[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Getränkekapsel-Ausgabeautomaten zur Aufnahme
und Ausgabe von Getränkekapseln nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] In der
US 9,384,620 B1 wird ein Getränkekapsel-Ausgabeautomat zur Aufnahme und Ausgabe von Getränkekapseln
wie beispielsweise Kaffeekapseln beschrieben. Der Ausgabeautomat weist in einem Gehäuse
ein drehbar gelagertes Magazin mit mehreren, über den Umfang verteilten Führungsschienen
auf, die vertikal verlaufen und in die jeweils mehrere Getränkekapseln eingesetzt
sind. Nach Einwurf eines Geldstücks und der Auswahl der gewünschten Getränkekapsel
durch Drehen des Magazins kann eine Entnahmetrommel manuell um eine Horizontalachse
gedreht werden, wodurch die an unterster Stelle gelegene Getränkekapsel in der gewählten
Führungsschiene entnommen und in ein Ausgabefach geleitet wird, aus der die gewünschte
Getränkekapsel entnommen werden kann. Die drehbar gelagerte Entnahmetrommel stützt
die jeweils untenliegende Getränkekapsel in der Führungsschiene ab, wobei mit dem
Drehen der Entnahmetrommel eine Aufnahmeöffnung in der Entnahmetrommel in eine der
Getränkekapsel zugewandte Position gelangt, so dass die unterste Getränkekapsel in
die Entnahmetrommel fällt. Mit dem Weiterdrehen der Entnahmetrommel wird die durch
ihr Eigengewicht nachfolgende Getränkekapsel in der Führungsschiene wieder abgestützt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen einen
Getränkekapsel-Ausgabeautomaten auf Dauer betriebssicher auszubilden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0005] Der erfindungsgemäße Getränkekapsel-Ausgabeautomat dient zur Aufnahme und Ausgabe
von Getränkekapseln, beispielsweise Kaffeekapseln oder gegebenenfalls auch sonstige
Kapseln wie zum Beispiel für Tee, Brause oder dergleichen. Die Getränkekapseln bestehen
zum Beispiel aus Aluminium oder Kunststoff oder einer Kombination hiervon und sind
insbesondere in sich stabil ausgebildet. Darüber hinaus sollen unter dem Begriff "Getränkekapsel"
dieser Patentanmeldung ausdrücklich auch solche Behältnisse verstanden werden, die
nicht in sich steif oder fest ausgebildet sind und zum Beispiel in Form von weichen,
nachgiebigen Pads vorliegen.
[0006] Mithilfe des Getränkekapsel-Ausgabeautomaten kann eine gewünschte Getränkekapsel
ausgewählt und üblicherweise nach Geldeinwurf oder dem Bezahlen auf sonstige Weise
wie zum Beispiel mithilfe einer Scheckkarte oder sonstigen Geldkarte ausgegeben werden.
Der Getränkekapsel-Ausgabeautomat weist mindestens eine vertikale Führungsschiene
zur Aufnahme der Getränkekapseln auf, vorzugsweise mehrere vertikale Führungsschienen,
was es ermöglicht, unterschiedliche Getränkekapseln in die verschiedenen Führungsschienen
einzufüllen. Der Getränkekapsel-Ausgabeautomat umfasst außerdem eine unterhalb der
Führungsschiene angeordnete, drehbar gelagerte Entnahmetrommel, die zwischen einer
Stützposition und einer Aufnahmeposition verdrehbar ist. In der Stützposition wird
die in der Führungsschiene untenliegende Getränkekapsel von der Außenwand der Entnahmetrommel
abgestützt. Die Entnahmetrommel ist um eine winklig zur Längsachse der Führungsschiene
gerichtete Drehachse verdrehbar, insbesondere um eine horizontal verlaufende Drehachse.
[0007] In die Wand der Entnahmetrommel ist eine Aufnahmeöffnung eingebracht, die in der
Aufnahmeposition der Entnahmetrommel der Führungsschiene und den Getränkekapseln zugewandt
ist, so dass die unterste Getränkekapsel über die Aufnahmeöffnung in die Entnahmetrommel
hineinfallen kann. Bei einem weiteren Verdrehen wird die Getränkekapsel von der Entnahmetrommel
in eine Ausgabe befördert, insbesondere in ein Ausgabefach, das in den Ausgabeautomaten
eingebracht und von außen zugänglich ist.
[0008] Vorteilhafterweise ist der Ausgabeautomat mit einer Bezahlfunktion versehen, beispielsweise
einem Münzeinwurf, einer Geldscheineingabe oder einer Karteneingabe zum Abbuchen eines
Geldbetrags von einer Geldkarte, wobei die Geldeingabe mit der Drehung der Entnahmetrommel
kombiniert ist. Erst nach erfolgter Geldeingabe kann die Entnahmetrommel gedreht werden,
um eine gewünschte Getränkekapsel auszugeben. Ohne Geldeingabe ist dagegen die Entnahmetrommel
blockiert und kann nicht verdreht werden.
[0009] In dem Getränkekapsel-Ausgabeautomaten ist eine Blockiereinheit angeordnet, die zum
Blockieren der Getränkekapseln in der vertikalen Führungsschiene dient. Die Blockiereinheit
ist zwischen einer Blockierposition und einer die Getränkekapseln freigebenden Freigabeposition
verstellbar. Die Position der Blockiereinheit ist hierbei mit der Position der Entnahmetrommel
gekoppelt, und zwar in der Weise, dass in der Stützposition der Entnahmetrommel die
Blockiereinheit in der Freigabeposition und in der Aufnahmeposition der Entnahmetrommel
die Blockiereinheit in der Blockierposition steht. Es besteht somit eine funktionale
Verbindung zwischen der Blockiereinheit und der Entnahmetrommel, wodurch sichergestellt
ist, dass zur gewünschten Entnahme einer Getränkekapsel auch nur exakt eine Getränkekapsel
in die Entnahmetrommel fällt und von dieser in Richtung der Ausgabe befördert wird.
Ein versehentliches Nachrutschen der weiteren Getränkekapseln, welche in der Führungsschiene
aufgenommen sind und gegebenenfalls zu einem unerwünschten Blockieren der Drehbewegung
der Entnahmetrommel führen können, wird von der Blockiereinheit sicher verhindert,
die die auf die entnommene Getränkkapsel folgenden Getränkekapseln blockiert, so dass
diese nicht in der Führungsschiene bis zur Entnahmetrommel hinunterrutschen können.
[0010] Über die funktionale Verbindung der verschiedenen Positionen der Blockiereinheit
und der verschiedenen Positionen der Entnahmetrommel lässt sich folgende Vorgehensweise
bei der gewünschten Entnahme einer Getränkekapsel realisieren:
Bei freigegebener Drehbewegung der Entnahmekapsel - gegebenenfalls nach dem Bezahlen
der Getränkekapsel - steht die Entnahmetrommel zunächst in ihrer Stützposition, in
der die unterste Getränkekapsel in der Führungsschiene sich auf der Außenwand der
Entnahmetrommel abstützt. Zugleich liegt die Blockiereinheit in der Freigabeposition,
in der die Blockiereinheit keine Getränkekapsel abstützt und auch eine Nachrutschbewegung
der Getränkekapseln nicht behindert. Wird die Entnahmetrommel nun gedreht, vorzugsweise
um 180°, gelangt die Aufnahmeöffnung in der Wand der Entnahmetrommel in die unmittelbar
unterhalb der untersten Getränkekapsel liegende Position, woraufhin die unterste Getränkekapsel
über die Aufnahmeöffnung in die Entnahmetrommel fällt. Zugleich wird die Blockiereinheit
von der Freigabe- in die Blockierposition verstellt und blockiert die zweitunterste
Getränkekapsel in der Führungsschiene, so dass zunächst ein Nachrutschen sämtlicher
noch in der Führungsschiene befindlichen Getränkekapseln bis in die unterste Position
in der Führungsschiene verhindert wird. Dies stellt zugleich sicher, dass auch nur
eine Getränkekapsel in die Entnahmetrommel fällt und außerdem die Entnahmetrommel
nicht durch Nachrutschen der Getränkekapseln in ihrer Drehbewegung behindert wird.
[0011] Mit dem weiteren Verdrehen der Entnahmetrommel, vorzugsweise um weitere 180°, gelangt
die Aufnahmeöffnung in eine nach unten gerichtete Position, so dass die in der Entnahmetrommel
befindliche Getränkekapsel nach unten herausfallen kann und in Richtung der Ausgabe
befördert wird. Die Blockiereinheit ist nun wieder in ihre Freigabeposition verstellt,
so dass die Getränkekapseln von oben nach unten in der Führungsschiene nachrutschen
können. Zugleich liegt die Entnahmetrommel in ihrer Stützposition, so dass das Nachrutschen
der Getränkekapsel in der Führungsschiene nur so weit möglich ist, bis die unterste
Getränkekapsel auf der Außenwand der Entnahmetrommel aufliegt.
[0012] Die Entnahmetrommel wird für den gesamten Entnahmevorgang insgesamt um 360° verdreht
und befindet sich nach Abschluss des Entnahmevorgangs wieder in ihrer Ausgangsposition.
Der gesamte Vorgang kann nun bei Bedarf von neuem durchgeführt werden.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist die Blockiereinheit als ein schwenkbar gelagerter
Blockierhebel ausgebildet, der in Richtung seiner Blockierposition kraftbeaufschlagt
ist. Der Blockierhebel wird vorzugsweise von einem Federelement in die Blockierposition
mit Kraft beaufschlagt. Zusätzlich oder alternativ ist es auch möglich, dass der Blockierhebel
durch sein Eigengewicht in die Blockierposition beaufschlagt ist. Die Kraftbeaufschlagung
in die Blockierposition hat den Vorteil, dass ohne äußere Einwirkung der Blockierhebel
selbsttätig in die Blockierposition gelangt und ein vertikales Nachrutschen der Getränkekapseln
in der Führungsschiene blockiert. In dieser Position kann die unterste Getränkekapsel
über die Aufnahmeöffnung in die Entnahmetrommel fallen und von dieser bei einem Weiterdrehen
in Richtung der Ausgabe befördert werden.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist der Blockierhebel um eine benachbart
zu seiner unteren Stirnseite angeordnete Drehachse verschwenkbar gelagert. Die entgegengesetzte,
obere Stirnseite des Blockierhebels stützt in der Blockierposition eine Getränkekapsel
ab, die sich in der Führungsschiene befindet. Es handelt sich hierbei um die am weitesten
untenliegende Getränkekapsel, nachdem bereits eine Getränkekapsel durch die Aufnahmeöffnung
in die Entnahmetrommel gefallen ist.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist an der Entnahmetrommel, insbesondere
an der Außenseite der Entnahmetrommel ein Betätigungshebel angeordnet, der in der
Stützposition der Entnahmetrommel die Blockiereinheit in die Freigabeposition beaufschlagt.
Der Betätigungshebel ist vorzugsweise einteilig mit der Entnahmetrommel ausgebildet
und befindet sich beispielsweise an der Außenseite der Entnahmetrommel und ragt radial
über die Außenkontur der Entnahmetrommel hinaus. Bei einer Drehung der Entnahmetrommel
gelangt der Betätigungshebel in Kontakt mit der Blockiereinheit und drückt diese von
der Blockier- in die Freigabeposition. Bei einem weiteren Drehen der Entnahmetrommel
gelangt der Betätigungshebel in Außerkontakt mit der Blockiereinheit, so dass die
Blockiereinheit wieder in ihre Blockierposition zurückkehren kann.
[0016] Diese Ausführung stellt eine einfache kinematische Kopplung zwischen der Entnahmetrommel
und der Blockiereinheit dar. Der Betätigungshebel an der Außenseite der Entnahmetrommel
beaufschlagt während der Drehung die Blockiereinheit und verstellt diese von der Blockier-
in die Freigabeposition. Sobald die Entnahmetrommel weiterdreht, wird die Blockiereinheit
wieder freigegeben und kann insbesondere unter der Wirkung des Federelementes, welches
auf die Blockiereinheit wirkt, wieder in die Blockierposition verstellt werden.
[0017] Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind die Getränkekapseln hochkant
in der Führungsschiene aufgenommen. Die Blockiereinheit stützt hierbei eine Getränkekapsel
an einem umlaufenden Kapselrand ab. Die oberhalb der abgestützten Getränkekapsel liegenden
weiteren Getränkekapseln liegen jeweils mit ihrem Kapselrand aufeinander, oder es
greift der Kapselrand einer untenliegenden Getränkekapsel in einen Absatz der darüberliegenden
Getränkekapsel zwischen deren Kapselrand und deren Kapselaufbau.
[0018] Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist ein drehbares Magazin im Gehäuse
des Getränkekapsel-Ausgabeautomaten angeordnet, in welchem mehrere, parallel zueinanderstehende
Führungsschienen angeordnet sind. In jede Führungsschiene können Getränkekapseln eingefüllt
werden. Diese Ausführung erlaubt es, verschiedene Führungsschienen mit unterschiedlichen
Sorten von Getränkekapseln zu befüllen, so dass unter verschiedenen Sorten ausgewählt
werden kann. Das drehbare Magazin ist insbesondere um eine Hochachse, welche parallel
zu der Längserstreckung der Führungsschienen verläuft, drehbar im Gehäuse gelagert.
Das Magazin ist vorteilhafterweise mit einem Drehgriff verbunden, der sich außerhalb
des Gehäuses des Ausgabeautomaten befindet und über den das Magazin manuell verdrehbar
ist. Dies ermöglicht es, dass ein Benutzer eine Führungsschiene mit den Getränkekapseln
seiner Wahl in die Ausgabeposition verstellt. Alternativ zu einem manuellen Verdrehen
des Magazins kommt auch ein motorischer Antrieb des Magazins in Betracht. Hierbei
kann der Benutzer einen gewünschten Getränkekapseltyp auswählen, woraufhin das Karussell
durch Aktuierung eines Antriebs, insbesondere eines elektromotorischen Antriebs, so
weit verdreht wird, bis die Führungsschiene mit den gewünschten Kaffeekapseln sich
in der Ausgabeposition befindet.
[0019] Die verschiedenen vertikalen Führungsschienen können gegebenenfalls mit unterschiedlich
großen Getränkekapseln befüllt werden. Zu diesem Zweck weisen die Führungsschienen
beispielsweise eine unterschiedliche Breite auf.
[0020] Gemäß noch einer weiteren zweckmäßigen Ausführung befindet sich benachbart zum unteren
Ende der Führungsschiene ein Informationsschwenkhebel, der in oder an der Führungsschiene
schwenkbar gelagert ist. Der Informationsschwenkhebel wird von einer Getränkekapsel
in eine Außerfunktionsposition verschwenkt, wohingegen bei fehlender Getränkekapsel
der Informationsschwenkhebel selbsttätig in eine Informationsposition verschwenkt
wird. Der Informationsschwenkhebel kann auf einer Informationstafel die Information
"ausverkauft" oder "sold out" oder eine ähnliche Information aufweisen, die durch
Verschwenken des Informationsschwenkhebels von der Außerfunktionsposition in die Informationsposition
in das Sichtfeld des Benutzers gelangt. Der Benutzer wird somit darüber informiert,
dass sein gewünschter Getränkekapseltyp ausverkauft ist.
[0021] Vorteilhafterweise ist der Informationsschwenkhebel entweder durch sein Eigengewicht
und/oder durch die Kraft eines Federelementes in die Funktionsposition kraftbeaufschlagt,
so dass der Informationsschwenkhebel diese Position selbsttätig einnimmt, wenn sich
keine Getränkekapsel mehr in der betreffenden Führungsschiene befindet. Solange sich
eine oder mehrere Getränkekapseln in der Führungsschiene befinden, wird der Informationsschwenkhebel
von der oder den Getränkekapseln in die Außerfunktionsposition verschwenkt, in der
die Informationstafel des Informationsschwenkhebels außerhalb des Sichtbereichs des
Benutzers liegt.
[0022] Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist unterhalb der Entnahmetrommel
ein Ausgabefach angeordnet, aus dem eine Getränkekapsel, die von der Entnahmetrommel
in das Ausgabefach befördert wird, entnommen werden kann. Zwischen der Entnahmetrommel
und dem Ausgabefach befindet sich in bevorzugter Ausführung eine Leit- oder Rutschbahn,
auf der die Getränkekapsel in das Ausgabefach hineinrutschen kann.
[0023] Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung weist die Führungsschiene zur
Aufnahme der Getränkekapseln zwei parallele Einzelschienen auf, deren Abstand zueinander
einstellbar ist. Dies ermöglicht es, verschiedene Getränkekapseltypen unterschiedlicher
Größe zu verwenden und je nach Getränkekapseltyp den Abstand zwischen den Einzelschienen
anzupassen.
[0024] Alternativ ist es auch möglich, einen festen Abstand zwischen zwei Einzelschienen
der Führungsschiene vorzusehen.
[0025] Die zwei Einzelschienen der Führungsschiene haben den weiteren Vorteil, dass die
Anordnung der Getränkekapsel in Hochkantposition möglich ist und der Kapselrand in
jeder Einzelschiene geführt wird. Vorteilhaft ist es außerdem, dass in den Zwischenraum
zwischen den beiden Einzelschienen die Blockiereinheit eingreifen kann.
[0026] Die beiden Einzelschienen können über eine oder mehrere Querverstrebungen miteinander
verbunden sein. Die Querverstrebungen verbessern die Stabilität und damit auch die
Leichtgängigkeit beim Gleiten der Getränkekapseln in den Einzelschienen.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung, die sich auf eine Blockiereinheit in
Form eines schwenkbar gelagerten Blockierhebels bezieht, befindet sich am Blockierhebel
ein seitlich abragender Blockierstift zur Abstützung einer Getränkekapsel in einer
Führungsschiene. Der Blockierstift befindet sich vorzugsweise an der Stirnseite des
Blockierhebels und ragt vorteilhafterweise in einem rechten Winkel bezogen auf die
Längsachse des Blockierhebels ab. Der Blockierstift beaufschlagt in der Blockierposition
direkt oder indirekt eine oder mehrere Getränkekapseln und hindert die Getränkekapseln
am Nachrutschen in der Führungsschiene.
[0028] Gemäß noch einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist an der Führungsschiene eine
verstellbare Blockierplatte angeordnet, die von einem Federelement in eine Freigabeposition
kraftbeaufschlagt ist. Gegen die Kraft des Federelementes kann die Blockierplatte
von der Blockiereinheit in die Blockierposition verstellt werden, in der die Blockierplatte
eine oder mehrere Getränkekapseln beim Nachrutschen in der Führungsschiene blockiert.
In der Ausführung der Blockiereinheit als Blockierhebel drückt dieser seitlich gegen
die Blockierplatte und verstellt die Blockierplatte gegen die Kraft des Federelementes
in die Blockierposition. Sobald der Blockierhebel in die Freigabeposition verstellt
wird, gelangt auch die Blockierplatte aufgrund der Federkraft in die Freigabeposition,
so dass eine Getränkekapsel in der Führungsschiene nachrutschen kann.
[0029] Die Blockierplatte kann sich insbesondere orthogonal zur Längsachse der Führungsschiene
und der Bewegungsrichtung der Getränkekapseln bewegen.
[0030] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Getränkekapsel-Ausgabeautomaten,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den Getränkekapsel-Ausgabeautomaten mit einer Entnahmetrommel
in einer Stützposition und einem Blockierhebel in einer Freigabeposition,
- Fig. 3
- eine weitere Schnittdarstellung entsprechend Fig. 2, mit der Entnahmetrommel in einer
Aufnahmeposition zur Aufnahme einer Getränkekapsel und dem Blockierhebel in einer
Blockierposition zum Verhindern des Nachrutschens weiterer Getränkekapseln,
- Fig. 4
- eine weitere Schnittdarstellung des Getränkekapsel-Ausgabeautomaten, mit der Entnahmetrommel
in einer Drehlage, in der die aufgenommene Getränkekapsel nach unten hinausrutschen
kann,
- Fig. 5
- der Getränkekapsel-Ausgabeautomat im Schnitt in einer weiteren Schnittebene,
- Fig. 6
- eine Einzeldarstellung eines Informationsschwenkhebels in Draufsicht,
- Fig. 7
- einen Blockierhebel in einer weiteren Ausführung.
[0031] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0032] In den Fig. 1 bis 5 ist jeweils ein Getränkekapsel-Ausgabeautomat 1 dargestellt,
der zur Ausgabe einer Getränkekapsel 5 dient, beispielsweise einer Kaffeegetränkekapsel.
Der Ausgabeautomat 1 weist ein Gehäuse 2 auf, dessen oberer Teil transparent ausgeführt
und in welchem ein Magazin 3 drehbar um eine Hochachse gelagert ist. Auf dem Magazin
3 befinden sich über den Umfang verteilt mehrere Führungsschienen 4, die jeweils aus
zwei parallel verlaufenden Einzelschienen 4a, 4b bestehen und in denen übereinanderliegend
jeweils eine Reihe von Getränkekapseln 5 aufgenommen sind. Die Führungsschienen 4
verlaufen in Vertikalrichtung, die Getränkekapseln 5 in den Führungsschienen 4 sind
hochkant ausgerichtet und vertikal aufeinanderliegend gestapelt. Die Getränkekapseln
5 weisen einen radial überstehenden, kragenförmigen Kapselrand 6 auf, der in den beiden
Einzelschienen 4a, 4b einer Führungsschiene vertikal verschieblich aufgenommen ist.
Dem Magazin 3 ist ein Drehgriff 7 zugeordnet, der sich an der Oberseite des Gehäuses
2 befindet und von außen zugänglich ist. Der Drehgriff 7 kann manuell verdreht werden,
so dass sich das Magazin 3 um seine vertikale Achse dreht.
[0033] In den Führungsschienen 4 können pro Führungsschiene unterschiedliche und gegebenenfalls
auch äußerlich unterschiedlich gestaltete Getränkekapseln 5 aufeinandergestapelt angeordnet
sein, wobei über die Drehung des Magazins 3 mithilfe des Drehgriffs 7 eine gewünschte
Sorte von Getränkekapseln 5 in eine Ausgabeposition gebracht werden kann. Die Ausgabeposition
ist erreicht, wenn sich die betreffende Führungsschiene 4 unmittelbar oberhalb eines
Betätigungsgriffs 8 befindet, bei dessen drehender Betätigung die unterste Getränkekapsel
5 in der Führungsschiene 4 ausgeworfen wird. Der Betätigungsgriff 8 ist ohne Münzeinwurf
blockiert. Nach Eingabe einer Münze in einen Münzeinwurf 9 wird die Blockierung des
Betätigungsgriffs 8 aufgehoben, so dass dieser um 360° gedreht werden kann, was zum
Auswurf einer gewünschten Getränkekapsel 5 führt.
[0034] In den Fig. 2 bis 4 ist der Getränkekapsel-Ausgabeautomat 1 in verschiedene Stadien
der Ausgabe einer gewünschten Getränkekapsel 5 dargestellt. Fig. 2 zeigt die Ausgangsposition,
in der eine Entnahmetrommel 10, welche unmittelbar unterhalb der Führungsschiene 4
angeordnet ist, mit ihrer Außenwand die untenliegende Getränkekapsel 5 in der Führungsschiene
4 abstützt. Die Entnahmetrommel 10 ist drehbar um eine horizontale Achse gelagert
und wird nach Aufheben der Blockierung über den Betätigungsgriff 8 um die horizontale
Achse verdreht. Die Entnahmetrommel 10 ist mit einer Aufnahmeöffnung 11 versehen,
die in Fig. 2 nach unten weist, jedoch in Fig. 3, nach Verdrehen um 180°, nach oben
zeigt, so dass die unterste Getränkekapsel 5 in die Entnahmetrommel 10 hineinfallen
kann. Dementsprechend stellt Fig. 2 eine Stützposition der Entnahmetrommel 10 dar,
Fig. 3 dagegen eine Aufnahmeposition der Entnahmetrommel 10.
[0035] Mit dem weiteren Verdrehen der Entnahmetrommel 10 über den Betätigungsgriff 8 um
weitere 180° gelangt die Entnahmetrommel 10 wieder in eine Lage, in der die Aufnahmeöffnung
11 nach unten weist (Fig. 4), woraufhin die in der Entnahmetrommel 10 befindliche
Getränkekapsel 5 nach unten herausfallen kann in Richtung eines Ausgabefaches 14,
aus dem die Entnahmetrommel von Hand entnommen werden kann. In Fig. 4 besitzt die
Entnahmetrommel 10 die gleiche Drehlage wie in Fig. 2; in dieser Position wird eine
darüberliegende Getränkekapsel 5 an der Außenseite der Entnahmetrommel 10 abgestützt,
so dass diese Position die Stützposition der Entnahmetrommel 10 darstellt. Die Drehlage
der Entnahmetrommel 10 gemäß Fig. 3 stellt dagegen die Aufnahmeposition dar, in der
die Aufnahmeöffnung 11 nach oben weist und die unterste Getränkekapsel 5 in der Führungsschiene
4 in die Entnahmetrommel 10 hineinfallen kann.
[0036] Der Getränkekapsel-Ausgabeautomat 1 ist mit einer Blockiereinheit in Form eines Blockierhebels
12 ausgestattet, der schwenkbar gelagert ist und von einem Federelement 13, beispielsweise
einer Drehfeder in Richtung einer Blockierposition kraftbeaufschlagt ist, in der das
Nachrutschen von Getränkekapseln 5 nach unten verhindert ist. Die Blockierposition
des Blockierhebels 12 ist in Fig. 3 dargestellt, in der die obere Stirnseite des Blockierhebels
12 am Kapselrand der untenliegenden Getränkekapsel 5 anliegt und ein Hinunterrutschen
sämtlicher Getränkekapseln 5 in der Führungsschiene 4 verhindert. Diese Blockierposition
des Blockierhebels 12 nimmt dieser ein, wenn die Entnahmetrommel 10 in ihrer Aufnahmeposition
mit der Aufnahmeöffnung 11 nach oben gedreht ist (Fig. 3). In den Fig. 2 und 4 ist
dagegen der Blockierhebel 12 entgegengesetzt zur Kraft des Federelementes 13 in eine
Freigabeposition verschwenkt, in der die Getränkekapseln 5 in der Führungsschiene
4 freigegeben sind und ohne Blockieren durch den Blockierhebel 12 in der Führungsschiene
4 nach unten rutschen können.
[0037] Die Verstellbewegung des Blockierhebels 12 von dessen Blockierposition in die Freigabeposition
erfolgt mithilfe eines Betätigungshebels 15, der an der Außenseite der Entnahmetrommel
10 angeformt ist und radial über die Entnahmetrommel 10 hinaussteht. Der Betätigungshebel
15 befindet sich auf der der Aufnahmeöffnung 11 diametral gegenüberliegenden Seite
an der Entnahmetrommel 10. In der Ausgangsposition gemäß Fig. 2 ist die Aufnahmeöffnung
11 nach unten gerichtet und liegt entsprechend der Betätigungshebel 15 auf der obenliegenden
Seite und drückt den Blockierhebel 12 gegen die Kraft des Federelementes 13 in die
Freigabeposition. Die unterste Getränkekapsel 5 stützt sich auf der Außenseite der
Entnahmetrommel 10 ab. Wenn die Entnahmetrommel 10 um 180° verdreht wird und die Position
gemäß Fig. 3 einnimmt, liegt einerseits die Entnahmeöffnung 11 auf der der Führungsschiene
4 zugewandten Seite und gelangt andererseits der Betätigungshebel 15 an der Entnahmetrommel
10 in Außereingriff mit dem Blockierhebel 12, so dass der Blockierhebel 12 durch die
Kraft des auf ihn wirkenden Federelementes 13 in die Blockierposition verstellt wird
und die nunmehr untenliegende Getränkekapsel 5 abstützt, während sich bereits eine
Getränkekapsel 5 in der Entnahmetrommel 10 befindet. Mit dem weiteren Verdrehen der
Entnahmetrommel 10 und dem Erreichen der Position gemäß Fig. 4 fällt die Getränkekapsel
5 aus der Entnahmetrommel 10 nach unten und gelangt in das Ausgabefach 14, zugleich
gelangt der Betätigungshebel 15 an der Entnahmetrommel 10 wieder in Eingriff mit dem
Blockierhebel 12 und verstellt diesen von der Blockier- in die Freigabeposition, woraufhin
die Getränkekapseln 5 bis zur Außenseite der Entnahmetrommel 10 nach unten rutschen.
[0038] Die Getränkekapsel 5 rutscht entlang einer Leit- oder Rutschbahn 16 von der Entnahmetrommel
10 in Richtung des Ausgabefaches 14, sobald die Entnahmetrommel 10 die in Fig. 4 dargestellte
Position erreicht hat, in welcher die Aufnahmeöffnung 11 nach unten weist.
[0039] In Fig. 6 ist ein Informationsschwenkhebel 17 in Draufsicht dargestellt, der eine
Drehachse 18 aufweist, um die der Informationsschwenkhebel 17 in montierter Position
verschwenken kann. Der Informationsschwenkhebel 17 weist eine Informationstafel 19
auf, die Träger von Informationen sein kann, insbesondere über den leeren Zustand
der Führungsschiene 4 und beispielsweise mit einem Aufdruck wie "ausverkauft" oder
"sold out" informiert. Jeweils ein Informationsschwenkhebel 17 befindet sich in jeder
Führungsschiene 4 und ist im eingebauten Zustand in Fig. 1 dargestellt. Der Informationsschwenkhebel
17 ist benachbart zum unteren Ende jeder Führungsschiene 4 angeordnet und wird, solange
zumindest eine Getränkekapsel 5 in der Führungsschiene 4 liegt, in einer Außerfunktionsposition
gehalten. Sobald sämtliche Getränkekapseln 5 aus der Führungsschiene 4 entnommen sind,
kann der Informationsschwenkhebel 17 um seine Drehachse 18 durch sein Eigengewicht
verschwenken, woraufhin die Aufschrift auf dem Informationsschwenkhebel 17 von außen
sichtbar wird und der Benutzer über den ausverkauften Zustand der betreffenden Führungsschiene
4 informiert wird.
[0040] In Fig. 7 ist eine Blockiereinheit in Form eines schwenkbar gelagerten Blockierhebels
12 in einer Ausführungsvariante dargestellt. An der Stirnseite des Blockierhebels
12 befindet sich ein seitlich abragender Blockierstift 20, der sich bezogen auf die
Längsachse des Blockierhebels 12 in orthogonaler Richtung erstreckt. In der Blockierposition
beaufschlagt die Spitze des Blockierstiftes 20 direkt oder indirekt die Blockierkapsel
in der Führungsschiene und hindert dadurch die Blockierkapseln am Nachrutschen. Der
Schwenkhebel 12 ist um ein Gelenk 21 schwenkbar gelagert, das sich an der gegenüberliegenden
Stirnseite des Blockierhebels 12 befindet.
[0041] Der Stift 20 beaufschlagt bei indirekter Blockierung eine Blockierplatte, die sich
am unteren Ende der Führungsschiene 4 befindet und orthogonal zur Längsachse der Führungsschiene
sowie der Bewegungsrichtung in der Getränkekapseln in der Führungsschiene verstellt
werden kann. Die Blockierplatte ist von einem Federelement in eine Freigabeposition
kraftbeaufschlagt, in der die Getränkekapseln in der Führungsschiene nachrutschen
können. In der Blockierposition drückt die Blockiereinheit 12 die Blockierplatte gegen
die Führungsschiene und hindert dadurch die Getränkekapseln am Nachrutschen in der
Führungsschiene; entsprechend befindet sich die Blockierplatte nun in der Blockierposition.
Sobald die Blockiereinheit wieder in die Freigabeposition zurückverstellt wird, gelangt
auch die Blockierplatte durch die Kraft des auf sie wirkenden Federelements wieder
in die Freigabeposition, so dass die Getränkekapseln nicht länger blockiert sind und
in der Führungsschiene nachrutschen können.
[0042] Die Blockierplatte wird insbesondere in der Ausführung der Blockiereinheit als schwenkbar
gelagerter Blockierhebel mit einem stirnseitig angeordneten Blockierstift 20 von diesem
Blockierstift 20 in Richtung der Blockierposition verstellt.
1. Getränkekapsel-Ausgabeautomat zur Aufnahme und Ausgabe von Getränkekapseln (5), mit
einer vertikalen Führungsschiene (4) zur Aufnahme der Getränkekapseln (5) und mit
einer unterhalb der Führungsschiene (4) angeordneten, drehbar gelagerten Entnahmetrommel
(10), in deren Wand eine Aufnahmeöffnung (11) eingebracht ist und die zwischen einer
die unterste Getränkekapsel (5) in der Führungsschiene (4) abstützenden Stützposition
und einer die unterste Getränkekapsel (5) aufnehmenden Aufnahmeposition verdrehbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Getränkekapsel-Ausgabeautomat (1) eine Blockiereinheit (12) angeordnet ist, die
zwischen einer eine Getränkekapsel (5) in der Führungsschiene (4) blockierenden Blockierposition
und einer die Getränkekapsel (5) freigebenden Freigabeposition verstellbar ist, wobei
die Position der Blockiereinheit (12) mit der Position der Entnahmetrommel (10) in
der Weise gekoppelt ist, dass in der Stützposition der Entnahmetrommel (10) die Blockiereinheit
(12) in der Freigabeposition und in der Aufnahmeposition der Entnahmetrommel (10)
die Blockiereinheit (12) in der Blockierposition steht.
2. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blockiereinheit als ein schwenkbar gelagerter Blockierhebel (12) ausgebildet
ist, der in Richtung seiner Blockierposition kraftbeaufschlagt ist, insbesondere von
einem Federelement (13).
3. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Blockierhebel (12) um eine benachbart zur unteren Stirnseite angeordnete Drehachse
(18) verschwenkbar gelagert ist und in der Blockierposition die obere Stirnseite des
Blockierhebels (12) eine Getränkekapsel (5) in der Führungsschiene (4) abstützt.
4. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Blockierhebel (12) ein seitlich abragender Blockierstift (20) zur Abstützung einer
Getränkekapsel (5) angeordnet ist.
5. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Führungsschiene (4) eine verstellbare, federbelastete Blockierplatte angeordnet
ist, die von der Blockiereinheit (12) in eine Blockierposition beaufschlagt ist.
6. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Getränkekapseln (5) hochkant in der Führungsschiene (4) aufgenommen sind und
die Blockiereinheit (12) die Getränkekapsel (5) an einem umlaufenden Kapselrand (6)
abstützt.
7. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Entnahmetrommel (10) ein Betätigungshebel (15) angeordnet ist, der in der
Stützposition die Blockiereinheit (12) in die Freigabeposition beaufschlagt.
8. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einem drehbaren Magazin (3) mehrere parallele Führungsschienen (4) zur Aufnahme
jeweils einer Mehrzahl von Getränkekapseln (5) angeordnet sind.
9. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Magazin (3) mit einem außerhalb des Gehäuses (2) des Getränkekapsel-Ausgabeautomaten
(1) liegenden Drehgriff (7) verbunden ist, bei dessen Betätigung das Magazin (3) um
seine Drehachse (18) verdrehbar ist.
10. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass benachbart zum unteren Ende der Führungsschiene (4) ein Informationsschwenkhebel
(17) an oder in der Führungsschiene (4) schwenkbar gelagert ist, der von einer Getränkekapsel
(5) in eine Außerfunktionsposition und bei fehlender Getränkekapsel (5) in eine Informationsposition
verschwenkt ist.
11. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb der Entnahmetrommel (10) ein Ausgabefach (14) angeordnet ist, aus dem die
Getränkekapsel (5), die von der Entnahmetrommel (10) in das Ausgabefach (14) befördert
wird, entnommen werden kann.
12. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Entnahmetrommel (10) und dem Ausgabefach (14) eine Leitbahn (16) angeordnet
ist, auf der die Getränkekapsel (5) in das Ausgabefach (14) rutscht.
13. Getränkekapsel-Ausgabeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsschiene (4) zur Aufnahme der Getränkekapseln (5) zwei parallele Einzelschienen
(4a, 4b) aufweist, wobei der Abstand der Einzelschienen (4a, 4b) einstellbar ist.