[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer beschichteten Kunststoffblende,
eine beschichtete Kunststoffblende sowie ein diese beschichtete Kunststoffblende enthaltendes
Hausgerät.
[0002] Die Offenlegungsschrift
WO 2005/042248 A1 beschreibt einen mehrschichtigen Verbundkörper.
[0003] Die Offenlegungsschrift
WO 2006/025016 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Applizieren eines Musters.
[0004] Die Offenlegungsschrift
DE 44 19 197 A1 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen einer ein farbiges Dekor aufweisenden Lackierung.
[0005] Die Patentschrift
US 6 007 929 A beschreibt ein Konzept zum Markieren von Objekten zur Identifikation.
[0006] Hausgeräte weisen im Allgemeinen eine Bedienblende mit einem Bedienpanel auf, das
die Möglichkeit der Einstellung von im Hausgerät durchzuführenden Programmen bietet,
sowie eine Darstellung von Informationen über die Durchführung eines ausgewählten
Programms. Hausgeräte sind hierbei beispielsweise Wäschebehandlungsgeräte wie Waschmaschinen,
Trockner und Waschtrockner, Geschirrspülmaschinen, Mikrowellengeräte, Backöfen und
Mixgeräte, Kaffeemaschinen usw. Die Darstellung von Informationen und ausgewählten
Programmen erfolgt hierbei im Allgemeinen über ein optisches Display, bei dem oft
einzelnen Displaybereichen zugeordnete Programme durch Beleuchtung der Displaybereiche
hervorgehoben werden können, so dass damit insbesondere deren Durchführung angezeigt
werden kann. Bedienblenden können daher sehr komplex aufgebaut sein. Häufig bestehen
Bedienblenden im Wesentlichen aus einem oder mehreren Kunststoffen. Solche Bedienblenden
werden hierin auch als Kunststoffblenden bezeichnet.
[0007] Die
DE 10 2005 024 934 A1 beschreibt eine Bedienblendenanordnung für ein Haushaltsgerät mit einem Blendengrundkörper,
einer transparenten Abdeckung und einem Informationsträger, der grafisch gestaltete
Elemente wie Klartextbeschriftungen, Positionsmarkierungen, Symbole und/oder Rahmenelemente
darstellt, wobei der Informationsträger aus mindestens zwei Trägerelementen besteht,
von denen jedes einen Teil der grafischen Elemente trägt.
[0008] Die
DE 10 2007 048 222 A1 beschreibt einen berührungsempfindlichen Bildschirm, bei dem mindestens eine kapazitive
Sensortaste als Flächenelektrode auf einer transparenten Trägerplatte in Drucktechnik
hergestellt ist, wobei die transparente Trägerplatte insbesondere aus Glas oder Kunststoff
besteht und die Flächenelektroden mit transparentem Leitlack auf der der Bedienungsseite
gegenüberliegenden Rückseite der transparenten Trägerplatte gedruckt werden.
[0009] Die
DE 10 2009 045 665 A1 beschreibt eine Bedieneinrichtung für ein Hausgerät mit einer berührsensitiven Bedienfläche,
einer Anzeigeeinheit und einem Distanzrahmen, durch welche die Bedienfläche und die
Anzeigeeinheit beabstandet voneinander angeordnet sind, wobei der Distanzrahmen einstückig
mit einem Gehäuseteil eines Gehäuses der Bedieneinrichtung ausgebildet ist.
[0010] Die
DE 10 2011 006 402 A1 beschreibt eine Bedienblende eines Hausgerätes, die aus einem Kunststoffmaterial
besteht, welches in plastifiziertem Zustand in eine Spritzgießform einspritzbar ist
und somit einen Blendenkunststoff bildet, und mindestens einen Teilabschnitt zur Aufnahme
von Berührelementen aufweist, welche von einem Berührelemente-Folienstreifen, der
mittels eines Spritzgießvorgangs zur Herstellung der Bedienblende, insbesondere an
einer Oberfläche der Bedienblende, lagegerecht und dauerhaft mit dem Blendenkunststoff
verbunden ist, aufgenommen werden.
[0011] Die
DE 10 2010 028 164 A1 beschreibt eine Bedieneinrichtung für ein Haushaltsgerät, mit einer berührsensitiven
Bedienfläche und einer Anzeigeeinheit mit einem Gehäuse und einem Schaltungsträger,
wobei das Gehäuse lösbar mit dem Schaltungsträger verbunden ist.
[0012] Die
EP 1 970 479 A2 beschreibt ein Bedienpanel zur Kontrolle des Betriebs eines Apparates, wobei das
Bedienpanel umfasst: einen semitransparenten Deckel; einen hinter dem Deckel angeordneten
Film, der mit einer Vielzahl von Charakteren oder Symbolen bedruckt ist; ein detektierendes
Panel hinter dem Film, das eine Vielzahl von detektierenden Mitgliedern hat, um eine
Kapazität eines menschlichen Körpers nachzuweisen; eine Schalttafel mit einer Licht
emittierenden Einheit, welche Licht auf den Film leitet, um die Charaktere oder Symbole
des Films auf einer hinteren Oberfläche des semitransparenten Deckels anzuzeigen;
und ein Führungsmitglied mit einer Vielzahl von optischen Pfaden, welche das von der
Licht emittierenden Einheit abgestrahlte Licht in jeden der Charaktere oder Symbole
des Films leitet.
[0013] Die
DE 10 2010 063 014 A1 beschreibt ein Bedienfeld, vorzugsweise für ein Hausgerät, insbesondere für eine
Waschmaschine, einen Waschtrockner oder einen Wäschetrockner, zur Bestimmung eines
zumindest abschnittsweise selbsttätig ablaufenden Behandlungsvorganges von Wäsche,
wobei das Bedienfeld gegenüber dem Gehäuse des Hausgerätes eine sich abhebende Ausbildung
in blendenartiger Ausbildung aufweist, und wobei ein Blenden-Grundkörper vorgesehen
ist, auf den eine den Blenden-Grundkörper nahezu vollständig umfassende Haube aufsetzbar
ist.
[0014] Die
DE 100 51 075 A1 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen unterschiedlicher Bedienblenden für Haushaltsgeräte,
insbesondere Gargeräte, Wäschebehandlungsmaschinen, Geschirrspülmaschinen oder Kühl-
und/oder Gefriergeräte, bei dem
- a) zueinander identische, vorgefertigte Blendenträger bereitgestellt werden,
- b) wenigstens zwei unterschiedlich geformte Blendenaufleger bereitgestellt werden,
- c) jeder der bereitgestellten Blendenaufleger an jeweils einem der bereitgestellten
Blendenträger an dessen vorderer Oberfläche befestigt wird.
[0015] Die im Stand der Technik beschriebenen Blenden sind teilweise sehr komplex aufgebaut
und nur in mehreren Schritten herstellbar, wobei insbesondere auch auf eine gewünschte
Blende abgestellte Werkzeuge eingesetzt werden müssen. Andererseits ist es für die
Herstellung von unterschiedlichen Hausgeräten wünschenswert, eine an das Hausgerät
und insbesondere auch dessen Einsatzland abgestimmte Blende zu haben. Dies führt allerdings
zu einer Vielzahl von erforderlichen Blenden und Blendenvarianten.
[0016] Im Allgemeinen werden Bedienblenden mit einer Beschichtung, beispielsweise einer
lichtundurchlässigen Lackschicht, versehen, um Informationen darzustellen, bestimmte
Teile eines Hausgerätes für einen Benutzer unsichtbar zu lassen, vor allem bei Verwendung
eines transparenten Blendengrundkörpers, und/oder um die Oberfläche der Bedienblende
zu schützen. Je nach vorgesehener Bedienblende einschließlich Display kann für die
Herstellung einer solchen beschichteten Bedienblende der Maskierungsaufwand sehr hoch
werden, um die Funktion von Bedien- und Anzeigeelementen nicht zu beeinträchtigen.
[0017] Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur
Herstellung einer beschichteten Kunststoffblende bereitzustellen, das eine vereinfachte
Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Kunststoffblenden ermöglicht, die insbesondere
auch als Bedienblenden eingesetzt werden können. Aufgabe der Erfindung war außerdem
die Bereitstellung einer solchen beschichteten Kunststoffblende sowie eines Hausgerätes,
welches diese beschichtete Kunststoffblende enthält.
[0018] Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dieser Erfindung erreicht durch ein Verfahren
zur Herstellung einer beschichteten Kunststoffblende, eine beschichtete Kunststoffblende
und ein diese beschichtete Kunststoffblende enthaltendes Hausgerät mit den Merkmalen
der jeweiligen unabhängigen Patentansprüche. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens, der erfindungsgemäße Kunststoffblende und des diese Kunststoffblende enthaltenden
Hausgeräts sind in entsprechenden abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. Dabei entsprechen
bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens, der erfindungsgemäßen
Kunststoffblende und des diese Kunststoffblende enthaltenden Hausgeräts einander,
auch wenn dies nicht immer explizit ausgeführt ist.
[0019] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung einer beschichteten
Kunststoffblende gemäß Anspruch 1.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Schritt
(e);
(e) Entfernen der ersten Lackschicht in einer Unteroberfläche T
C1 der Teiloberfläche T
C mit Hilfe von Infrarot-Laserstrahlung;
durchgeführt.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist die zweite Lackschicht lichtdurchlässiger als
die erste Lackschicht. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die
zweite Lackschicht dünner als die erste Lackschicht ist und/oder aus einem optisch
weniger dichten Material hergestellt ist.
[0021] Erfindungsgemäß wird anschließend an Schritt (a) ein Schritt (a1);
(a1) Aufbringen einer gefärbten Kunststofffolie auf einer unbeschichteten Teiloberfläche
T
F der Oberfläche des Kunststoffkörpers;
durchgeführt. Die gefärbte Kunststofffolie ist dabei im Allgemeinen so ausgestaltet,
dass sie dauerhaft an der Oberfläche des Kunststoffkörpers haften kann. Bei dieser
Ausführungsform ist es bevorzugt, dass im Schritt (e) die Teiloberfläche T
C zumindest teilweise in der Teiloberfläche T
F liegt. Dies bedeutet insbesondere, dass Lackschichten auf der gefärbten Kunststofffolie
derart gezielt abgetragen werden können, dass damit Symbole, Schriftzeichen und andere
Zeichen dargestellt werden können, welche dann in der Farbe der gefärbten Kunststofffolie
sichtbar sind. Je nach Einfärbung der gefärbten Kunststofffolie können dann verschiedenfarbige
Symbole, Schriftzeichen und andere Zeichen dargestellt werden.
[0022] Vorteilhaft kann bei dieser Ausführungsform im Schritt (e) die Teiloberfläche T
C vollständig in der Teiloberfläche T
F liegen.
Im Allgemeinen wird die erfindungsgemäße beschichtete Kunststofffolie durch ein oder
mehrere Lichtquellen von hinten beleuchtet. Die farbige Darstellung von Symbolen usw.
kann dann durch die Beleuchtung noch hervorgehoben werden.
[0023] Erfindungsgemäß wird anschließend an Schritt (a) oder (a1) ein Schritt (a2) durchgeführt:
(a2) Aufbringen einer Abdeckfolie, wobei die Abdeckfolie eine Abziehfolie enthält
und eine Seitenkontur aufweist auf einer unbeschichteten Teiloberfläche T
K der Oberfläche des Kunststoffkörpers;
Im Allgemeinen werden dann zeitlich nach Schritt (c) die Schritte (d1) und (d2) durchgeführt:
(d1) Entfernen der in den Schritten (b) und (c) aufgebrachten ersten Lackschicht und
zweiten Lackschicht entlang der Seitenkontur mit Hilfe von IR-Laserstrahlung; und
(d2) Abziehen der Abziehfolie.
[0024] Hierbei kann zeitlich nach Schritt (d2) vorzugsweise die unbeschichtete Teiloberfläche
T
K der Oberfläche teilweise mit Laserstrahlung beaufschlagt werden, bis dort eine vorgegebene
Änderung der optischen Durchlässigkeit erreicht ist. Insbesondere können damit dann
innerhalb der unbeschichteten Teiloberfläche T
K opake Schriftzeichen, Symbole und andere Zeichen dargestellt werden.
[0025] Wenn hierin ein Schritt "zeitlich nach" einem anderen Schritt durchgeführt wird,
bedeutet dies, dass der Schritt unmittelbar oder mittelbar nach dem anderen Schritt
durchgeführt wird.
[0026] Bei Verwendung einer Abdeckfolie besteht in einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens die Abdeckfolie aus der Abziehfolie. Allerdings ermöglicht
die Verwendung einer Abdeckfolie vorteilhaft weitere Designmöglichkeiten.
[0027] Bei Verwendung einer Abdeckfolie wird daher vorzugsweise eine Abdeckfolie verwendet,
die ein Laminat aus der Abziehfolie und mindestens einer weiteren Folie ist, wobei
nach dem Schritt (a2) die Abziehfolie an dem aus der mindestens einen weiteren Folie
bestehenden Restlaminat mit einer Klebekraft F
1 haftet, die kleiner ist als die Klebekraft F
2 zwischen Kunststoffkörper und einer an ihr liegenden Folie und gegebenenfalls den
Klebekräften F
n-2 zwischen den weiteren Folien, wobei n die Anzahl der Folien im Laminat ist.
[0028] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, dass im Schritt (d1) die erste und die zweite Lackschicht
und, soweit vorhanden, weitere Schichten entlang der Seitenkontur in einer Breite
von 0,2 bis 1 mm, vorzugsweise 0,3 mm bis 0,8 mm, insbesondere 0,4 mm bis 0,7 mm,
entfernt werden. Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise bei einer Vielzahl von
eingesetzten Lackschichten die Abziehfolie gut und sicher entfernt werden kann. Dabei
können die Lackschichten ausschließlich auf der Folie oder teilweise auch auf der
beschichteten Oberfläche des Kunststoffkörpers entfernt werden. Es ist bevorzugt,
dass auf der beschichteten Oberfläche des Kunststoffkörpers 25 bis 50 % der insgesamt
entfernten Breite der Lackbeschichtung, d.h. insbesondere der ersten und zweiten Lackschicht,
entfernt werden.
[0029] Der Kunststoffkörper ist erfindungsgemäß nicht beschränkt, solange eine ausreichende
Transparenz gegeben ist und auf den jeweiligen Verwendungszweck angepasste Eigenschaften
realisiert werden können. Der hierin verwendete Begriff "Kunststoffkörper" bedeutet
daher insbesondere, dass der Kunststoffkörper im Wesentlichen aus Kunststoff besteht.
Es können somit andere Materialien wie z.B. Metalle oder anorganische/organische Verbindungen
in einem gewissen Umfang im Kunststoffkörper enthalten sein. Der im Kunststoffkörper
vorhandene Kunststoffanteil kann sich aus beliebigen Kunststoffen zusammensetzen,
solange eine teilweise Transparenz gegeben ist und sich der Kunststoff für die Verwendung
in Kunststoffblenden eignet. Erfindungsgemäß ist es jedoch bevorzugt, dass der Kunststoffkörper
einen Kunststoff enthält oder aus diesem besteht, der ausgewählt ist aus der Gruppe,
die Styrol-Acrylnitril(SAN)-Copolymer, Polymethylmethacrylat (PMMA), Polycarbonat
(PC) und Acryl-Butadien-Styrol(ABS)-Copolymer umfasst. Der Blendengrundkörper ist
eine flache oder gebogene Kunststoffplatte .
[0030] Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, dass die Teiloberflächen T
C, sowie Teiloberflächen T
F und oder T
K innerhalb der Oberfläche des Kunststoffkörpers liegen. Dies bedeutet im Allgemeinen,
dass diese Teiloberflächen einen gewissen Abstand zu einem Rand des Kunststoffkörpers
aufweisen. Insbesondere liegt daher die für Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens erwähnte Seitenkontur vorzugsweise innerhalb der Oberfläche des Kunststoffkörpers.
Dabei hat die Seitenkontur somit einen von Null verschiedenen Abstand von einer Randbegrenzung
des Kunststoffkörpers.
[0031] Die beschichtete Kunststoffblende enthält im Allgemeinen Bedienelemente zur Steuerung
eines Hausgerätes. Derartige Bedienelemente können mechanisch bewegbare Schalter sein
und/oder vorzugsweise berührungsempfindlich ausgestaltet sein. Berührungsempfindliche
Bedienelemente beruhen vorzugsweise auf Kapazitätsänderungen.
[0032] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens enthalten daher
die Abdeckfolie und/oder die gefärbte Kunststofffolie Sensorelemente.
[0033] Das Anbringen einer in Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten
Abdeckfolie und/oder gefärbten Kunststofffolie kann auf unterschiedliche Weise geschehen,
insbesondere durch Kleben oder Schweißen, unabhängig davon, ob z.B. die Abdeckfolie
lediglich aus der Abziehfolie besteht oder ein Laminat aus mehreren Folien ist. So
kann eine selbstklebende Abdeckfolie und/oder eine selbstklebende gefärbte Kunststofffolie
verwendet werden. Eine selbstklebende Folie weist dabei auf der klebrigen Seite einen
Klebstoff auf, der vorzugsweise ein Schmelzhaftkleber ist.
[0034] Es kann allerdings auch eine beispielsweise nicht selbstklebende Folie angebracht
werden, die anschließend insbesondere durch Ultraschall-Schweißen oder LaserSchweißen
auf dem Kunststoffkörper aufgebracht wird.
[0035] Erfindungsgemäß bevorzugt wird in Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
in den Schritten (a1) und/oder (a2) eine selbstklebende Folie verwendet.
[0036] Abdeckfolie und/oder gefärbte Kunststofffolie enthalten im Allgemeinen einen thermoplastischen
Kunststoff wie z.B. PMMA, Polyethylenterephthalat und/oder Polycarbonat oder bestehen
aus diesen. Vorzugsweise enthalten Abdeckfolie und/oder gefärbte Kunststofffolie Polyethylenterephthalat
und/oder Polycarbonat oder bestehen aus Polyethylenterephthalat und/oder Polycarbonat.
Die eingesetzten Kunststoffe können für beide Fälle gleich sein, so dass die hierin
verwendeten Begriffe "Abdeckfolie" und "gefärbte Kunststofffolie" insbesondere auf
die beabsichtigte Verwendung und damit einhergehende besondere Gestaltungen abzielen.
[0037] Folien aus den vorgenannten Materialien können sich wegen ihrer Flexibilität gut
an gekrümmte oder andersartig geformte Körper anpassen und sind zugleich preiswert
herzustellen. Zur grafischen Gestaltung können diese vor der Anbringung an den Kunststoffkörper
zudem in einem ebenen Zustand verzerrungsfrei bedruckt werden.
[0038] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird im Allgemeinen IR-Laserstrahlung eingesetzt.
[0039] Die Zusammensetzung der Lackschichten ist erfindungsgemäß nicht begrenzt, vorzugsweise
wird jeweils ein Farblack eingesetzt, der in Abstimmung auf den Verwendungszweck,
beispielsweise Bereitstellen einer lichtundurchlässigen Abdeckschicht oder einer speziellen
Designschicht, ausgewählt werden kann. Beim Aufbringen der Lackschichten in den Schritten
(b) und (c) handelt es sich somit vorzugsweise um das Aufbringen jeweils eines Farblackes.
Ein Farblack liegt dabei im Allgemeinen zunächst als eine mehr oder weniger viskose
Flüssigkeit vor, welche durch eine übliche Drucktechnik, z.B. Siebdruck aufgebracht
wird. Es erfolgt daher im Allgemeinen zunächst eine Beschichtung mit einem härtbaren
Farblack. Im Allgemeinen erfolgt dann in einem weiteren Schritt eine Härtung, vorzugsweise
sukzessive, der einzelnen Lackschichten. Bei der vorliegenden Erfindung wird auf diese
Besonderheit nicht im Detail eingegangen, so dass der Ausdruck "Aufbringen einer Lackschicht"
hierin die Schritte des Aufbringens eines mehr oder weniger viskosen Lacks und seine
anschließende Härtung umfasst. Ein Härtungsschritt wird im Allgemeinen von der Art
des eingesetzten Lackes abhängen. So kann es sich bei einem Härtungsschritt um ein
Erwärmen oder um eine Bestrahlung, beispielsweise mit UV-Strahlung, handeln. Mittels
UV-Strahlung wird im Allgemeinen eine Vernetzung von Komponenten einer Lackschicht
bewirkt.
[0040] Aus den obengenannten Gründen bedeutet daher Entfernung einer Lackschicht hierin
insbesondere die Entfernung einer gehärteten Lackschicht.
[0041] In einer oder mehreren Folien der in Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
eingesetzten Abdeckfolie und/oder gefärbten Kunststofffolie können Bedienelemente
zum Bedienen, z.B. eines Hausgerätes, und Anzeigeelemente zum Anzeigen von Betriebszuständen
z.B. eines Hausgerätes enthalten sein. Ein oder mehrere solcher Informationsträgerfolien,
die grafische Elemente, wie Klartextbeschriftungen, Positionsmarkierungen, Symbole
und/oder Rahmenelemente enthalten, können erfindungsgemäß leicht auf den Kunststoffkörper
aufgebracht werden, indem diese nach Anbringen der Folie auf dem Kunststoffkörper
verbleiben, wenn beispielsweise eine Abziehfolie abgezogen wird. Eine Anpassung einer
Bedienblende, als welche die beschichtete Kunststoffblende insbesondere verwendet
wird, an eine Ausstattungs- und/oder Ländervariante eines Hausgerätes kann kostengünstig
erfolgen, da gegebenenfalls nur eine Folie getauscht werden muss. Darzustellende Informationen
können nämlich auf mehr als eine Folie verteilt werden, von denen jede einen Teil
der grafischen Elemente trägt. Durch eine gezielte und geeignete Kombination unterschiedlich
bedruckter Folien können zahlreiche Varianten von Bedieneinheiten und damit Bedienblenden
erzeugt werden. Es kann nämlich durch einen einfachen Austausch einer Folie gegen
eine andere bedruckte Folie eine Informationen tragende Folie, die z.B. Informationen
in unterschiedlichen Sprachen bereitstellt, verändert werden. Überdies kann durch
eine geeignete Wahl der grafischen Elemente für jeweils eine Folie die Anzahl der
bereitzustellenden Folien zur Ausbildung verschieden gestalteter Informationen tragender
Folien beschränkt sein. Die in Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
eingesetzten Folien können also insbesondere mehrere Folien aufweisen, also als Laminate
eingesetzt werden, so dass eine Anpassung an verschiedene Sprachen vorgenommen werden
kann. Hierzu können bestimmte Anzeigeelemente wie Symbole auf einer Folie angeordnet
sein, während Sprachelemente auf einer gesonderten Folie angeordnet werden. Es ist
allerdings insbesondere auch möglich, dass beides auf derselben Folie ist.
[0042] Es ist allerdings erfindungsgemäß insbesondere bereits durch geeignetes Aufbringen
von Lackschichten und deren partielle Entfernung möglich, unterschiedlichste Anzeigeelemente
darzustellen.
[0043] Überdies kann eine bestimmte Farbe der Bedieneinheit durch Einfügung einer die bestimmte
Farbe aufweisenden Folie oder durch Bereitstellen einer die bestimmte Farbe aufweisenden
Lackschicht eingestellt werden.
[0044] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält ein eingesetzter
Abdeckfilm in auf dem Kunststoffkörper verbleibenden Teilen, also nicht in der Abziehfolie,
Sensorelemente, auch als "Sensortasten" bezeichenbar. So kann eine Sensorelemente
enthaltende Folie, die auch als Sensorfolie bezeichnet werden kann, direkt oder indirekt
mit dem Kunststoffkörper verbunden werden. Der hierin verwendete Begriff "ensorelemente"
ist breit zu interpretieren. Hierzu gehören neben berührungsempfindlichen Tasten auch
berührungsempfindliche Berührelemente mit analoger Eingabe, die im Allgemeinen als
"Slider" oder "Wheel" bezeichnet werden.
[0045] Die Sensorelemente sind im Allgemeinen als Sensorflächen oder Sensorelektroden aus
einem geeigneten Material gestaltet. Das in einer Sensorfolie verwendete Sensorelement
kann auf verschiedenen Messprinzipien beruhen, wie beispielsweise einer Messung des
elektrischen Widerstands oder der elektrischen Kapazität. Vorzugsweise wird eine elektrische
Kapazität gemessen, so dass die Sensorelemente bevorzugt kapazitive Sensoren (Sensorelektroden)
sind. Dabei bestehen die Sensorelektroden aus einem geeigneten elektrisch leitfähigen
Material, dessen Kapazitätsänderung bei Berührung ermittelt und ausgewertet werden
kann. Geeignete elektrisch leitfähige Materialien sind beispielsweise transparente
Halbleiteroxide oder aber elektrisch leitfähige organische Materialien wie elektrisch
leitfähige organische Polymere.
[0046] Wird eine Sensorfolie verwendet, so können die Sensorelemente sowie elektrische Leiterbahnen
auf unterschiedliche Weise auf die Sensorfolie aufgebracht werden. In einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung sind mindestens eine kapazitive Sensorelektrode sowie
die elektrischen Leiterbahnen auf die Sensorfolie gedruckt.
[0047] Neben metallischen leitenden Strukturen können auf den in bevorzugten Ausführungsformen
eingesetzten Sensorfolien auch organische leitende Strukturen eingesetzt werden. Im
Allgemeinen umfassen daher in Ausführungsformen, bei denen das Sensorelement ein kapazitiver
Sensor ist, der mindestens eine kapazitive Sensor und/oder die elektrischen Leiterbahnen
ein intrinsisch leitfähiges organisches Polymer oder ein metallisches Leitmaterial
oder bestehen aus diesem.
[0048] Die vorgenannten Bediensymbole und Schriftzeichen können im Übrigen auch auf oder
in der Sensorfolie angeordnet sein, insbesondere aufgeklebt oder aufgedruckt sein.
[0049] Es können auch Folien verwendet werden, die ortsabhängig bestimmte haptische Elemente
aufweisen, welche bei einer Bedienung vorteilhaft zur Unterscheidung und/oder besseren
Erkennbarkeit von berührungsempfindlichen Sensorelementen tasten verwendet werden
können.
[0050] Die Beschichtungstechniken für die Folien sind nicht besonders eingeschränkt, solange
eine ausreichende Haftung gewährleistet ist. Bevorzugt sind Drucktechniken, die wiederum
nicht besonders eingeschränkt sind. Vorzugsweise erfolgt das Bedrucken durch Siebdruck.
[0051] Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine beschichtete Kunststoffblende gemäß Anspruch
10.
[0052] In einer bevorzugten Ausführungsform der beschichteten Kunststoffblende ist auf dem
Kunststoffkörper eine mindestens teilweise lichtdurchlässige Folie mit Sensorelementen
und einer elektrischen Leitstruktur angeordnet. Zu einer elektrischen Leitstruktur
gehören dabei insbesondere auch elektrische Schaltkreise. Überdies können an einer
solchen Sensorfolie auch elektrische Anschlüsse angeordnet sein.
[0053] Überdies ist Gegenstand der Erfindung ein Hausgerät, enthaltend diese beschichtete
Kunststoffblende, insbesondere ein Hausgerät mit einer Programmsteuerung und einer
hierin beschriebenen Kunststoffblende.
[0054] Das Hausgerät ist erfindungsgemäß nicht eingeschränkt. Das Hausgerät ist aber vorzugsweise
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Wäschebehandlungsgeräten wie Waschmaschinen,
Trocknern und Waschtrocknern, Geschirrspülgeräten, Kühlgeräten, Mikrowellengeräten,
Backöfen, Herden, Mixgeräten und Kaffeemaschinen. Die Erfindung hat mehrere Vorteile.
Die Erfindung ermöglicht, dass auf einfache Weise eine Vielzahl von unterschiedlichen
Bedienblenden erzeugt werden kann. Hierzu müssen lediglich die aufzubringenden Folien
und/oder Lackschichten entsprechend ausgestaltet und selektiv insbesondere durch IR-Laserstrahlung
entfernt werden, wobei die vorliegende Erfindung es breit ermöglicht, die Position
von Bediensymbolen und Schriftzeichen zu variieren. Eine aufwendige Öffnung des Blendengrundkörpers,
d.h. des Kunststoffkörpers, ist nicht erforderlich, um eine Bedieneinheit anzubringen.
[0055] Es ist insbesondere möglich, die verschiedenen Bedienblenden unterschiedlicher Gerätevarianten
oder unterschiedlicher Hausgeräte auf der Basis eines gemeinsamen Kunststoffkörpers
herzustellen und die Variation bei den eingesetzten Beschichtungen und ggf. einer
Variation bei ein oder mehreren Folien in einer eingesetzten Folie oder einem eingesetzten
Folienlaminat vorzunehmen. Damit ist ein Wechsel einer komplett gefertigten Bedienblende
oder eines aufwendig gestalteten Informationsträgers nicht erforderlich.
[0056] Die Erfindung ermöglicht in Ausführungsformen eine Reduzierung der Maskierkosten
beim Lackieren durch die Verwendung von durch IR-Laserstrahlung entfernbaren Lackschichten,
in Ausführungsformen auch durch die Verwendung einer entfern- oder nicht entfernbaren
Kunststofffolie, hierin als gefärbte Kunststofffolie und Abdeckfolie bezeichnet. Es
ist ein schneller Variantenwechsel und eine schnelle Änderung von Displayfenstern
möglich. In Ausführungsformen der Erfindung ist der Aufwand für Werkzeugteile für
Kunststoffbauteile geringer und besser kontrollierbar. Außerdem können durch den Wegfall
von diversen Prozessschritten wie Maskieren, Bedrucken, Reinigungen usw. Einsparungen
realisiert werden.
[0057] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren 1 bis 3 illustriert, in denen
die erfindungsgemäß relevanten Teile einer erfindungsgemäßen beschichteten Kunststoffblende
dargestellt sind.
- Fig. 1
- zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß erhaltene beschichtete Kunststoffblende
gemäß einer ersten nicht einschränkenden Ausführungsform.
- Fig. 2
- zeigt eine Seitenansicht einer nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
erhaltenen beschichteten Kunststoffblende.
- Fig. 3
- zeigt eine Seitenansicht einer beschichteten Kunststoffblende nach der Durchführung
der Schritte (b) und (c) des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0058] Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß erhaltene beschichtete beschichte
Kunststoffblende 1 gemäß einer ersten nicht einschränkenden Ausführungsform. Auf einer
Oberfläche 4 der Kunststoffblende 1 bzw. des darunter liegenden Kunststoffkörpers
der Kunststoffblende 1 befindet sich ein schraffiert dargestellte Beschichtung aus
einer ersten Lackschicht und einer zweiten Lackschicht, die jeweils einen gehärteten
Farblack enthalten. Innerhalb der Oberfläche 4 befindet sich bei dieser speziellen
Ausführungsform eine beschichtungsfreie Teiloberfläche T
K 13, an welcher während der Durchführung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens in einem Schritt (a2) eine Abdeckfolie mit einer Abziehfolie angebracht
worden war. Zusammen mit der Abziehfolie wurde die darauf aufgebrachte Beschichtung
aus der ersten Lackschicht und der zweiten Lackschicht entfernt. Die Teiloberfläche
T
K 13 befindet sich vollständig innerhalb der Oberfläche 4.
[0059] Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer nach Durchführung einer Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens erhaltenen beschichteten Kunststoffblende 1. Die in Fig.
2 gezeigte Kunststoffblende 1 weist auf einer Oberfläche 4 eines Kunststoffkörpers
2 eine erste Lackschicht 3 und eine zweite Lackschicht 5 auf, welche hier eine lichtundurchlässige
Beschichtung aus mindestens einem Farblack sind. Auf einer Teiloberfläche T
K 13 des Kunststoffkörpers 2 ist ein Laminat ("Restlaminat", nach Entfernung einer
hier nicht mehr vorhandenen Abziehfolie) aus einer ersten Folie 14, welche direkt
am Kunststoffkörper 2 angebracht ist und daher auch als Blendenfolie bezeichnet werden
kann, und einer zweiten Folie 15, in welcher sich Sensorelemente 16 als Teil einer
berührungsempfindlichen Bedieneinrichtung befinden und die daher auch als Sensorfolie
bezeichnet werden kann, angebracht. In der ersten Folie 14 befinden sich aufgedruckte
Bediensymbole 17 sowie Schriftzeichen 18. Durch Verwendung unterschiedlicher Folien
14 kann somit leicht eine Anpassung an unterschiedliche Länder und/oder Sprachen realisiert
werden.
[0060] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform einer beschichteten Kunststoffblende
1 ist anschließend an Schritt (a) des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem Schritt
(a1) eine gefärbte Kunststofffolie 8, z.B. rot gefärbt, auf einer unbeschichteten
Teiloberfläche T
F 9 der Oberfläche 4 des Kunststoffkörpers (2) aufgebracht worden. Auf diese ist in
den anschließend durchgeführten Schritten (b) und (c) des erfindungsgemäßen Verfahrens
ebenfalls eine erste Lackschicht 3 und eine zweite Lackschicht 5 aufgebracht worden.
In der Fig. 2 sind diese Lackschichten aus Gründen einer vereinfachten Illustration
noch vollständig auf der gefärbten Kunststofffolie 8 vorhanden.
[0061] Allerdings ist in der Fig. 2 auch dargestellt, wie durch Laserstrahlung, insbesondere
IR-Strahlung die erste Lackschicht 3 und die zweite Lackschicht 5 gezielt entfernt
werden können. Ein solcher Schritt wird auch als Laser-Etching bezeichnet.
[0062] In Fig. 2 ist nämlich der Fall gezeigt, dass im Schritt (d) des erfindungsgemäßen
Verfahrens die zweite Lackschicht 5 innerhalb einer beschichteten Teiloberfläche T
C 6 entfernt ist. Außerdem ist in Fig. 2 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens zumindest an einigen Stellen, an denen bereits die zweite
Lackschicht 5 entfernt worden war, auch die erste Lackschicht 3 entfernt. Die erste
Lackschicht 3 ist hierbei also in einer Unteroberfläche T
C1 7 der Teiloberfläche T
C 6 entfernt. Durch ein solches Entfernen von Teilen von einer oder mehreren Lackschichten
können somit beschichtete Kunststoffblenden mit unterschiedlichsten Designs hergestellt
werden. Durch ein solches gezieltes Entfernen lässt sich schließlich auch die oben
erwähnte gefärbte Kunststofffolie an gewünschten Stellen freilegen, so dass gezielt
beispielsweise Symbole oder Schriftzeichen in der Farbe der gefärbten Kunststofffolie
erhalten werden können.
[0063] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer beschichteten Kunststoffblende nach der Durchführung
der Schritte (b) und (c) des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die bereits in Fig. 2 angeführten
Bezugszeichen haben hier die gleiche Bedeutung. Bei der beschichteten Kunststoffblende
ist der in einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzte Abdeckfolie
10 erkennbar. D.h., zusätzlich zu der Anordnung in Fig. 2 ist auf dem Restlaminat
aus den Folien 14 und 15 noch eine Abziehfolie 11 aufgebracht, auf der sich eine Beschichtung
3,5 aus der ersten Lackschicht 3 und der zweiten Lackschicht 5 befindet. Nach Durchführung
von Schritt (d) des erfindungsgemäßen Verfahrens, d.h. der Entfernung der im Schritt
(c) aufgebrachten zweiten Lackschicht 5, sowie von Schritt (e), einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der auch die erste Lackschicht 3 entfernt wird,
beides jeweils entlang der Seitenkontur 12 der Abdeckfolie 10, und dem abschließenden
Abziehen der Abziehfolie 11 wird der linke Teil der in Fig. 2 gezeigten beschichteten
Kunststoffblende erhalten.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 1
- Beschichtete Kunststoffblende
- 2
- Kunststoffkörper
- 3
- Erste Lackschicht
- 4
- Oberfläche des Kunststoffkörpers
- 5
- Zweite Lackschicht
- 6
- Teiloberfläche TC
- 7
- Unteroberfläche TC1
- 8
- Gefärbte Kunststofffolie
- 9
- Teiloberfläche TF
- 10
- Abdeckfolie
- 11
- Abziehfolie
- 12
- Seitenkontur
- 13
- Teiloberfläche TK
- 14
- Erste Folie, Blendenfolie
- 15
- Zweite Folie, Sensorfolie
- 16
- Sensorelement
- 17
- Bediensymbol
- 18
- Schriftzeichen
- 19
- Randbegrenzung des Kunststoffkörpers
1. Verfahren zur Herstellung einer beschichteten Kunststoffblende (1) für ein Hausgerät,
umfassend die Schritte:
(a) Bereitstellen eines Kunststoffkörpers (2) aus einem mindestens teilweise transparenten
Kunststoff, wobei der Kunststoffkörper (2) eine flache oder gebogene Kunststoffplatte
ist;
(b) Aufbringen einer lichtblockierenden ersten Lackschicht (3) auf eine Oberfläche
(4) des Kunststoffkörpers (2);
(c) Aufbringen einer zweiten Lackschicht (5) auf der lichtblockierenden ersten Lackschicht
(3) von Schritt (b), wobei die zweite Lackschicht (5) lichtdurchlässiger ist als die
erste Lackschicht (3); und
(d) Entfernen der zweiten Lackschicht (5) innerhalb einer beschichteten Teiloberfläche
TC (6) der Oberfläche (4) mit Hilfe von Infrarot-Laserstrahlung, wobei anschließend
an Schritt (a) ein Schritt (a1)
(a1) Aufbringen einer gefärbten Kunststofffolie (8) auf einer unbeschichteten Teiloberfläche
TF (9) der Oberfläche (4) des Kunststoffkörpers (2); durchgeführt wird,
wobei anschließend an Schritt (a) oder (a1) ein Schritt (a2);
(a2) Aufbringen einer Abdeckfolie (10), wobei die Abdeckfolie (10) eine Abziehfolie
(11) enthält und eine Seitenkontur (12) aufweist auf einer unbeschichteten Teiloberfläche
TK (13) der Oberfläche (4) des Kunststoffkörpers (2);
und zeitlich nach Schritt (c) die Schritte (d1) und (d2);
(d1) Entfernen der in den Schritten (b) und (c) aufgebrachten ersten Lackschicht (3)
und zweiten Lackschicht (5) entlang der Seitenkontur (12) mit Hilfe von IR-Laserstrahlung;
und
(d2) Abziehen der Abziehfolie (11);
durchgeführt werden,
wobei die Abdeckfolie (10) und/oder die gefärbte Kunststofffolie (8) Sensorelemente
(16) enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schritt (e);
(e) Entfernen der ersten Lackschicht (3) in einer Unteroberfläche TC1 (7) der Teiloberfläche Tc (6) mit Hilfe von Infrarot-Laserstrahlung;
durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (e) die Teiloberfläche TC (6) zumindest teilweise in der Teiloberfläche TF (9) liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (e) die Teiloberfläche TC (6) vollständig in der Teiloberfläche TF (9) liegt.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zeitlich nach Schritt (d2) ein Schritt (d3);
(d3) Beaufschlagen der unbeschichteten Teiloberfläche TK (13) der Oberfläche (4) teilweise mit Laserstrahlung, bis dort eine vorgegebene Änderung
der optischen Durchlässigkeit erreicht ist;
durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (10) ein Laminat aus der Abziehfolie (11) und mindestens einer weiteren
Folie (14,15) ist, wobei nach dem Schritt (a2) die Abziehfolie (11) an dem aus der
mindestens einen weiteren Folie (14,15) bestehenden Restlaminat mit einer Klebekraft
F1 haftet, die kleiner ist als die Klebekraft F2 zwischen Kunststoffkörper (2) und einer an ihr liegenden Folie (14,15) und ggfs.
den Klebekräften Fn-2 zwischen den weiteren Folien (14,15), wobei n die Anzahl der Folien im Laminat ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (d1) die erste Lackschicht (3) und die zweite Lackschicht (5) entlang
der Seitenkontur (12) in einer Breite von 0,2 bis 1 mm entfernt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper einen Kunststoff enthält oder aus diesem besteht, der ausgewählt
ist aus der Gruppe, die umfasst Styrol-Acrylnitril(SAN)-Copolymer, Polymethylmethacrylat
(PMMA), Polycarbonat (PC) und Acryl-Butadien-Styrol(ABS)-Copolymer.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teiloberflächen TC (6), sowie Teiloberflächen TF (9) und oder TK (13) innerhalb der Oberfläche (4) des Kunststoffkörpers (2) liegen.
10. Beschichtete Kunststoffblende (1) für ein Hausgerät, erhältlich durch ein Verfahren,
umfassend die Schritte:
(a) Bereitstellen eines Kunststoffkörpers (2) aus einem mindestens teilweise transparenten
Kunststoff, wobei der Kunststoffkörper (2) eine flache oder gebogene Kunststoffplatte
ist;
(b) Aufbringen einer lichtblockierenden ersten Lackschicht (3) auf eine Oberfläche
(4) des Kunststoffkörpers (2);
(c) Aufbringen einer zweiten Lackschicht (5) auf der lichtblockierenden ersten Lackschicht
(3) von Schritt (b), wobei die zweite Lackschicht (5) lichtdurchlässiger ist als die
erste Lackschicht (3); und
(d) Entfernen der zweiten Lackschicht (5) innerhalb einer beschichteten Teiloberfläche
TC (6) der Oberfläche (4) mit Hilfe von Infrarot-Laserstrahlung,
wobei anschließend an Schritt (a) ein Schritt (a1)
(a1) Aufbringen einer gefärbten Kunststofffolie (8) auf einer unbeschichteten Teiloberfläche
TF (9) der Oberfläche (4) des Kunststoffkörpers (2); durchgeführt wird,
wobei anschließend an Schritt (a) oder (a1) ein Schritt (a2);
(a2) Aufbringen einer Abdeckfolie (10), wobei die Abdeckfolie (10) eine Abziehfolie
(11) enthält und eine Seitenkontur (12) aufweist auf einer unbeschichteten Teiloberfläche
TK (13) der Oberfläche (4) des Kunststoffkörpers (2);
und zeitlich nach Schritt (c) die Schritte (d1) und (d2);
(d1) Entfernen der in den Schritten (b) und (c) aufgebrachten ersten Lackschicht (3)
und zweiten Lackschicht (5) entlang der Seitenkontur (12) mit Hilfe von IR-Laserstrahlung;
und
(d2) Abziehen der Abziehfolie (11);
durchgeführt werden,
wobei die Abdeckfolie (10) und/oder die gefärbte Kunststofffolie (8) Sensorelemente
(16) enthält.
11. Hausgerät, enthaltend die beschichtete Kunststoffblende (1) von Anspruch 10.
12. Hausgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Wäschebehandlungsgeräten wie Waschmaschinen,
Trocknern und Waschtrocknern, Geschirrspülgeräten, Kühlgeräten, Mikrowellengeräten,
Backöfen, Herden, Mixgeräten und Kaffeemaschinen.
1. Method for manufacturing a coated plastic panel (1) for a household appliance, comprising
the steps:
(a) providing a plastic body (2) made of an at least partially transparent plastic,
wherein the plastic body (2) is a flat or bent plastic plate;
(b) applying a light-blocking first coating layer (3) to a surface (4) of the plastic
body (2);
(c) applying a second coating layer (5) to the light-blocking first coating layer
(3) from step (b), wherein the second coating layer (5) is more permeable to light
than the first coating layer (3); and
(d) removing the second coating layer (5) within a coated partial surface Tc (6) of
the surface (4) with the aid of infrared laser radiation,
wherein following step (a) a step (a1)
(a1) applying a coloured plastic film (8) to an uncoated partial surface TF (9) of the surface (4) of the plastic body (2);
is carried out,
wherein following step (a) or (a1) a step (a2);
(a2) applying a covering film (10), wherein the covering film (10) contains a transfer
film (11) and has a side contour (12) on an uncoated partial surface TK (13) of the surface (4) of the plastic body (2);
and temporally after step (c) the steps (d1) and (d2);
(d1) removing the first coating layer (3) applied in steps (b) and (c) and second
coating layer (5) along the side contour (12) with the aid of IR laser radiation;
and
(d2) peeling off the transfer film (11);
are carried out,
wherein the covering film (10) and/or the coloured plastic film (8) contain sensor
elements (16).
2. Method according to claim 1, characterised in that a step (e);
(e) removing the first coating layer (3) in a subsurface TC1 (7) of the partial surface TC (6) with the aid of infrared laser radiation;
is carried out.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that in step (e) the partial surface Tc (6) lies at least partially in the partial surface
TF (9).
4. Method according to claim 3, characterised in that in step (e) the partial surface Tc (6) lies completely in the partial surface TF (9).
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that temporally after step (d2) a step (d3);
(d3) applying laser radiation partially to the uncoated partial surface TK (13) of the surface (4), until a predefined change in the optical permeability is
achieved there;
is carried out.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the covering film (10) is a laminate consisting of the transfer film (11) and at
least one further film (14, 15), wherein after step (a2) the transfer film (11) adheres
to the remaining laminate consisting of the at least one further film (14, 15) with
an adhesive force F1, which is less than the adhesive force F2 between plastic body (2) and a film (14, 15) lying against it and optionally the
adhesive forces Fn-2 between the further films (14, 15), wherein n is the number of films in the laminate.
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that in step (d1) the first coating layer (3) and the second coating layer (5) are removed
along the side contour (12) in a width of 0.2 to 1 mm.
8. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the plastic body contains a plastic or consists of a plastic which is selected from
the group comprising styrene acrylonitrile (SAN) copolymers, polymethyl methacrylate
(PMMA), polycarbonate (PC) and acrylic butadiene styrene (ABS) copolymers.
9. Method according to one of claims 1 to 8, characterised in that the partial surfaces Tc (6), as well as partial surfaces TF (9) and/or TK (13), lie within the surface (4) of the plastic body (2).
10. Coated plastic panel (1) for a household appliance, which can be obtained by way of
a method comprising the steps:
(a) providing a plastic body (2) made of an at least partially transparent plastic,
wherein the plastic body (2) is a flat or bent plastic plate;
(b) applying a light-blocking first coating layer (3) to a surface (4) of the plastic
body (2);
(c) applying a second coating layer (5) to the light-blocking first coating layer
(3) from step (b), wherein the second coating layer (5) is more permeable to light
than the first coating layer (3); and
(d) removing the second coating layer (5) within a coated partial surface Tc (6) of
the surface (4) with the aid of infrared laser radiation,
wherein following step (a) a step (a1)
(a1)applying a coloured plastic film (8) to an uncoated partial surface TF (9) of the surface (4) of the plastic body (2);
is carried out,
wherein following step (a) or (a1) a step (a2);
(a2) applying a covering film (10), wherein the covering film (10) contains a transfer
film (11) and has a side contour (12) on an uncoated partial surface TK (13) of the surface (4) of the plastic body (2);
and temporally after step (c) the steps (d1) and (d2);
(d1) removing the first coating layer (3) applied in steps (b) and (c) and second
coating layer (5) along the side contour (12) with the aid of IR laser radiation;
and
(d2) peeling off the transfer film (11);
are carried out,
wherein the covering film (10) and/or the coloured plastic film (8) contain sensor
elements (16).
11. Household appliance, containing the coated plastic panel (1) from claim 10.
12. Household appliance according to claim 11, characterised in that it is selected from the group consisting of laundry treatment appliances such as
washing machines, dryers and washer-dryers, dishwashers, refrigeration appliances,
microwaves, ovens, stoves, mixers and coffee machines.
1. Procédé de fabrication d'un panneau de matière plastique muni d'un revêtement (1)
destiné à un appareil ménager, comprenant les étapes suivantes:
(a) fourniture d'un corps de matière plastique (2) constitué d'une matière plastique
au moins partiellement transparente, le corps de matière plastique (2) étant une plaque
de matière plastique plate ou pliée;
(b) application d'une première couche de peinture bloquant la lumière (3) à la surface
(4) du corps de matière plastique (2);
(c) application d'une deuxième couche de peinture (5) sur la première couche de peinture
bloquant la lumière (3) de l'étape (b), la deuxième couche de peinture (5) étant plus
transparente à la lumière que la première couche de peinture (3); et
(d) élimination de la deuxième couche de peinture (5) dans une surface partielle TC (6) munie d'un revêtement, de la surface (4), au moyen d'un rayonnement laser infrarouge,
dans lequel, consécutivement à l'étape (a), une étape (a1)
(a1) d'application d'une feuille de matière plastique colorée (8) à la surface partielle
non munie d'un revêtement TF (9), de la surface (4), du corps de matière plastique (2) est réalisée;
dans lequel, consécutivement à l'étape (a) ou (a1), une étape (a2);
(a2) d'application d'une feuille de recouvrement (10), la feuille de recouvrement
(10) contenant une feuille pelliculable (11) et comprenant un profil latéral (12)
à la surface partielle non munie d'un revêtement TK (13), de la surface (4), du corps de matière plastique (2);
et chronologiquement après l'étape (c), des étapes (d1) et (d2);
(d1) d'élimination de la première couche de peinture (3) et de la deuxième couche
de peinture (5) appliquées aux étapes (b) et (c) le long du profil latéral (12) au
moyen d'un rayonnement laser IR; et
(d2) de retrait de la feuille pelliculable (11)
sont réalisées;
la feuille de recouvrement (10) et/ou la feuille de matière plastique colorée (8)
contenant des éléments de détection (16).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une étape (e);
(e) d'élimination de la première couche de peinture (3) dans une surface inférieure
TC1 (7) de la surface partielle TC (6) est réalisée au moyen d'un rayonnement laser infrarouge.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à l'étape (e), la surface partielle TC (6) est située au moins en partie dans la surface partielle TF (9).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'à l'étape (e), la surface partielle TC (6) est située entièrement dans la surface partielle TF (9).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chronologiquement après l'étape (d2), une étape (d3);
(d3) d'attaque de la surface partielle non munie d'un revêtement TK (13), de la surface (4), en partie avec un rayonnement laser, jusqu'à la réalisation
d'une modification prédéfinie de la transparence optique, est réalisée.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille de recouvrement (10) est un stratifié constitué de la feuille pelliculable
(11) et d'au moins une autre feuille (14,15), après l'étape (a2), la feuille pelliculable
(11) adhérant au stratifié résiduel constitué d'au moins une autre feuille (14,15),
présentant un pouvoir adhésif F1 inférieur au pouvoir adhésif F2 entre le corps de matière plastique (2) et une feuille (14,15) qui lui est adjacente,
et le cas échéant les pouvoirs adhésifs Fn-2 entre les autres feuilles (14,15), n étant le nombre des feuilles dans le stratifié.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'à l'étape (d1), la première couche de peinture (3) et la deuxième couche de peinture
(5) sont éliminées le long du profil latéral (12) dans une largeur de 0,2 à 1 mm.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps de matière plastique contient une matière plastique ou en est constitué,
laquelle est sélectionnée parmi le groupe qui comprend le copolymère de styrène-acrylonitrile(SAN),
le polyméthacrylate de méthyle (PMMA), le polycarbonate (PC) et le copolymère acrylo-butadiène-styrène
(ABS).
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les surfaces partielles TC (6), ainsi que les surfaces partielles TF (9) et/ou TK (13) sont situées à l'intérieur de la surface (4) du corps de matière plastique (2).
10. Panneau de matière plastique muni d'un revêtement (1) destiné à un appareil ménager,
qu'on obtient par un procédé comprenant les étapes suivantes:
(a) fourniture d'un corps de matière plastique (2) constitué d'une matière plastique
au moins partiellement transparente, le corps de matière plastique (2) étant une plaque
de matière plastique plate ou pliée;
(b) application d'une première couche de peinture bloquant la lumière (3) à la surface
(4) du corps de matière plastique (2);
(c) application d'une deuxième couche de peinture (5) sur la première couche de peinture
bloquant la lumière (3) de l'étape (b), la deuxième couche de peinture (5) étant plus
transparente à la lumière que la première couche de peinture (3); et
(d) élimination de la deuxième couche de peinture (5) dans une surface partielle TC (6) munie d'un revêtement, de la surface (4), au moyen d'un rayonnement laser infrarouge,
dans lequel, consécutivement à l'étape (a), une étape (a1):
(a1) d'application d'une feuille de matière plastique colorée (8) à la surface partielle
non munie d'un revêtement TF (9), de la surface (4), du corps de matière plastique (2) est réalisée;
dans lequel, consécutivement à l'étape (a) ou (a1), une étape (a2);
(a2) d'application d'une feuille de recouvrement (10), la feuille de recouvrement
(10) contenant une feuille pelliculable (11) et comprenant un profil latéral (12)
à la surface partielle non munie d'un revêtement TK (13), de la surface (4), du corps de matière plastique (2);
et chronologiquement après l'étape (c), des étapes (d1) et (d2);
(d1) d'élimination de la première couche de peinture (3) et de la deuxième couche
de peinture (5) appliquées aux étapes (b) et (c) le long du profil latéral (12) au
moyen d'un rayonnement laser IR; et
(d2) de retrait de la feuille pelliculable (11)
sont réalisées;
la feuille de recouvrement (10) et/ou la feuille de matière plastique colorée (8)
contenant des éléments de détection (16).
11. Appareil ménager comprenant le panneau de matière plastique muni d'un revêtement (1)
selon la revendication 10.
12. Appareil ménager selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'il est sélectionné parmi le groupe composé des appareils de traitement du linge comme
des machines à laver, des séchoirs et des machines à laver avec sèche-linge, des lave-vaisselle,
des appareils frigorifiques, des appareils à micro-ondes, des fours de cuisson, des
cuisinières, des appareils mixeurs et des machines à café.