[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung, die einen Steckverbinder
und einen dem Steckverbinder als Gegenstück zugeordneten Gegensteckverbinder aufweist,
wobei der Steckverbinder mit dem Gegensteckverbinder zur Herstellung einer elektrischen
Steckverbindung in einer Steckrichtung zusammensteckbar ist, wobei der Steckverbinder
eine erste Verriegelungseinrichtung aufweist und der Gegensteckverbinder eine zweite
Verriegelungseinrichtung aufweist, wobei der Steckverbinder an dem Gegensteckverbinder
durch eine formschlüssige Verbindung der ersten Verriegelungseinrichtung mit der zweiten
Verriegelungseinrichtung fixierbar ist und bei einem Entriegelungsvorgang diese Fixierung
durch manuelle Betätigung eines am Steckverbinder oder am Gegensteckverbinder beweglich
befestigten Entriegelungselementes lösbar ist, indem das Entriegelungselement bei
manueller Betätigung mechanisch auf die erste und/oder die zweite Verriegelungseinrichtung
einwirkt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche elektrische Steckverbindung
hinsichtlich des Verriegelungsmechanismus weiter zu entwickeln.
[0004] Diese Aufgabe wird bei der elektrischen Steckverbindung der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass das Entriegelungselement um eine Verschwenkachse verschwenkbar
an dem Steckverbinder oder dem Gegensteckverbinder befestigt ist, wobei das Entriegelungselement
auf einer Seite der Verschwenkachse einen manuellen Betätigungsbereich, der zur manuellen
Betätigung des Entriegelungselementes eingerichtet ist, und auf der anderen Seite
der Verschwenkachse eine abragende Betätigungsnase aufweist, durch die die erste und/oder
die zweite Verriegelungseinrichtung bei dem Entriegelungsvorgang mechanisch auslenkbar
ist. Hierdurch lässt sich eine sichere Verriegelung der Steckverbinderteile aneinander
bei zugleich einfacher Handhabung zum Lösen der Fixierung realisieren. Insbesondere
ist eine einhändige Betätigung zum Lösen der Fixierung möglich. Der manuelle Betätigungsbereich
des Entriegelungselementes kann wahlweise direkt manuell betätigt werden, z.B. mit
einem Finger, oder indirekt über ein Werkzeug, z.B. durch einen Schraubendreher.
[0005] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine elektrische Steckverbindung
mit geringem Bauraum realisiert werden kann und daher gut miniaturisierbar ist. Zusätzlich
erlaubt eine solche elektrische Steckverbindung auch das Bereitstellen eines Federkraftklemmanschlusses,
bspw. in dem Steckverbinder oder in dem Gegensteckverbinder, oder in beiden Elementen
Steckverbinder und Gegensteckverbinder.
[0006] Der Steckverbinder kann einen oder mehrere Steckkontakte aufweisen, z.B. männliche
und/oder weibliche Steckkontakte, auch gemischt, z.B. in Form von Kontaktstiften,
Kontaktmessern oder Gabelkontakten. Der Gegensteckverbinder kann ebenfalls Steckkontakte
aufweisen, die in vergleichbarer Weise ausgebildet sind wie die Steckkontakte des
Steckverbinders, nur jeweils als Gegenstück dazu.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Entriegelungselement
in einer Betätigungsrichtung betätigbar ist, die winklig zur Steckrichtung der Steckverbindung
angeordnet ist. Dementsprechend liegt ein Winkel zwischen der Betätigungsrichtung
und der Steckrichtung vor, bspw. ein Winkel von wenigstens 40°. Der Winkel kann insbesondere
auch ein im Wesentlichen rechter Winkel sein. Hierdurch lässt sich das Entriegelungselement
besonders einfach und komfortabel manuell betätigen.
[0008] Die Steckrichtung der Steckverbindung definiert eine Richtung, in der der Steckverbinder
mit dem Gegensteckverbinder zusammensteckbar ist, was in der Regel einer Bewegungsrichtung
entspricht, bei der das Steckgesicht des Steckverbinders auf das Steckgesicht des
Gegensteckverbinders zu bewegt wird und der Steckverbinder mit dem Gegensteckverbinder
dann verbunden wird.
[0009] Zur Bereitstellung der formschlüssigen Verbindung der ersten Verriegelungseinrichtung
mit der zweiten Verriegelungseinrichtung können diese Verriegelungseinrichtungen jeweilige
Verriegelungselemente aufweisen, die als formschlüssige Gegenstücke zueinander ausgebildet
sind, z.B. in Form von Rastelementen, Rastanformungen, Rastlaschen oder Rastaussparungen.
[0010] Die Fixierung des Steckverbinders an dem Gegensteckverbinder kann ohne besondere
manuelle Betätigung einer der Verriegelungseinrichtungen erfolgen, z.B. dadurch, dass
die erste Verriegelungseinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung beim Zusammenstecken
des Steckverbinders mit dem Gegensteckverbinder automatisch formschlüssig ineinandergreifen.
Hierbei kann beispielsweise ein elastisches Verriegelungselement beim Zusammenstecken
automatisch ausgelenkt werden, sodass nach Erreichen der endgültigen Verbindungsposition
des Steckverbinders an dem Gegensteckverbinder dieses elastische Verriegelungselement
selbsttätig zurückschnappen kann und hierdurch die formschlüssige Verbindung der ersten
Verriegelungseinrichtung mit der zweiten Verriegelungseinrichtung im Sinne einer Verrastung
hergestellt wird.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens
ein Gehäusebauteil des Steckverbinders oder des Gegensteckverbinders bei dem Entriegelungsvorgang
durch das Entriegelungselement aufweitbar ist. Beispielsweise kann auf diese Weise
eine Verriegelungslasche, die an dem Gehäusebauteil angeordnet ist, aufgeweitet im
Sinne von aufgehebelt werden.
[0012] Das Entriegelungselement kann daher wie ein verschwenkbarer Hebel oder eine Wippe
ausgebildet sein. Hierfür kann das Entriegelungselement eines oder mehrere Lagerungselemente
aufweisen, über die eine definierte Lagerachse festgelegt ist, die zugleich die Verschwenkachse
des Entriegelungselementes bildet. Beispielsweise können am Entriegelungselement jeweils
seitlich abragende Lagerzapfen angeformt sein, die in entsprechende Zapfenaufnahmen
am Gehäusebauteil eingreifen, an dem das Entriegelungselement befestigt ist.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass dasjenige
Bauteil von Steckverbinder und Gegensteckverbinder, das das Entriegelungselement aufweist,
wenigstens einen Federkraftklemmanschluss zum Anklemmen eines elektrischen Leiters
an einer Klemmstelle mittels Federkraft aufweist, wobei der Federkraftklemmanschluss
durch ein Betätigungselement dieses Bauteils von einer geschlossenen Stellung in eine
geöffnete Stellung bewegbar ist. Dies erlaubt ein einfaches und komfortables Anschließen
eines elektrischen Leiters und zudem eine sichere dauerhafte Fixierung des elektrischen
Leiters an der Klemmstelle.
[0014] Auch das andere Bauteil von Steckverbinder und Gegensteckverbinder, das nicht das
Entriegelungselement aufweist, kann einen Federkraftklemmanschluss zum Anklemmen eines
elektrischen Leiters an einer Klemmstelle mittels Federkraft aufweisen.
[0015] Die geschlossene Stellung des Federkraftklemmanschlusses kann dabei mit einer geschlossenen
Stellung des Betätigungselementes korrespondieren. Die geöffnete Stellung des Federkraftklemmanschlusses
kann mit einer geöffneten Stellung des Betätigungselementes korrespondieren. Das Betätigungselement
kann z.B. als Betätigungshebel ausgebildet sein, der verschwenkbar am Steckverbinder
oder am Gegensteckverbinder befestigt ist.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Entriegelungselement,
insbesondere der manuelle Betätigungsbereich des Entriegelungselementes oder ein Anschlagbereich
des Entriegelungselementes, einen mechanischen Anschlag für das Betätigungselement
in der geöffneten Stellung bildet. Der Anschlagbereich kann z.B. am manuellen Betätigungsbereich
angeordnet sein. Auf diese Weise wird einer übermäßigen Betätigung des Betätigungselementes
in Richtung der geöffneten Stellung entgegengewirkt, ohne dass zusätzliche Bauelemente
für eine solche Wegbegrenzung erforderlich sind.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Entriegelungselement
durch das Betätigungselement gegen manuelle Betätigung blockiert ist, wenn das Betätigungselement
in der geöffneten Stellung ist. Dies hat den Vorteil, dass in der geöffneten Stellung
des Betätigungselementes die zusammengesteckten Bauteile Steckverbinder und Gegensteckverbinder
nicht voneinander gelöst werden können. Hierzu muss zunächst das Betätigungselement
in Richtung der geschlossenen Stellung bewegt werden. Die Blockierung des Entriegelungselementes
kann bereits aufgehoben sein, bevor das manuelle Betätigungselement vollständig die
geschlossene Stellung erreicht hat.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Entriegelungselement
im Wesentlichen mittig im Bereich von Steckkontakten des Steckverbinders und/oder
des Gegensteckverbinders angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Entriegelungselement
an zentraler Stelle des Steckverbinders bzw. des Gegensteckverbinders angeordnet sein,
sodass es leicht beim Greifen des Steckverbinders bzw. des Gegensteckverbinders erfasst
werden kann und einhändig betätigt werden kann.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Federkraftklemmanschluss
eine Stromschiene und eine Klemmfeder aufweist, wobei die Klemmfeder selbsttragend
an der Stromschiene befestigt ist. Auf diese Weise kann ein einfach zu fertigender
und leicht zu montierender Federkraftklemmanschluss bereitgestellt werden. Belastungen
auf umgebende Bauteile, wie z.B. auf ein Isolierstoffgehäuse, können minimiert werden.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stromschiene
und/oder die Klemmfeder einstückig mit zumindest einem Teil eines Steckanschlusskontakts
des Steckverbinders oder Gegensteckverbinders ausgebildet ist. Der Steckanschlusskontakt
kann Teil desjenigen Bauteils von Steckverbinder und Gegensteckverbinder sein, das
das Entriegelungselement aufweist. Auf diese Weise kann auch der Steckanschlusskontakt
in produktionstechnisch günstiger Weise bereitgestellt werden. Zudem entfällt eine
gesonderte Montage, da der Steckanschlusskontakt bereits Teil der Stromschiene und/oder
der Klemmfeder ist. Es kann auch der gesamte Steckanschlusskontakt einstückig mit
der Stromschiene oder der Klemmfeder ausgebildet sein.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leitereinsteckrichtung
des Federkraftklemmanschlusses im Wesentlichen parallel oder identisch zur Steckrichtung
ist. Auf diese Weise kann eine kompakte, kleinbauende Steckverbindung realisiert werden.
[0022] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmfeder
einen Klemmschenkel zum Festklemmen eines elektrischen Leiters aufweist, wobei sich
an den Klemmschenkel ein Federbogen und an den Federbogen ein Anlageschenkel anschließt,
der an der Stromschiene befestigt ist. Die Klemmfeder kann bspw. eine Schlaufenform
aufweisen.
[0023] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Federbogen
von dem Anlageschenkel aus entgegen der Leitereinsteckrichtung fortweist. Wird somit
ein elektrischer Leiter in der Leitereinsteckrichtung in den Federkraftklemmanschluss
eingesteckt, so wird dieser in Richtung zum Federbogen geführt und schließlich an
dem Federbogen vorbeigeführt. Der Federbogen kann sich dann in einem Bereich zwischen
einem Griffbereich des Betätigungselementes, an dem das Betätigungselement manuell
zu betätigen ist, z.B. einem Hebelgriff, und dem eingesteckten elektrischen Leiter
befinden.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anlageschenkel
mehrfach abgebogen mit wenigstens zwei in entgegengesetztem Biegesinn gebogenen Bereichen
ausgebildet ist. Auch hierdurch wird die kompakte Bauweise der elektrischen Steckverbindung
befördert. Es ist möglich, bei kompakter Bauweise eine Hebelbetätigung in dem Gehäuse
des Steckverbinders oder des Gegensteckverbinders unterzubringen.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich der
Anlageschenkel, insbesondere der mehrfach abgebogene Bereich des Anlageschenkels,
durch einen vom Betätigungselement umgebenen Freiraum hindurcherstreckt. Dementsprechend
kann das Betätigungselement mit bspw. seitlich von der Klemmfeder verlaufenden Wangen
die Klemmfeder umgreifen. Das Betätigungselement kann dabei gegenüber der Kraft des
Klemmschenkels auf der Stromschiene und/oder einem Teil der Klemmfeder, z.B. einem
verlängerten Bereich des Anlageschenkels, abgestützt sein, z.B. indem die seitlichen
Wangen auf einer entsprechenden Abstützstelle der Stromschiene und/oder einem Teil
der Klemmfeder aufliegen.
[0026] Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist unter dem unbestimmten Begriff "ein" kein
Zahlwort zu verstehen. Wenn also z.B. von einem Bauteil die Rede ist, so ist dies
im Sinne von "mindestens einem Bauteil" zu interpretieren. Soweit Winkelangaben in
Grad gemacht werden, beziehen sich diese auf ein Kreismaß von 360 Grad (360°).
[0027] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Verwendung
einer Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung Figur 1 zeigt eine elektrische Steckverbindung
mit einem Steckverbinder 1 und einem Gegensteckverbinder 10 (nur teilweise dargestellt)
in seitlicher Schnittansicht. Die verwendeten Bezugszeichen haben folgende Bedeutung:
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Gehäuse des Steckverbinders
- 3
- Stromschiene
- 4
- Klemmfeder
- 5
- Betätigungselement
- 6
- Entriegelungselement
- 10
- Gegensteckverbinder
- 11
- Gehäuse des Gegensteckverbinders
- 12
- Steckanschlusskontakt des Gegensteckverbinders
- 13
- zweite Verriegelungseinrichtung des Gegensteckverbinders
- 20
- Leitereinstecköffnung
- 21
- Gehäusebereich
- 22
- Einführöffnung
- 23
- erste Verriegelungseinrichtung des Steckverbinders
- 24
- Anschlagfläche
- 30
- Leiteranschlussbereich
- 31
- Halteabschnitt
- 32
- Vertikalabschnitt
- 33
- Steckanschlusskontakt des Steckverbinders
- 40
- Anlageschenkel
- 41
- Endabschnitt
- 42
- mehrfach abgebogener Bereich
- 43
- Federbogen
- 44
- Klemmschenkel
- 44a
- nach oben hin ausgelenkter Klemmschenkel
- 45
- Klemmzunge
- 50
- Griffbereich des Betätigungselements (geschlossene Stellung)
- 50a
- Griffbereich des Betätigungselements (geöffnete Stellung)
- 52
- Federmitnehmer
- 60
- manueller Betätigungsbereich des Entriegelungselementes
- 61
- Betätigungsnase
- 62
- Lagerzapfen
- 63
- Anschlagelement
- B
- Betätigungsrichtung
- L
- Leitereinsteckrichtung
- S
- Steckrichtung
[0028] Der Steckverbinder 1 weist ein Gehäuse 2 auf, z.B. ein Isolierstoffgehäuse. Das Gehäuse
2 weist eine Leitereinstecköffnung 20 auf. Durch die Leitereinstecköffnung 20 kann
ein elektrischer Leiter in einer Leitereinsteckrichtung L eingesteckt werden und an
einer nachfolgend noch beschriebenen Klemmstelle angeklemmt werden.
[0029] Der Steckverbinder 1 weist außerdem einen Federkraftklemmanschluss mit einer Stromschiene
3 und einer Klemmfeder 4 auf, die als elektrischer Kontakteinsatz im Gehäuse 2 angeordnet
sind. Die Klemmfeder 4 weist einen Anlageschenkel 40 auf, der mit einem endseitigen,
im Wesentlichen vertikal zur Leitereinsteckrichtung L verlaufenden Endabschnitt 41
an einem ebenfalls im Wesentlichen vertikal zur Leitereinsteckrichtung L verlaufenden
Halteabschnitt 31 der Stromschiene 3 befestigt ist. Auf diese Weise ist die Klemmfeder
4 an der Stromschiene 3 fixiert. Der Anlageschenkel 40 erstreckt sich über einen mehrfach
abgebogenen Bereich 42 hin zu einem Federbogen 43, an den sich ein Klemmschenkel 44
der Klemmfeder 4 anschließt. Der Klemmschenkel 44 endet mit einer Klemmzunge 45, die
zusammen mit einem Leiteranschlussbereich 30 der Stromschiene 3 eine Klemmstelle zum
Anklemmen eines elektrischen Leiters bildet.
[0030] Der Steckverbinder 1 weist außerdem ein Betätigungselement 5 in Form eines verschwenkbaren
Betätigungshebels auf. Das Betätigungselement 5 weist einen Griffbereich 50 auf, an
dem ein Benutzer manuell das Betätigungselement 5 betätigen kann. Das Betätigungselement
5 dient zum Öffnen der Klemmstelle, um das Einführen eines elektrischen Leiters zu
erleichtern oder das Entfernen eines bereits angeklemmten elektrischen Leiters zu
ermöglichen. Hierzu weist das Betätigungselement 5 einen Federmitnehmer 52 auf, der
gegen einen Bereich des Klemmschenkels 44 drücken kann und auf diese Weise den Klemmschenkel
44 einschließlich der Klemmzunge 45 auslenken kann. Die Figur 1 zeigt in durchgezogenen
Linien die Klemmfeder bei geschlossener Klemmstelle. In diesem Fall ist auch das Betätigungselement
in der geschlossenen Stellung, was ebenfalls in durchgezogenen Linien dargestellt
ist. Die Figur 1 zeigt zusätzlich das Betätigungselement in der geöffneten Stellung,
was mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. In diesem Fall wird durch den Federmitnehmer
52 der Klemmschenkel 44 nach oben hin ausgelenkt, was mit dem Bezugszeichen 44a und
die Darstellung des Klemmschenkels in gestrichelten Linien gekennzeichnet ist. Der
Griffbereich 50 ist in diesem Fall mit dem Bezugszeichen 50a wiedergegeben.
[0031] Der Steckverbinder 1 weist außerdem in einem in Richtung zum Gegensteckverbinder
10 abragenden Gehäusebereich 21 einen Steckanschlusskontakt 33 auf, der bspw. durch
zwei Gabelschenkel realisiert sein kann und dementsprechend einen Gabelkontakt bildet.
Hierbei können die Gabelschenkel des Steckanschlusskontakts 33 einstückig mit der
Stromschiene 3 ausgebildet sein, z.B. indem die Gabelschenkel 33 über einen Vertikalabschnitt
32 aus dem Stromschienenmaterial miteinander verbunden sind und diese wiederum mit
dem Halteabschnitt 31 verbunden sind.
[0032] Der Gegensteckverbinder 10 weist ein eigenes Gehäuse 11 auf, z.B. aus Isolierstoff.
Der Gegensteckverbinder 10 weist einen Steckanschlusskontakt 12 auf, der als Gegenstück
zum Steckanschlusskontakt 33 ausgebildet ist, z.B. als Messerkontakt oder als Stiftkontakt.
Dieser Steckanschlusskontakt 12 kann durch eine Einführöffnung 22 im Gehäusebereich
21 in den Steckverbinder 1 eingeführt werden und wird zwischen den Gabelschenkeln
des Steckanschlusskontakts 33 aufgenommen.
[0033] Der Steckverbinder 1 kann dementsprechend in einer Steckrichtung S mit dem Gegensteckverbinder
10 zusammengesteckt werden.
[0034] Um ein unerwünschtes Lösen des Steckverbinders 1 vom Gegensteckverbinder 10 zu verhindern,
ist eine formschlüssige Verbindung über eine erste Verriegelungseinrichtung 23 des
Steckverbinders und eine zweite Verriegelungseinrichtung 13 des Gegensteckverbinders
vorgesehen. Wie die Figur 1 zeigt, kann die erste Verriegelungseinrichtung 23 die
zweite Verriegelungseinrichtung 13 formschlüssig hintergreifen bzw. dahinter einschnappen
(im Sinne von Rastelementen). Zum Lösen dieser Fixierung, d.h. für einen Entriegelungsvorgang,
kann der Bereich des Gehäuses 11 des Gegensteckverbinders 10, an dem die zweite Verriegelungseinrichtung
13 angeordnet ist, mittels eines Entriegelungselementes 6 mechanisch ausgelenkt werden,
und zwar so weit, dass die formschlüssige Verbindung zwischen der ersten Verriegelungseinrichtung
23 und der zweiten Verriegelungseinrichtung 13 aufgehoben ist.
[0035] Hierfür kann die zweite Verriegelungseinrichtung 13 bspw. an einer flexiblen Lasche
des Gehäuses 11 angeordnet sein.
[0036] Das Entriegelungselement 6 ist am Steckverbinder 1 befestigt, z.B. an der Außenseite
des Gehäuses 2. Das Entriegelungselement 6 ist als verschwenkbares, um eine Drehachse
drehbares Entriegelungselement ausgebildet, das ähnlich wie eine Wippe beweglich ist.
Das Entriegelungselement 6 weist einen manuellen Betätigungsbereich 60 auf, der zur
manuellen Betätigung des Entriegelungselementes 6 dient. Um die Drehachse des Entriegelungselementes
6 zu realisieren, ist das Entriegelungselement 6 über eine Lagerachse, z.B. in Form
von seitlich abragenden Lagerzapfen 62, am Gehäuse 2 drehbar gelagert. Am anderen
Ende, d.h. auf der anderen Seite der durch die Lagerzapfen 62 gebildeten Verschwenkachse,
endet das Entriegelungselement 6 mit einer abragenden Betätigungsnase 61, die einen
Teil des Gehäuses 11 des Gegensteckverbinders 10 untergreift. Wird das Entriegelungselement
6 am manuellen Betätigungsbereich 60 in einer Betätigungsrichtung B betätigt, führt
es eine Bewegung im Uhrzeigersinn aus, die begrenzt ist durch eine Anschlagfläche
24 des Gehäuses 2. Hierbei hebt die Betätigungsnase 61 den die zweite Verriegelungseinrichtung
13 aufweisenden Teil des Gehäuses 11 an, sodass die Fixierung aufgehoben ist.
[0037] Erkennbar ist ferner, dass das Entriegelungselement 6 ein Anschlagelement 63 aufweist,
das als Anschlag und Wegbegrenzung für das Betätigungselement 5 dient. Das Betätigungselement
5 kann in Richtung der geöffneten Stellung nur so weit bewegt werden, bis es am Anschlagelement
63 zur Anlage kommt.
[0038] Wie ferner erkennbar ist, bewirkt das Betätigungselement 5, insbesondere dessen Griffbereich
50, in der geöffneten Stellung, dass das Entriegelungselement 6 nicht für einen Entriegelungsvorgang
betätigt werden kann, weil das Anschlagelement 63 zur Anlage am Betätigungselement
5 kommt und somit eine weitere Bewegung des Entriegelungselementes 6 blockiert.
1. Elektrische Steckverbindung, die einen Steckverbinder (1) und einen dem Steckverbinder
(1) als Gegenstück zugeordneten Gegensteckverbinder (10) aufweist, wobei der Steckverbinder
(1) mit dem Gegensteckverbinder (10) zur Herstellung einer elektrischen Steckverbindung
in einer Steckrichtung (S) zusammensteckbar ist, wobei der Steckverbinder (1) eine
erste Verriegelungseinrichtung (23) aufweist und der Gegensteckverbinder (10) eine
zweite Verriegelungseinrichtung (13) aufweist, wobei der Steckverbinder (1) an dem
Gegensteckverbinder (10) durch eine formschlüssige Verbindung der ersten Verriegelungseinrichtung
(23) mit der zweiten Verriegelungseinrichtung (13) fixierbar ist und bei einem Entriegelungsvorgang
diese Fixierung durch manuelle Betätigung eines am Steckverbinder (1) oder am Gegensteckverbinder
(10) beweglich befestigten Entriegelungselementes (6) lösbar ist, indem das Entriegelungselement
(6) bei manueller Betätigung mechanisch auf die erste und/oder die zweite Verriegelungseinrichtung
(23, 13) einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) um eine Verschwenkachse verschwenkbar an dem Steckverbinder
(1) oder dem Gegensteckverbinder (10) befestigt ist, wobei das Entriegelungselement
(6) auf einer Seite der Verschwenkachse einen manuellen Betätigungsbereich (60), der
zur manuellen Betätigung des Entriegelungselementes (6) eingerichtet ist, und auf
der anderen Seite der Verschwenkachse eine abragende Betätigungsnase (61) aufweist,
durch die die erste und/oder die zweite Verriegelungseinrichtung (23, 13) bei dem
Entriegelungsvorgang mechanisch auslenkbar ist.
2. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) in einer Betätigungsrichtung (B) betätigbar ist, die
winklig zur Steckrichtung (S) der Steckverbindung angeordnet ist.
3. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsrichtung (B) im Wesentlichen rechtwinklig zur Steckrichtung (S) der
Steckverbindung angeordnet ist.
4. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Gehäusebauteil des Steckverbinders (1) oder des Gegensteckverbinders
(10) bei dem Entriegelungsvorgang durch das Entriegelungselement (6) aufweitbar ist.
5. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige Bauteil von Steckverbinder (1) und Gegensteckverbinder (10), das das Entriegelungselement
(6) aufweist, wenigstens einen Federkraftklemmanschluss zum Anklemmen eines elektrischen
Leiters an einer Klemmstelle mittels Federkraft aufweist, wobei der Federkraftklemmanschluss
durch ein Betätigungselement (5) dieses Bauteils von einer geschlossenen Stellung
in eine geöffnete Stellung bewegbar ist.
6. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6), insbesondere der manuelle Betätigungsbereich (60) des
Entriegelungselementes (6) oder ein Anschlagbereich (63) des Entriegelungselementes
(6), einen mechanischen Anschlag für das Betätigungselement (5) in der geöffneten
Stellung bildet.
7. Steckverbindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) durch das Betätigungselement (5) gegen manuelle Betätigung
blockiert ist, wenn das Betätigungselement (5) in der geöffneten Stellung ist.
8. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) im Wesentlichen mittig im Bereich von Steckkontakten
des Steckverbinders (1) und/oder des Gegensteckverbinders (10) angeordnet ist.
9. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federkraftklemmanschluss eine Stromschiene (3) und eine Klemmfeder (4) aufweist,
wobei die Klemmfeder (4) selbsttragend an der Stromschiene (3) befestigt ist.
10. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (3) und/oder die Klemmfeder (4) einstückig mit zumindest einem Teil
eines Steckanschlusskontaktes (33, 12) des Steckverbinders (1) oder Gegensteckverbinders
(10) ausgebildet ist.
11. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitereinsteckrichtung (L) des Federkraftklemmanschlusses im Wesentlichen parallel
oder identisch zur Steckrichtung (S) ist.
12. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (4) einen Klemmschenkel (44) zum Festklemmen eines elektrischen Leiters
aufweist, wobei sich an den Klemmschenkel (44) ein Federbogen (43) und an den Federbogen
(43) ein Anlageschenkel (40) anschließt, der an der Stromschiene (3) befestigt ist.
13. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Federbogen (43) von dem Anlageschenkel (40) aus entgegen der Leitereinsteckrichtung
(L) fortweist.
14. Steckverbindung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (40) mehrfach abgebogen mit wenigstens zwei in entgegengesetztem
Biegesinn gebogenen Bereichen (42) ausgebildet ist.
15. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anlageschenkel (40), insbesondere der mehrfach abgebogene Bereich (42) des
Anlageschenkels (40), durch einen vom Betätigungselement (5) umgebenen Freiraum hindurcherstreckt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Elektrische Steckverbindung, die einen Steckverbinder (1) und einen dem Steckverbinder
(1) als Gegenstück zugeordneten Gegensteckverbinder (10) aufweist, wobei der Steckverbinder
(1) mit dem Gegensteckverbinder (10) zur Herstellung einer elektrischen Steckverbindung
in einer Steckrichtung (S) zusammensteckbar ist, wobei der Steckverbinder (1) eine
erste Verriegelungseinrichtung (23) aufweist und der Gegensteckverbinder (10) eine
zweite Verriegelungseinrichtung (13) aufweist, wobei der Steckverbinder (1) an dem
Gegensteckverbinder (10) durch eine formschlüssige Verbindung der ersten Verriegelungseinrichtung
(23) mit der zweiten Verriegelungseinrichtung (13) fixierbar ist und bei einem Entriegelungsvorgang
diese Fixierung durch manuelle Betätigung eines am Steckverbinder (1) oder am Gegensteckverbinder
(10) beweglich befestigten Entriegelungselementes (6) lösbar ist, indem das Entriegelungselement
(6) bei manueller Betätigung mechanisch auf die erste und/oder die zweite Verriegelungseinrichtung
(23, 13) einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) um eine Verschwenkachse verschwenkbar an dem Steckverbinder
(1) oder dem Gegensteckverbinder (10) befestigt ist, wobei das Entriegelungselement
(6) auf einer Seite der Verschwenkachse einen manuellen Betätigungsbereich (60), der
zur manuellen Betätigung des Entriegelungselementes (6) eingerichtet ist, und auf
der anderen Seite der Verschwenkachse eine abragende Betätigungsnase (61) aufweist,
durch die die erste und/oder die zweite Verriegelungseinrichtung (23, 13) bei dem
Entriegelungsvorgang mechanisch auslenkbar ist, wobei dasjenige Bauteil von Steckverbinder
(1) und Gegensteckverbinder (10), das das Entriegelungselement (6) aufweist, wenigstens
einen Federkraftklemmanschluss zum Anklemmen eines elektrischen Leiters an einer Klemmstelle
mittels Federkraft aufweist, wobei der Federkraftklemmanschluss durch ein Betätigungselement
(5) dieses Bauteils von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung bewegbar
ist, und das Entriegelungselement (6), insbesondere der manuelle Betätigungsbereich
(60) des Entriegelungselementes (6) oder ein Anschlagbereich (63) des Entriegelungselementes
(6), einen mechanischen Anschlag für das Betätigungselement (5) in der geöffneten
Stellung bildet.
2. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) in einer Betätigungsrichtung (B) betätigbar ist, die
winklig zur Steckrichtung (S) der Steckverbindung angeordnet ist.
3. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsrichtung (B) im Wesentlichen rechtwinklig zur Steckrichtung (S) der
Steckverbindung angeordnet ist.
4. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Gehäusebauteil des Steckverbinders (1) oder des Gegensteckverbinders
(10) bei dem Entriegelungsvorgang durch das Entriegelungselement (6) aufweitbar ist.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) durch das Betätigungselement (5) gegen manuelle Betätigung
blockiert ist, wenn das Betätigungselement (5) in der geöffneten Stellung ist.
6. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (6) im Wesentlichen mittig im Bereich von Steckkontakten
des Steckverbinders (1) und/oder des Gegensteckverbinders (10) angeordnet ist.
7. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federkraftklemmanschluss eine Stromschiene (3) und eine Klemmfeder (4) aufweist,
wobei die Klemmfeder (4) selbsttragend an der Stromschiene (3) befestigt ist.
8. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (3) und/oder die Klemmfeder (4) einstückig mit zumindest einem Teil
eines Steckanschlusskontaktes (33, 12) des Steckverbinders (1) oder Gegensteckverbinders
(10) ausgebildet ist.
9. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitereinsteckrichtung (L) des Federkraftklemmanschlusses im Wesentlichen parallel
oder identisch zur Steckrichtung (S) ist.
10. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (4) einen Klemmschenkel (44) zum Festklemmen eines elektrischen Leiters
aufweist, wobei sich an den Klemmschenkel (44) ein Federbogen (43) und an den Federbogen
(43) ein Anlageschenkel (40) anschließt, der an der Stromschiene (3) befestigt ist.
11. Steckverbindung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Federbogen (43) von dem Anlageschenkel (40) aus entgegen der Leitereinsteckrichtung
(L) fortweist.
12. Steckverbindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (40) mehrfach abgebogen mit wenigstens zwei in entgegengesetztem
Biegesinn gebogenen Bereichen (42) ausgebildet ist.
13. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anlageschenkel (40), insbesondere der mehrfach abgebogene Bereich (42) des
Anlageschenkels (40), durch einen vom Betätigungselement (5) umgebenen Freiraum hindurcherstreckt.