| (19) |
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(11) |
EP 3 481 760 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2020 Patentblatt 2020/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.07.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/066540 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/011002 (18.01.2018 Gazette 2018/03) |
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| (54) |
SPULSTELLE MIT EINER BEWEGBAREN DECKEINHEIT
WINDING STATION HAVING A MOVABLE COVER UNIT
TÊTE DE BOBINAGE COMPRENANT UNE UNITÉ DE RECOUVREMENT MOBILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.07.2016 DE 102016112641
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2019 Patentblatt 2019/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Rieter Ingolstadt GmbH |
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85055 Ingolstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAGL, Robert
85290 Rottenegg (DE)
- GRUBER, Thomas
85049 Ingolstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bergmeier, Werner |
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Canzler & Bergmeier
Patentanwälte Partnerschaft mbB
Friedrich-Ebert-Straße 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 092 667 EP-A2- 2 444 347 DE-A1-102012 016 854
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EP-A2- 2 345 610 DE-A1- 4 004 028 JP-A- S5 931 256
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulstelle einer Kreuzspulen herstellenden
Textilmaschine bestehend aus einer Grundeinheit und einer Deckeinheit, wobei die Spulstelle
einen Spulenhalter zum Halten einer Kreuzspule und eine Changiereinrichtung zum kreuzweisen
Verlegen eines Fadens auf der Kreuzspule aufweist, wobei eine Fadensucheinrichtung
vorgesehen ist, zum Suchen eines Fadenendes auf der Kreuzspule, wobei die Fadensucheinrichtung
eine mit Unterdruck beaufschlagbare Saugdüse mit einer Saugmündung aufweist, die Grundeinheit
von der Deckeinheit zumindest teilweise abgedeckt ist, die Deckeinheit bezüglich der
Grundeinheit zwischen einer Arbeitsposition zum Verlegen des Fadens sowie des Suchens
des Fadenendes und einer Reinigungsposition zum Reinigen der Spulstelle bewegbar ist
und dass zumindest Teile der Fadensucheinrichtung der Deckeinheit zugeordnet sind,
sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Spulstelle.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Spulstelle einer
Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine, wobei die Spulstelle aus einer Grundeinheit
und einer Deckeinheit besteht und wobei ein Faden auf der Kreuzspule mittels einer
Changiereinrichtung kreuzweise verlegt wird, bei Bedarf ein Fadenende auf der Kreuzspule
mittels einer Fadensucheinrichtung gesucht wird und die Spulstelle in zeitlichen Abständen
gereinigt wird.
[0003] Spulstellen von Kreuzspulen herstellenden Textilmaschinen, wobei die Spulstelle einen
Spulenhalter zum Halten einer Kreuzspule und eine Changiereinrichtung zum kreuzweisen
Verlegen eines Fadens auf der Kreuzspule aufweist, sind wohlbekannt. Bei der Textilmaschine
kann es sich dabei sowohl um eine Spulmaschine als auch um eine Spinnmaschine, insbesondere
eine Rotor- oder Luftspinnmaschine, handeln.
[0004] Seit einiger Zeit ist es auch wohlbekannt, dass bei solchen Spulstellen eine Fadensuchvorrichtung
vorgesehen ist, zum Suchen eines Fadenendes auf der Kreuzspule. Ein Auflaufen des
Fadenendes auf die Kreuzspule kommt insbesondere nach einem Fadenbruch oder einem
Reinigerschnitt vor, oder wenn beispielsweise die Lieferspule leer ist. Bei einem
Reinigerschnitt wird dabei der Faden absichtlich durchtrennt, weil er nicht die gewünschten
Eigenschaften, wie beispielsweise Dicke oder Reinheit, aufweist. Die Kreuzspule kann
in solchen Fällen auf Grund ihrer Trägheit nicht schnell genug gestoppt werden, so
dass das Fadenende auf die Kreuzspule aufläuft. Um die Kreuzspule weiter zu bewickeln
kann nun ein neuer Faden auf der Kreuzspule angesetzt werden. Dann ist der Faden allerdings
nicht mehr durchgängig. Damit sich auf der Kreuzspule hingegen ein durchgängiger Faden
befindet, muss das aufgelaufene Fadenende gesucht und gefunden werden. Das Fadenende
wird daraufhin im Falle einer Spulmaschine mit dem von einer Lieferspule kommenden
Faden verbunden bzw. im Falle einer Spinnmaschine mit dem frisch gesponnenen Faden
verbunden oder an ein Spinnaggregat angesetzt. So bleibt der auf der Kreuzspule befindliche
Faden durchgängig.
[0005] Als Fadensuchvorrichtung wird häufig eine mit Unterdruck beaufschlagte Saugdüse eingesetzt,
die das aufgelaufene Fadenende einsaugt, wie sie beispielsweise in den Druckschriften
EP 2 444 347 A2,
DE 40 04 028 A1,
DE 10 2012 016 854 A1 oder
JP S59 31256 A offenbart ist. Es sind aber auch Fadensuchvorrichtungen bekannt, die das Fadenende
mit Bürsten von der Oberfläche der Kreuzspule streifen oder solche, die das Fadenende
mit Hilfe von Druckluft von der Oberfläche der Kreuzspule herunterblasen.
[0006] Je mehr Komponenten aber eine Spulstelle aufweist, desto schwieriger gestaltet sich
das Reinigen der Spulstelle.
[0007] Aus der
EP 1 092 667 A2 und der
EP 2 345 610 A2 ist jeweils eine Spulmaschine mit einem oberen und einem unteren Teil bekannt. Für
Wartungsarbeiten kann der obere Teil von dem unteren Teil weggeschwenkt werden.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Spulstelle mit Fadensucheinrichtung
zu gestalten, bei der die Reinigung erleichtert ist.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Spulstelle und ein Verfahren zum Betreiben einer
Spulstelle mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche. Vorgeschlagen wird
eine Spulstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine. Bei der Textilmaschine
kann es sich um eine Spulmaschine oder eine Spinnmaschine, insbesondere eine Rotor-
oder Luftspinnmaschine, handeln. Die Spulstelle besteht dabei aus einer Grundeinheit
und einer Deckeinheit. Sie weist einen Spulenhalter zum Halten einer Kreuzspule und
eine Changiereinrichtung zum kreuzweisen Verlegen eines Fadens auf der Kreuzspule
auf. Diese Komponenten sind essentiell zur Herstellung einer Kreuzspule.
[0010] Ferner ist eine Fadensucheinrichtung vorgesehen, zum Suchen eines Fadenendes auf
der Kreuzspule. Ein Fadenende läuft dabei beispielsweise nach einem Fadenbruch, einem
Reinigerschnitt oder dann, wenn eine Lieferspule leer ist, auf die Kreuzspule auf.
Die Kreuzspule kann in der Regel nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden, um ein solches
Auflaufen des Fadenendes zu verhindern. Um auf der Kreuzspule einen durchgängigen
Faden zu erhalten - was für die Weiterverwendung der Kreuzspule wichtig ist - muss
der aufgelaufene Faden zunächst gesucht und gefunden werden. Dieser Schritt wird von
der Fadensucheinrichtung durchgeführt. Sodann wird das Fadenende im Falle einer Spulmaschine
mit dem von der Lieferspule kommenden Faden verbunden bzw. im Falle einer Spinnmaschine
mit dem frisch gesponnenen Faden verbunden oder an ein Spinnaggregat angesetzt. So
wird ein durchgängiger Faden erzielt.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Grundeinheit von der Deckeinheit zumindest teilweise abgedeckt.
Die Stellen der Grundeinheit, die von der Deckeinheit abgedeckt werden, sind dabei
herumfliegendem Staub und Faserflug deutlich weniger ausgesetzt als Stellen, die nicht
abgedeckt sind. Ferner ist die Deckeinheit bezüglich der Grundeinheit zwischen einer
Arbeitsposition zum Verlegen des Fadens sowie des Suchens des Fadenendes und einer
Reinigungsposition zum Reinigen der Spulstelle bewegbar. Zumindest Teile der Fadensucheinrichtung
sind dabei der Deckeinheit zugeordnet. Durch die Reinigungsposition werden dem Bedienpersonal
beziehungsweise einem Wanderreiniger oder einem Roboter mit einer Reinigungseinrichtung
der Zugang zu verschiedenen Stellen der Spulstelle ermöglicht, was damit insgesamt
die Reinigung erleichtert und verbessert. Dadurch, dass zumindest Teile der Fadensucheinrichtung
der Deckeinheit zugeordnet sind, werden auch diese Teile der Fadensucheinrichtung
besser zugänglich, was die Reinigung erleichtert.
[0012] Ein erster Teil der Saugdüse ist der Grundeinheit und ein zweiter Teil der Saugdüse
ist der Deckeinheit zugeordnet. So werden die beiden Teile der Saugdüse in der Reinigungsposition
voneinander entfernt, was den Zugang zu diesen Teilen und somit auch das Reinigen
der Teile erleichtert.
[0013] Vorteilhafterweise ist die Deckeinheit bezüglich der Grundeinheit zwischen der Arbeitsposition
und der Reinigungsposition verschiebbar, insbesondere drehbar und/oder linear verschiebbar.
Diese Bewegungen lassen sich einfach und gleichzeitig robust durchführen, was den
Betrieb der Spulstelle zuverlässig macht. Des Weiteren lassen sich Dreh- oder Schiebbewegungen
auch leicht von einem Motor durchführen, was die Automation des Reinigungsprozesses
ermöglicht. Ebenso ist es möglich die Deckeinheit von der Arbeitsposition, beispielsweise
durch das Lösen von Schrauben vollständig zu entfernen und wieder in dieser Arbeitsposition
anzubringen bzw. anzuschrauben.
[0014] Die Fadensucheinrichtung weist eine mit Unterdruck beaufschlagbare Saugdüse mit einer
Saugmündung auf. Zum Fadensuchen wird eine Saugöffnung der Saugmündung in geringem
Abstand über der Oberfläche der Kreuzspule positioniert. Bei eingeschaltetem Unterdruck
wird die Kreuzspule rückwärts - im Verhältnis zur Drehrichtung beim Aufwickeln - gedreht.
Das freie Fadenende wird dabei in die Saugmündung und weiter in die Saugdüse eingesaugt.
Das Fadensuchen mit Unterdruck ist eines der schonendsten Fadensuchverfahren, da die
Oberfläche der Kreuzspule nicht berührt wird. Die Oberfläche der Kreuzspule wird also
nur sehr wenig bis gar nicht beschädigt, was eine hohe Qualität der Kreuzspule ermöglicht.
[0015] Es ist auch vorteilhaft, wenn die Saugmündung bezüglich der Saugdüse bewegbar ist.
Generell sollte der Abstand von der Saugmündung zur Kreuzspule veränderbar sein. Dann
kann nämlich im normalen Spulbetrieb ein größerer Abstand gewählt werden, so dass
das Aufspulen nicht behindert und jegliche Beschädigungen der Kreuzspule durch die
Saugmündung vermieden werden. Zum Fadensuchen wiederum kann die Saugmündung nah an
die Oberfläche der Kreuzspule bewegt werden, so dass der zur Verfügung stehende Unterdruck
bestmöglich ausgenutzt wird. Ist nun die Saugmündung bezüglich der Saugdüse bewegbar,
dann lässt sich der Abstand von der Saugmündung zur Kreuzspule durch das Bewegen eines
- im Vergleich zur gesamten Saugdüse - relativ kleinen Bauteils verändern.
[0016] Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn ein Antriebsmittel, insbesondere ein Antriebsmotor,
zum Bewegen der Saugmündung vorgesehen ist. So kann die Saugmündung automatisch in
die Stellung zum Fadensuchen und wieder zurückbewegt werden. Dies ist besonders vorteilhaft
für eine automatisierte Spinnstelle: ohne ein solches Antriebsmittel müsste die Saugmündung
entweder von Bedienpersonal oder von einem Roboter in die gewünschte Position gebracht
werden.
[0017] Vorteilhafterweise ist die Saugmündung bezüglich der Saugdüse drehbar und/oder linear
verschiebbar. Mit einer oder beiden dieser Bewegungen lässt sich die Saugmündung einfach
aber präzise in die Stellung zum Fadensuchen und zurückbewegen. Außerdem sind Dreh-
und lineare Schiebbewegungen besonders gut von dem Antriebsmittel durchführbar.
[0018] Es ist vorteilhaft, wenn die Saugmündung dem ersten Teil oder dem zweiten Teil der
Saugdüse zugeordnet ist. So ist die Saugmündung in der Reinigungsposition nicht geteilt.
Dadurch entfallen auch Kanten und Teilungsfugen, an denen sich andernfalls der gefundene
Faden aufreiben, verhaken oder verklemmen könnte. Der Faden wird also schonender behandelt,
was der Qualität des Erzeugnisses zu Gute kommt. Außerdem ist der Ablauf des Fadensuchens
weniger fehleranfällig, wodurch weniger Eingriffe durch das Bedienpersonal oder durch
Roboter benötigt werden und folglich die Produktivität der Textilmaschine gesteigert
ist.
[0019] Vorteilhafterweise ist ein Unterbrechungsmittel zum Unterbrechen des Unterdrucks
in der Reinigungsposition der Deckeinheit vorgesehen. Da in der Reinigungsposition
kein Unterdruck zum Fadensuchen benötigt wird, wird durch dieses Unterbrechungsmittel
sichergestellt, dass während des Reinigens kein Unterdruck verbraucht wird.
[0020] Vorteilhaft ist es auch, wenn ein Verriegelungsmittel zum Verriegeln der Deckeinheit
in ihrer Arbeitsposition und/oder Reinigungsposition vorgesehen ist. So wird ein unbeabsichtigtes
Bewegen der Deckeinheit von der einen in die andere Position erschwert. Außerdem befindet
sich die Deckeinheit dann in definierten Positionen, was insbesondere eine exakte
Position zum Fadensuchen, aber auch einem Reinigungsaggregat das präzise Reinigen
ermöglicht. Das Verriegelungsmittel kann dabei manuell und/oder automatisch entriegelt
werden.
[0021] Die Vorrichtung ist gemäß der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet, wobei die
genannten Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination vorhanden sein können.
[0022] Ferner wird ein Verfahren zum Betreiben einer Spulstelle einer Kreuzspulen herstellenden
Textilmaschine vorgeschlagen. Dabei besteht die Spulstelle aus einer Grundeinheit
und einer Deckeinheit. Ein Faden wird auf der Kreuzspule mittels einer Changiereinrichtung
kreuzweise verlegt, bei Bedarf wird ein Fadenende auf der Kreuzspule mittels einer
Fadensucheinrichtung gesucht und die Spulstelle wird in zeitlichen Abständen gereinigt.
Bedarf zum Fadensuchen besteht dann, wenn ein Fadenende auf die Kreuzspule aufgelaufen
ist, beispielsweise nach einem Fadenbruch, nach einem Reinigerschnitt oder dann, wenn
die Lieferspule leer ist. Die Reinigung der Spulstelle kann in festen oder auch in
variablen zeitlichen Abständen erfolgen. Letzteres könnte beispielsweise immer dann
sein, wenn ein Wanderreiniger an der Spulstelle vorbeifährt, oder dann, wenn die Spulstelle
Bedarf an einer Reinigung meldet, zum Beispiel weil ein Sensor eine hohe Verschmutzung
feststellt.
[0023] Die Deckeinheit wird zum Reinigen der Spulstelle bezüglich der Grundeinheit aus einer
Arbeitsposition in eine Reinigungsposition bewegt, werden Verunreinigungen von der
Spulstelle entfernt und wird die Deckeinheit von der Reinigungsposition zurück in
die Arbeitsposition bewegt. Durch die Bewegung der Deckeinheit in die Reinigungsposition
wird der Zugang zu bestimmten Teilen der Spulstelle ermöglicht und somit das Reinigen
der Spulstelle sowohl erleichtert als auch verbessert. Dies hat sowohl kürzere Reinigungszeiten
als auch ein besseres Reinigungsergebnis - und damit letztlich auch eine höhere Qualität
des Fadens - zur Folge. Ein besseres Reinigungsergebnis bedeutet wiederum, dass bis
zur nächsten Reinigung mehr Zeit vergehen darf und dadurch der nächste Stillstand
der Spulstelle erst später wieder eintreten muss. Somit wird insgesamt auch die Produktivität
der Textilmaschine gesteigert.
[0024] Vorteilhafterweise wird die Deckeinheit bezüglich der Grundeinheit von der Arbeitsposition
in die Reinigungsposition und zurückgedreht und/oder linear verschoben. Diese Bewegungen
sind leicht durchführbar, robust und schnell. Insbesondere lassen sich diese Bewegungen
auch sehr gut automatisch durchführen. Ebenso ist es möglich die Deckeinheit von der
Arbeitsposition, beispielsweise durch das Lösen von Schrauben vollständig zu entfernen
und wieder in dieser Arbeitsposition anzubringen bzw. anzuschrauben.
[0025] Von Vorteil ist es auch, wenn zum Suchen des Fadenendes eine der Fadensucheinrichtung
zugeordnete Saugdüse mit Unterdruck beaufschlagt wird. Das Suchen des Fadenendes mit
Unterdruck ist nämlich besonders schonend, da hierbei die Oberfläche der Kreuzspule
nicht direkt berührt wird und somit der Faden auf der Oberfläche der Kreuzspule nicht
beschädigt wird. So wird eine hohe Qualität des erzeugten Fadens erreicht.
[0026] Vorteilhaft ist es, wenn zum Suchen des Fadenendes eine der Saugdüse zugeordnete
Saugmündung bezüglich der Saugdüse in die Nähe der Oberfläche der Kreuzspule bewegt,
insbesondere gedreht und/oder linear verschoben, wird. So kann der Abstand der Saugmündung
zur Oberfläche der Kreuzspule auf einfache, aber sehr effektive Art angepasst werden.
Insbesondere kann eine Dreh- und/oder linear Schiebbewegung auch leicht automatisiert
werden. Das Bewegen von lediglich der Saugmündung im Vergleich zur gesamten Saugdüse
hat außerdem den Vorteil, dass nur ein leichtes Teil bewegt werden muss und dass für
die Bewegung auch weniger Platz benötigt wird.
[0027] Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Deckeinheit in ihrer Arbeitsposition und/oder
Reinigungsposition verriegelt wird. Dies verhindert ein unabsichtliches Bewegen der
Deckeinheit. Außerdem befindet sich die Deckeinheit dann jeweils in einer definierten
Position, was sowohl zum Suchen des Fadenendes als auch zum Reinigen durch ein Reinigungsaggregat
benötigt wird. Insgesamt wird durch das Verriegeln der Deckeinheit also der Betrieb
der Spulstelle vereinfacht und verbessert.
[0028] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1a
- eine Seitenansicht einer Spulstelle,
- Figuren 1b, 1c und 1d
- Querschnitte der Spulstelle aus Figur 1a,
- Figuren 2a und 2b
- Querschnitte einer weiteren Spulstelle und
- Figuren 3a und 3b
- Querschnitte einer weiteren Spulstelle.
[0029] Figur 1a zeigt eine Seitenansicht einer Spulstelle 1 einer Textilmaschine. Dabei
kann es sich bei der Textilmaschine um eine Spulmaschine oder um eine Spinnmaschine,
insbesondere eine Ring- oder Luftspinnmaschine, handeln. Die Spulstelle 1 spult dabei
von einer Lieferspule bzw. einem Spinnaggregat kommenden Faden auf eine Kreuzspule
2 auf. Die Kreuzspule 2 wird dabei von einem Spulenhalter 3 gehalten und von einer
Antriebswalze 4 angetrieben. Der Faden wird von einer Changiereinrichtung 5 kreuzweise
auf der Kreuzspule 2 verlegt, wobei die Geschwindigkeit der Changierbewegung an die
Rotationsgeschwindigkeit der Kreuzspule 2 angepasst ist.
[0030] Der Spulenhalter 3, die Antriebswalze 4, die Changiereinrichtung 5 und ein erster
Teil 6.1 einer Saugdüse 6 bilden dabei eine Grundeinheit 7 der Spulstelle 1. Ein zweiter
Teil 6.2 der Saugdüse 6 und eine Saugmündung 8 bilden eine Deckeinheit 9 der Spulstelle
1. Die Deckeinheit 9 ist dabei um eine Achse A bezüglich der Grundeinheit 7 zwischen
einer hier gezeigten Arbeitsposition und einer Reinigungsposition drehbar. Die Deckeinheit
9 kann mittels eines Verriegelungsmittels 10 in der Arbeitsposition verriegelt werden.
Ferner ist die Saugdüse 8 mittels eines Motors 11 linear verschiebbar, so dass sie
in die Nähe der Oberfläche der Kreuzspule 2 gebracht werden kann. Dadurch, dass nur
die relativ kleine Saugmündung 8 und nicht die gesamte Saugdüse 6 verschoben werden
muss, ist der Platzbedarf für das Verschieben relativ gering und auch ein kleiner
Motor 11 hinreichend stark.
[0031] Figur 1b zeigt einen Querschnitt der Spulstelle 1 aus Figur 1a. Die Deckeinheit 9
befindet sich wieder in der Arbeitsposition und die Saugmündung 8 ist von der Kreuzspule
2 entfernt, so dass ein Spulbetrieb ungehindert möglich ist. Ein Luftkanal 12 zieht
sich durch beide Teile 6.1 und 6.2 der Saugdüse 6. Die Saugmündung 8 schließt hier
das obere Ende des Luftkanals 12 ab, so dass selbst bei eingeschaltetem Unterdruck
an der Saugmündung 8 keine Luft abgesaugt wird.
[0032] Ferner ist eine Unterbrechungsklappe 13 vorgesehen, die über ein hier nicht gezeigtes
Gestänge mit der Deckeinheit 9 verbunden ist. In der hier gezeigten Position lässt
die Unterbrechungsklappe 13 Luft ungehindert durch den Luftkanal 12 passieren.
[0033] Figur 1c zeigt die Spulstelle 1 in der Arbeitsposition beim Fadensuchen. Die Saugmündung
8 befindet sich dabei knapp über der Oberfläche der Kreuzspule 2. Die Saugmündung
8 steht nun über eine Luftöffnung 14 in Verbindung mit dem Luftkanal 12, so dass der
Unterdruck bis zur Saugmündung 8 vordringt. Um nun das Fadenende auf der Oberfläche
der Kreuzspule 2 zu finden wird die Kreuzspule 2 langsam in zum Spulbetrieb entgegengesetzter
Richtung gedreht bis das Fadenende über eine Saugöffnung der Saugmündung 8 in die
Saugmündung 8 und weiter in den Luftkanal 12 eingesaugt wird. Sodann wird das gefundene
Fadenende von der Saugdüse 6 und/oder einem Fadenfänger einer weiteren Verarbeitung
zugeführt. Diese weitere Verarbeitung kann beispielsweise das Verbinden mit einem
weiteren Fadenende oder das Ansetzen an ein Spinnaggregat sein. Nach Abschluss der
weiteren Verarbeitung wird die Saugmündung 8 dann wieder von der Kreuzspule 2 entfernt,
so dass der Spulbetrieb ungestört fortgesetzt werden kann.
[0034] Eine Reinigung der Spulstelle 1 wird beispielsweise nach einer vorbestimmten Zeit
oder dann, wenn ein Sensor eine Verschmutzung feststellt, durchgeführt. Dazu wird
die Spulstelle 1 in die in Figur 1d gezeigte Reinigungsposition gebracht. Dabei wurde
die Deckeinheit 9 gegenüber der Grundeinheit 7 um die Achse A gedreht. Durch diese
Bewegung wurde auch automatisch die Unterbrechungsklappe 13 geschlossen, so dass Unterdruck
nicht unnötig verbraucht wird. Die Saugdüse 6 ist in dieser Position nun in ihre beiden
Teile 6.1 und 6.2 geteilt und besser zugänglich: sie kann nun auch von innen gereinigt
werden. Dadurch kann die Reinigung sowohl leichter als auch gründlicher durchgeführt
werden.
[0035] Bei der nachfolgenden Beschreibung des in den Figuren 2a und 2b dargestellten alternativen
Ausführungsbeispiels werden für Merkmale, die im Vergleich zum in Figuren 1a - 1d
dargestellten ersten Ausführungsbeispiel in ihrer Ausgestaltung und/oder Wirkweise
identisch und/oder zumindest vergleichbar sind, gleiche Bezugszeichen verwendet. Sofern
diese nicht nochmals detailliert erläutert werden, entspricht deren Ausgestaltung
und/oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der vorstehend bereits beschriebenen
Merkmale.
[0036] Figur 2a zeigt eine Spulstelle 1 mit einer um eine Achse B drehbaren Saugmündung
15. In dieser Darstellung befindet sich die Deckeinheit 9 in der Arbeitsposition und
die Saugmündung 15 ist zum Fadensuchen eingestellt, so dass sich eine Saugöffnung
der Saugmündung 15 direkt über der Oberfläche der Kreuzspule 2 befindet. Die Luftöffnung
14 stellt wieder die Verbindung der Saugmündung 15 zum Luftkanal 12 her, so dass Unterdruck
bis zur Saugmündung 15 gelangt.
[0037] Zum Reinigen wird die Deckeinheit 9 in die in Figur 2b dargestellte Reinigungsposition
bewegt. Dazu wird die Deckeinheit 9 in diesem Ausführungsbeispiel linear gegenüber
der Grundeinheit 7 verschoben. Auch hier ist die Saugdüse 6 nun in ihre beiden Teile
6.1 und 6.2 geteilt und kann leichter, gründlicher und auch von innen gereinigt werden.
Die Saugmündung 15 befindet sich in einer Parkstellung, wobei sie um die Achse B gedreht
ist und dadurch die Luftöffnung 14, ähnlich wie bei Figur 1b verschließt. Zur Reinigung
des Luftkanals 12 und der Saugmündung 15 kann sie auch in der Reinigungsposition der
Deckeinheit 9 bei Bedarf gedreht und damit die Luftöffnung 14 geöffnet werden.
[0038] Schließlich zeigen Figuren 3a und 3b Querschnitte einer weiteren Spulstelle 1. Die
Saugdüse 6 ist in diesem Ausführungsbeispiel vollständig der Deckeinheit 9 zugeordnet.
Die Befestigung der Deckeinheit 9 an der Grundeinheit 7 erfolgt mittels eines als
Schraube ausgebildeten Verriegelungsmittels 10. Zur besseren Positionierung sind dabei
Justiermittel 16 vorgesehen, die als ein der Grundeinheit zugeordneter Stift und eine
der Deckeinheit zugeordnete Vertiefung ausgebildet sind. Selbstverständlich können
die Zuordnung von Stift und Vertiefung auch anders herum sein und/oder eine zusätzliche
Schraube zur besseren Positionierung beitragen.
[0039] In Figur 3a ist die Deckeinheit 9 an der Grundeinheit 7 befestigt, die Spulstelle
1 befindet sich also in der Arbeitsposition. Zur gründlichen Reinigung der Spulstelle
1 wird das Verriegelungsmittel 10 gelöst und die Deckeinheit 9 von der Grundeinheit
7 wegbewegt. Die so erhaltene Reinigungsposition ist in Figur 3b gezeigt. Eine Reinigung
des Luftkanals 12 ist nun beispielsweise von beiden Seiten her möglich.
[0040] Um sodann wieder in die Arbeitsposition zurückzukehren, wird die Deckeinheit 9 wieder
auf die Grundeinheit 7 aufgesetzt. Dabei wird mit Hilfe der Justiermittel 16 eine
genaue Positionierung erreicht. Sodann wird mit dem Verriegelungsmittel 10 die Deckeinheit
9 fest an der Grundeinheit 7 befestigt. Daraufhin kann der Spulbetrieb wieder aufgenommen
werden.
[0041] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Spulstelle
- 2
- Kreuzspule
- 3
- Spulenhalter
- 4
- Antriebswalze
- 5
- Changiereinrichtung
- 6
- Saugdüse
- 7
- Grundeinheit
- 8
- Saugmündung
- 9
- Deckeinheit
- 10
- Verriegelungsmittel
- 11
- Motor
- 12
- Luftkanal
- 13
- Unterbrechungsklappe
- 14
- Luftöffnung
- 15
- Saugmündung
- 16
- Justiermittel
- A
- Achse
- B
- Achse
1. Spulstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine bestehend aus einer Grundeinheit
(7) und einer Deckeinheit (9), wobei die Spulstelle (1) einen Spulenhalter (3) zum
Halten einer Kreuzspule (2) und eine Changiereinrichtung (5) zum kreuzweisen Verlegen
eines Fadens auf der Kreuzspule (2) aufweist, wobei eine Fadensucheinrichtung (6,
8, 15) vorgesehen ist, zum Suchen eines Fadenendes auf der Kreuzspule (2), wobei die
Fadensucheinrichtung (6, 8, 15) eine mit Unterdruck beaufschlagbare Saugdüse (6) mit
einer Saugmündung (8; 15) aufweist, die Grundeinheit (7) von der Deckeinheit (9) zumindest
teilweise abgedeckt ist, die Deckeinheit (9) bezüglich der Grundeinheit (7) zwischen
einer Arbeitsposition zum Verlegen des Fadens sowie des Suchens des Fadenendes und
einer Reinigungsposition zum Reinigen der Spulstelle (1) bewegbar ist und zumindest
Teile der Fadensucheinrichtung (6, 8, 15) der Deckeinheit (9) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil der Saugdüse (6) der Grundeinheit (7) und ein zweiter Teil der Saugdüse
(6) der Deckeinheit (9) zugeordnet ist.
2. Spulstelle nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeinheit (9) bezüglich der Grundeinheit (7) zwischen der Arbeitsposition und
der Reinigungsposition verschiebbar, insbesondere drehbar und/oder linear verschiebbar,
und/oder von der Arbeitsposition entfern- und wieder in dieser anbringbar ist.
3. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugmündung (8; 15) bezüglich der Saugdüse (6) bewegbar ist.
4. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmittel (11), insbesondere ein Antriebsmotor (11), zum Bewegen der Saugmündung
(8; 15) vorgesehen ist.
5. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugmündung (8; 15) bezüglich der Saugdüse (6) drehbar und/oder linear verschiebbar
ist.
6. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugmündung (8; 15) dem ersten Teil oder dem zweiten Teil der Saugdüse (6) zugeordnet
ist.
7. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterbrechungsmittel (13) zum Unterbrechen des Unterdrucks in der Reinigungsposition
der Deckeinheit (9) vorgesehen ist.
8. Spulstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungsmittel (10) zum Verriegeln der Deckeinheit (9) in ihrer Arbeitsposition
und/oder Reinigungsposition vorgesehen ist.
9. Verfahren zum Betreiben einer Spulstelle (1) einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine,
wobei die Spulstelle (1) aus einer Grundeinheit (7) und einer Deckeinheit (9) besteht
und wobei ein Faden auf der Kreuzspule (2) mittels einer Changiereinrichtung (5) kreuzweise
verlegt wird, bei Bedarf ein Fadenende auf der Kreuzspule (2) mittels einer Fadensucheinrichtung
(6, 8, 15) gesucht wird und die Spulstelle (1) in zeitlichen Abständen gereinigt wird,
wobei die Fadensucheinrichtung (6, 8, 15) eine mit Unterdruck beaufschlagbare Saugdüse
(6) mit einer Saugmündung (8; 15) aufweist und die Deckeinheit (9) zum Reinigen der
Spulstelle (1) bezüglich der Grundeinheit (7) aus einer Arbeitsposition in eine Reinigungsposition
bewegt wird, Verunreinigungen von der Spulstelle (1) entfernt werden und die Deckeinheit
(9) von der Reinigungsposition zurück in die Arbeitsposition bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Reinigen der Spulstelle (1) ein erster Teil der Saugdüse (6) der Grundeinheit
(7) von einem zweiten Teil der Saugdüse (6) der Deckeinheit (9) entfernt wird.
10. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeinheit (9) bezüglich der Grundeinheit (7) von der Arbeitsposition in die
Reinigungsposition und zurückgedreht und/oder linear verschoben und/oder von der Arbeitsposition
entfernt und wieder in dieser angebracht wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Suchen des Fadenendes eine der Fadensucheinrichtung (6, 8, 15) zugeordnete Saugdüse
(6) mit Unterdruck beaufschlagt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Suchen des Fadenendes eine der Saugdüse (6) zugeordnete Saugmündung (8; 15) bezüglich
der Saugdüse (6) in die Nähe der Oberfläche der Kreuzspule (2) bewegt, insbesondere
gedreht und/oder linear verschoben, wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeinheit (9) in ihrer Arbeitsposition und/oder Reinigungsposition verriegelt
wird.
1. A winding station of a textile machine producing cross-wound bobbins, consisting of
a base unit (7) and a cover unit (9), wherein the winding station (1) comprises a
bobbin holder (3) for holding a cross-wound bobbin (2), and a traversing device (5)
for laying a thread in a crosswise manner on the cross-wound bobbin (2), wherein a
thread seeking device (6, 8, 15) is provided, in order to seek a thread end on the
cross-wound bobbin (2), wherein the thread seeking device (6, 8, 15) comprises a suction
nozzle (6), to which vacuum can be applied and which comprises a suction port (8;
15) the base unit (7) is at least partially covered by the cover unit (9), the cover
unit (9) is movable with respect to the base unit (7) between a working position for
laying the thread and seeking the thread end and a cleaning position for cleaning
the winding station (1), and at least portions of the thread seeking device (6, 8,
15) are assigned to the cover unit (9) characterized in that a first part of the suction nozzle (6) is assigned to the base unit (7) and a second
part of the suction nozzle (6) is assigned to the cover unit (9).
2. The winding station as claimed in the preceding claim, characterized in that the cover unit (9) is displaceable, in particular, rotatably and/or linearly displaceable,
with respect to the base unit (7) between the working position and the cleaning position,
and/or can be removed from the working position and brought back into the working
position.
3. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the suction port (8; 15) is movable with respect to the suction nozzle (6).
4. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a drive means (11), in particular, a drive motor (11) is provided for moving the
suction port (8; 15).
5. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the suction port (8; 15) is rotatably and/or linearly displaceable with respect to
the suction nozzle (6).
6. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the suction port (8; 15) is assigned to the first part or to the second part of the
suction nozzle (6).
7. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that an interruption means (13) is provided for interrupting the vacuum in the cleaning
position of the cover unit (9).
8. The winding station as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a locking means (10) is provided for locking the cover unit (9) in its working position
and/or cleaning position.
9. A method for operating a winding station (1) of a textile machine producing cross-wound
bobbins, wherein the winding station (1) consists of a base unit (7) and a cover unit
(9), and wherein a thread is laid in a crosswise manner on the cross-wound bobbin
(2) with the aid of a traversing device (5), a thread end is sought, if necessary,
on the cross-wound bobbin (2) with the aid of a thread seeking device (6, 8, 15),
and the winding station (1) is cleaned at intervals of time, wherein vacuum is applied
to a suction nozzle (6) assigned to the thread seeking device (6, 8, 15) and in order
to clean the winding station (1), the cover unit (9) is moved with respect to the
base unit (7) out of a working position into a cleaning position, pollutant is removed
from the winding station (1), and the cover unit (9) is moved from the cleaning position
back into the working position, characterized in that in order to clean the winding unit (1), a first part of the suction nozzle (6) of
the basic unit (7) is removed from a second part of the suction nozzle (6) of the
cover unit (9).
10. The method as claimed in the preceding claim, characterized in that the cover unit (9) is rotated and/or linearly displaced, with respect to the base
unit (7), from the working position into the cleaning position and back, and/or is
removed from the working position and is brought back into the working position.
11. The method as claimed in one of claims 9 to 10, characterized in that vacuum is applied to a suction nozzle (6) assigned to the thread seeking device (6,
8, 15) in order to seek the thread end.
12. The method as claimed in one of claims 9 to 11, characterized in that a suction port (8; 15) assigned to the suction nozzle (6) is moved, in particular,
rotated and/or linearly displaced with respect to the suction nozzle (6) into the
proximity of the surface of the cross-wound bobbin (2) in order to seek the thread
end.
13. The method as claimed in one of claims 9 to 12, characterized in that the cover unit (9) is locked in its working position and/or cleaning position.
1. Poste de bobinage d'une machine textile produisant des bobines croisées, composé d'une
unité de base (7) et une unité de recouvrement (9), dans lequel le poste de bobinage
(1) comporte un porte-bobine (3) pour tenir une bobine croisée (2) et un dispositif
de va-et-vient (5) pour déposer de manière croisée un fil sur la bobine croisée (2),
dans lequel un dispositif de recherche (6, 8, 15) de fil est prévu pour rechercher
une extrémité de fil sur la bobine croisée (2), dans lequel le dispositif de recherche
(6, 8, 15) de fil comprend une buse d'aspiration (6) pouvant être soumise à une dépression
avec une bouche d'aspiration (8 ; 15), l'unité de base (7) étant au moins partiellement
recouverte par l'unité de recouvrement (9), l'unité de recouvrement (9) étant déplaçable
par rapport à l'unité de base (7) entre une position de travail pour déposer le fil
et pour rechercher l'extrémité du fil et une position de nettoyage pour nettoyer le
poste de bobinage (1), et au moins des parties du dispositif de recherche (6, 8, 15)
de fil sont attribuées à l'unité de recouvrement (9), caractérisé en ce qu'une première partie de la buse d'aspiration (6) est attribuée à l'unité de base (7)
et une seconde partie de la buse d'aspiration (6) est affectée à l'unité de recouvrement
(9).
2. Poste de bobinage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'unité de recouvrement (9) est susceptible d'être déplacée, en particulier tournée
et/ou linéairement déplacée par rapport à l'unité de base (7) entre la position de
travail et la position de nettoyage, et/ou est susceptible d'être démontée de la position
de travail et remontée dans cette dernière.
3. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bouche d'aspiration (8 ; 15) est susceptible d'être déplacée par rapport à la
buse d'aspiration (6).
4. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen d'entraînement (11), en particulier un moteur d'entraînement (11), est prévu
pour déplacer la bouche d'aspiration (8 ; 15).
5. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bouche d'aspiration (8 ; 15) est susceptible d'être tournée et/ou linéairement
déplacée par rapport à la buse d'aspiration (6).
6. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bouche d'aspiration (8 ; 15) est attribuée à la première partie ou à la seconde
partie de la buse d'aspiration (6).
7. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen d'interruption (13) est prévu pour interrompre la dépression dans la position
de nettoyage de l'unité de recouvrement (9).
8. Poste de bobinage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen de verrouillage (10) est prévu pour verrouiller l'unité de recouvrement
(9) dans sa position de travail et/ou sa position de nettoyage.
9. Procédé pour exploiter un poste de bobinage (1) d'une machine textile produisant des
bobines croisées, dans lequel le poste de bobinage (1) est composé d'une unité de
base (7) et d'une unité de recouvrement (9) et dans lequel un fil est déposé de manière
croisée sur la bobine croisée (2) au moyen d'un dispositif de va-et-vient (5), si
nécessaire, une extrémité de fil est recherchée sur la bobine croisée (2) au moyen
d'un dispositif de recherche (6, 8, 15) de fil et le poste de bobinage (1) est nettoyé
à intervalles de temps, dans lequel le dispositif de recherche (6, 8, 15) de fil comporte
une buse d'aspiration (6) qui peut être soumise à une dépression avec une bouche d'aspiration
(8 ; 15) et l'unité de recouvrement (9) est déplacée par rapport à l'unité de base
(7) d'une position de travail à une position de nettoyage pour nettoyer le poste de
bobinage (1), les impuretés sont éliminées du poste de bobinage (1) et l'unité de
recouvrement (9) est déplacée en retour de la position de nettoyage à la position
de travail, caractérisé en ce que pour nettoyer le poste de bobinage (1), une première partie de la buse d'aspiration
(6) de l'unité de base (7) est dissociée d'une seconde partie de la buse d'aspiration
(6) de l'unité de recouvrement (9).
10. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'unité de recouvrement (9) est tournée par rapport à l'unité de base (7) de la position
de travail à la position de nettoyage et inversement et/ou est déplacée linéairement
et/ou est dissociée de la position de travail et réinstallée dans celle-ci.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 10, caractérisé en ce que pour rechercher l'extrémité du fil, une buse d'aspiration (6) associée au dispositif
de recherche (6, 8, 15) de fil est soumise à une dépression.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que pour rechercher l'extrémité du fil, une bouche d'aspiration (8 ; 15) associée à la
buse d'aspiration (6) est déplacée, en particulier tournée et/ou déplacée linéairement,
par rapport à la buse d'aspiration (6) dans le voisinage de la surface de la bobine
croisée (2).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que l'unité de recouvrement (9) est verrouillée dans sa position de travail et/ou sa
position de nettoyage.
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