(19)
(11) EP 3 511 459 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.06.2021  Patentblatt  2021/22

(21) Anmeldenummer: 19171792.5

(22) Anmeldetag:  30.04.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D04B 27/26(2006.01)

(54)

KETTENWIRKMASCHINE

WARP KNITTING MACHINE

MÉTIER À TRICOTER À CHAÎNE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.07.2019  Patentblatt  2019/29

(73) Patentinhaber: KARL MAYER STOLL R&D GmbH
63179 Obertshausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Brandl, Klaus
    63512 Hainburg (DE)
  • Schneider, Christian
    36119 Neuhof (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 095 904
CN-U- 204 825 259
CN-A- 105 420 914
CN-U- 205 676 612
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kettenwirkmaschine mit einer Barre, die entlang einer Barren-Längsachse hin und her beweglich ist, mit einem Stößel, der an die Barre angreift, mit einem Schubkörper zur Ausübung einer Kraft auf den Stößel und mit einem Federzugsystem, das die Barre in Richtung des Stößels zieht, wobei das Federzugsystem eine Kraftübertragungsanordnung und mindestens eine Feder aufweist. Kettenwirkmaschinen dieser Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. So zeigt die CN 205676612 U eine Anordnung, die es erlaubt, eine Barre über einen Stößel anzutreiben. Zum Versatz der Barre dient eine Mustereinrichtung. Diese treibt einen Schubkörper an, der wiederum mit dem Stößel in Verbindung steht. Die Anordnung weist außerdem einen zylinderförmigen Zugkörper auf. In dem Zugkörper sind mehrere Federn angeordnet, die mit einem Bolzen verbunden sind. Der Bolzen übt somit eine Rückstellkraft auf ein Seil aus. Das Seil überträgt die Rückstellkraft auf die Barre, wodurch die Barre an den Stößel gedrückt wird. Der exponiert angeordnete Zugkörper unterliegt einer starken mechanischen Belastung und kann bei Montagearbeiten leicht beschädigt werden. Er stellt deshalb eine Schwachstelle dieser Anordnung dar. Die CN 204825259 U zeigt eine Kettenwirkmaschine mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0002] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kettenwirkmaschine mit einem Federzugsystem bereitzustellen, das mechanisch höher belastbar ist.

    [0003] Die Aufgabe wird gelöst, indem eine Kettenwirkmaschine bereitgestellt wird, bei der der Schubkörper einen Führungskanal aufweist, wobei die mindestens eine Feder in dem Führungskanal angeordnet ist und wobei ein Abschnitt der Kraftübertragungsanordnung des Federzugsystems in dem Führungskanal gelagert ist.

    [0004] Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Feder in dem Schubkörper ergibt sich eine stark verbesserte Stabilität. Der Schubkörper kann Kräfte aufnehmen und sicher abführen. Die durch die Feder ausgeübte Rückstellkraft wirkt erfindungsgemäß so auf die Kraftübertragungsanordnung, dass die Barre an den Stößel gedrückt wird. Der Schubkörper ist bevorzugt einstückig ausgebildet.

    [0005] Bei der Barre kann es sich erfindungsgemäß um eine Legebarre handeln. An der Legebarre werden mehrere Legenadeln befestigt, die Kettfäden führen. Die Legebarre wird zur Erzeugung einer Wirkware mit einer gewünschten Musterlegung entlang der Barrenlängsachse verlagert. Die Kettenwirkmaschine kann erfindungsgemäß eine Mustereinrichtung zur Verlagerung der Legebarre aufweisen. Die Mustereinrichtung kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Musterscheibe enthalten, die aufgrund ihres Außenprofils bei Drehung die Barre verlagert. Alternativ ist es möglich, dass die Mustereinrichtung einen Servomotor oder einen Linearmotor aufweist. Ein solcher Motor ermöglicht es, eine Versatzposition der Barre frei einzustellen. Dies eröffnet dem Benutzer eine sehr große Musterungsvielfalt.

    [0006] Vorzugsweise weist die Kraftübertragungsanordnung einen Bolzen auf, der in dem Schubkörper gelagert ist. Der Bolzen kann erfindungsgemäß in dem Schubkörper gleitend gelagert sein.

    [0007] Alternativ kann in dem Schubkörper aber auch ein Kugel- oder ein Rollenlager angeordnet sein. Es ist vorteilhaft, wenn die Kraftübertragungsanordnung ein Zugelement aufweist, das mit der Barre verbindbar ist. Das Zugelement kann erfindungsgemäß mit dem Bolzen verbunden sein. Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass das Zugelement ein Metallseil ist.

    [0008] Der Führungskanal ist vorzugsweise in dem Schubkörper so ausgerichtet, dass eine Führungskanal-Längsachse des Führungskanals und die Barren-Längsachse nicht parallel zueinander ausgerichtet sind. Bei der Führungskanal-Längsachse handelt es sich um eine gedachte Achse, entlang welcher der Bolzen innerhalb des Führungskanals verlagerbar ist. Wenn das Zugelement zwischen dem Schubkörper und der Barre so gespannt wird, dass es in einer Querrichtung zu der Barren-Längsachse verläuft, dann können erhebliche Querkräfte auf den Führungskanal wirken. Dies wird durch eine Anpassung der Ausrichtung des Führungskanals vermieden.

    [0009] Es ist vorteilhaft, wenn eine Zugelement-Längsachse des Zugelements und die Führungskanal-Längsachse parallel zueinander ausgerichtet sind. Die Zugelement-Längsachse bezeichnet eine gedachte Längsachse des Zugelements unter Spannung. Wenn die Zugelement-Längsachse und die Führungskanal-Längsachse parallel zueinander ausgerichtet sind, dann werden Querkräfte auf den Führungskanal minimiert.

    [0010] Es ist bevorzugt, wenn der Führungskanal in dem Schubkörper so ausgerichtet ist, dass die Führungskanal-Längsachse des Führungskanals in Richtung eines Befestigungsabschnitts der Barre geneigt ist, an dem die Kraftübertragungsanordnung des Federzugsystems mit der Barre verbindbar ist. Querkräfte auf den Führungskanal werden somit reduziert.

    [0011] Es ist vorteilhaft, wenn der Befestigungsabschnitt durch ein Halteteil gebildet wird, das sich aus einem Barrenkörper der Barre in einer Richtung quer zu der Barren-Längsachse erstreckt. Das Halteteil kann erfindungsgemäß als ein Stift, als ein Haken oder dergleichen ausgebildet sein. Der Befestigungsabschnitt kann alternativ jedoch auch unmittelbar durch die Barre gebildet werden. So ist es erfindungsgemäß möglich, dass der Barrenkörper eine Ausnehmung aufweist, in die ein Endabschnitt des Zugelements eingreift.

    [0012] Vorzugsweise schließt eine Zugelement-Längsachse des Zugelements mit der Barren-Längsachse einen Winkel ein, wenn das Zugelement an der Barre befestigt ist. Die Zugelement-Längsachse bezeichnet eine gedachte Längsachse des Zugelements unter Spannung. Bei dem Winkel kann es sich erfindungsgemäß um einen Winkel größer als 0° handeln. Ein solcher Winkel ergibt sich insbesondere dann, falls die Barre nur eine geringe Bauhöhe aufweist. Das Zugelement muss in diesem Fall zwangsläufig zwischen der Barre und dem Schubkörper schief geführt werden, denn andernfalls müssten das Federzugsystem und der Stößel sehr nah beieinander angeordnet werden.

    [0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist eine Seite des Schubkörpers, die von der Barre abgewandt ist, eine Öffnung auf, die einen Zugang zu der Kraftübertragungsanordnung in dem Schubkörper herstellt. Dies kann man sich im folgenden Anwendungsfall zunutze machen. Das Zugelement übt auf die Barre eine Zugkraft aus. Somit belastet die Barre den Stößel in Kraftrichtung auf Druck. Der Stößel wird dadurch sicher zwischen der Barre und dem Schubkörper gehalten, aber es ist nicht möglich, die Barre händisch von dem Stößel wegzubewegen, sodass dieser entfernt werden kann.

    [0014] Die Zugkraft ist hierfür zu groß. Die von der Barre abgewandte Seite des Schubkörpers bietet einen geeigneten Zugang, um den Bolzen der Kraftübertragungsanordnung beispielsweise mittels eines Werkzeugs oder eines Antriebs zu verlagern. Dadurch sinkt die von dem Zugelement auf die Barre ausgeübte Kraft und der Stößel kann entnommen werden.

    [0015] Es ist vorteilhaft, wenn ein Abschnitt der Kraftübertragungsanordnung aus der Öffnung hervorragt. Es kann sich bei dem Abschnitt um einen Abschnitt des Bolzens der Kraftübertragungsanordnung handeln. Der Bolzen ist somit sehr einfach zugänglich und kann durch Ausübung einer Anpresskraft verlagert werden. Dies kann dadurch bewirkt werden, dass ein Anschlag verlagert wird, sodass er auf den Bolzen eine Anpresskraft ausübt und diesen verlagert. Dies kann alternativ bewirkt werden, indem der Schubkörper in Richtung des Anschlags bewegt wird, sodass der Bolzen an den Anschlag angedrückt wird, wodurch der Bolzen im Schubkörper verlagert wird.

    [0016] Vorzugsweise weist die Kettenwirkmaschine einen Aushebungsantrieb auf, der über ein Hubelement eine Kraft auf die Kraftübertragungsanordnung ausüben kann, sodass die Kraftübertragungsanordnung in dem Führungskanal verlagert wird. Dies erlaubt es, die auf die Barre ausgeübte Zugkraft automatisch anzupassen. So kann beispielsweise über ein Steuerungssystem der Kettenwirkmaschine eine Eingabe getätigt werden, da ein Wechsel der Barre ansteht. Der Bolzen der Kraftübertragungsanordnung wird nun von dem Aushebungsantrieb automatisch in eine neue Position verlagert und in der neuen Position gehalten. Nach der Entfernung des Stößels und dem Wechsel der Barre wird eine erneute Eingabe getätigt, um zu signalisieren, dass der Vorgang abgeschlossen ist. Der Aushebungsantrieb gibt dann den Bolzen frei, sodass die Federn den Bolzen wieder in seine ursprüngliche Position bewegen können.

    [0017] Vorzugsweise ist das Hubelement ein Anschlag, der so verlagerbar ist, dass er mit der Kraftübertragungsanordnung in Wirkverbindung treten kann. Der Anschlag tritt mit der Kraftübertragungsanordnung nur in Kontakt, wenn diese verlagert werden soll. Es ist aber erfindungsgemäß auch möglich, dass das Hubelement mit der Kraftübertragungsanordnung fest verbunden ist.

    [0018] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt:

    Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Federzugsystems, einer Barre und eines Schubkörpers einer erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine in einer Seitenansicht und

    Fig. 2 eine schematische Darstellung des Federzugsystems und des Schubkörpers in einer Schnittansicht.



    [0019] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Federzugsystems 1, einer Barre 2 und eines Schubkörpers 3 einer erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine in einer Seitenansicht.

    [0020] Bei der Barre 2 handelt es sich um eine Legebarre. Die Barre 2 ist nur abschnittsweise dargestellt. Zwischen dem Schubkörper 3 und der Barre 2 ist ein Stößel 4 angeordnet. Der Stößel 4 kann Kräfte von einer nicht dargestellten Mustereinrichtung der Kettenwirkmaschine auf die Barre 2 übertragen, sodass die Barre 2 entlang einer Barren-Längsachse 5 bewegt wird, die durch eine gestrichelte Linie dargestellt wird. Eine Kraftübertragungsanordnung 6 übt eine Rückstellkraft auf die Barre 2 aus, sodass die Barre 2 an den Stößel 4 gedrückt wird. Die Kraftübertragungsanordnung 6 weist einen Bolzen 7, ein Umlenkelement 8 und ein Zugelement 9 auf. Bei dem Zugelement 9 handelt es sich um ein Zugseil aus Metall. Das Zugelement 9 ist an einem Befestigungsabschnitt 10 der Barre 2 befestigt. Der Befestigungsabschnitt 10 ist ein Stift, der an einem Barrenkörper 11 der Barre 2 befestigt ist. Es ist ersichtlich, dass das Zugelement 9 zu der BarrenLängsachse 5 nicht parallel ausgerichtet ist.

    [0021] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Federzugsystems 1 und dem Schubkörper 3 in einer Schnittansicht. Das Federzugsystem 1 wird durch die Kraftübertragungsanordnung 6 und mehrere Federn gebildet, wobei die Federn in Federpaketen 12 befindlich sind. Die Federn üben eine Rückstellkraft auf den Bolzen 7 der Kraftübertragungsanordnung 6 aus. Somit wird die Barre 2 an den Stößel 4 gedrückt. Der Bolzen 7 ist gleitend in einem Führungskanal 13 des Schubkörpers 3 gelagert. Eine durch eine gestrichelte Linie dargestellte Führungskanal-Längsachse 14 des Führungskanals 13 verläuft nicht parallel zu der BarrenLängsachse 5. Querkräfte in dem Schubkörper 3 werden somit minimiert. Der Schubkörper 3 weist eine Öffnung 15 auf, aus der der Bolzen 7 herausragt. Der Bolzen 7 ist somit von außen zugänglich und kann bei Bedarf verlagert werden.

    B E Z U G S Z E I C H E N L I S T E



    [0022] 
    1. 1. Federzugsystem
    2. 2. Barre
    3. 3. Schubkörper
    4. 4. Stößel
    5. 5. Barren-Längsachse
    6. 6. Kraftübertragungsanordnung
    7. 7. Bolzen
    8. 8. Umlenkelement
    9. 9. Zugelement
    10. 10. Befestigungsabschnitt
    11. 11. Barrenkörper
    12. 12. Federpaket
    13. 13. Führungskanal
    14. 14. Führungskanal-Längsachse
    15. 15. Öffnung



    Ansprüche

    1. Kettenwirkmaschine mit einer Barre (2), die entlang einer Barren-Längsachse (5) hin und her beweglich ist, mit einem Stößel (4), der an die Barre (2) angreift, mit einem Schubkörper (3) zur Ausübung einer Kraft auf den Stößel (4) und mit einem Federzugsystem (1), das die Barre (2) in Richtung des Stößels (4) zieht, wobei das Federzugsystem (1) eine Kraftübertragungsanordnung (6) und mindestens eine Feder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkörper (3) einen Führungskanal (13) aufweist, wobei die mindestens eine Feder in dem Führungskanal (13) angeordnet ist und wobei ein Abschnitt der Kraftübertragungsanordnung (6) des Federzugsystems (1) in dem Führungskanal (13) gelagert ist.
     
    2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsanordnung (6) einen Bolzen (7) aufweist, der in dem Schubkörper (3) gelagert ist.
     
    3. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsanordnung (6) ein Zugelement (9) aufweist, das mit der Barre (2) verbindbar ist.
     
    4. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (9) ein Metallseil ist.
     
    5. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (13) in dem Schubkörper (3) so ausgerichtet ist, dass eine Führungskanal-Längsachse (14) des Führungskanals (13) und die Barren-Längsachse (5) nicht parallel zueinander ausgerichtet sind.
     
    6. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugelement-Längsachse des Zugelements (9) und eine Führungskanal-Längsachse (14) des Führungskanals (13) parallel zueinander ausgerichtet sind.
     
    7. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (13) in dem Schubkörper (3) so ausgerichtet ist, dass eine Führungskanal-Längsachse (14) des Führungskanals (13) in Richtung eines Befestigungsabschnitts (10) der Barre (2) geneigt ist, an dem die Kraftübertragungsanordnung (6) des Federzugsystems (1) mit der Barre (2) verbindbar ist.
     
    8. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) durch ein Halteteil gebildet wird, das sich aus einem Barrenkörper (11) der Barre (2) in einer Richtung quer zu der BarrenLängsachse (5) erstreckt.
     
    9. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugelement-Längsachse des Zugelements (9) mit der BarrenLängsachse (5) einen Winkel einschließt, wenn das Zugelement (9) an der Barre (2) befestigt ist.
     
    10. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite des Schubkörpers (3), die von der Barre (2) abgewandt ist, eine Öffnung (15) aufweist, die einen Zugang zu der Kraftübertragungsanordnung (6) in dem Schubkörper (3) herstellt.
     
    11. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt der Kraftübertragungsanordnung (6) aus der Öffnung (15) hervorragt.
     
    12. Kettenwirkmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenwirkmaschine einen Aushebungsantrieb aufweist, der über ein Hubelement eine Kraft auf die Kraftübertragungsanordnung (6) ausüben kann, sodass die Kraftübertragungsanordnung (6) in dem Führungskanal (13) verlagert wird.
     
    13. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement ein Anschlag ist, der so verlagerbar ist, dass er mit der Kraftübertragungsanordnung (6) in Wirkverbindung treten kann.
     


    Claims

    1. Warp knitting machine with a bar (2), which is movable back and forth along a bar longitudinal axis (5), with a plunger (4) which engages the bar (2), with a thrust body (3) for exerting a force on the plunger (4) and with a spring tension system (1) which pulls the bar (2) in the direction of the plunger (4), wherein the spring tension system (1) comprises a force transmission arrangement (6) and at least one spring, characterised in that the thrust body (3) comprises a guide channel (13), wherein the at least one spring is arranged in the guide channel (13) and wherein a portion of the force transmission arrangement (6) of the spring tension system (1) is mounted in the guide channel (13).
     
    2. Warp knitting machine according to claim 1, characterised in that the force transmission arrangement (6) comprises a pin (7) which is mounted in the thrust body (3).
     
    3. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the force transmission arrangement (6) comprises a tensioning element (9) which can be connected to the bar (2).
     
    4. Warp knitting machine according to claim 3, characterised in that the tensioning element (9) is a metal cable.
     
    5. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the guide channel (13) in the thrust body (3) is oriented such that a guide channel longitudinal axis (14) of the guide channel (13) and the bar longitudinal axis (5) are not oriented parallel to each other.
     
    6. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims and claim 3, characterised in that a tensioning element longitudinal axis of the tensioning element (9) and a guide channel longitudinal axis (14) of the guide channel (13) are oriented parallel to each other.
     
    7. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the guide channel (13) in the thrust body (3) is oriented such that a guide channel longitudinal axis (14) of the guide channel (13) is inclined towards an attachment portion (10) of the bar (2), at which the force transmission arrangement (6) of the spring tension system (1) can be connected to the bar (2).
     
    8. Warp knitting machine according to claim 7, characterised in that the attachment portion (10) is formed by a retaining member, which extends from a bar body (11) of the bar (2) in a direction transverse to the bar longitudinal axis (5).
     
    9. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims and claim 3, characterised in that a tensioning element longitudinal axis of the tensioning element (9) forms an angle with the bar longitudinal axis (5) when the tensioning element (9) is attached to the bar (2).
     
    10. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a side of the thrust body (3) facing away from the bar (2) has an opening (15) that provides access to the force transmission arrangement (6) in the thrust body (3).
     
    11. Warp knitting machine according to claim 10, characterised in that a portion of the force transmission arrangement (6) protrudes from the opening (15).
     
    12. Warp knitting machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the warp knitting machine comprises a lifting drive which can exert a force on the force transmission arrangement (6) via a lifting element, so that the force transmission arrangement (6) is displaced in the guide channel (13).
     
    13. Warp knitting machine according to claim 12, characterised in that the lifting element is a stop which can be displaced in such a way that it can come into operative connection with the force transmission arrangement (6).
     


    Revendications

    1. Métier à mailles jetées avec une barre (2), qui est mobile en va-et-vient le long d'un axe longitudinal de barre (5), avec un coulisseau (4) qui s'engage sur la barre (2), avec un corps de poussée (3) pour exercer une force sur le coulisseau (4) et avec un système de traction de ressort (1), qui tire la barre (2) en direction du coulisseau (4), dans lequel le système de traction de ressort (1) présente un ensemble de transmission de force (6) et au moins un ressort, caractérisé en ce que le corps de poussée (3) présente un canal de guidage (13), dans lequel l'au moins un ressort est disposé dans le canal de guidage (13) et dans lequel une section de l'ensemble de transmission de force (6) du système de traction de ressort (1) est montée dans le canal de guidage (13).
     
    2. Métier à mailles jetées selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ensemble de transmission de force (6) présente un boulon (7), qui est monté dans le corps de poussée (3).
     
    3. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble de transmission de force (6) présente un élément de traction (9), qui peut être relié à la barre (2).
     
    4. Métier à mailles jetées selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de traction (9) est un câble en métal.
     
    5. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal de guidage (13) est orienté dans le corps de poussée (3) de telle sorte qu'un axe longitudinal de guidage (14) du canal de guidage (13) et l'axe longitudinal de barre (5) ne sont pas orientés de manière parallèle l'un par rapport à l'autre.
     
    6. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes et selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un axe longitudinal d'élément de traction de l'élément de traction (9) et un axe longitudinal de canal de guidage (14) du canal de guidage (13) sont orientés de manière parallèle l'un par rapport à l'autre.
     
    7. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal de guidage (13) est orienté dans le corps de poussée (3) de telle sorte qu'un axe longitudinal de canal de guidage (14) du canal de guidage (13) est incliné en direction d'une section de fixation (10) de la barre (2), sur laquelle l'ensemble de transmission de force (6) du système de traction de ressort (1) peut être relié à la barre (2).
     
    8. Métier à mailles jetées selon la revendication 7, caractérisé en ce que la section de fixation (10) est formée par une partie de maintien, qui s'étend depuis un corps de barre (11) de la barre (2) dans une direction de manière transversale par rapport à l'axe longitudinal de barre (5).
     
    9. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes et la revendication 3, caractérisé en ce qu'un axe longitudinal d'élément de traction de l'élément de traction (9) forme avec l'axe longitudinal de barre (5) un angle quand l'élément de traction (9) est fixé sur la barre (2).
     
    10. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un côté du corps de poussée (3), qui est opposé à la barre (2), présente une ouverture (15), qui établit un accès vers l'ensemble de transmission de force (6) dans le corps de poussée (3).
     
    11. Métier à mailles jetées selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une section de l'ensemble de transmission de force (6) dépasse de l'ouverture (15).
     
    12. Métier à mailles jetées selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le métier à mailles jetées présente un entraînement de levage qui peut exercer par l'intermédiaire d'un élément de levage une force sur l'ensemble de transmission de force (6) si bien que l'ensemble de transmission de force (6) est déplacé dans le canal de guidage (13).
     
    13. Métier à mailles jetées selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de levage est une butée, qui peut être déplacée de telle sorte qu'elle peut entrer en coopération avec l'ensemble de transmission de force (6).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente