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EP 3 517 688 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2020 Patentblatt 2020/28 |
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Anmeldetag: 29.01.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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BODENANKERELEMENT
GROUND ANCHOR ELEMENT
ÉLÉMENTS D'ANCRAGE À FIXATION DANS LE SOL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.2019 Patentblatt 2019/31 |
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Patentinhaber: BAUER Spezialtiefbau GmbH |
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86529 Schrobenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lorenz, Christian
86529 Schrobenhausen (DE)
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Vertreter: Wunderlich & Heim Patentanwälte
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-93/15279 US-A- 5 624 212
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DE-B1- 1 708 531 US-A1- 2012 039 672
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenankerelement mit einem länglichen Zugglied, welches
zum Einbringen in ein Ankerloch im Boden vorgesehen ist, und mindestens einem Stangenelement,
welches an einer Außenseite des Zuggliedes wendelartig angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers
gemäß dem Anspruch 10.
[0003] Ein gattungsgemäßer Bodenanker ist aus der
US 5,624,212 A bekannt. An einem Ende des kabelartigen Bodenankers ist ein Stangenelement aus Stahl
mit rechteckigem Querschnitt wendelartig um das Ende gebogen. Durch den rechteckigen
Querschnitt werden scharfe Kanten gebildet, welche die Umhüllung von Füll- und Bindestoffen
aufschneiden sollen.
[0004] Aus der
DE 1 708 531 B1 geht ein Erdanker mit einem Gefrierrohr hervor, um einen Frostkörper zum temporären
Verankern des Erdankers zu bilden. Zum Sicherstellen eines guten Wärmeübergangs zur
Flüssigkeit im Bohrloch ist das Gefrierrohr aus Metall sowie wendeiförmig und beabstandet
zum Zugglied des Erdankers angeordnet.
[0005] Ein weiterer Bodenanker geht beispielsweise aus der
DE 70 47 539 U oder der
DE 26 33 139 B2 hervor. Derartige Bodenanker werden insbesondere im Tiefbau eingesetzt, um anstehende
Kräfte als Zugkräfte in den Boden abzuleiten. Bodenanker werden beispielsweise bei
einer Rückverankerung von Stützwänden, etwa in Baugruben, eingesetzt. Hierzu wird
ein Bohrloch in einen Boden, welcher auch eine etwa vertikale Bodenwand umfassen kann,
eingebracht. Nach dem Einsetzen des Bodenankers in das Bohrloch wird dieses zumindest
bereichsweise mit einer aushärtbaren Masse, insbesondere einer Zementmasse, verfüllt,
wobei eine feste Verbindung zwischen dem länglichen Ankerelement und dem umgebenden
Boden entsteht. Die Art und Weise dieser Verbindung hat einen maßgeblichen Einfluss
darauf, welche Zugkräfte auf den Bodenanker übertragen werden können.
[0006] Für eine gute Verbindung ist es aus den oben genannten Druckschriften bekannt, den
Bodenanker mittels einer Abstandseinrichtung beanstandet oder zentriert von der Umgebung
im Ankerloch zu halten, so dass eine möglichst großflächige Verbindung zu einer umgebenden
Bodenwand erreicht werden kann. Dies wäre nicht gewährleistet, wenn das Bodenankerelement
unmittelbar an der Bohrlochwandung oder einem anderen eingesetzten Bodenankerelement
anliegt. Dies soll durch eine Abstandseinrichtung verhindert werden.
[0007] Aus der
DE 70 47 539 U ist eine Zentriervorrichtung für Injektionsanker bekannt, bei denen ein metallischer
Zentrierkorb mit zwei Distanzringen und bogenförmig ausgebildeten Metallstreifen gefertigt
ist. Dieser Zentrierkorb kann über einen oder mehrere Bodenanker geschoben werden,
wobei die nach außen gebogenen Metallstreifen eine Beabstandung zur umgebenden Wand
des Ankerloches gewährleisten. Ein derartiger metallischer Zentrierkorb ist fertigungstechnisch
aufwändig und auch in der Anbringung auf den Bodenanker mit einem nicht unerheblichen
Montageaufwand verbunden.
[0008] Aus der
DE 26 33 139 B2 geht ein Abstandshalter für einen Verpressanker hervor, wobei der Abstandshalter
einen hülsenförmigen Körper aus Hart-PVC hat. In den Hülsenkörper sind mehrere Längsschlitze
in einem Mittenbereich eingebracht. Durch ein axiales Stauchen des Hülsenkörpers bilden
sich streifenförmige Auswölbungen an dem hülsenförmigen Abstandshalter.
[0009] Auch bei diesem bekannten Abstandshalter ist das hülsenförmige Element axial auf
das längliche Zugglied des Bodenankerelements aufzuschieben. Bei einer üblichen Länge
eines Bodenankerelementes von mehreren Metern, welche sogar bis zu 15 Metern und mehr
betragen kann, ist ein axiales Aufschieben von mehreren Abstandshaltern notwendig.
Dies kann insbesondere unter Baustellenbedingungen aufwändig sein. Zudem muss für
eine exakte gewünschte Zentrierung ein Innendurchmesser des hülsenförmigen Abstandshalters
genau auf den Außendurchmesser des Zuggliedes des Ankerelementes abgestimmt sein.
Im eingesetzten Zustand besteht zudem das Problem, dass die ausgewölbten Kunststoffstreifen
sich bei entsprechenden Kräften wieder zurückformen und hierdurch die Funktion des
Abstandshalters beeinträchtigt wird.
[0010] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, ein Bodenankerelement mit einer Abstandseinrichtung und ein Verfahren zur
Herstellung eines solchen Ankerelementes anzugeben, mit welchen ein einfacher Aufbau
des Bodenankerelementes bei gleichzeitig besonders guter Abstandsfunktion erreicht
werden.
[0011] Die Aufgabe wird nach der Erfindung zum einen durch ein Bodenankerelement mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 und zum anderen durch ein Verfahren zum Herstellen eines
Bodenankers mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.
[0012] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0013] Bei dem erfindungsgemäßen Bodenankerelement ist vorgesehen, dass die Abstandseinrichtung
mindestens ein flexibles Stangenelement aufweist, welches wendelartig um das Zugglied
angeordnet ist.
[0014] Dabei ist das flexible Stangenelement in einfacher Weise um das längliche Zugglied
gewickelt Das flexible Stangenelement muss dabei nicht auf einen bestimmten Außendurchmesser
des Zugglieds abgestimmt werden. Abhängig von der Größe des Bodenankerelements und
abhängig von den zu erwartenden Kräften kann das flexible Stangenelement in der Länge
beliebig ausgeführt werden, so dass eine beliebige Anzahl von Umwicklungen des Zuggliedes
erfolgen kann. Das Stangenmaterial kann dabei als eine kostengünstige Massenware auf
Rollen bezogen werden, welche für eine Vielzahl unterschiedlicher Bodenankerelemente
eingesetzt werden kann.
[0015] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass das flexible Stangenelement ein Rohr oder
ein Schlauch ist. Das flexible Rohr oder der Schlauch sind dabei aus einem Kunststoffmaterial
mit einer gewünschten Festigkeit, um zu erwartende Seiten- oder Querkräfte aufzunehmen
und diesen standzuhalten.
[0016] Eine besonders zweckmäßige Materialwahl besteht darin, dass das flexible Stangenelement
ein Wellrohr ist. Ein Wellrohr ist ein Rohr aus einem relativ starren Material, welches
mit wellenförmig wechselndem Durchmesser über die axiale Länge versehen ist. Aufgrund
der Wellung ist das Rohr aus dem starren Material flexibel geworden. Wellrohre können
aus Metall oder vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein. Wellrohre
sind ein typisches Massenprodukt, welches insbesondere bei der Elektroinstallation
Anwendung findet.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass das längliche
Zugglied mindestens einen Zugstab und/oder mindestens eine Zuglitze aufweist. Ein
Zugstab besteht dabei aus einem im Wesentlichen einheitlichen starren Material, während
eine Zuglitze flexibel aus Drähten oder Seilen aufgebaut ist. Das Zugglied besteht
vorzugsweise aus einem metallischen Material, insbesondere Baustahl.
[0018] Eine bevorzugte Weiterbildung besteht zudem darin, dass das längliche Zugglied eine
Vielzahl von Zugstäben und/oder Zuglitzen aufweist. Es können so mehrere Zugstäbe
und/oder Zuglitzen zu einem Zugglied zusammengefasst werden, um besonders große Kräfte
aufzunehmen. Die erfindungsgemäße Abstandseinrichtung kann dabei vorzugsweise um das
längliche Zugglied insgesamt oder um einzelne Zugstäbe oder Zuglitzen angeordnet sein.
[0019] Für eine zuverlässige Abstands- oder Zentrierfunktion ist es nach einer Weiterbildung
der Erfindung bevorzugt, dass das flexible Stangenelement mit mindestens einer Windung
zumindest entlang eines axialen Abschnitts des Zuggliedes angeordnet ist. Das flexible
Stangenelement ist dabei etwa helixförmig oder schraubenförmig angeordnet. Vorzugsweise
sind zwei, drei oder mehr Windungen vorgesehen.
[0020] Nach einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Bodenankerelementes ist es
vorteilhaft, dass mehrere flexible Stangenelemente vorgesehen sind, welche entlang
des Zuggliedes mit einem Axialabstand zueinander angeordnet sind. Insbesondere bei
längeren Zuggliedern kann durch eine bereichsweise Anordnung mehrere flexibler Stangenelementen
entlang des Zuggliedes eine materialsparende und zuverlässig wirkende Abstandseinrichtung
gebildet werden. Die axialen Abstände können dabei zwischen 20 cm bis zu mehreren
Metern zueinander betragen.
[0021] Alternativ kann es für bestimmte Anwendungsfälle vorteilhaft sein, dass sich das
flexible Stangenelement im Wesentlichen entlang der gesamten Länge des Zuggliedes
erstreckt. Aufgrund der Flexibilität des Stangenelementes kann dabei eine Ganghöhe
der Wendel oder Wicklungen nahezu beliebig eingestellt werden.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann darin gesehen werden,
dass das als Rohr oder Schlauch ausgebildete Stangenelement einen Leitungsanschluss
für ein Fluid und mindestens eine Austrittsöffnung aufweist. Insbesondere kann das
hohle Stangenelement zur Zuführung oder Injektion einer Zementsuspension vorgesehen
sein. Alternativ kann das hohle Stangenelement auch zur Aufnahme von Leitungen, etwa
von Messleitungen für Sensoreinrichtungen vorgesehen werden. Auf diese Weise kann
ein Kabel oder ein Fluid vom freien Ende eines Bodenankerelementes bis in den Bodenbereich
entlang des Zuggliedes zugeführt werden.
[0023] Grundsätzlich kann das flexible Stangenelement als Abstandseinrichtung in einer beliebigen,
geeigneten Weise an dem Zugglied befestigt werden. Besonders vorteilhaft ist es nach
einer Weiterbildung der Erfindung, dass das flexible Stangenelement mit einem Befestigungselement,
insbesondere einem Klebeband, an dem Zugglied befestigt ist. Als Befestigungselement
können Spann- oder Klettbänder sowie sonstige Fixier- oder Spannbänder vorgesehen
sein. Eine besonders einfache und effiziente Fixierung kann durch ein entsprechend
ausgebildetes Klebeband erzielt werden.
[0024] Die eingangs genannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Herstellen eines
Bodenankers gelöst, bei dem ein längliches Zugglied zumindest bereichsweise mit mindestens
einem flexiblen Stangenelement umwickelt wird, wobei ein Bodenankerelement nach der
zuvor beschriebenen Erfindung mit einer Abstandseinrichtung gebildet wird. Mit dem
so hergestellten Bodenanker mit dem erfindungsgemäßen Bodenankerelement können die
zuvor beschriebenen Vorteile hinsichtlich Aufbau und Herstellung erzielt werden. Insbesondere
kann die Abstandseinrichtung entweder in einer Vormontage in einem Werk oder unmittelbar
an der Baustelle in einfacher Weise angebracht und befestigt werden. Bei einer Vormontage
bietet die erfindungsgemäße Abstandeinrichtung zudem den Vorteil, dass ein besonders
schonender Transport der Bodenankerelemente ermöglicht wird.
[0025] Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass das Bodenankerelement
in ein Ankerloch im Boden eingebracht wird und dass das Ankerloch zumindest teilweise
mit einer aushärtbaren Masse verfüllt wird. Das Ankerloch wird dabei durch ein entsprechendes
Bohrgerät, insbesondere ein Ankerbohrgerät, erstellt. Das Bodenankerelement kann unmittelbar
beim Bohrvorgang oder nach Rückziehen eines Bohrwerkzeuges in das Ankerloch eingebracht
werden. Durch die Abstandseinrichtung entlang des Zuggliedes wird eine Zentrierung
des Bodenankerelementes in Bezug auf die umgebende Lochwandung oder bei Verwendung
mehrerer Bodenankerelemente eine entsprechende Beabstandung zur umgebenden Wandung
oder den umgebenden Bodenankerelementen erreicht. Im Anschluss hieran kann eine aushärtbare
Masse, insbesondere eine Zementsuspension, in das Ankerloch injiziert werden, wobei
eine feste Verbindung zumindest von Bereichen des Bodenankerelementes zum Boden hergestellt
wird.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
erläutert, welche schematisch in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In
den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht eines ersten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines zweiten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes; und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines dritten erfindungsgemäßen Bohrankerelementes.
[0027] Gemäß Fig. 1 ist stark schematisiert ein längliches Bohrankerelement 10 mit einem
vorderen länglichen Zugglied 12 dargestellt. Das Zugglied 12 kann insbesondere ein
metallischer Stab oder eine aus Drähten oder Seilen aufgebaute Zuglitze sein, wobei
das Zugglied 12 eine Länge von mehreren Metern aufweist. An einem hinteren Ende des
Bohrankerelementes 10 kann ein Verbindungsabschnitt 14 vorgesehen sein, welcher zum
Aufnehmen und Verbinden mit einem Gewindeelement zum Verspannen ausgebildet ist.
[0028] Bei dem erfindungsgemäßen Bohrankerelement 10 nach Fig. 1 ist nahezu entlang der
gesamten Länge des Zuggliedes 12 ein flexibles Stangenelement 22 als eine Abstandseinrichtung
20 aufgewickelt. Die Aufwicklung erfolgt dabei helixförmig, wobei eine Ganghöhe etwa
von 20 cm bis zu 1,5 m vorgesehen sein kann. Abweichungen hiervon sind möglich. Vorzugsweise
ist das flexible Stangenelement 22 als ein Wellrohr ausgebildet, welches beispielsweise
bei der Elektroinstallation gebräuchlich ist. Gemäß Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes
Bodenankerelement 10 in einer abgewandelten Ausführungsvariante dargestellt. Bei diesem
Bodenankerelement 10 sind entlang des Zuggliedes 12 axial beabstandet zueinander insgesamt
vier flexible Stangenelemente 22 angeordnet, welche axiale Abschnitte des Zuggliedes
12 umwickeln. Der Abstand der einzelnen Stangenelemente 22 zueinander kann etwa einen
halben Meter bis zu mehreren Metern betragen. Die insgesamt vier Stangenelemente 22
bilden in ihrer Gesamtheit eine Abstandseinrichtung 20, wobei das Zugglied 12 zumindest
gegenüber einer umgebenden Wand eines Ankerlochs um den Durchmesser des flexiblen
Stangenelementes 22 beabstandet ist.
[0029] Gemäß Fig. 3 ist eine weitere abgewandelte Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes
Bodenankerelement 10 dargestellt. Dabei sind weniger flexible Stangenelemente 22,
nämlich drei, jedoch mit einer größeren axialen Länge im Vergleich zu der Ausführungsform
nach Fig. 2 vorgesehen. Auch diese flexiblen Stangenelemente 22, welche vorzugsweise
ein Wellrohr sind, umgeben helixförmig axiale Abschnitte des Zuggliedes 12. Das hintere
flexible Stangenelement 22 kann sich dabei auch bereichsweise um den hinteren Verbindungsabschnitt
14 des Bodenankerelementes 10 wickeln.
1. Bodenankerelement mit
- einem länglichen Zugglied (12), welches zum Einbringen in ein Ankerloch im Boden
vorgesehen ist, und
- mindestens einem Stangenelement (22), welches wendelartig um das Zugglied (12) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Stangenelement (22) als ein flexibles Rohr oder ein flexibler Schlauch, jeweils
aus einem Kunststoffmaterial, ausgebildet ist und
- dass das flexible Rohr oder der flexible Schlauch aus dem Kunststoffmaterial um das Zugglied
(12) gewickelt ist, wodurch eine Abstandseinrichtung (20) an einer Außenseite des
Zuggliedes (12) zum Beabstanden des Zuggliedes (12) gegenüber einer Umgebung im Ankerloch
ausgebildet ist.
2. Bodenankerelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stangenelement (22) ein Wellrohr ist.
3. Bodenankerelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das längliche Zugglied (12) mindestens einen Zugstab und/oder mindestens eine Zuglitze
aufweist.
4. Bodenankerelement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das längliche Zugglied (12) eine Vielzahl von Zugstäben und/oder Zuglitzen aufweist.
5. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stangenelement (22) mit mindestens einer Windung zumindest entlang eines
axialen Abschnitts des Zuggliedes (12) angeordnet ist.
6. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere flexible Stangenelemente (22) vorgesehen sind, welche entlang des Zuggliedes
(12) mit einem axialen Abstand zueinander angeordnet sind.
7. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stangenelement (22) sich im Wesentlichen entlang der gesamten Länge
des Zuggliedes (12) erstreckt.
8. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das als Rohr oder Schlauch ausgebildete Stangenelement (22) einen Leitungsanschluss
für ein Fluid und mindestens eine Austrittsöffnung aufweist.
9. Bodenankerelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Stangenelement (22) mit einem Befestigungselement, insbesondere einem
Klebeband, an dem Zugglied befestigt ist.
10. Verfahren zum Herstellen eines Bodenankers, bei dem ein längliches Zugglied (12) zumindest
bereichsweise mit mindestens einem flexiblen Rohr oder flexiblem Schlauch, jeweils
aus einem Kunststoffmaterial, als ein Stangenelement (22) umwickelt wird, wodurch
ein Bodenankerelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer Abstandseinrichtung
(20) gebildet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenankerelement (10) in ein Ankerloch im Boden eingebracht wird und
dass das Ankerloch zumindest teilweise mit einer aushärtbaren Masse verfüllt wird.
1. Ground anchor element with
- an elongated tension member (12), which is provided for insertion into an anchor
hole in the ground, and
- at least one rod element (22), which is arranged spirally around the tension member
(12),
characterised in that
- the rod element (22) is formed as a flexible tube or a flexible hose, respectively
from a plastic material, and
- the flexible tube or the flexible hose of the plastic material is wound around the
tension member (12), whereby a spacer device (20) is formed on an outer side of the
tension member (12) for spacing the tension member (12) with respect to a surrounding
in the anchor hole.
2. Ground anchor element according to claim 1,
characterised in that
the flexible rod element (22) is a corrugated tube.
3. Ground anchor element according to claim 1 or 2,
characterised in that
the elongated tension member (12) comprises at least one tension rod and/or at least
one tensile strand.
4. Ground anchor element according to claim 3,
characterised in that
the elongated tension member (12) comprises a plurality of tension rods and/or tensile
strands.
5. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the flexible rod element (22) is arranged with at least one winding at least along
an axial section of the tension member (12).
6. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that
several flexible rod elements (22) are provided, which are arranged along the tension
member (12) with an axial spacing relative to one another.
7. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that
the flexible rod element (22) extends substantially along the entire length of the
tension member (12).
8. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 7,
characterised in that
the rod element (22) formed as a tube or hose comprises a line connection for a fluid
and at least one outlet opening.
9. Ground anchor element according to any one of claims 1 to 8,
characterised in that
the flexible rod element (22) is attached to the tension member by an attachment element,
in particular an adhesive tape.
10. Method for manufacturing a ground anchor, in which an elongated tension member (12)
is wrapped at least in areas with at least one flexible tube or flexible hose, respectively
of a plastic material, as a rod element (22), whereby a ground anchor element (10)
according to any one of claims 1 to 9 is formed with a spacer device (20).
11. Method according to claim 10,
characterised in that
the ground anchor element (10) is inserted into an anchor hole in the ground and that
the anchor hole is at least partially filled with a curable mass.
1. Élément d'ancrage à fixation dans le sol comportant
- un organe de traction (12) oblong, lequel est prévu pour l'introduction dans un
trou d'ancrage dans le sol, et
- au moins un élément de type tige (22), lequel est agencé en hélice autour de l'organe
de traction (12),
caractérisé en ce que
- l'élément de type tige (22) est réalisé comme un tube flexible ou un tuyau flexible,
à chaque fois réalisé en un matériau synthétique et
- en ce que le tube flexible ou le tuyau flexible en matériau synthétique est enroulé autour
de l'organe de traction (12), ce par quoi un dispositif d'écartement (20) est réalisé
au niveau d'un côté extérieur de l'organe de traction (12) pour l'espacement de l'organe
de traction (12) par rapport à un environnement dans le trou d'ancrage.
2. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de type tige flexible (22) est un tube ondulé.
3. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'organe de traction oblong (12) présente au moins une barre de traction et/ou au
moins un cordon de traction.
4. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'organe de traction (12) oblong présente une pluralité de barres de traction et/ou
de cordons de traction.
5. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'élément de type tige (22) flexible est agencé avec au moins un enroulement au moins
le long d'une section axiale de l'organe de traction (12).
6. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
plusieurs éléments de tige (22) flexibles sont prévus, lesquels sont agencés le long
de l'organe de traction (12) à une distance axiale les uns par rapport aux autres.
7. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'élément de type tige (22) flexible s'étend sensiblement le long de toute la longueur
de l'organe de traction (12).
8. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'élément de type tige (22) réalisé comme tube ou tuyau présente un raccord de conduite
pour un fluide et au moins une ouverture de sortie.
9. Élément d'ancrage à fixation dans le sol selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'élément de type tige (22) flexible est fixé avec un élément de fixation, en particulier
un ruban adhésif, à l'organe de traction.
10. Procédé de fabrication d'une ancre à fixation dans le sol, pour lequel un organe de
traction (12) oblong est enveloppé au moins par endroits avec au moins un tube flexible
ou tuyau flexible, respectivement en un matériau synthétique, comme un élément de
type tige (22), ce par quoi un élément d'ancrage à fixation dans le sol (10) selon
l'une des revendications 1 à 9 est formé avec un dispositif d'écartement (20).
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'élément d'ancrage à fixation dans le sol (10) est introduit dans un trou d'ancrage
dans le sol et
en ce que le trou d'ancrage est rempli au moins partiellement avec une masse durcissable.

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