| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 491 186 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.03.2023 Patentblatt 2023/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.07.2017 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (52) |
Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
|
D21F 1/026 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2017/067052 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2018/019545 (01.02.2018 Gazette 2018/05) |
|
| (54) |
STRÖMUNGSMODUL UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES STRÖMUNGSMODULS FÜR EINEN STOFFAUFLAUF
EINER PAPIERMASCHINE
FLOW MODULE AND METHOD FOR PRODUCING A FLOW MODULE FOR A FLOWBOX OF A PAPERMAKING
MACHINE
MODULE D'ÉCOULEMENT ET PROCÉDÉ DE PRODUCTION D'UN MODULE D'ÉCOULEMENT POUR UNE CAISSE
DE TÊTE D'UNE MACHINE À PAPIER
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.07.2016 DE 102016114040
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
05.06.2019 Patentblatt 2019/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
|
89522 Heidenheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- RUF, Wolfgang
89542 Herbrechtingen (DE)
- FENKL, Konstantin
89547 Gerstetten-Heldenfingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Voith Patent GmbH - Patentabteilung |
|
St. Pöltener Straße 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 2 518 211 WO-A1-2012/085343 DE-A1- 19 905 716
|
WO-A1-2008/105714 DE-A1- 10 234 559 DE-A1-102009 045 221
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Strömungsmodul für einen Stoffauflauf einer Maschine zur
Herstellung einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Strömungsgitter nach dem Oberbegriff des
Anspruches 11.
[0002] Weiter ist auch ein Verfahren zur Herstellung eines Strömungsmoduls, sowie ein Verfahren
zur Herstellung eines StrömungsgittersTeil der Erfindung.
[0003] In der Schrift
WO20028/105714 ist ein Strukturelement für einen funktionalen Teil eines Stoffauflaufes für eine
Papiermaschine offenbart. Das Strukturelement umfasst mehrere nebeneinanderliegende
Blöcke mit Strömungskanälen. Die Blöcke sind vor der Düse des Stoffauflaufes angeordnet.
Zwischen den Blöcken sind Abstände zur Kompensation von Wärmeausdehnungen vorgesehen.
Die Blöcke sind durch Gießverfahren hergestellt.
[0004] Das Dokument
DE10234559 A1 offenbart ebenfalls einen Stoffauflauf mit einem Turbulenzgenerator, der vor der
Düse angeordnet ist und aus einem Kunststoffblock mit Strömungskanälen besteht. Die
Strömungskanäle können beim Gießen des Kunststoffblockes hergestellt sein. Sie können
jedoch auch durch eine spanabhebende Fertigung ausgebildet sein.
[0005] Im Dokument
WO2012/085343 A1 sind Herstellungsmöglichkeiten eines Einzelrohres eines Turbulenzgenerators für einen
Stoffauflauf beschrieben. Nach der Herstellung werden mehrere Einzelrohe nebeneinander
und übereinander zur Bildung des Turbulenzgenerators angeordnet. Das Einzelrohr kann
durch Spritzgießen gegossen sein oder für kleine Stückzahlen durch 3-D-Druck oder
durch Zerspanung hergestellt sein.
[0006] Eine weitere Ausführung eines Turbulenzerzeugers eines Stoffauflaufes für eine Papiermaschine
ist im Dokument
DE102009045221 A1 offenbart. Der Turbulenzerzeuger setzt sich aus mehreren Einzelmodulen zusammen,
die wiederum aus mehreren Einzelrohen bestehen. Der Aufbau vereinfacht die Beherrschung
der Aufweitkräfte in der Stoffauflaufdüse und die Verringerung der Biegebelastung
in der Deckplatte.
[0007] Die Schrift
DE 19905716 A1 offenbart ebenfalls einen Stoffauflauf mit einem vor der Düse angeordneten sektionierten
Zentralteil. Die Sektionen sind mit Zugankern zusammengespannt. Durch das Zentralteil
erstrecken sich drei übereinander liegende Strömungskanäle die mit unterschiedlichen
Stoffströmen gespeist und am Ende des Zentralteils zusammengeführt und vermischt werden.
Dadurch werden Turbulenzen erzeugt.
[0008] Strömungsmodule für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension sind bekannt. Im Dokument
EP2518211 B1 ist ein Verteilergitter offenbart, das Einzelmodule mit mehreren übereinander angeordneten
Verteilungskanälen umfasst. Die Einzelmodule sind zwischen zwei Lochplatten angeordnet.
Das Verteilergitter wird über ein Verteilrohr mit Faserstoffsuspension gespeist. Nach
dem Verteilergitter ist ein Zwischenkanal mit einem sich daran anschließenden weiteren
Strömungsgitter sowie eine Düse angeordnet. Die Einzelmodule des Verteilergitters
sind in einem Abstand zueinander nebeneinander unter Ausbildung eines Zwischenraumes
angeordnet. Der Zwischenraum dient zur Zuführung von Verdünnungswasser in die Verteilungskanäle
der Einzelmodule. Die Einzelmodule werden bevorzugt aus einem Material (Plastik) hergestellt,
das leicht zu bearbeiten ist.
[0009] Diese bekannte Lösung hat den Nachteil, dass zum einen eine große Anzahl von Einzelteilen
für das Strömungsgitter erforderlich ist und zum anderen die Einzelmodule mit Abstandshaltern
auf Abstand gehalten werden müssen. Alle Teile müssen sehr genau mechanisch hergestellt
werden, da sich Fertigungstoleranzen der Vielzahl von Teilen über die Breite eines
Stoffauflaufes, welche beispielsweise bis zu 12 m betragen kann, aufaddieren und zu
Maßabweichungen führen können und so die Verteilgüte der Faserstoffsuspension über
die Breite negativ beeinflussen können. Dies wiederum kann zu einer Verschlechterung
der Querprofile, wie beispielsweise dem Querprofil für die flächenbezogenen Masse
oder dem Faserorientierungsquerprofil, im produzierten Papier führen. Zum anderen
ist diese bekannte Lösung für die Anwendung als Strömungsgitter unmittelbar vor der
Düse, also als Turbulenzgenerator, ungeeignet, da die den Einzelmodulen nachgeordnete
perforierte Platte die Papierqualität störende Turbulenzen erzeugen würde. Auch ist
der Montageaufwand dieser Strömungsgitter durch die große Anzahl von Teilen erheblich.
Ein weiterer bedeutender Nachteil sind auch die Spalte zwischen den Einzelelementen
des Strömungsgitters. Diese bergen die Gefahr der Bildung von Faseransammlungen, die
sich wiederum sporadisch lösen und zu Bahnabrissen in der Papiermaschine führen können.
[0010] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung die bekannten Lösungen für Strömungsmodule
und Strömungsgitter zu verbessern und die Nachteile hinsichtlich des Aufbaues, der
Maßgenauigkeit und der Verschmutzungsanfälligkeit zu vermeiden.
[0011] Die Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst. Der Anspruch 1 beschreibt ein Strömungsmodul
für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn zur Durchleitung
einer Faserstoffsuspension, umfassend mindestens zwei Strömungskanäle mit einer Einströmseite
und mit einer Ausströmseite. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ausströmseitig
mindestens ein eine Verbindungsfläche aufweisendes Verbindungselement für das direkte
Verbinden mit dem entsprechenden Verbindungselement mindestens eines weiteren Strömungsmoduls
vorgesehen ist, und dass das Strömungsmodul einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren
hergestellt ist.
[0012] Dieser Aufbau des Strömungsmoduls aus einem Stück weist keine Spalte im Strömungsbereich
der Faserstoffsuspension auf und ist daher bei der Verwendung in einem Stoffauflauf
nicht für Verschmutzungen und Störungen während des Betriebes des Stoffauflaufes anfällig.
Die Gestaltung der Verbindungselemente zwischen zwei benachbarten Strömungsmodulen
können durch das additive Fertigungsverfahren aufeinander abgestimmt und auf einfache
Weise in jeder gewünschten notwendigen Form hergestellt werden. Es sind keine spanabhebenden
Fertigungsverfahren notwendig und das eingesetzte Material aus dem das Strömungsmodul
besteht kann nahezu vollständig verwendet werden. Materialabfälle fallen daher kaum
an. Zudem kann die Form der ausströmseitigen Strömungsquerschnitte der Strömungskanäle
und die Trennwände zwischen benachbarten Strömungskanälen mit hoher Maßgenauigkeit
hergestellt werden. Dies ist besonders von Vorteil, wenn das Strömungsmodul in einem
Strömungsgitter eingesetzt wird, das unmittelbar vor der Düse eines Stoffauflaufes
angeordnet ist. Dort ist austrittsseitig eine gute Strömungsqualität zur Erreichung
einer guten Papierqualität besonders wichtig. Die Lösung ermöglicht auch einen Zusammenbau
mehrerer Strömungsmodule zu einem Strömungsgitter mit reduziertem Aufwand. Das so
gebildete Strömungsgitter weist keine Spalte im Strömungsbereich der Faserstoffsuspension,
insbesondere in den Strömungskanälen von der Einströmseite bis zur Ausströmseite auf.
Die Länge der einzelnen Strömungsmodule entspricht der Länge des gebildeten Strömungsgitters
in Durchströmrichtung der Faserstoffsuspension.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführung können einzelne Strömungsmodule durch bekannte
Verfahren wie beispielsweise Schweißen, Kleben, Löten, Zusammenspannen, beispielsweise
mittels Zuganker, zu einem Strömungsgitter verbunden werden. Die Verbindungsstelle
wird dabei durch die Verbindungsfläche der Verbindungselemente gebildet. Die Ausgestaltung
der Verbindungselemente und der Verbindungsflächen der zu verbindenden Strömungsmodule
sind aufeinander abgestimmt, so dass einerseits keine Spalte auftreten und zum anderen
die Festigkeitsanforderungen bezüglich den Einflüssen von Druck und von mechanischen
Einwirkungen erfüllt sind. So können die Verbindungselemente auch formschlüssig miteinander
verbunden sein. Beispielsweise können die Verbindungselemente eine Schwalbenschwanzverbindungen,
oder eine Bajonettverbindungen, oder eine Nut- und Federverbindungen, oder eine Bohrung-
und Bolzenverbindung aufweisen. Diese Verbindungen können auch durch ihre Ausführung
die Funktion einer Positionierhilfe erfüllen. Dadurch lassen sich die Strömungsmodule
schnell und positionsgenau zusammenbauen.
[0014] In einer vorteilhaften Weiterentwicklung können während der Fertigung Befestigungselemente
zur Verbindung mit benachbarten Strömungsmodulen und/oder zur Verbindung mit dem Stoffauflauf
als integraler Bestandteil eines Strömungsmoduls angebracht sein.
[0015] In einer weiteren möglichen Ausführung ist einströmseitig mindestens ein eine Verbindungsfläche
aufweisendes Verbindungselement für das Verbinden mit dem entsprechenden Verbindungselement
mindestens eines weiteren Strömungsmoduls vorgesehen.
[0016] Zweckmäßigerweise sind benachbarte Strömungskanäle ausströmseitig durch eine Trennwand
voneinander getrennt und der Abstand zwischen der Verbindungsfläche und einem benachbarten
Strömungskanal einen Wert im Bereich des 0,2-fachen bis 0,8-fachen der Wandstärke
der Trennwand annimmt. Dabei entspricht der Abstand zwischen der Verbindungsfläche
und einem benachbarten Strömungskanal, in diesem Fall eines außenliegenden Strömungskanals
des Strömungsmoduls, in etwa der Wandstärke des außenliegenden Strömungskanals der
Strömungsmoduls. Der Vorteil ist, dass die ausströmseitigen Trennwände und Wandstärken
sehr dünn ausgeführt werden können. Dies wirkt sich insbesondere bei einem Turbulenzeinsatz
vorteilhaft aus. Die Strömung in die Stoffauflaufdüse hinein wird somit vergleichmäßigt
und störende Ablösewirbel an den Stegenden werden reduziert oder gar vermieden. Zur
Optimierung der Strömung kann der Abstand zwischen der Verbindungsfläche und einem
benachbarten Strömungskanal in dem oben angegebenen Bereich frei gewählt werden. Dies
ist beim bekannten Stand der Technik nicht möglich, bei dem die einzelnen Strömungskanäle
ausgehend von Rohren hergestellt werden.
[0017] In einem praktischen Fall kann die Wandstärke der Trennwand im Bereich von 0,2 mm
bis 2 mm, insbesondere zwischen 0,5 mm und 1,5 mm liegen. Dies wirkt sich insbesondere
bei einem Turbulenzeinsatz vorteilhaft aus. Die Strömung in die Stoffauflaufdüse hinein
wird somit vergleichmäßigt und störende Ablösewirbel an den Stegenden werden reduziert
oder gar vermieden.
[0018] Vorzugsweise ist das additive Fertigungsverfahren aus der folgenden Gruppe ausgewählt:
Metalldruck, Laserauftragsschweißen, Dreidimensionales Druckverfahren, selektives
Lasersintern, selektives Laserschmelzen, welches auch unter dem englischen Begriff
"Powder Bed Fusion" bekannt ist. Standards dazu wurden von ASTM (American Society
for Testing and Materials) erstellt. Vorzugsweise wird als Material rostfreier Edelstahl
verwendet, da dieses Material die erforderliche Festigkeit und gleichzeitig die Anforderungen
der Suspensionen hinsichtlich beispielsweise chemischer Beständigkeit und Verschmutzungsanfälligkeit
an die Strömungskanäle in einem Stoffauflauf erfüllt.
[0019] In einer bevorzugten möglichen Ausführungsform umfasst das Strömungsmodul mindestens
3, insbesondere mindestens 6, vorzugsweise mindestens 12 Strömungskanäle. Durch die
Realisierung vieler Strömungskanäle in einem Strömungsmodul werden die Verschmutzungsanfälligkeit
und die Anzahl der Strömungsmodule für einen Stoffauflauf reduziert.
[0020] Ferner ist es möglich, die Strömungskanäle nebeneinander in horizontaler und/oder
in vertikaler Richtung anzuordnen.
[0021] Bei einer praktischen Ausführungsform kann die Teilung der Strömungskanäle in horizontaler
und/oder in vertikaler Richtung in einem Bereich von 10 mm bis 30 mm, insbesondere
von 15 mm bis 25 mm liegen. Dies kann für die Teilung der Strömungskanäle einströmseitig
und/oder ausströmseitig betreffen. Eine kleine Teilung ist ebenfalls für eine gute
Strömungsqualität ohne grobe Wirbel von Vorteil.
[0022] In einer weiteren praktischen Weiterentwicklung weist das mindestens eine einströmseitige
und/oder ausströmseitige Verbindungselement mindestens eines Strömungsmoduls mindestens
eine Befestigungsvorrichtung zur Krafteinleitung auf. Die Befestigungsvorrichtung
kann eine durchgängige Öffnung zur Aufnahme eines Zugankers umfassen oder ein Gewinde.
[0023] Zur Anwendung der Verdünnungswassertechnologie ist es möglich, dass das mindestens
eine einströmseitige und/oder mindestens eine ausströmseitige Verbindungselement mindestens
eine Zuführöffnung zum Zuführen eines Fluids, wie beispielsweise Siebwasser als Verdünnungswasser
zur Einstellung des Querprofils der flächenbezogenen Masse der produzierten Papierbahn,
in mindestens einen der Strömungskanäle aufweist. Trotz der Züströmöffnungen und -kanäle
bleibt das Strömungsmodul kompakt und ist mit dem additiven Fertigungsverfahren einfach
und einstückig herstellbar.
[0024] In einer praktischen Ausführung weist das mindestens eine einströmseitige und/oder
mindestens eine ausströmseitige Verbindungselement einen Falz, der vorzugsweise in
z-Richtung verläuft, zur Aufnahme eines entsprechend komplementär ausgeführten Verbindungselementes
eines weiteren benachbarten Strömungsmoduls auf. Diese Falzverbindung ermöglicht einerseits
eine formschlüssige Verbindung und andererseits eine in horizontaler Richtung asymmetrische
Anordnung der Verbindungsflächen zu den Strömungskanälen der Strömungsmodule. Da der
Staupunkt der Anströmung des Strömungsgitters symmetrisch zu den Strömungskanälen
liegt, kann somit die verschmutzungsanfällige Trennfüge zwischen den Verbindungsflächen
zwischen zwei Strömungsmodulen außerhalb des Staupunktes angeordnet werden. Das Risiko
der Faserwischbildung zwischen den Verbindungsflächen wird somit reduziert oder sogar
vermieden.
[0025] Insbesondere bei kleinen Teilungen der Strömungskanäle können die Strömungskanäle
an der Einströmseite einen ovalen Strömungsquerschnitt aufweisen. Dies ermöglicht
die Realisierung kleiner Teilungen für eine gute Strömungsqualität nach dem Strömungsgitter,
ohne das Risiko der Bildung von Faserbrücken infolge zu kleiner Landflächen zwischen
den einströmseitigen Strömungskanälen eingehen zu müssen.
[0026] Der ovale Strömungsquerschnitt kann vorzugsweise im Verlauf der Strömungsrichtung
in einen runden Strömungsquerschnitt übergehen.
[0027] Dabei kann das Flächenverhältnis von ovalem Strömungsquerschnitt zu rundem Strömungsquerschnitt
zwischen 0,1 und 10, insbesondere zwischen 0,1 und 1 liegen.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform können die Strömungskanäle an der Ausströmseite
einen rechteckigen und/oder einen quadratischen Strömungsquerschnitt aufweisen.
[0029] In einer weiteren alternativen Ausführungsform können die Strömungskanäle an der
Ausströmseite einen sechseckigen und/oder einen fünfeckigen Strömungsquerschnitt aufweisen.
[0030] In einer möglichen bevorzugten praktischen Weiterentwicklung weist die Form des Strömungsquerschnittes
der Strömungskanäle an der Ausströmseite Radien im Bereich zwischen 0,2 mm und 3 mm
auf. Das Geschwindigkeitsprofil wird dadurch über den Strömungsquerschnitt vergleichmäßigt
und die Ausbildung störender Wirbel in der Nachlaufströmung des Strömungsgitters vermieden.
[0031] Ferner ist es möglich, das Strömungsmodul mit Befestigungselementen auszustatten.
Diese können zum Beispiel als Durchgangsöffnungen oder als Gewindebohrungen ausgeführt
sein. Die sich in z-Richtung erstreckenden Befestigungsvorrichtungen können zur Befestigung
des Strömungsmoduls am Stoffauflauf dienen. Das Strömungsmodul kann auch so ausgeführt
und dimensioniert sein, dass das Strömungsmodul selbst als Zuganker in Verbindung
mit den in z-Richtung sich erstreckenden Befestigungsvorrichtungen zur Aufnahme der
durch die unter Druck stehenden Düse erzeugten Aufweitkräfte dient.
[0032] Die Aufgabe wird auch durch ein Strömungsgitter nach Anspruch 8 gelöst. Anspruch
8 betrifft ein Strömungsgitter für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension mit mehreren quer
zur Durchströmrichtung nebeneinander oder nebeneinander und übereinander angeordneten
Strömungskanälen. Erfindungsgemäß umfasst das Strömungsgitter mehrere Strömungsmodule
nach Anspruch 1.
[0033] Das Strömungsgitter weist eine Höhe und eine Breite auf. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Strömungsmodule so ausgebildet, dass sie sich jeweils über die gesamte Höhe
und gesamte Länge des Strömungsgitters erstrecken und in Breitenrichtung nebeneinander
angeordnet sind und das Strömungsgitter bilden Die Länge ist in Durchströmrichtung
des Strömungsmoduls beziehungsweise des Strömungsgitters gemessen.
[0034] In einer weiteren alternativen Ausführung weisen die Strömungsmodule ein oder mehrere
als Schlitze ausgeführte Lamellenhalter zur mechanischen Aufnahme von Trennlamellen
auf. Die Lamellenhalter erstrecken sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Strömungsgitters.
[0035] In einer möglichen Ausgestaltung weist das Strömungsgitter eine Höhe und eine Breite
auf. Die Strömungsmodule können so ausgebildet sein, dass in der Höhenrichtung und
in der Breitenrichtung des Strömungsgitters jeweils mehrere Strömungsmodule nebeneinander
angeordnet sind und das Strömungsgitter bilden. Auch in diesem Beispiel entspricht
die Länge der Strömungsmodule der Länge des Strömungsgitters. Sind in diesem Fall
Trennlamellen in der Düse des Stoffauflaufes vorgesehen, so können die als Schlitze
ausgeführten Lamellenhalter jeweils durch zwei übereinander angeordnete Strömungsmodule
gebildet werden. So kann beispielsweise das obere Strömungsmodul den oberen Teil und
das untere Strömungsmodul den unteren Teil des Lamellenhalters ausbilden.
[0036] Das Strömungsgitter kann ausströmseitig an seinen beiden quer zur Durchströmrichtung
liegenden Rändern jeweils mindestens ein Randströmungsmodul umfassen. Das Randströmungsmodul
kann sich vom Strömungsmodul in seiner Breite unterscheiden. Dies kann dann zutreffen,
wenn die Breite des Strömungsgitters kein Vielfaches der Breite eines Strömungsmodules
ist. In diesem Fall werden die Randströmungsmodule in ihrer Breite so angepasst, dass
die Breite aller Strömungsmodule zusammen mit den Randströmungsmodulen die Breite
des Strömungsgitters ergibt. Hierbei ist es auch denkbar, dass sich die Teilung und/oder
die Breite und/oder die Anzahl der Strömungskanäle eines Randströmungsmoduls ebenfalls
von denen eines Strömungsmodules unterscheiden. Zur Beeinflussung der Strömung in
der Düse des Stoffauflaufes können die Randströmungsmodule so ausgeführt sein, dass
eine separate und eine von den restlichen Strömungsmodulen unabhängige Versorgung
mit einem Fluid, beispielsweise einer Faserstoffsuspension, möglich ist. Dieser separate
Volumenstrom kann eine andere Zusammensetzung und/oder einen variablen und steuerbaren
Durchsatz aufweisen. Damit kann beispielsweise die flächenbezogene Masse und /oder
die Faserorientierung im Papier beeinflusst werden.
[0037] Um den Festigkeitsanforderungen an das Strömungsgitter im Randbereich Rechnung zu
tragen, kann der Abstand zwischen der randständigen Außenfläche und einem randständigen
Strömungskanal als auch die Wandstärke der randständigen Trennwand zwischen randständigen
Strömungskanälen des Randströmungsmoduls größer sein als die entsprechenden Maße eines
Strömungsmoduls.
[0038] Die Aufgabe wird auch durch ein Strömungsgitter nach Anspruch 11 gelöst. Anspruch
11 betrifft ein Strömungsgitter für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension mit mehreren quer
zur Durchströmrichtung nebeneinander oder nebeneinander und übereinander angeordneten
Strömungskanälen. Die Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass das Strömungsgitter einstückig
durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt ist.
[0039] In verschiedenen Weiterbildungen des Strömungsgitters können die im Zusammenhang
mit dem Strömungsmodul beschriebenen Merkmale einzeln oder in Kombination auch auf
das Strömungsgitter angewandt werden, sofern es sich nicht um spezifische Merkmale
von Modulen, wie beispielsweise der verschiedenen Arten der Verbindung von Strömungsmodulen,
betreffen.
[0040] Die Aufgabe wird auch durch einen Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier-, Tissue- oder Kartonbahn, mit einem
Verteiler, einem Turbulenzgenerator und einer Düse nach Anspruch 12 gelöst. Die Lösung
zeichnet sich dadurch aus, dass der Turbulenzgenerator als Strömungsgitter nach Anspruch
8 oder Anspruch 11 ausgeführt ist und in Durchströmrichtung gesehen unmittelbar vor
der Düse angeordnet ist.
[0041] In einer möglichen alternativen Ausführungsform ist in Durchströmrichtung gesehen
vor dem Turbulenzgenerator ein Zwischenkanal und vor dem Zwischenkanal ein Rohrgitter
angeordnet ist, wobei das Rohrgitter als Strömungsgitter nach Anspruch 8 oder Anspruch
11 ausgeführt ist.
[0042] Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren nach Anspruch 14 gelöst. Es ist ein Verfahren
zur Herstellung eines Strömungsmoduls für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension, umfassend mindestens
zwei Strömungskanäle mit einer Einströmseite und mit einer Ausströmseite, sowie einströmseitig
mindestens ein eine Verbindungsfläche aufweisendes Verbindungselement für das direkte
Verbinden mit dem entsprechenden Verbindungselement mindestens eines weiteren Strömungsmoduls
vorgesehen, wobei das Strömungsmodul einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren
hergestellt wird.
[0043] Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren nach Anspruch 15 gelöst. Es ist ein Verfahren
zur Herstellung eines Strömungsgitters für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension mit mehreren quer
zur Durchströmrichtung nebeneinander oder nebeneinander und übereinander angeordneten
Strömungskanälen vorgesehen, wobei das Strömungsgitter einstückig durch ein additives
Fertigungsverfahren hergestellt wird.
[0044] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0045] Es zeigen
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Strömungsmoduls in dreidimensionaler
Darstellung;
- Figur 2a
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Strömungsmoduls in geschnittener
Darstellung;
- Figur 2b
- eine weitere Ausführungsform mit übereinander angeordneten erfindungsgemäßen Strömungsmodulen
in geschnittener Darstellung;
- Figur 2c
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Strömungsmoduls in geschnittener
Darstellung mit Befestigungselementen;
- Figur 3
- eine Ausführungsform des Lamellenhalters dreidimensionaler Darstellung;
- Figur 4a
- einen ausströmungsseitigen Ausschnitt aus einem Strömungsgitter in der Draufsicht
mit der Verbindungsstelle zweier Strömungsmodule;
- Figur 4b
- einen ausströmungsseitigen Ausschnitt aus einem Strömungsgitter in der Draufsicht
mit einer weiteren Ausführung der Verbindungsstelle zwischen zwei Strömungsmodulen;
- Figur 5
- eine Ausführungsform eines Strömungsgitters in vereinfachter dreidimensionaler Darstellung;
- Figur 6a - 6c
- weitere Ausführungsformen von Strömungsgittern mit unterschiedlich ausgeführten und
angeordneten Strömungsmodulen;
- Figur 7
- eine Ausführungsform eines Randströmungsmoduls;
- Figur 8
- eine weitere Ausführungsform eines Strömungsgitters in vereinfachter dreidimensionaler
Darstellung;
- Figur 9a
- eine Ausführungsform der Einströmseite eines Strömungsgitters mit Strömungsmodulen
mit Befestigungselementen;
- Figur 9b
- eine weitere Ausführungsform der Einströmseite eines Strömungsgitters mit Strömungsmodulen
mit Zuführöffnungen;
- Figur 10
- eine Ausführungsform eines Stoffauflaufes mit Strömungsmodulen in vereinfachter dreidimensionaler
Darstellung;
[0046] Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Strömungsmoduls
1 in dreidimensionaler Darstellung. Das Strömungsmodul 1 umfasst in horizontaler Richtung
11 drei Strömungskanäle 3 in einer Zeile und in z-Richtung 12, also in vertikaler
Richtung, vier Strömungskanäle 3. Alle Strömungskanäle 3 besitzen an der Ausströmseite
6 einen rechteckigen Strömungsquerschnitt und an der Einströmseite 5 einen runden
Strömungsquerschnitt. Das Strömungsmodul weist an seiner Ausströmseite 6 auf beiden
Seiten je ein eine Verbindungsfläche 7 aufweisendes Verbindungselement 8 für das direkte
Verbinden mit den entsprechenden Verbindungselementen von benachbarten Strömungsmodulen
1 oder Randströmungsmodulen 2 auf. Durch die Anwendung eines additiven Fertigungsverfahrens,
in diesem Fall des "Powder Bed Fusion" Verfahrens, kann die Teilung der Strömungskanäle
3, 3' bei Berücksichtigung der geometrischen Anforderungen an das Strömungsgitter
20 eines Stoffauflaufes 21 bei Bedarf kleiner ausgeführt werden als bei bekannten
Ausführungen. Die Verbindungselemente 8 sind sehr dünn ausgeführt und bilden ausströmseitig
die Wandungen der außenständigen Strömungskanäle 3'. Die Teilung 14, 15 der Strömungskanäle
3, 3' können in horizontaler und/oder in vertikaler Richtung in einem Bereich von
10 mm bis 30 mm, insbesondere von 15 mm bis 25 mm liegen. Dies kann für die Teilung
14,15 der Strömungskanäle 3, 3' einströmseitig und/oder ausströmseitig zutreffen.
In diesem Beispiel beträgt die horizontale Teilung 14 18 mm. Eine kleine Teilung 14,
15 ist ebenfalls für eine gute Strömungsqualität ohne grobe Wirbel von Vorteil. In
dem Ausführungsbeispiel in Figur 1 sind zwischen den Zeilen der Strömungskanäle 3,3'
Lamellen 26 vorgesehen, welche in Lamellenhaltern 4 befestigt sind. In diesem Fall
ist die Teilung 15 in z-Richtung größer als die Teilung 14 in horizontaler Richtung
11. Werden keine Lamellen 26 vorgesehen, so können die Teilungen in beiden Richtungen
gleich groß sein. Benachbarte Strömungskanäle 3, 3' sind durch eine Trennwand 9 voneinander
getrennt. Die Wandstärke der Trennwand 9 kann im Bereich von 0,5 mm bis 2 mm, insbesondere
zwischen 0,5 mm und 1,5 mm liegen. In diesem Beispiel beträgt sie 1,2 mm. Dies wirkt
sich insbesondere bei einem Turbulenzeinsatz vorteilhaft aus. Die Strömung in die
Stoffauflaufdüse hinein wird somit vergleichmäßigt und störende Ablösewirbel an den
Stegenden werden reduziert oder gar vermieden. Der Abstand 10 zwischen der Verbindungsfläche
7 und einem benachbarten Strömungskanal 3' entspricht der Wandstärke des außenliegenden
Strömungskanals 3' des Strömungsmoduls und kann durch das additive Fertigungsverfahren
sehr klein und unabhängig von der Wandstärke der Trennwand 9 gefertigt werden. Der
Abstand 10 zwischen der Verbindungsfläche 7 und einem benachbarten Strömungskanal
3' hat einen Wert im Bereich des 0,2-fachen bis 0,8-fachen der Wandstärke der Trennwand
9. In diesem Beispiel beträgt der Abstand 10 mit 0,6mm das 0,5-fache der Wandstärke
der Trennwand 9. Das Strömungsmodul 1 weist in diesem Beispiel Befestigungsvorrichtungen
18 auf. Sie sind als Durchgangsbohrungen zur Aufnahme eines Zugankers ausgeführt.
Damit können mehrere Strömungsmodule zu einem Strömungsgitter 20 zusammengespannt
werden. In dem vorliegenden Beispiel erstrecken sich die Verbindungsflächen 7 von
der Einströmseite 5 bis zur Ausströmseite 6. Die beschriebenen Elemente sind integraler.
Bestandteil des einstückig hergestellten Strömungsmoduls 1.
[0047] Die Figuren 2a bis 2c zeigen jeweils weitere beispielhafte Ausführungsformen eines
erfindungsgemäßen Strömungsmoduls beziehungsweise Strömungsgitters in einer in Durchströmrichtung
13 geschnittenen Darstellung. In allen drei Ausführungsbeispielen sind auf der Ausströmseite
6 Lamellen 26 gezeigt, welche in jeweils einem durch das additive Herstellverfahren
ausgebildeten Lamellenhalter 4 befestigt sind. Die Strömungskanäle 3 haben ausströmseitig
einen quadratischen Querschnitt und einströmseitig einen runden Strömungsquerschnitt.
Das gebildete Strömungsgitter 20 weist keine Spalte im Strömungsbereich der Faserstoffsuspension,
insbesondere in den Strömungskanälen 3 von der Einströmseite bis zur Ausströmseite
auf. Die Länge der einzelnen Strömungsmodule 1, 1' entspricht der Länge des gebildeten
Strömungsgitters 20 in Durchströmrichtung der Faserstoffsuspension. Das einstückige
Strömungsmodul 1 in Figur 2a umfasst drei übereinander liegende Zeilen von Strömungskanälen
3.
[0048] In der Figur 2b sind drei Strömungsmodule 1 übereinander angeordnet und durch die
Verbindungsflächen 7 aufweisenden Verbindungselemente 8 zeilenweise miteinander zu
einem Strömungsgitter 20 verbunden. Die Lamellenhalter 4 sind hälftig in den sich
gegenüberliegenden Verbindungselementen ausgeformt. Die Verbindungselemente 8 eines
Strömungsmoduls 1 können jeweils zu den gegenüberliegenden Verbindungselementen 8
komplementäre Konturen zur formschlüssigen Verbindung zweier Strömungsmodule 1 aufweisen.
[0049] Die in der Figur 2c dargestellte Ausführungsform eines Strömungsmoduls 1 entspricht
der Ausführung in Figur 2a. Es sind zusätzlich noch als Durchgangsbohrungen ausgeführte
Befestigungsvorrichtungen 18 in horizontaler Richtung 11 und in z-Richtung 12 vorgesehen,
welche auch für die Ausführung in der Figur 2b vorhanden sein können. Durch die Befestigungsvorrichtungen
18 lassen sich mehrere Strömungsmodule zu einem Strömungsgitter 20 in horizontaler
Richtung 11 und / oder in z-Richtung 12 für die Ausführungsform nach Figur 2b zusammenspannen.
[0050] Die Figur 3 zeigt eine mögliche Ausführungsform des Lamellenhalters 4 eines Strömungsmoduls
1, insbesondere eines Randströmungsmoduls 2. Der Lamellenhalter 4 erstreckt sich über
die gesamte Breite des Strömungsgitters 20. Die Lamellen müssen von Zeit zu Zeit ausgetauscht
werden. Hierfür werden die Enden der Lamellen für den Einbau seitlich in den Lamellenhalter
4, der nutähnlich ausgeführt ist, eingeschoben. Um das Einfädeln bei diesem Vorgang
zu erleichtern, weist das Strömungsmodul 1 oder zumindest das Randströmungsmodul 2
eine Einfahrschräge 4' an der seitlichen Öffnung des Lamellenhalters 4 auf. Die Nutweite
28 des Lamellenhalters 4, in z-Richtung gemessen, liegt an der engsten Stelle im Bereich
zwischen 1 mm und 10 mm. Die Strömungsmodule und Randströmungsmodule sind so ausgeführt,
dass der Abstand 29, in z-Richtung gemessen, zwischen benachbarten Strömungskanälen
3, 3` im Bereich zwischen 3 mm und 15 mm liegt. Dies gilt auch für den Fall, bei dem
zwei Strömungsmodule 1 übereinander angeordnet sind entsprechend der in Figur 2b dargestellten
Ausführung.
[0051] In der Figur 4a ist ein Ausschnitt aus einem Strömungsgitter 20 der Ausströmseite
6 in der Draufsicht mit der Verbindungsstelle zweier Strömungsmodule 1, 1' dargestellt.
An den Verbindungsstellen stoßen die Verbindungsflächen 7 der Verbindungselemente
8 direkt aufeinander. Die Verbindung wird in diesem Beispiel durch Schweißen hergestellt.
Die Strömungsmodule sind dabei aus Edelstahl hergestellt.
[0052] In der Figur 4b ist ebenfalls ein ausströmungsseitiger Ausschnitt aus einem Strömungsgitter
20 in der Draufsicht mit der Verbindungsstelle zweier Strömungsmodule 1, 1' dargestellt.
An den Verbindungsstellen stoßen die Verbindungsflächen 7 der Verbindungselemente
8 direkt aufeinander. Die Verbindung wird in diesem Beispiel durch Zusammenkleben
der Verbindungsflächen 7 hergestellt. Die Strömungsmodule sind dabei aus Kunststoff
hergestellt.
[0053] Die Figur 5 zeigt eine Ausführungsform eines Strömungsgitters 20 in vereinfachter
dreidimensionaler Darstellung. Das Strömungsgitter 20 setzt sich aus zwei Strömungsmodulen
1, 1' zusammen, die in horizontaler Richtung 11 nebeneinander angeordnet sind. Diese
Strömungsmodule 1, 1' sind als Randströmungsmodule 2 ausgeführt. Sind aufgrund der
Breite 16 des Stoffauflaufes 21 mehrere Strömungsmodule 1, 1' notwendig, und setzt
sich das Strömungsgitter 20 somit aus zusätzlichen Strömungsmodulen 1, 1' zusammen,
sind zwischen diesen Randströmungsmodulen 2 weitere Strömungsmodule 1, 1' angeordnet.
Die Strömungskanäle 3, 3' haben auf der Ausströmseite 6 einen quadratischen Strömungsquerschnitt.
In Verlauf in Richtung Einströmseite 5 geht dieser Strömungsquerschnitt in eine runde
Form über. Auf der Einströmseite 5 weisen die Strömungsmodule 1 beziehungsweise Randströmungsmodule
2 ebenfalls Verbindungselemente 8 auf, welche mit den Verbindungsflächen 7 direkt
an die Verbindungsflächen 7 der Verbindungselemente 8 des jeweils benachbarten Strömungsmoduls
1' anliegen. Dem Strömungsgitter 20 ist ein Verteiler 22 zur Versorgung mit Faserstoffsuspension
vorgeschaltet. Als Verteiler 22 können die bekannten Ausführungen, wie beispielsweise
Querverteiler, Rundverteiler, Schlauchverteiler, vorgesehen sein.
[0054] In den Figuren 6a bis 6c sind weitere mögliche Ausführungsformen von Strömungsgitter
20 mit unterschiedlich ausgeführten und angeordneten Strömungsmodulen 1, 1' gezeigt.
In der in Figur 6a dargestellten Ausführung erstreckt sich ein Strömungsmodul 1 über
die gesamte Höhe 17 des Strömungsgitters 20. Über die Breite 16 des Strömungsgitters
20 ist eine Vielzahl vom Strömungsmodulen 1, 1' angeordnet. Wie bereits beschrieben,
weisen die Strömungsmodule 1, 1' an ihren Ausströmseiten 6 auf beiden Seiten je ein
eine Verbindungsfläche 7 aufweisendes Verbindungselement 8 für das direkte Verbinden
mit den entsprechenden Verbindungselementen von benachbarten Strömungsmodulen 1 auf.
Im vorliegenden Beispiel erstrecken sich die Verbindungselemente 8 und die Verbindungsflächen
7 von der Einströmseite 5 bis zur Ausströmseite 6. In der in Figur 6b dargestellten
Ausführungsform eines Strömungsgitters 20 umfassen die Strömungsmodule 1, 1' jeweils
mindestens vier Strömungskanäle 3, 3', welche in horizontaler Richtung 11 angeordnet
sind. Über die Höhe 17 des Strömungsgitters 20 sind vier dieser Strömungsmodule 1,
1' stapelförmig angeordnet. Mehrere dieser Stapel sind wiederum über die Breite 16
nebeneinander angeordnet und wie bereits beschrieben miteinander verbunden. Während
in den Ausführungsformen nach den Figuren 6a und 6b einheitliche Strömungsmodule 1,
1' aufweisen, umfasst das Strömungsgitter 20 in der in Figur 6c dargestellten Ausführungsform
zwei verschiedene Strömungsmodule 1, 1'. Die Form, Geometrie und Anzahl der Strömungskanäle
3, 3' der einzelnen Strömungsmodule 1, 1'sind dabei so gewählt, dass sie zusammen
ein Strömungsgitter 20 bilden. Die Geometrie und Größe der Strömungskanäle 3, 3' sind
im wesentlich für alle Strömungsmodule 1, 1' gleich. Ein Strömungsmodul 1, 1` umfasst
8 Strömungskanäle 3, 3', während das andere Strömungsmodul 1, 1' vier Strömungskanäle
3, 3'umfasst.
[0055] Die Randströmungsmodule 2 können sich in der Geometrie und insbesondre in den Wandstärken
von den Strömungsmodulen 1, 1 ` unterscheiden. Die Figur 7 zeigt beispielhaft eine
Ausführungsform eines Randströmungsmoduls 2. Die Trennwände 9 zwischen benachbarten
Strömungskanälen 3, 3' sind dicker ausgeführt als die der Strömungsmodule 1, 1'. Dies
kann wegen erhöhter mechanischer Beanspruchung des Randströmungsmoduls 2 erforderlich
sein. Dies gilt auch für die Ausführung des Abstandes zwischen der randständigen Außenfläche
2' und einem randständigen Strömungskanal 2", also für die Wandstärke eines randständigen
Strömungskanles 2", als auch für die Wandstärke der randständigen Trennwand 9' zwischen
randständigen Strömungskanälen 2" des Randströmungsmoduls 2.
[0056] Die Figur 8 zeigt eine Ausführungsform eines Strömungsgitters 20 in vereinfachter
dreidimensionaler Darstellung. Das Strömungsgitter 20 setzt sich aus mehr als zwei
Strömungsmodulen 1, 1' zusammen, die in horizontaler Richtung 11 nebeneinander angeordnet
sind. Eines dieser Strömungsmodule 1, 1' ist als Randströmungsmodul 2 ausgeführt.
Die Strömungskanäle 3, 3' haben auf der Ausströmseite 6 einen quadratischen Strömungsquerschnitt.
In Verlauf in Richtung Einströmseite 5 geht dieser Strömungsquerschnitt in eine runde
Form über. Auf der Einströmseite 5 weisen die Strömungsmodule 1 beziehungsweise Randströmungsmodule
2 im Gegensatz zu Figur 5 keine Verbindungselemente 8 auf. Die Strömungskanäle weisen
eine runde rohrförmige Aussenkontur auf, welche mit Vorrichtungen, wie beispielsweise
aufsteckbare Rohre oder Lochplatten, mechanisch und/oder hydraulisch verbunden werden
können.
[0057] Die Figuren 9a und 9b zeigen eine Ansicht der Einströmseiten zweier Ausführungsformen
von Strömungsgittern 20. In der Figur 9a sind als Durchgangsbohrungen ausgeführte
Befestigungsvorrichtungen 18 in horizontaler Richtung 11 und in z-Richtung 12 vorgesehen.
Durch die Befestigungsvorrichtungen 18 lassen sich mehrere Strömungsmodule einströmseitig
zu einem Strömungsgitter 20 in horizontaler Richtung 11 und / oder in z-Richtung 12
für die Ausführungsform nach Figur 2b beispielsweise mithilfe eines Zugankers zusammenspannen.
Alternativ oder zusätzlich können noch als Gewindebohrung ausgeführte Befestigungsvorrichtungen
18 vorgesehen sein. Damit kann das Strömungsgitter 20 mit dem Stoffauflauf 21 verbunden
werden. Die Verbindung kann auch zur Beherrschung von Aufweitkräften im Bereich der
unter Druck stehenden Düse genutzt werden, wobei das Strömungsgitter 20 beziehungsweise
das Strömungsmodul 1, 1' als Zuganker zur Aufnahme der Aufweitkräfte wirkt. Bei der
Ausführungsform in der Figur 9b sind in den Verbindungselementen 8 Zuführöffnungen
19 und Zuführkanäle zum Zuführen von beispielsweise Verdünnungswasser in die Strömungskanäle
3, 3' integriert. Dabei können alle Strömungskanäle 3, 3' oder nur ein Teil der Strömungskanäle
3, 3' der Strömungsmodule 1, 1' mit den Zuführöffnungen 19 verbunden sein. Die Zuführöffnungen
19 können auch auf der Unterseite angeordnet sein. Die Merkmale der beschriebenen
Ausführungen der Figuren 9a und 9b können auch kombiniert werden.
[0058] Figur 10 zeigt eine Ausführungsform eines Stoffauflaufes mit Strömungsmodulen in
vereinfachter dreidimensionaler Darstellung. Der Stoffauflauf 21 umfasst einen als
Querverteiler ausgeführten Verteiler 22 der mit einem Rohrgitter 23 verbunden ist
Daran schließt sich ein Zwischenkanal 24 an, der wiederum mit einem Turbulenzgenerator
25 verbunden ist. Der Turbulenzgenerator ist direkt einer Düse 27 vorgeordnet und
weist in diesem Beispiel keine Lamellen 26 auf. Das Rohrgitter 23 und/oder der Turbulenzgenerator
25 können als Strömungsgitter 20, das mehrere Strömungsmodule 1, 1'umfasst, ausgeführt
sein. Das Rohrgitter und der Turbulenzgenerator erstrecken sich über die gesamte Breite
16 des Stoffauflaufes 21.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- Strömungsmodul
- 1'
- benachbartes Strömungsmodul
- 2
- Randströmungsmodul
- 2'
- randseitige Außenfläche
- 2"
- randseitiger Strömungskanal
- 3
- Strömungskanal
- 3'
- benachbarter Strömungskanal
- 4
- Lamellenhalter
- 4'
- Einfahrschräge
- 5
- Einströmseite
- 6
- Ausströmseite
- 7
- Verbindungsfläche
- 8
- Verbindungselement
- 9
- Trennwand
- 9'
- randständige Trennwand
- 10
- Abstand
- 11
- horizontale Richtung
- 12
- z-Richtung
- 13
- Durchströmrichtung
- 14
- Teilung horizontal
- 15
- Teilung in z-Richtung
- 16
- Breite
- 17
- Höhe
- 18
- Befestigungsvorrichtung
- 19
- Zuführöffnungen, Zuführkanäle
- 20
- Strömungsgitter
- 21
- Stoffauflauf
- 22
- Verteiler
- 23
- Rohrgitter
- 24
- Zwischenkanal
- 26
- Lamelle
- 27
- Düse
- 28
- Nutweite
- 29
- Abstand
1. Strömungsmodul (1, 1') für ein Strömungsgitter eines Stoffauflaufes (21) einer Maschine
zur Herstellung einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension,
umfassend Strömungskanäle (3, 3') mit einer Einströmseite (5) und mit einer Ausströmseite
(6), wobeiausströmseitig mindestens ein eine Verbindungsfläche (7) aufweisendes Verbindungselement
(8) für das direkte Verbinden mit dem entsprechenden Verbindungselement (8) mindestens
eines weiteren Strömungsmoduls (1, 1') vorgesehen ist, und dass das Strömungsmodul
(1, 1') einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsmodul (1, 1') mindestens zwei Strömungskanäle (3, 3') umfasst.
2. Strömungsmodul (1, 1') nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
einströmseitig mindestens ein eine Verbindungsfläche (7) aufweisendes Verbindungselement
(8) für das Verbinden mit dem entsprechenden Verbindungselement (8) mindestens eines
weiteren Strömungsmoduls (1, 1') vorgesehen ist.
3. Strömungsmodul (1, 1') nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
benachbarte Strömungskanäle (3, 3') ausströmseitig durch eine Trennwand (9) voneinander
getrennt sind und ausströmseitig der Abstand (10) zwischen der Verbindungsfläche (7)
und einem benachbarten Strömungskanal (1') einen Wert im Bereich des 0,2-fachen bis
0,8-fachen der Wandstärke der Trennwand (9) beträgt.
4. Strömungsmodul (1, 1') nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wandstärke der Trennwand (9) im Bereich von 0,2 mm bis 2 mm, insbesondere zwischen
0,5 mm und 1,5 mm liegt.
5. Strömungsmodul (1, 1') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das additive Fertigungsverfahren aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Metalldruck,
Laserauftragsschweißen, Dreidimensionales Druckverfahren, selektives Lasersintern,
selektives Laserschmelzen ("Powder Bed Fusion") ........, wobei als Material vorzugsweise
rostfreier Edelstahl oder Kunststoff verwendet ist.
6. Strömungsmodul (1, 1') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsmodul (1, 1') mindestens 5, insbesondere mindestens 15, vorzugsweise
mindestens 20 Strömungskanäle (3, 3') umfasst.
7. Strömungsmodul (1, 1') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mindestens eine einströmseitige und/oder ausströmseitige Verbindungselement (8)
mindestens ein Befestigungsvorrichtung (18), insbesondere eine Öffnung zur Aufnahme
eines Zugankers oder insbesondere ein Gewinde, zur Krafteinleitung aufweist.
8. Strömungsgitter (20) für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension mit mehreren quer zur Durchströmrichtung
nebeneinander oder nebeneinander und übereinander angeordneten Strömungskanälen (3,
3'),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsgitter (20) mehrere Strömungsmodule (1, 1') nach Anspruch 1 umfasst.
9. Strömungsgitter (20) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsgitter (20) eine Höhe (17) und eine Breite (16) aufweist und dass die
Strömungsmodule (1, 1') so ausgebildet sind, dass sie sich jeweils über die gesamte
Höhe (17) des Strömungsgitters (20) erstrecken und in Breitenrichtung nebeneinander
angeordnet sind.
10. Strömungsgitter (20) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsgitter (20) eine Höhe (17) und eine Breite (16) aufweist und dass die
Strömungsmodule (1, 1') so ausgebildet sind, dass in der Höhenrichtung und in der
Breitenrichtung des Strömungsgitters jeweils mehrere Strömungsmodule (1, 1') nebeneinander
angeordnet sind.
11. Strömungsgitter (20) für einen Stoffauflauf (21) einer Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension mit mehreren quer zur Durchströmrichtung
(13) nebeneinander oder nebeneinander und übereinander angeordneten Strömungskanälen
(3, 3'), wobei das Strömungsgitter (20) als Turbulenzgenerator und/oder als Rohrgitter
ausgeführt ist und sich über die gesamte Breite des Stoffauflaufes erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsgitter (20) einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt
ist.
12. Stoffauflauf (21) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
einer Papier-, Tissue- oder Kartonbahn, mit einem Verteiler (22), einem Turbulenzgenerator
und einer Düse (27),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Turbulenzgenerator als Strömungsgitter (20) nach Anspruch 8 oder Anspruch 11 ausgeführt
ist und in Durchströmrichtung (13) gesehen unmittelbar vor der Düse (27) angeordnet
ist.
13. Stoffauflauf (21) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
in Durchströmrichtung (13) gesehen vor dem Turbulenzgenerator ein Zwischenkanal (24)
und vor dem Zwischenkanal (24) ein Rohrgitter (23) angeordnet ist, wobei das Rohrgitter
(23) als Strömungsgitter (20) nach Anspruch 8 oder Anspruch 11 ausgeführt ist.
14. Verfahren zur Herstellung eines Strömungsmoduls (1, 1') für ein Strömungsgitter eines
Stoffauflaufes (21) einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn zur Durchleitung
einer Faserstoffsuspension, umfassend Strömungskanäle (3, 3') mit einer Einströmseite
(5) und mit einer Ausströmseite (6), sowie ausströmseitig mindestens ein eine Verbindungsfläche
(7) aufweisendes Verbindungselement (8) für das direkte Verbinden mit dem entsprechenden
Verbindungselement (8) mindestens eines weiteren Strömungsmoduls (1, 1'),wobei das
Strömungsmodul (1, 1 `) einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Strömungskanäle (3, 3') umfasst.
15. Verfahren zur Herstellung eines Strömungsgitters (20) für einen Stoffauflauf (21)
einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn zur Durchleitung einer Faserstoffsuspension
mit mehreren quer zur Durchströmrichtung (13) nebeneinander oder nebeneinander und
übereinander angeordneten Strömungskanälen (3, 3') und wobei das Strömungsgitter (20)
als Turbulenzgenerator und/oder als Rohrgitter ausgeführt ist und sich über die gesamte
Breite des Stoffauflaufes erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Strömungsgitter (20) einstückig durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt
wird
1. Flow module (1, 1') for a flow grid of a headbox (21) of a machine for producing a
fibrous web for passing a fibrous suspension, comprising flow channels (3, 3') with
an inflow side (5) and with an outflow side (6), wherein at least one connecting element
(8) having a connecting surface (7) is provided on the outflow side for direct connection
to the corresponding connecting element (8) of at least one further flow module (1,
1'), and in that the flow module (1, 1') is produced in one piece by an additive manufacturing
process,
characterized in that
the flow module (1, 1') comprises at least two flow channels (3, 3').
2. Flow module (1, 1') according to claim 1,
characterized in that
at least one connecting element (8) having a connecting surface (7) is provided on
the inflow side for connection to the corresponding connecting element (8) of at least
one further flow module (1, 1').
3. Flow module (1, 1') according to claim 1,
characterized in that
adjacent flow passages (3, 3') are separated from one another on the outflow side
by a separating wall (9), and on the outflow side the distance (10) between the connecting
surface (7) and an adjacent flow passage (1') is a value in the range from 0.2 times
to 0.8 times the wall thickness of the separating wall (9).
4. Flow module (1, 1') according to claim 3,
characterized in that
the wall thickness of the separating wall (9) is in the range from 0.2 mm to 2 mm,
in particular between 0.5 mm and 1.5 mm.
5. Flow module (1, 1') according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the additive manufacturing process is selected from the group consisting of metal
printing, laser cladding, three-dimensional printing, selective laser sintering, selective
laser melting ("powder bed fusion"), preferably using stainless steel or plastic as
material.
6. Flow module (1, 1') according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the flow module (1, 1') comprises at least 5, in particular at least 15, preferably
at least 20 flow channels (3, 3').
7. Flow module (1, 1') according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one connecting element (8) on the inflow side and/or outflow side has
at least one fastening device (18), in particular an opening for receiving a tie rod
or in particular a thread, for introducing force.
8. Flow grid (20) for a headbox of a machine for producing a fibrous web for passing
through a fibrous suspension, having a plurality of flow channels (3, 3') arranged
transversely to the direction of flow, side by side or adjacent to one another and
one above the other,
characterized in that
the flow grid (20) comprises a plurality of flow modules (1, 1') according to claim
1.
9. The flow grid (20) according to claim 8,
characterized in that
the flow grid (20) has a height (17) and a width (16), and in that the flow modules (1, 1') are formed such that they each extend over the entire height
(17) of the flow grid (20) and are arranged next to one another in the width direction.
10. The flow grid (20) according to claim 8,
characterized in that
the flow grid (20) has a height (17) and a width (16), and in that the flow modules (1, 1') are formed such that a plurality of flow modules (1, 1')
are arranged side by side in the height direction and in the width direction of the
flow grid, respectively.
11. Flow grid (20) for a headbox (21) of a machine for producing a fibrous web for passing
through a fibrous suspension, having a plurality of flow ducts (3, 3') arranged transversely
to the flow direction (13) next to one another or next to one another and one above
the other, the flow grid (20) being designed as a turbulence generator and/or as a
pipe grid and extending over the entire width of the headbox,
characterized in that
the flow grid (20) is manufactured in one piece by an additive manufacturing process.
12. Headbox (21) for a machine for producing a fibrous web, in particular a paper, tissue
or board web, having a distributor (22), a turbulence generator and a nozzle (27),
characterized in that
the turbulence generator is designed as a flow grid (20) according to claim 8 or claim
11 and is arranged immediately upstream of the nozzle (27), as viewed in the flow
direction (13).
13. Headbox (21) according to claim 12,
characterized in that
an intermediate duct (24) is arranged upstream of the turbulence generator, as viewed
in the flow direction (13), and a pipe grid (23) is arranged upstream of the intermediate
duct (24), the pipe grid (23) being designed as a flow grid (20) according to claim
8 or claim 11.
14. Method for producing a flow module (1, 1') for a flow grid of a headbox (21) of a
machine for producing a fibrous web for passing a fibrous suspension, comprising flow
ducts (3, 3') with an inflow side (5) and with an outflow side (6) and, on the outflow
side, at least one connecting element (8) having a connecting surface (7) for direct
connection to the corresponding connecting element (8) of at least one further flow
module (1, 1'),the flow module (1, 1') being produced in one piece by an additive
manufacturing process,
characterized in that
comprises at least two flow channels (3, 3').
15. Method for producing a flow grid (20) for a headbox (21) of a machine for producing
a fibrous web for passing through a fibrous suspension, having a plurality of flow
channels (3, 3') arranged transversely with respect to the flow direction (13) next
to one another or next to one another and above one another, and the flow grid (20)
being designed as a turbulence generator and/or as a pipe grid and extending over
the entire width of the headbox,
characterized in that
the flow grid (20) is manufactured in one piece by an additive manufacturing process.
1. Module d'écoulement (1, 1') pour une grille d'écoulement d'une caisse de tête (21)
d'une machine pour la fabrication d'une bande de matière fibreuse pour le passage
d'une suspension de matière fibreuse, comprenant des canaux d'écoulement (3, 3') avec
un côté d'entrée (5) et avec un côté de sortie (6), au moins un élément de liaison
(8) présentant une surface de liaison (7) étant prévu côté sortie pour la liaison
directe avec l'élément de liaison (8) correspondant d'au moins un autre module d'écoulement
(1, 1'), et en ce que le module d'écoulement (1, 1') est fabriqué d'une seule pièce
par un procédé de fabrication additive,
caractérisé en ce que
le module d'écoulement (1, 1') comprend au moins deux canaux d'écoulement (3, 3').
2. Module d'écoulement (1, 1') selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
du côté de l'écoulement entrant, il est prévu au moins un élément de liaison (8) présentant
une surface de liaison (7) pour la liaison avec l'élément de liaison (8) correspondant
d'au moins un autre module d'écoulement (1, 1').
3. Module d'écoulement (1, 1') selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
des canaux d'écoulement voisins (3, 3') sont séparés l'un de l'autre du côté de l'écoulement
sortir par une paroi de séparation (9) et du côté de l'écoulement sortir, la distance
(10) entre la surface de liaison (7) et un canal d'écoulement voisin (1') a une valeur
dans la plage de 0,2 fois à 0,8 fois l'épaisseur de paroi de la paroi de séparation
(9).
4. Module d'écoulement (1, 1') selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'épaisseur de la paroi de séparation (9) se situe dans la plage de 0,2 mm à 2 mm,
en particulier entre 0,5 mm et 1,5 mm.
5. Module d'écoulement (1, 1') selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le procédé de fabrication additive est choisi dans le groupe suivant : impression
métallique, soudage par dépôt laser, procédé d'impression tridimensionnelle, frittage
sélectif par laser, fusion sélective par laser ("Powder Bed Fusion"), le matériau
utilisé étant de préférence de l'acier inoxydable ou du plastique.
6. Module d'écoulement (1, 1') selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le module d'écoulement (1, 1') comprend au moins 5, en particulier au moins 15, de
préférence au moins 20 canaux d'écoulement (3, 3').
7. Module d'écoulement (1, 1') selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le au moins un élément de liaison (8) côté entrée et/ou côté sortie présente au moins
un dispositif de fixation (18), en particulier une ouverture pour recevoir un tirant
ou en particulier un filetage, pour l'introduction de la force.
8. Grille d'écoulement (20) pour une caisse de tête d'une machine pour la fabrication
d'une bande de matière fibreuse pour le passage d'une suspension de matière fibreuse
avec plusieurs canaux d'écoulement (3, 3') disposés les uns à côté des autres ou les
uns à côté des autres et les uns au-dessus des autres transversalement à la direction
d'écoulement,
caractérisé en ce que
la grille d'écoulement (20) comprend plusieurs modules d'écoulement (1, 1') selon
la revendication 1.
9. Grille d'écoulement (20) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la grille d'écoulement (20) présente une hauteur (17) et une largeur (16) et en ce que les modules d'écoulement (1, 1') sont réalisés de telle sorte qu'ils s'étendent chacun
sur toute la hauteur (17) de la grille d'écoulement (20) et sont disposés les uns
à côté des autres dans le sens de la largeur.
10. Grille d'écoulement (20) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la grille d'écoulement (20) présente une hauteur (17) et une largeur (16) et en ce que les modules d'écoulement (1, 1') sont conçus de telle sorte que plusieurs modules
d'écoulement (1, 1') sont respectivement disposés les uns à côté des autres dans le
sens de la hauteur et dans le sens de la largeur de la grille d'écoulement.
11. Grille d'écoulement (20) pour une caisse de tête (21) d'une machine pour la fabrication
d'une bande de matière fibreuse pour le passage d'une suspension de matière fibreuse
avec plusieurs canaux d'écoulement (3, 3') disposés l'un à côté de l'autre ou l'un
à côté de l'autre et l'un au-dessus de l'autre transversalement à la direction d'écoulement
(13), la grille d'écoulement (20) étant réalisée comme générateur de turbulences et/ou
comme grille tubulaire et s'étendant sur toute la largeur de la caisse de tête,
caractérisé en ce que
la grille d'écoulement (20) est fabriquée d'un seul tenant par un procédé de fabrication
additive.
12. Caisse de tête (21) pour une machine de fabrication d'une bande de matière fibreuse,
en particulier une bande de papier, de papier tissu ou de carton, comprenant un distributeur
(22), un générateur de turbulences et une buse (27),
caractérisé en ce que
le générateur de turbulences est réalisé sous la forme d'une grille d'écoulement (20)
selon la revendication 8 ou la revendication 11 et est disposé, vu dans la direction
d'écoulement (13), directement en amont de la buse (27).
13. Caisse de tête (21) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
un canal intermédiaire (24) est disposé avant le générateur de turbulences, vue dans
la direction d'écoulement (13), et une grille tubulaire (23) est disposée avant le
canal intermédiaire (24), la grille tubulaire (23) étant réalisée sous forme de grille
d'écoulement (20) selon la revendication 8 ou la revendication 11.
14. Procédé de fabrication d'un module d'écoulement (1, 1') pour une grille d'écoulement
d'une caisse de tête (21) d'une machine de fabrication d'une bande de matière fibreuse
pour le passage d'une suspension de matière fibreuse, comprenant des canaux d'écoulement
(3, 3') avec un côté d'entrée d'écoulement (5) et avec un côté de sortie d'écoulement
(6), ainsi que, côté sortie, au moins un élément de liaison (8) présentant une surface
de liaison (7) pour la liaison directe avec l'élément de liaison (8) correspondant
d'au moins un autre module d'écoulement (1, 1'),le module d'écoulement (1, 1') étant
fabriqué d'un seul tenant par un procédé de fabrication additive,
caractérisé en ce que
comprend au moins deux canaux d'écoulement (3, 3').
15. Procédé pour la fabrication d'une grille d'écoulement (20) pour une caisse de tête
(21) d'une machine pour la fabrication d'une bande de matière fibreuse pour le passage
d'une suspension de matière fibreuse avec plusieurs canaux d'écoulement (3, 3') disposés
l'un à côté de l'autre ou l'un à côté de l'autre et l'un au-dessus de l'autre transversalement
à direction d'écoulement (13) et où la grille d'écoulement (20) est réalisée comme
générateur de turbulences et/ou comme grille tubulaire et s'étend sur toute la largeur
de la caisse de tête,
caractérisé en ce que
la grille d'écoulement (20) est fabriquée d'un seul tenant par un procédé de fabrication
additive,
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente