Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckverbindervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der internationalen Patentanmeldung
WO 2008/025180 A2 ist bereits eine Steckverbindervorrichtung bekannt, welche zu einem Anschließen von
vier Steckern an eine Steckerbuchse vorgesehen ist. Die Steckverbindervorrichtung
weist vier Aufnahmebereiche auf. Eine Gehäuseeinheit der Steckverbindervorrichtung
definiert steckerseitig vier Zugangsöffnungen zu jeweils einem der Aufnahmebereiche.
Die Steckverbindervorrichtung weist acht Kontaktierungselemente auf, von welchen jeweils
zwei zu einer Kontaktierung eines der Stecker vorgesehen sind. Jeweils zwei der Kontaktierungselemente
sind einem der Aufnahmebereiche zugeordnet und in diesem Aufnahmebereich angeordnet.
Hierbei sind die Kontaktierungselemente an einer den entsprechenden Aufnahmebereich
begrenzenden Wandung anliegend angeordnet.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Steckergeometrie bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, während
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Steckverbindervorrichtung, welche zu einem Anschließen
von zumindest einem ersten Stecker und von zumindest einem zweiten Stecker an zumindest
eine insbesondere elektrische Steckerbuchse vorgesehen ist, mit zumindest einem ersten
Aufnahmebereich und mit zumindest einem zweiten Aufnahmebereich, welche jeweils zu
einer Aufnahme zumindest eines der Stecker vorgesehen sind, und mit zumindest einer
Gehäuseeinheit, welche insbesondere steckerseitig zumindest eine erste Zugangsöffnung
zu dem ersten Aufnahmebereich und zumindest eine zweite Zugangsöffnung zu dem zweiten
Aufnahmebereich definiert.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Steckverbindervorrichtung zumindest ein erstes Kontaktierungselement
aufweist, welches zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest eines der Stecker
vorgesehen ist und welches wenigstens abschnittsweise freistehend innerhalb des ersten
Aufnahmebereichs angeordnet ist. Insbesondere weist die Steckverbindervorrichtung
neben dem ersten Kontaktierungselement zumindest ein weiteres erstes Kontaktierungselement
auf, welches insbesondere wenigstens abschnittsweise freistehend innerhalb des ersten
Aufnahmebereichs angeordnet ist. Die Steckverbindervorrichtung weist insbesondere
pro Aufnahmebereich zumindest zwei und vorteilhaft genau zwei Kontaktierungselemente
auf, welche insbesondere jeweils freistehend innerhalb des entsprechenden Aufnahmebereichs
angeordnet sind.
[0006] Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere eine vorteilhafte Steckergeometrie
ermöglicht werden. Insbesondere kann eine einfache und/oder preisgünstige Herstellung
ermöglicht werden, und zwar insbesondere in einem Vergleich zu einem auf einer Folie
angeordneten Kontaktierungselement, da insbesondere eine einfache und/oder schnelle
Herstellung ermöglicht werden kann.
[0007] Unter einer "Steckverbindervorrichtung" soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere
eine Unterbaugruppe, eines Steckverbinders und/oder zumindest ein Bausatz, insbesondere
ein KIT, zu einem Zusammenbau zumindest eines Steckverbinders verstanden werden. Insbesondere
ist die Steckverbindervorrichtung und vorteilhaft der die Steckverbindervorrichtung
aufweisende Steckverbinder als ein Adapter ausgebildet. Die Steckverbindervorrichtung
ist dazu vorgesehen, zumindest einen der Stecker, welcher für die Steckerbuchse ungeeignet
ist, an die Steckerbuchse anzuschließen. Der Steckverbinder ist insbesondere dazu
vorgesehen, zumindest einen der Stecker, welcher insbesondere für die Steckerbuchse
ungeeignet ist, an die Steckerbuchse anzuschließen. Insbesondere weist die Steckverbindervorrichtung
und/oder der Steckverbinder insbesondere buchsenseitig zumindest eine Buchsensteckereinheit
auf, welche insbesondere zu einem Anschluss an die Steckerbuchse vorgesehen ist. Die
Buchsensteckereinheit könnte beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein. Vorteilhaft
ist die Buchsensteckereinheit einstückig ausgebildet. Die Buchsensteckereinheit ist
insbesondere zu einem Anschluss an eine Steckerbuchse vorgesehen, welche als eine
als "registered jack 45" (RJ45) bezeichnete Steckerbuchse ausgebildet ist. Die Stecker
sind insbesondere zu einem Anschluss an eine von einer als "registered jack 45" (RJ45)
bezeichnete Steckerbuchse verschiedene Steckerbuchse vorgesehen. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling.
[0008] Die Steckerbuchse ist insbesondere als eine als "registered jack 45" (RJ45) bezeichnete
Steckerbuchse ausgebildet. Insbesondere ist die Steckerbuchse als eine normierte insbesondere
elektrische Signalleitungs-Steckerbuchse ausgebildet. Die Steckerbuchse weist insbesondere
zumindest einen Buchsenaufnahmebereich auf, welche insbesondere zu einer Aufnahme
zumindest eines Teils der Steckverbindervorrichtung und/oder des Steckverbinders vorgesehen
ist. Insbesondere weist die Steckerbuchse zumindest ein Buchsenkontaktierungselement
auf, welches insbesondere in dem Buchsenaufnahmebereich angeordnet und zu einer Kontaktierung
der Steckverbindervorrichtung und/oder des Steckverbinders vorgesehen ist. Insbesondere
weist die Steckerbuchse insbesondere insgesamt zumindest zwei, insbesondere zumindest
vier, vorteilhaft zumindest sechs und vorzugsweise zumindest acht Buchsenkontaktierungselemente
auf.
[0009] Hier und im Folgenden ist die Bezeichnung "erste" lediglich beispielhaft gewählt.
Eine Beschreibung des ersten Objekts kann insbesondere auch für ein zweites Objekt
und/oder für ein drittes Objekt und/oder für ein viertes Objekt analog angeführt werden.
[0010] Insbesondere weist die Steckverbindervorrichtung, insbesondere neben dem ersten Aufnahmebereich
und dem zweiten Aufnahmebereich, zumindest einen dritten Aufnahmebereich und zumindest
einen vierten Aufnahmebereich auf, welche jeweils zu einer Aufnahme zumindest eines
der Stecker vorgesehen sind. Unter einem "Aufnahmebereich" soll insbesondere ein räumlicher
Bereich verstanden werden, in welchem insbesondere das erste Kontaktierungselement
und insbesondere zusätzlich das weitere erste Kontaktierungselement angeordnet ist
und in welchem insbesondere in wenigstens einem verbundenen Zustand zumindest ein
Teilbereich zumindest eines der Stecker angeordnet ist, um insbesondere eine elektrische
Kontaktierung des entsprechenden Steckers zu erreichen. Insbesondere ist der erste
Aufnahmebereich wenigstens teilweise durch die Gehäuseeinheit definiert und/oder begrenzt.
Unter einem "verbundenen" Zustand soll insbesondere ein Zustand verstanden werden,
in welchem die Steckverbindervorrichtung und/oder der Stecker wenigstens teilweise
in der Steckerbuchse angeordnet ist und in welchem insbesondere zumindest einer der
Stecker wenigstens teilweise in zumindest einem der Aufnahmebereiche angeordnet ist.
[0011] Unter einer "Gehäuseeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche
insbesondere wenigstens einen Teil einer äußeren Begrenzung und/oder wenigstens einen
Teil einer äußeren Form der Steckverbindervorrichtung und/oder des Steckverbinders
definiert und/oder ausbildet. Insbesondere ist die Gehäuseeinheit wenigstens abschnittsweise,
insbesondere für einen Bediener, anfassbar und/oder sichtbar. Die Gehäuseeinheit könnte
beispielsweise einstückig ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte die
Gehäuseeinheit beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein. Insbesondere in wenigstens
einem montierten Zustand der Steckverbindervorrichtung und/oder des Steckverbinders,
definiert und/oder begrenzt die Gehäuseeinheit insbesondere gemeinsam mit der Buchsensteckereinheit
eine äußere Begrenzung und/oder eine äußere Form der Steckverbindervorrichtung und/oder
des Steckverbinders wenigstens zu einem Großteil. Unter "wenigstens zu einem Großteil"
soll insbesondere zu einem Anteil, insbesondere einem Massenanteil und/oder Volumenanteil,
von mindestens 70 %, insbesondere von mindestens 80 %, vorteilhaft von mindestens
90 % und vorzugsweise von mindestens 95 % verstanden werden.
[0012] Insbesondere weist die Steckverbindervorrichtung, insbesondere neben der ersten Zugangsöffnung
und der zweiten Zugangsöffnung, zumindest eine dritte Zugangsöffnung zu dem dritten
Aufnahmebereich und zumindest eine vierte Zugangsöffnung zu dem vierten Aufnahmebereich
auf. Unter einer "Zugangsöffnung" soll insbesondere eine Öffnung verstanden werden,
durch welche in wenigstens einem verbundenen Zustand zumindest ein Teil eines der
Stecker hindurchdringt, und zwar insbesondere im Fall, um insbesondere in den entsprechenden
Aufnahmebereich eindringen zu können. Insbesondere begrenzt die Gehäuseeinheit die
erste Zugangsöffnung wenigstens zu einem Großteil. Die Gehäuseeinheit spannt insbesondere
steckerseitig zumindest eine Ebene auf, in welcher insbesondere die erste Zugangsöffnung
und/oder die zweite Zugangsöffnung und/oder die dritte Zugangsöffnung und/oder die
vierte Zugangsöffnung wenigstens zu einem Großteil angeordnet sind/ist. Die von der
Gehäuseeinheit insbesondere steckerseitig aufgespannte Ebene ist insbesondere als
eine Zugangsöffnungsebene ausgebildet.
[0013] Insbesondere weist die Steckverbindervorrichtung, insbesondere neben dem ersten Kontaktierungselement
und dem weiteren ersten Kontaktierungselement, zumindest ein zweites Kontaktierungselement
und/oder zumindest ein weiteres zweites Kontaktierungselement und/oder zumindest drittes
Kontaktierungselement und/oder zumindest ein weiteres drittes Kontaktierungselement
und/oder zumindest viertes Kontaktierungselement und/oder zumindest ein weiteres viertes
Kontaktierungselement auf. Unter einem "Kontaktierungselement" soll insbesondere ein
Element verstanden werden, welches insbesondere wenigstens teilweise und vorteilhaft
wenigstens zu einem Großteil aus einem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet
ist und welches insbesondere in wenigstens einem verbundenen Zustand eine elektrische
Kontaktierung zumindest eines der Stecker und der Steckerbuchse herstellt und/oder
ausbildet. Das erste Kontaktierungselement ist insbesondere als ein wenigstens im
Wesentlichen selbsttragender Draht und/oder als ein Pin, insbesondere als ein Steckerpin,
ausgebildet. Insbesondere besteht das erste Kontaktierungselement wenigstens zu einem
Großteil aus zumindest einem stabilen und/oder steifen und/oder harten und/oder selbsttragenden
Material.
[0014] Beispielsweise könnte das erste Kontaktierungselement bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene zu zumindest
einer die erste Zugangsöffnung begrenzenden und/oder definierenden Wandung in Kontakt
angeordnet sein. Vorteilhaft ist das erste Kontaktierungselement bei einer senkrechten
Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene
beabstandet zu einer die erste Zugangsöffnung begrenzenden Wandung und vorteilhaft
zu allen die erste Zugangsöffnung begrenzenden Wandungen angeordnet. Insbesondere
ist das erste Kontaktierungselement, insbesondere ausschließlich, in Kontakt mit einer
Rückwandung angeordnet, welche insbesondere den ersten Aufnahmebereich buchsenseitig
begrenzt und/oder definiert.
[0015] Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden
werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll
insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steckverbindervorrichtung zumindest einen Drahtkontaktsatz
aufweist, welcher das erste Kontaktierungselement und insbesondere zusätzlich das
weitere erste Kontaktierungselement aufweist. Der Drahtkontaktsatz weist, insbesondere
neben dem ersten Kontaktierungselement und insbesondere dem weiteren ersten Kontaktierungselement,
insbesondere das zweite Kontaktierungselement und/oder das weitere zweite Kontaktierungselement
und/oder das dritte Kontaktierungselement und/oder das weitere dritte Kontaktierungselement
und/oder das vierte Kontaktierungselement und/oder das weitere vierte Kontaktierungselement
auf. Dadurch kann insbesondere eine optimierte Kontaktierung des ersten Steckers ermöglicht
werden.
[0017] In einem weiteren Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen oder gemeinsam
mit anderen Aspekten der Erfindung betrachtet werden kann, wird vorgeschlagen, dass
die erste Zugangsöffnung bezüglich einer Ebene, welche durch einen Mittelpunkt der
ersten Zugangsöffnung geht und senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung der ersten
Zugangsöffnung ausgerichtet ist, asymmetrisch ausgebildet ist. Unter einem "Mittelpunkt"
eines Objekts soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein geometrischer Punkt verstanden
werden, welcher durch einen Schnittpunkt zweier Diagonalen eines kleinsten gedachten
geometrischen Quaders definiert ist, welcher das Objekt gerade noch umschließt. Alternativ
oder zusätzlich soll in diesem Zusammenhang unter einem "Mittelpunkt" eines Objekts
insbesondere ein geometrischer Punkt verstanden werden, welcher, insbesondere bei
einer senkrechten Betrachtung auf eine durch das Objekt aufgespannte Ebene, durch
eine Mitte einer Linie definiert ist, die parallel zu einer Längserstreckungsrichtung
des Objekts ausgerichtet ist und die zwei einander gegenüberliegende Begrenzungen
des Objekts miteinander verbindet und die insbesondere in einer senkrecht zu der Längserstreckungsrichtung
des Objekts ausgerichteten Richtung den gleichen Abstand zu weiteren Begrenzungen
des Objekts aufweist. Die Ebene, welche insbesondere durch den Mittelpunkt der ersten
Zugangsöffnung geht und senkrecht zu der Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung
ausgerichtet ist, ist insbesondere senkrecht zu einer von der ersten Zugangsöffnung
aufgespannten Zugangsöffnungsebene ausgerichtet. Unter einer "Längserstreckungsrichtung"
eines Objekts soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu
einer längsten Seite eines kleinsten gedachten geometrischen Quaders ausgerichtet
ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Die erste Zugangsöffnung
weist insbesondere auf einer ersten Seite der Ebene eine Form und/oder Gestalt auf,
welche sich von einer Form und/oder Gestalt der ersten Zugangsöffnung auf einer von
der ersten Seite verschiedenen zweiten Seite der Ebene unterscheidet. Insbesondere
sind die erste Seite und die zweite Seite bezüglich der Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung auf verschiedenen Seiten der Ebene angeordnet. Dadurch kann
insbesondere eine hohe Flexibilität und/oder eine hohe Gestaltungsvielfalt erzielt
werden. Durch die Asymmetrie der ersten Zugangsöffnung kann insbesondere ein einfacher
Verdrehschutz und/oder Polarisationsschutz erzielt werden. Insbesondere kann eine
intuitive Einführung zumindest eines der Stecker in die erste Zugangsöffnung und/oder
in den ersten Aufnahmebereich ermöglicht werden, und zwar insbesondere mit einer definierten
Orientierung des Steckers.
[0018] Die erste Zugangsöffnung könnte beispielsweise bezüglich einer Ebene, welche parallel
zu einer Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung ausgerichtet ist, asymmetrisch
ausgebildet sein. Insbesondere könnte die erste Zugangsöffnung bezüglich jeder insbesondere
denkbaren Ebene asymmetrisch ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die erste Zugangsöffnung
bezüglich zumindest einer Ebene, welche parallel zu einer Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung ausgerichtet ist, insbesondere wenigstens im Wesentlichen
symmetrisch ausgebildet. Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder unkomplizierte
Ausgestaltung erreicht werden.
[0019] Insbesondere weist die erste Zugangsöffnung in Längserstreckungsrichtung zumindest
einen Abschnitt auf, welcher sich in einer Form und/oder Gestalt, insbesondere bei
einer senkrechten Betrachtung auf eine von der ersten Zugangsöffnung aufgespannten
Zugangsöffnungsebene, von weiteren Abschnitten der ersten Zugangsöffnung unterscheidet.
Vorzugsweise weist die erste Zugangsöffnung zumindest einen und insbesondere genau
einen Abschnitt auf, in welchem die erste Zugangsöffnung in Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung einen monoton verjüngenden Verlauf aufweist. Insbesondere
erstreckt sich der monoton verjüngende Verlauf in Längserstreckungsrichtung der ersten
Zugangsöffnung über eine Erstreckung von mindestens 0,5 mm, insbesondere von mindestens
1 mm, vorteilhaft von mindestens 1,5 mm und vorzugsweise von mindestens 2 mm. Der
Abschnitt der ersten Zugangsöffnung definiert insbesondere eine Ausrichtung der ersten
Zugangsöffnung und erleichtert insbesondere eine Einbringung des ersten Steckers in
den ersten Aufnahmebereich und/oder in die erste Zugangsöffnung. Dadurch kann insbesondere
ein hoher Grad an Einfachheit ermöglicht werden. Insbesondere kann auf abrupte, wie
beispielsweise rechtwinklige Änderungen verzichtet werden.
[0020] Die erste Zugangsöffnung könnte beispielsweise in dem Abschnitt auf insbesondere
lediglich einer Seite einer Ebene, welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung und senkrecht zu einer durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte
Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist, einen monoton verjüngenden Verlauf aufweisen.
Vorzugsweise weist die erste Zugangsöffnung in dem Abschnitt beidseitig einer Ebene,
welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung und senkrecht
zu einer durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene ausgerichtet
ist, einen monoton verjüngenden Verlauf auf. Dadurch kann insbesondere ein hoher Grad
an Symmetrie und/oder eine einfache Einbringung des ersten Steckers in den ersten
Aufnahmebereich ermöglicht werden.
[0021] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die erste Zugangsöffnung in dem Abschnitt bei
einer senkrechten Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte
Zugangsöffnungsebene eine trapezförmige Gestalt aufweist. Die trapezförmige Gestalt
der ersten Zugangsöffnung ist insbesondere bezüglich einer Ebene, welche parallel
zu der Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung und senkrecht zu einer
durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist,
insbesondere wenigstens im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet. Dadurch kann insbesondere
eine geometrisch einfach herzustellende erste Zugangsöffnung erzielt werden, wodurch
insbesondere ein einfacher Herstellungsprozess und/oder geringe Kosten erreicht werden
können/kann.
[0022] Ferner wird vorgeschlagen, dass die erste Zugangsöffnung in dem Abschnitt bei einer
senkrechten Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene
eine halbkreisförmige Gestalt aufweist. Die halbkreisförmige Gestalt der ersten Zugangsöffnung
ist insbesondere bezüglich einer Ebene, welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung und senkrecht zu einer durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte
Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist, insbesondere wenigstens im Wesentlichen symmetrisch
ausgebildet. Dadurch kann insbesondere auf scharfe Ecken und/oder Kanten verzichtet
werden, wodurch insbesondere eine einfache und/oder unkomplizierte Einbringung des
ersten Steckers in den ersten Aufnahmebereich ermöglicht werden kann, da insbesondere
eine geringe Wahrscheinlichkeit eines Verkantens erzielt werden kann.
[0023] Zudem wird vorgeschlagen, dass die erste Zugangsöffnung bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene insbesondere
in Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung eine halbovalförmige Gestalt
aufweist. Insbesondere weist die erste Zugangsöffnung in Längserstreckungsrichtung
der ersten Zugangsöffnung in einem ersten Endbereich eine rechteckige Gestalt auf
und in einem zweiten Endbereich, welcher dem ersten Endbereich insbesondere in der
Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung gegenüberliegt, eine halbkreisförmige
Gestalt auf. Insbesondere ist der Abschnitt der ersten Zugangsöffnung, in welchem
die erste Zugangsöffnungsebene insbesondere bei einer senkrechten Betrachtung auf
eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine halbkreisförmige
Gestalt aufweist, in dem zweiten Endbereich angeordnet und vorteilhaft identisch mit
dem zweiten Endbereich. Die erste Zugangsöffnung definiert insbesondere durch eine
Form und/oder Gestalt der ersten Zugangsöffnung, insbesondere bei einer senkrechten
Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung aufgespannte Zugangsöffnungsebene,
eine Ausrichtung der ersten Zugangsöffnung und/oder eine Ausrichtung, in welcher der
erste Stecker in die erste Zugangsöffnung und/oder in den ersten Aufnahmebereich einbringbar
ist. Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder schnelle Herstellung ermöglicht
werden, da insbesondere eine einfache und/oder unkomplizierte Ausgestaltung bereitgestellt
werden kann.
[0024] Beispielsweise könnte die erste Zugangsöffnung eine erste Ausrichtung und die zweite
Zugangsöffnung eine zweite Ausrichtung aufweisen, welche insbesondere wenigstens im
Wesentlichen, insbesondere gleich der ersten Ausrichtung sein könnte. Alternativ oder
zusätzlich könnte die dritte Zugangsöffnung eine dritte Ausrichtung und die vierte
Zugangsöffnung eine vierte Ausrichtung aufweisen, welche, insbesondere wenigstens
im Wesentlichen, insbesondere gleich der dritten Ausrichtung sein könnte. Vorzugsweise
weist die erste Zugangsöffnung eine erste Ausrichtung und die zweiten Zugangsöffnung
eine zweite Ausrichtung auf, welche von der ersten Ausrichtung abweicht. Vorteilhaft
weist die dritte Zugangsöffnung eine dritte Ausrichtung und die vierte Zugangsöffnung
eine vierte Ausrichtung auf, welche insbesondere von der dritten Ausrichtung abweicht.
In Längserstreckungsrichtung der ersten Zugangsöffnung sind die erste Zugangsöffnung
und die dritte Zugangsöffnung insbesondere benachbart und/oder hintereinander angeordnet.
Insbesondere sind die erste Ausrichtung der ersten Zugangsöffnung und die dritte Ausrichtung
der dritten Zugangsöffnung, insbesondere wenigstens im Wesentlichen, gleich. In Längserstreckungsrichtung
der zweiten Zugangsöffnung sind die zweite Zugangsöffnung und die vierte Zugangsöffnung
insbesondere benachbart und/oder hintereinander angeordnet. Insbesondere sind die
zweite Ausrichtung der zweiten Zugangsöffnung und die vierte Ausrichtung der vierten
Zugangsöffnung, insbesondere wenigstens im Wesentlichen, gleich. Dadurch kann insbesondere
eine hohe Flexibilität und/oder eine hohe Gestaltungsvielfalt erzielt werden.
[0025] Ferner wird vorgeschlagen, dass die erste Ausrichtung und die zweite Ausrichtung
wenigstens im Wesentlichen antiparallel, insbesondere antiparallel, zueinander angeordnet
sind. Insbesondere sind die dritte Ausrichtung und die vierte Ausrichtung wenigstens
im Wesentlichen antiparallel, insbesondere antiparallel, zueinander angeordnet. Die
erste Ausrichtung und die dritte Ausrichtung sind insbesondere wenigstens im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet. Die zweite Ausrichtung und die vierte Ausrichtung
sind insbesondere wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Unter
"im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung
relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei
die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als
8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.
Dadurch kann insbesondere eine kompakte Ausgestaltung erzielt werden, da insbesondere
auf möglichst geringem Raum eine möglichst große Anzahl an Zugangsöffnungen realisiert
werden kann.
[0026] Eine besonders vorteilhafte Steckergeometrie kann insbesondere erreicht werden durch
einen Steckverbinder mit zumindest einer Steckverbindervorrichtung.
[0027] Ein Steckergeometrie kann insbesondere weiter optimiert werden durch ein Steckverbindersystem,
insbesondere durch ein RJ45-Steckverbindersystem, mit zumindest einer Steckverbindervorrichtung,
mit dem ersten Stecker und mit dem zweiten Stecker und insbesondere mit der Steckerbuchse.
Insbesondere könnte das Steckverbindersystem alternativ oder zusätzlich zu der Steckverbindervorrichtung
insbesondere den die Steckverbindervorrichtung aufweisenden Steckverbinder aufweisen.
[0028] Die erfindungsgemäße Steckverbindervorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße
Steckverbindervorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise
eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten
abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnungen
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Steckverbindersystem mit einer Steckverbindervorrichtung, mit einem ersten Stecker
und mit einem zweiten Stecker in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- einen die Steckverbindervorrichtung aufweisenden Steckverbinder in einer Frontansicht,
- Fig. 3
- den Steckverbinder aus Fig. 2 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung in einer
Blickrichtung von schräg oben,
- Fig. 4
- den Steckverbinder aus Fig. 2 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung in einer
Blickrichtung von schräg unten,
- Fig. 5
- einen Drahtkontaktsatz und eine Trägereinheit der Steckverbindervorrichtung in einer
perspektivischen Darstellung in einer Blickrichtung von schräg oben,
- Fig. 6
- den Drahtkontaktsatz und die Trägereinheit in einer perspektivischen Darstellung in
einer Blickrichtung von schräg unten,
- Fig. 7
- das Steckverbindersystem in einem verbundenen Zustand in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 8
- einen eine alternative Steckverbindervorrichtung aufweisenden alternativen Steckverbinder
in einer Frontansicht und
- Fig. 9
- den Steckverbinder aus Fig. 2 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung in einer
Blickrichtung von schräg oben.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0031] Fig. 1 zeigt ein Steckverbindersystem 58a mit einer Steckverbindervorrichtung 10a,
mit einem ersten Stecker 12a und mit einem zweiten Stecker 14a. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind der erste Stecker 12a und der zweite Stecker 14a voneinander verschieden ausgebildet.
Der erste Stecker 12a und der zweite Stecker 14a weisen voneinander verschiedene Geometrien
auf. Alternativ könnten der erste Stecker 12a und der zweite Stecker 14a beispielsweise
die gleiche Geometrie aufweisen. Das Steckverbindersystem 58a könnte, insbesondere
zusätzlich zu dem ersten Stecker 12a und zu dem zweiten Stecker 14a, beispielsweise
zumindest einen dritten Stecker und/oder zumindest einen vierten Stecker aufweisen,
welche jeweils voneinander verschiedene Geometrien aufweisen könnten. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind lediglich zwei verschiedene Stecker 12a, 14a dargestellt.
[0032] Der erste Stecker 12a weist einen ersten Steckerbereich 60a auf, welcher in einem
verbundenen Zustand innerhalb der Steckverbindervorrichtung 10a angeordnet ist. Der
zweite Stecker 14a weist einen zweiten Steckerbereich 62a auf, welcher in einem verbundenen
Zustand innerhalb der Steckverbindervorrichtung 10a angeordnet ist. Der erste Steckerbereich
60a und der zweite Steckerbereich 62a sind im Wesentlichen identisch ausgebildet.
[0033] Die Steckverbindervorrichtung 10a ist zu einem Anschließen von dem ersten Stecker
12a und von dem zweiten Stecker 14a an die Steckerbuchse 68a vorgesehen (vgl. Fig.
7). Die Steckverbindervorrichtung 10a ist Teil eines Steckverbinders 56a. Der Steckverbinder
56a weist die Steckverbindervorrichtung 10a auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Steckverbinder 56a Teil des Steckverbindersystems 58a. Der Steckverbinder
56a ist zu einem Anschließen von dem ersten Stecker 12a und von dem zweiten Stecker
14a an die Steckerbuchse 68a vorgesehen.
[0034] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist eine Buchsensteckereinheit 64a auf. In einem
verbundenen Zustand ist die Buchsensteckereinheit 64a teilweise innerhalb der Steckerbuchse
68a angeordnet. Die Buchsensteckereinheit 64a greift in einem verbundenen Zustand
teilweise in die Steckerbuchse 68a ein. Die Buchsensteckereinheit 64a bildet in einem
montierten Zustand einen Teil eines Steckverbindergehäuses aus.
[0035] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Steckverbindervorrichtung 10a eine
Anzahl von vier Aufnahmebereichen 16a, 18a, 20a, 22a auf (vgl. Fig. 2). Die Steckverbindervorrichtung
10a weist einen ersten Aufnahmebereich 16a und einen zweiten Aufnahmebereich 18a auf.
Die Steckverbindervorrichtung 10a weist einen dritten Aufnahmebereich 20a und einen
vierten Aufnahmebereich 22a auf. Die Aufnahmebereiche 16a, 18a, 20a, 22a sind jeweils
zu einer Aufnahme eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen.
[0036] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist eine Gehäuseeinheit 24a auf. Die Gehäuseeinheit
24a bildet in einem montierten Zustand einen Teil eines Steckverbindergehäuses aus.
In einem montierten Zustand bilden die Gehäuseeinheit 24a und die Buchsensteckereinheit
64a das Steckverbindergehäuse zu einem Großteil aus.
[0037] Die Gehäuseeinheit 24a definiert eine erste Zugangsöffnung 26a zu dem ersten Aufnahmebereich
16a. Der erste Aufnahmebereich 16a ist durch die erste Zugangsöffnung 26a zugänglich.
Die Gehäuseeinheit 24a definiert eine zweite Zugangsöffnung 28a zu dem zweiten Aufnahmebereich
18a. Der zweite Aufnahmebereich 18a ist durch die zweite Zugangsöffnung 28a zugänglich.
Die Gehäuseeinheit 24a definiert eine dritte Zugangsöffnung 30a zu dem dritten Aufnahmebereich
20a. Der dritte Aufnahmebereich 20a ist durch die dritte Zugangsöffnung 30a zugänglich.
Die Gehäuseeinheit 24a definiert eine vierte Zugangsöffnung 32a zu dem vierten Aufnahmebereich
22a. Der vierte Aufnahmebereich 22a ist durch die vierte Zugangsöffnung 32a zugänglich.
[0038] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist ein erstes Kontaktierungselement 34a auf
(vgl. Fig. 2 bis 6). Das erste Kontaktierungselement 34a ist zu einer elektrischen
Kontaktierung zumindest eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen. Das erste Kontaktierungselement
34a ist abschnittsweise freistehend innerhalb des ersten Aufnahmebereichs 16a angeordnet.
Die Steckverbindervorrichtung 10a weist ein weiteres erstes Kontaktierungselement
36a auf. Das weitere erste Kontaktierungselement 36a ist zu einer elektrischen Kontaktierung
zumindest eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen. Das weitere erste Kontaktierungselement
36a ist abschnittsweise freistehend innerhalb des ersten Aufnahmebereichs 16a angeordnet.
[0039] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist ein zweites Kontaktierungselement 38a auf.
Das zweite Kontaktierungselement 38a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest
eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen. Das zweite Kontaktierungselement 38a ist abschnittsweise
freistehend innerhalb des zweiten Aufnahmebereichs 18a angeordnet. Die Steckverbindervorrichtung
10a weist ein weiteres zweites Kontaktierungselement 40a auf. Das weitere zweite Kontaktierungselement
40a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen.
Das weitere zweite Kontaktierungselement 40a ist abschnittsweise freistehend innerhalb
des zweiten Aufnahmebereichs 18a angeordnet.
[0040] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist ein drittes Kontaktierungselement 42a auf.
Das dritte Kontaktierungselement 42a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest
eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen. Das dritte Kontaktierungselement 42a ist abschnittsweise
freistehend innerhalb des dritten Aufnahmebereichs 20a angeordnet. Die Steckverbindervorrichtung
10a weist ein weiteres drittes Kontaktierungselement 44a auf. Das weitere dritte Kontaktierungselement
44a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen.
Das weitere dritte Kontaktierungselement 44a ist abschnittsweise freistehend innerhalb
des dritten Aufnahmebereichs 20a angeordnet.
[0041] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist ein viertes Kontaktierungselement 46a auf.
Das vierte Kontaktierungselement 46a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest
eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen. Das vierte Kontaktierungselement 46a ist abschnittsweise
freistehend innerhalb des vierten Aufnahmebereichs 22a angeordnet. Die Steckverbindervorrichtung
10a weist ein weiteres viertes Kontaktierungselement 48a auf. Das weitere vierte Kontaktierungselement
48a ist zu einer elektrischen Kontaktierung zumindest eines der Stecker 12a, 14a vorgesehen.
Das weitere vierte Kontaktierungselement 48a ist abschnittsweise freistehend innerhalb
des vierten Aufnahmebereichs 22a angeordnet.
[0042] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist einen Drahtkontaktsatz 50a auf. Der Drahtkontaktsatz
50a weist das erste Kontaktierungselement 34a auf. Neben dem ersten Kontaktierungselement
34a weist der Drahtkontaktsatz 50a das weitere erste Kontaktierungselement 36a auf.
Der Drahtkontaktsatz 50a weist das zweite Kontaktierungselement 38a auf. Neben dem
zweiten Kontaktierungselement 38a weist der Drahtkontaktsatz 50a das weitere zweite
Kontaktierungselement 40a auf. Der Drahtkontaktsatz 50a weist das dritte Kontaktierungselement
42a auf. Neben dem dritten Kontaktierungselement 42a weist der Drahtkontaktsatz 50a
das weitere dritte Kontaktierungselement 44a auf. Der Drahtkontaktsatz 50a weist das
vierte Kontaktierungselement 46a auf. Neben dem vierten Kontaktierungselement 46a
weist der Drahtkontaktsatz 50a das weitere vierte Kontaktierungselement 48a auf.
[0043] Im Folgenden wird lediglich alles in Bezug auf ein erstes der Objekte beschrieben.
Hierbei ist eine Beschreibung auf ein zweites und/oder auf ein drittes und/oder auf
ein viertes der Objekte übertragbar.
[0044] Das erste Kontaktierungselement 34a und insbesondere das weitere erste Kontaktierungselement
36a ist innerhalb des ersten Aufnahmebereichs 16a angeordnet. Ausgehend von dem ersten
Aufnahmebereich 16a ist das erste Kontaktierungselement 34a und insbesondere das weitere
erste Kontaktierungselement 36a in Richtung der Buchsensteckereinheit 64a geführt.
Das erste Kontaktierungselement 34a und insbesondere das weitere erste Kontaktierungselement
36a sind buchsenseitig an einer Trägereinheit 66a angeordnet und insbesondere durch
die Trägereinheit 66a geführt.
[0045] Die Steckverbindervorrichtung 10a weist die Trägereinheit 66a auf (vgl. Fig. 3 bis
6). Die Trägereinheit 66a ist zu einem Tragen des Drahtkontaktsatzes 50a vorgesehen.
In einem verbundenen Zustand ist die Trägereinheit 66a zu einem Großteil innerhalb
der Steckerbuchse 68a angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Kontaktierungselemente
34a, 36a, 38a, 40a, 42a, 44a, 46a, 48a unter Vermeidung von Überkreuzungen an der
Trägereinheit 66a angeordnet. Alternativ könnten beispielsweise Kooperationsstrukturen
durch Überkreuzung vorhanden sein.
[0046] In einer Längserstreckungsrichtung 52a der ersten Zugangsöffnung 26a sind die erste
Zugangsöffnung 26a und die dritte Zugangsöffnung 30a hintereinander angeordnet. In
einer Längserstreckungsrichtung 70a der zweiten Zugangsöffnung 28a sind die zweite
Zugangsöffnung 28a und die vierte Zugangsöffnung 32a hintereinander angeordnet (vgl.
Fig. 2).
[0047] Die erste Zugangsöffnung 26a ist bezüglich einer Ebene 72a, welche durch einen Mittelpunkt
der ersten Zugangsöffnung 26 geht und senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung
52a der ersten Zugangsöffnung 26a ausgerichtet ist, asymmetrisch ausgebildet (vgl.
Fig. 2). Bezüglich einer Ebene 74a, welche parallel zu einer Längserstreckungsrichtung
52a der ersten Zugangsöffnung 26a ausgerichtet ist, ist die erste Zugangsöffnung 26a
symmetrisch ausgebildet. Die Ebene 74a, bezüglich welcher die erste Zugangsöffnung
26a symmetrisch ausgebildet ist, geht durch einen Mittelpunkt der ersten Zugangsöffnung
26a und ist senkrecht zu einer von der ersten Zugangsöffnung 26a aufgespannten Zugangsöffnungsebene
ausgerichtet.
[0048] Die erste Zugangsöffnung 26a weist einen Abschnitt 54a auf, in welchem die erste
Zugangsöffnung 26a in Längserstreckungsrichtung 52a der ersten Zugangsöffnung 26a
einen monoton verjüngenden Verlauf aufweist. In dem Abschnitt 54a weist die erste
Zugangsöffnung 26a beidseitig einer Ebene 76a, welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung
52a der ersten Zugangsöffnung 26a und senkrecht zu einer durch die erste Zugangsöffnung
26a aufgespannte Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist, einen monoton verjüngenden
Verlauf auf.
[0049] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die erste Zugangsöffnung 26a in dem Abschnitt
54a bei einer senkrechten Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung 26a
aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine halbkreisförmige Gestalt auf. Die erste Zugangsöffnung
26a weist einen weiteren Abschnitt 78a auf, welcher in Längserstreckungsrichtung 52a
der ersten Zugangsöffnung 26a an den Abschnitt 54a der ersten Zugangsöffnung 26a angrenzt.
In dem weiteren Abschnitt 78a der ersten Zugangsöffnung 26a weist die erste Zugangsöffnung
26a eine rechteckförmige Gestalt auf.
[0050] Bei einer senkrechten Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung 26a aufgespannte
Zugangsöffnungsebene weist die erste Zugangsöffnung 26a im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine halbovalförmige Gestalt auf. Die halbovalförmige Gestalt der ersten Zugangsöffnung
26a ist durch den Abschnitt 54a und den weiteren Abschnitt 78a definiert.
[0051] Die erste Zugangsöffnung 26a weist eine erste Ausrichtung auf. Die zweite Zugangsöffnung
28a weist eine zweite Ausrichtung auf. Die zweite Ausrichtung weicht von der ersten
Ausrichtung ab. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die erste Ausrichtung und
die zweite Ausrichtung im Wesentlichen antiparallel zueinander angeordnet.
[0052] Die dritte Zugangsöffnung 30a weist eine dritte Ausrichtung auf. Die vierte Zugangsöffnung
32a weist eine vierte Ausrichtung auf. Die vierte Ausrichtung weicht von der dritten
Ausrichtung ab. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die dritte Ausrichtung und
die vierte Ausrichtung im Wesentlichen antiparallel zueinander angeordnet.
[0053] Die erste Ausrichtung und die dritte Ausrichtung sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Die zweite Ausrichtung und die vierte
Ausrichtung sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet.
[0054] In Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 7 verwiesen werden kann.
Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Fig. 1 bis 7 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels der Fig. 8 und 9 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig.
1 bis 7 verwiesen werden.
[0055] Fig. 8 zeigt einen eine alternative Steckverbindervorrichtung 10b aufweisenden alternativen
Steckverbinder 56b. Eine Gehäuseeinheit 24b der Steckverbindervorrichtung 10b definiert
eine erste Zugangsöffnung 26b zu einem ersten Aufnahmebereich 16b und eine zweite
Zugangsöffnung 28b zu einem zweiten Aufnahmebereich 18b und eine dritte Zugangsöffnung
30b zu einem dritten Aufnahmebereich 20b und eine vierte Zugangsöffnung 32b zu einem
vierten Aufnahmebereich 22b. Im Folgenden wird stellvertretend lediglich das erste
Objekt beschrieben.
[0056] Die erste Zugangsöffnung 26b weist einen Abschnitt 54b auf, in welchem die erste
Zugangsöffnung 26a in Längserstreckungsrichtung 52b der ersten Zugangsöffnung 26b
einen monoton verjüngenden Verlauf aufweist. In dem Abschnitt 54b weist die erste
Zugangsöffnung 26b beidseitig eine Ebene 76b, welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung
52b der ersten Zugangsöffnung 26b und senkrecht zu einer durch die erste Zugangsöffnung
26b aufgespannte Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist, einen monoton verjüngenden
Verlauf auf.
[0057] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die erste Zugangsöffnung 26b in dem Abschnitt
54b bei einer senkrechten Betrachtung auf eine durch die erste Zugangsöffnung 26b
aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine trapezförmige Gestalt auf. Die erste Zugangsöffnung
26b weist einen weiteren Abschnitt 78b auf, welcher in Längserstreckungsrichtung 52b
der ersten Zugangsöffnung 26b an den Abschnitt 54b der ersten Zugangsöffnung 26b angrenzt.
In dem weiteren Abschnitt 78b der ersten Zugangsöffnung 26b weist die erste Zugangsöffnung
26b eine rechteckförmige Gestalt auf.
Bezugszeichen
[0058]
- 10
- Steckverbindervorrichtung
- 12
- Erster Stecker
- 14
- Zweiter Stecker
- 16
- Erster Aufnahmebereich
- 18
- Zweiter Aufnahmebereich
- 20
- Dritter Aufnahmebereich
- 22
- Vierter Aufnahmebereich
- 24
- Gehäuseeinheit
- 26
- Erste Zugangsöffnung
- 28
- Zweite Zugangsöffnung
- 30
- Dritte Zugangsöffnung
- 32
- Vierte Zugangsöffnung
- 34
- Erstes Kontaktierungselement
- 36
- Weiteres erstes Kontaktierungselement
- 38
- Zweites Kontaktierungselement
- 40
- Weiteres zweites Kontaktierungselement
- 42
- Drittes Kontaktierungselement
- 44
- Weiteres drittes Kontaktierungselement
- 46
- Viertes Kontaktierungselement
- 48
- Weiteres viertes Kontaktierungselement
- 50
- Drahtkontaktsatz
- 52
- Längserstreckungsrichtung
- 54
- Abschnitt
- 56
- Steckverbinder
- 58
- Steckverbindersystem
- 60
- Erster Steckerbereich
- 62
- Zweiter Steckerbereich
- 64
- Buchsensteckereinheit
- 66
- Trägereinheit
- 68
- Steckerbuchse
- 70
- Längserstreckungsrichtung
- 72
- Ebene
- 74
- Ebene
- 76
- Ebene
- 78
- Weiterer Abschnitt
1. Steckverbindervorrichtung, welche zu einem Anschließen von zumindest einem ersten
Stecker (12a-b) und von zumindest einem zweiten Stecker (14a-b) an zumindest eine
Steckerbuchse (68a-b) vorgesehen ist, wobei zumindest einer der Stecker (12a-b, 14a-b)
für die Steckerbuchse (68a-b) ungeeignet ist, mit zumindest einem ersten Aufnahmebereich
(16a-b) und mit zumindest einem zweiten Aufnahmebereich (18a-b), welche jeweils zu
einer Aufnahme zumindest eines der Stecker (12a-b, 14a-b) vorgesehen sind, und mit
zumindest einer Gehäuseeinheit (24a-b), welche zumindest eine erste Zugangsöffnung
(26a-b) zu dem ersten Aufnahmebereich (16ab) und zumindest eine zweite Zugangsöffnung
(28a-b) zu dem zweiten Aufnahmebereich (18a-b) definiert, gekennzeichnet durch zumindest ein erstes Kontaktierungselement (34a-b), welches zu einer elektrischen
Kontaktierung zumindest eines der Stecker (12a-b, 14a-b) vorgesehen ist und welches
wenigstens abschnittsweise freistehend innerhalb des ersten Aufnahmebereichs (16a-b)
angeordnet ist.
2. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest einen Drahtkontaktsatz (50a-b), welcher das erste Kontaktierungselement
(34a-b) aufweist.
3. Steckverbindervorrichtung zumindest nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und insbesondere
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a-b) bezüglich einer Ebene, welche durch einen Mittelpunkt
der ersten Zugangsöffnung (26a-b) geht und senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung
(52a-b) der ersten Zugangsöffnung (26a-b) ausgerichtet ist, asymmetrisch ausgebildet
ist.
4. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a-b) bezüglich zumindest einer Ebene, welche parallel
zu einer Längserstreckungsrichtung (52a-b) der ersten Zugangsöffnung (26a-b) ausgerichtet
ist, symmetrisch ausgebildet ist.
5. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a-b) zumindest einen Abschnitt (54a-b) aufweist, in welchem
die erste Zugangsöffnung in Längserstreckungsrichtung (52a-b) der ersten Zugangsöffnung
(26a-b) einen monoton verjüngenden Verlauf aufweist.
6. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a-b) in dem Abschnitt (54a-b) beidseitig einer Ebene,
welche parallel zu der Längserstreckungsrichtung (52a-b) der ersten Zugangsöffnung
(26a-b) und senkrecht zu einer durch die erste Zugangsöffnung (26a-b) aufgespannte
Zugangsöffnungsebene ausgerichtet ist, einen monoton verjüngenden Verlauf aufweist.
7. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26b) in dem Abschnitt (54b) bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine durch die erste Zugangsöffnung (26b) aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine
trapezförmige Gestalt aufweist.
8. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a) in dem Abschnitt (54a) bei einer senkrechten Betrachtung
auf eine durch die erste Zugangsöffnung (26a) aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine
halbkreisförmige Gestalt aufweist.
9. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a) bei einer senkrechten Betrachtung auf eine durch die
erste Zugangsöffnung (26a) aufgespannte Zugangsöffnungsebene eine halbovalförmige
Gestalt aufweist.
10. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zugangsöffnung (26a-b) eine erste Ausrichtung und die zweite Zugangsöffnung
(28a-b) eine zweite Ausrichtung aufweist, welche von der ersten Ausrichtung abweicht.
11. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ausrichtung und die zweite Ausrichtung wenigstens im Wesentlichen antiparallel
zueinander angeordnet sind.
12. Steckverbinder mit zumindest einer Steckverbindervorrichtung (10a-b) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.
13. Steckverbindersystem mit zumindest einer Steckverbindervorrichtung (10a-b) nach einem
der Ansprüche 1 bis 11, mit dem ersten Stecker (12ab) und mit dem zweiten Stecker
(14a-b).