[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneckenbohreranordnung mit einem ersten Bohrerteil
und einem zweiten Bohrerteil, welche rohr- oder stangenförmig ausgebildet sind und
bei welchen zumindest ein Bohrerteil an seiner Außenseite mit einer Schneckenwindung
versehen ist, wobei die Bohrerteile an zumindest einem ihre Endbereiche zueinander
passende Verbindungsabschnitte aufweisen, wobei ein erster Verbindungsabschnitt als
ein hülsenartiges Mutterteil mit Keilnutelementen und ein zweiter Verbindungsabschnitt
als ein dornartiges Vaterteil mit Keilnutelementen ausgebildet sind, wobei Vaterteil
und Mutterteil zum Bilden einer lösbaren, drehfesten Verbindung axial ineinander gesteckt
sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Bilden einer solchen Schneckenbohreranordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
[0003] Eine derartige Schneckenbohreranordnung findet insbesondere beim Bilden sogenannter
Endlosschneckenbohrer Anwendung, die insbesondere zum Erstellen von Pfählen im Boden
eingesetzt werden. Der Schneckenbohrer muss dabei eine Länge aufweisen, welche mindestens
der Tiefe der zu erstellenden Bohrung im Boden entspricht. Der Schneckenbohrer weist
dabei an seiner Außenseite eine oder mehrere durchgehende Schneckenwindungen auf,
welche zum Abfördern des Bodenmaterials aus dem Bohrloch dienen.
[0004] Entsprechend der notwendigen Länge ist es oftmals erforderlich, die Schneckenbohreranordnung
aus mehreren Bohrerteilen zusammenzusetzen. Die einzelnen Bohrerteile weisen dabei
typischerweise eine Länge von mehreren Metern auf. An ihren Endseiten sind die Bohrerteile
mit Verbindungsabschnitten versehen, mit welchen diese ineinander gesteckt und verbunden
werden können.
[0005] Eine gattungsgemäße Schneckenbohreranordnung geht beispielsweise aus der
DE 10 2006 022 613 B4 hervor. In einem zusammengesteckten Zustand können die Schneckenbohrerteile mittels
Konusbolzen, die ein Schraubgewinde aufweisen, axial gesichert werden, indem die Konusbolzen
von außen radial nach innen eingeschraubt werden. Weiterhin ist es aus diesem Dokument
auch bekannt, stabförmige, leicht gebogene Spannbügel tangential in eine korrespondierende
Riegelausnehmung einzuschieben, so dass die zusammengesteckten Bohrerteile axial gesichert
sind. Aufgrund ihrer Biegung halten die Spannbügel kraftschlüssig in der Riegelausnehmung.
Das Lösen derartiger Spannbügel aus einer Riegelbohrung kann problematisch sein.
[0006] Aus der
DE 195 27 990 C1 ist eine Bohrgestängeanordnung bekannt, bei welcher an einem dornartigen Verbindungsabschnitt
eines Bohrgestängeelementes ein radial gerichteter und federgelagerter Schnappstift
vorgesehen ist. Beim Einschieben dieses dornartigen Vaterteiles in ein hülsenartiges
Mutterteil eines anzubringenden weiteren Bohrgestängeelementes wird der Schnappstift
zunächst zurückgedrückt, um dann radial nach außen in eine Verriegelungsbohrung einzurasten.
Aus dieser Druckschrift geht weiterhin die Verwendung eines U-förmigen Spannbügels
hervor, welcher ebenfalls tangential in Riegelausnehmungen eingeschoben werden kann.
[0007] Ein Drehbohrgestänge mit einer Verbindungseinrichtung mit einem weiteren Schnappstift
geht auch aus der
DE 28 56 126 C2 hervor.
[0008] Ein modular aufgebauter Schneckenbohrer ist weiterhin aus der
EP 2 487 320 B1 bekannt. An einer Bohrspitze ist eine mittige Aufnahmewelle vorgesehen, auf welche
mehrere Wendelblechabschnitte aufgesteckt werden können. Die Wendelblechabschnitte
werden entlang den Stoßkanten der Wendelbleche verschraubt.
[0009] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Schneckenbohreranordnung und ein Verfahren zum Bilden einer solchen
Schneckenbohreranordnung anzugeben, welche ein einfaches und zugleich stabiles Verbinden
von mehreren Bohrerteilen zum Bilden der Schneckenbohreranordnung erlauben.
[0010] Die Aufgabe wird nach der Erfindung zum einen durch eine Schneckenbohreranordnung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und zum anderen durch ein Verfahren mit den Merkmalen
des Anspruchs 12 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0011] Die erfindungsgemäße Schneckenbohreranordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass an
einer Innenwand des Mutterteils eine ringförmige Innennut angebracht ist, dass an
einer Außenwand des Vaterteils eine ringförmige Außennut eingebracht ist, dass in
einem zusammengesteckten Zustand von Mutterteil und Vaterteil die Innennut und Außennut
sich gegenüberliegen und einen Ringraum bilden, dass an einer Außenwand des Mutterteils
mindestens eine Einführöffnung mit einem Durchgang zur ringförmigen Innennut ausgebildet
ist und dass zum Bilden einer Axialsicherung ein flexibles Stahlseil über die Einführöffnung
in den Ringraum eingeschoben ist und diesen vollständig oder weitgehend ausfüllt.
[0012] Eine Grundidee der Erfindung besteht darin, zum Verbinden von Bohrerteilen einer
Schneckenbohreranordnung, wobei mindestens ein Bohrerteil eine außenliegende Schneckenwindung
aufweist, korrespondierende Verbindungsabschnitte mit einem hülsenförmigen Mutterteil
und einem dornartigen Vaterteil vorzusehen. Dabei ist an einer Innenwand des Mutterteils
eine ringförmige Innennut und an einer Außenwand des dornartigen Vaterteils eine ringförmige
Außennut derart angeordnet, dass sich diese in einem zusammengesteckten Zustand gegenüberliegen.
In diesem zusammengesteckten Zustand wird eine drehfeste Verbindung dadurch erzielt,
dass entsprechende Keilnutelemente an dem Mutterteil und dem Vaterteil zur Drehmomentübertragung
in Umfangsrichtung ineinandergreifen.
[0013] Zur Axialsicherung der Verbindung in dem zusammengesteckten Zustand ist am Mutterteil
eine Einführöffnung mit einem Durchgang zu der ringförmigen Innennut vorgesehen. Über
diese Einführöffnung kann ein flexibles Stahlseil in den gemeinsamen Ringraum eingeschoben
werden, welcher durch die Innennut und die Außennut in dem zusammengesteckten Zustand
gebildet ist. Das Stahlseil kann aufgrund seiner Flexibilität dem gebogenen Ringraum
folgen und in diesen so eingeschoben werden, dass der Ringraum vollständig oder zu
einem großen Teil ausgefüllt ist. Das Stahlseil stellt so ein axiales Verriegelungselement
dar. Der Außendurchmesser des Stahlseiles und der Innendurchmesser des Ringraumes
bilden eine Spielpassung.
[0014] Der gemeinsame Ringraum und das Stahlseil sind im Querschnitt vorzugsweise kreisförmig.
[0015] Entsprechend weisen die Innennut und die Außennut jeweils einen halbkreisförmigen
Querschnitt auf. Andere Querschnitte, etwa eckige, sind grundsätzlich möglich.
[0016] Ein Stahlseil als Verriegelungselement ist sehr kostengünstig und stabil. Es kann
aufgrund seiner Flexibilität leicht in einen Ringraum eingeschoben werden, wobei so
eine formschlüssige Verriegelung praktisch über den gesamten Umfang des rohrförmigen
Verbindungsabschnitts erzielt wird. Ein Stahlseil ist auch insgesamt sehr robust und
wenig verschleißanfällig.
[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass mehrere Außennuten
und mehrere Innennuten vorgesehen sind, welche in dem zusammengesteckten Zustand mehrere
Ringräume bilden. Es kann so eine mehrfache Verriegelung erzielt werden. Vorzugsweise
sind zwei, drei oder mehr Ringräume parallel zueinander an einem Verbindungsabschnitt
angeordnet. Grundsätzlich sind die gebildeten Ringräume in Umfangsrichtung geschlossen.
Die Ringräume könnten jedoch auch eine gewisse Helixform aufweisen, wobei mit einem
einzelnen Stahlseil so eine mehrfache Umschlingung und mehrfache Verriegelung erzielt
werden könnte.
[0018] Grundsätzlich können die Nuten an beliebigen Stellen der Verbindungsabschnitte angeordnet
sein. Unter Verschleißgesichtspunkten ist es besonders zweckmäßig, dass an einen Verbindungsabschnitt
die Innennuten und die Außennuten in einer Einsteckrichtung hinter den Keilnutelementen
liegen. Das gilt vorzugsweise für das innere Vaterteil, während die Anordnung am äußeren
Mutterteil entsprechend umgekehrt ist. Die Keilnutelemente liegen somit näher am freien
Ende des jeweiligen Verbindungsabschnitts. Durch die Keilnutelemente kann so eine
erste mechanische Verbindung und Führung beim Zusammenstecken erzielt werden.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann darin gesehen werden,
dass an mindestens einem Verbindungsabschnitt ein Dichtbereich angeordnet ist. Vorzugsweise
sind an den beiden gegenüberliegenden Verbindungsabschnitten Dichtbereiche vorgesehen,
welche miteinander korrespondieren, so dass eine Abdichtung im Bereich der Verbindung
erzielt wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Schneckenbohreranordnung
insgesamt rohrförmig mit einem inneren Hohlraum ist, welcher etwa zum Durchleiten
von Bohrsuspension, Druckluft oder Beton vorgesehen ist.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass der Dichtbereich
mindestens einen Dichtring aufweist. Hierfür kann vorzugsweise in einem der Dichtbereiche
eine ringförmige Nut zur Aufnahme eines Dichtrings, insbesondere eines O-Dichtrings,
vorgesehen sein. Der korrespondierende umgebende Dichtbereich kann dabei eine glatte
Dichtfläche aufweisen, an welcher der Dichtring dichtend zur Anlage kommt.
[0021] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsvariante der Erfindung besteht darin, dass
die Keilnutelemente zwischen dem Dichtbereich und den Innennuten oder den Außennuten
liegen. Durch die Anordnung des Dichtbereiches in einem vorderen Bereich kann verhindert
werden, dass insbesondere eine aushärtbare Flüssigkeit in den Zwischenraum zwischen
den Verbindungselementen eindringt und insbesondere die Keilnutelemente oder die Innen-
und Außennuten verunreinigt.
[0022] Das Stahlseil kann vorzugsweise ein elastisch biegsamer Draht aus einem einheitlichen
Material oder ein geflochtenes Seil mit mehreren Stahlseilfasern sein. Unter Stahlseil
ist insbesondere ein Seil zu verstehen, welches aus einem eisenhaltigen Stahl oder
einem entsprechenden stabilen Metall oder einem Material mit vergleichbarer Festigkeit
und Flexibilität gebildet ist. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass an dem flexiblen
Stahlseil an einem Abschnitt ein Anschlagelement angebracht ist. Durch das Anschlagelement
wird erreicht, dass das Stahlseil zum Lösen der Verbindung wieder einfach aus dem
gemeinsamen Ringraum gezogen werden kann.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es dabei, dass das Anschlagelement in der Einführöffnung
aufnehmbar ist. Dabei weist die Einführöffnung eine Dimensionierung auf, welche es
erlaubt, dass das Anschlagelement ganz oder zumindest teilweise in der Einführöffnung
aufgenommen ist. Vorzugsweise steht das Anschlagelement nicht aus der Einführöffnung
vor, so dass es in einem Bohrbetrieb keinem oder nur einem geringen Verschleiß durch
Vorbeistreichen des Bodenmaterials ausgesetzt ist. Ergänzend oder alternativ kann
die Einführöffnung durch eine Schelle oder ähnliches abgedeckt sein. Gleichzeitig
ist das Anschlagelement jedoch größer als der Durchgang zu dem Ringraum dimensioniert,
so dass das Stahlseil nur bis zu dem Anschlagelement in den Ringraum eingeführt werden
kann. Dies erlaubt ein sicheres Greifen und Lösen des Stahlseiles aus dem Ringraum.
[0024] Eine besonders gute Handhabung wird nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsvariante
dadurch erreicht, dass die Einfuhröffnung als ein Langloch ausgebildet ist, welches
sich entlang eines Teiles des Ringraums erstreckt, und dass das Anschlagselement eine
Länge aufweist, welche kleiner als die Länge des Langlochs der Einführöffnung ist.
[0025] Für ein möglichst einfaches Einschieben des Stahlseiles in den Ringraum ist es vorteilhaft,
dass das flexible Stahlseil an einem vorderen Ende eine Einführspitze aufweist. Die
Einführspitze kann unmittelbar an dem Stahlseil ausgebildet oder durch Aufbringen
eines entsprechenden Teiles mit konischer Form gebildet sein.
[0026] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung kann darin gesehen werden, dass
das Anschlagelement beabstandet von einem hinteren Ende des flexiblen Stahlseils angeordnet
ist, wobei ein freistehender Riegelabschnitt des Stahlseils gebildet ist, welcher
zum beidseitigen Einschieben des Stahlseils in den Ringraum dient. Dabei sind der
freistehende Riegelabschnitt und die Länge des Anschlagelements derart ausgebildet,
dass diese vorzugsweise ganz in die Einführöffnung, insbesondere ein Langloch, in
eine erste Einschieberichtung eingeführt werden können. Anschließend kann das Stahlseil
innerhalb des Ringraums mit dem Anschlagelement in entgegengesetzter Richtung verschoben
werden, wobei der freistehende Riegelabschnitt ebenfalls in den gebildeten Ringraum
aufgenommen wird. Somit ist das Anschlagelement beidseitig durch Abschnitte des Stahlseiles
in dem Ringraum gesichert, so dass eine gute Lagesicherung gegeben ist.
[0027] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Bohrerteil
und ein zweites Bohrerteil axial ineinander gesteckt werden, welche zumindest ein
Mutterteil oder ein Vaterteil aufweisen, dass in dem zusammengesteckten Zustand durch
eine ringförmige Innennut an einer Innenwand des Mutterteils und durch eine ringförmige
Außennut an einer Außenwand des Mutterteils ein gemeinsamer Ringraum gebildet wird,
dass über eine Einführöffnung an einer Außenwand des Mutterteils über einen Durchgang
ein flexibles Stahlseil eingeschoben wird, welches den Ringraum vollständig oder weitgehend
ausfüllt, wobei eine Axialsicherung zwischen dem ersten Bohrerteil und dem zweiten
Bohrerteil gebildet wird.
[0028] Das erfindungsgemäße Verfahren ist zum Bilden einer Schneckenanordnung vorgesehen,
welche zuvor beschrieben worden ist. Es können hierbei die zuvor beschriebenen Vorteile
erzielt werden.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
beschrieben, welche schematisch in den Zeichnungen dargestellt sind. In den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Schneckenbohreranordnung beim
Zusammenstecken;
- Fig. 2
- eine Teilquerschnittsansicht eines Mutterteils an einem Bohrerteil;
- Fig. 3
- eine weitere Querschnittsansicht des Mutterteils von Fig. 2 mit um 90° gedrehter Schnittrichtung;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Detailansicht von Innennuten an dem Mutterteil gemäß Fig.3;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht auf ein passendes Vaterteil eines Bohrerteils für die erfindungsgemäße
Schneckenbohreranordnung;
- Fig. 6
- eine Querschnittsansicht des Vatersteils von Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Teilansicht von Vaterteil und Mutterteil in einem zusammengesteckten Zustand;
- Fig. 8
- eine Querschnittsansicht gemäß dem Schnitt C-C von Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Detailquerschnittsansicht zu gebildeten Ringräumen in einem zusammengesteckten
Zustand;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Stahlseil;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht des Stahlseils von Fig. 10; und
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf ein abgeändertes Stahlseil gemäß der Erfindung.
[0030] Eine erfindungsgemäße Schneckenbohreranordnung 10 ist schematisch beim Zusammenstecken
eines ersten Bohrerteils 12 und eines zweiten Bohrerteils 14 in Fig. 1 dargestellt.
Das erste Bohrerteil 12 weist an einem Ende einen ersten Verbindungsabschnitt 20 auf,
welcher als ein Mutterteil 21 mit einem Aufnahmeraum ausgebildet ist. In dieses Mutterteil
21 ist ein dornartiges Vaterteil 41 einsteckbar, welches an einem zweiten Verbindungsabschnitt
40 an dem angrenzenden zweiten Bohrerteil 14 ausgebildet ist. An dem ersten Bohrerteil
12 und dem zweiten Bohrerteil 14 ist jeweils eine Schneckenwindung 16 zum Fördern
abgebohrten Bodenmaterials angeordnet. Die in Fig. 1 dargestellte Schnecke ist rechtsgängig,
kann aber auch linksgängig ausgebildet sein.
[0031] Die erfindungsgemäße Schneckenbohreranordnung 10 dient insbesondere zum Erstellen
von Bohrungen im Boden, etwa zum Herstellen von Bodenpfählen, etwa für Gründungen.
Die Schneckenbohreranordnung 10 kann aus einer Vielzahl von Bohrerteilen aufgebaut
sein, welche, wie nachfolgend beschrieben wird, miteinander verbunden sind. Am unteren
Ende der Schneckenbohreranordnung 10 befindet sich üblicherweise ein bodenabtragendes
Werkzeug, während am anderen oberen Ende eine Verbindung zu einem Drehbohrantrieb
und gegebenenfalls ein Fluidanschluss zum Zuführen eines Fluides, etwa von Bohrsuspension
oder einer aushärtbaren Masse, in dem Innenraum der Schneckenbohreranordnung 10 angeordnet
sind.
[0032] Nachfolgend wird im Zusammenhang mit den Figuren 2 bis 4 der Aufbau eines Mutterteils
21 für die erfindungsgemäße Schneckenbohreranordnung 10 beschrieben. Der erste Verbindungsabschnitt
20 mit dem Mutterteil 21 ist in den Figuren 2 bis 4 jeweils ohne den Rohrgrundkörper
und der Schneckenwindung dargestellt. Das Mutterteil 21 ist hülsenförmig mit einem
offenen Ende 22 ausgebildet, in welches das Vaterteil 41 einschiebbar ist. Zum Herstellen
einer drehfesten Verbindung sind in einem Mittenbereich des Aufnahmeraumes des Mutterteils
21 erste Keilnutelemente 24 ausgebildet. Zwischen den ersten Keilnutelementen 24 und
dem offenen Ende 22 sind an einer Innenwand 28 zwei Innennuten 30 mit einem halbkreisförmigen
Nutquerschnitt eingearbeitet. An einer Außenwand 36 des Mutterteils 21 sind zwei Einführöffnungen
38 als Langlöcher ausgebildet, wie anschaulich in Fig. 3 dargestellt ist. Die Einführöffnungen
38 sind über einen Durchgang jeweils mit einer der Nuten 30 verbunden. Durch die Einführöffnungen
38 kann ein Stahlseil zum Bilden einer Axialsicherung eingeschoben werden, wie nachfolgend
noch näher beschrieben wird.
[0033] An dem dem offenen Ende 22 gegenüberliegenden Ende des ersten Verbindungsabschnitts
20 ist ein erster Befestigungsabschnitt 34 ausgebildet, an welchem der rohrförmige
Grundkörper zum Bilden des ersten Bohrerteils 12 angebracht, insbesondere angeschweißt
werden kann. Zwischen dem ersten Befestigungsabschnitt 34 und den ersten Keilnuten
24 ist ein erster Dichtbereich 26 mit einer zylindrischen Innenwand angeordnet. Dieser
erste Dichtbereich 26 dient zum Aufnehmen eines entsprechenden Dichtbereiches, welcher
am zugehörigen Vaterteil 41 ausgebildet ist, wie nachfolgend noch näher beschrieben
wird. Der erste Verbindungsabschnitt 20 mit dem Mutterteil 21 kann einstückig oder
als mehrteiliges Schweißteil ausgeführt sein, wie in den alternativen Ausführungsvarianten
gemäß den Figuren 2 und 3 dargestellt ist.
[0034] In den Figuren 5 und 6 ist ein passender zweiter Verbindungabschnitt 40 mit einem
Vaterteil 41 dargestellt, welches in das Mutterteil 21 gemäß den Figuren 2 bis 4 einsteckbar
ist.
[0035] Das dornartige und rohrförmige Vaterteil 41 weist an seinem vorderen Ende einen zweiten
Dichtbereich 46 mit Nuten 47 zur Aufnahme von Dichtringen auf. Der zweite Dichtbereich
46 ist so ausgebildet, dass er eine fluiddichte Dichtung in dem eingesteckten Zustand
mit dem ersten Dichtbereich 26 am Mutterteil 21 bildet.
[0036] Im Anschluss an den zweiten Dichtbereich 46 sind an einer Außenseite des Vaterteils
41 zweite Keilnutelemente 44 ausgebildet. Diese korrespondieren zu den ersten Keilnutelementen
24 an dem Mutterteil 21, so dass diese axial ineinandersteckbar sind, um einen drehmomentübertragenden
Verbindungsbereich zu bilden, wie Fig. 7 zeigt.
[0037] In einer sich anschließenden Außenwand 48 des Vaterteils 41 sind zwei Außennuten
50 eingebracht. In einem zusammengesteckten Zustand von Vaterteil 41 und Mutterteil
21 liegen die mit einem halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildeten Außennuten 50
den Innennuten 30 am Mutterteil 21 gegenüber, so dass ein gemeinsamer Ringraum 60
mit rundem Querschnitt gebildet ist. Dies ist anschaulich in Fig. 9 dargestellt.
[0038] An einem rückwärtigen Ende des Vatersteils 41 ist ein zweiter Befestigungsabschnitt
54 ausgebildet, welcher zum Anbringen des weiteren Rohrkörpers des zweiten Bohrerteils
14 dient. Jeder Bohrerteil 12, 14 kann für einen modularen Aufbau einen ersten Verbindungsabschnitt
20 und einen zweiten Verbindungsabschnitt 40 an gegenüberliegenden Enden aufweisen.
[0039] Ein Zusammenwirken der ersten und zweiten Keilnutelemente 24, 44 ist anschaulich
in den Figuren 7 und 8 dargestellt. Die ersten Keilnutelemente 24 am Mutterteil 21
und die zweiten Keilnutelemente 44 am Vaterteil 41 sind in ihrer Länge und Breite
korrespondierend ausgebildet, so dass diese axial ineinander einsteckbar sind. Die
Flanken der Keilnutelemente 24, 44 liegen einander an und können zur Drehmomentübertragung
zwischen Mutterteil 21 und Vaterteil 41 dienen. In Fig. 7 sind zusätzlich die beiden
Einführöffnungen 38 am Mutterteil 21 schematisch angedeutet.
[0040] Die Figuren 1 bis 9 zeigen den Erfindungsgenstand in einem verkleinerten Maßstab,
während in den nachfolgenden Figuren 10 bis 12 ein für die Erfindung vorgesehenes
Stahlseil 70 in einem anderen, größeren Maßstab dargestellt ist. Dabei zeigen die
Figuren 10 und 11 ein erstes erfindungsgemäßes Stahlseil 70 mit einem Seilgrundkörper
72. An einem Ende des Seilgrundkörpers 72 ist eine Einführspitze 74 ausgebildet, welche
zum Einführen des Stahlseiles 70 über die Einführöffnung 38 im Mutterteil 21 in den
gebildeten Ringraum 60 dient. Das flexible Stahlseil 70 hat vorzugsweise einen kreisförmigen
Querschnitt, dessen Außendurchmesser eine Spielpassung zu dem Innendurchmesser des
Ringraums 60 bildet. Das eingeführte Stahlseil 70 bildet einen Formschlusskörper,
welcher die ineinandergesteckten Bohrerteile 12, 14 in ihrer Lage axial sichert.
[0041] An dem anderen Ende, welches der Einführspitze 74 gegenüberliegt, ist ein blockartiges
Anschlagelement 76 an dem Seilgrundkörper 72 befestigt, vorzugsweise durch Hartlöten
oder Schweißen. Das blockartige Anschlagelement 76 weist eine Dimensionierung auf,
welche es ermöglicht, das Anschlagelement 76 in die Einführöffnung 38 am Mutterteil
21 einzusetzen, wobei jedoch ein weiteres Einschieben in den Ringraum 60 verhindert
ist.
[0042] Eine alternative Ausgestaltung des Stahlseils 70 ist in Fig. 12 dargestellt. Dieses
Stahlseil 70 weist ebenfalls einen Seilgrundkörper aus einem metallischen flexiblen
Material sowie eine Einführspitze 74 und ein blockartiges Anschlagelement 76 wie bei
der Ausführungsform nach den Figuren 10 und 11 auf. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsvariante
ist das blockartige Anschlagelement 76 von dem hinteren Ende beabstandet, so dass
ein Riegelabschnitt 78 ausgebildet ist. Die Länge des Riegelabschnitts 78 und die
Länge des Anschlagelementes 76 sind dabei zusammen kleiner als die Länge der Einführöffnung
38 am Mutterteil 21. So kann das Stahlseil 70 zunächst in einer Einführrichtung mit
der Einführspitze 74 in den Ringraum 60 eingeschoben werden, bis das Anschlagelement
76 an einem Ende der Einführöffnung 38 am Mutterteil 21 anschlägt. In dieser Anschlagsituation
ist auch der Riegelabschnitt 78 in der Einführöffnung 38 aufgenommen. Nunmehr kann
das Seil 70 in entgegengesetzter Richtung in den Ringraum 60 verschoben werden, so
dass der Riegelabschnitt 78 in den Ringraum 60 eingeführt wird. Auf diese Weise ist
das Stahlseil 70 mit beiden Endbereichen in dem Ringraum 60 aufgenommen, so dass das
Stahlseil 70 besonders zuverlässig in dem Ringraum 60 aufgenommen und verriegelt ist.
1. Schneckenbohreranordnung mit
einem ersten Bohrerteil (12) und einem zweiten Bohrerteil (14), welche rohr- oder
stangenförmig ausgebildet sind und bei welchen zumindest ein Bohrerteil (12, 14) an
seiner Außenseite mit einer Schneckenwindung (16) versehen ist,
wobei die Bohrerteile (12, 14) an zumindest einem ihrer Endbereiche zueinander passende
Verbindungsabschnitte (20, 40) aufweisen,
wobei ein erster Verbindungsabschnitt (20) als ein hülsenartiges Mutterteil (21) mit
Keilnutelementen (24) und ein zweiter Verbindungsabschnitt (40) als ein dornartiges
Vaterteil (41) mit Keilnutelementen (44) ausgebildet sind,
wobei Vaterteil (41) und Mutterteil (21) zum Bilden einer lösbaren, drehfesten Verbindung
axial ineinandergesteckt sind,
dadurch gekenzeichnet,
- dass an einer Innenwand (28) des Mutterteils (21) eine ringförmige Innennut (30)
eingebracht ist,
- dass an einer Außenwand (48) des Vatersteils (41) eine ringförmige Außennut (50)
eingebracht ist,
- dass in einem zusammengesteckten Zustand von Mutterteil (21) und Vaterteil (41)
die Innennut (30) und die Außennut (50) sich gegenüberliegen und einen Ringraum (60)
bilden,
- dass an einer Außenwand (36) des Mutterteils (21) mindestens eine Einführöffnung
(38) mit einem Durchgang zur ringförmigen Innennut (30) ausgebildet ist und
- dass zum Bilden einer Axialsicherung ein flexibles Stahlseil (70) über die Einführöffnung
(38) in den Ringraum (60) eingeschoben ist und diesen vollständig oder weitgehend
ausfüllt.
2. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Außennuten (50) und mehrere Innennuten (30) vorgesehen sind, welche in dem
zusammengesteckten Zustand mehrere Ringräume (60) bilden.
3. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einen Verbindungsabschnitt (20, 40) die Innennuten (30) und die Außennuten (50)
in einer Einsteckrichtung hinter den Keilnutelementen (24, 44) liegen.
4. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einem Verbindungsabschnitt (20, 40) ein Dichtbereich (26, 46) angeordnet
ist.
5. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtbereich (46) mindestens einen Dichtring aufweist.
6. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Keilnutelemente (24, 44) zwischen dem Dichtbereich (26, 46) und den Innennuten
(30) oder den Außennuten (50) liegen.
7. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem flexiblen Stahlseil (70) an einem Endabschnitt ein Anschlagelement (76) angebracht
ist.
8. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlagelement (76) in der Einführöffnung (38) aufnehmbar ist.
9. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einführöffnung (38) als ein Langloch ausgebildet ist, welches sich entlang eines
Teiles des Ringraumes (60) erstreckt, und
dass das Anschlagelement (76) eine Länge aufweist, welche kleiner als die Länge des Langlochs
der Einführöffnung (38) ist.
10. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stahlseil (70) an einem vorderen Ende eine Einführspitze (74) aufweist.
11. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlagelement (76) beabstandet von einem hinteren Ende des flexiblen Stahlseils
(70) angeordnet ist, wobei ein freistehender Riegelabschnitt (78) des Stahlseils (70)
gebildet ist, welcher zum beidseitigen Einschieben des Stahlseils (70) in den Ringraum
(60) dient.
12. Verfahren zum Bilden einer Schneckenbohreranordnung (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein erstes Bohrerteil und ein zweites Bohrerteil (14) axial ineinandergesteckt werden,
welche zumindest ein Mutterteil (21) oder ein Vaterteil (41) aufweisen,
dass in dem zusammengesteckten Zustand durch eine ringförmige Innennut (30) an einer Innenwand
(28) des Mutterteils (21) und durch eine ringförmige Außennut (50) an einer Außenwand
(48) des Vaterteils (41) ein gemeinsamer Ringraum (60) gebildet wird,
dass über eine Einführöffnung (38) an einer Außenwand (36) des Mutterteils (21) über einen
Durchgang in den Ringraum (60) ein flexibles Stahlseil (70) eingeschoben wird, welches
den Ringraum (60) vollständig oder weitgehend ausfüllt, wobei eine Axialsicherung
zwischen dem ersten Bohrerteil (12) und dem zweiten Bohrerteil (14) gebildet wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Schneckenbohreranordnung mit
einem ersten Bohrerteil (12) und einem zweiten Bohrerteil (14), welche rohr- oder
stangenförmig ausgebildet sind und bei welchen zumindest ein Bohrerteil (12, 14) an
seiner Außenseite mit einer Schneckenwindung (16) versehen ist,
wobei die Bohrerteile (12, 14) an zumindest einem ihrer Endbereiche zueinander passende
Verbindungsabschnitte (20, 40) aufweisen,
wobei ein erster Verbindungsabschnitt (20) als ein hülsenartiges Mutterteil (21) mit
Keilnutelementen (24) und ein zweiter Verbindungsabschnitt (40) als ein dornartiges
Vaterteil (41) mit Keilnutelementen (44) ausgebildet sind,
wobei Vaterteil (41) und Mutterteil (21) zum Bilden einer lösbaren, drehfesten Verbindung
axial ineinandergesteckt sind,
wobei
- an einer Innenwand (28) des Mutterteils (21) eine ringförmige Innennut (30) eingebracht
ist,
- an einer Außenwand (48) des Vatersteils (41) eine ringförmige Außennut (50) eingebracht
ist,
- in einem zusammengesteckten Zustand von Mutterteil (21) und Vaterteil (41) die Innennut
(30) und die Außennut (50) sich gegenüberliegen und einen Ringraum (60) bilden,
- an einer Außenwand (36) des Mutterteils (21) mindestens eine Einführöffnung (38)
mit einem Durchgang zur ringförmigen Innennut (30) ausgebildet ist und
- zum Bilden einer Axialsicherung ein flexibles Stahlseil (70) über die Einführöffnung
(38) in den Ringraum (60) eingeschoben ist und diesen vollständig oder weitgehend
ausfüllt und
- an mindestens einem Verbindungsabschnitt (20, 40) ein Dichtbereich (26, 46) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass mehrere Außennuten (50) und mehrere Innennuten (30) vorgesehen sind, welche in dem
zusammengesteckten Zustand mehrere Ringräume (60) für die Axialsicherung bilden,
- dass die Keilnutelemente (24, 44) zwischen dem Dichtbereich (26, 46) und den Innennuten
(30) oder den Außennuten (50) liegen und
- dass der Dichtbereich (46) an dem dornartigen Vaterteil (41) in einem vorderen Bereich
ist.
2. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einem Verbindungsabschnitt (20, 40) die Innennuten (30) und die Außennuten (50)
in einer Einsteckrichtung hinter den Keilnutelementen (24, 44) liegen.
3. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtbereich (46) mindestens einen Dichtring aufweist.
4. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem flexiblen Stahlseil (70) an einem Endabschnitt ein Anschlagelement (76) angebracht
ist.
5. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlagelement (76) in der Einführöffnung (38) aufnehmbar ist.
6. Schneckenbohreranordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einführöffnung (38) als ein Langloch ausgebildet ist, welches sich entlang eines
Teiles des Ringraumes (60) erstreckt, und
dass das Anschlagelement (76) eine Länge aufweist, welche kleiner als die Länge des Langlochs
der Einführöffnung (38) ist.
7. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stahlseil (70) an einem vorderen Ende eine Einführspitze (74) aufweist.
8. Schneckenbohreranordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlagelement (76) beabstandet von einem hinteren Ende des flexiblen Stahlseils
(70) angeordnet ist, wobei ein freistehender Riegelabschnitt (78) des Stahlseils (70)
gebildet ist, welcher zum beidseitigen Einschieben des Stahlseils (70) in den Ringraum
(60) dient.