Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Präsentation von Waren gemäss dem Oberbegriff
des unabhängigen Anspruchs 1 sowie einen Adapter für eine solche Einrichtung.
Stand der Technik
[0002] Zur Präsentation von Waren beispielsweise in Verkaufsgeschäften oder an Messen werden
häufig Einrichtung eingesetzt, bei denen Profilschienen und daran variabel an unterschiedlichen
Stellen befestigbare Konsolen verwendet werden. Die Konsolen können zum Anordnen der
Waren mit einer Aufhänge- oder einer Auflegestruktur wie beispielsweise einem Tablar
verbunden sein. In Anwendung solcher Einrichtungen werden die Konsolen an passenden
Orten an einer oder an mehreren Profilschienen montiert und die zu präsentierenden
Waren ausgestellt.
[0003] Zur modernen Warenpräsentation werden vermehrt Stromabnehmer eingesetzt, sodass Einrichtungen
der erwähnten Art zunehmend auch verstromt ausgeführt beziehungsweise angeboten werden.
Beispielsweise ist es häufig wünschenswert, die Waren direkt zu beleuchten, wozu typischerweise
Leuchten in der Nähe der Waren benötigt werden. Oder es werden auch zunehmend elektronische
Anzeigen oder auch berührungsempfindliche Bildschirme eingesetzt, um die Warenpräsentation
flexibel beziehungsweise interaktiv gestalten zu können.
[0004] Als verstromte solche Einrichtung ist aus der
DE 20 2011 110 536 U1 eine Aufhängevorrichtung mit einer Profilschiene und einer mit einem Adapter ausgestatteten
Konsole bekannt. Die Profilschiene ist im Sinne einer Horizontalschiene mit einer
oberen Wandung, einer unteren Wandung, einer hinteren Wandung und nach vorne hin offen
ausgebildet. Sie wird horizontal ausgerichtet an einer vertikalen Wand beziehungsweise
Paneelkonstruktion befestigt. In der oberen Wandung der Horizontalschiene ist eine
Stromprofil eingesetzt, das zwei parallele Strombahnen aufweist, die entlang der Horizontalschiene
verlaufen.
[0005] Die Konsole kann beispielsweise in einem Tablar oder einer Aufhängestange vorgesehen
sein. Sie umfasst eine Einsteckzunge, die an einer beliebigen Stelle in horizontaler
Richtung in einen Inneraum der Horizontalschiene eingeführt und in dieser zur Befestigung
eingehakt wird. Die Einsteckzunge ist mit einem ein Adapter ausgestattet, der zwei
federnd gehaltene Kontaktdrähte aufweist. Beim Einführen der Konsole werden die Kontaktdrähte
in den Adapter eingedrückt und im Innenraum der Horizontalschiene werden sie wieder
nach aussen an die Strombahnen gedrückt. Dadurch kann der Adapter an der Stromschiene
im Innern der Horizontalschiene Strom abgreifen und nach aussen an das Tablar oder
die Aufhängestange führen.
[0006] Eine andere verstromte Einrichtung zur Warenpräsentation mit einer Profilschiene
und einer daran montierbaren Konsole ist in der
DE 20 2012 008 355 U1 beschrieben. Die Profilschiene ist als Vertikalschiene mit zwei seitlichen Flankenstreben
einer Rückenstrebe und einem vorderen Abdeckprofil ausgestattet, die zusammen einen
Inneraum bilden. Zwischen Abdeckprofil und Flankenstreben ist jeweils ein Schlitz
ausgebildet, durch den der Innenraum von aussen her zugänglich ist. Im Innenraum ist
entlang der Vertikalschiene eine Stromprofil mit zwei parallelen Strombahnen angeordnet.
Die Rückenstrebe ist mit zwei Reihen von äquidistanten Lochungen ausgestattet.
[0007] Die Konsole umfasst eine beispielsweise zur Aufnahme eines Tablars ausgebildeten
Trägerabschnitt, einen Engreifabschnitt und einen Adapter. Der Eingreifabschnitt ist
zum Durchführen durch einen der Schlitze des Vertikalprofils geformt, wobei er eine
Einhängenase aufweist, die in eine der Lochungen einhängbar ist. Der Adapter erstreckt
sich in den Eingreifabschnitt und umfasst zwei federnd gehaltene Kontaktdrähte. Zur
Montage wird die Konsole mit ihrem Engreifabschnitt voran in den Innenraum der Vertikalschiene
eingeführt und hinten auf einer passenden Höhe mit der Einhängenase an der Rückenstrebe
aufgehängt. Dabei werden die Kontaktdrähte in den Adapter eingedrückt und im Innenraum
der Vertikalschiene wieder nach aussen an die Strombahnen gedrückt. Dadurch kann der
Adapter an der Stromschiene im Innern der Vertikalschiene Strom abgreifen und nach
aussen an das die Konsole führen.
[0008] Eine ähnliche verstromte Einrichtung zur Warenpräsentation mit einer Vertikalschiene
ist in der
EP 2 886 021 B1 gezeigt. Im Vergleich zur vorstehend erläuterten Variante sind bei dieser Einrichtung
die Lochungen in einer Vorderwand des Vertikalprofils vorgesehen. Ansonsten ist eine
Konsole mit einem analogen Adapter mit Federdrähten vorgesehen.
[0009] Bei den bekannten Einrichtung zur Warenpräsentation besteht ein Problem darin, dass
die Federdrähte der Adapter beim Einführen in die Profilschiene zurückgedrückt werden
müssen. Dabei können die Federdrähte verbogen, abgenutzt oder auf sonstige Weise beschädigt
werden, sodass ein zuverlässiges Abgreifen des Stroms im Innern der Profilschienen
insbesondere über längere Zeit nicht gewährleistet werden kann.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Einrichtung zur
Warenpräsentation beziehungsweise bestimmte Bauteile davon vorzuschlagen, die über
eine verhältnismässig lange Dauer ein zuverlässiges und robustes Abgreifen von Strom
im Innern einer Profilschiene ermöglichen.
Darstellung der Erfindung
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Einrichtung gelöst, wie sie im unabhängigen
Anspruch 1 definiert ist sowie durch einen Adapter, wie er im unabhängigen Anspruch
13 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung ergeben sich aus
den abhängigen Ansprüchen.
[0012] Das Wesen der Erfindung besteht im Folgenden: Eine Einrichtung zur Präsentation von
Waren umfasst eine Profilschiene, die eine Einhängestruktur, eine Einführöffnung,
einen Innenraum und einen im Innenraum angeordneten Stromleiter beziehungsweise ein
im Inneraum angeordnetes Paar von Stromleitern aufweist. Die Einrichtung umfasst weiter
eine Konsole, die einen Trägerabschnitt, einen Engreifabschnitt und einen Adapter
mit einem Abgreifabschnitt und einem Federkontakt oder einem Paar Federkontakte aufweist.
Der Engreifabschnitt der Konsole und die Einhängestruktur der Profilschiene sind dazu
ausgestaltet, in einer Wirkverbindung zu stehen, in der die Konsole durch die Einführöffnung
ragend an der Profilschiene befestigt ist, sodass der Abgreifabschnitt des Adapters
der Konsole zumindest teilweise im Innenraum der Profilschiene liegt und der Federkontakt
des Adapters der Konsole am Stromleiter der Profilschiene anliegt.
[0013] Der Adapter der Konsole umfasst einen Stellmechanismus, mit dem er in eine Schutzposition
und in eine von der Schutzposition verschiedene Kontaktposition stellbar ist. In der
Schutzposition ist der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass der Abgreifabschnitt
des Adapters die Einführöffnung der Profilscheine passieren kann, ohne dass der Federkontakt
die Profilschiene wesentlich kontaktiert beziehungsweise berührt. In der Kontaktposition
ist der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass er federnd am Stromleiter
anliegt, wenn die Konsole an der Profilschiene befestigt ist.
[0014] Der Begriff "Wirkverbindung" kann sich im Zusammenhang mit dem Eingreifabschnitt
und der Einhängestruktur darauf beziehen, dass diese beiden Teile so zusammenwirken,
dass die Konsole an der Profilschiene befestigt beziehungsweise gehalten ist.
[0015] Der Begriff "wesentlich kontaktiert" kann sich im Zusammenhang mit der Erfindung
darauf beziehen, dass kein ausreichend starker Kontakt zwischen Federkontakt und Profilschiene
statfindet, der den Federkontakt beschädigen oder beeinträchtigen könnte. Eine leichte
Berührung zwischen Federkontakt und Profilschien kann dennoch auftreten, solange diese
Berührung nicht ausreicht, dass der Federkontakt auch über längeren Gebrauch durch
die Profilschien beansprucht beziehungsweise beschädigt wird.
[0016] Mittels der Ausgestaltung des Stellmechanismus im Adapter wird ermöglicht, dass die
Konsole beziehungsweise deren Adapter an der Profilschiene montiert werden kann, ohne
dass der oder die Federkontakte beim Einsetzen die Profilschiene berühren. So kann
ein schädlicher Kontakt zwischen der Profilschiene und dem Federkontakt vermieden
werden, sodass dieser nicht bei der Montage der Konsole beeinträchtigt wird. Wenn
die Konsole an der Profilschiene montiert ist, ist dann der Federkontakt wieder in
eine Stellung gebracht, in der er sicher am Stromleiter anliegt, sodass ein zuverlässiges
Abgreifen von Strom gewährleistet werden kann. Insbesondere kann mittels der Stellvorrichtung
verhindert werden, dass beim Montieren der Konsole, der Federkontakt in irgendeiner
Form durch die Profilschiene bewegt beziehungsweise eingedrückt wird. Auf diese Weise
kann der federkontakt geschont werden und der Adapter kann ein zuverlässiges und robustes
Abgreifen von Strom im Innern der Profilschiene über eine verhältnismässig lange Dauer
ermöglichen.
[0017] Die Profilschiene kann eine beliebige Schiene sein, die zum Anbringen von Konsolen
geeignet ist. Beispielsweise kann sie als Horizontalschiene ausgebildet sein, die
horizontal an einer Tragkonstruktion wie insbesondere einer Wand oder einem Paneelaufbau
befestigbar ist. Solche Horizontalschienen können einen zu einer Vorderseite hin offenen
Schlitz aufweisen, in den Konsolen eingeführt und an einer beliebigen horizontalen
Stelle befestigt werden können. Bei einer solchen Horizontalschiene bildet die Schlitzöffnung
die Einführöffnung, das Innere des Schlitzes den Innenraum und ein Anschlag, ein Vorsprung
beziehungsweise ein Hinterschnitt im Innenraum des Schlitzes die Einhängestruktur.
[0018] Alternativ dazu kann die Profilschiene eine beispielsweise zur Befestigung an einer
Wand oder zur freistehenden Aufrichtung vorgesehene Vertikalschiene sein. Solche Vertikalschienen
können Seitenwände und eine Rückwand aufweisen, wobei der Innenraum zwischen den Seitenwänden
und der Rückwand liegt und von diesen begrenzt ist. Als Einhängestruktur können Vertikalschienen
mit einer oder mehreren Serien von Rastelementen ausgestattet sein, die mit dem Trägerabschnitt
der Konsole zu deren Befestigung zusammenwirken können.
[0019] Vorzugsweise umfasst die Einhängestruktur der Profilschiene eine Reihe von Lochungen,
die zumindest teilweise entlang der Profilschiene voneinander beabstandet angeordnet
sind. Der Begriff "entlang der Profilschiene" kann sich im Zusammenhang mit der Erfindung
auf eine Ausrichtung beziehungsweise Orientieren in axialer Richtung der Profilschiene
beziehen. Profilschienen weisen typischerweise eine Längsachse auf, die je nach Ausführungsform
in Anwendung der Profilschiene im Wesentlichen horizontal oder im wesentlichen vertikal
verläuft. Die Lochungen können beispielsweise als äquidistante Schlitze ausgebildet
sein.
[0020] In einer Ausführung der Profilschiene als Vertikalschiene mit beispielsweise parallelen
Seitenwänden und einer beispielsweise die Seitenwände verbindenden Rückwand kann die
Reihe von Lochungen in der Rückwand ausgebildet sein. Dabei kann die Vertikalschiene
ohne Vorderwand ausgebildet sein, sodass der Innenraum nach vorne hin komplett geöffnet
ist. Mit Vorteil weist sie jedoch eine der Rückwand entgegengesetzte Vorderwand auf,
die beispielsweise mit einem entlang der Vertikalschiene verlaufenden Schlitz als
Einführöffnung ausgestattet ist. Ein solcher Schlitz kann den Inneraum und darin angeordnete
Komponenten wie beispielsweise den oder die Stromleiter schützen. Zudem kann sie auch
aus ästhetischen Gründen vorteilhaft sein.
[0021] Dabei umfasst die Profilschiene vorzugsweise zwei insbesondere quasi parallele Seitenwände,
eine die Seitenwände verbindende Rückwand und eine die Seitenwände verbindende, der
Rückwand gegenüberliegende und mit der Reihe von Lochungen ausgestattete Vorderwand.
Eine solche Profilschiene kann einen quasi rechteckigen Querschnitt aufweisen. Entsprechend
kann die Profilschiene ein Rechteck- oder Vierkantrohr sein. Solche Profilschienen
können verhältnismässig einfach in einer robusten und tragkräftigen Ausführung hergestellt
werden.
[0022] Die Profilschiene weist bevorzugt zwei parallele Reihen von Lochungen auf. In einer
solchen Ausführungsform kann die Profischiene insbesondere für das Tragen von Tablaren
geeignet sein. Dabei kann ein Tablar mit zwei Konsolen ausgestattet sein. Die zwei
Konsolen können dann in die Lochungen zweier benachbarter Profilschienen eingesetzt
werden, sodass das Tablar an den zwei parallelen Profilschienen befestigt ist.
[0023] Die Profilschiene kann auch mehrere und insbesondere mindestens ein Paar von Stromleitern
umfassen. Der beziehungsweise die Stromleiter können als leitende Bahnen auf einer
Isolationsbasis in der Profilschiene angeordnet sein.
[0024] Vorzugsweise umfasst die Profilschiene eine den Stromleiter tragende Stromschiene,
die im Innenraum und zumindest teilweise entlang der Profilschiene angeordnet ist.
Eine solche Stromschiene kann ein einfaches und sicheres Ausstatten der Profilscheine
mit Stromleitern beziehungsweise -bahnen ermöglichen. Sie kann auch aus einem elektrisch
isolierenden Material hergestellt sein oder eine Isolationsbasis umfassen, sodass
ein Isolieren des beziehungsweise der Stromleiter erreicht werden kann. Ebenfalls
kann eine solche Stromschiene effizient ausgetauscht oder auf einen spezifischen Adapter
der Konsole angepasste werden.
[0025] Die Konsole beziehungsweise ihr Trägerabschnitt kann zum direkten Tragen von Waren
ausgebildet sein, beispielsweise als Kleiderständer beziehungsweise Kleiderhänger.
Oder die Konsole kann als Verbinder eines Teils, an beziehungsweise auf dem Waren
angeordnet werden können, und der Profilschiene ausgebildet sein. Beispielsweise kann
die Konsole zum Tragen eines Tablars vorgesehen sein, indem ihr Trägerabschnitt das
Tablar trägt und ihr Eingreifabschnitt an der Profilschiene befestigt ist.
[0026] Der Eingreifabschnitt der Konsole kann beliebig zum lösbaren Fixieren beziehungsweise
Montieren an der Profilschiene ausgebildet sein. Er kann beispielsweise ein Gegenrastmittel
umfassen, wenn die Profilschiene mit einer Raststruktur ausgestattet ist.
[0027] Bevorzugt weist der Eingreifabschnitt der Konsole eine im Wesentlichen hakenförmige
Nase auf. Die hakenförmige Nase kann beispielsweise so geformt sein, dass sie in eine
der Lochungen der Profilschiene passt und an dieser eingehängt werden kann. Der Eingreifabschnitt
kann ferner noch ein Stabilisierungselement aufweisen, das beispielsweise in eine
weitere der Lochungen eingeführt werden kann, sodass die Konsole jeweils über zwei
unterschiedliche Lochungen stabil an der Profilschiene aufgehängt werden kann.
[0028] Vorzugsweise erstreckt sich der Adapter der Konsole vom Trägerabschnitt zum Engreifabschnitt.
Auf diese Weise kann der Adapter den Eingreifabschnitt und den Trägerabschnitt miteinander
so verbinden, dass mittels des Federkontakts am Stromleiter abgegriffener Strom zum
Trägerabschnitt geleitet werden kann. Dadurch kann Strom von Innenraum der Profilschiene
nach aussen zur Konsole geführt werden, wo potenzielle Stromverbraucher angeordnet
sind. Der Abgreifabschnitt des Adapters der Konsole ist vorzugsweise zumindest teilweise
am Eingreifabschnitt der Konsole angeordnet. Auf diese Weise kann der Abgreifabschnitt
des Adapters direkt zumindest teilweise und insbesondere zumindest mit seinem den
Federkontakt aufweisenden Abschnitt im Innenraum der Profilschiene und insbesondere
beim Stromleiter angeordnet sein. Dabei ist der Federkontakt des Adapters der Konsole
vorzugsweise zumindest teilweise am Abgreifabschnitt des Adapters angeordnet ist,
sodass er sich zumindest teilweise am Eingreifabschnitt der Konsole befindet.
[0029] Vorzugsweise umfasst der Adapter eine Basis, von welcher der Abgreifabschnitt ausgeht.
Die Basis des Adapters kann insbesondere ein Gehäuse umfassen, in beziehungsweise
an dem verschiedene Komponenten des Adapters angeordnet sein können. Beispielsweise
kann im Gehäuse eine Verbindung platziert sein, über die ein Kabel an den Federkontakt
gekoppelt ist. Oder am Gehäuse kann ein Stecker befestigt sein, an dem Stromverbraucher
angeschlossen werden können, insbesondere über die Konsole getragene Stromverbraucher
wie Leuchten, Anzeigen oder dergleichen.
[0030] Dabei ist der Abgreifabschnitt vorzugsweise zwischen der Schutzposition und der Kontaktposition
zur Basis bewegbar. Eine solche Bewegung des Abgreifabschnitts kann auf effiziente
Weise eine automatische Betätigung des Stellmechanismus von der Schutzposition in
die Kontaktposition währen dem Befestigen der Konsole an der Profilschiene ermöglichen.
[0031] Dabei weist der Abgreifabschnitt bevorzugt eine Öffnung auf, wobei der Federkontakt
in der Kontaktposition durch die Öffnung hindurch nach aussen ragt. Vorzugsweise umfasst
der Abgreifabschnitt des Adapters der Konsole einen Hohlraum, in dem der Federkontakt
angeordnet ist, wobei in der Kontaktposition der Abgreifabschnitt auf die Basis zubewegt
und in der Schutzposition von der Basis wegbewegt ist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht
eine effiziente und sichere Implementierung des Stellmechanismus.
[0032] Vorzugsweise umfasst der Adapter ein Federelement, das den Abgreifabschnitt in die
Schutzposition drückt. Das Federelement kann ein beliebiges federndes Mittel sein,
das ein bestimmungsgemässes Drücken des Abgreifabschnitts ermöglicht. Beispielsweise
kann es ein integraler Teil des Gehäuses oder eine separate Feder sein. Mittels eines
solchen Federelements kann sichergestellt werden, dass sich der Adapter immer in der
Schutzposition befindet, wenn nicht aktiv der Abgreifabschnitt bewegt wird. Dies ermöglicht
eine sichere Handhabung des Adapters.
[0033] Vorzugsweise umfasst die Profilschiene einen Anschlag, wobei der Abgreifabschnitt
des Adapters beim Befestigen der Konsole an der Profilschiene am Anschlag anliegt,
sodass der Abgreifabschnitt vom Anschlag in die Kontaktposition gedrückt wird. Insbesondere
kann so der Abgreifabschnitt beim Einsetzen der Konsole in die Profilschiene in die
Kontaktposition bewegt werden. Der Abgreifabschnitt kann dabei entgegen der Federkraft
des Federelements bewegt beziehungsweise gedrückt werden.
[0034] Dabei ist der Anschlag der Profilschiene vorzugsweise eine Innenfläche der Rückwand
oder eine Wandung der Stromschiene. Einsolcher Anschlag ermöglicht eine effiziente
Implementierung und Auslösung beziehungsweise Aktivierung des Stellmechanismus.
[0035] Bevorzugt weist der Federkontakt des Adapters der Konsole einen Federdraht auf, der
einen gebogenen Kontaktabschnitt umfasst. Ein solcher Federdraht kann eine einfache
und effiziente Realisierung eines zweckmässigen Federkontakts ermöglichen. Dabei ragt
in der Kontaktposition der gebogene Kontaktabschnitt des Federdrahts vorzugsweise
durch die Öffnung des Abgreifabschnitts hindurch nach aussen.
[0036] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Adapter für eine mit einem Trägerabschnitt
und einem Engreifabschnitt ausgestattete Konsole, die zur Befestigung an einer mit
einer Einhängestruktur, einer Einführöffnung, einem Innenraum und einem im Innenraum
angeordneten Stromleiter ausgestatteten Profilschiene vorgesehen ist, wobei der Trägerabschnitt
der Konsole und die Einhängestruktur der Profilschiene dazu ausgestaltet sind, in
einer Wirkverbindung zu stehen, in der die Konsole durch die Einführöffnung ragend
an der Profilschiene befestigt ist. Der Adapter umfasst einen Abgreifabschnitt, einen
Federkontakt und einen Stellmechanismus, mit dem er in eine Schutzposition und in
eine von der Schutzposition verschiedene Kontaktposition stellbar ist. Bei an der
Konsole montiertem Adapter ist in der Schutzposition der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt
bewegt, dass der Abgreifabschnitt des Adapters die Einführöffnung der Profilscheine
passieren kann, ohne dass der Federkontakt die Profilschiene wesentlich kontaktiert.
Zudem ist bei an der Konsole montiertem Adapter in der Kontaktposition der Federkontakt
so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass er federnd am Stromleiter anliegt, wenn die Konsole
an der Profilschiene befestigt ist.
[0037] Mit einem solchen erfindungsgemässen Adapter und seinen nachstehenden bevorzugten
Ausführungsformen können die Effekte und Vorteile der erfindungsgemässen Einrichtung
und derer bevorzugten Ausführungsformen effizient verwirklicht werden.
[0038] Dabei umfasst der erfindungsgemässe Adapter vorzugsweise eine Basis, von welcher
der Abgreifabschnitt ausgeht. Der Abgreifabschnitt ist vorzugsweise zwischen der Schutzposition
und der Kontaktposition zur Basis bewegbar. Der Abgreifabschnitt weist bevorzugt eine
Öffnung auf, wobei der Federkontakt in der Kontaktposition durch die Öffnung hindurch
nach aussen ragt. Dabei weist der Abgreifabschnitt bevorzugt einen Hohlraum auf, in
dem der Federkontakt angeordnet ist, wobei in der Kontaktposition der Abgreifabschnitt
auf die Basis zubewegt und in der Schutzposition von der Basis wegbewegt ist.
[0039] Vorzugsweise umfasst der erfindungsgemässe Adapter ein Federelement, das den Abgreifabschnitt
in die Schutzposition drückt. Der Federkontakt weist bevorzugt einen Federdraht auf,
der einen gebogenen Kontaktabschnitt umfasst. Vorzugsweise ragt in der Kontaktposition
der gebogene Kontaktabschnitt des Federdrahts durch die Öffnung des Abgreifabschnitts
hindurch nach aussen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0040] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Hilfe der schematischen Zeichnung.
Insbesondere werden im Folgenden die erfindungsgemässe Einrichtung und der erfindungsgemässe
Adapter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen
detaillierter beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Einrichtung
mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Adapters;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer Konsole der Einrichtung von Fig. 1 ohne Adapter;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Teils der Konsole der Einrichtung von Fig. 1 in
einer Schutzposition des Adapters;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Teils der Konsole von Fig. 3 in einer Kontaktposition
des Adapters;
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht des Adapters der Konsole der Einrichtung von Fig. 1 in der
Schutzposition;
- Fig. 6
- eine Querschnittsansicht des Adapters von Fig. 5 in der Kontaktposition;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einiger Bauteile des Adapters der Konsole der Einrichtung
von Fig. 1;
- Fig. 8
- eine weitere Querschnittsansicht des Adapters der Konsole der Einrichtung von Fig.
1 in der Kontaktposition;
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf die Einrichtung von Fig. 1 vor dem Befestigen der Konsole an der
Profilschiene;
- Fig. 10
- eine Draufsicht der Einrichtung von Fig. 1 während dem Befestigen der Konsole an der
Profilschiene; und
- Fig. 11
- eine Draufsicht der Einrichtung von Fig. 1 nach dem Befestigen der Konsole an der
Profilschiene.
Weq(e) zur Ausführung der Erfindung
[0041] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen Gründen
verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter "rechts", "links",
"unten" und "oben" bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen
wird. Die Ausdrücke "nach innen", "nach aussen" "unterhalb", "oberhalb", "links",
"rechts" oder ähnliche werden zur Beschreibung der Anordnung bezeichneter Teile zueinander,
der Bewegung bezeichneter Teile zueinander und der Richtungen hin zum oder weg vom
geometrischen Mittelpunkt der Erfindung sowie benannter Teile derselben wie in den
Fig. dargestellt verwendet. Diese räumlichen Relativangaben umfassen auch andere Positionen
und Ausrichtungen als die in den Fig. dargestellten. Zum Beispiel wenn ein in den
Fig. dargestelltes Teil umgedreht wird, sind Elemente oder Merkmale, die als "unterhalb"
beschrieben sind, dann "oberhalb". Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich
erwähnten Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0042] Um Wiederholungen in den Fig. und der zugehörigen Beschreibung der verschiedenen
Aspekte und Ausführungsbeispielen zu vermeiden, sollen bestimmte Merkmale als gemeinsam
für verschieden Aspekte und Ausführungsbeispiele verstanden werden. Das Weglassen
eines Aspekts in der Beschreibung oder einer Fig. lässt nicht darauf schliessen, dass
dieser Aspekt in dem zugehörigen Ausführungsbeispiel fehlt. Vielmehr kann ein solches
Weglassen der Klarheit und dem Verhindern von Wiederholungen dienen. In diesem Zusammenhang
gilt für die gesamte weitere Beschreibung folgende Festlegung: Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden
Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur
gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht
enthalten sind, so wird auf die vorangehenden und nachstehenden Figuren verwiesen.
Ähnliche Bezugszeichen in zwei oder mehreren Fig. stehen für ähnliche oder gleiche
Elemente.
[0043] Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Einrichtung 1 zur Präsentation von Waren. Die Einrichtung 1 umfasst ein vertikal aufgerichtetes
metallenes Vierkantrohr 2 als Profilschiene und eine mit einem erfindungsgemässen
Adapter 4 ausgestattete metallene Konsole 3. Das Vierkantrohr 2 umfasst zwei parallele
Seitenwände 21, die an einer der Konsole 3 zugewandten Vorderseite über eine Vorderwand
23 miteinander verbunden sind. Vertikal entlang dem Vierkantrohr 2 sind zwei Reihen
von äquidistanten Schlitzen 231 als Lochungen in der Vorderwand 23 eingebracht. Die
Schlitze 231 dienen dem Vierkantrohr 2 als Einhängestruktur und Einführöffnung.
[0044] Die Konsole 3 umfasst einen Trägerabschnitt 32 und einen Engreifabschnitt 31. Der
Adapter 4 weist ein Gehäuse 41 als Basis und einen Abgreifabschnitt 42 auf. Der Adapter
4 ist an der Konsole 3 so montiert, dass das Gehäuse 41 am Trägerabschnitt 32 angeordnet
ist und der Abgreifabschnitt 42 sich vom Gehäuse 41 durch den Eingreifabschnitt 31
erstreckt. An seiner Rückseite beziehungsweise seiner dem Abgreifabschnitt 42 abgewandten
Seite ist das Gehäuse 41 mit einer Steckdose 411 zum Anschliessen eines Stromverbrauchers
wie beispielsweise einer Leuchte bestückt.
[0045] Der Eingreifabschnitt 31 weist eine hakenförmige Nase 311 auf, die korrespondierend
zu den Schlitzen 231 geformt ist. Der Abgreifabschnitt 42 der Konsole 4 überragt die
Nase 311 des Eingreifabschnitts 31 der Konsole 3, wobei er etwa unterhalb der Nase
311 mit zwei schlitzförmigen Öffnungen 421 ausgestattet ist. Der Abstand zwischen
Nase 311 und Abgreifabschnitt 42 ist so dimensioniert, dass sie zu zwei vertikal benachbarten
der Schlitze 231 passen.
[0046] In Fig. 2 ist die Konsole 3 ohne den Adapter 4 von einer Seite her gezeigt. Dabei
ist der Eingreifabschnitt 31 rechterhand und der Trägerabschnitt 32 linkerhand dargestellt.
Die Konsole 3 umfasst eine durchgehende Adapteraussparung 33, die links einen etwas
erweiterten Bereich zur Aufnahme des Gehäuses 41 aufweist. Zur rechten Seite hin ist
die Adapteraussparung 33 offen, sodass sich der Abgreifabschnitt 42 über die Adapteraussparung
33 hinaus nach rechts erstrecken kann.
[0047] Fig. 3 zeigt einen Teil der Konsole 3 detaillierter, wobei insbesondere der Adapter
4 in einer Schutzposition dargestellt ist. Durch die Öffnungen 421 des Abgreifabschnitts
42 des Adapters 4 hindurch ist jeweils eine Kontaktbiegung 451 eines Federdrahts 45
als Federkontakt des Adapters 4 sichtbar. In der in Fig. 3 gezeigten Schutzposition
liegen die Kontaktbiegungen 451 quasi komplett im Abgreifabschnitt 42 und werden von
diesem geschützt.
[0048] In Fig. 4 ist der gleiche Teil der Konsole 3 wie in Fig. 3 gezeigt, jedoch in einer
Kontaktposition des Adapters 4. Dabei ist wie durch den Pfeil in Fig. 4 angedeutet
der Abgreifabschnitt 42 der Konsole 4 zum Gehäuse 41 bewegt und weiter in dieses eingeschoben.
Wie weiter unten genauer beschrieben ist, werden dadurch die Kontaktbiegungen 451
so bewegt, dass sie aus den Öffnungen 421 des Abgreifabschnitts 42 nach aussen ragen.
[0049] Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Adapters 4 in seiner Schutzposition. Dabei ist
ersichtlich, dass der Abgreifabschnitt 42 einen Hohlraum 422 aufweist, der sich von
den Öffnungen 421 bis zum Gehäuse 41 erstreckt und zum Gehäuse 41 hin offen ist. Das
Gehäuse 41 umfasst einen Gehäuseboden 412 und einen auf den Gehäuseboden 412 aufgeschobenen
Gehäusedeckel 413. Im Innern des Gehäuses 41 sind zwei Verbinder 44 ortsfest am Gehäuseboden
412 montiert. Auf ihrer linken Seite sind die Verbinder 44 mittels einer Klemmschraube
an jeweils einem der Kontaktdrähte 45 fixiert. Auf ihrer rechten Seite sind die Verbinder
44 jeweils mit einem Kabel 46 verbunden, das sich nach rechts zur Steckdose 411 erstreckt.
Auf diese Weise ist die Steckdose 411 über die Kabel 46 und die Verbinder 44 mit den
Kontaktbiegungen 451 der Kontaktdrähte 45 elektrisch verbunden.
[0050] Die Kontaktdrähte 45 umfassen jeweils rechts einen quasi U-förmigen Fixierabschnitt
453, der in einen sich durch den Hohlraum 422 des Abgreifabschnitts 42 erstreckenden
geraden Längsabschnitt 452 und die links daran anschliessende Kontaktbiegung 451 übergeht.
Der Gehäuseboden 412 weist einen senkrechten Halteabschnitt 4121 auf, an dem der linke
Schenkel des Fixierabschnitts 453 anliegt. Dadurch ist der gesamte Fixierabschnitt
453 fest und unverformbar beziehungsweise monolithisch im Gehäuse 41 fixiert.
[0051] Zum Montieren des Adapters 4, wird der Gehäusedeckel 413 des Adapters 4 abgezogen,
der Gehäuseboden 412 zusammen mit dem Abgreifabschnitt 42 in der Aussparung 33 platziert
und der Gehäusedeckel 413 wieder auf den Gehäuseboden 412 aufgeschoben.
[0052] In Fig. 6 ist der Adapter 4 ebenfalls im Querschnitt aber in seiner Kontaktposition
gezeigt. Der Abgreifabschnitt 42 ist dabei wie durch den Pfeil in Fig. 6 angedeutet
nach rechts in das Gehäuse 41 gedrückt, sodass die Öffnungen 421 jeweils angrenzend
an eine der Kontaktbiegungen 451 liegen. Die Federdrähte 45 bewegen sich so elastisch
in Richtung ihrer ursprünglichen Form zurück, in der ein Winkel zwischen Fixierabschnitt
453 und Längsabschnitt 452 von einem rechten Winkel abweicht. Dadurch werden die Kontaktbiegungen
451 nach unten bewegt, bis sie die Öffnungen 421 nach aussen durchragen. In der in
Fig. 5 dargestellten Schutzposition sind die Federdrähte 45 also vorgespannt, indem
die Kontaktbiegungen 451 durch einen Rand der Öffnungen 421 nach oben geschoben sind,
sodass zwischen Längsabschnitt 452 und Fixierabschnitt 453 ein etwa rechter Winkel
gebildet ist.
[0053] Fig. 7 zeigt perspektivisch einige Bauteile des Adapters 4. Dabei ist ersichtlich,
dass der Abgreifabschnitt 42 rechterhand eine Zunge 427 aufweist, die an ihrem linken
Ende in zwei seitliche Begrenzungsriegel 423 übergeht. Die Begrenzungsriegel 423 sind
neben den Verbindern 44 positioniert und verlaufen entlang von diesen. Rückseitig
sind die Begrenzungsriegel 423 jeweils mit einer nach links offenen Aussparung 424
ausgestattet.
[0054] Der Adapter 4 umfasst weiter zwei Spiralfedern 43 als Federelemente. Jede der Spiralfedern
43 ist in einer der beiden Aussparungen 424 platziert, sodass eine Wirkrichtung der
Spiralfedern 43 entlang des Abgreifabschnitts 42 beziehungsweise in Richtung von dessen
Zunge 427 liegt.
[0055] Die Zunge 427 des Abgreifabschnitts 42 ist mit oberen seitlichen Vorderflügeln 425
und unteren seitlichen Hinterflügeln 426 ausgestattet. Wie in den Fig. 3 und 4 ersichtlich
sind die Vorder- und Hinterflügel 425, 426 dazu ausgebildet, seitlich am Eingreifabschnitt
31 beziehungsweise am Tragabschnitt 32 anzuliegen, sodass der Abgreifabschnitt 42
seitlich gehalten und geführt ist.
[0056] Der Adapter 4 weist also einen Stellmechanismus auf, der das Gehäuse 41, den Abgreifabschnitt
42 und die Spiralfedern 43 umfasst. Mittels des Stellmechanismus lässt sich der Adapter
4 zwischen der Schutz- und der Kontaktposition verstellen.
[0057] In Fig. 8 ist der Adapter 4 in seiner Kontaktposition wiederum geschnitten dargestellt,
wobei der Schnittebene im Vergleich zur Fig. 6 so parallel versetzt ist, dass einer
der Begrenzungsriegel 423 geschnitten ist. Wie mit dem linken Pfeil in Fig. 8 angedeutet
ist der Abgreifabschnitt 42 entgegen der Federkraft der Spiralfedern 43 nach rechts
gedrückt. Die Kontaktbiegungen 451 ragen dabei durch die Öffnungen 421 nach unten
aus dem Abgreifabschnitt 42 hinaus. Wie durch den rechten Doppelpfeil in Fig. 8 angedeutet
begrenzen die Begrenzungsriegel 423 des Abgreifabschnitts 42 den Bewegungsumfang des
Abgreifabschnitts 42 zum Gehäuse 41. Insbesondere kontaktiert jeweils eine rechte
Anschlagfläche der Begrenzungsriegel 423 eine Bewegung des Abgreifabschnitts 42 entgegen
der Federkraft in das Gehäuse 41 hinein und eine linke Anschlagfläche der Begrenzungsriegel
423 eine Bewegung des Abgreifabschnitts 42 in Richtung der Federkraft aus dem Gehäuse
41 hinaus. Die Spiralfedern 43 drücken den Abgreifabschnitt 42 nach links aus dem
Gehäuse 41, sodass ohne aktive Betätigung des Abgreifabschnitts 42 der Adapter 4 mittels
der Spiralfedern 43 immer in der Schutzposition ist. Damit der Adapter 4 in die in
Fig. 8 gezeigte Kontaktposition stellbar ist, muss eine Kraft entgegen der Federkraft
der Spiralfedern 43 aufgebracht und dadurch der Abgreifabschnitt 42 in das Gehäuse
gedrückt werden.
[0058] In den Fig. 9 bis 11 ist die Einrichtung 1 in Anwendung gezeigt, das heisst während
die Konsole 3 am Vierkantrohr 2 befestigt wird. Dabei ist ersichtlich, dass das Vierkantrohr
2 mit einem Stromprofil 24 aus Aluminium ausgestattet ist, das entlang des Vierkantrohrs
2 in seinem Innenraum verläuft. Mit Hilfe des Stromprofils 24 sind im Innenraum des
Vierkantrohrs 2 zwei Konsolenaufnahmen geformt, die über die Schlitze 231 der Vorderwand
23 von aussen her zugänglich sind. Die beiden Konsolenaufnahmen sind zum Zentrum des
Innenraums des Vierkantrohrs 2 hin durch eine Querstrebe des Stromprofils begrenzt,
die dadurch einen Anschlag 243 für den Abgreifabschnitt 42 des Adapters 4 bildet.
In der linken Konsolenaufnahme ist das Stromprofil 24 mit zwei auf einer Isolationsbasis
241 laufenden Strombahnen 242 als Stromleiter versehen. Insbesondere verläuft die
Isolationsbasis 241 so entlang der Stromschiene 24, dass die Strombahnen 242 parallel
zueinander entlang des Vierkantrohrs 2 angeordnet und von der linken Konsolenaufnahme
des Innenraums her zugänglich sind.
[0059] Wie in Fig. 9 ersichtlich ist, befindet sich der Adapter 4 der Konsole 3 vor dem
Befestigen am Vierkantrohr 2 in seiner Schutzposition. Insbesondere ist der Abgreifabschnitt
42 durch die Spiralfedern 43 maximal aus dem Gehäuse 41 nach oben gedrückt, sodass
die Kontaktbögen der 451 der Kontaktdrähte 45 nach rechts in den Hohlraum 422 bewegt
sind.
[0060] Wie in Fig. 10 ersichtlich ist, kann in der Schutzposition des Adapters 4 der Eingreifabschnitt
31 der Konsole 3 durch zwei benachbarte der Schlitze 231 in der Vorderwand 23 des
Vierkantrohrs 2 eingeführt werden, ohne dass die Kontaktbögen 451 oder ein anderer
Bereich der Kontaktdrähte 45 mit dem Rand des zugehörigen Schlitzes 231 in Berührung
gerät.
[0061] Im in Fig. 11 gezeigten Zustand, in dem die Konsole 3 am Vierkantrohr befestigt ist,
liegt ein oberes Ende des Abgreifabschnitts 42 des Adapters 4 am Anschlag 243 des
Stromprofils 24 an. Dadurch wird der Abgreifabschnitt 42 in das Gehäuse 41 gedrückt,
die Kontaktbögen 451 ragen nach links aus den Öffnungen 421 hinaus und liegen an den
Strombahnen 242 an. Die Kontaktdrähte 45 sind auf diese Weise mit den Strombahnen
242 verbunden und Strom wird von den Strombahnen 242 an die Steckdose 411 des Gehäuses
41 übertragen. So können bei eingesetzter Konsole 3 Stromverbraucher an der Steckdose
411 angeschlossen und gespeist werden.
[0062] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt
und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung
illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend.
Um die Erfindung nicht zu verklären, können in gewissen Fällen wohlbekannte Strukturen
und Techniken nicht im Detail gezeigt und beschrieben sein. Es versteht sich, dass
Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den Umfang der folgenden
Ansprüche zu verlassen. Insbesondere deckt die vorliegende Erfindung weitere Ausführungsbeispiele
mit irgendwelchen Kombinationen von Merkmalen ab, die von den explizit beschriebenen
Merkmalskombinationen abweichen können.
[0063] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher Kombination
von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen Ausführungsformen
genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren,
auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend
oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den Figuren und der Beschreibung
beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen deren Merkmale
vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen ausgeschlossen
sein. Die Offenbarung umfasst Ausführungsformen, die ausschliesslich die in den Ansprüchen
beziehungsweise in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmale umfasst sowie
auch solche, die zusätzliche andere Merkmale umfassen.
[0064] Im Weiteren schliesst der Ausdruck "umfassen" und Ableitungen davon andere Elemente
oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel "ein" bzw. "eine"
und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen
aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen Schritt erfüllt
sein. Die Begriffe "im Wesentlichen", "etwa", "ungefähr" und dergleichen in Verbindung
mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau
die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe "etwa" und "ungefähr"
im Zusammenhang mit einem gegebenen Zahlenwert oder -bereich kann sich auf einen Wert
beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb 5% oder
innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt.
[0065] Die Einrichtung zur Präsentation von Waren und der Adapter für eine mit einem Trägerabschnitt
und einem Eingreifabschnitt ausgestattete Konsole können auch in den folgenden Ausführungsformen
ausgebildet sein:
[0066] Ausführungsform 1 ist eine Einrichtung zur Präsentation von Waren mit: einer Profilschiene,
die eine Einhängestruktur, eine Einführöffnung, einen Innenraum und einen im Innenraum
angeordneten Stromleiter aufweist; und einer Konsole, die einen Trägerabschnitt, einen
Eingreifabschnitt und einen Adapter mit einem Abgreifabschnitt und einem Federkontakt
aufweist. Dabei sind der Eingreifabschnitt der Konsole und die Einhängestruktur der
Profilschiene dazu ausgestaltet, in einer Wirkverbindung zu stehen, in der die Konsole
durch die Einführöffnung ragend an der Profilschiene befestigt ist, sodass der Abgreifabschnitt
des Adapters der Konsole zumindest teilweise im Innenraum der Profilschiene liegt
und der Federkontakt des Adapters der Konsole am Stromleiter der Profilschiene anliegt.
Der Adapter der Konsole umfasst einen Stellmechanismus, mit dem der Adapter in eine
Schutzposition und in eine von der Schutzposition verschiedene Kontaktposition stellbar
ist. Dabei ist in der Schutzposition der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt bewegt,
dass der Abgreifabschnitt des Adapters die Einführöffnung der Profilscheine passieren
kann, ohne dass der Federkontakt die Profilschiene wesentlich kontaktiert, und in
der Kontaktposition ist der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass der
Federkontakt federnd am Stromleiter anliegt, wenn die Konsole an der Profilschiene
befestigt ist.
[0067] Ausführungsform 2 ist die Einrichtung von Ausführungsform 1, bei der die Einhängestruktur
der Profilschiene eine Reihe von Lochungen umfasst, die zumindest teilweise entlang
der Profilschiene voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0068] Ausführungsform 3 ist die Einrichtung von Ausführungsform 2, bei der die Profilschiene
zwei insbesondere quasi parallele Seitenwände, eine die Seitenwände verbindende Rückwand
und eine die Seitenwände verbindende, der Rückwand gegenüberliegende und mit der Reihe
von Lochungen ausgestattete Vorderwand umfasst.
[0069] Ausführungsform 4 ist die Einrichtung von Ausführungsform 2 oder 3, bei der die Profilschiene
zwei parallele Reihen von Lochungen aufweist.
[0070] Ausführungsform 5 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei der die Profilschiene eine den Stromleiter tragende Stromschiene umfasst, die
im Innenraum und zumindest teilweise entlang der Profilschiene angeordnet ist.
[0071] Ausführungsform 6 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei welcher der Eingreifabschnitt der Konsole eine im Wesentlichen hakenförmige Nase
aufweist.
[0072] Ausführungsform 7 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei der sich der Adapter der Konsole vom Trägerabschnitt zum Eingreifabschnitt erstreckt.
[0073] Ausführungsform 8 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei welcher der Abgreifabschnitt des Adapters der Konsole zumindest teilweise am Eingreifabschnitt
der Konsole angeordnet ist.
[0074] Ausführungsform 9 ist die Einrichtung von Ausführungsform 8, bei welcher der Federkontakt
des Adapters der Konsole zumindest teilweise am Abgreifabschnitt des Adapters angeordnet
ist, sodass er sich zumindest teilweise am Eingreifabschnitt der Konsole befindet.
[0075] Ausführungsform 10 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei welcher der Adapter eine Basis umfasst, von welcher der Abgreifabschnitt ausgeht.
[0076] Ausführungsform 11 ist die Einrichtung von Ausführungsform 10, bei welcher der Abgreifabschnitt
zwischen der Schutzposition und der Kontaktposition zur Basis bewegbar ist.
[0077] Ausführungsform 12 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei welcher der Abgreifabschnitt eine Öffnung aufweist, wobei der Federkontakt in
der Kontaktposition durch die Öffnung hindurch nach aussen ragt.
[0078] Ausführungsform 13 ist die Einrichtung von Ausführungsform 11 und 12, bei welcher
der Abgreifabschnitt des Adapters der Konsole einen Hohlraum aufweist, in dem der
Federkontakt angeordnet ist, wobei in der Kontaktposition der Abgreifabschnitt auf
die Basis zubewegt und in der Schutzposition von der Basis wegbewegt ist.
[0079] Ausführungsform 14 ist die Einrichtung von einer der Ausführungsformen 11 bis 13,
bei welcher der Adapter ein Federelement umfasst, das den Abgreifabschnitt in die
Schutzposition drückt.
[0080] Ausführungsform 15 ist die Einrichtung von einer der Ausführungsformen 11 bis 14,
bei der die Profilschiene einen Anschlag umfasst, wobei der Abgreifabschnitt des Adapters
beim Befestigen der Konsole an der Profilschiene am Anschlag anliegt, sodass der Abgreifabschnitt
vom Anschlag in die Kontaktposition gedrückt wird.
[0081] Ausführungsform 16 ist die Einrichtung von einer der vorangehenden Ausführungsformen,
bei welcher der Federkontakt des Adapters der Konsole einen Federdraht aufweist, der
einen gebogenen Kontaktabschnitt aufweist.
[0082] Ausführungsform 17 ist die Einrichtung von einer der Ausführungsformen 12 bis 15
und 16, bei der in der Kontaktposition der gebogene Kontaktabschnitt des Federdrahts
durch die Öffnung des Abgreifabschnitts hindurch nach aussen ragt.
[0083] Ausführungsform 18 ist ein Adapter für eine mit einem Trägerabschnitt und einem Eingreifabschnitt
ausgestattete Konsole, die zur Befestigung an einer mit einer Einhängestruktur, einer
Einführöffnung, einem Innenraum und einem im Innenraum angeordneten Stromleiter ausgestatteten
Profilschiene vorgesehen ist. Dabei sind der Trägerabschnitt der Konsole und die Einhängestruktur
der Profilschiene dazu ausgestaltet sind, in einer Wirkverbindung zu stehen, in der
die Konsole durch die Einführöffnung ragend an der Profilschiene befestigt ist. Der
Adapter umfasst einen Abgreifabschnitt, einen Federkontakt und einen Stellmechanismus,
mit dem er in eine Schutzposition und in eine von der Schutzposition verschiedene
Kontaktposition stellbar ist. Dabei ist bei an der Konsole montiertem Adapter in der
Schutzposition der Federkontakt so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass der Abgreifabschnitt
des Adapters die Einführöffnung der Profilscheine passieren kann, ohne dass der Federkontakt
die Profilschiene wesentlich kontaktiert, und in der Kontaktposition der Federkontakt
so zum Abgreifabschnitt bewegt, dass der Federkontakt federnd am Stromleiter anliegt,
wenn die Konsole an der Profilschiene befestigt ist.
[0084] Ausführungsform 19 ist der Adapter von Ausführungsform 18, der eine Basis umfasst,
von welcher der Abgreifabschnitt ausgeht.
[0085] Ausführungsform 20 ist der Adapter von Ausführungsform 19, bei dem der Abgreifabschnitt
zwischen der Schutzposition und der Kontaktposition zur Basis bewegbar ist.
[0086] Ausführungsform 21 ist der Adapter von Ausführungsform 19 oder 20, bei dem der Abgreifabschnitt
eine Öffnung aufweist, wobei der Federkontakt in der Kontaktposition durch die Öffnung
hindurch nach aussen ragt.
[0087] Ausführungsform 22 ist der Adapter von Ausführungsform 20 und 21, bei dem der Abgreifabschnitt
einen Hohlraum aufweist, in dem der Federkontakt angeordnet ist, wobei in der Kontaktposition
der Abgreifabschnitt auf die Basis zubewegt und in der Schutzposition von der Basis
wegbewegt ist.
[0088] Ausführungsform 23 ist der Adapter von einer der Ausführungsformen 20 bis 22, bei
dem der Adapter ein Federelement umfasst, das den Abgreifabschnitt in die Schutzposition
drückt.
[0089] Ausführungsform 24 ist der Adapter von einer der Ausführungsformen 19 bis 23, bei
dem der Federkontakt einen Federdraht aufweist, der einen gebogenen Kontaktabschnitt
aufweist.
[0090] Ausführungsform 25 ist der Adapter von einer der Ausführungsformen 21 bis 23 und
24, bei dem in der Kontaktposition der gebogene Kontaktabschnitt des Federdrahts durch
die Öffnung des Abgreifabschnitts hindurch nach aussen ragt.
1. Einrichtung (1) zur Präsentation von Waren mit
einer Profilschiene (2), die eine Einhängestruktur (231), eine Einführöffnung (231),
einen Innenraum und einen im Innenraum angeordneten Stromleiter (242) aufweist, und
einer Konsole (3), die einen Trägerabschnitt (32), einen Eingreifabschnitt (31) und
einen Adapter (4) mit einem Abgreifabschnitt (42) und einem Federkontakt (45) aufweist,
wobei
der Eingreifabschnitt (31) der Konsole (3) und die Einhängestruktur (231) der Profilschiene
(2) dazu ausgestaltet sind, in einer Wirkverbindung zu stehen, in der die Konsole
(3) durch die Einführöffnung (231) ragend an der Profilschiene (2) befestigt ist,
sodass der Abgreifabschnitt (42) des Adapters (4) der Konsole (3) zumindest teilweise
im Innenraum der Profilschiene (2) liegt und der Federkontakt (45) des Adapters (4)
der Konsole (3) am Stromleiter (242) der Profilschiene (2) anliegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Adapter (4) der Konsole (3) einen Stellmechanismus umfasst, mit dem der Adapter
(4) in eine Schutzposition und in eine von der Schutzposition verschiedene Kontaktposition
stellbar ist, wobei
in der Schutzposition der Federkontakt (45) so zum Abgreifabschnitt (42) bewegt ist,
dass der Abgreifabschnitt (42) des Adapters (4) die Einführöffnung (231) der Profilscheine
passieren kann, ohne dass der Federkontakt (45) die Profilschiene (2) wesentlich kontaktiert,
und
in der Kontaktposition der Federkontakt (45) so zum Abgreifabschnitt (42) bewegt ist,
dass der Federkontakt (45) federnd am Stromleiter (242) anliegt, wenn die Konsole
(3) an der Profilschiene (2) befestigt ist.
2. Einrichtung (1) nach Anspruch 1, bei der die Einhängestruktur (231) der Profilschiene
(2) eine Reihe von Lochungen (231) umfasst, die zumindest teilweise entlang der Profilschiene
(2) voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Profilschiene (2) vorzugsweise
zwei insbesondere quasi parallele Seitenwände (21), eine die Seitenwände (21) verbindende
Rückwand (22) und eine die Seitenwände (21) verbindende, der Rückwand (22) gegenüberliegende
und mit der Reihe von Lochungen (231) ausgestattete Vorderwand (23) umfasst.
3. Einrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Profilschiene (2) eine den Stromleiter
(242) tragende Stromschiene (24) umfasst, die im Innenraum und zumindest teilweise
entlang der Profilschiene (2) angeordnet ist.
4. Einrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der sich der Adapter (4)
der Konsole (3) vom Trägerabschnitt (32) zum Eingreifabschnitt (31) erstreckt.
5. Einrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Abgreifabschnitt
(42) des Adapters (4) der Konsole (3) zumindest teilweise am Eingreifabschnitt (31)
der Konsole (3) angeordnet ist, wobei der Federkontakt (45) des Adapters (4) der Konsole
(3) vorzugsweise zumindest teilweise am Abgreifabschnitt (42) des Adapters (4) angeordnet
ist, sodass er sich zumindest teilweise am Eingreifabschnitt (31) der Konsole (3)
befindet.
6. Einrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Adapter (4)
eine Basis (41) umfasst, von welcher der Abgreifabschnitt (42) ausgeht, wobei der
Abgreifabschnitt (42) vorzugsweise zwischen der Schutzposition und der Kontaktposition
zur Basis (41) bewegbar ist.
7. Einrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Abgreifabschnitt
(42) eine Öffnung (421) aufweist, wobei der Federkontakt (45) in der Kontaktposition
durch die Öffnung (421) hindurch nach aussen ragt.
8. Einrichtung (1) nach Anspruch 6 und 7, bei welcher der Abgreifabschnitt (42) des Adapters
(4) der Konsole (3) einen Hohlraum (422) aufweist, in dem der Federkontakt (45) angeordnet
ist, wobei in der Kontaktposition der Abgreifabschnitt (42) auf die Basis (41) zubewegt
und in der Schutzposition von der Basis (41) wegbewegt ist.
9. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei welcher der Adapter (4) ein
Federelement (43) umfasst, das den Abgreifabschnitt (42) in die Schutzposition drückt.
10. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei der die Profilschiene (2) einen
Anschlag (243) umfasst, wobei der Abgreifabschnitt (42) des Adapters (4) beim Befestigen
der Konsole (3) an der Profilschiene (2) am Anschlag (243) anliegt, sodass der Abgreifabschnitt
(42) vom Anschlag (243) in die Kontaktposition gedrückt wird.
11. Einrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Federkontakt
(45) des Adapters (4) der Konsole (3) einen Federdraht (45) aufweist, der einen gebogenen
Kontaktabschnitt (451) aufweist.
12. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 10 und 11, bei der in der Kontaktposition
der gebogene Kontaktabschnitt (451) des Federdrahts (45) durch die Öffnung (421) des
Abgreifabschnitts (42) hindurch nach aussen ragt.
13. Adapter (4) für eine mit einem Trägerabschnitt (32) und einem Eingreifabschnitt (31)
ausgestattete Konsole (3), die zur Befestigung an einer mit einer Einhängestruktur
(231), einer Einführöffnung (231), einem Innenraum und einem im Innenraum angeordneten
Stromleiter (242) ausgestatteten Profilschiene (2) vorgesehen ist, wobei der Trägerabschnitt
(32) der Konsole (3) und die Einhängestruktur (231) der Profilschiene (2) dazu ausgestaltet
sind, in einer Wirkverbindung zu stehen, in der die Konsole (3) durch die Einführöffnung
(231) ragend an der Profilschiene (2) befestigt ist, umfassend
einen Abgreifabschnitt (42) und einen Federkontakt,
gekennzeichnet durch
einen Stellmechanismus, mit dem er in eine Schutzposition und in eine von der Schutzposition
verschiedene Kontaktposition stellbar ist, wobei bei an der Konsole (3) montiertem
Adapter
in der Schutzposition der Federkontakt (45) so zum Abgreifabschnitt (42) bewegt ist,
dass der Abgreifabschnitt (42) des Adapters (4) die Einführöffnung (231) der Profilscheine
passieren kann, ohne dass der Federkontakt (45) die Profilschiene (2) wesentlich kontaktiert,
und
in der Kontaktposition der Federkontakt (45) so zum Abgreifabschnitt (42) bewegt ist,
dass der Federkontakt (45) federnd am Stromleiter (242) anliegt, wenn die Konsole
(3) an der Profilschiene (2) befestigt ist.
14. Adapter (4) nach Anspruch 13, bei dem der Adapter (4) ein Federelement (43) umfasst,
das den Abgreifabschnitt (42) in die Schutzposition drückt.
15. Adapter (4) nach Anspruch 13 oder 14, bei dem der Federkontakt (45) einen Federdraht
aufweist, der einen gebogenen Kontaktabschnitt aufweist, wobei in der Kontaktposition
der gebogene Kontaktabschnitt des Federdrahts vorzugsweise durch die Öffnung (421)
des Abgreifabschnitts (42) hindurch nach aussen ragt.