[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leckschutzfolie zum Auskleiden eines Fluidtanks,
welche Folie aus einem flexiblen, luftdichten, fluid-resistenten Material gefertigt
und an die Innenform des Tanks angepasst ist.
[0002] Im Allgemeinen werden Leckschutzfolien zum Sanieren von undichten Fluidtanks oder
zum Nachrüsten von einwandigen Fluidtanks mit einem Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystem
verwendet. Im letzteren Fall wird die luftdichte, fluid-resistente Folie von der Wandung
des Tanks beabstandet gehalten, um zwischen Folie und Tankwandung einen Hohlraum zu
erzeugen. Der Hohlraum kann im Betrieb des Tanks unter Unterdruck oder Überdruck gesetzt
und mittels einer Druckmesseinrichtung auf Drucckonstanz überwacht werden. Ein von
der Druckmesseinrichtung detektiertes Ansteigen des Überdrucks bzw. Abfallen des Überdrucks
deutet auf ein Leck in der Folie und/oder der Tankwandung hin.
[0003] Zu diesem Zweck ist es, z.B. aus der
EP 2 055 404 B1, bekannt, auf die Tankwandung zunächst eine Noppenfolie, z.B. aus Metall, als Abstandshalteschicht
aufzubringen, welche den gewünschten Hohlraum errichtet, und danach auf die Noppenfolie
eine luftdichte, fluid-resistente Deckschicht, z.B. eine Glasfaserverbundschicht aufzutragen,
aufzukleben bzw. aufzulaminieren. Als Abstandshalteschicht ist alternativ die Verwendung
genoppter Kunststoffverbunde oder luftdurchlässiger Vliese bekannt; als Deckschicht
sind mannigfaltige luftdichte, fluid-resistente Materialien bzw. Materialverbunde
in Gebrauch, welche oft mehrlagig aufgetragen werden.
[0004] Um das zeitraubende und gefährliche Arbeiten beim Aufbringen der Tankauskleidung
zu vereinfachen, wurde vorgeschlagen, bereits vorkonfektionierte, an die Innenform
des auszukleidenden Fluidtanks angepasste, aufblasbare Leckschutzfolien in drucklosem
Zustand in den Tank einzuführen und anschließend darin aufzublasen, siehe beispielsweise
die
DE 11 47 089 B,
CA 943 884 A,
DE 33 20 687 A1,
EP 2 390 085 A1,
EP 2 690 036 A1 oder
AT 515.803 B1. Ferner offenbart die
EP2055404A1 eine Noppenfolie. Wenn dabei ein Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystem realisiert
werden soll, muss entweder zunächst - z.B. in der beschriebenen Weise - eine Abstandshalteschicht
an der Tankinnenwand angebracht werden, oder eine flexible Abstandshalteschicht zunächst
auf die Folie aufgebracht und die auf diese Weise vorkonfektionierte Folie in den
Tank eingeführt und darin aufgeblasen werden. Das erfordert zusätzliche Bearbeitungsschritte
und im zweitgenannten Fall die Schwierigkeit, die Suche nach einer ausreichend stabilen
und dennoch flexiblen Abstandshalteschicht, welche ferner mit der Folie ausreichend
haltbar zu verbinden ist.
[0005] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Leckschutzfolie zum Auskleiden eines Fluidtanks
zu schaffen, mit welcher der Fluidtank in einem einfachen Verfahren ausgekleidet werden
kann und danach zur Verwendung eines Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystem geeignet
ist.
[0006] Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung mit einer Leckschutzfolie gemäß Anspruch 1 erreicht.
[0007] Eine derartige Folie ist kostengünstig, auch in hoher Flexibilität herstellbar und
aufgrund des einfachen Aufbaus sehr haltbar. Die Noppen laufen aufgrund ihrer direkten
Ausformung aus Folienmaterial nicht Gefahr, sich vom Rest der Folie abzulösen. Dennoch
sind eine sichere Abstützung der Folie an der Tankwandung und damit die Durchgängigkeit
des Hohlraums sichergestellt, sodass der Fluidtank durch Auskleiden alleine mit der
genannten Leckschutzfolie zum Doppelwandtank wird.
[0008] Dabei hat die Folie an ihrer Außenseite direkt aus dem Folienmaterial ausgeformte
Rippen, an welchen die Noppen ausgeformt sind. Bei gleicher Druckfestigkeit der Folie
kann dadurch das Folienmaterial in zwischen den Rippen sich ausbildenden Mulden dünner
ausgeführt werden, sodass die Folie in Summe wesentlich leichter und flexibler wird.
[0009] Ferner sind entweder die Rippen in zumindest zwei einander kreuzenden Gruppen jeweils
zueinander parallel angeordnet, wobei an jedem Kreuzungspunkt eine Noppe ausgeformt
ist, oder sind die Rippen in Wabenstruktur angeordnet, wobei an jedem Wabeneckpunkt
eine Noppe ausgeformt ist. Beide Ausführungsformen der Rippen bewirken eine gleichmäßig
hohe Druckfestigkeit der gesamten Folie, ohne dabei ihre Flexibilität zu reduzieren.
Die Wabenstruktur ermöglicht eine besonders materialsparende und dabei mechanisch
besonders stabile Leckschutzfolie.
[0010] Bevorzugt hat die Folie einschließlich der Noppen eine Gesamtdicke von einigen Zehntel
Millimetern bis einigen Millimetern, besonders bevorzugt zwischen einem und drei Millimetern.
Folien solcher Gesamtdicke sind aus einer Vielzahl von Materialien einfach flexibel
herstellbar und reduzieren das Tankvolumen nur geringfügig. Ferner reichen bereits
Folien solcher Dicke zur Ausbildung eines Doppelwandtanks für ein Leckschutzüberwachungssystem
aus.
[0011] Zur sicheren Ausbildung des durchgängigen Hohlraums mit der flexiblen Folie ist es
günstig, wenn die Folie an einer Rippe zwischen 70% und 90% ihrer Gesamtdicke und
in einer zwischen Rippen liegenden Mulde zwischen 50% bis 70 % ihrer Gesamtdicke hat.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Noppen einen gegenseitigen Abstand von einigen
Zehntel Millimetern bis einigen Millimetern, bevorzugt zwischen einem halben und etwa
zwei Millimetern, haben. Auch eine dünne, flexible Folie erzielt dadurch eine gleichmäßig
hohe Druckfestigkeit. Dabei können benachbarte Noppen jeweils in alle Richtungen gleiche
gegenseitige Abstände haben; zur einfacheren Herstellung der Folie sind jedoch bevorzugt
die Abstände zwischen in verschiedenen Richtungen benachbarten Noppen der Folie unterschiedlich
groß. Ferner kann dadurch der Folie in verschiedenen Richtungen unterschiedliche Flexibilität
verliehen werden, insbesondere wenn die Noppen an Kreuzungs- bzw. Eckpunkten von Rippen
ausgeformt sind.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Folie an ihrer den Noppen
abgewandten Innenseite rau mit einer Rautiefe zwischen 20 µm und 200 µm, bevorzugt
etwa 100 µm. Eine raue Innenseite ist einfacher bzw. haltbarer mit einer optionalen
Beschichtung zu versehen.
[0014] Besonders günstig ist es, wenn die Folie an ihrer Innenseite mit einer elektrisch
leitfähigen Deckschicht beschichtet ist. Eine solche Deckschicht fördert, wenn sie
ordnungsgemäß geerdet ist, ein Ableiten elektrostatischer Ladungen und reduziert dadurch
die Gefahr von Entzündungen, z.B. wenn Montage- oder Wartungspersonal den Tank betritt.
[0015] Als Folienmaterial kommt ein Vielzahl flexibler Natur- oder Kunststoffe in Frage,
welche je nach vom Tank aufzunehmendem Fluid ausgewählt werden können. Für das Auskleiden
eines Kraftstofftanks ist es vorteilhaft, wenn das Folienmaterial ein Polyurethan
ist. Folien aus Polyurethan sind benzin-, diesel- und mineralölbeständig, sehr flexibel,
einfach zu verarbeiten und langlebig.
[0016] Um das Auskleiden des Fluidtanks zu vereinfachen, ist es besonders günstig, wenn
die Folie in einem kollabierten Zustand in den Fluidtank einführbar und darin expandierbar
ist. Auf diese Weise kann der Fluidtank ausgekleidet werden, ohne dass dazu Montagepersonal
im Tankinneren erforderlich ist.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen mit einer erfindungsgemäßen Leckschutzfolie ausgekleideten Doppelwand-Fluidtank;
die Fig. 2a und 2b einen Ausschnitt einer ersten Variante der Leckschutzfolie von
Fig. 1 in der Draufsicht (Fig. 2a) bzw. als Detail A von Fig. 1 im Schnitt (Fig. 2b)
entlang der Schnittlinie B-B von Fig. 2a;
die Fig. 3a und 3b einen Ausschnitt einer zweiten Variante der Leckschutzfolie von
Fig. 1 in der Draufsicht (Fig. 3a) bzw. als Detail A von Fig. 1 im Schnitt (Fig. 3b)
entlang der Schnittlinie C-C von Fig. 3a; und
die Fig. 4a und 4b einen Ausschnitt einer dritten Variante der Leckschutzfolie von
Fig. 1 in der Draufsicht (Fig. 4a) bzw. als Detail A von Fig. 1 im Schnitt (Fig. 4b)
entlang der Schnittlinie D-D von Fig. 4a.
[0018] In Fig. 1 ist ein Fluidtank 1 gezeigt, wie er beispielsweise als unterirdischer Kraftstofflagerbehälter
in Tankstellen verwendet wird. Der Tank 1 hat eine Tankwandung 2 mit z.B. der Form
eines Quaders, einer Kugel oder (hier:) eines liegenden Zylinders mit bombierten Enden
3, 4 und einer Öffnung 5, über welche der Tank 1 gefüllt, entleert und/oder erforderlichenfalls
sogar betreten werden kann. Übliche Einbauten wie Füllstandsgeber, Entlüftungsöffnungen,
Verstärkungsstege usw. des Tanks 1 sind in Fig. 1 zwecks Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[0019] Zur Aufnahme von flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen oder anderen vielfach aggressiven
Fluiden ist der Tank 1 gemäß Fig. 1 mit einer Leckschutzfolie 6 ausgekleidet. Die
Folie 6 ist aus einem luftdichten Material gefertigt, welches resistent gegen die
aufzunehmenden Fluide ist. Dabei ist die Folie 6 - mit Ausnahme der Öffnung 6 - lückenlos
an die Innenform des Tanks 1 angepasst.
[0020] Zum Auskleiden eines Tanks, z.B. beim Sanieren oder Nachrüsten, wird die Folie 6
beispielsweise in einem kollabierten Zustand durch die Öffnung 5 in das Tankinnere
eingeführt und darin expandiert. Zum Expandieren wird gemäß einem dem Fachmann bekannten
Verfahren die Folie 6 im Tankinneren aufgeblasen und/oder der Raum zwischen Folie
6 und Tankwandung 2 evakuiert. Montagepersonal ist dazu im Tankinneren nicht erforderlich.
Um das Einführen der Folie 6 durch die Öffnung 5 eines bestehenden Tanks zu ermöglichen,
ist das Material der Folie 6 flexibel. Je flexibler die Folie 6 ist, desto einfacher
lässt sie sich durch die Öffnung 5 einführen und im Tankinneren expandieren, desto
geringer ist allerdings auch die mechanische Belastbarkeit der Folie 6.
[0021] Der Fluidtank 1 hat gemäß Fig. 1 zwischen Tankwandung 2 und Folie 6 einen durchgängigen
Hohlraum 7. Der Tank 1 ist somit doppelwandig, sodass ein Doppelwand-Leckschutzüberwachungssystem
aufgebaut werden kann, wenn gewünscht oder erforderlich. Dazu wird der Hohlraum 7
im Betrieb des Tanks 1 unter Unterdruck (evakuiert) oder Überdruck (druckbeaufschlagt)
gesetzt und mittels einer Druckmesseinrichtung auf Druckkonstanz überwacht. Wird dabei
ein Ansteigen des Unterdrucks oder ein Abfallen des Überdrucks registriert, wird daraus
auf ein Leck in der Tankwandung 2 und/oder der Folie 6 geschlossen.
[0022] Die Folie 6 hat dazu gemäß einer ersten, nicht näher dargestellten Ausführungsform
an ihrer der Tankwandung 2 zuzuwendenden Außenseite S
a Noppen 8, welche direkt aus dem Folienmaterial selbst ("in einem Guss") ausgeformt
sind. Die Noppen 8 stützen die Folie 6 der Tankwandung 2 ab, wenn der Tank 1 fertig
ausgekleidet ist. Auf diese Weise wird der genannte durchgängige Hohlraum 7 zwischen
Tankwandung 2 und Folie 6 mithilfe der Noppen 8 ausgebildet.
[0023] Anhand der Fig. 2 bis 4 werden im Folgenden verschiedene weitere Ausführungsformen
der Leckschutzfolie 6 näher erläutert.
[0024] In der Ausführungsform gemäß den Fig. 2a und 2b hat die Folie 6 zur Verstärkung -
insbesondere zur Erhöhung der Druckfestigkeit der Folie 6 - an ihrer der Tankwandung
2 zuzuwendenden Außenseite S
a optionale Rippen 9 ausgeformt. An den Rippen 9, d.h. sich von diesen weiter abhebend,
sind die Noppen 8 ausgeformt, sodass die Folie 6 im Betrieb des Tanks 1 ausschließlich
von den Noppen 8, nicht von den Rippen 9, an der Tankwandung 2 abgestützt ist. Zwischen
benachbarten Rippen 9 liegen Mulden 10, in welchen die Folie 6 ihre geringste Wandstärke
w aufweist. Diese geringste Wandstärke w an einer zwischen Rippen 9 liegenden Mulde
10 beträgt - im unbelasteten Zustand der Folie 6 - beispielsweise zwischen 50% und
70% der Gesamtdicke d der Folie 6; im Bereich einer der Rippen 9 kann dabei die Wandstärke
w' der Folie 6 beispielsweise zwischen 70% und 90% der Gesamtdicke d der Folie 6 liegen.
[0025] Die Rippen 9 können z.B. alle zueinander parallel - auch wellen- oder zickzackförmig
und somit stückweise zueinander parallel - angeordnet und/oder unterbrochen sein,
wenn gewünscht, um beispielsweise an Faltungsstellen der kollabierten Folie 6 oder
an Kanten in der Tankwandung 2 flexibler zu sein. Im Beispiel der Fig. 2a sind die
Rippen 9 in zwei Gruppen G
1, G
2 jeweils zueinander parallel angeordnet, wobei die Rippen 9 einer Gruppe G
1 jene der anderen Gruppe G
2 kreuzen. An jedem Kreuzungspunkt der Rippen 9 ist, sich von diesen weiter abhebend,
eine Noppe 8 ausgeformt. So bilden die Rippen 9 Parallelogramme - im Beispiel der
Fig. 2a und 2b Rauten - in anderen Fällen Rechtecke oder Quadrate, mit zwischenliegenden
Mulden 10 und an den Eckpunkten ausgeformten Noppen 8.
[0026] Das Beispiel der Fig. 3a und 3b ist jenem der Fig. 2a und 2b ähnlich, jedoch sind
die zueinander jeweils parallelen Rippen 9 in drei einander kreuzenden Gruppen G
1, G
2, G
3 angeordnet, sodass die Rippen 9 Dreiecke - hier beinahe gleichseitige Dreiecke -
mit zwischenliegenden Mulden 10 bilden. Die Noppen 8 sind wieder an den Eckpunkten
ausgeformt.
[0027] Es versteht sich, dass die Rippen 9 mehr als drei Gruppen G
1, G
2, ..., allgemein G
i, bilden können und/oder einander in anderer Weise kreuzen können, sodass sie beispielsweise
- anders als in den dargestellten Beispielen - keine kongruenten Mulden 10 bilden.
Auch könnten einzelne Rippen 9 oder ein Gruppe G
i paralleler Rippen 9 weniger stark ausgeformt, d.h. weniger erhaben, oder die Rippen
9 überhaupt unregelmäßig angeordnet sein.
[0028] Die Rippen 9 des Beispiels der Fig. 4a und 4b sind in Wabenstruktur angeordnet. Dabei
sind im Schnitt der Fig. 4b die unterschiedlichen Wandstärken w bzw. w' der Folie
6 im Bereich einer Mulde 10 bzw. der Rippen 9 ersichtlich. Auch andere wabenähnliche
Strukturen, z.B. eine Abfolge von Vier- und Achtecken od. dgl., sind alternativ möglich.
[0029] Die Folie 6 ist beispielsweise aus einem Polyurethan oder einem anderen flexiblen,
luftdichten, fluid-resistenten Material gefertigt. Sie kann ein Gesamtdicke d - einschließlich
der Noppen 8 - von einigen Zehntel Millimetern bis einigen Millimetern, bevorzugt
zwischen einem und drei Millimetern, haben. Auch die Noppen 8 haben einen gegenseitigen
Abstand a von einigen Zehntel Millimetern bis einigen Millimetern, bevorzugt zwischen
einem halben und etwa zwei Millimetern, wobei die Abstände a zwischen in verschiedenen
Richtungen benachbarten Noppen 8 ein und derselben Folie 6 aufgrund ihrer Strukturierung
im Allgemeinen unterschiedlich groß sind. Ferner kann der Querschnitt der Noppen 8
rund oder - wie in den dargestellten Beispielen - oval sein, aber auch eine andere
Form haben.
[0030] Die Folie 6 kann an ihrer den Noppen 8 abgewandten Innenseite S
i glatt oder rau sein und hat im letzteren Fall beispielsweise eine Rautiefe, d.h.
eine Differenz aus maximaler und minimaler Oberflächenhöhe, zwischen 20 µm und 200
µm, bevorzugt etwa 100 µm. Optional ist die Folie 6 ferner an ihrer Innenseite S
i mit einer elektrisch leitfähigen Deckschicht 11 (Fig. 4b), z.B. einer Metallfolie,
einer elektrischen Leitpaste od.dgl., beschichtet.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
umfasst alle Varianten, Modifikationen und Kombinationen, die in den Rahmen der angeschlossenen
Ansprüche fallen.
1. Leckschutzfolie zum Auskleiden eines Fluidtanks (1), welche Folie (6) aus einem flexiblen,
luftdichten, fluid-resistenten Material zur Anpassung an eine Innenform des Tanks
(1) gefertigt ist, wobei die Folie (6) an einer Außenseite (Sa) zur Zuwendung zur Tankwandung (2) direkt aus Folienmaterial ausgeformte Noppen (8)
zur Abstützung der Folie (6) an der Tankwandung (2) im ausgekleideten Tank (1) und
zur Ausbildung eines durchgängigen Hohlraums (7) zwischen Tankwandung (2) und Folie
(6) hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) ferner an ihrer Außenseite (Sa) direkt aus dem Folienmaterial ausgeformte Rippen (9) hat, sodass das Folienmaterial
in zwischen den Rippen (9) sich ausbildenden Mulden (10) dünner ausgeführt ist, an
welchen Rippen (9) sich von diesen weiter abhebend die Noppen (8) ausgeformt sind,
wobei entweder die Rippen (9) in zumindest zwei einander kreuzenden Gruppen (Gi) jeweils zueinander parallel angeordnet sind und an jedem Kreuzungspunkt eine Noppe
(8) ausgeformt ist, oder die Rippen (9) in Wabenstruktur angeordnet sind und an jedem
Wabeneckpunkt eine Noppe (8) ausgeformt ist.
2. Leckschutzfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) an einer Rippe (9) zwischen 70% und 90% ihrer Gesamtdicke (d) und in
einer zwischen Rippen (9) liegenden Mulde (10) zwischen 50% bis 70 % ihrer Gesamtdicke
(d) hat.
3. Leckschutzfolie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) einschließlich der Noppen (8) eine Gesamtdicke (d) von einigen Zehntel
Millimetern bis einigen Millimetern, bevorzugt zwischen einem und drei Millimetern,
hat.
4. Leckschutzfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (8) einen gegenseitigen Abstand (a) von einigen Zehntel Millimetern bis
einigen Millimetern, bevorzugt zwischen einem halben und etwa zwei Millimetern, haben.
5. Leckschutzfolie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (a) zwischen in verschiedenen Richtungen benachbarten Noppen (8) der
Folie (6) unterschiedlich groß sind.
6. Leckschutzfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) an ihrer den Noppen (8) abgewandten Innenseite (Si) rau ist mit einer Rautiefe zwischen 20 µm und 200 µm, bevorzugt etwa 100 µm.
7. Leckschutzfolie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) an ihrer Innenseite (Si) mit einer elektrisch leitfähigen Deckschicht (11) beschichtet ist.
8. Leckschutzfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmaterial ein Polyurethan ist.
9. Leckschutzfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) zum Einführen in einen Fluidtank (1) kollabierbar und zum Auskleiden
des Tanks (1) darin expandierbar ist.
1. Leak protection sheet for lining a fluid tank (1), which sheet (6) is made of a flexible,
airproof, fluid resistant material for adaptation to an inner shape of the tank (1),
wherein the sheet (6) has knobs (8) on an outer side (Sa), which knobs (8) are directly formed out of the sheet material, for facing the tank
wall (2), for supporting the sheet (6) on the tank wall (2) in the lined tank (1),
and for forming a continuous cavity (7) between the tank wall (2) and the sheet (6),
characterized in that the sheet (6) further has ribs (9) on its outer side (Sa), which ribs (9) are directly formed out of the sheet material such that the sheet
material is made thinner in vats (10) which form between the ribs (9), on which ribs
(9) the knobs (8) are formed further protruding therefrom, wherein either the ribs
(9) are arranged parallel with each other in at least two groups (Gi) crossing each other and a knob (8) is formed on each crossing point, or the ribs
(9) are arranged in a honeycomb structure and a knob (8) is formed on each honeycomb
corner.
2. Leak protection sheet according to claim 1, characterized in that the sheet (6) has at a rib (9) between 70% and 90% of its total thickness (d) and
at a vat (10) lying between ribs (9) between 50% and 70% of its total thickness (d).
3. Leak protection sheet according to claim 1 or 2, characterized in that the sheet (6) including the knobs (8) has a total thickness (d) of a few tenth of
a millimetre up to a few millimetres, preferably between one and three millimetres.
4. Leak protection sheet according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the knobs (8) have a mutual distance (a) of a few tenth of a millimetre up to a few
millimetres, preferably between a half and approximately two millimetres.
5. Leak protection sheet according to claim 4, characterized in that the distances (a) between knobs (8) of the sheet (6) which are adjacent in different
directions are different in size.
6. Leak protection sheet according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the sheet (6) is rough on its inner side (Si) opposite of the knobs (8) with a surface roughness between 20 µm and 200 µm, preferably
approximately 100 µm.
7. Leak protection sheet according to claim 6, characterized in that the sheet (6) is coated on its inner side (Si) with an electroconductive coating (11).
8. Leak protection sheet according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the sheet material is a polyurethane.
9. Leak protection sheet according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the sheet (6) can be collapsed for introducing into a fluid tank (1) and expanded
therein for lining the tank (1).
1. Feuille de protection contre les fuites pour le revêtement d'un réservoir de fluide
(1), laquelle feuille (6) est fabriquée à partir d'un matériau flexible, étanche à
l'air, résistant aux fluides, prévu pour s'adapter à une forme intérieure du réservoir
(1), où la feuille (6) a des noppes (8), formées directement à partir du matériau
de la feuille, sur une face extérieure (Sa) faisant face à la paroi du réservoir (2) pour l'appui de la feuille (6) sur la paroi
du réservoir (2) dans le réservoir (1) revêtu et pour la formation d'une cavité (7)
continue entre la paroi du réservoir (2) et la feuille (6), caractérisée en ce que la feuille (6) a en outre, sur sa face extérieure (Sa), des nervures (9) formées directement à partir du matériau de la feuille, de sorte
que le matériau de la feuille est conçu moins épais dans des creux (10) formés entre
les nervures (9), sur lesquelles nervures (9) sont formées les noppes (8) dépassant
celles-ci en plus, où soit les nervures (9) sont disposées respectivement parallèlement
l'un à l'autre en au moins deux groupes (Gi) s'entrecroisant et une noppe (8) est
formée à chaque croisement, soit les nervures (9) sont disposées dans une structure
alvéolaire et une noppe (8) est formée à chaque point de formation d'alvéole.
2. Feuille de protection contre les fuites selon la revendication 1, caractérisée en ce que la feuille (6) a, au niveau d'une nervure (9), entre 70 % et 90 % de son épaisseur
totale (d), et dans un creux (10) se situant entre des nervures (9), entre 50 % et
70 % de son épaisseur totale (d).
3. Feuille de protection contre les fuites selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la feuille (6) a, en comprenant les noppes (8), une épaisseur totale (d) de quelques
dixièmes de millimètres à quelques millimètres, de préférence entre un et trois millimètres.
4. Feuille de protection contre les fuites selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les noppes (8) ont un espace mutuel (a) de quelques dixièmes de millimètres à quelques
millimètres, de préférence entre un demi millimètre et environ deux millimètres.
5. Feuille de protection contre les fuites selon la revendication 4, caractérisée en ce que les espaces (a) entre des noppes (8) de la feuille (6) voisines dans différentes
directions sont de taille différente.
6. Feuille de protection contre les fuites selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la feuille (6) est rugueuse sur sa face intérieure (Si) opposée aux noppes (8), avec une rugosité entre 20 µm et 200 µm, de préférence d'environ
100 µm.
7. Feuille de protection contre les fuites selon la revendication 6, caractérisée en ce que la feuille (6) est revêtue avec une couche de revêtement (11) conductrice électriquement
sur sa face intérieure (Si).
8. Feuille de protection contre les fuites selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le matériau de la feuille est un polyuréthane.
9. Feuille de protection contre les fuites selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la feuille (6) peut être repliée pour l'insertion dans un réservoir de fluide (1)
et peut être y expansée pour le revêtement à l'intérieur du réservoir (1).