[0001] Die Erfindung betrifft eine LED-Leuchte umfassend ein längserstrecktes Trägerprofil
mit einem Bodenbereich und zwei von dem Bodenbereich vorspringende, mit einem Abstand
parallel zueinander verlaufende Schenkel, welche jeweils eine Außenwandung des Trägerprofils
bilden, insbesondere wobei das Trägerprofil durch die Schenkel und den Bodenbereich
zumindest im Wesentlichen U-Profil-förmig ausgebildet ist, und weiterhin umfassend
ein Einsatzprofil, welches in dem Trägerprofil mittels einer bevorzugt wieder lösbaren
Schnapp- und/oder Rastverbindung befestigt ist, und weiterhin umfassend eine Vielzahl
von Leuchtdioden, insbesondere auf einer bandförmigen Platine in der Längserstreckungsrichtung
nebeneinander gereihte Leuchtdioden, die am/im Trägerprofil und/oder am/im Einsatzprofil
befestigt sind.
[0002] LED-Leuchten dieser Art sind im Stand der Technik in vielfältiger Ausführung bekannt.
[0003] Die Anordnung der Schenkel des Trägerprofils zu dessen Bodenbereich ist dabei häufig
derart, dass die Schenkel unter einem rechten Winkel zum Bodenbereich ausgerichtet
sind. Wenngleich diese Ausführung auch für die Erfindung bevorzugt ist, ist diese
nicht hierauf beschränkt. Die Schenkel können hier auch in von 90 Grad abweichenden
Winkeln zum Bodenbereich angeordnet sein, verlaufen jedoch in der Längserstreckungsrichtung
parallel zueinander.
[0004] Eine häufige Ausführung liegt darin, dass z.B. das Trägerprofil aus einem Aluminium-Stangpress-Profil
ausgebildet ist, auf dessen Bodenbereich ein bevorzugt flexibles LED-Band mit vielen
in einer Reihe nebeneinander angeordneten LED's aufgeklebt werden kann.
[0005] Das Einsatzprofil wird im Stand der Technik häufig durch eine transluzente Abdeckung
ausgebildet, die das Trägerprofil mit dem darin befindlichen LED-Band lichtdurchlässig
verschließt.
[0006] In anderen bekannten Ausführungen kann es auch vorgesehen sein, dass die LED's, insbesondere
wiederum an einer bandförmigen bevorzugt flexiblen Platine aufgereihte LED's, an bzw.
in dem Einsatzprofil angeordnet sind.
[0007] Besonders bei ersterer Ausführung ist es bekannt, die Schnapp- bzw. Rastverbindung
zwischen den freien Enden der die Außenwand bildenden Schenkel und dem Einsatzprofil
auszubilden. Bei zweiter Ausführung kann dies ebenso der Fall sein, es sind aber auch
Ausführungen bekannt, bei denen der Boden des Einsatzprofils mit dem Boden des Trägerprofils
rastend verbunden wird.
[0008] Beide Ausführungen haben im Prinzip gemeinsam, dass bei einer Montage zunächst das
Trägerprofil an einem Montageuntergrund, z.B. einer Wand oder Decke befestigt wird.
Evtl. Unebenheiten des Montageuntergrundes übertragen sich hierbei regelmäßig auf
das Trägerprofil.
[0009] Die zwischen Trägerprofil und Einsatzprofil ausgebildete Schnapp- und/oder Rastverbindung
ist darauf ausgelegt, dass beide Profile eine ideale gerade Längserstreckung aufweisen,
insbesondere keine Verwindung eines der Profile um die Längsrichtung vorliegt.
[0010] Liegt beim Trägerprofil nach der Montage ein nicht mehr idealer Verlauf vor, so erschwert
sich die Verbindung beider Profile, da bei der Befestigung das Einsatzprofil an den
nicht optimalen Verlauf des Trägerprofiles durch Krafteinwirkung angepasst werden
muss, damit die korrespondierend ausgebildeten Befestigungselemente der Verbindung
in gegenseitigen Eingriff gelangen.
[0011] Verwindungen des Bodenbereiches am Trägerprofil führen z.B. dazu, dass die für eine
Schnapp- und/oder Rastverbindung vorgesehenen freien Schenkelenden des Trägerprofils
in der Längsrichtung nicht mehr ideal parallel verlaufen, so dass die korrespondierenden
Befestigungselemente der beiden Profile in ihrer Lage nicht mehr exakt zueinanderpassen.
[0012] Dies mag zwar z.B. noch mit wenig Aufwand möglich sein, wenn das Einsatzprofil eine
genügende Flexibilität aufweist, z.B. wenn dieses nur eine lichtdurchlässige Abdeckung
aus einem biegbaren Kunststoff darstellt.
[0013] Gerade aber, wenn das Einsatzprofil auch gleichzeitig die LED's aufnimmt, ist dieses
häufig aus einem Metall ausgebildet, das deutlich geringere Verbiegungen bei der Montage
zulässt. Werden die Bodenbereiche beider Profile miteinander verbunden, so bilden
diese konstruktionsbedingt weiterhin die biegesteifsten Bereiche eines Profils, so
dass Verwindungen an dieser Stelle besonders problematisch sind.
[0014] Demnach kann es durch Krafteinwirkungen zu Beschädigungen kommen. Weiterhin kann
es vorkommen, dass nach einer erfolgreichen Verbindung die beiden Profile nicht optimal
zueinander ausgerichtet sind, was unansehnlich sein kann.
[0015] Werden darüber hinaus solche Trägerprofile mit Mörtel fest verputzt, so hindert der
Mörtel nach der Aushärtung jegliche Bewegung des Trägerprofils, was das Einsetzen
eines Einsatzprofiles zumindest erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht.
[0016] Somit ist es eine Aufgabe der Erfindung eine LED-Leuchte der eingangs genannten Art
bereit zu stellen, die eine höhere Toleranz bei der durchzuführenden Verbindung zwischen
Trägerprofil und Einsatzprofil aufweist, sich somit die beiden Profile einfacher miteinander
verbinden lassen. Eine weitere Aufgabe liegt darin, besonders die Trägerprofile für
eine Unterputz-Anwendung geeignet zu gestalten.
[0017] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass im Inneren des Trägerprofils
zwischen den beiden die Außenwandung bildenden Schenkeln und parallel zu diesen verlaufend
zwei zueinander beabstandete Befestigungsschenkel angeordnet sind, wobei jeder Befestigungsschenkel
ein zum Bodenbereich weisendes festes Ende, insbesondere am Bodenbereich befestigtes
festes Ende aufweist und ein vom Bodenbereich abgewandtes freies Ende aufweist, das
zu den die Außenwandung bildenden Schenkeln kontaktfrei und relativ zu diesen beweglich
ist, insbesondere in Abstandsrichtung zwischen den Schenkeln beweglich ist, wobei
die lösbare Schnapp- und/oder Rastverbindung zwischen dem Einsatzprofil und den beiden
freien Enden der Befestigungsschenkel ausgebildet ist.
[0018] Die Befestigungsschenkel weisen dabei bevorzugt eine Länge ausgehend vom Bodenbereich
auf, die geringer ist als die Länge der die Außenwand bildenden Schenkel, was zur
Folge hat, dass die freien Enden der Befestigungsschenkel idealerweise vollständig
im Inneren des Trägerprofils liegen, also hinter die Öffnungsebene des Trägerprofils
zurücktreten. Der eigentliche Befestigungsbereich beider Profile ist somit in der
später verbundenen Ausführung von außen nicht mehr sichtbar.
[0019] Des Weiteren ist die Ausbildung der Befestigung durch die Realisierung an den innenliegenden
Befestigungsschenkeln statt an den außenliegenden Schenkel näher an der Mittenlängsachse
des Trägerprofiles, so dass sich auftretende Verwindungen nur in geringeren Maße auswirken
als dies bei den freien Schenkelenden der äußeren Schenkel der Fall ist.
[0020] Bei Einsatzprofilen, die mit einem dem Boden des Einsatzprofiles nahen Bereich am
den Befestigungsschenkeln befestigt werden, macht sich vorteilhaft bemerkbar, dass
trotz der vergleichsweise großen Steifigkeit des Einsatzprofiles an dieser Stelle
sich eine genügend große Flexibilität bei den freien Enden der innen liegenden Befestigungsschenkel
ergibt, so dass sich hierdurch die Befestigung beider Profile vereinfacht.
[0021] Vorteilhafterweise können die Trägerprofile einer erfindungsgemäßen Leuchte mit Mörtel
verputzt werden. Da die Befestigungsfunktion durch das innere Paar von Befestigungsschenkeln
ausgeübt wird, ist es für die Befestigung unerheblich, wenn der ausgehärtete Mörtel
eine Bewegung der äußeren Schenkel verhindern würde, da die inneren Befestigungsschenkel
beweglich bleiben.
[0022] Mechanische Kräfte die durch die Rastfunktion beim Einsetzten des Einsatzprofiles
in das Trägerprofil einwirken, werden hierdurch von der Putz- oder Mörtelschicht mechanisch
entkoppelt.
[0023] Bevorzugt kann die Erfindung vorsehen, dass das Einsatzprofil zwei über die Längserstreckung
des Einsatzprofils verlaufende, zueinander parallele, insbesondere an sich gegenüberliegenden
Seiten angeordnete Rastnuten aufweist. Es kann in dieser Ausführung vorgesehen sein,
dass die Befestigungsschenkelenden in Richtung zu den Nuten weisende Rastvorsprünge
haben, die in die Nuten eingreifen.
[0024] Bei einem Einsatzprofil, dass durch ein U-Profil ausgebildet ist oder zumindest ein
solches umfasst können demnach bevorzugt die Rastnuten aussenseitig an den Schenkeln
des U-Profils angeordnet sein.
[0025] Bevorzugt kann jede Rastnut in Richtung zum nahen benachbarten Befestigungsschenkel
offen ausgebildet sein, wobei in jede der Rastnuten ein korrespondierend ausgebildeter
Rastvorsprung am freien Ende des jeweiligen nahen Befestigungsschenkels eingreift.
[0026] Es ist ebenso möglich am Einsatzprofil in Längsrichtung erstreckte Vorsprünge vorzusehen,
insbesondere die nach außen weisen und korrespondierende Rastnuten an den freien Schenkelenden,
insbesondere die nach innen offen sind.
[0027] Bevorzugt sieht die Erfindung vor, dass die Schnapp- und/oder Rastverbindung zwischen
dem Einsatzprofil und den beiden freien Enden der Befestigungsschenkel die einzige
Befestigung ist, mittels der das Einsatzprofil gegen ein Entnehmen aus dem Trägerprofil
gesichert ist. Hier kann es besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die freien Enden
der Schenkel des Trägerprofils zum Einsatzprofil entweder komplett kontaktfrei sind
oder bei einem Kontakt an dem Einsatzprofil nur lose anliegend sind. Dabei wird bevorzugt
unter einem losen Anliegen verstanden, dass durch den Kontakt keine Haltekraft ausgeübt
wird, die einer Entformung von Einsatzprofil und Trägerprofil entgegenwirkt.
[0028] Bei einer komplett kontaktfreien Ausbildung kann die Erfindung vorsehen, dass zwischen
den freien Enden des Schenkels des Trägerprofils und dem Einsatzprofil eine Schattenfuge
ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass bei einer montagebedingten Verwindung
zwar ggfs. die Schattenfuge nicht exakt gleichmäßig ist, dies ist jedoch für das menschliche
Auge nicht oder allenfalls wenig auffällig, so dass durch das Vorsehen einer Schattenfuge
solche auftretenden Ungenauigkeiten optisch kaschiert werden.
[0029] Die Erfindung kann auch vorsehen, insbesondere in Anwendungen, in denen Schattenfugen
unerwünscht sind, dass das Einsatzprofil die lichtaustrittsseitigen Stirnflächen der
Schenkel des Trägerprofils zumindest teilweise überdeckt. Es kann so ermöglicht werden,
dass bei Verwindungen trotz Abweichung des Profilverlaufes von der Ideallinie immer
eine solche zumindest teilweise Überdeckung vorliegt, so dass sich dem Auge des Betrachters
kein sichtbarer Spalt darbietet und die Erscheinung auch bei nicht idealer Montage
harmonisch ist.
[0030] Insbesondere kann die Konstruktion hier bei einer nur teilweisen Überdeckung vorsehen,
dass ein Oberflächenbereich des Einsätzprofils mit der in Lichtaustrittsrichtung am
weitesten außen liegenden Kante der Schenkelenden, insbesondere von sich in Lichtaustrittsrichtung
verjüngenden Schenkelenden, in derselben Ebene liegt. Zur Ausbildung einer solchen
Verjüngung können die Schenkelenden z.B. eine Anfasung aufweisen. Diese angefaste
Fläche der Schenkelenden kann einer korrespondierenden Fase am Einsatzprofil gegenüberliegen
und von dieser zumindest teilweise überdeckt sein.
[0031] Eine mögliche Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen, dass das Einsatzprofil
eine transluzente, insbesondere opake Abdeckung des Innenraumes des Trägerprofils
ausbildet. In dieser aber auch anderen Ausführungen des Einsatzprofils können die
Leuchtdioden der erfindungsgemäßen LED-Leuchte am Trägerprofil angeordnet sein, z.B.
auf dessen Bodenbereich. Die Leuchtdioden können auch an/in einem Einsatzprofil befestigt
sind.
[0032] Ein als Abdeckung ausgebildetes Einsatzprofil kann z.B. als ein zum Bodenbereich
des Trägerprofils offenes im Querschnitt U-förmiges Profil ausgebildet sein, dessen
Schenkel innen zwischen den Befestigungsschenkeln liegen.
[0033] In dieser Ausführung sind somit Trägerprofil und Einsatzprofil jeweils U-profilförmig
mit entgegengesetzten Öffnungsrichtungen.
[0034] Leuchtdioden können hier z.B. zwischen den Schenkeln der Abdeckung an dieser befestigt
sein, z.B. an der innen liegenden Fläche des die Schenkel verbindenden Bereiches,
oder gemäß obiger Erwähnung am Boden des Trägerprofils.
[0035] Ein Einsatzprofil kann auch einen Bodenbereich mit seitlich daran angrenzenden vom
Bodenbereich abstehenden Schenkeln aufweisen, insbesondere wodurch zumindest nahe
des Bodenbereichs eine U-Profilform des Einsatzprofils ausgebildet ist, wobei der
Innenbereich des Einsatzprofils in derselben Richtung offen ist wie der Innenbereich
des Trägerprofils und im Innenbereich des Einsatzprofils eine Vielzahl von Leuchtdioden
angeordnet ist.
[0036] Bei dieser Ausführung kann z.B. die Außenfläche des Bodens des Einsatzprofils nach
dem Einsetzen die Innenfläche des Bodens des Trägerprofils kontaktieren oder mit Abstand
nahe zu diesem Boden angeordnet sein. Ein solches Einsatzprofil kann nach außen hin,
insbesondere in Lichtabstrahlrichtung der im Einsatzprofil angeordneten Leuchtdioden
offen sein.
[0037] Das Einsatzprofil kann hingegen auch allseitig geschlossen sein oder geschlossen
sein bis auf die in der Längserstreckungsrichtung liegenden Stirnseiten.
[0038] Z.B. kann ein solches Einsatzprofil ein U-förmiges Profil umfassen, das so im Trägerprofil
angeordnet ist, dass dessen Innenraum - sofern er als nicht verschlossen angenommen
wird - in derselben Richtung offen ist, wie das Trägerprofil. Ein solches U-Profil
des Einsatzprofiles kann durch einen Deckel verschlossen sein, so dass der Deckel
und das U-Profil insgesamt das Einsatzprofil bilden. Der Deckel des Einsatzprofiles
kann durch eine Schnapp- und/oder Rastverbindung an den freien Schenkelenden des U-Profils
des Einsatzprofiles befestigt sein. Ggfs. kann nur der in Lichtabstrahlrichtung liegende
Deckel des Einsatzprofiles transluzent und/oder opak ausgebildet sein.
[0039] Das durch einen Deckel geschlossene Einsatzprofil kann gegenüber der vorgenannten
Orientierung von dessen U-Profil auch um 180 Grad um die Längsachse gedreht im Trägerprofil
befestigt sein. In diesem Fall wird zumindest der Boden des Einsatzprofiles, also
der Bereich zwischen den Schenkel des U-Profils oder zumindest das ganze U-Profil
transluzent und/oder opak ausgebildet. Der Deckel, der dem Boden des Trägerprofils
zugewiesen ist, kann innenseitig die Leuchtdioden tragen und kann sowohl lichtdurchlässig
und/oder opak oder auch lichtundurchlässig sein.
[0040] Die im Inneren des Einsatzprofiles oder dem Trägerprofil angeordneten Leuchtdioden
können in jeder möglichen Ausführung z.B. auf einer bandförmigen Platine, insbesondere
flexiblen Platine nebeneinander in der Längsrichtung gereiht sein.
[0041] Die Erfindung kann bei den genannten oder auch anderen nicht genannten Ausführungen
eines Einsatzprofiles vorsehen, dass die Rast- und/oder Schnapp-Verbindung zwischen
dem Einsatzprofil und dem Trägerprofil in einer Höhe über dem Bodenbereich des Trägerprofils
ausgebildet ist, die größer ist als 50% der Gesamthöhe der jeweils eine Außenwand
bildenden Schenkel gemessen zwischen dem Bodenbereich des Trägerprofils und den oberen
freien Enden von dessen Schenkeln.
[0042] Die Erfindung kann auch vorsehen, dass die Schnapp- und/oder Rastverbindung zwischen
den freien Enden der Befestigungsschenkel und dem Einsatzprofil, insbesondere den
Schenkeln eines ein U-Profil umfassenden Einsatzprofils, bevorzugt den an den Bodenbereich
angrenzenden festen Enden der Schenkel ausgebildet ist in einer Höhe über dem Bodenbereich
des Trägerprofils, die kleiner ist als 50% der Gesamthöhe der jeweils eine Außenwand
bildenden Schenkel des Trägerprofils gemessen zwischen dem Bodenbereich des Trägerprofils
und den oberen freien Enden der Schenkel.
[0043] Alle Arten der Befestigung und Ausbildung des Einsatzprofiles können vorsehen, dass
dieses nach Befestigung im Trägerprofil nicht über die Öffnungsebene des Trägerprofiles
übersteht, insbesondere die durch die Oberkanten von dessen beiden Schenkel definiert
ist.
[0044] Bei allen möglichen Ausführungen kann die Erfindung weiterhin vorsehen, dass ein
jeweils eine Außenwand bildendender Schenkel des Trägerprofils betrachtet im Querschnitt
senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung an seinem jeweiligen freien bzw. in
Lichtaustrittsrichtung liegenden Endbereich einen in Richtung zum gegenüberliegenden
Schenkel des Trägerprofils gekrümmten, insbesondere teilkreisförmig gekrümmten Verlauf
aufweist.
[0045] Insbesondere durch einen solchen genannten Verlauf aber auch durch andere konstruktive
Ausgestaltung kann die Erfindung vorsehen, dass das freie Ende eines jeweiligen eine
Außenwand bildenden Schenkels des Trägerprofils gegenüber dem festen Ende desselben
Schenkels versetzt angeordnet ist, bevorzugt in Richtung zum gegenüberliegenden Schenkel
versetzt angeordnet ist, insbesondere also in der Richtung der Beabstandung der beiden
Schenkel, bzw. im Fachmannsverständnis in der Breitenrichtung einer Leuchte. Dies
kann z.B. auch durch einen im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung betrachteten
geradlinigen aber von 90 Grad zum Bodenbereich abweichenden und zum gegenüberliegenden
Schenkel geneigten Verlauf eines Schenkels erzielt werden.
[0046] Durch eine solche Versetzung, kann bevorzugt bewirkt werden, dass das freie Ende
eines jeweiligen Schenkels des Trägerprofils über dem freien Ende eines innen daneben
liegenden Befestigungsschenkels angeordnet ist. Diese Übereinander-Anordnung der Schenkelenden
kann z.B. so sein, dass die zum Inneren des Trägerprofils weisende Fläche eines oberen
Endes eines Schenkels des Trägerprofils in Höhenrichtung fluchtend angeordnet ist
mit der zum Inneren weisenden Fläche eines Befestigungsschenkels.
[0047] Durch die Versetzung des freien Endes des jeweiligen Schenkels vom Trägerprofil nach
innen in Richtung zum gegenüberliegenden Schenkel, die z.B. durch den genannten gekrümmten
Verlauf oder eine Neigung des Schenkels realisiert ist, wird am jeweiligen Schenkel
ein Flächenbereich realisiert, mit einem Mörtel der z.B. mit einem Mörtel überputzbar
ist nämlich z.B. der äußere Flächenbereich der genannten Krümmung oder insgesamt eines
geneigten Schenkels und der im ausgehärteten Mörtel einen hinterschnittenen Bereich
erzeugt, wodurch die erfindungsgemäße Leuchte besonders gut in den Mörtel integriert
ist.
[0048] Bei einer möglichen Ausführung des Einsatzprofils kann es auch vorgesehen sein, dass
dieses einen Bodenbereich mit seitlich daran angrenzenden vom Bodenbereich abstehenden
Schenkeln aufweist, insbesondere wodurch zumindest nahe des Bodenbereichs eine U-Profilform
des Einsatzprofils ausgebildet ist, im Wesentlichen, wie es zuvor beschrieben wurde,
insbesondere wobei in dieser genannten Ausführung kein Deckel vorgesehen ist.
[0049] Hier kann der Innenbereich des Einsatzprofils in derselben Richtung offen sein, wie
der Innenbereich des Trägerprofils und im Innenbereich des Einsatzprofils kann eine
Vielzahl von Leuchtdioden angeordnet sein, wobei die Schnapp- und/oder Rastverbindung
zwischen den freien Enden der Befestigungsschenkel im Trägerprofil und den Schenkeln
des Einsatzprofils, bevorzugt den an dessen Bodenbereich angrenzenden festen Enden
der Schenkel des Einsatzprofils ausgebildet sein.
[0050] Die Erfindung kann hier vorsehen, dass in ein solches Einsatzprofil seinerseits ein
LED-Leuchtenkörper eingesetzt ist, der Leuchtdioden umfasst, insbesondere wie zuvor
genannt am Platinen-Band in Längsrichtung gereihte Leuchtdioden.
[0051] Bei dieser Ausführung wird somit der LED-Leuchtenkörper mittelbar über das Einsatzprofil
im Trägerprofil gehalten, insbesondere was einen nochmaligen Toleranzbereich bei der
Verbindung der Komponenten schaffen kann, da das Einsatzprofil an den beweglichen
Enden der Befestigungsschenkel des Trägerprofiles befestigt ist und der LED-Leuchtenkörper
an ebenso beweglichen Schenkel des Einsatzprofiles.
[0052] Eine besonders bevorzugte Ausführung kann hier vorsehen, dass im Einsatzprofil der
LED-Leuchtenkörper durch die Schenkel des Einsatzprofils um die Längserstreckungsrichtung
drehbar gehalten ist, bevorzugt stufenlos drehbar gehalten ist. Hierbei kann weiter
bevorzugt, eine Drehung des LED-Leuchtenkörpers durch Reibschluß zwischen den sich
kontaktierenden Flächen von LED-Leuchtenkörper und Schenkeln des Einsatzprofiles gehemmt
sein. Somit ist ein LED-Leuchtenkörper um die Längsrichtung drehbar und in jeder gewählten
Drehposition selbsthemmend festgehalten.
[0053] Hierfür kann bevorzugt der Außenquerschnitt des LED-Leuchtenkörpers betrachtet senkrecht
zur Längserstreckung teilkreisförmig ausgebildet sein, insbesondere um mehr als 200
Grad teilkreisförmig ausgebildet sein.
[0054] Die Erfindung kann hier vorsehen, dass im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
betrachtet in einem für die Aufnahme des LED-Leuchtenkörpers vorgesehenen Bereich
des Einsatzprofiles sich der Abstand der Schenkel des Einsatzprofils in Richtung zu
den freien Schenkelenden zunächst vergrößert und hiernach verkleinert. Dadurch wird
erreicht, dass die Schenkel des Einsatzprofiles den LED-Leuchtenkörper umschließend
festhalten.
[0055] Z.B. kann hierfür der Schenkverlauf von festen zum freien Ende polygonal sein und
besonders bevorzugt in diesem Bereich die aufeinander zuweisenden Schenkelflächen
teilkreisförmig ausgebildet sein, insbesondere mit einem Teilkreisdurchmesser, der
dem Teilkreisdurchmesser des im Querschnitt korrespondierend teilkreisförmig ausgebildeten
LED-Leuchtenkörpers entspricht, insbesondere so, dass die teilkreisförmig ausgebildeten
Flächen der Schenkel, die teilkreisförmigen Flächen des LED-Leuchtenkörpers formschlüssig
umgreifen.
[0056] In einer Weiterbildung aller möglichen Ausführungen kann es vorgesehen sein, dass
innen am Bodenbereich des Trägerprofils zwischen den Befestigungsschenkeln in Längsnuten
einliegende längserstreckte spannungsführende Kontaktstreifen angeordnet sind, die
kontaktiert sind von gegenüberliegenden Schleifkontakten am Einsatzprofil, bevorzugt
die in Längsnuten außen am Boden des Einsatzprofils angeordnet sind, wobei die Schleifkontakte
des Einsatzprofils elektrisch kontaktiert sind mit den Leuchtdioden des LED-Leuchtenkörpers.
[0057] Dabei können z.B. die Längsnute der spannungsführenden Kontaktstreifen in einem zum
Trägerprofil separaten Streifenelement angeordnet sein, das in das Trägerprofil zwischen
dessen Befestigungsschenkeln eingelegt ist.
[0058] Bei sämtlichen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen LED-Leuchte kann die gesamte
Leuchte in Mörtel einputzbar und/oder für Hohlraumdecken /-wände geeignet ausgeführt
werden.
[0059] Z.B. können im Bereich der freien Enden der Schenkel des Trägerprofils beabstandet
zur lichtaustrittsseitigen Stirnfläche der Schenkelenden des Trägerprofils nach außen
in Richtung der Beabstandung zwischen den Schenkeln vorspringende und über die Längsrichtung
des Trägerprofils erstrecke Laschen angeordnet sein. Diese können in einer Ebene parallel
beabstandet zur Bodenebene des Trägerprofils liegen und mit Mörtel überputzbare Flächen
ausbilden.
[0060] Der Abstand der Oberseiten der Laschen zur lichtaustrittsseitigen Stirnfläche der
Schenkelenden des Trägerprofils kann so bemessen sein, dass er einer üblichen Dicke
einer Spachtelschicht entspricht, die z.B. auf üblichen Trockenbauplatten, z.B. aus
Gips angebracht wird, insbesondere also 1 bis 3 mm.
[0061] Die Erfindung kann auch vorsehen, dass der Bodenbereich des Trägerprofils in der
Richtung der Beabstandung der Schenkel eine Breite aufweist, die größer ist als der
Abstand der die Außenwand bildenden Schenkel, wodurch der Bodenbereich von den Schenkeln
abstehende mit einem Mörtel überputzbare Laschen ausbildet, insbesondere mit einer
strukturierten, bevorzugt gerillten Oberfläche. Die Höhe der freien Enden der Schenkel
des Trägerprofils über der Oberseite der Laschen entspricht einer Dicke einer Mörtelschicht,
in die dieses Profil eingeputzt werden kann. Bevorzugt ist diese Höhe kleiner 15 mm,
weiter bevorzugt kleiner gleich 10 mm.
[0062] Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Figuren näher beschrieben.
[0063] Die Figuren 1A, 1B und 1C zeigen in mehreren Ansichten eine erste mögliche Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Leuchte im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
der Leuchte. Nicht dargestellt sind ggfs. eingesetzte stirnseitige Abschlußkappen
der Leuchte. Der gezeigte Querschnitt ist somit zumindest zwischen solchen eventuellen
Abschlußkappen über die gesamte Längserstreckung identisch.
[0064] Die Leuchte umfasst ein Trägerprofil 1, ein Einsatzprofil 2 aus den Teilelementen
2a und 2b und eine Anordnung 3 von einer Vielzahl von Leuchtdioden 3a, die auf einer
bevorzugt flexiblen bandförmigen Platine 3b in Längserstreckungsrichtung gereiht nebeneinander
angeordnet sind.
[0065] Das Trägerprofil weist zwei beabstandete parallel verlaufende Schenkel 1a auf, die
zwei Außenwände des Trägerprofils 1 bzw. auch der gesamten Leuchte bilden. Parallel
verlaufend zu diesen Schenkeln 1a sind im Inneren des Trägerprofils 1 zwei beabstandete
Befestigungsschenkel 1b vorgesehen, deren Höhe über dem Bodenbereich 1c kleiner ist
als die Höhe der Schenkel 1a.
[0066] Die oberen freien Enden der Befestigungsschenkel 1b weisen nach innen gerichtete
Rastvorsprünge 1d auf, die vorgesehen sind, um in korrespondierende Rastnuten 2c am
Einsatzprofil 2 einzugreifen.
[0067] Die oberen freien Enden 1e der Schenkel 1a sind gegenüber den fest an den Bodenbereich
angebundenen Enden der Schenkel 1a jeweils nach innen in Richtung zum gegenüberliegenden
Schenkel 1a versetzt und hier über den freien Enden 1d der Befestigungsschenkel 1b
angeordnet. Die Versetzung ist hier realisiert durch einen Verlauf der Schenkel 1a,
der im Bereich vor den freien Enden 1e zunächst in richtung zum gegenüberliegenden
Schenkel 1a teilkreisförmig, hier bevorzugt um 90 Grad gekrümmt ist und hiernach nach
oben abknickt, um ein freies Ende 1e auszubilden, das auf dem letzten Stück seiner
Erstreckung zum unteren Bereich des Schenkels 1a parallel versetzt verläuft.
[0068] Das hier untere Teil 2a des Einsatzprofiles 2 ist im Wesentlichen U-Förmig ausgebildet
und in derselben Richtung, der Lichtabstrahlrichtung offen, wie das Trägerprofil,
das mit dem Bodenbereich 1c zwischen den Schenkeln 1a und den Schenkeln 1a ebenso
im Wesentlichen eine U-Form beschreibt.
[0069] Auf dem Boden 2d des Einsatzprofiles 2 wird die LED-Anordnung 3 befestigt und das
untere Teil 2a mit dem Deckel 2b verschlossen. Zumindest der Deckel 2b ist transluzent.
Das Innere des Einsatzprofiles 2 kann mit einer Vergussmasse z.B. wasserdicht vergossen
sein.
[0070] Erkennbar ist, dass die Verbindung zwischen Einsatzprofil 2 und Trägerprofil 1 nur
über die Verrastung zwischen den oberen Enden 1d der Befestigungsschenkel und den
Rastnuten 2c des Einsatzprofiles erfolgt. Diese Verrastung ist in einer Höhe über
dem Bodenbereich 1c positioniert, die größer ist als 50% der Höhe der Schenkel 1a
über dem Bodenbereich 1c. Die freien Enden 1e der Schenkel 1a sind, sofern sie überhaupt
am Einsatzprofil 2 anliegen, nur in einem losen Kontakt mit diesem und üben somit
keinerlei Haltefunktion aus.
[0071] Die Schenkel 1a verdecken somit die Befestigungsorte zwischen den beiden Profilen.
Durch die Flexibilität der freien Enden 1d in der Abstandsrichtung der Schenkel wird
eine einfache Befestigung der Profile untereinander erzielt, auch wenn das Trägerprofil
aufgrund der Montagesituation nicht ideal geradlinig verläuft. Die freien Enden der
äußeren Schenkel 1a können sich problemlos an den Verlauf des Einsatzprofiles 2 anpassen,
insbesondere wenn diese zum Einsatzprofil kontaktierend sind. Alternativ können diese
mit einem Abstand zum Einsatzprofil auch eine oberseitige optisch ansprechende Schattenfuge
4 ausbilden.
[0072] Bei einem Kontakt zwischen den freien Enden 1e und dem Einsatzprofil 2 kann die Erfindung
bei dieser hier beschriebenen Ausführung aber auch bei allen anderen im allgemeinen
Teil beschriebenen oder auch nicht erwähnten Ausführungen vorsehen, dass zumindest
nach Befestigung der beiden Profile aneinander die Innenflächen der freien Enden 1e
der Schenkel 1a mit den Innenflächen der Befestigungsschenkel 1b in Höhenrichtung
fluchten. Eine solche fluchtende Anordnung kann auch vorliegen wenn das Einsatzprofil
noch nicht im Trägerprofil montiert ist.
[0073] Alternativ kann der Versatz der freien Enden 1e so gewählt sein, dass der Abstand
zwischen den freien Enden 1e der gegenüberliegenden Schenkel 1a kleiner ist als die
breite des Einsatzes, insbesondere auch kleiner als der Abstand der Befestigungsschenkel,
so dass die freien Enden 1e sich beim Befestigen des Einsatzprofiles 2 im Trägerprofil
1 mit einer Andruckkraft seitlich an das Einsatzprofil anlegen und einen eventuellem
Spalt 4 schließen. Durch die Größe des Versatzes der freien Enden 1e gegenüber deren
festen Enden und/oder dem Abstand zwischen den freien Enden 1e, kann somit festgelegt
werden, ob eine Schattenfuge 4 zwischen Einsatzprofil 2 und Trägerprofil 1 entsteht
oder ob ein solcher Spalt 4 sicher geschlossen wird.
[0074] Gemäß Figur 1C ist erkennbar, dass die seitlich an den Bodenbereich 1c beidseits
der Schenkel 1a anschließenden Laschen 1f, die hier eine oberseitige Riffelung aufweisen,
mit einem Mörtel 5 überputzt werden können, der sich auch über die gekrümmte Außenfläche
der Schenkel 1a legt und so die Leuchte insgesamt sicher umschließt.
[0075] Die Höhe der Schenkel 1a ist hier so gewählt, dass diese einer gewünschten oder üblichen
Mörteldicke über einem Montagegrund 6 entspricht, z.B. bevorzugt kleiner 20 mm, weiter
bevorzugt kleiner 15 mm, weiter bevorzugt kleiner gleich 10 mm.
[0076] Die Figur 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Auch hier hat das Trägerprofil
1 einen Bodenbereich 1c und davon wegerstreckende Schenkel 1a, die im Wesentlichen
eine U-Profilform des Trägerprofils 1 definieren.
[0077] An dem freien Ende 1e dieser Schenkel 1a sind leicht beabstandet zum Schenkelende
1e und mehr beabstandet zum Bodenbereich 1c Laschen 1f angeordnet, die auf Trockenbauelemente
7 aufgelegt werden können und überputzt werden können bis zum Schenkelende 1e. Somit
kann ein Trägerprofil dieser Art gut in Hohlraumdecken oder -wänden eingesetzt werden.
[0078] Auch hier hat das Trägerprofil 1 im Inneren zwei beabstandete und parallel verlaufende
Befestigungsschenkel 1b mit Rastvorsprüngen 1d, die vorgesehen sind, um in Rastnuten
2c am Einsatzprofil 2 einzugreifen.
[0079] Auch bei dem hier rechts länger als links ausgebildeten Befestigungsschenkel 1 b
wird der Rastvorsprung 1d als am freien Ende angeordnet verstanden, nämlich in dem
Sinne, dass das freie Ende ein beweglicher Bereich des Befestigungsschenkels 1b ist,
der von dessen festen Ende am Bodenbereich 1c beabstandet ist.
[0080] Das Einsatzprofil 2 ist ebenso U-profilförmig ausgebildet, wie das Trägerprofil und
in derselben Richtung offen. Es weist einen Boden 2d auf, von dem sich Schenkel 2e
erstrecken. Die freien Enden 2f bilden einen Flächenbereich, der mittels einer seitlichen
Fase einen angefasten Bereich der Schenkelenden 1e des Trägerprofils zumindest teilweise
überdeckt. Evtl. Verlaufsungenauigkeiten zwischen den Profilen 1 und 2 können durch
diese Überdeckung kaschiert werden.
[0081] Diese besondere Ausführung der Leuchte zeigt, dass im Einsatzprofil und zwischen
dessen Schenkeln 2e ein LED-Leuchtenkörper 8 aufgenommen ist, der LED eine LED-Anordnung
3 umfasst und der zwischen den Schenkeln 3e um dessen Längsachse, die senkrecht zur
Papierebene steht, drehbar gehalten ist.
[0082] Hierfür weist der LED-Leuchteneinsatz 8 eine über mehr als 180 Grad, bevorzugt mehr
als 200 Grad teilkreisförmige Querschnittsform auf. An die äußere Teilkreisfläche
des LED-Leuchteneinsatzes 8 greifen die Schenkel 2e des Einsatzprofiles 2 mit einem
jeweils korrespondierend teilkreisförmigen Bereich 2g formschlüssig an.
[0083] Die Figur 2 zeigt weiterhin, dass der Bodenbereich 1c zwischen den Schenkeln 1a innenseitig
Längsnuten 1g aufweist, in denen längserstreckte spannungsführende Kontakte 1h angeordnet
sind. Gegenüberliegend weist der Boden 2d des Einsatzprofiles korrespondierende Nute
2h auf, in denen Schleifkontakte 2i angeordnet sind, von denen aus die LED-Anordnung
3 über Kabel mit Strom versorgt wird. Ein elektrischer Kontaktschluss kann somit direkt
durch das Befestigen des Einsatzprofiles im Trägerprofil hergestellt werden. Eine
bereits vormontierte Einheit aus Einsatzprofil 2 und LED-Leuchtenkörper 8 kann so
in das Trägerprofil 1 eingesetzt und in Betrieb genommen werden.
[0084] Es kann vorgesehen sein, dass das Trägerprofil 1 eine größere Länge hat als eine
Einheit aus Einsatzprofil 2 und LED-Leuchtenkörper 8. Es können so mehrere Einheiten
2/8 in ein Trägerprofil 1 eingesetzt werden, deren Lichtabstrahlrichtung durch die
Drehbarkeit der Leuchtenkörper 8 in demselben Trägerprofil 1 verschieden eingestellt
werden kann.
[0085] Die LED-Leuchtenkörper 8 können rückseitige, d.h. der Lichtabstrahlrichtung abgewandte
Anschläge 8a aufweisen, damit der Drehwinkelbereich beschränkt wird und die Leuchtenkörper
8 nicht versehentlich durch zu weite Drehung ausser Eingriff mit den Schenkeln 2e
gelangen.
1. LED-Leuchte umfassend
a. ein längserstrecktes Trägerprofil (1) mit einem Bodenbereich (1c) und zwei von
dem Bodenbereich (1c) vorspringende, mit einem Abstand parallel zueinander verlaufende
Schenkel (1a), welche jeweils eine Außenwandung des Trägerprofils (1) bilden, insbesondere
wobei das Trägerprofil (1) durch die Schenkel (1a) und den Bodenbereich (1c) zumindest
im Wesentlichen U-Profil-förmig ausgebildet ist, und
b. ein Einsatzprofil (2), welches in dem Trägerprofil (1) mittels einer bevorzugt
wieder lösbaren Schnapp- und/oder Rastverbindung befestigt ist, und
c. eine Vielzahl von Leuchtdioden (3a), insbesondere auf einer bandförmigen Platine
(3b) in der Längserstreckungsrichtung nebeneinander gereihte Leuchtdioden (3a), die
am/im Trägerprofil (1) und/oder am/im Einsatzprofil (2) befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Inneren des Trägerprofils (1) zwischen den beiden die Außenwandung bildenden Schenkeln
(1a) und parallel zu diesen verlaufend zwei zueinander beabstandete Befestigungsschenkel
(1b) angeordnet sind, wobei jeder Befestigungsschenkel (1b) ein zum Bodenbereich (1c)
weisendes festes Ende, insbesondere am Bodenbereich (1c) befestigtes festes Ende aufweist
und ein vom Bodenbereich (1c) abgewandtes freies Ende aufweist, das zu den die Außenwandung
bildenden Schenkeln (1a) kontaktfrei und relativ zu diesen beweglich ist, insbesondere
in Abstandsrichtung zwischen den Schenkel (1a) beweglich ist, wobei die lösbare Schnapp-
und/oder Rastverbindung zwischen dem Einsatzprofil (2) und den beiden freien Enden
der Befestigungsschenkel (1b) ausgebildet ist.
2. LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzprofil (2) zwei über die Längserstreckung des Einsatzprofils (2) verlaufende,
zueinander parallele, insbesondere an sich gegenüberliegenden Seiten angeordnete Rastnuten
(2c) aufweist, bevorzugt wobei jede Rastnut (2c) in Richtung zum nahen benachbarten
Befestigungsschenkel (1b) offen ist, wobei in jede der Rastnuten (2c) ein korrespondierend
ausgebildeter Rastvorsprung (1d) am freien Ende des jeweiligen nahen Befestigungsschenkels
(1b) eingreift.
3. LED-Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnapp- und/oder Rastverbindung zwischen dem Einsatzprofil (2) und den beiden freien
Enden der Befestigungsschenkel (1b) die einzige Befestigung ist, mittels der das Einsatzprofil
(2) gegen ein Entnehmen aus dem Trägerprofil (1) gesichert ist, insbesondere die freien
Enden der Schenkel (1a) des Trägerprofils (1) zum Einsatzprofil (2) kontaktfrei sind
oder an diesem nur lose anliegend sind.
4. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzprofil (2) die lichtaustrittsseitigen Stirnflächen der Schenkel (1a) des
Trägerprofils (1) zumindest teilweise überdeckt, insbesondere bei einer nur teilweisen
Überdeckung ein Oberflächenbereich (2f) des Einsatzprofils (2) mit der in Lichtaustrittsrichtung
am weitesten außen liegenden Kante der Schenkelenden, insbesondere von sich in Lichtaustrittsrichtung
verjüngenden Schenkelenden, in derselben Ebene liegt.
5. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzprofil (2) eine transluzente, insbesondere opake Abdeckung des Innenraumes
des Trägerprofils (1) ausbildet, insbesondere wobei an/in einem solchen Einsatzprofil
(2) die Leuchtdioden (3a) befestigt sind.
6. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung ein zum Bodenbereich (1c) des Trägerprofils (1) offenes im Querschnitt
U-förmiges Profil ausbildet, dessen Schenkel innen zwischen den Befestigungsschenkeln
(1a) liegen, insbesondere wobei die Leuchtdioden (3a) zwischen den Schenkel der Abdeckung
an dieser befestigt sind.
7. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzprofil (2) einen Bodenbereich (2d) mit seitlich daran angrenzenden vom
Bodenbereich (2d) abstehenden Schenkeln (2a) aufweist, insbesondere wodurch zumindest
nahe des Bodenbereichs (2d) eine U-Profilform des Einsatzprofils (2) ausgebildet ist,
wobei der Innenbereich des Einsatzprofils (2) in derselben Richtung offen ist wie
der Innenbereich des Trägerprofils (1) und im Innenbereich des Einsatzprofils (2)
eine Vielzahl von Leuchtdioden (3a) angeordnet ist.
8. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast- und/oder Schnapp-Verbindung zwischen dem Einsatzprofil (2) und dem Trägerprofil
(1) in einer Höhe über dem Bodenbereich (1c) des Trägerprofils (1) ausgebildet ist,
die größer ist als 50% der Gesamthöhe der jeweils eine Außenwand bildenden Schenkel
(1a) gemessen zwischen dem Bodenbereich (1c) des Trägerprofils (1) und den oberen
freien Enden (1e) der Schenkel (1a).
9. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnapp- und/oder Rastverbindung zwischen den freien Enden der Befestigungsschenkel
(1b) und dem Einsatzprofil (2), insbesondere den Schenkeln (2a) eines ein U-Profil
umfassenden Einsatzprofils (2), bevorzugt den an den Bodenbereich (2d) angrenzenden
festen Enden der Schenkel (2a) ausgebildet ist in einer Höhe über dem Bodenbereich
(1c) des Trägerprofils (1), die kleiner ist als 50% der Gesamthöhe der jeweils eine
Außenwand bildenden Schenkel (1a) des Trägerprofils (1) gemessen zwischen dem Bodenbereich
(1c) des Trägerprofils (1) und den oberen freien Enden (1e) der Schenkel (1a).
10. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweils eine Außenwand bildendender Schenkel (1a) des Trägerprofils (1) betrachtet
im Querschnitt senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung an seinem jeweiligen
oberen Endbereich einen in Richtung zum gegenüberliegenden Schenkel (1a) des Trägerprofils
(1) gekrümmten, insbesondere teilkreisförmig gekrümmten Verlauf aufweist.
11. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (1e) eines jeweiligen eine Außenwand bildenden Schenkels (1a) des
Trägerprofils (1) gegenüber dem festen Ende senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
versetzt angeordnet ist, insbesondere durch den nach Anspruch 10 gekrümmten Verlauf
versetzt angeordnet ist, wobei das freie Ende (1e) eines jeweiligen Schenkels (1a)
über dem freien Ende eines Befestigungsschenkels (1b) angeordnet ist.
12. LED-Leuchte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Inneren des Trägerprofils (1) weisende Fläche eines oberen Endes (1e) eines
Schenkels (1a) des Trägerprofils (1) in Höhenrichtung fluchtend angeordnet ist mit
der zum Inneren weisenden Fläche eines Befestigungsschenkels (1b).
13. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Einsatzprofil (2) ein LED-Leuchtenkörper (8) angeordnet ist, bevorzugt der durch
die Schenkel (2e) des Einsatzprofils (2) um seine Längserstreckungsrichtung drehbar,
bevorzugt stufenlos drehbar gehalten ist, bevorzugt, wobei eine Drehung des LED-Leuchtenkörpers
(8) durch Reibschluß zwischen den sich kontaktierenden Flächen von LED-Leuchtenkörper
(8) und Schenkeln (2e) des Einsatzprofiles (2) gehemmt ist.
14. LED-Leuchte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckungsrichtung betrachtet in einem für die
Aufnahme des LED-Leuchtenkörpers (8) vorgesehenen Bereich sich der Abstand der Schenkel
(2e) des Einsatzprofils (2) in Richtung zu den freien Schenkelenden zunächst vergrößert
und hiernach verkleinert, insbesondere in diesem Bereich die aufeinander zuweisenden
Schenkelflächen (2g) polygonal oder bevorzugt teilkreisförmig ausgebildet sind, insbesondere
mit einem Teilkreisdurchmesser, der dem Teilkreisdurchmesser des im Querschnitt korrespondierend
teilkreisförmig ausgebildeten LED-Leuchtenkörpers (8) entspricht, insbesondere so,
dass die teilkreisförmig ausgebildeten Flächen (2g) der Schenkel (2e) den LED-Leuchtenkörper
(8) formschlüssig umgreifen.
15. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innen am Bodenbereich (1c) des Trägerprofils (1) zwischen den Befestigungsschenkeln
(1b) in Längsnuten (1g) einliegende längserstreckte spannungsführende Kontaktstreifen
(1h) angeordnet sind, die kontaktiert sind von gegenüberliegenden Schleifkontakten
(2i) am Einsatzprofil (2), die in Nuten (2h) außen am Boden (2d) des Einsatzprofils
(2) angeordnet sind, wobei die Schleifkontakte (2i) des Einsatzprofils (2) elektrisch
kontaktiert sind mit den Leuchtdioden (3a) des LED-Leuchtenkörpers (8).
16. LED-Leuchte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnute (1g) der spannungsführenden Kontaktstreifen (1h) in einem zum Trägerprofil
(1) separaten Streifenelement angeordnet sind, das in das Trägerprofil (1) zwischen
dessen Befestigungsschenkeln (1b) eingelegt ist.
17. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der freien Enden (1e) der Schenkel (1a) des Trägerprofils (1) beabstandet
zur lichtaustrittsseitigen Stirnfläche der Schenkelenden (1e) nach außen vorspringende
längserstrecke Laschen (1f) angeordnet sind, die in einer Ebene parallel beabstandet
zur Bodenebene des Trägerprofils (1) liegen und mit Mörtel überputzbare Flächen ausbilden.
18. LED-Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenbereich (1c) des Trägerprofils (1) in der Richtung der Beabstandung der
Schenkel (1a) eine Breite aufweist, die größer ist als der Abstand der die Außenwand
bildenden Schenkel (1a), wodurch der Bodenbereich (1c) von den Schenkeln (1a) abstehende
mit einem Mörtel überputzbare Laschen (1f) ausbildet, insbesondere mit einer strukturierten,
bevorzugt gerillten Oberfläche.