TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spielvorrichtung mit einem um eine Radachse
drehbar gelagerten Spielrad zum Ausspielen eines Spielergebnisses, wobei dem Spielrad
ein elektrisch ansteuerbarer Bildschirm zugeordnet ist, der in Blickrichtung der Radachse
betrachtet zumindest teilweise innerhalb der Umfangskontur des Spielrads angeordnet
ist, und wobei der Bildschirm dem Spielrad vorgeblendet ist und einen Teil einer Spielradoberfläche
verdeckt, welche einem Bedienplatz der Spielvorrichtung zugewandt ist.
STAND DER TECHNIK
[0003] Als Spielvorrichtungen sind im Weiteren beispielsweise sogenannte Glücksräder bekannt,
die üblicherweise ein um eine feststehende Achse drehbares Rad aufweisen, auf dem
Markierungen aufgebracht sind, die die vorderseitige Fläche des Rades in mehrere Sektoren
aufteilen. Die einzelnen Sektoren bilden sogenannte Glücks- oder Gewinnfelder. Am
äußeren Rand des Rades können zwischen den Markierungen von der Fläche des Rades vorspringende
Anschlagelemente wie beispielsweise Metallstifte angeordnet sein. Ein flexibles Eingriffselement
beispielsweise in Form einer Gummilasche oder einer Federklappe greift in die Bereiche
zwischen den Anschlagelementen ein und markiert ein bestimmtes Gewinnfeld.
[0004] Solche Glücksräder lassen sich entweder manuell oder motorisch drehen, wobei sich
das Rad entlang des feststehend angeordneten Eingriffselementes drehen kann, das sich
aufgrund seiner flexiblen Ausbildung oder Lagerung über die Anschlagelemente hinwegdrücken
lässt. Nach einer gewissen Zeit der Rotation bleibt das Rad in einer zufälligen Stellung
stehen und das Eingriffselement markiert eines der Gewinnfelder, nämlich dasjenige,
welches an dem Eingriffselement zu liegen kommt, sodass das Eingriffselement zwischen
den das Gewinnfeld seitlich begrenzend Anschlagelementen einrasten kann beziehungsweise
einrücken kann.
[0005] Ein solches Glücksrad ist beispielsweise aus der Schrift
DE 20 2012 012 114 U1 bekannt, die vorschlägt, an dem Glücksrad Lichtstrahler anzubringen, deren Lichtstrahlen
auf eine großflächige Projektionsfläche wie beispielsweise eine Saalwand projiziert
werden, um auch einem größeren Publikum den Spielverlauf sichtbar zu machen. Eine
solche Lichtstrahleranordnung am Glücksrad benötigt jedoch große Aufstellräume, um
tatsächlich eine wirksame Wahrnehmung zu ermöglichen. Zudem darf der Bereich zwischen
Glücksrad und Projektionsfläche nicht durch Personen oder andere Spielgeräte verstellt
sein, da dies die Lichtprojektion verhindern würde. Dies wiederum führt dazu, dass
das Glücksrad im Nahbereich von einem jeweiligen Spieler kaum direkt beobachtet werden
kann.
[0006] Aus der Schrift
AT 19 53 06 ist ferner ein drehbar gelagertes, angetriebenes Glücksrad bekannt, bei dem das drehbare
Rad in einem kastenförmigen Gehäuse aufgenommen ist, dessen Vorderscheibe aus einem
durchsichtigen Kunststoff bestehen soll, auf dem Verzierungen wie beispielsweise bunt
gemalte Figuren angebracht sein können. Der Antrieb des Glücksrades erfolgt dabei
mittels eines Elektromotors, wobei über eine händisch betätigbare Wippe wahlweise
eine vom Elektromotor antreibbare Walze oder eine Bremse mit dem Glücksradumfang in
Eingriff gebracht werden kann.
[0007] Die Schrift
DE 36 32 203 A1 zeigt ferner ein Glücksrad, das auf seiner Vorderseite mehrere Ringe verschiedener
Glücksfelder aufweist, die für verschiedene Wettbewerbe beziehungsweise Spiele wie
Lotto und Toto gelten sollen.
[0008] Die an dem Spielrad anbringbaren Informationen, Markierungen oder auch nur Verzierungen
sind jedoch aufgrund der begrenzten Größe des Glücksrads, das letztlich menschlich
handhabbare Dimensionen haben soll, begrenzt. Bisherige Glücksräder vertrauen daher
auf ein intuitives Verständnis des Spielmechanismus. Zudem ist aufgrund des einfachen
mechanischen Prinzips zumindest bei mehrmaligem Spielen das Spielergebnis nicht mehr
vollständig zufällig, da auch unter Zuhilfenahme eines elektromotorischen Antriebs
eine Vorhersage, wie weit das Glücksrad bei Abschalten des Antriebs nachläuft und
in welchem Sektor es näherungsweise stehen bleiben wird, machbar ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Spielvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeidet
und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere soll eine komplexere
Vermittlung von relevanten Spielinformationen und eine bessere Interaktion zwischen
Spieler und Spielvorrichtung ermöglicht werden, während andererseits auch ein verbesserter
Manipulationsschutz vorgesehen werden soll.
[0010] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine Spielvorrichtung gemäß dem unabhängigen
Anspruch gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0011] Es wird also vorgeschlagen, das mechanische Spielrad mit einem elektronisch ansteuerbaren
Bildschirm zu kombinieren, sodass einerseits der archaische Reiz der Mechanik des
tatsächlich drehbaren und stehen bleibenden Spielrads erhalten bleibt, während andererseits
durch variable Zeichen-, Bild- und/oder Buchstaben- und/oder Zahlendarstellungen auf
dem Monitor komplexe Spielinformationen darstellbar sind und die Interaktion mit dem
Spieler verbessert wird. Erfindungsgemäß zeichnet sich die Spielvorrichtung durch
einen dem Spielrad zugeordneten, elektronisch ansteuerbaren Bildschirm aus, der in
Blickrichtung der Radachse betrachtet zumindest teilweise innerhalb der Umfangskontur
des Spielrads angeordnet ist. Dabei ist der Bildschirm vorteilhafterweise dem Spielrad
vorgeblendet - das heißt bei bestimmungsgemäßer Betrachtung einer Vorderseite des
Spielrads von einem bestimmungsgemäßen Bedien- bzw. Benutzerplatz des Spielgeräts
aus liegt der Bildschirm vor einem Teil des Korpus des Spielrads, insbesondere vor
einer Umlaufebene des Rades. Ein Teil des Spielradkorpus bzw. ein Teil einer dem Bedienplatz
der Spielvorrichtung zugewandte Spieloberfläche ist durch den vorgesetzten Bildschirm
verdeckt.
[0012] Eine solche Anordnung zumindest teilweise innerhalb der dem Benutzer zugewandten
Sichtseite des Spielrads erlaubt eine ergonomisch günstige, ermüdungsfreie Bedienung,
wobei sowohl der Bildschirm als auch das Spielrad und dessen gegebenenfalls umlaufenden
Sektoren gleichzeitig betrachtet werden können, ohne dass hierfür der Kopf hin- und
hergedreht werden müsste. Eine solche zumindest teilweise ineinander liegende beziehungsweise
sich zumindest teilweise überdeckende Anordnung von Bildschirmfläche und Spielradoberfläche
geht von der Überlegung aus, dass zumindest bislang bei Spielrädern oft der äußere
Randbereich größere Beachtung findet, insbesondere wenn dort ein nachgiebiges Eingriffselement
beispielsweise zwischen Anschlagelementen in entsprechende Radsegmente einrückt, während
dem inneren, zentralen Bereich des Spielrads üblicherweise weniger Beachtung geschenkt
wird.
[0013] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Bildschirm feststehend angeordnet
sein, sodass sich das Spielrad relativ zu dem Bildschirm dreht, wobei zumindest ein
Teil des Spielrads um den Bildschirm herumrotieren kann. Die Anordnung des Bildschirms
ist dabei zumindest rotatorisch in einer bestimmten Stellung feststellbar. Der Bildschirm
kann nämlich grundsätzlich durchaus positionsveränderbar gelagert sein - beispielsweise
um bei Lichtspiegelungen oder einer außerordentlichen Größe des Gerätebenutzers verkippt
oder beispielsweise in Abhängigkeit eines Spielergebnisses und/oder einer Spielfunktion
bewegt werden zu können, um z.B. einen Gewinn durch eine Bildschirmbewegung wie z.B.
durch eine hin- und hergehende Bildschirmbewegung anzeigen zu können. In Weiterbildung
der Erfindung kann der Bildschirm aber auch gänzlich feststehend gelagert sein, beispielsweise
an einem Lagerelement, an dem das Spielrad drehbar gelagert ist, oder einem damit
verbundenem Trägerteil oder einem Gehäuseteil beispielsweise eines das Spielrad einfassenden
Spielradgehäuses.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung kann der Bildschirm in Blickrichtung der Radachse
betrachtet vollständig innerhalb der Umfangskontur des Spielrads angeordnet sein,
sodass auf jeder Seite des Bildschirms ein Teil beziehungsweise Sektor des Spielrades
sichtbar ist beziehungsweise ein Randabschnitt des Spielrads vollständig sichtbar
bleibt, während ein innerer Teilabschnitt des Spielrads hinter dem Bildschirm verdeckt
ist.
[0015] Insbesondere kann der Bildschirm bezüglich der Radachse des Spielrades zentriert
angeordnet sein. Eine solche zentrierte Anordnung ermöglicht eine kompakte, zentrale
Lagerung sowohl von Spielrad als auch Bildschirm. Zudem kann der Bildschirm eine großflächige
Bildschirmoberfläche besitzen, ohne zu viel vom Spielrad zu verdecken.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung kann der Bildschirm mit seiner Bildschirmoberfläche
zumindest näherungsweise parallel zu der Umlaufebene des Spielrades beziehungsweise
zumindest näherungsweise senkrecht zur Radachse ausgerichtet sein.
[0017] Der Radkorpus des Spielrades kann dabei in Weiterbildung der Erfindung platten- oder
scheibenförmig ausgebildet sein und gegenüber der Bildschirmoberfläche des Bildschirms
in Richtung der Radachse zurückgesetzt sein. Bei einem solchen scheibenförmigen Radkorpus
erstreckt sich auch der seitlich außerhalb des Bildschirms liegende Randabschnitt
des Spielrades ein Stück weit in Radachsenrichtung zurückgesetzt hinter dem Bildschirm.
[0018] Alternativ kann das Spielrad jedoch auch einen insgesamt etwa suppentellerförmigen
Radkorpus mit einer wannen- oder napfförmigen Vertiefung aufweisen, in welcher Vertiefung
der Bildschirm zumindest teilweise versenkt aufgenommen sein kann. Dabei kann ein
die genannte napfförmige Vertiefung umgreifender Radkorpusrand, der zum bestimmungsgemäßen
Benutzerplatz des Spielgeräts hin gegenüber dem Boden der Vertiefung vorspringt, zumindest
näherungsweise in einer Ebene mit der Bildschirmoberfläche liegen, sodass insgesamt
eine glatte und wenig zerklüftete Sichtfläche umfassend die Bildschirmoberfläche und
die Spielradoberfläche entsteht.
[0019] Der vom vorgesetzten Bildschirm verdeckte Zentralabschnitt des Spielrads kann vollflächig
beziehungsweise plattenkorpusartig beschaffen, aber auch speichenartig ausgebildet
oder aus Streben zusammengesetzt sein. Die seitlich neben dem Bildschirm sichtbaren
Randabschnitte des Spielradkorpus können hingegen vorteilhafterweise geschlossenflächig
oder plattenförmig ausgebildet sein.
[0020] Das Spielrad kann grundsätzlich manuell angetrieben beziehungsweise in Rotation versetzt
werden.
[0021] Alternativ oder zusätzlich kann ein motorischer Antrieb beispielsweise in Form eines
Elektroantriebs zum rotatorischen Antreiben des Spielrads vorgesehen sein, welcher
Antrieb mit einer Steuervorrichtung verbunden sein kann, um nach dem Starten der Rotation
den Antrieb beispielsweise per Knopfdruck oder per Zufallsgenerator abschalten zu
können. Alternativ oder zusätzlich kann ein gegebenenfalls ebenfalls zufallsgeneratorgesteuerte
und/oder auch händisch betätigbare Bremse zum Abbremsen der Spielraddrehung vorgesehen
sein.
[0022] Die Strom- und Signalversorgung des Bildschirms kann grundsätzlich in verschiedener
Art und Weise bewerkstelligt sein. Um herunterhängende, sich vor dem Spielrad erstreckende
Kabel zu vermeiden, könnten beispielsweise Schleifkontakte für die Signal- und/oder
Stromversorgung des Bildschirms über das rotierende Spielrad hinweg vorgesehen sein.
In Weiterbildung der Erfindung können jedoch eine Signalleitung und/oder eine Stromversorgungsleitung
zu dem Bildschirm durch eine hohl ausgebildete Radachse des Spielrads hindurchgeführt
sein. Die drehbare Lagerung des Spielrads kann einen zentralen Kabeldurchführungsschacht
beziehungsweise -kanal aufweisen, durch den hindurch Signal- und Stromversorgungskabel
von einer Rückseite des Spielrads her zu dem der Spielradvorderseite vorgesetzten
Bildschirm geführt werden können.
[0023] Um eine weiter verbesserte Interaktion zwischen Gerätebediener und Spielgerät zu
ermöglichen, ist der genannte Bildschirm als Touchscreen oder Berührungspanel ausgebildet,
der mit einer Steuervorrichtung zum Steuern zumindest einer Spielradfunktion verbunden
sein kann, insbesondere derart, dass durch Berühren des Bildschirms und/oder durch
Annäherung an den Bildschirm die genannte zumindest eine Spielfunktion gesteuert werden
kann. Der Touchscreen kann in an sich bekannter Weise eine tatsächliche Berührung
durch ein Körperglied, beispielsweise ein Auflegen eines Fingers auf den Bildschirm
erfassen, wobei beispielsweise Widerstandsänderungen an der Bildschirmoberfläche in
Folge einer solchen Berührung mit einer geeigneten Sensorik erfasst werden können.
Alternativ oder zusätzlich zu einem tatsächlichen Berühren kann der Touchscreen gegebenenfalls
jedoch auch mit einer Sensorik arbeiten, die schon eine Annäherung eines Körperglieds
wie beispielsweise eines Fingers an die Bildschirmoberfläche erfasst, wobei beispielsweise
optische Sensoren oder andere berührungslos arbeitende Sensoriken vorgesehen sein
können.
[0024] Beispielsweise kann an dem als Touchscreen ausgebildeten Bildschirm ein Bedienfeld
zum Starten und/oder Stoppen der Spielraddrehung vorgesehen sein, beispielsweise in
Form einer Start/Stopp-Taste, die beispielsweise je nach Funktion unterschiedlich
farblich dargestellt sein kann. Beispielsweise kann eine grüne, knopfartige Bedienfläche
als Start-Taste dienen und/oder eine rote, knopfartige Bedienfläche als Stopp-Taste
dienen. Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen farbigen Bedienfeldgestaltung
können auch Buchstaben- oder Zahlenzeichen oder Bilddarstellungen wie Piktogramme
mit den Bedienfeldern kombiniert werden oder die Bedienfelder selbst in Form von sprechenden
Symbolen wie beispielsweise als Pfeil ausgebildet werden.
[0025] Um den Manipulationsschutz zu erhöhen beziehungsweise die Vorhersagbarkeit der Spielraddrehung
zu beseitigen, kann die Steuervorrichtung die am Touchscreen gegebenen Steuerbefehle
auf indirektem Wege umsetzen, beispielsweise unter Zwischenschaltung eines zufallsgesteuerten
Timers oder Zeitversatzglieds. Ein Tastendruck beziehungsweise eine Bedienfeldtastenbetätigung
setzt dabei lediglich einen Zufallsgenerator in Gang, der dann die Spielradfunktion
wie z.B. ein Abbremsen, ein Starten oder dergleichen unvorhersagbar steuert.
[0026] Alternativ oder zusätzlich zu einem nur eindimensional arbeitenden, nach Art eines
Ein/Aus-Schalters ausgebildeten Bedienelements kann an dem als Touchscreen ausgebildeten
Bildschirm in Weiterbildung der Erfindung auch zumindest ein Wischfeld zum Steuern
zumindest einer Spielradfunktion durch Wischen über den Bildschirm aufweisen. Ein
solches Wischfeld kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass es auf reine antippende
Berührung nicht reagiert, sondern einen Steuerbefehl erst dann generiert, wenn ein
Körperglied wischend über den Bildschirm geführt und eine entsprechende Wischbewegung
erfasst wird.
[0027] Mittels einer solchen Wischfunktion können grundsätzlich verschiedene Spielradfunktionen
gesteuert werden, beispielsweise auch die vorgenannten Start- und/oder Stopp-Funktionen,
wobei hier bereits durch die Wischbewegung eine zusätzliche Manipulationssicherheit
erzielt werden kann, da derartige Wischbewegungen in der Regel nicht so exakt motorisch
gesteuert werden können wie ein bloßes Antippen.
[0028] Die Wischfeldbetätigung kann direkt in einen entsprechenden Steuerbefehl umgesetzt
werden oder auch wie zuvor erläutert eine zufallsgeneratorgesteuerte Steuerung der
jeweiligen Funktion in Gang setzen.
[0029] In Weiterbildung der Erfindung können mittels eines solchen Wischfeldes am Touchscreen
insbesondere auch richtungsabhängige und/oder geschwindigkeitsabhängige Spielradfunktionen
gesteuert werden, beispielsweise die Drehrichtung des Spielrads und/oder die Drehgeschwindigkeit
des Spielrads. Wird beispielsweise in einer ersten Richtung, beispielsweise von links
nach rechts, über ein Wischfeld gewischt, kann das Spielrad im Uhrzeigersinn in Drehung
versetzt werden. Wird indes in einer entgegengesetzten zweiten, beispielsweise von
rechts nach links gehenden Wischbewegung über das Wischfeld gewischt, kann das Spielrad
gegen den Uhrzeigersinn in Drehung versetzt werden.
[0030] In Weiterbildung der Erfindung kann ein solches drehrichtungssteuerndes Wischfeld
in Form eines Drehrichtungssymbols dargestellt werden, beispielsweise in Form eines
Drehrichtungspfeiles. Alternativ oder zusätzlich kann ein solches drehrichtungssteuerndes
Wischfeld auch örtlich dem Spielrad so zugeordnet sein, dass eine Wischrichtung der
Drehrichtung des unter dem Wischfeld liegenden Spielradabschnitts entspricht. Wird
beispielsweise ein im Bereich zwischen 11 Uhr und 1 Uhr über der Radachse liegendes
Wischfeld auf dem Bildschirm angezeigt, kann eine Wischbewegung von 11 Uhr nach 1
Uhr eine Drehung im Uhrzeigersinn und eine umgekehrte Wischbewegung von 1 Uhr nach
11 Uhr in eine gegenuhrzeigersinnige Drehung des Spielrads umgesetzt werden.
[0031] Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen drehrichtungssteuernden Ausbildung des
Wischfelds kann diesem oder einem anderen Wischfeld, das auf dem Bildschirm dargestellt
wird, auch eine geschwindigkeitssteuernde Funktion zugeordnet sein. Mittels einer
dem Wischfeld zugeordneten Sensorik kann der Touchscreen die Geschwindigkeit und/oder
Strecke der Wischbewegung beispielsweise eines Fingers über den Bildschirm erfassen
und in Abhängigkeit der erfassten Wischbewegungsgeschwindigkeit die Drehgeschwindigkeit
des Spielrads ansteuern oder zumindest beeinflussen, beispielsweise dergestalt, dass
eine schnellere und/oder eine weitergehende, das heißt über eine längere Strecke geführte
Wischbewegung in eine schnellere Spielraddrehung umgesetzt wird, während eine langsamere
oder kürzere Wischbewegung in eine weniger schnelle Rotationsbewegung des Spielrads
umgesetzt wird.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger
Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Spielvorrichtung schräg von vorne,
wobei einem um eine liegende Radachse drehbaren Spielrad ein Bildschirm vorgesetzt
ist,
- Figur 2:
- eine Seitenansicht der Spielvorrichtung aus Figur 1 in einer Blickrichtung senkrecht
zur Radachse des Spielrads, und
- Figur 3:
- eine Schnittansicht durch die Radachse des Spielrads, die die drehbare Lagerung des
Spielrads und die Verkabelung des vor das Spielrad gesetzten Bildschirms durch die
hohle Radachse zeigt.
AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0033] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann die Spielvorrichtung 1 ein zumindest näherungsweise
aufrecht stehendes Spielrad 2 umfassen, das um eine liegende Radachse 8 drehbar gelagert
ist, wie noch erläutert wird. Das Spielrad 2 kann dabei innerhalb eines Spielradgehäuses
4 aufgenommen sein, das vorderseitig mit einer transparenten Gehäusescheibe versehen
sein kann, um den Blick auf das dahinterliegende Spielrad 2 freizugeben. Alternativ
hierzu kann das Spielrad 2 allerdings auch zumindest teilweise frei liegend beziehungsweise
frei stehend oder ohne Gehäuse angeordnet sein.
[0034] Das genannte Spielrad 2 kann dabei einen näherungsweise scheiben- beziehungsweise
plattenförmigen Radkorpus besitzen, auf dessen Vorderseite in an sich bekannter Weise
Markierungen angebracht, beispielsweise aufgedruckt sein können, insbesondere in Form
von verschiedenen Spielfeld- beziehungsweise Gewinnfeldsektoren, zwischen denen insbesondere
an einem Randabschnitt des Spielrads 2 Anschlagelemente 5 beispielsweise in Form von
vorspringenden Stiften angebracht sein können, vgl. Figur 3.
[0035] Beispielsweise an einem oberen Segment der Umlaufbahn des Spielrads 2 kann ein zwischen
die genannten Anschlagelemente 5 eingreifendes, beispielsweise flexibles oder beweglich
gelagertes und/oder federgespanntes Eingriffselement 6 vorgesehen sein, an dem sich
das Spielrad vorbeidreht. Das genannte Eingriffselement 6 fällt dann zwischen zwei
Anschlagelemente 5 ein, wenn das Spielrad 2 in einer bestimmten rotatorischen Position
stehenbleibt und markiert dementsprechend das jeweilige segmentförmige Spielfeld.
[0036] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann das Spielrad 2 auf einem ständerförmigen Trägergestell
7 gelagert sein, welches Trägergestell 7 eine Bodenaufstandsfläche besitzen kann,
um die Spielvorrichtung am Boden frei aufstellen zu können. Alternativ oder zusätzlich
kann jedoch auch eine Wandmontage für das Spielrad 2 vorgesehen sein. Dabei wird beispielsweise
anstelle des gezeigten Trägergestells 7 rückseitig am Spielrad 2 beziehungsweise dessen
Radachse ein entsprechender Wandbefestigungsträger angebracht.
[0037] Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, kann die Lagerung des Spielrads 2 eine liegend ausgerichtete,
rotatorisch feststehende Radachse 8 umfassen, die beispielsweise starr an dem vorgenannten
Trägergestell 7 befestigt sein kann. Auf der genannten Radachse 8 kann ein Drehlager
9 beispielsweise in Form eines Wälzlagers sitzen, mittels dessen ein drehbarer Lagerring
10 drehbar abgestützt wird, an welchem Lagerring 10 der Radkorpus des Spielrades 2
starr befestigt wird.
[0038] Der genannte Lagerring 10 kann dabei vorteilhafterweise hülsenförmig ausgebildet
sein und eine ausreichende Länge besitzen, um das Spielrad 2 taumelfest an der Radachse
8 abstützen zu können. Hierzu können insbesondere zwei voneinander ausreichend weit
beabstandete Wälzlager 11 und 12 beispielsweise in Form von Kugellagern vorgesehen
sein, die den Lagerring 10 gegenüber der festen Radachse 8 abstützen, wobei die genannten
Wälzlager 11 und 12 als Radiallager ausgebildet sein können.
[0039] Gegebenenfalls zusätzlich kann das Drehlager 9 für den Lagerring 10 auch noch ein
oder mehrere Achsiallager 3 aufweisen, um axiale Lagerkräfte abfangen zu können.
[0040] Wie die Figur 2 und Figur 3 zeigen, ist dem genannten Spielrad 2 ein Bildschirm 13
vorgesetzt, der vorteilhafterweise als Flachbildschirm ausgebildet sein kann. Beispielsweise
kann der Bildschirm 13 ein Plasmabildschirm oder ein LCD-Bildschirm sein. Gegebenenfalls
können aber auch andere Monitore als Bildschirm 13 Verwendung finden.
[0041] Der genannte Bildschirm 13 ist als Touchscreen beziehungsweise berührungssensibler
Bildschirm ausgebildet, um durch Berühren der Bildschirmoberfläche und/oder Annäherung
an die Bildschirmoberfläche verschiedene Spielradfunktionen steuern zu können. Beispielsweise
kann auf dem Bildschirm 13 eine Start- und/oder Stopp-Taste als Bedienfeld dargestellt
werden, sodass bei Berühren des Bildschirmes 13 innerhalb des genannten, dargestellten
Bedienfelds die Drehbewegung des Spielrades 2 in Gang gesetzt und/oder gestoppt und/oder
gebremst werden kann.
[0042] Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen Start/Stopp-Taste kann auf dem Bildschirm
13 auch zumindest ein Wischfeld dargestellt werden, wobei die Sensorik des Touchscreen-Bildschirms
die Richtung und/oder Geschwindigkeit und/oder Bewegungsstrecke einer Wischbewegung
über das genannte Wischfeld erfasst.
[0043] Eine mit dem Bildschirm 13 verbindbare Steuervorrichtung kann in Abhängigkeit der
erfassten Wischbewegung die Drehrichtung und/oder die Drehgeschwindigkeit des Spielrades
2 steuern.
[0044] Die genannte Steuervorrichtung kann mit einem nicht näher dargestellten Antrieb wie
z.B. einem Elektroantrieb zum Antreiben des Spielrads 2 und/oder einer Bremse zum
Bremsen des Spielrads 2 verbunden sein.
[0045] Alternativ oder zusätzlich zur Darstellung solcher Bedienfelder kann auf dem Bildschirm
13 auch die Drehbewegung des Spielrads 2 dargestellt beziehungsweise simuliert werden,
beispielsweise dergestalt, dass die von dem Bildschirm 13 verdeckten Spielradabschnitte
dargestellt und je nach Drehung des Spielrades 2 auch rotierend wiedergegeben werden,
sodass insgesamt der Eindruck eines unverdeckten Spielrades 2 entsteht.
[0046] Wie die Figuren zeigen, kann der Bildschirm 13 bei Betrachtung in Richtung der Radachse
8 innerhalb der zu sehenden Sichtfläche des Spielrades 2 angeordnet sein. Jede Seite
des Bildschirms 13 kann von einem Abschnitt des Spielrades 2 eingefasst sein, sodass
der Bildschirm 13 bei Blickrichtung parallel zur Radachse 8 keinen außerhalb des Spielrads
2 liegenden Bildschirmabschnitt besitzt.
[0047] Insbesondere kann der Bildschirm 13 zentriert zur Radachse 8 vor das Spielrad 2 gesetzt
sein, sodass ein innenliegender, zentraler Teil des Spielrads 2 vom Bildschirm 13
verdeckt ist.
[0048] Wie Figur 3 zeigt, kann der Bildschirm 13 feststehend angeordnet sein, wobei beispielsweise
die feststehende Radachse 8 durch das Spielrad 2 hindurchgeführt und der Bildschirm
13 an der genannten Radachse 8 starr befestigt sein kann.
[0049] Ist das Spielrad 2 in der zuvor genannten Weise von einem Spielradgehäuse 4 eingefasst,
kann der genannte Bildschirm 13 jedoch auch an einem Abschnitt des genannten Spielgehäuses
14 befestigt sein.
[0050] Wie Figur 3 zeigt, kann eine Verkabelung 14, die beispielsweise eine Signalleitung
und/oder eine Stromversorgungsleitung umfassen kann, vorteilhafterweise durch die
hohl ausgebildete Radachse 8 zum Bildschirm 13 geführt sein. Die Radachse 8 kann einen
zentralen Kabelschacht 15 aufweisen, durch den hindurch die Verkabelung 14 durch das
sich drehende Spielrad 2 hindurch von der Rückseite des Spielrades 2 her zum Bildschirm
13 geführt werden kann.
1. Spielvorrichtung mit einem um eine Radachse (8) drehbar gelagerten Spielrad (2) zum
Ausspielen eines Spielergebnisses, wobei dem Spielrad (2) ein elektrisch ansteuerbarer
Bildschirm (13) zugeordnet ist, der in Blickrichtung der Radachse (8) betrachtet zumindest
teilweise innerhalb der Umfangskontur des Spielrads (2) angeordnet ist, und wobei
der Bildschirm (13) dem Spielrad (2) vorgeblendet ist und einen Teil einer Spielradoberfläche
verdeckt, welche einem Bedienplatz der Spielvorrichtung zugewandt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildschirm (13) als Touchscreen ausgebildet und mit einer Steuervorrichtung zum
Steuern zumindest einer Spielradfunktion des Spielrads (2) verbunden ist derart, dass
durch Berühren des Bildschirms (13) und/oder durch Annäherung an den Bildschirm (13)
die zumindest eine Spielradfunktion steuerbar ist.
2. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, wobei auf dem Bildschirm (13) ein Bedienfeld zum
Starten und/oder Stoppen und/oder Bremsen und/oder Beschleunigen des Spielrads (2)
darstellbar ist.
3. Spielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Bildschirm (13) zumindest ein Wischfeld
zum Steuern der Drehrichtung und/oder der Geschwindigkeit des Spielrads (2) durch
Wischen über den Bildschirm (13) aufweist.
4. Spielvorrichtung nach Anspruch 3, wobei das Wischfeld etwa tangential zur Umlaufrichtung
eines hinter dem Wischfeld liegenden Spielradabschnitts ausgerichtet ist und/oder
derart beschaffen ist, dass durch eine Wischbewegung zumindest näherungsweise tangential
zu einer Umlaufrichtung eines hinter dem Wischfeld angeordneten Spielradabschnitts
eine Drehung des Spielrads (2) hinsichtlich Drehrichtung und/oder Drehgeschwindigkeit
steuerbar ist.
5. Spielvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei dem Wischfeld ein Richtungserfasser
zum Erfassen einer Wischrichtung über das Wischfeld und/oder ein Geschwindigkeitserfasser
zum Erfassen einer Wischgeschwindigkeit und/oder ein Streckenerfasser zum Erfassen
einer Wischstrecke über das genannte Wischfeld zugeordnet ist, wobei die Drehbewegung
des Spielrads (2) von der Steuervorrichtung in Abhängigkeit der erfassten Wischrichtung
und/oder der erfassten Wischgeschwindigkeit und/oder der erfassten Wischstrecke steuerbar
ist.
6. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
in Blickrichtung der Radachse (8) betrachtet vollständig innerhalb der Umfangskontur
des Spielrads (2) angeordnet ist und vom Spielrad (2) umlaufend eingefasst ist.
7. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
zentriert zur Radachse (8) angeordnet ist.
8. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
mit einer sichtbaren, die Bildschirmdarstellung anzeigenden Bildschirmoberfläche parallel
zu einer Umlaufebene des Spielrads (2) und/oder zumindest näherungsweise senkrecht
zur Radachse (8) ausgerichtet ist.
9. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
rotatorisch feststehend angeordnet ist und das Spielrad (2) relativ zum Bildschirm
(13) drehbar ist.
10. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
an einem feststehenden Lagerelement, insbesondere auf einer feststehenden Radachse,
an dem das Spielrad (2) drehbar gehalten ist, gelagert ist.
11. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bildschirm (13)
an einem das Spielrad (2) zumindest teilweise einfassenden Spielradgehäuse (4) gelagert
ist.
12. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Spielrad (2) einen
platten- oder scheibenförmigen Radkorpus umfasst, der gegenüber der sichtbaren Bildschirmoberfläche
des Bildschirms (13) in Radachsrichtung betrachtet zurückgesetzt ist.
13. Spielvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Radachse (8) hohl
ausgebildet ist und eine Verkabelung (14) umfassend eine Signalleitung und/oder eine
Stromversorgungsleitung zu dem Bildschirm (13) durch die genannte Radachse (8) hindurchgeführt
ist.
1. Gaming device having a game wheel (2), which is mounted for rotation about a wheel
axle (8) and is intended for achieving a score, wherein the game wheel (2) is assigned
an electrically activatable screen (13) which, as seen in the viewing direction of
the wheel axle (8), is arranged, at least in part, within the circumferential contour
of the game wheel (2), and wherein the screen (13) is superimposed on the game wheel
(2) and conceals part of a game wheel surface which is directed towards an operating
station of the gaming device, characterized in that the screen (13) is designed in the form of a touch screen and is connected to a control
device for controlling at least one game-wheel function of the game wheel (2) such
that the at least one game-wheel function can be controlled by someone touching the
screen (13) and/or by someone approaching the screen (13).
2. Gaming device according to Claim 1, wherein an operating panel for starting and/or
stopping and/or braking and/or accelerating the game wheel (2) is able to be represented
on the screen (13).
3. Gaming device according to Claim 1 or 2, wherein the screen (13) has at least one
swipe zone for controlling the direction of rotation and/or the speed of the game
wheel (2) by someone swiping over the screen (13).
4. Gaming device according to Claim 3, wherein the swipe zone is oriented approximately
tangentially to the encircling direction of a game-wheel portion located behind the
swipe zone and/or is created such that a swiping movement at least approximately tangentially
to an encircling direction of a game-wheel portion arranged behind the swipe zone
makes it possible to control the rotation of the game wheel (2) in respect of direction
and/or speed.
5. Gaming device according to Claim 3 or 4, wherein the swipe zone is assigned a direction
sensor for sensing a swiping direction over the swipe zone and/or a speed sensor for
sensing a swiping speed and/or a distance sensor for sensing a swiping distance over
the aforementioned swipe zone, wherein the rotary movement of the game wheel (2) can
be controlled by the control device in dependence on the swiping direction sensed
and/or the swiping speed sensed and/or the swiping distance sensed.
6. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein, as seen in the viewing
direction of the wheel axle (8), the screen (13) is arranged entirely within the circumferential
contour of the game wheel (2) and is surrounded in an encircling manner by the game
wheel (2).
7. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the screen (13) is
arranged in a centred state in relation to the wheel axle (8).
8. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the screen (13) has
a visible surface, which displays the representation of the screen, oriented parallel
to an encircling plane of the game wheel (2) and/or at least approximately perpendicularly
to the wheel axle (8).
9. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the screen (13) is
arranged in a rotationally fixed manner and the game wheel (2) can be rotated relative
to the screen (13).
10. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the screen (13) is
mounted on a fixed bearing element, in particular on a fixed wheel axle, on which
the game wheel (2) is retained in a rotatable manner.
11. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the screen (13) is
mounted on a game-wheel housing (4), which at least partially surrounds the game wheel
(2).
12. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the game wheel (2)
comprises a plate-like or disc-like basic wheel structure which is set back, as seen
in the direction of the wheel axle, in relation to the visible surface of the screen
(13).
13. Gaming device according to one of the preceding claims, wherein the wheel axle (8)
is of hollow design and a cabling arrangement (14) comprising a signal line and/or
a power-supply line to the screen (13) is guided through the aforementioned wheel
axle (8) .
1. Dispositif de jeu doté d'une roue d'activité (2) logée en étant rotative autour d'un
axe de roue (8), destinée à éditer un résultat de jeu, à la roue d'activité (2) étant
associé un écran (13) activable électriquement, qui, considéré dans la direction de
visée de l'axe de roue (8), est placé au moins en partie à l'intérieur du contour
périphérique de la roue d'activité (2) et l'écran (13) étant affiché en superposition
de la roue d'activité (2) et recouvrant une partie d'une surface de la roue d'activité
qui fait face à un emplacement de commande du dispositif de jeu, caractérisé en ce que l'écran (13) est conçu sous la forme d'un écran tactile et est relié à un dispositif
de commande, destiné à commander au moins une fonction de la roue d'activité (2),
de telle sorte que par un contact sur l'écran (13) et/ou par approche de l'écran (13),
il soit possible de commander l'au moins une fonction de la roue d'activité.
2. Dispositif de jeu selon la revendication 1, un panneau de commande destiné à démarrer
et/ou à arrêter et/ou à freiner et/ou à accélérer la roue d'activité (2) étant susceptible
d'être représenté sur l'écran (13).
3. Dispositif de jeu selon la revendication 1 ou 2, l'écran (13) comportant au moins
un panneau de balayage, destiné à commander la direction de rotation et/ou la vitesse
de la roue d'activité (2) par balayage sur l'écran (13).
4. Dispositif de jeu selon la revendication 3, le panneau de balayage étant orienté approximativement
de manière tangentielle par rapport à la direction périphérique d'un segment de roue
d'activité situé derrière le panneau de balayage et/ou étant conçu de telle sorte
que par un déplacement en balayage au moins approximativement de manière tangentielle
à une direction périphérique d'un segment de roue d'activité situé derrière le panneau
de balayage, une rotation de la roue d'activité (2) puisse être commandée au niveau
de la direction de rotation et/ou de la vitesse de rotation.
5. Dispositif de jeu selon la revendication 3 ou 4, au panneau de balayage étant associé
un détecteur de direction, destiné à détecter une direction de balayage par-dessus
le panneau de balayage et/ou un détecteur de vitesse destiné à détecter une vitesse
de balayage et/ou un détecteur de trajet, destiné à détecter un trajet de balayage
par-dessus le panneau de balayage cité, le déplacement en rotation de la roue d'activité
(2) pouvant être commandé par le dispositif de commande, en fonction de la direction
de balayage détectée et/ou de la vitesse de balayage détectée et/ou du trajet de balayage
détecté.
6. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, considéré
dans la direction de visée de l'axe de roue (8), l'écran (13) étant placé totalement
à l'intérieur du contour périphérique de la roue d'activité (2) et étant encadré en
périphérie par la roue d'activité (2).
7. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'écran (13)
étant placé en étant centré par rapport à l'axe de roue (8) .
8. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, par une surface
d'écran visible affichant la représentation de l'écran, l'écran (13) étant orienté
à la parallèle d'un plan périphérique de la roue d'activité (2) et/ou au moins approximativement
à la perpendiculaire de l'axe de roue (8).
9. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'écran (13)
étant placé de manière stationnaire en rotation et la roue d'activité (2) étant rotative
par rapport à l'écran (13) .
10. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'écran (13)
étant logé sur un élément de logement stationnaire, notamment sur un axe de roue stationnaire,
sur lequel la roue d'activité (2) est maintenue en rotation.
11. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'écran (13)
étant logé dans un boîtier de roue d'activité (4) encadrant au moins en partie la
roue d'activité (2).
12. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, la roue d'activité
(2) comprenant un corps de roue en forme de plaque ou de disque, qui, considéré dans
la direction de l'axe de la roue, est déporté par rapport à la surface d'écran visible
de l'écran (13).
13. Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'axe de
roue (8) étant conçu sous forme creuse et un câblage (14) comprenant une ligne de
signalisation et/ou une ligne d'alimentation électrique étant tiré vers l'écran (13)
à travers l'axe de roue (8) cité.