(19)
(11) EP 3 517 688 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.07.2020  Patentblatt  2020/28

(21) Anmeldenummer: 18153935.4

(22) Anmeldetag:  29.01.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E02D 5/74(2006.01)
E02D 5/80(2006.01)

(54)

BODENANKERELEMENT

GROUND ANCHOR ELEMENT

ÉLÉMENTS D'ANCRAGE À FIXATION DANS LE SOL


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.07.2019  Patentblatt  2019/31

(73) Patentinhaber: BAUER Spezialtiefbau GmbH
86529 Schrobenhausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Lorenz, Christian
    86529 Schrobenhausen (DE)

(74) Vertreter: Wunderlich & Heim Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB 
Irmgardstrasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-93/15279
US-A- 5 624 212
DE-B1- 1 708 531
US-A1- 2012 039 672
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenankerelement mit einem länglichen Zugglied, welches zum Einbringen in ein Ankerloch im Boden vorgesehen ist, und mindestens einem Stangenelement, welches an einer Außenseite des Zuggliedes wendelartig angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers gemäß dem Anspruch 10.

    [0003] Ein gattungsgemäßer Bodenanker ist aus der US 5,624,212 A bekannt. An einem Ende des kabelartigen Bodenankers ist ein Stangenelement aus Stahl mit rechteckigem Querschnitt wendelartig um das Ende gebogen. Durch den rechteckigen Querschnitt werden scharfe Kanten gebildet, welche die Umhüllung von Füll- und Bindestoffen aufschneiden sollen.

    [0004] Aus der DE 1 708 531 B1 geht ein Erdanker mit einem Gefrierrohr hervor, um einen Frostkörper zum temporären Verankern des Erdankers zu bilden. Zum Sicherstellen eines guten Wärmeübergangs zur Flüssigkeit im Bohrloch ist das Gefrierrohr aus Metall sowie wendeiförmig und beabstandet zum Zugglied des Erdankers angeordnet.

    [0005] Ein weiterer Bodenanker geht beispielsweise aus der DE 70 47 539 U oder der DE 26 33 139 B2 hervor. Derartige Bodenanker werden insbesondere im Tiefbau eingesetzt, um anstehende Kräfte als Zugkräfte in den Boden abzuleiten. Bodenanker werden beispielsweise bei einer Rückverankerung von Stützwänden, etwa in Baugruben, eingesetzt. Hierzu wird ein Bohrloch in einen Boden, welcher auch eine etwa vertikale Bodenwand umfassen kann, eingebracht. Nach dem Einsetzen des Bodenankers in das Bohrloch wird dieses zumindest bereichsweise mit einer aushärtbaren Masse, insbesondere einer Zementmasse, verfüllt, wobei eine feste Verbindung zwischen dem länglichen Ankerelement und dem umgebenden Boden entsteht. Die Art und Weise dieser Verbindung hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, welche Zugkräfte auf den Bodenanker übertragen werden können.

    [0006] Für eine gute Verbindung ist es aus den oben genannten Druckschriften bekannt, den Bodenanker mittels einer Abstandseinrichtung beanstandet oder zentriert von der Umgebung im Ankerloch zu halten, so dass eine möglichst großflächige Verbindung zu einer umgebenden Bodenwand erreicht werden kann. Dies wäre nicht gewährleistet, wenn das Bodenankerelement unmittelbar an der Bohrlochwandung oder einem anderen eingesetzten Bodenankerelement anliegt. Dies soll durch eine Abstandseinrichtung verhindert werden.

    [0007] Aus der DE 70 47 539 U ist eine Zentriervorrichtung für Injektionsanker bekannt, bei denen ein metallischer Zentrierkorb mit zwei Distanzringen und bogenförmig ausgebildeten Metallstreifen gefertigt ist. Dieser Zentrierkorb kann über einen oder mehrere Bodenanker geschoben werden, wobei die nach außen gebogenen Metallstreifen eine Beabstandung zur umgebenden Wand des Ankerloches gewährleisten. Ein derartiger metallischer Zentrierkorb ist fertigungstechnisch aufwändig und auch in der Anbringung auf den Bodenanker mit einem nicht unerheblichen Montageaufwand verbunden.

    [0008] Aus der DE 26 33 139 B2 geht ein Abstandshalter für einen Verpressanker hervor, wobei der Abstandshalter einen hülsenförmigen Körper aus Hart-PVC hat. In den Hülsenkörper sind mehrere Längsschlitze in einem Mittenbereich eingebracht. Durch ein axiales Stauchen des Hülsenkörpers bilden sich streifenförmige Auswölbungen an dem hülsenförmigen Abstandshalter.

    [0009] Auch bei diesem bekannten Abstandshalter ist das hülsenförmige Element axial auf das längliche Zugglied des Bodenankerelements aufzuschieben. Bei einer üblichen Länge eines Bodenankerelementes von mehreren Metern, welche sogar bis zu 15 Metern und mehr betragen kann, ist ein axiales Aufschieben von mehreren Abstandshaltern notwendig. Dies kann insbesondere unter Baustellenbedingungen aufwändig sein. Zudem muss für eine exakte gewünschte Zentrierung ein Innendurchmesser des hülsenförmigen Abstandshalters genau auf den Außendurchmesser des Zuggliedes des Ankerelementes abgestimmt sein. Im eingesetzten Zustand besteht zudem das Problem, dass die ausgewölbten Kunststoffstreifen sich bei entsprechenden Kräften wieder zurückformen und hierdurch die Funktion des Abstandshalters beeinträchtigt wird.

    [0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bodenankerelement mit einer Abstandseinrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Ankerelementes anzugeben, mit welchen ein einfacher Aufbau des Bodenankerelementes bei gleichzeitig besonders guter Abstandsfunktion erreicht werden.

    [0011] Die Aufgabe wird nach der Erfindung zum einen durch ein Bodenankerelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und zum anderen durch ein Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.

    [0012] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen angegeben.

    [0013] Bei dem erfindungsgemäßen Bodenankerelement ist vorgesehen, dass die Abstandseinrichtung mindestens ein flexibles Stangenelement aufweist, welches wendelartig um das Zugglied angeordnet ist.

    [0014] Dabei ist das flexible Stangenelement in einfacher Weise um das längliche Zugglied gewickelt Das flexible Stangenelement muss dabei nicht auf einen bestimmten Außendurchmesser des Zugglieds abgestimmt werden. Abhängig von der Größe des Bodenankerelements und abhängig von den zu erwartenden Kräften kann das flexible Stangenelement in der Länge beliebig ausgeführt werden, so dass eine beliebige Anzahl von Umwicklungen des Zuggliedes erfolgen kann. Das Stangenmaterial kann dabei als eine kostengünstige Massenware auf Rollen bezogen werden, welche für eine Vielzahl unterschiedlicher Bodenankerelemente eingesetzt werden kann.

    [0015] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass das flexible Stangenelement ein Rohr oder ein Schlauch ist. Das flexible Rohr oder der Schlauch sind dabei aus einem Kunststoffmaterial mit einer gewünschten Festigkeit, um zu erwartende Seiten- oder Querkräfte aufzunehmen und diesen standzuhalten.

    [0016] Eine besonders zweckmäßige Materialwahl besteht darin, dass das flexible Stangenelement ein Wellrohr ist. Ein Wellrohr ist ein Rohr aus einem relativ starren Material, welches mit wellenförmig wechselndem Durchmesser über die axiale Länge versehen ist. Aufgrund der Wellung ist das Rohr aus dem starren Material flexibel geworden. Wellrohre können aus Metall oder vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein. Wellrohre sind ein typisches Massenprodukt, welches insbesondere bei der Elektroinstallation Anwendung findet.

    [0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass das längliche Zugglied mindestens einen Zugstab und/oder mindestens eine Zuglitze aufweist. Ein Zugstab besteht dabei aus einem im Wesentlichen einheitlichen starren Material, während eine Zuglitze flexibel aus Drähten oder Seilen aufgebaut ist. Das Zugglied besteht vorzugsweise aus einem metallischen Material, insbesondere Baustahl.

    [0018] Eine bevorzugte Weiterbildung besteht zudem darin, dass das längliche Zugglied eine Vielzahl von Zugstäben und/oder Zuglitzen aufweist. Es können so mehrere Zugstäbe und/oder Zuglitzen zu einem Zugglied zusammengefasst werden, um besonders große Kräfte aufzunehmen. Die erfindungsgemäße Abstandseinrichtung kann dabei vorzugsweise um das längliche Zugglied insgesamt oder um einzelne Zugstäbe oder Zuglitzen angeordnet sein.

    [0019] Für eine zuverlässige Abstands- oder Zentrierfunktion ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung bevorzugt, dass das flexible Stangenelement mit mindestens einer Windung zumindest entlang eines axialen Abschnitts des Zuggliedes angeordnet ist. Das flexible Stangenelement ist dabei etwa helixförmig oder schraubenförmig angeordnet. Vorzugsweise sind zwei, drei oder mehr Windungen vorgesehen.

    [0020] Nach einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Bodenankerelementes ist es vorteilhaft, dass mehrere flexible Stangenelemente vorgesehen sind, welche entlang des Zuggliedes mit einem Axialabstand zueinander angeordnet sind. Insbesondere bei längeren Zuggliedern kann durch eine bereichsweise Anordnung mehrere flexibler Stangenelementen entlang des Zuggliedes eine materialsparende und zuverlässig wirkende Abstandseinrichtung gebildet werden. Die axialen Abstände können dabei zwischen 20 cm bis zu mehreren Metern zueinander betragen.

    [0021] Alternativ kann es für bestimmte Anwendungsfälle vorteilhaft sein, dass sich das flexible Stangenelement im Wesentlichen entlang der gesamten Länge des Zuggliedes erstreckt. Aufgrund der Flexibilität des Stangenelementes kann dabei eine Ganghöhe der Wendel oder Wicklungen nahezu beliebig eingestellt werden.

    [0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann darin gesehen werden, dass das als Rohr oder Schlauch ausgebildete Stangenelement einen Leitungsanschluss für ein Fluid und mindestens eine Austrittsöffnung aufweist. Insbesondere kann das hohle Stangenelement zur Zuführung oder Injektion einer Zementsuspension vorgesehen sein. Alternativ kann das hohle Stangenelement auch zur Aufnahme von Leitungen, etwa von Messleitungen für Sensoreinrichtungen vorgesehen werden. Auf diese Weise kann ein Kabel oder ein Fluid vom freien Ende eines Bodenankerelementes bis in den Bodenbereich entlang des Zuggliedes zugeführt werden.

    [0023] Grundsätzlich kann das flexible Stangenelement als Abstandseinrichtung in einer beliebigen, geeigneten Weise an dem Zugglied befestigt werden. Besonders vorteilhaft ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass das flexible Stangenelement mit einem Befestigungselement, insbesondere einem Klebeband, an dem Zugglied befestigt ist. Als Befestigungselement können Spann- oder Klettbänder sowie sonstige Fixier- oder Spannbänder vorgesehen sein. Eine besonders einfache und effiziente Fixierung kann durch ein entsprechend ausgebildetes Klebeband erzielt werden.

    [0024] Die eingangs genannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers gelöst, bei dem ein längliches Zugglied zumindest bereichsweise mit mindestens einem flexiblen Stangenelement umwickelt wird, wobei ein Bodenankerelement nach der zuvor beschriebenen Erfindung mit einer Abstandseinrichtung gebildet wird. Mit dem so hergestellten Bodenanker mit dem erfindungsgemäßen Bodenankerelement können die zuvor beschriebenen Vorteile hinsichtlich Aufbau und Herstellung erzielt werden. Insbesondere kann die Abstandseinrichtung entweder in einer Vormontage in einem Werk oder unmittelbar an der Baustelle in einfacher Weise angebracht und befestigt werden. Bei einer Vormontage bietet die erfindungsgemäße Abstandeinrichtung zudem den Vorteil, dass ein besonders schonender Transport der Bodenankerelemente ermöglicht wird.

    [0025] Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass das Bodenankerelement in ein Ankerloch im Boden eingebracht wird und dass das Ankerloch zumindest teilweise mit einer aushärtbaren Masse verfüllt wird. Das Ankerloch wird dabei durch ein entsprechendes Bohrgerät, insbesondere ein Ankerbohrgerät, erstellt. Das Bodenankerelement kann unmittelbar beim Bohrvorgang oder nach Rückziehen eines Bohrwerkzeuges in das Ankerloch eingebracht werden. Durch die Abstandseinrichtung entlang des Zuggliedes wird eine Zentrierung des Bodenankerelementes in Bezug auf die umgebende Lochwandung oder bei Verwendung mehrerer Bodenankerelemente eine entsprechende Beabstandung zur umgebenden Wandung oder den umgebenden Bodenankerelementen erreicht. Im Anschluss hieran kann eine aushärtbare Masse, insbesondere eine Zementsuspension, in das Ankerloch injiziert werden, wobei eine feste Verbindung zumindest von Bereichen des Bodenankerelementes zum Boden hergestellt wird.

    [0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter erläutert, welche schematisch in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht eines ersten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes;
    Fig. 2
    eine Seitenansicht eines zweiten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes; und
    Fig. 3
    eine Seitenansicht eines dritten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes.


    [0027] Gemäß Fig. 1 ist stark schematisiert ein längliches Bohrankerelement 10 mit einem vorderen länglichen Zugglied 12 dargestellt. Das Zugglied 12 kann insbesondere ein metallischer Stab oder eine aus Drähten oder Seilen aufgebaute Zuglitze sein, wobei das Zugglied 12 eine Länge von mehreren Metern aufweist. An einem hinteren Ende des Bohrankerelementes 10 kann ein Verbindungsabschnitt 14 vorgesehen sein, welcher zum Aufnehmen und Verbinden mit einem Gewindeelement zum Verspannen ausgebildet ist.

    [0028] Bei dem erfindungsgemäßen Bohrankerelement 10 nach Fig. 1 ist nahezu entlang der gesamten Länge des Zuggliedes 12 ein flexibles Stangenelement 22 als eine Abstandseinrichtung 20 aufgewickelt. Die Aufwicklung erfolgt dabei helixförmig, wobei eine Ganghöhe etwa von 20 cm bis zu 1,5 m vorgesehen sein kann. Abweichungen hiervon sind möglich. Vorzugsweise ist das flexible Stangenelement 22 als ein Wellrohr ausgebildet, welches beispielsweise bei der Elektroinstallation gebräuchlich ist. Gemäß Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes Bodenankerelement 10 in einer abgewandelten Ausführungsvariante dargestellt. Bei diesem Bodenankerelement 10 sind entlang des Zuggliedes 12 axial beabstandet zueinander insgesamt vier flexible Stangenelemente 22 angeordnet, welche axiale Abschnitte des Zuggliedes 12 umwickeln. Der Abstand der einzelnen Stangenelemente 22 zueinander kann etwa einen halben Meter bis zu mehreren Metern betragen. Die insgesamt vier Stangenelemente 22 bilden in ihrer Gesamtheit eine Abstandseinrichtung 20, wobei das Zugglied 12 zumindest gegenüber einer umgebenden Wand eines Ankerlochs um den Durchmesser des flexiblen Stangenelementes 22 beabstandet ist.

    [0029] Gemäß Fig. 3 ist eine weitere abgewandelte Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Bodenankerelement 10 dargestellt. Dabei sind weniger flexible Stangenelemente 22, nämlich drei, jedoch mit einer größeren axialen Länge im Vergleich zu der Ausführungsform nach Fig. 2 vorgesehen. Auch diese flexiblen Stangenelemente 22, welche vorzugsweise ein Wellrohr sind, umgeben helixförmig axiale Abschnitte des Zuggliedes 12. Das hintere flexible Stangenelement 22 kann sich dabei auch bereichsweise um den hinteren Verbindungsabschnitt 14 des Bodenankerelementes 10 wickeln.


    Ansprüche

    1. Bodenankerelement mit

    - einem länglichen Zugglied (12), welches zum Einbringen in ein Ankerloch im Boden vorgesehen ist, und

    - mindestens einem Stangenelement (22), welches wendelartig um das Zugglied (12) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,

    - dass das Stangenelement (22) als ein flexibles Rohr oder ein flexibler Schlauch, jeweils aus einem Kunststoffmaterial, ausgebildet ist und

    - dass das flexible Rohr oder der flexible Schlauch aus dem Kunststoffmaterial um das Zugglied (12) gewickelt ist, wodurch eine Abstandseinrichtung (20) an einer Außenseite des Zuggliedes (12) zum Beabstanden des Zuggliedes (12) gegenüber einer Umgebung im Ankerloch ausgebildet ist.


     
    2. Bodenankerelement nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das flexible Stangenelement (22) ein Wellrohr ist.
     
    3. Bodenankerelement nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das längliche Zugglied (12) mindestens einen Zugstab und/oder mindestens eine Zuglitze aufweist.
     
    4. Bodenankerelement nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das längliche Zugglied (12) eine Vielzahl von Zugstäben und/oder Zuglitzen aufweist.
     
    5. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das flexible Stangenelement (22) mit mindestens einer Windung zumindest entlang eines axialen Abschnitts des Zuggliedes (12) angeordnet ist.
     
    6. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass mehrere flexible Stangenelemente (22) vorgesehen sind, welche entlang des Zuggliedes (12) mit einem axialen Abstand zueinander angeordnet sind.
     
    7. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das flexible Stangenelement (22) sich im Wesentlichen entlang der gesamten Länge des Zuggliedes (12) erstreckt.
     
    8. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das als Rohr oder Schlauch ausgebildete Stangenelement (22) einen Leitungsanschluss für ein Fluid und mindestens eine Austrittsöffnung aufweist.
     
    9. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das flexible Stangenelement (22) mit einem Befestigungselement, insbesondere einem Klebeband, an dem Zugglied befestigt ist.
     
    10. Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers, bei dem ein längliches Zugglied (12) zumindest bereichsweise mit mindestens einem flexiblen Rohr oder flexiblem Schlauch, jeweils aus einem Kunststoffmaterial, als ein Stangenelement (22) umwickelt wird, wodurch ein Bodenankerelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer Abstandseinrichtung (20) gebildet wird.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Bodenankerelement (10) in ein Ankerloch im Boden eingebracht wird und
    dass das Ankerloch zumindest teilweise mit einer aushärtbaren Masse verfüllt wird.
     


    Claims

    1. Ground anchor element with

    - an elongated tension member (12), which is provided for insertion into an anchor hole in the ground, and

    - at least one rod element (22), which is arranged spirally around the tension member (12),
    characterised in that

    - the rod element (22) is formed as a flexible tube or a flexible hose, respectively from a plastic material, and

    - the flexible tube or the flexible hose of the plastic material is wound around the tension member (12), whereby a spacer device (20) is formed on an outer side of the tension member (12) for spacing the tension member (12) with respect to a surrounding in the anchor hole.


     
    2. Ground anchor element according to claim 1,
    characterised in that
    the flexible rod element (22) is a corrugated tube.
     
    3. Ground anchor element according to claim 1 or 2,
    characterised in that
    the elongated tension member (12) comprises at least one tension rod and/or at least one tensile strand.
     
    4. Ground anchor element according to claim 3,
    characterised in that
    the elongated tension member (12) comprises a plurality of tension rods and/or tensile strands.
     
    5. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 4,
    characterised in that
    the flexible rod element (22) is arranged with at least one winding at least along an axial section of the tension member (12).
     
    6. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 5,
    characterised in that
    several flexible rod elements (22) are provided, which are arranged along the tension member (12) with an axial spacing relative to one another.
     
    7. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 5,
    characterised in that
    the flexible rod element (22) extends substantially along the entire length of the tension member (12).
     
    8. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 7,
    characterised in that
    the rod element (22) formed as a tube or hose comprises a line connection for a fluid and at least one outlet opening.
     
    9. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 8,
    characterised in that
    the flexible rod element (22) is attached to the tension member by an attachment element, in particular an adhesive tape.
     
    10. Method for manufacturing a ground anchor, in which an elongated tension member (12) is wrapped at least in areas with at least one flexible tube or flexible hose, respectively of a plastic material, as a rod element (22), whereby a ground anchor element (10) according to any one of claims 1 to 9 is formed with a spacer device (20).
     
    11. Method according to claim 10,
    characterised in that
    the ground anchor element (10) is inserted into an anchor hole in the ground and that the anchor hole is at least partially filled with a curable mass.
     


    Revendications

    1. Élément d'ancrage à fixation dans le sol comportant

    - un organe de traction (12) oblong, lequel est prévu pour l'introduction dans un trou d'ancrage dans le sol, et

    - au moins un élément de type tige (22), lequel est agencé en hélice autour de l'organe de traction (12),
    caractérisé en ce que

    - l'élément de type tige (22) est réalisé comme un tube flexible ou un tuyau flexible, à chaque fois réalisé en un matériau synthétique et

    - en ce que le tube flexible ou le tuyau flexible en matériau synthétique est enroulé autour de l'organe de traction (12), ce par quoi un dispositif d'écartement (20) est réalisé au niveau d'un côté extérieur de l'organe de traction (12) pour l'espacement de l'organe de traction (12) par rapport à un environnement dans le trou d'ancrage.


     
    2. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'élément de type tige flexible (22) est un tube ondulé.
     
    3. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    l'organe de traction oblong (12) présente au moins une barre de traction et/ou au moins un cordon de traction.
     
    4. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    l'organe de traction (12) oblong présente une pluralité de barres de traction et/ou de cordons de traction.
     
    5. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    l'élément de type tige (22) flexible est agencé avec au moins un enroulement au moins le long d'une section axiale de l'organe de traction (12).
     
    6. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    plusieurs éléments de tige (22) flexibles sont prévus, lesquels sont agencés le long de l'organe de traction (12) à une distance axiale les uns par rapport aux autres.
     
    7. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    l'élément de type tige (22) flexible s'étend sensiblement le long de toute la longueur de l'organe de traction (12).
     
    8. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    l'élément de type tige (22) réalisé comme tube ou tuyau présente un raccord de conduite pour un fluide et au moins une ouverture de sortie.
     
    9. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce que
    l'élément de type tige (22) flexible est fixé avec un élément de fixation, en particulier un ruban adhésif, à l'organe de traction.
     
    10. Procédé de fabrication d'une ancre à fixation dans le sol, pour lequel un organe de traction (12) oblong est enveloppé au moins par endroits avec au moins un tube flexible ou tuyau flexible, respectivement en un matériau synthétique, comme un élément de type tige (22), ce par quoi un élément d'ancrage à fixation dans le sol (10) selon l'une des revendications 1 à 9 est formé avec un dispositif d'écartement (20).
     
    11. Procédé selon la revendication 10,
    caractérisé en ce que
    l'élément d'ancrage à fixation dans le sol (10) est introduit dans un trou d'ancrage dans le sol et
    en ce que le trou d'ancrage est rempli au moins partiellement avec une masse durcissable.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente