[0001] Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Verschlussanordnungen zum Abdecken
von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken
von Schwimmbecken.
[0002] Derartige Verschlussanordnungen zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin
befindlichen Flüssigkeit sind im Stand der Technik bereits beschrieben.
[0003] So beschreibt beispielsweise die
DE 196 46 117 C1 einen Solarrollladen für Schwimmbadabdeckungen, bei der jeder Rollladenstab eine
Anzahl geschlossener Kammern (Hohlkammern), einen im Querschnitt T-förmigen Kupplungssteg
und eine den Kupplungssteg aufnehmende, eine schlitzartige Öffnung aufweisende Aufnahme,
besitzt und wobei jeder Rollladenstab auf seiner Oberseite aus transparentem Kunststoff
besteht und seine Unterseite mit dunkler Farbe beschichtet oder durchgefärbt ist.
Diese Rollladenstäbe sind in ihrer Herstellung insbesondere durch die unterschiedliche
Beschichtung bzw. Färbung einzelner Bestandteile kostenaufwendig herzustellen.
[0004] Ebenfalls nachteilig bei diesen Rollladenstäben und der daraus herzustellenden Schwimmbadabdeckungen
ist, dass mindestens die zwei Hohlkammern an den freien Enden eines jeden Rollladenstabes
flüssigkeitsdicht zu verschließen sind, sodass die Schwimmbadabdeckung ihre Funktion
erst erfüllen kann.
Ein weiterer Nachteil dieser Schwimmbadabdeckung besteht darin, dass bei Einführen
des Kupplungssteges in die Aufnahmekammer, welches zur Herstellung einer Schwimmbadabdeckung
erforderlich ist, diese Verbindung gegen Längsverschiebungen der einzelnen Rollladenstäbe
zusätzlich zu sichern ist.
[0005] Eine weitere Verschlussanordnung zum Abdeckung von offenen Behältern mit einer darin
befindlichen Flüssigkeit ist beispielsweise in der
DE 195 08 953 C1 beschrieben. Dieser Hohlkörper aus Metall oder Kunststoff mit mindestens einer axialen
Kammertrennwand und einem wasserdichten Verschluss, der aus einer mit Einfüll- und
Entlüftungsöffnungen versehenen Kappe besteht, die formschlüssig in jede Kammer des
Hohlkörpers einsetzbare Stopfen aufweist, an denen mit Abstand eine den Querschnitt
der jeweiligen Kammer ausfüllende Kolbenplatte befestigt ist und bei der der zwischen
Kolbenplatte und Kappe befindliche Hohlraum mit einem dauerelastischen Füllmittel,
vorzugsweise auf Kunststoffbasis ausgefüllt ist, wobei in der Kappe jeweils mindestens
ein über die Kammertrennwand führender Überlaufkanal für das Füllmittel vorgesehen
ist. Der Hohlkörper ist dabei als Rollladenprofil ausgebildet und soll zu einer Schwimmbadabdeckung
zusammengefügt sein, die auf der Wasseroberfläche aufliegt.
[0006] Nachteilig hierbei ist, dass jede einzelne Hohlkammer eines Rollladenstabes mit einer
eine spezielle Geometrie aufweisenden Abdichtvorrichtung zu versehen ist, die hier
aus einer Kolbenplatte und einer dazwischen angeordneten dauerelastischen, von außen
einzufüllenden Substanz besteht.
In dieser Ausführungsform ist eine derartige Schwimmbadabdeckung äußerst kostenintensiv
in der Herstellung der Rollladenprofile und insbesondere in der Konfektion einzelner
Rollladenstäbe, die an ihren beiden freien Enden flüssigkeitsdicht zu verschließen
und zu einer Schwimmbadabdeckung zusammenzufügen sind.
[0007] Weiterhin nachteilig bei den Lösungen im bekannten Stand der Technik ist die Tatsache,
dass es bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Schwimmbadabdeckungen nicht auszuschließen
ist, dass bei einzelnen Rollladenstäben die abdichtenden Endkappen nicht vollumfänglich
dicht sind und so die Hohlkammern einzelnen Rollladenstäbe mit Flüssigkeit gefüllt
sind und die Schwimmbadabdeckung nicht mehr auf der Oberfläche schwimmt.
[0008] Ebenfalls nachteilig bei den Verschlussanordnungen im Stand der Technik ist, dass
in bzw. an diese keine zusätzlichen Funktionen bzw. Funktionselemente integrierbar
sind, da diese Verschlussanordnungen hinsichtlich ihrer Funktionalität und insbesondere
der Dichtigkeit keine optimale und vor allen Dingen sichere Nutzung mehr zulassen.
[0009] Hier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, die Nachteile des
bekannten Standes der Technik zu überwinden und eine Verschlussanordnung zum Abdecken
von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit, aufzuzeigen, die sowohl
wirtschaftlich als auch kostengünstig herstellbar ist, welche ein optisch ansprechendes
Aussehen bei vollumfänglicher Funktionalität aufweist und die zusätzliche Funktionselemente
aufweist, die ein benutzungsgerechtes Aufrollen bzw. Abrollen der Verschlussanordnung
bei bestimmungsgemäßer Verwendung problemlos zulassen.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Es hat sich überraschend herausgestellt, dass eine Verschlussanordnung zum Abdecken
von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken
von Schwimmbecken, welche zumindest zwei Basiselemente umfasst, wobei das Basiselement
wenigstens eine Hohlkammer aufweist, wobei wenigstens ein Basiselement mit einer seiner
Längsseiten mit einer dieser gegenüberliegenden Längsseite eines benachbarten Basiselements
zumindest abschnittsweise beweglich über wenigstens ein Verbindungsmittel verbunden
ist und an der, der mit dem Verbindungsmittel verbundenen Längsseite gegenüberliegenden,
Längsseite wenigstens eine Verbindungseinrichtung aufweist, wobei die Hohlkammer des
Basiselements einen Werkstoff aufweist, dessen Dichte zwischen 0,01 und 0,7 g / cm
3 gemessen nach DIN ISO 1183 beträgt, sich dadurch auszeichnet, dass das Basiselement
wenigstens ein Funktionselement aufweist. Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
weist somit gegenüber dem bisher bekannten Stand der Technik einen höheren Auftrieb
bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung auf und sie kann wirtschaftlich und kostengünstig
mit weiteren, die Benutzung nicht beeinflussenden Zusatzfunktionen bzw. -elementen
versehen werden.
[0012] Dabei hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass der Werkstoff des Basiselements
ausgewählt ist aus Polyvinylchlorid (PVC); Polyolefin, wie Polypropylen (PP) oder
Polyethylen (PE); styrolbasiertes Polymer, wie Polystyrol (PS) oder Styrol-Butadien-Copolymer
mit überwiegendem Styrolanteil (SB) oder Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Copolymere
(ASA) oder Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS) oder Styrolacrylnitril (SAN);
Polybutylentherephthalat (PBT); Polyethylentherephthalat (PET); Polyoxymethylen (POM);
Polyamid (PA); Polymethylmethacrylat (PMMA); Polyphenylenoxid (PPO); Polyetheretherketon
(PEEK); Polyphenylensulfid (PPS); Liquid Crystal Polymer (LCP); Polyamidimide (PAI);
Polyvinylidenfluorid (PVDF); Polyphenylsulfon (PPSU); Polyaryletherketon (PAEK); Polyacrylnitril
(PAN); Polychlortrifluorethylen (PCTFE); Polyetherketon (PEK); Polyimid (PI); Polyisobuten
(PIB); Polyphthalamid (PPA); Polypyrrol(PPY); Polytetrafluorethylen (PTFE); Polyurethan
(PUR); Polyvinylalkohol (PVA); Polyvinylacetat (PVAC); Polyvinylidenchlorid (PVDC);
sowie Mischungen aus wenigstens zwei dieser Materialien.
[0013] Dabei können dem polymeren Werkstoff des Profilelementes geeignete Füll- und / oder
Verstärkungsstoffe beigemischt sein, die die mechanischen Eigenschaften positiv beeinflussen
insbesondere Glasfasern, Glaskugeln aber auch Füllstoffe wie Kreide, Teflon und dergleichen.
Die Füll- und / oder Verstärkungsstoffe sind dabei in Mengen von etwa 5 bis 50 Gew.-%,
vorzugsweise 10 bis 35 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmasse, enthalten.
[0014] Hierdurch ist neben einer wirtschaftlichen und kostengünstigen Herstellung der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung es auch weiterhin realisierbar, dass beispielsweise bei starken
Witterungseinflüssen wie insbesondere Hagel die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
so ausgebildet ist, dass die Basiselemente formstabil und nicht zerstört durch beispielsweise
Löcher, sind.
[0015] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung besteht darin, dass der in
der Hohlkammer des Basiselements angeordnete Werkstoff ausgewählt ist aus vorzugsweise
Polyvinylchlorid (PVC), Polyurethan (PU), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polystyrol
(PS), Acrylester-Styrol-Acrylnitril (ASA), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat
(PET), Polycarbonat (PC), Polymethylmethacrylat (PMMA) oder deren Copolymeren, aus
Silikon bzw. Poly(organo)siloxanen, sowie ausgewählt aus der Gruppe der Thermoplastischen
Elastomere bspw. auf Olefinbasis und/oder auf Urethanbasis, der vernetzten thermoplastischen
Elastomere auf Olefinbasis, der Thermoplastischen Copolyester, der Thermoplastischen
Copolyamide, sowie aus Mischungen dieser Werkstoffe. Neben der wirtschaftlichen und
kostengünstigen Herstellung der die erfindungsgemäße Verschlussanordnung bildenden
Basiselemente ist dadurch auch deren Schwimmfähigkeit gewährleistet.
[0016] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung besteht darin, dass
diese überraschenderweise bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine Wärmeleitfähigkeit
von etwa 0,037 W/Km nach der HOT DISK-Methode gemäß ISO 22007 aufweist, damit ist
es überraschend möglich, dass eine im Behälter befindliche, erwärmte Flüssigkeit durch
die erfindungsgemäße Verschlussanordnung isolieren und abdeckbar ist.
[0017] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
so ausgebildet, dass das Funktionselement wenigstens teilweise in die Hohlkammer des
Basiselements hineinragt. Vorteilhafterweise ist ein Funktionselement an und/oder
in einem Basiselement der Verschlussanordnung einbringbar bzw. fixierbar. Bei bestimmungsgemäße
Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist insbesondere ein einfaches
und problemloses Auf- oder Abrollen aus bzw. vom offenen Behälter ohne Störungen realisierbar.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
so ausgebildet, dass das Funktionselement wenigstens teilweise aus dem Basiselement
herausragt. Vorteilhafterweise ist ein beliebiges Funktionselement an jeder Stelle
in oder an einem Basiselement der Verschlussanordnung einbringbar bzw. fixierbar,
ohne das die Verschlussanordnung bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung insbesondere
beim Auf- oder Abrollen aus bzw. vom offenen Behälter eine Funktionsstörung aufweist.
[0019] Dabei hat es sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, dass bei der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung das Funktionselement etwa bündig mit der Wand der Hohlkammer des
Basiselements abschließt. Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung kann somit mit
entsprechend dimensionierten, miniaturisierten Funktionselementen bestückt werden,
welche bei bestimmungsgemäßer Verwendung beim Abdecken von offenen Behältern mit einer
darin befindlichen Flüssigkeit dem Nutzer einen beispielsweise optischen aber auch
einen sicherheitstechnischen Mehrwert bieten, indem beispielsweise das Funktionselement
als Beleuchtungselement ausgebildet ist.
Vorteilhafterweise eignen sich für ein als Beleuchtungselement ausgebildetes Funktionselement
lichtemittierende Dioden (LED), welche in wenigstens ein Basiselement der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung einbringbar bzw. fixierbar sind.
[0020] Dabei kann das als Beleuchtungselement ausgebildete Funktionselement der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung so ausgebildet sein, dass bei einem Auf- oder Abrollen der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung das im Basisprofil angeordnete Funktionselement durch beispielsweise
geeignete Federelement aus diesem heraus bewegt und seiner Funktion beispielsweise
als Beleuchtungselement nachkommt.
[0021] Ebenfalls vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist, dass das
Funktionselement stoffschlüssig oder formschlüssig am Basiselement und/oder in wenigstens
einer Hohlkammer des Basiselements angeordnet ist. Dies lässt eine variable Positionierung
bzw. Fixierung verschiedenster Funktionselemente bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
zu.
[0022] Dabei hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn auf wenigstens einem
Basiselement der Verschlussanordnung ein Funktionselement angeordnet ist, welches
beispielsweise als Stromspeicher (Akku) oder als Stromversorgungselement (PV-Element)
ausgebildet ist.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
ist das Funktionselement als Sensorelement ausgebildet. Hierdurch ist es überraschenderweise
erstmals möglich, mit der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung bei ihrer bestimmungsgemäßen
Verwendung zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit
zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen wie beispielsweise die Ermittlung
der Wasserqualität der im befindlichen Flüssigkeit oder auch die Feststellung der
genauen Position der am offenen Behälter angeordneten Verschlussanordnung.
[0024] Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
an wenigstens einem Basiselement ein Funktionselement, welches als Sensorelement ausgebildet
ist, aufweist, beispielsweise Temperaturmesssensoren, Lichtsensoren, Wasserzusammensetzungssensoren,
Längenmesssensoren, Lagerpositionssensoren, Entfernungssensoren und dergleichen, welche
der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung neue Funktionalitäten verleihen, ohne dass
deren bestimmungsgemäße Verwendung insgesamt eingeschränkt bzw. reduziert ist. Die
als Funktionselement ausgebildeten Sensorelemente können dabei einerseits im Herstellungsprozess
der die erfindungsgemäße Verschlussanordnung bildenden Basiselemente eingebracht bzw.
angebracht werden, andererseits ist es aber auch möglich, diese nachträglich in die
erfindungsgemäße Verschlussanordnung zu integrieren.
[0025] In einer weiteren ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
ist das Funktionselement als ein, wenigstens ein Volumen umschließendes, Speicherelement
ausgebildet. Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung zeichnet sich in diesem Ausführungsbeispiel
dadurch aus, dass das als Speicherelement ausgebildete Funktionselement beispielsweise
Flüssigkeiten, Additive, Chemikalien aufweist, die insbesondere die unter der Verschlussanordnung
befindliche Flüssigkeit beeinflussen können. So weist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
ein als Speicherelement ausgebildetes Funktionselement auf, durch welches über an
sich bekannte beispielsweise über Funk bzw. WLAN gesteuerte Aktivitäten des Nutzers
in Verbindung mit den als Sensorelementen ausgebildeten Funktionselement die Qualität
der im offenen Behälter befindlichen Flüssigkeit den persönlichen Ansprüchen aber
auch den gesetzlichen Anforderungen problemlos anpassbar ist.
[0026] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung ist weiterhin so ausgebildet, dass an wenigstens
einer Verbindungseinrichtung des Basiselements wenigstens eine, ein Fixierelement
aufnehmende, Aufnahmeöffnung angeordnet ist. In dieser vorteilhaften Ausgestaltung
ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung einerseits wirtschaftlich und kostengünstig
herstellbar im Urformverfahren wie beispielsweise in der an sich bekannten Extrusion
bzw. der Coextrusion und andererseits können dadurch die einzelnen Basiselemente über
die Verbindungsmittel bzw. die Verbindungseinrichtungen miteinander beweglich verbunden
und über ein zusätzliches Fixierelement fixiert werden.
[0027] Es hat sich auch als vorteilhaft herausgestellt, dass das Fixierelement kraftschlüssig
und / oder formschlüssig und / oder stoffschlüssig in der Aufnahmeöffnung des Basiselements
angeordnet ist. Hierdurch ist insbesondere eine wirtschaftliche und kostengünstige
Montage der die Verschlussanordnung bildenden Basiselemente realisierbar.
[0028] Dabei hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, dass insbesondere der
in der Hohlkammer des Basiselements der Verschlussanordnung angeordnete Werkstoff,
dessen Dichte zwischen 0,01 und 0,7 g / cm
3 gemessen nach DIN ISO 1183 beträgt, sich dadurch auszeichnet, dass er stoffschlüssig
mit der Innenwand des Basiselements diese fixierend, verbunden ist.
[0029] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine erfindungsgemäße Verschlussanordnung
zur Verfügung stellbar ist, die sich sehr schnell und einfach den unterschiedlichen
Geometrien von Schwimmbädern vor Ort anpassen lässt und bei der Montage der einzelnen
Basiselemente zur erfindungsgemäßen Verschlussanordnung und deren Fixierung, insbesondere
gegen mögliche Längsverschiebungen einfach und idealerweise werkzeuglos möglich ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung besteht auch darin,
dass bei einer kraftschlüssigen Verbindung bzw. Fixierung eine einfache Austauschbarkeit
einzelner Basiselemente der Verschlussanordnung insbesondere bei Beschädigungen problemlos
möglich ist.
[0030] In einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
sind die Basiselemente so ausgebildet, dass sie eine Wanddicke im Bereich von etwa
0,05 bis 5,0 mm, vorzugsweise 0,1 bis 2,5 mm aufweisen. Hierdurch können in einer
wirtschaftlichen und kostengünstigen Fertigung die einzelnen, die erfindungsgemäße
Verschlussanordnung bildenden, Basiselemente zur Verfügung gestellt werden.
[0031] Ebenfalls vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist, dass der
in der Hohlkammer des Basiselements angeordnete Werkstoff über wenigstens eine Distanzschicht
von der, die Hohlkammer umgebenden Wand beabstandet angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung lässt sich somit in mehreren unterschiedlichen
Farben, bedingt durch die Einfärbung der Distanzschicht und / oder des Basiselements
wirtschaftlich und kostengünstig zur Verfügung stellen.
[0032] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung besteht darin, dass
der in der Hohlkammer des Basiselements angeordnete Werkstoff über die Distanzschicht
selbst mit der die Hohlkammer umgebenden Wand stoffschlüssig angeordnet ist.
Hierbei kann die Distanzschicht als an sich bekanntes Klebstoffsystem ausgebildet
sein. Der Werkstoff der Distanzschicht ist dabei ausgewählt aus der Gruppe der Polyamide
(PA); der Polyurethane (PUR), der Polyolefine, insbesondere Polyethylen (PE); der
amorphen Polyalphaolefine (APAO); der Styren- bzw., Styren- Buthylen Copolymere; der
thermoplastischen Elastomere (TPE), insbesondere der thermoplastischen Elastomere
auf UrethanBasis (TPE-U), der thermoplastischen Copolyamide (TPE-A), der thermoplastischen
Polyester-Elastomere (TPE-E); der Ethylenvinylacetat-Copolymere (EVAC) und dergleichen.
Es hat sich als vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung weiterhin
herausgestellt, dass die Distanzschicht eine Dicke von etwa 0,05 mm bis etwa 5 mm,
vorzugsweise 0,05 bis etwa 1,5 mm aufweist.
[0033] Ebenfalls vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist, dass das
Basiselement oder zumindest ein Teil des Basiselementes zeilenweise oder schichtweise
unter Verwendung eines zeilenaufbauenden oder schichtaufbauenden Fertigungsverfahrens
aufgebaut oder hergestellt ist. Weiterhin vorteilhaft ist, dass das Basiselement oder
zumindest ein Teil des Basiselementes zeilenweise oder schichtweise durch einen Werkstoffauftrag
aufgebaut oder hergestellt ist. Dabei ist vorteilhafterweise die Verschlussanordnung
und/ oder das Basiselement oder zumindest ein Teil der Verschlussanordnung und/ oder
des Basiselementes aus einem 3D-Datensatz aufgebaut oder hergestellt.
[0034] Die Erfindung soll nun an diesen nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher
beschrieben werden.
- Fig. 1:
- perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung;
- Fig. 2:
- perspektivische Detaildarstellung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung;
- Fig. 3:
- perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Verschlussanordnung.
[0035] In Fig. 1 ist eine perspektivische Detaildarstellung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit, insbesondere
zum Abdecken von Schwimmbecken, dargestellt.
[0036] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 umfasst mehrere Basiselemente 2, wobei
jedes Basiselement 2 eine Hohlkammer 5 aufweist, wobei jedes Basiselement 2 mit einer
seiner Längsseiten 21, 22 mit einer dieser gegenüberliegenden Längsseite 21, 22 eines
benachbarten Basiselements 2 zumindest abschnittsweise beweglich über wenigstens ein
Verbindungsmittel 3 verbunden ist und an der, der mit dem Verbindungsmittel 3 verbundenen
Längsseite 21 gegenüberliegenden, Längsseite 22 wenigstens eine Verbindungseinrichtung
4 aufweist.
[0037] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist weiterhin so ausgebildet, dass die
Hohlkammer 5 des Basiselements 2 einen Werkstoff aufweist, dessen Dichte über den
Querschnitt etwa im Bereich von 0,05 bis 0,1 g / cm
3 beträgt.
[0038] Weiterhin ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 so ausgebildet, dass an
der Verbindungseinrichtung 4 des Basiselements 2 wenigstens eine, ein Fixierelement
7 aufnehmende, Aufnahmeöffnung angeordnet, welche in dieser Ausführung durch das Fixierelement
7 verdeckt ist.
Das an den freien Enden der Basiselemente 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 angeordnete Fixierelement 7 ist vorteilhafterweise so ausgebildet und dimensioniert,
dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1,
insbesondere zum Abdecken von Schwimmbecken, über die gesamte Fläche der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung 1 als Abstandshalter zum Rand des abzudeckenden Schwimmbeckens
fungiert. Somit kann vorteilhafterweise vermieden werden, dass die freien Enden der
Basiselemente 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 in direkten Kontakt zum
Rand des beispielsweise Schwimmbeckens kommen.
[0039] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist weiterhin so ausgebildet, dass das
Basiselement 2 wenigstens ein, in die Hohlkammer 5 wenigstens teilweise hineinragendes,
Funktionselement 9 aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 weist ein Basiselement 2 ein als Beleuchtungselement ausgebildetes Funktionselement
9, welches in einem kurzen Abstand vom freien Ende des Basiselements 2 angeordnet
ist, auf.
Durch die vorteilhafte Anordnung des als Beleuchtungselement ausgebildeten Funktionselements
9, welches in diesem Ausführungsbeispiel wenigstens teilweise aus dem Basiselement
2 herausragt, ist es überraschenderweise möglich, die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
1 als solche mit verschiedensten Lichtstärken, Lichtarten, Lichtfarben als Gestaltungs-
und bzw. Designelement einzusetzen.
[0040] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel noch
ein als Sensorelement ausgebildetes Funktionselement 9' auf. Das als Sensorelement
ausgebildete Funktionselement 9' ist dabei in die Hohlkammer des Basiselements 2 fixierend
eingebracht und als Lagepositionssensor ausgebildet.
[0041] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist weiterhin so ausgebildet, dass an
einer Längsseite 22 eines Basiselements 2 ein weiteres als Sensorelement ausgebildetes
Funktionselement 9' angeordnet ist, welches teilweise aus dem Basiselement herausragt
und bei bestimmungsgemäßem Einsatz der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 in
der im Behälter befindlichen Flüssigkeit eingetaucht ist und dabei als Entfernungssensor
ausgebildet ist, sodass bei bestimmungsgemäßer Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 beim Öffnen bzw. Verschließen der offenen Behälter eine entfernungsgesteuerte Bewegung
erstmals realisierbar ist.
[0042] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
1 so ausgebildet, dass das Funktionselement 9" als ein, wenigstens ein Volumen umschließendes,
Speicherelement ausgebildet ist. Dieses als Speicherelement ausgebildete Funktionselement
9" ist dabei in der Hohlkammer des Basiselements, dieses teilweise überragend angeordnet.
[0043] In der Fig. 2 ist eine perspektivische Detaildarstellung einer erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung 1 zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen
Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken von Schwimmbecken, dargestellt.
[0044] In dieser Detaildarstellung umfasst die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 zwei
Basiselemente 2.
Die Basiselemente 2 sind so ausgebildet, dass wenigstens ein Basiselement 2 mit einer
seiner Längsseiten 21, 22 mit einer dieser gegenüberliegenden Längsseite 21, 22 eines
benachbarten Basiselementes 2 zumindest abschnittsweise beweglich über ein Verbindungsmittel
3 verbunden sind und an der, der mit dem Verbindungsmittel 3 verbundenen Längsseite
21 gegenüberliegenden, Längsseite 22 wenigstens eine Verbindungseinrichtung 4 aufweist.
Das an der Längsseite 21 des Basiselements 2 angeordnete Verbindungsmittel 3 ist in
diesem Ausführungsbeispiel als einstückig am Basiselement 2 angeordneter, zwei voneinander
wegragende Hakenelemente 31, 32 aufweisender Haken ausgebildet.
[0045] Die an der Längsseite 22 des Basiselements 2 angeordnete Verbindungseinrichtung 4
ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass sie einen Aufnahmespalt 40
aufweist, der von zwei gekrümmten Enden 41, 42 der Verbindungseinrichtung 4, welche
etwa parallel einander gegenüberliegend angeordnet sind, begrenzt ist.
[0046] Die Basiselemente 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 sind in diesem Ausführungsbeispiel
so ausgebildet, dass sie eine Hohlkammer 5 aufweisen.
[0047] In der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 ist ein Werkstoff angeordnet, dessen Dichte
zwischen 0,01 und 0,7 g / cm
3 gemessen nach DIN 1183 beträgt. Die Hohlkammer 5 des Basiselements 2 der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung 1 ist vollumfänglich durch diesen Werkstoff ausgefüllt. In diesem
Ausführungsbeispiel ist der in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnete Werkstoff
ein Schaumstoff auf Basis von Polystyrol (PS) mit einer Dichte von etwa 0,2 g / cm
3 gemessen nach DIN 1183.
[0048] Der in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnete Werkstoff ist stoffschlüssig
mit der Wand der Hohlkammer 5 verbunden. Dies ist durch das Verfahren der Koextrusion
realisiert.
[0049] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 besteht insbesondere
darin, dass diese bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine Wärmeleitfähigkeit von etwa
0,037 W / Km nach der HOT DISK Methode gemäß ISO 22007 aufweist.
Dies führt vorteilhafterweise weiter dazu, dass die erfindungsgemäße Verschlussanordnung
1 zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen Flüssigkeit so ausgebildet
ist, dass vorteilhafterweise einerseits eine gewisse Isolierwirkung für die unter
der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 befindliche, größtenteils erwärmten Flüssigkeiten,
realisierbar ist und andererseits das bei extremen Witterungseinflüssen wie insbesondere
Hagel die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 so ausgebildet ist, dass in den einzelnen
Basiselementen 2 keine Löcher durch ein Durchschlagen von Hagelkörnern realisierbar
ist.
[0050] Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass der in der Hohlkammer 5 des Basiselements
2 angeordnete Werkstoff als geschlossenzelliger Schaumstoff und / oder offenzelliger
Schaumstoff und / oder gemischtzelliger Schaumstoff und / oder Integralschaum ausgebildet
ist. Weiterhin ist der in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnete Werkstoff
aus thermoplastischem und/oder elastomerem und/oder duroplastischem Schaumstoff herstellbar.
[0051] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 zum Abdecken von offenen Behältern mit
einer darin befindlichen Flüssigkeit umfasst im Allgemeinen mindestens zwei Basiselemente
2, wobei ein Basiselement 2 mit dem an seiner Längsseite 21 angeordneten Verbindungsmittel
3 mit der an dem benachbarten Basiselement 2 an der Längsseite 22 angeordneten Verbindungseinrichtung
4 verbunden ist.
Dabei werden die Basiselemente 2 nicht durch längsseitiges Verschieben und Führen
des Verbindungsmittels 3 in die Verbindungseinrichtung 4 zu einer erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung 1 montiert.
Die Hakenelemente 31, 32 des Verbindungsmittels 3 werden so gegenüber der Verbindungsvorrichtung
4 so positioniert, dass das Hakenelement 31 durch den Aufnahmespalt 40 hinter das
gekrümmte Ende 41 der Verbindungsvorrichtung 4 eingehängt und das weitere Hakenelement
32 des Verbindungsmittels 3 durch einen geringen Kraftaufwand hinter das gekrümmte
Ende 42 der Verbindungseinrichtung 4 einrastbar ist.
[0052] Die erfindungsgemäße Verbindungsanordnung 1 ist weiterhin so ausgebildet, dass an
wenigstens einer Verbindungseinrichtung 4 des Basiselements 2 wenigstens eine, ein
Fixierelement 7 aufnehmende, Aufnahmeöffnung 6 angeordnet ist.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Aufnahmeöffnung 6 der Verbindungseinrichtung
4 des Basiselements 2 etwa parallel zur Längsseite 22 des Basiselements 2 angeordnet.
[0053] Weiterhin ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 so ausgebildet, dass die
Aufnahmeöffnung 6 der Verbindungseinrichtung 4 gegenüber der Hohlkammer 5 des Basiselements
2 angeordnet ist. Die Aufnahmeöffnung 6 des Basiselements 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel
im Querschnitt etwa rund ausgebildet und über die gesamte Längsseite 22 des Basiselements
2 angeordnet.
[0054] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 zum Abdecken von offenen Behältern mit
einer darin befindlichen Flüssigkeit wird nun entsprechend den Abmessungen des Behälters
bzw. des Schwimmbeckens so hergestellt, dass einzelne Basiselemente 2 einer definierten
Länge zur Verfügung gestellt werden.
Die Basiselemente 2 werden nun über die an der Längsseite 21 angeordnete Verbindungseinrichtung
3 des jeweils benachbarten Basiselement 2 an der Längsseite 22 angeordnete Verbindungseinrichtung
4 eingeführt, bis die freien Enden der Basiselemente 2 in einem gleichen Abstand voneinander
beabstandet angeordnet sind.
Die Fixierung der einzelnen Basiselemente 2 zueinander erfolgt nun über das Fixierelement
7, welches an jedem freien Ende eines Basiselements 2 angeordnet ist.
[0055] In diesem Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 weiterhin
so ausgebildet, dass der in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnete Werkstoff
über eine Distanzschicht 8 von der die Hohlkammer 5 umgebenden Wand beabstandet angeordnet
ist. Diese Distanzschicht 8 kann dabei in an sich bekannter Weise als Klebstoffsystem
ausgebildet sein und führt zu einer noch besseren stoffschlüssigen Verbindung des
in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordneten Werkstoffes.
Die Basiselemente 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 sind aus einem polymeren
Werkstoff hergestellt, insbesondere aus Polyvinylchlorid (PVC).
[0056] In diesem Ausführungsbeispiel sind die Basiselemente 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 so ausgebildet, dass sie eine Wanddicke im Bereich von etwa 0,05 bis 5,0 mm, vorzugsweise
0,1 bis 2,5 mm aufweisen. Hierdurch kann vorteilhafterweise eine wirtschaftliche und
kostengünstige Fertigung der die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 bildenden
Basiselemente 2 realisiert werden.
[0057] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die Basiselemente 2 aus einem polymeren
Werkstoff hergestellt sind, der über seine Dicke für sichtbares Licht einen Transmissionsgrad
von mindestens 80 % gemessen nach ISO 13468-2 aufweist.
[0058] Der in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnete Werkstoff und / oder die
Distanzschicht 8 können dabei in verschiedenen Farben, beispielsweise in Schwarz,
hergestellt sein und allein somit der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 ein
optisch ansprechendes Aussehen verleihen.
[0059] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel weiterhin
so ausgebildet, dass das Basiselement 2 wenigstens ein, in die Hohlkammer 5 wenigstens
teilweise hineinragendes, Funktionselement 9 aufweist. Das Funktionselement 9 ist
in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass es wenigstens teilweise aus dem
Basiselement 2 herausragt. Das als Beleuchtungselement ausgebildete Funktionselement
9 ist dabei stoffschlüssig in der Hohlkammer 5 des Basiselements 2 angeordnet.
[0060] In diesem Ausführungsbeispiel ist es mit der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 somit erstmals möglich, ohne zusätzliche Zuführungsleitungen optische bzw. lichttechnische
Effekte zu erzeugen, indem die die Verschlussanordnung 1 bildenden Basiselemente 2
als Projektionsfläche für das als Beleuchtungselement ausgebildete Funktionselement
9 nutzbar sind.
Es liegt auch weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 das als Beleuchtungselement ausgebildete Funktionselement 9 so ausgebildet ist,
dass es in die Hohlkammer 5 des Basiselements 2 versenkbar ist, sodass bei bestimmungsgemäßer
Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung beispielsweise beim Aufrollen
zum Öffnen des Behälters dieses den Aufwickelprozess nicht stört. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 besteht darin, dass das als Beleuchtungselement
ausgebildete Funktion Element neun Strom los bzw. ausgeschaltet ist somit elektrische
Energie eingespart ist.
[0061] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet,
dass das Basiselement 2 wenigstens ein, in die Hohlkammer 5 wenigstens teilweise hineinragendes,
Funktionselement 9'" aufweist. Das Funktionselement 9'" ist in diesem Ausführungsbeispiel
als Stromversorgungselement, insbesondere als PV-Element ausgebildet und über ein
nicht sichtbares Funktionselement 9 verbunden. In dieser vorteilhaften Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 ist es somit erstmals überraschend möglich,
die in der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 angeordneten Funktionselemente
9, 9', 9" auch mit beispielsweise elektrischem Strom ohne zusätzliche Zuführ- bzw.
Abführleitungen zu versorgen, ohne das bei bestimmungsgemäßer Verwendung der erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung zum Abdeckung von offenen Behältern mit einer darin befindlichen
Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken von Schwimmbecken, sicherheitstechnische Probleme
insbesondere von Strom und Flüssigkeit als Gefahr für den Nutzer entstehen können.
Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass das Funktionselement 9'" auch als
Stromspeicherelement insbesondere als Akku und dergleichen ausgebildet ist.
[0062] In der Fig. 3 ist eine perspektivische Detaildarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen
Verschlussanordnung 1 zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen
Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken von Schwimmbecken, dargestellt.
Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung gemäß der Fig. 3 weist die gleichen Basiselemente
und Bezugszeichen auf wie bereits in der Fig. 2 beschrieben, sodass diese nicht wiederholt
beschrieben sind.
In diesem Ausführungsbeispiel weist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ein
als Sensorelement ausgebildetes Funktionselement 9' auf.
Das als Sensorelement ausgebildete Funktionselement 9' ist dabei in der Hohlkammer
5 des Basiselements 2 fixiert und ragt aus dem Basiselement heraus. Das als Sensorelement
ausgebildete Funktionselement 9' ist dabei im Querschnitt etwa kreisrund ausgebildet
und weist eine vom Basiselement wegragende Höhe auf, die etwa der Dicke des Basiselements
2 entspricht. Das als Sensorelement ausgebildete Funktionselement 9' ist dabei so
ausgebildet, dass es an der hier nicht sichtbaren Unterseite des Basisprofils 2 ebenfalls
über dieses hinwegragend ausgebildet ist.
Das als Sensorelement ausgebildete Funktionselement 9' kann in diesem Ausführungsbeispiel
insbesondere die Qualität des im offenen Behälters befindliche Flüssigkeit ermitteln
sowie bewerten und überträgt diese Werte über einen im Funktionselement 9' integrierten
Sender an eine außerhalb der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 angeordnete Steuereinheit
wie beispielsweise ein Smartphone, ein Homekit und dgl.
[0063] Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 1 ist weiterhin so ausgebildet, dass an
einem weiteren Basiselement 2 ein, in die Hohlkammer 5 wenigstens teilweise hineinragendes,
Funktionselement 9" angeordnet ist. Das Funktionselement 9" ist dabei so ausgebildet,
dass es sowohl von der Oberfläche des Basiselements 2 herausragt als auch von der
dieser Oberfläche gegenüberliegenden Unterfläche herausragt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Funktionselement 9" als ein, wenigstens ein
Volumen umschließendes, Speicherelement ausgebildet. In dem Funktionselement 9" sind
somit bei bestimmungsgemäßem Einsatz der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 1 verschiedene
Substanzen, Additive, Chemikalien und ähnliches anordenbar, die insbesondere dafür
einsetzbar sind, dass die im offenen Behälter befindliche Flüssigkeit basierend auf
den Ergebnissen des als Sensorelements ausgebildeten Funktionselements 9' veränderbar
bzw. beeinflussbar sind.
Somit kann das Funktionselement 9" der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung, welches
einfach und wirtschaftlich im Basiselement 2 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung
1 einbringbar ist genutzt werden, um der in dem offenen Behälter befindlichen Flüssigkeit
beispielsweise mikrobiozid wirkende Substanzen zur Verbesserung der Qualität einzubringen.
1. Verschlussanordnung (1) zum Abdecken von offenen Behältern mit einer darin befindlichen
Flüssigkeit, insbesondere zum Abdecken von Schwimmbecken, welche zumindest zwei Basiselemente
(2) umfasst, wobei das Basiselement (2) wenigstens eine Hohlkammer (5) aufweist, wobei
wenigstens ein Basiselement (2) mit einer seiner Längsseiten (21, 22) mit einer dieser
gegenüberliegenden Längsseite (21, 22) eines benachbarten Basiselementes (2) zumindest
abschnittsweise beweglich über wenigstens ein Verbindungsmittel (3) verbunden ist
und an der, der mit dem Verbindungsmittel (3) verbundenen Längsseite (21) gegenüberliegenden,
Längsseite (22) wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) aufweist, wobei die Hohlkammer
(5) des Basiselementes (2) einen Werkstoff aufweist, dessen Dichte zwischen 0,01 und
0,7 g/cm3 gemessen nach DIN ISO 1183 beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (2) wenigstens ein Funktionselement (9, 9', 9", 9"') aufweist.
2. Verschlussanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9, 9', 9", 9"') wenigstens teilweise in die Hohlkammer (5)
des Basiselements (2) hineinragt.
3. Verschlussanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9, 9', 9", 9"') wenigstens teilweise aus dem Basiselement (2)
herausragt.
4. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9, 9', 9", 9"') etwa bündig mit der Wand der Hohlkammer (5)
des Basiselements (2) abschließt.
5. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9, 9', 9", 9"') stoffschlüssig oder formschlüssig am Basiselement
(2) angeordnet ist.
6. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9, 9', 9", 9"') stoffschlüssig oder formschlüssig in der Hohlkammer
(5) des Basiselements (2) angeordnet ist.
7. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) als Beleuchtungselement ausgebildet ist.
8. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9') als Sensorelement ausgebildet ist.
9. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9") als ein, wenigstens ein Volumen umschließendes, Speicherelement
ausgebildet ist.
10. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9"') als Stromspeicherelement und/ oder Stromerzeugungselement
ausgebildet ist.
11. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Verbindungseinrichtung (4) des Basiselementes (2) wenigstens
eine, ein Fixierelement (7) aufnehmende, Aufnahmeöffnung (6) angeordnet ist.
12. Verschlussanordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (7) kraftschlüssig und/oder formschlüssig und/oder stoffschlüssig
in der Aufnahmeöffnung (6) des Basiselements (2) angeordnet ist.
13. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Hohlkammer (5) des Basiselementes (2) angeordnete Werkstoff über wenigstens
eine Distanzschicht (8) von der, die Hohlkammer (5) umgebenden, Wand beabstandet angeordnet
ist.
14. Verschlussanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (2) oder zumindest ein Teil des Basiselementes (2) zeilenweise oder
schichtweise durch einen Werkstoffauftrag aufgebaut oder hergestellt ist.