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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 2.0.14 (4th of August) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3469293</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20211110</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>17724071.0</B210><B220><date>20170518</date></B220><B240><B241><date>20181001</date></B241><B242><date>20191129</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>202016103110 U</B310><B320><date>20160613</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>202016104939 U</B310><B320><date>20160907</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20211110</date><bnum>202145</bnum></B405><B430><date>20190417</date><bnum>201916</bnum></B430><B450><date>20211110</date><bnum>202145</bnum></B450><B452EP><date>20210625</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F41A  23/24        20060101AFI20210609BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>F41A  21/16        20060101ALI20210609BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>F41A  11/02        20060101ALI20210609BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>F41A  21/16        20130101 LI20170712BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>F41A  23/24        20130101 LI20190425BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="3"><text>F41A  11/02        20130101 LI20170712BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>KAMPFFAHRZEUG MIT EINER WAFFENANLAGE</B542><B541>en</B541><B542>COMBAT VEHICLE HAVING A WEAPON SYSTEM</B542><B541>fr</B541><B542>VÉHICULE DE COMBAT ÉQUIPÉ D'UN SYSTÈME D'ARME</B542></B540><B560><B561><text>WO-A1-2006/003265</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 836 718</text></B561><B561><text>US-A1- 2001 045 045</text></B561><B562><text>Anonymous: "25Pfünder Feldhaubitze 105mm", , 1. Januar 2008 (2008-01-01), XP55390903, Gefunden im Internet: URL:https://web.archive.org/web/2008010110 3639/http://www.panzerbaer.de:80/guns/rela unch/bw_fh_105mm-e.htm [gefunden am 2017-07-14]</text></B562></B560></B500><B700><B720><B721><snm>BAUMANN, Berthold</snm><adr><city>29345 Unterlüss</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>BLACHE, Andreas</snm><adr><city>79539 Lörrach</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>RADCZINSKY, Stefan</snm><adr><city>04347 Leipzig</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>SCHMEES, Heiner</snm><adr><city>29113 Celle</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>SCHWIEGER, Florian</snm><adr><city>29574 Ebstorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Rheinmetall Waffe Munition GmbH</snm><iid>100734235</iid><irf>W.RH.2042.EP.1</irf><adr><str>Heinrich-Ehrhardt-Strasse 2</str><city>29345 Unterlüss</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Dietrich, Barbara</snm><iid>101144147</iid><adr><str>Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH 
Rheinmetall Platz 1</str><city>40476 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2017062036</anum></dnum><date>20170518</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2017215882</pnum></dnum><date>20171221</date><bnum>201751</bnum></B871></B870></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit einer Waffenanlage, insbesondere mit Kalibererhöhung bei gleichbleibender Schnittstelle in einem vorhandenen Turm eines Kampffahrzeugs, wie beispielsweise des Leopard 2 oder Leclerc. Die Erfindung betrifft insbesondere die Einrüstung einer Waffenanlage mit größerem Kaliberdurchmesser in die vorhandene Schnittstelle "Turm" einer kaliberkleineren Waffenanlage mit dem Ziel der Leistungssteigerung der Waffenanlage und damit des Kampffahrzeugs.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die geopolitischen Lageveränderungen sowie vergangene Einsatzerfahrungen machen deutlich, dass schlagkräftige, hochbewegliche, gut ausgebildete und ausgerüstete Streitkräfte ein unverzichtbares Mittel der Sicherheitspolitik sind. Unter dem Begriff der Kampfwertsteigerung werden vorhandene Systeme, Vorrichtungen, Fahrzeuge etc. mehrfach verbessert, damit diese den neuen Anforderungen gerecht werden können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Der KPz Leopard 2 verfügt derzeit über eine Waffenanlage im Kaliber 120 mm. Dieser ersetzte in den späten 70er Jahren den bis dahin eingesetzten KPz Leopard 1 mit einer Kanone im Kaliber 105 mm. Es wurde eine Kalibererhöhung vorgenommen. Eine Kalibererhöhung bei einem Kampfpanzer hat jedoch deutliche Auswirkungen auf das gesamte System KPz. Diese Auswirkungen widerspiegeln sich unter anderem im Bauraum bzw. den Abmessungen der Waffenanlage durch einen größeren Ladungsraum. Auch die Turmbelastung bzw. die Systembelastung stellt sich als problematisch dar. Probleme ergeben sich auch aus der Munitionshandhabung (Abmessungen) sowie den Abmessungen des Munitionsbunkers. Frühere Studien zur Einrüstung einer neuen Waffenanlage, beispielsweise im Kaliber 140 mm, haben die vorgenannten Probleme deutlich gemacht.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine deutliche Leistungssteigerung einer Waffenanlage eines Kampfpanzers bei Lösung der vorgenannten Probleme aufzuzeigen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gelöst wird die Aufgabe durch den Patentanspruch 1. Vorteilhafte Ausführungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass eine signifikante Leistungssteigerung (Feuerkraft) des Kampfpanzers (KPz) Leopard 2 vorrangig über die Verwendung eines größeren Kaliberdurchmessers und eines größeren Ladungsraumvolumens der Waffenanlage möglich ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Diesen Weg geht bereits die <patcit id="pcit0001" dnum="DE3836718C2"><text>DE 38 36 718 C2</text></patcit>. Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="DE3836718C2"><text>DE 38 36 718 C2</text></patcit> ist eine Schildzapfenlagerung bekannt, die in der Bauhöhe unterschiedliche Wiegenträger für kaliberverschiedene Waffenrohre aufnehmen kann und dabei jeweils unterschiedliche Feuerhöhen der Waffenrohre gewährleistet.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die <patcit id="pcit0003" dnum="GB232989A"><text>GB 232,989 A</text></patcit> offenbart eine Möglichkeit, Munitionen aus einem gezogenen Waffenrohr entweder sehr weit oder sehr kurz verschießen zu können. Das Patronenlager des Waffenrohres weist wenigstens zwei Druckkegel auf, wodurch unterschiedlich lange Geschosse aus dem Waffenrohr verschossen werden können. Ein Waffenrohr zum verschießen für Munition mit unterschiedlichen Hülsenlängen beschreibt die <patcit id="pcit0004" dnum="US2815602A"><text>US 2,815,602 A</text></patcit>.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Erfindung liegt jedoch die Idee zugrunde, die Bauraumabmessungen der ursprünglichen Waffenanlage mit einer neuen Waffenanlage einzuhalten und den Ladungsraumdurchmesser des kalibergrößeren Waffenrohres bezüglich des kleineren Kalibers annähernd beizubehalten. Das nötige größere Ladungsraumvolumen für die Kalibererhöhung wird erfindungsgemäß überwiegend durch eine Verlängerung des Ladungsraums des Waffenrohres selbst erreicht. Da der Ladungsraumdurchmesser bei einem größeren Kaliber nahezu unverändert bleibt, bleiben auch die Außenabmessungen des Waffenrohres im Bereich des Ladungsteils nahezu unverändert.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Verlängerung der Ladungsraumlänge ist in Abhängigkeit der gewünschten Schussleistung zu wählen. Diese Verlängerung wird durch die erwünschte Geschosslänge (erforderliche Länge des Penetrators der KE-Munition) und die dadurch erforderliche Treibladungsmasse bestimmt. Begrenzt wird die Munitionslänge durch die maximale Größe des Munitionsbunkers des Kampffahrzeugs.</p>
<p id="p0011" num="0011">Diese vorstehenden Überlegungen bzw. Vorgaben haben somit keinen bzw. nur einen geringfügigen Einfluss auf die äußere Abmessung der Waffenanlage selbst. Die größere Rückstoßbelastung kann über eine Verlängerung des Rücklaufweges der Waffenanlage kompensiert<!-- EPO <DP n="3"> --> werden. Eine weitere Leistungssteigerung wäre bei einer Anhebung des Gasdruckniveaus über einen höherfesten Werkstoff von Waffenrohr und Verschluss möglich.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der Vorteil dieser Idee ist, dass Problemen bezüglich der Abmessungen mit der neue Waffenanlage im größeren Kaliber vorgebeugt wird. Es erfolgt eine deutliche Leistungssteigerung der Waffenanlage durch einen größeren Kaliberdurchmesser und einen größeren Ladungsraum. Die Leistungssteigerung wird im Wesentlichen durch das Anheben des Kaliberdurchmessers, der Verlängerung der Ladungsraumlänge und das dadurch erzielte größere Volumen der Treibladung sowie einer dadurch möglichen Verlängerung der Geschosse (z.B. KE-Penetratoren) erreicht. D.h., es kann mehr Treibladungspulver und es können längere Geschosse (wie KE-Penetratoren) verwendet werden. Das erhöht die Wirksamkeit (Leistung) im Ziel.</p>
<p id="p0013" num="0013">Vorgeschlagen wird, die Bauraumabmessungen einer Waffenanlage im Turm einzuhalten und einen Ladungsraumdurchmesser eines kalibergrößeren Waffenrohres bezüglich des kleineren Kalibers annähernd beizubehalten. Das nötige größere Ladungsraumvolumen für die Kalibererhöhung wird erfindungsgemäß überwiegend durch eine Verlängerung des Ladungsraums des kalibergrößeren Waffenrohres gegenüber einem Ladungsraum des kaliberkleineren Waffenrohres selbst erreicht. Da der Ladungsraumdurchmesser bei einem größeren Kaliber nahezu unverändert bleibt, bleiben auch die Außenabmessungen des kalibergrößeren Waffenrohres gegenüber den Außenabmessungen des kaliberkleineren Waffenrohres im Bereich des Ladungsteils nahezu unverändert. Die kalibererhöhte Waffenanlage mit Waffenrohr, Verschluss und Rückstoßsystem ist in die vorhandene Schnittstelle einer kleineren Waffenanlage im Turm des Kampfpanzers integrierbar. Die kaliberkleinere Waffenanlage ist durch eine kalibergrößere Waffenanlage austauschbar und / oder ersetzbar, bei Beibehaltung der vorhandenen Schnittstelle.</p>
<p id="p0014" num="0014">Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Es zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Darstellung einer Waffenanlage,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine schematische Darstellung eines Schnitts durch ein Waffenrohr mit einem kleineren Kaliber nach dem Stand der Technik,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine schematische Darstellung eines Schnitts durch ein Waffenrohr mit einem größeren Kaliber.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist eine Waffenanlage 100 mit einem Waffenrohr 1, einem Verschluss 2 sowie einem Rückstoßsystem 3, als wesentliche Baugruppen der Waffenanlage 100, dargestellt.</p>
<p id="p0017" num="0017">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist ein Waffenrohr 1' nach dem Stand der Technik im Schnitt schematisch dargestellt. Ein vorderer Bereich 11' des Waffenrohrs 1' ist ein Kaliberteil 12' mit einem Kaliberdurchmesser 13'. Ein hinterer Bereich 14' des Waffenrohres 1' ist ein Ladungsteil 15' mit einem Ladungsraumdurchmesser 16' und einer Ladungsraumlänge 17'.</p>
<p id="p0018" num="0018"><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zeigt das gegenüber dem Stand der Technik abgeändertes erfindungsgemäßes Waffenrohr 1 im Schnitt in einer schematischen Wiedergabe. Ein vorderer Bereich 11 ist ein Kaliberteil 12 mit einem Kaliberdurchmesser 13. Ein hinterer Bereich 14 ist ein Ladungsteil 15 mit einem Ladungsdurchmesser 16 und einer Ladungsraumlänge 17.</p>
<p id="p0019" num="0019">Das Waffenrohr 1' in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> weist ein kleineres Kaliber als das Waffenrohr 1 in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> auf. Das Waffenrohr 1' liegt in der vorliegenden Ausführung dabei im Kaliber 120mm, das Waffenrohr 1 im Kaliber 130mm. Der Kaliberdurchmesser 13' (120mm) des kaliberkleineren Waffenrohrs 1' ist somit kleiner als der Kaliberdurchmesser 13 (130mm) des kalibergrößeren Waffenrohrs 1.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Waffenanlage 100 ist über eine Schnittstelle eines Kampfpanzers etc., in der Regel in einem Turm (Lafette), integriert, in diesen eingebaut. Dabei benötigt jede Waffenanlage einen so genannten Bauraum im Turm.</p>
<p id="p0021" num="0021">Um nunmehr vorhandene Schnittstellen mit dem / im Turm und den vorhandenen Bauraum (nicht näher dargestellt) für die Waffenanlage 100' mit einem Waffenrohr 1' durch eine Waffenanlage 100 mit dem Waffenrohr 1 im größeren Kaliber nutzen zu können, wird der Ladungsraumdurchmesser 16 des Waffenrohres 1 in Bezug auf den Ladungsraumdurchmesser 16' des kaliberkleineren Waffenrohres 1' beibehalten.</p>
<p id="p0022" num="0022">Verändert wird jedoch die Ladungsraumlänge 17 des Ladungsteils 15 des kalibergrößeren Waffenrohres 1 bezogen auf die Ladungsraumlänge 17' des Ladungsteils 15' des kaliberkleineren Waffenrohres 1' (siehe <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>) um eine Verlängerung 20. Die Außenabmessungen 18, 18' der Waffenrohre 1, 1' sind im Bereich des Ladungsteils 15, 15' jedoch gleich, d.h., die Außenabmessung 18 des kalibergrößeren Waffenrohres 1 bleibt gegenüber dem kaliberkleineren Waffenrohr 1' also ihn diesem Bereich nahezu unverändert.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Verlängerung 20 des Ladungsraums 17 ist dabei abhängig von der Länge der verwendeten bzw. zu verschießenden Munition als auch der erforderlichen Treibladungsmenge zur Leistungssteigerung im Ziel.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Um die zulässige Belastbarkeit des Turms bzw. der Schnittstelle einzuhalten, kann der Rücklaufweg der Waffenanlage 100 beispielsweise verlängert werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Idee der Erfindung zur Leistungssteigerung einer Waffenanlage wie beschreiben ist auf das Kaliber 130mm nicht beschränkt und kann auch im Klein-, Mittel- und weiteren Großkaliber- Waffenanalgen Einsatz finden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Kampffahrzeug mit einer Waffenanlage (100), umfassend
<claim-text>zumindest einen Verschluss (2),</claim-text>
<claim-text>ein Rückstoßsystem (3),</claim-text>
<claim-text>ein kaliberkleineres Waffenrohr (1') mit einem Ladungsteil (15') mit einer Ladungsraumlänge (17') und einem Ladungsraumdurchmesser (16'), und</claim-text>
<claim-text>ein gegen das kaliberkleinere Waffenrohr (1') auswechselbares, kalibiergrößeres Waffenrohr (1), mit einem Ladungsteil (15) mit einer Ladungsraumlänge (17), wobei das kalibergrößere Waffenrohr (1) eine Ladungsraumverlängerung (20) gegenüber der Ladungsraumlänge (17') des kaliberkleineren Waffenrohres (1') bei annähernder Beibehaltung des Ladungsraumdurchmessers (16, 16') des kaliberkleineren Waffenrohres (1') zur Leistungssteigerung der Waffenanlage (100) aufweist, wobei die Außenabmessungen des kalibergrößeren Waffenrohres (1) gegenüber den Außenabmessungen des kaliberkleineren Waffenrohres (1') im Bereich des Ladungsteils (15, 15') nahezu unverändert sind.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Kampffahrzeug nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das kalibergrößere Waffenrohr (1) ein Kaliberteil (12) mit einem größeren Kaliberdurchmesser (13) als das kaliberkleinere Waffenrohr (1') hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Kampffahrzeug nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das kalibergrößere Waffenrohr (1) im Kaliber 130mm und das kaliberkleinere Waffenrohr (1') im Kaliber 120mm ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Ladungsraumlänge (17) des kalibergrößeren Waffenrohrs (1) in Abhängigkeit der zu verschießenden Munition ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Ladungsraumlänge (17) des kalibergrößeren Waffenrohrs (1) in Abhängigkeit einer benötigten Treibladungsmenge ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Kampffahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Kampffahrzeug ein Kampfpanzer ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A combat vehicle having a weapon system (100) comprising
<claim-text>at least one breech (2)</claim-text>
<claim-text>a blowback system (3),</claim-text>
<claim-text>a smaller-caliber barrel (1') having a loading part (15') with a loading space length (17') and a loading space diameter (16'), and</claim-text>
<claim-text>a larger-caliber barrel (1) that can be exchanged for the smaller-caliber barrel (1') having a loading part (15) with a loading space length (17), wherein the larger-caliber barrel (1) has a loading space lengthening (20) compared with the loading space (17') of a smaller-caliber barrel (1'), while more or less maintaining a loading space diameter (16, 16') of the smaller-caliber barrel (1') to increase the performance of the weapon system (100), wherein the outer dimensions of the larger-caliber barrel (1) remain virtually unchanged compared with the smaller-caliber barrel (1') in the region of the loading part (15, 15').</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The combat vehicle as claimed in claim 1, <b>characterized in that</b> the larger-caliber barrel (1) has a caliber part (12) with a larger caliber diameter (13) than the smaller-caliber barrel (1').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The combat vehicle as claimed in claim 2, <b>characterized in that</b> the larger-caliber barrel (1) has a 130 mm caliber and the smaller-caliber barrel (1') has a 120 mm caliber.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The combat vehicle as claimed in one of claims 1 to 3, <b>characterized in that</b> the loading space length (17) of the larger-caliber barrel (1) can be selected depending on the ammunition to be fired.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The combat vehicle as claimed in one of claims 1 to 4, <b>characterized in that</b> the loading space length (17) of the larger-caliber barrel (1) can be selected depending on an amount of propelling charge required.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The combat vehicle as claimed in any of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the combat vehicle is a battle tank.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Véhicule de combat équipé d'un système d'arme (100) comprenant
<claim-text>au moins une culasse (2),</claim-text>
<claim-text>un système de recul (3),</claim-text>
<claim-text>un canon d'arme de calibre relativement petit (1') pourvu d'une partie de chargement (15') présentant une longueur d'espace de chargement (17') et un diamètre d'espace de chargement (16'), et</claim-text>
<claim-text>un canon de calibre relativement gros (1) pouvant être remplacé par le canon de calibre relativement petit (1') et pourvu d'une partie de chargement (15) présentant une longueur d'espace de chargement (17), le canon de calibre relativement gros (1) comportant une extension d'espace de chargement (20) par rapport à la longueur d'espace de chargement (17') du canon de calibre relativement petit (1') tout en conservant à peu près le diamètre d'espace de chargement (16, 16') du canon de calibre relativement petit (1') afin d'augmenter les performances du système d'arme (100), les dimensions extérieures du canon de calibre relativement gros (1) étant à peu près inchangées par rapport aux dimensions extérieures du canon de calibre relativement petit (1') dans la zone de la partie cargo (15, 15').</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Véhicule de combat selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le canon de calibre relativement gros (1) comporte une partie de calibre (12) de diamètre<!-- EPO <DP n="11"> --> de calibre relativement grand (13) par rapport au canon de calibre relativement petit (1').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Véhicule de combat selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> le canon de calibre relativement gros (1) a un calibre de 130 mm et le canon de calibre relativement petit (1') a un calibre de 120 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Véhicule de combat selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> la longueur d'espace de chargement (17) du canon de calibre relativement gros (1) est conçue en fonction de la munition à tirer.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Véhicule de combat selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> la longueur d'espace de chargement (17) du canon de calibre relativement gros (1) est conçue en fonction d'une quantité requise de charge propulsive.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Véhicule de combat selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le véhicule de combat est un char de combat.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="129" he="168" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="186" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE3836718C2"><document-id><country>DE</country><doc-number>3836718</doc-number><kind>C2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0007]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="GB232989A"><document-id><country>GB</country><doc-number>232989</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US2815602A"><document-id><country>US</country><doc-number>2815602</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0008]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
