[0001] Die Erfindung betrifft einen Montageklotz mit einem Grundkörper mit einer Oberseite
und einer Unterseite, wobei die Oberseite und die Unterseite parallel zueinander angeordnet
sind.
[0002] Montageklötze werden beispielsweise im konstruktiven Holzbau verwendet, wenn beispielsweise
zwei Balken aufeinanderliegen und ein Abstand zwischen den Balken auf ein vorgegebenes
Maß eingestellt werden soll. Dabei werden auch mehrere Montageklötze übereinandergelegt.
Weiterhin finden Montageklötze beim Einbau von Türen und Fenstern Verwendung. Sogenannte
Verglasungsklötze werden zwischen die Schenkel des Fensterrahmens und die umgebende
Laibung der Wand eingesetzt, um den Fensterrahmen in der vorgegebenen Position zu
halten und um auch am Fensterrahmen angreifende Kräfte sicher in die Wand einzuleiten.
[0003] Mit der Erfindung soll ein Montageklotz hinsichtlich seiner Handhabung verbessert
werden.
[0004] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Montageklotz mit einem Grundkörper mit einer Oberseite
und einer Unterseite vorgesehen, wobei die Oberseite und die Unterseite parallel zueinander
angeordnet sind, bei dem der quaderförmige Grundkörper mit wenigstens einer Noppe
und wenigstens einer Ausnehmung versehen ist, wobei die Noppe in einer ersten Stellung
über die Oberseite des Grundkörpers hinausragt und in einer zweiten Stellung aus der
ersten Stellung entfernt ist.
[0005] Der erfindungsgemäße Montageklotz kann dadurch in sehr einfacher Weise mit weiteren
Montageklötzen kombiniert werden, indem die Noppe oder mehrere Noppen eines ersten
Montageklotzes in passende Ausnehmungen eines anderen Montageklotzes eingesteckt werden.
Auf diese Weise kann auf der Baustelle ein Paket aus mehreren Montageklötzen zusammengestellt
werden, die dann die erforderliche Höhe haben. Dieser Verbund aus mehreren Montageklötzen
kann dann als ein Stück an die vorgesehene Stelle geschoben werden, beispielsweise
zwischen zwei Balken. Die Handhabung der Montageklötze ist dadurch erheblich erleichtert,
da die Montageklötze im verbundenen Zustand eine Einheit bilden und sicher aneinandergehalten
sind. Wird lediglich ein erfindungsgemäßer Montageklotz verwendet, so wird die über
die Oberseite des Grundkörpers hinausragende Noppe oder mehrere über die Oberseite
des Grundkörpers hinausragende Noppen aus der über die Oberseite hinausragenden Stellung
entfernt. Die Noppe oder die Noppen können beispielsweise versenkt werden, abgebrochen
werden, eingedreht oder ausgedreht werden oder in sonstiger Weise so aus der ersten
Stellung entfernt werden, dass die Noppe oder die Noppen in der zweiten Stellung nicht
mehr über die Oberseite des Gepäckträgers hinausragen. Der Montageklotz hat dann beispielsweise
eine Quaderform oder eine Plattenform und kann beispielsweise auch in Schlitze zwischen
zwei Holzbalken eingeschoben werden, die lediglich geringfügig mehr, gleichviel oder
gar etwas weniger Abstand zueinander haben als der Montageklotz hoch ist. Bei einem
Verbund aus mehreren Montageklötzen ist es gemäß der Erfindung möglich, bei dem jeweils
obersten Montageklotz eines Verbunds den Noppen oder mehrere Noppen, die über die
Oberseite hinausragen, aus dieser ersten Stellung zu entfernen. Auch ein Verbund aus
mehreren Montageklötzen weist dann eine Form mit zueinander parallelen Oberseite und
Unterseite auf und kann auch in Schlitze zwischen zwei Bauteilen eingeschoben werden,
die nur geringfügig mehr, gleichviel oder gar etwas weniger Abstand zueinander haben
als der Verbund aus Montageklötzen hoch ist.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung ist die wenigstens eine Noppe in einer zweiten Stellung
in der Ausnehmung versenkt.
[0007] Auf diese Weise lässt sich die Noppe in einer passenden Ausnehmung im Grundkörper
versenken und dadurch kann der Montageklotz entweder mit wenigstens einem über die
Oberseite hinaus ragenden Noppen oder mit ebener Oberseite und Unterseite bereitgestellt
werden. Das Versenken der Noppe in der Ausnehmung oder mehrerer Noppen in den jeweils
zugeordneten Ausnehmungen kann dabei in besonders vorteilhafter Weise werkezuglos
erfolgen. Es ist im Rahmen der Erfindung aber auch vorgesehen, dass zum Versenken
des Noppens in der zugeordneten Ausnehmung einfache Handwerkzeuge benutzt werden,
die ein Werker, der auf einer Baustelle tätig ist, ohnehin immer griffbereit hat,
beispielsweise ein Schraubendreher, eine Zange oder auch ein Hammer.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet.
[0009] Auf diese Weise kann die Noppe in sehr einfacher Weise nach unten in die Ausnehmung
gedrückt werden. Die Noppe wird also durch Druck in Richtung auf die Oberseite des
Grundkörpers in der Ausnehmung vollständig versenkt.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung geht die Ausnehmung von der Unterseite des Grundkörpers
aus.
[0011] Ein und dieselbe Ausnehmung können dadurch sowohl beim Aufeinanderstapeln mehrerer
Aufnahmeklötze als auch für das Versenken der Noppen genutzt werden. So können die
Noppen eines unteren Montageklotzes in den von der Unterseite eines oberen Montageklotzes
ausgehenden Abschnitt der Ausnehmung eingreifen und die Noppe oder die Noppen des
oberen Montageklotzes können nach unten in den oberen Abschnitt der Ausnehmung des
oberen Montageklotzes vollständig versenkt werden.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die Ausnehmung ausgehend von einer
Unterseite des Grundkörpers bis zum Fuß der Noppe.
[0013] Auf diese Weise ist es in besonders einfacher Weise möglich, die Noppe oder mehrere
Noppen eines Montageklotzes durch einfachen Druck von der Oberseite her in der jeweils
zugeordneten Ausnehmung zu versenken.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung ist die Noppe mittels wenigstens einer Sollbruchstelle
mit dem Grundkörper verbunden.
[0015] Die Sollbruchstelle ist dabei so ausgelegt, dass mehrere Montageklötze in einfacher
Weise zu einem Verbund kombiniert werden, indem jeweils die Noppe oder mehrere Noppen
eines unteren Montageklotzes in die Ausnehmungen eines jeweils oberen Montageklotzes
eingesteckt werden. Sollen die Noppen eines Montageklotzes dahingegen vollständig
in der Ausnehmung versenkt werden, so werden die Noppen von oben her nach unten in
Richtung auf den Grundkörper zu gedrückt, bis die Sollbruchstelle oder die Sollbruchstellen
brechen und die Noppe dann in der Ausnehmung versenkt werden kann.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung ist die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet
und neben der wenigstens einen Sollbruchstelle geht die Ausnehmung von der Unterseite
des Grundkörpers bis zur Oberseite des Grundkörpers durch.
[0017] Die Sollbruchstelle oder mehrere Sollbruchstellen können dadurch als Stege zwischen
einem jeweiligen Noppen und dem Rand der jeweiligen Ausnehmung ausgebildet werden.
Solche Stege können so ausgebildet werden, dass sie mittels einer durch die Hand eines
Bedieners aufbringbaren Kraft brechen und dadurch die Noppen nach unten in die jeweilige
Ausnehmung hineingedrückt werden können. Vorteilhafterweise ist der erfindungsgemäße
Montageklotz als einstückiges Kunststoffteil, beispielsweise als Kunststoffspritzgussteil,
ausgebildet. Die Sollbruchstellen können dabei in einfacher Weise durch entsprechende
Gestaltung des Kerns eines Spritzgusswerkzeugs ausgebildet werden. Beispielsweise
werden die Montageklötze aus Polypropylen hergestellt.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung ist die Noppe auf ihrer Außenseite mit wenigstens
einer in radialer Richtung vorstehenden Klemmrippe versehen.
[0019] Auf diese Weise kann eine Klemmwirkung der Noppe in der zugeordneten Ausnehmung bei
vergleichsweise großer Toleranzunempfindlichkeit realisiert werden. Vorteilhafterweise
ist die Noppe mit der wenigstens einen Klemmrippe und die Ausnehmung so ausgebildet,
dass die Noppe sowohl beim Einschieben in die Ausnehmung eines anderen Montageklotzes
klemmt als auch beim vollständigen Versenken in der Ausnehmung desselben Montageklotzes
in der Ausnehmung klemmt.
[0020] In Weiterbildung der Erfindung sind wenigstens zwei in radialer Richtung gegenüberliegende
Klemmrippen vorgesehen.
[0021] Auf diese Weise wird eine sichere Klemmung erzielt.
[0022] In Weiterbildung der Erfindung sind wenigstens zwei Klemmrippen vorgesehen, wobei
die Klemmrippen in radialer Richtung unterschiedlich weit vorstehen.
[0023] Auf diese Weise wird die Toleranzunempfindlichkeit beim Klemmvorgang erhöht.
[0024] In Weiterbildung der Erfindung sind insgesamt vier Klemmrippen gleichmäßig über den
Umfang der Noppe verteilt, wobei zwei gegenüberliegende Klemmrippen in radialer Richtung
weiter vorstehen als die beiden anderen Klemmrippen.
[0025] Durch eine solche Ausgestaltung der Noppe oder der Noppen wird auch beim Auftreten
von Toleranzen eine sichere Klemmung erreicht, die einerseits eine ausreichend hohe
Klemmkraft erzeugt, um mehrere Montageklötze aneinanderzuhalten bzw. sicherzustellen,
dass eine in die zugeordnete Ausnehmung versenkte Noppe dort sicher gehalten wird
und nicht wieder herausfällt. Auf der anderen Seite kann die Klemmkraft so bemessen
werden, dass auch zwei zusammengesteckte Montageklötze in einfacher Weise und ohne
Zuhilfenahme von Werkzeug wieder getrennt werden können. Dadurch, dass zwei gegenüberliegende
Klemmrippen in radialer Richtung weiter vorstehen als die beiden anderen Klemmrippen,
können Toleranzen bei Form und Durchmesser der Ausnehmung ausgeglichen werden, da
die Ausnehmung und/oder die Noppe beim Klemmvorgang gegebenenfalls geringfügig die
Form ihres Umfangs ändern können. Beispielsweise kann eine kreisrunde Ausnehmung geringfügig
zu einer Ellipsenform verformt werden und auch eine Noppe mit der Grundform eines
Kreises kann geringfügig zu einer Ellipsenform verformt werden, um ein Einstecken
der Noppe in die Ausnehmung zu ermöglichen. Um eine solche Verformung zu ermöglichen,
wird auch die Elastizität des verwendeten Kunststoffmaterials, beispielsweise Polypropylen,
entsprechend eingestellt.
[0026] In Weiterbildung der Erfindung ist die Ausnehmung kegelstumpfförmig ausgebildet und
verjüngt sich von der Unterseite des Grundkörpers zur Oberseite des Grundkörpers hin.
[0027] Mittels einer solchen kegelstumpfförmigen Ausnehmung ist zum einen eine leichte Entformbarkeit
des Montageklotzes aus einem Spritzgusswerkzeug möglich und zum anderen wird auch
eine zuverlässige Klemmung der Noppen in den Ausnehmungen erreicht.
[0028] In Weiterbildung der Erfindung ist eine Außenkontur der Noppe kegelstumpfartig ausgebildet.
[0029] Es ist vorteilhaft, wenn die Noppe und die zugeordnete Ausnehmung den gleichen Kegelwinkel
aufweisen. Dadurch lassen sich zuverlässige Klemmungen erzielen.
[0030] In Weiterbildung der Erfindung ist eine Höhe der Ausnehmung im Grundkörper höher
als eine Höhe der Noppe über der Oberseite des Grundkörpers.
[0031] Auf diese Weise ist sichergestellt, dass sich die Noppe vollständig in der Ausnehmung
versenken lässt.
[0032] In Weiterbildung der Erfindung ist die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet
und die Höhe der Ausnehmung ist wenigstens doppelt so groß wie die Höhe der Noppe
über der Oberseite des Grundkörpers.
[0033] Auf diese Weise lässt sich bei ein und demselben Montageklotz eine Noppe von oben
her vollständig in der Ausnehmung versenken und gleichzeitig kann von unten her eine
Noppe eines anderen Klotzes in die Ausnehmung hineinragen, um zwei Montageklötze miteinander
zu verbinden.
[0034] In Weiterbildung der Erfindung ist der Grundkörper quaderförmig.
[0035] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale aus den Zeichnungen und/oder der Beschreibung
lassen sich dabei in beliebiger Weise kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu
überschreiten. Dies gilt auch für die Kombination von Einzelmerkmalen ohne weitere
Einzelmerkmale, mit denen sie im Zusammenhang gezeigt und/oder beschrieben sind. In
den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht zweier erfindungsgemäßer Montageklötze von schräg oben,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 vergleichbare Ansicht, wobei der obere Montageklotz geschnitten dargestellt
ist,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen der Montageklötze der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Ansicht des Montageklotzes der Fig. 3 von unten,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Montageklotzes der Fig. 3,
- Fig. 6
- eine der Fig. 5 vergleichbare Schnittansicht, wobei einer der Noppen im vollständig
versenkten Zustand dargestellt ist,
- Fig. 7
- eine vergrößerte Ansicht einer Einzelheit der Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Schnittansicht zweier aufeinandergesetzter erfindungsgemäßer Montageklötze,
- Fig. 9
- eine Ansicht eines Noppens des Montageklotzes der Fig. 3 von schräg oben aus einem
ersten Blickwinkel,
- Fig. 10
- eine Ansicht des Noppens der Fig. 9 aus einem anderen Blickwinkel,
- Fig. 11
- eine Draufsicht des Noppens der Fig. 9,
- Fig. 12
- eine Ansicht auf die Schnittebene XII-XII in Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Ansicht auf die Schnittebene XIII-XIII in Fig. 11, und
- Fig. 14
- eine Ansicht auf die Schnittebene XIV-XIV in Fig. 11.
[0036] Fig. 1 zeigt zwei erfindungsgemäße Montageklötze 10, 12, die in einem Abstand übereinander
dargestellt sind.
[0037] Jeder der Montageklötze 10, 12 weist einen quaderförmigen Grundkörper 14 mit einer
Unterseite 16 und einer Oberseite 18 auf. Die Oberseite 18 weist eine Rillenstruktur
mit zahlreichen, parallel zueinander verlaufenden Rillen mit geringer Tiefe auf. Die
Ecken des quaderförmigen Grundkörpers 14 sind abgerundet. Die Oberseite 18 und die
Unterseite 16 haben jeweils eine Rechteckform, abgesehen von den abgerundeten Ecken.
Eine Länge und Breite der Montageklötze 10, 12 ist wesentlich größer als eine Höhe
der Montageklötze. Die Montageklötze 10, 12, die beispielhaft in Fig. 1 dargestellt
sind, weisen eine Länge von 120 mm, eine Breite von 60 mm und eine Höhe von 5 mm auf.
Im Rahmen der Erfindung können die Abmessungen der Montageklötze 10, 12 selbstverständlich
abgeändert werden. Beispielsweise sollen die erfindungsgemäßen Montageklötze 10, 12
auch in anderen Höhen bereitgestellt werden, beispielsweise nicht nur 5 mm, sondern
auch 6 mm, 7 mm, 8 mm usw., um je nachdem, welcher Abstand zwischen zwei Bauteilen
mittels einem oder mehrerer Montageklötze 10, 12 ausgefüllt werden muss, eine millimetergenaue
Anpassung mittels einem oder mehrerer Montageklötze 10, 12 vornehmen zu können.
[0038] Jeder der Montageklötze 10, 12 weist zwei Noppen 20, 22, 24, 26 auf. Die Noppen 20,
22 des oberen Montageklotzes 10 sind oberhalb einer in Fig. 1 nicht erkennbaren Ausnehmung
im Grundkörper 14 angeordnet, die bis zur Unterseite 16 des oberen Montageklotzes
10 durchgeht. Der Montageklotz 12 ist in allen Merkmalen identisch zum Montageklotz
10 ausgebildet.
[0039] Sollen die beiden Montageklötze 10, 12 zu einem Verbund zusammengesetzt werden, so
wird der in Fig. 1 linke Noppen 24 des unteren Montageklotzes 10 von unten her in
die unterhalb des Noppens 20 angeordnete Ausnehmung des oberen Montageklotzes 10 eingesteckt
und der in Fig. 1 rechte Noppen 26 des unteren Montageklotzes 12 wird in die unter
dem Montageklotz 22 des oberen Montageklotzes 10 angeordnete Ausnehmung eingesteckt.
Die Noppen 24, 26 des unteren Montageklotzes 12 werden dabei so weit in die Ausnehmungen
des oberen Montageklotzes 10 eingesteckt, bis die Unterseite 16 des oberen Montageklotzes
10 auf der Oberseite 28 des unteren Montageklotzes 12 aufliegt. Die Noppen 24, 26
und die zugeordneten Ausnehmungen im oberen Montageklotz 10 sind dabei so ausgebildet,
dass die Noppen 24, 26 in den jeweils zugeordneten Ausnehmungen klemmen. Die beiden
Montageklötze 10, 12 sind dann aneinander gesichert, vgl. auch Fig. 8. Die Klemmkraft
ist dabei so hoch, dass die beiden Montageklötze 10, 12 sicher aneinandergehalten
werden. Sie ist gleichzeitig aber auch so gering, dass die beiden Montageklötze 10,
12 von Hand und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug wieder getrennt werden können.
[0040] Die Noppen 20, 22, 24, 26 dienen nicht nur zum Verbinden zweier Montageklötze 10,
12, sondern können darüber hinaus auch vollständig in der jeweils zugeordneten Ausnehmung
versenkt werden, vgl. Fig. 6. Hierzu werden beispielsweise die Noppen 20, 22 des oberen
Montageklotzes 10 nach unten in Richtung auf die Oberseite 18 gedrückt. Wie noch erläutert
wird, brechen dann Sollbruchstellen zwischen den Noppen 20, 22 und dem Grundkörper
14 und die Noppen 20, 22 lassen sich dann vollständig im Grundkörper 14 bzw. der jeweils
zugeordneten Ausnehmung des Grundkörpers 14 versenken, bis die Oberseite der Noppen
20, 22 mit der Oberseite 18 fluchtet. Ein solcher versenkter Zustand des Noppens 20
ist beispielsweise in Fig. 6 und Fig. 7 dargestellt.
[0041] Nachdem die beiden Montageklötze 10, 12 durch Einstecken der Noppen 24, 26 des unteren
Montageklotzes 12 in die Ausnehmungen des oberen Montageklotzes 10 eingesteckt sind
und nachdem die beiden Noppen 20, 22 des oberen Montageklotzes 10 vollständig in den
jeweils zugeordneten Ausnehmungen des Montageklotzes 10 versenkt sind, liegt ein Verbund
aus den beiden Montageklötzen 10, 12 vor, der eine Quaderform mit einer ebenen Unterseite
und einer ebenen Oberseite 18 hat. Ein solcher Verbund aus den Montageklötzen 10,
12 kann dadurch problemlos in einen Spalt zwischen zwei Bauteilen eingeschoben werden,
der lediglich geringfügig höher ist als die Höhe der beiden Montageklötze 10, 12.
Selbstverständlich kann ein Montageklotz 10, 12 mit versenkten Noppen oder der beschriebene
Verbund aus den beiden Montageklötzen 10, 12 auch in einen Spalt eingeschoben werden,
der exakt gleich hoch ist wie der Verbund aus den beiden Montageklötzen 10, 12 oder
gar geringfügig kleiner ist als der Verbund aus den beiden Montageklötzen 10, 12.
In einem solchen Fall muss der Montageklotz oder der Verbund aus den beiden Montageklötzen
10, 12 gegebenenfalls in den Spalt hineingedrückt oder hineingeschlagen werden.
[0042] Die erfindungsgemäßen Montageklötze 10, 12 können also in einfacher Weise zusammengesteckt
werden, um einen Verbund aus mehreren Montageklötzen zu bilden. Mit Montageklötzen
unterschiedlicher Höhe kann dadurch ein Verbund aus mehreren Montageklötzen mit im
Wesentlichen beliebiger Höhe geschaffen werden, um vorgegebene Spaltweiten von im
Wesentlichen beliebiger Abmessung ausfüllen zu können. Gleichzeitig ist es bei den
erfindungsgemäßen Montageklötzen möglich, durch Versenken der Noppen 20, 22, 24, 26
einen Montageklotz oder einen Verbund aus mehreren Montageklötzen mit ebener Unterseite
und ebener Oberseite bereitzustellen.
[0043] Fig. 2 zeigt die beiden Montageklötze 10, 12, wobei der obere Montageklotz 10 geschnitten
dargestellt ist.
[0044] Zu erkennen ist zunächst, dass unterhalb des Noppens 20 des oberen Montageklotzes
10 eine Ausnehmung 30 angeordnet ist und dass unterhalb des Noppens 22 eine Ausnehmung
32 angeordnet ist.
[0045] Wird nun der obere Montageklotz 10 auf den unteren Montageklotz 12 aufgesetzt, so
dringt der in Fig. 2 linke Noppen 24 des unteren Montageklotzes 12 in die Ausnehmung
30 ein und gleichzeitig dringt der in Fig. 2 rechte Noppen 26 in die Ausnehmung 32
ein, bis die Unterseite 16 des oberen Montageklotzes 10 auf der Oberseite 38 des unteren
Montageklotzes 12 aufliegt. Die Ausnehmungen 30, 32 weisen eine Kegelstumpfform auf
und auch die Außenkontur der Noppen 20, 22, 24, 26 ist kegelstumpfförmig und hat den
gleichen Kegelwinkel wie die Ausnehmungen 30, 32.
[0046] Alle Noppen 20, 22, 24, 26 weisen jeweils vier Klemmrippen 40, 42, 44, 46 auf, die
in radialer Richtung über den Umfang eines kegelstumpfförmigen Grundkörpers der Noppen
20, 22, 24, 26 hinausragen. Die Klemmrippen 40, 42, 44, 46 sind so bemessen, dass
beim Einschieben in die Ausnehmungen 30, 32 eine Klemmwirkung zwischen den Klemmrippen
40, 42, 44, 46 und der Innenwand der jeweiligen Ausnehmung 30, 32 auftritt.
[0047] Die Montageklötze 10, 12 sind darüber hinaus mit jeweils vier Schriftfeldern 48 sowie
mit jeweils einem Maßstab 50 versehen. Jeder Montageklotz 10, 12 weist zwei Durchgangsöffnungen
52 auf, die sich zur jeweiligen Unterseite 16 des Montageklotzes 10, 12 hin kegelstumpfförmig
erweitern und die für das Durchstecken von Schrauben vorgesehen sind. Jeder Montageklotz
10, 12 weist darüber hinaus eine in der Mitte des jeweiligen Montageklotzes 10 angeordnete
Durchgangsöffnung 54 auf, die gegenüber den Durchgangsöffnungen 52 einen größeren
Durchmesser hat. Diese Durchgangsöffnung 54 ist für das Durchstecken von Rahmendübeln
vorgesehen, beispielsweise wenn ein Rahmendübel durch den Schenkel eines Fensterrahmens
gesteckt wird, kann sich dieser Rahmendübel auch durch die Durchgangsöffnungen 54
in einem oder mehreren Montageklötzen 10, 12 erstrecken.
[0048] Sind die beiden Montageklötze 10, 12 aufeinandergesetzt worden, siehe Fig. 8, fluchten
jeweils eine der Durchgangsöffnungen 52, 54 des oberen Montageklotzes 10 mit jeweils
einer Durchgangsöffnung 52, 54 des unteren Montageklotzes 12.
[0049] Insgesamt ist jeder Montageklotz 10, 12 mit vier Schriftfeldern 48 versehen, in denen
beispielsweise die Abmessungen des Montageklotzes 10, 12, ein Herstellername und auch
eine Artikelnummer angebracht werden können.
[0050] Fig. 3 zeigt den Montageklotz 10 der Fig. 1 in einer Ansicht von oben, wobei, wie
ausgeführt wurde, die beiden Montageklötze 10, 12 identisch ausgeführt sind. Im Rahmen
der Erfindung können die Montageklötze 10, 12 mit unterschiedlicher Höhe ausgeführt
werden, so dass dann beispielsweise ein Satz aus mehreren Montageklötzen mit unterschiedlicher
Höhe zur Verfügung steht.
[0051] In der Draufsicht der Fig. 10 sind die beiden Noppen 20, 22 gut zu erkennen. Es ist
auch zu erkennen, dass bei den in Fig. 3 linken Noppen 20 sich die beiden gegenüberliegenden
Klemmrippen 40, 44 in radialer Richtung weiter über den Umfang eines Grundkörpers
des Noppens 20 hinaus erstrecken als die beiden ebenfalls gegenüberliegenden Klemmrippen
42, 46. Die Noppe 20 weist in Querrichtung, in Fig. 3 also von oben nach unten, eine
größere Abmessung auf als in Längsrichtung, in Fig. 3 also von links nach rechts.
[0052] Im Unterschied dazu sind die Klemmrippen 50, 52, 54, 56 der in Fig. 3 linken Noppe
so angeordnet, dass die Noppe 22 um 90° gegenüber der Noppe 20 in der Ebene der Oberfläche
18 des Montageklotzes 10 verdreht ist. Speziell liegen sich die beiden Klemmrippen
50, 54, die sich in radialer Richtung weiter über den Umfang des Grundkörpers des
Noppens 22 hinaus erstrecken, in Längsrichtung gegenüber, in Fig. 3 also von links
nach rechts. Die beiden Klemmrippen 52, 56 hingegen, die sich in radialer Richtung
weniger weit über den Umfang des Grundkörpers des Noppens 22 hinaus erstrecken, liegen
sich in Querrichtung gegenüber, in Fig. 3 also von oben nach unten.
[0053] Durch eine solche Anordnung der Klemmrippen 40, 42, 44, 46 des ersten Noppens 20
und der Klemmrippen 50, 52, 54, 56 des zweiten Noppens 22 um 90° verdreht zum ersten
Noppen 20 wird eine zuverlässige Klemmung zwischen zwei Montageklötzen 10, 12 erreicht
und darüber hinaus eine große Unempfindlichkeit gegenüber Toleranzen. Sind beispielsweise
die Ausnehmungen 30, 32 eines Montageklotzes leicht elliptisch statt kreisrund, so
wird zumindest einer der beiden Noppen 20, 22 aufgrund der unterschiedlichen Anordnung
der Klemmrippen sicher klemmen.
[0054] In Fig. 3 ist weiter zu erkennen, dass zwischen jeweils zwei Klemmrippen einer Noppe
ein Abschnitt der jeweils unter der Noppe 20, 22 angeordneten Ausnehmung 30, 32 zu
erkennen ist. Die Fußabschnitte der Klemmrippen 40 bis 46 bzw. 50 bis 56 bilden dadurch
Stege, die die Noppen 20 bzw. 22 mit dem Rand der jeweils zugeordneten Ausnehmung
30, 32 und damit dem Grundkörper 14 des Montageklotzes 10 verbinden. Diese Stege sind
als Sollbruchstellen ausgebildet und ermöglichen es, die Noppen 20, 22 durch einfachen
Druck nach unten, in Fig. 3 in die Zeichenebene hinein, in die jeweils zugeordnete
Ausnehmung 30, 32 vollständig zu versenken.
[0055] Fig. 4 zeigt eine Ansicht des Montageklotzes 10 der Fig. 3 von unten. Von der Unterseite
her ist eine gleichmäßige Rippenstruktur des Montageklotzes 10 zu erkennen. Der Montageklotz
10 ist mittels Kunststoffspritzguss hergestellt und die Rippenstruktur ist so gewählt,
dass eine annähernd gleiche Wandstärke in allen Abschnitten des Montageklotzes 10
erreicht wird.
[0056] Zu erkennen ist in Fig. 4 die jeweilige Unterseite der Noppen 20, 22 und es ist auch
zu erkennen, dass die in Fig. 4 linke Ausnehmung 30 bis zum Fuß der linken Noppe 20
geht und dass die in Fig. 4 rechte Ausnehmung 32 bis zum Fuß der in Fig. 4 rechten
Noppe 22 geht. Es ist weiter zu erkennen, dass die Noppen 20, 22 lediglich im Bereich
der Fußabschnitte ihrer Klemmrippen mit dem Grundkörper 14 des Montageklotzes 10 verbunden
sind. Zwischen den Klemmrippen gehen die Ausnehmungen 30, 32 von der Unterseite des
Montageklotzes 10 bis zu dessen Oberseite durch. Die stegartigen Verbindungen der
Klemmrippen der Noppen 20, 22 mit dem Grundkörper 14 des Montageklotzes 10 bilden
dadurch Sollbruchstellen.
[0057] Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des Montageklotzes 10 der Fig. 3 und 4, wobei eine
Schnittebene durch die Mittelebene des Montageklotzes 10 und dadurch mittig durch
die Noppe 20, die Durchgangsöffnungen 52, 54 und durch die Noppe 22 verläuft.
[0058] Speziell verläuft die Schnittebene bei der in Fig. 5 linken Noppe 20 durch die beiden
Klemmrippen 42, 46, die, wie ausgeführt wurde, sich weniger weit über den Umfang des
Grundkörpers der Noppe 20 hinaus erstrecken als die beiden anderen Klemmrippen 40,
44. Es ist in Fig. 5 zu erkennen, dass die Außenkontur der Klemmrippen 42, 46 mit
dem Innenumfang der Ausnehmung 30 fluchten. Die Außenkonturen der Klemmrippen 42,
46 liegen in der Darstellung der Fig. 5 in einer Linie mit dem Innenumfang der Ausnehmung
30. Eine Sollbruchstelle zwischen der Noppe 20 und dem Grundkörper 14 des Montageklotzes
10 wird im Bereich der Klemmrippen 42, 46 lediglich durch eine dünne, stegartige Verbindung
zwischen dem Fußabschnitt der Klemmrippen 42, 46 und dem Grundkörper 14 gebildet.
[0059] An der in Fig. 5 rechten Noppe 22 verläuft die Schnittebene durch die beiden Klemmrippen
50, 54, die sich im Vergleich zu den anderen beiden Klemmrippen 52, 56 in radialer
Richtung weiter über den Umfang des Grundkörpers der Noppe 22 hinaus erstrecken.
[0060] Man kann in Fig. 5 erkennen, dass die Kontur der Klemmrippen 50, 54 gegenüber der
Innenwand der Ausnehmung 32 in radialer Richtung nach außen versetzt ist. Eine Sollbruchstelle
zwischen den Fußabschnitten der Klemmrippen 50, 54 und dem Grundkörper 14 des Montageklotzes
10 ist dadurch stabiler ausgebildet als die Sollbruchstelle zwischen den Fußabschnitten
der Klemmrippen 42, 46 der in Fig. 5 linken Noppe 20 und dem Grundkörper 14 und infolgedessen
auch stabiler als eine Sollbruchstelle zwischen den Klemmrippen 52, 56 der rechten
Noppe 22 und dem Grundkörper 14, vgl. Fig. 3. Wird die Noppe 22 nach unten in die
Ausnehmung 32 hineingedrückt, so werden die Sollbruchstellen dennoch brechen und die
Klemmrippen 50, 54 sorgen dann für eine sichere Klemmung der dann abgebrochenen Noppe
22 in der Ausnehmung 32.
[0061] Fig. 6 zeigt eine der Fig. 5 vergleichbare Schnittansicht des Montageklotzes 10,
wobei die linke Noppe 20 nach unten in die Ausnehmung 30 hineingedrückt wurde, so
dass die Oberseite der Noppe 20 mit der Oberseite 18 des Grundkörpers 14 des Montageklotzes
10 fluchtet. Die Noppe 20 wird in dieser vollständig im Grundkörper 14 versenkten
Stellung durch die Klemmwirkung der von in der Regel nur zwei Klemmrippen 40, 44 an
der Innenwand der Ausnehmung 30 sicher gehalten.
[0062] Die rechte Noppe 24 befindet sich hingegen in ihrer über die Oberseite 18 des Grundkörpers
14 des Montageklotzes 10 hinausragenden Stellung.
[0063] Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Fig. 6. Speziell ist der Bereich der
in Fig. 6 linken Noppe 20 dargestellt, die vollständig in die Ausnehmung 30 eingedrückt
wurde. Es ist Fig. 7 zu entnehmen, dass zwischen den Klemmrippen 42 und 46 der Noppe
20 im vollständig in der Ausnehmung 30 versenkten Zustand ein kleiner Abstand liegt.
Bei der dargestellten Ausführungsform tragen die Klemmrippen 42, 46 somit nicht zu
einer Klemmung in der Ausnehmung 30 bei. Die Klemmwirkung wird bei der dargestellten
Ausführungsform also ausschließlich über die in Fig. 7 nicht erkennbaren Klemmrippen
40, 44 der Noppe 20 bewirkt, vgl. Fig. 3.
[0064] Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht der aufeinandergesetzten Montageklötze 10, 12. Die
beiden Montageklötze 10, 12 wurden so aufeinandergesetzt, dass die Unterseite des
oberen Montageklotzes 10 auf der Oberseite des unteren Montageklotzes 12 aufliegt.
Die in Fig. 8 linke Noppe 24 des unteren Montageklotzes 12 ist nun vollständig in
der linken Ausnehmung 30 des oberen Montageklotzes 10 versenkt und die in Fig. 8 rechte
Noppe 26 des unteren Montageklotzes 12 ist vollständig in der rechten Ausnehmung 32
des oberen Montageklotzes 10 versenkt. Wie beschrieben wurde, klemmen die Noppen 24,
26 des unteren Montageklotzes 12 in den Ausnehmungen 30, 32 des oberen Montageklotzes
10 und halten die beiden Montageklötze 10, 12 dadurch sicher aneinander.
[0065] Die beiden Noppen 20, 22 des oberen Montageklotzes 10 sind in Fig. 8 noch in ihrer
über die Oberseite 18 des Montageklotzes 10 hinausragenden Stellung gezeigt.
[0066] Die Noppen 20, 22 des oberen Montageklotzes 10 können ausgehend von der in Fig. 8
dargestellten Stellung, vgl. Fig. 6 und Fig. 7, noch in eine vollständig im Grundkörper
14 des oberen Montageklotzes 10 versenkte Stellung gebracht werden. Hierzu werden
die Noppen 20, 22 in einfacher Weise in Richtung auf den unteren Montageklotz 12 zu
gedrückt, bis die Sollbruchstellen an den Klemmrippen der Noppen 20, 22 brechen und
die Noppen 20, 22 dann so weit in die jeweils zugeordneten Ausnehmungen 30, 32 versenkt
werden können, bis die Oberseite der Noppen 20, 22 mit der Oberseite 18 des oberen
Montageklotzes 10 fluchtet, siehe auch Fig. 6 und Fig. 7.
[0067] Es ist Fig. 8 zu entnehmen, dass eine Höhe der Ausnehmungen 30, 32 etwas mehr als
doppelt so groß ist wie die Höhe der Noppen 20, 22, 24, 26. Dadurch können die Noppen
24, 26 des unteren Montageklotzes 12 von unten her in die Ausnehmungen 30, 32 des
oberen Montageklotzes 10 eingeschoben werden und gleichzeitig können auch die Noppen
20, 22 des oberen Montageklotzes 10 von oben her in die Ausnehmungen 30, 32 des oberen
Montageklotzes 10 hineingedrückt werden. Der Verbund aus den beiden Montageklötzen
10, 12 kann dadurch, wenn ausgehend vom Zustand der Fig. 8 noch die beiden Noppen
20, 22 nach unten eingedrückt werden, eine ebene Unterseite und eine ebene Oberseite
aufweisen. Der Verbund aus den beiden Montageklötzen 10, 12 kann dadurch auch in Spalte
zwischen zwei Bauteilen eingeschoben oder eingeschlagen werden, die im Wesentlichen
gleich hoch sind wie der Verbund aus den beiden Montageklötzen 10, 12.
[0068] Fig. 9 zeigt die Noppe 20 des Montageklotzes 10 in vergrößerter Darstellung aus einer
ersten Blickrichtung. Zu erkennen sind die Klemmrippen 40, 42, 44 und 46. Zwischen
den Klemmrippen 40, 42, 44, 46 liegt jeweils ein Winkel von 90°. Die einander gegenüberliegenden
Klemmrippen 40, 44 erstrecken sich in radialer Richtung weniger weit über einen kegelstumpfförmigen
Grundkörper der Noppe 20 hinaus als die ebenfalls einander in radialer Richtung gegenüberliegenden
Klemmrippen 42, 46. Fig. 10 zeigt die Noppe 20 der Fig. 9 aus einer anderen Blickrichtung,
die gegenüber der Ansicht der Fig. 9 um etwa 90° gedreht ist. Sowohl in Fig. 9 als
auch in Fig. 10 ist zu erkennen, dass zwischen jeweils zwei Klemmrippen 40, 42, 44,
46 die Ausnehmung 30 von der Unterseite des Montageklotzes 10 bis zur Oberseite durchgeht.
Der Noppen 20 ist dadurch, wie bereits erörtert wurde, lediglich im Bereich der Fußabschnitte
der Klemmrippen 40, 42, 44, 46 mit dem Grundkörper des Montageklotzes 10 verbunden.
Diese stegartigen Verbindungen zwischen den Klemmrippen 40, 42, 44, 46 und dem Grundkörper
des Montageklotzes 10 bilden Sollbruchstellen, die beim Eindrücken der Noppe 20 in
die Ausnehmung 30 brechen.
[0069] In Fig. 9 und Fig. 10 ist auch noch eine Oberflächenstruktur der Oberseite des Montageklotzes
10 zu erkennen. Die Oberfläche 18 ist durch zahlreiche, parallel zueinander angeordnete
Rillen oder Rinnen gebildet, die senkrecht zu den Längsseiten des Montageklotzes 10
verlaufen, vgl. auch Fig. 3. Die rinnenförmige Struktur der Oberseite sorgt für einen
sicheren Halt des Montageklotzes, beispielsweise dann, wenn die Oberseite des Montageklotzes
10 an der Unterseite eines Holzbalkens anliegt. Gleichzeitig erlaubt die Rinnenstruktur
ein vergleichsweise leichtes Einschieben in einer Richtung senkrecht zu den Längskanten
des Montageklotzes 10.
[0070] Die Darstellung der Fig. 11 zeigt die Noppe 20 in einer Ansicht von oben. In Fig.
11 sind die Schnittebenen XII-XII, XIII-XIII und XIV-XIV eingezeichnet.
[0071] Fig. 12 zeigt eine abschnittsweise Darstellung der Schnittebene XII-XII in Fig. 11.
Fig. 12 verdeutlicht die Ausbildung der Sollbruchstelle zwischen den beiden Klemmrippen
42, 46 und dem Grundkörper 14 des Montageklotzes 10. Die Klemmrippen 42, 46 ragen
in radialer Richtung über den Umfang der Innenwand der Ausnehmung 30 hinaus, so dass
die Sollbruchstellen zwischen den Klemmrippen 42, 46 und dem Grundkörper 14 vergleichsweise
stabil ausgebildet sind und die Klemmrippen 42, 46 dann, wenn die Noppe 20 in die
Ausnehmung 30 eingedrückt ist, für eine sichere Klemmung sorgen.
[0072] Fig. 13 zeigt eine abschnittsweise Darstellung der Schnittebene XIII-XIII in Fig.
11. Fig. 13 zeigt die Ausbildung der Sollbruchstellen zwischen den Klemmrippen 40,
44 und dem Grundkörper 14 des Montageklotzes 10. Die Außenkonturen der Klemmrippen
40, 44 fluchten mit der Innenwand der Ausnehmung 30, so dass die Sollbruchstellen
zwischen den Klemmrippen 40, 44 und dem Grundkörper 14 vergleichsweise schwach ausgebildet
sind. Die Klemmrippen 40, 44 tragen im Regelfall nicht zu einer Klemmung zwischen
der Noppe 20 und der Innenwand der Ausnehmung 30 bei, wenn die Noppe 20 in die Ausnehmung
30 eingedrückt ist.
[0073] Fig. 14 zeigt eine abschnittsweise Darstellung der Schnittebene XIV-XIV in Fig. 11.
Fig. 14 zeigt, dass die Ausnehmung 30 in einem Bereich zwischen den Klemmrippen der
Noppe 20 von der Unterseite 16 des Grundkörpers 14 des Montageklotzes 10 bis zu dessen
Oberseite 18 durchgeht. Weiter ist in Fig. 14 die Rinnenstruktur der Oberseite 18
mit zahlreichen, parallel zueinander angeordneten Rinnen oder Rillen zu erkennen.
1. Montageklotz mit einem Grundkörper mit einer Oberseite und einer Unterseite, wobei
die Oberseite und die Unterseite parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper mit wenigstens einer Noppe und wenigstens einer Ausnehmung versehen
ist, wobei die Noppe in einer ersten Stellung über die Oberseite des Grundkörpers
hinausragt und in einer zweiten Stellung aus der ersten Stellung entfernt ist.
2. Montageklotz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppe in einer zweiten Stellung vollständig in der Ausnehmung versenkt ist
3. Montageklotz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet ist.
4. Montageklotz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung von der Unterseite des Grundkörpers ausgeht.
5. Montageklotz nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung sich ausgehend von der Unterseite des Grundkörpers bis zum Fuß der
Noppe erstreckt.
6. Montageklotz nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppe mittels wenigstens einer Sollbruchstelle mit dem Grundkörper verbunden
ist.
7. Montageklotz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppe mittels wenigstens zwei gegenüberliegenden Sollbruchstellen mit dem Grundkörper
verbunden ist.
8. Montageklotz nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet ist und neben der wenigstens einen
Sollbruchstelle die Ausnehmung von der Unterseite des Grundkörpers bis zur Oberseite
des Grundkörpers durchgeht.
9. Montageklotz nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppe auf ihrer Außenseite mit wenigstens einer in radialer Richtung vorstehenden
Klemmrippe versehen ist.
10. Montageklotz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei in radialer Richtung gegenüberliegende Klemmrippen vorgesehen sind.
11. Montageklotz nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Klemmrippen vorgesehen sind, wobei die Klemmrippen in radialer Richtung
unterschiedlich weit vorstehen.
12. Montageklotz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass insgesamt vier Klemmrippen gleichmäßig über den Umfang der Noppe verteilt sind, wobei
zwei gegenüberliegende Klemmrippen in radialer Richtung weiter vorstehen als die beiden
anderen Klemmrippen.
13. Montageklotz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung kegelstumpfförmig ausgebildet ist und sich von der Unterseite des
Grundkörpers zur Oberseite des Grundkörpers hin verjüngt und/oder dass eine Außenkontur
der Noppe kegelstumpfartig ausgebildet ist.
14. Montageklotz nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe der Ausnehmung im Grundkörper höher ist als eine Höhe der Noppe über der
Oberseite des Grundkörpers.
15. Montageklotz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung unterhalb der Noppe angeordnet ist und die Höhe der Ausnehmung wenigstens
doppelt so groß ist wie die Höhe der Noppe über der Oberseite des Grundkörpers.