[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiteranschlussklemme mit einem Stromschienenstück und
einer Klemmfeder, die einen zum Stromschienenstück hin ausgerichteten Klemmschenkel
zur Bildung einer Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zwischen der
Klemmstelle und dem Stromschienenstück, einen sich an den Klemmschenkel anschließenden
Federbogen und einen Anlageschenkel hat, der sich mit einem Vertikalabschnitt quer
zum Stromschienenstück erstreckt. Der Vertikalabschnitt des Anlageschenkels hat eine
Ausnehmung mit das Stromschienenstück umgreifenden Randkanten.
[0002] DE 10 2010 025 930 A1 zeigt eine solche Anschlussklemme mit einer Klemmfeder und einem Stromschienenstück.
Der aus Klemmfeder und Stromschienenstück gebildete Kontakteinsatz ist in ein Isolierstoffgehäuse
eingebaut. Die Klemmfeder ist als offene Schlaufe ausgebildet und weist einen Anlageschenkel
und einen Klemmschenkel auf. Der Anlageschenkel liegt längs an dem Strombalken an.
Dabei ist der Strombalken durch eine Ausnehmung des Klemmschenkels hindurchgeführt.
[0003] DE 10 2009 004 513 A1 offenbart eine Leiteranschlussklemme mit einer Klemmfeder und einem U-förmig gebogenen
Aufnahmeelement. Der sich an den Federbogen anschließende Abschnitt bildet einen an
dem Aufnahmeelement anliegenden Lagerschenkel. Von diesem Lagerschenkel ist ein Begrenzungsschenkel
zu einer Lasche des Aufnahmeelementes hin abgebogen, die zusammen mit dem Klemmschenkel
eine Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters bildet. Der Lagerschenkel
hat ein Nasenelement, das zum Fixieren des Begrenzungsschenkels in einer Öffnung des
die Klemmfeder umgebenden Aufnahmeelementes positionierbar ist. Der Begrenzungsschenkel
liegt dabei mit seinem Kantenbereich an dem Aufnahmeelement an.
[0004] EP 2 434 581 A1 offenbart eine elektrische Anschlussklemme mit einem Stromschienenstück, das mit
Lötstiften mit einer Leiterplatte verlötet werden kann, und mit einer U-förmig gebogenen
Schenkelfeder. Von dem Federbogen ragt ein horizontaler Abschnitt eines Anlageschenkels
der Schenkelfeder ab, der auf einer vom Stromschienenstück abgebogenen Lagerplatte
aufgelagert ist. Der Anlageschenkel hat eine Einbuchtung zur formschlüssigen Aufnahme
an dem Stromschienenstück im Bereich der Lagerplatte.
[0005] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Anschlussklemme
zu schaffen, bei der die Klemmfeder auf konstruktiv einfache Weise selbsttragend an
dem Stromschienenstück angebunden ist und die Klemmfeder relativ stabil und steif
ist.
[0006] Die Aufgabe wird durch die Leiteranschlussklemme mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Für eine Leiteranschlussklemme der eingangs genannten Art wird vorgeschlagen, dass
das Stromschienenstück eine Anlagewand hat, die angrenzend an einer Wandfläche des
Vertikalabschnitts des Anlageschenkels, die an der dem Klemmschenkel abgewandten Seite
des Vertikalabschnittes liegt, angeordnet ist. Die Anlagewand ist zum Abstützen des
Vertikalabschnitts des Anlageschenkels mit der dem Klemmschenkel abgewandten Wandfläche
ausgebildet ist. Der Vertikalabschnitt des Anlageschenkels bildet dabei eine Ebene,
welche senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung des Stromschienenstücks ausgerichtet
ist. Die Haupterstreckungsrichtung des Stromschienenstücks wird dabei durch die Richtung
zwischen einem Klemmabschnitt und dem freien Ende einer Gabelkontaktbuchse, das dem
Klemmabschnitt gegenüberliegt, bestimmt.
[0008] Durch die Auflagerung des Vertikalabschnitts des Anlageschenkels auf dem Stromschienenstück,
das in die Ausnehmung eintaucht, und mit dem Abstützen dieses Vertikalabschnitts auf
der dem Klemmschenkel gegenüberliegenden Seite wird die Klemmfeder stabil und versteifend
an das Stromschienenstück aufgenommen und dort abgestützt. Dabei wird ein selbsttragender
Klemmeinsatz aus der Klemmfeder und dem Stromschienenstück gebildet, bei der die beim
Einklemmen eines elektrischen Leiters oder bei dem Öffnen der Klemmstelle auftretenden
Kräfte im Wesentlichen in einem geschlossenen System zwischen Klemmschenkel und Stromschienenstück
aufgefangen werden.
[0009] Von dem Vertikalabschnitt ist ein sich in Haupterstreckungsrichtung des Stromschienenstücks
erstreckender Horizontalabschnitt des Anlageschenkels abgebogen. Dieser Horizontalabschnitt
ist im Abstand zum Stromschienenstück angeordnet und geht in den Federbogen über.
Damit wird im Abstand zur Stromschiene ein Federarm bereitgestellt, der durch den
Vertikalabschnitt sehr stabil gelagert ist. Dieser Horizontalabschnitt ermöglicht
es z.B. in Verbindung mit einem Betätigungshebel beim Öffnen der Klemmfeder diese
zu entlasten und eine weiche Feder für das Öffnen der Klemmstelle bereitzustellen.
Hierzu wird ein auf den Horizontalabschnitt einwirkender Druck durch einen Betätigungshebel
reduziert oder aufgehoben. Im geschlossenen Zustand hingegen kann der Betätigungshebel
auf dem Horizontalabschnitt aufgelagert sein, so dass dann eine wesentlich steifere
Klemmfeder bereitgestellt wird.
[0010] Unter "quer" wird verstanden, dass der Vertikalabschnitt auf das Stromschienenstück
zuweisend ausgerichtet ist. Eine exakt lotrechte Anordnung in einem Winkel von 90°
ist dabei nicht erforderlich.
[0011] Mithilfe der Auflagerung des Vertikalabschnitts an der dem Klemmschenkel abgewandten
Wandfläche der Anlagewand wird ein Verkippen der Klemmfeder verändert, wenn der Klemmschenkel
von dem Stromschienenstück weg verlagert ist.
[0012] Der Anlageschenkel ist dabei mit den die Ausnehmung begrenzenden Randkanten an dem
Stromschienenstück gelagert, indem diese Randkanten das Stromschienenstück umgreifen.
Unter dem Begriff "Umgreifen" wird verstanden, dass die Stromschiene an mindestens
zwei Seiten an Randkanten der Ausnehmung angrenzt. Die Ausnehmung kann dabei als eine
von mindestens einer Seite offenen Bucht ausgebildet sein. Die Randkanten der Ausnehmung
grenzen z.B. an der Oberseite und den sich daran anschließenden beiden Schmalseitenkanten
des Stromschienenstücks oder an der Oberseite, einer Schmalseitenkante und der Unterseite
des Stromschienenstücks an.
[0013] An der Ausnehmung des Vertikalabschnitts des Anlageschenkels kann ein Quersteg ausgebildet
sein, der das Stromschienenstück untergreift. Das Stromschienenstück ist dann in dieser
Ausnehmung eingesetzt. Die dem Quersteg gegenüberliegende Randkante des Vertikalabschnitts,
welche die Ausnehmung begrenzt, ist dann an dem Stromschienenstück aufgelagert. Mithilfe
dieses Querstegs und der dem Quersteg gegenüberliegenden Randkante, die beide die
Ausnehmung begrenzen, wird der Anlageschenkel an der Oberseite und der Unterseite
des Stromschienenstücks an dem Stromschienenstück gehalten. Der Anlageschenkel kann
dabei fest in das Stromschienenstück eingeklemmt sein oder mit einer begrenzten Toleranz
leicht beweglich sein. Jedenfalls ist der Anlageschenkel auf diese Weise an dem Stromschienenstück
lagefixiert.
[0014] Der Vertikalabschnitt des Anlageschenkels kann im Abstand von dem Quersteg eine Einbuchtung
haben. Von der Anlagewand ragt dann ein in die Einbuchtung eintauchender Finger ab.
Somit ist beabstandet von der Ausnehmung des Anlageschenkels, an der die Klemmfeder
an dem Stromschienenstück aufgelagert ist, eine weitere Lagefixierung beabstandet
von der Ausnehmung vorgesehen. Durch den von der Anlagewand abragenden und in die
Einbuchtung des Anlageschenkels eintauchenden Finger der Anlagewand wird ein Verkippen
der Klemmfeder verhindert.
[0015] Der Finger kann den Vertikalabschnitt des Anlageschenkels umgreifen und mit seinem
Ende an der Seite des Vertikalabschnitts anliegen, der der Anlagefläche des Vertikalabschnitts
an der Anlagewand gegenüberliegt. Damit wird der Anlageschenkel an der Anlagewand
lagefixiert, indem der Anlageschenkel einerseits an der Wandfläche der Anlagewand
anliegt, die dem Klemmschenkel abgewandt ist, und andererseits an dem Finger an der
dem Klemmschenkel zugewandten Seite des Anlageschenkels.
[0016] Der Horizontalabschnitt des aus Stromschienenstück und Klemmfeder gebildeten Kontakteinsatzes
kann dabei ohne umgebendes Isolierstoffgehäuse frei liegen und keine Auflage an dem
Stromschienenstück haben. Die einzige Auflagerung für den Horizontalabschnitt wird
dann ggf. durch das Isolierstoffgehäuse oder ein hieran oder hierin angeordnetes Betätigungselement
bereitgestellt.
[0017] Die Leiteranschlussklemme kann ein Isolierstoffgehäuse mit einem Klemmeinsatz haben,
der aus einem solchen Stromschienenstück und einer Klemmfeder gebildet ist. Das Isolierstoffgehäuse
kann dabei in an sich bekannter Weise eine Leitereinführungsöffnung (Leitereinführungskanal)
haben, um einen elektrischen Leiter zu der durch die Klemmfeder und das Stromschienenstück
gebildeten Klemmstelle zu führen.
[0018] Es ist anzumerken, dass im Sinne der vorliegenden Erfindung unter dem unbestimmten
Artikel "ein" kein Zahlwort zu verstehen ist. Insofern können auch mehrere Klemmeinsätze
in dem Isolierstoffgehäuse vorhanden sein. Ein Stromschienenstück kann auch ein Teil
einer gemeinsamen Stromschiene für mehrere Klemmeinsätze sein.
[0019] Denkbar ist, dass ein Betätigungselement schwenkbar oder verschiebbar in dem Isolierstoffgehäuse
gelagert ist. Das Betätigungselement ist dann zur Beaufschlagung eines Betätigungsabschnitts
des Klemmschenkels beim Verschwenken oder Verschieben des Betätigungselementes ausgebildet.
Mit einem solchen Betätigungselement kann somit die Klemmstelle zum Anklemmen des
elektrischen Leiters geöffnet werden. Es kann zusätzlich optional auch genutzt werden,
um den Horizontalabschnitt im angeklemmten Zustand zu beaufschlagen und damit die
Federklemmlinie zu versteifen.
[0020] Das Stromschienenstück kann zwei Gabelzinken haben, die im Abstand voneinander angeordnet
und zur Bildung einer Gabelsteckkontaktbuchse aufeinander zu weisend ausgerichtet
sind. Die Anlagewand ist dann durch eine Seitenkante eines Verbindungssteges gebildet,
welche die beiden Gabelzinken miteinander verbindet. Damit hat die Leiteranschlussklemme
nicht nur einen Klemmkontakt zum Anklemmen eines elektrischen Leiters, sondern auch
einen Steckkontakt zum Anklemmen eines Gegenkontaktes an der Gabelsteckkontaktbuchse.
Der für die Gabelzinken benötigte Verbindungssteg zwischen den Gabelzinken wird dabei
gleichzeitig als Anlagewand genutzt. Diese Anlagewand ist quer zu den Gabelzinken
ausgebildet, auf der der Vertikalabschnitt des Anlageschenkels ruht. Die Gabelsteckkontaktbuchse
kann somit optimal mit dem Vertikalabschnitt des Anlageschenkels zusammenwirken, um
den Vertikalabschnitt an dem Verbindungssteg der Gabelsteckkontaktbuchse zu lagern.
[0021] Von dem Verbindungssteg kann eine Lasche abragen, die an dem Vertikalabschnitt anliegt
und dem Klemmschenkel zugewandt ist. Damit kann die Lasche nicht nur die Klemmfeder
an dem Stromschienenstück sichern. Sie kann zudem dazu beitragen, dass ein Leiteranschlag
nicht nur durch den Vertikalabschnitt, sondern zumindest teilweise auch durch die
Lasche mit gebildet wird.
[0022] Das Stromschienenstück kann in seinem Bereich, an dem der Vertikalabschnitt des Anlageschenkels
aufgelagert ist, ein wellenförmig mit Sicken und Erhebungen ausgeführtes Querschnittsprofil
haben. Durch eine solche Profilgestaltung mit Sicken und Erhebungen wird das Stromschienenstück
versteift und die Kraftableitung von dem Anlageschenkel auf das Stromschienenstück
verbessert. Das wellenförmige Querschnittsprofil kann sehr einfach im Umformprozess
zur Ausformung des Stromschienenstücks realisiert werden.
[0023] Von dem Vertikalabschnitt des Anlageschenkels kann ein sich in Haupterstreckungsrichtung
des Stromschienenstücks erstreckender Horizontalabschnitt des Anlageschenkels abgebogen
sein, der im Abstand zu dem Stromschienenstück angeordnet ist und in den Federbogen
übergeht. Dabei kann von diesem Horizontalabschnitt ein sich zu dem Stromschienenstück
hin erstreckender Halteabschnitt abragen, der an dem Stromschienenstück gelagert ist.
Auf diese Weise wird einerseits am Vertikalabschnitt des Anlageschenkels und andererseits
benachbart zum Federbogen mit dem Halteabschnitt eine weitere Lagerung des Horizontalabschnitts
an dem Stromschienenstück bereitgestellt, durch den die an dem Kontakteinsatz auftretenden
Kräfte oft konstruktiv einfach und auf kompakte Weise gut abgefangen werden. Mit dem
weiteren Halteabschnitt wird ein selbsttragender stabiler Kontakteinsatz mit relativ
steifer Federkennlinie realisiert.
[0024] Die Anlagewand, welche den Vertikalabschnitt abstützt, kann durch eine dem Vertikalabschnitt
zugewandte Randkante des Stromschienenstücks gebildet sein. Dabei ist es denkbar,
dass die Anlagewand durch eine dem Vertikalabschnitt zugewandte Randkante eines Verbindungssteges,
der Gabelzinken des Stromschienenstücks miteinander verbindet, und/oder durch eine
Randkante eines Gabelzinkens, die an dem dem Klemmende des Gabelzinkens gegenüberliegenden
Ende des Gabelzinkens liegt, gebildet ist. Damit wird eine Randkante, d.h. die Schmalseite
einer Stirnseite eines Teils des Stromschienenstücks als Anlagewand genutzt.
[0025] Der Vertikalabschnitt kann mindestens einen Seitensteg aufweisen, der in eine zugeordnete
seitliche Ausnehmung des Stromschienenstücks eintaucht. Damit wird der Vertikalabschnitt
nicht nur an der Anlagewand abgestützt, sondern auch an dem Stromschienenstück lagefixiert.
[0026] Der Anlageschenkel kann einen sich an den Vertikalabschnitt anschließenden und von
dem Vertikalabschnitt umgebogenen Anlageschenkel haben, der an der dem Klemmschenkel
abgewandten Seite des Klemmabschnittes des Stromschienenstücks an dem Klemmabschnitt
anliegt und in einem Prüfbereich von dem Klemmabschnitt beabstandet ist. Durch diesen
vom Vertikalabschnitt abgebogenen und den Klemmabschnitt des Stromschienenstücks untergreifenden
Anlageabschnitt wird eine zusätzliche flächige Lagerung der Klemmfeder an dem Stromschienenstück
bereitgestellt. Dieser Anlageschenkel bildet zudem mit dem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks
einen federelastischen Prüfanschluss für einen Prüfstift, der in dem Prüfbereich zwischen
Klemmabschnitt und Anlageschenkel eingeführt werden kann. Damit kann auf einfache
und zuverlässige Weise unterhalb des Leiterklemmkontaktes das an der Leiteranschlussklemme
anliegende Spannungspotential oder Signale gemessen werden.
[0027] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen mit den beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 -
- Perspektivische Ansicht eines aus dem Stromschienenstück und der Klemmfeder gebildeten
Klemmeinsatzes;
- Figur 2 -
- Perspektivische Ansicht der Klemmfeder des Klemmeinsatzes aus Figur 1;
- Figur 3 -
- Seitenansicht des Klemmeinsatzes aus Figur 1 mit Schnittlinie A-A;
- Figur 4 -
- Querschnittsansicht durch den Klemmeinsatz aus Figur 3 im Schnitt A-A;
- Figur 5 -
- Rückansicht auf den Vertikalabschnitt des Anlageschenkels;
- Figur 6 -
- Seitenansicht einer Leiteranschlussklemme mit einem Kontakteinsatz aus Figur 1 und
Betätigungshebel;
- Figur 7 -
- Draufsicht auf eine 2-polige Leiteranschlussklemme nach Figur 6;
- Figur 8 -
- Schnittansicht durch eine andere Ausführungsform der Auflagerung des Anlageschenkels
auf dem Stromschienenstück mit wellenförmigem Profil des Stromschienenstücks;
- Figur 9 -
- perspektivische Explosionsansicht einer weiteren Ausführungsform einer Leiteranschlussklemme
mit zusätzlicher Lasche am Stromschienenstück;
- Figur 10 -
- perspektivische Rückseitenansicht der Leiteranschlussklemme aus Figur 9;
- Figur 11 -
- perspektivische Explosionsansicht der Leiteranschlussklemme aus Figur 9 und 10 von
der gegenüberliegenden Seite aus gesehen;
- Figur 12 -
- perspektivische Ansicht der Leiteranschlussklemme aus Figur 9 bis 11 im zusammengebauten
Zustand;
- Figur 13 -
- perspektivische Rückseitenansicht der zusammengebauten Leiteranschlussklemme aus Figur
12.
[0028] Figur 1 lässt eine perspektivische Ansicht eines Klemmeinsatzes 1 erkennen, der aus
einem Stromschienenstück 2 und einer Klemmfeder 3 gebildet ist. Dieser Klemmeinsatz
1 kann ohne Isolierstoffgehäuse direkt als Leiteranschlussklemme genutzt werden. In
der Regel wird jedoch eine Leiteranschlussklemme durch einen solchen Klemmeinsatz
1 gebildet, der in ein Isolierstoffgehäuse eingebaut ist.
[0029] Deutlich wird, dass das Stromschienenstück 2 einstückig aus einem Metallblech gebildet
ist und an seinem der Klemmfeder 3 abgewandten Seite eine aus zwei einander gegenüberliegenden
Gabelzinken 4a, 4b gebildete Gabelsteckkontaktbuchse 5 aufweist. Die Gabelzinken 4a,
4b sind dabei aufeinander zu weisend ausgerichtet und haben an ihrem freibeweglichen
Ende jeweils eine Vorwölbung 6a, 6b, zwischen denen ein Kontaktstift steckkontaktiert
werden kann. An den einander gegenüberliegenden Seiten der Vorwölbung 6a, 6b kann
eine Mulde 7 jeweils eingebracht sein, um den anzuklemmenden Kontaktstift zu führen.
[0030] Die beiden einander gegenüberliegenden Gabelzinken 4a, 4b sind durch einen Verbindungssteg
8 miteinander verbunden. Dieser Verbindungssteg 8 ragt von den Seitenkanten der Gabelzinken
4a, 4b ab und ist integral mit diesen Gabelzinken 4a, 4b aus demselben Material geformt.
[0031] Die Klemmfeder 3 hat einen Anlageschenkel 9, der aus einem Vertikalabschnitt 10 und
einem hiervon abgebogenen Horizontalabschnitt 11 gebildet ist. An den Anlageschenkel
9 schließt sich ein Federbogen 12 an, der in einen Klemmschenkel 13 übergeht. Der
Klemmschenkel 13 hat eine zu dem vom unteren Gabelzinken 4a weg erstreckenden Klemmabschnitt
14 hin gerichtete Federzunge 15, deren freies Ende eine Klemmkante zum Anklemmen eines
elektrischen Leiters zwischen der Klemmzunge 15 und dem Klemmabschnitt 14 des Stromschienenstücks
2 aufweist. Der Klemmabschnitt 14 hat eine Vorwölbung bzw. Klemmkante 16, die eine
definierte und reduzierte Auflagefläche für den zwischen Klemmzunge 15 und Klemmkante
16 angeklemmten elektrischen Leiter bildet.
[0032] Deutlich wird, dass der Klemmschenkel 13 an mindestens einer Seite eine Betätigungslasche
17 hat, die seitlich zumindest zur Klemmzunge 15 hin seitlich vorsteht. Sie dient
als Auflage für ein Betätigungselement, um den Klemmschenkel 13 in Richtung Horizontalabschnitt
11 des Anlageschenkels 9 und von dem Klemmabschnitt 14 des Stromschienenstücks 2 weg
zu verlagern. Mithilfe dieses Betätigungsabschnittes 17 kann somit die Klemmstelle
zum Anklemmen eines elektrischen Leiters geöffnet werden.
[0033] Deutlich wird weiterhin, dass der Klemmabschnitt 14 des Stromschienenstücks 2 an
einem freien Ende eine Einlaufschräge 18 hat, mit der ein elektrischer Leiter zur
Klemmkante 16 hin geführt wird.
[0034] Der Vertikalabschnitt 10 des Anlageschenkels 9 ist quer zum Klemmabschnitt 14 des
Stromschienenstücks 2 und des sich daran anschließenden ersten Gabelzinkens 4a ausgerichtet.
Dabei taucht das Stromschienenstück in eine Ausnehmung 19 des Vertikalabschnitts 10
ein. Diese Ausnehmung 19 ist durch einen Quersteg 20 begrenzt, der an der Unterseite
des Stromschienenstücks 2 aufliegt, die dem Verbindungssteg 8 gegenüberliegt. Die
dem Quersteg 20 gegenüberliegende Randkante des Vertikalabschnitts 10, welche die
Ausnehmung 19 begrenzt, liegt auf der Oberseite des Stromschienenstücks auf.
[0035] Die Ausnehmung 19 ist als einseitig offene Bucht ausgebildet, so dass die Klemmfeder
3 quer zur Erstreckungsrichtung des Stromschienenstücks 2 aufgeschoben werden kann.
[0036] An dem zweiten Gabelzinken 4b ist im Abstand von der Ausnehmung 19 ein Finger 21
angeordnet, der in eine Einbuchtung 22 am Vertikalabschnitt 10 eintaucht und den Vertikalabschnitt
10 umgreift. Der Vertikalabschnitt 10 stützt sich an einer Anlagewand an, die durch
die Seitenkante des Verbindungsstegs 8 bereitgestellt wird. Damit wird der Vertikalabschnitt
10 des Anlageschenkels 9 auf der Seite, die dem Klemmschenkel 13 abgewandt ist, von
dem Wandabschnitt des Verbindungssteges 8 getragen und auf dem Klemmschenkel 13 zugewandten
Seite durch den Finger 21 lagefixiert. Zudem kann der Vertikalabschnitt 10 an der
Stirnseite oder Seitenkante des Gabelzinkens 4b, welche an dem der Vorwölbung 6b angrenzenden
Ende befindlich ist, anliegen.
[0037] Der Klemmabschnitt 14 des Stromschienenstücks 2 ist gegenüber dem Gabelzinken 4b,
in dessen Verlängerung der Klemmabschnitt 14 vorgesehen ist, in Richtung abgewandt
von der Klemmfeder 3 abgewinkelt bzw. abgekröpft oder versetzt angeordnet. Die Kröpfung
ist dabei auf der dem Klemmschenkel 13 zugewandten Seite des Vertikalabschnitts 10
im Stromschienenstück 2 vorgesehen. Der an der Unterseite des Gabelzinkens 4b angeordnete
Quersteg 20 des Vertikalabschnitts 10 ist dabei in Richtung des abgekröpften oder
versetzten Klemmabschnitts 14 aus der Ebene des Vertikalabschnitts 10 abgebogen bzw.
herausgebogen. Dabei stützt sich der Quersteg 20 an dem Stromschienenstück 2 ab, so
dass Federkräfte, bedingt durch die Auslenkung der Klemmfeder 3, über diese Abstützung
des Querstegs 20 aufgefangen bzw. kompensiert werden können, und zwar derart, dass
keine elastische Verformung oder Auslenkung des Klemmabschnitts 14 erfolgt, wenn durch
die Federkraft der ausgelenkten Klemmfeder 3 eine Klemmkraft auf den Klemmabschnitt
14 wirkt.
[0038] Figur 2 lässt eine perspektivische Ansicht der Klemmfeder 3 erkennen, die aus einem
Federblech gebildet ist. Hierbei handelt es sich um ein elastisch federndes Material,
beispielsweise einem Metallblech aus einer chromhaltigen Legierung.
[0039] Erkennbar ist, dass sich an den Klemmschenkel 13 ein Federbogen 12 anschließt, welcher
den Klemmschenkel 13 mit dem Anlageschenkel 9 verbindet. Der Klemmschenkel 13 hat
an sich an den Federbogen 12 anschließenden ersten Abschnitt, der nach einer Biegung
in die Klemmzunge 15 übergeht. Der Endbereich 23 der Klemmzunge 15 mit der Klemmkante
24 ist etwas verbreitert. In dem Biegungsbereich ragt an mindestens einer Seite eine
Betätigungslasche 17 seitlich von den Randkanten des Klemmschenkels 13 hervor.
[0040] Deutlich wird auch, dass der Anlageschenkel 19 aus einem Horizontalabschnitt 11 und
einem hiervon abgebogenen Vertikalabschnitt 10 gebildet ist. Der Horizontalabschnitt
11 kann wiederum Biegungen haben, um auf mindestens zwei Ebenen liegende Bereiche
zu bilden.
[0041] Erkennbar ist, dass der Vertikalabschnitt 10 eine durch einen unteren Quersteg 20
und einer dem Quersteg 20 gegenüberliegende Randkante 25 begrenzte Ausnehmung 19 hat.
Diese Ausnehmung 19 ist buchtartig, d.h. einseitig offen ausgeführt und durch einen
Seitensteg 26 begrenzt, welcher den Quersteg 20 mit dem in dem Horizontalabschnitt
11 übergehenden Teil des Vertikalabschnitts 10 verbindet.
[0042] Der Quersteg 20 kann im Abstand von diesem Seitensteg 26 eine Nase 27 haben, durch
die eine Vertiefung zwischen der Nase 27 und dem Seitensteg 26 gebildet ist. Diese
Nase 27 kann in eine Vertiefung oder Öffnung des Stromschienenstücks 2 eintauchen,
um die Klemmfeder 3 an dem Stromschienenstück 2 in der Lage weiter zu fixieren. Denkbar
ist aber auch, dass ein abgesenkter Teil des Stromschienenstücks 2 in diese Vertiefung
eintaucht und das Stromschienenstück 2 ansonsten auch auf der Nase 27 aufliegt.
[0043] Deutlich wird weiterhin, dass im Abstand zu der Ausnehmung 19 benachbart zum Horizontalabschnitt
11 an dem Vertikalabschnitt 10 die Einbuchtung 22 vorgesehen ist. Diese Einbuchtung
22 ist zur Aufnahme des Fingers 21 des Stromschienenstücks 2 angepasst. Auf diese
Weise wird die Lagefixierung der Klemmfeder 3 an dem Stromschienenstück 2 verbessert.
[0044] Figur 3 zeigt eine Seitenansicht des Kontakteinsatzes 1 aus Figur 1 mit einer Schnittlinie
A-A durch den Vertikalabschnitt 10 der Klemmfeder 3.
[0045] Dabei ist zunächst erkennbar, dass die beiden im Abstand zueinander angeordnet und
aufeinander zu gerichteten Gabelzinken 4a, 4b durch den integral hiermit geformten
Verbindungssteg 8 zu einer Gabelsteckkontaktbuchse 5 verbunden werden. Die dem Klemmschenkel
13 zugewandte Schmalseitenkante des Verbindungssteges 8 bildet eine Anlagewand 28,
an der sich der Vertikalabschnitt 10 der Klemmfeder 3 abstützt. Deutlich wird auch,
dass das Stromschienenstück 2 mit dem ersten Gabelzinken 4a und dem sich daran anschließenden
Klemmabschnitt 14 in die Ausnehmung 19 des Vertikalabschnitts 10 eintaucht. Dabei
liegt der Quersteg 20 an der Unterseite des Stromschienenstücks 2 an. Diese Unterseite
liegt der Oberseite des Stromschienenstücks 2 mit dem Klemmabschnitt 14 gegenüber,
welche die Klemmkante 16 zum Anklemmen des elektrischen Leiters aufweist und auf die
welche der Klemmschenkel 13 hin ausgerichtet ist. Deutlich wird, dass der Klemmschenkel
13 mit seiner Klemmzunge 15 im Ruhezustand ohne angeklemmten Leiter auf dieser Oberseite
des Stromschienenstücks 2 im Klemmabschnitt 14 aufliegt.
[0046] Deutlich wird auch, dass der von der zweiten Gabelzunge 14 abragende Finger 21 durch
den Vertikalabschnitt 10 hindurchgeführt ist und mit seinem freien Ende den Vertikalabschnitt
10 umgreift. Damit liegt der Vertikalabschnitt 10 auf der Seite, die der Anlagewand
gegenüberliegt, an dem Finger 21 an. Der Vertikalabschnitt 10 wird auf diese Weise
an der Anlagewand 28 gehalten und ruht auf dem ersten Gabelzinken 4a und dem sich
daran anschließenden Teil des Klemmabschnitts 14 des Stromschienenstücks 2.
[0047] Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch den Klemmeinsatz 1 im Schnitt A-A. Hierbei
wird deutlich, dass sich der Finger 21 durch die Einbuchtung 22 im Vertikalabschnitt
10 hindurch erstreckt.
[0048] Weiterhin ist erkennbar, dass sich das Stromschienenstück 2 im Bereich des ersten
Gabelzinken 4a im Übergang zum Klemmabschnitt 14 in die Ausnehmung 19 des Vertikalabschnitts
10 eintaucht, sodass der Vertikalabschnitt 10 mit seiner oberen Randkante 25 der Ausnehmung
19 auf dem Stromschienenstück 2 aufliegt und die gegenüberliegende Querkante 20 das
Stromschienenstück 2 untergreift.
[0049] Die Ansicht in Figur 4 ist von der Gabelsteckkontaktbuchse 5 aus in Richtung Federbogen
12 gesehen dargestellt, was durch die Schnittlinie A-A in Figur 3 erkennbar ist.
[0050] Figur 5 zeigt eine Rückansicht auf den Vertikalabschnitt 10 der Klemmfeder 3 aus
Figur 2. Dabei wird nochmals deutlicher, dass die Einbuchtung 19 des Vertikalabschnitts
10 ein eintauchen des Stromschienenstücks 2 ermöglicht, sodass der Anlageschenkel
9 mit seiner die Ausnehmung 19 begrenzenden oberen Randkante 25 zur Auflage auf dem
Stromschienenstück 2 gelangen kann und dabei der die Ausnehmung 19 begrenzende Quersteg
20 das Stromschienenstück 2 untergreift. Deutlich wird, dass die Klemmfeder 3 dazu
vorgesehen ist, seitlich auf das Stromschienenstück 2 aufgeschoben bzw. montiert zu
werden.
[0051] Figur 6 zeigt eine Seitenansicht einer Leiteranschlussklemme 29, die aus einem vorher
beschriebenen Klemmeinsatz 3 gebildet ist, welche in ein Isolierstoffgehäuse 30 eingebaut
ist. Das Isolierstoffgehäuse 30 hat zudem ein Betätigungselement 31, das in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel als schwenkbar gelagerter Betätigungshebel ausgebildet ist. Der
Betätigungshebel hat einen sich oberhalb des Horizontalabschnitts 11 der Klemmfeder
3 erstreckenden Betätigungsarm 32, der in einen seitlich an der Klemmfeder 3 vorbeigeführten
Lagerabschnitt 33 übergeht. Der Lagerabschnitt 33 hat eine Betätigungskontur 34, die
zur Beaufschlagung der seitlich vorstehenden Betätigungslasche 17 an dem Klemmschenkel
13 ausgebildet ist. Bei einem Hochschwenken des Betätigungshebels, wie dies mit dem
Betätigungsarm 32' in Figur 6 skizziert ist, wird der Klemmschenkel 13 von dem Klemmabschnitt
14 des Stromschienenstücks 2 weg verlagert, um auf diese Weise die Klemmstelle zwischen
Klemmschenkel 13 und Klemmabschnitt 14 zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zu
öffnen.
[0052] Deutlich wird, dass das Isolierstoffgehäuse 30 an der Seite, die der Gabelstecckontaktbuchse
5 gegenüberliegt, eine Leitereinführungsöffnung 35 zum Einführen eines elektrischen
Leiters 36 hat. Dieser elektrische Leiter 36 wird dann mit seinem abisolierten Ende
zwischen der Klemmzunge 15 des Klemmschenkels und dem Klemmabschnitt 14 des Stromschienenstücks
2 elektrisch leitend angeklemmt. Deutlich wird, dass im heruntergeklappten Zustand
des Betätigungshebels 31 dieser auf dem Horizontalabschnitt 11 aufliegt, um so die
Federkennlinie der Klemmfeder 3 zu versteifen.
[0053] An der Seitenwand des Isolierstoffgehäuses 30 sind Rastkonturen z.B. in Form von
Rastöffnungen 37 und Rastzapfen vorgesehen, mit denen mehrere Leiteranschlussklemmen
19 nebeneinander zu einer Klemmenanordnung zusammengefasst werden können.
[0054] Benachbart zu der Gabelsteckkontaktbuchse 5 ragt von dem Isolierstoffgehäuse 30 ein
Zapfen 38 ab, der zur Führung, Verrastung und/oder Kodierung genutzt werden kann.
[0055] In dem Isolierstoffgehäuse 30 ist zudem an der Seite, die der Leitereinführungsöffnung
35 gegenüberliegt, ein Kontaktstift- Einführungskanal vorhanden, um einen Kontaktstift
zu der Klemmstelle zwischen den Gabelzinken 4a, 4b zu führen.
[0056] Es ist gut erkennbar, dass der Vertikalabschnitt 10 an der Anlagewand 28 anliegt,
die durch die Seitenkante des Verbindungssteges 8 zwischen den Gabelzinken 4a, 4b
bereitgestellt wird.
[0057] Figur 7 lässt eine Draufsicht auf eine zwei-polige Leiteranschlussklemme 29 erkennen.
Dabei sind zwei Isolierstoffgehäuse 30 mit darin eingebauten Klemmeinsätzen 1 nebeneinander
angeordnet und miteinander verrastet. In dem geöffneten Zustand, der mit der oberen
Leiteranschlussklemme skizziert ist, bedeckt der Betätigungsarm 32 des Betätigungshebels
31 den Horizontalabschnitt 11 der Klemmfeder nicht. Diese kann dann nach oben hin
flexibel ausweichen, sodass die Federkraft beim Öffnen weiter reduziert wird.
[0058] Deutlich wird auch, dass ein Zapfen 38 beispielhaft nur an einer Leiteranschlussklemme
der zwei-poligen Leiteranschlussklemme 29 vorhanden ist. Damit kann eine Kodierung
erreicht werden.
[0059] Figur 8 lässt eine Querschnittsansicht einer Abwandlung des Kontakteinsatzes 1 erkennen.
Dabei ist an dem Vertikalabschnitt 10 eine Ausnehmung 19 eingebracht, die durch eine
obere Randkante 25 und von dieser Randkante 25 abragende Seitenstege 26a, 26b begrenzt
ist. Das Stromschienenstück 2 ist im Bereich des ersten Gabelzinkens 4a im Übergang
zum Halteabschnitt 14 in dieser Ausnehmung 19 aufgenommen, indem sie von unten in
Richtung obere Randkante 25 in die Ausnehmung 19 eintaucht. Diese beiden einander
gegenüberliegenden Seitenstege 26a, 26b grenzen dann an die Seitenkanten des Stromschienenstücks
2 an oder greifen in seitlich an dem Stromschienenstück 2 angeordnete Ausnehmungen
ein. Deutlich wird dabei, dass diese Ausführung der Klemmfeder 3 für eine Montage
von oben auf das Stromschienenstück 2 vorgesehen ist..
[0060] Erkennbar ist, dass das Stromschienenstück 2 in die Ausnehmung 19 eintauchenden Bereich
wellenförmig durch Sicken 39 und Erhebungen 40 ausgebildet ist. Damit wird die Gefahr
der Verformung des Stromschienenstücks 2 durch die Auflagerung des Vertikalabschnitts
10 an dem Stromschienenstück 2 reduziert. Der durch die seitlichen Ausnehmungen geschwächte
Querschnitt des Stromschienenstücks 2 wird durch wellenförmige Sicken 39 und Erhöhungen
40 verstärkt, um die durch die Klemmfeder 3 eingebrachten Kräfte aufnehmen zu können.
[0061] Figur 9 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer aus Klemmfeder 3 und Stromschienenstück
2 gebildeten weiteren Ausführungsform der Leiteranschlussklemme 1. Für den grundsätzlichen
Aufbau des Stromschienenstücks 2 und der Klemmfeder 3 kann im Wesentlichen auf die
vorhergehenden Ausführungen verwiesen werden.
[0062] Erkennbar ist, dass nunmehr von dem Verbindungssteg 8 eine Lasche 42 auf der Seite,
die der Klemmzunge 15 der Klemmfeder 3 zugewandt ist, abragt. Zudem ist im Übergang
zwischen dem unteren Gabelzinken 4a und dem Klemmabschnitt 14 eine seitliche Ausnehmung
43 vorhanden.
[0063] Von dem Vertikalabschnitt 10 der Klemmfeder 3 ragt gegenüberliegend zu dem Horizontalabschnitt
11 ein Anlageabschnitt 44 ab. Dieser Anlageabschnitt 44 geht mit einem Seitensteg
45 in den Vertikalabschnitt 10 über. In diesem Übergangsbereich neben dem Seitensteg
45 ist die Ausnehmung 19 mit seinen das Stromschienenstück 2 im eingebauten Zustand
umgreifenden Randkanten vorhanden.
[0064] Erkennbar ist weiterhin, dass das freie Ende des von dem Vertikalabschnitt umgebogenen
Anlageabschnittes 44 nochmals schräg von dem Klemmschenkel 13 weg abgebogen ist. Zudem
ist auf der Seite der Einlaufschräge 18 des Klemmabschnittes 14, die dem Klemmschenkel
13 abgewandt ist, eine muldenartige Vertiefung 46 eingebracht. Die Einlaufschräge
18 ist zudem im vorderen Endbereich schmaler, als der sich daran anschließende Bereich
des Klemmabschnittes 14. Dabei sind seitlich neben der Einlaufschräge jeweils zungenartige
Abschnitte 47 vorhanden.
[0065] Figur 10 lässt eine perspektivische Rückseitenansicht der Leiteranschlussklemme 1
aus Figur 9 erkennen. Hierbei wird nochmals deutlich, dass der Klemmabschnitt 14 am
freien Ende mit einer Einlaufschräge 18 im zentralen Bereich ausläuft. Beidseits dieser
Einlaufschräge 18 sind die zungenartigen Abschnitte 47 vorhanden, welche eine geringer
Länge, als die Einlaufschräge 18 haben und sich in einem etwas anderem Winkel als
die Einlaufschräge 18 erstrecken. Die Oberseiten der zungenartigen Abschnitte 47 sind
zudem, anders als die Einlaufschräge 18, gewölbt.
[0066] Deutlich wird weiterhin, dass die seitliche Ausnehmung 43 so positioniert ist, dass
sie aus Richtung der Gabelzinken 4a, 4b gesehen der Lasche 42 vorgelagert ist. Der
seitlich in das Stromschienenstück 2 eingeschobene Vertikalabschnitt 10 liegt somit
mit seiner dem Klemmschenkel 13 zugewandten Seite an der Lasche 42 und mit seiner
dem Klemmschenkel 13 abgewandten Seite an der durch die Randkante des oberen Gabelzinkens
4b und durch die seitliche Ausnehmung 43 gebildete Anlagewand 28 an dem Stromschienenstück
2 an.
[0067] Figur 11 lässt eine perspektivische Ansicht der Leiteranschlussklemme 1 nach Figur
9 von der gegenüberliegenden Seite erkennen. Dabei wird der Verbindungsabschnitt 8
deutlich, welcher die Gabelzinken 4a, 4b miteinander verbindet. Erkennbar ist weiterhin,
dass von dem Verbindungsabschnitt 8 eine einstückig hiermit ausgeformte Lasche 42
abragt.
[0068] Erkennbar ist weiterhin, dass an der Unterseite der Einlaufschräge 18 eine muldenartige
Ausnehmung 46 eingebracht ist.
[0069] Weiterhin ist erkennbar, dass die Klemmfeder 3 seitlich auf das Stromschienenstück
2 aufgeschoben werden kann. Dabei ist der Seitensteg 45 auf der Seite angeordnet,
die dem Verbindungssteg 8 gegenüberliegt. Der Vertikalabschnitt 10 wird dabei in einen
Zwischenraum zwischen der Lasche 42 und der durch die Randkante gebildeten Anlagewand
28 eingeschoben.
[0070] Dies ist in Figur 12 gut erkennbar, welche die Leiteranschlussklemme 1 im nunmehr
zusammengebauten Zustand zeigt. Deutlich wird, der Seitensteg 45 nunmehr in die seitliche
Ausnehmung 43 des Klemmabschnittes 14 eintaucht. Der Vertikalabschnitt 10 liegt dabei
an der Lasche 42 an. Die Lasche 42 hat dabei eine solche Fläche, dass sie den Vertikalabschnitt
10 wesentlich abdeckt und einen Leiteranschlag für einen in Leitereinsteckrichtung
L eingesteckten elektrischen Leiter bildet.
[0071] Erkennbar ist weiterhin, dass der von dem Vertikalabschnitt 10 abgebogene Anlageabschnitt
44 des Anlageschenkels 9 auf der Seite des Klemmabschnittes 14, die dem Klemmschenkel
13 gegenüberliegt, an dem Klemmabschnitt 14 anliegt. Der Anlageabschnitt 44 erstreckt
sich dabei bis zur Einlaufschräge 18 hin, sodass zwischen der muldenförmigen Ausnehmung
46 und dem freien Ende des Anlageabschnittes 44 ein Freiraum zur Aufnahme eines Prüfstiftes
vorhanden ist. Dort ist der Anlageabschnitt 44 somit von dem Klemmabschnitt 14 beabstandet.
[0072] Weiterhin wird seitlich neben dem Einführungsabschnitt 18 zwischen den verkürzten
Fingern 47 und dem schräg davon beabstandeten Anlageabschnitt 44 ein Zwischenraum
bereitgestellt, der ebenfalls als Prüfbereich zur Aufnahme eines Prüfstiftes genutzt
werden kann, um das an der Leiteranschlussklemme 1 anliegende Spannungspotential oder
dort anliegende Signale zu messen.
[0073] Hierzu ist dann in einem nicht dargestellten Isolierstoffgehäuse unterhalb der Leitereinführungsöffnung
eine Prüföffnung vorhanden.
[0074] Figur 13 lässt eine perspektivische Rückseitenansicht der Leiteranschlussklemme 1
aus Figur 12 erkennen. Hier ist nochmals deutlich, dass der Vertikalabschnitt 10 mit
seinem Seitensteg 45 in die seitliche Ausnehmung 43 des Stromschienenstücks 2 eintaucht.
Deutlich wird dabei, dass der Vertikalabschnitt 10 zwischen der Anlagewand 28 an der
dem Klemmschenkel 15 zugewandten Randkante des oberen Gabelzinkens 4b auf einer Seite
und der Lasche 42 auf der gegenüberliegenden Seite anliegt und im unteren Bereich
mit einer Randkante 25 auf dem Klemmabschnitt 14 aufliegt. Die Randkante 25 begrenzt
dabei die Ausnehmung 19.
1. Leiteranschlussklemme (29) mit einem Stromschienenstück (2) und einer Klemmfeder (3),
die einen zum Stromschienenstück (2) hin ausgerichteten Klemmschenkel (13) zur Bildung
einer Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (36) zwischen Klemmschenkel
(13) und Stromschienenstück (2), einen sich an den Klemmschenkel (13) anschließenden
Federbogen (12) und einen Anlageschenkel (9) hat, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anlageschenkel (9) mit einem Vertikalabschnitt (10) quer zum Stromschienenstück
(2) erstreckt, wobei der Vertikalabschnitt (10) des Anlageschenkels (9) eine Ausnehmung
(19) mit das Stromschienenstück (2) umgreifenden Randkanten hat, und wobei von dem
Vertikalabschnitt (10) ein sich in Haupterstreckungsrichtung des Stromschienenstücks
(2) erstreckender Horizontalabschnitt (11) des Anlageschenkels (9) abgebogen ist,
wobei der Horizontalabschnitt (11) im Abstand zum Stromschienenstück (2) angeordnet
ist und in den Federbogen (12) übergeht, und dass das Stromschienenstück (2) eine
Anlagewand (28) hat, die angrenzend an einer Wandfläche des Vertikalabschnitts (10)
des Anlageschenkels (9), die an der dem Klemmschenkel (13) abgewandten Seite des Vertikalabschnitts
(10) liegt, angeordnet ist und wobei die Anlagewand (28) zum Abstützen des Vertikalabschnitts
(10) des Anlageschenkels (9) mit der dem Klemmschenkel (13) abgewandten Wandfläche
ausgebildet ist.
2. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausnehmung des Vertikalabschnitts (10) des Anlageschenkels (9) ein Quersteg
(20) ausgebildet ist, der das Stromschienenstück (2) untergreift, wobei das Stromschienenstück
(2) in die Ausnehmung (19) eingesetzt ist und die dem Quersteg (20) gegenüberliegende
Randkante (25) des Vertikalabschnitts (10), welche die Ausnehmung (19) begrenzt, an
dem Stromschienenstück (2) aufgelagert ist.
3. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabschnitt (10) des Anlageschenkels (9) im Abstand von der Ausnehmung
(19) eine Einbuchtung (22) hat und von der Anlagewand (28) ein in die Einbuchtung
(22) eintauchender Finger (21) abragt.
4. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Finger (21) den Vertikalabschnitt (10) des Anlageschenkels (9) umgreift und mit
seinem Ende an der Seite des Vertikalabschnitts (10) anliegt, die der Anlagefläche
des Vertikalabschnitts (10) an der Anlagewand (28) gegenüberliegt.
5. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (9) einen sich an den Vertikalabschnitt (10) anschließenden und
von dem Vertikalabschnitt (10) umgebogenen Anlageabschnitt (44) hat, der an der dem
Klemmschenkel (13) abgewandten Seite des Klemmabschnitts (14) des Stromschienenstücks
(2) an dem Klemmabschnitt (14) anliegt und in einem Prüfbereich von dem Klemmabschnitt
(14) beabstandet ist.
6. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalabschnitt (11) kein Auflager an dem Stromschienenstück (2) hat.
7. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmschenkel (13) einen als seitlich vorstehende Betätigungslasche ausgeführten
Betätigungsabschnitt (17) hat.
8. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranschlussklemme (29) ein Isolierstoffgehäuse (30) mit einem aus Stromschienenstück
(2) und Klemmfeder (3) gebildeten Klemmeinsatz (1) hat.
9. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungselement (31) schwenkbar oder verschiebbar in dem Isolierstoffgehäuse
(30) gelagert ist, wobei das Betätigungselement (31) zur Beaufschlagung eines Betätigungsabschnitts
(17) des Klemmschenkels (13) bei Verschwenken oder Verschieben des Betätigungselementes
(31) ausgebildet ist.
10. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) zwei Gabelzinken (4a, 4b) hat, die im Abstand voneinander
angeordnet und zur Bildung einer Gabelsteckkontaktbuchse (5) aufeinander zuweisend
ausgerichtet sind, und dass die Anlagewand (28) durch eine Seitenkante eines die beiden
Gabelzinken (4a, 4b) miteinander verbindenden Verbindungsstegs (8) gebildet ist.
11. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Verbindungssteg (8) eine Lasche (42) abragt, die an dem Vertikalabschnitt
(10) anliegt und dem Klemmschenkel (13) zugewandt ist.
12. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) in seinem Bereich, an dem der Vertikalabschnitt (10) des
Anlageschenkels (9) aufgelagert ist, ein wellenförmig mit Sicken (39) und Erhebungen
(40) ausgeführtes Querschnittsprofil hat.
13. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Vertikalabschnitt (10) des Anlageschenkels (9) ein sich in Haupterstreckungsrichtung
des Stromschienenstücks (2) erstreckender Horizontalabschnitt (11) des Anlageschenkels
(9) abgebogen ist, der im Abstand zu dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist und
in den Federbogen (12) übergeht, wobei sich von dem Horizontalabschnitt (11) ein sich
zu dem Stromschienenstück (2) hin erstreckender Halteabschnitt abragt, der an dem
Stromschienenstück (2) gelagert ist.
14. Leiteranschlussklemme (29) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagewand (28) durch eine dem Vertikalabschnitt (10) zugewandte Randkante des
Stromschienenstücks (2) gebildet ist.
15. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagewand (28) durch eine dem Vertikalabschnitt (10) zugewandte Randkante eines
Verbindungssteges (8), der Gabelzinken (4a, 4b) des Stromschienenstücks (2) miteinander
verbindet, und/oder durch eine Randkante eines Gabelzinkens (4b), die an der dem Klemmende
des Gabelzinkens (4b) gegenüberliegenden Ende des Gabelzinkens (4b) liegt, gebildet
ist.
16. Leiteranschlussklemme (29) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabschnitt (10) mindestens einen Seitensteg (26, 26a, 26b) aufweist, der
in eine zugeordnete seitliche Ausnehmung des Stromschienenstücks (2) eintaucht
1. Conductor connection terminal (29) comprising a busbar piece (2) and a clamping spring
(3) which has a clamping limb (13), which is oriented towards the busbar piece (2),
for forming a clamping point for clamping an electrical conductor (36) between the
clamping limb (13) and the busbar piece (2), has a spring bow (12) which adjoins the
clamping limb (13), and has a bearing limb (9), characterized in that the bearing limb (9), by way of a vertical section (10), extends transversely in
relation to the busbar piece (2), wherein the vertical section (10) of the bearing
limb (9) has a recess (19) with boundary edges which engage around the busbar piece
(2), and wherein a horizontal section (11) of the bearing limb (9), which horizontal
section extends in the direction of main extent of the busbar piece (2), is bent away
from the vertical section (10), wherein the horizontal section (11) is arranged at
a distance from the busbar piece (2) and merges with the spring bow (12), and in that the busbar piece (2) has a bearing wall (28) which is arranged adjacent to a wall
surface of the vertical section (10) of the bearing limb (9), which wall surface is
situated on that side of the vertical section (10) which is averted from the clamping
limb (13), and wherein the bearing wall (28) is designed to support the vertical section
(10) of the bearing limb (9) by way of that wall surface which is averted from the
clamping limb (13).
2. Conductor connection terminal (29) according to Claim 1, characterized in that a transverse web (20) is formed at the recess of the vertical section (10) of the
bearing limb (9), which transverse web engages beneath the busbar piece (2), wherein
the busbar piece (2) is inserted into the recess (19), and the boundary edge (25)
of the vertical section (10), which boundary edge is situated opposite the transverse
web (20) and delimits the recess (19), is supported on the busbar piece (2).
3. Conductor connection terminal (29) according to Claim 1 or 2, characterized in that the vertical section (10) of the bearing limb (9) has a indentation (22) at a distance
from the recess (19), and a finger (21) which enters the indentation (22) projects
from the bearing wall (28).
4. Conductor connection terminal (29) according to Claim 3, characterized in that the finger (21) engages around the vertical section (10) of the bearing limb (9)
and, by way of its end, bears against the side of the vertical section (10), which
side is situated opposite the bearing surface of the vertical section (10) on the
bearing wall (28).
5. Conductor connection terminal (29) according to Claim 1, characterized in that the bearing limb (9) has a bearing section (44) which adjoins the vertical section
(10) and is bent over from the vertical section (10), which bearing section bears
against the clamping section (14) on that side of the clamping section (14) of the
busbar piece (2) that is averted from the clamping limb (13) and which bearing section
is spaced apart from the clamping section (14) in a test region.
6. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the horizontal section (11) does not have a support on the busbar piece (2).
7. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping limb (13) has an operating section (17) which is embodied as a laterally
protruding operating lug.
8. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the conductor connection terminal (29) has an insulating material housing (30) comprising
a clamping insert (1) which is formed from the busbar piece (2) and the clamping spring
(3).
9. Conductor connection terminal (29) according to Claim 8, characterized in that an operating element (31) is mounted in a pivotable manner or in a displaceable manner
in the insulating material housing (30), wherein the operating element (31) is designed
to act on an operating section (17) of the clamping limb (13) when the operating element
(31) is pivoted or displaced.
10. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the busbar piece (2) has two fork tines (4a, 4b) which are arranged at a distance
from one another and are oriented in a manner facing one another so as to form a fork-type
plug-in contact socket (5), and in that the bearing wall (28) is formed by a side edge of a connecting web (8) which connects
the two fork tines (4a, 4b) to one another.
11. Conductor connection terminal (29) according to Claim 10, characterized in that a lug (42) projects away from the connecting web (8), which lug bears against the
vertical section (10) and faces the clamping limb (13).
12. Conductor connection terminal (29) according to Claim 1, characterized in that the busbar piece (2), in its region on which the vertical section (10) of the bearing
limb (9) is supported, has a cross-sectional profile which is embodied in a wave-like
manner with grooves (39) and raised portions (40).
13. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that a horizontal section (11) of the bearing limb (9), which horizontal section extends
in the direction of main extent of the busbar piece (2), is bent away from the vertical
section (10) of the bearing limb (9), which horizontal section is arranged at a distance
from the busbar piece (2) and merges with the spring bow (12), wherein a holding section
which extends towards the busbar piece (2) and is mounted on the busbar piece (2)
projects away from the horizontal section (11).
14. Conductor connection terminal (29) according to one of the preceding claims, characterized in that the bearing wall (28) is formed by a boundary edge of the busbar piece (2), which
boundary edge faces the vertical section (10).
15. Conductor connection terminal (29) according to Claim 14, characterized in that the bearing wall (28) is formed by a boundary edge of a connecting web (8), which
boundary edge faces the vertical section (10) and which connecting web connects fork
tines (4a, 4b) of the busbar piece (2) to one another, and/or by a boundary edge of
a fork tine (4b), which boundary edge is situated at that end of the fork tine (4b)
which is situated opposite the clamping end of the fork tine (4b).
16. Conductor connection terminal (29) according to Claim 12, characterized in that the vertical section (10) has at least one side web (26, 26a, 26b) which enters an
associated lateral recess of the busbar piece (2).
1. Borne de raccordement de conducteur (29), comprenant une pièce de barre-bus (2) et
un ressort de serrage (3), qui comporte une branche de serrage (13) dirigée vers la
pièce de barre-bus (2) pour former un point de serrage servant à serrer un conducteur
électrique (36) entre la branche de serrage (13) et la pièce de barre-bus (2), un
arc élastique (12) qui se rattache à la branche de serrage (13) et une branche d'appui
(9), caractérisée en ce que la branche d'appui (9) s'étend avec une portion verticale (10) transversalement par
rapport à la pièce de barre-bus (2), la portion verticale (10) de la branche d'appui
(9) comprenant une cavité (19) pourvue d'arêtes de bordure qui entourent la pièce
de barre-bus (2), une portion horizontale (11) de la branche d'appui (9) qui s'étend
dans la direction d'extension principale de la pièce de barre-bus (2) étant coudée
depuis la portion verticale (10), la portion horizontale (11) étant disposée espacée
de la pièce de barre-bus (2) et se transformant en l'arc élastique (12), et en ce que la pièce de barre-bus (2) comporte une paroi d'appui (28), qui est disposée adjacente
à une surface de paroi de la portion verticale (10) de la branche d'appui (9), qui
repose contre le côté de la portion verticale (10) qui est à l'opposé de la branche
de serrage (13), et la paroi d'appui (28) est configurée pour soutenir la portion
verticale (10) de la branche d'appui (9) avec la surface de paroi à l'opposé de la
branche de serrage (13).
2. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans la cavité de la portion verticale (10) de la branche d'appui (9) est formée
une traverse (20) qui entoure la pièce de barre-bus (2), laquelle vient en prise par
le dessous avec la pièce de barre-bus (2), la pièce de barre-bus (2) étant engagée
dans la cavité (19) et l'arête de bordure (25) de la portion verticale (10) à l'opposé
de la traverse (20), laquelle délimite la cavité (19), étant déposée sur la pièce
de barre-bus (2).
3. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la portion verticale (10) de la branche d'appui (9) comporte une encoche (22) espacée
de la cavité (19) et une languette (21) qui pénètre dans l'encoche (22) fait saillie
depuis la paroi d'appui (28).
4. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la languette (21) entoure la portion verticale (10) de la branche d'appui (9) et
repose avec son extrémité contre le côté de la portion verticale (10) qui est à l'opposé
de la surface d'appui de la portion verticale (10) contre la paroi d'appui (28).
5. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la branche d'appui (9) comporte une portion d'appui (44) qui se rattache à la portion
verticale (10) et qui est repliée de la portion verticale (10), laquelle repose contre
la portion de serrage (14) au niveau du côté de la portion de serrage (14) de la pièce
de barre-bus (2) à l'opposé de la branche de serrage (13) et est espacée de la portion
de serrage (14) dans une zone de contrôle.
6. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la portion horizontale (11) ne possède aucun support sur la pièce de barre-bus (2).
7. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la branche de serrage (13) comporte une portion d'actionnement (17) réalisée sous
la forme d'une patte d'actionnement qui dépasse latéralement.
8. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la borne de raccordement de conducteur (29) comporte un boîtier en matériau isolant
(30) pourvu d'un insert de borne (1) formé par la pièce de barre-bus (2) et le ressort
de serrage (3).
9. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (31) est monté pivotant ou coulissant dans le boîtier en
matériau isolant (30), l'élément d'actionnement (31) étant configuré pour solliciter
une portion d'actionnement (17) de la branche de serrage (13) lors du pivotement ou
du coulissement de l'élément d'actionnement (31).
10. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la pièce de barre-bus (2) comporte deux dents de fourche (4a, 4b), qui sont disposées
espacées l'une de l'autre et sont orientées pointant l'une vers l'autre en vue de
former une douille de contact par enfichage à fourche (5), et en ce que la paroi d'appui (28) est formée par une arête latérale d'une barrette de liaison
(8) qui relie entre elles les deux dents de fourche (4a, 4b).
11. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une patte (42) fait saillie depuis la barrette de liaison (8), laquelle repose contre
la portion verticale (10) et fait face à la branche de serrage (13).
12. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce de barre-bus (2) possède, dans sa zone dans laquelle est déposée la portion
verticale (10) de la branche d'appui (9), un profil de section transversale réalisé
de forme ondulée avec des moulures (39) et des bossages (40).
13. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une portion horizontale (11) de la branche d'appui (9), qui s'étend dans la direction
d'extension principale de la pièce de barre-bus (2) est coudée depuis la portion verticale
(10) de la branche d'appui (9), laquelle est disposée espacée de la pièce de barre-bus
(2) et se transforme en l'arc élastique (12), une portion de maintien qui s'étend
vers la pièce de barre-bus (2) faisant saillie de la portion horizontale (11), laquelle
est supportée contre la pièce de barre-bus (2).
14. Borne de raccordement de conducteur (29) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la paroi d'appui (28) est formée par une arête de bordure de la pièce de barre-bus
(2) qui fait face à la portion verticale (10).
15. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 14, caractérisée en ce que la paroi d'appui (28) relie entre elles les dents de fourche (4a, 4b) de la pièce
de barre-bus (2) par une arête de bordure d'une barrette de liaison (8) qui fait face
à la portion verticale (10), et/ou est formée par une arête de bordure d'une dent
de fourche (4b) qui se trouve à l'extrémité de la dent de fourche (4b) à l'opposé
de l'extrémité de serrage de la dent de fourche (4b).
16. Borne de raccordement de conducteur (29) selon la revendication 12, caractérisée en ce que la portion verticale (10) possède au moins une nervure latérale (26, 26a, 26b) qui
pénètre dans une cavité latérale associée de la pièce de barre-bus (2).