Stand der Technik
[0001] Es ist bereits eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer Benutzerschnittstelle,
welche zumindest eine Mehrzahl von Teilstatusausgabeelementen aufweist, welche dazu
vorgesehen sind, jeweils einen Teilstatus einer Handwerkzeugmaschine anzuzeigen, vorgeschlagen
worden. Beispiele sind aus der
DE102014209032A1,
US2014284070A1,
US2006106482A1,
DE20316470U1,
US4410846A1 oder
US2014008088A1 bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einem Winkelschleifer, wie in Anspruch 1 dargestellt,
mit zumindest einer Benutzerschnittstelle, welche zumindest eine Mehrzahl von Teilstatusausgabeelementen
aufweist, welche dazu vorgesehen sind, jeweils einen Teilstatus einer Handwerkzeugmaschine
anzuzeigen, mit zumindest einem Gerätestatusausgabeelement, welches dazu vorgesehen
ist, zumindest einen aus den Teilstatus abgeleiteten Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine
anzuzeigen, wobei ein erstes Teilstatusausgabeelement dazu vorgesehen ist, einen Ladezustand
eines Akkus des Winkelschleifers anzuzeigen und ein zweites Teilstatusausgabeelement
dazu vorgesehen ist, einen Temperaturstatus des Winkelschleifers anzuzeigen.
[0003] Es wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung zumindest ein Gerätestatusausgabeelement
aufweist, welches dazu vorgesehen ist, zumindest einen aus den Teilstatus abgeleiteten
Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine anzuzeigen. Unter einer "Handwerkzeugmaschinenvorrichtung"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe,
einer Handwerkzeugmaschine verstanden werden. Insbesondere kann die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
auch die gesamte Handwerkzeugmaschine umfassen. Die Handwerkzeugmaschine kann dabei
als beliebige, vorteilhaft elektrische, insbesondere eine werkstückbearbeitende Maschine
ausgebildet sein, vorteilhaft jedoch als eine Bohrmaschine, ein Bohr- und/oder Schlaghammer,
eine Säge, ein Hobel, ein Schrauber, eine Fräse, ein Schleifer, ein Winkelschleifer,
ein Gartengerät und/oder ein Multifunktionswerkzeug.
[0004] Unter einer "Benutzerschnittstelle" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die dazu vorgesehen ist, eine Information an einen Bediener akustisch, haptisch und/oder
vorteilhaft optisch auszugeben. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert,
ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer
bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das
Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt. Unter einem "Teilstatusausgabeelement" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Ausgabeelement, welches dazu vorgesehen ist, einem Handwerkzeugmaschinenbediener
eine Statusinformation einer Komponente oder einer Unterbaugruppe einer Handwerkzeugmaschine
akustisch, haptisch und/oder vorteilhaft optisch anzuzeigen. Insbesondere können die
Teilstatusausgabeelemente beispielsweise dazu vorgesehen sein, einem Handwerkzeugmaschinenbediener
eine Statusinformation über einen Ladezustand eines Handwerkzeugmaschinenakkus, eine
Statusinformation über eine Temperatur der Handwerkzeugmaschine oder eine Temperatur
einer Antriebseinheit der Handwerkzeugmaschine, eine Statusinformation über eine Außentemperatur,
eine Statusinformation über einen Verschleißzustand einer Komponente oder einer Unterbaugruppe
der Handwerkzeugmaschine auszugeben. Insbesondere steht die Benutzerschnittstelle
in einer Wirkverbindung mit zumindest einer Elektronikeinheit und/oder zumindest einer
Steuereinheit einer Handwerkzeugmaschine. Unter einer "Steuereinheit" soll insbesondere
eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer "Steuerelektronik"
soll insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speichereinheit
sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden.
[0005] Ferner kann die Benutzerschnittstelle insbesondere dazu vorgesehen sein, abhängig
von einer Betätigung, einer Berührung und/oder mittels einer Eingabe von Parametern
zumindest eine Funktion wahrzunehmen, auszuüben, auszulösen und/oder einen Zustand
zumindest einer mit der Benutzerschnittstelle in Wirkverbindung stehenden Einheit
zu beeinflussen und/oder zu ändern. Insbesondere umfasst die Benutzerschnittstelle
zumindest ein Bedienelement, welches direkt von einem Handwerkzeugmaschinenbediener
betätigbar ist. Insbesondere kann die Benutzerschnittstelle beispielsweise zumindest
einen Schalter, zumindest einen Taster, zumindest ein Tastenfeld, zumindest ein Einstellrad,
zumindest ein Touchpad, zumindest einen optischen Sensor, zumindest einen akustischen
Sensor für Sprachbefehle, zumindest einen kapazitiven Sensor und/oder zumindest einen
Drucksensor umfassen.
[0006] Unter einem "Gerätestatusausgabeelement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein Ausgabeelement, welches dazu vorgesehen ist, einem Handwerkzeugmaschinenbediener
eine Statusinformation über einen allgemeinen Betriebsstatus der gesamten Handwerkzeugmaschine
akustisch, haptisch und/oder vorteilhaft optisch auszugeben. Insbesondere ist das
Gerätestatusausgabeelement dazu vorgesehen, einem Handwerkzeugmaschinenbediener einen
Gesamtstatus der Handwerkzeugmaschine hinsichtlich einer Betriebsbereitschaft und/oder
Einsatzbereitschaft der Handwerkzeugmaschine auszugeben. Darunter, dass der Gerätestatus
aus den Teilstatus "abgeleitet" ist, soll insbesondere verstanden werden, dass die
Teilstatus der Handwerkzeugmaschine unter Berücksichtigung ihrer Relevanz für eine
aktuelle Betriebsbereitschaft der Handwerkzeugmaschine zu einem den Teilstatus übergeordneten
Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine zusammengefasst sind.
[0007] Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit
vorteilhaften Eigenschaften hinsichtlich einer Ausgabe einer Statusinformation hinsichtlich
einer Betriebsbereitschaft einer Handwerkzeugmaschine an einen Handwerkzeugmaschinenbediener
bereitgestellt werden. Insbesondere kann dem Handwerkzeugmaschinenbediener durch eine
Ausgabe eines aus den Teilstatus abgeleiteten Gerätestatus ein schneller und/oder
einfacher Überblick hinsichtlich einer Betriebsbereitschaft der Handwerkzeugmaschine
ermöglicht werden.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Gerätestatusausgabeelement als optisches Ausgabeelement
ausgebildet ist. Vorzugsweise ist ferner zumindest ein Teil der Teilstatusausgabeelemente
als optische Ausgabeelemente ausgebildet. Unter einem "optischen Ausgabeelement" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere zumindest eine LED, eine LED-Segmentanzeige, ein
LED-Display, ein LC-Display, ein LED-Display, und/oder ein OLED-Display verstanden
werden. Hierdurch kann eine vorteilhaft wahrnehmbare optische Ausgabe von zumindest
einem Teilstatus der Handwerkzeugmaschine und/oder von einem Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine
erfolgen.
[0009] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass eine Ausgabefläche des Gerätestatusausgabeelements
größer ist als eine Ausgabefläche der einzelnen Teilstatusausgabeelemente. Unter einer
"Ausgabefläche" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Fläche eines Ausgabeelements
verstanden werden, welche zu einer aktiven Ausgabe zumindest einer Statusinformation
vorgesehen ist. Insbesondere ist eine Ausgabefläche des Gerätestatusausgabeelements
zumindest um einen Faktor 1,5, vorteilhaft zumindest um einen Faktor 2, bevorzugt
zumindest um einen Faktor 2,5, und besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor 3
größer als eine Ausgabefläche eines Teilstatusausgabeelements. Insbesondere ist die
Ausgabefläche des Gerätestatusausgabeelements größer als eine Ausgabefläche des Teilstatusausgabeelements
mit einer größten Ausgabefläche. Vorzugsweise ist eine Ausgabefläche des Gerätestatusausgabeelements
größer als die Summe der Ausgabeflächen der Teilstatusausgabeelemente. Insbesondere
ist eine Ausgabefläche des Gerätestatusausgabeelements zumindest um einen Faktor 1,5,
vorteilhaft zumindest um einen Faktor 2, bevorzugt zumindest um einen Faktor 2,5,
und besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor 3 größer als die Summe der Ausgabeflächen
der Teilstatusausgabeelemente. Hierdurch kann eine vorteilhaft gut wahrnehmbare optische
Ausgabe des Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine erfolgen. Insbesondere kann eine
Gerätestatusausgabe gegenüber den Teilstatusausgaben vorteilhaft hervorgehoben werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Gerätestatusausgabeelement die Teilstatusausgabeelemente
zumindest im Wesentlichen umschließt. Insbesondere ist das Gerätestatusausgabeelement
zumindest im Wesentlichen ringförmig ausgebildet. Insbesondere umschließt das Gerätestatusausgabeelement
alle Teilstatuselemente ringförmig. Insbesondere umschließt das Gerätestatusausgabeelement
die Teilstatusausgabeelemente zumindest zu 75 %, vorzugsweise zumindest zu 85 %, vorteilhaft
zu zumindest 95 %. Besonders bevorzugt umschließt das Gerätestatusausgabeelement die
Teilstatusausgabeelemente vollständig. Hierdurch kann eine vorteilhaft kompakte und
gut ablesbare Ausgestaltung der Benutzerschnittstelle erreicht werden.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Gerätestatusausgabeelement dazu vorgesehen
ist, in Abhängigkeit von zumindest einem Teilstatus verschiedene Anzeigezustände anzunehmen.
Insbesondere kann in Abhängigkeit von zumindest einem Teilstatus einen Farbwechsel,
ein Blinken und/oder eine Helligkeitsänderung des Gerätestatusausgabeelements erfolgen.
Insbesondere erfolgt eine Änderung eines Anzeigezustands unter Berücksichtigung einer
Relevanz der Teilstatus im Hinblick auf einen Gerätestatus. Hierdurch kann vorteilhaft
eine abgestufte Ausgabe des Gerätestatus erfolgen. Ferner kann ein Handwerkzeugmaschinenbediener
vorteilhaft frühzeitig über eine Veränderung, insbesondere eine Verschlechterung,
des Gerätestatus informiert werden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass einzelne Teilstatusausgabeelemente in Abhängigkeit
von ihrer Relevanz für den Gerätestatus ausblendbar sind. Insbesondere sind Teilstatuselemente,
welche einen Teilstatus geringerer Relevanz ausgeben, ausblendbar. Insbesondere sind
Teilstatuselemente, welche einen Teilstatus geringerer Relevanz ausgeben, insbesondere
dann ausblendbar, wenn zumindest ein weiteres Teilstatusausgabeelement einen Teilstatus
höher Relevanz ausgibt. Hierdurch können einem Handwerkzeugmaschinenbediener vorteilhaft
gezielt lediglich ein Teilstatus angezeigt werden, welche aktuell eine hohe Relevanz
für den Gerätestatus haben.
[0013] Des Weiteren wird eine Handwerkzeugmaschine mit zumindest einer erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenvorrichtung vorgeschlagen. Insbesondere ist die Benutzerschnittstelle
zumindest teilweise an einem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine angeordnet. Insbesondere
ist die Benutzerschnittstelle mit einer Steuereinheit der Handwerkzeugmaschine gekoppelt.
Insbesondere sind sowohl die Teilstatusausgabeelemente als auch das Gerätestatusausgabeelement
der Benutzerschnittstelle an der Handwerkzeugmaschine angeordnet. Alternativ oder
zusätzlich kann ein Gerätestatusausgabeelement von der Handwerkzeugmaschine abgesetzt
ausgebildet sein. Insbesondere kann ein abgesetztes Gerätestatusausgabeelement drahtgebunden
und/oder vorzugsweise drahtlos mit der Handwerkzeugmaschine gekoppelt sein. Hierdurch
kann eine vorteilhafte Ausgabe einer Statusinformation hinsichtlich einer Betriebsbereitschaft
der Handwerkzeugmaschine an einen Handwerkzeugmaschinenbediener ermöglicht werden.
Insbesondere kann dem Handwerkzeugmaschinenbediener durch eine Ausgabe eines aus den
Teilstatus abgeleiteten Gerätestatus ein schneller und/oder einfacher Überblick hinsichtlich
einer Betriebsbereitschaft der Handwerkzeugmaschine ermöglicht werden.
[0014] Zudem wird ein Verfahren zum Betrieb einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung vorgeschlagen,
bei welchem mittels eines Gerätestatusanzeigeelements ein aus zumindest einem Teilstatus
einer Handwerkzeugmaschine abgeleiteter Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine angezeigt
wird. Hierdurch kann einem Handwerkzeugmaschinenbediener durch eine Ausgabe eines
aus den Teilstatus abgeleiteten Gerätestatus ein schneller und/oder einfacher Überblick
hinsichtlich einer Betriebsbereitschaft der Handwerkzeugmaschine ermöglicht werden.
[0015] Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschinenvorrichtung soll hierbei nicht auf die
oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann
die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschinenvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin
beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen
Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnung
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht einer Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung,
welche eine Benutzerschnittstelle umfasst,
- Fig. 2
- die Benutzerschnittstelle aus Figur 1 mit zwei Teilstatusausgabeelementen und einem
Gerätestatusausgabeelement in einer Detailansicht,
- Fig. 3
- die Anzeige des Gerätestatus mittels des Gerätestatusausgabeelements in Abhängigkeit
vom mittels eines Teilstatusausgabeelements angezeigten Ladestatus eines Akkus der
Handwerkzeugmaschine und
- Fig. 4
- die Anzeige des Gerätestatus mittels des Gerätestatusausgabeelements in Abhängigkeit
vom mittels eines Teilstatusausgabeelements angezeigten Temperaturstatus der Handwerkzeugmaschine.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0018] Figur 1 zeigt eine Draufsicht einer Handwerkzeugmaschine 18 mit einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10, welche eine Benutzerschnittstelle 12 umfasst. Die Handwerkzeugmaschine 18 ist
als eine Elektrohandwerkzeugmaschine ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschine 18 ist
als eine Akkuhandwerkzeugmaschine ausgebildet.
[0019] Die Handwerkzeugmaschine 18 als ein Winkelschleifer ausgebildet. Es sind jedoch auch
andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Handwerkzeugmaschine
18, wie beispielsweise als Bohrmaschine, Akkuschrauber, Trockenbauschrauber, Stichsäge,
Kreissäge, Kettensäge, Bohr- und/oder Meißelhammer oder Schwingschleifer, denkbar.
Die Handwerkzeugmaschine 18 weist einen Handgriff 28 zum Führen der Handwerkzeugmaschine
18 durch einen Bediener auf. Die Handwerkzeugmaschine 18 umfasst ein Gehäuse 30. Das
Gehäuse 30 ist von zwei Gehäuseschalen gebildet. Es sind jedoch auch andere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen des Gehäuses 30 denkbar. Die Benutzerschnittstelle
12 ist an einer für den Bediener während eines Betriebs der Handwerkzeugmaschine 18
gut sichtbaren Stelle des Gehäuses 30 angeordnet. Die Benutzerschnittstelle 12 ist
an einer Oberseite des Gehäuses 30 angeordnet.
[0020] Figur 2 zeigt die Benutzerschnittstelle 12 in einer Detailansicht. Die Benutzerschnittstelle
12 weist eine Mehrzahl von Teilstatusausgabeelementen 14, 16 auf, welche dazu vorgesehen
sind, jeweils einen Teilstatus der Handwerkzeugmaschine 18 anzuzeigen. Die Teilstatusausgabeelemente
14, 16 sind als optische Ausgabeelemente, beispielsweise als LEDs oder LED beleuchtete
Symbole, ausgebildet. Ein erstes Teilstatusausgabeelement 14 ist dazu vorgesehen,
einen Ladezustand eines Akkus 32 der Handwerkzeugmaschine 18 anzuzeigen. Ein zweites
Teilstatusausgabeelement 16 ist dazu vorgesehen, einen Temperaturstatus der Handwerkzeugmaschine
18 anzuzeigen. Ferner weist die Benutzerschnittstelle 12 ein Gerätestatusausgabeelement
20 auf. Das Gerätestatusausgabeelement 20 ist dazu vorgesehen, einen aus den Teilstatus
abgeleiteten Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine 18 anzuzeigen. Das Gerätestatusausgabeelement
20 ist als optisches Ausgabeelement, beispielsweise als LED oder LED beleuchtetes
Symbol, ausgebildet.
[0021] Eine Ausgabefläche 22 des Gerätestatusausgabeelements 20 ist größer als eine Ausgabefläche
24, 26 der einzelnen Teilstatusausgabeelemente 14, 16. Vorzugsweise ist die Ausgabefläche
22 des Gerätestatusausgabeelements 20 größer als die Summe der Ausgabeflächen 24,
26 der Teilstatusausgabeelemente 14, 16. Das Gerätestatusausgabeelement 20 ist ringfömig
ausgebildet. Das Gerätestatusausgabeelement 20 umschließt die Teilstatusausgabeelemente
14, 16 vollständig. Ferner weist die Benutzerschnittstelle 12 beispielhaft drei Anzeigeelemente
36 auf, welche dazu vorgesehen sind, eine aktuelle Arbeitsgeschwindigkeit der Handwerkzeugmaschine
18 anzuzeigen. Die Anzeigeelemente 36 sind ebenfalls von dem Gerätestatusausgabeelement
20 umschlossen. Zur Einstellung der Arbeitsgeschwindigkeit weist die Benutzerschnittstelle
12 ein Bedienelement 38, beispielsweise einen Taster, auf. Die mittels des Bedienelements
38 eingestellte Arbeitsgeschwindigkeit wird entsprechend über die Anzeigeelemente
36 angezeigt.
[0022] Figur 3 zeigt die Anzeige des Gerätestatus mittels des Gerätestatusausgabeelements
20 in Abhängigkeit vom mittels des ersten Teilstatusausgabeelements 14 angezeigten
Ladestatus des Akkus 32. Das erste Teilstatusausgabeelement 14 umfasst beispielhaft
fünf Segmente 34. Bei vollständig geladenem Akku 32 leuchten alle fünf Segmente 34.
Vorzugsweise leuchten die Segmente 34 bei vollständig geladenem Akku 32 in grüner
Farbe. Mit abnehmender Ladung des Akkus 32 reduziert sich die Anzahl der leuchtenden
Segmente 34. Ab einer festgelegten Restladung des Akkus 32 leuchtet lediglich noch
eines der Segmente 34, beispielsweise in gelber Farbe. Der Verwender erhält über die
Signalfarbe Gelb und das Leuchten lediglich eines Segments 34 die Information, dass
die Handwerkzeugmaschine 18 bald nicht mehr vollständig betriebsbereit sein wird.
Bei leerem Akku 32 leuchtet das letzte der Segmente 34 in roter Farbe. Mittels des
Gerätestatusausgabeelements 20 wird ein aus zumindest einem Teilstatus, beispielsweise
dem Ladezustand des Akkus 32, abgeleiteter Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine 18
angezeigt. Das Gerätestatusausgabeelement 20 ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit
von zumindest einem Teilstatus, beispielsweise dem Ladezustand des Akkus 32, verschiedene
Anzeigezustände anzunehmen. Das Gerätestatusausgabeelement 20 nimmt jeweils entsprechend
der Farbe der jeweils leuchtenden Segmente 34 die gleiche Farbe wie die leuchtenden
Segmente 34 an.
[0023] Figur 4 zeigt die Anzeige des Gerätestatus mittels des Gerätestatusausgabeelements
20 in Abhängigkeit vom mittels des zweiten Teilstatusausgabeelements 16 angezeigten
Temperaturstatus. Bei normaler Betriebstemperatur leuchtet das zweiten Teilstatusausgabeelement
16 in grüner Farbe. Bei Erreichen einer festgelegten Temperaturgrenze wechselt die
Farbe des zweiten Teilstatusausgabeelements 16 zu gelb. Übersteigt die Temperatur
einen Wert, bei welchem die Handwerkzeugmaschine 18 nicht mehr betrieben werden kann,
so wechselt die Farbe des zweiten Teilstatusausgabeelements 16 zu rot. Mittels des
Gerätestatusausgabeelements 20 wird ein aus zumindest einem Teilstatus, beispielsweise
dem Temperaturstatus, abgeleiteter Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine 18 angezeigt.
Das Gerätestatusausgabeelement 20 ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von zumindest
einem Teilstatus, beispielsweise dem Temperaturstatus, verschiedene Anzeigezustände
anzunehmen. Das Gerätestatusausgabeelement 20 nimmt jeweils entsprechend der Farbe
des zweiten Teilstatusausgabeelements 16 die gleiche Farbe wie das zweiten Teilstatusausgabeelement
16 an. Zur besseren Lesbarkeit der Benutzerschnittstelle 12 sind einzelne Teilstatusausgabeelemente
14, 16 in Abhängigkeit von ihrer Relevanz für den Gerätestatus ausblendbar. So wird
beispielsweise bei einem durch das zweite Teilstatusausgabeelement 16 angezeigtes
Überschreiten einer Maximaltemperatur, das erste Teilstatusausgabeelement 14 vollständig
ausgeblendet, da der Akkuladezustand für den aktuellen kritischen Gerätestatus der
Handwerkzeugmaschine 18 von untergeordneter Relevanz ist.
[0024] Die größere Ausgabefläche 22 des Gerätestatusausgabeelements 20 gegenüber den Ausgabeflächen
24, 26 der Teilstatusausgabeelementen 14, 16 und die insbesondere farblich verschiedenen
Anzeigezustände des Gerätestatusausgabeelements 20 in Abhängigkeit von den Teilstatus,
ermöglichen es dem Handwerkzeugmaschinenbediener auch unter Arbeitsbedingungen, insbesondere
bei Erschütterungen und/oder Vibrationen der Handwerkzeugmaschine 18, schnell und/oder
einfach den Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine 18 zuverlässig zu erkennen.
1. Winkelschleifer (18) mit zumindest einer Benutzerschnittstelle (12), welche zumindest
eine Mehrzahl von Teilstatusausgabeelementen (14, 16) aufweist, welche dazu vorgesehen
sind, jeweils einen Teilstatus einer Handwerkzeugmaschine (18) anzuzeigen, mit zumindest einem Gerätestatusausgabeelement (20), welches dazu vorgesehen ist, zumindest
einen aus den Teilstatus abgeleiteten Gerätestatus der Handwerkzeugmaschine (18) anzuzeigen,
dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Teilstatusausgabeelement (14) dazu vorgesehen ist, einen Ladezustand eines
Akkus (32) des Winkelschleifers (18) anzuzeigen und ein zweites Teilstatusausgabeelement
(16) dazu vorgesehen ist, einen Temperaturstatus des Winkelschleifers (18) anzuzeigen.
2. Winkelschleifer (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätestatusausgabeelement (20) als optisches Ausgabeelement ausgebildet ist.
3. Winkelschleifer (18) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Teilstatusausgabeelemente (14, 16) als optische Ausgabeelemente
ausgebildet sind.
4. Winkelschleifer (18) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabefläche (22) des Gerätestatusausgabeelements (20) größer ist, als eine
Ausgabefläche (24, 26) der einzelnen Teilstatusausgabeelemente (14, 16).
5. Winkelschleifer (18) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabefläche (22) des Gerätestatusausgabeelements (20) größer ist, als die
Summe der Ausgabeflächen (24, 26) der Teilstatusausgabeelemente (14, 16).
6. Winkelschleifer (18) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätestatusausgabeelement (20) die Teilstatusausgabeelemente (14, 16) zumindest
im Wesentlichen umschließt.
7. Winkelschleifer (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätestatusausgabeelement (20) dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von zumindest
einem Teilstatus verschiedene Anzeigezustände anzunehmen.
8. Winkelschleifer (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Teilstatusausgabeelemente (14, 16) in Abhängigkeit von ihrer Relevanz für
den Gerätestatus ausblendbar sind.
1. Angle grinder (18) having at least one user interface (12) which has at least a plurality
of partial status output elements (14, 16) which are intended to each indicate a partial
status of a handheld power tool (18), having at least one device status output element
(20) which is intended to indicate at least one device status of the handheld power
tool (18) that is derived from the partial status, characterized in that a first partial status output element (14) is intended to indicate a state of charge
of a rechargeable battery (32) of the angle grinder (18), and a second partial status
output element (16) is intended to indicate a temperature status of the angle grinder
(18).
2. Angle grinder (18) according to Claim 1, characterized in that the device status output element (20) is in the form of an optical output element.
3. Angle grinder (18) according to Claim 1 or 2, characterized in that at least some of the partial status output elements (14, 16) are in the form of optical
output elements.
4. Angle grinder (18) according to Claim 2 or 3, characterized in that an output area (22) of the device status output element (20) is larger than an output
area (24, 26) of the individual partial status output elements (14, 16).
5. Angle grinder (18) according to one of Claims 2 to 4, characterized in that an output area (22) of the device status output element (20) is larger than the sum
of the output areas (24, 26) of the partial status output elements (14, 16).
6. Angle grinder (18) according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the device status output element (20) at least substantially surrounds the partial
status output elements (14, 16).
7. Angle grinder (18) according to one of the preceding claims, characterized in that the device status output element (20) is intended to assume different indicating
states depending on at least one partial status.
8. Angle grinder (18) according to one of the preceding claims, characterized in that individual partial status output elements (14, 16) can be hidden depending on their
relevance to the device status.
1. Meuleuse d'angle (18) dotée d'au moins une interface utilisateur (12), laquelle présente
au moins une pluralité d'éléments de sortie d'état partiel (14, 16), qui sont conçus
pour indiquer respectivement un état partiel d'une machine-outil portative (18), avec
au moins un élément de sortie d'état d'appareil (20), lequel est conçu pour indiquer
au moins un état d'appareil de la machine-outil portative (18) découlant de l'état
partiel, caractérisée en ce qu'un premier élément de sortie d'état partiel (14) est conçu pour indiquer un état de
charge d'un accumulateur (32) de la meuleuse d'angle (18) et un deuxième élément de
sortie d'état partiel (16) est conçu pour indiquer un état de température de la meuleuse
d'angle (18).
2. Meuleuse d'angle (18) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de sortie d'état d'appareil (20) est réalisé comme élément de sortie optique.
3. Meuleuse d'angle (18) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une partie des éléments de sortie d'état partiel (14, 16) sont réalisés comme
éléments de sortie optiques.
4. Meuleuse d'angle (18) selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce qu'une surface de sortie (22) de l'élément de sortie d'état d'appareil (20) est plus
grande qu'une surface de sortie (24, 26) des éléments de sortie d'état partiel individuels
(14, 16).
5. Meuleuse d'angle (18) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'une surface de sortie (22) de l'élément de sortie d'état d'appareil (20) est plus
grande que la somme des surfaces de sortie (24, 26) des éléments de sortie d'état
partiel (14, 16).
6. Meuleuse d'angle (18) selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que l'élément de sortie d'état d'appareil (20) entoure au moins sensiblement les éléments
de sortie d'état partiel (14, 16).
7. Meuleuse d'angle (18) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de sortie d'état d'appareil (20) est conçu pour adopter différents états
d'indication en fonction d'au moins un état partiel.
8. Meuleuse d'angle (18) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des éléments de sortie d'état partiel individuels (14, 16) peuvent être masqués en
fonction de leur pertinence pour l'état d'appareil.