[0001] Die Erfindung betrifft eine Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos mit
einer Auslassöffnung, einer den Durchfluss des Schüttguts durch die Auslassöffnung
regulierenden Sperrvorrichtung, einer in Bezug auf die Auslassvorrichtung um eine
Mittelachse drehbaren Auslassschurre sowie einer zwischen Sperrvorrichtung und Auslassschurre
angeordneten Flanschplatte, welche eine mit der Auslassöffnung fluchtende Durchlassöffnung
und einen die Durchlassöffnung kreisförmig umgreifenden Drehkranz aufweist, dessen
Rollen eine mit der Auslassschurre starr verbundene Rotationsplatte tragen.
[0002] Derartige Auslassvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden
insbesondere überall dort eingesetzt, wo der Volumenstrom der aus dem Transportsilo
zu entladenden Schüttgüter ortsfesten Fördereinrichtungen, wie z.B. Förderbändern
oder Rohrleitungsförderern, zielgerichtet und kontrolliert zugeführt werden soll.
Durch die Drehbarkeit des Auslassschurre sind die Einlauf-Öffnungen derartiger Fördereinrichtungen
auch dann erreichbar, wenn diese - anders als beispielsweise bei einer reinen Schwerkraftentladung
in einen Tiefbunker - nicht unmittelbar unterhalb der Auslassöffnung bzw. der Auslassschurre
oder in einem rechten Winkel hierzu angeordnet sind.
[0003] So offenbart beispielsweise die
EP 1 481 869 A1 einen Eisenbahn-Silowagen für den Transport von schüttbaren Lebensmitteln, an dessen
Auslassöffnungen Auslaufstutzen angeordnet sind, die um mindestens 180° schwenkbar
an einem Drehkranz gelagert sind. Allerdings hat es sich in der Praxis herausgestellt,
dass die Bedienung dieser Auslaufstutzen für das Bedienpersonal sehr unangenehm und
wenig ergonomisch ist. In aller Regel muss das Bedienpersonal entweder in gebückter
Haltung unter den Silowagen kriechen, um den Auslaufstutzen händisch zu erreichen,
oder dessen Stellung wird mittels Hilfsmitteln, wie z.B. langen Stangen oder ähnlichem,
von einer seitlichen Position des Bedienpersonals neben dem Silowagen aus manipuliert,
was oft zu Verformungen oder anderen mechanischen Schäden am Auslaufstutzen führt.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine gattungsgemäße Auslassvorrichtung
eines Schüttgut-Transportsilos mit einer Auslassöffnung, einer den Durchfluss des
Schüttguts durch die Auslassöffnung regulierenden Sperrvorrichtung, einer in Bezug
auf die Auslassvorrichtung um eine Mittelachse drehbaren Auslassschurre sowie einer
zwischen Sperrvorrichtung und Auslassschurre angeordneten Flanschplatte bereitzustellen,
welche für das Bedienpersonal leichter und ergonomischer zu bedienen ist und eine
geringere Anfälligkeit für Beschädigungen durch Fehlbedienung aufweist.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Rotationsplatte mindestens eine
die Auslaufschurre und die Mittelachse ringförmig umgreifende Betätigungseinrichtung
aufweist. Mittels einer solchen Betätigungseinrichtung kann die Auslaufschurre von
dem mit der Entladung des Transportsilos betrauten Bedienpersonal aus einer Bedienposition
seitlich neben dem Transportsilo betätigt werden. Die Auslaufschurre kann unabhängig
von ihrer aktuellen Ausrichtung sowohl vor Beginn als auch während des Entladevorgangs
ohne große Mühen um die Mittelachse geschwenkt und auf einen zielgenauen Abwurfpunkt
des Ladegutes hin ausgerichtet werden.
[0006] In einer besonders bevorzugten Ausführung umfasst die Betätigungseinrichtung einen
ersten Handlauf und einen zweiten Handlauf, wobei erster und zweiter Handlauf mittels
Verbindungsrohren verbunden sind und der erste Handlauf einen größeren Abstand zur
Mittelachse aufweist als der zweite Handlauf. Dabei liegt insbesondere der erste Handlauf
in Bezug auf die Längsrichtung der Mittelachse oberhalb des zweiten Handlaufs und
weist einen größeren Innendurchmesser als der Außendurchmesser der Rotationsplatte
auf. Somit ist eine sehr platzsparende, sich konisch nach unten zur Auslauföffnung
der Auslaufschurre hin verjüngende Betätigungseinrichtung realisierbar. Je größer
der Außendurchmesser des ersten Handlaufs ausgeführt ist, desto leichter ist dieser
vom Bedienpersonal aus einer Position seitlich zum Transportsilo erreichbar.
[0007] Je nach konkreter Ausgestaltung von Betätigungseinrichtung und Auslaufschurre kann
es vorteilhaft sein, wenn der untere bzw. zweite Handlauf nicht vollständig ringförmig
ausgeführt ist, sondern im Auswurfbereich der Auslaufschurre unterbrochen ist. Insbesondere
bei einer flach geneigten Auslaufschurre wird dadurch verhindert, dass auslaufendes
Schüttgut in Berührkontakt mit dem unteren Handlauf kommt oder dieser sogar den Schüttgut-Auslauf
behindert.
[0008] Es ist ferner sehr vorteilhaft, wenn das Transportsilo eine Sperrklinke aufweist,
welche in einer ersten die Rotationsplatte gegen eine Drehbewegung um die Mittelachse
verriegelnden Stellung zum Eingriff in eine Verriegelungsöffnung der Rotationsplatte
eingerichtet ist. Hierzu ist die Sperrklinke über eine Exzenter-Welle durch das Bedienpersonal
von der Seite des Transportsilos aus betätigbar, wobei die Sperrklinke gegen eine
von einem Federelement (z.B. Spiral oder Zugfeder) aufgebrachte Federkraft aus der
ersten verriegelnden Stellung in eine zweite entriegelnde Stellung verlagerbar ist.
Nach Rückbewegung der Exzenter-Welle von der zweiten in die erste Stellung kann die
Rotationsplatte und damit auch die Auslassschurre noch bis zum selbsttätigen Verriegeln
der Sperrklinke bei Erreichen der nächstliegenden Verriegelungsöffnung in der Rotationsplatte
gedreht werden.
[0009] Es hat sich dabei als vorteilhaft und ausreichend erwiesen, wenn die Verriegelungsöffnungen
am äußeren Rand und mit einem Winkelabstand von 90° zueinander in die Rotationsplatte
eingebracht sind. Auf diese Weise sind vier Rastpositionen in rechtem Winkel zueinander
realisiert.
[0010] Gemäß einer sinnvollen Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Grundidee weist der
Drehkranz eine Mehrzahl von entlang eines Kreises um die Mittelachse angeordneten
Rollen auf, deren Drehachsen derart radial in Richtung auf die Mittelachse und zu
dieser rechtwinklig ausgerichtet sind, dass der sich zwischen jeder Rolle und einer
der Rotationsplatte zugewandten Unterseite der Flanschplatte ausbildende Zwischenraum
zur vertikalen Abstützung der Rotationsplatte auf den Rollen ausgebildet ist. Auf
diese Weise wird die Realisierung eines besonders raumsparenden und stabilen rollengelagerten
Drehkranzes ermöglicht. Dieser weist eine flach aufbauende Konstruktion auf, und erhöht
somit nicht die Bauhöhe der gesamten Auslassvorrichtung als solcher. Dabei ist es
besonders vorteilhaft, dass das gesamte Gewicht von Auslassschurre und Rotationsplatte
in vertikaler Richtung auf die Rollen und die tragende Struktur der Auslassvorrichtung
abgeleitet wird. Hierdurch wird die Robustheit und Wartungsarmut der Auslassvorrichtung
erhöht.
[0011] Die Erfindung sieht ferner vor, dass mindestens eine Rolle des Drehkranzes eine Profilkontur
aufweist, die für den in Bezug auf die Mittelachse außenliegenden Rand der Rotationsplatte
einen während einer durch die Betätigungseinrichtung auf die Rotationsplatte ausübbaren
Drehbewegung in radialer Richtung wirkenden Anschlag ausbildet. Auf diese Weise kann
die Konstruktion des Transportsilos vereinfacht und dessen Teile-Anzahl bzw. Komplexität
reduziert werden.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist auf der zur Rotationsplatte
hin orientierten Seite der Flanschplatte eine die Durchlassöffnung vollständig umgreifende
Anordnung von Dichtungsbürsten angebracht. Die Höhe der Dichtungsbürsten ist derart
ausgeführt, dass diese den vertikalen Abstand zwischen Flansch- und Rotationsplatte
vollständig ausfüllen. Auf diese Weise wird der Übergangsbereich zwischen der Durchlassöffnung
der Flanschplatte und der in die Rotationsplatte integrierten Auslassschurre gegen
Austritt von Schüttgut nach außen abgedichtet. Bei Auswahl eines wenig abnutzbaren
bzw. verschleißarmen Materials für die Dichtungsbürsten ist eine solche Abdichtung
äußerst wartungsarm.
[0013] Die Erfindung betrifft ferner ein Transportsilo für Schüttgut mit einer gemäß der
vorgenannten erfindungsgemäßen Merkmale ausgeführten Auslassvorrichtung sowie ein
Schienenfahrzeug mit einem solchen erfindungsgemäß ausgeführten Transportsilo für
Schüttgut.
[0014] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles und
dazugehöriger Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Rotationsplatte (1) mit Betätigungseinrichtung
Figur 2: perspektivische Ansicht der Rotationsplatte (1) mit Flanschplatte (7) und
Exzenter-Welle für die Sperrklinke (15)
Figur 3: Detailansicht von Flanschplatte (7), Auslassschurre (2), Rotationsplatte
(1) und Betätigungseinrichtung im Querschnitt
[0015] In Figur 1 ist der um eine Mittelachse (13) einer erfindungsgemäßen Auslassvorrichtung
eines (in Figur 1 aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nicht dargestellten)
Schüttgut-Transportsilos drehbare Teil der Auslassvorrichtung in perspektivischer
Ansicht dargestellt. Deren zentrales Bauteil ist eine Rotationsplatte (1), welche
in ihrer Mitte eine in etwa rechteckige Durchlassöffnung für den Durchtritt des aus
dem Transportsilo zu entleerenden Schüttguts in eine an der in Bezug auf das Transportsilo
abgewandten Unterseite der Rotationsplatte (1) starr angebrachte Auslaufschurre (2)
aufweist. Die Auslassschurre (2) ist zusammen mit der Rotationsplatte (1) und der
Betätigungseinrichtung um eine Mittelachse (13) drehbar gelagert, wobei die Krafteinleitung
für diese Drehbewegung manuell durch Bedienpersonal erfolgt. Hierzu umfasst die Betätigungseinrichtung
einen ersten, der Rotationsplatte (1) in vertikaler Richtung näher liegenden oberen
Handlauf (3) sowie einen zweiten, hiervon durch Verbindungsrohre (5) beabstandeten
zweiten unteren Handlauf (4). Beide Handläufe (3, 4) sind zur Mittelachse (13) konzentrisch.
Während der erste Handlauf (3) die Rotationsplatte (1) vollständig ringförmig umschließt,
weist der tiefer liegende zweite Handlauf (4) keine vollständige Umschließung, sondern
eine Lücke im Bereich des Durchtritts der Auslassschurre (2) auf. Zudem weist der
zweite Handlauf (4) in Bezug auf die Mittelachse (13) einen kleineren Durchmesser
als der erste Handlauf (3) auf, so dass die Betätigungseinrichtung eine im wesentlichen
kegelstumpfförmige Außenkontur ausbildet. Eine solche Ausführung ist sehr platzsparend
und dennoch insbesondere am ersten Handlauf (3) gut für das seitlich vom Transportsilo
stehende Bedienpersonal erreichbar. Die aus Sicht des Bedienpersonals im wesentlichen
senkrechten Verbindungsrohre (5) verbessern die Hebelwirkung der vom Bedienpersonal
aufbringbare, im wesentlichen tangentiale Betätigungskraft in Bezug auf die Mittelachse
(13). Dies verbessert die Greifbarkeit und Bedienbarkeit der Betätigungseinrichtung
deutlich. Die Betätigungseinrichtung ist mittels einer Mehrzahl von Anschlusswinkeln
(6) an der vom Transportsilo abgewandten Unterseite der Rotationsplatte (1) angebracht.
Der kreisförmige äußere Rand der Rotationsplatte (1) bildet einen ringförmigen Außenbereich
aus, in welchem vier Verriegelungsöffnungen (14) im Abstand von 90° zueinander eingebracht
sind. Diese Verriegelungsöffnungen (14) sind zum Eingriff einer (in Figur 2 dargestellten)
Sperrklinke (16) eingerichtet.
[0016] Figur 2 zeigt in perspektivischer Ansicht die in Bezug auf das Transportsilo starre
Flanschplatte (7), die von dieser mittels eines aus Rollen gebildeten Drehkranzes
getragenen Rotationsplatte (1) sowie den Exzenter-Hebel zur Betätigung der Sperrklinke
(15), welche zum Eingriff in die Verriegelungsöffnungen (14) der Rotationsplatte (1)
eingerichtet ist. Der Drehkranz umfasst vier Rollen (9), die an den Ecken der Flanschplatte
(7) mittels jeweils einer rechtwinklig nach unten abgekanteten Halterung befestigt
sind. Die Sperrklinke (15) ist mittels des Exzenter-Hebels durch Bedienpersonal betätigbar,
wobei die Sperrklinke (15) zur Freigabe einer in eine Verriegelungsöffnung (14) eingreifenden
Verriegelungsstellung gegen die von einer Feder aufgebrachte Kraft bewegt werden muss.
Im umgekehrten Fall sorgt diese Federkraft für ein erleichtertes Einriegeln der Sperrklinke
(15) in eine Verriegelungsöffnung (14) sobald die Rotationsplatte (1) in eine Stellung
gedreht wird, bei der eine Verriegelungsöffnung (14) und die Bewegungsrichtung der
Sperrklinke (15) miteinander fluchten.
[0017] Figur 3 zeigt die Anordnung von Flanschplatte (7), Auslaufschurre (2), Rotationsplatte
(1) und Betätigungseinrichtung in einem detaillierteren Querschnitt. Neben der bereits
in Figur 1 dargestellten Rotationsplatte (1) und der hieran mittels Anschlusswinkeln
(6) angebrachten Betätigungseinrichtung, gebildet aus erstem Handlauf (3), zweitem
Handlauf (4) und Verbindungsrohren (5), ist in Figur 3 insbesondere die Auflagerung
der Rotationsplatte (1) auf den Rollen (9) des Drehkranzes dargestellt. Diese Rollen
(9) sind mittels einer im wesentlichen rechteckigen Halterung (12) an der der Rotationsplatte
(1) zugewandten Unterseite der Flanschplatte (7) befestigt. Die Flanschplatte (7)
ist zwischen der Rotationsplatte (1) und dem (im Ausführungsbeispiel nicht bildlich
dargestellten) Auslassschieber, welcher die lichte Weite der Auslassöffnung des Transportsilos
reguliert, angeordnet und weist ebenso wie die Rotatiosplatte (1) eine Durchlassöffnung
(8) für den Durchtritt des aus dem Transportsilos zu entladenden Schüttguts auf. Die
Rotationsplatte (1) ist auf dem aus den Rollen (9) gebildeten Drehkranz um die Mittelachse
(14) drehbar gelagert; die Flanschplatte (7) ist hingegen diesbezüglich starr. Die
Außenkontur jeder Rolle (9) des Drehkranzes weist eine Art Spurkranz auf, welcher
in bezüglich der Mittelachse (13) radialer Richtung einen Anschlag für den Außenrand
der Rotationsplatte (1) bildet. Im Ergebnis ist die Rotationsplatte (1) durch die
Rollen (9) des Drehkranzes nicht nur in vertikaler Richtung abgestützt, sondern auch
in radialer bzw. horizontaler Richtung mit nur geringem Spiel gelagert. Die Rollen
(9) sind hierzu zweckmäßigerweise aus einem verschleißarmen Material mit guten Geitreibungseigenschaften
hergestellt.
[0018] Auf der zur Rotationsplatte hin orientierten Seite der Flanschplatte (7) sind Dichtungsbürsten
(11) angebracht, die die Durchlassöffnung (8) vollständig umgreifen undden vertikalen
Abstand zwischen Flanschplatte (7) und Rotationsplatte (1) vollständig ausfüllen.
Auf diese Weise wird der Übergangsbereich zwischen der Durchlassöffnung (8) der Flanschplatte
(7) und der in der Mitte der Rotationsplatte (7) eingebauten Auslassschurre (2) gegen
Austritt von Schüttgut nach außen abgedichtet.
Bezugszeichenliste
[0019]
- (1)
- Rotationsplatte
- (2)
- Auslassschurre
- (3)
- erster Handlauf
- (4)
- zweiter Handlauf
- (5)
- Verbindungsrohr
- (6)
- Anschlusswinkel
- (7)
- Flanschplatte
- (8)
- Durchlassöffnung der Flanschplatte (7)
- (9)
- Rolle
- (10)
- Drehachse
- (11)
- Dichtbürste
- (12)
- Halterung
- (13)
- Mittelachse
- (14)
- Verriegelungsöffnung
- (15)
- Sperrklinke
1. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos mit einer Auslassöffnung, einer
den Durchfluss des Schüttguts durch die Auslassöffnung regulierenden Sperrvorrichtung,
einer in Bezug auf die Auslassvorrichtung um eine Mittelachse (13) drehbaren Auslassschurre
(2) sowie einer zwischen Sperrvorrichtung und Auslassschurre (2) angeordneten Flanschplatte
(7), welche eine mit der Auslassöffnung fluchtende Durchlassöffnung (8) und einen
die Durchlassöffnung (8) kreisförmig umgreifenden Drehkranz aufweist, dessen Rollen
(9) eine mit der Auslassschurre (2) starr verbundene Rotationsplatte (1) tragen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rotationsplatte (1) mindestens eine die Auslassschurre (2) und die Mittelachse
(13) ringförmig umgreifende Betätigungseinrichtung aufweist.
2. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung einen ersten Handlauf (3) und einen zweiten Handlauf (4)
umfasst, wobei erster und zweiter Handlauf mittels Verbindungsrohren (5) verbunden
sind und der erste Handlauf (3) einen größeren Abstand zur Mittelachse (13) als der
zweite Handlauf (4) aufweist.
3. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos nach einem der Patentansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassvorrichtung eine Sperrklinke (15) aufweist, welche in einer ersten verriegelnden
Stellung zum Eingriff in eine Verriegelungsöffnung (14) der Rotationsplatte (1) eingerichtet
ist.
4. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos nach einem der Patentansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkranz eine Mehrzahl von entlang eines Kreises um die Mittelachse (13) angeordneten
Rollen (9) aufweist, deren Drehachsen (10) derart radial in Richtung auf die Mittelachse
(13) und zu dieser rechtwinklig ausgerichtet sind, dass der sich zwischen jeder Rolle
(9) und einer der Rotationsplatte (1) zugewandten Unterseite der Flanschplatte (7)
ausbildende Zwischenraum zur vertikalen Abstützung der Rotationsplatte (1) auf den
Rollen (9) ausgebildet ist.
5. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos nach einem der Patentansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Rolle (9) des Drehkranzes eine Profilkontur aufweist, die für den
in Bezug auf die Mittelachse (13) außenliegenden Rand der Rotationsplatte (1) einen
während einer durch die Betätigungseinrichtung auf die Rotationsplatte (1) ausübbaren
Drehbewegung in radialer Richtung wirkenden Anschlag ausbildet.
6. Auslassvorrichtung eines Schüttgut-Transportsilos nach einem der Patentansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zur Rotationsplatte (1) hin orientierten Seite der Flanschplatte (7) eine
die Durchlassöffnung (8) vollständig umgreifende Anordnung von Dichtungsbürsten (11)
angebracht ist.
7. Transportsilo für Schüttgut mit einer Auslassvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden
Patentansprüche 1 bis 6.
8. Schienenfahrzeug mit einem Transportsilo für Schüttgut gemäß Patentanspruch 7.