[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussklemme zum Anschließen eines elektrischen Leiters,
welche ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten Strombalken, eine in dem Gehäuse
angeordnete Klemmfeder und einen schwenkbar gelagerten Betätigungshebel aufweist,
wobei bei einer Verschwenkbewegung des Betätigungshebels die Klemmfeder in eine geöffnete
und in eine geschlossene Position überführbar ist, wobei die Klemmfeder einen Klemmschenkel
zum Klemmen eines in das Gehäuse eingeführten Leiters gegen den Strombalken in der
geschlossenen Position aufweist. An dem Klemmschenkel ist eine Betätigungslasche derart
angeordnet, dass bei der Überführung der Klemmfeder von der geschlossenen Position
in die geöffnete Position eine Druckkraft F
D von dem Betätigungshebel auf die Betätigungslasche aufgebracht ist, wobei die Betätigungslasche
einen unmittelbar an dem Klemmschenkel angeordneten Anbindungsbereich und einen an
dem Anbindungsbereich angeordneten Druckbereich aufweist, wobei der Druckbereich beabstandet
zu dem Klemmschenkel ausgebildet ist
[0002] Entsprechende Anschlussklemmen sind aus der
EP 2 562 878 A2 und der
WO 2020/022955 A1 bekannt. Aus der
DE 697 03 829 T2 ist eine entsprechende Anschlussklemme bekannt, bei welcher eine Klemmfeder mittels
eines Betätigungshebels in eine geöffnete Position und eine geschlossene Position
überführbar ist. Der Betätigungshebel ist schwenkbar in dem Gehäuse gelagert. Der
Betätigungshebel weist einen abgerundet ausgebildeten Arm auf, mittels welchem der
Betätigungshebel die Klemmfeder an einem an der Klemmfeder ausgebildeten Zugelement
greift, um die Klemmfeder von der geschlossenen Position in die geöffnete Position
durch Aufbringen einer Zugkraft zu überführen. Der Aufbau der Klemmfeder und auch
der gesamten Anschlussklemme ist sehr aufwendig und komplex. Auch der Komfort beim
Anschließen eines Leiters ist bei einer derartigen Anschlussklemme für einen Benutzer
reduziert.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anschlussklemme zur Verfügung
zu stellen, mittels welcher ein sicherer Anschluss eines Leiters bei einer gleichzeitig
reduzierten Komplexität im Aufbau der Anschlussklemme erreicht werden kann.
[0005] Die Lösung der Erfindung erfolgt mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs. Zweckmäßige
Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0006] Die Anschlussklemme gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Betätigungshebel
zu der Betätigungslasche derart positioniert ist, dass der Betätigungshebel in der
geöffneten Position selbsthemmend gehalten ist, wobei die Selbsthemmung dadurch ausgebildet
ist, dass in der geöffneten Position ein beim Aufbringen der Druckkraft F
D mittels des Betätigungshebels auf die Betätigungslasche wirkender Druckpunkt P
D oberhalb einer Schwenkachse des Betätigungshebels angeordnet ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist es nunmehr vorgesehen, dass keine Zugkraft, sondern eine Druckkraft
mittels eines Betätigungshebels auf die Betätigungslasche und damit die Klemmfeder
aufgebracht wird, um diese zu öffnen. Die Betätigungslasche ist unmittelbar an dem
Klemmschenkel der Klemmfeder angeordnet, so dass die auf die Betätigungslasche wirkende
Kraft unmittelbar eine Bewegung des Klemmschenkels bewirken kann, ohne von der Klemmfeder
unabhängige Zusatzelemente oder zusätzlich an der Klemmfeder vorgesehene Elemente
nutzen zu müssen. Hierdurch kann ein Energieverlust der wirkenden Druckkraft zum Betätigen
des Klemmschenkels der Klemmfeder verhindert werden. Die Anschlussklemme weist dadurch
einen hohen Wirkungsgrad auf, so dass eine hohe Sicherheit beim Anschließen und Lösen
eines Leiters erreicht werden kann. Auch der Bedienkomfort für einen Benutzer der
Anschlussklemme kann dadurch wesentlich verbessert werden. Durch die unmittelbare
Wirkung auf den Klemmschenkel über die daran angebundene Betätigungslasche kann zudem
der Aufbau der Anschlussklemme weniger komplex ausgebildet sein. Die auf die Betätigungslasche
aufgebrachte Druckkraft wirkt dabei vorzugsweise entgegen der Einführrichtung des
Leiters in die Anschlussklemme und auch entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung des
Klemmschenkels bei der Bewegung von der geschlossenen Position in die geöffnete Position.
Bei einer Verschwenkbewegung des Betätigungshebels drückt der Betätigungshebel gegen
die Betätigungslasche, wodurch die Betätigungslasche zusammen mit dem daran angeordneten
Klemmschenkel der Klemmfeder ebenfalls bewegt, insbesondere verschwenkt, wird. Der
über einen bogenförmigen Verbindungsabschnitt an den Klemmschenkel angebundene Anlageschenkel
der Klemmfeder verbleibt hingegen vorzugsweise in seiner Position und wird bei Aufbringen
der Druckkraft auf die Betätigungslasche nicht mit bewegt bzw. mit verschwenkt.
[0008] Die Betätigungslasche ist vorzugsweise lediglich einseitig an dem Klemmschenkel angeordnet.
Die Betätigungslasche ist vorzugsweise an einer sich entlang der Länge des Klemmschenkels
erstreckenden Querseitenfläche des Klemmschenkels angeordnet. Durch die einseitige
Anbindung der Betätigungslasche an dem Klemmschenkel kann die Breite der Anschlussklemme
reduziert werden.
[0009] Die Betätigungslasche ist in zwei Bereiche unterteilt. Erfindungsgemäß weist die
Betätigungslasche einen unmittelbar an dem Klemmschenkel angeordneten Anbindungsbereich
und einen an dem Anbindungsbereich angeordneten Druckbereich auf, wobei der Druckbereich
beabstandet zu dem Klemmschenkel ausgebildet ist. Der Druckbereich ist der Bereich
der Betätigungslasche, auf welchen die Druckkraft von dem Betätigungshebel auf die
Betätigungslasche aufgebracht wird. Der Druckbereich hat vorzugsweise keinen direkten
Kontakt mit dem Klemmschenkel, sondern nur mit dem Anbindungsbereich, welcher mit
dem Klemmschenkel verbunden ist.
[0010] Der Druckbereich ist vorzugsweise in einer anderen Ebene ausgebildet als der Anbindungsbereich.
Die durch den Druckbereich aufgespannte Ebene ist vorzugsweise in einem Winkel > 0,
bevorzugt in einem Winkel > 45° zu der von dem Anbindungsbereich aufgespannten Ebene
ausgebildet. Bevorzugt ist der Druckbereich in einem Winkel von 90° zu dem Anbindungsbereich
abgewinkelt ausgebildet. Der Druckbereich verläuft dabei vorzugsweise entlang der
Breite der Klemmfeder und damit quer zur Längserstreckung der Klemmfeder bzw. des
Klemmschenkels der Klemmfeder, so dass die in einem Winkel von 90° auf den Druckbereich
wirkende Druckkraft entlang der Längserstreckung der Klemmfeder bzw. des Klemmschenkels
der Klemmfeder wirkt. Ein seitliches Verkippen der Klemmfeder bei Aufbringen der Druckkraft
auf die Betätigungslasche kann dadurch verhindert werden.
[0011] Um eine sichere Anbindung der Betätigungslasche an die Klemmfeder und damit eine
sichere Übertragung der auf die Betätigungslasche wirkenden Druckkraft auf die Klemmfeder
erreichen zu können, ist es bevorzugt vorgesehen, dass die Betätigungslasche und die
Klemmfeder einstückig miteinander ausgebildet sind. Die Klemmfeder und die Betätigungslasche
sind dabei vorzugsweise aus einem Metallstreifen gebogen ausgebildet.
[0012] Zum Aufbringen der Druckkraft ist an dem Betätigungshebel vorzugsweise ein zapfenförmiger
Betätigungsbereich ausgebildet. Mittels des zapfenförmigen Betätigungsbereichs kann
eine definierte Druckkraft mit einem definierten Druckpunkt auf die Betätigungslasche
aufgebracht werden.
[0013] Um den Bedienkomfort für den Benutzer der Anschlussklemme zu erhöhen, ist der Betätigungshebel
zu der Betätigungslasche derart positioniert, dass der Betätigungshebel in der geöffneten
Position selbsthemmend gehalten ist. Durch die Selbsthemmung kann der Betätigungshebel
in der geöffneten Position eigenständig verbleiben und muss damit nicht von dem Benutzer
in der Position gehalten werden.
[0014] Erfindungsgemäß ist die Selbsthemmung derart ausgebildet, dass in der geöffneten
Position ein beim Aufbringen der Druckkraft mittels des Betätigungshebels auf die
Betätigungslasche wirkender Druckpunkt oberhalb einer Schwenkachse des Betätigungshebels
angeordnet ist. Hierdurch kann ohne großen konstruktiven Aufwand eine Selbsthemmung
des Betätigungshebels ausgebildet werden.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
einer bevorzugten Ausgestaltung näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Anschlussklemme gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der in Fig. 1 gezeigten Anschlussklemme in einer teilweise
geschnitten Ansicht mit der Klemmfeder in der geschlossenen Position,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung der in Fig. 1 gezeigten Anschlussklemme in einer teilweise
geschnitten Ansicht mit der Klemmfeder in der geöffneten Position, und
- Fig. 4
- eine weitere Darstellung eines Teils der in Fig. 1 gezeigten Anschlussklemme mit der
Klemmfeder in der geschlossenen Position.
[0017] In Fig. 1 ist eine Anschlussklemme 100 zum Anschließen eines hier nicht gezeigten
elektrischen Leiters dargestellt.
[0018] Die Anschlussklemme 100 weist ein Gehäuse 10 auf, in welchem ein Strombalken 11,
eine Klemmfeder 12 und ein Betätigungshebel 13 aufgenommen sind, wie insbesondere
in Fig. 2 zu erkennen ist. Das Gehäuse 10 ist zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden
Gehäuseteile über eine Steck- oder Schraubverbindung lösbar miteinander verbunden
sind. In dem Gehäuse 10 ist eine Leitereinführungsöffnung 14 ausgebildet, über welche
ein anzuschließender Leiter in die Anschlussklemme 100 eingeführt werden kann. Das
Gehäuse 10 weist zudem eine Öffnung 15 auf, über welche ein Teil des Betätigungshebels
13, insbesondere ein Griff 16 zum Betätigen des Betätigungshebels 13, aus dem Gehäuse
10 herausragt. Die Öffnung 15 ist an einer Oberseite 17 des Gehäuses 10 ausgebildet.
[0019] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Klemmfeder 12 einen Klemmschenkel 18 und
einen Anlageschenkel 19 auf, welche über einen bogenförmigen Verbindungsabschnitt
20 miteinander verbunden sind. Die Klemmfeder 12 ist derart in dem Gehäuse 10 gelagert,
dass der Klemmschenkel 18 bewegbar ist, so dass die Klemmfeder 12 in eine geöffnete
Position, in welcher ein anzuschließender Leiter in den durch die Klemmfeder 12 und
den Strombalken 11 ausgebildeten Klemmraum einführbar und lösbar ist, und in eine
geschlossene Position, in welcher ein anzuschließender Leiter mittels des Klemmschenkels
18 gegen die Strombalken 11 geklemmt ist, überführbar ist.
[0020] Das Gehäuse 10 weist eine gebogene Innenkontur 21 auf, welche an die Form des bogenförmigen
Verbindungsabschnitts 20 angepasst ist, so dass der bogenförmige Verbindungsabschnitt
20 passgenau an der Innenkontur 21 anliegen kann und damit eine Fixierung der Klemmfeder
12 in dem Gehäuse 10 erreichbar ist. Der Anlageschenkel19 ist im Gegensatz zu dem
Klemmschenkel 18 bewegungssteif in dem Gehäuse 10 angeordnet, so dass der Anlageschenkel
19 keine Bewegung ausführt, sondern in seiner Position verbleibt, wenn die Klemmfeder
12 in die geöffnete Position und die geschlossene Position überführt wird.
[0021] An der Klemmfeder 12 ist ein U-förmig ausgebildeter Ansatz 22 angeordnet, welcher
als Anschlag bzw. Durchsteckschutz für einen in das Gehäuse 10 eingeführten Leiter
dient. Ferner dient der Ansatz 22 zur Aufnahme des Strombalkens 11, indem der Ansatz
22 eine Öffnung 23 aufweist, durch welche der Strombalken 11 hindurchgeführt ist,
so dass der Strombalken 11 flächig an einer Innenseite des Ansatzes 22 anliegt. Der
Ansatz 22 ist einstückig mit der Klemmfeder 12 ausgebildet, wobei der Ansatz 22 an
den Anlageschenkel 19 anschließt. Die Klemmfeder 12 ist zusammen mit dem Ansatz 22
aus einem gebogenen Metallstreifen ausgebildet.
[0022] Weiter ist an der Klemmfeder 12 eine Betätigungslasche 24 angeordnet, welche an dem
Klemmschenkel 18 der Klemmfeder 12 derart angeordnet ist, dass bei der Überführung
der Klemmfeder 12 von der geschlossenen Position in die geöffnete Position eine Druckkraft
F
D von dem Betätigungshebel 13 auf die Betätigungslasche 24 aufgebracht ist. Zur Überführung
der Klemmfeder 12 von der geschlossenen Position in die geöffnete Position wird dadurch
keine Kraft unmittelbar auf die Klemmfeder 12 und insbesondere den Klemmschenkel 18
der Klemmfeder 12 aufgebracht, sondern mittelbar über die Betätigungslasche 24. Die
Druckkraft F
D wirkt dabei entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung B
K bzw. der Auslenkung des Klemmschenkels 18 bei der Bewegung von der geschlossenen
Position in die geöffnete Position. In Fig. 2 und 4 ist die Klemmfeder 12 in der geschlossenen
Position gezeigt und in Fig. 3 ist die Klemmfeder 12 in der geöffneten Position gezeigt.
[0023] Die Betätigungslasche 24 ist einseitig an dem Klemmschenkel 18 der Klemmfeder 12
angebunden, wobei die Betätigungslasche 24 an einer entlang der Länge des Klemmschenkels
18 verlaufenden Querseitenfläche 25 des Klemmschenkels 18 angebunden ist. Die Betätigungslasche
24 ist bei der hier gezeigten Ausgestaltung einstückig mit dem Klemmschenkel 18 und
damit der Klemmfeder 12 ausgebildet.
[0024] Die Betätigungslasche 24 ist in zwei Bereiche unterteilt, einen Anbindungsbereich
26 und einen Druckbereich 27.
[0025] Der Anbindungsbereich 26 ist der Bereich, mit welchem die Betätigungslasche 24 an
den Klemmschenkel 18 der Klemmfeder 12 angebunden ist. Der Anbindungsbereich 26 verläuft
seitlich der Klemmfeder 12 und erstreckt sich ausgehend von dem Klemmschenkel 18 über
den Anlageschenkel 19 hinaus, so dass der Anbindungsbereich 26 den Anlageschenkel
19 überlappt.
[0026] Der Druckbereich 27 ist im Gegensatz zu dem Anbindungsbereich 26 beabstandet zu dem
Klemmschenkel 18 ausgebildet, so dass keine direkte Verbindung zwischen dem Druckbereich
27 und dem Klemmschenkel 18 ausgebildet ist. Der Druckbereich 27 ist der Bereich,
an welchem die Druckkraft F
D von dem Betätigungshebel 13 auf die Betätigungslasche 24 aufgebracht wird. Der Druckbereich
27 ist oberhalb des Anlageschenkels 19 angeordnet. Der Druckbereich 27 ist in einem
Winkel von 90° zu dem Anbindungsbereich 26 ausgebildet. Der Druckbereich 27 verläuft
dabei entlang der Breite der Klemmfeder 12 und damit quer zur Längserstreckung der
Klemmfeder 12 bzw. des Klemmschenkels 18 und des Anlageschenkels 19 der Klemmfeder
12, so dass die in einem Winkel von 90° auf den Druckbereich 27 wirkende Druckkraft
F
D entlang der Längserstreckung der Klemmfeder 12 bzw. des Klemmschenkels 18 der Klemmfeder
12 wirkt. Der Druckbereich 27 erstreckt sich dabei über die gesamte Breite der Klemmfeder
12.
[0027] Zum Aufbringen der Druckkraft F
D ist an dem Betätigungshebel 13 ein zapfenförmiger Betätigungsbereich 28 ausgebildet,
welcher unmittelbar gegen den Druckbereich 27 der Betätigungslasche 24 drückt, wie
insbesondere in Fig. 3 zu erkennen ist. Während der Bewegung von der geschlossenen
Position in die geöffnete Position rollt der Betätigungshebel 13 mit dem zapfenförmigen
Betätigungsbereich 28 an der Fläche des Druckbereichs 27 ab, um die Druckkraft F
D aufzubringen. Der Betätigungshebel 13 ist dafür um eine Schwenkachse 29 schwenkbar
gelagert.
[0028] Der Betätigungshebel 13 ist zu der Betätigungslasche 24 derart positioniert, dass
der Betätigungshebel 13 in der geöffneten Position selbsthemmend gehalten ist und
damit selbstständig in der geöffneten Position verbleibt, wie sie in Fig. 3 gezeigt
ist, ohne dass ein Benutzer den Betätigungshebel 13 in dieser Position festhalten
muss. Zur Ausbildung der Selbsthemmung ist in der geöffneten Position ein beim Aufbringen
der Druckkraft F
D mittels des Betätigungshebels 13 auf die Betätigungslasche 24 wirkender Druckpunkt
P
D oberhalb der Schwenkachse 29 angeordnet. Der Druckpunkt P
D ist der Punkt, mit welchem der zapfenförmige Betätigungsbereich 28 des Betätigungshebels
13 mit seiner Spitze 30 gegen den Druckbereich 27 der Betätigungslasche 24 in der
geöffneten Position drückt. Um die Klemmfeder 12 von der geöffneten Position in die
geschlossene Position zu überführen, um den Klemmraum zu schließen, wird der Betätigungshebel
13 von einem Benutzer über diesen Druckpunkt P
D zurück gedreht.
Bezugszeichenliste
[0029]
| Anschlussklemme |
100 |
| Gehäuse |
10 |
| Strombalken |
11 |
| Klemmfeder |
12 |
| Betätigungshebel |
13 |
| Leitereinführungsöffnung |
14 |
| Öffnung |
15 |
| Griff |
16 |
| Oberseite |
17 |
| Klemmschenkel |
18 |
| Anlageschenkel |
19 |
| Bogenförmiger Verbindungsabschnitt |
20 |
| Innenkontur |
21 |
| Ansatz |
22 |
| Öffnung |
23 |
| Betätigungslasche |
24 |
| Querseitenfläche |
25 |
| Anbindungsbereich |
26 |
| Druckbereich |
27 |
| Betätigungsbereich |
28 |
| Schwenkachse |
29 |
| Spitze |
30 |
| |
|
| Druckkraft |
FD |
| Bewegungsrichtung des Klemmschenkels der Klemmfeder |
BK |
| Druckpunkt |
PD |
1. Anschlussklemme (100) zum Anschließen eines elektrischen Leiters, mit
einem Gehäuse (10),
einem in dem Gehäuse (10) angeordneten Strombalken (11),
einer in dem Gehäuse (10) angeordneten Klemmfeder (12), und
einem schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (13),
wobei bei einer Verschwenkbewegung des Betätigungshebels (13) die Klemmfeder (12)
in eine geöffnete und in eine geschlossene Position überführbar ist,
wobei die Klemmfeder (12) einen Klemmschenkel (18) zum Klemmen eines in das Gehäuse
(10) eingeführten Leiters gegen den Strombalken (11) in der geschlossenen Position
aufweist,
wobei an dem Klemmschenkel (12) eine Betätigungslasche (24) derart angeordnet ist,
dass bei der Überführung der Klemmfeder (12) von der geschlossenen Position in die
geöffnete Position eine Druckkraft (FD) von dem Betätigungshebel (13) auf die Betätigungslasche (24) aufgebracht ist, wobei
die Betätigungslasche (24) einen unmittelbar an dem Klemmschenkel (18) angeordneten
Anbindungsbereich (26) und einen an dem Anbindungsbereich (26) angeordneten Druckbereich
(27) aufweist, wobei der Druckbereich (27) beabstandet zu dem Klemmschenkel (18) ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (13) zu der Betätigungslasche (24) derart positioniert ist,
dass der Betätigungshebel (13) in der geöffneten Position selbsthemmend gehalten ist,
wobei die Selbsthemmung dadurch ausgebildet ist, dass in der geöffneten Position ein
beim Aufbringen der Druckkraft (FD) mittels des Betätigungshebels (13) auf die Betätigungslasche (24) wirkender Druckpunkt
(PD) oberhalb einer Schwenkachse (29) des Betätigungshebels (13) angeordnet ist.
2. Anschlussklemme (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungslasche (24) einseitig an dem Klemmschenkel (18) angeordnet ist, wobei
der Druckbereich (27) in einem Winkel von 90° zu dem Anbindungsbereich (26) abgewinkelt
ausgebildet ist.
3. Anschlussklemme (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungslasche (24) und die Klemmfeder (12) einstückig miteinander ausgebildet
sind.
4. Anschlussklemme (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass zum Aufbringen der Druckkraft (FD) an dem Betätigungshebel (13) ein zapfenförmiger Betätigungsbereich (28) ausgebildet
ist.
1. Connection terminal (100) for connection of an electrical conductor, having
a housing (10),
a busbar (11), which is arranged in the housing (10),
a clamping spring (12), which is arranged in the housing (10), and
a pivotably mounted actuating lever (13),
wherein, during a pivoting movement of the actuating lever (13), the clamping spring
(12) is transferable into an open position and into a closed position,
wherein the clamping spring (12) has a clamping limb (18) for clamping a conductor,
introduced into the housing (10), against the busbar (11) in the closed position,
wherein an actuating tab (24) is arranged on the clamping limb (12) in such a way
that, during the transfer of the clamping spring (12) from the closed position into
the open position, a pressure force (FD) is applied to the actuating tab (24) by the actuating lever (13), wherein the actuating
tab (24) has an attachment region (26), which is arranged directly on the clamping
limb (18), and a pressure region (27), which is arranged on the attachment region
(26), wherein the pressure region (27) is formed so as to be spaced apart from the
clamping limb (18),
characterized in that the actuating lever (13) is positioned in relation to the actuating tab (24) in such
a way that the actuating lever (13) is held in a self-locking manner in the open position,
wherein the self-locking is formed in that, in the open position, a pressure point (PD) which acts when the pressure force (FD) is applied to the actuating tab (24) by means of the actuating lever (13) is arranged
above a pivot axis (29) of the actuating lever (13).
2. Connection terminal (100) according to Claim 1, characterized in that the actuating tab (24) is arranged on one side of the clamping limb (18), wherein
the pressure region (27) is formed so as to be angled away from the attachment region
(26) at an angle of 90°.
3. Connection terminal (100) according to Claim 1 or 2, characterized in that the actuating tab (24) and the clamping spring (12) are formed in one piece with
one another.
4. Connection terminal (100) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a tenon-like actuating region (28) is configured for applying the pressure force
(FD) to the actuating lever (13).
1. Borne de connexion (100) pour la connexion d'un conducteur électrique, comprenant
un boîtier (10),
une barre conductrice (11) agencée dans le boîtier (10), un ressort de serrage (12)
agencé dans le boîtier (10), et
un levier d'actionnement (13) monté pivotant,
dans laquelle, lors d'un mouvement de pivotement du levier d'actionnement (13), le
ressort de serrage (12) est apte à être amené dans une position d'ouverture et dans
une position de fermeture,
le ressort de serrage (12) présentant une branche de serrage (18) pour serrer un conducteur
introduit dans le boîtier (10) contre la barre conductrice (11) dans la position de
fermeture,
une patte d'actionnement (24) étant agencée sur la branche de serrage (12) de telle
sorte que, lors du passage du ressort de serrage (12) de la position de fermeture
à la position d'ouverture, une force de pression est appliquée par le levier d'actionnement
(13) sur la patte d'actionnement (24), la patte d'actionnement (24) présentant une
zone de connexion (26) agencée directement sur la branche de serrage (18) et une zone
de pression (27) agencée sur la zone de connexion (26), la zone de pression (27) étant
réalisée à une distance de la branche de serrage (18),
caractérisée en ce que le levier d'actionnement (13) est positionné par rapport à la patte d'actionnement
(24) de telle sorte que le levier d'actionnement (13) est maintenu de manière autobloquante
dans la position d'ouverture, l'auto-blocage étant réalisé par le fait que, dans la
position d'ouverture, un point de pression (PD) agissant sur la patte d'actionnement (24) lors de l'application de la force de pression
(FD) au moyen du levier d'actionnement (13) est agencé au-dessus d'un axe de pivotement
(29) du levier d'actionnement (13).
2. Borne de connexion (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la patte d'actionnement (24) est agencée d'un côté sur la branche de serrage (18),
la zone de pression (27) étant réalisée selon un angle de 90° par rapport à la zone
de connexion (26).
3. Borne de connexion (100) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la patte d'actionnement (24) et le ressort de serrage (12) sont formés d'une seule
pièce l'un avec l'autre.
4. Borne de connexion (100) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une zone d'actionnement (28) en forme de tenon est réalisée pour appliquer la force
de pression (FD) sur le levier d'actionnement (13).