[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur schwenkbaren Befestigung
eines Türflügels an einer Türzarge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Türbänder bekannt, die den Türflügel schwenkbar an
der Türzarge befestigen. Sie können auch als Scharniere bezeichnet werden. Es sind
Türbänder mit mehreren Bandrollen bekannt. Dabei wird eine der Bandrollen am Türflügel
und eine andere Bandrolle an der Türzarge befestigt. Die Bandrollen sind über Bolzen
miteinander verbunden und drehbar zueinander gelagert. Auf diese Weise wird die Schwenkbarkeit
der Tür erreicht.
[0003] Aus der
DE 10 2013 113 670 A1 ist eine Tür mit einem im Bereich des scharnierseitigen Randes des Türflügels angeordneten,
sich über die gesamte Höhe des Türflügels erstreckenden Fingerklemmschutz bekannt.
Der Türflügelrand ist an mindestens zwei miteinander fluchtenden Rundprofilabschnitten
befestigt, zwischen die eine Ringscheibe greift, an der sich die gegenüberliegenden
Enden der Rundprofilabschnitte abstützen und die über ein Türbefestigungselement stationär
am Türrahmen befestigt ist.
[0004] Gegenüber dem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach
an der Türzarge zu montierende Vorrichtung mit Fingerklemmschutz zu schaffen. Außerdem
soll ein System mit einer solchen Vorrichtung und einer Türzarge geschaffen werden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und durch ein System gemäß
Anspruch 15 gelöst. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0006] Die Vorrichtung umfasst den Türflügel und ein Türband mit mehreren Bandrollen. Unter
einer Bandrolle wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere ein längliches
rohrförmiges Element verstanden. Die Bandrollen können eine Länge aufweisen, die mehr
als doppelt so groß ist wie ihr Durchmesser. Jeweils zwei der Bandrollen sind miteinander
verbunden. Insbesondere können die Bandrollen miteinander drehbar verbunden sein.
Wenn die Vorrichtung beispielsweise drei Bandrollen umfasst, kann die erste Bandrolle
mit der zweiten Bandrolle und die zweite Bandrolle mit der dritten Bandrolle verbunden
sein. Der Türflügel weist eine Höhe auf. Das Türband erstreckt sich über die gesamte
Höhe des Türflügels. Hierdurch wird eine zuverlässige Fingerschutzfunktion erreicht,
da das Türband den Spalt zwischen der Türzarge und dem Türflügel verdeckt. Es ist
insbesondere möglich, dass dieser Spalt durch die Bandrollen verdeckt wird. In diesem
Fall weisen die drei Bandrollen in der Summe eine Länge auf, die der Höhe der Tür
entspricht. Die Bandrollen können sich über die gesamte Höhe des Türbands erstrecken.
[0007] Außerdem umfasst die Vorrichtung ein Verbindungsmittel und ein Zwischenelement. Dabei
ist zu beachten, dass das Verbindungsmittel und das Zwischenelement zwei verschiedene
Bauteile sein können. Der Türflügel ist über das Verbindungsmittel an den Bandrollen
befestigbar. Das Verbindungsmittel ist über das Zwischenelement am Türflügel befestigbar.
Mit anderen Worten ist also der Türflügel über das Zwischenelement und das Verbindungsmittel
am Türflügel befestigbar.
[0008] Das Zwischenelement kann beispielsweise vorteilhaft sein, um die Vorrichtung an einem
bereits vorhandenen Türflügel zu befestigen, der nicht speziell für eine Befestigung
an der Vorrichtung ausgebildet ist. Das Zwischenelement kann beispielsweise an das
Verbindungselement angepasst sein, sodass eine Anpassung des Türflügels nicht notwendig
ist. Beispielsweise kann das Zwischenelement für eine form- und/oder kraftschlüssige
Verbindung mit dem Verbindungsmittel ausgebildet sein. Das Zwischenelement kann beispielsweise
an den Türflügel geschraubt, geleimt oder geklebt werden.
[0009] Es ist auch möglich, dass das Zwischenelement dazu genutzt wird, die Vorrichtung
bei einem Normtürflügel einzusetzen. Normtürflügel weisen unterschiedliche Breiten
auf. Unter der Breite wird dabei in dieser Beschreibung insbesondere die Dimension
zwischen der Hauptschließkante und der Nebenschließkante des Türflügels verstanden.
Normtüren weisen Unterschiede in der Breite von 125mm auf. Die Breite des Zwischenelements
kann so gewählt werden, dass ein eigentlich für die Türöffnung um 125mm zu kleiner
Normtürflügel verwendet wird. Aufgrund des Zwischenelements kann dann die Vorrichtung
bei diesem Normtürflügel verwendet werden.
[0010] Es ist möglich, dass das Verbindungsmittel zwei biegbare Verbindungsschenkel aufweist,
die den Türflügel umgreifen. Die Verbindungsschenkel können beispielsweise elastisch
verformbar sein. So kann beispielsweise der Türflügel zwischen den Verbindungsschenkeln
im elastisch verformten Zustand angeordnet sein, sodass die elastische Rückstellkraft
die Verbindungsschenkel gegen den Türflügel drückt und somit eine zuverlässige Abdichtung
und einen zuverlässigen Fingerschutz sicherstellt. Unter dem Begriff "umgreifen" wird
dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere verstanden, dass die Verbindungsschenkel
zwei nach außen gerichtete Seiten des Türflügels, die einander gegenüber liegen, umgreifen.
[0011] Das Verbindungsmittel kann einstückig oder aus mehreren Profilen zusammengesetzt
sein. Durch das Verbindungsmittel, das sich vorzugsweise über die gesamte Höhe des
Türflügels erstreckt, wird ein zuverlässiger Fingerschutz erreicht.
[0012] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Verbindungsmittel dazu ausgebildet
sein, bei einer Schließbewegung des Türflügels gegen eine an der Türzarge angeordnete
Dichtung gedrückt zu werden. Alternativ dazu kann das Verbindungsmittel auch in die
an der Türzarge angeordnete Dichtung einfahren oder an der an der Türzarge angeordneten
Dichtung anliegen. Auf diese Weise wird eine besonders gute Abdichtung der Nebenschließkante
erreicht. Außerdem wird ein zuverlässiger Fingerschutz erreicht.
[0013] Unter der Schließbewegung wird im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere verstanden,
dass die Tür von einer Stellung, in der sie eine von der Türzarge umgebene Öffnung
nicht verschließt, in eine Stellung überführt wird, in der sie diese Öffnung verschließt.
Die Überführung von der einen Stellung in die andere Stellung erfolgt vorzugsweise
über eine Schwenkbewegung.
[0014] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Zwischenelement an einer Nebenschließkante
des Türflügels zwischen dem Türflügel und dem Verbindungsmittel anordbar sein, um
das Verbindungsmittel über das Zwischenelement am Türflügel zu befestigen.
[0015] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Zwischenelement eine Breite von
mehr als 50mm, vorzugsweise mehr als 70mm, aufweisen. Besonders bevorzugt ist eine
Breite von mehr als 100mm. Unter der Breite wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung
insbesondere die Dimension zwischen dem Verbindungsmittel und dem Türflügel verstanden.
Ein solches Zwischenelement ist besonders vorteilhaft, um die Vorrichtung bei Normtürflügeln
verwenden zu können. Es kann ein Normtürflügel verwendet werden, der ohne Verwendung
der Vorrichtung 125mm zu schmal für die Türöffnung wäre. Aufgrund des Zwischenelements
kann dieser dann mit der Vorrichtung kombiniert werden.
[0016] Es ist möglich, dass das Verbindungsmittel bei einer Schwenkbewegung des Türflügels
relativ zur Türzarge frei von einem schleifenden Kontakt mit anderen Elementen der
Vorrichtung ist. Dies ist insbesondere vorteilhaft, da so der mechanische Verschleiß
des Verbindungsmittels und anderer Elemente gering gehalten wird.
[0017] Unter einem schleifenden Kontakt wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung verstanden,
dass zwei Bauteile oder Elemente miteinander während einer Relativbewegung zueinander
in Kontakt stehen.
[0018] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Eckdichtelement
umfassen. Das Eckdichtelement kann oberhalb der Bandrollen angeordnet sein. Ein Teilbereich
des Eckdichtelements kann gegen ein Dichtprofil der Türzarge gedrückt werden, wenn
der Türflügel eine durch die Türzarge definierte Türöffnung verschließt. Auf diese
Weise wird der Bereich oberhalb der Bandrollen abgedichtet. Das Eckdichtelement verbessert
die Abdichtung, den Schallschutz und die Hygiene, da weniger Fremdkörper von oben
in den Bereich des ersten Dichtungsmittels gelangen können. Vorzugsweise deckt das
Eckdichtelement ein oberes Ende des ersten Dichtungsmittels ab.
[0019] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Anpassungsmittel
umfassen. Das Anpassungsmittel kann zwischen dem Zwischenelement und dem Verbindungsmittel
in einer ersten Position und in einer zweiten Position anordbar. Das Anpassungsmittel
kann von der ersten in die zweite Position und umgekehrt verschiebbar sein. In der
ersten Position sind das Anpassungsmittel und das Verbindungsmittel dazu ausgebildet,
eine Kontaktfläche des Zwischenelements mit einer ersten Dicke komplett abzudecken.
In der zweiten Position können das Anpassungsmittel und das Verbindungsmittel dazu
ausgebildet sein, eine Kontaktfläche des Zwischenelements mit einer zweiten Dicke
komplett abzudecken. Die erste Dicke kann beispielsweise größer sein als die zweite
Dicke.
[0020] Dabei ist zu beachten, dass das Anpassungsmittel zunächst verschiebbar und dann fixierbar
sein kann. Nach der Fixierung kann es dann erst wieder verschoben werden, wenn die
Fixierung gelöst worden ist. Unter der Dicke wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung
insbesondere die Dimension verstanden, die sich in einer horizontalen Richtung erstreckt
und senkrecht zur Breite des Türflügels und des Zwischenelements verläuft.
[0021] Dabei kann die Kontaktfläche beispielsweise die Fläche des Zwischenelements sein,
die in Richtung der Bandrollen weist. Unter der kompletten Abdeckung der Kontaktfläche
wird im Rahmen dieser Beschreibung verstanden, dass die komplette Kontaktfläche nicht
sichtbar ist. Es ist möglich, dass ein Teil der Kontaktfläche nicht direkt abgedeckt
ist und diese Lücke von außerhalb des Verbindungsmittels und des Zwischenelements
nicht ersichtlich ist.
[0022] Das verschiebbare Anpassungsmittel ist vorteilhaft, um die Vorrichtung bei unterschiedlich
dicken Türflügeln einsetzen zu können. Beispielsweise kann bei einem relativ dicken
Türflügel das Anpassungsmittel in der ersten Position und bei einem relativ dünnen
Türflügel in der zweiten Position verwendet werden.
[0023] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Anpassungsmittel in einer horizontalen
Richtung senkrecht zur Verbindungsrichtung zwischen dem Verbindungsmittel und dem
Zwischenelement von der ersten Position in die zweite Position und umgekehrt verschiebbar
sein.
[0024] Es ist möglich, dass die Vorrichtung ein erstes Dichtungsmittel umfasst, das zumindest
einen Anlagebereich zur Anlage an den Bandrollen aufweist. Der Anlagebereich kann
als Kreisabschnitt ausgebildet sein. Der Kreisabschnitt kann einen Radius aufweisen,
der dem Radius der Bandrollen entspricht. Es ist auch möglich, dass das erste Dichtungsmittel
zwei Anlagebereiche aufweist, die wie zuvor beschrieben ausgebildet sind. Einer der
Anlagebereiche kann zwischen dem Türflügel und den Bandrollen angeordnet sein. Der
andere Anlagebereich kann zwischen den Bandrollen und der Türzarge anordbar sein.
Einer oder mehrere Anlagebereiche vereinfachen die Montage des Türflügels an der Türzarge.
Außerdem wird die Dichtigkeit der Vorrichtung weiter erhöht.
[0025] Es ist möglich, dass die Vorrichtung ein zweites Dichtungsmittel umfasst. Das erste
und das zweite Dichtungsmittel können beispielsweise jeweils aus einem elastisch verformbaren
Kunststoff gefertigt sein. Das zweite Dichtungsmittel kann an der Türzarge befestigbar
sein. Das erste und das zweite Dichtungsmittel können dazu ausgebildet sein, im an
der Türzarge befestigten Zustand einen Spalt zwischen dem Türflügel und der Türzarge
abzudichten. Hierdurch wird der Fingerschutz weiter verbessert. Außerdem wird die
Dichtigkeit der Tür verbessert.
[0026] Das erste Dichtungsmittel kann insbesondere mit einem Befestigungsmittel wie einer
Schraube am Türflügel befestigt. Das zweite Befestigungsmittel kann ebenfalls mit
einem Befestigungsmittel an der Türzarge befestigbar sein. Zusätzlich oder alternativ
dazu kann das erste Dichtungsmittel auch zwischen dem Türband und dem Türflügel eingeklemmt
und das zweite Dichtungsmittel zwischen der Türzarge und dem Türband einklemmbar sein.
Es ist auch möglich, dass das erste Dichtungsmittel formschlüssig am Türflügel befestigt
und das zweite Dichtungsmittel formschlüssig am Türflügel befestigbar ist. Beispielsweise
kann das erste Dichtungsmittel einen Vorsprung aufweisen, der in eine Nut des Türflügels
eingesetzt ist. Alternativ und/oder das zweite Dichtungsmittel kann einen weiteren
Vorsprung aufweisen, der in eine Nut der Türzarge einsetzbar ist.
[0027] Es ist möglich, dass das erste und das zweite Dichtungsmittel mehrere Dichtungselemente
umfassen. Ein erstes der Dichtungselemente kann im an der Türzarge angebrachten Zustand
des Türflügels durch ein zweites der Dichtungselemente gestaucht werden, wenn der
Türflügel eine durch die Türzarge definierte Türöffnung verschließt. Wenn der Türflügel
die Türöffnung komplett freigibt, kann das erste Dichtungselement im gestreckten Zustand
am Türband anlegen. Unter dem gestreckten Zustand wird dabei insbesondere verstanden,
dass das erste Dichtungselement nicht durch das zweite Dichtungselement gestaucht
wird.
[0028] Durch die beiden Dichtungselemente wird sowohl im geschlossenen Zustand (Türöffnung
wird durch den Türflügel verschlossen) als auch im geöffneten Zustand (Türöffnung
wird freigegeben) eine zuverlässige Abdichtung erreicht.
[0029] Es ist möglich, dass das erste und das zweite Dichtungsmittel mehrere Dichtungselemente
umfassen. Ein drittes der Dichtungselemente kann in Ausnehmungen des ersten und/oder
des zweiten Dichtungselements eingesetzt sein. Diese zusätzlichen Dichtungselemente
erhöhen weiter die Dichtigkeit der Vorrichtung. Es ist außerdem möglich, dass ein
viertes der Dichtungselemente in eine Ausnehmung des zweiten Dichtungselements eingesetzt
ist.
[0030] Es ist möglich, dass das erste und das zweite Dichtungsmittel für eine formschlüssige
Verbindung miteinander ausgebildet sind, wenn der Türflügel eine durch die Türzarge
definierte Türöffnung verschließt. So kann das erste Dichtungsmittel beispielsweise
bei der Schließbewegung der Tür sich an eine lippenartige Kontur des zweiten Dichtungsmittels
anlegen, kurz bevor die Tür ganz geschlossen ist. Alternativ oder zusätzlich kann
bei der Schließbewegung der Tür das erste Dichtungsmittel gegen das zweite Dichtungsmittel
oder in das zweite Dichtungsmittel hinein fahren.
[0031] Es ist möglich, dass die Vorrichtung ein erstes Dichtprofil umfasst, das in einem
ersten Randbereich des Türflügels angeordnet ist. Das erste Dichtprofil kann dazu
ausgebildet sein, im an der Türzarge angebrachten Zustand des Türflügels einen horizontalen
Bereich zwischen dem Türflügel und der Türzarge abzudichten. Bei dem ersten Dichtprofil
kann es sich insbesondere um eine automatisch auslösbare Dichtung handeln, die beim
Schließen des Türflügels ausgelöst wird und den horizontalen Bereich abdichtet. Durch
das erste Dichtprofil wird die Dichtigkeit der Vorrichtung erhöht.
[0032] Es ist möglich, dass die Vorrichtung ein zweites Dichtprofil umfasst, das in einem
zweiten Randbereich des Türflügels angeordnet ist. Der zweite Randbereich kann beispielsweise
dem ersten Randbereich gegenüber angeordnet sein. Das zweite Dichtprofil kann dazu
ausgebildet sein, im an der Türzarge angebrachten Zustand des Türflügels einen horizontalen
Bereich zwischen dem Türflügel und einer Schwelle und/oder einem Boden abzudichten.
Bei dem zweiten Dichtprofil kann es sich um eine automatisch auslösbare Dichtung handeln,
die beim Schließen des Türflügels ausgelöst wird und den horizontalen Bereich abdichtet.
Durch das zweite Dichtprofil wird die Dichtigkeit der Vorrichtung erhöht.
[0033] Es ist möglich, dass das zweite Dichtprofil in einer Nut angeordnet ist, die sowohl
im Türflügel als auch im Türband angeordnet ist. Somit kann das zweite Dichtprofil
sich über die gesamte Länge der Tür erstrecken und für zuverlässige Abdichtung erreichen.
Das zweite Dichtprofil kann beispielsweise eine absenkbare Dichtung sein.
[0034] Es ist möglich, dass die Vorrichtung ein drittes Dichtprofil umfasst, das an einer
Oberfläche des Türflügels angeordnet ist und sich im an der Türzarge angebrachten
Zustand des Türflügels in einer vertikalen Richtung erstreckt. Das dritte Dichtprofil
kann in einem Randbereich des Türflügels angeordnet sein. Das dritte Dichtprofil kann
insbesondere auf der Schlossseite der Tür angeordnet sein. Der dritte Randbereich
kann einem vierten Randbereich des Türflügels gegenüber angeordnet sein. Die Bandrollen
können im vierten Randbereich angeordnet sein. Das dritte Dichtprofil erhöht die Dichtigkeit
der Vorrichtung.
[0035] Eine Vorrichtung mit dem ersten, dem zweiten und dem dritten Dichtprofil hat den
Vorteil, dass der Türflügel im an der Türzarge angebrachten Zustand in allen seinen
Randbereichen gegenüber der Türzarge und der Schwelle bzw. dem Boden abgedichtet ist,
wenn er geschlossen ist. Es handelt sich somit um einen besonders gut rundherum abgedichteten
Türflügel.
[0036] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Verschlusselement
umfassen, das am Verbindungsmittel befestigbar ist. Das Verschlusselement kann dazu
ausgebildet sein, eine Öffnung des Verbindungsmittels abzudecken. Das Verschlusselement
kann beispielsweise stoff- oder formschlüssig am Verbindungsmittel befestigbar sein.
Es kann beispielsweise geklippt, geschraubt, geklebt oder eingehängt werden. Unter
einem anklippbaren Verschlusselement wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere
verstanden, dass das Verschlusselement im angeklippten Zustand durch eine Klemmkraft
gehalten wird. Auf diese Weise lässt er sich relativ leicht anbringen und entfernen.
Die vom Verschlusselement verdeckte Öffnung kann beispielsweise genutzt werden, um
Reparaturen durchzuführen oder Bauteile zu ersetzen.
[0037] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Abdeckmittel umfassen,
das am Verbindungsmittel angeordnet und dazu ausgebildet ist, einen Spalt zwischen
dem Verbindungsmittel und der Türzarge abzudecken. Der durch das Abdeckmittel abgedeckte
Spalt kann dabei insbesondere im geschlossenen Zustand des Türflügels abgedeckt werden.
Das Abdeckmittel kann bei einer Öffnungsbewegung des Türflügels gegen die Türzarge
gedrückt werden.
[0038] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Abdichtelement
und ein Verstellelement umfassen. Das Verstellelement kann an der Türzarge befestigbar
sein. Beispielsweise kann das Verstellelement zu diesem Zweck ein Langloch aufweisen,
sodass es in einer ersten Richtung, beispielsweise in einem Bereich von 6mm Länge,
verstellbar an der Türzarge mit einer Schraube befestigbar ist. Die erste Richtung
kann sich dabei insbesondere in einer horizontalen Richtung parallel zur Oberfläche
der Türzarge erstrecken, an der das Verstellelement befestigt wird.
[0039] Das Abdichtelement kann am Verstellelement verstellbar, beispielsweise in einem Bereich
von 6mm Länge, befestigbar sein. Dabei kann es insbesondere stufenlos verstellbar
befestigbar sein.
[0040] Die Verstellbarkeit kann insbesondere in einer zweiten Richtung erfolgen, die senkrecht
zur ersten Richtung ist. Die zweite Richtung kann dabei in einer horizontalen Richtung,
beispielsweise parallel zur Oberfläche des Türflügels im geschlossenen Zustand der
Tür, liegen.
[0041] Beispielsweise kann das Abdichtelement am Verstellelement mit einer Schraube befestigt
sein. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Klemm- und/oder Klebebefestigung möglich
sein. Das Verstellelement kann insbesondere einen Aufnahmebereich aufweisen, in den
das Abdichtelement einsetzbar und befestigbar ist. Der Aufnahmebereich kann beispielsweise
U-förmig ausgebildet sein. Das Abdichtelement kann dann verstellt werden, indem es
unterschiedlich weit in den Aufnahmebereich eingeführt wird.
[0042] Im am Verstellelement befestigten Zustand kann das Abdichtelement das Verstellelement
verdecken, sodass es von außen nicht sichtbar ist.
[0043] Es ist auch möglich, dass die Vorrichtung anstatt des Abdichtelements und des Verstellelements
eine automatisch gefederte Dichtung umfasst, die dazu ausgebildet ist, den ersten
Spalt abzudichten.
[0044] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Fingerschutzelement
umfassen, das an der Türzarge befestigbar ist. Das Fingerschutzelement kann insbesondere,
beispielsweise in einem Bereich von 6mm Länge, verstellbar an der Türzarge befestigbar
sein. Zu diesem Zweck kann das Fingerschutzelement beispielsweise ein Langloch aufweisen,
sodass es mit einer Schraube an der Türzarge befestigbar ist. Die Verstellbarkeit
erfolgt dabei in der oben erwähnen ersten Richtung Alternativ oder zusätzlich kann
das Fingerschutzelement auch am Abdichtelement befestigt sein.
[0045] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Verbindungsmittel zumindest einen
Hohlraum aufweisen, in dem ein mechanisches und/oder elektronisches Funktionsmittel
angeordnet ist. Das Funktionsmittel ist für eine mechanische und/oder elektronische
Funktion der Vorrichtung ausgebildet. So kann beispielsweise das Funktionsmittel als
Türantrieb, Türschließer, Türfeststeller, Dämpfer, Öffnungsbegrenzer und/oder Kamera
ausgebildet sein. Durch die Anordnung im Hohlraum des ersten Dichtungsmittels lassen
sich diese Funktionen besonders platzsparend in die Vorrichtung integrieren.
[0046] Für den Betrieb des elektronischen Funktionsmittel könnte beispielsweise Rotationsenergie,
die beim Öffnen und Schließen des Türflügels im Türband vorhanden ist, umgewandelt
und in einem Energiespeicher, z.B. einem Akkumulator, gespeichert werden. Diese Energie
kann dann für den Betrieb des elektronischen Funktionsmittels verwendet werden.
[0047] Der Hohlraum kann insbesondere eine Öffnung aufweisen, die zur Belüftung genutzt
werden kann. Diese Öffnung kann von außen verschließbar sein, sodass ein Benutzer
wählen kann, ob er die Belüftung nutzen möchte oder nicht. Die Belüftung kann beispielsweise
vorteilhaft sein, um im Hohlraum durch ein elektrisches Gerät erzeugte Wärme abführen
zu können.
[0048] Zumindest eine erste der Bandrollen ist am Türflügel befestigt. Sie kann beispielsweise
mit einem Befestigungselement wie einer Schraube am Türflügel befestigt sein. Es ist
auch möglich, dass die Bandrolle mit einem Bandlappen am Türflügel befestigt ist.
[0049] Zumindest eine zweite der Bandrollen kann für eine Befestigung an der Türzarge ausgebildet
sein. Die zweite Bandrolle kann beispielsweise für eine Befestigung mit einer Schraube
an der Türzarge oder mit einem Bandlappen an der Türzarge ausgebildet sein. Durch
die Befestigung der zweiten Bandrolle an der Türzarge wird eine besonders einfache
Montage des Türflügels an der Türzarge erreicht. Auf die in der
DE 10 2013 113 670 A1 an der Türzarge befestigte Ringscheibe mit ihrem vergleichsweise komplizierten Aufbau
kann verzichtet werden.
[0050] Es ist möglich, dass die Vorrichtung zumindest drei Bandrollen umfasst. In diesem
Fall können beispielsweise zwei Bandrollen am Türflügel befestigt und eine Bandrolle
an der Türzarge befestigbar sein. Es ist auch möglich, dass zwei Bandrollen an der
Türzarge befestigbar sind und eine Bandrolle am Türflügel befestigt ist.
[0051] Wenn zwei Bandrollen am Türflügel befestigt sind, ist die erste Bandrolle oberhalb
der zweiten Bandrolle angeordnet. Die dritte Bandrolle ist unterhalb der zweiten Bandrolle
angeordnet und am Türflügel befestigt. Wenn zwei Bandrollen an der Türzarge befestigbar
sind, ist die erste Bandrolle unterhalb der zweiten Bandrolle angeordnet. Die dritte
Bandrolle ist unterhalb der ersten Bandrolle angeordnet und an der Türzarge befestigbar.
[0052] Es ist möglich, dass die Bandrollen als Rundrohre ausgebildet sind und denselben
Durchmesser aufweisen. Der Durchmesser der Rundrohre kann insbesondere kleiner sein
als die Dicke des Türflügels. Die Verwendung solcher Rundrohre als Bandrollen vereinfacht
weiter die Montage des Türflügels an der Türzarge.
[0053] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Türband bolzenartige Verbindungselemente
umfassen. Jeweils zwei der Bandrollen können über die Verbindungselemente miteinander
verbunden sein. Beispielsweise können zwei Verbindungselemente vorgesehen sein, wobei
ein erstes der Verbindungselemente die erste Bandrolle mit der zweiten Bandrolle und
ein zweites der Verbindungselemente die zweite Bandrolle mit der dritten Bandrolle
verbindet. Dabei kann das Verbindungselement jeweils mit einer der Bandrollen fest
verbunden sein.
[0054] Es ist möglich, dass das Türband mehrere Bandlappen umfasst. Die Bandrollen können
mittels der Bandlappen am Türflügel befestigt beziehungsweise an der Türzarge befestigbar
sein. Die Befestigung mit Bandlappen ist für eine besonders einfache Montage des Türflügels
an der Türzarge vorteilhaft.
[0055] Es ist möglich, dass die Bandrollen jeweils mit einer Schraubverbindung am Türflügel
befestigt beziehungsweise an der Türzarge befestigbar sind. Mit der Schraubverbindung
kann dann ebenfalls das Dichtungsmittel am Türflügel befestigt beziehungsweise an
der Türzarge befestigbar sein.
[0056] Beim System gemäß Anspruch 15 ist der Türflügel mittels einer Vorrichtung nach einer
Ausführungsform der Erfindung an der Türzarge befestigt. Das Verbindungsmittel kann
über das Zwischenelement am Türflügel befestigt sein. Beispielsweise kann das Zwischenelement
an den Türflügel geklebt, geschraubt oder geleimt sein.
[0057] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Dabei werden für gleiche oder ähnliche Bauteile und für
Bauteile mit gleichen oder ähnlichen Funktionen dieselben Bezugszeichen verwendet.
Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht einer Vorrichtung nach einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung;
- Fig. 3
- eine schematische Schnittansicht einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform der
Erfindung;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht der Vorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 5
- eine schematische Längsschnittansicht der Vorrichtung aus Fig. 2;
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform der
Erfindung;
- Fig. 7
- eine schematische Schnittansicht entlang der Schnittlinie VII-VII aus Figur 6;
- Fig. 8
- mehrere schematische Ansichten eines Eckbereichs einer Tür und eines darin angeordneten
Eckdichtelements;
- Fig. 9
- schematische Ansichten eines zweiten Dichtungsmittels;
- Fig. 10
- schematische Ansichten eines zweiten Dichtungsmittels;
- Fig. 11
- schematische Ansichten eines zweiten Dichtungsmittels;
- Fig. 12
- eine schematische Ansicht eines in einer Nut angeordneten absenkbaren Dichtprofils;
- Fig. 13
- eine schematische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit mehreren Hohlräumen;
- Fig. 14
- eine schematische Schnittansicht eines Verbindungsmittels nach einer Ausführungsform
der Erfindung mit einem eine Öffnung verschließenden Verschlusselement;
- Fig. 15A
- eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit einem relativ
zum Verbindungsmittel verschiebbaren Anpassungsmittel in einer ersten Position;
- Fig. 15B
- eine schematische Schnittansicht der Ausführungsform aus Fig. 15B mit dem Anpassungsmittel
in der zweiten Position;
- Fig. 16
- eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Zwischenelement,
über das das Verbindungsmittel am Türflügel befestigt ist; und
- Fig. 17
- eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Zwischenelement,
das die Verwendung von Normtüren in Kombination mit der Ausführungsform der Erfindung
ermöglicht.
[0058] Die Vorrichtung umfasst einen Türflügel 100, der mit einem Türband schwenkbar an
einer Türzarge 101 befestigt ist. Das Türband umfasst eine erste Bandrolle 102, eine
zweite Bandrolle 103 und eine dritte Bandrolle 104. Die erste Bandrolle 102 ist mit
einem bolzenartigen Verbindungsmittel 109 drehbar mit der zweiten Bandrolle 103 verbunden.
Die zweite Bandrolle 103 ist mit einem bolzenartigen Verbindungsmittel 110 drehbar
mit der dritten Bandrolle 104 verbunden. Dabei ist die erste Bandrolle 102 oberhalb
der zweiten Bandrolle 103 angeordnet, die wiederum oberhalb der dritten Bandrolle
104 angeordnet ist.
[0059] Die erste Bandrolle 102 ist über einen Bandlappen 105 am Türflügel 100 befestigt.
Die zweite Bandrolle 103 ist über einen Bandlappen 106 und einen Bandlappen 107 an
der Türzarge 101 befestigt. Die dritte Bandrolle 104 ist über einen Bandlappen 108
am Türflügel 100 befestigt. Die Befestigung mit den Bandlappen 105,106, 107 und 108
ist besonders stabil. Außerdem lässt sich der Türflügel 100 so besonders einfach an
der Türzarge 101 montieren.
[0060] Die Bandrollen 102, 103 und 104 erstrecken sich über die gesamte Höhe des Türflügels
100. Somit wird der gesamte Spalt zwischen dem Türflügel 100 und der Türzarge 101,
insbesondere im geöffneten Zustand der Tür, durch die Bandrollen 102, 103 und 104
verdeckt. Die Bandrollen erfüllen somit eine Klemmschutzfunktion.
[0061] Die in Figur 2 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich vor allem durch die Befestigung
der Bandrollen 102, 103 und 104 von der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung. So ist
die oberste erste Bandrolle 102 mit dem Bandlappen 105 an der Türzarge 101 befestigt.
Die darunter angeordnete zweite Bandrolle 103 ist mit den Bandlappen 106 und 107 am
Türflügel 100 befestigt. Die unterhalb der zweiten Bandrolle 103 angeordnete dritte
Bandrolle 104 ist mit dem Bandlappen 108 an der Türzarge befestigt.
[0062] Bei den Figuren 3 und 4 handelt es sich um Schnittansichten entlang einer stufenförmigen
Schnittlinie. Diese Darstellung wurde gewählt, um deutlich zu machen, dass die Bandrollen
102 und 103 denselben Durchmesser aufweisen. In der Schnittansicht ist das bolzenartige
Verbindungsmittel 109 folglich nur zur Hälfte dargestellt.
[0063] In Figur 3 sind die Bandrollen 102 und 103 mit Schrauben 301 an der Türzarge 101
und dem Türflügel 100 befestigt. Mit den Schrauben 301 sind ebenfalls ein erstes Dichtungsmittel
304 und ein zweites Dichtungsmittel 305 zwischen den Bandrollen 102 und 103 und dem
Türflügel 100 beziehungsweise der Türzarge 101 befestigt.
[0064] In dem in den Figuren 3 und 4 dargestellten Zustand verschließt der Türflügel 100
eine durch die Türzarge 101 definierte Türöffnung. Aus diesem Grund sind die Bandrollen
an einer Zargeninnenseite 300 Türzarge 101 angeordnet.
[0065] Der Türflügel 100 weist eine Nut 303 auf, in die ein entsprechend geformter Abschnitt
des ersten Dichtungsmittels 304 hineinragt. Die Türzarge 101 weist eine Nut 302 auf,
in die ein entsprechend geformter Abschnitt des zweiten Dichtungsmittels 305 ragt.
Die beiden Dichtungsmittel 304 und 305 sind somit zusätzlich zur Befestigung mit den
Schrauben 301 formschlüssig am Türflügel 100 beziehungsweise an der Türzarge 101 befestigt.
Die Nuten 302 und 303 sind insbesondere vorteilhaft für eine einfache Montage der
Dichtungsmittel 304 und 305 an dem Türflügel 100 und an der Türzarge 101. So kann
der Türflügel 100 beispielsweise wie aus dem Stand der Technik bekannt eingesetzt
werden. Das erste Dichtungsmittel 304 kann einfach nachgerüstet werden, indem der
entsprechende Abschnitt in die Nut 303 eingesetzt wird.
[0066] Das erste Dichtungsmittel 304 weist einen Stauchbereich 306 auf, der auch als Dichtlippe
bezeichnet werden kann. Im in den Figuren 3 und 4 dargestellten geschlossenen Zustand
des Türflügels 100 wird der Stauchbereich 306 durch das zweite Dichtungsmittel 305
gestaucht. Wenn der Türflügel 100 geöffnet wird, streckt sich der Stauchbereich 306
und kommt zur Anlage an den Bandrollen 102 und 103. Auf diese Weise wird eine zuverlässige
Abdichtung sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand des Türflügels 100
erreicht.
[0067] Das erste Dichtungsmittel 304 weist außerdem eine Dichtlippe 307 auf, die gegen die
Bandrollen 102 und 103 gedrückt wird und so weiter die Dichtigkeit der Vorrichtung
erhöht. Außerdem weist das erste Dichtungsmittel 304 Ausnehmungen auf, in die Dichtungselemente
308 eingesetzt sind, um ebenfalls die Dichtigkeit der Vorrichtung zu erhöhen. Bei
der in Figur 4 dargestellten Vorrichtung weist ebenfalls das zweite Dichtungsmittel
305 eine solche Ausnehmung auf, in die ebenfalls ein Dichtungselement 308 eingesetzt
ist.
[0068] Das erste Dichtungsmittel 304 und das zweite Dichtungsmittel 305 weisen einen kreisabschnittsförmigen
Bereich auf, der den gleichen Radius aufweist wie die Bandrollen 102 und 103. So kann
eine zuverlässige Abdichtung erreicht werden. Zusätzlich ist bei der in Figur 3 dargestellten
Vorrichtung jeweils noch ein weiteres Dichtungsmittel 309 zwischen dem kreisabschnittsförmigen
Bereich des ersten Dichtungsmittels 304 und den Bandrollen 102 und 103 und zwischen
dem kreisabschnittsförmigen Bereich des zweiten Dichtungsmittels 305 und den Bandrollen
102 und 103 angeordnet, wodurch die Dichtigkeit noch weiter erhöht wird.
[0069] Die in Figur 4 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich von der in Figur 3 dargestellten
Vorrichtung insbesondere durch die Befestigung der Bandrollen 102 und 103 am Türflügel
100 und an der Türzarge 101. In Figur 4 ist die erste Bandrolle 102 mit einem ersten
Bandlappen 105 am Türflügel 100 befestigt. Die zweite Bandrolle 103 ist mit einem
zweiten Bandlappen 106 an der Türzarge 101 befestigt. Die Bandlappen 105 und 106 können
beispielsweise mit Schrauben am Türflügel 100 beziehungsweise an der Türzarge 101
befestigt sein. Die Bandlappen 105 und 106 können zu diesem Zweck Langlöcher aufweisen.
Dies erlaubt eine Verschiebbarkeit der Bandlappen 105 und 106. Die Bandlappen 105
und 106 können außerdem durch Abdeckmittel abgedeckt sein.
[0070] Ein weiterer Unterscheid ist, dass bei der Vorrichtung in Figur 4 auf die Dichtungselemente
309 verzichtet wurde.
[0071] In Figur 5 ist dargestellt, dass die beiden Bandrollen 102 und 103 durch das Verbindungsmittel
109 miteinander drehbar verbunden sind. Zu diesem Zweck ist das Verbindungsmittel
109 bolzenartig ausgebildet und fest mit einer der beiden Bandrollen 102 und 103 verbunden.
Außerdem ist eine Führungsbuchse zwischen dem Verbindungsmittel 109 und den Bandrollen
102 und 103 angeordnet.
[0072] In Figur 6 umfasst die Vorrichtung ein Verbindungsmittel 600, das zwei biegbare Verbindungsschenkel
601 aufweist. Diese beiden Verbindungsschenkel 601 liegen an der Türblattaußenseite
an, sodass das Verbindungsmittel 600 für unterschiedlich dicke Türblätter eingesetzt
werden kann. Außerdem weist das Verbindungsmittel 600 eine Wulst 602 auf, die im geschlossenen
Zustand der Tür an einer zargenseitigen Dichtung anliegt. Mit dem Verbindungsmittel
600 ist das Türblatt mit der Bandrolle verbunden.
[0073] Im Unterschied zu den in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen dichtet
das Verbindungsmittel 600 die Nebenschließkante der Tür ab, ohne dass es dabei während
der Öffnungs- und/oder Schließbewegung der Tür an anderen Bauteilen schleift. Vielmehr
wird das Verbindungsmittel 600 beim Schließen der Tür an eine zargenseitige Dichtung
gedrückt.
[0074] In Figur 7 ist dargestellt, wie ein Türblattaufnahmeprofil 702 mit zwei Schrauben
700 und 701 am Türblatt 100 befestigt ist. Ein oberes Bandteil 704 ist mit einem unteren
Bandteil 705 über einen Bolzen 703 drehbar verbunden. Das untere Bandteil 705 umfasst
dabei ein Rohr, das mit der Schraube 701 am Türblatt 100 befestigt ist.
[0075] In Figur 8A ist der obere Endbereich einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform
der Erfindung mit einem Verbindungsmittel 600 dargestellt. In Figur 8B ist ein Eckdichtelement
800 mit einem abgerundeten Abschnitt 801 und einer Abdichtfläche 802 dargestellt.
[0076] In Figur 8C ist dargestellt, wie das Eckdichtelement 800 auf dem ersten Dichtungsmittel
600 angeordnet ist und dieses abdeckt. Wenn die Tür geschlossen wird, schlägt die
Abdichtfläche 802 gegen ein Dichtprofil der Türzarge, sodass der abgerundete Abschnitt
801 gegen das Verbindungsmittel 600 gedrückt wird. Dies ist auch in Figur 8D dargestellt.
Auf diese Weise wird eine zuverlässige Abdichtung des oberen Eckbereichs erreicht.
[0077] Das in den Figuren 9A und 9B dargestellte zweite Dichtungsmittel 900 wird an der
Türzarge befestigt. Beim Schließen der Tür wird das Verbindungsmittel 600 an einer
lippenartigen Kontur des zweiten Dichtungsmittels 900 angelegt. Auf diese Weise wird
die Nebenschließkante der Tür besonders gut abgedichtet.
[0078] Eine Alternative zur Abdichtung der Nebenschließkante wird in den Figuren 10A und
10B dargestellt. Das dort dargestellte zweite Dichtungsmittel 1000 wird ebenfalls
an der Türzarge befestigt. Beim Schließen der Tür wird das Verbindungsmittel 600 gegen
das zweite Dichtungsmittel 1000 gedrückt.
[0079] Das in den Figuren 11A und 11B dargestellte zweite Dichtungsmittel 1100 ist ebenfalls
an der Türzarge befestigt. Eine Abdichtung beim Schließen der Tür wird erreicht, indem
das Verbindungsmittel in das zweite Dichtungsmittel 1100 einfährt. Den in den Figuren
9 bis 11 dargestellten zweiten Dichtungsmitteln 900, 1000 und 1100 ist gemein, dass
sie bei geschlossener Tür formschlüssig mit dem Verbindungsmittel 600 abdichten.
[0080] Das in Figur 12 dargestellte Dichtprofil 1200 ist in einer Nut an der Unterseite
des Türflügels angeordnet. Die Nut erstreckt sich dabei sowohl durch den Türflügel
als auch durch das Türband 1201. Auf diese Weise kann eine besonders gute Abdichtung
an der Unterseite des Türflügels erreicht werden. Das Dichtprofil 1200 weist einen
Auslöser 1202 aus. Wenn dieser beim Schließen der Tür gegen die Zarge gedrückt wird,
wird das Dichtprofil 1200 abgesenkt. Eine zeitverzögerte Absenkung wäre ebenfalls
möglich.
[0081] In Figur 13 sind mehrere Hohlräume 1300 innerhalb des ersten Verbindungsmittels 600
und des Türbands dargestellt. Diese Hohlräume 1300 verändern ihre Form nicht, wenn
die Tür geöffnet oder geschlossen wird, sodass also jeweils der komplette Hohlraum
1300 genutzt werden kann, um mechanische und/oder elektronische Funktionselemente
anzuordnen. Dies können beispielsweise Motoren, Dämpfer, Feststeller oder Kameras
sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Hohlräume 1300 vorzugsweise über die
gesamte Höhe des Türflügels erstrecken und somit ausreichen Bauraum für verschiedene
Bauteile aufweisen.
[0082] Außerdem ist in Figur 13 dargestellt, wie der Auslöser 1202 im geschlossenen Zustand
des Türflügels gegen ein an der Türzarge angeordnetes Auslöseelement 1301 gedrückt
wird. Beim Schließen des Türflügels läuft der Auslöser 1202 auf dieses Auslöseelement
1301 auf. Dabei wird das Dichtprofil 1200 abgesenkt, wodurch eine besonders gute Abdichtung
erreicht wird.
[0083] Das Auslöseelement 1301 ist insbesondere vorteilhaft, da unter dessen Verwendung
der Auslöser 1202 bei einer Türfalz aus dem Stand der Technik verwendet werden kann,
um das Dichtprofil 1200 abzusenken.
[0084] Das Verbindungsmittel 1400 aus Figur 14 weist einen Grundkörper 1401 und eine Öffnung
1403 auf. Die Öffnung 1403 ist durch ein Verschlusselement 1402 abgedeckt. Das Verschlusselement
1402 wird durch eine Klemmkraft am Grundkörper 1401 gehalten. Durch Überwindung der
Klemmkraft kann das Verschlusselement 1402 mit wenig Aufwand werkzeuglos vom Grundkörper
1401 gelöst werden. Die Öffnung 1403 kann dann beispielsweise für Reparaturarbeiten
genutzt werden.
[0085] In Figur 15A ist dargestellt, dass ein Anpassungsmittel 1500 zwischen dem Türflügel
1501 und dem Verbindungsmittel 1400 angeordnet ist. Das Anpassungsmittel weist einen
ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel auf, wobei der erste Schenkel länger als
der zweite Schenkel ist. Die Schenkel sind rechtwinklig zueinander L-förmig angeordnet.
Der erste Schenkel deckt dabei einen Teil einer Kontaktfläche des Türflügels 1501
ab, während der zweite Schenkel rechtwinklig vom Türflügel 1501 weg in Richtung des
Verbindungsmittels 1400 ragt.
[0086] Der erste Schenkel deckt zwar nicht die komplette Kontaktfläche des Türflügels 1501
ab, jedoch ist der nicht abgedeckte Teil von außerhalb des Verbindungsmittels 1400
und des Anpassungsmittels 1500 nicht zu erkennen. Er wird durch das Verbindungsmittel
1400 verdeckt.
[0087] In Figur 15B ist das Anpassungsmittel 1500 in einer zweiten Position an einem Türflügel
1502 angeordnet. Der Türflügel 1502 ist dünner als der Türflügel 1501. In diesem Fall
wird die komplette Kontaktfläche des Türflügels 1502 durch das Anpassungsmittel 1500
und das Verbindungsmittel 1400 direkt abgedeckt. Der zweite Schenkel des Anpassungsmittels
1500 liegt am Verbindungsmittel 1400 an.
[0088] Aus der Zusammenschau der Figuren 15A und 15B ergibt sich, dass aufgrund des Anpassungsmittels
1500 das Verbindungsmittel 1400 sowohl an einem relativ dicken Türflügel 1501 als
auch an einem relativ dünnen Türflügel 1502 verwendet werden kann und dass in beiden
Fällen die Kontaktfläche des jeweiligen Türflügels 1501 und 1502 verdeckt wird.
[0089] In Figur 16 ist dargestellt, wie das Verbindungsmittel 1400 unter Verwendung eines
Zwischenelements 1600 am Türflügel 100 befestigt ist. Das Zwischenelement 1600 kann
beispielsweise am Türflügel 100 angeschraubt, angeklebt oder angeleimt sein. Das Verbindungsmittel
1400 ist am Zwischenelement kraft und/oder formschlüssig befestigt. Das Zwischenelement
1600 ist in einer Nut des Verbindungsmittels 1400 angeordnet. Das Zwischenelement
1600 ermöglicht somit eine Befestigung des Verbindungsmittels 1400 als Nachrüstung
am Türflügel 100.
[0090] Außerdem ist in Figur 16 ein am Verbindungsmittel 1400 angeordnete Abdeckmittel 1601
dargestellt, das einen Spalt zwischen dem Verbindungsmittel 1400 und der Türzarge
abdeckt. Bei einer Öffnungsbewegung des Türflügels 100 bewegt sich der Türflügel 100
in Richtung des Abdeckmittels 1601.
[0091] Das in Figur 17 dargestellte Zwischenelement 1700 ist breiter als das Zwischenelement
1600 aus Figur 16. Es dient dazu, einen Normtürflügel 1701 in Kombination mit einer
Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung verwenden zu können. Zu diesem
Zweck wird ein Normtürflügel 1701 verwendet, der ohne die Vorrichtung nach einer Ausführungsform
der Erfindung um 125mm zu schmal für die Türzarge wäre. Um die zu geringe Breite auszugleichen,
weist das Zwischenelement 1700 eine ausreichende Breite von beispielsweise mehr als
90mm oder mehr als 100mm auf.
[0092] Die in Figur 18 dargestellte Vorrichtung umfasst ein Verstellelement 1800, das verstellbar
an der Türzarge 101 befestigt ist. Zu diesem Zweck kann das Verstellelement 1800 beispielsweise
ein Langloch aufweisen und mit einer Schraube an der Türzarge 101 befestigt sein.
Das Verstellelement 1800 weist einen U-förmigen Aufnahmebereich 1802 auf, in den ein
Vorsprung eines Abdichtelements 1801 hineinragt. Das Abdichtelement 1801 ist im am
Verstellelement 1800 befestigten Zustand dazu ausgebildet, einen ersten Spalt zwischen
der Türzarge 101 und dem Türband abzudichten.
[0093] Im Aufnahmebereich 1802 kann das Abdichtelement 1801 mit einer Schraube befestigt
sein. Alternativ kann es geklemmt oder geklebt sein. Die Position des Abdichtelements
1801 kann verändert werden, indem der Vorsprung unterschiedlich weit in den Aufnahmebereich
1802 hineinragt. Durch diese Verstellbarkeit und durch die Verstellbarkeit des Verstellelements
1800 relativ zur Türzarge 101 kann das Abdichtelement 1801 in der horizontalen Ebene
verstellt werden. Eine vertikale Verstellung kann zusätzlich möglich sein.
[0094] Die Vorrichtung umfasst außerdem ein Fingerschutzelement 1803, das verstellbar an
der Türzarge 101 befestigbar ist. Das Fingerschutzelement 1803 kann dabei unterschiedlich
weit in einen zweiten Spalt zwischen dem Türband und der Türzarge 101 hineinragen.
Dieser zweite Spalt wird vom Fingerschutzelement 1803 abgedeckt, wenn es an der Türzarge
101 befestigt ist. Alternativ oder zusätzlich kann das Fingerschutzelement 1803 auch
am Abdichtelement 1801 befestigt werden. Dies kann beispielsweise erfolgen, indem
eine einzige Schraube durch das Fingerschutzelement 1803 hindurch in das Abdichtelement
1801 hineinragt.
[0095] Durch die Kombination aus Fingerschutzelement 1803, Abdichtelement 1801 und Verstellelement
1800 wird eine Vorrichtung geschaffen, die eine zuverlässige Abdeckung des ersten
und des zweiten Spalts ermöglicht. Außerdem sind sowohl das Fingerschutzelement 1803
als auch das Abdichtelement 1801 besonders einfach verstellbar und somit flexible
einsetzbar. Das Fingerschutzelement kann dabei in zwei Dimensionen verstellt werden,
nämlich vertikal und in einer horizontalen Richtung. Das Abdichtelement 1801 kann
in allen drei Dimensionen verstellt werden, indem auch die Verstellbarkeit des Verstellelements
1800 genutzt wird.
1. Vorrichtung zur schwenkbaren Befestigung eines Türflügels (100) an einer Türzarge
(101), umfassend den Türflügel (100) und ein Türband mit mehreren Bandrollen (102;
103; 104), wobei jeweils zwei der Bandrollen (102; 103; 104) miteinander verbunden
sind, wobei der Türflügel (100) eine Höhe aufweist, wobei sich das Türband über die
gesamte Höhe des Türflügels (100) erstreckt, wobei die Vorrichtung ein Verbindungsmittel
(600) umfasst, mit dem der Türflügel (100) an den Bandrollen (102; 103; 104) befestigbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Zwischenelement (1600) umfasst, wobei das Verbindungsmittel (600;
1400) über das Zwischenelement (1600; 1700) am Türflügel (100) befestigbar ist.
2. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (600; 1400) dazu ausgebildet ist, bei einer Schließbewegung
des Türflügels (100) gegen eine an der Türzarge (101) angeordnete Dichtung gedrückt
zu werden.
3. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement an einer Nebenschließkante des Türflügels (100) zwischen dem
Türflügel und dem Verbindungsmittel (600; 1400) anordbar ist, um das Verbindungsmittel
über das Zwischenelement (1600; 1700) am Türflügel zu befestigen.
4. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (1600; 1700) eine Breite von mehr als 50mm, vorzugsweise mehr
als 70mm oder mehr als 100mm, aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Eckdichtelement (800) umfasst, wobei das Eckdichtelement (800)
oberhalb der Bandrollen angeordnet ist, und wobei ein Teilbereich des Eckdichtelements
(800) gegen ein Dichtprofil der Türzarge (101) gedrückt wird, wenn der Türflügel (100)
eine durch die Türzarge (101) definierte Türöffnung verschließt.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Anpassungsmittel (1500) umfasst, das zwischen dem Türflügel und
dem Verbindungsmittel (600; 1400) in einer ersten Position und in einer zweite Position
anordbar ist, wobei das Anpassungsmittel (1500) von der ersten Position in die zweite
Position und umgekehrt verschiebbar ist, und wobei in der ersten Position das Anpassungsmittel
(1500) und das Verbindungsmittel (600; 1400) dazu ausgebildet sind, eine Kontaktfläche
des Zwischenelements (1600; 1700) mit einer ersten Dicke komplett abzudecken, und
wobei in der zweiten Position das Anpassungsmittel (1500) und das Verbindungsmittel
(600; 1400) dazu ausgebildet sind, eine Kontaktfläche des Zwischenelements (1600;
1700) mit einer zweiten Dicke komplett abzudecken..
7. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpassungsmittel (1500) in einer horizontalen Richtung senkrecht zur Verbindungsrichtung
zwischen dem Verbindungsmittel (600; 1400) und dem Zwischenelement (1600; 1700) von
der ersten Position in die zweite Position und umgekehrt verschiebbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Verschlusselement (1402) umfasst, das am Verbindungsmittel (600;
1400) befestigbar ist, wobei das Verschlusselement (1402) dazu ausgebildet ist, eine
Öffnung des Verbindungsmittels (600; 1400) abzudecken.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Abdeckmittel (1601) umfasst, das am Verbindungsmittel (600; 1400)
angeordnet und dazu ausgebildet ist, einen Spalt zwischen dem Verbindungsmittel (600;
1400) und der Türzarge (101) abzudecken.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Abdichtelement (1801) und ein Verstellelement (1800), wobei das
Verstellelement (1800) an der Türzarge (101) befestigbar ist, wobei das Abdichtelement
(1801) am Verstellelement (1800), insbesondere stufenlos, verstellbar befestigbar
ist, und wobei das Abdichtelement (1801) im am Verstellelement (1800) befestigten
Zustand dazu ausgebildet ist, einen ersten Spalt zwischen dem Türband und der Türzarge
(101) abzudichten.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Fingerschutzelement (1803) umfasst, das an der Türzarge (101)
befestigbar ist, wobei das Fingerschutzelement (1803) dazu ausgebildet ist, einen
zweiten Spalt zwischen der Türzarge (101) und dem Türband abzudecken.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (600; 1400) zumindest einen Hohlraum (1300) aufweist, in dem
ein mechanisches und/oder elektronisches Funktionsmittel angeordnet ist, wobei das
Funktionsmittel für eine mechanische und/oder elektronische Funktion der Vorrichtung
ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste der Bandrollen (102; 103; 104) am Türflügel (100) befestigt
ist, und dass zumindest eine zweite der Bandrollen (102; 103; 104) für eine Befestigung
an der Türzarge (101) ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türband bolzenartige Verbindungselemente (109; 110) umfasst, wobei jeweils zwei
der Bandrollen (102; 103; 104) über die Verbindungselemente (109; 110) miteinander
verbunden sind.
15. System, umfassend eine Vorrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche und
eine Türzarge (101), wobei der Türflügel (100) mittels der Vorrichtung an der Türzarge
(101) befestigt ist.