[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe, die als elektromotorisch
angetriebene und trockenlaufende Flügelzellenpumpe ausgebildet ist, mit einem Gehäuseverbund,
der eine Elektromotorsektion und eine Pumpensektion sowie eine Pumpeneinlass- und
Pumpenauslassöffnung aufweist, wobei die Elektromotorsektion einen Motorrotor aufweist,
der radial und axial-distal von einem Motorgehäusetopf umgeben ist, der proximal von
einem ein Lager tragenden Lagerschild verschlossen ist, wobei die Pumpensektion ein
einen Pumpenraum definierendes Pumpengehäuse mit einem Abschlusselement aufweist,
wobei das Pumpengehäuse zumindest von einer axial-proximalen Anlaufscheibe, einer
axial-distalen Anlaufscheibe und einem radialen Hubring gebildet ist, wobei das Pumpengehäuse
mindestens eine Pumpenraum-Einlassöffnung und mindestens eine Pumpenraum-Auslassöffnung
aufweist, wobei der Motorrotor koaxial mit einem im Pumpenraum angeordneten Pumpenrotor
ausgerichtet ist, dessen Rotorkörper mindestens drei verschiebbar am Rotorkörper gelagerte
Rotorflügel aufweist.
[0002] Vakuumpumpen sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. Der grundsätzliche
Aufbau ist beispielsweise aus der
US 5,149,257 A bekannt. Hierbei ist ein Pumpenraum, in dem ein Pumpenrotor vorgesehen ist, zwischen
zwei Gehäusewandungen und einem, den Pumpenraum in radialer Richtung begrenzenden
Hubring vorgesehen.
[0003] Derartige Hilfsaggregat-Vakuumpumpen dienen in Kraftfahrzeugen zur Versorgung anderer
Aggregate, beispielsweise eines Bremskraftverstärkers, mit einem Unterdruck von beispielsweise
absolut 100 Millibar und niedriger und/oder mit einem Überdruck. Um bei der Bereitstellung
des Über- bzw. Unterdrucks unabhängig von der Drehzahl des Kfz-Antriebsmotors, beispielsweise
eines Verbrennungsmotors, zu sein, werden elektromotorisch angetriebene Vakuumpumpen
eingesetzt, die in der Regel als Flügelzellenpumpen mit mindestens drei Rotorflügeln
ausgebildet sind.
[0004] Aus
DE 199 36 644 A1 ist der typische Aufbau einer elektrischen Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe bekannt.
Der Motorrotor steckt in einem Gehäusetopf, der proximal von einem Lagerschild verschlossen
wird, der ein Radiallager zur Lagerung der Rotorwelle aufweist. Auf der motorabgewandten
Seite schließt sich an das Lagerschild eine separate erste Anlaufscheibe des Pumpengehäuses
an, die zusammen mit einer zweiten Anlaufscheibe und einem zirkulären Hubring ein
Pumpengehäuse bildet, das einen Pumpraum definiert bzw. umschließt. In dem Pumpraum
ist der Pumpenrotor angeordnet, dessen Rotorkörper mehrere verschiebbar darin gelagerte
Rotorflügel aufweist. Der Zusammenbau der Vakuumpumpe ist aufwendig, da sie aus vielen
Teilen besteht und der Gehäusetopf, das Lagerschild und der Hubring axial genau miteinander
ausgerichtet werden müssen. Eine ähnliche Lösung ist aus der
WO 2013/007278 A1 bekannt, bei der eine Anlaufscheibe zwischen der den Pumpenraum begrenzenden Gehäusewandung
und dem Pumpenrotor beziehungsweise dem Hubring vor zu sehen. Eine derartige Vakuumpumpe
ist jedoch aufwendig herzustellen, da die Anlaufscheibe gegenüber dem Hubring und
der Gehäusewandung ausgerichtet werden muss.
[0005] Zur Einsparung einer Schmierstoff-Versorgung und zur Vermeidung einer Kontamination
der die Vakuumpumpe verlassenden Luft werden trockenlaufende Flügelzellenpumpen eingesetzt.
Durch den Wegfall der Schmierung der trockenlaufenden Vakuumpumpe sind an die Werkstoffpaarung
Rotorflügel/Hubring der Vakuumpumpe hohe Anforderungen gestellt, wobei insbesondere
ein zu großer Verschleiß des Hubrings, auf dem der Kopf des Rotorflügels gleitet,
vermieden werden muss.
[0006] Um dieses Problem zu lösen, ist es aus der
EP 2 626 510 A1 bekannt, den Lagerschild, die axial-proximale Anlaufscheibe und den Hubring als Integralkörper
auszubilden, wobei dieser Integralkörper aus Aluminium hergestellt ist und gehärtet,
bevorzugt eloxiert, sein kann. Eine derartig ausgeführte Vakuumpumpe ist jedoch teuer
in der Herstellung. Zudem besteht ein ständiges Bestreben, den Bauraum weiter zu minimieren
und die Montage einfacher zu gestalten.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, die Herstellungskosten einer Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe
zu verringern, die Montage einer derartigen Pumpe zu vereinfachen und den Bauraum
weiter zu minimieren.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ausschließlich das Lagerschild
und die axial-proximale Anlaufscheibe als einstückiges Flanschelement ausgeführt sind
und von einem einzigen Scheibenkörper gebildet sind, wobei dessen eine Seite das Lagerschild
bildet und dessen andere Seite die angrenzende Anlaufscheibe bildet, wobei in dem
Lagerschild die Pumpeneinlassöffnung und in der axial-proximalen Anlaufscheibe die
korrespondierende Pumpenraum-Einlassöffnung und in der axial-proximalen Anlaufscheibe
die korrespondierende Pumpenraum-Einlassöffnung vorgesehen sind.
[0009] Gemäß der Erfindung ist ausschließlich das Lagerschild und die axial-proximale Anlaufscheibe
als einstückiges Flanschelement ausgeführt. Ein derartiges Flanschelement ist sehr
viel einfacher und damit günstiger herzustellen. Das Flanschelement mit Lagerschild-Funktion
schließt den Motor-Gehäusetopf an seinem axial-proximalen Ende ab und bildet oder
hält ein Radiallager für die Rotorwelle. Das Radiallager kann ein Gleitlager oder
ein Wälzlager sein. Das Lagerschild und die angrenzende Anlaufscheibe sind von einem
einzigen Scheibenkörper gebildet, wobei dessen eine Seite das Lagerschild bildet und
dessen andere Seite die angrenzende Anlaufscheibe bildet. Durch die Anordnung der
Pumpeneinlassöffnung und/oder die Pumpenauslassöffnung im Flanschelement ist die Vakuumpumpe
wesentlich flexibler auszulegen und kann die Luftführung wesentlich vereinfacht werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform besteht das einstückige Flanschelement aus
Aluminium, Aluminium-Bauteile sind bei hoher Stabilität sehr leicht und durch die
Härtung auch ausreichend gegen Verschleiß durch den weicheren Rotorflügel-Kopf geschützt.
Besonders bevorzugt ist zumindest die Anlaufscheibe des einstückigen Flanschelementes
vollflächig gehärtet, bevorzugt eloxiert. Eine derartige harte Eloxal-Schicht ist
ausreichend hart, so dass eine hohe Verschleißfestigkeit der Anlaufscheibe gewährleistet
ist.
[0011] Vorzugsweise Ist eine Kommutatoranordnung der Elektromotorsektion in dem Flanschelement
gelagert. Hierdurch wird die Koaxialität der Motorsektion und der Pumpensektion zwangsläufig
hergestellt. Die Montage wird hierdurch wesentlich vereinfacht und die Baulänge verringert.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist das Flanschelement mindestens ein radiales
Montageorgan mit einer Stecköffnung zum Einschrauben einer Montageschraube auf. Damit
weist das Flanschelement eine weitere Zusatzfunktion auf, die wegen der Integration
in ein einziges Bauteil nur geringe zusätzliche Kosten verursacht.
[0013] Bevorzugt weist das Flanschelement ein Stutzenelement mit der Pumpeneinlass- oder
Pumpenauslassöffnung auf, um auf einfache Weise mit einer druckgesteuerten Komponente
verbunden zu werden.
[0014] Die Pumpenauslassöffnung kann vorzugsweise im Abschlusselement vorgesehen ist.
[0015] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0016] Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe im teilweise
demontierten Zustand, und
Figur 2 einen Längsschnitt der Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe der Figur 1.
[0017] In den Figuren ist eine Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe 10 dargestellt, die als elektromotorisch
angetriebene und trockenlaufende Flügelzellenpumpe ausgebildet ist. Die Vakuumpumpe
10 dient in einem Kraftfahrzeug, das beispielsweise durch einen Verbrennungsmotor
angetrieben wird, als Hilfsaggregat zur Bereitstellung eines Unterdrucks von absolut
100 Millibar oder weniger. Die Vakuumpumpe 10 wird bei einer konstanten NennDrehzahl
von ungefähr 3000 U/min betrieben, kann jedoch grundsätzlich auch bei einer variablen
Drehzahl betrieben werden. Die Vakuumpumpe 10 weist einen Gehäuseverbund 11 auf und
ist funktionell und in Längsrichtung in eine Elektromotorsektion 12 und in eine Pumpensektion
14 gegliedert.
[0018] In der Elektromotorsektion 12 ist eine drehbar gelagerte Rotorwelle 18 vorgesehen,
an der drehfest ein Motorrotor 17 befestigt ist, der beispielsweise permanent magnetisch
erregt ausgebildet sein kann. Ferner ist in der Elektromotorsektion 12 ein feststehender
Motorstator 19 mit mehreren Statorspulen vorgesehen. Ein Motorgehäuse wird im Wesentlichen
von einem Motorgehäusetopf 16 gebildet, der an seinem axial-distalen Ende eine Lager-Ausnehmung
15 für ein als Radial-Lager 13 ausgebildetes Lager aufweist, das beispielsweise als
Wälzlager ausgebildet sein kann. Die Elektromotorsektion 12 wird proximal abgeschlossen
durch ein Lagerschild 22, das ein als Radial-Axial-Lager ausgebildetes Lager 25 zur
Lagerung der Rotorwelle 18 trägt. Das Radiallager 25 ist als Wälzlager ausgebildet,
kann jedoch grundsätzlich auch als Gleitlager ausgebildet sein. Das Lagerschild 22
wird von einem in einer Querebene liegenden Scheibenkörper 27 gebildet, der Teil eines
einstückigen Flanschelementes 20 ist. An einem ringförmigen Flanschteil 28 des Flanschelementes
20 ist der Gehäusetopf 16 befestigt. An der Innenseite dieses ringförmigen Flanschteiles
28 sind eine Kommutatoranordnung 33 sowie nicht weiter dargestellte elektrische Bauteile
der Elektromotorsektion 12 befestigt. Hierdurch wird in Kombination mit dem integrierten
Lagerschild 22 auf besonders einfache Weise eine Koaxialität der Pumpensektion 14
mit der Elektromotorsektion 12 gewährleistet.
[0019] Die Pumpensektion 14 wird gebildet von der Rotorwelle 18, an der ein fliegend gelagerter
Pumpenrotor 30 drehfest befestigt ist, dem Pumpengehäuse 29, das einen Pumpenraum
31 definiert, und einer Abschlussscheibe 40. Der Pumpenrotor 30 weist einen Rotorkörper
32 mit fünf verschiebbar an dem Rotorkörper 32 gelagerten Rotorflügeln 34 auf, deren
Rotorflügel-Köpfe aus Graphit bestehen und die mehrere Pumpzellen voneinander trennen.
Der Rotorkörper 32 ist drehfest und in gewissem Maße axial verschiebbar auf der Rotorwelle
18 befestigt, so dass der Pumpenrotor 30 stets eine möglichst reibungsfreie axiale
Position zwischen beiden Anlaufscheiben 24, 40 einnehmen kann. Das Pumpengehäuse 29
wird hierbei von der axial-proximalen Anlaufscheibe 24, der in Bezug auf den Pumpenrotor
30 der axial-proximalen Anlaufscheibe 24 axial gegenüberliegenden axial-distalen Anlaufscheibe
40 und einem Hubring 26 gebildet und durch einen Abschlussdeckel 50, der auf das Flanschelement
20 aufgeklemmt ist, abgedeckt.
[0020] In der axial-proximalen Anlaufscheibe 24 ist eine Pumpenraum-Einlassöffnung 42 vorgesehen.
In der axial-distalen Anlaufscheibe 40 ist eine mit einem entsprechenden Rückschlagventil
44 versehener Pumpenraum-Auslassöffnung 46 vorgesehen, die von einem Deckelement 54
derart überdeckt wird, dass ein Schallschutzraum hergestellt ist. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist eine Pumpenraum-Auslassöffnung 46 vorgesehen, es können jedoch
auch mehrere Pumpenraum-Auslassöffnungen vorgesehen sein. Das an die axial-proximale
Anlaufscheibe 24 unmittelbar angrenzende Flanschelement 20 weist einen Pumpeneinlass-Stutzen
52, der zu einer nicht dargestellten Pumpeneinlassöffnung führt, die mit der Pumpenraum-Einlassöffnung
42 fluidisch verbunden ist. Über einen nicht weiter dargestellten Pumpenauslassstutzen,
der fluidisch mit der Pumpenraum-Auslassöffnung verbunden ist, wird die komprimierte
Luft abgeführt.
[0021] Das einstückige Flanschelement 20 weist den Scheibenkörper 27 mit dem Lagerschild
22 und der axial-proximalen Anlaufscheibe 24 auf. Das Flanschelement 20 ist ein einstückiges
Aluminium-Druckgussteil, das vollflächig mit einer Beschichtung versehen ist, die
durch Eloxieren des Flanschelementes 20 hergestellt wurde.
[0022] An dem Scheibenkörper 27 sind drei radiale Montageorgane 23 mit jeweils einer Öffnung
zum Einschrauben einer Montageschraube 56 vorgesehen. An der Montageschraube 56 ist
jeweils ein Dämpfungsorgan 58 vorgesehen. Durch das Dämpfungsorgan 58 ist der Gehäusetopf
16 mit dem Flanschelement 20 verklemmt. Mit Hilfe der Montageschrauben 56 und der
Montagenasen 23 kann die Vakuumpumpe 10 auf einfache Weise in bzw. an dem betreffenden
Kraftfahrzeug montiert werden.
[0023] Vorzugsweise sind der Pumpenkammer-Einlass und/oder -Auslass ebenfalls in das Flanschelement
20 integriert.
1. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10), die als elektromotorisch angetriebene und trockenlaufende
Flügelzellenpumpe ausgebildet ist, mit einem Gehäuseverbund (11), der eine Elektromotorsektion
(12) und eine Pumpensektion (14) sowie eine Pumpeneinlass- und Pumpenauslassöffnung
aufweist, wobei
die Elektromotorsektion (12) einen Motorrotor (17) aufweist, der radial und axial-distal
von einem Motorgehäusetopf (16) umgeben ist, der proximal von einem ein Lager (25)
tragenden Lagerschild (22) verschlossen ist, wobei
die Pumpensektion ein einen Pumpenraum (31) definierendes Pumpengehäuse (29) mit einem
Abschlusselement (50) aufweist, wobei das Pumpengehäuse (29) zumindest von einer axial-proximalen
Anlaufscheibe (24), einer axial-distalen Anlaufscheibe (40) und einem radialen Hubring
(26) gebildet ist, wobei das Pumpengehäuse mindestens eine Pumpenraum-Einlassöffnung
(42) und mindestens eine Pumpenraum-Auslassöffnung (46) aufweist, wobei
der Motorrotor (17) koaxial mit einem im Pumpenraum (31) angeordneten Pumpenrotor
(30) ausgerichtet ist, dessen Rotorkörper (32) mindestens drei verschiebbar am Rotorkörper
(32) gelagerte Rotorflügel (34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
ausschließlich das Lagerschild (22) und die axial-proximale Anlaufscheibe (24) als
einstückiges Flanschelement (20) ausgeführt sind und von einem einzigen Scheibenkörper
(27) gebildet sind, wobei dessen eine Seite das Lagerschild (22) bildet und dessen
andere Seite die angrenzende Anlaufscheibe (24) bildet, wobei in dem Lagerschild (22)
die Pumpeneinlassöffnung und in der axial-proximalen Anlaufscheibe (24) die korrespondierende
Pumpenraum-Einlassöffnung (42) vorgesehen sind.
2. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Flanschelement aus Aluminium besteht.
3. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Anlaufscheibe des einstückigen Flanschelementes (20) vollflächig gehärtet,
bevorzugt eloxiert ist.
4. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kommutatoranordnung (33) der Elektromotorsektion (12) zumindest teilweise in
dem Flanschelement gelagert ist.
5. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschelement (20) mindestens ein radiales Montageorgan (23) mit einer Stecköffnung
zum Einschrauben einer Montageschraube (56) aufweist.
6. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschelement (20) ein Stutzenelement (52) mit der Pumpeneinlass- oder Pumpenauslassöffnung
aufweist.
7. Kfz-Hilfsaggregat-Vakuumpumpe (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenauslassöffnung im Abschlusselement (50) vorgesehen ist.
1. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10), which is configured as an electromotively
driven and dry-running vane pump, with a housing assembly (11) which comprises an
electric motor section (12) and a pump section (14) as well as a pump inlet opening
and a pump outlet opening, wherein
the electric motor section (12) comprises a motor rotor (17) which is radially and
axially-distally surrounded by a motor housing pot (16), which motor housing pot (16)
is proximally closed by a bearing shield (22) that holds a bearing (25), wherein
the pump section comprises a pump housing (29) which defines a pump chamber (31) and
comprises an end element (50), wherein the pump housing (29) is defined at least by
an axially-proximal thrust washer (24), an axially-distal thrust washer (40) and a
radial stroke ring (26), wherein the pump housing comprises at least one pump chamber
inlet opening (42) and at least one pump chamber outlet opening (46), wherein
the motor rotor (17) is aligned coaxially with a pump rotor (30) which is arranged
in the pump chamber (31) and the rotor body (32) of which comprises at least three
rotor blades (34) displaceably supported on the rotor body (32),
characterized in that
only the bearing shield (22) and the axially-proximal thrust washer (24) are implemented
as a single-piece flange element (20) and are defined by a single disc body (27),
wherein one side of the disc body (27) defines the bearing shield (22) and the other
side of the disc body (27) defines the adjacent thrust washer (24), wherein the pump
inlet opening is provided in the bearing shield (22) and the corresponding pump chamber
inlet opening (42) is provided in the axially-proximal thrust washer (24).
2. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to claim 1, characterized in that the single-piece flange element is made of aluminum.
3. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to claim 2, characterized in that at least the thrust washer of the single-piece flange element (20) is hardened over
its entire surface, preferably anodized.
4. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that a commutator arrangement (33) of the electric motor section (12) is at least partially
supported in the flange element.
5. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that the flange element (20) comprises at least one radial mounting member (23) with a
plug-in opening for screwing in a mounting screw (56).
6. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that the flange element (20) comprises a nozzle element (52) with the pump inlet opening
or the pump outlet opening.
7. Motor vehicle auxiliary unit vacuum pump (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that the pump outlet opening is provided in the end element (50).
1. Pompe à vide (10) pour groupe auxiliaire de véhicule, qui est conçue comme une pompe
à palettes entraînée par un moteur électrique et fonctionnant à sec, avec un ensemble
de boîtier (11) qui présente une section de moteur électrique (12) et une section
de pompe (14) ainsi qu'une ouverture d'entrée de pompe et une ouverture de sortie
de pompe, dans laquelle
la section de moteur électrique (12) comprend un rotor de moteur (17) qui est entouré
radialement et axialement-distalement par un pot de boîtier de moteur (16) qui est
fermé proximalement par un flasque (22) portant un palier (25), dans lequel
la section de pompe présente un boîtier de pompe (29) qui définit une cavité de pompe
(31) avec un élément de fermeture (50), le boîtier de pompe (29) est formé au moins
par un disque de butée axial-proximal (24), un disque de butée axial-distal (40) et
une bague de course radiale (26), le boîtier de pompe présente au moins une ouverture
d'entrée de cavité de pompe (42) et au moins une ouverture de sortie de cavité de
pompe (46), où
le rotor du moteur (17) est aligné coaxialement avec un rotor de pompe (30) disposé
dans la cavité de la pompe (31), dont le corps de rotor (32) présente au moins trois
pales de rotor (34) montées de manière coulissante sur le corps de rotor (32),
caractérisé en ce que
exclusivement le flasque (22) et le disque de butée axial-proximal (24) sont réalisés
sous forme d'élément de bride monobloc (20) et sont formés par un seul corps de disque
(27), dont un côté forme le flasque (22) et dont l'autre côté forme le disque de butée
adjacent (24), l'ouverture d'entrée de la pompe est prévue dans le flasque (22) et
l'ouverture d'entrée correspondante (42) de la chambre de pompe est prévue dans le
disque de butée axial-proximal (24).
2. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de bride d'une seule pièce est en aluminium.
3. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'au moins le disque de butée de l'élément de bride monobloc (20) est trempé sur toute
sa surface, de préférence anodisé.
4. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un agencement de collecteur (33) de la section de moteur électrique (12) est supporté
au moins partiellement dans l'élément de bride.
5. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'élément de bride (20) comporte au moins un organe de montage radial (23) avec une
ouverture d'enfichage pour le vissage d'une vis de montage (56).
6. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'élément de bride (20) présente un élément de tubulure (52) avec l'overture d'entrée
de pompe ou l'overture de sortie de pompe.
7. Pompe à vide pour groupe auxiliaire de véhicule (10) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'ouverture de sortie de la pompe est prévue dans l'élément d'extrémité (50).