59) is attached to the handle (3) by an elastically resilient connection such that the mechanical engagement of the retaining element with the screw is releasable while tensioning the resilient connection,</claim-text>
<claim-text>- the retaining element (59) has a surface (61) that is arranged at an acute angle to the plane of the folding movement of the screw (5) within the motion range of the screw such that the retaining element can be moved out of the path by the screw sliding on the surface, and</claim-text>
<claim-text>- the releasing means projects from the retaining element through the side wall located opposite the retaining element relative to the screw such that the mechanical engagement of the retaining element with the screw is releasable by applying pressure upon the projecting part of the releasing means.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to claim 1, <b>characterised in that</b> the handle (3) has a first recess (57) that is configured such that in its rest position, the screw is covered by the handle on at least two sides along the longitudinal axis of the screw, so that the screw in its rest position is located substantially inside the handle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to claim 2, <b>characterised in that</b> the walls of the handle (3) that form the two sides of the first recess (57) have a height of at least 75 %, preferably 80 %, more preferably at least 85 %, more preferably at least 90 %, more<!-- EPO <DP n="12"> --> preferably at least 95 %, and particularly preferably at least 99 % of the diameter of the screw (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to one of claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> the spring element (31) is a substantially V-shaped leaf spring that has two legs (33, 45) and is supported on the handle (3), the middle section of the leaf spring, which corresponds to the apex of the V, being arranged beyond the pivot point of the screw as seen from the free ends of the legs, such that while pivoting the screw, the movement is reduced in the middle section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to claim 4, <b>characterised in that</b> the first leg (45) of the leaf spring, which is arranged in the direction of the screw, is bent in such a manner that when the screw is swung into the recess (57) in the handle (3), the leg is substantially brought into a straight shape.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to one of claims 2 to 5, <b>characterised in that</b>
<claim-text>- a wing (11) is hinged to the handle (3) on a second axle (14),</claim-text>
<claim-text>- the second axle is offset towards a first end of the handle relative to the hinge axle (7) of the screw (5),</claim-text>
<claim-text>- the wing is configured so as to cover the first recess (57) for the screw in the handle, and <b>in that</b></claim-text>
<claim-text>- between the wing and the handle, a supporting member (9) is hingedly arranged, the supporting member having a protruding activating member (87) which can be moved to a rest position in a second recess (89) of one handle side wall (17) by pivoting the supporting member into the handle and of which an end projects sufficiently from the side wall of the handle in its rest position, preferably by at least one millimetre, to be actuatable by a finger in order to swing the supporting member out of the body.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to claim 6, <b>characterised in that</b> when the wing (11) lies against the handle (3), the screw (5) and the supporting member (9) are substantially completely covered by the wing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to one of claims 6 to 7, <b>characterised in that</b> the wing (11) has a step or a nose (75) at a first distance from the second axle (14) and the supporting member (9) has a step or a nose (79) at a second distance from the axle (14) on which the supporting member is hinged, the second distance being at most 75 % of the first distance such that in a first phase of pulling a cork from a bottle opening, the<!-- EPO <DP n="13"> --> waiter's friend (1) can be supported on the bottle opening by the step or nose on the supporting member and in a following second phase by the step or nose on the wing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to one of claims 6 to 8, <b>characterised in that</b> the supporting member has a concavely rounded cutting edge (93) so that a bottle neck with a capsule can be placed between the wing and the supporting member and the capsule of the bottle cut open by the cutting edge.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Waiter's friend (1) according to one of claims 1 to 9, <b>characterised in that</b> the surface is arranged at an angle of at least 10°, preferably at least 20°, more preferably at least 30° and at most 60°, preferably at most 45°, more preferably at most 40° relative to the plane of the folding movement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Waiter's friend according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the screw (5) has a plate-shaped base section (47) that comprises the hinged mounting of the screw, that the retaining element (59) is configured to be operatively connected to the base section, and that the base section forms at most 50 %, preferably at most 40 %, and more preferably at most 1/3 of the length of the screw (5).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) avec un manche (3) et une vis (5) montée pivotante dans le manche et destinée à être vissée dans le bouchon d'une bouteille, où
<claim-text>- un élément à ressort (31) est pourvu qui s'appuie sur la vis et sur le manche de telle manière que la vis est rabattable vers une position de repos sur le manche en tendant l'élément à ressort, <b>caractérisé en ce que</b></claim-text>
<claim-text>- à l'une des parois latérales du manche est pourvu un élément de retenue (59) lequel est conformé de manière à retenir la vis rabattue sur le manche contre la force de tension de l'élément à ressort par engagement mécanique avec la vis,</claim-text>
<claim-text>- un moyen de déblocage (67) accessible depuis l'extérieur est pourvu qui est fonctionnellement relié à l'élément de retenue de manière qu'en agissant sur le moyen de déblocage avec un doigt, ledit élément de retenue peut être dégagé de son engagement mécanique avec la vis afin de permettre à l'élément à ressort d'écarter la vis du manche,</claim-text>
<claim-text>- l'élément de retenue (59) est fixé au manche (3) par une liaison élastique, de manière que l'engagement mécanique de l'élément de retenue avec la vis est dégageable en tendant la liaison élastique,</claim-text>
<claim-text>- l'élément de retenue (59) présente une surface (61) laquelle est agencée dans la zone de mouvement de la vis à un angle aigu par rapport au plan du mouvement de rabattement de la vis (5) de manière que l'élément de retenue peut être écarté du trajet de la vis par la vis qui glisse sur ladite surface, et</claim-text>
<claim-text>- le moyen de déblocage passe à partir de l'élément de retenue par la paroi latérale du manche opposée à l'élément de retenue par rapport à la vis, de manière que l'engagement mécanique de l'élément de retenue avec la vis est dégageable en exerçant une pression sur la partie saillante du moyen de déblocage.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le manche (3) présente un premier évidement (57) qui est conformé de telle manière qu'en position de repos, la vis est couverte par le manche sur au moins deux côtés le long de l'axe longitudinal de la vis, de sorte que la vis en position de repos se trouve substantiellement à l'intérieur du manche.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> les parois du manche (3) qui forment les deux côtés du premier évidement (57) présentent<!-- EPO <DP n="15"> --> une hauteur d'au moins 75 %, préférablement 80 %, plus préférablement au moins 85 %, plus préférablement au moins 90 %, plus préférablement au moins 95 % et particulièrement préférablement au moins 99 % du diamètre de la vis (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément à ressort (31) est un ressort à lame substantiellement en forme de V qui présente deux branches (33, 45) et s'appuie sur le manche (3), la partie centrale du ressort à lame, laquelle correspond au sommet du V, vue depuis les extrémités libres des branches, est agencée au-delà du pivot de la vis, de sorte que le mouvement est réduit dans la partie centrale lorsque la vis est pivotée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon la revendication 4, <b>caractérisé en ce que</b> la première branche (45) du ressort à lame, laquelle est agencée du côté de la vis (5), est courbée de telle manière que lorsque la vis est rabattue dans l'évidement (57) dans le manche (3), ladite branche est substantiellement transformé en une forme droite.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications 2 à 5, <b>caractérisé en ce</b>
<claim-text>- <b>qu'</b>une aile (11) est montée pivotante autour d'un second axe (14) sur le manche,</claim-text>
<claim-text>- <b>que</b> le second axe est décalé par rapport au pivot (7) de la vis (5) vers une première extrémité de le manche,</claim-text>
<claim-text>- <b>que</b> l'aile est conformée de manière à recouvrir le premier évidement (57) pour la vis, et que</claim-text>
<claim-text>- entre l'aile et le manche est monté pivotant un organe de support (9), l'organe de support étant pourvu d'un organe d'activation (87) en saillie qui peut être amené en une position de repos dans un second évidement (89) d'une paroi latérale (17) du manche en rabattant l'organe de support dans le manche et dont l'extrémité dépasse suffisamment de la paroi latérale du manche en position de repos, préférablement d'au moins un millimètre, pour être actionnable par un doigt afin de pivoter l'organe de support hors du corps.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> lorsque l'aile (11) est rabattue contre le manche (3), la vis et l'organe de support (9) sont substantiellement entièrement couverts par l'aile.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications 6 à 7, <b>caractérisé en ce que</b> l'aile (11) présente un épaulement ou une saillie (75) à une première distance dudit second axe (14) et l'organe de support (9) un épaulement ou une saillie (79) à une seconde distance de l'axe (14) autour duquel l'organe de support peut pivoter, la<!-- EPO <DP n="16"> --> seconde distance étant au plus égale à 75 % de la première distance, de sorte que le couteau de sommelier (1) peut s'appuyer dans une première phase du débouchage d'une bouteille sur l'ouverture de la bouteille par l'intermédiaire dudit épaulement ou de ladite saillie de l'organe de support et dans la seconde phase subséquente par l'intermédiaire dudit épaulement ou de ladite saillie de l'aile.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications 6 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> l'organe de support présente un tranchant (93) concavement arrondi, de manière que le goulot d'une bouteille muni d'une capsule peut être placé entre l'aile et l'organe de support et la capsule de la bouteille peut être coupée à l'aide du tranchant.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce que</b> ladite surface est agencée à un angle d'au moins 10°, préférablement au moins 20°, plus préférablement au moins 30° et ne dépassant pas 60°, préférablement ne dépassant pas 45°, plus préférablement ne dépassant pas 40°, par rapport au plan du mouvement de rabattement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Couteau de sommelier (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la vis (5) présente une partie pied (47) en forme de plaque qui comprend le montage pivotant de la vis, que l'élément de retenue (59) est conformé de manière à être fonctionnellement relié à ladite partie pied, et que la partie pied forme 50 % au plus, préférablement 40 % au plus et plus préférablement 1/3 au plus de la longueur de la vis (5).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0001" num="1,2,3"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num="4a,4b"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="160" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0003" num="5a,5b,6a,6b"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="157" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0004" num="7,8"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="153" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="FR2702699A"><document-id><country>FR</country><doc-number>2702699</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="WO2008055750A"><document-id><country>WO</country><doc-number>2008055750</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE9310489U"><document-id><country>DE</country><doc-number>9310489</doc-number><kind>U</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0007]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
