[0001] Die Erfindung betrifft eine Kontaktierungseinrichtung zum Kontaktieren eines Schirmleiters
einer elektrischen Leitung mit einem Erdungsabschnitt nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Kontaktierungseinrichtung umfasst ein Gehäuse, das einen Aufnahmeraum
einfasst, in den eine elektrische Leitung mit einem Schirmleiter einsetzbar ist. Das
Gehäuse ist derart an einen Erdungsabschnitt ansetzbar, dass sich der Erdungsabschnitt
in dem Aufnahmeraum erstreckt.
[0003] Eine solche Kontaktierungseinrichtung, auch bezeichnet als Schirmklemme, dient dazu,
einen Schirmleiter, beispielsweise in Form eines die Leitungsadern der elektrischen
Leitung umgebenden Schirmgeschlechts, großflächig mit einem Erdungsabschnitt - beispielsweise
einer Sammelschiene oder einer Gehäusekante einer elektrischen Anlage (z.B. eine Schaltschrank)
- zu kontaktieren. Die Kontaktierung soll hierbei beständig, insbesondere temperatur-
und korrosionsbeständig (auch in aggressiver Umgebung) sein, um eine zuverlässige
Erdung des Schirmleiters mit dem Erdungsabschnitt über die Lebensdauer der elektrischen
Anlage herzustellen.
[0004] Herkömmliche Kontaktierungseinrichtungen haben einen vergleichsweise komplexen Aufbau,
verwenden eine Vielzahl von Bauteilen und sind entsprechend teuer in der Herstellung.
[0005] Bei einer aus der
DE 20 2015 102 037 U1 bekannten Schirmklemme können ein Erdungsabschnitt in Form eines metallischen Leiters
und eine elektrische Leitung in ein Gehäuse eingesetzt werden. An dem Gehäuse ist
eine Klemmschraube angeordnet, über die die elektrische Leitung klemmend mit dem metallischen
Leiter kontaktiert werden kann.
[0006] Bei einem aus der
DE 200 14 918 U1 bekannten Anschlusselement zum Anschließen eines Kabelschirms eines Schirmkabels
an Leiteranschlüsse mindestens eines Moduls ist ein Steg über Federelemente gegenüber
einem Gehäuse vorgespannt. Über den Steg kann ein Schirmkabel elektrisch kontaktiert
werden.
[0007] Bei einer aus der
DE 196 108 541 A1 bekannten Klemmenanordnung kann ein Schirmleiter einer elektrischen Leitung an Federklemmen
zur elektrischen Kontaktierung mit einer Sammelschiene angesetzt werden.
[0008] Aus der
DE 196 13 557 A1 ist eine Kontaktierungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt,
die weist ein um eine Schwenkachse verschwenkbar an dem Gehäuse angeordnetes Federelement
auf, das aus einer Öffnungsstellung in eine Klemmstellung verschwenkbar ist, um in
der Klemmstellung einen Schirmleiter einer in den Aufnahmeraum eingesetzten elektrischen
Leitung mit einem Erdungsabschnitt, an den das Gehäuse angesetzt ist, zu kontaktieren.
[0009] Die Kontaktierungseinrichtung weist somit ein zu dem Gehäuse verschwenkbares Federelement
auf, das zwischen einer Öffnungsstellung und einer Klemmstellung bewegt werden kann.
Das Federelement kann beispielsweise aus einem Federstahl hergestellt sein und ist
somit in sich elastisch, sodass eine klemmende Kontaktierung zwischen dem Schirmleiter
und dem Erdungsabschnitt hergestellt und z.B. eine alterungsbedingte Formänderung
des Schirmleiters oder des Erdungsabschnitts ausgeglichen werden kann, ohne dass die
Kontaktierung zwischen dem Schirmleiter und dem Erdungsabschnitt beeinträchtigt wird.
[0010] Dadurch, dass das Federelement schwenkbar an dem Gehäuse gelagert ist, kann das Federelement
einfach betätigt werden. Durch Verschwenken kann das Federelement in einfacher Weise
zwischen der Öffnungsstellung und der Klemmstellung verstellt werden, um beispielsweise
den Schirmleiter mit dem an das Gehäuse angesetzten Erdungsabschnitt zu kontaktieren
oder um den elektrischen Leiter wiederum von der Kontaktierungseinrichtung zu lösen.
[0011] Die Kontaktierungseinrichtung kann mit wenigen Bauteilen verwirklicht werden. Die
Kontaktierungseinrichtung kann somit kostengünstig hergestellt werden.
[0012] Beispielsweise können das Gehäuse und das Federelement als Stanzbiegeteile ausgeführt
sein.
[0013] Das Federelement kann beispielsweise einen schwenkbar an dem Gehäuse gelagerten Betätigungsschenkel
und einen zu dem Betätigungsschenkel umgebogenen, klemmend mit dem Schirmleiter der
in den Aufnahmeraum eingesetzten elektrischen Leitung in Anlage bringbaren Klemmschenkel
aufweisen. Der Betätigungsschenkel kann mit dem Gehäuse zu verrasten sein, um in der
Klemmstellung die Stellung des Federelements gegenüber dem Gehäuse festzulegen. Über
den Betätigungsschenkel kann ein Nutzer beispielsweise händisch auf das Federelement
einwirken und das Federelement z.B. in Richtung seiner Klemmstellung drücken, um den
Schirmleiter elektrisch mit dem Erdungsabschnitt zu kontaktieren. Über den Klemmschenkel
gelangt das Federelement hierbei klemmend in Anlage mit dem Schirmleiter, sodass der
Schirmleiter kontaktierend gegen den Erdungsabschnitt gedrückt und darüber eine elektrische
Kontaktierung zwischen dem Schirmleiter und dem Erdungsabschnitt hergestellt wird.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kontaktierungseinrichtung bereitzustellen,
die ein zuverlässiges und beständiges Kontaktieren eines Schirmleiters einer elektrischen
Leitung mit einem Erdungsabschnitt (beispielsweise einer Sammelschiene oder einer
Gehäusekante einer elektrischen Anlage) ermöglicht, dabei einfach zu bedienen ist
und unter Umständen auch aus einer Klemmstellung wieder lösbar ist sowie zudem eine
Schädigung des Leiters sicher vermeidet.
[0015] Die Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0016] Der Klemmschenkel weist, in einer konkreten Ausgestaltung, eine von dem Betätigungsschenkel
abliegende Endkante und einen zu der Endkante beabstandeten, um die Schwenkachse gekrümmten
Anlageabschnitt auf. Das Federelement ist hierbei ausgebildet, in der Klemmstellung
über den Anlageabschnitt mit dem Schirmleiter der in den Aufnahmeraum eingesetzten
elektrischen Leitung in Anlage zu gelangen. Dadurch, dass der Klemmschenkel nicht
mit seiner Endkante, sondern über den von der Endkante beabstandeten, gekrümmten Anlageabschnitt
mit dem Schirmleiter der elektrischen Leitung in Anlage gelangt, kann eine flächige
Anlage des Klemmschenkels an dem Schirmleiter erreicht werden. Durch die Krümmung
des Anlageabschnitts schmiegt sich der Klemmschenkel dem Schirmleiter an und kontaktiert
den Schirmleiter flächig, ohne dass scharfe Kanten mit dem Schirmleiter in Kontakt
treten (die ansonsten zu einer Beschädigung an dem Schirmleiter führen könnten).
[0017] Über den Betätigungsschenkel erfolgt vorzugsweise eine Verrastung des Federelements
mit dem Gehäuse in der Klemmstellung. Hierzu weist der Betätigungsschenkel vorzugsweise
eine Rasteinrichtung auf, die beispielsweise durch Rastnasen an einem von dem Klemmschenkel
abliegenden Endabschnitt des Betätigungsschenkels gebildet sein kann. Über die Rastnasen
verrastet der Betätigungsschenkel beispielsweise mit Rastvorsprüngen an dem Gehäuse,
sodass der Betätigungsschenkel in seiner Klemmstellung formschlüssig festgelegt und
damit in der Klemmstellung gehalten ist.
[0018] Zum Schließen der Kontaktierungseinrichtung wird das Federelement beispielsweise
durch Druck auf den Betätigungsschenkel in Richtung der Klemmstellung gedrückt. In
der Klemmstellung verklemmt das Federelement den Schirmleiter der elektrischen Leitung
mit dem an das Gehäuse angesetzten Erdungsabschnitt, sodass der Schirmleiter mit dem
Erdungsabschnitt elektrisch kontaktiert ist. Aus der Schließstellung heraus kann das
Federelement gelöst werden, beispielsweise indem ein Nutzer mit einem Werkzeug, z.B.
einem Schraubendreher, in einen Werkzeugeingriff an dem Endabschnitt des Betätigungsschenkels
eingreift und auf diese Weise die Verrastung zwischen den Rastnasen des Betätigungsschenkels
und den Rastvorsprüngen des Gehäuses löst. Bei gelöster Verrastung springt das Federelement,
aufgrund der elastischen Vorspannung des Klemmschenkels (bewirkt durch die Anlage
an dem Schirmleiter der elektrischen Leitung), aus der Klemmstellung heraus, sodass
die Kontaktierungseinrichtung geöffnet wird und das Gehäuse von dem Erdungsabschnitt
sowie die elektrische Leitung aus dem Gehäuse entnommen werden können.
[0019] Das Federelement ist um die Schwenkachse schwenkbar an dem Gehäuse gelagert. Für
die schwenkbare Lagerung können an dem Betätigungsschenkel zwei gegenüberliegende
Gelenklaschen ausgebildet sein, die von dem Betätigungsschenkel vorstehen und beispielsweise
mit an dem Gehäuse angeordneten Gelenkzapfen in Eingriff stehen, sodass das Federelement
gelenkig mit dem Gehäuse verbunden ist.
[0020] Das Gehäuse kann beispielsweise einstückig ausgebildet sein. Das Gehäuse kann in
einer Ausgestaltung z.B. zwei parallel erstreckte, entlang einer Querrichtung zueinander
beabstandete Seitenwände, zwischen denen der Aufnahmeraum gebildet ist, und eine die
Seitenwände miteinander verbindende Basis aufweisen. Das Gehäuse kann somit beispielsweise
eine im Querschnitt U-förmige Gestalt aufweisen, in die die elektrische Leitung mit
abisoliertem Schirmleiter eingelegt werden kann.
[0021] Der Schirmleiter kann beispielsweise derart in das Gehäuse einsetzbar sein, dass
der Schirmleiter sich in der Klemmstellung entlang einer Längsachse zwischen den Seitenwänden
durch den Aufnahmeraum hindurch erstreckt. Der Schirmleiter kann hierbei beispielsweise
in eine Einsetzrichtung quer zur Längsachse und quer zur Querrichtung, entlang derer
die Seitenwände voneinander beabstandet sind, in den Aufnahmeraum eingesetzt werden.
Die elektrische Leitung muss somit nicht durch das Gehäuse hindurch gefädelt werden,
sondern kann in einfacher Weise entlang der Einsetzrichtung in das Gehäuse eingesetzt
werden, sodass der Schirmleiter in dem Aufnahmeraum des Gehäuses zu liegen kommt.
[0022] Zum elektrischen Kontaktieren des Schirmleiters der elektrischen Leitung mit einem
Erdungsabschnitt wird vorzugsweise zunächst die elektrische Leitung mit dem abisolierten
Schirmleiter in das Gehäuse der Kontaktierungseinrichtung eingesetzt. Sodann kann
das Gehäuse zusammen mit der daran angeordneten elektrischen Leitung an den Erdungsabschnitt,
beispielsweise eine eine Erdung bereitstellende Sammelleitung oder einen Abschnitt
einer Gehäusewandung einer elektrischen Anlage, z.B. eines Schaltschranks oder dergleichen,
angesetzt werden. Ist das Gehäuse an den E rdungsabschnitt angesetzt worden, so erstreckt
sich der Erdungsabschnitt vorzugsweise entlang der Querrichtung, entlang derer die
Seitenwände des Gehäuses zueinander beabstandet sind, durch den Aufnahmeraum hindurch.
Die Seitenwände des Gehäuses können hierzu Aussparungen aufweisen, die in ihrer Form
der Form des Erdungsabschnitts angepasst sind und somit den Erdungsabschnitt, beispielsweise
einen im Querschnitt rechteckigen metallischen Leiter, aufnehmen können.
[0023] Die elektrische Leitung und der Erdungsabschnitt erstrecken sich somit entlang unterschiedlicher
Richtungen zu dem Gehäuse. Während die elektrische Leitung entlang der Längsachse
durch das Gehäuse hindurch verlegt ist, erstreckt sich der Erdungsabschnitt quer zur
elektrischen Leitung entlang der Querrichtung durch den Aufnahmeraum hindurch.
[0024] In der Klemmstellung kommen hierbei vorzugsweise das Federelement einerseits und
der Erdungsabschnitt andererseits des isolierten Schirmleiters der elektrischen Leitung
zu liegen. Der Schirmleiter wird somit zwischen dem Federelement und dem Erdungsabschnitt
aufgenommen und durch klemmende Anlage des Federelements an dem Schirmleiter in direkte,
elektrisch kontaktierende Anlage mit dem Erdungsabschnitt gedrückt.
[0025] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Kontaktierungseinrichtung zum elektrischen Kontaktieren
eines Schirmleiters einer elektrischen Leitung mit einem Erdungsabschnitt, beispielsweise
in Form eines elektrischen Sammelleiters oder in Form einer Gehäusekante einer elektrischen
Anlage;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Kontaktierungseinrichtung;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht der Kontaktierungseinrichtung; und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Kontaktierungseinrichtung.
[0026] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Ansicht eine Kontaktierungseinrichtung 1, die
zum elektrischen Kontaktieren eines Schirmleiters 20 in Form eines elektrisch leitenden
Schirmgeflechts einer elektrischen Leitung 2 dient.
[0027] Die elektrische Leitung 2 weist beispielsweise eine Mehrzahl von elektrischen Leitungsadern
22 auf, die von dem Schirmleiter 20 in Form des Schirmgeschlechts umgeben sind. Der
Schirmleiter 20 ist hierbei nach außen hin mittels einer elektrisch isolierenden Ummantelung
umhüllt, sodass der Schirmleiter 20 nach außen hin isoliert ist.
[0028] Mittels der Kontaktierungseinrichtung 1 kann der Schirmleiter 20 der elektrischen
Leitung 2 mit einem Erdungsabschnitt 3 in Form eines metallischen Leiters, beispielsweise
einer Sammelschiene oder einer Gehäusekante einer elektrischen Anlage, elektrisch
kontaktiert werden. Der Schirmleiter 20 kann hierdurch auf das Erdungspotenzial des
Erdungsabschnitts 3 gebracht werden, sodass über die Kontaktierungseinrichtung 1 eine
Erdung des Schirmleiters 20 bereitgestellt wird.
[0029] An dem Erdungsabschnitt 3 können grundsätzlich eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen
2 angeordnet und elektrisch geerdet sein.
[0030] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Kontaktierungseinrichtung 1,
wie aus den Ansichten gemäß Fig. 2 bis 4 ersichtlich, ein Gehäuse 10 auf, das aus
zwei entlang einer Querrichtung Q zueinander beabstandeten, parallelen Seitenwänden
100 und einer die Seitenwände 100 miteinander verbindende Basis 104 gebildet ist.
Das Gehäuse 10 ist vorzugsweise einstückig gefertigt, beispielsweise als Stanzbiegeteilen
aus einem Metallblech.
[0031] An dem Gehäuse 100 ist, um eine Schwenkachse S schwenkbar, ein Federelement 11 angeordnet,
das einen Betätigungsschenkel 110 und einen zu dem Betätigungsschenkel 110 umgebogenen
Klemmschenkel 112 aufweist. Das Federelement 11 ist beispielsweise als Stanzbiegeteil
aus einem Federstahl gefertigt und ist in sich elastisch federnd, sodass der Betätigungsschenkel
110 und der Klemmschenkel 112 in ihrer Stellung zueinander elastisch verstellt werden
können.
[0032] Fig. 2 bis 4 zeigen das Federelement 11 in einer Klemmstellung, in der das Federelement
11 über den Klemmschenkel 112 in klemmender Anlage mit dem abschnittsweise abisolierten
Schirmleiter 20 der elektrischen Leitung 2 ist und den Schirmleiter 20 in elektrisch
kontaktierende Anlage mit dem durch das Gehäuse 10 hindurch erstreckten Erdungsabschnitt
3 drückt. In dieser Klemmstellung ist das Federelement 11 über Rastnasen 114 an einem
von dem Klemmschenkel 112 abliegenden Endabschnitt 113 des Betätigungsschenkels 110
mit Rastvorsprüngen 102 an den einander gegenüberliegenden Seitenwänden 100 verrastet,
sodass das Federelement 11 formschlüssig in seiner Klemmstellung relativ zu dem Gehäuse
10 gehalten wird.
[0033] In dieser Klemmstellung liegt der Klemmschenkel 112 mit einem von einer Endkante
117 beabstandeten Anlageabschnitt 116 an dem Schirmleiter 20 der elektrischen Leitung
2 an. Im Bereich dieses Anlageabschnitts 116 ist der Klemmschenkel 112 (in der Ebene
senkrecht zur Schwenkachse S) gekrümmt, sodass keine scharfkantigen Bereiche des Klemmschenkels
112 (insbesondere nicht die Endkante 117) an dem Schirmleiter 20 anliegen und somit
eine flächige Anlage des Klemmschenkels 112 an dem Schirmleiter 20 bereitgestellt
wird.
[0034] In der Klemmstellung ist der Federschenkel 112 elastisch gegenüber dem Betätigungsschenkel
110 dadurch gespannt, dass das Federelement 11 in die Klemmstellung gedrückt und in
dieser Klemmstellung über den Betätigungsschenkel 110 mit dem Gehäuse 10 verrastet
ist. Aufgrund der Elastizität des Federelements 11 kann beispielsweise ein (alterungsbedingtes)
Nachgeben des Schirmleiters 20 der elektrischen Leitung 2 ausgeglichen werden, ohne
dass die elektrische Kontaktierung des Schirmleiters 20 mit dem Erdungsabschnitt 3
durch das Nachgeben beeinträchtigt würde.
[0035] Das Federelement 11 weist, an dem Betätigungsschenkel 110, zwei gegenüberliegende
Gelenklasche 111 auf, die jeweils gelenkig mit einer der Seitenwände 100 des Gehäuses
10 verbunden und dazu gelenkig an Gelenkzapfen 103 der Seitenwände 100 angeordnet
sind. Das Federelement 11 ist somit um die Gelenkzapfen 103 schwenkbar und kann insbesondere
zwischen einer Öffnungsstellung, in der das Federelement 11 entgegen einer Schließrichtung
Z aus der Klemmstellung heraus geöffnet ist, und der Klemmstellung verstellt werden.
[0036] An den Seitenwänden 100 des Gehäuses 10 sind, einander gegenüberliegend, Aussparungen
101 gebildet, in denen der Erdungsabschnitt 3 derart aufgenommen werden kann, dass
der Erdungsabschnitt 3 sich in einer an das Gehäuse 10 angesetzten Stellung entlang
der Querrichtung Q durch einen zwischen den Seitenwänden 100 gebildeten Aufnahmeraum
14 des Gehäuses 10 hindurch erstreckt, wie dies beispielsweise aus Fig. 3 ersichtlich
ist.
[0037] Die elektrische Leitung 2 kann demgegenüber mit dem abschnittsweise abisolierten
Schirmleiter 20 in eine Einsetzrichtung E von einer der Basis 104 des Gehäuses 10
abgewandten Seite in den Aufnahmeraum 14 eingesetzt werden, sodass sich die elektrische
Leitung 2 in eingesetzter Stellung entlang einer Längsachse L quer zur Querrichtung
Q und quer zur Einsetzrichtung E durch den Aufnahmeraum 14 des Gehäuses 10 hindurch
erstreckt.
[0038] Zum elektrischen Kontaktieren des Schirmleiters 20 der elektrischen Leitung 2 mit
dem Erdungsabschnitt 3 wird zunächst die elektrische Leitung 2 mit dem abschnittsweise
abisolierten Schirmleiter 20 in die Einsetzrichtung E in den Aufnahmeraum 14 eingesetzt.
Hierbei befindet sich das Federelement 11 in seiner Öffnungsstellung, in der das Federelement
11 entgegen der Schließrichtung Z aus der Klemmstellung heraus bewegt ist.
[0039] Sodann wird die Kontaktierungseinrichtung 1 zusammen mit der daran angeordneten elektrischen
Leitung 2 an den Erdungsabschnitt 3 angesetzt, indem das Gehäuse 10 über die Aussparungen
101 mit dem Erdungsabschnitt 3 in Eingriff gebracht wird. Der Erdungsabschnitt 3 erstreckt
sich somit durch den Aufnahmeraum 14 des Gehäuses 10 hindurch derart, dass das Federelement
11 und der Erdungsabschnitt 3 an unterschiedlichen Seiten der elektrischen Leitung
2 zu liegen kommen.
[0040] Nunmehr wird, durch Druck auf den Betätigungsschenkel 110, das Federelement 11 in
die in Fig. 2 bis 4 dargestellte Klemmstellung überführt und dazu in die Schließrichtung
Z gedrückt, bis der Betätigungsschenkel 110 über seine an dem Endabschnitt 113 angeordneten
Rastnasen 114 mit den Rastvorsprüngen 102 an den Seitenwänden 100 des Gehäuses 10
verrastet. Auf diese Weise gelangt der Federschenkel 112 in klemmenden Kontakt mit
dem Schirmleiter 20 und wird elastisch verspannt, sodass der Schirmleiter 20 mit einer
hinreichenden Kontaktkraft in kontaktierende Anlage an den Erdungsabschnitt 3 gedrückt
wird.
[0041] Soll die elektrische Leitung 2 von dem Erdungsabschnitt 3 entfernt werden, so kann
ein Nutzer mit einem geeigneten Werkzeug, beispielsweise einem Schraubendreher, in
einen Werkzeugeingriff 115 in Form einer Öffnung an dem Endabschnitt 113 des Betätigungsschenkels
110 eingreifen, um auf diese Weise durch (elastisches) Verbiegen des Endabschnitts
113 die Verrastung des Betätigungsschenkels 110 mit dem Gehäuse 10 zu lösen. Aufgrund
der Vorspannung des Federschenkels 112 springt das Federelement 11 aus seiner Klemmstellung
heraus, sodass die Kontaktierungseinrichtung 1 geöffnet wird und das Gehäuse 10 von
dem Erdungsabschnitt 3 entnommen und die elektrische Leitung 2 aus dem Gehäuse 10
entfernt werden kann.
[0042] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich auch in gänzlich anders gearteter
Weise verwirklichen.
[0043] Die bereitgestellte Kontaktierungseinrichtung kann einfach aufgebaut sein und lediglich
wenige Bauteile verwenden. Insbesondere kann die Kontaktierungseinrichtung grundsätzlich
durch ein Gehäuseteil und ein Federelement hergestellt werden; weitere Bauteile können
entfallen. Es ergibt sich eine einfache, kostengünstige Herstellung bei kompakter
Bauform.
[0044] Die Kontaktierungseinrichtung kann zudem eine günstige, zuverlässige, beständige
Kontaktkraft zur elektrischen Kontaktierung eines Schirmleiters mit einem Erdungsabschnitt
bereitstellen. Die Kontaktierungseinrichtung kann einfach und intuitiv zu bedienen
sein und auch ein Lösen einer Kontaktierung ermöglichen.
[0045] Die Kontaktierungseinrichtung kann grundsätzlich auch anders als hier beschrieben
ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Gehäuse eine andere Form aufweisen.
[0046] Das Gehäuse kann vorzugsweise aus einem Metall, beispielsweise als Stanzbiegeteil,
hergestellt sein. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Grundsätzlich denkbar und
möglich ist auch, das Gehäuse aus Kunststoff auszubilden.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Kontaktierungseinrichtung
- 10
- Gehäuse
- 100
- Seitenwände
- 101
- Aussparung
- 102
- Rastvorsprung
- 103
- Gelenkzapfen
- 104
- Basis
- 11
- Federelement
- 110
- Betätigungsschenkel
- 111
- Gelenklasche
- 112
- Klemmschenkel
- 113
- Endabschnitt
- 114
- Rastnasen
- 115
- Werkzeugeingriff
- 116
- Anlageabschnitt
- 117
- Endkante
- 14
- Aufnahmeraum
- 2
- Leitung
- 20
- Schirmleiter
- 21
- Ummantelung
- 22
- Leitungsadern
- 3
- Erdungsabschnitt
- E
- Einsetzrichtung
- L
- Längsachse
- S
- Schwenkachse
- Z
- Schließrichtung
1. Kontaktierungseinrichtung (1) zum Kontaktieren eines Schirmleiters (20) einer elektrischen
Leitung (2) mit einem Erdungsabschnitt (3), mit
- einem Gehäuse (10), das einen Aufnahmeraum (14) einfasst, in den eine elektrische
Leitung (2) mit einem Schirmleiter (20) einsetzbar ist, wobei das Gehäuse (10) derart
an einen Erdungsabschnitt (3) ansetzbar ist, dass sich der Erdungsabschnitt (3) in
dem Aufnahmeraum (14) erstreckt,
- ein um eine Schwenkachse (S) verschwenkbar an dem Gehäuse (10) angeordnetes Federelement
(11), das aus einer Öffnungsstellung in eine Klemmstellung verschwenkbar ist, um in
der Klemmstellung einen Schirmleiter (20) einer in den Aufnahmeraum (14) eingesetzten
elektrischen Leitung (2) mit einem Erdungsabschnitt (3), an den das Gehäuse (10) angesetzt
ist, zu kontaktieren,
wobei das Federelement (11) einen schwenkbar an dem Gehäuse (10) angeordneten Betätigungsschenkel
(110) und einen zu dem Betätigungsschenkel (110) umgebogenen, klemmend mit dem Schirmleiter
(20) der in den Aufnahmeraum (14) eingesetzten elektrischen Leitung (2) in Anlage
bringbaren Klemmschenkel (112) aufweist ;
dadurch gekennzeichnet dass der Klemmschenkel (112) eine von dem Betätigungsschenkel (110) abliegende Endkante
(117) und einen zu der Endkante (117) beanstandeten, um die Schwenkachse (S) gekrümmten
Anlageabschnitt (116) aufweist, wobei das Federelement (11) ausgebildet ist, in der
Klemmstellung über den Anlageabschnitt (116) mit dem Schirmleiter (20) der in den
Aufnahmeraum (14) eingesetzten elektrischen Leitung (2) in Anlage zu gelangen.
2. Kontaktierungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschenkel (110) eine Rasteinrichtung zum rastenden Verbinden mit dem
Gehäuse (10) in der Klemmstellung aufweist.
3. Kontaktierungseinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschenkel (110) an einem von dem Klemmschenkel (112) abliegenden Endabschnitt
(113) zumindest eine Rastnase (114) zum rastenden Verbinden mit zumindest einen Rastvorsprung
(102) des Gehäuses (10) in der Klemmstellung aufweist.
4. Kontaktierungseinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Endabschnitt (113) des Betätigungsschenkels (110) ein Werkzeugeingriff (115)
zum Lösen des Federelements (11) aus der Klemmstellung angeordnet ist.
5. Kontaktierungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Betätigungsschenkel (110) zumindest eine Gelenklasche (111) zum schwenkbaren
Verbinden mit dem Gehäuse (10) vorsteht.
6. Kontaktierungseinrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) zwei parallel erstreckte, entlang einer Querrichtung (Q) zueinander
beabstandete Seitenwände (100), zwischen denen der Aufnahmeraum (14) gebildet ist,
und eine die Seitenwände (100) miteinander verbindende Basis (104) aufweist.
7. Kontaktierungseinrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmleiter (20) der elektrischen Leitung (2) derart in das Gehäuse (10) einsetzbar
ist, dass der Schirmleiter (20) sich entlang einer Längsachse (L) zwischen den Seitenwänden
(100) durch den Aufnahmeraum (14) hindurch erstreckt.
8. Kontaktierungseinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmleiter (20) der elektrischen Leitung (2) in eine Einsetzrichtung (E) quer
zur Längsachse (L) und quer zur Querrichtung (Q) in den Aufnahmeraum (14) einsetzbar
ist.
9. Kontaktierungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) derart an den Erdungsabschnitt (3) ansetzbar ist, dass sich der
Erdungsabschnitt (3) entlang der Querrichtung (Q) durch den Aufnahmeraum (14) hindurch
erstreckt.
10. Kontaktierungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (100) Aussparungen (101) zum Aufnehmen des Erdungsabschnitts (3)
aufweisen.
11. Kontaktierungseinrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungseinrichtung (1) ausgebildet ist, den Schirmleiter (20) der elektrischen
Leitung (2) in der Klemmstellung zwischen dem Federelement (11) und dem Erdungsabschnitt
(3) aufzunehmen.
12. Baugruppe mit einer einen Schirmleiter (20) aufweisenden elektrischen Leitung (2),
einem Erdungsabschnitt (3) und einer Kontaktierungseinrichtung (1) nach einen der
vorangehenden Ansprüche.
1. Contacting device (1) for contacting a shielding conductor (20) of an electrical line
(2) with an earthing section (3), having
- a housing (10) which encloses a receiving space (14) into which an electrical line
(2) with a shielding conductor (20) is insertable, wherein the housing (10) is attachable
to an earthing section (3) in such a manner that the earthing section (3) extends
into the receiving space (14),
- a spring element (11) which is arranged on the housing (10) so as to be pivotable
about a pivot axis (S) and is pivotable from an open position into a clamping position
in order, in the clamping position, to contact a shielding conductor (20) of an electrical
line (2) inserted into the receiving space (14) with an earthing section (3) to which
the housing (10) is attached, wherein the spring element (11) has an actuating limb
(110) arranged pivotably on the housing (10) and a clamping limb (112) which can be
bent over to the actuating limb (110) and can be brought into contact in a clamping
manner with the shielding conductor (20) of the electrical line (2) inserted into
the receiving space (14), characterized in that the clamping limb (112) has an end edge (117) remote from the actuating limb (110)
and a contact section (116) which is spaced apart from the end edge (117) and is curved
about the pivot axis (S), wherein the spring element (11) is designed so as, in the
clamping position, to enter into contact via the contact section (116) with the shielding
conductor (20) of the electrical line (2) inserted into the receiving space (14).
2. Contacting device (1) according to Claim 1, characterized in that the actuating limb (110) has a latching device for latching connection to the housing
(10) in the clamping position.
3. Contacting device (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the actuating limb (110) has, on an end section (113) remote from the clamping limb
(112), at least one latching lug (114) for latching connection to at least one latching
protrusion (102) of the housing (10) in the clamping position.
4. Contacting device (1) according to Claim 3, characterized in that a tool engagement (115) for releasing the spring element (11) from the clamping position
is arranged on the end section (113) of the actuating limb (110).
5. Contacting device (1) according to one of Claims 2 to 4, characterized in that at least one articulated tab (111) for pivotably connecting to the housing (10) protrudes
from the actuating limb (110).
6. Contacting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (10) has two side walls (100) which extend in parallel, are spaced apart
from each other along a transverse direction (Q) and between which the receiving space
(14) is formed, and a base (104) connecting the side walls (100) to each other.
7. Contacting device (1) according to Claim 6, characterized in that the shielding conductor (20) of the electrical line (2) is insertable into the housing
(10) in such a manner that the shielding conductor (20) extends through the receiving
space (14) along a longitudinal axis (L) between the side walls (100).
8. Contacting device (1) according to Claim 7, characterized in that the shielding conductor (20) of the electrical line (2) is insertable into the receiving
space (14) in an insertion direction (E) transverse to the longitudinal axis (L) and
transverse to the transverse direction (Q).
9. Contacting device (1) according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the housing (10) is attachable to the earthing section (3) in such a manner that
the earthing section (3) extends through the receiving space (14) along the transverse
direction (Q).
10. Contacting device (1) according to one of Claims 6 to 9, characterized in that the side walls (100) have recesses (101) for receiving the earthing section (3).
11. Contacting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the contacting device (1) is designed to receive the shielding conductor (20) of
the electrical line (2) between the spring element (11) and the earthing section (3)
in the clamping position.
12. Assembly with an electrical line (2) having a shielding conductor (20), with an earthing
section (3) and a contacting device (1) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de contact (1) destiné mettre un conducteur de blindage (20) d'une ligne
électrique (2) en contact avec une portion de mise à la terre (3), ledit dispositif
de contact comprenant
- un boîtier (10) qui renferme un espace de réception (14) dans lequel une ligne électrique
(2) pourvue d'un conducteur de blindage (20) peut être insérée, le boîtier (10) pouvant
être fixé à une portion de mise à la terre (3) de manière à ce que la portion de mise
à la terre (3) s'étende dans l'espace de réception (14),
- un élément à ressort (11) qui est disposé sur le boîtier (10) de manière à pouvoir
pivoter sur un axe de pivotement (S) et qui peut pivoter d'une position d'ouverture
dans une position de serrage afin de contacter dans la position de serrage un conducteur
de blindage (20) d'une ligne électrique (2) insérée dans l'espace de réception (14)
et pourvue d'une portion de mise à la terre (3) à laquelle le boîtier (10) est fixé,
l'élément à ressort (11) comportant une branche d'actionnement (110), disposée de
manière pivotante sur le boîtier (10), et une branche de serrage (112) qui est repliée
par rapport à la branche d'actionnement (110) et qui peut être amenées en appui de
manière serrée avec le conducteur de blindage (20) de la ligne électrique (2) insérée
dans l'espace de réception (14) ; caractérisé en ce que
la branche de serrage (112) comporte un bord d'extrémité (117) éloigné de la branche
d'actionnement (110) et une portion d'appui (116) qui est espacée du bord d'extrémité
(117) et qui est incurvée autour de l'axe de pivotement (S), l'élément à ressort (11)
étant conçu pour venir en en appui avec le conducteur de blindage (20) de la ligne
électrique (2) inséré dans l'espace de réception (14) par le biais de la portion d'appui
(116) dans la position de serrage.
2. Dispositif de contact (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la branche d'actionnement (110) comporte un dispositif d'encliquetage destinée à
être relié par encliquetage au boîtier (10) dans la position de serrage.
3. Dispositif de contact (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la branche d'actionnement (110) comporte sur une portion d'extrémité (113) éloignée
de la branche de serrage (112) au moins un ergot d'encliquetage (114) destiné à être
relié par encliquetage à au moins une saillie d'encliquetage (102) du boîtier (10)
dans la position de serrage.
4. Dispositif de contact (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un moyen engagement d'outil (115) destiné à libérer l'élément à ressort (11) de la
position de serrage est disposé sur la portion d'extrémité (113) de la branche d'actionnement
(110).
5. Dispositif de contact (1) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une attache articulée (111) fait saillie de a branche d'actionnement (110)
pour être reliée de manière pivotante au boîtier (10).
6. Dispositif de contact (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (10) comporte deux parois latérales (100) qui s'étendent en parallèle,
qui sont espacées l'une de l'autre suivant une direction transversale (Q) et entre
lesquelles l'espace de réception (14) est formé, et une base (104) reliant les parois
latérales (100) l'une à l'autre.
7. Dispositif de contact (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le conducteur de blindage (20) de la ligne électrique (2) peut être inséré dans le
boîtier (10) de manière à ce que le conducteur de blindage (20) s'étende à travers
l'espace de réception (14) entre les parois latérales (100) suivant un axe longitudinal
(L).
8. Dispositif de contact (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le conducteur de blindage (20) de la ligne électrique (2) est inséré dans l'espace
de réception (14) suivant une direction d'insertion (E) transversale à l'axe longitudinal
(L) et transversale à la direction transversale (Q).
9. Dispositif de contact (1) selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le boîtier (10) peut être fixé à la portion de mise à la terre (3) de manière à ce
que la portion de mise à la terre (3) s'étende à travers l'espace de réception (14)
suivant la direction transversale (Q).
10. Dispositif de contact (1) selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que les parois latérales (100) comportent des évidements (101) destinés à recevoir la
portion de mise à la terre (3).
11. Dispositif de contact (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de contact (1) est conçu pour recevoir le conducteur de blindage (20)
de la ligne électrique (2) dans la position de serrage entre l'élément à ressort (11)
et la portion de mise à la terre (3).
12. Ensemble comprenant une ligne électrique (2) pourvue d'un conducteur de blindage (20),
une portion de mise à la terre (3) et un dispositif de contact (1) selon l'une des
revendications précédentes.