(19)
(11) EP 3 495 145 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.03.2021  Patentblatt  2021/11

(21) Anmeldenummer: 18196065.9

(22) Anmeldetag:  21.09.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41F 31/16(2006.01)
B41F 17/18(2006.01)
B41N 10/02(2006.01)
B41F 17/00(2006.01)
B41F 17/22(2006.01)

(54)

ENDLOSBAND ALS DRUCKZWISCHENTRÄGER FÜR EINE VORRICHTUNG ZUM INDIREKTEN BEDRUCKEN ABROLLBARER TEILE

ENDLESS BELT AS INTERMEDIATE PRINTING MEMBER FOR A DEVICE FOR INDIRECT PRINTING OF ROLLABLE PARTS

BANDE CONTINUE EN TANT QUE SUPPORT INTERMÉDIAIRE D'IMPRESSION POUR UN DISPOSITIF DESTINÉ À L'IMPRESSION INDIRECT D'UNE PIÈCE POUVANT ÊTRE DÉROULÉE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 05.12.2017 DE 102017128894

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.06.2019  Patentblatt  2019/24

(73) Patentinhaber: Tampoprint AG
70825 Korntal-Münchingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Nitschke, Oliver
    71735 Eberdingen (DE)
  • Berger, Stephan
    89188 Merklingen (DE)

(74) Vertreter: DREISS Patentanwälte PartG mbB 
Friedrichstraße 6
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 111 746
EP-B1- 3 065 950
EP-A2- 1 208 996
DE-B3- 19 983 576
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Endlosband als Druckzwischenträger für eine Vorrichtung zum indirekten Bedrucken abrollbarer, insbesondere zylindrischer Teile. Eine solche Vorrichtung ist typischerweise ausgebildet mit einer Einrichtung zur Übertragung eines Druckbilds auf das Endlosband oder zur Erzeugung eines Druckbilds auf dem Endlosband ohne ein Klischee zu erfordern, wobei das Endlosband bei der Vorrichtung als geschlossene Bandschleife über wenigstens zwei Rollen endlos geführt ist und auf seiner von den Rollen jeweils abgewandten äußeren Seite das Druckbild erhält, wobei das Endlosband in Antriebsrichtung zwischen den Rollen einen in einer Ebene verlaufenden Übergabeabschnitt bildet und wobei das Druckbild durch Abrollen eines jeweiligen zu bedruckenden Teils gegen einen ebenen Übergabeabschnitt des Endlosbands von dem Endlosband auf das abrollbare Teil übertragbar ist. Eine vorstehend genannte Vorrichtung zum indirekten Bedrucken zylindrischer Teile ist in EP 3 065 950 B1 vorbeschrieben. Bei einer derartigen Vorrichtung wird ein in einer geschlossenen Bandschleife geführtes Endlosband zur schlussendlichen Übertragung des Druckbilds auf das zu bedruckende zylindrische Teil verwendet. Dabei rollen die jeweiligen zu bedruckenden zylindrischen Teile gegen das Endlosband ab, wobei durch dieses Abrollen das Druckbild von dem Endlosband auf das jeweilige zu bedruckende Teil übertragen wird. Währenddessen werden die zu bedruckenden Teile vorzugsweise translatorisch zugeführt und an dem Übergabeabschnitt des Endlosbands entlanggeführt. US 2002/0076540 A1 offenbart ein Endlosband als Druckzwischenträger, wobei ein Elastomermaterial mit einem Substrat durch eine Vielzahl von Verfahren, darunter Spritzen, verbunden wird. Das Substrat kann aus Metall, Gummi oder textilen Materialien gebildet sein. Textile Materialien umfassen durch eine textile Bindung verbundene Fasern oder Filamente, gewebte oder gestrickte Fäden oder Fasern sowie Vliesstoffstrukturen. US 2015/0024648 A1 offenbart ein Endlosband als Druckzwischenträger mit einer Verstärkungsschicht aus Fäden eingebettet in eine Elastomermatrix.

    [0002] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Endlosband dahingehend weiter auszubilden, dass es beim intendierten Betrieb, bei dem es über wenigstens zwei Rollen transportiert wird, seine Maßhaltigkeit beibehält. Mit der vorliegenden Erfindung wurde festgestellt, dass die Maßhaltigkeit des Endlosbands nicht unter allen Betriebsbedingungen, insbesondere beim Mehrfarbendruck, eine zufriedenstellende Genauigkeit von insbesondere übereinander aufgebrachten Druckbildern gewährleistet. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesem Problem zu begegnen.

    [0003] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Endlosband nach Anspruch 1 gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass das Endlosband als geschlossene Bandschleife in Umfangsrichtung einstückig durchgehend und somit stoßfrei in einem Spritzgießvorgang gespritzt ist und dass hierbei wenigstens ein Verstärkungsfaden, der in mehreren Windungen in Umfangsrichtung des zu erhaltenden Endlosbands in eine hierbei verwandte Spritzgießform eingelegt ist, miteingespritzt ist.

    [0004] Durch die einstückige in Umfangsrichtung durchgehende Herstellung in einem Spritzgießverfahren wird das Endlosband erfindungsgemäß stoßfrei ausgebildet, und es zeigte sich, dass hierdurch die Maßhaltigkeit des Endlosbands im Betrieb wesentlich verbessert werden konnte. Anders ausgedrückt, haben die Erfinder festgestellt, dass bei der Herstellung von geschlossenen Bandschlaufen mit einem Stoßbereich dieser Stoßbereich die vorstehend angesprochenen Probleme verursacht hat. Es wurde insbesondere festgestellt, dass das Einbringen von Verstärkungsfäden allein keine für die hier in Rede stehenden Zwecke nennenswerte Verbesserung der Maßhaltigkeit mit sich bringt, da die Fäden am Stoß ja unterbrochen sind. Mit der vorliegenden Erfindung wird hingegen der wenigstens eine Verstärkungsfaden in mehreren Windungen ununterbrochen in das Endlosband integriert. Erst hierdurch wird die Maßhaltigkeit des Endlosbands in hinreichender Weise verbessert. Hierdurch kann die Maßhaltigkeit des Druckbilds von der Erzeugung bzw. Aufbringung bis zur Übertragung auf das gegen das Endlosband abrollende zylindrische Teil beibehalten werden. Es wird auch ein exakter Übereinanderdruck mehrerer Druckbilder möglich. Es kommt insbesondere zu keinen Verzerrungen des Druckbilds.

    [0005] In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der wenigstens eine Verstärkungsfaden ein Stahldraht oder ein Kohlefaserdraht, insbesondere ein Kevlardraht, ist.

    [0006] Wenn vorstehend von wenigstens einem Verstärkungsfaden die Rede ist, so impliziert dies, dass es möglich ist, einen einzigen Faden in einer an sich beliebigen Anzahl von Wicklungen oder Windungen unterbrechungslos durchgehend in die Spritzgießform einzulegen. Es ist aber ebensogut denkbar, dass mehrere Verstärkungsfäden in mehreren Windungen eingebracht werden. Der wenigstens eine Verstärkungsfaden erstreckt sich in Windungen schrauben- oder wendelförmig in der Umfangsrichtung unterbrechungsfrei durchgehend. Er bildet also keinen Stoßbereich innerhalb des als geschlossene Bandschleife ausgebildeten Endlosbands.

    [0007] Es erweist sich weiter als vorteilhaft und zweckmäßig, wenn pro Zentimeter Breite des endlosen Bands 2 - 15, insbesondere 2-10 Windungen des Verstärkungsfadens vorgesehen sind.

    [0008] Der wenigstens eine in Umfangsrichtung erstreckte Verstärkungsfaden könnte bei einer Querschnittsbetrachtung der Bandschleife in beliebigen Bereichen der Bandschleife angeordnet sein. Indessen erweist es sich als vorteilhaft, wenn die geschlossene und in Umfangsrichtung einstückig durchgehende Bandschleife im Querschnitt betrachtet in Dickenrichtung eine erste innere Hälfte und eine zweite äußere Hälfte aufweist, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch derjenigen Seite des Endlosbands zugewandt ist, die das Druckbild erhält, und dass der wenigstens eine Verstärkungsfaden in der zweiten äußeren Hälfte erstreckt ist. Dies erleichtert die Einbringung des Verstärkungsfadens in die Spritzgießform und auch die Gestaltung der Spritzgießform, insbesondere einer Innenschale der Spritzgießform.

    [0009] Das Endlosband ist vorzugsweise aus einem thermoplastischen Material, insbesondere aus Silikon gespritzt. Insbesondere ist es denkbar, dass das Endlosband aus dem thermoplastischen Material und dem wenigstens einen Verstärkungsfaden besteht. Das Endlosband kann aber auch eine zusätzliche elastisch nachgiebige Beschichtung umfassen, die insbesondere wiederum aus Silikon bestehen kann oder auf Silikonbasis ausgebildet sein kann.

    [0010] Die elastisch nachgiebige Beschichtung kann in an sich beliebiger Weise auf die zuvor hergestellte Bandschleife aufgebracht werden. Es wird vorgeschlagen, dass die elastisch nachgiebige Beschichtung in einem weiteren Spritzgießvorgang auf die zuvor hergestellte geschlossene und in Umfangsrichtung einstückig durchgehende Bandschleife aufgespritzt ist.

    [0011] Hierbei erweist sich als vorteilhaft, wenn die elastisch nachgiebige Beschichtung auf diejenige Seite der geschlossenen und in Umfangsrichtung einstückig durchgehenden Bandschleife aufgespritzt wird, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch derjenigen Seite des Endlosbands zugewandt ist, die das Druckbild erhält. Die elastisch nachgiebige Beschichtung bildet dann selbst diejenige Seite des Endlosbands, auf die das Druckbild aufgebracht wird. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die geschlossene und in Umfangsrichtung einstückig durchgehende Bandschleife aufgrund ihrer typischen Umfangslänge von beispielsweise 80 - 200 cm und Breite von beispielsweise 4 - 20 cm und Dicke von 0,5 - 2 cm ohne weiteres von innen nach außen gekehrt oder gestülpt werden kann, so dass ihre bezogen auf die Spritzgießform innere Fläche oder Seite dann zur äußeren Fläche oder Seite wird.

    [0012] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung des Endlosbands nach Anspruch 9, umfassend eine Spritzgießform mit einer der herzustellenden geschlossenen und in Umfangsrichtung einstückig durchgehenden Bandschleife komplementär entsprechenden hohlen Form, wobei die Spritzgießform Führungs- oder Stützmittel zum Einlegen des mindestens einen Verstärkungsfadens in mehreren durchgehenden unterbrechungsfreien Windungen in Umfangsrichtung des herzustellenden Endlosbands aufweist. Weiter wird vorgeschlagen, dass die Spritzgießform eine Innenschale und eine Außenschale umfasst und dass die Führungs- oder Stützmittel von der Innenschale der Spritzgießform in die hohle Form, also nach außen vorstehende Vorsprünge oder Rippen umfassen, auf die der Verstärkungsfaden aufgewickelt ist. Er wird also durch diese in die hohle Form vorstehenden Vorsprünge oder Rippen gestützt.

    [0013] Weiter wird vorgeschlagen, dass die Spritzgießform eine Innenschale und eine Außenschale umfasst und dass die Außenschale der Spritzgießform nach außen erstreckte Vertiefungen aufweist zur Bildung von quer zur Bandebene des Endlosbands bzw. der geschlossenen Bandschleife erstreckten Vorsprüngen, insbesondere noppenförmigen oder rippenförmigen Vorsprüngen, bei dem Endlosband.

    [0014] Es wird weiter Schutz beansprucht für ein Verfahren zum Herstellen eines Endlosbands nach Anspruch 12, die folgenden Verfahrensschritte umfassend:
    • Einlegen des wenigstens einen Verstärkungsfadens in die Spritzgießform in mehreren in Umfangsrichtung des herzustellenden Endlosbands unterbrechungsfrei erstreckten Windungen,
    • Spritzen des Endlosbands in Form einer in der Umfangsrichtung einstückig durchgehenden geschlossenen stoßfreien Bandschleife, wobei der wenigstens eine Verstärkungsfaden miteingespritzt wird,
    • Entformen der Bandschleife.


    [0015] Hierbei wird weiter vorgeschlagen, dass diejenige Seite der endlosen Bandschleife, die in der Spritzgießform innen angeordnet oder nach innen gewandt ist, nach dem Entformen der Bandschleife aus der Spritzgießform und nach dem Umkehren oder Umstülpen der Bandschleife von innen nach außen im späteren Betrieb des Endlosbands als Druckzwischenträger die nach außen gewandte Seite bildet, welche das Druckbild erhält und überträgt. Das Band wird also nach dem Entformen oder beim Entformen aus der Spritzgießform von innen nach außen umgestülpt.

    [0016] Da der wenigstens eine Verstärkungsfaden in bevorzugter Weise gegen eine Innenschale der Spritzgießform, und zwar gegen dort vorgesehene Führungs- oder Stützmittel gewickelt wird, befindet er sich nach dem Spritzen der geschlossenen Bandschleife in der Spritzgießform auch im Bereich von deren Innenseite.

    [0017] Nach dem Entformen der Bandschleife können Trennungen verbleiben, welche auf die Führungs- oder Stützmittel zurückzuführen sind. Es wäre aber auch denkbar, dass die Führungs- oder Stützmittel im Zuge des Spritzgießvorgangs nach innen zurückgezogen werden, so dass keine Trennungen entstehen. Für den Fall dass derartige Trennungen im Material der Bandschleife verbleiben, erweist es sich als vorteilhaft, wenn diese Trennungen durch Zuführen von Wärme oder durch Aufbringen einer Beschichtung verschlossen werden. Im ersten Fall kann durch Zuführen von Wärme das Material der Bandschleife bis zur Erweichung erwärmt werden, so dass auf diese Weise die Trennungen stoffschlüssig geschlossen werden können. Im zweiten Fall werden die Trennungen durch das Material der Beschichtung geschlossen. Hierbei erweist es sich als vorteilhaft, dass die elastisch nachgiebige Beschichtung in einem weiteren Spritzgießvorgang auf die betreffende Seite der zuvor gespritzten Bandschleife aufgebracht wird.

    [0018] Es wird weiter Schutz beansprucht für eine Vorrichtung zum indirekten Bedrucken zylindrischer Teile nach Anspruch 15, mit einem Endlosband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8 als Druckzwischenträger, wobei das Endlosband bei der Vorrichtung als geschlossene Bandschleife über wenigstens zwei Rollen endlos geführt ist und auf seiner von den Rollen jeweils abgewandten äußeren Seite das Druckbild erhält, mit einer Einrichtung zur Übertragung des Druckbilds auf das Endlosband oder zur Erzeugung des Druckbilds auf dem Endlosband jeweils ohne ein Klischee zu erfordern, wobei das Endlosband in Antriebsrichtung zwischen den Rollen einen in einer Ebene verlaufenden Übergabeabschnitt bildet und wobei das Druckbild durch Abrollen eines jeweiligen zu bedruckenden vorzugsweise zylindrischen Teils gegen einen ebenen Übergabeabschnitt des Endlosbands von dem Endlosband auf das zu bedruckende Teil übertragbar ist.

    [0019] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung.

    [0020] In der Zeichnung zeigt:
    Figur 1
    eine perspektivische schematische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Endlosbands in Form einer geschlossenen Bandschleife;
    Figur 2
    eine Querschnittansicht der geschlossenen Bandschleife nach Figur 1 mit Schnittebene II-II;
    Figur 3
    eine Schnittansicht entsprechend Figur 2, wobei auf die endlose Bandschleife eine elastisch nachgiebige Beschichtung aufgebracht ist;
    Figur 4
    eine schematische Darstellung eines Teils einer Vorrichtung zur Herstellung des Endlosbands nach Figuren 1 und 2;
    Figur 5
    ein Detail der Figur 4;
    Figur 6
    eine teilweise Ansicht einer Innenseite oder Innenschale der Vorrichtung nach Figur 4; und
    Figur 7
    ein weiterer Detailbereich der Figur 4; und
    Figur 8
    eine Darstellung einer Vorrichtung zum indirekten bedrucken abrollbarer Teile.


    [0021] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Endlosband 2, wie es etwa unmittelbar nach einem Spritzgießvorgang als geschlossene Bandschleife 4 in einer noch näher zu beschreibenden Spritzgießform erhalten wird. Es wird für den bestimmungsgemäßen Gebrauch von innen nach außen umgestülpt. Man erkennt in Figur 2 miteingespritzte Verstärkungsfäden 6, die sich in mehreren Windungen 8 in Umfangsrichtung 10 der endlosen Bandschleife 4 erstrecken. Hierfür kann ein einziger Verstärkungsfaden 6 in mehreren Windungen 8 in die Spritzgießform eingebracht werden. Der wenigstens eine Verstärkungsfaden 6 erstreckt sich schrauben- oder wendelförmig und bis auf einen Anfang und ein Ende in Umfangsrichtung unterbrechungsfrei durchgehend, so dass kein Stoßbereich gebildet ist. Dieser Verstärkungsfaden 6 ist dann in ein thermoplastisches Material 12 eingespritzt. Wenn man bei der gespritzten Bandschleife 4 in Bezug auf die spätere Verwendung eine erste innere Hälfte 13a und eine zweite äußere Hälfte 13b gedanklich unterscheidet, so ist im beispielhaft und bevorzugt dargestellten Fall der Verstärkungsfaden 6 in der zweiten äußeren Hälfte 13b erstreckt und eingebettet. Es verbleiben aber noch zu erläuternde Trennungen 14 in dem thermoplastischen Material 12, die von noch zu erläuternden Führungs- oder Stützmitteln 50 für den Verstärkungsfaden 6 der Spritzgießform herrühren.

    [0022] Wie weiter aus Figur 3 ersichtlich ist, ist auf diejenige Seite 16 des Endlosbands, in welcher diese Trennungen 14 münden, eine elastisch nachgiebige Beschichtung 18 aufgebracht. Dies wird vorzugsweise in einem weiteren Spritzgießvorgang realisiert. Die elastisch nachgiebige Beschichtung 18 bildet dann diejenige Seite 20 des Endlosbands 2, welche beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Endlosbands als Druckzwischenträger das Druckbild erhält. Hierfür wird die in Figur 1 dargestellte Bandschleife 4 ausgehend von der in Figur 1 dargestellten Orientierung von innen nach außen umgestülpt, so dass die vormalige Außenseite 22, bei der außerdem Formschlusselemente 24 in Form von noppenförmigen Vorsprüngen 26 oder rippenförmigen Vorsprüngen ausgebildet sind, nach radial innen gewandt wird und entsprechend die radial innere Seite 25 nach radial außen gewandt wird. Die elastisch nachgiebige Beschichtung 18 kann dabei vor oder nach diesem Umstülpen der endlosen Bandschleife 4 aufgebracht werden. Die vorzugsweise noppenförmigen Vorsprünge 26 dienen zur Ausbildung einer formschlüssigen Kopplung mit Umlenkrollen einer Druckvorrichtung.

    [0023] Die Figuren 4 bis 7 verdeutlichen in schematischer Darstellung eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 40 dargestellte Vorrichtung zur Herstellung des Endlosbands 2, wobei eine Spritzgießform 42 dargestellt ist mit einer Innenschale 44 und einer Außenschale 46, die zwischen sich eine hohle Form 48 begrenzen, die komplementär zu der Form der herzustellenden Bandschleife 4 ausgebildet ist. Man erkennt am besten aus Figuren 5 und 6, dass bei der Innenschale 44 in die hohle Form 48 vorstehende Führungs- oder Stützmittel 50 in Form von Rippen vorgesehen sind, die beispielhaft in einer axialen Richtung 52 erstreckt sind. Die Führungs- oder Stützmittel 50 verjüngen sich in Richtung in die hohle Form 48. Auf diese Führungs- oder Stützmittel 50 ist der wenigstens ein Verstärkungsfaden 6 in mehrfachen Windungen 8 in Umfangsrichtung 10 aufgewickelt. Wenn die hohle Form 48 mit thermoplastischem Material befüllt wird, so werden die Windungen 8 des Verstärkungsfadens 6 mit eingespritzt. Beim anschließenden Entformen verbleiben dann die oben erwähnten Trennungen 14 dort, wo während des Spritzgießvorgangs die Führungs- oder Stützmittel 50 vorgesehen waren. Diese Trennungen 14 können in verschiedener Weise geschlossen werden. Vorzugsweise wird dort die elastisch nachgiebige Beschichtung 18 aufgebracht.

    [0024] Des Weiteren zeigt die Darstellung nach Figur 7 Ausnehmungen 54 bei der Außenschale 46 der Spritzgießform 40, welche die noppenförmigen Vorsprünge 26 bilden, die bei der Bandschleife 4 in Figur 2 angedeutet sind. Mittels dieser Vorsprünge 26 als Formschlussmittel 24 kann das Endlosband hochgenau über Rollen einer Druckvorrichtung geführt werden.

    [0025] Eine solche Druckvorrichtung 100 ist in Figur 8 dargestellt. Sie umfasst das Endlosband 2, das als geschlossene Bandschleife 4 über zwei Rollen 102 endlos geführt ist. Des Weiteren ist eine Einrichtung 106 zur Übertragung des Druckbilds auf das Endlosband 2 oder zur Erzeugung des Druckbilds auf dem Endlosband 2 vorgesehen. Das Druckbild wird schließlich in einem Übergabeabschnitt 108 des Endlosbands gegen ein dagegen abrollendes Teil 110 übertragen. Die zu bedrucken Teile 110 werden mittels einer Zuführeinrichtung 112 dem Endlosband 2 zugeführt und rollen dort gegen den Übergabeabschnitt 108 ab, wobei das Druckbild übertragen wird. Im Einzelnen ist eine solche Vorrichtung 100 in EP 3 065 950 B1 beschrieben.


    Ansprüche

    1. Endlosband (2) als Druckzwischenträger für eine Vorrichtung (100) zum indirekten Bedrucken abrollbarer, insbesondere zylindrischer Teile (110), dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (2) als geschlossene Bandschleife (4) in Umfangsrichtung (10) einstückig durchgehend und somit stoßfrei in einem Spritzgießvorgang gespritzt ist und dass hierbei wenigstens ein Verstärkungsfaden (6), der in mehreren Windungen (8) in Umfangsrichtung (10) des zu erhaltenden Endlosbands (2) in eine hierbei verwandte Spritzgießform (42) eingelegt ist, miteingespritzt ist.
     
    2. Endlosband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Verstärkungsfaden (6) ein Stahldraht oder ein Kohlefaserdraht, insbesondere ein Kevlardraht, ist.
     
    3. Endlosband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass pro cm Breite des Endlosbands (2) 2 - 15, insbesondere 2 - 10 Windungen (8) des Verstärkungsfadens (6) vorgesehen sind.
     
    4. Endlosband nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene und in Umfangsrichtung (10) einstückig durchgehende Bandschleife (4) im Querschnitt betrachtet in Dickenrichtung eine erste innere Hälfte (13a) und eine zweite äußere Hälfte (13b) aufweist, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch derjenigen Seite des Endlosbands (2) zugewandt ist, die das Druckbild erhält, und dass der wenigstens eine Verstärkungsfaden (6) in der zweiten äußeren Hälfte (13b) erstreckt ist.
     
    5. Endlosband nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (2) aus einem thermoplastischen Material, insbesondere aus Silikon, gespritzt ist.
     
    6. Endlosband nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (2) eine elastisch nachgiebige Beschichtung (18), insbesondere aus Silikon aufweist.
     
    7. Endlosband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elastisch nachgiebige Beschichtung (18) in einem weiteren Spritzgießvorgang auf die zuvor hergestellte geschlossene und in Umfangsrichtung einstückig durchgehende Bandschleife (4) aufgespritzt ist, insbesondere auf diejenige Seite (16) der geschlossenen und in Umfangsrichtung (10) einstückig durchgehenden Bandschleife (4), die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch derjenigen Seite des Endlosbands zugewandt ist, die das Druckbild erhält.
     
    8. Endlosband nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer im Betrieb inneren und Rollen (102) einer Vorrichtung (100) zum indirekten Bedrucken abrollbarer Teile (110) zugewandten Seite (22) des Endlosbands (2) Vorsprünge (26), insbesondere noppenförmige oder rippenförmige Vorsprünge (26), vorgesehen sind, die eine formschlüssig wirkende Kopplung zu den Rollen (102) der Vorrichtung (100) zum indirekten bedrucken abrollbarer Teile (110) bewirken können.
     
    9. Vorrichtung zur Herstellung des Endlosbands (2) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, umfassend eine Spritzgießform (42) mit einer der herzustellenden geschlossenen und in Umfangsrichtung (10) einstückig durchgehenden Bandschleife (2) komplementär entsprechenden hohlen Form (48), wobei die Spritzgießform (42) Führungs- oder Stützmittel (50) zum Einlegen des mindestens einen Verstärkungsfadens (6) in mehreren durchgehenden unterbrechungsfreien Windungen (8) in Umfangsrichtung (10) des herzustellenden Endlosbands (2) aufweist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgießform (42) eine Innenschale (44) und eine Außenschale (46) umfasst und dass die Führungs- oder Stützmittel (50) von der Innenschale (44) der Spritzgießform in die hohle Form (48), also nach außen vorstehende Vorsprünge oder Rippen umfassen, auf die der Verstärkungsfaden (6) aufgewickelt ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgießform (42) eine Innenschale (44) und eine Außenschale (46) umfasst und dass die Außenschale (46) nach außen erstreckte Vertiefungen (54) aufweist zur Bildung von quer zur Bandebene des Endlosbands (2) bzw. der geschlossenen Bandschleife (4) erstreckten Vorsprüngen (26), insbesondere noppenförmigen oder rippenförmigen Vorsprüngen bei dem Endlosband.
     
    12. Verfahren zum Herstellen eines Endlosbands nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8 unter Verwendung einer Vorrichtung (40) nach einem der Ansprüche 9-11, die folgenden Verfahrensschritte umfassend

    - Einlegen des wenigstens einen Verstärkungsfadens (6) in die Spritzgießform (42) in mehreren in Umfangsrichtung (10) des herzustellenden Endlosbands (2) unterbrechungsfrei erstreckten Windungen (8),

    - Spritzen des Endlosbands (2) in Form einer in der Umfangsrichtung (10) einstückig durchgehenden geschlossenen stoßfreien Bandschleife (4), wobei der wenigstens eine Verstärkungsfaden (6) miteingespritzt wird,

    - Entformen der Bandschleife (4).


     
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Führungs- oder Stützmittel (50) für den Verstärkungsfaden (6) Trennungen (14) im Material der Bandschleife (4) verbleiben, und dass diese Trennungen (14) verschlossen werden, insbesondere durch Zuführen von Wärme oder durch Aufbringen einer Beschichtung (18).
     
    14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Spritzgießvorgang eine elastisch nachgiebige Beschichtung (18) auf die zuvor gespritzte Bandschleife (4) aufgebracht wird.
     
    15. Vorrichtung (100) zum indirekten Bedrucken abrollbarer, vorzugsweise zylindrischer Teile (110), mit einem Endlosband (2) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 1-8, wobei das Endlosband (2) bei der Vorrichtung (100) als geschlossene Bandschleife (4) über wenigstens zwei Rollen (102) endlos geführt ist und auf seiner von den Rollen (102) jeweils abgewandten äußeren Seite das Druckbild erhält, mit einer Einrichtung (106) zur Übertragung des Druckbilds auf das Endlosband oder zur Erzeugung des Druckbilds auf dem Endlosband jeweils ohne ein Klischee zu erfordern, wobei das Endlosband (2) in Antriebsrichtung zwischen den Rollen (102) einen in einer Ebene verlaufenden Übergabeabschnitt (108) bildet und wobei das Druckbild durch Abrollen eines jeweiligen zu bedruckenden, vorzugsweise zylindrischen Teils (110) gegen den ebenen Übergabeabschnitt (108) des Endlosbands (2) von dem Endlosband (2) auf das zu bedruckende Teil (110) übertragbar ist.
     


    Claims

    1. An endless belt (2) as an intermediate print substrate for an apparatus (100) for indirectly printing on rollable, in particular cylindrical parts (110), characterised in that the endless belt (2) is injection-moulded in an injection moulding process as a closed belt loop (4) in one piece continuously in the circumferential direction (10) and thus joint-free, and in that at least one reinforcing filament (6), which is inserted in a here used injection mould (42) in several turns (8) in a circumferential direction (10) of the endless belt (2) to be obtained, is insert-moulded simultaneously.
     
    2. The endless belt according to claim 1, characterized in that the at least one reinforcing filament (6) is a steel wire or a carbon fibre wire, in particular a Kevlar wire.
     
    3. The endless belt according to claim 1 or 2, characterized in that 2 to 15, in particular 2 to 10 turns (8) of the reinforcing filament (6) are provided per cm of the width of the endless belt (2).
     
    4. The endless belt according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the closed belt loop (4), which is continuous in one piece in the circumferential direction (10), has in cross-section, when viewed in the direction of thickness, a first inner half (13a) and a second outer half (13b) which, during intended use, faces that side of the endless belt (2) which receives the printed image, and in that the at least one reinforcing filament (6) extends within the second outer half (13b).
     
    5. The endless belt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the endless belt (2) is injection-moulded from a thermoplastic material, in particular silicone.
     
    6. The endless belt according to one or more of the preceding claims, characterized in that the endless belt (2) comprises an elastically resilient coating (18), in particular made of silicone.
     
    7. The endless belt according to claim 6, characterized in that the elastically resilient coating (18) is injection-moulded in a further injection moulding process onto the previously manufactured closed belt loop (4) which is continuous in one piece in the circumferential direction, in particular onto that side (16) of the previously manufactured closed belt loop (4) which is continuous in one piece in the circumferential direction that, during intended use, faces that side of the endless belt which receives the printed image.
     
    8. The endless belt according to one or more of the preceding claims, characterised in that protrusions (26), in particular knob-shaped or rib-shaped protrusions (26), are provided on a side (22) of the endless belt (2) which, during operation, is the inner side facing rollers (102) of an apparatus (100) for indirectly printing on rollable parts (110), which protrusions (26) can cause a form-locked coupling to the rollers (102) of the apparatus (100) for indirectly printing on rollable parts (110) .
     
    9. An apparatus for manufacturing the endless belt (2) according to one or more of the preceding claims, comprising an injection mould (42) with a hollow mould (48) which complementarily corresponds to the closed belt loop (2) to be manufactured which is continuous in one piece in the circumferential direction (10), wherein the injection mould (42) has guiding or supporting means (50) for inserting the at least one reinforcing filament (6) in a plurality of uninterrupted continuous turns (8) in the circumferential direction (10) of the endless belt (2) to be manufactured.
     
    10. The apparatus according to claim 9, characterized in that the injection mould (42) comprises an inner shell (44) and an outer shell (46), and that the guiding or supporting means (50) comprise protrusions or ribs which protrude from the inner shell (44) of the injection mould into the hollow mould (48), i.e. outwardly, and onto which the reinforcing filament (6) is wound.
     
    11. The apparatus according to claim 9 or 10, characterized in that the injection mould (42) comprises an inner shell (44) and an outer shell (46), and that the outer shell (46) has outwardly extending recesses (54) for forming protrusions (26) extending transversely to the belt plane of the endless belt (2) or the closed belt loop (4), respectively, in particular knob-shaped or rib-shaped protrusions in the case of the endless belt.
     
    12. A method for producing an endless belt according to one or more of the claims 1 to 8 using an apparatus (40) according to one of the claims 9 to 11, comprising the following method steps:

    - inserting the at least one reinforcing filament (6) into the injection mould (42) in a plurality of turns (8) extending uninterruptedly in the circumferential direction (10) of the endless belt (2) to be manufactured,

    - injecting the endless belt (2) in the form of a closed belt loop (4) which is joint-free and continuous in one piece in the circumferential direction (10), wherein the at least one reinforcing filament (6) is insert-moulded simultaneously,

    - demoulding the belt loop (4).


     
    13. The method according to claim 12, characterized in that separations (14) remain in the material of the belt loop (4) in the region of the guiding or supporting means (50) for the reinforcing filament (6), and that these separations (14) are closed, in particular by supplying heat or by applying a coating (18).
     
    14. The method according to claim 12 or 13, characterised in that an elastically resilient coating (18) is applied to the previously injection-moulded belt loop (4) in a further injection moulding process.
     
    15. An apparatus (100) for indirectly printing on rollable, preferably cylindrical parts (110), comprising an endless belt (2) according to one or more of the preceding claims 1 to 8, wherein the endless belt (2) in the apparatus (100) is endlessly guided as a closed belt loop (4) over at least two rollers (102) and receives the printed image on its outer side respectively facing away from the rollers (102), a device (106) for transferring the printed image onto the endless belt or for generating the printed image on the endless belt in each case without requiring a printing block, wherein the endless belt (2) forms a transfer section (108) extending in one plane between the rollers (102) in the drive direction, and wherein the printed image can be transferred from the endless belt (2) onto the part (110) to be printed by rolling a respective, preferably cylindrical part (110) to be printed against the flat transfer section (108) of the endless belt (2).
     


    Revendications

    1. Bande sans fin (2) en tant que support d'impression intermédiaire pour un dispositif (100) destiné à l'impression indirecte de pièces aptes à être roulées, en particulier cylindriques, caractérisée par le fait que ladite bande sans fin (2) est moulée par injection en tant que boucle de bande (4) fermée et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle (10) et ainsi sans joints en une seule opération de moulage par injection, et que, ce faisant, au moins un fil de renfort (6) qui est inséré en plusieurs spires (8) dans la direction circonférentielle (10) de la bande sans fin (2) à obtenir, dans un moule d'injection (42) y utilisé, est injecté en même temps.
     
    2. Bande sans fin selon la revendication 1, caractérisée par le fait que ledit au moins un fil de renfort (6) est un fil d'acier ou un fil de fibre de carbone, en particulier un fil de Kevlar.
     
    3. Bande sans fin selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que 2 à 15, en particulier 2 à 10 spires (8) du fil de renfort (6) sont prévus par cm de largeur de la bande sans fin (2).
     
    4. Bande sans fin selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée par le fait que, vue en coupe transversale, la boucle de bande (4) fermée et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle présente dans le sens de l'épaisseur une première moitié intérieure (13a) et une deuxième moitié extérieure (13b) qui, lorsqu'elle est utilisée comme prévu, est tournée vers la face de la bande sans fin (2), qui reçoit l'image d'impression, et que ledit au moins un fil de renfort (6) s'étend dans la deuxième moitié extérieure (13b).
     
    5. Bande sans fin selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la bande sans fin (2) est moulée par injection à partir d'une matière thermoplastique, en particulier de silicone.
     
    6. Bande sans fin selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la courroie sans fin (2) présente un revêtement (18) élastiquement souple, en particulier en silicone.
     
    7. Bande sans fin selon la revendication 6, caractérisée par le fait que le revêtement élastiquement souple (18) est moulé par injection, dans une autre opération de moulage par injection, sur la boucle de bande (4) fermée et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle qui a été produite auparavant, en particulier sur la face (16) de la boucle de bande (4) fermée et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle, qui, lorsqu'elle est utilisée comme prévu, est tournée vers la face de la bande sans fin, qui reçoit l'image d'impression.
     
    8. Bande sans fin selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée par le fait que dans une face (22) de la bande sans fin (2), qui, lors du fonctionnement, est intérieure et est tournée vers des rouleaux (102) d'un dispositif (100) destiné à l'impression indirecte de pièces (110) aptes à être roulées, des projections (26) sont prévues, en particulier des projections (26) en forme de noppes ou en forme de nervures qui peuvent entraîner un couplage à effet par engagement positif aux rouleaux (102) du dispositif (100) destiné à l'impression indirecte de pièces (110) aptes à être roulées.
     
    9. Dispositif de fabrication de la bande sans fin (2) selon une ou plusieurs des revendications précédentes, comprenant un moule d'injection (42) ayant un moule creux (48) correspondant qui est complémentaire à la boucle de bande (2) fermée et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle, qui est à fabriquer, dans lequel le moule d'injection (42) comprend des moyens de guidage ou de support (50) pour insérer ledit au moins un fil de renfort (6) en plusieurs spires (8) continus ininterrompus dans la direction circonférentielle (10) de la bande sans fin (2) à fabriquer.
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le moule d'injection (42) comprend une coque intérieure (44) et une coque extérieure (46) et que lesdits moyens de guidage ou de support (50) comprennent des projections ou nervures qui font saillie de la coque intérieure (44) du moule d'injection dans le moule creux (48) et sur lesquelles le fil de renfort (6) est enroulé.
     
    11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par le fait que le moule d'injection (42) comprend une coque intérieure (44) et une coque extérieure (46) et que la coque extérieure (46) présente des cavités (54) s'étendant vers l'extérieur pour former des projections (26), en particulier des projections en forme de noppes ou en forme de nervures, dans la bande sans fin, qui s'étendent transversalement au plan de bande de la bande sans fin (2) ou bien de la boucle de bande (4) fermée.
     
    12. Procédé de fabrication d'une bande sans fin selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, en utilisant un dispositif (40) selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, comprenant les étapes de procédé suivantes

    - insertion dudit au moins un fil de renfort (6) dans le moule d'injection (42), en plusieurs spires (8) s'étendant sans interruption dans la direction circonférentielle (10) de la bande sans fin (2) à fabriquer,

    - injection de la bande sans fin (2) sous la forme d'une boucle de bande (4) fermée, exempte de joints et continue en une seule pièce dans la direction circonférentielle (10), ledit au moins un fil de renfort (6) étant injecté en même temps,

    - démoulage de la boucle de bande (4).


     
    13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé par le fait que des séparations (14) restent dans la matière de la boucle de bande (4) au niveau des moyens de guidage ou de support (50) pour le fil de renfort (6), et que ces séparations (14) sont fermées, en particulier en apportant de la chaleur ou en appliquant un revêtement (18) .
     
    14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que, dans une autre opération de moulage par injection, un revêtement élastiquement souple (18) est appliqué sur la boucle de bande (4) préalablement moulée par injection.
     
    15. Dispositif (100) destiné à l'impression indirecte de pièces (110) aptes à être roulées, de préférence cylindriques, comprenant une bande sans fin (2) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8 précédentes, dans lequel, dans le dispositif (100), la bande sans fin (2) est guidée sans fin, en tant que boucle de bande (4) fermée, sur au moins deux rouleaux (102) et reçoit l'image d'impression sur sa face extérieure qui montre respectivement dans la direction opposée aux rouleaux (102), avec un dispositif (106) pour transférer l'image d'impression sur la bande sans fin ou pour générer l'image d'impression sur la bande sans fin dans respectivement sans nécessiter de cliché, dans lequel, dans la direction d'entraînement, entre les rouleaux (102), la bande sans fin (2) forme une section de transfert (108) s'étendant dans un plan, et dans lequel l'image d'impression peut être transférée de la bande sans fin (2) sur la partie (110) à imprimer, en roulant une partie (110) respective à imprimer, de préférence cylindrique, contre ladite section de transfert (108) plane de la bande sans fin (2).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente