(19)
(11) EP 3 467 960 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.03.2022  Patentblatt  2022/10

(21) Anmeldenummer: 17195473.8

(22) Anmeldetag:  09.10.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 13/66(2006.01)
H01R 4/02(2006.01)
H01R 13/719(2011.01)
H01R 12/59(2011.01)
H01R 9/03(2006.01)
H01R 24/66(2011.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
H01R 4/023; H01R 9/03; H01R 12/592; H01R 24/66; H01R 13/719

(54)

ELEKTRISCHER STECKVERBINDER

ELECTRIC PLUG CONNECTOR

CONNECTEUR À FICHES ÉLECTRIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.04.2019  Patentblatt  2019/15

(73) Patentinhaber: MD Elektronik GmbH
84478 Waldkraiburg (DE)

(72) Erfinder:
  • HUBER, Martin
    83119 Obing (DE)

(74) Vertreter: Maikowski & Ninnemann Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Postfach 15 09 20
10671 Berlin
10671 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 4 710 593
US-A1- 2004 110 421
US-A- 5 516 302
US-A1- 2017 077 658
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere in Form eines Steckverbinders zur Anbindung an ein Kabel für die Datenübertragung in Kraftfahrzeugen.

    [0002] Ein derartiger elektrischer Steckverbinder umfasst mindestens zwei elektrische Steckerelemente, die sich nebeneinander entlang einer Längsrichtung erstrecken und die jeweils mit einer Ader eines zugehörigen elektrischen Kabels elektrisch zu verbinden sind, sowie ein elektrisches Bauelement, das mit den Steckerelementen jeweils in elektrischem Kontakt steht. Hierbei können die Steckerelemente zudem zumindest abschnittsweise in einer elektrischen Isolierung aufgenommen sein.

    [0003] Ein derartiger elektrischer Steckverbinder mit einem integrierten elektrischen Bauelement ist beispielsweise aus der EP 2 541 697 A1 bekannt.

    [0004] In der US-A 5,516,302 ist ein elektrischer Steckverbinder beschrieben, dessen Steckerelemente in Schlitzen eines isolierenden Gehäuses angeordnet sind, wobei das isolierende Gehäuse weiterhin ein isolierende Kopplungsbauteil aufnimmt, welches leitende Verbindungshülsen des Steckverbinders trägt.

    [0005] Aus der US 2004/0110421 A1 ist ein Schaltungsmodul in Form eines dünnen Filmes bekannt, das ein elektrisches Bauelement, zum Beispiel in Form eines Equalizers, trägt.

    [0006] Die US-A 4,710,593 zeigt ein elektrisches Kabel, in das eine Leiterplatte integriert ist; und die US 2017/0077658 A1 betrifft ein elektrisches Kabel mit einem Kabelaufbau, der einen Kabelschirm sowie einen Außenleiter umfasst.

    [0007] Die Integration eines elektrischen Bauelementes in einen elektrischen Steckverbinder hat den Vorteil, dass hiermit unmittelbar am Steckverbinder selbst zusätzliche Funktionen, wie etwa eine Filterung von Signalen, vorgenommen werden können.

    [0008] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen elektrischen Steckverbinder der eingangs genannten Art weiter zu verbessern.

    [0009] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Schaffung eines elektrischen Steckverbinders mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0010] Danach ist bei einem gattungsgemäßen elektrischen Steckverbinder weiterhin vorgesehen, dass das elektrische Bauelement auf der den Steckerelementen des Steckverbinders zugewandten Innenseite eines flexiblen Trägers angeordnet ist, der die Steckerelemente im Querschnitt ringförmig umgibt (umschließt).

    [0011] Durch die Anordnung des elektrischen Bauelementes auf einem flexiblen Träger, der die Steckerelemente im Querschnitt ringförmig umgibt bzw. umschließt, lassen sich der Träger sowie das hierauf angeordnete elektrische Bauelement in einfacher Weise zwischen den hiervon umschlossenen Steckerelementen einerseits und einer äußeren Schicht des Steckverbinders, wie etwa einem Außenleiter, andererseits anordnen.

    [0012] Der flexible Träger kann dabei neben dem elektrischen Bauelement selbst auch die elektrischen Anschlusselemente tragen, über die das elektrische Bauelement mit den Steckerelementen in Kontakt steht und die von dem elektrischen Bauelement beabstandet angeordnet sein können. Hierzu verlaufen an dem flexiblen Träger beispielsweise elektrische Leitungen, insbesondere in Form von Leiterbahnen, vom elektrischen Bauelement zu den zugehörigen elektrischen Anschlusselementen. Über jene elektrischen Anschlusselemente kann der flexible Träger an den Steckerelementen anliegen, um eine elektrische Verbindung herzustellen.

    [0013] Der flexible Träger ist insbesondere hinreichend flexibel, um derart zusammenrollbar zu sein, dass er im zusammengerollten Zustand die Steckerelemente (hinreichend eng) umschließt, derart, dass der flexible Träger zwischen jenen Steckerelementen und einer Umhüllung des Steckverbinders, wie zum Beispiel einem Außenleiter, angeordnet sein kann.

    [0014] Bei dem am flexiblen Träger angeordneten elektrischen Bauelement kann es sich insbesondere um ein Halbleiter-Bauelement handeln. Das elektrische Bauelement ist vorteilhaft ebenfalls flexibel, sodass es beim Rollen des flexiblen Trägers ebenfalls um die Steckerelemente herumgelegt werden kann. Da sich das elektrische Bauelement - entlang der Umfangsrichtung des im Querschnitt ringförmigen flexiblen Trägers betrachtet - regelmäßig nur über einen Teil der Ausdehnung des flexiblen Trägers (in Umfangsrichtung) erstreckt, also im Unterschied zum flexiblen Träger nicht über einen Winkel von 360° bzw. nahezu 360° zusammengerollt werden muss, kann das elektrische Bauelement gegebenenfalls eine geringere Flexibilität aufweisen als der zugehörige Träger.

    [0015] Die elektrischen Steckerelemente können als längserstreckte Stiftkontakte ausgeführt sein. Zudem können die elektrischen Steckerelemente Bestandteile eines metallischen Stanzgitters sein.

    [0016] Die elektrischen Anschlusselemente können z.B. als starre elektrische Verbindungsstellen ausgeführt sein, die von dem flexiblen Träger nach innen in Richtung auf die zugeordneten Steckerelemente vorstehen. Es kann sich hierbei insbesondere um starre Erhebungen an der Innenseite des flexiblen Trägers handeln.

    [0017] Gemäß einer Weiterbildung sind die elektrischen Anschlusselemente jeweils mit einem Durchgang versehen, der mit einer zugeordneten Durchgangsöffnung an dem flexiblen Träger fluchtet. Hierdurch kann der flexible Träger durch die Durchgänge der Anschlusselemente hindurch an den Steckerelementen festgelegt werden, und zwar insbesondere stoffschlüssig, zum Beispiel durch Löten oder Schweißen. Hierbei sichert die stoffschlüssige Verbindungsstelle gleichzeitig den elektrischen Kontakt zwischen einem jeweiligen Steckerelement und dem zugehörigen Anschlusselement am flexiblen Träger.

    [0018] Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind für jedes Steckerelement, das von dem flexiblen Träger umschlossen ist und das mit dem am Träger angeordneten elektrischen Bauelement elektrisch kontaktiert sein soll, jeweils zwei entlang der Kabellängsrichtung voneinander beabstandete Anschlusselemente an dem flexiblen Träger vorgesehen, wobei jedes der beiden Anschlusselemente jeweils mit dem zugehörigen Steckerelement in elektrischem Kontakt steht.

    [0019] Ferner kann vorgesehen sein, dass mindestens eines der Steckerelemente an der Stelle, an der das elektrische Bauelement sowie der zugehörige flexible Träger angeordnet sind, eine Unterbrechung aufweist, welche durch das elektrische Bauelement (sowie durch die am flexiblen Träger vorgesehenen elektrischen Leitungen, einschließlich der zugehörigen Anschlusselemente) überbrückt wird. Alternativ kann ein jeweiliges Steckerelement im Bereich des elektrischen Bauelementes sowie des zugehörigen flexiblen Trägers unterbrechungsfrei ausgeführt sein.

    [0020] Weiterhin kann sich der flexible Träger nach innen an den Steckerelementen abstützen, und zwar insbesondere über die am Träger angeordneten Anschlusselemente.

    [0021] Der flexible Träger kann derart ausgeführt und dimensioniert sein, dass er sämtliche Steckerelemente des elektrischen Steckverbinders umschließt.

    [0022] Die Steckerelemente des elektrischen Steckverbinders können von einem Außenleiter umgeben sein, der mit einem Kabelschirm des zugehörigen elektrischen Kabels in elektrischer Verbindung steht, wobei gemäß einer optionalen Weiterbildung der Kabelschirm am Übergang des Steckverbinders zum elektrischen Kabel umgeschlagen sein kann und über einen umgeschlagenen Endabschnitt an einer Innenwand des Außenleiters anliegen kann.

    [0023] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren deutlich werden.

    [0024] Es zeigen:
    Figur 1A
    eine Explosionsdarstellung eines mehradrigen elektrischen Kabels mit einem im Querschnitt ringförmig ausgeführten flexiblen Träger zur Aufnahme eines elektrischen Bauelementes;
    Figur 1B
    einen Längsschnitt durch das elektrische Kabel aus Figur 1A;
    Figur 1C
    eine perspektivische und teilweise durchscheinende Darstellung des elektrischen Kabels aus den Figuren 1A und 1B;
    Figur 1D
    einen Querschnitt durch eine perspektivische Darstellung des elektrischen Kabels aus den Figuren 1A bis 1C;
    Figur 2A
    eine perspektivische Darstellung des flexiblen Trägers aus den Figuren 1A bis 1D zusammen mit dem darauf angeordneten elektrischen Bauelement;
    Figur 2B
    eine Querschnittsdarstellung der Anordnung aus Figur 2A;
    Figur 2C
    einen Längsschnitt durch die Anordnung aus Figur 2A;
    Figur 2D
    den flexiblen Träger aus Figur 2A in flach ausgerollter Form;
    Figur 3
    eine schematische Schnittdarstellung eines Ausschnittes des flexiblen Trägers zusammen mit einem hieran angeordneten elektrischen Bauelement sowie zugehörigen Anschlusselementen, wobei der Schnitt derart geführt ist, dass er sowohl das elektrischen Bauelement als auch zwei zugehörige Anschlusselemente schneidet;
    Figur 4A
    eine Abwandlung der Anordnung aus Figur 2A für einen zweiadrigen elektrischen Leiter;
    Figur 4B
    einen Querschnitt durch die Anordnung aus Figur 4A;
    Figur 4C
    einen Längsschnitt durch die Anordnung aus Figur 4A;
    Figur 4D
    den flexiblen Träger aus Figur 4A in flach ausgerollter Form;
    Figur 5
    eine erste Abwandlung des elektrischen Kabels aus den Figuren 1A bis 1D in einer Explosionsdarstellung;
    Figur 6A
    eine zweite Abwandlung des elektrischen Kabels aus den Figuren 1A bis 1D;
    Figur 6B
    eine weitere Darstellung des elektrischen Kabels aus Figur 6A;
    Figur 7A
    eine perspektivische Explosionsdarstellung eines elektrischen Steckverbinders mit einem flexiblen Träger zur Aufnahme eines elektrischen Bauelementes;
    Figur 7B
    eine perspektivische, teilweise durchscheinende Darstellung der Anordnung aus Figur 7A;
    Figur 8A
    eine Abwandlung der Anordnung aus Figur 7A mit einem Steckverbinder für einen zweiadrigen elektrischen Leiter;
    Figur 8B
    eine perspektivische, teilweise durchscheinende Darstellung der Anordnung aus Figur 8A;
    Figur 8C
    einen perspektivischen Längsschnitt durch die Anordnung aus den Figuren 8A und 8B;
    Figur 8D
    einen weiteren Längsschnitt durch die Anordnung aus den Figuren 8A und 8B;
    Figur 9
    eine Anordnung gemäß Figur 3, jedoch für den Anschluss an einen elektrischen Steckverbinder.


    [0025] Die Figuren 1A bis 6B beziehen sich dabei nicht auf einen elektrischen Steckverbinder, wie vorliegend beansprucht, sondern auf ein elektrisches Kabel, das nicht Teil der Erfindung ist.

    [0026] In den Figuren 1A bis 1D ist ein entlang einer Kabellängsrichtung L erstrecktes elektrisches Kabel 1 dargestellt. Das elektrische Kabel 1 umfasst eine Mehrzahl Adern 11, 12, 13, 14 (im Ausführungsbeispiel vier Adern), die nebeneinander entlang der Kabellängsrichtung L verlaufen. Die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 werden dabei im Ausführungsbeispiel jeweils durch eine Mehrzahl Litzen gebildet, die sich nebeneinander entlang der Kabellängsrichtung L erstrecken, vgl. Figur 1D. Die einzelnen Adern 11, 12, 13, 14 sind mittels einer Isolierung 21-24 elektrisch voneinander isoliert. Die Isolierung 21-24 wird dabei gebildet durch einzelne isolierende Hüllen 21, 22, 23, 24, von denen eine jede jeweils eine der Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 umgibt und die zugehörige Ader 11, 12, 13, 14 hierdurch gegenüber der Umgebung isoliert.

    [0027] In einem Teilbereich sind die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 von der Isolierung 21-24 befreit, sodass die Adern 11, 12, 13, 14 hier von außen, z.B. in radialer Richtung (quer zur Kabellängsrichtung L), elektrisch kontaktiert werden können. In dem abisolierten Bereich sind die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 von einem flexiblen Träger 30 umgeben, der die Adern 11, 12, 13, 14 im Querschnitt ringförmig umgibt (als eine Hülle umschließt). Im Ausführungsbeispiel hat der flexible Träger 30 konkret eine hohlzylindrische Form; er ist also im Querschnitt kreisringförmig ausgeführt.

    [0028] Der flexible Träger 30 ist beispielsweise hinreichend flexibel, um derart zusammenrollbar zu sein, dass er im zusammengerollten Zustand die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 im Querschnitt ringförmig (hinreichend eng) umschließt, derart, dass der flexible Träger 30 zwischen jenen Adern 11, 12, 13, 14 und einer Umhüllung des Kabels 1, wie zum Beispiel einem Kabelschirm 4 und/oder einen Kabelmantel 5, angeordnet sein kann.

    [0029] Die Ausdehnung I des flexiblen Trägers 30 in Kabellängsrichtung L ist dabei um ein Vielfaches kleiner als die entsprechende Länge des elektrischen Kabels 1; sie beträgt beispielsweise weniger als 10 % der Länge des Kabels 1 (in Kabellängsrichtung L).

    [0030] Der flexible Träger 30 erstreckt sich quer zu der Kabellängsrichtung L von einem ersten freien Ende 30a zu einem zweiten freien Ende 30b. Er ist quer zu der Kabellängsrichtung L derart ringförmig zusammengerollt, dass die beiden freien Enden 30a, 30b einander gegenüber liegen. Zwischen den freien Enden 30a, 30b besteht dabei im Ausführungsbeispiel ein Spalt S; d.h., die freien Enden 30a, 30b sind in Umfangsrichtung des (zusammengerollten) flexiblen Trägers 30 voneinander beabstandet.

    [0031] In dem vom flexiblen Träger 30 umgebenen abisolierten Bereich weisen die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 jeweils eine Unterbrechung U auf. D.h., eine jeweilige Ader 11, 12, 13, 14 ist in dem abisolierten Bereich in axialer Richtung (entlang der Kabellängsrichtung L) nicht durchgängig ausgeführt, sondern derart mit einer Unterbrechung U versehen, sodass an dieser Stelle kein direkter elektrischer Signal- bzw. Stromfluss entlang der jeweiligen Ader 11, 12, 13, 14 möglich ist.

    [0032] Auf der Innenseite des flexiblen Trägers 30, also auf der den Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 zugewandten Seite, ist auf dem flexiblen Träger 30 ein elektrisches Bauelement 3 angeordnet, wie nachfolgend anhand der Figuren 2A bis 2D, insbesondere in Zusammenschau mit Figur 1D, näher beschrieben werden wird, wobei jenes elektrische Bauelement 3 mit den Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 bzw. genauer mit deren abisolierten Bereichen, in elektrischem Kontakt steht. Bei dem elektrischen Bauelement kann es sich beispielsweise um einen Sensor, ein RFID-Element, um ein "Bare Die" ("Nacktchip") oder um einen Filter handeln.

    [0033] Die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels, einschließlich des flexiblen Trägers 30, sind außen von einem Kabelschirm 4 umgeben, der beispielsweise durch eine elektrisch leitfähige Hülle, z.B. in Form einer elektrisch leitfähigen (metallischen) Folie, gebildet sein kann.

    [0034] Die radial äußerste Schicht des elektrischen Kabels 1 wird gebildet durch einen Kabelmantel 5, der sowohl die Adern 11, 12, 13, 14 (mit der zugehörigen Isolierung 21-24) als auch den flexiblen Träger 30 sowie, soweit vorhanden, den Kabelschirm 4 hüllenartig umgibt und hierdurch das elektrische Kabel 1 nach außen abschließt.

    [0035] Anhand der Figuren 2A bis 2D in Zusammenschau insbesondere mit Figur 1D wird nun die Anordnung des Bauelementes 3 am flexiblen Träger 30 sowie dessen Kontaktierung mit den Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 näher beschrieben werden.

    [0036] Gemäß den Figuren 2A bis 2D ist das elektrische Bauelement 3 auf dem flexiblen Träger 30 angeordnet (und zwar auf dessen dem Kabelinneren, also den Adern 11, 12, 13, 14 zugewandter Innenseite I). Von dem elektrischen Bauelement 3 gehen elektrische Leitungen 35 ab, insbesondere in Form auf dem flexiblen Träger 30 bzw. konkret auf dessen Innenseite I angeordneter Leiterbahnen. Die elektrischen Leitungen 35 verbinden das elektrische Bauelement 3 elektrisch mit elektrischen Anschlusselementen 31, 32, 33, 34, über die das elektrische Bauelement 3 mit den Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 in elektrischen Kontakt bringbar ist bzw. im montierten Zustand in elektrischem Kontakt steht.

    [0037] Konkret sind jeder der (vier) Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 an dem flexiblen Träger 30 jeweils zwei elektrische Anschlusselemente 31; 32; 33; bzw. 34 zugeordnet, die jeweils entlang der Kabellängsrichtung L voneinander beabstandet sind und die jeweils über elektrische Leitungen 35 mit dem elektrischen Bauelement 3 verbunden sind. Die einer Ader (z.B. 11) des elektrischen Kabels 1 zugeordneten Anschlusselemente (z.B. 31) sind dabei im Ausführungsbeispiel entlang der Kabellängsrichtung L jeweils beidseits des elektrischen Bauelementes 3 angeordnet. Quer zu der Kabellängsrichtung L liegen die beiden zusammengehörenden, ein und derselben Ader (z.B. 11) zugeordneten Anschlusselemente jeweils auf derselben Höhe. Die zu unterschiedlichen Adern (z.B. 11 einerseits und 12 andererseits) gehörenden Anschlusselemente (z.B. 31 einerseits und 32 andererseits) sind im Ausführungsbeispiel jeweils quer zu der Kabellängsrichtung L auf unterschiedlicher Höhe angeordnet.

    [0038] Die einzelnen Anschlusselemente 31, 32, 33, 34 bestehen aus einem elektrisch leitfähigen Material. Sie sind im Ausführungsbeispiel als (starre) Erhebungen auf dem flexiblen Träger 30, genauer auf dessen Innenseite I, ausgeführt. Weiterhin weisen die einzelnen Anschlusselemente 31, 32, 33, 34 jeweils Durchgänge 37 auf, die mit Durchgangsöffnungen 36 an dem flexiblen Träger 30 fluchten, wie anhand Figur 1D deutlich wird.

    [0039] Bei dem am flexiblen Träger 30 angeordneten elektrischen Bauelement 3 kann es sich insbesondere um ein Halbleiter-Bauelement handeln. Das elektrische Bauelement 3 ist vorteilhaft ebenfalls flexibel, sodass es bei einem Rollen des flexiblen Trägers 30 ebenfalls um die Adern 11, 12, 13, 14 herumgelegt werden kann.

    [0040] Hierbei erstreckt sich das elektrische Bauelement 3 im Ausführungsbeispiel sowohl entlang der Umfangsrichtung des im Querschnitt ringförmigen flexiblen Trägers 30 als auch entlang der Längsrichtung L jeweils nur über einen Teil der entsprechenden Ausdehnung des flexiblen Trägers 30. Alternativ kann sich aber das elektrische Bauelement 3 entlang der Umfangsrichtung und/oder entlang der Längsrichtung L über die gesamte entsprechende Ausdehnung des flexiblen Trägers 30 erstrecken.

    [0041] In der perspektivischen Querschnittsdarstellung nach Figur 1D ist die Anordnung des vorstehend anhand der Figuren 2A bis 2D erläuterten flexiblen Trägers 30 an einem elektrischen Kabel 1 der in den Figuren 1A bis 1C gezeigten Art im Detail erkennbar.

    [0042] Der flexible Träger 30 umschließt die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1, wobei letztere im Ausführungsbeispiel in dem vom flexiblen Träger 30 umfassten Bereich teilweise von ihrer Isolierung einer 21, 22, 23 bzw. 24 befreit sind, sodass die von der Innenseite I des flexiblen Trägers 3 vorspringenden Anschlusselemente 31, 32, 33, 34 mit jeweils einer zugeordneten Ader 11, 12, 13, 14 in elektrischen Kontakt bringbar sind. Der Kontakt zwischen einem jeweiligen Anschlusselement 31, 32, 33, 34 und der zugeordneten (teilweise freigelegten) Ader 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 erfolgt dabei nicht unmittelbar; sondern er erfolgt (mittelbar) über einen jeweiligen Verbindungsbereich 31a, 32a, 33a, 34a, über welchen ein jeweiliges elektrisches Anschlusselement 31, 32, 33, 34 mit der zugeordneten Ader 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 verbunden ist.

    [0043] Die Verbindungsbereiche 31a, 32a, 33a, 34a werden vorliegend gebildet durch stoffschlüssige Verbindungsstellen, z.B. in Form von Lötstellen. D.h., ein jeweiliges elektrisches Anschlusselement 31, 32, 33, 34 ist mit der zugeordneten Ader 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 über den jeweiligen Verbindungsbereich 31a, 32a, 33a, 34a stoffschlüssig verbunden, wobei die stoffschlüssige Verbindung im Ausführungsbeispiel als Lötverbindung ausgeführt ist (z.B. durch elektrisches Verlöten). Das Einbringen des Lotes erfolgt dabei durch die jeweilige Durchgangsöffnung 37 im flexiblen Träger 30 und den zugeordneten Durchgang 36 im jeweiligen Anschlusselement 31, 32, 33, 34 hindurch.

    [0044] Als Material für das Lot kann z.B. Zinn vorgesehen sein. Als Material für die elektrischen Anschlusselemente 31-34 eignen sich beispielsweise Kupfer, Silber, Gold oder Zinn.

    [0045] Anhand Figur 1D wird weiter deutlich, dass sich der flexible Träger 30 über die elektrischen Anschlusselemente 31, 32, 33, 34 (sowie die zugehörigen Verbindungsbereiche 31a, 32a, 33a, 34a) nach innen, d.h. in Richtung auf das Kabelinnere, an den Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 (bzw. an deren abisolierten Abschnitten) abstützt.

    [0046] Nach außen schließt sich an den flexiblen Träger in radialer Richtung ein Kabelschirm 4 an, der im Ausführungsbeispiel als eine Schirmfolie ausgebildet ist und der die Adern 11, 12, 13, 14 des elektrischen Kabels 1 nach Art einer Hülle im Querschnitt ringförmig umgibt. Der Kabelschirm 4 ist im Ausführungsbeispiel so ausgeführt, dass er auf seiner dem Kabelinneren zugewandten Seite nicht leitend ist. Hierdurch soll insbesondere ein elektrischer Kontakt mit den elektrischen Anschlusselementen 31, 33, 33, 34 sowie den zugehörigen Verbindungsbereichen 31a, 32a, 33a, 34a verhindert werden. Konkret kann der Kabelschirm 4 beispielsweise durch eine mit Metall beschichtete bzw. bedampfte Kunststofffolie gebildet sein, wobei die metallische Seite des Kabelschirms radial nach außen weist.

    [0047] Die äußerste Schicht des elektrischen Kabels 1 bildet ein Kabelmantel 5, der das gesamte Kabel umschließt und eine (flexible) äußere Hülle hierfür bildet.

    [0048] Das auf dem flexiblen Träger 30 bzw. dessen Innenseite I angeordnete elektrische Bauelement 3, vergleiche Figuren 2A bis 2D, ist in dem Querschnitt gemäß Figur 1D nicht erkennbar; es liegt außerhalb der gewählten Schnittebene.

    [0049] Figur 3 zeigt eine schematischen Schnitt durch den flexiblen Träger 30 im Bereich des elektrischen Bauelementes 3 sowie zweier Anschlusselemente 31, 32, wobei zwei Adern 11, 12 des elektrischen Kabels 1 und deren Verbindung mit den zugehörigen elektrischen Anschlussstellen 31, 32 ebenfalls erkennbar sind.

    [0050] Gemäß Figur 3 besteht der flexible Träger 30 aus einer dünnen Trägerfolie, zum Beispiel in Form eines PVC-Filmes. Die Dicke des flexiblen Trägers 30 kann beispielsweise im Bereich zwischen 10 µm und 40 µm liegen.

    [0051] Auf der den Adern 11, 12 des elektrischen Kabels 1 zugewandten Innenseite I des flexiblen Trägers 30 ist das elektrische Bauelement 3 aufgebracht. Dieses umfasst einen Chip 30a, der beispielsweise einen Träger aus Silizium sowie daran ausgebildete (geätzte) Halbleiterstrukturen aufweist. Hieran kann sich nach innen noch eine weitere (isolierende) Schicht 30b (nichtleitende Passivierungsschicht), zum Beispiel aus SiO2, anschließen.

    [0052] In Figur 3 ist ferner gezeigt, wie Adern 11, 12 des elektrischen Kabels 1 über die zugehörigen elektrischen Anschlussstellen 31, 32 sowie entsprechende Verbindungsbereiche 31a, 32a elektrisch kontaktiert und stoffschlüssig angebunden sind. Die Verbindungsbereiche 31a, 32a, zum Beispiel in Form jeweils eines Lotes, sind dabei durch hierfür vorgesehene Durchgangsöffnungen 36 am Träger 30 sowie hiermit fluchtende Durchgänge 37 an den elektrischen Anschlusselementen 31, 32 hindurch auf die Adern 11, 12 aufgebracht worden.

    [0053] In den Figuren 4A bis 4D ist eine Abwandlung der Anordnung aus den Figuren 2A bis 2D dargestellt, wobei der wesentliche Unterschied darin besteht, dass beim Ausführungsbeispiel der Figuren 4A bis 4D jeweils nur zwei Paare 31 bzw. 32 elektrischer Anschlussstellen mit dem elektrischen Bauelement 3 verbunden sind - und nicht vier Paare 31, 32, 33, 34 wie im Fall der Figuren 2A bis 2D. Dementsprechend ist der in den Figuren 4A bis 4D gezeigte flexiblen Träger 30 mit dem hieran angeordneten elektrischen Bauelement 3 sowie den elektrische Anschlussstellen 31, 32 und zugehörigen Verbindungsleitungen (Leiterbahnen 35) vorgesehen zur elektrischen Kontaktierung eines Bauelementes 3 mit einem zweiadrigen elektrischen Kabel.

    [0054] Figur 5 zeigt eine Abwandlung des elektrischen Kabels 1 aus den Figuren 1A bis 1D, wobei der wesentliche Unterschied darin besteht, dass gemäß Figur 5 der Kabelmantel 5 im Bereich des flexiblen Trägers 30 unterbrochen und durch eine Umspritzung 55 ersetzt ist, welche den flexiblen Träger 30 außen umgibt - sowie im Ausführungsbeispiel außerdem die axial (entlang der Kabellängsrichtung L) daran unmittelbar anschließenden Bereiche der Adern 11-14.

    [0055] In den Figuren 6A und 6B ist eine weitere Abwandlung des elektrischen Kabels 1 aus den Figuren 1A bis 1D dargestellt. Bei der in den Figuren 6A und 6B gezeigten Ausführungsform eines elektrischen Kabels 1 ist auf die Außenseite des Kabelmantels 5 ein Band 52 (als Isolator) aufgebracht. Dabei überdeckt das Band 52 beispielhaft auch einen vom Kabelmantel 5 befreiten Bereich des elektrischen Kabels 1 in der Umgebung des flexiblen Trägers 30.

    [0056] Zur Herstellung einer der Anordnungen gemäß den vorstehend beschriebenen Figuren 1A bis 6B wird der flexible Träger 30 zusammen mit dem elektrischen Bauelement 3 über die Adern 11, 12 - sowie ggf. 13, 14 - des betreffenden elektrischen Kabels 1 gerollt bzw. in bereits gerolltem Zustand über die Adern des elektrischen Kabels 1 geschoben (nachdem die Isolierung 21, 22 - sowie ggf. 23, 24 - der Adern in dem vom flexiblen Träger 30 zu umgreifenden Bereich zumindest teilweise entfernt worden ist, um eine elektrische Kontaktierung des elektrischen Bauelement des 3 zu ermöglichen; dieses teilweise Entfernen der Isolierung kann thermisch und/oder mechanisch erfolgen).

    [0057] Zur elektrischen Kontaktierung (und gleichzeitig Verbindung) des elektrischen Bauelementes 3 mit den abisolierten Bereichen der Adern 11, 12 (sowie ggf. 13, 14) wird durch eine jeweilige Durchgangsöffnung 36 des flexiblen Trägers 3 sowie einen hiermit fluchtenden Durchgang 37 an dem jeweiligen elektrischen Anschlusselement 31, 32 (sowie ggf. 33, 34) hindurch eine Verbindung durch Löten, Schweißen oder einen Klebeprozess (mit elektrisch leitfähigem Kleber) hergestellt. Bei Bedarf kann der flexible Träger 30 und/oder das elektrische Bauelement 3 zusätzlich mit einer Vergussmasse, einer Klebemasse oder einer Umspritzung als Schutz versehen werden.

    [0058] In weiteren Schritten werden der Kabelschirm 4 sowie der Kabelmantel 5 aufgebracht, letzterer z.B. durch Extrusion, durch Aufschrumpfen oder durch Spritzgießen.

    [0059] Hierbei sind der flexible Träger 30 sowie das elektrische Bauelement 3 hinreichend flexibel, so dass sie auf einen ausreichend kleinen Radius zusammenrollbar sind, um die Adern 11, 12 (sowie ggf. 13, 14) des elektrischen Kabels 1 derart zu umschließen, dass sie zwischen jenen Adern und einem äußeren Kabelschirm 4 und/oder einem äußeren Kabelmantel 5 aufgenommen werden können.

    [0060] Die Figuren 7A und 7B zeigen eine Anwendung des vorstehend anhand der Figuren 2A bis 2D beschriebenen flexiblen Trägers 30 mit einem daran angeordneten elektrischen Bauelement 3 auf einen elektrischen Steckverbinder 101, der im Ausführungsbeispiel zur Konfektionierung eines elektrisches Kabels 1 dient. Hierbei handelt es sich beispielhaft um einen elektrischen Steckverbinder 101 mit insgesamt 4 Steckerelementen 111, 112, 113, 114, der dementsprechend als ein elektrischer Steckverbinder für ein vieradriges elektrisches Kabel 1 (mit vier Adern 11-14) vorgesehen ist.

    [0061] Der Steckverbinder 101 ist mit dem elektrischen Kabel 1 verbunden und elektrisch kontaktiert, indem die Adern 11-14 des elektrischen Kabels 1 bzw. genauer die von der Isolierung 21-24 befreiten Enden der Adern 11, 12, 13, 14, jeweils mit einem der Steckerelemente 111, 112, 113, 114 des Steckverbinders 101 verbunden sind. Die Verbindung erfolgt dabei im Ausführungsbeispiel über Verbindungselemente 120, die jeweils eine der Adern 11-14 mit einem der Steckerelemente 111-114 verbinden und die hier beispielhaft als Crimpelemente ausgeführt sind.

    [0062] Der Steckverbinder 101 weist zusätzlich zu den Steckerelementen 111, 112, 113, 114 einen Außenleiter 105 auf, der als eine Hülse ausgeführt ist und die Steckerelemente 111, 112, 113, 114 im Querschnitt ringförmig umgibt. Der Außenleiter 105 ist elektrisch mit dem Schirm 4 des elektrischen Kabels 1 verbunden; und er stützt sich im Ausführungsbeispiel über ein Stützelement 50, zum Beispiel in Form eines Stützcrimps, am elektrischen Kabel 1 ab

    [0063] Zwischen den elektrischen Steckerelementen 111, 112, 113, 114 und dem Außenleiter 105 sind ein Schutzelement (Silikonschutz 130) sowie eine das Schutzelement 130 umgebende Umspritzung 150 angeordnet.

    [0064] Die Steckerelemente 111-114 sind in axialer Richtung, also entlang ihrer Längserstreckungsrichtung, die vorliegend mit der Kabellängsrichtung L zusammenfällt, im Ausführungsbeispiel jeweils zweiteilig ausgeführt, d.h. ein jeweiliges Steckerelement 111, 112, 113 und 114 weist jeweils eine Unterbrechung U auf, vergleiche Figur 8C, sodass ein jeweiliges Steckerelement 111, 112, 113, 114 aus zwei separaten, entlang der Erstreckungsrichtung L hintereinander angeordneten und durch die besagte Unterbrechung U getrennten Teilelementen besteht.

    [0065] Die Steckerelemente 111, 112, 113, 114 des elektrischen Steckverbinders 101 sind von einem flexiblen Träger 30 der anhand der Figuren 2A bis 2D dargestellten Art umgriffen. Wie anhand der Figuren 2A bis 2D beschrieben, weist der flexible Träger 30 auf seiner den Steckerelementen 111, 112, 113, 114 zugewandten Innenseite I ein elektrisches Bauelement 3 auf, das mit den besagten Steckerelementen in elektrischen Kontakt gebracht wird. Hierzu sind an dem flexiblen Träger 30 (auf dessen Innenseite I) elektrische Anschlusselemente 31, 32, 33, 34 vorgesehen, die jeweils über elektrische Leitungen (Leiterbahnen 35) mit dem elektrischen Bauelement 3 verbunden sind und die jeweils paarweise mit einem der Steckerelemente 111, 112, 113, 114 in elektrischem Kontakt stehen. Die Kontaktierung erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Weise, dass durch das elektrische Bauelement 3 die vorstehend beschriebene Unterbrechung U der elektrischen Steckerelemente 111, 112, 113, 114 überbrückt wird.

    [0066] In Figur 7B sind weiterhin die Durchgangsöffnungen 36 im flexiblen Träger 30 erkennbar, durch welche hindurch die Fixierung der elektrischen Anschlusselemente 31-34 an den elektrischen Steckerelementen 111, 112, 113, 114 erfolgt, insbesondere durch (elektrisches) Löten.

    [0067] In den Figuren 8A und 8B ist eine Abwandlung der Anordnung aus den Figuren 7A und 7B (elektrischer Steckverbinder 101 mit zugehörigem elektrischen Kabel 1) dargestellt, wobei der Unterschied zu den Figuren 7A und 7B vor allem darin besteht, dass im Ausführungsbeispiel der Figuren 8A und 8B das elektrische Kabel 1 als ein zweiadriges elektrisches Kabel ausgeführt ist und dass der elektrischen Steckverbinder 101 dementsprechend zwei entlang der Längsrichtung L erstreckte Steckerelemente 111, 112 aufweist.

    [0068] In der teilweise aufgebrochenen Darstellung der Figur 8C sind weitere Einzelheiten erkennbar, wie zum Beispiel das am flexiblen Träger 30 angeordnete elektrische Bauelement 3 sowie die jeweilige Unterbrechung U der elektrischen Steckerelemente 111, 112. Insbesondere zeigt die aufgebrochene Darstellung der Figur 8C, dass das elektrische Bauelement 3 über elektrische Leitungen (Leiterbahnen 35) mit zwei Paaren elektrischer Anschlusselemente 31, 32 in elektrischer Verbindung steht, welche jeweils auf der dem Steckerinneren zugewandten Innenseite des flexiblen Trägers 30 angeordnet sind und von welchen jedes Paar (31 oder 32) jeweils mit einem der elektrischen Steckerelemente 111, 112 in elektrischem Kontakt steht. Hierbei stützt sich der flexible Träger 30 gleichzeitig (über die elektrischen Anschlusselemente 31, 32) an den elektrischen Steckerelementen 111, 112 ab.

    [0069] Aus Figur 8D ergibt sich, dass der Schirm 4 des elektrischen Kabels 1 an seinem steckerseitigen Endabschnitt 45 umgeschlagen ist. Über den umgeschlagenen steckerseitigen Endabschnitt 45 steht der Schirm 4 des elektrischen Kabels 1 in elektrischem Kontakt mit dem steckerseitigen Außenleiter 105. Dies erfolgt vorliegend in der Weise, dass der umgeschlagene Endabschnitt 40 des Kabelschirmes 4 den Außenleiter 105 untergreift und radial an dessen dem Steckerinneren zugewandter Innenwand anliegt.

    [0070] Die in Figur 9 gezeigte Schnittdarstellung eines Ausschnittes des flexiblen Trägers 30 im Bereich des elektrischen Bauelementes 3 entspricht im Wesentlichen der Darstellung gemäß Figur 3, wobei jedoch ein Unterschied darin besteht, dass Figur 3 das elektrische Bauelement 3 und den flexiblen Träger 30 zusammen mit den Adern 11, 12 eines elektrischen Kabels zeigt, während Figur 9 die Kontaktierung des elektrischen Bauelementes 3 mit Steckerelementen 111, 112 eines elektrischen Steckverbinders 101 betrifft.

    [0071] Der flexible Träger 30 und das elektrische Bauelement 3 sind dabei so ausgeführt, wie vorstehend anhand Figur 3 beschrieben. Die elektrische Kontaktierung der zugehörigen Steckerelemente 111, 112 erfolgt jeweils über einen Verbindungsbereich 31a bzw. 32a, und zwar stoffschlüssig, zum Beispiel durch Löten, Schweißen oder Kleben. Zur Herstellung der Verbindung kann das erforderliche Verbindungsmaterial, zum Beispiel ein Lot, durch die jeweilige Durchgangsöffnung 36 des flexiblen Trägers 30 sowie den hiermit fluchtenden Durchgang 37 am jeweils zugeordneten Anschlusselement 31, 32 auf das entsprechende Steckerelement 111, 112 aufgebracht werden.

    [0072] Das Versehen des Steckverbinders 101 mit einem (gerollten) flexiblen Träger 30 und einem innenseitig hieran angeordneten elektrische Bauelement 3 erfolgt in vergleichbarer Weise wie weiter oben für ein elektrisches Kabel 1 beschrieben. So wird der flexible Träger 30 zusammen mit dem hieran angeordneten elektrischen Bauelement 3 um die Steckerelemente 111, 112 - sowie ggf. 113, 114 - des Steckverbinders 101 gerollt bzw. im bereits gerollten Zustand hierauf aufgeschoben. Anschließend erfolgt die dauerhafte elektrischen Kontaktierung der trägerseitigen Anschlusselemente 31, 32 - sowie ggf. 33, 34 - mit den zugehörigen Steckerelementen, und zwar bevorzugt stoffschlüssig, wie zum Beispiel durch Löten, Schweißen oder Kleben. Das Einbringen des hierfür erforderlichen Materials an die Kontaktstellen geschieht durch die Durchgangsöffnungen 36 im flexiblen Träger 30 sowie durch die hiermit fluchtenden Durchgänge 37 an den Anschlusselementen 31, 32 (und ggf. 33, 34) hindurch.

    [0073] Zudem werden die Kontaktelemente 111,112 (und ggf. 113, 114) abschnittsweise mit Kunststoff umspritzt. Ferner können der flexible Träger 30 und das hieran angeordnete elektrische Bauelement 3 außen mit einem Schutz versehen werden, zum Beispiel durch eine Verguss- oder Klebemasse oder durch eine Umspritzung aus Kunststoff.

    [0074] Die Verbindung der Steckerelemente 111, 112 (und ggf. 113, 114) mit den Adern eines zweiadrigen elektrischen Kabels (STP) oder eines vierartigen elektrischen Kabels (STQ) kann durch Schweißen oder Crimpen erfolgen.

    [0075] Als äußerste Schicht kann am Steckverbinder 101 noch ein Außenleiter 105, z.B. in Form einer metallischen Hülse, angeordnet werden. Diese kann wiederum in elektrischem Kontakt mit dem Schirm 4 des zugeordneten elektrischen Kabels 1 stehen.


    Ansprüche

    1. Elektrischer Steckverbinder (101), mit

    - mindestens zwei elektrischen Steckerelementen (111-114), die sich nebeneinander entlang einer Längsrichtung (L) erstrecken und die jeweils mit einer Ader (11-14) eines zugehörigen elektrischen Kabels (1) zu verbinden sind, und

    - einem elektrischen Bauelement (3), das mit den Steckerelementen (111-114) jeweils in elektrischem Kontakt steht,

    dadurch gekennzeichnet,
    dass das elektrische Bauelement (3) auf einem flexiblen Träger (30) angeordnet ist, der die Steckerelemente (111-114) im Querschnitt ringförmig umgibt, wobei das elektrische Bauelement (3) auf der den Steckerelementen (111-114) zugewandten Innenseite (I) des flexiblen Trägers (30) angeordnet ist.
     
    2. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Bauelement (3) als ein flexibles Halbleiter-Bauelement (3) ausgeführt ist.
     
    3. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Steckerelemente (111-114) als längserstreckte Stiftkontakte ausgeführt sind.
     
    4. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Steckerelemente (111-114) Bestandteile eines metallischen Stanzgitters sind.
     
    5. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem flexiblen Träger (30) elektrische Leitungen (35) von dem elektrischen Bauelement (3) zu je einem elektrischen Anschlusselement (131-134) verlaufen, über das das elektrische Bauelement (3) mit den elektrischen Steckerelementen (111-114) in elektrischem Kontakt steht.
     
    6. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Träger (30) angeordneten elektrischen Anschlusselemente (31-34) als starre, elektrische Verbindungsstellen ausgeführt sind, über die der flexible Träger (30) an den elektrischen Steckerelementen (111-114) anliegen kann.
     
    7. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem flexiblen Träger (30) ausgebildeten elektrischen Anschlusselemente (31-34) als starre Erhebungen ausgeführt sind, die von dem Träger (30) in Richtung auf die elektrischen Steckerelemente (111-114) abstehen.
     
    8. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Anschlusselemente (31-34) jeweils einen Durchgang (37) aufweisen, der mit einer zugeordneten Durchgangsöffnung (36) an dem flexiblen Träger (30) fluchtet.
     
    9. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Träger (30) durch die Durchgänge (37) an den Anschlusselementen (31-34) hindurch an den elektrischen Steckerelementen (111-114) festgelegt ist.
     
    10. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Träger (30) durch die Durchgänge (37) an den Anschlusselementen (31-34) hindurch stoffschlüssig an den elektrischen Steckerelementen (111-114) festgelegt ist.
     
    11. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kontaktierung jedes elektrischen Steckerelementes (111-114), das von dem flexiblen Träger (30) umschlossen ist, zwei entlang der Kabellängsrichtung (L) voneinander beabstandete Anschlusselemente (31-34) an dem flexiblen Träger (30) vorgesehen sind.
     
    12. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der elektrischen Steckerelemente (111-114) an der Stelle, an der das elektrische Bauelement (3) angeordnet ist, eine Unterbrechung (U) aufweist, und dass die Unterbrechung (U) durch das elektrische Bauelement (3) überbrückt wird.
     
    13. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der flexible Träger (30) nach innen an den elektrischen Steckerelementen (111-114) abstützt.
     
    14. Elektrischer Steckverbinder (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Steckerelemente (111-114) außen von einem Außenleiter (105) umgeben sind und dass der Außenleiter (105) mit einem Kabelschirm (4) des zugehörigen elektrischen Kabels (1) in elektrischer Verbindung steht.
     
    15. Elektrischer Steckverbinder (101) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschirm (4) am Übergang des Steckverbinders (101) zum elektrischen Kabel (1) umgeschlagen ist und über einen umgeschlagenen Endabschnitt (45) an einer Innenwand des Außenleiters (105) anliegt.
     


    Claims

    1. Electrical plug-in connector (101), comprising

    - at least two electrical plug elements (111-114) which extend next to one another along a longitudinal direction (L) and which are each intended to be connected to a core (11-14) of an associated electric cable (1), and

    - an electrical component (3) which is in electrical contact with each of the plug elements (111-114),

    characterized
    in that the electrical component (3) is arranged on a flexible carrier (30) which annularly surrounds the plug elements (111-114) in cross section, wherein the electrical component (3) is arranged on the inner side (I), facing the plug elements (111-114), of the flexible carrier (30).
     
    2. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 1, characterized in that the electrical component (3) is embodied as a flexible semiconductor component (3) .
     
    3. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 1 or 2, characterized in that the electrical plug elements (111-114) are embodied as elongate pin contacts.
     
    4. Electrical plug-in connector (101) according to one of the preceding claims, characterized in that the electrical plug elements (111-114) are constituent parts of a metal leadframe.
     
    5. Electrical plug-in connector (101) according to one of the preceding claims, characterized in that, on the flexible carrier (30), electrical lines (35) run from the electrical component (3) to a respective electrical connection element (131-134) via which the electrical component (3) is in electrical contact with the electrical plug elements (111-114).
     
    6. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 5, characterized in that the electrical connection elements (31-34) arranged on the carrier (30) are embodied as rigid, electrical connecting points via which the flexible carrier (30) can bear against the electrical plug elements (111-114).
     
    7. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 6, characterized in that the electrical connection elements (31-34) formed on the flexible carrier (30) are embodied as rigid raised portions which protrude from the carrier (30) in the direction of the electrical plug elements (111-114).
     
    8. Electrical plug-in connector (101) according to one of Claims 5 to 7, characterized in that the electrical connection elements (31-34) each have a passage (37) which is in alignment with an associated passage opening (36) on the flexible carrier (30).
     
    9. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 8, characterized in that the flexible carrier (30) is secured to the electrical plug elements (111-114) through the passages (37) in the connection elements (31-34) .
     
    10. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 9, characterized in that the flexible carrier (30) is cohesively secured to the electrical plug elements (111-114) through the passages (37) in the connection elements (31-34).
     
    11. Electrical plug-in connector (101) according to one of Claims 5 to 10, characterized in that, for the purpose of making contact with each electrical plug element (111-114) that is surrounded by the flexible carrier (30), two connection elements (31-34) spaced apart from one another along the cable longitudinal direction (L) are provided on the flexible carrier (30).
     
    12. Electrical plug-in connector (101) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the electrical plug elements (111-114) has an interruption (U) at the point at which the electrical component (3) is arranged, and in that the interruption (U) is bypassed by the electrical component (3).
     
    13. Electrical plug-in connector (101) according to one of the preceding claims, characterized in that the flexible carrier (30) is supported on the inside against the electrical plug elements (111-114).
     
    14. Electrical plug-in connector (101) according to one of the preceding claims, characterized in that the electrical plug elements (111-114) are surrounded on the outside by an outer conductor (105), and in that the outer conductor (105) is electrically connected to a cable shield (4) of the associated electric cable (1).
     
    15. Electrical plug-in connector (101) according to Claim 14, characterized in that the cable shield (4) is folded over at the transition of the plug-in connector (101) to the electric cable (1) and bears against an inner wall of the outer conductor (105) via a folded-over end section (45).
     


    Revendications

    1. Connecteur à fiches électrique (101), comprenant

    - au moins deux éléments de connecteur électrique (111 à 114) qui s'étendent côte à côte le long d'une direction longitudinale (L) et qui sont à relier respectivement à un brin (11 à 14) d'un câble électrique (1) associé, et

    - un composant électrique (3) qui est en contact électrique respectivement avec les éléments de connecteur (111 à 114),

    caractérisé en ce que le composant électrique (3) est disposé sur un support flexible (30) qui entoure les éléments de connecteur (111 à 114) de manière annulaire en section transversale, le composant électrique (3) étant disposé sur la face intérieure (I), tournée vers les éléments de connecteur (111 à 114), du support flexible (30).
     
    2. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant électrique (3) est réalisé sous la forme d'un composant semi-conducteur flexible (3).
     
    3. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de connecteur électrique (111 à 114) sont réalisés sous la forme de broches de contact allongées.
     
    4. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de connecteur électrique (111 à 114) font partie d'une grille estampée métallique.
     
    5. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le support flexible (30), des lignes électriques (35) s'étendent du composant électrique (3) à respectivement un élément de connexion électrique (131 à 134) par lequel le composant électrique (3) est en contact électrique avec les éléments de connecteur électrique (111 à 114).
     
    6. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments de connexion électrique (31 à 34) disposés sur le support (30) sont réalisés sous la forme de points de jonction électriques rigides par lesquels le support flexible (30) peut être adjacent aux éléments de connecteur électrique (111 à 114).
     
    7. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les éléments de connexion électrique (31 à 34) réalisés sur le support flexible (30) sont conçus sous la forme de reliefs rigides qui font saillie à partir du support (30) en direction des éléments de connecteur électrique (111 à 114).
     
    8. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que les éléments de connexion électrique (31 à 34) présentent respectivement un passage (37) qui est aligné sur le support flexible (30) par une ouverture de passage (36) associée.
     
    9. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le support flexible (30) est immobilisé au niveau des éléments de connecteur électrique (111 à 114) à travers les passages (37) sur les éléments de connexion (31 à 34).
     
    10. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 9, caractérisé en ce que le support flexible (30) est immobilisé au niveau des éléments de connecteur électrique (111 à 114) par liaison de matière à travers les passages (37) sur les éléments de connexion (31 à 34).
     
    11. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications 5 à 10, caractérisé en ce que deux éléments de connexion (31 à 34) espacés l'un de l'autre le long de la direction longitudinale de câble (L) sont prévus au niveau du support flexible (30) pour la mise en contact de chaque élément de connecteur électrique (111 à 114) qui est entouré du support flexible (30).
     
    12. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments de connecteur électrique (111 à 114) présente une interruption (U) à l'endroit où est disposé le composant électrique (3), et en ce que l'interruption (U) est pontée par le composant électrique (3).
     
    13. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support flexible (30) prend appui vers l'intérieur sur les éléments de connecteur électrique (111 à 114).
     
    14. Connecteur à fiches électrique (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de connecteur électrique (111 à 114) sont à l'extérieur entourés d'un conducteur extérieur (105), et en ce que le conducteur extérieur (105) est en liaison électrique avec un blindage de câble (4) du câble électrique (1) associé.
     
    15. Connecteur à fiches électrique (101) selon la revendication 14, caractérisé en ce que le blindage de câble (4) est replié au niveau du passage du connecteur à fiches (101) au câble électrique (1) et est adjacent à une paroi intérieure du conducteur extérieur (105) par une partie d'extrémité (45) repliée.
     




    Zeichnung
























































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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