Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Feuchtreinigungsgerät mit einer um eine Walzenachse rotierbar
gelagerten Reinigungswalze und einer die Reinigungswalze in Umfangsrichtung zumindest
teilweise umgebenden Walzenabdeckung.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Regeneration einer Reinigungswalze
eines Feuchtreinigungsgerätes, insbesondere eine Basisstation zum Aufnehmen eines
eine Reinigungswalze aufweisenden Teilbereiches eines Feuchtreinigungsgerätes, wobei
die Einrichtung eine Walzenabdeckung zum zumindest teilweisen Umgeben der Reinigungswalze
in Umfangsrichtung aufweist.
[0003] Ebenso betrifft die Erfindung ein System aus einer solchen Einrichtung und einem
solchen Feuchtreinigungsgerät.
[0004] Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Regeneration einer Reinigungswalze
eines Feuchtreinigungsgerätes, wobei die Reinigungswalze für einen Regenerationsbetrieb
zumindest in Umfangsrichtung mit einer Walzenabdeckung umgeben und um eine Walzenachse
rotiert wird, wobei Flüssigkeit von der Reinigungswalze auf eine Innenwandung der
Walzenabdeckung geschleudert wird.
Stand der Technik
[0005] Feuchtreinigungsgeräte der vorgenannten Art sind im Stand der Technik bekannt.
[0006] Die
DE 102 29 611 B3 offenbart beispielsweise ein Feuchtreinigungsgerät mit einem um eine Drehachse drehend
antreibbaren Wischkörper, bei welchem eine Reinigungsflüssigkeit aus einem Vorratstank
entnommen und mittels in Richtung der Drehachse des Wischkörpers angeordneter Sprühdüsen
auf die Oberfläche des Wischkörpers gesprüht wird. Der so befeuchtete Wischkörper
wird während eines Wischbetriebs über eine zu reinigende Fläche geführt, wobei der
Wischkörper Schmutz von der zu reinigenden Fläche aufnimmt.
[0007] Während des Wischbetriebs wird der Wischkörper zunehmend mit Schmutz belegt, so dass
eine Regeneration erforderlich wird. Hierzu wird der Wischkörper von der zu reinigenden
Fläche abgehoben, mit einem Gehäuse umgeben und mit unverbrauchter Reinigungsflüssigkeit
besprüht. Der Wischkörper rotiert, so dass Reinigungsflüssigkeit und Schmutz aus dem
Wischkörper ausgetrieben werden, auf die Innenseite des Gehäuses treffen und in einen
Sammelbehälter für Schmutzflüssigkeit überführt werden.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Ausgehend von dem zuvor genannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung,
ein Feuchtreinigungsgerät derart weiterzuentwickeln, dass der Transport von Flüssigkeit
innerhalb der Walzenabdeckung verbessert wird, insbesondere auch in Bezug auf eine
schnellere Ableitung der Flüssigkeit.
[0009] Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die Walzenabdeckung
zumindest an einem Teilbereich einer Innenwandung der Walzenabdeckung einen Teilausschnitt
einer sich in axiale Richtung schraubenförmig windenden Strömungsführungsstruktur
aufweist.
[0010] Gemäß der Erfindung weist die Walzenabdeckung nun innenseitig eine Strömungsführungsstruktur
auf, welche die Flüssigkeit innerhalb der Walzenabdeckung gezielt führt. Hierzu folgt
die Strömungsführungsstruktur einer Schraubenform mit einer Mehrzahl von Windungen,
die ineinander übergehen und somit Flüssigkeit innerhalb der Strömungsführungsstruktur
fördern können. Entgegen einer herkömmlichen nicht strukturierten Innenwandung der
Walzenabdeckung erhält die von der Reinigungswalze abgegebene Flüssigkeit nun beim
Auftreffen auf die Windungen einen Impuls in eine Förderrichtung, welche dem Verlauf
der Windungen in axialer Richtung der Walzenabdeckung entsprechen. Die Flüssigkeit
kann somit gegenüber dem Stand der Technik gerichteter und schneller abgeleitet werden,
so dass die Regeneration der Reinigungswalze insgesamt schneller und mit besserem
Regenerationsergebnis erfolgen kann. Da die Strömungsführungsstruktur schraubenförmig
um die Walzenachse gewunden ist, erfolgt der gerichtete Transport der Flüssigkeit
parallel zu der Walzenachse. Die Steigung der sich schraubenförmig windenden Strömungsführungsstruktur
ist vorteilhaft in eine Richtung parallel zu der Walzenachse konstant. Allerdings
ist es auch möglich, in bestimmten axialen Teilbereichen der Innenwandung eine Variation
der Steigung der Windungen vorzusehen, beispielsweise um lokal die Strömungsgeschwindigkeit
der Flüssigkeit zu ändern.
[0011] Sofern die Walzenabdeckung des Feuchtreinigungsgerätes die Reinigungswalze in Umfangsrichtung
nur teilweise umgibt, d. h. nur einen bestimmten Winkelbereich in Umfangsrichtung
abdeckt, ist die Strömungsführungsstruktur an der Innenwandung der Walzenabdeckung
ebenfalls so ausgebildet, dass sich der Teilausschnitt der Strömungsführungsstruktur
mit einer korrespondierenden Strömungsstruktur einer zweiten Walzenabdeckung, welche
beispielsweise durch eine Basisstation für das Feuchtreinigungsgerät bereitgestellt
wird, zu der Schraubenform ergänzen kann. In dem Fall setzt sich die, die Reinigungswalze
in Umfangsrichtung vollständig umgebende Walzenabdeckung aus mehreren Teilen zusammen,
welche jeweils Teilstücke der Windungen der Strömungsführungsstruktur bereitstellen.
Ebenso ist es jedoch auch möglich, dass das Feuchtreinigungsgerät die gesamte Walzenabdeckung
bereitstellt, beispielsweise in Form zweier zueinander verlagerbarer Halbzylinder.
[0012] Grundsätzlich sind im Sinne der Erfindung unter dem Begriff Feuchtreinigungsgerät
solche Geräte zu verstehen, welche ausschließlich oder unter anderem auch eine Feuchtreinigung
ermöglichen. Hierzu zählen zum einen die handgeführten und selbsttätig verfahrbaren
Feuchtreinigungsgeräte, insbesondere auch Reinigungsroboter, und zum anderen kombinierte
Trocken- und Feuchtreinigungsgeräte, welche neben einer Feuchtreinigung auch eine
Trockenreinigung durchführen können. Darüber hinaus sind neben üblichen Bodenreinigungsgeräten
zur Reinigung eines Fußbodens auch Feuchtreinigungsgeräte zur Reinigung von Überbodenflächen
gemeint. Zu diesen gehören beispielsweise Geräte zum Fensterputzen, Reinigen von Regalböden,
Treppenstufen, Fußleisten, Kanten und dergleichen.
[0013] Die Reinigungswalze kann eine mit einem Reinigungsbelag umgebene Walze sein, wobei
der Reinigungsbelag insbesondere eine Mikrofaser aufweist. Der Regenerationsbetrieb
des Feuchtreinigungsgerätes zur Regeneration der Reinigungswalze kann vorzugsweise
autonom erfolgen, so dass keine zusätzliche Arbeit für den Nutzer des Feuchtreinigungsgerätes
verursacht wird. Vorzugsweise kann eine Sensorik des Feuchtreinigungsgerätes einen
Verschmutzungsgrad der Reinigungswalze erkennen und in Abhängigkeit davon gegebenenfalls
einen Regenerationsbetrieb einleiten. Sofern der Regenerationsbetrieb vollständig
nur in dem Feuchtreinigungsgerät selbst durchgeführt wird, ist die Menge der zur Verfügung
stehenden Flüssigkeit begrenzt, um die Größe des Feuchtreinigungsgerätes nicht übermäßig
zu erhöhen. Sofern die in dem Feuchtreinigungsgerät angeordnete Reinigungswalze jedoch
mit Hilfe einer externen Einrichtung, vorzugsweise einer Basisstation für das Feuchtreinigungsgerät,
durchgeführt wird, ist die Baugröße der externen Einrichtung weniger relevant und
das gespeicherte Flüssigkeitsvolumen kann größer sein. Bei Verwendung einer externen
Einrichtung zur Regeneration kann das Feuchtreinigungsgerät vorzugsweise zudem mit
einem Teilbereich in die Einrichtung eingefahren und/oder auf einen Teilbereich der
Einrichtung aufgesetzt werden, so dass die Reinigungswalze in Kombination von einer
Walzenabdeckung der Einrichtung und der Walzenabdeckung des Feuchtreinigungsgerätes
eingehaust werden kann.
[0014] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Walzenabdeckung des Feuchtreinigungsgerätes
ein verlagerbares Abdeckungselement zum wahlweisen Verschließen und/oder Freigeben
eines Öffnungsbereiches der Walzenabdeckung aufweist, wobei eine Innenwandung des
Abdeckungselementes einen Teilausschnitt der Strömungsführungsstruktur aufweist. Gemäß
dieser Ausgestaltung besteht die Walzenabdeckung des Feuchtreinigungsgerätes aus zwei
oder mehr Walzenabdeckungsteilen, von welchen ein erstes Walzenabdeckungsteil ortsfest
an einem Gehäuse des Feuchtreinigungsgerätes angeordnet sein kann und ein weiteres
Walzenabdeckungsteil ein verlagerbares Abdeckungselement ist, welches relativ zu dem
feststehenden Walzenabdeckungsteil verlagerbar ist. Die Walzenabdeckung kann somit
durch Verlagerung des Abdeckungselementes wahlweise in Umfangsrichtung geschlossen
oder freigegeben werden, um zum einen während eines Wischbetriebs ein Auflegen der
Reinigungswalze auf eine zu reinigende Fläche zu ermöglichen und zum anderen für einen
Regenerationsbetrieb eine in Umfangsrichtung vollständige Einhausung der Reinigungswalze
mittels der Walzenabdeckung zu erreichen. Das Abdeckungselement wird vorzugsweise
durch Verschwenken verlagert. Alternativ ist jedoch auch eine lineare Verlagerung,
beispielsweise entlang einer Schiene oder dergleichen möglich. Alle Walzenabdeckungsteile
und somit auch das verlagerbare Abdeckungselement bilden mit ihren Teilausschnitten
eine gemeinsame Strömungsführungsstruktur zur Führung der von der Reinigungswalze
abgeführten Flüssigkeit an der Innenwandung der Walzenabdeckung. Dadurch, dass innerhalb
des Feuchtreinigungsgerätes in Umfangsrichtung eine komplette Umhausung der Reinigungswalze
erreicht werden kann, kann das Feuchtreinigungsgerät den Regenerationsbetrieb ohne
Zuhilfenahme einer Basisstation oder sonstigen Einrichtung zur Regeneration durchführen.
Somit weist das Feuchtreinigungsgerät selbst eine eigene Einrichtung zur Regeneration
der Reinigungswalze auf, inklusive gegebenenfalls weiterer Komponenten, wie beispielsweise
eine Flüssigkeitsauftragseinrichtung zur Befeuchtung der Reinigungswalze, insbesondere
Flüssigkeitsdüsen, Schmutzwasserkanal, Schmutzwassertank und dergleichen.
[0015] Es wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilbereich einer Umfangsfläche der Reinigungswalze
mechanischen Kontakt zu der Strömungsführungsstruktur aufweist. Dadurch reibt die
Reinigungswalze während der Rotation vollständig oder mit zumindest einem Teilbereich
ihrer Umfangsfläche an der Innenwandung der Walzenabdeckung. Dadurch entsteht eine
mechanische Einwirkung der Strömungsführungsstruktur auf die Umfangsfläche der Reinigungswalze.
Die Umfangsfläche der Reinigungswalze, d. h. der Reinigungsbelag der Reinigungswalze,
wird durch die Windungen der Strömungsführungsstruktur komprimiert und wieder entlastet.
Durch diese zusätzliche Einwirkung auf die Umfangsfläche kann die Reinigungswalze
mit einem gegenüber dem Stand der Technik geringeren Flüssigkeitsaufwand regeneriert
werden. Der Gesamtverbrauch von Flüssigkeit während des Regenerationsbetriebs kann
dabei beispielsweise nur 25 ml betragen. Damit die Umfangsfläche der Reinigungswalze
mechanischen Kontakt zu der Strömungsführungsstruktur aufweist, empfiehlt sich ein
äußerer Durchmesser der Reinigungswalze, bzw. des Reinigungsbelages, welcher größer
ist als der Innendurchmesser der Walzenabdeckung, so dass die Strömungsführungsstruktur
in Eingriff beispielsweise mit den Fasern der Reinigungswalze gelangen kann.
[0016] Vorzugsweise weist die die Walzenabdeckung bezogen auf eine axiale Richtung endseitig
eine Flüssigkeitsauslassöffnung auf, welche insbesondere eine Strömungsverbindung
zu einem Flüssigkeitstank aufweist. Da die Strömungsführungsstruktur die innerhalb
der Walzenabdeckung befindliche Flüssigkeit parallel zu der Walzenachse fördert, erfolgt
die Förderung gleichzeitig auch in Richtung der Flüssigkeitsauslassöffnung und kann
von dort in einen Flüssigkeitstank, insbesondere Schmutzflüssigkeitstank, überführt
werden. Die Flüssigkeit gelangt somit ausgehend von der Walzenabdeckung unmittelbar
in einen Flüssigkeitstank, so dass ein Nutzer des Feuchtreinigungsgerätes nicht mit
der Flüssigkeit in Kontakt treten muss. Darüber hinaus ist auch ein Austreten von
Flüssigkeit auf die frisch gereinigte Fläche vermieden. Zusätzlich kann an den Stirnseiten
der Reinigungswalze eine Lufteintrittsöffnung vorgesehen sein, so dass durch die Drehung
der Reinigungswalze ein Luftstrom erzeugt wird, der die von der Reinigungswalze abgeschleuderte
Flüssigkeit unterstützend zu der Flüssigkeitsauslassöffnung der Walzenabdeckung fördern
kann. Selbstverständlich ist die Flüssigkeitsauslassöffnung an derjenigen Endseite
der Walzenabdeckung angeordnet, welche der von der Rotationsrichtung der Reinigungswalze
abhängigen Förderrichtung der Strömungsführungsstruktur entspricht. Falls die Reinigungswalze
während des Regenerationsbetriebs (oder auch gegebenenfalls während des Wischbetriebs)
in entgegengesetzte Rotationsrichtungen rotiert werden kann, empfehlen sich Flüssigkeitsauslassöffnungen
an beiden Endseiten der Walzenabdeckung.
[0017] Es wird des Weiteren vorgeschlagen, dass zumindest zwischen zwei Windungen der Strömungsführungsstruktur
ein verlagerbares Stellelement angeordnet ist, welches von einer eine Windung zur
fortlaufenden Strömung in eine nachfolgende Windung freigebenden Öffnungsstellung
in eine die fortlaufende Strömung hindernde Trennstellung verlagerbar ist, wobei das
Stellelement insbesondere rotierbar und/oder schwenkbar ist. Das vorgeschlagene Stellelement
kann einen Strömungsweg der Flüssigkeit innerhalb der Strömungsführungsstruktur weichenartig
umschalten. Damit kann die kontinuierliche, schraubenförmig gewundene Strömungsführungsstruktur
entweder unterbrochen oder freigegeben werden. Beispielsweise kann innerhalb einer
Windung strömende Flüssigkeit so geführt werden, dass diese beispielsweise innerhalb
derselben Windung verbleibt, ohne in axiale Richtung vorzuschreiten. In einer ersten
Stellung, der Öffnungsstellung, ist das Stellelement vorzugsweise parallel zu der
Strömungsrichtung der Flüssigkeit innerhalb der jeweiligen Windung ausgerichtet, so
dass die Flüssigkeit dem Verlauf der Windung folgend die Strömungsführungsstruktur
unbehindert entlangströmen kann. In einer zweiten Stellung, der Trennstellung, ist
das Stellelement hingegen in den Strömungsweg der Flüssigkeit hineinverlagert, so
dass die Flüssigkeit der Schraubenform nicht weiter in axiale Richtung folgen kann,
sondern vielmehr wieder in die vorhergehende Windung geführt wird und somit im Wesentlichen
ringförmig zwischen zwei benachbarten Windungen strömt. Ebenso ist es auch möglich,
dass das Stellelement in einer Öffnungsstellung zwar eine Strömung der Flüssigkeit
in axial fortschreitende Richtung ermöglicht, dabei jedoch einen Strömungsweg schaltet,
bei welchem eine Windung übersprungen wird. Dadurch wird der Abtransport der Flüssigkeit
innerhalb der Walzenabdeckung beschleunigt.
[0018] Es bietet sich insbesondere an, dass die Strömungsführungsstruktur eine Vielzahl
von Stellelementen aufweist, welche in benachbarten Windungen angeordnet sind. Die
Stellelemente können nach der Art einer schwenkbaren Klappe ausgebildet sein, oder
beispielsweise auf einem rotierbaren Drehelement angeordnet sein. Beispielsweise ist
es auch möglich, dass zwei oder mehr Stellelemente auf demselben Drehelement angeordnet
sind, um eine gewünschte Weichenstellung zwischen den Windungen zu erreichen.
[0019] Insbesondere wird vorgeschlagen, dass das Stellelement mittels eines Aktors verlagerbar
ist, wobei die Strömungsführungsstruktur insbesondere eine Mehrzahl von Stellelementen
aufweist, welche mittels eines gemeinsamen Aktors zeitgleich verlagerbar sind. Durch
diese Ausgestaltung können mehrere oder alle Stellelemente über eine mechanische Kopplung
von einem gemeinsamen Aktor gleichzeitig verlagert werden. Der Aktor kann insbesondere
ein Elektromotor sein, welcher über eine Mechanik auf alle Stellelemente bzw. Drehelemente
einwirken kann. Je mehr Stellelemente innerhalb der Strömungsführungsstruktur eingesetzt
sind, desto gleichmäßiger kann die Anwesenheit bzw. die Geschwindigkeit der Flüssigkeit
über die axiale Länge der Walzenabdeckung eingestellt werden. Der Regenerationserfolg
der Reinigungswalze ist somit über die Längserstreckung der Reinigungswalze besonders
homogen. Durch die Verlagerung aller Stellelement in die Trennstellung wird vorteilhaft
während des Regenerationsbetriebs ein intensiver Waschvorgang der Reinigungswalze
ausgelöst, da die Flüssigkeit bzw. die jeweiligen Flüssigkeitsanteile in der jeweiligen
Windung verweilen und dabei mehrmals mit demselben axialen Abschnitt der Umfangsfläche
der Reinigungswalze in Zusammenwirkung stehen. Erst wenn die Stellelemente wieder
in die Öffnungsstellung verlagert werden, kann die Flüssigkeit in die nachfolgende
Windung überführt werden und der schraubenförmigen Strömungsführungsstruktur weiter
folgen. Zusätzlich zu der ohnehin in der Reinigungswalze vorhandenen Flüssigkeit kann
dabei auch zusätzliche Flüssigkeit in das Walzengehäuse eingefüllt werden, beispielsweise
mit Hilfe von Sprühdüsen auf die Reinigungswalze abgegeben werden, so dass die Umfangsfläche
der Reinigungswalze wie in einer Waschmaschine durch die in der Walzenabdeckung an
einem tiefsten Punkt stehende Flüssigkeit hindurchbewegt wird.
[0020] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass eine Breite einer Windung der Strömungsführungsstruktur
änderbar ist. Dazu kann die Strömungsführungsstruktur insbesondere zumindest teilweise
aus einem flexiblen Material gebildet sein und/oder in Bezug auf die Breite der Windung
mittels eines Aktors einstellbar sein. Durch Vergrößern bzw. Verringern der Breite
der Windung kann der Abstand zwischen den benachbarten Windungen vergrößert bzw. verkleinert
werden, was zu einer Änderung der Steigung der Schraubenform der Strömungsführungsstruktur
führt. Dies beeinflusst die Geschwindigkeit der Flüssigkeit innerhalb der Strömungsführungsstruktur.
Darüber hinaus kommt es durch die Verkleinerung bzw. die Vergrößerung des Strömungsweges
innerhalb der Windung zu einer Erhöhung bzw. Erniedrigung der lokalen Strömungsgeschwindigkeit.
In einer besonders einfachen Ausgestaltung kann die Innenwandung der Walzenabdeckung
oder die Walzenabdeckung insgesamt aus einem flexiblen Material, vorzugsweise einem
elastischen Kunststoff, gebildet sein und mittels beispielsweise einer Schiebemechanik
im Bereich bestimmter Windungen auseinandergezogen bzw. zusammengeschoben werden,
so dass die betroffenen Windungen gestreckt bzw. gestaucht werden. Alternativ kann
die Strömungsführungsstruktur auch nach der Art eines Faltenbalgs ausgebildet sein.
Eine an der Strömungsführungsstruktur angreifende Schiebemechanik kann dabei entweder
nur einer bestimmten Windung oder auch mehreren Windungen zugeordnet sein.
[0021] Neben dem vorgeschlagenen Feuchtreinigungsgerät wird des Weiteren eine Einrichtung
zur Regeneration einer Reinigungswalze eines Feuchtreinigungsgerätes vorgeschlagen,
welche Einrichtung insbesondere eine Basisstation zum Aufnehmen eines eine Reinigungswalze
aufweisenden Teilbereiches eines Feuchtreinigungsgerätes ist. Es wird vorgeschlagen,
dass diese Einrichtung eine Walzenabdeckung zum zumindest teilweisen Umgeben der Reinigungswalze
in Umfangsrichtung aufweist, wobei die Walzenabdeckung zumindest an einem Teilbereich
einer Innenwandung der Walzenabdeckung einen Teilausschnitt einer sich in axiale Richtung
schraubenförmig windenden Strömungsführungsstruktur aufweist.
[0022] Die vorgeschlagene Einrichtung kann beispielsweise eine separat zu dem Feuchtreinigungsgerät
ausgebildete Einrichtung sein, oder alternativ auch eine in dem Feuchtreinigungsgerät
selbst angeordnete Einrichtung. Besonders vorzugsweise ist die Einrichtung eine eigenständige
Basisstation, in welche ein Feuchtreinigungsgerät zumindest mit einem Teilbereich
eingeführt werden kann. Es ist jedoch auch möglich, dass die Reinigungswalze dem Feuchtreinigungsgerät
entnommen wird und der Einrichtung, insbesondere einer zu dem Feuchtreinigungsgerät
separat ausgebildeten Einrichtung, zugeführt wird. Die vorgeschlagene Einrichtung
weist eine Walzenabdeckung auf, welche die Reinigungswalze in Umfangsrichtung entweder
nur teilweise oder vollständig umgibt. Diese Walzenabdeckung weist zumindest an einem
Teilbereich ihrer Innenwandung einen Teilausschnitt einer zuvor in Bezug auf das Feuchtreinigungsgerät
vorgeschlagenen Strömungsführungsstruktur auf. Sofern es sich bei der Einrichtung
beispielsweise um eine Basisstation handelt, in welche ein Teilbereich des Feuchtreinigungsgerätes
inklusive der Reinigungswalze und der Walzenabdeckung des Feuchtreinigungsgerätes
eingeführt wird, setzt sich die Walzenabdeckung in Umfangsrichtung aus der Walzenabdeckung
des Feuchtreinigungsgerätes und der Walzenabdeckung der Regenerationseinrichtung,
insbesondere der Basisstation, zusammen. Die Windungen der Strömungsführungsstruktur
werden somit zu einem Anteil (insbesondere einem Winkelbereich) von dem Feuchtreinigungsgerät
bereitgestellt und zu einem anderen Anteil von der Regenerationseinrichtung. Insgesamt
entsteht somit eine in Umfangsrichtung vollständige Umhausung der Reinigungswalze.
[0023] Des Weiteren wird mit der Erfindung ein System aus einer Einrichtung, insbesondere
der zuvor beschriebenen Einrichtung, und einem Feuchtreinigungsgerät der vorgenannten
Art, vorgeschlagen, wobei die Walzenabdeckungen der Einrichtung und des Feuchtreinigungsgerätes
bezüglich ihrer Form derart miteinander korrespondieren, dass die Reinigungswalze
in Umfangsrichtung vollständig von den Walzenabdeckungen umgebbar ist und die beiderseitigen
Teilausschnitte der Strömungsführungsstruktur sich zu einer fortlaufenden schraubenförmig
windenden Gesamtstruktur ergänzen. Insbesondere kann das Feuchtreinigungsgerät dabei
alle zuvor erläuterten Merkmale aufweisen, besonders bevorzugt einen mechanischen
Kontakt zwischen der Umfangsfläche der Reinigungswalze und der Strömungsführungsstruktur,
eine Walzenabdeckung mit Flüssigkeitsauslassöffnungen, Stellelemente und dergleichen.
Die Vorteile des Systems ergeben sich dabei wie zuvor in Bezug auf die Regenerationseinrichtung
bzw. das Feuchtreinigungsgerät erläutert.
[0024] Schließlich wird mit der Erfindung ebenfalls ein Verfahren zur Regeneration einer
Reinigungswalze eines Feuchtreinigungsgerätes vorgeschlagen, wobei die Reinigungswalze
für einen Regenerationsbetrieb zumindest in Umfangsrichtung mit einer Walzenabdeckung
umgeben und um eine Walzenachse rotiert wird, wobei Flüssigkeit von der Reinigungswalze
auf eine Innenwandung der Walzenabdeckung geschleudert wird und dort entlang einer
sich in axiale Richtung schraubenförmig windenden Strömungsführungsstruktur strömt,
insbesondere hin zu einer Flüssigkeitsauslassöffnung der Walzenabdeckung. Die von
der Umfangsfläche der Reinigungswalze abgeschleuderte Flüssigkeit und/oder gegebenenfalls
auch zusätzlich auf die Oberfläche der Reinigungswalze gesprühte Flüssigkeit wird
an der Innenwandung der Walzenabdeckung je nach der Rotationsrichtung der Reinigungswalze
mittels der Strömungsführungsstruktur geführt und somit gezielt innerhalb der Walzenabdeckung
gefördert, nämlich in axiale Richtung, welche durch die schraubenförmige Wendel vorgegeben
ist. Die Strömungsführungsstruktur kann dabei zusätzlich bei Kontakt mit der Umfangsfläche
der Reinigungswalze zur mechanischen Einwirkung auf die Reinigungswalze dienen, indem
die Umfangsfläche bei Rotation der Reinigungswalze zyklisch komprimiert und entlastet
wird. Die Verweilzeit der Flüssigkeit in einzelnen Windungen der Strömungsführungsstruktur
kann durch verlagerbare Stellelemente beeinflusst werden, welche die Flüssigkeit innerhalb
der Strömungsführungsstruktur in bestimmte Umlaufbahnen zwingen, beispielsweise auf
eine wiederkehrende ringförmige Bahn einer Windung oder durch das Überspringen einer
Windung mittels eines Stellelementes. Insbesondere wird auch vorgeschlagen, dass die
Strömungsführungsstruktur mit Hilfe von flexiblen Windungen in Bezug auf ihre Steigung
verändert wird. Dies kann beispielsweise - wie zuvor bereits erläutert - durch eine
Verbreiterung oder Stauchung einzelner oder mehrerer Windungen erreicht werden. Die
Streckung bzw. Stauchung kann dabei durch die mechanische Einwirkung eines Aktors
erreicht werden.
[0025] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Reinigungswalze vollständig von der Walzenabdeckung
umgeben wird und zusätzlich Flüssigkeit in das von der Walzenabdeckung umgebene Volumen
eingeleitet wird bis die Reinigungswalze mit einem bezogen auf eine vertikale Richtung
tiefsten Umfangsabschnitt in die Flüssigkeit eintaucht, insbesondere mit einer Eintauchtiefe
von ca. 1 mm bis 10 mm. Die Reinigungswalze dreht sich somit innerhalb der zum Teil
mit Flüssigkeit gefüllten Walzenabdeckung durch die Flüssigkeit hindurch, wie dies
beispielsweise in einer Waschmaschine üblich ist. Gegebenenfalls kann zusätzlich ein
Besprühen der Reinigungswalze mit Flüssigkeit erfolgen. Schmutz und Flüssigkeit werden
durch die bei der Rotation der Reinigungswalze entstehende Zentrifugalkraft gegen
die Innenwandung der Walzenabdeckung und somit auch gegen die Strömungsführungsstruktur
geschleudert und vorzugsweise in Abhängigkeit von der aktuellen Stellung eines oder
mehrerer Stellelemente über eine gewisse Verweilzeit in einem bestimmten axialen Teilbereich
der Walzenabdeckung gehalten. Während der Regeneration wird fortlaufend ein Umfangsabschnitt
der Reinigungswalze in die in der Walzenabdeckung stehende Flüssigkeit getaucht, so
dass die Fasern eines Reinigungsbelags bei Rotation der Reinigungswalze nach und nach
ausgewaschen werden. Um das Untertauchen der Fasern bzw. des Umfangsabschnittes der
Reinigungswalze zu gewährleisten, werden je nach der Aufnahmekapazität des Reinigungsbelages
beispielsweise zusätzliche Flüssigkeitsmengen von ca. 25 ml bezogen auf eine Reinigungswalze
mit einem Durchmesser von 45 mm und einer Länge von 240 mm verwendet, so dass eine
Eintauchtiefe von ca. 4 mm erreicht werden kann. Während des Waschvorgangs kann die
Reinigungswalze mit einer Rotationsdrehzahl von beispielsweise 1500 Umdrehungen pro
Minute bis 6000 Umdrehungen pro Minute, insbesondere von 4500 Umdrehungen pro Minute,
rotiert werden. Es können jedoch auch wesentlich geringere Rotationsdrehzahlen, beispielsweise
von 300 Umdrehungen pro Minute bis 450 Umdrehungen pro Minute, möglich sein, indem
gegebenenfalls die Verweilzeit der Reinigungswalze in einer bestimmten Rotationsstellung
erhöht wird. Insgesamt wird somit ein besonders effektives Regenerationsverfahren
für die Reinigungswalze geschaffen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0026] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Feuchtreinigungsgerät,
- Fig. 2
- einen Teilbereich des Feuchtreinigungsgerätes mit einer Walzenabdeckung und einer
Reinigungswalze während eines Wischbetriebs,
- Fig. 3
- den Teilbereich des Feuchtreinigungsgerätes während eines Regenerationsbetriebs,
- Fig. 4
- eine perspektivische Prinzip-Skizze einer Walzenabdeckung,
- Fig. 5
- eine Strömungsführungsstruktur einer Walzenabdeckung mit Stellelementen in einer Öffnungsstellung,
- Fig. 6
- eine Abwicklung (Prinzip-Skizze) der Strömungsführungsstruktur gemäß Figur 5,
- Fig. 7
- die Strömungsführungsstruktur mit Stellelementen in einer Trennstellung,
- Fig. 8
- eine Abwicklung (Prinzip-Skizze) der Strömungsführungsstruktur gemäß Figur 7,
- Fig. 9
- eine Strömungsführungsstruktur gemäß einer zweiten Ausführungsform in einer Öffnungsstellung,
- Fig. 10
- die Strömungsführungsstruktur gemäß Figur 9 in einer Trennstellung,
- Fig. 11
- eine perspektivische Ansicht einer Innenwandung einer Walzenabdeckung mit gestauchten
bzw. gestreckten Windungen.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0027] Figur 1 zeigt ein Feuchtreinigungsgerät 1, welches hier als Feuchtwischgerät mit
einem Basisgerät 22 und einem Vorsatzgerät 23 ausgebildet ist. An dem Basisgerät 22
ist ein Stiel 25 mit einem Handgriff 26 angeordnet, mittels welchem ein Nutzer das
Feuchtreinigungsgerät 1 über eine zu reinigende Fläche führen kann. Der Stiel 25 ist
hier vorteilhaft teleskopierbar ausgebildet, so dass ein Nutzer die Höhe des Feuchtreinigungsgerätes
1 an seine Körpergröße anpassen kann. Während eines üblichen Wischbetriebs verlagert
der Nutzer das Feuchtreinigungsgerät 1 in einer Vor- und Zurückbewegung über die zu
reinigende Fläche, wobei er das Feuchtreinigungsgerät 1 abwechselnd von sich wegschiebt
und zu sich hinzieht.
[0028] In dem Vorsatzgerät 23 ist ein Tank (nicht dargestellt) für Reinigungsflüssigkeit
angeordnet. Über einen Einfüllstutzen 24 kann Flüssigkeit in den Tank eingefüllt werden.
In dem Vorsatzgerät 23 ist des Weiteren eine Reinigungswalze 3 angeordnet, welche
um eine Walzenachse 2 rotierbar ist. Die Walzenachse 2 steht im Wesentlichen senkrecht
zu einer üblichen Bewegungsrichtung des Feuchtreinigungsgerätes 1. Die Flüssigkeit
kann aus dem Tank auf die Oberfläche der Reinigungswalze 3 abgegeben werden, um diese
zu befeuchten.
[0029] Während eines Wischbetriebs rotiert die Reinigungswalze 3 um die Walzenachse 2, so
dass die Umfangsfläche der Reinigungswalze 3 fortlaufend auf der zu reinigenden Fläche
abrollt. Die Reinigungswalze 3 ist üblicherweise mit einem Reinigungsbelag umwickelt,
vorzugsweise einem Mikrofaserbelag, gegebenenfalls unter Zwischenlage eines zusätzlich
Flüssigkeit speichernden Schwammkörpers. Während des Wischbetriebs lagert sich fortwährend
Schmutz an einer Umfangsfläche der Reinigungswalze 3 an. Daher kann nach einer gewissen
Betriebsdauer eine Regeneration der Reinigungswalze 3 erforderlich sein, wobei während
eines Regenerationsbetriebs Schmutz und mit Schmutz beaufschlagte Flüssigkeit von
der Reinigungswalze 3 entfernt werden. Dazu wird die Reinigungswalze 3 rotiert und
Schmutz und mit Schmutz beaufschlagte Flüssigkeit von der Reinigungswalze 3 abgeschleudert.
Die abgeschleuderte Flüssigkeit kann aufgefangen und einem Sammelbehälter zugeführt
werden.
[0030] Figur 2 zeigt einen Teilbereich des Feuchtreinigungsgerätes 1, der die Reinigungswalze
3 aufweist. Der Reinigungswalze 3 ist in Umfangsrichtung eine Walzenabdeckung 4 zugeordnet,
welche einen Öffnungsbereich 8 aufweist, der mit einem verlagerbaren Abdeckungselement
7 der Walzenabdeckung 4 schließbar ist. In der gezeigten Darstellung befindet sich
die Walzenabdeckung 4 in einer Öffnungsstellung während eines Wischbetriebs des Feuchtreinigungsgerätes
1. Dabei ist der Öffnungsbereich 8 geöffnet und das Abdeckungselement 7 in das Vorsatzgerät
23 hineinverlagert, so dass die Reinigungswalze 3 in Umfangsrichtung nicht vollständig
von der Walzenabdeckung 4 umgeben ist. Die Walzenachse 2 der Reinigungswalze 3 ist
gleichzeitig auch die Rotationsachse für die Verlagerung des Abdeckungselementes 7.
Die Walzenabdeckung 4 weist eine der Reinigungswalze 3 zugewandte Innenwandung 5 auf.
[0031] Figur 3 zeigt den in Figur 2 dargestellten Teilbereich des Feuchtreinigungsgerätes
1 während eines Regenerationsbetriebs, bei welchem die Reinigungswalze 3 in Umfangsrichtung
vollständig von der Walzenabdeckung 4 umhaust ist. Dabei ist das Abdeckungselement
7 in den Öffnungsbereich 8 hineinverlagert und verschließt diesen vollständig. Gleichzeitig
ist auch die Reinigungswalze 3 von der zu reinigenden Fläche abgehoben, d. h. in das
Vorsatzgerät 23 hineinverlagert, was durch eine nicht dargestellte Mechanik des Feuchtreinigungsgerätes
1 erreicht wird.
[0032] Figur 4 zeigt einen Blick in die Walzenabdeckung 4 hinein (ohne Reinigungswalze).
Die Walzenabdeckung 4 bildet eine in Umfangsrichtung vollständig geschlossene Einhausung.
An der Innenwandung 5 der Walzenabdeckung 4 ist eine Strömungsführungsstruktur 6 ausgebildet,
welche eine Vielzahl von Windungen 9 bis 12 aufweist. Diese Strömungsführungsstruktur
6 bildet eine sich in axiale Richtung fortsetzende Schraubenform, welche einerseits
an dem Abdeckungselement 7 und andererseits an den übrigen Bereichen der Walzenabdeckung
4 ausgebildet ist. Die Windungen 9 bis 12 gehen ineinander über und weisen eine kontinuierliche
Steigung und Schraubenform auf.
[0033] Wie in den Figuren 2 bis 4 dargestellt, können die Reinigungswalze 3 und die Walzenabdeckung
4 korrespondierend zueinander so ausgebildet sein, dass die Umfangsfläche der Reinigungswalze
3 die Innenwandung 5 der Walzenabdeckung 4 berührt. In diesem Fall wirkt die Strömungsführungsstruktur
6 mechanisch auf die Reinigungswalze 3 ein und komprimiert und entlastet die Umfangsfläche
mittels der aufeinanderfolgenden Windungen 9 bis 12. Bezogen auf die hier dargestellte
Ausführung rotiert die Reinigungswalze 3 im Uhrzeigersinn, wodurch eine Förderung
der von der Reinigungswalze 3 abgeschleuderten Flüssigkeit wie in der in Figur 4 rechts
gezeigten Prinzip-Skizze erfolgt. Die Walzenabdeckung 4 weist vorteilhaft an beiden
Endbereichen eine Flüssigkeitsauslassöffnung (nicht dargestellt) auf, durch welche
die Flüssigkeit die Walzenabdeckung 4 in Richtung eines Flüssigkeitstanks verlassen
kann.
[0034] Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
die Strömungsführungsstruktur 6 zwischen aufeinanderfolgenden Windungen 9 bis 12 Stellelemente
13, 14 aufweist. Die Stellelemente 13, 14 sind im Verlauf der ineinander übergehenden
Windungen 9,12 in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet, so dass in den Figuren
5 und 7 nicht alle Stellelemente sichtbar sind. Die Stellelemente 13, 14 sind in einem
Wandungselement zwischen nebeneinander angeordneten Windungen 9 bis 12 angeordnete
Klappenelemente, die relativ zu den Wandungen verlagert, nämlich verschwenkt werden
können. Die Verlagerung erfolgt für alle Stellelemente 13, 14 zeitgleich mittels eines
nicht dargestellten Aktors, welcher vorzugsweise mechanisch auf die Stellelemente
13, 14 einwirkt. In den Darstellungen strömt von der Reinigungswalze 3 abgeschleuderte
Flüssigkeit von rechts nach links durch die Walzenabdeckung 4 und durchströmt damit
nacheinander die Windungen 12,11, 10, 9 (in dieser Reihenfolge), siehe Prinzip-Skizze
links. Gemäß der Situation in Figur 5 sind die Stellelemente 13, 14 nicht in den durch
die Windungen 9 bis 12 gebildeten Strömungsweg hineinverlagert, so dass die Flüssigkeit
ungehindert von einer Windung 10 bis 12 in die darauffolgende Windung 9 bis 11 strömen
und schließlich zu der Flüssigkeitsauslassöffnung gelangen kann. Die Figur 6 zeigt
eine Abwicklung der Innenwandung 5 der Walzenabdeckung 4, bei welcher die Anordnung
der Stellelemente 13, 14 zwischen den Windungen 9 bis 12 erkennbar ist. Die Stellelemente
13, 14 sind vorzugsweise in äquidistanten Abständen in Umfangsrichtung der Walzenabdeckung
4, nämlich entlang der Strömungsführungsstruktur 6, welche durch die Windungen 9 bis
12 gebildet ist, verteilt.
[0035] Die Figuren 7 und 8 zeigen die Walzenabdeckung 4 mit in eine Trennstellung verlagerten
Stellelementen 13, 14. Dabei sind die Stellelemente 13, 14 aus der Ebene des zwischen
benachbarten Windungen 9 bis 12 angeordneten Wandungselementes verlagert, so dass
jeweils ein innerhalb einer Windung 9 bis 12 ausgebildeter Strömungsweg abgesperrt
ist. Bei dieser Trennstellung kann die Flüssigkeit, welche in eine Strömungsrichtung
von rechts nach links fließt, beispielsweise nicht von der Windung 11 in die links
daneben gelegene Windung 10 oder von der Windung 10 in die links daneben gelegene
Windung 9 gelangen (zumindest nicht bezogen auf einen vollständigen Umlauf in dieser
Windung 9, 10). Vielmehr wird die Flüssigkeit in die Windung 11 bzw. 10 zurückgeführt,
so dass sich im Wesentlichen ein ringförmiger Strömungsweg ergibt, welcher keine Förderung
der Flüssigkeit in axiale Richtung der Walzenabdeckung 4 bewirkt. Bei dieser Trennstellung
strömen die einzelnen Flüssigkeitsanteile jeweils kontinuierlich umlaufend in derselben
Windung 9 bis 12, so dass jeweils ein bestimmter axialer Teilbereich der Umfangsfläche
der Reinigungswalze 3 von der Flüssigkeit gewaschen wird. Es ergibt sich somit während
der Dauer der Trennstellung eine intensive Reinigung der Reinigungswalze 3 in axialer
Richtung.
[0036] Die Walzenabdeckung 4 kann zusätzlich über nicht dargestellte Einlassöffnungen mit
Flüssigkeit geflutet werden, so dass zumindest die bezogen auf eine vertikale Richtung
aktuell in einem tiefsten Punkt der Walzenabdeckung 4 befindliche Umfangsfläche der
Reinigungswalze 3 in die Flüssigkeit eintauchen und bei Rotation der Reinigungswalze
3 wie in einer Waschmaschine ausgewaschen werden kann. Sobald die Stellelemente 13,14
wieder von der in den Figuren 7 und 8 gezeigten Trennstellung in die in den Figuren
5 und 6 gezeigte Öffnungsstellung verlagert werden, kann die Flüssigkeit von einer
Windung 10 bis 12 in die nächste Windung 9 bis 11 übergeben werden, so dass sich eine
Förderung der Flüssigkeit entlang der Strömungsführungsstruktur 6 von rechts nach
links ergibt.
[0037] Die Figuren 9 und 10 zeigen eine zweite Ausführungsform, bei welcher die Strömungsführungsstruktur
6 paarweise angeordnete Stellelemente 15 bis 18 aufweist. Die Stellelemente 15 bis
18 sind dabei jeweils zu zweit auf einem Drehelement 20, 21 angeordnet, nämlich die
Stellelemente 15 und 16 auf einem ersten Drehelement 20 und die Stellelemente 17 und
18 auf einem zweiten Drehelement 21. Die Drehelemente 20, 21 sind zeitgleich mittels
eines nicht dargestellten Aktors verlagerbar, nämlich drehbar innerhalb der Strömungsführungsstruktur
6, wobei das Stellelement 15 innerhalb der Windung 9 verlagert wird, das Stellelement
16 innerhalb der Windung 10, das Stellelement 17 ebenfalls innerhalb der Windung 10
und das Stellelement 18 innerhalb der Windung 11.
[0038] Figur 9 zeigt eine Öffnungsstellung der Trennelemente 15 bis 18, bei welcher Flüssigkeit
von der Windung 11 direkt in die Windung 9 gelangen kann. Die Windung 10 wird dabei
übersprungen. Dadurch kann die Flüssigkeit schneller in axiale Richtung der Walzenabdeckung
4 geführt werden, so dass die Walzenabdeckung 4 schneller von Flüssigkeit befreit
werden kann.
[0039] Im Gegensatz dazu zeigt Figur 10 eine Trennstellung der Stellelemente 15 bis 18,
bei welcher ein Weitertransport der Flüssigkeit von der Wendel 11 in die Wendel 10
bzw. von der Wendel 10 in die Wendel 9 unterbrochen ist. Dies wird dadurch erreicht,
dass die Wendel 11 bzw. die Wendel 10 durch die Stellelemente 15 bis 18 so umgeschaltet
sind, dass die Strömungswege nach jedem 360 Grad-Umlauf innerhalb der Walzenabdeckung
4 auf sich selbst zurückverzweigt werden. Auch bei dieser Ausgestaltung kann die durch
die Trennstellung der Stellelemente 15 bis 18 erreichte Verweilzeit der Flüssigkeit
an dem jeweiligen axialen Abschnitt der Reinigungswalze 3 genutzt werden, um den entsprechenden
Umfangsabschnitt intensiv zu waschen, insbesondere in Verbindung mit einer Flüssigkeitssäule
innerhalb der Walzenabdeckung 4, durch welche die rotierende Reinigungswalze 3 bewegt
wird.
[0040] Sobald die Stellelemente 15 bis 18 wieder von der Trennstellung gemäß Figur 10 in
die Öffnungsstellung gemäß Figur 9 verlagert werden, wird die Flüssigkeit in axiale
Richtung weitergefördert, was einer Strömung der Flüssigkeit in den Darstellungen
von rechts nach links entspricht.
[0041] Die Figur 11 zeigt schließlich eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
die Strömungsführungsstruktur 6 aus einem flexiblen Material, hier beispielsweise
Kunststoff, gebildet ist. Die Strömungsführungsstruktur 6 weist aufeinanderfolgende
Windungen 9 bis 12 auf, welche jeweils eine Breite 19 parallel zu einer axialen Richtung
der Walzenachse 2 aufweisen. An den Windungen 9 bis 12 greifen nicht dargestellte
Aktoren an, welche die Breite 19 der Windungen 9 bis 12 durch die Flexibilität des
Materials variieren können. Die Aktoren können vorzugsweise an den Windungen 9, 10
in eine Richtung in der Darstellung nach links verlagert werden, so dass die Windungen
9, 10 gestreckt werden und die Windungen 11, ihre bisherige Breite beibehalten. Durch
die vergrößerte Steigung der Windungen 9, 10 wird die Flüssigkeit im Bereich der Windungen
9 und 10 gegenüber den Windungen 11, 12 mit erhöhter Geschwindigkeit transportiert.
Dadurch kann eine zeitlich kürzere Einwirkung der Flüssigkeit an dem axial zugeordneten
Teilbereich der Reinigungswalze 3 erreicht werden.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Feuchtreinigungsgerät |
26 |
Handgriff |
| 2 |
Walzenachse |
|
|
| 3 |
Reinigungswalze |
|
|
| 4 |
Walzenabdeckung |
|
|
| 5 |
Innenwandung |
|
|
| 6 |
Strömungsführungsstruktur |
|
|
| 7 |
Abdeckungselement |
|
|
| 8 |
Öffnungsbereich |
|
|
| 9 |
Windung |
|
|
| 10 |
Windung |
|
|
| 11 |
Windung |
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|
| 12 |
Windung |
|
|
| 13 |
Stellelement |
|
|
| 14 |
Stellelement |
|
|
| 15 |
Stellelement |
|
|
| 16 |
Stellelement |
|
|
| 17 |
Stellelement |
|
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| 18 |
Stellelement |
|
|
| 19 |
Breite |
|
|
| 20 |
Drehelement |
|
|
| 21 |
Drehelement |
|
|
| 22 |
Basisgerät |
|
|
| 23 |
Vorsatzgerät |
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|
| 24 |
Einfüllstutzen |
|
|
| 25 |
Stiel |
|
|
1. Feuchtreinigungsgerät (1) mit einer um eine Walzenachse (2) rotierbar gelagerten Reinigungswalze
(3) und einer die Reinigungswalze (3) in Umfangsrichtung zumindest teilweise umgebenden
Walzenabdeckung (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenabdeckung (4) zumindest an einem Teilbereich einer Innenwandung (5) der
Walzenabdeckung (4) einen Teilausschnitt einer sich in axiale Richtung schraubenförmig
windenden Strömungsführungsstruktur (6) aufweist.
2. Feuchtreinigungsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenabdeckung (4) ein verlagerbares Abdeckungselement (7) zum wahlweisen Verschließen
und/oder Freigeben eines Öffnungsbereiches (8) der Walzenabdeckung (4) aufweist, wobei
eine Innenwandung (5) des Abdeckungselementes (7) einen Teilausschnitt der Strömungsführungsstruktur
(6) aufweist.
3. Feuchtreinigungsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilbereich einer Umfangsfläche der Reinigungswalze (3) mechanischen
Kontakt zu der Strömungsführungsstruktur (6) aufweist.
4. Feuchtreinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenabdeckung (4) bezogen auf eine axiale Richtung endseitig eine Flüssigkeitsauslassöffnung
aufweist, welche insbesondere eine Strömungsverbindung zu einem Flüssigkeitstank aufweist.
5. Feuchtreinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwischen zwei Windungen (9, 10, 11, 12) der Strömungsführungsstruktur (6)
ein verlagerbares Stellelement (13, 14, 15, 16, 17, 18) angeordnet ist, welches von
einer eine Windung (9, 10, 11, 12) zur fortlaufenden Strömung in eine nachfolgende
Windung (9, 10, 11, 12) freigebenden Öffnungsstellung in eine die fortlaufende Strömung
hindernde Trennstellung verlagerbar ist, wobei das Stellelement (13, 14, 15, 16, 17,
18) insbesondere rotierbar und/oder schwenkbar ist.
6. Feuchtreinigungsgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (13, 14, 15, 16, 17, 18) mittels eines Aktors verlagerbar ist, wobei
die Strömungsführungsstruktur (6) insbesondere eine Mehrzahl von Stellelementen (13,
14, 15, 16, 17, 18) aufweist, welche mittels eines gemeinsamen Aktors zeitgleich verlagerbar
sind.
7. Feuchtreinigungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite (19) einer Windung (9, 10, 11, 12) der Strömungsführungsstruktur (6)
änderbar ist, wobei die Strömungsführungsstruktur (6) insbesondere zumindest teilweise
aus einem flexiblen Material gebildet ist und/oder die Breite (19) mittels eines Aktors
einstellbar ist.
8. Einrichtung zur Regeneration einer Reinigungswalze (3) eines Feuchtreinigungsgerätes
(1), insbesondere Basisstation zum Aufnehmen eines eine Reinigungswalze (3) aufweisenden
Teilbereiches eines Feuchtreinigungsgerätes (1), wobei die Einrichtung eine Walzenabdeckung
(4) zum zumindest teilweisen Umgeben der Reinigungswalze (3) in Umfangsrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenabdeckung (4) zumindest an einem Teilbereich einer Innenwandung (5) der
Walzenabdeckung (4) einen Teilausschnitt einer sich in axiale Richtung schraubenförmig
windenden Strömungsführungsstruktur (6) aufweist.
9. System aus einer Einrichtung, insbesondere Basisstation, gemäß Anspruch 8 und einem
Feuchtreinigungsgerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenabdeckungen (4) der Einrichtung und des Feuchtreinigungsgerätes (1) bezüglich
ihrer Form derart miteinander korrespondieren, dass die Reinigungswalze (3) in Umfangsrichtung
vollständig von den Walzenabdeckungen (4) umgebbar ist und die beiderseitigen Teilausschnitte
der Strömungsführungsstruktur (6) sich zu einer fortlaufenden schraubenförmig windenden
Gesamtstruktur ergänzen.
10. Verfahren zur Regeneration einer Reinigungswalze (3) eines Feuchtreinigungsgerätes
(1), wobei die Reinigungswalze (3) für einen Regenerationsbetrieb zumindest in Umfangsrichtung
mit einer Walzenabdeckung (4) umgeben und um eine Walzenachse (2) rotiert wird, wobei
Flüssigkeit von der Reinigungswalze (3) auf eine Innenwandung (5) der Walzenabdeckung
(4) geschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit an der Innenwandung (5) der Walzenabdeckung (4) entlang einer sich
in axiale Richtung schraubenförmig windenden Strömungsführungsstruktur (6) strömt,
insbesondere hin zu einer Flüssigkeitsauslassöffnung der Walzenabdeckung (4).
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (3) vollständig von der Walzenabdeckung (4) umgeben wird und
zusätzlich Flüssigkeit in das von der Walzenabdeckung (4) umgebene Volumen eingeleitet
wird bis die Reinigungswalze (3) mit einem bezogen auf eine vertikale Richtung tiefsten
Umfangsabschnitt in die Flüssigkeit eintaucht, insbesondere mit einer Eintauchtiefe
von ca. 1 mm bis 10 mm.
1. Wet cleaning device (1) comprising a cleaning roller (3) rotatably mounted about a
roller axis (2), and a roller cover (4) at least partially surrounding the cleaning
roller (3) in the circumferential direction, characterised in that the roller cover (4), at least in a portion of an inner wall (5) of the roller cover
(4), comprises a part of a flow guide structure (6) winding helically in the axial
direction.
2. Wet cleaning device (1) according to claim 1, characterised in that the roller cover (4) comprises a movable cover element (7) for optionally closing
and/or unblocking an opening region (8) of the roller cover (4), an inner wall (5)
of the cover element (7) comprising a part of the flow guide structure (6).
3. Wet cleaning device (1) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that at least a portion of a circumferential surface of the cleaning roller (3) has mechanical
contact with the flow guide structure (6).
4. Wet cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the roller cover (4) comprises a liquid outlet opening at the end relative to an
axial direction, which liquid outlet opening in particular is in flow connection with
a liquid tank.
5. Wet cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that a movable adjustment element (13, 14, 15, 16, 17, 18) is arranged at least between
two turns (9, 10, 11, 12) of the flow guide structure (6), which adjustment element
can be moved from an open position, which unblocks a turn (9, 10, 11, 12) for continuous
flow into a subsequent turn (9, 10, 11, 12), into a disconnected position which prevents
continuous flow, the adjustment element (13, 14, 15, 16, 17, 18) being in particular
rotatable and/or pivotable.
6. Wet cleaning device (1) according to claim 5, characterised in that the adjustment element (13, 14, 15, 16, 17, 18) can be moved by means of an actuator,
the flow guide structure (6) in particular comprising a plurality of adjustment elements
(13, 14, 15, 16, 17, 18) which can be moved simultaneously by means of a common actuator.
7. Wet cleaning device (1) according to any of the preceding claims, characterised in that a width (19) of a turn (9, 10, 11, 12) of the flow guide structure (6) can be changed,
the flow guide structure (6) in particular being made at least in part from a flexible
material and/or the width (19) being adjustable by means of an actuator.
8. Apparatus for regenerating a cleaning roller (3) of a wet cleaning device (1), in
particular a base station for receiving a portion of a wet cleaning device (1) that
comprises a cleaning roller (3), the apparatus comprising a roller cover (4) for at
least partially surrounding the cleaning roller (3) in the circumferential direction,
characterised in that the roller cover (4), at least in a portion of an inner wall (5) of the roller cover
(4), comprises a part of a flow guide structure (6) winding helically in the axial
direction.
9. System consisting of an apparatus, in particular a base station, according to claim
8 and a wet cleaning device according to any of claims 1 to 7, characterised in that the roller covers (4) of the apparatus and of the wet cleaning device (1) correspond
to one another in terms of their shape such that the cleaning roller (3) can be completely
surrounded in the circumferential direction by the roller covers (4) and the parts
of the flow guide structure (6) on both sides complement one another to form a continuous,
helically winding overall structure.
10. Method for regenerating a cleaning roller (3) of a wet cleaning device (1), the cleaning
roller (3), for a regeneration operation, being surrounded at least in the circumferential
direction by a roller cover (4) and being rotated about a roller axis (2), liquid
from the cleaning roller (3) being spun off onto an inner wall (5) of the roller cover
(4), characterised in that the liquid on the inner wall (5) of the roller cover (4) flows along a flow guide
structure (6) winding helically in the axial direction, in particular towards a liquid
outlet opening in the roller cover (4).
11. Method according to claim 10, characterised in that the cleaning roller (3) is completely surrounded by the roller cover (4) and additionally
liquid is introduced into the volume surrounded by the roller cover (4) until a circumferential
portion of the cleaning roller (3) that is lowest relative to a vertical direction
is immersed in the liquid, in particular at an immersion depth of approximately 1
mm to 10 mm.
1. Appareil de nettoyage humide (1) avec un rouleau de nettoyage (3) monté à rotation
autour d'un axe de rouleau (2) et une enveloppe de rouleau (4) entourant au moins
partiellement le rouleau de nettoyage (3) dans la direction circonférentielle, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (4) présente, au moins dans une zone partielle d'une paroi
intérieure (5) de l'enveloppe de rouleau (4), une partie d'une structure de guidage
d'écoulement (6) s'enroulant en hélice dans la direction axiale.
2. Appareil de nettoyage humide (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (4) présente un élément d'enveloppe (7) déplaçable pour la
fermeture et/ou l'ouverture sélective d'une zone d'ouverture (8) de l'enveloppe de
rouleau (4), dans lequel une paroi intérieure (5) de l'élément d'enveloppe (7) présente
une partie de la structure de guidage d'écoulement (6).
3. Appareil de nettoyage humide (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une zone partielle d'une surface circonférentielle du rouleau de nettoyage
(3) présente un contact mécanique avec la structure de guidage d'écoulement (6).
4. Appareil de nettoyage humide (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (4) présente à l'extrémité, par rapport à une direction axiale,
une ouverture de sortie de liquide qui, en particulier, présente une liaison d'écoulement
à un réservoir de liquide.
5. Appareil de nettoyage humide (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de réglage mobile (13, 14, 15, 16, 17, 18) est agencé au moins entre deux
spires (9, 10, 11, 12) de la structure de guidage (6), lequel est déplaçable d'une
position d'ouverture libérant une spire pour l'écoulement continu dans une spire suivante
(9, 10, 11, 12), dans une position de séparation empêchant l'écoulement continu, dans
lequel l'élément de réglage (13, 14, 15, 16, 17, 18) est en particulier rotatif et/ou
pivotant.
6. Appareil de nettoyage humide (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de réglage (13, 14, 15, 16, 17, 18) est déplaçable au moyen d'un actionneur,
la structure de guidage d'écoulement (6) présentant en particulier une pluralité d'éléments
de réglage (13, 14, 15, 16, 17, 18) qui sont déplaçables simultanément au moyen d'un
actionneur commun.
7. Appareil de nettoyage humide (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une largeur (19) d'une spire (9, 10, 11, 12) de la structure de guidage d'écoulement
(6) est modifiable, dans lequel la structure de guidage d'écoulement (6) est formée
en particulier au moins partiellement d'un matériau flexible et/ou la largeur (19)
est réglable au moyen d'un actionneur.
8. Dispositif pour régénérer un rouleau de nettoyage (3) d'un appareil de nettoyage humide
(1), en particulier station de base pour recevoir une zone partielle d'un dispositif
de nettoyage humide (1) présentant un rouleau de nettoyage (3), dans lequel le dispositif
comprend une enveloppe de rouleau (4) pour entourer au moins partiellement le rouleau
de nettoyage (3) dans la direction circonférentielle, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau (4) présente, au moins dans une zone partielle d'une paroi
intérieure (5) du capot de rouleau (4), une partie d'une structure de guidage d'écoulement
(6) qui s'enroule en hélice dans la direction axiale.
9. Système comprenant un dispositif, en particulier une station de base, selon la revendication
8 et un appareil de nettoyage humide selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les enveloppes de rouleaux (4) du dispositif et de l'appareil de nettoyage humide
(1) se correspondent quant à leur forme de telle manière que le rouleau de nettoyage
(3) puisse être complètement entouré par les enveloppes de rouleau (4) dans la direction
circonférentielle et les parties des deux côtés de la structure de guidage d'écoulement
(6) se complètent pour former une structure globale continue s'enroulant en hélice.
10. Procédé de régénération d'un rouleau de nettoyage (3) d'un appareil de nettoyage humide
(1), dans lequel le rouleau de nettoyage (3) est, pour une opération de régénération,
entouré au moins dans la direction circonférentielle par une enveloppe de rouleau
(4) et est mis en rotation autour d'un axe de rouleau (2), dans lequel du liquide
est projeté du rouleau de nettoyage (3) sur une paroi intérieure (5) de l'enveloppe
de rouleau (4), caractérisé en ce que le liquide s'écoule le long de la paroi intérieure (5) de l'enveloppe de rouleau
(4) le long d'une structure de guidage d'écoulement (6) s'enroulant en hélice dans
la direction axiale, en particulier vers une ouverture de sortie de liquide de l'enveloppe
de rouleau (4).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le rouleau de nettoyage (3) est complètement entouré par l'enveloppe de rouleau (4)
et en ce que, en outre, du liquide est introduit dans le volume entouré par l'enveloppe de rouleau
(4) jusqu'à ce que le rouleau de nettoyage (3) soit immergé dans le liquide avec une
partie circonférentielle la plus basse par rapport à une direction verticale, en particulier
avec une profondeur d'immersion d'environ 1 mm à 10 mm.