[0001] Die Erfindung eine Beleuchtungsvorrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit zumindest einer
erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung.
[0003] In Scheinwerfersystemen bzw. in Beleuchtungsvorrichtungen für Kraftfahrzeugscheinwerfer
finden häufig auch Flüssigkristallelemente Verwendung, beispielsweise für unterschiedlichste
Projektionsanwendungen und/oder ADB-Anwendungen (Adaptive Driving Beam).
[0004] Wird ein Flüssigkristallelement mit unpolarisiertem Licht eines Leuchtmittels ausgeleuchtet,
sind in der Regel zwei Polarisationsfilter notwendig, wobei einer im Strahlengang
vor und einer nach dem Flüssigkristallelement angeordnet ist.
[0005] Der erste Polarisationsfilter dient dazu, linear polarisiertes Licht zu erzeugen,
wobei je nach Ansteuerung des Flüssigkristallelements das linear polarisierte Licht
entweder unverändert von dem Flüssigkristallelement transmittiert wird oder in seiner
Polarisation gedreht wird.
[0006] Der nach dem Flüssigkristallelement angeordnete Polarisationsfilter ist in der Regel
derart angeordnet, dass ein von dem Flüssigkristallelement hinsichtlich der Polarisation
veränderter Lichtstrahl transmittiert wird, wohingegen ein von dem Flüssigkristallelement
unveränderter Lichtstrahl absorbiert bzw. reflektiert wird.
[0007] Durch diese Vorgehensweise verliert man in dieser Anordnung zumindest die halbe Lichtmenge,
welche von dem ersten Polarisationsfilter absorbiert und/oder reflektiert wird, wodurch
wiederum der Wirkungsgrad der Beleuchtungsvorrichtung verringert wird.
[0008] Zusätzlich kann sich der erste Polarisationsfilter bei einer hohen Beleuchtungsstärke
aufgrund der Absorption erwärmen, was die Funktion des Flüssigkristallelements beeinträchtigen
kann.
[0009] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine verbesserte Beleuchtungseinrichtung bereitzustellen,
welche die Effizienz bzw. den Wirkungsgrad einer Beleuchtungseinrichtung erhöht.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Beleuchtungsvorrichtung folgendes umfasst:
- ein Leuchtmittel, das eingerichtet ist, Lichtstrahlen zu emittieren, wobei die Lichtstrahlen
von zumindest einer dem Leuchtmittel in Hauptabstrahlrichtung nachgeschalteten Vorsatzoptik
kollimierbar sind,
- ein der zumindest einen Vorsatzoptik nachgeschalteter polarisierender Strahlteiler,
der die von der Vorsatzoptik kollimierten Lichtstrahlen in einen ersten und einen
zweiten linear polarisierten Strahlengang aufteilt, wobei die Polarisationsrichtungen
der Strahlengänge 90° zueinander verdreht sind,
- ein erstes Mittel zur Polarisationsdrehung, welches eingerichtet ist, die Polarisation
des zweiten Strahlengangs um 90° zu verdrehen, sodass der zweite Strahlengang die
Polarisation des ersten Strahlengangs aufweist,
- ein reflektives Mittel, welches den ersten Strahlengang im Wesentlichen in die Richtung
des durch das erste Mittel zur Polarisationsdrehung veränderten zweiten Strahlengangs
umlenkt,
- ein dem ersten Mittel zur Polarisationsdrehung und dem reflektiven Mittel nachgeschaltetes
zweites Mittel zur Polarisationsdrehung, welches zumindest ein Segment umfasst, welches
mittels elektrischer Signale in einen aktiven und einen inaktiven Zustand versetzbar
ist, wobei die Polarisation von Lichtstrahlenim aktiven Zustand um 90° drehbar ist
und im inaktiven Zustand keine Änderung erfährt,
- ein Polarisationsfiltermittel, welches dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung
nachgeschalten ist, welches Polarisationsfiltermittel eingerichtet ist, die von dem
zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung im aktiven bzw. inaktiven Zustand hinsichtlich
der Polarisation gedrehten Lichtstrahlen zu transmittieren bzw. zu blockieren, und
- zumindest eine Projektionslinse, welche zur Erzeugung einer Lichtverteilung oder einer
Teil-Lichtverteilung einer Lichtfunktion vor einem Kraftfahrzeug vorgesehen ist.
[0011] Bei einer vorteilhaften Variante kann eine solche Beleuchtungsvorrichtung zur Erzeugung
der Lichtfunktion "Abblendlicht" eingesetzt werden, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
bei dieser Lichtfunktion "Abblendlicht" eine Lichtverteilung erzeugt, welche in einem
eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung in ein Fahrzeug, vor dem Fahrzeug
eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Abblendlichtverteilung erzeugt.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass eine solche Beleuchtungsvorrichtung zur Erzeugung der
Lichtfunktion "Fernlicht" eingesetzt werden kann, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
bei dieser Lichtfunktion "Fernlicht" eine Lichtverteilung erzeugt, welche in einem
eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung in ein Fahrzeug, vor dem Fahrzeug
eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Fernlichtverteilung erzeugt.
[0013] Die oben genannten, aufgezählten Lichtfunktionen bzw. Lichtverteilungen sind nicht
abschließend, wobei die Beleuchtungsvorrichtungen auch Kombinationen dieser Lichtfunktionen
erzeugen kann und/oder nur eine Teillichtverteilung erzeugt, also beispielsweise nur
einen Teil einer Fern-, Abblend-, Nebel- oder Tagfahrlichtverteilung.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung wird die ganze bzw. die im Wesentlichen
ganze Lichtmenge, welche von einem Leuchtmittel emittiert wird, genutzt und auf das
zweite Mittel zur Projektionsdrehung bzw. auf die Projektionslinse gebracht.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel zumindest eine Lichtquelle umfasst.
[0016] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel zwei oder mehrere Lichtquellen
umfasst.
[0017] Vorteilhafterweise kann jeder Lichtquelle eine eigene Vorsatzoptik zugeordnet sein,
welche das von der Lichtquelle emittierte Licht parallel richtet.
[0018] Es kann günstig sein, wenn die zumindest eine Lichtquelle als LED ausgebildet ist.
[0019] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass im Fall, dass zwei oder mehr Leuchtdioden vorgesehen
sind, jede Leuchtdiode unabhängig von den anderen Leuchtdioden angesteuert werden
kann.
[0020] Jede Leuchtdiode kann somit unabhängig von den anderen Leuchtdioden einer Lichtquelle
ein- und ausgeschaltet werden, und vorzugsweise, wenn es sich um dimmbare Leuchtdioden
handelt, auch unabhängig von den anderen Leuchtdioden der Lichtquelle gedimmt werden.
[0021] In einer praxisgerechten Ausführungsform kann die zumindest eine Vorsatzoptik als
TIR-Linse ausgebildet sein.
[0022] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, wenn das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
als Fresnelsches Parallelepiped ausgebildet ist, wobei eine Stirnfläche des Parallelepipeds
verspiegelt ist.
[0023] Vorteilhafterweise kann das erste Mittel zur Polarisationsdrehung als zwei Fresnelsche
Parallelepipede ausgebildet sein, wobei die zwei Parallelepipede vorzugsweise unmittelbar
hintereinander angeordnet sind.
[0024] Das Fresnelsche Parallelepiped mit einer verspiegelten Stirnfläche sowie die zwei
Fresnelschen Parallelepipede, welche unmittelbar hintereinander angeordnet sind, dienen
dazu, die Polarisationsrichtung des zweiten Strahlengangs in dieselbe Polarisationsrichtung
wie der erste Strahlengang umzuwandeln. Dadurch kann das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung,
vorzugsweise als Flüssigkristallelement ausgebildet, vom gesamten Lichtstrom bzw.
Lichtmenge des Leuchtmittels ausgeleuchtet werden.
[0025] Im Allgemeinen ist ein Fresnelsches Parallelepiped ein optisches Prisma, das 45°
linear polarisiertes Licht nach zweimaliger Totalreflexion unter einem bestimmten
Winkel in zirkular polarisiertes Licht umwandelt.
[0026] Der Vorteil liegt im Gegensatz zu einer Verzögerungsplatte darin, dass die Phasenverschiebung
kaum von der Wellenlänge des auf das Fresnelsche Parallelepiped einfallende Licht
abhängt.
[0027] Hierzu wird 45° linear polarisiertes Licht senkrecht bzw. orthogonal auf eine Stirnseite
des Prismas gelenkt, wobei das Licht dadurch keine Richtungsänderung erfährt. Anschließend
fällt das Licht auf eine erste schräge Längsfläche des Prismas, wobei der Einfallswinkel
des Lichts auf diese Längsfläche größer als der Grenzwinkel einer Totalreflexion ist
und totalreflektiert wird.
[0028] Die dabei auftretende Phasenverschiebung bewirkt, dass aus dem ursprünglich linear
polarisierten Licht ein elliptisch polarisiertes Licht wird. Für die Erzeugung von
zirkular polarisiertem Licht ist eine zweite Totalreflexion innerhalb des Prismas
notwendig.
[0029] Der Einfallswinkel ist abhängig vom Brechungsindex des eingesetzten Materials, beispielsweise
Kronglas, dessen Brechungsindex 1,51 beträgt.
[0030] Es kann auch vorgesehen sein, dass das zumindest eine Fresnelsche Parallelepiped
aus Kunststoff, beispielsweise Polycarbonat oder Tarflon, gebildet ist.
[0031] Bei zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Fresnelschen Parallelepipeden, welche
die gleichen Eigenschaften im Sinne von Material und Form aufweisen, treten insgesamt
vier Totalreflexionen auf, welche das einfallende linear polarisierte Licht nach dem
Austritt aus den beiden Prismen in ein um ein 90° verdrehtes linear polarisiertes
Licht umwandeln.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung als Flüssigkristallelement
ausgebildet ist.
[0033] Die Funktion eines Flüssigkristallelements, beispielsweise ein LC-Display, welches
aus einzelnen ansteuerbaren Segmenten aufgebaut ist, beruht darauf, dass Flüssigkristalle
bzw. die Segmente die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes
Maß an elektrischer Spannung angelegt wird.
[0034] Es sei nochmals explizit darauf hingewiesen, dass ein hier beschriebenes Flüssigkristallelement
aus mehreren Flüssigkristallen aufgebaut ist, welche hierin auch als Segmente bezeichnet
werden.
[0035] Ebenso kann vorgesehen sein, dass das reflektive Mittel als Spiegel ausgebildet ist.
[0036] In einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das zweite
Mittel zur Polarisationsdrehung ein LCoS-Element ist.
[0037] Im Gegensatz zu LC-Displays lässt ein LCoS (Liquid Crystal on Silicon) Licht nicht
durch bzw. transmittiert es nicht, sondern reflektiert es.
[0038] Es kann günstig sein, wenn dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung zumindest
ein Optikelement, beispielsweise eine Linse oder ein Reflektor, vorgelagert ist, welches
eingerichtet ist, eine homogene Ausleuchtung des zweiten Mittels zur Polarisationsdrehung
durch die auf das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung einfallenden Strahlengänge
zu ermöglichen.
[0039] Das zumindest eine Optikelement ist jedoch so eingerichtet, dass die Polarisation
der Lichtstrahlen nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß verändert.
[0040] Vorteilhafterweise können dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung zwei Optikelemente
vorgelagert sein, wobei die Optikelemente je einem Strahlengang zugeordnet sind.
[0041] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. 1 eine beispielhafte Beleuchtungsvorrichtung mit zwei unmittelbar hintereinander
angeordneten Fresnelschen Parallelepipeden,
Fig. 2 eine weiteres Beispiel mit einem Fresnelschen Parallelepiped, wobei eine Stirnfläche
des Parallelepipeds eine Verspiegelung aufweist,
Fig. 3 eine Detailansicht des Aufbaus des Beispiels aus Fig. 2, wobei mehrere LEDs
als Leuchtmittel vorgesehen sind,
Fig. 4 eine Detailansicht entlang der x-Achse des Aufbaus aus Fig. 3, und
Fig. 5 ein weiteres Beispiel mit zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Fresnelschen
Parallelepipeden und einem LCoS.
[0042] Fig. 1 zeigt eine Beleuchtungsvorrichtung
51, umfassend ein Leuchtmittel
100, welches in diesem Ausführungsbeispiel als LED ausgeführt ist und eingerichtet ist,
Lichtstrahlen zu emittieren, wobei die Lichtstrahlen von einer dem Leuchtmittel
100 in Hauptabstrahlrichtung nachgeschalteten Vorsatzoptik
200 kollimierbar sind, d.h. dass die Lichtstrahlen des Leuchtmittels parallel bzw. im
Wesentlichen parallel gerichtet werden.
[0043] Unter "Hauptabstrahlrichtung" ist die Richtung zu verstehen, in der das Leuchtmittel
infolge seiner Richtwirkung am stärksten bzw. am meisten Licht abstrahlt.
[0044] Weiters umfasst die Beleuchtungseinrichtung aus
Fig. 1 einen der Vorsatzoptik
200 nachgeschalteten, polarisierenden Strahlteiler
300, der die von der Vorsatzoptik
200 kollimierten Lichtstrahlen in einen ersten und einen zweiten linear polarisierten
Strahlengang
310, 320 aufteilt, wobei die Polarisationsrichtungen der Strahlengänge
310, 320 90° verdreht zueinander sind.
[0045] Es sei angemerkt, dass der polarisierende Strahlteiler
300 in
Fig. 1 in einem 45°-Winkel zur Hauptabstrahlrichtung der durch die Vorsatzoptik
200 kollimierten Lichtstrahlen steht, jedoch auch andere Positionen des Strahlteilers
300 möglich sind.
[0046] Im Allgemeinen bezeichnet man linear senkrecht zur Einfallsebene polarisiertes Licht
als transversale Komponente TE bzw. mit dem Kürzel "s". Linear parallel zur Einfallsebene
polarisiertes Licht bezeichnet man in der Regel als transversalmagnetische Komponente
TM bzw. mit dem Kürzel "p", wobei sich die Abkürzungen "s" und "p" in den Figuren
zur besseren Übersicht wiederfinden.
[0047] Der Begriff "Einfallsebene" ist ein bekannter Begriff aus der Optik und bezeichnet
im Allgemeinen die Ebene, die von der Einfallsrichtung des auf eine Grenzfläche einfallenden
Lichts und dem Lot auf diese Grenzfläche aufgespannt wird. Der Polarisationszustand
des Lichts wird in der Regel bezüglich der Einfallsebene angegeben.
[0048] Ferner ist ein erstes Mittel zur Polarisationsdrehung
400, welches nach dem polarisierenden Strahlteiler
300 im zweiten Strahlengang
320 positioniert und eingerichtet ist, die Polarisationsrichtung des zweiten Strahlengangs
320 um 90° zu verdrehen, sodass der zweite Strahlengang
320 die gleiche Polarisationsrichtung wie der erste Strahlengang 310 aufweist.
[0049] Das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
400 ist in diesem Beispiel als zwei Fresnelsche Parallelepipede ausgebildet, wobei die
Parallelepipede unmittelbar hintereinander angeordnet sind, sodass Stirnflächen der
jeweiligen Parallelepipede ohne einem Abstand zueinander angeordnet sind.
[0050] Ein Fresnelsches Parallelepiped, welches in der Regel ein lichtdurchlässiger Körper
ist, beispielsweise aus Kronglas, Polycarbonat oder Tarflon, ermöglicht, ein linear
polarisiertes Licht durch zweifache Totalreflexion in zirkular polarisiertes Licht
umzuwandeln.
[0051] Hierzu wird linear polarisiertes Licht senkrecht bzw. orthogonal auf eine Stirnseite
des Parallelepipeds gelenkt, wobei das Licht dadurch keine Richtungsänderung erfährt.
Anschließend fällt das Licht auf eine erste schräge Längsfläche des Prismas, wobei
der Einfallswinkel des Lichts auf diese Längsfläche größer als der Grenzwinkel einer
Totalreflexion ist, und totalreflektiert wird.
[0052] Die dabei auftretende Phasenverschiebung bewirkt, dass aus dem ursprünglich linear
polarisierten Licht ein elliptisch polarisiertes Licht wird. Für die Erzeugung von
zirkular polarisiertem Licht ist eine zweite Totalreflexion innerhalb des Prismas
notwendig.
[0053] Der Einfallswinkel ist abhängig vom Brechungsindex des eingesetzten Materials, beispielsweise
Kronglas, dessen Brechungsindex 1,51 beträgt.
[0054] Im Allgemeinen lässt sich zirkular polarisiertes Licht durch Summation von zwei senkrecht
zueinander linear polarisierten Wellen gleicher Amplitude und passender Phasenverschiebung
erhalten. In gleicher Weise kann man jede linear polarisierte Welle als Summe einer
links- und rechtszirkular polarisierten Welle darstellen.
[0055] Die mit einem Fresnelschen Parallelepiped erzeugte Phasendifferenz zeigt in weiten
Bereichen nur eine geringe bis gar keine Abhängigkeit von der Wellenlänge des einfallenden
Lichts, wodurch auch Lichtquellen zur Anwendung kommen können, die weißes Licht bzw.
polychromatisches Licht emittieren, wobei unter "weißes Licht" Licht einer solchen
Spektralzusammensetzung verstanden wird, welches beim Menschen den Farbeindruck "weiß"
hervorruft.
[0056] Bei zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Fresnelschen Parallelepipeden, welche
die gleichen Eigenschaften im Sinne von Material und Form aufweisen, treten insgesamt
vier Totalreflexionen auf, welche das einfallende linear polarisierte Licht nach dem
Austritt aus den beiden Prismen in ein um ein 90° verdrehtes linear polarisiertes
Licht umwandeln, wobei das Licht seine Richtung beibehält.
[0057] Weiters ist ein reflektives Mittel
350 im ersten Strahlengang
310 angeordnet, welches reflektive Mittel
350 den ersten Strahlengang
310 im Wesentlichen in die Richtung des durch das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
400 veränderten zweiten Strahlengangs
320 umlenkt.
[0058] Ferner umfasst die Beleuchtungsvorrichtung
51 ein einziges zweites Mittel zur Polarisationsdrehung
600, welches dem ersten Mittel zur Polarisationsdrehung
400 und dem reflektiven Mittel
350 nachgeschalten ist, wobei das zweite Mittel zur Polarisation
600 in dem Ausführungsbeispiel aus
Fig. 1 als Flüssigkristallelement ausgebildet ist, welches mehrere Segmente bzw. Flüssigkristalle
umfasst, welche mittels elektrischer Signale in einen aktiven und einen inaktiven
Zustand versetzbar sind, wobei die Polarisationsrichtung der Lichtstrahlen im aktiven
Zustand drehbar ist, vorzugsweise um 90°, und im inaktiven Zustand keine Änderung
erfährt.
[0059] Dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung bzw. dem Flüssigkristallelement
600 sind zwei Optikelemente
500, beispielsweise Linsen oder Reflektoren, vorgelagert, welche je einem Strahlengang
310, 320 zugeordnet und eingerichtet sind, eine homogene Ausleuchtung des Flüssigkristallelements
600 durch die auf das Flüssigkristallelement
600 einfallenden Strahlengänge
310, 320 zu ermöglichen. In den gezeigten Beispielen sind die Optikelemente
500 als optische Linsen ausgebildet.
[0060] Dem Flüssigkristallelement
600 ist ein Polarisationsfiltermittel
610 nachgeschalten, welches Polarisationsfiltermittel
610 eingerichtet ist, die von den Segmenten bzw. Flüssigkristallen des Flüssigkristallelements
600 hinsichtlich der Polarisationsrichtung gedrehten Lichtstrahlen zu transmittieren
bzw. zu absorbieren/blockieren, wodurch das gewünschte Lichtbild bzw. Lichtverteilung
erzeugt wird.
[0061] Zur Erzeugung einer Lichtverteilung oder einer Teil-Lichtverteilung einer Lichtfunktion
vor einem Kraftfahrzeug ist eine Projektionslinse 700 vorgesehen.
[0062] Es kann vorgesehen sein, dass eine solche Beleuchtungsvorrichtung 51, 52, 53 zur
Erzeugung der Lichtfunktion "Fernlicht" eingesetzt werden kann, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
51, 52, 53 bei dieser Lichtfunktion "Fernlicht" eine Lichtverteilung erzeugt, welche
in einem eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung 51, 52, 53 in ein Kraftfahrzeug,
vor dem Kraftfahrzeug eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Fernlichtverteilung
erzeugt.
[0063] Es kann vorgesehen sein, dass eine solche Beleuchtungsvorrichtung
51, 52, 53 zur Erzeugung der Lichtfunktion "Abblendlicht" eingesetzt werden kann, wobei die
Beleuchtungsvorrichtung bei dieser Lichtfunktion "Abblendlicht" eine Lichtverteilung
erzeugt, welche in einem eingebauten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung
51, 52, 53 in ein Kraftfahrzeug, vor dem Kraftfahrzeug eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende
Abblendlichtverteilung erzeugt.
[0064] Die oben genannten, aufgezählten Lichtfunktionen bzw. Lichtverteilungen sind nicht
abschließend und beziehen sich auf das Ausführungsbeispiel in
Fig. 1 sowie weitere mögliche Ausführungsformen, wobei die Beleuchtungsvorrichtungen
51, 52, 53 auch Kombinationen dieser Lichtfunktionen erzeugen können und/oder nur eine Teillichtverteilung
erzeugen, also beispielsweise nur einen Teil einer Fern-, Abblend-, Nebel-oder Tagfahrlichtverteilung.
[0065] Fig. 2 zeigt ein weiteres Beispiel einer Beleuchtungsvorrichtung
52, wobei im Gegensatz zur Ausführungsform in
Fig. 1 das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
400 als ein Fresnelsches Parallelepiped ausgebildet ist, wobei eine Stirnfläche
410 des Parallelepipeds
400 verspiegelt ist.
[0066] Hierbei wird das durch einen polarisierenden Strahlteiler
300 senkrecht linear polarisierte Licht, welches in
Fig. 2 mit "s" gekennzeichnet ist, in das Fresnelsche Parallelepiped
400 einkoppelt und nach zweimaliger Totalreflexion auf die verspiegelte Stirnfläche
410 trifft, wobei das Licht bzw. die Lichtstrahlen in die entgegengesetzte Richtung gespiegelt
werden und wiederum zwei Totalreflexionen innerhalb des Parallelepipeds
400 erfährt und eine um 90° gedrehte Polarisationsrichtung, also ein parallel linear
polarisiertes Licht, was mit "p" in
Fig. 2 gekennzeichnet ist, aufweist, bevor es aus dem Parallelepiped auskoppelt bzw. austritt.
[0067] Die Auskoppelrichtung bzw. die Austrittsrichtung ist hierbei der Eintrittsrichtung
bzw. der Einkoppelrichtung des Lichts entgegengesetzt, wie in
Fig. 2 dargestellt ist.
[0068] Das aus dem Fresnelsches Parallelepiped
400 austretende, parallel linear polarisierte Licht wird von dem polarisierenden Strahlteiler
300 unverändert transmittiert.
[0069] Der übrige Aufbau des in
Fig. 2 gezeigten Beispiels gleicht im Wesentlichen dem Aufbau des Beispiels aus
Fig. 1.
[0070] Fig. 3 zeigt eine Detailansicht des Aufbaus aus
Fig. 2, wobei das Leuchtmittel
100 aus mehreren LEDs gebildet ist, die jeweils eine nachgeschaltete Vorsatzoptik
200 umfassen. Als Vorsatzoptik
200 kann jeweils beispielsweise eine TIR-Linse vorgesehen sein.
[0071] Fig. 4 zeigt eine entlang der x-Achse dargestellte Perspektive der Detailansicht aus
Fig. 3, wobei zu erkennen ist, dass das Leuchtmittel
100 aus dem Beispiel in
Fig. 3 und 4 sowohl eine Reihe von Lichtquellen entlang der x-Achse als auch eine Reihe
von Lichtquellen entlang der z-Achse aufweist.
[0072] Das Leuchtmittel
100 ist gewissermaßen aus einer Lichtquellen-Matrix gebildet, wobei auch vorgesehen sein
kann, dass das Leuchtmittel
100 nur aus einer Reihe von Lichtquellen bzw. einem Lichtquellen-Array gebildet sein
kann.
[0073] Fig. 5 zeigt eine Beleuchtungsvorrichtung
53, umfassend ein Leuchtmittel
100, welches in diesem Ausführungsbeispiel als LED ausgeführt ist und eingerichtet ist,
Lichtstrahlen zu emittieren, wobei die Lichtstrahlen von einer dem Leuchtmittel
100 in Hauptabstrahlrichtung nachgeschalteten Vorsatzoptik
200 kollimierbar sind, d.h. dass die Lichtstrahlen des Leuchtmittels parallel bzw. im
Wesentlichen parallel gerichtet werden.
[0074] Weiters umfasst die Beleuchtungseinrichtung aus
Fig. 5 einen der Vorsatzoptik
200 nachgeschalteten, polarisierenden Strahlteiler
300, der die von der Vorsatzoptik
200 kollimierten Lichtstrahlen in einen ersten und einen zweiten linear polarisierten
Strahlengang
310, 320 aufteilt, wobei die Polarisationsrichtungen der Strahlengänge
310, 320 90° verdreht zueinander sind.
[0075] Es sei angemerkt, dass der polarisierende Strahlteiler
300 in
Fig. 5 in einem 45°-Winkel zur Hauptabstrahlrichtung der durch die Vorsatzoptik
200 kollimierten Lichtstrahlen steht, jedoch auch andere Positionen des Strahlteilers
300 möglich sind.
[0076] Ferner ist ein erstes Mittel zur Polarisationsdrehung
400, welches nach dem polarisierenden Strahlteiler
300 im zweiten Strahlengang
320 positioniert und eingerichtet ist, die Polarisationsrichtung des zweiten Strahlengangs
320 um 90° zu verdrehen, sodass der zweite Strahlengang
320 die gleiche Polarisationsrichtung wie der erste Strahlengang
310 aufweist.
[0077] Das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
400 ist in diesem Beispiel als zwei Fresnelsche Parallelepipede ausgebildet, wobei die
Parallelepipede unmittelbar hintereinander angeordnet sind, sodass Stirnflächen der
jeweiligen Parallelepipede ohne einem Abstand zueinander angeordnet sind.
[0078] Weiters ist ein reflektives Mittel
350 im ersten Strahlengang
310 angeordnet, welches reflektive Mittel
350 den ersten Strahlengang
310 im Wesentlichen in die Richtung des durch das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
400 veränderten zweiten Strahlengangs
320 umlenkt.
[0079] Ferner umfasst die Beleuchtungsvorrichtung
53 ein Polarisationsfiltermittel
660, welches den Fresnelschen Parallelepipeden
400 und dem reflektiven Mittel
350 nachgeschalten ist, wobei das Polarisationsfiltermittel
660 die darauf auftreffenden Strahlengänge
310, 320, welche die gleiche Polarisationsrichtung aufweisen, auf ein zweites Mittel zur Polarisationsdrehung
650 umlenkt bzw. reflektiert. Das Polarisationsfiltermittel
660 ist in dem Beispiel aus
Fig. 5 derart eingerichtet, dass es wie ein polarisierender Strahlteiler, ähnlich dem polarisierenden
Strahlteiler
300 aus den vorherigen Beispielen, funktioniert.
[0080] Das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung
650 ist in
Fig. 5 als LCoS-Element ausgebildet. Im Gegensatz zu LC-Displays bzw. dem Flüssigkristallelement
600 aus den vorigen Ausführungsbeispielen lässt ein LCoS
650 (Liquid Crystal on Silicon) Licht nicht durch, sondern reflektiert es, wobei das
LCoS
650 wie das Flüssigkristallelement
600 in einen aktiven bzw. inaktiven Zustand versetzt werden kann. Nähere Erläuterungen
bezüglich des inaktiven bzw. aktiven Zustands sind den Ausführungen bezüglich
Fig. 1 zu entnehmen.
[0081] Die Auskoppelrichtung bzw. die Austrittsrichtung der Strahlengänge
310, 320 aus dem LCoS-Element
650 ist hierbei der Eintrittsrichtung bzw. der Einkoppelrichtung der Strahlengänge
310, 320 bzw. des Lichts entgegengesetzt, wie in
Fig. 5 dargestellt ist.
[0082] Das aus den Segmenten bzw. Flüssigkristallen des LCoS-Elements
650 austretende, hinsichtlich seiner Polarisationsrichtung veränderte Licht wird von
dem Polarisationsfiltermittel
660 transmittiert bzw. blockiert, wodurch das gewünschte Lichtbild erzeugt wird, wobei
dem Polarisationsfiltermittel
660 ein Projektionslinse
700 nachgeschalten ist, welcher zur Erzeugung einer Lichtverteilung oder einer Teil-Lichtverteilung
einer Lichtfunktion vor einem Kraftfahrzeug vorgesehen ist.
[0083] Ferner sind dem Polarisationsfiltermittel
660 zwei Optikelemente
500 vorgelagert, welche je einem Strahlengang
310, 320 zugeordnet und eingerichtet sind, eine homogene Ausleuchtung des Polarisationsfiltermittels
660 durch die auf das Polarisationsfiltermittel
660 einfallenden Strahlengänge
310, 320 zu ermöglichen.
[0084] Es sei angemerkt, dass alle in den Figuren gezeigten Beispiele in einem und als Teil
eines Kraftfahrzeugscheinwerfers vorgesehen sein können.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0085]
- Beleuchtungsvorrichtung
- 51, 52, 53
- Leuchtmittel
- 100
- Vorsatzoptik
- 200
- Polarisierenden Strahlteiler
- 300
- Erster Strahlengang
- 310
- Zweiter Strahlengang
- 320
- Reflektives Mittel
- 350
- Erstes Mittel zur Polarisationsdrehung
- 400
- Fresnelsches Parallelepiped
- 400
- Verspiegelte Stirnfläche
- 410
- Optikelement
- 500
- Zweites Mittel zur Polarisationsdrehung
- 600
- Flüssigkristallelement
- 600
- LCoS
- 650
- Projektionslinse
- 700
1. Beleuchtungsvorrichtung (51, 52, 53) für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer, welche Beleuchtungsvorrichtung
umfasst:
- ein Leuchtmittel (100), das eingerichtet ist, Lichtstrahlen zu emittieren, wobei
die Lichtstrahlen von zumindest einer dem Leuchtmittel in Hauptabstrahlrichtung nachgeschalteten
Vorsatzoptik (200) kollimierbar sind,
- ein der zumindest einen Vorsatzoptik (200) nachgeschalteter polarisierender Strahlteiler
(300), der die von der Vorsatzoptik (200) kollimierten Lichtstrahlen in einen ersten
und einen zweiten linear polarisierten Strahlengang (310, 320) aufteilt, wobei die
Polarisationsrichtungen der Strahlengänge (310, 320) 90° zueinander verdreht sind,
- ein erstes Mittel zur Polarisationsdrehung (400), welches eingerichtet ist, die
Polarisationsrichtung des zweiten Strahlengangs (320) um 90° zu verdrehen, sodass
der zweite Strahlengang (320) die Polarisationsrichtung des ersten Strahlengangs (310)
aufweist,
- ein reflektives Mittel (350), welches eingerichtet ist, den ersten Strahlengang
(310) im Wesentlichen in die Richtung des durch das erste Mittel zur Polarisationsdrehung
(400) veränderten zweiten Strahlengangs (320) umzulenken,
- ein einziges dem ersten Mittel zur Polarisationsdrehung (400) und dem reflektiven
Mittel (350) nachgeschaltetes zweites Mittel zur Polarisationsdrehung (600), welches
zumindest ein Segment umfasst, welches mittels elektrischer Signale in einen aktiven
und einen inaktiven Zustand versetzbar ist, wobei die Polarisation von Lichtstrahlen
im aktiven Zustand um 90° drehbar ist und im inaktiven Zustand keine Änderung erfährt,
- ein Polarisationsfiltermittel (610), welches dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung
(600) nachgeschalten ist, welches Polarisationsfiltermittel (610) eingerichtet ist,
die von dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung (600) im aktiven bzw. inaktiven
Zustand hinsichtlich der Polarisation gedrehten Lichtstrahlen zu transmittieren bzw.
zu blockieren, und
- zumindest eine Projektionslinse (700), welche zur Erzeugung einer Lichtverteilung
oder einer Teil-Lichtverteilung einer Lichtfunktion vor einem Kraftfahrzeug vorgesehen
ist.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (100) zumindest eine Lichtquelle umfasst.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (100) zwei oder mehrere Lichtquellen umfasst.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lichtquelle eine eigene Vorsatzoptik (200) zugeordnet ist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Lichtquelle als LED ausgebildet ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Vorsatzoptik (200) als TIR-Linse ausgebildet ist.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mittel zur Polarisationsdrehung (400) als Fresnelsches Parallelepiped ausgebildet
ist, wobei eine Stirnfläche des Parallelepipeds verspiegelt ist.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mittel zur Polarisationsdrehung (400) als zwei Fresnelsche Parallelepipede
ausgebildet ist, wobei die zwei Parallelepipede vorzugsweise unmittelbar hintereinander
angeordnet sind.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fresnelsche Parallelepiped aus Kronglas, Polycarbonat oder Tarflon gebildet ist.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung (600) als Flüssigkristallelement ausgebildet
ist.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das reflektive Mittel (350) als Spiegel ausgebildet ist.
12. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung (600) ein LCoS-Element ist.
13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung (600) zumindest ein Optikelement (500)
vorgelagert ist, welches eingerichtet ist, eine homogene Ausleuchtung des zweiten
Mittels zur Polarisationsdrehung (600) durch die auf das zweite Mittel zur Polarisationsdrehung
(600) einfallenden Strahlengänge zu ermöglichen.
14. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Mittel zur Polarisationsdrehung (600) zwei Optikelemente (500) vorgelagert
sind, wobei die Optikelemente je einem Strahlengang (310, 320) zugeordnet sind.
15. Kraftfahrzeugscheinwerfer, umfassend zumindest eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 14.