[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkammerbaugruppe mit einer Düse für eine nicht gestufte
Brennkammer eines Triebwerks zur Bereitstellung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches an
einer Düsenaustrittsöffnung der Düse.
[0002] Eine (Einspritz-) Düse für eine Brennkammer eines Triebwerks, insbesondere für eine
Ringbrennkammer eines Gasturbinentriebwerks umfasst einen die Düsenaustrittsöffnung
aufweisenden Düsenhauptkörper, der neben einem Kraftstoffleitkanal zur Förderung von
Kraftstoff an die Düsenaustrittsöffnung mehrere (mindestens zwei) Luftleitkanäle zur
Förderung von mit dem Kraftstoff zu vermischender Luft an die Düsenaustrittsöffnung
aufweist. Eine Düse dient üblicherweise auch zum Verdrallen der zugeführten Luft,
die dann, mit dem zugeführten Kraftstoff gemischt, an der Düsenaustrittsöffnung der
Düse in die Brennkammer gefördert wird. Mehrere Düsen sind beispielsweise in einer
Düsenbaugruppe zusammengefasst, die mehrere nebeneinander, üblicherweise entlang einer
Kreislinie angeordnete Düsen zur Einbringung von Kraftstoff in die Brennkammer umfasst.
[0003] Aus dem Stand der Technik, zum Beispiel der
US 9,423,137 B2 oder der
US 5,737,921 A, bekannte Düsen mit mehreren Luftleitkanälen und mindestens einem Kraftstoffleitkanal
sehen vor, dass sich ein erster Luftleitkanal entlang einer Düsenlängsachse des Düsenhauptkörpers
erstreckt und ein Kraftstoffleitkanal gegenüber dem ersten Luftleitkanal, bezogen
auf die Düsenlängsachse, radial weiter außen liegt.
[0004] Mindestens ein weiterer Luftleitkanal ist dann zusätzlich gegenüber dem Kraftstoffleitkanal,
bezogen auf die Düsenlängsachse, radial weiter außen liegend vorgesehen. Ein Ende
des Kraftstoffleitkanals, an dem Kraftstoff aus dem Kraftstoffleitkanal in Richtung
der Luft aus dem ersten Luftleitkanal ausströmt, liegt hierbei typischerweise bezogen
auf die Düsenlängsachse und in Richtung der Düsenaustrittsöffnung vor dem Ende des
zweiten Luftleitkanals, aus dem Luft dann in Richtung eines Gemisches aus Luft aus
dem ersten Luftleitkanal und Kraftstoff aus dem Kraftstoffleitkanal ausströmt. Aus
dem Stand der Technik ist ferner bekannt und beispielsweise auch in der
US 9,423,137 B2 oder der
US 5,737,921 vorgesehen, eine solche Düse mit einem dritten Luftleitkanal zu versehen, dessen
gegebenenfalls radial nach außen versetztes Ende in axialer Richtung auf das Ende
des zweiten Luftleitkanals folgt.
[0005] Aus dem Stand der Technik ist ferner bekannt, an einem im Bereich der Düsenaustrittsöffnung
liegenden Ende eines radial ausliegenden Luftleitkanals ein Luftleitelement zur Führung
aus dem mindestens einen weiteren Luftleitkanal strömende Luft vorzusehen. Über ein
solches Luftleitelement wird die aus dem weiteren Luftleitkanal ausströmende, üblicherweise
verdrallte Luft radial nach innen umgelenkt, um eine Vermischung mit dem Kraftstoff
aus dem Kraftstoffleitkanal und der zusätzlichen Luft insbesondere aus dem ersten,
inneren Luftleitkanal zu erreichen. Hierüber soll eine Spraywolke mit Kraftstoff-Luft-Gemisch
erzeugt werden, in der der Kraftstoff in fein verteilten Tropfen vorliegt. Eine Brennkammerbaugruppe
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus dem
EP 2530382 A2 bekannt.
[0006] Bei aus der Praxis bekannten Düsen wurde dabei festgestellt, dass unter Umständen
zu viel Kraftstoff bereits im Bereich des Endes des Kraftstoffleitkanals verdunstet
und damit stark mit Kraftstoff angereicherte Zonen erzeugt werden, die wiederum zu
unerwünschten Rußemissionen führen. Es besteht damit Bedarf an einer Düse sowie einer
Brennkammerbaugruppe mit einer Düse, mit der eine verbesserte Zerstreuung und Verteilung
insbesondere des flüssigen Kraftstoffs erreicht werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer Brennkammerbaugruppe nach Anspruch 1 gelöst.
[0008] Hiernach ist eine Düse für eine nicht gestufte, d.h., nicht mehrere in Strömungsrichtung
aufeinanderfolgende Brennstoffeinspritzungen vorsehende, Brennkammer eines Triebwerks
zur Bereitstellung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches an einer Düsenaustrittsöffnung
der Düse vorgeschlagen, die einen die Düsenaustrittsöffnung aufweisenden Düsenhauptkörper
umfasst, der sich entlang einer Düsenlängsachse erstreckt, wobei der Düsenhauptkörper
ferner wenigstens das Folgende umfasst:
- mindestens einen sich entlang der Düsenlängsachse erstreckenden ersten, inneren Luftleitkanal
zur Förderung von Luft an die Düsenaustrittsöffnung,
- mindestens einen gegenüber dem ersten Luftleitkanal, bezogen auf die Düsenlängsachse,
radial weiter außen liegenden Kraftstoffleitkanal zur Förderung von Kraftstoff an
die Düsenaustrittsöffnung, und
- mindestens einen gegenüber dem Kraftstoffleitkanal, bezogen auf die Düsenlängsachse,
radial außen liegenden weiteren Luftleitkanal, wobei an einem im Bereich der Düsenaustrittsöffnung
liegenden Ende dieses mindestens einen weiteren Luftleitkanals ein Luftleitelement
zur Führung aus dem mindestens einen weiteren Luftleitkanal strömender Luft vorgesehen
ist.
[0009] Ein Ende des Kraftstoffleitkanals ist an der Düsenaustrittsöffnung von einem radial
außen liegenden Abströmrand berandet. Das Luftleitelement steht gegenüber diesem Abströmrand
- mit einer definierten Länge - derart in, bezogen auf die Düsenlängsachse, axialer
Richtung vor, dass
- (a) ein Referenzwinkel, der zwischen der Düsenlängsachse und einer Begrenzungsgeraden
vorliegt, die durch einen (ersten) Punkt an dem Abströmrand und tangential zu dem
axial vorstehenden Luftleitelement verläuft, und/oder
- (b) ein Referenzwinkel, der zwischen der Düsenlängsachse und einer Begrenzungsgeraden
vorliegt, die durch einen (ersten) Punkt an dem Abströmrand und einem maximal in axialer
Richtung über den Abströmrand vorstehendem (zweiten) Punkt des Luftleitelements verläuft,
kleiner als oder gleich 50° ist.
[0010] Der Abströmrand des Kraftstoffleitkanals und das axial vorstehende Luftleitelement
des radial außen liegenden Luftleitkanals sind hier somit zur Beeinflussung einer
Luftströmung aus dem Luftleitkanal derart ausgebildet und aufeinander abgestimmt,
dass durch einen axialen Überstand des Luftleitelements der oder die Referenzwinkel
entsprechend den vorstehend angegebenen geometrischen Vorgaben eingehalten werden.
Hierbei können der Referenzwinkel gemäß der vorstehend angegebenen Variante (a) und
der Referenzwinkel gemäß der vorstehend angegebenen Variante (b) identisch sein. So
kann eine entsprechende Begrenzungsgerade beispielsweise beide vorstehend unter (a)
und (b) genannte Bedingungen erfüllen und mithin sowohl tangential zu dem axial vorstehenden
Luftleitelement verlaufen und hierbei gleichzeitig durch einen Punkt an dem Abströmrand
und einem maximal in axialer Richtung über den Abströmrand vorstehenden Punkt des
Luftleitelements verlaufen.
[0011] Durch die vorgeschlagene Gestaltung des Abströmrandes und des Luftleitelements am
Ende der Düse kann erreicht werden, dass, wenn die Düse bestimmungsgemäß an die Brennkammer
montiert ist, ein maximaler Abströmwinkel, unter dem Luft aus dem Luftleitkanal bezüglich
der Düsenlängsachse in Richtung des Brennraums geleitet wird, unter 50° liegt. Insbesondere
kann erreicht werden, dass diese Luft bedingungslos zu den Kraftstoff-Luft-Gemisch
respektive dem Spray aus Kraftstoff aus dem Kraftstoffleitkanal und Luft aus dem ersten,
inneren Luftleitkanal (und gegebenenfalls einem weiteren Luftleitkanal, der zwischen
dem inneren Luftleitkanal und dem radial äußersten, an seinem Ende das Luftleitelement
aufweisenden Luftkanal liegt) geleitet wird. Mittels der vorgeschlagenen Düsengestaltung
liegt ein maximaler Abströmwinkel, unter dem Luft aus dem radial außen liegenden Luftleitkanal
bezüglich der Düsenlängsachse in Richtung des Brennraums geleitet wird, unter 50°.
Hierdurch folgt der Kraftstoff besser dem Strömungspfad der Luft, die bei mehreren
(mindestens zwei) radial außen liegenden Luftleitkanälen aus dem radial äußersten
Luftleitkanal der Düse ausströmt. Ein im mittleren Bereich am Ende der Düse erzeugtes
Kraftstoff-Luft-Gemisch, in dem der Kraftstoff bereits tropfenförmig verteilt vorliegt,
folgt damit in einer Ausführungsvariante ohne Weiteres einem Strömungspfad der aus
dem radial außenliegenden Luftleitkanal ausströmenden Luft, sodass der tropfenförmig
Kraftstoff stärker radial auch nach außen geleitet und stärker mit Luft gemischt wird,
was zu einer gleichmäßigeren Verteilung des Kraftstoffs und damit zu einer Reduzierung
von Rußemissionen führt.
[0012] Die vorgeschlagene Anordnung und Gestaltung des axial vorstehenden Luftleitelements
bezüglich des Abströmrandes ist dabei zunächst grundsätzlich unabhängig von einer
Geometrie des Luftleitelements, über die am Ende des Luftleitkanals ausströmende Luft
radial nach innen geführt wird. Über das Luftleitelement kann dementsprechend weiterhin
ein minimaler Innendurchmesser der Düsenaustrittsöffnung definiert sein, sodass über
das radial außen liegende (umfangsseitig umlaufende) Luftleitelement eine Verjüngung
der Düsenaustrittsöffnung (gegebenenfalls kombiniert mit einer stromab nachfolgenden
Aufweitung der Düsenaustrittsöffnung zur Brennkammer hin) realisiert wird.
[0013] Eine Brennerdichtung der mit der Düse versehenen Brennkammerbaugruppe weist ferner
einen sich entlang der Düsenlängsachse erstreckenden Lagerabschnitt mit einer Durchgangsöffnung
auf, in der die Düse positioniert ist. Hierbei ist erfindungsmäßig vorgesehen, dass
die Brennerdichtung im Bereich der Düsenaustrittsöffnung der Düse ein sich radial
aufweitendes Strömungsleitelement aufweist. Ein brennraumseitiges Ende der Brennerrichtung
ist hier somit mit einem Strömungsleitelement für die Führung des erzeugten Kraftstoff-Luft-Gemisches
ausgebildet, wobei sich dieses Strömungsleitelement in axialer Richtung radial aufweitet.
Eine innere Mantelfläche des sich radial aufweitenden Strömungsleitelements verläuft
am Ende der Brennerdichtung unter einem Winkel zur Düsenlängsachse, der im Wesentlichen
dem Referenzwinkel zwischen Düsenlängsachse und der Begrenzungsgeraden entspricht
oder mit diesem Referenzwinkel übereinstimmt. Derart liegen axiale Endpunkte des Luftleitelements
des radial äußeren Luftleitkanals und das Strömungsleitelement der Brennerdichtung
auf der Begrenzungsgeraden.
[0014] Beispielsweise erstrecken sich das Luftleitelement der Düse und das Strömungsleitelement
der Brennerdichtung an dieser Begrenzungsgeraden respektive einer äußeren Mantelfläche
eines entsprechenden geraden Kreiskegels entlang. Insbesondere können hierbei das
Luftleitelement und das Strömungsleitelement in radial nach außen weisender Richtung
aneinander anschließen. Hierdurch kann die Strömungsführung innerhalb eines definierten
Strömungskegels in den Brennraum hinein weiter unterstützt werden.
[0015] In einer Ausführungsvariante verläuft die Begrenzungsgerade tangential zu dem Abströmrand
und tangential zu dem axial vorstehenden Luftleitelement. Abströmrand und Luftleitelement
der Düse sind hier folglich derart ausgebildet und aufeinander abgestimmt, dass der
Referenzwinkel, der zwischen der Düsenlängsachse und einer Begrenzungsgeraden, die
tangential zu dem Abströmrand und tangential zu dem Luftleitelement verläuft, kleiner
als oder gleich 50° ist.
[0016] In einer hierauf basierenden Weiterbildung, bei der das Luftleitelement eine radial
nach innen weisende Wölbung aufweist, kann die Begrenzungsgerade ferner durch einen
Punkt an dem Luftleitelement verlaufen, der in axialer Richtung hinter der radial
nach innen weisenden Wölbung des Luftleitelements liegt. Über die radial nach innen
weisende, typischerweise konvexe Wölbung des Luftleitelement wird aus dem radial außen
liegenden Luftleitkanal ausströmende und gegebenenfalls verdrallte Luft, radial nach
innen geleitet, sodass eine Luftströmung aus dem Luftleitkanal eine radial nach innen
weisende Richtungskomponente aufweist. Der Abströmrand des Kraftstoffleitkanals und
das Luftleitelement sind dann geometrisch zueinander derart ausgestaltet und/oder
zueinander angeordnet, dass der Referenzwinkel zwischen Düsenlängsachse und der Begrenzungsgeraden
kleiner als oder gleich 50° ist, wobei dann die tangential zu dem Abströmrand und
tangential zu dem Luftleitelement verlaufende Begrenzungsgerade durch einen (Bezugs-)
Punkt an dem Luftleitelement verläuft, der hinter oder stromab der nach innen weisenden
Wölbung des Leitelements liegt.
[0017] Im Rahmen der vorgeschlagenen Lösung hat es sich beispielsweise insbesondere als
vorteilhaft erwiesen, wenn der Abströmrand des Kraftstoffleitkanals und das Luftleitelement
an einer äußeren Mantelfläche eines virtuellen, geraden Kreiskegel anliegen, dessen
Kegelspitze auf der - mittig verlaufenden - Düsenlängsachse liegt und dessen Öffnungswinkel
dem Zweifachen des Referenzwinkels entspricht. Der Abströmrand und das Luftleitelement
des radial außen liegenden Luftleitkanals sind hier somit derart ausgebildet und aufeinander
abgestimmt, dass ein axiales Ende des Abströmrandes und das axial über das Ende des
Abströmrandes hinaus vorstehende Luftleitelement eine äußere Mantelfläche eines solchen
virtuellen geraden Kreiskegels (punktuell) berühren. Abströmrand und Luftleitelement
sind hier folglich derart ausgebildet und zueinander angeordnet, dass an der Düsenaustrittsöffnung
über einen geraden Kreiskegel mit einem Öffnungswinkel, der dem Zweifachen des vorgegebenen
Referenzwinkels entspricht und dessen Kegelspitze auf der (mittig verlaufenden) Düsenlängsachse
liegt, insbesondere die Länge vorgegeben ist, mit der ein Ende des Luftleitelements
gegenüber dem Abströmrand des Kraftstoffleitkanals in axialer Richtung (im montierten
Zustand zu dem Brennraum hin weisend) vorsteht.
[0018] Grundsätzlich kann die Düse zusätzlich zu dem ersten, inneren Luftleitkanal mindestens
zwei weitere, radial zueinander verletzte Luftleitkanäle aufweisen. Der Leitkanal
mit dem axial vorstehenden Luftleitelement, dessen axiale Länge und Gestaltung bezüglich
des Abströmrandes des Kraftstoffleitkanals vorgegeben ist, bildet hierbei dann den
radial äußersten Luftleitkanal. Das Luftleitelement definiert somit die radial äußerste
Begrenzung der Düsenaustrittsöffnung und definiert insbesondere den axialen Verlauf
des Innendurchmessers der Düsenaustrittsöffnung an deren brennraumseitigen Ende.
[0019] Ergänzend bildet die Brennerdichtung im Bereich der Düsenaustrittsöffnung der Düse
ein Ende aus, dass im Wesentlichen bündig oder bündig mit einem Hitzeschild der Brennkammerbaugruppe
abschließt. Dies schließt insbesondere ein, dass das Ende der Brennerdichtung im Wesentlichen
bündig oder bündig mit einem Randabschnitt des Hitzeschildes abschließt, der eine
Öffnung in dem Hitzeschild berandet, in der die Brennerdichtung gehalten ist. Die
Kontur des Hitzeschildes im Bereich des Randabschnitts schließt sich somit an die
Brennerdichtung an und gestattet einen gleichmäßigen Übergang von der Brennerdichtung
zu dem Hitzeschild in einer radial nach außen weisenden Richtung. Ein wenigstens im
Wesentlichen bündiger Anschluss der Brennerdichtung mit dem Hitzeschild erlaubt ferner
eine Minimierung eines radialen Spaltes zwischen der Brennerdichtung und dem Hitzeschild,
wodurch das Eindringen von Verbrennungsprodukten zwischen die Brennerdichtung und
den Hitzeschild vermieden wird.
[0020] Der Hitzeschild kann im Übrigen am Randabschnitt der Öffnung, durch die die Brennerdichtung
ragt, gegebenenfalls angefast sein, um einen weichen respektive noch weicheren Übergang
zu einem sich in axialer Richtung radial nach außen aufweitenden Strömungsleitelement
der Brennerdichtung zu ermöglichen. Derart wird beispielsweise erreicht, dass bei
einer im Betrieb des Triebwerks auftretenden maximalen axialen Verschiebung der Brennerdichtung
bezüglich des Hitzeschildes ein radialer Abstand zwischen der Brennerdichtung und
dem Hitzeschild unter einem vorgegebenen Grenzwert gehalten wird, der zum Beispiel
kleiner oder gleich 0,2 mm ist.
[0021] In einer Ausführungsvariante kann alternativ oder ergänzend eine Brennkammerbaugruppe
bereitgestellt sein, bei der die Brennerdichtung im Bereich der Düsenaustrittsöffnung
der Düse ein Ende ausbildet, das über einen Hitzeschild der Brennkammerbaugruppe in
axialer Richtung um eine Länge a vorsteht, für die bezogen auf eine Wandstärke d des
vorstehenden Endes a ≤ 1,5 d gilt.
[0022] Im Zuge der vorgeschlagenen Lösung ist ferner ein Triebwerk mit mindestens einer
erfindungsgemäßen Brennkammerbaugruppe vorgeschlagen.
[0023] Die beigefügten Figuren anschaulichen exemplarisch mögliche Ausführungsvarianten
der vorgeschlagenen Lösung.
[0024] Hierbei zeigen:
- Figur 1A
- ausschnittsweise eine erste Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Düse, bei
der über einen mit definierter Länge axial überstehendes Luftleitelement eines radial
äußersten Luftleitkanals eine Strömungsführung innerhalb eines vorgegebenen Strömungskegels
erreicht ist;
- Figur 1B
- in mit der Figur 1A übereinstimmender Ansicht eine alternative Ausführungsvariante
der Düse;
- Figur 2
- in Querschnittsansicht eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Düse;
- Figuren 3A-3F
- in übereinstimmenden Ansichten jeweils ausschnittsweise alternative Ausgestaltungen
des Luftleitelements;
- Figur 4
- in Querschnittsansicht und ausschnittsweise eine Brennkammerbaugruppe mit einer Brennerdichtung,
die ein Strömungsleitelement aufweist, das im Wesentlichen bündig mit einem Hitzeschild
abschließt und sich entlang einer Begrenzungsgeraden in radial nach außen weisender
Richtung an das Luftleitelement der Düse anschließt;
- Figur 5
- ausschnittsweise und in Querschnittsansicht eine Weiterbildung der Ausführungsvariante
der Figur 4 mit einer Brennerdichtung mit einem sich aufweitenden Strömungsleitelement
größerer Länge;
- Figur 6
- in perspektivischer Ansicht eine Brennerdichtung für eine Ausführungsvariante gemäß
der Figur 5;
- Figur 7A
- ein Triebwerk, in dem die Ausführungsvarianten der Figuren 1 bis 6 zum Einsatz kommt;
- Figur 7B
- ausschnittsweise und in vergrößertem Maßstab die Brennkammer des Triebwerks der Figur
7A;
- Figur 7C
- in Querschnittsansicht den grundsätzlichen Aufbau einer Düse gemäß dem Stand der Technik
und die umliegenden Komponenten des Triebwerks im eingebauten Zustand der Düse;
- Figur 7D
- eine Rückansicht auf eine Düsenaustrittsöffnung unter Darstellung von Verdrallelementen,
die in radial außen liegenden Luftleitkanälen der Düse vorgesehen sind.
[0025] Die Figur 7A veranschaulicht schematisch und in Schnittdarstellung ein (Turbofan-)
Triebwerk T, bei dem die einzelnen Triebwerkskomponenten entlang einer Rotationsachse
oder Mittelachse M hintereinander angeordnet sind und das Triebwerk T als Turbofan-Triebwerk
ausgebildet ist. An einem Einlass oder Intake E des Triebwerks T wird Luft entlang
einer Eintrittsrichtung mittels eines Fans F angesaugt. Dieser in einem Fangehäuse
FC angeordnete Fan F wird über eine Rotorwelle S angetrieben, die von einer Turbine
TT des Triebwerks T in Drehung versetzt wird. Die Turbine TT schließt sich hierbei
an einen Verdichter V an, der beispielsweise einen Niederdruckverdichter 11 und einen
Hochdruckverdichter 12 aufweist, sowie gegebenenfalls noch einen Mitteldruckverdichter.
Der Fan F führt einerseits in einem Primärluftstrom F1 dem Verdichter V Luft zu sowie
andererseits, zur Erzeugung des Schubs, in einem Sekundärluftstrom F2 einem Sekundärstromkanal
oder Bypasskanal B. Der Bypasskanal B verläuft hierbei um ein den Verdichter V und
die Turbine TT umfassendes Kerntriebwerk, das einen Primärstromkanal für die durch
den Fan F dem Kerntriebwerk zugeführte Luft umfasst.
[0026] Die über den Verdichter V in den Primärstromkanal geförderte Luft gelangt in einen
Brennkammerabschnitt BKA des Kerntriebwerks, in dem die Antriebsenergie zum Antreiben
der Turbine TT erzeugt wird. Die Turbine TT weist hierfür eine Hochdruckturbine 13,
eine Mitteldruckturbine 14 und einen Niederdruckturbine 15 auf. Die Turbine TT treibt
dabei über die bei der Verbrennung frei werdende Energie die Rotorwelle S und damit
den Fan F an, um über die die in den Bypasskanal B geförderte Luft den erforderlichen
Schub zu erzeugen. Sowohl die Luft aus dem Bypasskanal B als auch die Abgase aus dem
Primärstromkanal des Kerntriebwerks strömen über einen Auslass A am Ende des Triebwerks
T aus. Der Auslass A weist hierbei üblicherweise eine Schubdüse mit einem zentral
angeordneten Auslasskonus C auf.
[0027] Die Figur 7B zeigt einen Längsschnitt durch den Brennkammerabschnitt BKA des Triebwerks
T. Hieraus ist insbesondere in eine (Ring-) Brennkammer 3 des Triebwerks T ersichtlich.
Zur Einspritzung von Kraftstoff respektive eines Luft-Kraftstoff-Gemisches in einen
Brennraum 30 der Brennkammer 3 ist eine Düsenbaugruppe vorgesehen. Diese umfasst einen
Brennkammerring R, an dem entlang einer Kreislinie um die Mittelachse M mehrere (Kraftstoff
/ Einpritz-) Düsen 2 angeordnet sind. Hierbei sind an dem Brennkammerring R die Düsenaustrittsöffnungen
der jeweiligen Düsen 2 vorgesehen, die innerhalb der Brennkammer 3 liegen. Jede Düse
2 umfasst dabei einen Flansch, über den eine Düse 2 an ein Außengehäuse G der Brennkammer
3 geschraubt ist.
[0028] Die Figur 7C zeigt nun in Querschnittsansicht den grundsätzlichen Aufbau einer Düse
2 sowie die umliegenden Komponenten des Triebwerks T im eingebauten Zustand der Düse
2. Die Düse 2 ist hierbei Teil eines Brennkammersystems des Triebwerks T. Die Düse
2 befindet sich stromab eines Diffusors DF und wird bei der Montage durch ein Zugangsloch
L durch einen Brennkammerkopf 31, durch ein Hitzeschild 300 und eine Kopfplatte 310
der Brennkammer 3 bis zum Brennraum 30 der Brennkammer 3 eingeschoben, sodass eine
an einem Düsenhauptkörper 20 ausgebildete Düsenaustrittsöffnung in den Brennraum 30
reicht. Die Düse 2 ist hierbei über einen Lagerabschnitt 41 der Brennerdichtung 4
an der Brennkammer 3 positioniert und in einer Durchgangsöffnung des Lagerabschnitts
41 gehalten. Die Düse 2 umfasst ferner einen sich im Wesentlichen radial bezüglich
der Mittelachse M erstreckenden Düsenstamm 21, in dem eine Kraftstoffzuleitung 210
untergebracht ist, die Kraftstoff zu dem Düsenhauptkörper 20 fördert. Am Düsenhauptkörper
20 sind ferner eine Kraftstoffkammer 22, Kraftstoffpassagen 220, Hitzeschilde 23 sowie
Luftkammern zur Isolation 23a und 23b ausgebildet. Zusätzlich bildet der Düsenhauptkörper
20 einen mittig entlang einer Düsenlängsachse DM verlaufenden (ersten) inneren Luftleitkanal
26 und hierzu radial weiter außen liegende (zweite und dritte) äußere Luftleitkanäle
27a und 27b aus. Diese Luftleitkanäle 26, 27a und 27b erstrecken sich in Richtung
der Düsenaustrittsöffnung der Düse 2.
[0029] Des Weiteren ist noch wenigstens ein Kraftstoffleitkanal 26 an dem Düsenhauptkörper
20 ausgebildet. Dieser Kraftstoffleitkanal 25 liegt zwischen dem ersten inneren Luftleitkanal
26 und dem zweiten äußeren Luftleitkanal 27a. Das Ende des Kraftstoffleitkanals 25,
über den im Betrieb der Düse 2 Kraftstoff in Richtung der Luft aus dem ersten inneren
Luftleitkanal 26 ausströmt, liegt, bezogen auf die Düsenlängsachse DM und in Richtung
der Düsenaustrittsöffnung, vor einem Ende des zweiten Luftleitkanals 27a, aus dem
Luft aus dem zweiten, äußeren Luftleitkanal 27a in Richtung eines Gemisches aus Luft
aus dem ersten, inneren Luftleitkanal 26 und Kraftstoff aus dem Kraftstoffleitkanal
25 ausströmt.
[0030] In den äußeren Luftleitkanälen 27a und 27b sind Verdrallelemente 270a, 270b zum Verdrallen
der hierüber zugeführten Luft vorgesehen. Ferner umfasst der Düsenhauptkörper 20 am
Ende des dritten äußeren Luftleitkanals 27b noch ein äußeres, radial nach innen weisendes
Luftleitelement 271b. Bei der Düse 2, bei der sich z.B. um eine druckunterstützte
Einspritzdüse handelt, folgen entsprechend der Figur 7C, bezogen auf die Düsenlängsachse
DM und in Richtung der Düsenaustrittsöffnung, auf das Ende des Kraftstoffleitkanals
25, aus dem im Betrieb des Triebwerks T Kraftstoff der Luft aus dem ersten inneren,
sich mittig erstreckenden Luftleitkanal 26 zugeführt wird, die Enden der zweiten und
dritten radial außen liegenden Luftleitkanäle 27a und 27b. Aus diesen zweiten und
dritten Luftleitkanälen 27a und 27b gelangt mittels der Verdrallelemente 270a, 270b
verdrallte Luft an die Düsenaustrittsöffnung. Wie anhand der Rückansicht der Figur
7D mit Blick auf die Düsenaustrittsöffnung entlang der Düsenlängsachse DM dargestellt
ist, sind diese Verdrallelemente 270a, 270b innerhalb des jeweiligen Luftleitkanals
27a, 27b über den Umfang verteilt angeordnet.
[0031] Zur Abdichtung der Düse 2 zum Brennraum 30 hin ist an dem Düsenhauptkörper 20 umfangsseitig
noch ein Dichtungselement 28 vorgesehen. Dieses Dichtungselement 28 bildet ein Gegenstück
zu einer Brennerdichtung 4. Diese Brennerdichtung 4 ist schwimmend zwischen dem Hitzeschild
300 und der Kopfplatte 310 gelagert, um bei verschiedenen Betriebszuständen radiale
und axiale Bewegungen zwischen der Düse 2 und der Brennkammer 3 auszugleichen und
eine zuverlässige Dichtung zu gewährleisten.
[0032] Die Brennerdichtung 4 weist ein Strömungsleitelement 40 zum Brennraum 30 auf. Dieses
Strömungsleitelement 40 sorgt in Verbindung mit dem dritten äußeren Luftleitkanal
27b an der Düse 2 für eine gewollte Strömungsführung des Kraftstoff-Luft-Gemischs,
das aus der Düse 2, genauer der verdrallten Luft aus den Luftleitkanälen 26, 27a und
27b, sowie dem Kraftstoffleitkanal 25, entsteht.
[0033] Eine aus dem Stand der Technik bekannte Brennkammerbaugruppe entsprechend der Figur
7C kann hinsichtlich der Entstehung von Rußemissionen nachteilig sein. So kann die
aus dem dritten Luftleitkanal 27b über das Luftleitelement 271b radial nach innen
geleitete Luftströmung unter Umständen nicht zu einer erwünschten homogenen Verteilung
des Kraftstoffes unmittelbar stromab der Düsenaustrittsöffnung führen. Insbesondere
können unmittelbar im Bereich stromab des Kraftstoffleitkanals 25 Bereiche mit zu
viel überschüssigen Kraftstoff entstehen, die wiederum zu einer Erzeugung von Rußemissionen
führen. In dieser Hinsicht kann die vorgeschlagene Lösung Abhilfe schaffen, zu der
unterschiedliche Ausführungsvarianten in den Figuren 1A bis 6 dargestellt sind.
[0034] Hierbei ist jeweils vorgesehen, dass ein Abströmrand 250, der das Ende des Kraftstoffleitkanals
25 an der Düsenaustrittsöffnung radial außen berandet, und das in axialer Richtung
x entlang der Düsenlängsachse DM gegenüber diesem Abströmrand 250 vorstehende Luftleitelement
271b zur Beeinflussung einer Luftströmung LS aus dem dritten Luftleitkanal 271b derart
ausgebildet und aufeinander abgestimmt sind, dass ein Referenzwinkel α kleiner als
oder gleich 50° ist, der zwischen der Düsenlängsachse DM und einer Begrenzungsgeraden
6 vorliegt. Diese Begrenzungsgerade 6 verläuft durch einen (ersten) Punkt an dem Abströmrand
250 (z.B. durch einen Punkt an einer Abströmkante des Abströmrandes 250) und tangential
zu dem axial vorstehenden Luftleitelement 271b, insbesondere tangential zu dem Abströmrand
250 und tangential zu dem die Luftströmung LS zunächst radial nach innen leitenden
Luftleitelement 271b. Alternativ oder ergänzend verläuft die Begrenzungsgerade 6 durch
einen Punkt an dem Abströmrand 250 und eine maximal in axialer Richtung x über den
Abströmrand 250 vorstehenden (Bezugs-) Punkt 2712b eines brennraumseitigen Endes des
Luftleitelements 271b.
[0035] Bei der in der Figur 1A dargestellten Düse 2 steht beispielsweise das Luftleitelement
271b mit einer vorgegebenen Länge I
1 in axialer Richtung x über den Abströmrand 250 des Kraftstoffleitkanals 25 vor, sodass
die Begrenzungsgerade 6, als Tangente an den Abströmrand 250 und eine radial nach
innen weisende Wölbung 2711b des Luftleitelements 271b, einen Winkel α ≤ 50° zu der
mittig verlaufenden Düsenlängsachse DM einschließt. Die aus dem dritten Luftleitkanal
27b stammende Luftströmung LS wird somit an einer Innenkontur 2710b des axial vorstehenden
Luftleitelements 271b in radial nach außen weisender Richtung innerhalb eines Spraykegels
5 geführt der einem natürlich ergebenden Spraykegel des eingedüsten Kraftstoffs aus
dem Kraftstoffleitkanal 25 und damit dem erzeugten Kraftstoff-Luft-Gemisch angenähert
ist. Die Luftströmung LS aus dem dritten Luftleitkanal 27b wird somit über das derart
bezüglich dem Abströmrand 250 des Kraftstoffleitkanals 25 angeordnete Luftleitelement
271b an der Düsenaustrittsöffnung in einen virtuellen geraden Kreiskegel geleitet,
dessen Kegelspitze auf der Düsenlängsachse DM liegt und dessen Öffnungswinkel 2α beträgt.
Die Begrenzungsgerade 6 zeigt damit in der Figur 1 den Verlauf einer äußeren Mantelfläche
dieses geraden Kreiskegels an, an dem der Abströmrand 250 und das Luftleitelement
271b (im Bereich seiner Wölbung 2711b) anliegen.
[0036] Durch die derart gewählte Gestaltung der Düse 2 wird der Luftströmung LS ein Strömungspfad
mit einem Abströmen Winkel unter 50° aufgezwungen, sodass die Luft aus dem dritten
Luftleitkanal 27b bedingungslos zum radial nach außen strömenden Spray geleitet wird,
das sich durch den Kraftstoff aus dem Kraftstoffleitkanal 25 und der verdrallten Luft
aus dem ersten, inneren Luftleitkanal 26 und dem zweiten Luftleitkanal 27a ergibt.
[0037] Bei der Ausführungsvariante der Figur 1B ist der axiale Überstand des Luftleitelements
271b gegenüber der Ausführungsvariante der Figur 1A reduziert. Hier steht das Luftleitelement
271b mit seiner konvex nach innen weisenden Wölbung 2711b mit einer kleineren Länge
I
2 gegenüber dem Abströmrand 250 des Kraftstoffleitkanals 25 vor (I
2 ≤ I
1). Auch hier sind jedoch Lage und Geometrie des Abströmrandes 250 und des Luftleitelements
271b des dritten Luftleitkanals 27b zur gezielten Beeinflussung der Luftströmung LS
derart gewählt und aufeinander abgestimmt, dass die Begrenzungsgerade 6 als Tangente
an den Abströmrand 250 und die Wölbung 2711b des Luftleitelements 271b mit der Düsenlängsachse
DM den Winkel α ≤ 50° einschließt. Die Begrenzungsgerade 6 läuft somit auch durch
einen Punkt an Abströmrand 250 (eines sogenannten "pre-filmers") und einem Punkt,
der auf einer Tangente an die dem Brennraum 30 zugewandte Innenkontur 2710b des Luftleitelements
271b liegt.
[0038] Bei der Variante der Figur 2 verläuft die Begrenzungsgerade 6 ebenfalls tangential
und mithin durch einen Punkt an dem Abströmrand 250 des Kraftstoffleitkanals 25. An
dem Luftleitelement 271b verläuft die Begrenzungsgerade 6 jedoch durch einen axial
äußersten Bezugspunkt 2712b. Auch hier sind Geometrie und Anordnung des Luftleitelements
271b unter Bezug auf den Abströmrand 250 des Kraftstoffleitkanals 25 derart gewählt,
dass zur Beeinflussung der Luftströmung LS aus dem dritten Luftleitkanal 27b der Abströmrand
250 und die Innenkontur 2710b stromab der (Innen-) Wölbung 2711b an einer äußeren
Mantelfläche eines virtuellen Referenz- oder Kreiskegels 7 anliegen, dessen Kegelspitze
70 auf der Düsenlängsachse DM liegt und einen Öffnungswinkel von 2α aufweist, mit
α ≤ 50°.
[0039] Die Figuren 3A bis 3F veranschaulichen unterschiedliche Geometrien des Luftleitelements
271b insbesondere im Hinblick auf den Verlauf einer über die radial nach innen weisende
Wölbung 2711b definierte Innenkontur 2710b und die axiale Länge des Luftleitelements
271b.
[0040] Bei der in der Figur 4 dargestellten Brennkammerbaugruppe, bei der eine Düse 2 entsprechend
den vorstehend erläuterten Figuren 1A bis 3F zum Einsatz kommt, ist die Brennerdichtung
4 mit ihrem brennraumseitigen Strömungsleitelement 40 im Wesentlichen bündig mit dem
Hitzeschild 300 abschließend ausgestaltet. So steht das sich radial aufweitende Strömungsleitelement
40 lediglich mit einer Länge a über das Hitzeschild 300 oder besser über einen die
Öffnung für die Brennerdichtung 4 berandenden Randabschnitt des Hitzeschilds 300 vor,
der kleiner ist als das 1,5-fache einer Wandstärke d des Strömungsleitelements 40.
[0041] Für die optimierte Führung des Kraftstoff-Luft-Gemisches verläuft eine innere Mantelfläche
des Strömungsleitelements 40 der Brennerrichtung 4 ferner unter demselben Referenzwinkel
α zur Düsenlängsachse DM und schließt sich damit in der radial nach außen weisenden
Richtung entlang der Begrenzungsgeraden 6 an das Luftleitelement 271b an.
[0042] Darüber hinaus ist die an einer Lagerstelle 311 schwimmend gelagerte Brennerdichtung
4 vorliegend mit einer engen Passung zwischen dem Strömungsleitelement 40 und dem
Hitzeschild 300 versehen, sodass bei einer im Betrieb des Triebwerks T auftretenden
maximalen axialen Verschiebung der Brennerdichtung 4 ein radialer Abstand zwischen
Brennerdichtung 4 und Hitzeschild 300 einen vorgegebenen Grenzwert von 0,2 mm nicht
überschreitet. Eine enge Passung zwischen der Brennerdichtung 4 und dem Hitzeschild
300 im Bereich des Endes des Strömungsleitelement 40 verhindert im Übrigen das Eindringen
von Verbrennungsprodukten in eine Kavität zwischen der Brennerdichtung 4 und dem Hitzeschild
300.
[0043] Bei der in Figur 5 dargestellten Variante das sich kontinuierlich aufweitende Strömungsleitelement
41 mit einer gegenüber der Variante Figur 4 weniger stark geneigten inneren Mantelfläche
ausgebildet. Gleichwohl ist auch hier vorgesehen, dass das Strömungsleitelement 40
im Wesentlichen bündig oder bündig mit der Brennerdichtung 300 abschließt und die
innere Mantelfläche des Strömungsleitelements 40 unter dem Referenzwinkel α zur Düsenlängsachse
DM verläuft.
[0044] Die Figur 6 veranschaulicht in perspektivischer Ansicht eine mögliche Ausgestaltung
der in der Figur 5 schematisch dargestellten Brennerdichtung mit dem sich zum Brennraum
30 hin aufweitenden Strömungsleitelement 40.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 11
- Niederdruckverdichter
- 12
- Hochdruckverdichter
- 13
- Hochdruckturbine
- 14
- Mitteldruckturbine
- 15
- Niederdruckturbine
- 2
- Düse
- 20
- Düsenhauptkörper
- 21
- Stamm
- 210
- Kraftstoffzuleitung
- 22
- Kraftstoffkammer
- 220
- Kraftstoffpassage
- 23
- Hitzeschild
- 24a, 24b
- Luftkammer
- 25
- Kraftstoffleitkanal
- 250
- Abströmrand
- 26
- Erster Luftleitkanal
- 270a, 270b
- Verdrallelement
- 271b
- Luftleitelement
- 2710b
- Innenkontur
- 2711b
- Wölbung
- 2712b
- Bezugspunkt
- 27a
- Zweiter Luftleitkanal
- 27b
- Dritter Luftleitkanal
- 28
- Dichtungselement
- 3
- Brennkammer
- 30
- Brennraum
- 300
- Hitzeschild
- 31
- Brennkammerkopf
- 310
- Kopfplatte
- 311
- Lagerstelle
- 4
- Brennerdichtung
- 40
- Strömungsleitelement
- 41
- Lagerabschnitt
- 5
- Spraykegel
- 6
- Tangente / Begrenzungsgerade)
- 7
- Referenzkegel / Kreiskegel
- 70
- Kegelspitze
- A
- Auslass
- a
- Länge
- B
- Bypasskanal
- BKA
- Brennkammerabschnitt
- C
- Auslasskonus
- D
- Wandstärke
- DF
- Diffusor
- DM
- Düsenlängsachse
- E
- Einlass / Intake
- F
- Fan
- F1, F2
- Fluidstrom
- FC
- Fangehäuse
- G
- Außengehäuse
- L
- Zugangsloch
- I1, I2
- Länge
- LS
- Luftströmung
- M
- Mittelachse / Rotationsachse
- R
- Brennkammerring
- S
- Rotorwelle
- T
- (Turbofan-)Triebwerk
- TT
- Turbine
- V
- Verdichter
- x
- Richtung
- α
- Referenzwinkel
1. Brennkammerbaugruppe, mit
- einer Brennerdichtung (4), die einen sich entlang einer Düsenlängsachse (DM) erstreckenden
Lagerabschnitt (41) mit einer Durchgangsöffnung aufweist und in einer Öffnung eines
Hitzeschilds (300) einer Brennkammer (3) gehalten ist, und
- einer in der Durchgangsöffnung des Lagerabschnitts (41) positionierten Düse für
eine nicht gestufte Brennkammer (3) eines Triebwerks (T) zur Bereitstellung eines
Kraftstoff-Luft-Gemisches an einer Düsenaustrittsöffnung der Düse (2), wobei die Düse
(2) einen die Düsenaustrittsöffnung aufweisenden Düsenhauptkörper (20) umfasst, der
sich entlang der Düsenlängsachse (DM) erstreckt, und der Düsenhauptkörper (20) ferner
wenigstens das Folgende umfasst:
- mindestens einen sich entlang der Düsenlängsachse (DM) erstreckenden ersten, inneren
Luftleitkanal (26) zur Förderung von Luft an die Düsenaustrittsöffnung,
- mindestens einen gegenüber dem ersten Luftleitkanal (26), bezogen auf die Düsenlängsachse
(DM), radial weiter außen liegenden Kraftstoffleitkanal (25) zur Förderung von Kraftstoff
an die Düsenaustrittsöffnung, und
- mindestens einen gegenüber dem Kraftstoffleitkanal (25), bezogen auf die Düsenlängsachse
(DM), radial außen liegenden weiteren Luftleitkanal (27b), wobei an einem im Bereich
der Düsenaustrittsöffnung liegenden Ende dieses mindestens einen weiteren Luftleitkanals
(27b) ein Luftleitelement (271b) zur Führung aus dem mindestens einen weiteren Luftleitkanal
(27b) strömender Luft vorgesehen ist,
wobei
ein Ende des Kraftstoffleitkanals (25) an der Düsenaustrittsöffnung von einem radial
außen liegenden Abströmrand (250) berandet ist und das Luftleitelement (271b) gegenüber
diesem Abströmrand (250) derart in, bezogen auf die Düsenlängsachse (DM), axialer
Richtung (x) vorsteht, dass
- ein Referenzwinkel (a), der zwischen der Düsenlängsachse (DM) und einer Begrenzungsgeraden
(6) vorliegt, die durch einen Punkt an dem Abströmrand (250) und tangential zu dem
axial vorstehenden Luftleitelement (271b) verläuft, und/oder
- ein Referenzwinkel (a), der zwischen der Düsenlängsachse (DM) und einer Begrenzungsgeraden
(6) vorliegt, die durch einen Punkt an dem Abströmrand (250) und einem maximal in
axialer Richtung (x) über den Abströmrand (250) vorstehendem Punkt (2712b) des Luftleitelements
(271b) verläuft, kleiner als oder gleich 50° ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brennerdichtung (4) im Bereich der Düsenaustrittsöffnung der Düse (2) ein sich
radial aufweitendes Strömungsleitelement (40) zu einem Brennraum (30) der Brennkammer
(3) aufweist und eine innere Mantelfläche des sich radial aufweitenden Strömungsleitelements
(40) am Ende der Brennerdichtung (4) unter einem Winkel zur Düsenlängsachse (DM) verläuft,
der im Wesentlichem dem Referenzwinkel (a) entspricht oder mit dem Referenzwinkel
(a) übereinstimmt.
2. Brennkammerbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die Begrenzungsgerade (6) tangential zu dem Abströmrand (250) und tangential
zu dem Luftleitelement (271b) verläuft.
3. Brennkammerbaugruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (271b) eine radial nach innen weisende Wölbung (2711b) aufweist
und die Begrenzungsgerade (6) durch einen Punkt (2712b) an dem Luftleitelement (271b)
verläuft, der in axialer Richtung (x) hinter der radial nach innen weisenden Wölbung
(2711b) des Luftleitelements (271b) liegt.
4. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abströmrand (250) des Kraftstoffleitkanals (25) und das Luftleitelement (271b)
an einer äußeren Mantelfläche eines virtuellen geraden Kreiskegels (7) anliegen, dessen
Kegelspitze (70) auf der Düsenlängsachse (DM) liegt und dessen Öffnungswinkel dem
Zweifachen des Referenzwinkels (a) entspricht.
5. Brennkammerbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (2) zusätzlich zu dem ersten, inneren Luftleitkanal (26) mindestens zwei
weitere, radial zueinander versetzte Luftleitkanäle (27a, 27b) aufweist, wobei der
Luftleitkanal (27b) mit dem axial vorstehenden Luftleitelement (271b) den radial äußersten
Luftleitkanal (27b) bildet.
6. Brennkammerbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdichtung (4) im Bereich der Düsenaustrittsöffnung der Düse (2) ein Ende
ausbildet, das im Wesentlichen bündig oder bündig mit einem Hitzeschild (300) der
Brennkammerbaugruppe abschließt.
7. Brennkammerbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdichtung (4) im Bereich der Düsenaustrittsöffnung der Düse (2) ein Ende
ausbildet, das über einen Hitzeschild (300) der Brennkammerbaugruppe in axialer Richtung
(x) um eine Länge a vorsteht, für die bezogen auf eine Wandstärke d des vorstehenden
Endes gilt:
8. Triebwerk mit mindestens einer Brennkammerbaugruppe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Combustion chamber assembly, having
- a combustor seal (4) which has a support section (41) extending along a nozzle longitudinal
axis (DM) and having a passage opening and which is held in an opening of a heat shield
(300) of a combustion chamber (3), and
- a nozzle, which is positioned in the passage opening of the support section (41),
for a non-staged combustion chamber (3) of an engine (T) for the purposes of providing
a fuel-air mixture at a nozzle outlet opening of the nozzle (2), wherein the nozzle
(2) comprises a nozzle main body (20) which has the nozzle outlet opening and which
extends along the nozzle longitudinal axis (DM), and the nozzle main body (20) furthermore
comprises at least the following:
- at least one first, inner air-guiding channel (26) which extends along the nozzle
longitudinal axis (DM) and which serves for conveying air to the nozzle outlet opening,
- at least one fuel-guiding channel (25) which is situated radially further to the
outside than the first air-guiding channel (26) in relation to the nozzle longitudinal
axis (DM) and which serves for conveying fuel to the nozzle outlet opening, and
- at least one further air-guiding channel (27b) which is situated radially further
to the outside than the fuel-guiding channel (25) in relation to the nozzle longitudinal
axis (DM), wherein, at an end of said at least one further air-guiding channel (27b)
which is situated in the region of the nozzle outlet opening, there is provided an
air-guiding element (271b) for guiding air that flows out of the at least one further
air-guiding channel (27b),
wherein
an end of the fuel-guiding channel (25) at the nozzle outlet opening is bordered by
a flow-off edge (250) situated radially to the outside, and the air-guiding element
(271b) protrudes relative to said flow-off edge (250) in an axial direction (x) in
relation to the nozzle longitudinal axis (DM) such that
- a reference angle (α) between the nozzle longitudinal axis (DM) and a straight reference
line (6) that runs through a point on the flow-off edge (250) and tangentially with
respect to the axially protruding air-guiding element (271b), and/or
- a reference angle (α) between the nozzle longitudinal axis (DM) and a straight reference
line (6) that runs through a point on the flow-off edge (250) and a point (2712b)
of the air-guiding element (271b) that protrudes to a maximum extent beyond the flow-off
edge (250) in the axial direction (x),
is less than or equal to 50°,
characterized in that
the combustor seal (4) has, in the region of the nozzle outlet opening of the nozzle
(2), a radially widening flow-guiding element (40) in the direction of a combustion
space (30) of the combustion chamber (3), and an inner lateral surface of the radially
widening flow-guiding element (40) at the end of the combustor seal (4) runs at an
angle with respect to the nozzle longitudinal axis (DM), which angle substantially
corresponds to the reference angle (α) or matches the reference angle (α).
2. Combustion chamber assembly according to Claim 1, characterized in that the straight reference line (6) runs tangentially with respect to the flow-off edge
(250) and tangentially with respect to the air-guiding element (271b).
3. Combustion chamber assembly according to Claim 2, characterized in that the air-guiding element (271b) has a radially inwardly pointing bulge (2711b), and
the straight reference line (6) runs through a point (2712b) on the air-guiding element
(271b) which is situated behind the inwardly pointing bulge (2711b) of the air-guiding
element (271b) in the axial direction (x).
4. Combustion chamber assembly according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the flow-off edge (250) of the fuel-guiding channel (25) and the air-guiding element
(271b) lie on an outer lateral surface of a virtual straight circular cone (7), the
cone tip (70) of which lies on the nozzle longitudinal axis (DM) and the opening angle
of which corresponds to twice the reference angle (α).
5. Combustion chamber assembly according to any one of the preceding claims, characterized in that the nozzle (2) has not only the first, inner air-guiding channel (26) but also at
least two further air-guiding channels (27a, 27b) which are radially offset with respect
to one another, wherein the air-guiding channel (27b) with the axially protruding
air-guiding element (271b) forms the radially outermost air-guiding channel (27b).
6. Combustion chamber assembly according to any one of the preceding claims, characterized in that the combustor seal (4) forms, in the region of the nozzle outlet opening of the nozzle
(2), an end that terminates substantially flush, or flush, with a heat shield (300)
of the combustion chamber assembly.
7. Combustion chamber assembly according to any one of the preceding claims,
characterized in that the combustor seal (4) forms, in the region of the nozzle outlet opening of the nozzle
(2), an end that protrudes beyond a heat shield (300) of the combustion chamber assembly
in the axial direction (x) by a length a, for which, in relation to a wall thickness
d of the protruding end, the following applies:
8. Engine having at least one combustion chamber assembly according to any one of the
preceding claims.
1. Ensemble chambre de combustion, comportant
- un joint d'étanchéité de brûleur (4), qui comprend une partie de support (41) s'étendant
le long d'un axe longitudinal de buse (DM) et dotée d'une ouverture traversante, et
est retenu dans un orifice d'un bouclier thermique (300) d'une chambre de combustion
(3), et
- une buse, positionnée dans l'ouverture traversante de la partie de support (41)
pour une chambre de combustion (3) non étagée d'un moteur (T), servant à la fourniture
d'un mélange carburant/air au niveau d'un orifice de sortie de la buse (2), la buse
(2) comportant un corps principal de buse (20) comprenant l'orifice de sortie de buse,
lequel corps s'étend le long de l'axe longitudinal de buse (DM), et le corps principal
de buse (20) comportant en outre au moins les éléments suivants :
- au moins un premier canal de guidage d'air intérieur (26) s'étendant le long de
l'axe longitudinal de buse (DM) et servant au transport d'air au niveau de l'orifice
de sortie de buse,
- au moins un canal de guidage de carburant (25) situé radialement plus à l'extérieur
que le premier canal de guidage d'air (26), par rapport à l'axe longitudinal de buse
(DM), et servant au transport de carburant au niveau de l'orifice de sortie de buse,
et
- au moins un autre canal de guidage d'air (27b) situé radialement à l'extérieur par
rapport au canal de guidage de carburant (25), par rapport à l'axe longitudinal de
buse (DM), un élément de guidage d'air (271b) servant au guidage de l'air s'écoulant
hors de l'au moins un autre canal de guidage d'air (27b) étant prévu à une extrémité
de cet au moins un autre canal de guidage d'air (27b) située dans la région de l'orifice
de sortie de buse, une extrémité du canal de guidage de carburant (25) au niveau de
l'orifice de sortie de buse étant bordée par un bord de fuite (250) situé radialement
à l'extérieur et l'élément de guidage d'air (271b) faisant saillie par rapport à ce
bord de fuite (250) dans la direction axiale (x) par rapport à l'axe longitudinal
de buse (DM), de telle sorte que
- un angle de référence (a) qui est présent entre l'axe longitudinal de buse (DM)
et une droite de limitation (6) qui passe par un point au niveau du bord de fuite
(250) et s'étend tangentiellement à l'élément de guidage d'air (271b) saillant axialement,
et/ou
- un angle de référence (a) qui est présent entre l'axe longitudinal de buse (DM)
et une droite de limitation (6) qui passe par un point au niveau du bord de fuite
(250) et un point (2712b) de l'élément de guidage d'air (271b) saillant au-delà du
bord de fuite (250) au maximum dans la direction axiale (x),
est/sont inférieur(s) ou égal/égaux à 50°,
caractérisé en ce que
le joint d'étanchéité de brûleur (4) comprend, dans la région de l'orifice de sortie
de la buse (2), un élément de guidage d'écoulement (40) s'élargissant radialement
vers un espace de combustion (30) de la chambre de combustion (3) et une surface d'enveloppe
intérieure de l'élément de guidage d'écoulement (40) s'élargissant radialement à l'extrémité
du joint d'étanchéité de brûleur (4) s'étendant suivant un angle par rapport à l'axe
longitudinal de buse (DM) qui correspond sensiblement à l'angle de référence (a) ou
coïncide avec l'angle de référence (a).
2. Ensemble chambre de combustion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la droite de limitation (6) s'étend tangentiellement au bord de fuite (250) et tangentiellement
à l'élément de guidage d'air (271b) .
3. Ensemble chambre de combustion selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de guidage d'air (271b) comprend un bombement (2711b) orienté radialement
vers l'intérieur et la droite de limitation (6) passe par un point (2712b) au niveau
de l'élément de guidage d'air (271b), lequel point est situé derrière le bombement
(2711b) orienté radialement vers l'intérieur de l'élément de guidage d'air (271b)
dans la direction axiale (x).
4. Ensemble chambre de combustion selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le bord de fuite (250) du canal de guidage de carburant (25) et l'élément de guidage
d'air (271b) s'appuient contre une surface d'enveloppe extérieure d'un cône circulaire
(7) droit virtuel dont le sommet de cône (70) est situé sur l'axe longitudinal de
buse (DM) et dont l'angle d'ouverture correspond au double de l'angle de référence
(a) .
5. Ensemble chambre de combustion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la buse (2) comprend, en plus du premier canal de guidage d'air intérieur (26), au
moins deux autres canaux de guidage d'air (27a, 27b) décalés radialement les uns par
rapport aux autres, le canal de guidage d'air (27b) formant le canal de guidage d'air
(27b) radialement le plus à l'extérieur avec l'élément de guidage d'air (271b) saillant
axialement.
6. Ensemble chambre de combustion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le joint d'étanchéité de brûleur (4) forme, dans la région de l'orifice de sortie
de la buse (2), une extrémité qui se termine sensiblement en affleurement ou en affleurement
avec un bouclier thermique (300) de l'ensemble chambre de combustion.
7. Ensemble chambre de combustion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le joint d'étanchéité de brûleur (4) forme, dans la région de l'orifice de sortie
de la buse (2), une extrémité qui fait saillie au-delà d'un bouclier thermique (300)
de l'ensemble chambre de combustion dans la direction axiale (x) d'une longueur a,
pour laquelle, par rapport à une épaisseur de paroi d de l'extrémité saillante, l'on
a :
8. Moteur comportant au moins un ensemble chambre de combustion selon l'une des revendications
précédentes.