[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine Strahlungsabsorption oder eine Strahlungsemission
und ein Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung..
[0002] Es ist seit geraumer Zeit bekannter Stand der Technik, Kunststoffe oder Kunststoffkompositwerkstoffe
für verschiedene technische Anwendungen, beispielsweise als Basismaterial für Kleidungsstücke,
als Isolationsmaterial usw. einzusetzen. Eine dieser in großem Umfang eingesetzten
Kunststoffsorte ist das Polyethylenterephthalat (PET). Dieser PET-Kunststoff ist ein
durch Polykondensation hergestellter thermoplastischer Kunststoff aus der Familie
der Polyester.
[0003] PET ist von polarer Grundstruktur und weist starke zwischenmolekulare Kräfte auf.
PET-Moleküle sind darüber hinaus linear, d.h. ohne Vernetzungen aufgebaut. Aufgrund
der polar-linearen Struktur ist PET durch teilkristalline Bereiche und Fasern gekennzeichnet,
die eine hohe Bruchfestigkeit und Formbeständigkeit auch in Temperaturbereichen von
über 80°C verursachen. Somit ist PET als Werkstoff generell auch für diese Temperaturbereiche
geeignet.
[0004] PET-Werkstoffe werden aus Monomeren wie Terephthalsäure beziehungsweise Benzoldicarbonsäure
und Ethylenglycol beziehungsweise Dihydroxyethan oder Ethandiol hergestellt. Um für
die gewerbliche Anwendbarkeit relevante Mengen produzieren zu können, erfolgt die
großtechnische Herstellung durch Umesterung von Dimethylterephthalat mit Ethandiol.
Im Rahmen dieser Gleichgewichtsreaktion entsteht eine unerwünschte Mehrmenge von Ethandiol,
beziehungsweise es ist für die Reaktion erforderlich, dass dieser Stoff durch die
Reaktionsführung wieder abdestilliert wird, um das Gleichgewicht günstig zu beeinflussen.
Die alternativ mögliche Schmelzphasenpolykondensation ist für die Produktion großer
Mengen ungeeignet, weil diese Herstellungsform zu große Zeiträume beansprucht. Um
eine hohe PET-Güte zu erreichen, wird abhängig vom gewünschten Verwendungszweck eine
Festphasenpolykondensation nachgeschaltet, um eine weitere Kondensation zu erreichen.
Eine weitere bekannte Herstellungsmöglichkeit von PET besteht in der Veresterung von
Ethandiol mit Terephthalsäure.
[0005] Generell handelt es sich bei den PET-Molekülen um langkettige Strukturen, die überwiegend
aus Kohlenstoff, Wasserstoff und einigen weiteren Atomen bestehen. Die Moleküle besitzen
eine spiral- bis knäuelartige Anordnung. Dies führt dazu, dass insbesondere im amorphen
Zustand eine Vielzahl von Freiräumen im atomaren Bereich zwischen den Molekülen vorhanden
ist. Durch eine axiale oder biaxiale Orientierung des Materials können diese Freiräume
verkleinert werden, was beispielsweise zu einer höheren Festigkeit des Materials und
zu einer verringerten Gasdurchlässigkeit führt.
[0006] Neben der Anwendung von PET in reiner Form ist aus dem Stand der Technik auch dessen
Werkstoffmodifikation bekannt. Als Basismaterial für Kompositwerkstoffe können dem
thermoplastischen Kunststoff andere Elemente hinzugefügt werden. Im Reinzustand handelt
es sich bei PET im Wesentlichen um einen elektrischen Nichtleiter. Durch eine Einlagerung
beispielsweise von metallischen Atomen in die Freiräume zwischen den Molekülen oder
durch eine Anlagerung von beispielsweise metallischen Atomen an die PET-Moleküle können
dem Material in einem gewissen Umfang elektrisch leitfähige Eigenschaften verliehen
werden. Entsprechend metallisch dotierte PET-Fasern leiten somit bei einem Anlegen
einer Spannung einen elektrischen Strom.
[0007] Weiterhin ist bekannt, dass verschiedene, vorwiegend metallische Werkstoffe wie z.B.
Legierungen mit Gadolinium oder anderen Seltene-Erden-Metallen, einen magnetokalorischen
Effekt aufweisen. Bei dem magnetokalorischen Effekt erwärmt sich das Material, wenn
es einem Magnetfeld ausgesetzt wird und es kühlt sich wieder ab, wenn der Magnetfeldeinfluss
beendet wird. Ursache dieser Erwärmungsreaktion ist die Ausrichtung der magnetischen
Momente des Materials durch das Magnetfeld und deren Abhängigkeit von der Magnetfeldstärke.
Durch die Ausrichtungsgeschwindigkeit der magnetischen Momente entsteht Wärme. Eine
mögliche Anwendung könnte die Verwendung als Kühlmittel sein, dadurch periodische
Magnetisierung und gleichzeitiges Abführen der entstehenden Wärme eine Kühlwirkung
erreicht werden kann.
[0008] Der magnetokalorische Effekt ist legierungsabhängig stark hysteresebehaftet. Um den
magnetokalorischen Effekt auch im Zusammenhang mit Anwendungen zu realisieren, die
eine ggf. additive mechanische Belastung bedeutet, werden Legierungen gesucht, die
diese physikalischen Effekte und Eigenschaften kombinieren. Ein weiteres Problem der
technischen Anwendung dieses Effektes neben dem unerwünschten Hystereseverhalten ist
die Tatsache, dass bisher dieser Effekt bei bekannten Legierungen und Werkstoffzusammensetzungen
vergleichsweise schwach ausgeprägt ist.
[0009] Der Skin-Effekt, auch Stromverdrängung, ist ein Effekt in von höherfrequentem Wechselstrom
durchflossenen elektrischen Leitern, durch den die Stromdichte im Inneren eines Leiters
niedriger ist als in äußeren Bereichen. Er tritt in relativ zur Skin-Tiefe dicken
Leitern und auch bei elektrisch leitfähigen Abschirmungen und Leitungsschirmen auf.
Der Skin-Effekt begünstigt mit zunehmender Frequenz die Transferimpedanz geschirmter
Leitungen und die Schirmdämpfung leitfähiger Abschirmungen, erhöht aber den Widerstandsbelag
einer elektrischen Leitung. Das bedeutet praktisch, dass die Skintiefe, d.h. die Leitschichtdicke,
werkstoffabhängig mit zunehmender Wechselstromfrequenz abnimmt. Infolge hoher Wechselstromfrequenzen
von mehr als 100 kHz ist innerhalb einer Kupferleitung eine Skintiefe von 0,21 mm
vorliegend.
[0010] EP 2 294 253 A2 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Fasern aus einem Verbundwerkstoff auf
der Basis eines thermoplastischen Polymers und von leitenden oder halbleitenden Partikeln.
Das Verfahren umfasst eine Wärmebehandlung.
US 5 820 805 A offenbart eine elektrisch leitende Faser, die aus einem Mehrkomponenten-Filament
mit einer an einigen oder allen Rändern des Filaments vorhandenen Suffusionskomponente
und einer undurchlässigen Komponente besteht. Fein verteilte, elektrisch leitende
Partikel werden in eine Oberfläche der Suffusionskomponente eingebracht.
DE 20 2012 009 083 U1 offenbart ein sub-molekulares Flächenheizungssystem, bei dem einzelne Nano- und Pico-Metallpartikel
in eine Flächenstruktur von Polyamid/Polyester-Verbindungen eingebracht werden.
DE 10 2011 109 578 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Materials mit
einer Carbonfaser und einer Kunststofffaser.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten
Art derart zu verbessern, dass eine Generierung der Strahlung mit hohem Wirkungsgrad
und innerhalb eines schmalen und präzise definierbaren Frequenzbandes unterstützt
wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, durch eine Vorrichtung, für eine
Strahlungsabsorption oder eine Strahlungsemission, laut Anspruch 1.
[0012] Die Dotierungselemente können dem PET-Werkstoff zusätzlich die Fähigkeit zur wenigstens
teilweisen Leitung elektrischer Energie verleihen. Die Dotierungselemente zum einen
Eigenschaften als Absorber für Strahlungsenergie generieren, zum anderen können sie
Eigenschaften als elektrische Leiter generieren. Durch eine Einlagerung beispielsweise
von metallischen Atomen in die Freiräume zwischen den Molekülen oder durch eine Anlagerung
von beispielsweise metallischen Atomen an die PET-Moleküle können dem PET-Material
in einem gewissen Umfang elektrisch leitfähige Eigenschaften verliehen werden.
[0013] Entsprechend metallisch dotierte PET-Fasern leiten somit bei einem Anlegen einer
Spannung einen elektrischen Strom. Je nach elektrischem Widerstand dieses Kompositwerkstoffes
generiert dieser in Abhängigkeit vom angelegten Strom Strahlung oder absorbiert diese.
Die Effekte werden in Abhängigkeit vom zuvor beschriebenen Skin-Effekt und durch additive
Absorption von Strahlungsenergie unterstützt. Das bedeutet, dass der erfindungsgemäße
PET-Kompositwerkstoff eine neue Werkstoffalternative für die Strahlungsabsorption
oder Strahlungsgenerierung zu den bekannten Metall-Fasermaterialien darstellt.
[0014] Zusätzlich werden die mechanischen Eigenschaften des PET hinsichtlich seiner Bruchfestigkeit
und Formbeständigkeit auch in Temperaturbereichen von über 80°C genutzt, um dem Absorbermaterial
Anwendungsbereiche mit diesen erhöhten mechanischen Anforderungen zu eröffnen.
[0015] Eine weitere Eigenschaft des erfindungsgemäßen Absorbermaterials besteht in seiner
von den jeweiligen Dotierungselementen abhängigen Eigenschaft, wenigstens teilweise
elektrisch leitfähig zu sein. Insbesondere wenn der PET-Kompositwerkstoff ein Basismaterial
für eine beliebig geartete Wärmequelle darstellt, können die physikalischen Effekte
der Absorbtionsfähigkeit und der elektrischen Leitfähigkeit für die Erhöhung der abzugebenden
Wärmemenge kombiniert und somit erhöht werden dadurch, dass zusätzlich zur emittierten
Wärmestrahlung aufgrund der Strahlungsabsorbtion mittels eines an das PET-Kompositmaterial
angelegten Spannung infolge des elektrischen Widerstandes des Materials zusätzlich
auf elektrischem Weg Wärmeenergie erzeugt wird.
[0016] Eine weiterhin interessante Anwendung des PET-Kompositwerkstoffes ist durch seine
Eigenschaft eröffnet, den magnetokalorischen Effekt zu realisieren und gleichzeitig
die dem PET zu eigenen verbesserten mechanischen Werkstoffeigenschaften aufzuweisen.
Durch geeignete Dotierungselemente lassen sich dem erfindungsgemäßen Material somit
auch Kühlwirkungseigenschaften einprägen.
[0017] Die erfindungsgemäße Lehre erkennt, dass die für die PET-Dotierung geeigneten Elemente
insbesondere MnFe-Phosphorverbindungen, MnFe(As,PwGexSiz)s; FeMn-Phosphor-Verbindungen
mit As,Si-Phosphor - Substitution ggf. kombiniert mit La(FeMnP)AlCo; Verbindungen
mit Mn-Zn sind.
[0018] Eine bevorzugte Anwendung liegt in der Verwendung der Dotierungs-Strukturformel MnFe(As,PwGexSiz)s.
Diese Verbindung verfügt über hohe Kühlfähigkeiten bei Temperaturen von 200 bis 600
K, insbesondere bei 280 bis 500 K. Diese Verbindung zeigt einen sehr starken magnetokalorischen
Effekt. Der Einsatz dieses Kompounds ist umweltfreundlich aufgrund der Tatsache, dass
die umweltproblematischen Substanzen, insbesondere die Mn-Moleküle, in der PET-Grundmatrix
gebunden sind. Sehr effiziente Ergebnisse sind erzielbar, wenn x= 0,3-0,7 ist und/oder
w kleiner gleich 1-x und z = 1-x-w in seiner strukturellen Verbindung. Vorzugsweise
ist in dieser spezifischen Einstellung das Material in einer hexagonalen Strukturierung
des Fe2P- realisiert.
[0019] Die Herstellung der verschiedenen Werkstoffzusammensetzungen kann in einer Kugelmühle
und unter Schutzgasatmosphäre erfolgen.
[0020] Eine Legierung von 5g FeMnPO,7GeO,3 mit einer kritischen Temperatur von etwa 350
K kann beispielsweise durch Mischen der reinen Elemente, die eine Qualität von 3N
aufweisen, in den folgenden Mengen: FeMnP0,7GeO,3 hergestellt werden. In einer geschlossenen
Kugelmühle werden diese Elemente unter einer schützenden Atmosphäre gemahlen, bis
ein amorphes oder mikrokristallines Produkt erhalten wird. Je nach den Eigenschaften
der Mühle kann ein solches Produkt innerhalb von 20 Minuten bis zu wenigen Stunden
gewonnen werden. Das Pulver wird danach in einer geschlossenen Ampulle in geschützter
Atmosphäre erhitzt, bis eine Temperatur von etwa 800 bis 1050 GradC erreicht ist.
Danach wird dieses auf eine Temperatur von etwa 650 GradC getempert. Die Legierung
kristallisiert in einer hexagonalen Fe2P-Struktur.
[0021] Eine Legierung von 5g FeMnP0,5Ge0,5 mit einer kritischen Temperatur von etwa 600
K wird durch Mischen der reinen Elemente, die eine Qualität von 3N aufweisen, in den
folgenden Mengen: Fe=1,72 g, Mn=1,69 g, P=0,476 g und Ge =1,12 g hergestellt. In einer
geschlossenen Kugelmühle werden diese Elemente unter schützender Atmosphäre gemahlen,
bis ein amorphes oder mikrokristallines Produkt erhalten wird. Je nach den Eigenschaften
der Mühle kann ein solches Produkt innerhalb von 20 Minuten bis zu wenigen Stunden
gewonnen werden. Das Pulver wird danach in einer geschlossenen Ampulle in geschützter
Atmosphäre erhitzt, bis eine Temperatur von etwa 800 bis 1050 GradC erreicht ist.
Danach wird dieses auf eine Temperatur von etwa 650 GradC getempert.
[0022] Die Legierung kristallisiert ebenfalls in einer hexagonalen Fe2P-Struktur.
[0023] Eine Legierung von 5g FeMnP0,5Ge0,1Si0,4 mit einer kritischen Temperatur von etwa
300 K wird durch Mischen der reinen Elemente, die eine Qualität von 3N aufweisen,
in den folgenden Mengen: Fe=1,93 g, Mn=1,90 g, P=0,535 g, Ge=1,251 g und Si=0,388
g hergestellt. In einer geschlossenen Kugelmühle werden diese Elemente unter schützender
Atmosphäre gemahlen, bis ein amorphes oder mikrokristallines Produkt erhalten wird.
Je nach den Eigenschaften der Mühle kann ein solches Produkt innerhalb von 20 Minuten
bis zu wenigen Stunden gewonnen werden. Das Pulver wird danach in einer geschlossenen
Ampulle in geschützter Atmosphäre erhitzt, bis eine Temperatur von etwa 800 bis 1050
GradC erreicht ist. Danach wird dieses auf eine Temperatur von etwa 650 GradC getempert.
Die Legierung kristallisiert ebenfalls in einer hexagonalen Fe2P-Struktur.
[0024] Eine alternative Ausführung wird erhalten durch Modifikationen von Legierungen der
Ausgangsmaterialien anstatt von den reinen Elementen - dies ist besonders vorteilhaft,
wenn Si in der Legierung verwendet wird. Dies basiert auf der Tatsache, dass FeSi-Legierungen
sehr stabil sind und erhalten werden, wenn reines Fe und Si in der Mühle verfügbar
sind.
[0025] Eine Legierung von 10 g FeO,86Mnl,14PO,5Si0,35GeO,15, die eine kritische Temperatur
von 390 K aufweist, wird erhalten durch Mischen der reinen Elemente, die eine Qualität
von 3N aufweisen, und der Legierung Fe2P, die eine Qualität von 2N aufweist (Alpha
Aesar 22951), in den folgenden Mengen: Fe2P=4,18 g, Mn=4,26 g, P=0,148 g, Si=0,669
g und Ge=0,742 g.
[0026] In einer geschlossenen Kugelmühle werden diese Elemente unter einer schützenden Atmosphäre
gemahlen, bis ein amorphes oder mikrokristallines Produkt erhalten wird. Je nach den
Eigenschaften der Mühle kann ein solches Produkt innerhalb von 20 Minuten bis zu wenigen
Stunden gewonnen werden. Das Pulver wird danach in einer geschlossenen Ampulle in
geschützter Atmosphäre erhitzt (gesintert), bis eine Temperatur von etwa 800 bis 1050
Grad C erreicht ist. Danach wird dieses auf eine Temperatur von etwa 650 Grad C getempert.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beispielhaft beschriebene Ausführung beschränkt.
Die Mengen können auf vielfältige Weise variieren.
[0027] In den Zeichnungen sind die der Erfindung zugrundeliegenden Effekte und Ausführungsbeispiele
der inneren Struktur des Materials schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- den physikalischen Skin-Effekt anhand einer Diagrammdarstellung, d.h. die äquivalente
Leitschichtdicke δ in mm verschiedener Metalle über der Wechselstromfrequenz f in kHz
- Fig. 2
- in einer zusammengestellten Darstellung das Absorptionsverhalten verschiedener Atmosphärengase
in Abhängigkeit der Wellenlänge
- Fig. 3
- die Mikrostruktur von FeMnP0,5Si0,5,
- Fig. 4
- in einer perspektivischen Darstellung die Struktur von Mn(CO)5J-Anionen,
- Fig. 5
- in einer perspektivischen Darstellung die Struktur von [Mn3Se2(CO)9],
- Fig. 6
- in einer perspektivischen Darstellung in der oberen Abbildung die Struktur der Verbindung
[Fe3Se2(CO)9] und in der unteren Abbildung die Struktur der Verbindung [Mn3Se2(CO)9]2-
Anion. Es wurde auf die Darstellung der CO-Gruppen verzichtet. Die Ebenen, die die
Kohlenstoffatome jedes Mn-Atom spannt sind durch durchgezogene Linien angedeutet,
- Fig. 7
- in einer perspektivischen Darstellung einen Teil einer alternierenden Kette von dreikernigen
[Fe352(CO)9]- und zweikernigen [Fe2(52)(CO)6],
- Fig. 8
- in einer perspektivischen Darstellung die Überlagerung der Strukturen von [Mn3Se2(CO)9]2-(fett
dargestellt) und [Mn3Se2(SeMe3) (CO)9]2-(dargestellt als gestrichelte Linie) (9),
welche eine komplette 2-my-Kohlenstoffbrücke bilden,
- Fig. 9
- in einer Diagrammdarstellung das 1H-NMR-Absorpionsverhalten von Ph-Protonen in [Ph4P]2[Mn3Se2(CO)9]
(im linken Figurenteil A) und [Ph4P]2[Mn3Se2(CO)9] (im rechten Figurenteil B) .
[0028] Figur 1 zeigt den physikalischen Effekt der Stromverdrängung in oberflächennahe Randschichten
eines stromdurchflossenen Leiters anhand einer Diagrammdarstellung, d.h. die äquivalente
Leitschichtdicke
δ in mm verschiedener Metalle über der Wechselstromfrequenz f in kH.
[0029] Figur 2 illustriert in einer zusammengestellten Darstellung das Absorptionsverhalten
verschiedener Atmosphärengase in Abhängigkeit der Wellenlänge.
[0030] Figur 3 zeigt die bekannte Mikrostruktur von FeMnP0,5Si0,5.
[0031] Figur 4 zeigt in einer Prinzipskizze die Struktur von Mn(CO)5J-Anionen. Im kristallinen
Aufbau von [Ph4P][Mn(CO)5] werden die Ladungen des einkernigen lonenkomplexes [Mn(CO)5]
durch Tetraphenylphosphonium-Kationen kompensiert. Der Kristallkomplex bestehend aus
einem mittig liegenden Mn-Teilchen, welches über fünf Verbindungen hin zu jeweils
einem C- und einem O-Teilchen verfügt, ist von tetraederförmiger Anordnung. Typische
Bindungslängen und Bindungswinkel zwischen den Teilchen sind in folgender Tabelle
zusammengestellt:
| Table 15.1B. Distances [A] and angles [*] in a [Mn (CO) 5] - anion |
| Distances: |
Angles: |
|
| Mn-C(1) |
|
1.809(2) |
C(1)-Mn-C(2) |
102.6(1) |
| Mn - C(2) |
|
1.794(3) |
C(1) - Mn - C(1a) |
154.7(1) |
| |
|
|
C(1) - Mn - C(1b) |
87.3(1) |
| |
|
|
|
|
| C(1) - O(1) |
1.159(2) |
Mn - C(1) - O(1) |
179.5(2) |
| C(2) - O(2) |
|
1.155(4) |
Mn - C(2) - O(2) |
180.0(1) |
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| *Symmetry transformation: (a), ½ -X, ½-y,z |
| |
(b), 1/2-y,x,z |
|
|
|
| |
(c), 3/2-xs, |
½-y,z |
|
|
| |
(d), 1/2+y, |
1-y, 1-z |
|
|
[0032] Die strukturellen Ähnlichkeiten von Mn(CO)5J-Anionen und [HMn (CO)5] sind zu beobachteten.
Die Synthese und Strukturanalyse der Mn(CO)5J-Anionen bestätigt, dass die Energiebarriere
zwischen quadratpyramidalen und trigonalbipyramidalen Anordnungen der ligands in MLS
complexesis sehr gering sind. Diese Art von Komplexen stereochemisch nicht starren
Geometrie, wodurch beispielsweise ein anderes Gegenion vorhanden ist, kann eine Änderung
in der Anordnung der Liganden begründen. Bemerkenswert ist also, dass trotz des niedrigen
Energiebarriere bisher nur die [Mn(CO)5]-Anionen das einzige Beispiel für das Vorliegen
von zwei geometrischen Isomeren von [M(CO)5] n-Komplex ist. Auch die Winkel innerhalb
der [Mn(CO)5]-Anionenanordnung sind in o.g. Tabelle aufgelistet.
[0033] Figur 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Struktur von [Mn3Se2(CO)9].
Die Ergebnisse einer Röntgenstrukturanalyse zeigen, dass Kristalle von [Ph4P]2[Mn3Se(CO)9]
zusätzlich zum gemischtvalenten dreikernigen [Mn3Se2(CO)9]2-Ion in dem Komplex THF-Moleküle
im Verhältnis: 2:1 beinhalten.
[0034] Die Schweratomstruktur von [Mn3Se2(CO)9] ist eine leicht verzerrte quadratische Pyramide
mit einer abwechselnden Anordnung von Mn und Se-Atomen in dem Oberflächenbereich und
einem dritten Mn-Atom an der Spitze. Hier ist die Umwelt für jedes der Mn-Atome von
den beiden Se-Atomen und drei Kohlenstoff-Ligands zusammengelegt. Eine Besonderheit
in der Anordnung der Kohlenstoffgruppen hat das Mn-Atom an der Spitze der Pyramide.
[0035] Einer der Mn... C-Abstände sind unerwartet lang, während in der entsprechenden Kohlenstoff-Gruppe
die Bindungen besonders in Richtung der benachbarten Mn-Atome geneigt sind. In diesem
Merkmal ist eine neue Art von asymmetrischen Kohlenstoffbrücken realisiert. Während
das Schweratom-Skelett [M3Se2] in der gleichen Verbindung isoelektronisch Eisenkomplex
[Fe3Se2(CO)9] aufweist, unterscheiden sich die beiden Verbindungen in der Anordnung
der Kohlenstoff-Ligands an das Metallatom M3Se2 in der Spitze der Pyramide.
[0036] Offensichtlich führt eine elektronische Antivalenz von Mn(1) und Mn(2) auf die Tatsache,
dass eine asymmetrische Kohlenstoffbrücke C(7) zwischen Mn(2) und M(3) gebildet wird.
Die elektronische Ungleichheit von Mn-Atomen ist besonders offensichtlich, wenn man
die entsprechenden Mn-Se-Bindungslängen (Mn(1) 2.458(2) oder 2439(2), Mn( 2): 2407(2)
und 2,402(2) Angström) berücksichtigt. Dies kann aufgrund der unterschiedlichen Oxidationsstufen
von Mangan-Atomen, deren gemeinsamen Mittelwert 0,67 beträgt, erklärt werden.
[0037] Wenn man nun auf die beobachteten Bindungslängen und Koordinationszahlen abstellt,
hat man die Atome Mn(2) und Mn(3) die Oxidationsstufe 1 und sie werden zugeordnet,
während Ergebnisse für Mn(1), einen Wert von ± O ergibt. Das Molekül weist eine Punktsymmetrie
auf, wobei die Manganzentren in der Spiegelebene liegen. Wenn die schwache Wechselwirkung
der asymmetrischen Brücke (Mn(2)-C(7) 2726(7)) vernachlässigt wird, ergibt sich das
alle drei Mn-Atome eine quadratisch-pyramidale Geometrie von drei Kohlenstoff-und
Selen zwei Liganden umgibt. In dieser Betrachtung hat Mn(2) eine verzerrt-oktaedrischen
Ligandenumgebung.
[0038] Im Gegensatz zu der quadratisch-pyramidalen Koordinationen der Manganzentren sind
die Koordinationen von Fe(3) in 6-trigonal bipyramidaler Gestalt.
[0039] Die Anordnung der Kohlenstoff-Liganden zu Fe(3) ist in der Weise, dass Fe(1) und
Fe(2) umgeben ist. Sie sind chemisch äquivalent und haben in etwa die gleiche Länge
von Eisen-Selen-Bindungen (Fe(1): 2.351(1) 2.359(1), Fe(2): 2.354(1) 2.358(1)Angström).
Die molekulare Symmetrie Cs mit der Spiegelebene verläuft nun durch die beiden Selenatome
und Fe(3). In der gemischtvalenten Verbindung 6 hat Fe(3) die Oxidationsstufe +2,
während Fe(1) und Fe(2) formal +1.
[0040] Das hier vorgestellte Material geht nun von der Annahme aus, dass in Komplexen des
Typs [M3X2(CO)9]z (X=S, Se, Te, z=-2, -1,0, +1)/ 5a -e / eine asymmetrische KohlenstoffBrücke
gebildet ist, wenn die beiden Metallatome an der Basis des pyramidenförmigen M3X2
nicht äquivalent elektronisch sind. Hier wird das höhere oxidierte Metallzentrum durch
die Brücke gegebenenfalls durch eine Wechselwirkung stabilisiert. Der Übergang ist
nicht- Äquivalent. Hier wird die höhere oxidierten Metallzentrum durch die Brücke
gegebenenfalls durch eine Wechselwirkung stabilisiert.
[0041] Der Übergang von der nicht-verbrückten zur verbrückten Form wird mit einer 30 Grad-Rotation
der apikalen M(CO)3 ihrer Symmetrieachse und einer anschließenden Kippen um 15 Grad
in Richtung M(2) zugeordnet. Zur gleichen Zeit tritt ein Wechsel von trigonal-pyramidal
zur quadratisch-pyramidalen Koordination auf.
[0042] Figur 6 zeigt in einer perspektivischen Darstellung in der oberen Abbildung die Struktur
der Verbindung [Fe3Se2(CO)9] und in der unteren Abbildung die Struktur der Verbindung
[Mn3Se2(CO)9]2-Anion. Es wurde auf die Darstellung der CO-Gruppen verzichtet. Die
Ebenen, die die Kohlenstoffatome jedes Mn-Atom spannt, sind durch durchgezogene Linien
angedeutet. Ausgesuchte Bindungslängen und Bindungswinkel zwischen den Teilchen des
[Mn3Se2(CO)9]2-Anions sind in folgender Tabelle zusammengestellt:
| Distances: |
|
Angle: |
|
| Mn(1)-Se(1) |
2.407(2) |
Se(1) - Mn(1) - Se(2) |
82.5(1) |
| Mn(1) - Se(2) |
2.402(2) |
Se(1) - Mn(2) - Se(2) |
80.7(1) |
| Mn(2) - Se(1) |
2.458(2) |
Se(1) - Mn(2) - Se(2) |
80.9(1) |
| Mn(2) - Se(2) |
2.439(2) |
Middle figures |
81.3 |
| Mn(3) - Se(1) |
2.446(2) |
|
|
| Mn(3) - Se(2) |
2.444(2) |
|
|
| Mittelwert: |
2.432 |
|
|
| Mn(1) - Mn(2) |
3.647(2) |
Mn(1) - Mn(3) - Mn(2) |
82.6(1) |
| Mn(1) - Mn(2) |
2.803(3) |
Mn(1) - Mn(2) - Mn(3) |
|
| Mn(1) - Mn(2) |
2.724(2) |
Mn(2) - Mn(1) - Mn(3) |
|
| Se(1)...Se(2) |
3.171(2) |
|
|
| Mn(2) - C(4) |
1.805(8) |
Mn(2) - C(4) - O(4 |
176.8(1) |
| Mn(2) - C(5) |
1.803(6) |
Mn(2) - C(4) - O(4 |
176.6(1) |
| Mn(2) - C(6) |
1.769(9) |
Mn(2) - C(4) - O(4 |
176.0(1) |
| Mn(3) - C(7) |
1.783(8) |
Mn(3) - C(7) - O(7) |
176.5(1) |
| Mn(3) - C(9) |
1.794(7) |
Mn(3) - C(9) - O(9) |
171.0(1) |
| Mn(2) - C(7) |
2.726(7) |
|
|
[MnFe25e2(CO)9] - verglichen mit [Mn35e2(CO)9]2
[0043] Eine verwandte Verbindung mit gemischtem Metall-Komplex [MnFe25e2(CO)9]-/3e/ wurde
synthetisiert und als isostrukturell mit [Fe35e2(CO)9]/Sb/ beschrieben, verwendet.
Die Strukturanalyse wurde auf der Basis eines ungeordneten Modells, bei dem zwei der
drei Metallzentren statistisch durch Mn und Fe besetzt werden, geführt. Das Problem
der Fe/Mn-Verteilung in dem komplexen Anion [MnFe25e2(CO)9]- ist die Aufgabe, um die
oben beschriebenen Ergebnisse zu erreichen. Diese Verbindung sollte isostrukturell
mit 6 sein.
[0044] Die Struktur kann besser beschrieben werden, wenn man das Vorliegen eines asymmetrischen
Kohlenstoffbrücke annimmt. Die [MnFe25e2(CO)9]-Anion Kohlenstoffbrücke wird daher
nicht als 6 gefunden, aber gebaut eher wie [Mn3Se2(CO)9].
[0045] Unter Berücksichtigung des individuellen Metalls Selen dessen Abstände zeigen, dass
die Positionen der Metallatome in der Basis des M35e2 Pyramide in aller Wahrscheinlichkeit
nicht statistisch, sondern in geordneter Weise von Mangan (Position M (1)) und Eisen
(Position M(2)) belegt. Hier ist das formal höher oxidierte Metallatom (hier Mn) durch
die asymmetrische Kohlenstoffbrücke in Übereinstimmung mit der oben formulierten Hypothese
stabilisiert.
[Fe352(CO)9][Fe2(52)(CO)6], verglichen mit [Mn35e2(CO)9]2
[0046] Obwohl asymmetrische Kohlenstoffbrücken in der Chemie sehr weit verbreitet sind,
gibt es nur sehr wenige Beispiele für die [MnFe25e2(CO)9]2-Anion eine unerwartet lange
mit Mn identifiziert Form. Eine wesentliche, bisher unentdeckt asymmetrische Brücke
dieser Art findet sich im [Fe352 (CO)9]-Einheit Komplex. Die Eigenschaft kann auch
bei [Fe352(CO)9][Fe2(52)(CO)6] gefunden werden. Die ist überraschend typisch für einen
langen M... C-Kontakt, obwohl die beiden Fe-Atome in der Basis des pyramiden Fe352
chemisch äquivalent sind. Die mit der Anordnung ungewöhnliche Lage des apikalen Fe(CO)3
ist als alternative Konformation bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen muss aber
auch von der Anwesenheit einer asymmetrischen Kohlenstoffbrücke ausgegangen werden.
Die Erklärung für das unerwartete Verhalten von [Fe352(CO)9] in der komplexen Addukt
wird in der Anordnung der beiden Komponenten im Kristall hoch gefunden. Diese werden
so verpackt, dass die Komplexe vorhanden sind, in der Tat, wie Charge-Transfer-Addukte.
[0047] Figur 7 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen Teil einer alternierenden
Kette von dreikernigen [Fe352(CO)9] - und zwei-kernigen [Fe2 (52) (CO) 6]. Wenn dreikernigen
[Fe352 (CO) 9] - und zwei-kernigen [Fe2 (52) (CO) 6] molekular alternierenden zu 3.15
Angström, intermolekulare S-S-Brücken zu unendlichen eindimensionalen Verbindungen
bilden. Es ist wahrscheinlich auf die Disulfidgruppe des zwei-kernigen Komplexes und
den resultierenden Elektronenmangel [Fe352(CO)9] zurückzuführen und wird durch die
asymmetrische Kohlenstoffbrücke kompensiert und übertragen in eine Elektronendichte
in eine thetrinucleare Komponente. Dies erklärt, warum das gleichzeitig auftretende
Mössbauer-Spektrum von [Fe352(CO)9](Fe2(52)(CO)6] von der sich der isolierte Komplexe
signifikant unterscheidet.
[Mn3Se2(CO)9]2 im Vergleich zu [Mn3Se2(SeMe3)(CO)9]2
[0048] Beobachtet wird - im System [Mn2(CO)10]/Na25e/[Ph4P]Cl die Förderung der Reaktion
[Mn35e2(CO)9]2-( ) [Mn35e2(5eMe3) (CO)9]2. Dieser Komplex wird unter Solvothermalbedingungen
in Methanol formal durch die Zugabe einer Methanselenolat Iigands und der Entfernung
eines Elektrons von der Mangan -Struktur gebildet. Hier ist der my-2-5eMe3-Brücke
zwischen Mn(1) und Mn(3) angebracht ist. (3) Für die asymmetrische Kohlenstoffbrücke
zwischen Mn(2) und Mn.
[0049] Figur 8 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Überlagerung der Strukturen
von [Mn3Se2(CO)9]2- (fett dargestellt) und [Mn3Se2(SeMe3)(CO)9]2 - (dargestellt als
gestrichelte Linie) (9), welche eine komplette 2-my-Kohlenstoffbrücke bilden und veranschaulicht
diese Unterschiede. Die Position der Kohlenstoff-Ligands zu Mn(1) und Mn(2) ändert
sich nur geringfügig, während Mn(3) eine oktaedrische Koordination hat, die aus zwei
Klemmen CO-Liganden, die 2-my-Kohlenstoffbrücke, zusammengesetzt aus 2 my-SeMe3-Brücken
und die beiden my-3-Selenid-Ligands.
[0050] Die Einführung der 2-my-SeMe3-Brücken und die damit verbundene Änderung in der Geometrie,
d.h. die Bildung könnte durch Magnethaltekräfte befestigt werden. Der Komplex ist
diamagnetisch 9a mit seiner geraden Zahl von 50 Valenzelektronen. Während das Komplex-Ion
9a mit einer ungeraden Anzahl von Valenzelektronen zeigt die erwarteten Paramagnetismus
(=1,8 myB für myeff [Mn3Se2 (CO) 9) 2] 2 - bei 100 K) . Dies ist auch in der erheblichen
Streuung der Phenylresonanzen im 1H-NMR-Spektrum reflektiert.
[0051] Figur 9 zeigt in einer Diagrammdarstellung das 1H-NMR-Absorpionsverhalten von Ph-Protonen
in [Ph4P]2[Mn3Se2(CO)9] (im linken Figurenteil A) und von [Ph4P]2[Mn3Se2(CO)9] (im
rechten Figurenteil B). Diese Heusler-Legierungen durchlaufen häufig einen martensitischen
Übergang zwischen der martensitischen und der austenitischen Phase, die im Allgemeinen
aufgrund der Temperaturinduzierung stattfindet und erster Ordnung ist. Ni2MnGa-Anordnungen
sind ferromagnetisch mit einer Curie-Temperatur von 376 K und einem magnetischen Moment
von 4,17 IIB, die weitgehend auf den Mn-Atomen beschränkt ist und mit einem kleinen
Moment von etwa 0,3 ILB mit den Ni-Atomen verbunden sind. Wie aus seiner kubischen
Struktur erwartet werden kann, hat die Ursprungsphase eine geringe magnetokristalline
Anisotropie-Energie (Ha=0,15T). Jedoch hat in ihrer martensitischen Phase die Verbindung
eine viel größere Anisotropie (Ha=0,8 T).
[0052] Die Martensitumwandlungstemperatur ist nahe 220 K. Diese martensitische Umwandlungstemperatur
kann leicht auf etwa Raumtemperatur durch Ändern der Zusammensetzung der Legierung
hin zu einer stöchiometrischen Legierung variiert werden. Die Niedrigtemperaturphase
entwickelt sich aus der Ausgangsphase durch eine diffusionslose, lageändernde Transformation
hin zu einer tetragonalen Struktur, a = b = 5,90 A, c = 5,44 A. Eine Martensitphase
nimmt im Allgemeinen den Stamm mit der Transformation assoziiert auf (das ist 6,56%
an c für Ni2MnGa), durch die Bildung von Zwillingsvarianten.
[0053] Dies bedeutet, dass sich ein kubischer Kristall teilt in zwei tetragonalen Kristallite,
die sich eine Kontaktebene teilen. Diese Zwillinge sind zusammengepackt in passenden
Orientierungen, um die Spannungsenergie (ähnlich wie die Magnetisierung eines Ferromagneten
auf unterschiedlichen Orientierungen durch Aufbrechen in Domänen, um die magnetostatische
Energie zu minimieren). Die Ausrichtung dieser Zwillingsvarianten durch die Bewegung
der Zwillingsgrenzen führen zu großen makroskopischen Stämmen.
[0054] In der tetragonalen Phase mit höherer magnetischer Anisotropie kann ein angelegtes
Magnetfeld eine Änderung der Dehnung verursachen, weshalb diese Materialien als Aktuatoren
verwendet werden können. Neben diesem ferromagnetischen Formgedächtniseffekt kann
man sehr nah an der martensitischen Übergangstemperatur beobachten, dass eine große
Änderung der Magnetisierung für niedrig angelegte Magnetfelder vorliegt. Diese Änderung
in der Magnetisierung ist ebenfalls auf die magnetokristalline Anisotropie bezogen.
[0055] Diese Änderung in der Magnetisierung, welche zu einer moderaten magnetischen Entropieänderung
von wenigen J/molK führt, wird verstärkt, wenn auf einem Einkristall implementiert
wird. Wenn die Zusammensetzung in diesem Material in einer Weise vorliegt, dass die
magnetische und strukturelle Umwandlung bei der gleichen Temperatur erfolgt und abgestimmt
wird auf die größte magnetische Entropie, werden Veränderungen beobachtet.
[0056] Für die magnetischen Anwendungen werden extrem große Längenänderungen in dem martensitischen
Übergang zu Alterungswirkung führen. Es ist bekannt, bei magnetischen Formgedächtnislegierungen,
dass häufig nur Einkristalle gefahren werden, während polykristalline Materialien
spontan pulverisieren nach mehreren Zyklen. Man kann die Temperatureffekte durch Druck
auf die kristalline Formationen steigern, aber auch Alterungseffekte und Deklination
der Polykristallinen werden dann beobachtet.
[0057] Fe2P-basierte Verbindungen bieten die Möglichkeit zur Verhinderung von Ionisationsprozessen,
die binäre intermetallische Verbindung Fe2Ph kann als Basislegierung für eine praktikable
Mischung aus Materialien berücksichtigt werden. Diese Verbindung kristallisiert in
der hexagonalen, nichtpunktsymmetrischen FeMn-Phosphor-Verbindung, und hat alle positiven
Eigenschaften, um als Transponder für Haus - Kühlsysteme verwendet zu werden.
[0058] Substitutionen von Fe und/oder Mn sind denkbar mit AS, Zi, Ni, Ge, Si. Fe belegt
die 3g- und 3f-Seiten und p die lb- und 2c- Seiten. Dadurch erhält man eine Stapelung
von abwechselnd P- reichen und -armen P-Schichten. Die Neutronenbeugung ergibt, dass
das magnetische Moment des Fe auf dem 3g-Seite etwa 2my- B, während der Moment auf
den 3f-Seite ist etwa 1my-B. Die hexagonale Form hat schlechte Möglichkeiten, durch
die Alterung als magnetische Quelle wiedergewonnen zu werden.
[0059] Eine wesentliche Ursache für die elektrisch leitfähigen Eigenschaften der PET-Fasern
durch die Dotierung liegt darin, dass in der dielektrischen Trägerstruktur des Polyesters
die Metallpartikel zwar räumlich voneinander getrennt sind, dass jedoch die Elektronenwolken
der Metallpartikel einander überlappen. Die Einbettung der Dotierungselemente in den
Polyester verhindert Zersetzungsprozesse und verhindert äußere Einflüsse.
[0060] Insbesondere werden eine Reoxidation, eine Reibungszersetzung vermieden und die Flexibilität
verbessert.
[0061] Es können im Hinblick auf die Strahlung genau fixierte, scharf begrenzte und reproduzierbare
Frequenzgänge erreicht werden.
[0062] Insbesondere ist es im Hinblick auf die Strahlungsemission möglich, durch eine geeignete
Dotierung durch die Generierung von Infrarotstrahlung im Frequenz-Bereich von 4,5
µm bis 11,5
µm zu erreichen.
[0063] Alternativ zur Verwendung von Fasern aus PET ist es auch möglich, Aramide einzusetzen.
Die Herstellung der Fasern kann Elektro-Spinningverfahren erfolgen.
[0064] Ein typischer Durchmesser der Fasern liegt mit Bereich 2
µm bis 6
µm
. Die Dotierung mit den Metalpartikeln erfolgt vorzugsweise in einem Gasplasma.
[0065] Eine typische Faserlänge liegt im Bereich von 2cm bis 4cm.
1. Vorrichtung, für eine Strahlungsabsorption oder eine Strahlungsemission, wobei die
Vorrichtung mindestens eine Faser aus Kunststoff mit elektrischer Leitfähigkeit aufweist,
wobei das Fasermaterial durch einen Grundwerkstoff aus PET oder Aramid gebildet ist,
in welchem Elemente eingelagert werden und wobei die Elemente eine atomare Größe aufweisen
und mit einem Abstand derart versehen sind, dass sich Elektronenwolken mindestens
bereichsweise überdecken, wobei die eingelagerten Elemente mehrere der folgenden chemischen
Elemente als Legierung umfassen: Selten-Erd-Metalle, insbesondere Lanthan; Eisen,
Mangan, Phosphor, Silicium, Germanium, Zink, Arsen, Aluminium, wobei die Vorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, dass die die eingelagerten Elemente durch MnFe-Phosphorverbindungen gebildet sind, oder
wobei die eingelagerten Elemente durch MnFe(As,PwGexSiz)s gebildet sind mit x = 0,3
- 0,7 und w kleiner gleich 1 - x und z = 1 - x- w, oder wobei die eingelagerten Elemente
durch FeMn-Phosphor-Verbindungen mit As,Si-Phosphor-Substitution und kombiniert mit
La(FeMnP)AlCo gebildet sind, oder wobei die eingelagerten Elemente durch Verbindungen
mit Mn-Zn gebildet sind, oder wobei die eingelagerten Elemente durch eine Legierung
mit FeMnP0,7Ge0,3 oder FeMnP0,5Ge0,5 oder Fe0,86Mn1,14P0,5Si0,35Ge0,15 gebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Durchmesser einer Faser im Bereich von 2 µm
bis 6 µm und/oder eine Länge einer Faser im Bereich von 2 cm bis 4 cm liegt.
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die eingelagerten Elemente
in einer Kugelmühle und unter Schutzgasatmosphäre hergestellt worden sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die eingelagerten Elemente
in einem Gasplasma in das Fasermaterial dotiert worden sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die eingelagerten Elemente
in einer geschlossenen Ampulle in geschützter Atmosphäre erhitzt worden sind, insbesondere
bis eine Temperatur von 800 bis 1050 Grad Celsius erreicht worden ist, wobei die eingelagerten
Elemente insbesondere danach auf eine Temperatur von etwa 650 Grad Celsius getempert
worden sind.
6. Verfahren zum Herstellen eines Strahlungsgenerators mit mindestens einer Faser aus
Kunststoff mit elektrischer Leitfähigkeit, wobei das Verfahren umfasst: Bilden des
Fasermaterials durch einen Grundwerkstoff aus PET oder Aramid, Einlagern von Elementen
in das Fasermaterial, wobei die eingelagerten Elemente atomare Größe aufweisen, und
Einlagern der Elemente derart, dass die eingelagerten Elemente einen Abstand zueinander
aufweisen, dass sich Elektronenwolken mindestens bereichsweise überdecken, wobei die
eingelagerten Elemente mehrere der folgenden chemischen Elemente als Legierung umfassen:
Selten-Erd-Metalle, insbesondere Lanthan; Eisen, Mangan, Phosphor, Silicium, Germanium,
Zink, Arsen, Aluminium, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass die eingelagerten Elemente durch MnFe-Phosphorverbindungen gebildet sind, oder wobei
die eingelagerten Elemente durch MnFe(As,PwGexSiz)s gebildet sind mit x = 0,3 - 0,7
und w kleiner gleich 1 - x und z = 1 - x- w, oder wobei die eingelagerten Elemente
durch FeMn-Phosphor-Verbindungen mit As,Si-Phosphor-Substitution und kombiniert mit
La(FeMnP)AlCo gebildet sind, oder wobei die eingelagerten Elemente durch Verbindungen
mit Mn-Zn gebildet sind, oder wobei die eingelagerten Elemente durch eine Legierung
mit FeMnP0,7Ge0,3 oder FeMnP0,5Ge0,5 oder Fe0,86Mn1,14P0,5Si0,35Ge0,15 gebildet sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei ein Durchmesser einer Faser im Bereich von 2 µm bis
6 µm und/oder eine Länge einer Faser im Bereich von 2 cm bis 4 cm liegt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, welches umfasst: Herstellen der 10 eingelagerten
Elemente in einer Kugelmühle und unter Schutzgasatmosphäre.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, welches umfasst: Dotieren der eingelagerten
Elemente in das Fasermaterial in einem Gasplasma.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, welches umfasst: Erhitzen der eingelagerten
Elemente in einer geschlossenen Ampulle in geschützter 15 Atmosphäre, insbesondere
bis zu einer Temperatur von 800 bis 1050 Grad Celsius.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die eingelagerten Elemente nach dem Erhitzen auf
eine Temperatur von etwa 650 Grad Celsius getempert werden.
1. A device for radiation absorption or radiation emission, wherein the device comprises
at least one fibre of plastics material with electrical conductivity, wherein the
fibre material is formed by a base material of PET or aramid in which elements are
embedded and wherein the elements have an atomic size and are spaced apart in such
a way that electron clouds overlap at least in sections, wherein the embedded elements
comprise one or more of the following chemical elements optionally in the pure state
or as an alloy: rare earth metals, in particular lanthanum; iron, manganese, phosphorus,
silicon, germanium, zinc, fluorine, arsenic, aluminium, copper, nickel, earth metals,
in particular magnesium or calcium, and/or alkali metals, in particular sodium or
potassium, wherein the device is characterised in that the embedded elements are formed by MnFe-phosphorus compounds, or wherein the embedded
elements are formed by MnFe(As,PwGexSiz)s with x = 0.3 - 0, 7 and w less than or equal
to 1 - x and z = 1 - x- w, or wherein the embedded elements are formed by FeMn-phosphorus
compounds with As,Si-phosphorus substitution and combined with La(FeMnP)AlCo, or wherein
the embedded elements are formed by compounds with Mn-Zn, or wherein the embedded
elements are formed by an alloy with FeMnP0.7Ge0.3 or FeMnP0.5Ge0.5 or Fe0.86Mn 1.14P0.5Si0.35Ge0.15.
2. The device according to claim 1, wherein a diameter of a fibre is in the region of
2 µm to 6 µm and/or a length of a fibre is in the region of 2 cm to 4 cm.
3. The device according to any one of the preceding claims, wherein the embedded elements
have been produced in a ball mill and under a protective gas atmosphere.
4. The device according to one of the preceding claims, wherein the embedded elements
have been doped into the fibre material in a gas plasma.
5. The device according to one of the preceding claims, wherein the embedded elements
have been heated in a closed ampoule in a protected atmosphere, in particular until
a temperature of 800 to 1050 degrees Celsius has been reached, wherein the embedded
elements have been annealed, in particular thereafter, to a temperature of about 650
degrees Celsius.
6. A method of manufacturing a radiation generator comprising at least one fibre of plastics
material having electrical conductivity, the method comprising forming the fibre material
by a base material of PET or aramid, embedding elements in the fibre material, the
embedded elements having atomic size, and embedding the elements in such a way that
the embedded elements are at a distance from one another such that electron clouds
overlap at least in sections, the embedded elements comprising one or more of the
following chemical elements optionally in the pure state or as an alloy: rare earth
metals, in particular lanthanum; iron, manganese, phosphorus, silicon, germanium,
zinc, fluorine, arsenic, aluminium, copper, nickel, earth metals, in particular magnesium
or calcium and/or alkali metals, in particular sodium or potassium, the method being
characterised in that the embedded elements are formed by MnFe-phosphorus compounds, or wherein the embedded
elements are formed by MnFe(As,PwGexSiz)s with x = 0.3 - 0, 7 and w less than or equal
to 1 - x and z = 1 - x- w, or wherein the embedded elements are formed by FeMn-phosphorus
compounds with As,Si-phosphorus substitution and combined with La(FeMnP)AlCo, or wherein
the embedded elements are formed by compounds with Mn-Zn, or wherein the embedded
elements are formed by an alloy with FeMnP0.7Ge0.3 or FeMnP0.5Ge0.5 or Fe0.86Mn1.14P0.5Si0.35Ge0.15.
7. The method according to claim 6, wherein a diameter of a fibre is in the region of
2 µm to 6 µm and/or a length of a fibre is in the region of 2 cm to 4 cm.
8. The method according to claim 6 or 7, which comprises: producing the embedded elements
in a ball mill and under a protective gas atmosphere.
9. The method according to any one of claims 6 to 8, which comprises: doping the embedded
elements into the fibre material in a gas plasma.
10. The method according to any one of claims 6 to 9, which comprises: heating the embedded
elements in a closed ampoule in a protected atmosphere, in particular up to a temperature
of 800 to 1050 degrees Celsius.
11. The method according to claim 10, wherein the embedded elements are annealed after
heating to a temperature of about 650 degrees Celsius.
1. Dispositif pour une absorption de rayonnement ou une émission de rayonnement, le dispositif
présentant au moins une fibre en matière plastique avec conductivité électrique, la
matière de la fibre étant formée par une matière de base en PET ou en aramide, dans
laquelle des éléments sont encastrés et les éléments présentant une taille atomique
et étant pourvus d'une distance telle que des nuages d'électrons se recouvrent au
moins par zones, les éléments encastrés comprenant un ou plusieurs des éléments chimiques
suivants, au choix à l'état pur ou sous forme d'alliage : métaux de terres rares,
en particulier le lanthane ; fer, manganèse, phosphore, silicium, germanium, zinc,
fluor, arsenic, aluminium, cuivre, nickel, métaux terrestres, notamment magnésium
ou calcium, et/ou métaux alcalins, notamment sodium ou potassium, le dispositif étant
caractérisé en ce que les éléments encastrés sont formés par des composés de phosphore MnFe, ou les éléments
encastrés sont formés par des MnFe(As,PwGexSiz)s avec x = 0,3 - 0, 7 et w inférieur
ou égal à 1 - x et z = 1 - x- w, ou dans lesquels les éléments encastrés sont formés
par des composés de FeMn-phosphore avec substitution de As,Si-phosphore et combinés
avec La(FeMnP)AlCo, ou dans lequel les éléments encastrés sont formés par des composés
comprenant du Mn-Zn, ou dans lequel les éléments encastrés sont formés par un alliage
comprenant du FeMnP0,7Ge0,3 ou du FeMnP0,5Ge0,5 ou du Fe0,86Mn1,14P0,5Si0,35Ge0,15.
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel un diamètre d'une fibre est de l'ordre
de 2 µm à 6 µm et/ou une longueur d'une fibre est de l'ordre de 2 cm à 4 cm.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les
éléments encastrés ont été fabriqués dans un broyeur à billes et sous atmosphère protectrice.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les
éléments encastrés ont été dopés dans la matière fibreuse dans un plasma gazeux.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les
éléments encastrés ont été chauffés dans une ampoule fermée sous atmosphère protégée,
notamment jusqu'à atteindre une température comprise entre 800 et 1050 degrés Celsius,
les éléments encastrés ayant notamment ensuite été recuits à une température d'environ
650 degrés Celsius.
6. Procédé de fabrication d'un générateur de rayonnement comprenant au moins une fibre
en matière plastique a conductivité électrique, ledit procédé comprenant: la formation
de la matière fibreuse par une matière de base en PET ou en aramide, l'intercalation
d'éléments dans la matière fibreuse, les éléments intercalés ayant une taille atomique,
et l'intercalation des éléments de telle sorte que les éléments intercalés soient
espacés les uns des autres de telle sorte que des nuages d'électrons se recouvrent
au moins par zones, les éléments intercalés comprenant un ou plusieurs des éléments
chimiques suivants, au choix à l'état pur ou sous forme d'alliage : Métaux de terres
rares, en particulier le lanthane ; fer, manganèse, phosphore, silicium, germanium,
zinc, fluor, arsenic, aluminium, cuivre, nickel, métaux terrestres, notamment magnésium
ou calcium et/ou métaux alcalins, notamment sodium ou potassium, le procédé étant
caractérisé en ce que les éléments encastrés sont constitués par des composés de phosphore MnFe, ou en ce que les éléments encastrés sont constitués par des MnFe(As,PwGexSiz)s avec x = 0,3 -
0, 7 et w inférieur ou égal à 1 - x et z = 1 - x- w, ou dans lesquels les éléments
encastrés sont formés par des composés de FeMn-phosphore avec substitution de As,Si-phosphore
et combinés avec La(FeMnP)AlCo, ou dans lequel les éléments encastrés sont formés
par des composés comprenant du Mn-Zn, ou dans lequel les éléments encastrés sont formés
par un alliage comprenant du FeMnP0,7Ge0,3 ou du FeMnP0,5Ge0,5 ou du Fe0,86Mn1,14P0,5Si0,35Ge0,15.
7. Procédé selon la revendication 6, dans lequel un diamètre d'une fibre est de l'ordre
de 2 µm à 6 µm et/ou une longueur d'une fibre est de l'ordre de 2 cm à 4 cm.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, qui comprend: la fabrication des éléments encastrés
dans un broyeur à billes et sous atmosphère protectrice.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, qui comprend: dopage des
éléments encastrés dans la matière fibreuse dans un plasma gazeux.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, qui comprend: chauffer les
éléments encastrés dans une ampoule fermée sous atmosphère protégée, notamment jusqu'à
une température comprise entre 800 et 1050 degrés Celsius.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel les éléments encastrés sont recuits
après chauffage à une température d'environ 650 degrés Celsius.