[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet von Halterahmen für Module und insbesondere
von Halterahmen für einen Steckverbinder zur Aufnahme gleichartiger und/oder unterschiedlicher
Module.
[0002] TW 201 328 044 A offenbart eine Verbindermontagevorrichtung, die ein Aufnahmeelement und ein Sicherungselement
umfasst. Das Sicherungselement wird zum Eingreifen in das Aufnahmeelement verwendet,
um eine Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement und dem Sicherungselement zu sichern.
Das Aufnahmeelement umfasst eine Basisplatte und mehrere Eingriffsabschnitte. Jeder
Eingriffsabschnitt umfasst einen Aussparungsabschnitt und einen Eingriffsvorsprung,
der sich von einer Bodenfläche des Aussparungsabschnitts aus erstreckt. Das Sicherungselement
umfasst eine Montageplatte und mehrere Sicherungslaschen, die sich von der Montageplatte
erstrecken. Jede Sicherungslasche definiert ein Sicherungsloch. Die Sicherungslaschen
werden verwendet, um sich im Aussparungsabschnitt zu befinden, damit die Sicherungslöcher
in die Eingriffsvorsprünge eingreifen können, wodurch die Verbinder zwischen der Grundplatte
und der Montageplatte angeordnet werden können.
[0003] DE 27 36 079 A1 bezieht sich auf die Befestigung von Reihenklemmen aus starrem Isoliermaterial durch
Einrasten und Befestigen an ihrem Platz auf einer metallischen Trägerschiene, die
unsymmetrisch sein kann und die durch ein U-förmiges Profil mit zwei nach innen vorspringenden
Vorsprüngen gebildet sein kann, die in ihrer Höhe gegeneinander und gegenüber dem
mittleren Teil des U-förmigen Profils versetzt sein können, wobei es ein Ziel von
DE 27 36 079 A1 ist, verbesserte einrastbaren Reihenklemmen sowie eine zugehörige Trägerschiene bereitzustellen,
wobei die Reihenklemmen aus starrem Kunststoffmaterial hergestellt sein können und
sich dennoch ein leichtes Ein- und Ausrasten der Reihenklemmen und ein Schutz gegen
ein unbeabsichtigtes Ausrasten der Reihenklemmen ergeben.
[0004] Halterahmen werden dazu eingesetzt, mehrere zueinander gleichartige und/oder auch
unterschiedliche Module aufzunehmen. Bei diesen Modulen kann es sich beispielsweise
um Isolierkörper handeln, die als Kontaktträger für elektronische und elektrische
und möglicherweise auch für optische und/oder pneumatische Kontakte vorgesehen sind.
Ein Zweck solcher Halterahmen ist es letztlich die Steckverbindermodule aufzunehmen,
so dass sie jeweils in definierter und gewünschter Weise gehalten und positioniert
sind, womit eine Positionierung und Orientierung der Module erreicht werden soll,
die das Ineinanderstecken von einander gegenüberliegenden erleichtert und ggf. gar
erst ermöglicht.
[0005] Es sind verschiedene Konzepte zur Realisierung von Halterahmen bekannt.
[0006] DE 298 12 500 U1 offenbart einen modularen Steckverbinder mit einem Traqrahmen, der länqsverlaufende
Rahmenleisten aufweist und mehrere Module enthält, welche jeweils an einer ersten
Länqskante der Rahmenleisten abqestützt sind, wobei selbstständige Verrieqelunqselemente
vorgesehen sind, die rastend oder klemmend an den Modulen montierbar sind und diese
an einer zu der ersten Länqskante entgegengesetzten zweiten Länqskante blockieren.
[0007] Es gibt Ansätze, bei denen die Module jeweils mit Rastelementen versehen sind, die
beim Einführen des Moduls in den Halterahmen nach außen aufgespreizt werden und dann
in entsprechende Konturen am bzw. im Halterahmen eingreifen, so dass das jeweilige
Modul fixiert ist.
[0008] Es sind Halterahmen bekannt, bei denen, nachdem die jeweils gewünschten Module in
den Halterahmen eingeführt sind, von außen ein Streifen mit Nocken angebracht wird,
der durch Seitenflächen des Halterahmens hindurch in Taschen oder ähnliches der Module
eingreifen, um die Module so innerhalb des Halterahmens zu fixieren.
[0009] EP 2 312 700 A1 offenbart einen Steckverbinder mit einem Rahmen mit einer Empfangsöffnung zum Empfangen
von Verbindermodulen entlang einer Einführrichtung. Eine Befestigungseinheit in Form
einer Montagestange befestigt die Module am Rahmen. Die Befestigungseinheit ist mit
den Modulen und dem Rahmen entlang von Eingriffsrichtungen in Eingriff, wobei sich
die Eingriffsrichtungen von der Einführrichtung der Module unterscheiden. Der Rahmen
enthält eine Durchgangsöffnung, die mit der Befestigungseinheit versehen ist. Die
Durchgangsöffnung ist an einer Seitenwand des Rahmens ausgebildet und in Eingriffsrichtung
ausgerichtet.
[0010] Es gibt Halterahmen, bei denen in Seitenflächen jeweils Taschen oder Durchbrüche
vorgesehen sind, die für einen Eingriff einer Rastnase oder eines Vorsprungs des Moduls
ausgelegt sind, wobei zum Einführen der Module die Seitenfläche voneinander entfernt
werden, um die Positionierung der Module mit den Rastnasen an der richtigen Stelle
zu erlauben.
[0011] Aus der Druckschrift
EP 0 860 906 B1 ist ein derartiger Halterahmen zur Halterung von Steckverbindermodulen und zum Einbau
in Steckverbindergehäuse bzw. zum Anschrauben an Wandflächen bekannt, wobei die Steckverbindermodule
in den Halterahmen eingesetzt sind und Halterungsmittel an den Steckverbindermodulen
mit an gegenüberliegenden Wandteilen (Seitenteilen) des Halterahmens vorgesehenen
Ausnehmungen zusammenwirken, wobei die Ausnehmungen als allseitig geschlossene Öffnungen
in den Seitenteilen des Halterahmens ausgebildet sind, wobei der Halterahmen aus zwei
gelenkig miteinander verbundenen Hälften besteht, wobei die Trennung des Halterahmens
quer zu den Seitenteilen des Rahmens vorgesehen ist, und wobei Gelenke in den Befestigungsenden
des Halterahmens derart angeordnet sind, dass beim Aufschrauben des Halterahmens auf
eine Befestigungsfläche sich die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Seitenteile
des Halterahmens rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und die Steckverbindermodule
über die Halterungsmittel eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen.
In der Praxis sind solche Halterahmen üblicherweise in einem Druckgussverfahren, insbesondere
in einem Zinkdruckgussverfahren gefertigt.
[0012] Die Druckschrift
EP 2 581 991 A1 offenbart einen anderen derartigen Halterahmen für Steckverbindermodule, der zwei
Rahmenhälften aufweist, die durch Linearverschieben der einen Rahmenhälfte relativ
zur anderen Rahmenhälfte in eine Schieberichtung miteinander verrastbar sind, wobei
an den Rahmenhälften jeweils zueinander korrespondierende Rastmittel vorgesehen sind,
die beim Linearverschieben ein Verrasten der beiden Rahmenhälften miteinander in zwei
verschiedene Raststellungen bewirken, in denen die Rahmenhälften in verschiedenem
Abstand zueinander beabstandet sind.
[0013] DE 10 2013 106 279 A1 betrifft einen Halterahmen zur Aufnahme von einer Vielzahl von Steckverbindermodulen.
Die Steckverbindermodule werden mittels Haltemitteln in Ausnehmungen des Halterrahmens
aufgenommen. Die Ausnehmungen des Halterahmens sind in gegenüberliegenden Rahmenteilen
eingebracht. Der Halterahmen gemäß
DE 10 2013 106 279 A1 ermöglicht eine federbeaufschlagte Aufnahme und Lagerung der Steckverbindermodule
im Halterahmen. Toleranzen der verschiedenen Steckverbindermodule und deren Kontaktmittel
können so ausgeglichen werden. Ein sicheres und vollständiges Stecken von Steckverbindermodulen
eines modularen Steckverbinders mit dessen Gegensteckverbinder kann so gewährleistet
werden.
[0014] Anstelle die kompletten Seitenflächen des Halterahmens zu bewegen, ist im Stand der
Technik auch vorgesehen, dass nur die Bereiche, die bei einem Einführen gewissermaßen
der Rastnase im Weg sind, beiseite gebracht werden.
[0015] Die Druckschrift
EP 1 801 927 B1 offenbart einen Halterahmen, der aus einem einteiligen Kunststoffspritzteil besteht.
Der Halterahmen ist als umlaufender Kragen ausgebildet und weist an seiner Steckseite
mehrere durch Schlitze getrennte Wandsegmente auf. Jeweils zwei gegenüberliegende
Wandsegmente bilden einen Einfügebereich für ein Steckermodul, wobei die Wandsegmente
fensterartige Öffnungen aufweisen, die zur Aufnahme von an den Schmalseiten der Module
angeformten Vorsprüngen dienen. Weiterhin ist in den Wandsegmenten jeweils eine Führungsnut
vorgesehen. Die Führungsnut ist oberhalb der Öffnungen mittels eines nach außen versetzten
Fenstersteges gebildet, der auf der Innenseite eine Einführungsschräge aufweist. Zusätzlich
weisen die Steckmodule Rastarme auf, die an den Schmalseiten in Richtung der Kabelanschlüsse
wirkend, angeformt sind, und unterhalb der seitlichen Kragenwand verrasten, so dass
zwei unabhängige Rastmittel die Steckverbindermodule im Halterahmen fixieren.
[0016] Um beispielsweise gegenüber der Lehre der Druckschrift
EP 1 801 927 B1 eine Bauform für einen Halterahmen anzugeben, die einerseits der eine gute Hitzebeständigkeit
und eine hohe mechanische Robustheit aufweist und die insbesondere auch beim Einbau
in ein metallisches Steckverbindergehäuse eine entsprechende Schutzerdung, insbesondere
eine PE ("Protection Earth"), ermöglicht und die andererseits auch eine komfortable
Bedienbarkeit, insbesondere beim Auswechseln einzelner Module, gewährleistet, wird
in der Druckschrift
DE 10 2013 113 976 A1 vorgeschlagen, einen Grundabschnitt (vorzugsweise im Druckguss hergestellt, etwa
aus Zink oder Aluminium oder einer entsprechenden Legierung) zur Fixierung eines aufgenommenen
Moduls in einer Ebene und einen Verformungsabschnitt (vorzugsweise einen per Stanzbiegetechnik
bearbeitetes federelastisches Blech) vorzusehen, der einen Einführzustand und einen
Haltezustand annehmen kann, wobei der Einführzustand ein Einführen wenigstens eines
Moduls in einer Richtung quer zur Ebene in den Halterahmen erlaubt und ein aufgenommenes
Modul im Haltezustand fixiert ist. Hierbei sind der Grundabschnitt und der Verformungsabschnitt
in jedem Fall wenigstens teilweise aus unterschiedlichen Werkstoffen gebildet.
[0017] Den oben beschriebenen Ansätzen ist gemein, dass beim Einsetzen und/oder Fixieren
der Module in den jeweiligen Halterahmen ein Platzbedarf in Längsrichtung der Module
besteht, der über die Länge der Module in dieser Richtung selbst hinausgeht oder gar
- wie im Fall des von außen angebrachten Steifens mit Nocken - freier Zugang zu den
Seitenflächen bestehen muss. Im Fall von
EP 0 860 906 B1 oder
EP 2 581 991 A1 wird die Ausdehnung des Halterahmens selbst als Ganzes vergrößert, während in den
Fällen von
EP 1 801 927 B1 und
DE 10 2013 113 976 A1 eine zumindest teilweise Verbreiterung des Halterahmens bei Passieren der Rastnasen
an den entsprechenden elastischen Elementen auftritt. Zudem setzt das Einbringen und/oder
Entnehmen im Fall von
EP 0 860 906 B1 oder
EP 2 581 991 A1 voraus, dass der Halterahmen noch nicht oder nicht mehr vollständig in einem Einbauzustand
in etwa einem Gehäuse befestigt ist.
[0018] Ein der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes Ziel ist es, eine Alternative zu
den bekannten Ansätzen bei Halterahmen für Steckverbinder anzugeben, mit der Nachteile
aus dem Stand der Technik vermieden oder zumindest reduziert werden, wobei allerdings
auch zumindest einige der Vorteile bekannter Lösungen ebenfalls erreicht werden.
[0019] Es ist daher gewünscht, eine Lösung vorzustellen, die es ermöglicht, einen Halterahmen
mit Modulen zu bestücken, auch wenn der Halterahmen bereits etwa in ein Gehäuse eingebaut,
wobei diese Alternative allerdings auch mit Modulen kompatibel ist, für die Halterahmen
konzipiert sind, die in
EP 0 860 906 B1,
EP 2 581 991 A1,
EP 1 801 927 B1 oder
DE 10 2013 113 976 A1 beschrieben sind, nämlich solche, die wenigstens eine Rastnase oder ähnliches aufweisen,
die im Einbauzustand in eine Tasche oder einen Durchbruch eingreifen.
[0020] Erfindungsgemäß wird nach einem ersten Aspekt eine Halterahmenanordnung für einen
Steckverbinder zur Aufnahme gleichartiger und/oder unterschiedlicher Module vorgeschlagen,
wie sie in Anspruch 1 definiert ist.
[0021] Erfindungsgemäß wird nach einem zweiten Aspekt ein Verfahren zum Bestücken einer
Halterahmenanordnung für einen Steckverbinder zur Aufnahme gleichartiger und/oder
unterschiedlicher Module mit einem Modul vorgeschlagen, wie es in Anspruch 10 definiert
ist.
[0022] Ein Ausgangspunkt für die vorliegende Erfindung ist es, dass in vielen Anwendungen
bereits Module Anwendung finden, wie sie in
EP 0 860 906 B1,
EP 2 581 991 A1,
EP 1 801 927 B1 oder
DE 10 2013 113 976 A1 beschrieben und dargestellt sind. Eine Modifizierung der Module selbst, etwa durch
Vorsehen von verformbaren Rastelementen an den Modulen selbst, würde bedeuten, dass
bereits genutzte und vor allem bereits beschaffte aber noch nicht eingebaute Halterahmen
nicht mehr kompatibel mit solchen modifizierten Modulen wären. Entsprechend angepasste
Halterahmen wären dann wiederum nicht mehr kompatibel mit existierenden Modulen, die
eine solche Modifikation nicht aufweisen. Dies allein könnte eine wesentliche Beschränkung
der Akzeptanz darstellen, was Investitionen in eine solche Richtung für Hersteller
und Zwischenhändler unattraktiv machen kann.
[0023] Ein Teil des Hintergrunds der vorliegenden Erfindung findet sich in den folgenden
Überlegungen.
[0024] Es wurde realisiert, dass eine Kompatibilität mit den bekannten Modulen beibehalten
werden kann, wenn der Grundsatz der Aufnahme von Rastnasen in einen entsprechenden
Bereich im Halterahmen fortgeführt wird, wobei allerdings eine Alternative zu den
bekannten Ansätzen des Verschiebens zumindest der Seitenteile des Halterahmens zum
Passieren der Rastnasen und des Verformens von Teilen der Seitenteile des Halterahmens
dadurch erreichbar ist, dass der Halterahmen selbst mehrteilig ausgestaltet ist, so
dass zunächst das Modul in einen ersten Teil des Halterahmens bzw. einer Halterahmenanordnung
eingeführt bzw. eingesetzt wird, wonach durch Hinzufügen bzw. Fixieren eines zweiten
Teils der Halterahmenanordnung das Moduls selbst fixiert wird. Anstelle eines seitlichen
Ausweichens eines Teils des Halterahmens wird der Halterahmen mehrteilig ausgeführt,
so dass zum Einbringen eines Moduls der Teil vom Halterahmen entfernt wird (bzw. gar
nicht erst angebracht ist), der ansonsten der Rastnase bzw. den Rastnasen des Moduls
im Wege wäre.
[0025] In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Aspekts der Erfindung weist das Fixierelement
einen ersten und einen zweiten Fixerabschnitt auf, die ausgestaltet sind, bei einer
Fixierung am Grundrahmen an jeweils gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens mit
diesem je ein Fixierfenster zu definieren.
[0026] Bereits durch Vorsehen eines Fixierabschnitts kann eine gewisse Befestigung des eingebrachten
Moduls erreicht werden, wobei es allerdings von Vorteil ist, wenn bei einem Modul,
dass auf zwei Seiten eine Fixiernase aufweist, auch auf beiden Seite ein Fixierabschnitt
vorgesehen ist, der die Fixiernase zusammen mit dem Grundrahmen in einem durch die
beiden Elemente gebildeten Fixierfenster einschließt.
[0027] In einer bevorzugten Variante der obigen Ausgestaltung weist das Fixierelement ferner
einen Verbindungsabschnitt auf, der den ersten und den zweiten Fixierabschnitt gegenüberliegend
miteinander verbindet, wobei das Fixierelement zudem wenigstens einen Teil eines aufgenommenen
Moduls rahmenförmig umschließt.
[0028] Das Vorsehen eines Verbindungsabschnitts, der zwei einander gegenüberliegende Fixierabschnitte
miteinander verbindet erlaubt zunächst eine vereinfachte Handhabung. Wenn zudem die
Fixiernasen des Moduls auf gegenüberliegenden Seiten unterschiedlich ausgestaltet
sind, etwa um eine definierte Orientierung des Moduls sicherzustellen, und dies auch
in den Fixerabschnitten abgebildet ist, ergibt sich durch die feste Kombination der
Fixierabschnitte über den Verbindungsabschnitt eine Arbeitserleichterung beim Einbau
dahingehend, dass damit ein passendes Paar von Fixierabschnitten bereitgestellt wird,
so dass Verwechselungen besser ausgeschlossen werden. Wenn das Fixierelement, dank
der Fixierabschnitte und des Verbindungsabschnitts, eine Rahmenform aufweist, kann
diese Form dazu genutzt werden, die Positionierung und Orientierung eines eingebauten
Moduls weiter zu verbessern, indem der Rahmen an einer Kontur des Moduls anliegt und
dieses somit ausrichtet.
[0029] Erfindungsgemäß sind der Grundrahmen und das Fixierelement für eine Fixierung durch
einen Formschluss ausgestaltet.
[0030] Auch wenn ein Stoffschluss (z.B. durch Kleben oder Schweißen) und/oder ein Kraftschluss
(z.B. durch einen Reibschluss bei einem Verkeilen) ebenfalls möglich sind, ist die
Fixierung durch einen Formschluss insofern vorteilhaft, als dass keine zusätzlichen
Schritte (etwa Kleben oder Schweißen) nötig sind und auch eine bessere Gleichmäßigkeit
in der Fixierung erreicht wird (wenn beim Kraftschluss unterschiedliche Kräfte eingestellt
werden, ist auch die Fixierung unterschiedlich zuverlässig). Bei einer geeigneten
Auslegung des Formschlusses ist dieser zudem wieder einfach lösbar, so dass ein Modul
nach der Fixierung auch wieder entnommen werden kann.
[0031] Das Fixierelement weist wenigstens einen beweglichen Fixierarm mit einem Rasthaken
zu einem Eingriff mit einem Hinterschnitt oder einer Ausnehmung des Grundrahmens auf.
[0032] Die Beweglichkeit des Fixierarms kann einerseits für den Fixerarm als Ganzes gelten,
so dass beim Prozess des Fixierens des Fixierelement der Fixierarm in sich (z:B. per
Biegen) oder als Ganzes (z.B. per Schwenken) bewegt wird. Es ist ebenso möglich, dass
der Rasthaken selbst eine Beweglichkeit (z.B. durch Verbiegen oder Komprimieren) aufweist.
[0033] Ergänzend kann auch im Bereich des Grundrahmens eine Beweglichkeit vorgesehen sein.
Hierbei wäre dann allerdings ein größerer Aufwand in der Herstellung zu erwarten,
etwa im Vergleich zu einer Herstellung des Grundrahmens aus Zink, Aluminium oder entsprechenden
Legierungen (z.B. per Druckguss).
[0034] Während der erfindungsgemäße Grundrahmen vorzugweise per Druckguss und aus Temperaturbeständigkeitsgründen
und zur elektrischen Kontaktierung (PE-Kontakt) aus Zink, Aluminium oder entsprechenden
Legierungen herstellt ist, wird das Fixierelement vorzugsweise aus einem für das Verrasten
ausreichend elastischem Kunststoff hergestellt. Da das Fixierelement vornehmlich oder
ausschließlich mechanische Kräfte aufnimmt und eine gewisse Elastizität aufweisen
sollte (die auch konstruktiv beeinflusst werden kann), kann es aus jedem hierzu geeigneten
Material hergestellt sein, einschließlich Metall (z.B. Blech) und Kunststoff.
[0035] Die Erfindung sieht in einer der im Anspruch 1 genannten Varianten vor, dass der
bewegliche Fixierarm für eine Bewegung des Rasthakens parallel zu einer durch das
Fixierfenster definierten Ebene ausgestaltet ist.
[0036] Erfolgt die Bewegung des Fixierarms (bzw. analog die eines beweglich ausgeführten
Grundrahmens) in Richtung des Fixierfensters, d.h. parallel zur Ebene der Seitenflächen
des resultierenden Halterahmens, ergibt sich beim Einsetzen und Fixieren des bzw.
der Module keine Erhöhung der Breite der Kombination von Halterahmen(anordnung) und
Modulen (die Breitenrichtung entspricht hierbei im Allgemeinen der Längsrichtung der
Module), so dass in einem solchen Fall kein zusätzlicher Freiraum neben dem Halterahmen
nötig ist, wenn die Bestückung mit Modulen im Einbauzustand des Halterahmens bzw.
des Grundrahmens der Halterahmenanordnung erfolgt. Damit kann insbesondere erreicht
werden, dass Module auch von der Anschlussseite montiert werden können, wenn der Grundrahmen
bereits in einem Montageausschnitt (z.B. eines Gehäuses) angebracht (i.A. verschraubt)
ist, der (nur) eine Minimalbreite vorsieht (z.B. Minimalmaß vom 34,5 mm nach EN 175301-801:2006).
[0037] Alternativ zur obigen Variante sieht die Erfindung vor, dass der bewegliche Fixierarm
für eine Bewegung des Rasthakens quer zu einer durch das Fixierfenster definierten
Ebene ausgestaltet ist, wobei der Rasthaken und der Bereich des Grundrahmens, an dem
der Rasthaken beim Fixieren vorbeigeführt wird, derart ausgelegt sind, dass der Fixierarm
bei diesem Vorbeiführen nicht über eine Seitenfläche des Grundrahmens vorsteht.
[0038] Wenn dann Modul in eingeführten Zustand im Wesentlichen an der Innenseite (bzw. den
Innenseiten) des Grundrahmens anliegt, ergibt sich durch eine Tiefe der Fixiernase
(d.h. das Mass, um dass die Fixiernase von dem Modul vorsteht) ein Bereich, innerhalb
dessen der Rasthaken an einem Teil des Grundrahmens vorbeigeführt werden kann, ohne
dass der Fixierarm gegenüber einer Außenseite des Grundrahmens vorsteht, so dass auch
hier eine gewünschte Breite des Halterahmens in keinem Zustand überschritten wird.
[0039] Die Auslegung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Es ist nicht notwendig, dass
der Fixierarm zusammen mit dem Abschnitt des Grundrahmens, hinter den der Rasthaken
eingreift, eine Breite aufweisen, die dem Maß entspricht, um das die Fixiernase gegenüber
dem Modul vorsteht, so dass diese reduzierte Breite auch bei einem Vorbeiführen des
Rasthakens an dem Abschnitt des Grundrahmens nicht die Tiefe der Fixiernase übersteigt.
Die maximalen Breiten des Grundrahmenabschnitts und des Rasthakens wären dann kombiniert
nicht größer als das Vorsprungmaß der Fixiernase.
[0040] Es ist ebenso möglich, dass der Rasthaken und/oder der relevante Grundrahmenabschnitt
elastisch verformbar ausgeführt sind (z.B. durch Komprimierbarkeit oder Biegsamkeit
bei geeigneter Formgebung), um zu verhindern, dass das Fixierelement gegenüber dem
Grundrahmen zeitweise vorsteht.
[0041] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es ebenso vorgesehen sein kann,
dass der Fixierarm zwischen dem relevanten Grundrahmenabschnitt und dem eingeführten
Modul eingeführt wird, wobei dann durch die relative Positionierung von Grundrahmen
und Modul bereits nur noch ein eingeschränkter Raum für eine Bewegung des Fixierarms
zur Verfügung steht.
[0042] Die obige Ausgestaltung und deren Varianten können ferner vorteilhafterweise mit
einem Festkörpergelenk versehen sein, das den Fixierarm hält, wobei das Fixierelement
ferner einen Hebelabschnitt für ein Schwenken des Fixierarms um das Festkörpergelenk
aufweist.
[0043] Das Vorsehen eines derartigen Festkörpergelenks, z.B. durch einen Bereich, der mit
einer geringeren Materialstärke ausgeführt ist, muss nicht notwendigerweise bedeuten,
dass diese die einzige Beweglichkeit des Fixierarms darstellt, da der Fixerarm und/oder
der Rasthaken selbst z.B. weiterhin elastisch verformbar ausgeführt sein können.
[0044] Ergänzend zu den obigen Varianten der Ausgestaltung, bei der die Fixierung von Grundrahmen
und Fixierelement durch einen Formschluss gegeben ist, können das Fixierelement und
der Grundrahmen für eine Steck-Schiebe-Verbindung und/oder eine Steck-Schwenk-Verbindung
miteinander ausgestaltet sein.
[0045] Eine Steck-Schiebe- oder eine Steck-Schwenk-Verbindung sind durch eine einem Bajonett-Verschluss
vergleichbare Verbindung gegeben, bei der eine geeignete relative Führung von Grundrahmen
und Fixierelement in zwei Richtungen nacheinander eine Formschlussverbindung erreicht
werden kann.
[0046] Merkmale vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind insbesondere in den Unteransprüchen
definiert, wobei weitere vorteilhafte Merkmale, Ausführungen und Ausgestaltungen für
den Fachmann zudem aus den obigen Erläuterung und der folgenden Diskussion zu entnehmen
sind.
[0047] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen weiter illustriert und erläutert. Hierbei zeigt
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung zur Illustration eines ersten Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung zur Illustration eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung zur Illustration eines dritten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung zur Illustration eines vierten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung zur Illustration eines fünften Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung zur Illustration einer Steck-Schiebe-Verbindung und
- Fig. 7
- ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Bestücken einer erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung.
[0048] In den beiliegenden Zeichnungen sowie den Erläuterungen zu diesen Zeichnungen sind
einander entsprechende bzw. in Beziehung stehende Elemente - soweit zweckdienlich
- mit jeweils entsprechenden oder ähnlichen Bezugszeichen gekennzeichnet, auch wenn
sie in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zu finden sind.
[0049] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung 10.
[0050] In Fig. 1 sind zwei jeweils mit Modulen 1 versehene Halterahmenanordnungen 10 gezeigt.
[0051] Jede der Halterahmenanordnungen 10 umfasst einen Grundrahmen 11 und zwei Fixierelemente
12, die jeweils mit dem Grundrahmen 11 Fixierfenster 13 bilden, in denen Fixiernasen
2 der Module 1 aufgenommen sind.
[0052] Die Fixierelemente 12 umfassen jeweils zwei Fixierabschnitte 14, die jeweils wiederum
zwei Fixierarme 15 aufweisen, die sich in Steckrichtung der Module erstrecken und
jeweils an einem Ende einen Rasthaken 16 aufweisen, der wiederum im dargestellten
zusammengesetzten Zustand in einem Hinterschnitt 17 des jeweiligen Grundrahmens eingreift.
Zudem sind die Fixierabschnitte 14 mit Verbindungsabschnitten 18 verbunden, so dass
die Fixierelemente 12 jeweils ein Modul 1 in Form eines Rahmens umfassen.
[0053] In bekannter Weise weisen die Grundrahmen 11 jeweils Befestigungselemente und weitere
funktionale Elemente einer Halterahmenanordnung auf, wie beispielsweise einen PE-Kontakt.
Da diese Elemente den entsprechenden Gegenstücken der herkömmlichen Halterahmen entsprechen,
ist hier eine weitere Erläuterung nicht notwendig, was entsprechend für die anderen,
im Folgenden diskutieren Ausführungsbeispiele gilt.
[0054] Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zur Fixierung eines Moduls 1 jeweils ein als
separater Fixierrahmen ausgebildetes Fixierelement 12 zur Festsetzung des Moduls 1
verwendet. Am Fixierelement 12 angeformte Arme 15 mit Rasthaken 16 greifen in entsprechende
Taschen 17 am Grundrahmen 11, den man auch als Modulträger bezeichnen kann. Die Fixierelemente
12 können optimal an das jeweilige Modul 1 angepasst werden, um eine optimale Fixierung
der Module 1 zu gewährleisten.
[0055] Die Bewegungsrichtung der Fixierarme 15 ist so gewählt, nämlich parallel zur Ebene
der Fixierfenster 13, das die Breite des Grundrahmens 11 (=Länge der Stirnflächen)
bei der Montage nicht überschritten wird. Dies hat den Vorteil, dass die Module 1
auch von der Anschlussseite montiert werden können, wenn der Grundrahmen 11 bereits
in einem Montageausschnitt der Minimalbreite (z.B. 34,5 mm) verschraubt ist.
[0056] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung.
[0057] In der Darstellung in Fig. 2 ist lediglich eine Halterahmenanordnung 20 mit Modulen
1 dargestellt, wobei die Darstellung zudem einen teilweisen Schnitt durch die Halterahmenanordnung
20 und ein Modul 1 darstellt.
[0058] Die Halterahmenanordnung 20 umfasst, ähnlich zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig.
1, einen Grundrahmen 21 und für jedes aufgenommene Modul 1 ein Fixierelement 22, das
jeweils mit dem Grundrahmen 21 auf gegenüberliegenden Seiten Fixierfenster 23 zur
Aufnahme der Fixiernasen 2 des jeweiligen Moduls 1 definiert.
[0059] Abweichend von dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1, bei dem die Fixierarme für eine
Bewegung in der durch das Fixierfenster 13 definierten Ebene ausgestaltet sind, sind
die Fixierarme 25 der Fixierabschnitte 24 der Fixierelemente 22 für eine Bewegung
in Längsrichtung der Module 1 ausgelegt, wobei jeweils am Ende eines Fixierarms 25
ein Rasthaken 26 vorhanden ist, der in eine Ausnehmung 27 des Grundrahmens 21 eingreift.
[0060] Ähnlich zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 sind die Fixierabschnitte 24 der Fixierelemente
22 wiederum durch Verbindungsabschnitte 28 miteinander verbunden, so dass um jedes
Modul 1 durch das Fixierelement 22 jeweils ein Rahmen gebildet ist.
[0061] Im Vergleich zum Ausführungsbeispiel, das in Fig. 1 illustriert ist, die die Bewegungsrichtung
der Fixierarme 25 um 90° um die Hochachse der Anordnung gedreht. Bei dem in Fig. 2
gezeigten Ausführungsbeispiel wird aufgrund der gemeinsamen Breite des Rasthakens
26 und des Bereichs des Grundrahmens oberhalb der Ausnehmung 27 beim Fixieren des
Fixierelements 22 entgegen der Erfindung die Breite des Grundrahmens überschritten,
wobei dies allerdings durch eine geeignete Auslegung von Rasthaken und Umgebung der
Ausnehmung vermeiden kann.
[0062] Angesichts des vorstehenden sei darauf hingewiesen, dass die Ausführungsbeispiele,
die in den Fig. 2, 3 und 4 illustriert sind, als solche nicht unter den Gegenstand
der Ansprüche fallen, aber dennoch nützlich zum Verständnis der Erfindung sind.
[0063] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration eines dritten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung 30. Die Halterahmenanordnung 30 entspricht weitgehend der
Halterahmenanordnung 20, die mit Bezug auf Fig. 2 diskutiert ist.
[0064] Abweichend von dem Ausführungsbeispiel, das in Fig. 2 illustriert ist, liegt im Fall
des Ausführungsbeispiels aus Fig. 3 lediglich ein gemeinsames Fixierelement 32 für
zwei Module vor, so dass das Fixierelement 32 neben den Fixierarmen 35 einen weiteren
Fixierarm 35' auf jeder Seite aufweist, der einer Kombination von zwei benachbarten
Fixierarmen 25 aus Fig. 2 entspricht. Das Fixierelement 32 bildet, wie in Fig. 3 zu
sehen, jeweils zwei Fixierfenster 33 auf jeder Seite des Grundrahmens 21, der vorliegend
identisch zum Grundrahmen 21 aus Fig. 2 ist.
[0065] In den Fixierfenstern 33 sind jeweils die Fixiernasen 2 der Module 1 aufgenommen.
[0066] Die im Vergleich zu Fig. 2 verlängerte Fixierabschnitte sind wiederum durch zwei
Verbindungsabschnitte 38 verbunden, so dass das Fixierelement 32 einen Rahmen um die
zwei vorgesehen Module 1 herum bildet.
[0067] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration eines vierten Ausführungsbeispiels
einer Halterahmenanordnung 40.
[0068] Wie schon bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen umfasst die Halterahmenanordnung
40 einen Grundrahmen 41 und eine Anzahl Fixierelemente 42, die der Anzahl der vorgesehenen
Module 1 entspricht. Jedes Fixierelement 42 bildet in Zusammenarbeit mit dem Grundrahmen
41 jeweils zwei Fixierfenster 43, die zur Aufnahme der Fixiernasen 2 eines Moduls
1 vorgesehen sind.
[0069] Die Fixierelemente 42 in diesem Ausführungsbeispiel umfassen einen Fixierarm 45 mit
einem Hebelabschnitt 45', die über ein Festkörpergelenk 49 mit dem Rest des Fixierelements
42 verbunden sind, wobei das Fixierelement 42 insgesamt zwei Fixierabschnitte 44 aufweist,
von denen der Fixierarm 45 mit seinem Hebelabschnitt 45', jeweils ein Teil ist, die
wiederum über zwei Verbindungsabschnitte 48 miteinander verbunden sind. An den Enden
der Fixierarme 45 sind jeweils Rasthaken 46 vorgesehen, die in Ausnehmungen 47 im
Grundrahmen 41 eingreifen, wenn das Fixierelement 42 am Grundrahmen 41 befestigt wird,
wobei dann zwischen dem Fixierabschnitt 44 und dem Grundrahmen 41 die jeweilige Fixiernase
2 des Moduls 1 angeschlossen ist.
[0070] Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ist ähnlich zu dem Ausführungsbeispiel,
das in Fig. 2 gezeigt ist, wobei allerdings durch den Hebelabschnitt 45' eine verbesserte
Demontagemöglichkeit besteht.
[0071] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration eines fünften Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung 50.
[0072] Während in den Ausführungsbeispielen, die in den Figuren 1 bis 4 illustriert sind,
die Fixierarme jeweils auf den Längsseiten der Halterahmenanordnung vorgesehen sind
(also an den Querseiten der Module 1), ist im Fall der Halterahmenanordnung 50, die
in Fig. 5 illustriert ist, jeweils an den Stirnseiten des Grundrahmens 51 ein Verbindungsabschnitt
58 vorgesehen, der Fixierabschnitte 54 der Halterahmenanordnung 50 verbindet, wobei
jeweils an dem Verbindungsabschnitt 58 ein Fixierarm 55 mit einem jeweiligen Hebelabschnitt
55' vorgesehen ist, wobei in der Darstellung von Fig. 5 die Rasthaken der Fixierarme
und die entsprechenden Ausnehmungen des Grundrahmens 51 (da verdeckt) nicht dargestellt
sind.
[0073] Die Fixierabschnitte 54 definieren wiederum zusammen mit dem Grundrahmen 51 jeweilige
Fixierfenster 53, in denen Fixiernasen 2 der Module 1 aufgenommen sind.
[0074] Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung zur Illustration einer Steck-Schiebe-Verbindung.
[0075] Die Steck-Schiebe-Verbindung umfasst eine Führung 61, die mit einem Zapfen 62 zusammenarbeitet,
wobei der Zapfen 62 zunächst in Steckrichtung 63 in die Führung 61 eingeführt wird,
und dann in der Schieberichtung 64, die quer zur Steckrichtung 63 verläuft verschoben
wird, so dass ein Herausziehen des Zapfens 62 aus dieser Verbindung in Richtung der
Steckrichtung 63 verhindert wird.
[0076] Fig. 7 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Bestücken einer erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung.
[0077] In Schritt 100 wird der Grundrahmen der Halterahmenordnung an die gewünschte Stelle
montiert, wonach in Schritt 105 ein Modul in den Grundrahmen eingeführt wird. Hierauf
folgt ein Fixieren eines Fixierelements der Halterahmenanordnung an dem Grundrahmen,
wobei der Grundrahmen und das daran fixierte Fixierelement zusammen ein Fixierfenster
definieren, das eine Fixiernase des eingeführten Moduls umschließt, wodurch mit dem
Fixieren des Fixierelements auch das Modul in der Halterahmenanordnung bzw. zwischen
dem Grundrahmen und dem Fixierelement fixiert ist. Die Schritte 105 und 110 können
solange wiederholt werden, bis der Grundrahmen bzw. die Halterahmenordnung vollständig
mit Modulen gefüllt ist.
[0078] In den Fällen der illustrierten Ausführungsbeispiele sind jeweils Halterahmenanordnungen
für zwei Module diskutiert, wobei die Erfindung nur nicht hierauf beschränkt ist.
Es ist möglich, dass die erfindungsgemäße Halterahmenanordnung lediglich für ein Modul
oder für eine Zahl von drei oder mehr Modulen ausgelegt wird. Wenn mit einem Fixierelement
in den Ausführungsbeispielen zwei Module gemeinsam fixiert werden, ist zu bemerken,
dass im Rahmen der erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung auch mehr als zwei Module
gemeinsam durch ein Fixierelement fixiert werden können. Es ist möglich, dass in einer
erfindungsgemäßen Halterahmenanordnung Fixierelemente für jeweils eine unterschiedliche
Anzahl von Modulen vorgesehen sind. Es ist zudem möglich, dass zwei Fixierelemente
bei entsprechender Anordnung neben dem (bzw. den) eigentlich durch das jeweiligen
Fixierelement fixierten Modul(en) zudem gemeinsam ein weiteres Modul fixieren, wobei
die Fixierelemente jeweils einen Fixierzusatzabschnitt aufweisen, wobei die Fixierzusatzabschnitte
gemeinsam mit dem Grundrahmen wiederum ein Fixierfenster definieren, in dem eine Fixiernase
eines Moduls aufgenommen werden kann.
[0079] Auch wenn in den Figuren verschiedene Aspekte oder Merkmale der Erfindung jeweils
in Kombination gezeigt sind, ist für den Fachmann - soweit nicht anders angegeben
- ersichtlich, dass die dargestellten und diskutieren Kombinationen nicht die einzig
möglichen sind. Insbesondere können einander entsprechende Einheiten oder Merkmalskomplexe
aus unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht werden.
Bezugszeichenliste
[0080]
- 1
- Modul
- 2
- Fixiernase
- 10
- Halterahmenanordnung
- 11
- Grundrahmen
- 12
- Fixierelement
- 13
- Fixierfenster
- 14
- Fixierabschnitt
- 15
- Fixierarm
- 16
- Rasthaken
- 17
- Hinterschnitt
- 18
- Verbindungsabschnitt
- 20
- Halterahmenanordnung
- 21
- Grundrahmen
- 22
- Fixierelement
- 23
- Fixierfenster
- 24
- Fixierabschitt
- 25
- Fixierarm
- 26
- Rasthaken
- 27
- Ausnehmung
- 28
- Verbindungsabschnitt
- 30
- Halterahmenanordnung
- 32
- Fixierelement
- 33
- Fixierfenster
- 34
- Fixierabschitt
- 35, 35'
- Fixierarm
- 38
- Verbindungsabschnitt
- 40
- Halterahmenanordnung
- 41
- Grundrahmen
- 42
- Fixierelement
- 43
- Fixierfenster
- 44
- Fixierabschitt
- 45
- Fixierarm
- 45'
- Hebelabschnitt
- 46
- Rasthaken
- 47
- Ausnehmung
- 48
- Verbindungsabschnitt
- 49
- Festkörpergelenk
- 50
- Halterahmenanordnung
- 51
- Grundrahmen
- 52
- Fixierelement
- 53
- Fixierfenster
- 54
- Fixierabschitt
- 55
- Fixierarm
- 55'
- Hebelabschnitt
- 58
- Verbindungsabschnitt
- 61
- Führung
- 62
- Zapfen
- 63
- Steckrichtung
- 64
- Schieberichtung
- 100
- Montieren der Grundrahmens
- 105
- Einführen eines Moduls
- 110
- Fixieren eines Fixierelements
1. Halterahmenanordnung (10, 20, 30, 40, 50) für einen Steckverbinder zur Aufnahme gleichartiger
und/oder unterschiedlicher Module (1), mit:
einem Grundrahmen (11, 21, 41, 51), der zur Aufnahme eines Moduls (1) ausgestaltet
ist, wobei das Modul (1) in einer Steckrichtung des Steckverbinders in den Grundrahmen
(11, 21, 41, 51) einführbar ist und
einem Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52), das zum Hinzufügen in der Steckrichtung
an den mit einem aufgenommenen Modul (1) versehenen Grundrahmen (11, 21, 41, 51) und
zur Fixierung an dem Grundrahmen (11, 21, 41, 51) ausgestaltet ist, derart, dass der
Grundrahmen (11, 21, 41, 51) und das daran fixierte Fixierelement (12, 22, 32, 42,
52) zusammen ein Fixierfenster (13, 23, 33, 43, 53) zum Eingriff einer Fixiernase
(2) des aufgenommenen Moduls (1) zur Fixierung des Moduls (1) definieren,
wobei der Grundrahmen (11, 21, 41, 51) und das Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52)
für eine Fixierung durch einen Formschluss ausgestaltet sind,
wobei das Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52) wenigstens einen beweglichen Fixierarm
(15, 25, 35, 35', 45, 55) mit einem Rasthaken (16, 26, 46) zu einem Eingriff mit einem
Hinterschnitt (17) oder einer Ausnehmung (27, 47) des Grundrahmens (11, 21, 41, 51)
aufweist,
wobei
a) der bewegliche Fixierarm (15, 55) für eine Bewegung des Rasthakens (16) parallel
zu einer durch das Fixierfenster (13, 53) definierten Ebene ausgestaltet ist, oder
b) der bewegliche Fixierarm (25, 35, 35', 45) für eine Bewegung des Rasthakens (26,
46) quer zu einer durch das Fixierfenster (13, 23, 33, 43, 53) definierten Ebene ausgestaltet
ist, wobei der Rasthaken und der Bereich des Grundrahmens, an dem der Rasthaken beim
Fixieren vorbeigeführt wird, derart ausgelegt sind, dass der Fixierarm bei diesem
Vorbeiführen nicht über eine Seitenfläche des Grundrahmens vorsteht.
2. Halterahmenanordnung (10, 20, 30, 40, 50) nach Anspruch 1, wobei das Fixierelement
(12, 22, 32, 42, 52) einen ersten und einen zweiten Fixerabschnitt (14, 24, 34, 44,
54) aufweist, die ausgestaltet sind, bei einer Fixierung am Grundrahmen (11, 21, 41,
51) an jeweils gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens (11, 21, 41, 51) mit diesem
je ein Fixierfenster (13, 23, 33, 43, 53) zu definieren.
3. Halterahmenanordnung (10, 20, 30, 40, 50) nach Anspruch 2, wobei das Fixierelement
(12, 22, 32, 42, 52) ferner einen Verbindungsabschnitt (18, 28, 38, 48, 58) aufweist,
der den ersten und den zweiten Fixierabschnitt (14, 24, 34, 44, 54) gegenüberliegend
miteinander verbindet, wobei das Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52) zudem wenigstens
einen Teil eines aufgenommenen Moduls (1) rahmenförmig umschließt.
4. Halterahmenanordnung (40, 50) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einem Festkörpergelenk
(49), das den Fixierarm (45, 55) hält, wobei das Fixierelement (42, 52) ferner einen
Hebelabschnitt (45', 55') für ein Schwenken des Fixierarms (45, 55) um das Festkörpergelenk
(49) aufweist.
5. Halterahmenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Fixierelement
und der Grundrahmen für eine Steck-Schiebe-Verbindung und/oder eine Steck-Schwenk-Verbindung
miteinander ausgestaltet sind.
6. Halterahmenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Grundrahmen (11, 21, 41, 51) und das Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52)
so ausgestaltet sind, dass der Formschluss vor einer Entnahme des Moduls (1) wieder
lösbar ist.
7. Halterahmenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit mehreren Fixierelementen (12, 22, 32, 42), wobei jedes der Fixierelemente (12,
22, 32, 42) zur Fixierung eines oder mehrerer Module (1) gemeinsam mit dem Grundrahmen
(11, 21, 41) ausgestaltet ist.
8. Halterahmenanordnung nach Anspruch 7,
wobei zwei der Fixierelemente jeweils einen Fixierzusatzabschnitt aufweisen, wobei
die beiden Fixierzusatzabschnitte dazu ausgestaltet sind, gemeinsam mit dem Grundrahmen
ein weiteres Fixierfenster zum Eingriff einer Fixiernase (2) eines weiteren aufgenommenen
Moduls (1) zur Fixierung des Moduls (1) definieren.
9. Halterahmenanordnung nach Anspruch 7,
wobei wenigstens zwei der mehreren Fixierelemente (12, 22, 42) für ein voneinander
unabhängiges Hinzufügen an den Grundrahmen (11, 21, 41) und Fixieren ausgestaltet
sind.
10. Verfahren zum Bestücken einer Halterahmenanordnung (10, 20, 30, 40, 50) für einen
Steckverbinder zur Aufnahme gleichartiger und/oder unterschiedlicher Module (1) mit
einem Modul (1), mit:
einem Einführen (105) eines Moduls (1) in einen Grundrahmen (11, 21, 41, 51) der Halterahmenanordnung
(10, 20, 30, 40, 50) in einer Steckrichtung des Steckverbinders,
einem Hinzufügen eines Fixierelements (12, 22, 32, 42, 52) der Halterahmenanordnung
(10, 20, 30, 40, 50) in der Steckrichtung an den mit dem aufgenommenen Modul (1) versehenen
Grundrahmen (11, 21, 41, 51),
einem Fixieren (110) des Fixerelements (12, 22, 32, 42, 52) an dem Grundrahmen (11,
21, 41, 51),
wobei der Grundrahmen (11, 21, 41, 51) und das daran fixierte Fixierelement (12, 22,
32, 42, 52) zusammen ein Fixierfenster (13, 23, 33, 43, 53) definieren, in das eine
Fixiernase (2) des eingeführten Moduls (1) eingreift, so dass das Modul (1) fixiert
ist,
wobei das Fixierelement (12, 22, 32, 42, 52) durch einen Formschluss an dem Grundrahmen
(11, 21, 41, 51) fixiert wird,
wobei wenigstens ein beweglicher Fixierarm (15, 25, 35, 35', 45, 55) das Fixierelements
(12, 22, 32, 42, 52) mit einem Rasthaken (16, 26, 46) mit einem Hinterschnitt (17)
oder einer Ausnehmung (27, 47) des Grundrahmens (11, 21, 41, 51) in Eingriff kommt,
wobei
a) der bewegliche Fixierarm (15, 55) für eine Bewegung des Rasthakens (16) parallel
zu einer durch das Fixierfenster (13, 53) definierten Ebene ausgestaltet ist, oder
b) der bewegliche Fixierarm (25, 35, 35', 45) für eine Bewegung des Rasthakens (26,
46) quer zu einer durch das Fixierfenster (13, 23, 33, 43, 53) definierten Ebene ausgestaltet
ist, wobei der Rasthaken und der Bereich des Grundrahmens, an dem der Rasthaken beim
Fixieren vorbeigeführt wird, derart ausgelegt sind, dass der Fixierarm bei diesem
Vorbeiführen nicht über eine Seitenfläche des Grundrahmens vorsteht.
1. A holding frame arrangement (10, 20, 30, 40, 50) for a plug connector for receiving
similar and/or different modules (1), comprising:
a base frame (11, 21, 41, 51) adapted to receive a module (1), wherein the module
(1) is insertable in a plug-in direction of the plug connector into the base frame
(11, 21, 41, 51) and
a fixing element (12, 22, 32, 42, 52) adapted for adding in the plug-in direction
to the base frame (11, 21, 41, 51) provided with a received module (1) and for fixing
to the base frame (11, 21, 41, 51) such that the base frame (11, 21, 41, 51) and the
fixing element fixed to it (12, 22, 32, 42, 52) together define a fixing window (13,
23, 33, 43, 53) for engaging a fixing lug (2) of the received module (1) in order
to fix the module (1) in place,
wherein the base frame (11, 21, 41, 51) and the fixing element (12, 22, 32, 42, 52)
are designed to fix in place with a form fit,
wherein the fixing element (12, 22, 32, 42, 52) has at least one fixing arm (15, 25,
35, 35', 45, 55) with an engagement hook (16, 26, 46) for engaging an undercut (17)
or a recess (27, 47) in the base frame (11, 21, 41, 51),
wherein
a) the movable fixing arm (15, 55) is designed for moving the engagement hook (16)
parallel to a plane defined by the fixing window (13, 53) or,
b) the movable fixing arm (25, 35, 35', 45) is designed for moving the engagement
hook (26, 46) transversely to a plane defined by the fixing window (13, 23, 33, 43,
53), wherein the engagement hook and the region of the base frame past which the engagement
hook is moved when fixing it in place are designed so that the fixing arm does not
project beyond a side surface of the base frame during said movement.
2. The holding frame arrangement (10, 20, 30, 40, 50) according to claim 1, wherein the
fixing element (12, 22, 32, 42, 52) has a first and a second fixing section (14, 24,
34, 44, 54) which are each designed to define a fixing window (13, 23, 33, 43, 53)
with the base frame (11, 21, 41, 51) on opposite sides of said base frame (11, 21,
41, 51) when they are fixed thereto.
3. The holding frame arrangement (10, 20, 30, 40, 50) according to claim 2, wherein the
fixing element (12, 22, 32, 42, 52) also has a connecting section (18, 28, 38, 48,
58) which connected the first and the second opposite fixing sections (14, 24, 34,
44, 54) to each other, wherein the fixing element (12, 22, 32, 42, 52) also surrounds
at least part of a received module (1) in a frame-like manner.
4. The holding frame arrangement (40, 50) according to any one of the preceding claims,
comprising a flexure joint (49) which holds the fixing arm (45, 55), wherein the fixing
element (42, 52) also has a lever section (45', 55') for pivoting the fixing arm (45,
55) about the flexure joint (49).
5. The holding frame arrangement according to any one of preceding claims, wherein the
fixing element and the base frame are adapted for a plug/slide connection and/or a
plug/pivot connection to each other.
6. The holding frame arrangement according to any one of the preceding claims,
wherein the base frame (11, 21, 41, 51) and the fixing element (12, 22, 32, 42, 52)
are designed such that the form fit can be released again before removal of the module
(1).
7. The holding frame arrangement according to any one of the preceding claims,
with plural fixing elements (11, 22, 32, 42), wherein each of the fixing elements
(12, 22, 32, 42) is designed for fixing one or more modules (1) together with the
base frame (11, 21, 31, 41).
8. The holding frame arrangement according to claim 7,
wherein two of the fixing elements each having an additional fixing section, wherein
the additional fixing sections are designed for jointly defining, in combination with
the base frame, a further fixing window for engaging a fixing lug (2) of a further
received module (1) in order to fix the module (1) in place.
9. The holding frame arrangement according to claim 7,
wherein at least two of the plural fixing elements (12, 22, 42) are designed for an
adding to the base frame (11, 21, 41) and fixing independently from each other.
10. A method of populating a holding frame arrangement (10, 20, 30, 40, 50) for a plug
connector for receiving similar and/or different modules (1), comprising a module
(1), said method comprising the steps of:
inserting (105) a module (1) into a base frame (11, 21, 41, 51) of the holding frame
arrangement (10, 20, 30, 40, 50) in a plug-in direction of the plug connector,
adding a fixing element (12, 22, 32, 42, 52) of the holding frame arrangement (10,
20, 30, 40, 50) in the plug-in direction to the base frame (11, 21, 41, 51) provided
with a received module (1),
fixing (110) the fixing element (12, 22, 32, 42, 52) to the base frame (11, 21, 41,
51),
the base frame (11, 21, 41, 51) and the fixing element (12, 22, 32, 42, 52) fixed
thereto together defining a fixing window (13, 23, 33, 43, 53) in which a fixing lug
(2) of the inserted module (1) engages, so that the module (1) is fixed in place,
wherein the fixing element (12, 22, 32, 42, 52) is fixed with a form fit to the base
frame (11, 21, 41, 51),
wherein at least one fixing arm (15, 25, 35, 35', 45, 55) of the fixing element (12,
22, 32, 42, 52) with an engagement hook (16, 26, 46) engages an undercut (17) or a
recess (27, 47) in the base frame (11, 21, 41, 51),
wherein
a) the movable fixing arm (15, 55) is designed for moving the engagement hook (16)
parallel to a plane defined by the fixing window (13, 53) or,
b) the movable fixing arm (25, 35, 35', 45) is designed for moving the engagement
hook (26, 46) transversely to a plane defined by the fixing window (13, 23, 33, 43,
53), wherein the engagement hook and the region of the base frame past which the engagement
hook is moved when fixing it in place are designed so that the fixing arm does not
project beyond a side surface of the base frame during said movement.
1. Ensemble de cadre de maintien (10, 20, 30, 40, 50) pour un connecteur à enfichage
destiné à recevoir des modules (1) similaires et/ou différents, avec :
un cadre de base (11, 21, 41, 51), qui est configuré pour recevoir un module (1),
dans lequel le module (1) peut être introduit dans le cadre de base (11, 21, 41, 51)
dans une direction d'enfichage du connecteur à enfichage, et
un élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52), qui est configuré pour être ajouté dans
la direction d'enfichage sur le cadre de base (11, 21, 41, 51) pourvu d'un module
(1) reçu et pour être fixé sur le cadre de base (11, 21, 41, 51) de telle manière
que le cadre de base (11, 21, 41, 51) et l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52)
fixé sur celui-ci définissent conjointement une fenêtre de fixation (13, 23, 33, 43,
53) destinée à mettre en prise un ergot de fixation (2) du module (1) reçu pour fixer
le module (1),
dans lequel le cadre de base (11, 21, 41, 51) et l'élément de fixation (12, 22, 32,
42, 52) sont configurés pour une fixation par une complémentarité de forme,
dans lequel l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) présente au moins un bras de
fixation (15, 25, 35, 35', 45, 55) mobile avec un crochet d'enclenchement (16, 26,
46) destiné à venir en prise avec une contre-dépouille (17) ou un évidement (27, 47)
du cadre de base (11, 21, 41, 51),
dans lequel
a) le bras de fixation (15, 55) mobile est configuré pour un déplacement du crochet
d'enclenchement (16) de manière parallèle à un plan défini par la fenêtre de fixation
(13, 53), ou
b) le bras de fixation (25, 35, 35', 45) mobile est configuré pour un déplacement
du crochet d'enclenchement (26, 46) de manière transversale à un plan défini par la
fenêtre de fixation (13, 23, 33, 43, 53), dans lequel le crochet d'enclenchement et
la zone du cadre de base, le long de laquelle le crochet d'enclenchement est guidé
lors de la fixation, sont conçus de telle manière que le bras de fixation ne fait
pas saillie d'une surface latérale du cadre de base lors dudit guidage longitudinal.
2. Ensemble de cadre de maintien (10, 20, 30, 40, 50) selon la revendication 1, dans
lequel l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) présente une première et une deuxième
section de fixation (14, 24, 34, 44, 54), qui sont configurées pour définir, lors
d'une fixation sur le cadre de base (11, 21, 41, 51) sur des côtés se faisant face
respectivement du cadre de base (11, 21, 41, 51) avec celui-ci respectivement une
fenêtre de fixation (13, 23, 33, 43, 53).
3. Ensemble de cadre de maintien (10, 20, 30, 40, 50) selon la revendication 2, dans
lequel l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) présente en outre une section de
raccordement (18, 28, 38, 48, 58), qui raccorde l'une à l'autre, de manière à se faire
face, la première et la deuxième section de fixation (14, 24, 34, 44, 54), dans lequel
l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) renferme en forme de cadre, de plus, au
moins une partie d'un module (1) reçu.
4. Ensemble de cadre de maintien (40, 50) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
avec une articulation de corps solide (49), qui maintient le bras de fixation (45,
55), dans lequel l'élément de fixation (42, 52) présente en outre une section de levier
(45', 55') pour un pivotement du bras de fixation (45, 55) autour de l'articulation
de corps solide (49).
5. Ensemble de cadre de maintien selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel l'élément de fixation et le cadre de base sont configurés pour un raccordement
par enfichage-coulissement et/ou pour un raccordement par enfichage-pivotement l'un
à l'autre.
6. Ensemble de cadre de maintien selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le cadre de base (11, 21, 41, 51) et l'élément de fixation (12, 22, 32,
42, 52) sont configurés de telle sorte que la complémentarité de forme peut être à
nouveau détachée avant un retrait du module (1) .
7. Ensemble de cadre de maintien selon l'une quelconque des revendications précédentes,
avec plusieurs éléments de fixation (12, 22, 32, 42), dans lequel chacun des éléments
de fixation (12, 22, 32, 42) est configuré pour la fixation d'un ou de plusieurs modules
(1) conjointement au cadre de base (11, 21, 41) .
8. Ensemble de cadre de maintien selon la revendication 7,
dans lequel deux des éléments de fixation présentent respectivement une section supplémentaire
de fixation, dans lequel les deux sections supplémentaires de fixation sont configurées
pour définir, conjointement avec le cadre de base, une autre fenêtre de fixation destinée
à mettre en prise un ergot de fixation (2) d'un autre module (1) reçu, pour la fixation
du module (1).
9. Ensemble de cadre de maintien selon la revendication 7,
dans lequel au moins deux des plusieurs éléments de fixation (12, 22, 42) sont configurés
pour un ajout indépendant l'un de l'autre sur le cadre de base (11, 21, 41) et pour
une fixation.
10. Procédé d'équipement d'un ensemble de cadre de maintien (10, 20, 30, 40, 50) pour
un connecteur à enfichage destiné à recevoir des modules (1) similaires et/ou différents
avec un module (1), avec :
une introduction (105) d'un module (1) dans un cadre de base (11, 21, 41, 51) de l'ensemble
de cadre de maintien (10, 20, 30, 40, 50) dans une direction d'enfichage du connecteur
enfichable,
un ajout d'un élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) de l'ensemble de cadre de maintien
(10, 20, 30, 40, 50) dans la direction d'enfichage sur le cadre de base (11, 21, 41,
51) pourvu du module (1) reçu,
une fixation (110) de l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) sur le cadre de base
(11, 21, 41, 51),
dans lequel le cadre de base (11, 21, 41, 51) et l'élément de fixation (12, 22, 32,
42, 52) fixé sur celui-ci définissent conjointement une fenêtre de fixation (13, 23,
33, 43, 53), avec laquelle un ergot de fixation (2) du module (1) introduit vient
en prise si bien que le module (1) est fixé,
dans lequel l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) est fixé par une complémentarité
de forme sur le cadre de base (11, 21, 41, 51),
dans lequel au moins un bras de fixation (15, 25, 35, 35', 45, 55) mobile met en prise
l'élément de fixation (12, 22, 32, 42, 52) par un crochet d'enclenchement (16, 26,
46) avec une contre-dépouille (17) ou un évidement (27, 47) du cadre de base (11,
21, 41, 51),
dans lequel
a) le bras de fixation (15, 55) est configuré pour un déplacement du crochet d'enclenchement
(16) de manière parallèle à un plan défini par la fenêtre de fixation (13, 53), ou
b) le bras de fixation (25, 35, 35', 45) mobile est configuré pour un déplacement
du crochet d'enclenchement (26, 46) de manière transversale à un plan défini par la
fenêtre de fixation (13, 23, 33, 43, 53), dans lequel le crochet d'enclenchement et
la zone du cadre de base, le long de laquelle le crochet d'enclenchement est guidé
lors de la fixation, sont configurés de telle manière que le bras de fixation ne fait
pas saillie d'une surface latérale du cadre de base lors dudit guidage longitudinal.