[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung, die ein drehbar gelagertes und
in unterschiedliche Drehstellungen überführbares Betätigungselement aufweist, zum
Bedienen einer Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand.
[0002] Aus
DE 20 2005 008 396 U1 ist eine Zustandsüberwachungseinrichtung für Griffbeschläge für Fenster oder Türen
mit einem drehbaren Handgriff bekannt. Die Zustandsüberwachungseinrichtung weist ein
Getriebe zur Umsetzung der Drehbewegung des Handgriffs in eine lineare Bewegung eines
schaltenden Elements auf. Insoweit ist diese Zustandsüberwachungseinrichtung mechanisch
komplex aufgebaut und unterschiedlichsten Störfaktoren ausgesetzt.
[0003] Aus
DE 20 2005 006 796 U1 ist eine Überwachungseinrichtung für Fenster und Türen bekannt. Die Überwachungseinrichtung
weist eine erste Sensorvorrichtung zum Erfassen der Schwenkstellung des Griffs und
eine zweite Sensorvorrichtung zum Erfassen der Geschlossenstellung auf. Außerdem ist
eine Auswerteeinheit vorhanden, die Detektionssignale von der ersten und von der zweiten
Sensorvorrichtung verknüpft und auswertet und gegebenenfalls ein Alarmsignal veranlasst.
Die erste Sensorvorrichtung weist zwei längs des Umfanges eines Mehrkantsteckstiftes
winklig zueinander angeordnete Mikroschalter auf, die im Gehäuse angeordnet und von
einem mit dem Griff drehfest verbundenen Schalternoppen betätigbar sind. Die zweite
Sensorvorrichtung weist mindestens einen Reedkontaktschalter, der nahe einer Außenwand
des Gehäuses angeordnet ist, auf. Darüber hinaus ist ein mit dem Reedkontaktschalter
zusammenwirkender Magnet vorhanden, der am verschlussseitigen Schenkel des ortsfesten
Rahmens des Fensters oder der Tür befestigt ist.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Betätigungsvorrichtung zum Bedienen
einer Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand anzugeben, die in einfacher
zu zuverlässiger Weise eine, insbesondere elektronisch verwertbare, Information über
die aktuelle Drehstellung des Betätigungselements ermitteln kann.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Betätigungsvorrichtung gelöst, die gekennzeichnet ist
durch eine Lichtquelle, die ein Lichtstrahlenbündel emittiert, einen Detektor, der
dazu ausgebildet und angeordnet ist, Licht des Lichtstrahlenbündels zu empfangen und
ein elektrisches Signal zu erzeugen, und durch ein drehfest mit dem Betätigungselement
verbundenes Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel, das wenigstens eine mittels des
Detektors detektierbare Eigenschaft des Lichts des Lichtstrahlenbündels in Abhängigkeit
von der Drehstellung des Betätigungselements verändert.
[0006] Die Erfindung hat den ganz besonderen Vorteil, dass in einfacher und zuverlässiger
Weise Informationen bereitgestellt werden können, die Rückschlüsse auf einen Verriegelungs-
beziehungsweise Entriegelungszustand der Verschlussvorrichtung erlauben. Hierbei kann
die Betätigungsvorrichtung für einen Handbetrieb oder für eine elektromotorische Betätigung
oder für beides ausgebildet sein.
[0007] Bei einer besonders robusten und zuverlässigen Ausführung betrifft die detektierbare
Eigenschaft des Lichts dessen Lichtleistung oder dessen Intensität. Hierbei kann insbesondere
vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Detektor die Lichtleistung oder die Intensität
des von ihm empfangenen Lichtes misst und ein entsprechendes, insbesondere zur Lichtleistung
oder der Intensität proportionales, elektrisches Signal an eine Auswertevorrichtung
übermittelt. Bei einer besonders einfach aufgebauten und besonders zuverlässigen Ausführung
ist vorgesehen, dass die Lichtleistung oder Intensität des vom Detektor empfangenen
Lichtes in Abhängigkeit von der Drehstellung entweder einen ersten Wert oder einen
zweiten Wert aufweist, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass der erste Wert
Null ist und der zweite ein von Null verschiedener Wert ist. Dies kann, was weiter
unten noch im Detail erläutert wird, beispielsweise dadurch realisiert sein, dass
das von der Lichtquelle emittierte Lichtstrahlenbündel in Abhängigkeit von der Drehstellung
entweder, insbesondere vollständig oder wenigstens teilweise, zum Detektor gelangt
oder vollständig unterbrochen wird.
[0008] Bei einer vorteilhaften Ausführung sind die Position und/oder die Ausrichtung des
Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels relativ zu der Lichtquelle und/oder dem Detektor
von der Drehstellung des Betätigungselements abhängig. Auf diese Weise ist es beispielsweise
ermöglicht, das Lichtstrahlenbündel in einer ersten Drehstellung zu dem Detektor passieren
zu lassen, während es in einer zweiten, von der ersten Drehstellung verschiedenen
Drehstellung, unterbrochen wird, so dass es nicht zum Detektor gelangt.
[0009] Ganz allgemein kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
wenigstens einen teilweise lichtdurchlässigen Durchlassbereich aufweist, durch den
hindurch Licht treten kann. Der Durchlassbereich kann beispielsweise als Öffnung oder
Aussparung ausgebildet sein.
[0010] Darüber hinaus kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
wenigstens eine Reflexionsfläche aufweist, die Licht, insbesondere Infrarotlicht,
zumindest teilweise reflektiert. Die Reflexionsfläche kann insbesondere als Spiegel
ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, dass die Reflexionsfläche eine das Lichtstrahlenbündel
nur teilweise reflektierende Fläche ist. Beispielsweise kann es sich bei dieser Fläche
um eine weiße Kunststofffläche oder um eine wenigstens teilweise reflektierende, insbesondere
weiße, Beschichtung handeln. Entscheidend hinsichtlich der Reflexionsfläche ist letztendlich,
ob ein für eine Messung der Lichtleistung beziehungsweise der Intensität ausreichender
Anteil des Lichtstrahlenbündels zu dem Detektor gelenkt werden kann.
[0011] Außerdem kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
einen lichtundurchlässigen Blockierabschnitt aufweist. Vorzugsweise ist der Blockierabschnitt
derart ausgebildet, dass das Lichtstrahlenbündel, zumindest im Wesentlichen, vollständig
unterbrochen werden kann. Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Blockierabschnitt
lichtabsorbierende Eigenschaften aufweist. Insbesondere kann der Blockierabschnitt
vorteilhaft schwarz ausgebildet sein und/oder eine matte Oberfläche aufweisen.
[0012] Bei einer besonderen Ausführung lässt das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
das Lichtstrahlenbündel in einer ersten Drehstellung des Betätigungselements zum Detektor
gelangen. In einer zweiten, von der ersten Drehstellung verschiedenen Drehstellung
lässt das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel das Lichtstrahlenbündel bei dieser
Ausführung nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder Intensität
abgeschwächt zum Detektor gelangen. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein,
dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel das Lichtstrahlenbündel in der ersten
Drehstellung zu dem Detektor reflektiert und in der zweiten Drehstellung derart passieren
lässt, dass das Lichtstrahlenbündel nicht zum Detektor gelangt. Alternativ ist es
auch möglich, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel derart ausgeführt und
insbesondere relativ zum Detektor angeordnet ist, dass es das Lichtstrahlenbündel
in der ersten Drehstellung zu dem Detektor passieren lässt und in der zweiten Drehstellung
unterbricht oder von dem Detektor weg reflektiert.
[0013] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist die Zeitdauer vom Beginn eines
Überführungsvorganges einer Drehstellung des Betätigungselements in eine andere Drehstellung
bis zu einem Eintritt einer Änderung der detektierbaren Eigenschaft des Lichtstrahlenbündels
für unterschiedliche Bewegungsrichtungen des Betätigungselements, insbesondere bei
einer für die unterschiedlichen Bewegungsrichtungen gleichen Bewegungsgeschwindigkeit,
unterschiedlich. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das Lichtstrahlenbündel
in der ersten oder der zweiten Drehstellung außermittig durch einen lichtdurchlässigen
Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels tritt. Eine solche Ausführung
hat den besonderen Vorteil, dass bei einer Änderung der Drehstellung festgestellt
werden kann, in welche Richtung das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel bewegt
wurde, weil die Zeitspanne bis das Lichtstrahlenbündel den Durchlassbereich verlassen
hat und dadurch unterbrochen wird von der Bewegungsrichtung abhängig ist. Der Durchlassbereich
kann hierbei symmetrisch ausgebildet sein. Alternativ kann zu dem genannten Zweck
beispielsweise auch vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündel in der ersten oder
der zweiten oder der dritten Drehstellung mittig durch einen asymmetrisch ausgebildeten
lichtdurchlässigen Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels tritt.
Auch so kann erreicht werden, dass bei einer Änderung der Drehstellung festgestellt
werden kann, in welche Richtung das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel bewegt
wurde.
[0014] Beispielsweise kann hierbei das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel eine drehbar
gelagerte Scheibe mit einer der ersten oder der zweiten Drehstellung außermittig von
dem Lichtstrahlenbündel durchleuchteten Öffnung aufweisen, so dass eine Kante der
Öffnung das Lichtstrahlenbündel bei einer Drehung in die eine Richtung schneller erreicht
und dadurch unterbricht, als bei einer Drehung in die andere Richtung. Auf diese Weise
kann durch eine Auswertevorrichtung, die die Signale des Detektors empfängt festgestellt
werden, in welche Richtung die Drehung erfolgt ist. Dies insbesondere, wenn gleichzeitig
in analoger Weise auch die Wirkung auf einen weiteres Lichtstrahlenbündel, das seinerseits
außermittig durch einen weiteren, insbesondere symmetrischen, Durchlassbereich des
Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels oder das mittig durch einen asymmetrischen
Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels tritt, erfasst wird,
was weiter unten noch im Detail beschrieben wird.
[0015] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung, die insbesondere das Erfassen
einer Vielzahl von Drehstellungen, insbesondere das Erfassen von mehr als zwei Drehstellungen,
erlaubt, ist eine weitere Lichtquelle vorhanden, die ein weiteres Lichtstrahlenbündel
emittiert. Bei dieser Ausführung ist außerdem ein weiterer Detektor vorhanden, der
dazu ausgebildet und angeordnet ist, Licht des weiteren Lichtstrahlenbündels zu empfangen
und ein weiteres elektrisches Signal zu erzeugen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass
das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel in Abhängigkeit von der Drehstellung des
Betätigungselements auch auf das weitere Lichtstrahlenbündel wirkt und in Abhängigkeit
von der Drehstellung des Betätigungselements wenigstens eine mittels des weiteren
Detektors detektierbare Eigenschaft des Lichts des weiteren Lichtstrahlenbündels in
Abhängigkeit von der Drehstellung des Betätigungselements verändert.
[0016] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
Licht des weiteren Lichtstrahlenbündels in Abhängigkeit von der Drehstellung des Betätigungselements
entweder zum weiteren Detektor gelangen lässt oder kein Licht zum weiteren Detektor
gelangen lässt oder Licht des weiteren Lichtstrahlenbündels hinsichtlich Lichtleistung
und/oder Intensität abgeschwächt zum weiteren Detektor gelangen lässt.
[0017] Insbesondere um durch Auswertung sowohl der Signale des Detektors, als auch der Signale
des weiteren Detektors eine aktuelle Drehstellung von einer Vielzahl von möglichen
Drehstellungen, insbesondere von mehr als zwei Drehstellungen, erfassen zu können,
kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Wirkung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
auf das Lichtstrahlenbündel in wenigstens einer Drehstellung eine andere ist, als
auf das weitere Lichtstrahlenbündel. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass
der Detektor und der weitere Detektor für unterschiedliche Drehstellungen unterschiedliche
Kombinationen von Detektorsignalen liefern, was es der Auswertevorrichtung erlaubt,
die Drehstellungen voneinander zu unterscheiden und jeweils die aktuelle Drehstellung
zu ermitteln.
[0018] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
das Lichtstrahlenbündel in einer ersten Drehstellung zu dem Detektor gelangen lässt
und das weitere Lichtstrahlenbündel nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung
und/oder Intensität abgeschwächt zum weiteren Detektor gelangen lässt.
[0019] Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
in einer zweiten Drehstellung das Lichtstrahlenbündel nicht oder lediglich hinsichtlich
der Lichtleistung und/oder Intensität abgeschwächt zu dem Detektor gelangen lässt
und das weitere Lichtstrahlenbündel nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung
und/oder Intensität abgeschwächt zum weiteren Detektor gelangen lässt. Es ist alternativ
beispielsweise auch möglich, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel in einer
zweiten Drehstellung sowohl das Lichtstrahlenbündel zu dem Detektor gelangen lässt
und das weitere Lichtstrahlenbündel zum weiteren Detektor gelangen lässt.
[0020] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Betätigungselement in eine dritte Drehstellung
überführbar ist, wobei das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel das Lichtstrahlenbündel
in der dritten Drehstellung nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder
Intensität abgeschwächt zu dem Detektor gelangen lässt und das weitere Lichtstrahlenbündel,
insbesondere vollständig, zum weiteren Detektor gelangen lässt. Auf diese Weise ist
es einer Auswertevorrichtung, die jeweils die Signale des Detektors und des weiteren
Detektors empfängt, ermöglicht, zu unterscheiden, in welcher der drei genannten Drehstellungen
sich das Betätigungselement gerade befindet.
[0021] In der oben hinsichtlich des Lichtstrahlenbündels bereits beschriebenen Weise kann
vorteilhaft analog auch vorgesehen sein, dass das weitere Lichtstrahlenbündel in der
ersten oder der zweiten oder der dritten Drehstellung außermittig durch einen weiteren
lichtdurchlässigen Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels tritt.
Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht feststellen zu können, in welche Richtung
das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel beim Verlassen einer Drehstellung bewegt
wurde, weil bei einer außermittigen Bestrahlung des Durchlassbereichs die Zeit, die
bis zum Erreichen des Randes des Durchlassbereiches erforderlich ist, von der Bewegungsrichtung
abhängig ist.
[0022] Ganz allgemein kann diesbezüglich vorgesehen sein, dass die Zeitdauer vom Beginn
eines Überführungsvorganges einer Drehstellung des Betätigungselements in eine andere
Drehstellung bis zu einem Eintritt einer Änderung der detektierbaren Eigenschaft des
weiteren Lichtstrahlenbündels für unterschiedliche Bewegungsrichtungen des Betätigungselements,
insbesondere bei einer für die unterschiedlichen Bewegungsrichtungen gleichen Bewegungsgeschwindigkeit
des Betätigungselements, unterschiedlich ist.
[0023] Bei einer besonderen Ausführung der Betätigungsvorrichtung kann das Betätigungselement
in drei unterschiedliche Drehstellungen überführt werden, wobei insbesondere vorgesehen
sein kann, dass die zweite Drehstellung eine Verriegelungsstellung ist und dass die
erste Drehstellung eine Entriegelungsstellung für eine Montage der Betätigungsvorrichtung
im Rechtsanschlag, beispielsweise an einem Flügelrahmen einer Tür oder eines Fensters,
und dass die dritte Drehstellung eine Entriegelungsstellung für eine Montage der Betätigungsvorrichtung
im Linksanschlag, beispielsweise am Flügelrahmen eines Fensters oder einer Tür, ist.
[0024] Bei einer besonders robusten Ausführung, sind die Lichtquelle und/oder der Detektor,
insbesondere gemeinsam, auf einer Platine, angeordnet. Insbesondere kann vorteilhaft
vorgesehen sein, dass die Lichtquelle und/oder der Detektor unabhängig von der Drehstellung
des Betätigungselements relativ zueinander stets ortsfest sind. Gleiches kann analog
vorteilhaft auch in Bezug auf die weitere Lichtquelle und den weiteren Detektor vorgesehen
sein.
[0025] Das Betätigungselement kann beispielsweise als Handhabe, insbesondere als Fenster-
oder Türgriff, ausgebildet sein. Mittels des Betätigungselements kann beispielsweise
der Flügelrahmen eines Fensters oder einer Tür in eine Verriegelungsstellung oder
eine Entriegelungsstellung, die ein Öffnen, insbesondere ein Kippen oder Schwenken,
des Fenster- oder Türflügels erlaubt, überführt werden.
[0026] Alternativ oder zusätzlich kann das Betätigungselement auch als motorisch angetriebenes
Übertragungselement ausgebildet sein. Eine solche Ausführung hat den besonderen Vorteil,
dass ein Überführen von einer Verriegelungsstellung in eine Entriegelungsstellung
oder umgekehrt motorisch angetrieben, insbesondere auch automatisch und/oder ferngesteuert,
erfolgen kann. Der motorische Antrieb kann insbesondere ein Elektromotor sein.
[0027] Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Betätigungselement mittels eines stabförmigen
Drehmomentübertragungselements, insbesondere eines Vierkantstifts, drehfest mit dem
Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel verbunden. Das Drehmomentübertragungselement
kann insbesondere ein freies Ende aufweisen, das dazu ausgebildet und bestimmt ist,
drehfest mit einer Verriegelungsvorrichtung einer Verschlussvorrichtung für die Öffnung
einer Wand, beispielsweise der Verriegelungsvorrichtung eines Fensters oder einer
Tür, verbunden zu werden. Oftmals weisen derartige Verriegelungsvorrichtungen eine
drehbar gelagerte Nuss mit einem Innenvierkantprofil auf, in die ein entsprechend
dimensionierter Vierkantstift formschlüssig eingesteckt werden kann.
[0028] Bei einer besonders kompakt ausbildbaren Ausführung verläuft das Drehmomentübertragungselement,
insbesondere senkrecht, durch einen Durchbruch der Platine. Eine solche Ausführung
ermöglicht es, das Betätigungselement in dem Halbraum auf der einen Seite der Platine
anzuordnen, während das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel, insbesondere zusammen
mit der Lichtquelle und dem Detektor und/oder zusammen mit der weiteren Lichtquelle
und dem weiteren Detektor, in dem anderen Halbraum auf der anderen Seite der Platine
angeordnet werden kann.
[0029] Bei einer sehr kompakten Ausführung ist das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
flach, beispielsweise als Platte oder Scheibe, insbesondere als im Wesentlichen kreisrunde
Platte oder Scheibe, ausgebildet. Insbesondere kann das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
parallel zu der Platine angeordnet sein, die die Lichtquelle und/oder den Detektor
trägt.
[0030] Vorzugsweise sind die Anordnung und die Ausrichtung der Platine innerhalb der Betätigungsvorrichtung
konstant und unabhängig von der Drehstellung des Betätigungselements. Insbesondere
kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass keine elektrischen oder elektronischen Bauteile
vorhanden sind, die sich beim Bewegen, insbesondere bei einem Drehen, des Betätigungselements
bewegen oder mittdrehen. Eine solche Ausführung ist besonders robust, da eine Bewegung
von empfindlichen elektrischen oder elektronischen Bauteilen innerhalb der Betätigungsvorrichtung
vermieden ist.
[0031] Wie bereits erwähnt, kann vorteilhaft eine Auswertevorrichtung vorhanden sein, die
elektrische Signale von dem Detektor und/oder dem weiteren Detektor empfängt und auf
der Basis der empfangenen Signale jeweils eine aktuelle Drehstellung des Betätigungselements
ermittelt.
[0032] Die Lichtquelle kann beispielsweise eine LED (Light emitting diode) oder eine Laserdiode
aufweisen. Gleiches gilt analog für die weitere Lichtquelle. Insbesondere wenn die
Betätigungsvorrichtung mittels eines Akkus oder einer Batterie mit Energie versorgt
wird, ist eine solche Ausführung besonders vorteilhaft, weil halbleiterbasierte Lichtquellen
einen geringen Energiebedarf haben.
[0033] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung emittiert die Lichtquelle, insbesondere
ausschließlich, infrarotes Licht. Dies hat den besonderen Vorteil, dass eine Aktivität
der Lichtquelle, sofern diese nicht vollständig lichtdicht eingehaust ist, für einen
Benutzer unsichtbar bleibt. Außerdem können vorteilhaft zuverlässige und günstig beziehbare
Halbleiterdetektoren verwendet werden, die eine hohe Empfindlichkeit für infrarotes
Licht aufweisen.
[0034] Der Detektor kann beispielsweise eine Photodiode aufweisen. Gleiches gilt analog
in Bezug auf den weiteren Detektor.
[0035] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
eine Scheibe oder eine kreisrunde Scheibe auf. Alternativ oder zusätzlich kann auch
vorgesehen sein, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel aus einer Scheibe,
insbesondere einer kreisrunden Scheibe, hergestellt ist. Beispielsweise kann es sich
um eine Kunststoffscheibe handeln, in die eine oder mehrere Öffnungen oder eine oder
mehrere Aussparungen eingearbeitet sind und die, beispielsweise über ein stabförmiges
Drehmomentübertragungselement, wie beispielsweise ein Vierkantstift, drehfest mit
dem Betätigungselement verbunden ist.
[0036] Bei einer besonders störunanfälligen Ausführung sind die Lichtquelle, der Detektor
und das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet.
Vorzugsweise ist das Gehäuse, wenigstens für Licht in dem Wellenlängenbereich, in
dem der Detektor empfindlich ist lichtdicht ausgebildet. Hierbei ist es ausreichend,
wenn das Eindringen von Umgebungslicht, wenigstens im Wellenlängenbereich, in dem
der Detektor empfindlich ist, so reduziert ist, dass die Drehstellung des Betätigungselements
stets sicher zu zuverlässig detektierbar ist. Auf diese Weise ist vorteilhaft vermieden,
dass der Detektor fremdes Licht anstelle oder zusätzlich zu dem Licht des Lichtstrahlenbündels
und/oder der weitere Detektor fremdes Licht anstelle oder zusätzlich zu dem Licht
des weiteren Lichtstrahlenbündels empfängt und es so zu fehlerhaften Signalen und
Auswertungen kommt.
[0037] Die Anzahl der Lichtquellen und der Detektoren ist nicht auf eins oder zwei beschränkt.
Vielmehr kann, insbesondere wenn eine größere Anzahl von möglichen Drehstellungen
vorhanden ist, durchaus auch eine größere Anzahl von Lichtquellen und eine entsprechend
größere Anzahl von Detektoren vorhanden sein. Hierbei ist es, wie oben bereits in
Bezug auf eine Ausführung mit zwei Lichtquellen und zwei Detektoren beschrieben von
Vorteil, wenn die Wirkung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels auf die Lichtstrahlenbündel
in Abhängigkeit von der Drehstellung so unterschiedlich ist, dass die Kombination
der jeweils resultierenden elektrischen Signale eine eindeutige Identifizierung der
jeweils aktuellen Drehstellung ermöglicht.
[0038] Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung kann ganz besonders vorteilhaft Verwendung
in einem automatischen Lüftungssystem finden, das mit einer motorischen Antriebsvorrichtung
zum Überführen eines um eine horizontale oder vertikale Achse schwenkbaren Flügels,
insbesondere eines Fenster- oder Türflügels, einer Verschlussvorrichtung für die Öffnung
einer Wand in eine Lüftungsstellung versehen ist.
[0039] Ein solches automatisches Lüftungssystem kann insbesondere in der Weise realisiert
sein, dass es selbst mittels eines motorischen Antriebs das Betätigungselement der
Betätigungsvorrichtung bedient und jeweils Rückmeldung erhält, in welcher Drehstellung
sich das Bedienungselement befindet. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein,
dass das Lüftungssystem einen Fenster- oder Türflügel automatisch in eine Lüftungsstellung
überführt, nachdem es zuvor das Betätigungselement der Betätigungsvorrichtung in eine
Entriegelungsstellung überführt hat. Hierbei kann beispielsweise vorgesehen sein,
dass das Betätigungselement motorisch angetrieben so lange gedreht wird, bis das automatische
Lüftungssystem die Rückmeldung von der Betätigungsvorrichtung erhalten hat, dass das
Betätigungselement in eine Drehstellung überführt wurde, die einen Entriegelungszustand
entspricht.
[0040] Darüber hinaus kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Lüftungssystem nach einem
Lüftungsvorgang eine Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand, insbesondere
ein Fenster oder eine Tür, durch Betätigen des Betätigungselements wieder verriegelt,
wobei das Betätigungselement, insbesondere motorisch angetrieben, solange betätigt
wird, bis die Betätigungsvorrichtung signalisiert, dass die einen Verriegelungszustand
des Betätigungselements entsprechende Drehstellung erreicht wurde.
[0041] Das Lüftungssystem kann insbesondere als Nachrüstsystem ausgebildet sein, das nachträglich
an eine Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand, insbesondere ein Fenster
oder eine Tür, angekoppelt werden kann.
[0042] Von besonderem Vorteil ist eine Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand,
insbesondere ein Fenster oder eine Tür, die eine erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung
aufweist. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Betätigungselement,
insbesondere manuell und/oder motorisch angetrieben, wahlweise in eine Drehstellung,
die eine Verriegelungsstellung ist, oder eine andere Drehstellung, die eine Entriegelungsstellung
ist, überführbar ist.
[0043] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt
und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende
Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen
versehen sind. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung, bei der sich
das Betätigungselement in einer ersten Drehstellung befindet,
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei dem sich das Betätigungselement
in einer zweiten Drehstellung befindet,
- Fig. 3
- das Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei der sich das Betätigungselement
in einer dritten Drehstellung befindet,
- Fig. 4
- eine Detailansicht der Anordnung und Ausrichtung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
in der zweiten Drehstellung,
- Fig. 5
- eine Detailansicht der Ausrichtung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels in
der dritten Drehstellung,
- Fig. 6
- eine Detailansicht der Anordnung und Ausrichtung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
in der ersten Drehstellung,
- Fig. 7
- ein Fenster mit einem erfindungsgemäßen automatischen Lüftungssystem, das eine erfindungsgemäße
Betätigungsvorrichtung aufweist,
- Fig. 8
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
- Fig. 9
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung, bei
der sich das Betätigungselement in einer ersten Drehstellung befindet,
- Fig. 10
- das dritte Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei dem sich das Betätigungselement
in einer zweiten Drehstellung befindet,
- Fig. 11
- das dritte Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei der sich das Betätigungselement
in einer dritten Drehstellung befindet,
- Fig. 12
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung, bei
der sich das Betätigungselement in einer ersten Drehstellung befindet,
- Fig. 13
- das viertes Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei dem sich das Betätigungselement
in einer zweiten Drehstellung befindet,
- Fig. 14
- das vierte Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung, bei der sich das Betätigungselement
in einer dritten Drehstellung befindet.
[0044] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
1, die mittels Befestigungsschrauben 2 an einem Flügelrahmen 3 einer Verschlussvorrichtung,
beispielsweise eines Fensters oder einer Tür, für die Öffnung einer Wand angeschraubt
ist.
[0045] Die Betätigungsvorrichtung 1 weist ein drehbar gelagertes und in unterschiedliche
Drehstellungen überführbares Betätigungselement 4 auf, das als Drehgriff ausgebildet
ist. Der Drehgriff ist drehfest mit einem stabförmigen Drehmomentübertragungselement
5, nämlich einem Vierkantstift 6 verbunden, dessen freies Ende in ein (nicht dargestelltes)
Ankopplungselement einer in dem Flügelrahmen 3 angeordneten (nicht dargestellten)
Verriegelungsvorrichtung formschlüssig eingesteckt ist.
[0046] Die Betätigungsvorrichtung 1 weist eine Lichtquelle 7, die ein Lichtstrahlenbündel
8 emittiert, sowie einen Detektor 9 auf. Darüber hinaus weist die Betätigungsvorrichtung
1 eine weitere Lichtquelle 10, die ein weiteres Lichtstrahlenbündel 11 emittiert,
sowie einen weiteren Detektor 12 auf. Die Lichtquelle 7, der Detektor 9, die weitere
Lichtquelle 10 und der weitere Detektor 12 sind gemeinsam auf einer Platine 13 angeordnet.
Die Platine 13 weist einen Durchbruch 14 auf, durch den hindurch der Vierkantstift
6 verläuft.
[0047] Die Betätigungsvorrichtung 1 weist außerdem ein Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
15 auf, das als drehbar gelagerte Scheibe 16 ausgebildet ist. Die drehbar gelagerte
Scheibe 16 ist drehfest mit dem Vierkantstift 6 und damit drehfest mit dem Betätigungselement
4 verbunden. Die Scheibe 16 ist darüber hinaus parallel zu der Platine 13 angeordnet.
[0048] Die Scheibe 16 weist eine randseitige Aussparung 17 auf. In der gezeigten ersten
Drehstellung gelangt das von der Lichtquelle 7 emittierte Lichtstrahlenbündel 8 durch
diese Aussparung 17 hindurch und erreicht daher den Detektor 9 nicht, so dass der
Detektor 9 kein elektrisches Signal erzeugt. Die Scheibe 16 weist darüber hinaus eine
Reflexionsfläche 18 auf, die das weitere Lichtstrahlenbündel 11 zu dem weiteren Detektor
12 reflektiert, so dass der weitere Detektor 12 ein elektrisches Signal erzeugt.
[0049] Der Detektor 9 und der weitere Detektor 12 sind an eine (nicht dargestellte) Auswertevorrichtung
angeschlossen, die anhand der erhaltenen elektrischen Signale, insbesondere aus der
Kombination der gleichzeitig erhaltenen elektrischen Signale der Detektoren 9, 12,
die Drehstellung des Betätigungselements 4 ermittelt.
[0050] Die Lichtquelle 7, der Detektor 9, die weitere Lichtquelle 10 und der weitere Detektor
12 sind in einem, insbesondere lichtdichten, Gehäuse 25 angeordnet, durch das hindurch
der Vierkantstift 6 verläuft.
[0051] Figur 2 zeigt die Betätigungsvorrichtung 1, nachdem das Betätigungselement 4 von
der in Figur 1 gezeigten ersten Drehstellung in eine zweite Drehstellung überführt
wurde. Hierzu wurde das Bedienelement 4 um die Längserstreckungsachse des Vierkantstifts
6 um 90° gedreht.
[0052] Die Scheibe 16 weist eine zweite Aussparung 19 und eine dritte Aussparung 20 auf.
In der dargestellten zweiten Drehstellung gelangt weder das Lichtstrahlenbündel 8
zu dem Detektor 9, noch das weitere Lichtstrahlenbündel 11 zu dem weiteren Detektor
12.
[0053] Figur 3 zeigt die Betätigungsvorrichtung 1, nachdem das Betätigungselement 4 aus
der in Figur 2 dargestellten zweiten Drehstellung in eine dritte Drehstellung durch
Drehen um die Längserstreckungsrichtung des Vierkantstifts 6 um weitere 90° gedreht
wurde. Es ist zu erkennen, dass bei dieser Drehstellung das weitere Lichtstrahlenbündel
11 durch die Aussparung 17 gelangt und daher den weiteren Detektor 12 nicht erreicht,
während das Lichtstrahlenbündel 8 von der Scheibe 16 zu dem Detektor 9 reflektiert
wird.
[0054] Da die Wirkung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels auf das Lichtstrahlenbündel
8 und das weitere Lichtstrahlenbündel 11 in unterschiedlichen Drehstellungen unterschiedlich
ist, kann eine (nicht dargestellte) Auswertevorrichtung aufgrund der jeweils erhaltenen
Signale auf die jeweils aktuelle Drehstellung des Betätigungselements 4 rückschließen.
[0055] Figur 4 zeigt in einer Prinzipdarstellung eine Aufsicht auf das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
15 aus Richtung des freien Endes des Vierkantstifts 6, wobei sich das Betätigungselement
4 in der in Figur 2 dargestellten zweiten Drehstellung befindet.
[0056] Es ist zu erkennen, dass das Lichtstrahlenbündel 8 durch die weitere Aussparung 19
tritt und daher den Detektor 9 nicht erreicht. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass
das weitere Lichtstrahlenbündel 11 durch die weitere Aussparung 20 tritt und daher
den weiteren Detektor 12 nicht erreicht.
[0057] In der dargestellten Drehstellung verläuft das Lichtstrahlenbündel 8 außermittig
durch die weitere Aussparung 19. Wird das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
nun entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wird das Lichtstrahlenbündel 8 unmittelbar
durch das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel 15 erfasst und zu dem Detektor 9
reflektiert, der dann sofort ein entsprechendes elektrisches Signal erzeugt. Wird
das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel 15 jedoch in die entgegengesetzte Richtung
gedreht, vergeht zunächst etwas Zeit, bis die andere radiale Kante der Aussparung
19 das Lichtstrahlenbündel 8 erreicht hat und bis eine Reflexion zu dem Detektor 9
erfolgt. Aufgrund des von der Drehrichtung abhängigen Zeitunterschieds kann die Auswertevorrichtung
rückschließen, in welche Richtung das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel 15 gedreht
wurde.
[0058] Auch das weitere Lichtstrahlenbündel 11 verläuft außermittig durch die weitere Aussparung
20. Wird das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel 15 in Uhrzeigerrichtung gedreht,
erfolgt unmittelbar nachfolgend eine Reflexion zu dem weiteren Detektor 12, da das
weitere Lichtstrahlenbündel 11 nahe einer ersten radialen Kante der weiteren Aussparung
20 hindurchtritt. Wird das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel 15 jedoch in die
entgegengesetzte Richtung gedreht, vergeht etwas Zeit, bis die andere radiale Kante
das weitere Lichtstrahlenbündel 11 erreicht hat und eine Reflexion zu dem weiteren
Detektor 12 erfolgt.
[0059] Figur 5 zeigt das in die dritte Drehstellung gedrehte Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
15. Es ist zu erkennen, dass das Lichtstrahlenbündel 8 von der Scheibe 16 zu dem Detektor
9 reflektiert wird (gestrichelt eingezeichnet), während das weitere Lichtstrahlenbündel
11 durch die Aussparung 17 tritt und daher den weiteren Detektor 12 nicht erreicht.
[0060] Figur 6 zeigt die Detailansicht des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels 15,
wenn das Betätigungselement 4 und damit das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
15 in die erste Drehstellung gedreht ist. Es ist zu erkennen, dass das Lichtstrahlenbündel
8 die Aussparung 17 passiert und daher den Detektor 9 nicht erreicht, während das
weitere Lichtstrahlenbündel 11 zu dem weiteren Detektor 12 reflektiert wird.
[0061] Figur 7 zeigt eine Verschlussvorrichtung 21 für die Öffnung einer Wand. Die Verschlussvorrichtung
21 ist als Fenster mit einem Blendrahmen 22 und einem Flügelrahmen 23 ausgebildet.
An dem Flügelrahmen 23 ist ein automatisches Lüftungssystem 24 montiert, das eine
erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung samt einem Betätigungselement 4 aufweist.
[0062] Das automatische Lüftungssystem 24 beinhaltet einen ersten motorischen Antrieb, mittels
dem das Betätigungselement 4 in eine Verriegelungsstellung oder eine Entriegelungsstellung
überführt werden kann. Das automatische Lüftungssystem 24 dreht das Betätigungselement
4 jeweils solange, bis die Betätigungsvorrichtung 1 die Rückmeldung ausgibt, dass
die jeweils gewünschte Drehstellung erreicht ist. Das Betätigungselement 4 kann bei
Bedarf, beispielsweise in einem Notfall, auch von Hand bedient werden, beispielsweise
um das Fenster für eine Flucht schnell öffnen zu können.
[0063] In der Entriegelungsstellung kann das Lüftungssystem 24 den Fensterflügel 23 um einen
Spalt öffnen und so in eine Lüftungsstellung überführen. Hierbei kann insbesondere
vorgesehen sein, dass ein Stößel senkrecht zur Ebene des Flügelrahmens 23 ausgefahren
wird, der sich an dem Blendrahmen 22 abstützt.
[0064] Durch Einfahren des Stößels kann das Fenster wieder geschlossen werden. Das Lüftungssystem
24 verriegelt dann anschließend durch Drehen des Betätigungselements 4 die Verriegelungsvorrichtung
des Fensters wieder, wobei das Betätigungselement 4 motorisch angetrieben solange
gedreht wird, bis die Betätigungsvorrichtung 1 die Rückmeldung ausgibt, dass die der
Verriegelungsstellung entsprechende Drehstellung des Betätigungselements 4 erreicht
ist.
[0065] Die Lichtquelle 7, der Detektor 9, die weitere Lichtquelle 10 und der weitere Detektor
12 sind in einem, insbesondere lichtdichten, Gehäuse 25 angeordnet, durch das hindurch
der Vierkantstift 6 verläuft.
[0066] Figur 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
1, das ähnlich aufgebaut ist, wie die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Ausführung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Gehäuse 25 ein Antriebsmotor 26 angeordnet,
der, insbesondere ferngesteuert, das Betätigungselement 4 und den Vierkantstift 6
in die unterschiedlichen Drehstellungen drehen kann.
[0067] Die Figuren 9 bis 11 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Betätigungsvorrichtung, das weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Gehäuse 25 ein elektrischer Antriebsmotor
26 angeordnet, der, insbesondere ferngesteuert, einen als Betätigungselement 4 fungierenden
Vierkantstift 6 in die unterschiedlichen Drehstellungen drehen kann.
[0068] Ein Drehen des Vierkantstiftes 6 ist jedoch auch direkt durch einen Benutzer möglich,
beispielsweise um das Fenster in einem Notfall schnell öffnen oder schließen zu können.
Hierzu ist ein weiteres Betätigungselement 27 vorhanden, welches von dem Benutzer
direkt mit der Hand bedient werden kann.
[0069] Unabhängig davon, ob ein Drehen durch den elektrischen Antriebsmotor 26 oder direkt
durch einen Benutzer erfolgt, kann die jeweils aktuelle Drehstellung in der oben bezüglich
der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Weise ermittelt werden.
[0070] Figur 10 zeigt die Betätigungsvorrichtung 1, nachdem das der Vierkantstift 6 um 90°
von der in Figur 9 gezeigten ersten Drehstellung in eine zweite Drehstellung überführt
wurde. Figur 11 zeigt die Betätigungsvorrichtung 1, nachdem der Vierkantstift um weitere
90° aus der in Figur 10 dargestellten zweiten Drehstellung in eine dritte Drehstellung
gedreht wurde.
[0071] Die Figuren 12 bis 14 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Betätigungsvorrichtung, das weitgehend dem in den Figuren 9 bis 11 gezeigten, dritten
Ausführungsbeispiel entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden in der zweiten
Drehstellung - anders als beim dritten Ausführungsbeispiel - sowohl das von der Lichtquelle
7 emittierte Lichtstrahlenbündel 8, als auch das von der weiteren Lichtquelle 10 emittierte
das weitere Lichtstrahlenbündel 11 an dem Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
15 reflektiert und so zu dem Detektor 9 bzw. dem weiteren Detektor 12 gelenkt.
Bezugszeichenliste:
[0072]
- 1
- Betätigungsvorrichtung
- 2
- Befestigungsschraube
- 3
- Flügelrahmen
- 4
- Betätigungselement
- 5
- Drehmomentübertragungselement
- 6
- Vierkantstift
- 7
- Lichtquelle
- 8
- Lichtstrahlenbündel
- 9
- Detektor
- 10
- Weitere Lichtquelle
- 11
- Weiteres Lichtstrahlenbündel
- 12
- Weiterer Detektor
- 13
- Platine
- 14
- Durchbruch
- 15
- Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
- 16
- Scheibe
- 17
- Aussparung
- 18
- Reflexionsfläche
- 19
- Weitere Aussparung
- 20
- Weitere Aussparung
- 21
- Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer Wand
- 22
- Blendrahmen
- 23
- Flügelrahmen
- 24
- Automatisches Lüftungssystem
- 25
- Gehäuse
- 26
- Antriebsmotor
1. Betätigungsvorrichtung (1), die ein drehbar gelagertes und in unterschiedliche Drehstellungen
überführbares Betätigungselement (4) aufweist, zum Bedienen einer Verschlussvorrichtung
für die Öffnung einer Wand, gekennzeichnet durch eine Lichtquelle (7), die ein Lichtstrahlenbündel (8) emittiert, einen Detektor (9),
der dazu ausgebildet und angeordnet ist, Licht des Lichtstrahlenbündels (8) zu empfangen
und ein elektrisches Signal zu erzeugen, und durch ein drehfest mit dem Betätigungselement
(4) verbundenes Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15), das wenigstens eine
mittels des Detektors (9) detektierbare Eigenschaft des Lichts des Lichtstrahlenbündels
(8) in Abhängigkeit von der Drehstellung des Betätigungselements (4) verändert.
2. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die detektierbare Eigenschaft des Lichts die Lichtleistung oder die Intensität
ist, und/oder dass
b. die Position und/oder die Ausrichtung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
(15) relativ zu der Lichtquelle (7) und/oder dem Detektor (9) von der Drehstellung
des Betätigungselements (4) abhängig ist, und/oder dass
c. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) wenigstens einen wenigstens teilweise
lichtdurchlässigen Durchlassbereich, insbesondere eine Öffnung oder Aussparung, aufweist,
durch den hindurch Licht treten kann und/oder dass
d. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) wenigstens eine Reflexionsfläche
(18), die Licht reflektiert, und/oder einen lichtundurchlässigen Blockierabschnitt
aufweist.
3. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) das Lichtstrahlenbündel (8) in einer
ersten Drehstellung des Betätigungselements (4) zum Detektor (9) gelangen lässt und
das das Lichtstrahlenbündel (8) in einer zweiten, von der ersten Drehstellung verschiedenen
Drehstellung nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder Intensität
abgeschwächt zum Detektor (9) gelangen lässt.
4. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die Zeitdauer vom Beginn eines Überführungsvorganges einer Drehstellung des Betätigungselements
(4) in eine andere Drehstellung bis zu einem Eintritt einer Änderung der detektierbaren
Eigenschaft des Lichtstrahlenbündels (8) für unterschiedliche Bewegungsrichtungen
des Betätigungselements (4) unterschiedlich ist, und/oder dass
b. das Lichtstrahlenbündel (8) in der ersten oder der zweiten Drehstellung außermittig
durch einen lichtdurchlässigen Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
(15) tritt, und/oder dass
c. das Lichtstrahlenbündel (8) in der ersten oder der zweiten Drehstellung durch einen
asymmetrisch ausgebildeten lichtdurchlässigen Durchlassbereich des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels
(15) tritt.
5. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) das Lichtstrahlenbündel (8) in der
ersten Drehstellung zu dem Detektor (9) reflektiert, und in der zweiten Drehstellung
durch einen Durchlassbereich hindurch gelangen lässt, so dass das Lichtstrahlenbündel
(8) nicht zum Detektor (9) gelangt.
6. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) das Lichtstrahlenbündel (8) in der
ersten Drehstellung durch einen Durchlassbereich hindurch zu dem Detektor (9) gelangen
lässt und in der zweiten Drehstellung unterbricht.
7. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Lichtquelle (10), die ein weiteres Lichtstrahlenbündel (11) emittiert,
und ein weiterer Detektor (12), der dazu ausgebildet und angeordnet ist, Licht des
weiteren Lichtstrahlenbündels (11) zu empfangen und ein weiteres elektrisches Signal
zu erzeugen, vorhanden sind, wobei das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15)
in Abhängigkeit von der Drehstellung des Betätigungselements (4) auch auf das weitere
Lichtstrahlenbündel (11) wirkt.
8. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) Licht des weiteren Lichtstrahlenbündels
(11) in Abhängigkeit von der Drehstellung des Betätigungselements (4) entweder zum
weiteren Detektor (12) gelangen lässt oder nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung
und/oder Intensität abgeschwächt zum weiteren Detektor (12) gelangen lässt, und/oder
dass
b. die Wirkung des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels (15) auf das Lichtstrahlenbündel
(8) in wenigstens einer Drehstellung eine andere ist, als auf das weitere Lichtstrahlenbündel
(11), und/oder dass
c. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) das Lichtstrahlenbündel (8) in
einer ersten Drehstellung zu dem Detektor (9) gelangen lässt und das weitere Lichtstrahlenbündel
(11) nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder Intensität abgeschwächt
zum weiteren Detektor (12) gelangen lässt, und/oder dass
d. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) in einer zweiten Drehstellung
das Lichtstrahlenbündel (8) nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder
Intensität abgeschwächt zu dem Detektor (9) gelangen lässt und das weitere Lichtstrahlenbündel
(11) nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder Intensität abgeschwächt
zum weiteren Detektor (12) gelangen lässt, oder das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
(15) in einer zweiten Drehstellung sowohl das Lichtstrahlenbündel (8) zu dem Detektor
(9) gelangen lässt und das weitere Lichtstrahlenbündel (11) zum weiteren Detektor
(12) gelangen lässt, und/oder dass
e. das Betätigungselement (4) in eine dritte Drehstellung überführbar ist, wobei das
Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) das Lichtstrahlenbündel (8) in der dritten
Drehstellung nicht oder lediglich hinsichtlich der Lichtleistung und/oder Intensität
abgeschwächt zu dem Detektor (9) gelangen lässt und das weitere Lichtstrahlenbündel
(11) zum weiteren Detektor (12) gelangen lässt, und/oder dass
f. die Zeitdauer vom Beginn eines Überführungsvorganges einer Drehstellung des Betätigungselements
(4) in eine andere Drehstellung bis zu einem Eintritt einer Änderung der detektierbaren
Eigenschaft des weiteren Lichtstrahlenbündels (11) für unterschiedliche Bewegungsrichtungen
des Betätigungselements (4) unterschiedlich ist, und/oder dass
g. das weitere Lichtstrahlenbündel (11) in der ersten oder der zweiten oder der dritten
Drehstellung außermittig durch einen weiteren lichtdurchlässigen Durchlassbereich
des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels (15) tritt, und/oder dass
h. das weitere Lichtstrahlenbündel (11) in der ersten oder der zweiten oder der dritten
Drehstellung durch einen asymmetrisch ausgebildeten weiteren lichtdurchlässigen Durchlassbereich
des Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittels (15) tritt, und/oder dass
i. die zweite Drehstellung eine Verriegelungsstellung ist und dass die erste Drehstellung
eine Entriegelungsstellung für eine Montage der Betätigungsvorrichtung (1) im Rechtsanschlag
und dass die dritte Drehstellung eine Entriegelungsstellung für eine Montage der Betätigungsvorrichtung
(1) im Linksanschlag ist.
9. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die Lichtquelle (7) und/oder der Detektor (9) auf einer Platine angeordnet sind,
und/oder dass
b. die Lichtquelle (7) und/oder der Detektor (9) gemeinsam auf derselben Platine angeordnet
sind, und/oder dass
c. die Lichtquelle (7) und/oder der Detektor (9) unabhängig von der Drehstellung des
Betätigungselements (4) stets relativ zueinander ortsfest sind, und/oder dass
d. die Lichtquelle (7) und/oder der Detektor (9) unabhängig von der Drehstellung des
Betätigungselements (4) stets relativ zu einem Gehäuse (25) der Betätigungsvorrichtung
(1) ortsfest sind, und/oder dass
e. die weitere Lichtquelle (10) und/oder der weitere Detektor (11) auf der Platine
angeordnet sind, und/oder dass
f. das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel (15) flach ausgebildet ist und parallel
zu der Platine (13) angeordnet ist.
10. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das Betätigungselement (4) als Handhabe, insbesondere als Fenster- oder Türgriff,
ausgebildet ist, und/oder dass
b. das Betätigungselement (4) als motorisch angetriebenes Übertragungselement ausgebildet
ist.
11. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (7), der Detektor (9) und das Lichtstrahlenbündelbeeinflussungsmittel
(15) in einem gemeinsamen, insbesondere lichtdichten, Gehäuse (25) angeordnet sind.
12. Automatisches Lüftungssystem (24) mit einer motorischen Antriebsvorrichtung zum Überführen
eines um eine horizontale oder vertikale Achse schwenkbaren Flügels, insbesondere
eines Fenster- oder Türflügels, einer Verschlussvorrichtung für die Öffnung einer
Wand in eine Lüftungsstellung, das eine Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 11 aufweist.
13. Automatisches Lüftungssystem (24) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftungssystem als Nachrüstsystem ausgebildet ist, das nachträglich an eine Verschlussvorrichtung
für die Öffnung einer Wand, insbesondere ein Fenster oder eine Tür, angekoppelt werden
kann.
14. Verschlussvorrichtung, insbesondere Fenster oder Tür, für die Öffnung einer Wand,
die eine Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder ein automatisches
Lüftungssystem (24) nach Anspruch 12 oder 13 aufweist.
15. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement, beispielsweise elektromotorisch angetrieben oder durch einen
Benutzer, insbesondere unter Umgehung eines elektromotorischen Antriebs, direkt, wahlweise
in eine Drehstellung, die eine Verriegelungsstellung ist, oder eine andere Drehstellung,
die eine Entriegelungsstellung ist, überführbar ist.