| (19) |
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(11) |
EP 3 518 720 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.06.2024 Patentblatt 2024/23 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2020 Patentblatt 2020/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.09.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/073129 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/059679 (05.04.2018 Gazette 2018/14) |
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| (54) |
SAUGDÜSE UND HARTFLÄCHENABSAUGGERÄT
SUCTION NOZZLE AND HARD-SURFACE SUCTION APPARATUS
BUSE D'ASPIRATION ET APPAREIL D'ASPIRATION DE SURFACES DURES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.08.2019 Patentblatt 2019/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Kärcher SE & Co. KG |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BARTEL, Sandra
74199 Untergruppenbach (DE)
- STEWEN, Christian
71672 Marbach (DE)
- FROHMADER, Christoph
92286 Rieden (DE)
- DIEGEL, Tony-Dominik
71397 Leutenbach (DE)
- ZUGER, Jürgen
70839 Gerlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner
Patentanwälte mbB |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 929 819 WO-A1-98/51203 WO-A1-2014/198559 DE-A1-102013 021 277 GB-A- 504 083 US-A1- 2003 028 995
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EP-A2- 2 837 316 WO-A1-2012/119933 WO-A1-2016/029967 DE-U1-202016 100 286 US-A- 6 112 367 US-B2- 7 185 388
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Saugdüse für ein tragbares Hartflächenabsauggerät zum
Abziehen und Absaugen einer Flüssigkeit von einer Hartfläche, insbesondere von einer
Fensterscheibe, umfassend ein Saugdüsengehäuse, in dem ein an eine Unterdruckquelle
anschließbarer Saugkanal angeordnet ist und an dessen Gehäusestirnseite eine elastisch
verformbare Abziehlippe und eine elastisch verformbare Stützlippe angeordnet sind,
die aus dem Saugdüsengehäuse herausragen und zwischen sich einen Saugraum definieren,
an den sich der Saugkanal anschließt, wobei die Abziehlippe an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse
herausragenden vorderen Endbereich eine an die zu reinigende Hartfläche anlegbare
Abziehlippenkante aufweist, und wobei die Stützlippe an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse
herausragenden vorderen Endbereich eine an die zu reinigende Hartfläche anlegbare
Stützlippenkante aufweist, wobei die Abziehlippenkante bezogen auf eine Abziehrichtung
der Saugdüse hinter der Stützlippenkante angeordnet ist, und wobei die Stützlippe
mindestens eine Durchbrechung aufweist, und wobei die Abziehlippe einen von der Gehäusestirnseite
in die dem Saugkanal abgewandte Richtung nach vorne abstehenden Längsabschnitt aufweist.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Hartflächenabsauggerät mit einer derartigen Saugdüse.
[0003] Eine Saugdüse und ein Hartflächenabsauggerät zum Abziehen und Absaugen einer Flüssigkeit
von einer Hartfläche sind aus der
WO 2009/086893 A2 bekannt. Sie kommen insbesondere zur Reinigung von Fensterscheiben zum Einsatz, aber
auch zur Reinigung anderer Hartflächen, beispielsweise Duschkabinenwänden, Glastüren
oder gefliester Wände. Das tragbare Hartflächenabsauggerät kann in einer Abziehrichtung
an der Hartfläche entlang bewegt werden nach Art eines manuellen Fensterabziehers,
so dass Flüssigkeit von der Hartfläche abgesaugt werden kann.
[0004] Die Saugdüse weist ein Saugdüsengehäuse auf, das einen Saugkanal umgibt. An einer
Gehäusestirnseite des Saugdüsengehäuses sind eine elastisch verformbare Abziehlippe
und eine elastisch verformbare Stützlippe angeordnet, die aus dem Saugdüsengehäuse
herausragen. Die Abziehlippe weist an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse herausragenden
vorderen Endbereich eine Abziehlippenkante auf, die an die zu reinigende Hartfläche
angelegt werden kann, und die Stützlippe weist an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse herausragenden
vorderen Endbereich eine Stützlippenkante auf, die ebenfalls an die zu reinigende
Hartfläche angelegt werden kann. Die Abziehlippe und die Stützlippe definieren zwischen
sich einen Saugraum, an den sich in der der Abziehlippenkante und der Stützlippenkante
abgewandten Richtung der Saugkanal anschließt. Der Saugkanal kann an eine Unterdruckquelle,
insbesondere an ein Saugaggregat, des Hartflächenabsauggeräts angeschlossen werden,
so dass sich eine Saugströmung ausbildet, unter deren Wirkung Flüssigkeit von der
zu reinigenden Hartfläche abgesaugt werden kann. Die Flüssigkeit kann von der Hartfläche
über den Saugraum in den Saugkanal eingesaugt werden. Das Hartflächenabsauggerät weist
einen Schmutzflüssigkeitsbehälter auf, der die abgesaugte Flüssigkeit aufnehmen kann.
[0005] Zum Absaugen einer Hartfläche werden die Abziehlippenkante und die Stützlippenkante
gegen die zu reinigenden Hartfläche gepresst und die Saugdüse wird in einer Abziehrichtung
an der Hartfläche entlanggeführt, beispielsweise von oben nach unten. Bezogen auf
die Abziehrichtung ist die Stützlippenkante vor der Abziehlippenkante angeordnet,
so dass sich Flüssigkeit, die sich an der Hartfläche befindet, bei einer Bewegung
der Saugdüse an der Stützlippenkante aufstaut und von dieser über die mindestens eine
Durchbrechung der Stützlippe in den Saugraum gelangt, von dem aus sie in den Saugkanal
gesaugt wird. Die bezogen auf die Abziehrichtung hinter der Stützlippenkante angeordnete
Abziehlippenkante gleitet an der Hartfläche entlang und bewirkt, dass nach Möglichkeit
sämtliche Flüssigkeit von der Hartfläche abgezogen wird, so dass die Hartfläche streifenfrei
gereinigt wird.
[0006] Die
WO 2016/029967 A1 offenbart eine Saugdüse mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1.
[0007] Bekannte Saugdüsen und Hartflächenabsauggeräte haben häufig das Problem, dass eine
streifenfreie Reinigung der Hartfläche nur dann erzielt wird, wenn der Benutzer die
Stützlippe und die Abziehlippe in einem bestimmten Winkel zur Hartfläche ausrichtet
und das Sauggerät mit einer bestimmten Kraft gegen die Hartfläche drückt. Werden diese
Bedingungen nicht eingehalten, so besteht das Risiko, dass Flüssigkeitsreste auf der
Hartfläche verbleiben, die das Reinigungsergebnis beeinträchtigen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Saugdüse und ein Hartflächenabsauggerät
der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, dass ein besseres Reinigungsergebnis
erzielt werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Saugdüse mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Saugdüse kommt eine Abziehlippe zum Einsatz, die mindestens
einen Abziehlippenfortsatz aufweist, der eine Abziehlippenkante ausbildet und schräg
oder senkrecht zu einem von der Gehäusestirnseite abstehenden Längsabschnitt der Abziehlippe
ausgerichtet ist. Die Abziehlippe bildet einen von der Gehäusestirnseite nach vorne
abstehenden Längsabschnitt aus, an den sich der mindestens eine, zum Längsabschnitt
geneigte Abziehlippenfortsatz anschließt, der an seinem freien Ende eine Abziehlippenkante
ausbildet. Der Abziehlippenfortsatz steht schräg oder senkrecht vom Längsabschnitt
der Abziehlippe ab und kann mit seinem freien Ende, das eine Abziehlippenkante ausbildet,
gegen die zu reinigende Hartfläche gepresst werden.
[0011] Der Einsatz eines zum Längsabschnitt geneigten Abziehlippenfortsatzes, der an seinem
freien Ende eine Abziehlippenkante ausbildet, hat den Vorteil, dass die verformbare
Abziehlippe die zu reinigende Hartfläche in unterschiedlichsten Ausrichtungen der
Saugdüse relativ zur Hartfläche praktisch linienförmig kontaktieren kann. Im Unterschied
zu bekannten Saugdüsen muss der Benutzer nicht sorgfältig darauf achten, dass er die
Saugdüse in einem bestimmten Winkel zur Hartfläche ausrichtet, vielmehr wird durch
die Bereitstellung eines Längsabschnitts und eines vom Längsabschnitt in Richtung
auf die Hartfläche abstehenden Abziehlippenfortsatzes sichergestellt, dass praktisch
unabhängig von der Ausrichtung der Saugdüse relativ zur Hartfläche ein Linienkontakt
der Abziehlippe mit der Hartfläche erzielt werden kann. Dies wiederum hat zur Folge,
dass das Reinigungsergebnis verbessert werden kann, insbesondere kann eine streifenfreie
Reinigung erzielt werden.
[0012] Eine weitere Verbesserung des Reinigungsergebnisses wird gemäß der Erfindung dadurch
erzielt, dass die Abziehlippe eine erste und eine zweite Seitenkante aufweist, die
die Breite der Abziehlippe begrenzen, und dass die Abziehlippe im Abstand zu den Seitenkanten
bereichsweise verstärkt ist. Durch die bereichsweise Verstärkung der Abziehlippe erhält
diese eine ungleichförmige Biegesteifigkeit, und zwar ist die Biegesteifigkeit der
Abziehlippe in einzelnen Bereichen, die einen Abstand zu den Seitenkanten einnehmen,
höher als im Bereich der Seitenkanten. Die bereichsweise erhöhte Biegesteifigkeit
verbessert das Reinigungsergebnis in Fällen, in denen ein Randbereich einer Hartfläche,
insbesondere ein Randbereich einer Fensterscheibe, mittels der Saugdüse gereinigt
wird, wobei im Randbereich Unebenheiten auftreten. Derartige Unebenheiten werden beispielsweise
von Dichtungsstreifen gebildet, die eine Fensterscheibe begrenzen. Wird der Randbereich
der Fensterscheibe mittels der Saugdüse gereinigt, so kann der Fall auftreten, dass
die Abziehlippe mit ihrem einer Seitenkante benachbarten Randbereich auf einem Dichtungsstreifen
aufsitzt und sich dabei von der Fensterscheibe abhebt. Durch die Verstärkung der Abziehlippe
in Bereichen, die einen Abstand zu einer Seitenkante einnehmen, erhält die Abziehlippe
bereichsweise eine höhere Biegesteifigkeit. Dadurch kann das Risiko verringert werden,
dass die Abziehlippe unbeabsichtigt von der Fensterscheibe abhebt, wenn sie mit ihrem
äußeren Randbereich auf einem Dichtungsstreifen aufsitzt.
[0013] Es ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass die Abziehlippe auf ihrer der Stützlippe
abgewandten Abziehlippenoberseite im Abstand zu den Seitenkanten jeweils mindestens
eine Verstärkungsrippe aufweist. Die Verstärkungsrippe erstreckt sich günstigerweise
über die gesamte Länge des Längsabschnitts der Abziehlippe.
[0014] Bevorzugt ist der mindestens eine Abziehlippenfortsatz hakenartig ausgestaltet.
[0015] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Abziehlippe einen Abziehlippenfortsatz aufweist,
der die Stützlippenkante bezogen auf die Abziehrichtung hintergreift.
[0016] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Abziehlippe einen längeren und einen
kürzeren Schenkel aufweist, die schräg oder senkrecht zueinander ausgerichtet sind,
wobei der längere Schenkel den Längsabschnitt der Abziehlippe ausbildet und der kürzere
Schenkel einen Abziehlippenfortsatz der Abziehlippe ausbildet.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Abziehlippe L-förmig
ausgestaltet.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass die Abziehlippe einen einzigen Abziehlippenfortsatz
aufweist, der mit seiner Abziehlippenkante gegen die zu reinigende Hartfläche gepresst
werden kann, wie dies voranstehend erläutert wurde. Es kann aber auch vorgesehen,
dass die Abziehlippe zwei Abziehlippenfortsätze aufweist, die jeweils eine Abziehlippenkante
ausbilden und bezogen auf den Längsabschnitt in unterschiedliche Richtungen weisen.
Dies gibt beispielsweise die Möglichkeit, die Abziehlippe wahlweise in einer ersten
oder einer zweiten Orientierung am Saugdüsengehäuse zu montieren, wobei in einer ersten
Orientierung ein erster Abziehlippenfortsatz in Richtung auf die zu reinigende Hartfläche
geneigt ist und dessen Abziehlippenkante gegen die Hartfläche gepresst werden kann,
und wobei in einer zweiten Orientierung der zweite Abziehlippenfortsatz in Richtung
auf die zu reinigende Hartfläche geneigt ist und dessen Abziehlippenkante gegen die
Hartfläche gepresst werden kann.
[0019] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Abziehlippe zwei Abziehlippenfortsätze
aufweist, die spiegelbildlich zu einer Mittelebene des Längsabschnitts der Abziehlippe
ausgestaltet sind.
[0020] Insbesondere kann die Abziehlippe T-förmig oder Y-förmig ausgestaltet sein. Ein erster
Arm der Abziehlippe kann einen ersten Abziehlippenfortsatz mit einer ersten Abziehlippenkante
ausbilden, und ein zweiter Arm der Abziehlippe kann einen zweiten Abziehlippenfortsatz
mit einer zweiten Abziehlippenkante ausbilden, wobei die beiden Arme auf einander
gegenüberliegenden Seiten von einem länglichen Mittelteil der Abziehlippe abstehen
und das Mittelteil den Längsabschnitt der Abziehlippe ausbildet.
[0021] Von Vorteil ist es, wenn die Länge des Längsabschnitts mindestens das Sechsfache
der Länge des Abziehlippenfortsatzes beträgt. Als Länge des Längsabschnitts wird hierbei
der Abstand zwischen dem dem Saugkanal abgewandten vorderen Ende des Längsabschnitts
und der Gehäusestirnseite des Saugdüsengehäuses bezeichnet, und als Länge des Abziehlippenfortsatzes
wird der senkrechte Abstand der am freien Ende des Abziehlippenfortsatzes angeordneten
Abziehlippenkante von einer Mittelebene des Längsabschnitts bezeichnet.
[0022] Die Länge des Abziehlippenfortsatzes kann beispielsweise 1 bis 6 mm, insbesondere
2 bis 4 mm betragen und die Länge des Längsabschnitts kann beispielsweise 10 bis 30
mm, insbesondere 16 bis 24 mm betragen.
[0023] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Längsabschnitt der
Abziehlippe in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe geradlinig ausgestaltet.
Als unverformte Grundstellung wird hierbei eine Stellung der Abziehlippe bezeichnet,
in der sie die zu reinigende Hartfläche nicht kontaktiert und daher keiner durch Anpressen
an die Hartfläche hervorgerufenen Verformung unterliegt. Der Längsabschnitt ist günstigerweise
in dieser Grundstellung der Abziehlippe geradlinig ausgebildet.
[0024] Vorzugsweise erstreckt sich der Längsabschnitt in der unverformten Grundstellung
der Abziehlippe parallel oder kollinear zu einer Mittelachse des Saugdüsengehäuses.
[0025] Von Vorteil ist es, wenn die Abziehlippe einen Abziehlippenfortsatz aufweist, der
in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe am vorderen Endbereich der Stützlippe
anliegt. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist der Abstand zwischen dem vorderen
Endbereich der Stützlippe und einem Abziehlippenfortsatz so gering wie möglich. Beim
Anlegen an die zu reinigende Hartfläche verformen sich die Abziehlippe und die Stützlippe,
wobei sich der Abstand zwischen dem vorderen Endbereich der Stützlippe und dem in
der Grundstellung am vorderen Endbereich der Stützlippe anliegenden Abziehlippenfortsatz
vergrößert und Flüssigkeit in den Saugraum zwischen der Abziehlippe und der Stützlippe
eindringen kann. Je geringer der Abstand zwischen dem vorderen Ende der Stützlippe
und dem Abziehlippenfortsatz ist, desto weniger Luft kann zwischen der Stützlippe
und dem Abziehlippenfortsatz in den Saugraum einströmen und desto stärker ist die
im Saugraum herrschende Saugströmung, und dies wiederum stellt sicher, dass praktisch
keine Flüssigkeitsreste an der Hartfläche verbleiben. Um während des Einsatzes der
Saugdüse den Abstand zwischen dem vorderen Endbereich der Stützlippe und dem Abziehlippenfortsatz
gering zu halten, ist es daher von Vorteil, wenn der an die Hartfläche anpressbare
Abziehlippenfortsatz in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe unmittelbar
am vorderen Endbereich der Stützlippe anliegt.
[0026] Günstig ist es, wenn die Stützlippe an ihrem vorderen Endbereich eine Stirnfläche
aufweist, an der ein Abziehlippenfortsatz in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe
mit einer Kontaktfläche anliegt. In der unverformten Grundstellung der Abziehlippe
berührt somit ein Abziehlippenfortsatz mit seinem vorderen Endbereich die Stützlippe,
indem eine Kontaktfläche des Abziehlippenfortsatzes an einer Stirnfläche der Stützlippe
anliegt.
[0027] Die Stirnfläche der Stützlippe bildet bei einer vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung eine Keilfläche aus, die sich bis zur Stützlippenkante erstreckt.
[0028] Die Kontaktfläche des Abziehlippenfortsatzes bildet in der unverformten Grundstellung
der Abziehlippe günstigerweise eine in einem stumpfen Winkel zu einer Unterseite des
Längsabschnitts geneigte Schrägfläche aus. Die Schrägfläche kann sich von der Abziehlippenkante
bis zu der der Stützlippe zugewandten Unterseite des Längsabschnitts der Abziehlippe
erstrecken. Die Unterseite kann in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe
eben ausgestaltet sein.
[0029] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die mindestens eine Durchbrechung
der Stützlippe als an der Stützlippenkante angeordnete Ausnehmung ausgestaltet. Wie
bereits erwähnt, staut sich Flüssigkeit an der Stützlippe an, wenn die Saugdüse in
Abziehrichtung an der zu reinigenden Hartfläche entlang bewegt wird. Die sich an der
Stützlippe aufstauende Flüssigkeit kann über die mindestens eine stirnseitige Ausnehmung
der Stützlippe in den Saugraum zwischen der Stützlippe und der Abziehlippe gelangen.
Von Vorteil ist es, wenn an der Stützlippenkante eine Vielzahl von Ausnehmungen angeordnet
sind.
[0030] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützlippe auf ihrer
der Abziehlippe abgewandten Stützlippenunterseite eine Vielzahl von Vertiefungen auf,
die jeweils in eine an der Stützlippenkante angeordnete Ausnehmung münden. Flüssigkeit,
die sich beim Entlangführen der Stützlippe an der zu reinigenden Hartfläche an der
Stützlippe aufstaut, kann über die Vertiefungen, die an der Stützlippenunterseite
angeordnet sind, zu den an der Stirnseite der Stützlippe angeordneten Ausnehmungen
gelangen und über diese in den Saugraum strömen.
[0031] Günstig ist es, wenn die Stützlippe auf ihrer der Abziehlippe zugewandten Stützlippenoberseite
eine Vielzahl von Erhebungen aufweist. Die Erhebungen können Abstandshalter ausbilden,
so dass sichergestellt ist, dass die Abziehlippe auch im verformten Zustand nicht
flächig auf der Stützlippe aufliegt, wenn die Saugdüse an der zu reinigenden Hartfläche
entlang bewegt wird. Vielmehr wird durch die Erhebungen der Stützlippe gewährleistet,
dass über den Saugraum Flüssigkeit in den Saugkanal gelangen kann.
[0032] Die Erhebungen, die an der Stützlippenoberseite angeordnet sind, erstrecken sich
bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bis zu einer Stirnfläche, die
die Stützlippe an ihrem vorderen Endbereich aufweist. Wie bereits erwähnt, kann vorgesehen
sein, dass sich ein Abziehlippenfortsatz mit einer Kontaktfläche an der Stirnfläche
der Stützlippe abstützt, wenn die Abziehlippe ihre unverformte Grundstellung einnimmt.
[0033] Die an der Stützlippenoberseite angeordneten Erhebungen bilden bei einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung rippenartige Strömungsleitelemente aus. Die Strömungsleitelemente
können in ihrer Formgebung an die Strömungsrichtung der Saugströmung angepasst sein,
die sich im Saugraum ausbildet, wenn der Saugkanal an eine Unterdruckquelle angeschlossen
ist. Strömungsverluste können dadurch gering gehalten werden.
[0034] Die Erhebungen sind bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung fächerförmig
angeordnet.
[0035] Von besonderem Vorteil ist es, wenn sich die Abstände zwischen einander unmittelbar
benachbarten Erhebungen mit zunehmendem Abstand von einer Mittelachse des Saugdüsengehäuses
zunehmend vergrößern. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass in einem bezogen
auf die Mittelachse zentralen Bereich der Stützlippe zwischen zwei einander unmittelbar
benachbarten Erhebungen jeweils nur eine einzige stirnseitige Ausnehmung angeordnet
ist, wohingegen mit zunehmendem Abstand zur Mittelachse der Abstand zwischen einander
unmittelbar benachbarten Erhebungen zunimmt, so dass zwischen zwei einander unmittelbar
benachbarten Erhebungen mehrere stirnseitige Ausnehmungen angeordnet sind.
[0036] Um den Saugraum zwischen der Abziehlippe und der Stützlippe seitlich zu verschließen,
das heißt im Bereich der Seitenkanten der Abziehlippe und der Stützlippe, bilden die
Abziehlippe und/oder die Stützlippe bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
Seitenwände aus. Mittels der Seitenwände kann der Saugraum seitlich zumindest teilweise
verschlossen werden. Die Seitenwände können beispielsweise nach Art von Rippen ausgestaltet
sein, die im Bereich der Seitenkanten an die Abziehlippe und/oder an die Stützlippe
angeformt sind. Die Bereitstellung der Seitenwände reduziert das seitliche Einströmen
von Falschluft in den Saugraum zwischen der Abziehlippe und der Stützlippe. Durch
das seitliche Verschließen des Saugraums wird somit die sich zwischen der an der Hartfläche
anliegenden Abziehlippenkante und der an der Hartfläche anliegenden Stützlippenkante
ausbildende Saugströmung optimiert und auf diese Weise das Reinigungsergebnis verbessert.
[0037] Bevorzugt ist im Abstand zu jeder Seitenkante jeweils ein Paar von Verstärkungsrippen
angeordnet. Bei einer derartigen Ausgestaltung der Erfindung weist die Abziehlippe
auf der Abziehlippenoberseite mindestens zwei Paare von Verstärkungsrippen auf, wobei
ein erstes Paar von Verstärkungsrippen in einem geringen Abstand zu einer ersten Seitenkante
angeordnet ist, und wobei ein zweites Paar von Verstärkungsrippen in einem geringen
Abstand zur zweiten Seitenkante der Abziehlippe angeordnet ist. Günstigerweise weisen
die beiden Paare von Verstärkungsrippen denselben Abstand zu der jeweils nächstgelegenen
Seitenkante der Abziehlippe auf.
[0038] Der Abstand, den die Paare von Verstärkungsrippen zu der jeweils nächstgelegenen
Seitenkante aufweisen, kann beispielsweise 4 mm bis 8 mm betragen.
[0039] Der Abstand zwischen den beiden Verstärkungsrippen eines Paars von Verstärkungsrippen
beträgt bevorzugt etwa 0,5 mm bis etwa 3 mm.
[0040] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die mindestens eine Verstärkungsrippe eine Stützfläche
aufweist, die beim Verformen der Abziehlippe aus der unverformten Grundstellung in
die der Stützlippe abgewandte Richtung an der Gehäusestirnseite anliegt. In der unverformten
Grundstellung der Abziehlippe kann die Stützfläche der Verstärkungsrippen einen Abstand
zur Gehäusestirnseite einnehmen, wird jedoch die Abziehlippe beim Reinigen einer Hartfläche
an die Hartfläche gedrückt, so wird die Abziehlippe verformt und die Stützfläche der
Verstärkungsrippen kommt an der Gehäusestirnseite zur Anlage. Dadurch kann sich die
Abziehlippe über die Verstärkungsrippen an der Gehäusestirnseite abstützen, und dies
wiederum hat zur Folge, dass die Abziehlippe im Bereich der Verstärkungsrippen eine
höhere Biegesteifigkeit aufweist als in Bereichen, die keine Verstärkungsrippen aufweisen.
[0041] Die Länge des aus dem Saugdüsengehäuse herausragenden Bereichs der Abziehlippe beträgt
günstigerweise mindestens 18 mm, insbesondere 20 bis 30 mm. Als Länge wird hierbei
der Abstand zwischen der Gehäusestirnseite und dem vorderen Ende der Abziehlippe verstanden.
[0042] Die Länge des aus dem Saugdüsengehäuse herausragenden Bereichs der Stützlippe beträgt
bevorzugt mindestens 16 mm, insbesondere etwa 20 bis 30 mm.
[0043] Es kann vorgesehen sein, dass die beiden Seitenkanten der Abziehlippe parallel zueinander
ausgerichtet sind, so dass der Abstand, den die beiden Seitenkanten zueinander aufweisen,
das heißt die Breite der Abziehlippe, über die gesamte Länge der Abziehlippe konstant
ist. In der Draufsicht kann der aus dem Saugdüsengehäuse herausragende Bereich der
Abziehlippe rechteckförmig ausgestaltet sein.
[0044] Es kann allerdings auch vorgesehen sein, dass die Seitenkanten der Abziehlippe mit
zunehmendem Abstand zur Gehäusestirnseite des Saugdüsengehäuses einen zunehmenden
Abstand zueinander aufweisen, das heißt dass die Breite der Abziehlippe mit zunehmendem
Abstand zur Gehäusestirnseite zunimmt. Der aus dem Saugdüsengehäuse herausragende
Bereich der Abziehlippe kann in der Draufsicht beispielsweise trapezförmig ausgestaltet
sein.
[0045] Alternativ kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Seitenkanten der Abziehlippe
bogenförmig nach außen gekrümmt sind.
[0046] Wie bereits erwähnt, betrifft die Erfindung nicht nur eine Saugdüse sondern auch
ein tragbares Hartflächenabsauggerät mit einer derartigen Saugdüse. Das tragbare Hartflächenabsauggerät
kann insbesondere in Form eines Handgeräts ausgebildet sein, das vom Benutzer mit
einer Hand getragen und nach Art eines manuellen Fensterabziehers in einer Abziehrichtung
an einer Fensterscheibe entlanggeführt werden kann. Das Hartflächenabsauggerät weist
ein Saugaggregat auf sowie einen Schmutzflüssigkeitstank und eine Abscheideeinrichtung,
wobei mittels der Abscheideeinrichtung Flüssigkeit von einem aufgesaugten Flüssigkeits-Luftgemisch
abgeschieden werden kann. Außerdem weist das Hartflächenabsauggerät eine Saugdüse
der voranstehend erläuterten Art auf.
[0047] Mit Hilfe des Saugaggregats kann im Saugraum zwischen der Abziehlippe und der Stützlippe
und in dem sich an den Saugraum anschließenden Saugkanal eine Saugströmung erzeugt
werden, unter deren Wirkung ein Gemisch aus Flüssigkeit und Luft in den Saugraum eingesaugt
werden kann. Die eingesaugte Flüssigkeit kann mit Hilfe der Abscheideeinrichtung aus
dem Gemisch aus Flüssigkeit und Luft abgeschieden und in den Schmutzflüssigkeitstank
überführt werden. Die eingesaugte Luft kann über Luftauslassöffnungen des Hartflächenabsauggeräts
an die Umgebung abgegeben werden.
[0048] Die nachfolgende Beschreibung vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung eines Hartflächenabsauggeräts;
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf eine Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht der Saugdüse längs der Linie 3-3 in Figur 2;
- Figur 4:
- eine perspektivische, teilweise aufgetrennte Darstellung der Saugdüse aus Figur 2;
- Figur 5:
- eine Draufsicht auf die Saugdüse aus Figur 2, wobei eine Abziehlippe entfernt wurde;
- Figur 6:
- eine Unteransicht auf die Saugdüse aus Figur 2;
- Figur 7:
- eine Schnittansicht der Saugdüse aus Figur 2 entlang einer Mittelachse beim Entlangführen
an einer Hartfläche;
- Figur 8:
- eine perspektivische Darstellung der Saugdüse aus Figur 2 beim Entlangführen an einem
Randbereich einer Fensterscheibe;
- Figur 9:
- eine vergrößerte Darstellung von Detail A aus Figur 8;
- Figur 10:
- eine Draufsicht einer alternativen Ausgestaltung einer Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts
aus Figur 1;
- Figur 11:
- eine Draufsicht einer weiteren alternativen Ausgestaltung einer Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts
aus Figur 1;
- Figuren
- Längsschnittansichten alternativer Ausgestaltungen von
- 12 bis 20:
- Abziehlippen der Saugdüsen aus den Figuren 1 bis 11.
[0049] In den Figuren 1 bis 9 ist eine vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
tragbaren Hartflächenabsauggeräts dargestellt, das insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 belegt ist und das eine vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Saugdüse
12 aufweist.
[0050] Mit Hilfe des tragbaren Hartflächenabsauggeräts kann Flüssigkeit von einer Hartfläche,
insbesondere von einer Fensterscheibe, abgezogen und aufgesaugt werden. Das Hartflächenabsauggerät
kann vom Benutzer nach Art eines manuellen Fensterabziehers an der Hartfläche entlang
bewegt werden. Das tragbare Hartflächenabsauggerät bildet somit ein Fensterputzgerät
aus.
[0051] Das Hartflächenabsauggerät 10 umfasst ein Grundgehäuse 14, das einen Handgriff 16
ausbildet und ein Saugaggregat 18 umgibt, welches von einem Elektromotor 20 angetrieben
wird. Der Elektromotor 20 wird von einer im Grundgehäuse 14 angeordneten wiederaufladbaren
Batterie 22 mit elektrischer Energie versorgt.
[0052] Das Saugaggregat 18 steht über eine im Grundgehäuse 14 verlaufende Saugleitung 24
mit einer im Grundgehäuse 14 angeordneten Abscheideeinrichtung 26 in Strömungsverbindung,
mit deren Hilfe Flüssigkeit aus einem eingesaugten Flüssigkeits-Luftgemisch abgeschieden
werden kann. Die abgeschiedene Flüssigkeit kann in einen Schmutzflüssigkeitsbehälter
28 überführt werden, der auf der dem Handgriff 16 abgewandten Seite des Grundgehäuses
14 angeordnet und zum Entleeren vom Grundgehäuse 14 getrennt werden kann.
[0053] Oberseitig schließt sich an das Grundgehäuse 14 die Saugdüse 12 an. Die Saugdüse
12 weist ein Saugdüsengehäuse 30 auf und ist mit dem Grundgehäuse 14 lösbar verbindbar.
Das Saugdüsengehäuse 30 umfasst eine obere Gehäusehalbschale 32 und eine untere Gehäusehalbschale
34, die mittels Verbindungsschrauben 36 miteinander verschraubt sind. Wie insbesondere
aus Figur 7 deutlich wird, umgibt das Saugdüsengehäuse 30 einen Saugkanal 38, der
sich von einer Gehäusestirnseite 40 bis zu einer Gehäuserückseite 42 erstreckt. Die
Gehäusestirnseite 40 ist dem Grundgehäuse 14 abgewandt, wohingegen die Gehäuserückseite
42 dem Grundgehäuse 14 zugewandt ist.
[0054] An der Gehäusestirnseite 40 sind eine elastisch verformbare Abziehlippe 44 und eine
elastisch verformbare Stützlippe 46 gehalten, die aus dem Saugdüsengehäuse 30 in die
dem Saugkanal 38 abgewandte Richtung nach vorne herausragen.
[0055] Zur Herstellung der Abziehlippe 44 kann beispielsweise ein Silikonmaterial zum Einsatz
kommen.
[0056] Die Stützlippe 46 ist vorteilhafterweise an die untere Gehäusehalbschale 34 angeformt.
Hierbei kann die untere Gehäusehalbschale 34 zusammen mit der Stützlippe 46 ein gemeinsames
Spritzgussteil mit zwei Komponenten ausbilden. Die untere Gehäusehalbschale 34 kann
eine Hartkomponente der Spritzgussteils ausbilden und die Stützlippe 46 kann eine
Elastomerkomponente des Spritzgussteils ausbilden.
[0057] Die Abziehlippe 44 weist einen dem Saugkanal 38 zugewandten Halteabschnitt 48 auf,
der zwischen der oberen Gehäusehalbschale 32 und einem Zwischenteil 37 eingespannt
ist. Das Zwischenteil 37 ist zwischen der oberen Gehäusehalbschale 32 und der unteren
Gehäusehalbschale 34 eingespannt. In die dem Saugkanal 38 abgewandte Richtung schließt
sich an den Halteabschnitt 48 ein aus der Gehäusestirnseite 40 herausragender Längsabschnitt
50 der Abziehlippe 44 an. In der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten unverformten
Grundstellung der Abziehlippe 44 ist der Längsabschnitt 50 geradlinig ausgestaltet.
An den Längsabschnitt 50 schließt sich ein hakenartiger Abziehlippenfortsatz 52 an,
der zum Längsabschnitt 50 geneigt ist und der an seinem freien Ende eine Abziehlippenkante
54 ausbildet. Wie nachfolgend noch näher erläutert, kann die Abziehlippenkante 54
an eine zu reinigende Hartfläche angelegt werden, so dass die Abziehlippe 44 die zu
reinigende Hartfläche linienförmig kontaktiert.
[0058] Die Stützlippe 46 ragt ebenfalls aus der Gehäusestirnseite 40 heraus. An ihrem freien
Ende bildet die Stützlippe 46 eine Stützlippenkante 56 aus. In der unverformten Grundstellung
liegt die Stützlippenkante 56 an der Abziehlippenkante 54 an.
[0059] Die Stützlippe 46 weist eine der Abziehlippe 44 zugewandte Stützlippenoberseite 58
und eine der Abziehlippe 54 abgewandte Stützlippenunterseite 60 auf. Von der Stützlippe
46 erstreckt sich in Richtung auf die Stützlippenoberseite 58 eine keilförmige Stirnfläche
62, an der die Abziehlippe 44 in der unverformten Grundstellung mittels einer komplementär
zur Stirnfläche 62 ausgestalteten Kontaktfläche 64 flächig anliegt. Die Kontaktfläche
64 bildet eine in einem stumpfen Winkel zu einer Unterseite 94 des Längsabschnitts
50 geneigte Schrägfläche 68 aus. In der dargestellten Ausführungsform beträgt der
Winkel zwischen der Schrägfläche 68 und der Unterseite 94 des Längsabschnitts 50 etwa
135°.
[0060] Wie aus den Figuren 4 und 5 deutlich wird, weist die Stützlippe 46 auf der Stützlippenoberseite
58 eine Vielzahl von Erhebungen 70 auf, die symmetrisch zu einer Mittelachse 72 des
Saugdüsengehäuses 30 angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen zwei einander unmittelbar
benachbarten Erhebungen 70 mit zunehmendem Abstand von der Mittelachse 72 zunimmt.
Die Erhebungen 70 bilden rippenartige Strömungsleitelemente 74 aus, die an der Stützlippenoberseite
58 fächerförmig angeordnet sind.
[0061] An der Stützlippenkante 56 weist die Stützlippe 46 eine Vielzahl von Durchbrechungen
in Form von Ausnehmungen 76 auf, die halbkreisförmig ausgestaltet sind.
[0062] Auf der Stützlippenunterseite 60 weist die Stützlippe 46 eine Vielzahl von Vertiefungen
78 auf, die jeweils in eine Ausnehmung 76 einmünden.
[0063] Die Abziehlippe 44 definiert zusammen mit der Stützlippe 46 einen Saugraum 80, der
an einer ersten Seitenkante 82 der Abziehlippe 44 von einer ersten Seitenwand 84 und
an einer zweiten Seitenkante 86 er Abziehlippe 44 von einer zweiten Seitenwand 88
begrenzt wird. Die beiden Seitenwände 84, 88 sind einstückig mit der Abziehlippe 44
verbunden. Der Abstand zwischen der ersten Seitenkante 82 und der zweiten Seitenkante
86 definiert die Breite der Abziehlippe 44.
[0064] Die Abziehlippe 44 weist eine der Stützlippe 46 abgewandte Abziehlippenoberseite
92 auf und der Längsabschnitt 50 weist die bereits erwähnte, der Stützlippe 46 zugewandte
Unterseite 94 auf. Die Unterseite 94 ist in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe
44 eben ausgestaltet und erstreckt sich parallel zur Mittelachse 72 des Saugdüsengehäuses
30.
[0065] Die Abziehlippe 44 ist bereichsweise verstärkt. Hierzu weist sie auf der Abziehlippenoberseite
92 in geringem Abstand zur ersten Seitenkante 82 ein erstes Paar von Verstärkungsrippen
96, 98 auf, und in geringem Abstand zur zweiten Seitenkante 86 weist die Abziehlippe
44 auf der Abziehlippenoberseite 92 ein zweites Paar von Verstärkungsrippen 100, 102
auf. Die Verstärkungsrippen 96, 98, 100 und 102 sind jeweils identisch ausgebildet,
parallel zur Mittelachse 72 ausgerichtet und erstrecken sich mit zunehmender Höhe
vom freien Ende 90 der Abziehlippe 44 bis zur Gehäusestirnseite 40, wobei sie jeweils
eine der Gehäusestirnseite 40 zugewandte Stützfläche 104 ausbilden, die senkrecht
zur Längsachse 66 des Längsabschnitts 50 ausgerichtet ist.
[0066] Der Abstand A1, den das erste Paar von Verstärkungsrippen 96, 98 zur ersten Seitenkante
82 einnimmt, ist identisch mit dem Abstand A2, den das zweite Paar von Verstärkungsrippen
100, 102 zur zweiten Seitenkante 86 einnimmt. Der Abstand beträgt jeweils etwa 4 bis
8 mm.
[0067] Der Abstand, den die beiden Verstärkungsrippen 96, 98 des ersten Paars von Verstärkungsrippen
zueinander einnehmen, beträgt im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa 1 bis 3 mm
und ist identisch mit dem Abstand, den die beiden Verstärkungsrippen 100, 102 des
zweiten Paars von Verstärkungsrippen zueinander aufweisen.
[0068] Die Länge L1 des aus dem Saugdüsengehäuse 30 herausragenden Bereichs der Abziehlippe
44 beträgt im dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens 18 mm, vorzugsweise 20
bis 30 mm, und die Länge L2 des aus dem Saugdüsengehäuse 30 herausragenden Bereichs
der Stützlippe 46 beträgt mindestens 16 mm, vorzugsweise 20 bis 30 mm.
[0069] Wie bereits erwähnt, kann das Hartflächenabsauggerät 10 zur Reinigung einer Hartfläche
an dieser entlang bewegt werden. In Figur 7 ist die Reinigung einer Hartfläche 106
veranschaulicht, wobei zur Erzielung einer einfacheren Übersicht lediglich die Saugdüse
12 in einem Längsschnitt im Bereich der Mittelachse 72 schematisch dargestellt ist.
Die Saugdüse 12 kann entlang der Hartfläche 106 in einer Abziehrichtung 108 bewegt
werden, im dargestellten Ausführungsbeispiel von oben nach unten, wobei die Abziehlippenkante
54 und die Stützlippenkante 56 die Hartfläche 106 kontaktieren. Bezogen auf die Abziehrichtung
108 ist die Stützlippenkante 56 vor der Abziehlippenkante 54 angeordnet. Während der
Reinigung der Hartfläche 106 nimmt die Stützlippenkante 56 aufgrund der Verformung
der Stützlippe 46 und der Verformung der Abziehlippe 44 einen Abstand zur Abziehlippenkante
54 ein. Der Abziehlippenfortsatz 52 hintergreift die Stützlippe 46 bezogen auf die
Abziehrichtung 108.
[0070] Wird die Saugdüse 12 entlang der Hartfläche 106 in der Abziehrichtung 108 bewegt,
so staut sich Flüssigkeit, die an der Hartfläche 106 anhaftet, vor der Stützlippe
46 an und gelangt über die an der Stützlippenunterseite 60 angeordneten Vertiefungen
78 und die an der Stützlippenkante 56 angeordneten Ausnehmungen 76 in den Saugraum
80 zwischen der Stützlippe 46 und der Abziehlippe 44. Zum Reinigen einer Hartfläche
106 ist die Saugdüse 12 selbstverständlich mit dem Grundgehäuse 14 des Hartflächenabsauggeräts
10 verbunden und vom Saugaggregat 18 wird eine Saugströmung erzeugt, unter deren Wirkung
die im Saugraum 80 befindliche Flüssigkeit über den Saugkanal 38 zur Abscheideeinrichtung
26 gelangt. Von der Abscheideeinrichtung 26 strömt die Flüssigkeit in den Schmutzflüssigkeitsbehälter
28.
[0071] Aufgrund des vom Längsabschnitt 50 schräg abstehenden Abziehlippenfortsatzes 52,
der der Abziehlippe 44 eine gekröpfte Ausgestaltung verleiht, kontaktiert die Abziehlippe
44 die zu reinigende Hartfläche 106 auch dann linienförmig, wenn die Abziehlippe 44
aus ihrer Grundstellung verformt wird, wie dies in Figur 7 veranschaulicht ist. Durch
die linienförmige Kontaktierung ist sichergestellt, dass die Hartfläche 106 streifenfrei
gereinigt werden kann, wobei das Reinigungsergebnis praktisch unabhängig ist von der
Kraft, mit der der Benutzer die Abziehlippe 44 gegen die Hartfläche 106 drückt und
praktisch auch unabhängig vom Winkel, den die Mittelachse 72 des Saugdüsengehäuses
30 zu der zu reinigenden Fläche 106 einnimmt.
[0072] Die Figuren 8 und 9 veranschaulichen das Reinigen eines Randbereichs einer Hartfläche
in Form einer Fensterscheibe 110, die von einem Dichtungsstreifen 112 begrenzt wird.
Wird die Saugdüse 12 entlang der Fensterscheibe 110 bewegt, so kann der Fall auftreten,
dass die Abziehlippe 44 ebenso wie die Stützlippe 46 mit ihrem äußeren Randbereich
auf dem Dichtungsstreifen 112 aufsitzen. Dies kann dazu führen, dass die Stützlippe
46 und die Abziehlippe 44 in dem sich unmittelbar an den Dichtungsstreifen 112 angrenzenden
Bereich von der Fensterscheibe 110 abheben. Das Abheben der Stützlippe 46 hat keine
starke Beeinträchtigung des Reinigungsergebnisses zur Folge, das Abheben der Abziehlippe
44 könnte jedoch dazu führen, dass in dem sich unmittelbar an den Dichtungsstreifen
112 anschließenden Bereich Flüssigkeitsrückstände auf der Fensterscheibe 110 verbleiben.
Um dies zu verhindern, sind an der Abziehlippenoberseite 92 die Verstärkungsrippen
96, 98, 100 und 102 in geringem Abstand zu den Seitenkanten 82, 86 angeordnet. Dies
hat zur Folge, dass die Abziehlippe 44 im Bereich der Verstärkungsrippen 96, 98, 100
und 102 eine höhere Biegesteifigkeit aufweist, da die Verstärkungsrippen 96, 98, 100
und 102 einer Verformung der Abziehlippe 44 entgegenwirken. Beim Verformen der Abziehlippe
44 in die der Fensterscheibe 110 abgewandte Richtung stützen sich die Verstärkungsrippen,
die dem Dichtungsstreifen 112 benachbart angeordnet sind, mit ihrer Stützfläche 104
an der Gehäusestirnseite 40 ab und wirken daher einer Verformung der Abziehlippe 44
entgegen.
[0073] Die Bereitstellung der Verstärkungsrippen 96, 98, 100 und 102 führt somit beim Reinigen
eines Randbereichs einer Fensterscheibe zu einem verbesserten Reinigungsergebnis.
[0074] Figur 10 zeigt eine alternative Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Saugdüse, die
insgesamt mit dem Bezugszeichen 120 belegt ist. Die Saugdüse 120 ist weitgehend identisch
ausgebildet, wie die voranstehend erläuterte Saugdüse 12. Die Saugdüse 120 weist insbesondere
das voranstehend bereits erläuterte Saugdüsengehäuse 30 auf mit einer Gehäusestirnseite
40. Im Unterschied zur Saugdüse 12 kommt bei der in Figur 10 schematisch dargestellten
Saugdüse 120 eine Abziehlippe 124 zum Einsatz, deren Breite sich mit zunehmendem Abstand
von der Gehäusestirnseite 40 vergrößert. Die Abziehlippe 124 weist eine erste Seitenkante
126 und eine zweite Seitenkante 128 auf, die beide geradlinig ausgestaltet sind und
schräg nach außen verlaufen, so dass sich der Abstand, den die beiden Seitenkanten
126, 128 zueinander aufweisen, mit zunehmendem Abstand von der Gehäusestirnseite 40
gleichmäßig vergrößert. In der Draufsicht ist der aus dem Saugdüsengehäuse 30 herausragende
Bereich der Abziehlippe 124 trapezförmig ausgestaltet.
[0075] Auch bei der Saugdüse 120 kommt zusätzlich zur Abziehlippe 124 eine in Figur 10 nicht
dargestellte Stützlippe zum Einsatz, wobei sich auch die Breite der Stützlippe mit
zunehmendem Abstand von der Gehäusestirnseite 40 gleichmäßig vergrößert.
[0076] In Figur 11 ist eine weitere alternative Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Saugdüse
schematisch dargestellt, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 130 belegt ist. Die Saugdüse
ist weitgehend identisch ausgebildet wie die in Figur 10 dargestellte Saugdüse 120.
Die Saugdüse 130 weist eine Abziehlippe 134 auf, deren erste Seitenkante 136 und zweite
Seitenkante 138 bogenförmig nach außen gekrümmt sind. Selbstverständlich weist auch
die Saugdüse 130 zusätzlich zur Abziehlippe 134 eine in Figur 11 nicht dargestellte
Stützlippe auf. Die Stützlippe kann hierbei ebenfalls bogenförmig nach außen gekrümmte
Seitenkanten aufweisen, die somit praktisch denselben Verlauf zeigen wie die Seitenkanten
136, 138 der Abziehlippe 134.
[0077] In den Figuren 12 bis 20 sind schematisch Längsschnittansichten alternativer Ausgestaltungen
von Abziehlippen dargestellt. Figur 12 zeigt eine Abziehlippe 140, die ähnlich ausgestaltet
ist wie die voranstehend im Einzelnen erläuterte Abziehlippe 44. Die Abziehlippe 140
weist einen Längsabschnitt 142 auf, von dem ähnlich wie bei der Abziehlippe 44 ein
einziger Abziehlippenfortsatz 144 seitlich absteht. Der Abziehlippenfortsatz 144 ist
im Wesentlichen nach Art eines rechtwinkligen Dreiecks ausgestaltet und weist eine
Schrägfläche 146 auf, die in einem Winkel von etwa 135° zur Unterseite 148 des Längsabschnitts
142 ausgerichtet ist. Außerdem weist der Abziehlippenfortsatz 144 eine vordere Endfläche
150 auf, die im rechten Winkel zu einer Mittelebene 152 ausgerichtet ist. Die Abziehlippe
140 ist im Wesentlichen L-förmig ausgestaltet.
[0078] Figur 13 zeigt schematisch eine Abziehlippe 160, die ebenfalls einen einzigen Abziehlippenfortsatz
164 aufweist. Im Unterschied zur Abziehlippe 140 weist die Abziehlippe 160 eine vordere
Endfläche auf mit einem oberen Endflächenabschnitt 166 und einem unteren Endflächenabschnitt
168, die im Winkel zueinander ausgerichtet sind. Der obere Endflächenabschnitt 166
ist parallel zu einer Schrägfläche 170 ausgerichtet, die von der Unterseite 172 eines
Längsabschnitts 173 absteht und in einem Winkel von etwa 135° zur Unterseite 172 ausgerichtet
ist, und der untere Endflächenabschnitt 168, der zusammen mit der Schrägfläche 170
die Abziehlippenkante 174 der Abziehlippe 160 ausbildet, ist senkrecht zur Mittelebene
176 der Abziehlippe 160 ausgerichtet.
[0079] In den Figuren 14 bis 20 sind weitere alternative Ausgestaltungen von Abziehlippen
schematisch dargestellt, wobei diese Abziehlippen jeweils zwei Abziehlippenfortsätze
aufweisen und spiegelsymmetrisch zu einer Mittelebene ausgestaltet sind.
[0080] Figur 14 zeigt eine Abziehlippe 180 mit einem ersten Abziehlippenfortsatz 182 und
einem zweiten Abziehlippenfortsatz 184. Der erste Abziehlippenfortsatz 182 steht von
der Unterseite 186 eines Längsabschnitts 190 nach unten ab und der zweite Abziehlippenfortsatz
184 steht von der Oberseite 188 des Längsabschnitts 190 nach oben ab. Zusammen mit
dem Längsabschnitt 190 bilden die Abziehlippenfortsätze 182, 184 eine gemeinsame vordere
Endfläche 192 der Abziehlippe 180 aus, die senkrecht zu einer Mittelebene 194 der
Abziehlippe 180 ausgerichtet ist. Eine untere Schrägfläche 196 des ersten Abziehlippenfortsatzes
192 erstreckt sich von der Unterseite 186 bis zu einer ersten Abziehlippenkante 198,
und eine obere Schrägfläche 200 des zweiten Abziehlippenfortsatzes 184 erstreckt sich
von der Oberseite 188 bis zu einer zweiten Abziehlippenkante 202.
[0081] Figur 15 zeigt schematisch eine Abziehlippe 210, die im Wesentlichen T-förmig ausgestaltet
ist, wobei ein erster Abziehlippenfortsatz 212 senkrecht von einer Unterseite 214
eines Längsabschnitts 215 absteht und wobei ein zweiter Abziehlippenfortsatz 216 senkrecht
von einer Oberseite 218 des Längsabschnitts 215 absteht.
[0082] In Figur 16 ist schematisch eine Abziehlippe 230 dargestellt, bei der ein erster
Abziehlippenfortsatz 232 und ein zweiter Abziehlippenfortsatz 234 schräg zu einer
Mittelebene 236 ausgerichtet sind und im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet sind.
Die Abziehlippe 230 ist im Wesentlichen Y-förmig ausgestaltet.
[0083] Figur 17 zeigt schematisch eine Abziehlippe 240 mit einem ersten Abziehlippenfortsatz
242, der von einer Unterseite 244 eines Längsabschnitts 254 absteht und eine erste
bogenförmige Übergangsfläche 246 ausbildet, die konkav ausgestaltet ist und sich an
die Unterseite 244 anschließt. Außerdem weist die Abziehlippe 240 einen zweiten Abziehlippenfortsatz
248 auf, der von einer Oberseite 250 des Längsabschnitts 254 absteht und eine zweite
bogenförmige Übergangsfläche 252 ausbildet, die konkav ausgestaltet ist und sich an
die Oberseite 250 anschließt. Der erste Abziehlippenfortsatz 242 bildet gemeinsam
mit dem Längsabschnitt 254 der Abziehlippe 240 eine untere Endfläche 256 der Abziehlippe
240 aus, und der zweite Abziehlippenfortsatz bildet gemeinsam mit dem Längsabschnitt
254 eine obere Endfläche 258 der Abziehlippe 240 aus. Die beiden Endflächen 256, 258
sind in einem stumpfen Winkel zueinander ausgerichtet und jeweils eben ausgestaltet.
[0084] Figur 18 zeigt schematisch eine Abziehlippe 270 mit einem ersten Abziehlippenfortsatz
272, der eine von der Unterseite 274 eines Längsabschnitts 290 abstehende erste Schrägfläche
276 aufweist, und mit einem zweiten Abziehlippenfortsatz 278, der von einer Oberseite
280 des Längsabschnitts 290 absteht und eine zweite Schrägfläche 282 aufweist, die
sich an die Oberseite 280 anschließt. Der erste Abziehlippenfortsatz 272 bildet gemeinsam
mit dem Längsabschnitt 290 der Abziehlippe 270 eine untere Endfläche 292 aus, und
der zweite Abziehlippenfortsatz 278 bildet gemeinsam mit dem Längsabschnitt 290 eine
obere Endfläche 294 aus. Die beiden Endflächen 292, 294 sind jeweils eben ausgestaltet
und in einem stumpfen Winkel zueinander ausgerichtet.
[0085] In Figur 19 ist schematisch eine Abziehlippe 300 dargestellt, die einen ersten Abziehlippenfortsatz
302 und einen zweiten Abziehlippenfortsatz 304 aufweist, wobei die beiden Abziehlippenfortsätze
302, 304 zusammen mit einem Längsabschnit 306 der Abziehlippe 300 eine bogenförmige,
konkav ausgestaltete Endfläche 308 ausbilden.
[0086] In Figur 20 ist eine Abziehlippe 320 schematisch dargestellt, bei der ein erster
Abziehlippenfortsatz 322 zusammen mit einem zweiten Abziehlippenfortsatz 324 und einem
Längsabschnitt 326 eine geradlinige, senkrecht zu einer Mittelebene 328 ausgerichtete
Endfläche 330 ausbilden. Sowohl bei der Abziehlippe 300, die in Figur 19 dargestellt
ist, als auch bei der Abziehlippe 320, die in Figur 20 dargestellt ist, weisen die
Abziehlippenfortsätze der jeweiligen Endfläche 308 bzw. 330 abgewandte, konkav ausgestaltete
Übergangsflächen 310, 312 bzw. 332, 334 auf.
[0087] Die in den Figuren 12 bis 20 schematisch dargestellten Abziehlippen können ebenso
wie die Abziehlippe 44 im Abstand zu ihren Seitenkanten bereichsweise verstärkt sein,
um der Abziehlippe eine ungleichförmige Biegesteifigkeit zu verleihen, wie dies voranstehend
am Beispiel der Abziehlippe 44 im Einzelnen erläutert ist.
[0088] Insbesondere die in den Figuren 12 und 13 dargestellten Abziehlippen 140 und 160
können auf ihrer Abziehlippenoberseite im Abstand zu den jeweiligen Seitenkanten Verstärkungsrippen
aufweisen, insbesondere im Abstand zu jeder Seitenkante jeweils ein Paar von Verstärkungsrippen.
[0089] Verstärkungsrippen können auch bei den in den Figuren 14 bis 20 dargestellten Abziehlippen
zum Einsatz kommen, die jeweils im Abstand zu einer Seitenkante angeordnet sind. Hierbei
kann vorgesehen sein, dass sowohl an der Abziehlippenoberseite als auch an der Abziehlippenunterseite
Verstärkungsrippen angeordnet sind, wobei sich diese weniger weit von der Unterseite
bzw. der Oberseite des jeweiligen Längsabschnitts abheben als die Abziehlippenkanten
der Abziehlippenfortsätze, so dass sichergestellt ist, dass die Abziehlippenkanten
an die zu reinigende Hartfläche gepresst werden können, ohne dass die Verstärkungsrippen
die Hartfläche kontaktieren.
1. Saugdüse für ein tragbares Hartflächenabsauggerät (10) zum Abziehen und Absaugen einer
Flüssigkeit von einer Hartfläche (106), insbesondere von einer Fensterscheibe (110),
umfassend ein Saugdüsengehäuse (30), in dem ein an eine Unterdruckquelle anschließbarer
Saugkanal (38) angeordnet ist und an dessen Gehäusestirnseite (40) eine elastisch
verformbare Abziehlippe (44) und eine elastisch verformbare Stützlippe (46) angeordnet
sind, die aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragen und zwischen sich einen Saugraum
(80) definieren, an den sich der Saugkanal (38) anschließt, wobei die Abziehlippe
(44) an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragenden vorderen Endbereich eine
an die zu reinigende Hartfläche (106) anlegbare Abziehlippenkante (54) aufweist, und
wobei die Stützlippe (46) an ihrem aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragenden vorderen
Endbereich eine an die zu reinigende Hartfläche (106) anlegbare Stützlippenkante (56)
aufweist, wobei die Abziehlippenkante (54) bezogen auf eine Abziehrichtung (108) der
Saugdüse (12) hinter der Stützlippenkante (56) angeordnet ist und die Stützlippe (46)
mindestens eine Durchbrechung aufweist, und wobei die Abziehlippe (44) einen von der
Gehäusestirnseite (40) in die dem Saugkanal (38) abgewandte Richtung nach vorne abstehenden
Längsabschnitt (50) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den von der Gehäusestirnseite (40) in die dem Saugkanal (38) abgewandte Richtung
nach vorne abstehenden Längsabschnitt (50) der Abziehlippe (44) mindestens ein in
der unverformten Grundstellung der Abziehlippe (44) zum Längsabschnitt (50) geneigter
Abziehlippenfortsatz (52) anschließt, der an seinem freien Ende eine Abziehlippenkante
(54) ausbildet, und dass die Abziehlippe (44) eine erste und eine zweite Seitenkante
(82, 86) aufweist, die die Breite der Abziehlippe (44) begrenzen, und dass die Abziehlippe
(44) im Abstand zu den Seitenkanten (82, 86) bereichsweise verstärkt ist, wobei die
Abziehlippe (44) auf ihrer der Stützlippe (46) abgewandten Abziehlippenoberseite (92)
im Abstand zu den Seitenkanten (82, 86) jeweils mindestens eine Verstärkungsrippe
(96, 98, 100, 102) aufweist.
2. Saugdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Abziehlippenfortsatz (52) hakenartig ausgestaltet ist.
3. Saugdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (44) einen Abziehlippenfortsatz (52) aufweist, der die Stützlippenkante
(56) bezogen auf die Abziehrichtung (108) hintergreift.
4. Saugdüse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (44) einen längeren und einen kürzeren Schenkel aufweist, die schräg
oder senkrecht zueinander ausgerichtet sind, wobei der längere Schenkel den Längsabschnitt
(50) und der kürzere Schenkel einen Abziehlippenfortsatz (52) der Abziehlippe (44)
ausbildet.
5. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (44) L-förmig ausgestaltet ist.
6. Saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe zwei Abziehlippenfortsätze (182, 184; 212, 216; 232, 234; 242, 248;
272, 278; 302, 304; 322, 324) aufweist, die jeweils eine Abziehlippenkante ausbilden
und bezogen auf den Längsabschnitt in unterschiedliche Richtungen weisen.
7. Saugdüse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe zwei Abziehlippenfortsätze (182, 184; 212, 216; 232, 234; 242, 248;
272, 278; 302, 304; 322, 324) aufweist, die spiegelbildlich zu einer Mittelebene (194,
236, 328) des Längsabschnitts (190, 215, 254, 290, 306, 326) der Abziehlippe (180,
210, 230, 240, 270, 300, 320) ausgestaltet sind.
8. Saugdüse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (210, 230) T-förmig oder Y-förmig ausgestaltet ist.
9. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsabschnitt (50) der Abziehlippe (44) in der unverformten Grundstellung der
Abziehlippe (44) geradlinig ausgestaltet ist.
10. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (44) einen Abziehlippenfortsatz (52) aufweist, der in der unverformten
Grundstellung der Abziehlippe (44) am vorderen Endbereich der Stützlippe (46) anliegt.
11. Saugdüse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlippe (46) an ihrem vorderen Endbereich eine Stirnfläche (62) aufweist,
an der der Abziehlippenfortsatz (52) in der unverformten Grundstellung der Abziehlippe
(44) mit einer Kontaktfläche (64) anliegt.
12. Saugdüse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (62) eine Keilfläche ausbildet, die sich bis zur Stützlippenkante
(56) erstreckt.
13. Saugdüse nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (64) eine in einem stumpfe Winkel zu einer Unterseite (94) des
Längsabschnitts (50) geneigte Schrägfläche (68) ausbildet.
14. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchbrechung der Stützlippe (46) als an der Stützlippenkante
(56) angeordnete Ausnehmungen (76) ausgestaltet ist.
15. Saugdüse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlippe (46) auf ihrer der Abziehlippe (44) abgewandten Stützlippenunterseite
(60) eine Vielzahl von Vertiefungen (78) aufweist, die jeweils in eine an der Stützlippenkante
(56) angeordnete Ausnehmung (76) münden.
16. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlippe (46) auf ihrer der Abziehlippe (44) zugewandten Stützlippenoberseite
(58) eine Vielzahl von Erhebungen (70) aufweist.
17. Saugdüse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erhebungen (70) bis zu einer am vorderen Endbereich der Stützlippe (46)
angeordneten Stirnfläche (62) erstrecken.
18. Saugdüse nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (70) rippenartige Strömungsleitelemente (74) ausbilden.
19. Saugdüse nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (70) fächerförmig angeordnet sind.
20. Saugdüse nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abstände zwischen einander unmittelbar benachbarten Erhebungen (70) mit
zunehmendem Abstand von einer Mittelachse (72) des Saugdüsengehäuses (30) zunehmend
vergrößern.
21. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (44) und/oder die Stützlippe (46) Seitenwände (84, 88) ausbilden,
die den Saugraum (80) seitlich zumindest teilweise verschließen.
22. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand zu jeder Seitenkante (82, 86) jeweils ein Paar von Verstärkungsrippen
(96, 98, 100, 102) angeordnet ist.
23. Saugdüse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand, den jeweils ein Paar von Verstärkungsrippen (96, 98, 100, 102) zu der
nächstgelegenen Seitenkante (82, 86) aufweist, etwa 4 mm bis etwa 8 mm beträgt.
24. Saugdüse nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den beiden Verstärkungsrippen (96, 98, 100, 102) eines Paars
von Verstärkungsrippen etwa 0,5 mm bis 3 mm beträgt.
25. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Verstärkungsrippe (96, 98, 100, 102) eine Stützfläche (104) aufweist,
die beim Verformen der Abziehlippe aus der unverformten Grundstellung in die der Stützlippe
(46) abgewandte Richtung an der Gehäusestirnseite (40) anliegt.
26. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L1) des aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragenden Bereichs der Abziehlippe
(44) mindestens 18 mm beträgt, insbesondere etwa 20 bis 30 mm.
27. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L2) des aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragenden Bereichs der Stützlippe
(46) mindestens 16 mm beträgt, insbesondere etwa 20 bis 30 mm.
28. Saugdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehlippe (124, 134) eine erste und eine zweite Seitenkante (126, 128; 136,
138) aufweist, die die Breite der Abziehlippe (124, 134) begrenzen, wobei der Abstand,
den die beiden Seitenkanten (126, 128; 136, 138) zueinander aufweisen, mit zunehmendem
Abstand zur Gehäusestirnseite (40) zunimmt.
29. Saugdüse nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Saugdüsengehäuse (30) herausragende Bereich der Abziehlippe (124) in
der Draufsicht trapezförmig ausgestaltet ist.
30. Tragbares Hartflächenabsauggerät zum Abziehen und Absaugen einer Flüssigkeit von einer
Hartfläche (106), insbesondere einer Fensterscheibe (110), mit einem Saugaggregat
(18), einem Schmutzflüssigkeitsbehälter (28) und einer Abscheideeinrichtung (26) zum
Abscheiden von Flüssigkeit aus einem aufgesaugten Flüssigkeits-Luftgemisch, und mit
einer Saugdüse (12) nach einem der voranstehenden Ansprüche.
1. Suction nozzle for a portable hard surface suction appliance (10) for squeegeeing
and suctioning liquid from a hard surface (106), in particular from a window pane
(110), comprising a suction nozzle housing (30) in which a suction channel (38) that
is connectable to a source of vacuum is arranged and on the housing face side (40)
of which an elastically deformable squeegee lip (44) and an elastically deformable
support lip (46) are arranged, which protrude out of the suction nozzle housing (30)
and between which a suction space (80) is defined, which is adjoined by the suction
channel (38), wherein the squeegee lip (44) comprises at its front end region protruding
out of the suction nozzle housing (30) a squeegee lip edge (54) which is able to abut
against the hard surface (106) to be cleaned, and wherein the support lip (46) comprises
at its front end region protruding out of the suction nozzle housing (30) a support
lip edge (56) which is able to abut against the hard surface (106) to be cleaned,
wherein the squeegee lip edge (54) is arranged behind the support lip edge (56) in
relation to a squeegeeing direction (108) of the suction nozzle (12), and the support
lip (46) comprises at least one perforation, and wherein the squeegee lip (44) comprises
a longitudinal portion (50) projecting forwards from the housing face side (40) in
the direction pointing away from the suction channel (38), characterized in that the longitudinal portion (50) of the squeegee lip (44), projecting forwards from
the housing face side (40) in the direction pointing away from the suction channel
(38), is adjoined by at least one squeegee lip protrusion (52) which in the undeformed
basic position of the squeegee lip (44) is inclined relative to the longitudinal portion
(50) and which forms a squeegee lip edge (54) at its free end, and in that the squeegee lip (44) comprises a first and a second side edge (82, 86), which delimit
the width of the squeegee lip (44), and in that the squeegee lip (44) is reinforced in regions at a distance from the side edges
(82, 86), wherein the squeegee lip (44) comprises on its squeegee lip upper side (92)
remote from the support lip (46) at least one respective reinforcing rib (96, 98,
100, 102) at a distance from the side edges (82, 86).
2. Suction nozzle in accordance with Claim 1, characterized in that the at least one squeegee lip protrusion (52) is of hook-like configuration.
3. Suction nozzle in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that the squeegee lip (44) comprises a squeegee lip protrusion (52) which engages behind
the support lip edge (56) in relation to the squeegee direction (108).
4. Suction nozzle in accordance with Claim 1, 2, or 3, characterized in that the squeegee lip (44) comprises a longer and a shorter leg, which are oriented obliquely
or perpendicularly to each other, wherein the longer leg forms the longitudinal portion
(50) and the shorter leg forms a squeegee lip protrusion (52) of the squeegee lip
(44).
5. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the squeegee lip (44) is of L-shaped configuration.
6. Suction nozzle in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterized in that the squeegee lip comprises two squeegee lip protrusions (182, 184; 212, 216; 232,
234; 242, 248; 272, 278; 302, 304; 322, 324), which each form a squeegee lip edge
and point in different directions in relation to the longitudinal portion.
7. Suction nozzle in accordance with Claim 6, characterized in that the squeegee lip comprises two squeegee lip protrusions (182, 184; 212, 216; 232,
234; 242, 248; 272, 278; 302, 304; 322, 324), which are configured in mirror-image
fashion in relation to a midplane (194, 236, 328) of the longitudinal portion (190,
215, 254, 290, 306, 326) of the squeegee lip (180, 210, 230, 240, 270, 300, 320).
8. Suction nozzle in accordance with Claim 6 or 7, characterized in that the squeegee lip (210, 230) is of T-shaped or Y-shaped configuration.
9. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the longitudinal portion (50) of the squeegee lip (44) in the undeformed basic position
of the squeegee lip (44) is of rectilinear configuration.
10. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the squeegee lip (44) comprises a squeegee lip protrusion (52) which in the undeformed
basic position of the squeegee lip (44) abuts against the front end region of the
support lip (46).
11. Suction nozzle in accordance with Claim 10, characterized in that the support lip (46) has at its front end region an end face (62) against which the
squeegee lip protrusion (52) in the undeformed basic position of the squeegee lip
(44) abuts with a contact face (64).
12. Suction nozzle in accordance with Claim 11, characterized in that the end face (62) forms a wedge face which extends up to the support lip edge (56).
13. Suction nozzle in accordance with Claim 11 or 12, characterized in that the contact face (64) forms an inclined face (68) inclined at an obtuse angle to
a bottom side (94) of the longitudinal portion (50).
14. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the at least one perforation of the support lip (46) is configured as recesses (76)
arranged on the support lip edge (56).
15. Suction nozzle in accordance with Claim 14, characterized in that the support lip (46) comprises on its support lip underside (60) remote from the
squeegee lip (44) a multitude of depressions (78) which each open into a recess (76)
arranged on the support lip edge (56).
16. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the support lip (46) comprises on its support lip upper side (58) facing toward the
squeegee lip (44) a multitude of raised portions (70).
17. Suction nozzle in accordance with Claim 16, characterized in that the raised portions (70) extend up to an end face (62) arranged at the front end
region of the support lip (46).
18. Suction nozzle in accordance with Claim 16 or 17, characterized in that the raised portions (70) form rib-like flow directing elements (74).
19. Suction nozzle in accordance with Claim 16, 17, or 18, characterized in that the raised portions (70) are arranged in a fan-shaped manner.
20. Suction nozzle in accordance with any one of Claims 16 to 19, characterized in that the distances between mutually directly adjacent raised portions (70) increase with
increasing distance from a central axis (72) of the suction nozzle housing (30).
21. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the squeegee lip (44) and/or the support lip (46) form side walls (84, 88) which
laterally close the suction space (80) at least in part.
22. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that a respective pair of reinforcing ribs (96, 98, 100, 102) is arranged at a distance
from each side edge (82, 86).
23. Suction nozzle in accordance with Claim 22, characterized in that the distance that a respective pair of reinforcing ribs (96, 98, 100, 102) has from
the nearest side edge (82, 86) is about 4 mm to about 8 mm.
24. Suction nozzle in accordance with Claim 22 or 23, characterized in that the distance between the two reinforcing ribs (96, 98, 100, 102) of a pair of reinforcing
ribs is about 0.5 mm to 3 mm.
25. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the at least one reinforcing rib (96, 98, 100, 102) comprises a supporting face (104)
which abuts against the housing face side (40) when the squeegee lip is deformed from
the undeformed basic position in the direction pointing away from the support lip
(46).
26. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the length (L1) of the region of the squeegee lip (44) protruding out of the suction
nozzle housing (30) is at least 18 mm, in particular about 20 to 30 mm.
27. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the length (L2) of the region of the support lip (46) protruding out of the suction
nozzle housing (30) is at least 16 mm, in particular about 20 to 30 mm.
28. Suction nozzle in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the squeegee lip (124, 134) comprises a first and a second side edge (126, 128; 136,
138), which delimit the width of the squeegee lip (124, 134), wherein the distance
that the two side edges (126, 128; 136, 138) have from each other increases with increasing
distance from the housing face side (40).
29. Suction nozzle in accordance with Claim 28, characterized in that the region of the squeegee lip (124) protruding out of the suction nozzle housing
(30) is of trapezoidal configuration in plan view.
30. Portable hard surface suction appliance for squeegeeing and suctioning a liquid from
a hard surface (106), in particular a window pane (110), having a suction assembly
(18), a dirty liquid container (28) and a separating device (26) for separating liquid
out of a suctioned up liquid-air mixture, and having a suction nozzle (12) in accordance
with any one of the preceding Claims.
1. Buse d'aspiration pour un appareil d'aspiration de surfaces dures (10) portatif destiné
à retirer et à aspirer un liquide d'une surface dure (106), en particulier d'une vitre
de fenêtre (110), comprenant un boîtier de buse d'aspiration (30), dans lequel est
disposé un canal d'aspiration (38) pouvant être raccordé à une source de vide et sur
la face frontale de boîtier (40) duquel sont disposées une raclette (44) élastiquement
déformable et une lèvre d'appui (46) élastiquement déformable, qui font saillie du
boîtier de buse d'aspiration (30) et définissent entre elles un espace d'aspiration
(80) auquel se raccorde le canal d'aspiration (38), dans laquelle la raclette (44)
présente, sur sa zone d'extrémité avant faisant saillie du boîtier de buse d'aspiration
(30), un bord de raclette (54) pouvant être placé sur la surface dure (106) à nettoyer,
et dans laquelle la lèvre d'appui (46) présente, sur sa zone d'extrémité avant faisant
saillie du boîtier de buse d'aspiration (30), un bord de lèvre d'appui (56) pouvant
être placé sur la surface dure (106) à nettoyer, dans laquelle le bord de raclette
(54) est disposé derrière le bord de lèvre d'appui (56) par rapport à une direction
de raclage (108) de la buse d'aspiration (12) et la lèvre d'appui (46) présente au
moins une ouverture, et dans laquelle la raclette (44) présente une section longitudinale
(50) dépassant vers l'avant de la face frontale de boîtier (40) dans la direction
opposée au canal d'aspiration (38), caractérisée en ce qu'au moins un appendice de raclette (52) incliné par rapport à la section longitudinale
(50) dans la position de base non déformée de la raclette (44) se raccorde à la section
longitudinale (50) de la raclette (44) dépassant vers l'avant de la face frontale
de boîtier (40) dans la direction opposée au canal d'aspiration (38), qui réalise
à son extrémité libre un bord de raclette (54), et en ce que la raclette (44) présente un premier et un deuxième bord latéral (82, 86), qui limitent
la largeur de la raclette (44), et en ce que la raclette (44) est renforcée par endroits à distance des bords latéraux (82, 86),
dans laquelle la raclette (44) présente sur sa face supérieure de raclette (92) opposée
à la lèvre d'appui (46), à distance des bords latéraux (82, 86), respectivement au
moins une nervure de renforcement (96, 98, 100, 102).
2. Buse d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins un appendice de raclette (52) est conçu en forme de crochet.
3. Buse d'aspiration selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la raclette (44) présente un appendice de raclette (52), qui vient se bloquer derrière
le bord de lèvre d'appui (56) par rapport à la direction de raclage (108).
4. Buse d'aspiration selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que la raclette (44) présente une branche plus longue et une plus courte, qui sont orientées
en biais ou perpendiculairement l'une par rapport à l'autre, dans laquelle la branche
plus longue réalise la section longitudinale (50) et la branche plus courte un appendice
de raclette (52) de la raclette (44).
5. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la raclette (44) est conçue en forme de L.
6. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la raclette présente deux appendices de raclette (182, 184; 212, 216; 232, 234; 242,
248; 272, 278; 302, 304; 322, 324), qui réalisent respectivement un bord de raclette
et sont dirigés dans des directions différentes par rapport à la section longitudinale.
7. Buse d'aspiration selon la revendication 6, caractérisée en ce que la raclette présente deux appendices de raclette (182, 184; 212, 216; 232, 234; 242,
248; 272, 278; 302, 304; 322, 324), qui sont réalisés de manière inversée par rapport
à un plan médian (194, 236, 328) de la section longitudinale (190, 215, 254, 290,
306, 326) de la raclette (180, 210, 230, 240, 270, 300, 320).
8. Buse d'aspiration selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que la raclette (210, 230) est conçue en forme de T ou en forme d'Y.
9. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section longitudinale (50) de la raclette (44) est conçue de façon rectiligne
dans la position de base non déformée de la raclette (44).
10. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la raclette (44) présente un appendice de raclette (52), qui s'applique dans la position
de base non déformée de la raclette (44) contre la zone d'extrémité avant de la lèvre
d'appui (46).
11. Buse d'aspiration selon la revendication 10, caractérisée en ce que la lèvre d'appui (46) présente sur sa zone d'extrémité avant une surface frontale
(62), contre laquelle l'appendice de raclette (52), dans la position de base non déformée
de la raclette (44), s'appuie avec une surface de contact (64).
12. Buse d'aspiration selon la revendication 11, caractérisée en ce que la surface frontale (62) réalise une surface cunéiforme, qui s'étend jusqu'au bord
de lèvre d'appui (56).
13. Buse d'aspiration selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que la surface de contact (64) réalise une surface oblique (68) inclinée selon un angle
obtus par rapport à une face inférieure (94) de la section longitudinale (50).
14. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins une ouverture de la lèvre d'appui (46) est conçu sous la forme d'évidements
(76) disposés sur le bord de lèvre d'appui (56).
15. Buse d'aspiration selon la revendication 14, caractérisée en ce que la lèvre d'appui (46) présente sur sa face inférieure de lèvre d'appui (60) opposée
à la raclette (44) une pluralité des creux (78), qui débouchent respectivement dans
un évidement (76) disposé sur le bord de lèvre d'appui (56) .
16. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la lèvre d'appui (46) présente une pluralité d'élévations (70) sur sa face supérieure
de lèvre d'appui (58) tournée vers la raclette (44).
17. Buse d'aspiration selon la revendication 16, caractérisée en ce que les élévations (70) s'étendent jusqu'à une surface frontale (62) disposée sur la
zone d'extrémité avant de la lèvre d'appui (46).
18. Buse d'aspiration selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que les élévations (70) réalisent des éléments de guidage d'écoulement (74) du type nervure.
19. Buse d'aspiration selon la revendication 16, 17 ou 18, caractérisée en ce que les élévations (70) sont disposées en forme d'éventail.
20. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications 16 à 19, caractérisée en ce que les écarts entre des élévations (70) directement voisines les unes des autres augmentent
de plus en plus à mesure qu'augmente l'écart par rapport à un axe médian (72) du boîtier
de buse d'aspiration (30).
21. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la raclette (44) et/ou la lèvre d'appui (46) réalisent des parois latérales (84,
88), qui ferment au moins en partie l'espace d'aspiration (80) de manière latérale.
22. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une paire de nervures de renforcement (96, 98, 100, 102) est respectivement disposée
à distance de chaque bord latéral (82, 86) .
23. Buse d'aspiration selon la revendication 22, caractérisée en ce que l'écart que présente chaque paire de nervures de renforcement (96, 98, 100, 102)
par rapport au bord latéral (82, 86) le plus proche est d'environ 4 mm à environ 8
mm.
24. Buse d'aspiration selon la revendication 22 ou 23, caractérisée en ce que l'écart entre les deux nervures de renforcement (96, 98, 100, 102) d'une paire de
nervures de renforcement est d'environ 0,5 mm à 3 mm.
25. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins une nervure de renforcement (96, 98, 100, 102) présente une surface d'appui
(104) qui, lors de la déformation de la raclette à partir de la position de base non
déformée dans la direction opposée à la lèvre d'appui (46), s'applique contre la face
frontale de boîtier (40).
26. Buse d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la longueur (L1) de la zone de la raclette (44) faisant saillie du boîtier de la
buse d'aspiration (30) est d'au moins 18 mm, en particulier d'environ 20 à 30 mm.
27. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la longueur (L2) de la zone de la lèvre d'appui (46) faisant saillie du boîtier de
buse d'aspiration (30) est d'au moins 16 mm, en particulier d'environ 20 à 30 mm.
28. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la raclette (124, 134) présente un premier et un deuxième bord latéral (126, 128;
136, 138), qui délimitent la largeur de la raclette (124, 134), dans laquelle l'écart
que les deux bords latéraux (126, 128; 136, 138) présentent l'un par rapport à l'autre
augmente à mesure qu'augmente l'écart par rapport à la face frontale de boîtier (40).
29. Buse d'aspiration selon la revendication 28, caractérisée en ce que la zone de la raclette (124) faisant saillie du boîtier de buse d'aspiration (30)
est conçue en forme de trapézoïdale en vue en élévation.
30. Appareil d'aspiration de surfaces dures portatif destiné à retirer et à aspirer un
liquide d'une surface dure (106), en particulier d'une vitre de fenêtre (110), avec
un groupe d'aspiration (18), un réservoir de liquide sale (28) et un dispositif de
séparation (26) destiné à séparer le liquide d'un mélange liquide-air aspiré, et avec
une buse d'aspiration (12) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
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