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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 1.7.2 (20 November 2019) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3496902</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20200401</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>17754628.0</B210><B220><date>20170731</date></B220><B240><B241><date>20190311</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>16183147</B310><B320><date>20160808</date></B320><B330><ctry>EP</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20200401</date><bnum>202014</bnum></B405><B430><date>20190619</date><bnum>201925</bnum></B430><B450><date>20200401</date><bnum>202014</bnum></B450><B452EP><date>20200108</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B25D  17/02        20060101AFI20180216BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>MEISSEL</B542><B541>en</B541><B542>CHISEL</B542><B541>fr</B541><B542>BURIN</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 519 493</text></B561><B561><text>WO-A1-01/36163</text></B561><B561><text>DE-C- 733 686</text></B561><B561><text>FR-A- 905 582</text></B561><B561><text>GB-A- 512 830</text></B561><B561><text>US-A1- 2012 301 238</text></B561><B561><text>US-A1- 2013 205 603</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>GEIGER, Steffen</snm><adr><str>Schifferlstrasse 6</str><city>München 80687</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Hilti Aktiengesellschaft</snm><iid>101752254</iid><irf>2014P00178WE</irf><adr><str>Feldkircherstr. 100</str><city>9494 Schaan</city><ctry>LI</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hilti Aktiengesellschaft 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001">GEBIET DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Meißel zum Abbau von Gestein oder mineralischen Baustoffen wie Beton und Ziegel, gemäß dem Oberbegriff und wie aus <patcit id="pcit0001" dnum="FR905582"><text>FR 905.582</text></patcit> bekannt. Ein beispielhafter Meißel für die Bearbeitung von mineralischen Baustoffen ist aus der <patcit id="pcit0002" dnum="US20120301238A"><text>US 2012/0301238</text></patcit> bekannt. Der Meißel hat einen Schaft und einen Arbeitsbereich, welcher in eine Spitze zuläuft. Der Arbeitsbereich hat vier längsverlaufende Rippen, welche beim Eindringen des Meißels in den Baustoff diesen gleichmäßig aufspreizen.</p>
<heading id="h0002">OFFENBARUNG DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0002" num="0002">Der erfindungsgemäße Meißel gemäß Anspruch 1 hat einen Schaft, eine Schlagfläche, eine Spitze, eine durch die Schlagfläche und die Spitze verlaufenden Längsachse und einen Arbeitsabschnitt. Der Arbeitsabschnitt hat einen auf der Längsachse angeordneten Rumpf und zwei längs dem Rumpf verlaufende und radial gegenüber dem Rumpf vorstehende Flügel. Die zwei Flügel sind V-förmig angeordnet. Der Meißel spreizt mit dem Rumpf und den Flügeln das Gestein auf. Die V-förmige Anordnung der Flügel verringert ein Verklemmen in dem Untergrund im Vergleich zu einem drehsymmetrisch aufgebauten Spitzmeißel. Der Meißel erzeugt aufgrund seiner nicht-drehsymmetrischen Form neben radial wirkenden Kräften zum Sprengen des Gesteins auch nicht-radiale, längs einer Hochachse wirkende Kräfte durch die Flügel.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein Diederwinkel zwischen den Flügeln ist geringer als 180 Grad. Der Diederwinkel gibt die relative Neigung der V-förmig angeordneten Flügel zueinander an. Der Diederwinkel wird zwischen den Verbindungslinien der Spitzen der Flügel mit der Längsachse in Ebenen senkrecht zu der Längsachse gemessen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass in einem Bereich die Flügel einen entlang der Längsachse variierenden Querschnitt aufweisen, wobei jeder der Querschnitte in diesem Bereich nur teilweise mit den anderen Querschnitten überlappt. Vergleicht man einen beliebigen ersten Querschnitt mit einem beliebigen zweiten Querschnitt, so hat der erste<!-- EPO <DP n="2"> --> Querschnitt über den zweiten Querschnitt hinausragende Flächen und ebenso hat der zweite Querschnitt über den ersten Querschnitt hinausragende Flächen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Erfindung sieht vor, dass der Diederwinkel von dem Schaft zu der Spitze zunimmt. Die Flügel sind nahe dem Schaft stärker zueinander angestellt als im Bereich der Spitze. Die Flügel können an der Spitze in einer Ebene mit der Längsachse liegen, d.h. einen Diederwinkel von 180 Grad aufweisen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass der Arbeitsabschnitt keine zweizählige Drehsymmetrie um die Längsachse aufweist. Die Flügel können spiegelsymmetrisch zu einer die Längsachse enthaltenden Symmetrieebene angeordnet sind.</p>
<p id="p0007" num="0007">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die zwei Flügel hauptsächlich oberhalb einer die Längsachse enthaltenden Horizontalebene angeordnet sind. Der Schwerpunkt oder die Flügelspitze liegt durchgehend auf einer Seite der Horizontalebene H.</p>
<p id="p0008" num="0008">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Flügel längs der Längsachse um einen Anstellwinkel gegenüber der Längsachse geneigt sind. Die beiden Flügel liegen nur mit ihrer in die gleiche Richtung weisenden Oberseite an der Lochwand an, die Unterseite liegt nicht oder nur teilweise an. Die ungleiche Abstützung verringert das Risiko des Festmeißelns. Die Meißel erfährt eine Nettokraft versetzt zu der Längsachse und parallel zu einer Hochachse.</p>
<p id="p0009" num="0009">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass eine radiale Abmessung der zwei Flügel von dem Schaft zu der Spitze abnimmt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass der Rumpf im Wesentlichen rotationsförmig ausgebildet ist. Eine Ausgestaltung sieht vor, dass der Rumpfs koaxial zu der Längsachse angeordnet ist.</p>
<heading id="h0003">KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN</heading>
<p id="p0011" num="0011">Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen und Figuren. In den Figuren zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Meißel</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Querschnitt durch den Meißel</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Seitenansicht des Meißels<!-- EPO <DP n="3"> --></dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene IV-IV</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene V-V</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene VI-VI</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene VII-VII</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene VIII-VIII</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene IX-IX</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene X-X</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>einen Querschnitt in der Ebene XI-XI</dd>
</dl></p>
<p id="p0012" num="0012">Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.</p>
<heading id="h0004">AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0013" num="0013"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt einen beispielhaften Spitzmeißel <b>1.</b> Der Anwender kann den Spitzmeißel <b>1</b> mit einem Schaft <b>2</b> in einem Elektromeißel einsetzen. Eine Spitze <b>3</b> des Spitzmeißels <b>1</b> wird gegen den Untergrund gedrückt. Das Schlagwerk des Elektromeißels übt Schläge in einer Schlagrichtung <b>4</b> auf eine Schlagfläche <b>5</b> an dem Schaft <b>2</b> aus. Die Stoßwelle des Schlags durchläuft den Schaft <b>2</b> und einen Arbeitsabschnitt <b>6</b> des Spitzmeißels <b>1</b> und treibt die Spitze <b>3</b> in den Untergrund.</p>
<p id="p0014" num="0014">Der Spitzmeißel <b>1</b> hat einen länglichen Korpus. Die schmalen Enden des Spitzmeißels <b>1</b> sind die Schlagfläche <b>5</b> und die Spitze <b>3.</b> Eine Längsachse <b>7</b> des Spitzmeißels <b>1</b> verläuft durch die Schlagfläche <b>5</b> und die Spitze <b>3.</b> Der längliche Korpus ist entlang der Längsachse <b>7</b> in zwei Abschnitte unterteilt: den Schaft <b>2</b> und den Arbeitsabschnitt <b>6.</b> Der Schaft <b>2</b> beginnt an der Schlagfläche <b>5;</b> der Arbeitsabschnitt <b>6</b> endet an der Spitze <b>3.</b> Der Schaft <b>2</b> kann unmittelbar an den Arbeitsabschnitt <b>6</b> angrenzen oder mittels eines kurzen Übergangsbereichs <b>8</b> mit dem Arbeitsabschnitt <b>6</b> verbunden sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der Schaft <b>2</b> und der Arbeitsabschnitt <b>6</b> unterscheiden sich in ihrer Funktion und einer damit einhergehenden geometrischen Gestalt. Der Schaft <b>2</b> dient primär der Halterung des Spitzmeißels <b>1</b> in einer Handwerkzeugmaschine. Die geometrische Gestalt ist sehr einfach gehalten und im Wesentlichen uniform entlang der Längsachse, beispielsweise zylindrisch oder prismatisch mit einem quadratischen oder hexagonalen Querschnitt. Die Schlagfläche <b>5</b> bildet die freiliegende und von der Spitze <b>3</b> abgewandte Stirnfläche des Schafts <b>2.</b> Die Schlagfläche <b>5</b> kann kalottenförmig ausgebildet sein. Der beispielhafte Schaft <b>2</b> hat eine Nut<!-- EPO <DP n="4"> --> <b>9,</b> welche längs der Längsachse <b>7</b> geschlossen ist. Der Schaft <b>2</b> kann in einen Werkzeughalter des Elektromeißels eingesetzt werden. Ein Verriegelungskörper, z.B. eine Klinke oder eine Kugel, greifen in die Nut <b>9</b> ein und sichern den Spitzmeißel <b>1</b> in dem Werkzeughalter. Der beispielhafte Schaft <b>2</b> hat einen ringförmigen Kragen <b>10,</b> der radial über den Schaft <b>2</b> vorsteht. Andere Werkzeughalter verriegeln den Spitzmeißel <b>1</b> mittels eines verschwenkbaren Bügels, welcher den Kragen <b>10</b> auf der Seite der Spitze <b>3</b> hintergreift. Der Schaft <b>2</b> kann sowohl die Nut <b>9</b> als auch den Kragen <b>10</b> oder nur eines der beiden Verriegelungsmittel aufweisen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> dringt beim Abbau von mineralischen Materialien oder Gestein in diese ein. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> ist für ein effizientes Aufbrechen eines Untergrunds und in Hinblick auf eine verringerte Tendenz zum Verklemmen in dem Untergrund ausgebildet. Die geometrische Gestalt des Arbeitsabschnitts <b>6</b> ist entsprechend deutlich verschieden zu der Grundform des Schafts <b>2.</b> Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> weist insbesondere keine Drehsymmetrie um die Längsachse <b>7</b> auf. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> hat einen Rumpf <b>11</b> und genau zwei von dem Rumpf <b>11</b> radial abstehende Flügel <b>12.</b> Der Rumpf <b>11</b> liegt auf der Längsachse <b>7.</b> Die Flügel <b>12</b> sind V-förmig angeordnet. Die beiden Flügel <b>12</b> haben vorzugsweise eine identische Gestalt und sind vorzugsweise zueinander spiegelsymmetrisch angeordnet.</p>
<p id="p0017" num="0017">Für die Beschreibung des Arbeitsabschnitts <b>6</b> wird ein Koordinatensystem eingeführt. Das Koordinatensystem orientiert sich an einem den Arbeitsabschnitt <b>6</b> umschreibenden Quader mit einer Längsachse <b>7,</b> einer Querachse <b>13</b> und einer Hochachse <b>14.</b> Die drei Achsen sind zueinander orthogonal und schneiden sich in einem Punkt. Die Längsachse <b>7</b> ist durch die Verbindungslinie von der Spitze <b>3</b> zu der Mitte der Schlagfläche <b>5</b> festgelegt. Axial und radial beziehen sich auf die Längsachse <b>7.</b> Die Querachse <b>13</b> und die Hochachse <b>14</b> entsprechen den Richtungen ausgehend von der Längsachse <b>7,</b> unter welchen die Abmessung des Arbeitsabschnitts <b>6</b> parallel zu der Querachse <b>13</b> (Breite <b>15</b>) maximal ist und die Abmessung des Arbeitsabschnitts <b>6</b> parallel zu der Hochachse <b>14</b> (Höhe <b>16</b>) minimal ist. Die Querachse <b>13</b> ist parallel zu einer Verbindungslinie der gegenüberliegenden Flügelspitzen <b>17.</b> Die Länge <b>25</b> des Arbeitsabschnitts <b>6</b> ist vorzugsweise deutlich größer als die Breite <b>15</b> des Arbeitsabschnitts <b>6,</b> z.B. wenigstens fünffach so groß. Die Breite <b>15</b> des Arbeitsabschnitts <b>6</b> ist vorzugsweise größer als die Höhe <b>16,</b> z.B. eineinhalbfach so groß. Die von der Längsachse <b>7</b> und der Querachse <b>13</b> aufgespannte Ebene wird nachfolgend als Horizontalebene <b>H</b> und die von der Längsachse <b>7</b> und der Querachse <b>13</b> aufgespannte Ebene als Vertikalebene <b>V</b> bezeichnet. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> ist bezüglich der Horizontalebene <b>H</b> asymetrisch. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> ist vorzugsweise bezüglich der Vertikalebene <b>V</b> spiegelsymmetrisch ausgebildet.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Der beispielhafte Arbeitsabschnitt <b>6</b> hat einen Führungsbereich <b>18</b> mit einer längs der Längsachse <b>7</b> konstanten Breite <b>15</b> (<figref idref="f0002">Fig. 6 bis Fig. 10</figref>) und einen Spitzenbereich <b>19</b> mit einer längs der Längsachse <b>7</b> sich zu der Spitze <b>3</b> hin verringernden Breite <b>15</b> (<figref idref="f0002">Fig. 4 bis Fig. 6</figref>).</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Rumpf <b>11</b> ist ein im Wesentlichen stabförmiger Körper mit einem kreisförmigen Querschnitt, der im Bereich der Spitze <b>3</b> kegelförmig zuläuft. Die Spitze des Rumpfs <b>11</b> bildet die Spitze <b>3</b> des Spitzmeißels <b>1.</b> Der Querschnitt des Rumpfs <b>11</b> kann auch elliptisch mit einem Aspektverhältnis von höchstens 1:1,2 sein. Der Rumpf <b>11</b> definiert die Längsachse <b>7</b> des Meißels <b>1.</b> Der Rumpf <b>11</b> und die Längsachse <b>7</b> sind koaxial.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die beispielhaften Flügel <b>12</b> sind im Wesentlichen plattenförmige Körper mit jeweils einer Oberseite <b>20,</b> einer Unterseite <b>21</b> und einer Flügelspitze <b>17.</b> Die Flügelspitze <b>17</b> bezeichnet die äußere radiale Kante der Flügel <b>12.</b></p>
<p id="p0021" num="0021">Eine Stärke <b>22,</b> d.h. der lokale Abstand der Oberseite <b>20</b> zu der Unterseite <b>21,</b> der Flügel <b>12</b> ist deutlich geringer als die Höhe <b>16</b> des Rumpfes <b>11</b> bzw. des Arbeitsabschnitts <b>6.</b> Die Stärke <b>22</b> kann in radialer Richtung weitgehend konstant sein. Die Oberseite <b>20</b> und die Unterseite <b>21</b> können als näherungsweise parallel bezeichnet werden. Die Oberseite <b>20</b> und die Unterseite <b>21</b> können eben sein oder eine näherungsweise gleiche Krümmung entlang der radialen Richtung aufweisen. Die Flügel <b>12</b> grenzen unmittelbar an den Rumpf <b>11</b> an. Die Flügel <b>12</b> unterteilen die freiliegende Oberfläche des Rumpfes <b>11</b> in einen Rücken <b>23</b> und einen Bauch <b>24.</b> Der Rücken <b>23</b> liegt oberhalb einer Horizontalebene <b>H,</b> der Bauch <b>24</b> liegt unterhalb der Horizontalebene <b>H.</b> Die Horizontalebene <b>H</b> ist senkrecht zu der Hochachse <b>14</b> und wird von der Längsachse <b>7</b> und der Querachse <b>13</b> aufgespannt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Vorzugsweise sind die Flügel <b>12</b> über die gesamte Länge <b>25</b> oder einen Großteil des Arbeitsabschnitts <b>6</b> ausgedehnt. Die axiale Abmessung der Flügel <b>12</b> ist deutlich größer als ihre radiale Abmessung, z.B. ist die axiale Abmessung wenigstens fünffach größer als die radiale Abmessung. Die radiale Abmessung <b>26</b> der Flügel <b>12</b> und der Radius des Rumpfes <b>11</b> sind etwa gleich, z.B. haben einen relativen Unterschied von weniger als 25%. Die radiale Abmessung <b>26</b> der Flügel <b>12</b> nimmt von der Spitze <b>3</b> zu dem Schaft <b>2</b> vorzugsweise in der gleichen Weise wie der Radius des kegelförmigen Rumpfes <b>11</b> ab. Ein Verhältnis der Abmessungen kann konstant sein.</p>
<p id="p0023" num="0023">Ein Schwerpunkt der Flügel <b>12</b> liegt oberhalb der Horizontalebene <b>H.</b> Die Flügel <b>12</b> sind hauptsächlich oberhalb der Horizontalebene <b>H</b> angeordnet, d.h. ein Anteil des Flügels <b>12</b><!-- EPO <DP n="6"> --> oberhalb der Horizontalebene <b>H</b> ist größer als der Anteil des Flügels <b>12</b> unterhalb der Horizontalebene <b>H.</b> Eine Linie durch die Flächenschwerpunkte der Flügel <b>12</b> in den aufeinanderfolgenden Querschnitten kann abschnittsweise, insbesondere nahe der Spitze <b>3,</b> auf der Horizontalebene <b>H</b> liegen und ist ansonsten oberhalb der Horizontalebene <b>H.</b> Die Flügelspitzen <b>17</b> liegen von dem Schaft <b>2</b> bis zu der Spitze <b>3</b> auf und oberhalb der Horizontalebene <b>H</b> jedoch nicht unterhalb der Horizontalebene <b>H.</b></p>
<p id="p0024" num="0024">Die beiden Flügel <b>12</b> sind V-förmig angeordnet, insbesondere in dem Führungsbereich <b>18.</b> Ein Diederwinkel <b>27</b> zwischen den beiden Flügeln <b>12</b> ist geringer als 180 Grad. Der Diederwinkel <b>27</b> liegt zwischen 120 Grad und 170 Grad. Der Diederwinkel <b>27</b> wird in Umfangsrichtung um die Längsachse <b>7</b> bestimmt. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> weist aufgrund der V-förmig angeordneten Flügel <b>12</b> keine Drehsymmetrie auf. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> hat keine zweizählige Drehsymmetrie um die Längsachse <b>7,</b> welche eine Drehung des Arbeitsabschnitts <b>6</b> um 180 Grad mit sich selbst zur Deckung bringen würde. Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> hat ferner aufgrund der V-förmig angeordneten Flügel <b>12</b> keine Spiegelsymmetrie bezüglich der Horizontalebene <b>H.</b></p>
<p id="p0025" num="0025">Die relative V-förmige Anstellung der beiden Flügel <b>12</b> zueinander nimmt in der Richtung von der Spitze <b>3</b> zu dem Schaft <b>2</b> hin zu. Der Diederwinkel <b>27</b> ist in dem Spitzenbereich <b>19</b> vorzugsweise konstant. Der Diederwinkel <b>27</b> bleibt konstant während sich die Breite <b>15</b> ändert. Die Flügel <b>12</b> können in einer Ebene, z.B. der Horizontalebene <b>H,</b> liegen. Der Diederwinkel <b>27</b> ist beispielsweise zwischen 170 Grad und 180 Grad, vorzugsweise 180 Grad. In dem Führungsbereich <b>18</b> verringert sich der Diederwinkel <b>27</b> kontinuierlich. Angrenzend an den Schaft <b>2</b> ist der Diederwinkel <b>27</b> minimal und liegt in einem Bereich zwischen 120 Grad und 150 Grad. Die Breite <b>15</b> des Arbeitsabschnitts <b>6</b> ist vorzugsweise konstant, wenn sich der Diederwinkel <b>27</b> ändert.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Flügel <b>12</b> sind gegenüber der Längsachse <b>7</b> um einen Anstellwinkel <b>29</b> gekippt. Der Anstellwinkel <b>29</b> ist in der Seitenansicht zu erkennen. Die Flügelspitzen <b>17</b> liegen in einer zu der Längsachse <b>7</b> um den Anstellwinkel <b>29</b> geneigten Ebene. Ein vertikaler Abstand <b>30,</b> d.h. entlang der Hochachse <b>14,</b> der Flügelspitzen <b>17</b> zu der Horizontalebene <b>H</b> nimmt von dem der Spitze <b>3</b> zu dem Schaft <b>2</b> vorzugsweise, insbesondere innerhalb des Führungsbereichs, kontinuierlich zu.</p>
<p id="p0027" num="0027">Der Arbeitsabschnitt <b>6</b> liegt in dem Untergrund mit den Oberseiten <b>20</b> der Flügel <b>12</b> und dem Bauch <b>24</b> des Rumpfes <b>11</b> an der Lochwand an. Die Unterseiten <b>21</b> der Flügel <b>12</b> sind von<!-- EPO <DP n="7"> --> der Lochwand beabstandet. Soweit die Unterseiten <b>21</b> an der Lochwand anliegen, üben sie eine verglichen zu den Oberseiten <b>20</b> geringere Kraft auf die Lochwand aus.</p>
<p id="p0028" num="0028">Der Rücken <b>23</b> kann in einem an den Schaft <b>2</b> angrenzenden Bereich mit einer Mulde <b>31</b> versehen sein. Die Mulde <b>31</b> ist vorzugsweise symmetrisch zu der Vertikalebene <b>V.</b> Die Mulde <b>31</b> bildet eine konkave Oberfläche an dem Rücken <b>23</b> aus. Der radiale Abstand der Oberfläche der Mulde <b>31</b> zu der Längsachse <b>7</b> liegt im Bereich <b>18</b> zwischen 66 % und 85 % des Radius des Rumpfes <b>11.</b></p>
<p id="p0029" num="0029">Der Bauch <b>24</b> kann in einem an den Schaft <b>2</b> angrenzenden Bereich mit einer Mulde <b>32</b> versehen sein. Die Mulde <b>32</b> ist vorzugsweise symmetrisch zu der Vertikalebene <b>V.</b> Die Mulde <b>32</b> bildet eine konkave Oberfläche an dem Bauch <b>24</b> aus. Der radiale Abstand der Oberfläche der Mulde <b>32</b> zu der Längsachse <b>7</b> liegt im Bereich <b>18</b> zwischen 66 % und 85 % des Radius des Rumpfes <b>11.</b></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Meißel (1) mit<br/>
einem Schaft (2), einer Schlagfläche (5), einer Spitze (3),<br/>
einer durch die Schlagfläche (5) und die Spitze (3) verlaufenden Längsachse (7),<br/>
einen Arbeitsabschnitt (6), der einen auf der Längsachse (7) angeordneten Rumpf (11) und zwei längs dem Rumpf (11) verlaufende und radial gegenüber dem Rumpf (11) vorstehende Flügel (12) aufweist,<br/>
wobei die zwei Flügel (12) V-förmig angeordnet sind, wobei ein Diederwinkel (27) zwischen den Flügeln (12) geringer als 180 Grad ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Diederwinkel (27) von dem Schaft (2) zu der Spitze (3) in einem Bereich (18) zunimmt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in einem Bereich (18) die Flügel (12) einen entlang der Längsachse (7) variierenden Querschnitt aufweisen, wobei jeder der Querschnitte in diesem Bereich (18) nur teilweise mit den anderen Querschnitten überlappt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Arbeitsabschnitt (6) keine zweizählige Drehsymmetrie um die Längsachse (7) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Flügel (12) spiegelsymmetrisch zu einer die Längsachse (7) enthaltenden Symmetrieebene (V) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die zwei Flügel (12) hauptsächlich oberhalb einer die Längsachse (7) enthaltenden Horizontalebene (H) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Flügel (12) längs der Längsachse (7) um einen Anstellwinkel (29) gegenüber der Längsachse (7) geneigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Meißel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine radiale Abmessung der zwei Flügel (12) von dem Schaft (2) zu der Spitze (3) abnimmt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Meißel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Rumpf (11) im Wesentlichen rotationsförmig zu der Längsachse (7) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Chisel (1) having<br/>
a shank (2), a striking surface (5), a tip (3),<br/>
a longitudinal axis (7) extending through the striking surface (5) and the tip (3),<br/>
a working portion (6), which has a body (11) arranged along the longitudinal axis (7) and two wings (12) that extend along the body (11) and protrude radially from the body (11), wherein the two wings (12) are arranged in a V shaped manner, wherein a dihedral angle (27) between the two wings (12) is less than 180 degrees, <b>characterized in that</b> the dihedral angle (27) increases from the shank (2) to the tip (3) in a region (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b>, in a region (18), the wings (12) have a cross section that varies along the longitudinal axis (7), wherein each of the cross sections in this region (18) overlaps only partially with the other cross sections.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the working portion (6) does not have two-fold rotational symmetry about the longitudinal axis (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the wings (12) are arranged in a mirror symmetric manner with respect to a plane of symmetry (V) containing the longitudinal axis (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the two wings (12) are arranged primarily above a horizontal plane (H) containing the longitudinal axis (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the wings (12) are inclined along the longitudinal axis (7) at a setting angle (29) with respect to the longitudinal axis (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Chisel according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> a radial dimension of the two wings (12) increases from the shank (2) to the tip (3).<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Chisel (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the body (11) is formed in a substantially rotationally symmetric manner with respect to the longitudinal axis (7).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Burin (1) comprenant<br/>
un manche (2), une surface de frappe (5), une pointe (3), un axe longitudinal (7) s'étendant à travers la surface de frappe (5) et la pointe (3), une portion de travail (6) qui présente une coque (11) disposée sur l'axe longitudinal (7) et deux ailes (12) s'étendant le long de la coque (11) et saillant radialement par rapport à la coque (11), les deux ailes (12) étant disposées en forme de V, un angle dièdre (27) entre les ailes (12) étant inférieur à 180°, <b>caractérisé en ce que</b> l'angle dièdre (27) augmente depuis le manche (2) jusqu'à la pointe (3) dans une région (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> dans une région (18), les ailes (12) présentent une section transversale variant le long de l'axe longitudinal (7), chacune des sections transversales dans cette région (18) chevauchant seulement partiellement les autres sections transversales.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la portion de travail (6) ne présente pas de symétrie de révolution d'ordre deux autour de l'axe longitudinal (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les ailes (12) sont disposées avec une symétrie spéculaire par rapport à un plan de symétrie (V) contenant l'axe longitudinal (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les deux ailes (12) sont disposées principalement au-dessus d'un plan horizontal (H) contenant l'axe longitudinal (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les ailes (12) sont inclinées le long de l'axe longitudinal (7) suivant un angle d'inclinaison (29) par rapport à l'axe longitudinal (7).<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Burin selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>une dimension radiale des deux ailes (12) diminue depuis le manche (2) jusqu'à la pointe (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Burin (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la coque (11) est réalisée essentiellement avec une forme rotative par rapport à l'axe longitudinal (7).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0002" num="3,4,5,6,7,8,9,10,11"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="160" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="FR905582"><document-id><country>FR</country><doc-number>905582</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0001]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US20120301238A"><document-id><country>US</country><doc-number>20120301238</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0001]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
