[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tasche, bei welcher die Trageelemente variabel
angeordnet sind, sodass die Tasche als Rucksack, Handtasche oder Umhängetasche verwendet
werden kann.
[0002] Im Stand der Technik sind Taschen bekannt, die das Tragen der Taschen in zumeist
zwei Tragevarianten ermöglichen, nämlich als Handtasche oder Umhängetasche, wobei
die Haltemöglichkeiten durch einen Wechsel von kurzen auf lange Riemen oder umgekehrt
geändert werden. Die Änderung erfolgt zumeist durch Lösen von Simplexhaken oder Karabiner
und somit der gesamten Tragevorrichtung.
[0003] Des Weiteren sind meist nur zwei Möglichkeiten der Trageart vorgesehen, beispielsweise
als Handtasche oder Umhängetasche. Hierbei hängen die Riemen bei Nichtbenutzung herunter
oder werden um die Taschen gebunden, sodass diese sich nur mit Mühe Öffnen lassen.
[0004] Taschen, die zusätzlich zur Umhängetasche eine Trageart als Rucksack ermöglichen,
weisen komplett abnehmbare Riemen auf, die an unterschiedlichen Stellen der Tasche
angeordnet werden können. Der Nachteil solcher losen Riemen, ist, dass diese verlorengehen
können, sowie Riemen unterschiedlicher Länge mitgeführt werden müssen, um die verschiedenen
Tragevarianten zu ermöglichen. Weiterhin sind die Befestigungsmöglichkeiten zumeist
vielfältig, sodass für den Benutzer nicht direkt hervorgeht, wo dieser die Riemen
befestigen muss, um zu einer bestimmten Tragemöglichkeit zu gelangen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Tasche zur Verfügung zu
stellen, welche durch ihre Konstruktion sich einfach in eine Hand-, Umhängetasche
oder einen Rucksack umwandeln lässt. Des Weiteren bietet die Tasche eine Möglichkeit
die unbenutzten Riemen an der Tasche zu befestigen, ohne dass diese herunterhängen
und/oder die Taschenöffnung behindern. Darüber hinaus ist eine weitere Aufgabe eine
Tasche mit variablen Tragemöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, die keine zusätzlichen
Riemen benötigt, die separat mitbefördert werden müssen, wodurch ein Verlust der Zusatzriemen
vermieden wird.
[0006] Die Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Tasche gelöst, welche mittels variabler
Tragevorrichtungen unterschiedliche Arten des Tragens erlaubt.
[0007] Die Erfindung wird durch die Ansprüche gekennzeichnet und durch die Beschreibung,
die Ausführungsformen und die Zeichnungen näher beschrieben.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Die Erfindung betrifft eine Tasche mit variabler Tragweise, wobei die Tasche
- a) zwei Trageelemente;
- b) mindestens einem Führungselement;
- c) mindestens einem Befestigungselement; und
- d) Halteelemente
umfasst, wobei ein Ende eines jeden Trageelements mit der Tasche fest verbunden ist
und wobei ferner das eine erste Trageelement ein Halteelement aufweist, dass mit einem
Halteelement an der Taschenunterseite 1 zusammenwirkt und das eine zweite Trageelement
lösbar halten kann.
[0009] In einer Ausführungsform weist das eine zweite Trageelement ein Loch in der Nähe
seines freien Endes auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Loch 1 bis 20
cm, besonders bevorzugt 6 bis 15 cm vom freien Ende des Trageelements entfernt.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform wirkt ein Halteelement des ersten Trageelements
durch das Loch mit dem komplementären Halteelement an der Taschenunterseite. Die Halteelemente
können Reißverschlüsse, Knöpfe, Druckknöpfe, Magnetknöpfe, Knopfnieten, Klettverschlüsse
und/oder Haken sein. Vorzugsweise handelt es sich bei den Halteelementen um Druckknöpfe,
Magnetknöpfe, Knopfnieten und/oder Klettverschlüsse.
[0011] In einer Ausführungsform ist das mindestens eine Führungselement seitlich an der
Tasche angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Führungselement fest
an der Tasche angebracht.
[0012] Die erfindungsgemäße Tasche weist eine Öffnung an der Oberseite auf, wobei die Öffnung
in einer Ausführungsform durch Verschlusselemente und/oder mindestens eine Klappe
verschließbar ist.
[0013] In einer Ausführungsform ist an mindestens einem Trageelemente der Tasche mindestens
eine Schlaufe angeordnet.
[0014] Die Tasche, die Trageelemente , das mindestens eine Führungselement und/oder das
mindestens eine Befestigungselement bestehen bei der erfindungsgemäßen Tasche aus
Leder, Lederimitaten, Stoff, Wolle, Kunststoff oder einer Kombination.
[0015] In einer Ausführungsform ist zusätzlich mindestens eine Innentasche vorgesehen. Diese
bestehet vorzugsweise aus Leder, Lederimitaten, Stoff, Wolle, Kunststoff und oder
einer Kombination hieraus. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht
die Innentasche aus recyceltem Material.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0016]
- Fig. 1
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform in geöffneter Ansicht;
- Fig. 2
- Schematische Darstellung der bevorzugten Befestigungsform der Riemen
- Fig. 3
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform des Rucksacks - Vorderansicht
- Fig. 4
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform des Rucksacks - Rückansicht
- Fig. 5
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform der Handtasche - Seitenansicht
- Fig. 6
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform der Handtasche - Ansicht
von Unten
- Fig. 7
- Schematische Darstellung der bevorzugten Ausführungsform der Umhängetasche mit a)
kürzerem und b) längerem Riemen
Bezugszeichenliste
[0017]
- 1
- Tasche; Grundkörper
- 2
- Trageelemente; Riemen
- 3
- Führungselement
- 4
- Befestigungselement; Lasche
- 5
- Halteelemente
- 6
- Öffnung
- 7
- Verschlusselemente
- 8
- Loch
- 9
- Schlaufen
Detaillierte Beschreibung
[0018] Die erfindungsgemäße Tasche 1 weist zwei Trageelemente 2 auf, die durch unterschiedliche
Befestigung an der Tasche 1 eine Änderung der Trageart der Tasche ermöglichen, beispielsweise
die Umwandlung der Tasche als Handtasche in einen Rucksack und umgekehrt.
[0019] Die Umlenkung der Trageelemente 2 ermöglicht eine flexible Handhabung und Tragweise
der Tasche 1. Auf Wunsch, bei Bedarf oder alternativ kann die Handtasche in eine Umhängetasche
oder einen Rucksack umgewandelt werden oder umgekehrt. Bei einer starken Beanspruchung
der Schulter, durch eine zu schwere Umhängetasche, kann diese beispielsweise mit einfachen
Handgriffen in eine Handtasche, eine diagonal tragbare Umhängetasche oder einen Rucksack
umgewandelt werden und die Schulter entlasten.
[0020] Die Tasche 1 bzw. der Taschengrundkörper kann aus jedem beliebigen Material oder
einer Kombination aus Materialien aus dem Stand der Technik gefertigt sein. In einer
bevorzugten Ausführungsform ist die Tasche 1 aus Leder, Lederimitaten, Stoff, Wolle,
und/oder Kunststoff gefertigt. Hierbei kann das Gewebe oder der Stoff, aus dem die
Tasche 1 besteht aus einem Garn gefertigt sein, das komplett oder anteilig aus recycelten
Materialien gefertigt ist. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht
die Tasche 1 aus Leder. Die Tasche 1 kann jede beliebige Form aufweisen, wie beispielsweise
quaderförmig, halbrund, rund, ovalförmig. Die Formgebung ist jedoch nicht beschränkt
auf die vorherigen Ausführungen, sondern kann jede im Stand der Technik bekannte Form
sein. Es können weiterhin zusätzliche Außentaschen vorgesehen sein, die an der Tasche
1 angebracht sind. Diese Außentaschen oder Fächer können jegliche Form und Größe aufweisen
und mit oder ohne zusätzliche Verschlussmöglichkeiten ausgebildet sein. Die Tasche
1 kann auch derart bearbeitet sein, dass sie wasserfest oder wasserdicht ist. Hierfür
kann eine Beschichtung vorgesehen sein, um zu verhindern das Flüssigkeit eindringt.
Die Nähte an der Tasche 1 oder den Fächern können zusätzlich durch Kleben und/oder
Schweißen verstärkt und wasserfest hergerichtet sein.
[0021] In einer Ausführungsform weist die Tasche 1 mindestens eine Innentasche auf, die
mit der äußeren Tasche 1 verbunden ist. Wie auch die Außentasche 1 kann die Innentasche
zusätzliche Fächer umfassen, die zur besseren Organisation der Tasche 1 beitragen
können und/oder zum Schutz der Außentasche vor Verschmutzungen dienen. Die Innentasche
kann aus jedem bekannten Material oder einer Kombination von Materialien gefertigt
sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Innentasche aus Leder, Lederimitaten,
Stoff, Wolle und/oder Kunststoff gefertigt und kann zusätzlich eine Beschichtung aufweisen,
die die Permeabilität von Flüssigkeiten vermindert. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform besteht die Innentasche aus recycelten Material, das wieder aufgearbeitet
wurde. Recycelte Materiale können hierbei Kunststoffe, Baumwolle, Leder und/oder Textilien
aus Naturfasern und/oder Chemiefasern sein. Auch Garne, die ganz oder teilweise aus
recycelten Materialen, wie beispielsweise Meeresplastik hergestellt wurden, können
hierbei Verwendung finden, um ein entsprechendes Gewebe herzustellen, das zur Herstellung
einer Innentasche verwendet werden kann.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Tasche 1 sind zwei Trageelemente 2, auch Riemen genannt,
vorgesehen. Die Zusammenstellung der Riemen 2 zu einem Haltegriff oder einem Schulterriemen
erfolgt durch eine Verbindung der beiden Riemen 2 zueinander oder den Riemen 2 und
der Tasche 1. Jeder Riemen 2 ist hierfür an einer Seite, im oberen Bereich der Tasche
1, fest mit dieser verbunden. Die jeweils andere Seite des Riemens 2 ist frei. Der
eine erste Riemen ist somit auf der gegenüberliegenden Seite des einen zweiten Riemens
angeordnet. Die feste Befestigung des einen Endes eines jeden Trageelements 2 kann
durch eine Naht, eine Fixierung mittels Kleber und/oder Schweißung, oder durch die
Fertigung der Tasche und der Riemen 2 aus einem Stück Material erfolgen.
[0023] Die Trageriemen 2 können aus Leder, Lederimitaten, Stoff, Kunststoff oder einer Kombination
aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
bestehen die Riemen 2 aus dem gleichen Material wie die Tasche 1, vorzugsweise handelt
es sich hierbei um Leder. Die Trageriemen können jedoch auch aus recyceltem Material
gefertigt sein, wie beispielsweise einem Gewebe, das aus recycelten Materialien gefertigt
wurde. Recycelte Materiale können hierbei Kunststoffe, Baumwolle, Leder und/oder Textilien
aus Naturfasern und/oder Chemiefasern sein. Bei den Materialien, die für die Tasche
1 verwendet werden können, können auch Garne Verwendung finden, die ganz oder teilweise
aus Meeresplastik hergestellt wurden.
[0024] Um unerwünschtes Hängen der Riemen 2 zu vermeiden, werden die Riementeile 2, die
beispielsweise für eine Handtasche zu lang wären, durch mindestens ein Führungs- bzw.
Befestigungselement 3, 4 an der Seite der Tasche 1 und/oder an der Unterseite der
Tasche 1 befestigt. Das mindestens eine Führungs- bzw. Befestigungselement 3, 4 kann
hierbei lösbar, teilweise lösbar oder fest an der Tasche 1 angebracht sein. In einer
bevorzugten Ausführungsform, wie sie beispielsweise den Abb. 1, 2, 5 bis 7 zu entnehmen
ist, weist die Tasche 1 zwei Führungs- bzw. Befestigungselemente 3, 4 auf, wobei ein
Riemchen oder Schlaufe 3 an der Seite der Tasche und eine zweite Lasche 4 an der Unterseite
der Tasche angeordnet ist. Die Lasche 4 an der Unterseite ist dabei vorzugsweise an
einer Seite fest und an den anderen Seiten lösbar mit der Tasche 1 verbunden, sodass
die Lasche 4 umgeklappt werden kann. Die Unterseite der Tasche ist hierbei der von
außen sichtbare Bodenbereich der Tasche. Die feste Verbindung der Lasche 4 mit der
Tasche ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform, wie beispielsweise den
Figuren 2 sowie 6 zu entnehmen ist, im Grenzbereich zwischen der Unterseite und der
Hinterseite der Tasche angeordnet. Die Lasche 4 weist vorzugsweise eine Höhe auf,
die der Tiefe des Taschenbodens entspricht, jedoch mindestens der Breite der Trageelemente
2 entspricht. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die Höhe der
Lasche 4 zwischen 0,5 bis 3,0 cm mehr als die Tiefe der Bodenfläche der Tasche, sodass
das Greifen der Lasche 4 und somit das Öffnen der lösbaren Verbindung zwischen Lasche
und Taschenboden erleichtert wird. Die Breite der Lasche 4 kann variieren. Um eine
sichere Befestigung der Trageelemente 2 jedoch zu ermöglichen, beträgt die Breite
vorzugsweise das 1,5 bis 3-fache der Höhe der Lasche 4. Das seitlich der Tasche angebrachte
Führungselement 3 ist vorzugsweise unlösbar mit der Tasche 1 verbunden. Dies hat den
Vorteil, dass ein Ablösen des Führungselements 3 an den zumeist stark beanspruchten
Seitenteilen der Tasche 1 verhindert wird. Das seitliche Führungselement 3 kann aus
dem gleichen Material gefertigt sein wie die Tasche 1, es kann aber auch jedes im
Stand der Technik bekannte Material und jede bekannte Ausführung, wie beispielsweise
eine Kordel und oder Kette, umfassen. Das Führungselement 3 ermöglicht das Durchführen
des Riemens 2 durch diesen und stellt gleichzeitig eine Halterung des Riemens 2 dar.
Das Führungselement 3 im Seitenbereich der Tasche wirkt mit dem Trageelement 2 zusammen,
indem es in der Taschenform die unbenutzte Riemenlänge sichert, sodass diese sich
nicht frei bewegen kann und störend wirkt.
[0025] Zusätzlich oder alternativ kann der Riementeil 2, der durch die veränderte Tragweise
zu lang ist, durch die an ihm angebrachten Halterungen 5 fixiert werden, sodass ein
Herausrutschen aus den Schlaufen vermieden wird. Halterungen 5 können alle im Stand
der Technik vorgesehenen Elemente sein, die es ermöglichen eine lösbare Befestigung
zwischen Riemen 2 und Tasche 1 herzustellen. Diese Elemente 5 umfassen, sind jedoch
nicht beschränkt auf, Reißverschlüsse, Knöpfe, Druckknöpfe, Magnetknöpfe, Knopfnieten,
Klettverschlüsse und/oder Haken. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Halteelemente
5 Druckknöpfe. In einer weiteren Ausführungsform sind Schlaufen 9 vorgesehen, die
die beiden Riemen 2 in Nähe zueinander halten. Dies vermindert das Verrutschen der
beiden Trageelemente 2 zueinander und erlaubt eine unkompliziertere Handhabung der
Riemen 2. Die Halteelemente 5 an den Trageelemente 2 sind vorzugsweise an einer Seite
der Riemen angebracht. Die Seite mit den Halteelementen 5 ist dabei vorzugsweise an
dem einen ersten Riementeil 2, die nach innen gerichtete Seite und an dem zweiten
Trageelement 2, die nach Außen gerichtete Seite. Je nach Verstellungsmöglichkeiten,
können mehrere Halteelemente 5 vorgesehen sein, die mittig über die ganze Länge des
Riemens 2 verteilt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform sind 3 bis 20 Halteelemente
5 pro Trageelement 2 vorgesehen, besonders bevorzugt sind 3 bis 10 Halteelemente 5
vorgesehen.
[0026] Um eine variable Tragefunktion zu erhalten, weist die Tasche 1 Halteelemente 5 im
unteren Bereich der Tasche 1 und beiden Trageelementen 2 auf. Die Halteelemente 5
umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Reißverschlüsse, Knöpfe, Druckknöpfe,
Magnetknöpfe, Knopfnieten, Klettverschlüsse und/oder Haken. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Halteelemente 5 Druckknöpfe, Magnetknöpfe und/oder Klettverschlüsse. Die
Halteelemente 5 sind hierbei vorzugsweise an der Unterseite der Tasche 1 im Bereich
angebracht, der durch die Lasche 4 bedeckt ist. Weitere Halteelemente 5 können auch
an einer oder beiden Taschenseite angeordnet sein, um beispielsweise bei einer starken
Verkürzung der Riemen der Rucksackform, beispielsweise für Kinder, eine Fixierung
der Riemenenden zu erreichen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist
der eine Riemen 2 in der Nähe seines freien Endes ein Loch 8 auf, durch welches das
mindestens eine Halteelemente 5, vorzugsweise ein Druckknopf des zweiten Riemens 2,
hindurch, zu einem auf der Tasche 1 komplementär angeordneten Halteelemente 5, greift.
Durch das Zusammenführen der Halteelemente 5 der Lasche 4 mit den komplementären Halteelementen
5 an der Taschenunterseite, d.h. dem Verschluss der Lasche, werden die beiden Riemen
2 von dieser umgeben und/oder gehalten. Die Befestigung des innenliegenden Trageelements
5 erfolgt indirekt durch einen entsprechender Durchgriff des Halteelements 5 von dem
äußeren gelegenen Trageelement 2 über das innengelegene Trageelement 2 mit Loch 8
zum komplementären Halteelement 5 am Boden der Tasche, wie beispielsweise den Fig.
2 b) bis d) zu entnehmen ist. Das Loch 8 befindet sich mittig an dem einen Trageelement
2. In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich das Loch 8 1 bis 20 cm vom freien
Ende des Riemens 2 entfernt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das
Loch 8 6 bis 15 cm vom freien Ende entfernt. Das Loch 8 ist derart ausgebildet, dass
es das Halteelement 5 aufnehmen kann und das Halteelement 5 durch das Loch 8 mit einem
komplementären Teil des Halteelements 5 agieren kann. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist das Loch 8 einen Durchmesser von 5 mm bis 25 mm auf. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform ist der Durchmesser zwischen 10 mm und 20 mm.
[0027] In einer alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform ist mindestens ein Halteelement
5a an der Unterseite der Tasche angeordnet, dass mit jeweils mindestens einem komplementären
Element 5b des ersten Trageelements 2 zusammenwirkt, welches wiederum durch ein umseitig
angebrachtes Halteelement 5 mit mindestens einem Halteelement 5 des zweiten Trageelements
2 zusammenwirkt und zu einer Fixierung der beiden Trageelement 2 an der Tasche führt.
In einer solchen Ausführungsform kann das eine Trageelement 2 auf der entgegengesetzten
Riemenseite in der gleichen Höhe und Anordnung mindestens ein weiteres Halteelement
5 aufweisen, dass es ermöglicht das zweite Trageelement 2 mit dem ersten Trageelement
2 zu verbinden. Eine solche Fixierung kann ohne das zuvor erwähnte Loch 8 oder zusätzlich
zum Loch zur Fixierung der Riemen 2 beitragen. Die Befestigung ist insbesondere in
den Fällen vorgesehen, in denen die gesamte Länge der Riemen ausgeschöpft wurde oder
die Riemen eine verminderte Länge aufweisen sollen, beispielsweise bei Kindern. In
den beispielhaften Fällen in denen das Loch 8 nicht zur lösbaren Fixierung der Riemen
an der Tasche beitragen kann, erfolgt die Befestigung vorzugsweise durch mindestens
ein Halteelement 5 an der Tasche und jeweils beide Trageelemente 2. In einer besonders
bevorzugten Ausführungsform sorgt eine Lasche 4 zur zusätzlichen Stabilisierung und/oder
Verstärkung der Befestigung. Das mindestens eine Halteelement 5 an der Tasche kann
mittig an der Unterseite dieser angebracht sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind mehrere Halteelement 5 zueinander versetzt an der Unterseite der Tasche angebracht,
sodass eine Befestigung der Trageelemente 2 in jeder Länge des Riemens 2 möglich ist.
[0028] In einer Ausführungsform umfasst die erfindungsgemäße Tasche 1 mindestens eine Öffnung
6, welche es ermöglicht in das Innere der Tasche 1 zu greifen. Die mindestens eine
Öffnung 6 befindet sich vorzugsweise im oberen Bereich der Tasche 1, auf der Oberseite
der Tasche 1. Die Öffnung 6 kann hierbei über die gesamte Länge der Oberseite verlaufen
oder vermindert sein, um einen ungewollten Eingriff zu vermindern. In einer Ausführungsform
kann die Öffnung 6 durch Verschlusselemente 7 und/oder mindestens eine Klappe verschlossen
werden. Die Verschlusselemente 7 umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Reißverschlüsse,
Knöpfe, Druckknöpfe, Magnetknöpfe, Knopfnieten, Klettverschlüsse und/oder Haken. Die
mindestens eine Klappe kann aus dem gleichen Material gefertigt sein, wie die Tasche
selbst oder ein anderes Material aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind
die Klappe und die Tasche aus einem Stück gefertigt, wobei die Klappe die Öffnung
6 zur Tasche überdeckt. Eine Öffnung kann auch oder zusätzlich an der Vorderseite
der Tasche angeordnet sein.
1. Tasche mit variabler Tragweise, wobei die Tasche
e) zwei Trageelemente 2;
f) mindestens einem Führungselement 3;
g) mindestens einem Befestigungselement 4; und
h) Halteelemente 5
umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende eines jeden Trageelements mit der Tasche fest verbunden ist und wobei ferner
das eine erste Trageelement 2 einen ersten Teil eines Halteelements 5 aufweist, dass
mit einem komplementären zweiten Teil des Halteelements 5 an der Taschenunterseite
1 zusammenwirkt und das eine zweite Trageelement 2 lösbar halten kann.
2. Tasche nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Befestigungselement 4 an der Unterseite
der Tasche angeordnet ist, wobei ferner die eine Seite des Befestigungselements fest
und die andere Seite lösbar mit der Tasche 1 verbunden, sodass das Befestigungselement
4 umgeklappbar angeordnet ist.
3. Anspruch nach Anspruch 1 oder 2, wobei das eine zweite Trageelement 2 ein Loch 8 in
der Nähe seines freien Endes aufweist, vorzugsweise wobei das Loch 8 1 bis 20 cm,
besonders bevorzugt 6 bis 15 cm vom freien Ende des Trageelement 2 entfernt ist.
4. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei mindestens ein Halteelement 5 des ersten
Trageelements 2 mit dem mindestens einen Halteelement 5 des zweiten Trageelements
2 oder durch das Loch 8 des zweiten Trageelements 2 mit dem komplementären Halteelement
5 an der Taschenunterseite 1 wirkt.
5. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Halteelemente 5 Reißverschlüsse,
Knöpfe, Druckknöpfe, Magnetknöpfe, Knopfnieten, Klettverschlüsse und/oder Haken sind,
vorzugsweise wobei die Halteelemente 5 Druckknöpfe, Magnetknöpfe, Knopfnieten, Klettverschlüsse
sind.
6. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das mindestens eine Führungselement
3 seitlich an der Tasche angeordnet ist, vorzugsweise wobei das Führungselement 3
fest an der Tasche angebracht ist.
7. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Tasche eine Öffnung 6 an der Oberseite
aufweist, wobei die Öffnung 6 vorzugsweise durch Verschlusselemente 7 und/oder mindestens
eine Klappe verschließbar ist.
8. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei an den Trageelementen 2 Schlaufen 9
angeordnet sind, vorzugsweise wobei die Schlaufen 9 lösbar angebracht sind.
9. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Tasche, die Trageelemente 2, das
mindestens eine Führungselement 3 und/oder das mindestens eine Befestigungselement
4 aus Leder, Lederimitaten, Stoff, Wolle, Kunststoff oder einer Kombination besteht.
10. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Tasche mindestens eine Innentasche
aus Leder, Lederimitaten, Stoff, Wolle, Kunststoff und oder einer Kombination hieraus
besteht, vorzugsweise wobei die Innentasche recycelte Materialien umfasst.