[0001] Die Erfindung betrifft ein Lautsprechergehäuse für eine Lautsprecherbox in geschlossener
Bauweise, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind bereits verschiedene Lautsprecher für den mobilen Einsatz und insbesondere
für kabellose Ansteuerung mit einem Smartphone oder anderen Musikspeichergeräten bekannt.
Solche Lautsprecher sollen einerseits ein entsprechend großes Volumen aufweisen, damit
mit ihnen eine hohe Wiedergabequalität erreicht werden kann, andererseits besteht
aber auch der Wunsch seitens der Nutzer, derartige Lautsprecher bequem, beispielsweise
in einer Tasche oder einem Rucksack, mitführen zu können, um diese bei verschiedenen
Gelegenheiten unterwegs benutzen zu können.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine transportable Lautsprecherbox
zu schaffen, die gleichzeitig auch hohen Anforderungen hinsichtlich der akustischen
Qualität genügt.
[0004] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch ein Lautsprechergehäuse für eine Lautsprecherbox
in geschlossener Bauweise mit einer Vorderwand, in der eine Öffnung zur Befestigung
eines Lautsprechers ausgebildet ist, mit einer Rückwand und mit einen die Vorderwand
und die Rückwand miteinander verbindenden Mantel gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass
der Mantel zwei oder mehrere hülsenförmige Segmente umfasst, wobei eine Innenseite
eines ersten Segments eine Außenseite eines dem ersten Segment benachbarten, zweiten
Segments umschließt, sodass das erste Segment und das zweite Segment bezüglich einer
gemeinsamen Achse ineinander verschiebbar sind. Damit wird der Vorteil erzielt, dass
der Mantel in seiner axialen Ausdehnung vergrößert bzw. verkleinert werden kann.
[0005] Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung des Lautsprechergehäuses, wobei aus der Vorderwand
und einem mit dieser fest verbundenen Segment des Mantels ein topfförmiges Frontalelement
mit einer ersten inneren Tiefe gebildet ist und dass aus der Rückwand und einem mit
dieser fest verbundenen Segment des Mantels ein topfförmiges Rückenelement mit einer
zweiten inneren Tiefe gebildet ist. Damit steht ein Volumen im Umfang entsprechend
der Summe aus der ersten Tiefe und der zweiten Tiefe für die Aufnahme aller Innenkomponenten
der Lautsprecherbox zur Verfügung.
[0006] Eine Weiterbildung sieht vor, dass in einer Transportstellung die Segmente des Mantels
so weit in Richtung der gemeinsamen Achse ineinander verschoben sind, dass diese Segmente
des Mantels von dem Frontalelement und dem Rückenelement allseitig umschlossen sind.
[0007] Von Vorteil ist weiters, wenn ein Querschnitt des mit der Vorderwand verbundenen
Segments und ein Querschnitt des mit der Rückwand verbundenen Segments gleich groß
geformt sind. Dies hat den Vorteil, dass das Lautsprechergehäuse im zusammengeschobenen
Zustand (der Transportstellung) eine durchgängige, einheitliche äußere Mantelfläche
aufweist.
[0008] Weiters ist vorgesehen, dass Segmente bezüglich einer zu der gemeinsamen Achse senkrechten
Mittenebene jeweils paarweise zueinander symmetrisch geformt sind. Dies hat den Vorteil
einer platzsparenden Anordnung aller Segmente des Mantels des Lautsprechergehäuses
im Inneren des topfförmigen Frontal- und des Rückenelements.
[0009] Die Weiterbildung, wobei in der Transportstellung zwischen einer Stirnseite des Segments
des Frontalelements und einer Stirnseite des Segments des Rückenelements eine Feder-
/ Nut-Verbindung ausgebildet ist, hat den Vorteil eines weitestgehend dichten Abschlusses
gegen Staub- oder Schutzeintritt in der Transportstellung.
[0010] Gemäß einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Segmente des Mantels pyramidenstumpfförmig
ausgebildet sind.
[0011] Dabei schließen Mantellinien der Innenseiten und/oder Mantellinien der Außenseiten
der Segmente mit der gemeinsamen Achse einen vorzugsweise gleich großen Winkel ein,
wobei ein Wert des Winkels aus einem Bereich zwischen 2° und 8° gewählt ist. Insbesondere
ist der Wert des Winkels gleich 4°.
[0012] Weiters ist dabei ein Durchmesser an einem der Mittenebene zugewandten Rand eines
ersten von der Mittenebene weiter beabstandeten Segments kleiner als ein Durchmesser
an einem der Mittenebene abgewandten Rand eines dem ersten Segment unmittelbar benachbarten,
zweiten, der Mittenebene näherliegenden Segments. Dies hat den Vorteil der Ausbildung
eines stabilen Presssitzes beim Auseinanderziehen des Lautsprechergehäuses in seine
Gebrauchsstellung.
[0013] Gemäß einer alternativen Ausführungsvariante sind die Segmente des Mantels prismatisch
ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass auch in Zwischenstellungen zwischen der maximal
auseinandergezogenen Stellung und der Transportstellung ein allseitig geschlossenes
Innenvolumen zur Verfügung steht.
[0014] Vorteilhaft ist auch die Weiterbildung, wobei in einem Randbereich der Außenseite
der Segmente eine Nut ausgebildet ist und in einem Randbereich der Innenseite der
Segmente ein Sperrvorsprung ausgebildet ist, sodass in einer maximal auseinandergezogenen
Stellung von zwei unmittelbar benachbarten Segmenten durch die Nut und den Sperrvorsprung
eine Rastverbindung gebildet ist. Dadurch kann die relative Lage der Segmente zueinander
stabil und genau fixiert werden.
[0015] Durch die Weiterbildung, bei der an einem Rand der Außenseite der Segmente ein erster,
nach außen vorstehender Kragen gebildet ist und an einem Rand der Innenseite der Segmente
ein zweiter, nach innen vorstehender Kragen gebildet ist, sodass in einer maximal
auseinandergezogenen Stellung von zwei unmittelbar benachbarten Segmenten der erste
Kragen und der zweite Kragen wechselweise einen bewegungsbegrenzenden Anschlag bilden,
kann eine stabile und formschlüssige Lagefixierung in der Gebrauchsstellung erreicht
werden.
[0016] Dass in den Randbereichen einander zugewandter Stirnseiten des mit der Vorderwand
verbundenen Segments und des mit der Rückwand verbundenen Segments einander anziehend
wirkende Magnete befestigt sind, hat den Vorteil einer zusätzlichen Sicherung des
Gehäuses in der zusammengeschobenen Transportstellung.
[0017] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0018] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine Lautsprecherbox in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 2
- einen Querschnitt der Lautsprecherbox gemäß Fig. 1, geschnitten entlang ihrer Längsachse;
- Fig. 3
- die Lautsprecherbox gemäß den Fig. 1, 2 in einer nur teilweise auseinander gezogenen
Stellung;
- Fig. 4
- die Lautsprecherbox gemäß Fig. 1 in ihrer zusammengeschobenen Transportstellung;
- Fig. 5
- ein Detail zweier einander benachbarter Segmente des Lautsprechergehäuses gemäß Fig.
2 im Querschnitt;
- Fig. 6
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Lautsprecherbox perspektivisch dargestellt;
- Fig. 7
- einen Querschnitt der Lautsprecherbox gemäß Fig. 6, geschnitten entlang ihrer Längsachse;
- Fig. 8
- ein drittes Ausführungsbeispiel der Lautsprecherbox, dargestellt anhand eines Querschnitts
von Segmenten des Mantels des Lautsprechergehäuses.
[0019] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0020] Die Fig. 1 zeigt eine Lautsprecherbox 1 mit einem in einem Lautsprechergehäuse 2
befestigten Lautsprecher 3. Die äußere Gestalt des Lautsprechergehäuses 2 ist im Wesentlichen
prismatisch geformt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein annähernd quadratischer
Querschnitt gewählt, wobei die Kanten abgerundet sind. Ein eine Vorderwand 4 mit einer
Rückwand 5 verbindender Mantel 6 wird durch mehrere hülsenartige Segmente 7 gebildet.
Dabei umschließen einander benachbarte Segmente 7 an deren Außenseiten und kaskadenartig
aufeinander folgend derart, dass die Segmente 7 und so in der Folge das ganze Lautsprechergehäuse
2 in Richtung einer gemeinsamen Achse 8 teleskopartig zusammengeschoben bzw. auseinandergezogen
werden kann. Die Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt die Lautsprecherbox 1 in ihrer Gebrauchsstellung,
in der die Segmente 7 des Mantels 6 maximal auseinandergezogen sind. In dieser Gebrauchsstellung
erfüllt die Lautsprecherbox 1 ihr maximal mögliches Volumen.
[0021] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Verwendung eines annähernd quadratischen
Querschnitts für die äußere Gestalt des Lautsprechergehäuses 2 als auch für den Querschnitt
der hülsenförmigen Segmente 7 nicht einschränkend zu verstehen ist. Es könnten auch
beispielweise ein dreieckiger, fünfeckiger, usw., oder auch ein kreisförmiger Querschnitt
verwendet werden.
[0022] Durch Zusammenschieben der Segmente 7 des Mantels 6 des Lautsprechergehäuses 2 kann
die Lautsprecherbox 1 in ihre Transportstellung überführt werden. Die Fig. 4 zeigt
die Lautsprecherbox 1 in dieser Transportstellung, in der das Lautsprechergehäuse
2 sein minimales Volumen beansprucht. Die Lautsprecherbox 1 kann so leicht - beispielsweise
in einer Tasche oder in einem Rucksack - verpackt und mitgeführt werden.
[0023] Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt der Lautsprecherbox 1 entlang der Achse 8 gemäß
Fig. 1. Die Vorderwand 4 ist mit einem ersten Segment 9 des Mantels 6 fest verbunden
und bilden diese gemeinsam ein topfförmig ausgebildetes Frontalelement 10 des Lautsprechergehäuses
2. In der Vorderwand 4 des Frontalelements 10 ist eine Öffnung 11 zur Befestigung
des Lautsprechers 2 vorhanden. Analog zu dem Frontalelement 10 ist ein Rückenelement
12 durch die Rückwand 5 und ein damit fest verbundenes Segment 13 ausgebildet. Das
Rückenelement 12 ist somit ebenfalls topfförmig gestaltet. Die hülsenförmigen Segmente
7, 9, 13 weisen bezüglich der Achse 8 Querschnitte auf, die kaskadenartig aufeinander
folgend zu einem Kernsegment 14 hin kleiner werden. Dabei umschließt eine Innenseite
15 des Segments 13 eine Außenseite 16 des unmittelbar benachbarten Segments 7 derart,
dass die beiden einander benachbarten Segmente 13, 7 in Richtung der gemeinsamen Achse
8 ineinander verschiebbar sind.
[0024] Die Ausbildung der Segmente 7, 9, 13 des Mantels 6 ist derart, dass diese paarweise
bezüglich einer zu der Achse 8 senkrechten Mittenebene 17 symmetrisch sind. Das heißt
die beiden am weitesten vom Kernsegment 14 beabstandeten Segmente 9 und 13 sind jeweils
symmetrisch zueinander. Ebenso ist das dem Segment 13 nächstliegende Segment 7 symmetrisch
zu dem dem Segment 9 nächstliegenden Segment 7, u.s.w. Schließlich weist das Frontalelement
10 eine innere Tiefe 18 und weist das Rückenelement 12 eine innere Tiefe 19 auf, deren
Werte so bemessen sind, dass das Kernsegment 14 als auch die weiteren zwischenliegenden
Segmente 7 des Mantels 6 des Lautsprechergehäuses 2 in dessen vollständig zusammengeschobener
Stellung darin zur Gänze aufgenommen sind. Das heißt, alle sonstigen Komponente der
Lautsprecherbox 1 sind in dieser Stellung von dem Frontalelement 10 und dem Rückenelement
12 umschlossen (wie Fig. 4 zeigt).
[0025] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Lautsprecherbox 1 ist in dem Frontalelement
10 der schon erwähnte Lautsprecher 3 befestigt. Andererseits sind an einer Innenseite
20 der Rückwand 5 elektrische bzw. elektronische Komponenten für die Versorgung bzw.
für den Betrieb des Lautsprechers 3 angeordnet. So können beispielsweise eine aufladbare
Batterie 21 als auch eine dafür erforderliche Ladeelektronik 22 vorgesehen sein. Vorzugsweise
ist auch ein integrierter Verstärker 23 als auch eine Einrichtung zur drahtlosen Signalübertragung,
beispielsweise von einem Smartphone, vorgesehen. So kann ein Bluetooth-Modul 24 oder
ein WLAN-Modul 25 in das Lautsprechergehäuse 2 eingebaut sein. Zum Laden der Batterie
21 und zur drahtgebundenen Signalübertragung an die Lautsprecherbox 1 sind in der
Vorderwand 4 oder der Rückwand 5 Stecker bzw. Buchsen 26 vorgesehen. Weiters können
auch Bedientasten zum Ein- / und Ausschalten sowie zum Regulieren der Lautstärke in
geeigneter Weise vorgesehen bzw. angeordnet sein (nicht dargestellt). Zur Bedienung
bzw. Steuerung kann vorteilhafterweise auch ein Tastfeld bzw. ein sogenanntes Touchpad
(berührungsempfindliche Fläche) angeordnet sein.
[0026] Die Fig. 3 zeigt die Lautsprecherbox 1 gemäß Fig. 1, 2 in einer nur teilweise auseinander
gezogenen Stellung. In dieser Stellung beansprucht die Lautsprecherbox 1 nur ein entsprechend
kleineres Volumen als in der maximal auseinander gezogenen Stellung gemäß den Fig.
1 und 2. Die nur teilweise auseinander gezogene Stellung der Lautsprecherbox 1 bzw.
des Lautsprechergehäuses 2 kann eine weitere Betriebsstellung der Lautsprecherbox
1 darstellen. Die jeweils unterschiedlichen, durch das Lautsprechergehäuse 2 eingeschlossenen
Volumina bedingen jeweils unterschiedliche akustische Eigenschaften der Lautsprecherbox
1 bei der Wiedergabe von Musik oder von Sprache. Einem Benutzer der Lautsprecherbox
1 ist damit die Möglichkeit gegeben, die akustischen Eigenschaften in gezielter Weise
an jeweils unterschiedliche Arten wiederzugebender Musik anzupassen.
[0027] Die Fig. 4 zeigt die Lautsprecherbox 1 in ihrer Transportstellung. Dabei sind das
Kernsegment 14 und die weiteren Segmente 7 des Lautsprechergehäuses 2 maximal ineinander
geschoben, sodass diese als auch die elektrischen Komponenten im Inneren der Lautsprecherbox
1 zur Gänze von dem Frontalelement 10 und dem Rückenelement 12 eingeschlossen sind.
Dabei liegen einander zugewandte Stirnseiten 27, 28 der äußersten Segmente 9 und 13
aneinander. Um die Lautsprecherbox 1 in ihrer komplett zusammengeschobenen Transportstellung
festzuhalten, ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass in einem Randbereich
der einander zugewandten Stirnseiten der beiden äußersten Segmente 9 und 13 einander
anziehende Magnete eingeformt sind (Fig. 3).
[0028] Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel des Lautsprechergehäuses 2 ist an der
Innenseite 20 der Rückwand 5 ein ferromagnetischer Gegenstand wie beispielsweise eine
Platte 30 befestigt. Die ferromagnetische Platte ist dabei derart angeordnet, dass
es im komplett zusammengeschobenen Zustand des Lautsprechergehäuses 2 zu einer anziehenden
Kraftwirkung zwischen der Platte 30 und dem Magneten des Lautsprechers 3 kommt.
[0029] Unabhängig davon kann im Übrigen auch noch vorgesehen sein, dass an der Außenseite
der Rückwand 5 ein Magnet 31 befestigt ist. Der Magnet 31 ermöglicht es, die Lautsprecherbox
1 an einem ferromagnetischen Gegenstand anzuheften.
[0030] Die Fig. 5 zeigt ein Detail zweier einander benachbarter Segmente 7 gemäß Fig. 2
im Querschnitt. An der Innenseite 15 des ersten Segments 7 weist dieses einen nach
innen in den Querschnitt des zweiten Segments 7 vorstehenden Sperrvorsprung 32 auf.
Andererseits ist an der Außenseite 16 des dem ersten Segment 7 benachbarten, zweiten
Segments 7 eine Nut 33 ausgebildet. Durch den Sperrvorsprung 32 einerseits und der
Nut 33 andererseits ist ein sogenanntes Rastgesperre ausgebildet, wodurch die relative
Lage in der maximal auseinander gezogenen Stellung in ihrer Lage festgelegt ist. Durch
federelastische Verformung, das heißt Aufweiten der Innenseite 15 bzw. Zusammendrücken
der Außenseite 16, kann die so festgelegte Endlage verlassen werden. Der Sperrvorsprung
32 des ersten hülsenförmigen Segmentes 7 kann schließlich an der Außenseite 16 des
zweiten Segments entlang gleiten und in einer am gegenüberliegenden Endbereich des
zweiten Segmentes 7 angeordneten, zweiten Nut 34 wieder einrasten. Die beiden Nuten
33, 34 in der Außenseite 16 des zweiten Segmentes 7 sind bevorzugt symmetrisch zueinander
geformt, sodass der Bewegungsbereich für das Ineinanderverschieben der Segmente 7
im Wesentlichen auf den Bereich zwischen den beiden Nuten 33, 34 begrenzt ist. Die
beiden Nuten 33, 34 weisen dazu an einander zugewandten Seiten abgeschrägte Ränder
auf, wodurch der Sperrvorsprung 32 leichter aus der Nut 33, 34 herausbewegt werden
kann.
[0031] In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
des Lautsprechergehäuses 2 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 5 verwendet werden.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in
den vorangegangenen Fig. 1 bis 5 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0032] Anhand der Fig. 6 und 7 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Lautsprecherbox
1 mit einem teleskopartig verstellbaren Lautsprechergehäuse 2 beschrieben. Der Mantel
6 dieses Lautsprechergehäuses 2 wird ebenfalls wieder durch hülsenförmig geformte
Segmente 7, 9, 13 gebildet. Bei dieser Ausführungsform sind die Segmente 7 im Wesentlichen
pyramidenstumpfförmig ausgebildet. Das heißt, Innenseiten 15 und als auch Außenseiten
16 der Segmente 7 sind bezüglich der gemeinsamen Achse 8 schräg ausgerichtet. Mantellinien
der Innenseiten 15 als auch Mantellinien der Außenseiten 16 der Segmente 7 schließen
mit der gemeinsamen Achse 8 einen vorzugsweise gleich großen Winkel 35 ein. Bei dem
in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Winkel 35 einen Wert von
ca. 4° auf. Vorzugsweise wird ein Wert für den Winkel 35 aus einem Bereich zwischen
2° und 8° gewählt.
[0033] Querschnitte der Segmente 7 senkrecht bezüglich der Achse 8 sind zueinander geometrisch
ähnlich. Die Größe bzw. die Durchmesser der Segmente 7 werden vom Frontalelement 10
zur Mittenebene 17 hin als auch vom Rückenelement 12 zur Mittenebene 17 hin stufenweise
kleiner. Dabei ist ein Durchmesser an einem der Mittenebene 17 zugewandten Rand 36
eines ersten von der Mittenebene 17 weiter beabstandeten Segments 7 kleiner als ein
Durchmesser an einem der Mittenebene 17 abgewandten Rand 37 eines dem ersten Segment
7 unmittelbar benachbarten, zweiten - aber der Mittenebene 17 näher liegenden - Segments
7. Dadurch kommt es beim Auseinanderziehen des Lautsprechergehäuses 2 in die Gebrauchsstellung
zu einem keilartigen aneinanderpressen der Außenseite 16 und der Innenseite 15 zweier
unmittelbar benachbarter Segmente 7, wodurch es schließlich zur Ausbildung eines Presssitzes
kommt. Das heißt, zwischen den Segmenten 7 wird eine kraftschlüssige Verbindung erreicht.
[0034] Jene beiden Segmente 7, die der Mittenebene 17 nächstgelegen sind, bilden bei diesem
Ausführungsbeispiel gemeinsam das Kernsegment 14. Dazu sind diese beiden Segmente
7 an deren einander gegenüberliegenden Stirnseiten 38, 39 miteinander fest verbunden.
Diese Verbindung an den Stirnseiten 38, 39 kann beispielsweise durch Verschrauben
oder auch durch Kleben gebildet sein.
[0035] Bei den Segmenten 9, 13 des Mantels 6 des Frontalelements 10 einerseits und des Rückenelements
12 andererseits ist vorgesehen, dass deren einander zugewandte Stirnseiten mit einer
Nut- 40 / Feder- 41 -Verbindung ausgebildet sind. Beim zusammenschieben der Lautsprecherbox
1 in die Transportstellung (wie in Fig. 4 gezeigt) kann damit erreicht werden, dass
ein seitliches Verschieben des Frontalelements 10 und des Rückenelementes 12 relativ
zueinander, in Richtung quer zur Achse 8 verhindert wird.
[0036] Die Fig. 8 zeigt ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel von Segmenten 7 des
Mantels 6 eines Lautsprechergehäuses 2. So wie auch beim Ausführungsbeispiel gemäß
der Fig. 1, haben die Innenseiten 15 als auch die Außenseiten 16 der Segmente 7 einen
prismatischen Verlauf, das heißt Mantellinien der Innenseiten 15 bzw. der Außenseiten
16 sind parallel bezüglich der gemeinsamen Achse 8 ausgerichtet. Die Segmente 7 gemäß
diesem Ausführungsbeispiel haben an deren Rändern in wechselnder Abfolge einen nach
außen 42 und einen nach innen 43 vorstehenden Kragen. Beim Auseinanderziehen des Lautsprechergehäuses
2 kommen schließlich jeweils ein nach außen vorstehender Kragen 42 und ein nach innen
vorstehender Kragen 43 aneinander zu liegen. Damit begrenzen diese den Bewegungsbereich
für das Zusammenschieben bzw. Auseinanderziehen des Lautsprechergehäuses 2.
[0037] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle
bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten
derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen
Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund
der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf
diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0038] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen
sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen
aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können
für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen
Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0039] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen,
dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe
1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze
1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen
mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10
oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[0040] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert
dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
| 1 |
Lautsprecherbox |
31 |
Magnet |
| 2 |
Lautsprechergehäuse |
32 |
Sperrvorsprung |
| 3 |
Lautsprecher |
33 |
Nut |
| 4 |
Vorderwand |
34 |
Nut |
| 5 |
Rückwand |
35 |
Winkel |
| 6 |
Mantel |
36 |
Rand |
| 7 |
Segment |
37 |
Rand |
| 8 |
Achse |
38 |
Stirnseite |
| 9 |
Segment |
39 |
Stirnseite |
| 10 |
Frontalelement |
40 |
Nut |
| 11 |
Öffnung |
41 |
Feder |
| 12 |
Rückenelement |
42 |
Kragen |
| 13 |
Segment |
43 |
Kragen |
| 14 |
Kernsegment |
44 |
|
| 15 |
Innenseite |
|
|
| 16 |
Außenseite |
|
|
| 17 |
Mittenebene |
|
|
| 18 |
Tiefe |
|
|
| 19 |
Tiefe |
|
|
| 20 |
Innenseite |
|
|
| 21 |
Batterie |
|
|
| 22 |
Ladeelektronik |
|
|
| 23 |
Verstärker |
|
|
| 24 |
Bluetooth-Modul |
|
|
| 25 |
WLAN-Modul |
|
|
| 26 |
Stecker/Buchse |
|
|
| 27 |
Stirnseite |
|
|
| 28 |
Stirnseite |
|
|
| 29 |
Magnet |
|
|
| 30 |
Platte |
|
|
1. Lautsprechergehäuse (2) für eine Lautsprecherbox (1) in geschlossener Bauweise mit
einer Vorderwand (4), in der eine Öffnung (11) zur Befestigung eines Lautsprechers
(3) ausgebildet ist, mit einer Rückwand (5) und mit einem die Vorderwand (4) und die
Rückwand (5) miteinander verbindenden Mantel (6), dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (6) zwei oder mehrere hülsenförmige Segmente (7, 9, 13, 14) umfasst, wobei
eine Innenseite (15) eines ersten Segments (7, 9, 13, 14) eine Außenseite (16) eines
dem ersten Segment (7, 9, 13, 14) benachbarten, zweiten Segments (7, 9, 13, 14) umschließt,
sodass das erste Segment (7, 9, 13, 14) und das zweite Segment (7, 9, 13, 14) bezüglich
einer gemeinsamen Achse (8) ineinander verschiebbar sind.
2. Lautsprechergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Vorderwand (4) und einem mit dieser fest verbundenen Segment (9) des Mantels
(6) ein topfförmiges Frontalelement (10) mit einer ersten inneren Tiefe (18) gebildet
ist und dass aus der Rückwand (5) und einem mit dieser fest verbundenen Segment (13)
des Mantels (6) ein topfförmiges Rückenelement (12) mit einer zweiten inneren Tiefe
(19) gebildet ist.
3. Lautsprechergehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Transportstellung die mehreren Segmente (7, 14) des Mantels (6) so weit
in Richtung der gemeinsamen Achse (8) ineinander verschoben sind, dass diese mehreren
Segmente (7, 14) des Mantels (6) von dem Frontalelement (10) und dem Rückenelement
(12) allseitig umschlossen sind.
4. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt des mit der Vorderwand (4) verbundenen Segments (9) und ein Querschnitt
des mit der Rückwand (5) verbundenen Segments (13) gleich groß geformt sind.
5. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Segmente (7, 9, 13) bezüglich einer zu der gemeinsamen Achse (8) senkrechten Mittenebene
(17) jeweils paarweise zueinander symmetrisch geformt sind.
6. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Transportstellung zwischen einer Stirnseite (27) des Segments (9) des Frontalelements
(10) und einer Stirnseite (28) des Segments (13) des Rückenelements (12) eine Feder-
/ Nut-Verbindung (40, 41) ausgebildet ist.
7. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (7, 9, 13, 14) des Mantels (6) pyramidenstumpfförmig ausgebildet sind.
8. Lautsprechergehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Mantellinien der Innenseiten (15) und/oder Mantellinien der Außenseiten (16) der
Segmente (7, 9, 13, 14) mit der gemeinsamen Achse (8) einen vorzugsweise gleich großen
Winkel (35) einschlie-ßen, wobei ein Wert des Winkels (35) aus einem Bereich zwischen
2° und 8° gewählt ist.
9. Lautsprechergehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert des Winkels (35) gleich 4° ist.
10. Lautsprechergehäuse nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser an einem der Mittenebene (17) zugewandten Rand (36) eines ersten
von der Mittenebene (17) weiter beabstandeten Segments (7) kleiner ist als ein Durchmesser
an einem der Mittenebene (17) abgewandten Rand (37) eines dem ersten Segment (7) unmittelbar
benachbarten, zweiten, der Mittenebene (17) näherliegenden Segments (7).
11. Lautsprechergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (7, 9, 13, 14) des Mantels (6) prismatisch ausgebildet sind.
12. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Randbereich der Außenseite (16) der Segmente (7, 14) eine Nut (33, 34) ausgebildet
ist und in einem Randbereich der Innenseite (15) der Segmente (7, 9, 13, 14) ein Sperrvorsprung
(32) ausgebildet ist, sodass in einer maximal auseinandergezogenen Stellung von zwei
unmittelbar benachbarten Segmenten (7, 9, 13, 14) durch die Nut (33) und den Sperrvorsprung
(32) eine Rastverbindung gebildet ist.
13. Lautsprechergehäuse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Rand der Außenseite (16) der Segmente (7, 14) ein erster, nach außen vorstehender
Kragen (42) gebildet ist und an einem Rand der Innenseite (15) der Segmente (7, 9,
13, 14) ein zweiter, nach innen vorstehender Kragen (43) gebildet ist, sodass in einer
maximal auseinandergezogenen Stellung von zwei unmittelbar benachbarten Segmenten
(7, 9, 13, 14) der erste Kragen (42) und der zweite Kragen (43) wechselweise einen
bewegungsbegrenzenden Anschlag bilden.
14. Lautsprechergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Randbereichen einander zugewandter Stirnseiten (27, 28) des mit der Vorderwand
(4) verbundenen Segments (9) und des mit der Rückwand (5) verbundenen Segments (13)
einander anziehend wirkende Magnete (29) befestigt sind.