[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloss mit einem Fallenriegel, mit einer Nuss, mit einer
Aufnahme für einen Schließzylinder und mit einem Schieber, wobei der Fallenriegel
zwischen einer zurückgezogenen Entriegelungsstellung, einer mittleren teilweise hervorstehenden
Fallenstellung und einer vollständig hervorstehenden Riegelstellung bewegbar ist und
wobei der Fallenriegel von der Fallenstellung in die Entriegelungsstellung gegen eine
Federkraft zurückdrückbar und in der Riegelstellung gegen ein Zurückdrücken abgestützt
ist.
[0002] Die
EP 0 954 667 offenbart ein Schloss, bei dem der Schieber von der Nuss antreibbar ist. In der Riegelstellung
steht der Schieber einem Vorsprung des Fallenriegels gegenüber und verhindert dessen
Zurückdrücken. In der Fallenstellung befindet sich der Schieber außerhalb des Bewegungsbereichs
des Vorsprungs des Fallenriegels, so dass dieser nach Art einer Falle in einen Schlosskasten
zurückgedrückt werden kann. Damit übernimmt der Fallenriegel eine Doppelfunktion aus
Falle und Riegel. Die Abstützung des Fallenriegels durch den Schieber in der Riegelstellung
stellt sicher, dass für eine Zurückbewegung des Fallenriegels in die Fallenstellung
zunächst der Schieber angetrieben werden muss.
[0003] Nachteilig, bei dem Schloss ist jedoch, dass die Abstützung des Fallenriegels in
der Riegelstellung nur unzureichend ist.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Schloss der eingangs genannten Art
so weiter zu bilden, dass es einen besonders hohen Schutz gegen ein unberechtigtes
Entriegeln bietet.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Fallenriegel von zwei
räumlich voneinander getrennten Stützstellen in der Riegelstellung abgestützt ist.
[0006] Durch diese Gestaltung ist der Fallenriegel in der Riegelstellung besonders zuverlässig
gegen ein Zurückdrücken geschützt. Die zwei räumlich voneinander getrennten Stützstellen
sind vorzugsweise auf unterschiedlichen Seiten des Schiebers angeordnet. Beispielsweise
kann eine der Stützstellen auf einem dem Fallenriegel zugewandten Rand des Schiebers
und die zweite Stützstelle auf einer Seitenfläche des Schiebers angeordnet sein. Das
Schloss weist daher eine besonders hohe Sicherheit gegen ein unberechtigtes Entriegeln
auf.
[0007] Eine einfache Blockierung der Bewegung des vollständig hervorstehenden Fallenriegels
lässt sich gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach erreichen,
wenn der Schieber in der Fallenstellung des Fallenriegels mit einer Ausnehmung einem
Vorsprung des Fallenriegels gegenübersteht und wenn der Schieber in der Riegelstellung
des Fallenriegels entsprechenden Stellung mit einer Stützstelle in den Bewegungsbereich
des Vorsprungs des Fallenriegels hineinragt.
[0008] Ein Verschieben des Schiebers bei in Entriegelungsstellung befindlichem Fallenriegel
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zuverlässig
verhindern, wenn die Ausnehmung den Vorsprung seitlich umgreift, so dass der Schieber
in seinen Bewegungsrichtungen von dem Vorsprung abgestützt ist.
[0009] Ein zuverlässiges Abstützen des Schiebers in der Entriegelungsstellung des Fallenriegels
gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders
einfach, wenn der Vorsprung des Fallenriegels und die Ausnehmung des Schiebers zumindest
abschnittsweise einander entsprechend V-förmig oder U-förmig gestaltet sind.
[0010] Eine zweite von der ersten Blockierung unabhängige Blockierung gestaltet sich gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn eine
Kulissenführung zum Antrieb des Fallenriegels einen quer zur Bewegungsrichtung des
Fallenriegels weisenden Abschnitt mit einer Stützstelle hat. Diese Gestaltung führt
insbesondere in Verbindung mit der dem Vorsprung gegenüberstehenden Ausnehmung des
Schiebers zu einer besonders hohen Manipulationssicherheit des Schlosses, weil der
Fallenriegel hierdurch in der vollständig hervorstehenden Stellung zweifach abgestützt
ist. Im einfachsten Fall dringt ein Zapfen des Fallenriegels in die Kulissenführung
ein.
[0011] Das Schloss weist eine besonders hohe Sicherheit gegen ein unberechtigtes Entriegeln
auf, wenn der Schieber von einem in der Aufnahme befindlichen Schließzylinder antreibbar
ist.
[0012] Das Schloss gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
konstruktiv besonders einfach, wenn die Aufnahme für den Schließzylinder über ein
Getriebe zum Antrieb mit dem Schieber verbunden ist und dass eine Endstellung des
Schiebers der Fallenstellung und der Entriegelungsstellung des Fallenriegels und die
zweite Endstellung der Riegelstellung des Fallenriegels entsprechen. Selbstverständlich
kann in einer Ausführungsform das Getriebe zusätzlich zum Antrieb eines Wechselhebels
ausgebildet sein, um den Fallenriegel von der Fallenstellung in die Entriegelungsstellung
zu bewegen.
[0013] Ein Antrieb des Schiebers gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung konstruktiv besonders einfach, wenn der Schieber mit einem mit der Nuss
verbundenen Nussarm in zumindest einer Bewegungsrichtung gekoppelt ist.
[0014] Das Schloss lässt sich ausgehend von der Fallenstellung des Fallenriegels gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders komfortabel bedienen,
wenn der Nussarm in einer Drehrichtung der Nuss zum Antrieb des Schiebers in die der
Riegelstellung des Fallenriegels entsprechenden Endstellung und in der anderen Drehrichtung
zum Rückzug des Fallenriegels in die Entriegelungsstellung antreibbar ist. In der
Fallenstellung des Schlosses befindet sich der Schieber in der einen Endstellung,
in der der Fallenriegel gegen die Federkraft in die Entriegelungsstellung zurückgedrückt
werden kann. Dies kennzeichnet eine gewöhnliche unverriegelte Stellung des Schlosses.
Wird die Nuss in die eine Drehrichtung betätigt, wird der Schieber angetrieben und
der Fallenriegel in die Verriegelungsstellung bewegt. Anschließend verharrt das Schloss
in dieser Stellung und kann mittels des Schließzylinders wieder entriegelt werden.
Jedoch kann der Fallenriegel beim Antrieb der Nuss in die entgegengesetzte Richtung
zurückgezogen werden.
[0015] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit des Schlosses gegen ein unberechtigtes Entriegeln
trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn der
Schieber eine weitere Kulissenführung für einen weiteren Riegel hat.
[0016] Der Schieber kann gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung als
Treibstangenanschlussschieber ausgebildet sein und zur Ansteuerung von Nebenschlössern
dienen, wenn der Schieber Formschlusselemente zur Verbindung mit einer Treibstange
aufweist.
[0017] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben.
[0018] Diese zeigt in
- Fig. 1
- ein Schloss mit einem Fallenriegel in einer Riegelstellung,
- Fig. 2
- das Schloss aus Figur 1 in einer Fallenstellung,
- Fig. 3
- das Schloss aus Figur 1 in einer Entriegelungsstellung,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform des Schlosses in einer Riegelstellung.
[0019] Figur 1 zeigt ein Schloss mit einem Schlosskasten 1, mit einer Nuss 2 und mit einer
Aufnahme 3 für einen nicht dargestellten Schließzylinder. Das Schloss hat einen Fallenriegel
4 und einen gefahrenen Riegel 5. Das Schloss befindet sich in einer Riegelstellung,
in der der Fallenriegel 4 und der Riegel 5 vollständig aus dem Schlosskasten 1 herausgefahren
sind. Der Fallenriegel 4 unterscheidet sich von dem Riegel 5 dadurch, dass er am freien
Ende ein Fallenabschnitt 6 mit einer Auflaufschräge wie eine gewöhnliche Falle hat
und ein mittlerer Riegelabschnitt 7 wie ein gewöhnlicher Riegel geformt ist. Der Fallenabschnitt
6 lässt sich in zwei Drehstellungen auf dem Riegelabschnitt 7 montieren, um das Schloss
für rechts oder links anschlagende Flügel umzurüsten.
[0020] Die Aufnahme 3 für den Schließzylinder hat ein mit einem Getriebe 8 gekoppeltes und
drehbar gelagertes Mitnehmerelement 9. Das Getriebe 8 treibt einen Schieber 10 an,
welcher über zwei Kulissenführungen 11, 12 mit dem Fallenriegel 4 und dem Riegel 5
gekoppelt ist. Die Kulissenführung 11 für den Fallenriegel 4 hat eine in einem Fallenschwanz
13 angeordnete Nut 14 und einen auf dem Schieber 10 angeordneten, in die Nut 14 eindringenden
Kulissenstein 15. Weiterhin hat der Schieber Formschlusselemente 16 zur Verbindung
mit einer nicht dargestellten Treibstange zum Antrieb von Nebenschlössern oder zur
Verbindung des Schlosses mit einem motorischen Antrieb.
[0021] Die Nuss 2 ist mit einem Nussarm 17 verbunden, dessen freies Ende an einem Mitnehmer
18 des Fallenschwanzes 13 anliegt. Eine Fallenfeder 19 ist in dem Schlosskasten 1
hinter dem Mitnehmer 18 des Fallenschwanzes 13 angeordnet.
[0022] Der Schieber 10 befindet sich in einer Endstellung, in der eine Stützstelle 20 hinter
einem Vorsprung 21 des Fallenriegels 4 angeordnet ist und ein Zurückdrücken des Fallenriegels
4 verhindert. Weiterhin hat die Kulissenführung 11 zum Antrieb des Fallenriegels 4
einen quer zur Bewegungsrichtung des Fallenriegels 4 angeordneten geraden Abschnitt
22 mit einer weiteren Stützstelle 23 für den Kulissenstein 15. Damit verhindert auch
die Kulissenführung 11 ein Zurückdrücken des Fallenriegels 4 in den Schlosskasten
1. Der Fallenriegel 4 ist damit von zwei räumlich voneinander getrennten Stützstellen
20, 23 in der Riegelstellung abgestützt. Diese Stützstellen 20, 23 verhindern, dass
ausgehend von der dargestellten Riegelstellung der Fallenriegel 4 durch Druck auf
dessen freies Ende oder durch Verschwenken der Nuss 2 im Uhrzeigersinn in den Schlosskasten
1 zurückgezogen werden kann.
[0023] Treibt man jedoch über die Aufnahme 3 für den Schließzylinder das Getriebe 8 an,
lässt sich der Schieber 10 aus der Endstellung verschieben und damit die Stützstellen
20, 23 aus dem Bewegungsbereich des Fallenriegels 4 herausbewegen.
[0024] Figur 2 zeigt das Schloss aus Figur 1 in einer Fallenstellung, in der sich der Fallenriegel
4 in einer mittleren, teilweise hervorstehenden Stellung befindet. Damit ragt der
Fallenriegel 4 ausschließlich mit seinem Fallenabschnitt 6 aus dem Schlosskasten 1
heraus und hat die Funktion einer Falle. In dieser Stellung befindet sich der Kulissenstein
15 der Kulissenführung 11 für den Fallenriegel 4 außerhalb eines geneigten Abschnitts
24 und damit außerhalb der Nut 14. Weiterhin ist der Schieber 10 in die andere Endstellung
bewegt, so dass der Vorsprung 21 des Fallenriegels 4 einer Ausnehmung 25 im Schieber
10 gegenübersteht. Damit sind die in Figur 1 dargestellten Stützstellen 20, 23 außerhalb
des Bewegungsbereichs des Fallenriegels 4 angeordnet. Der Riegel 5 befindet sich in
einer zurückgezogenen Stellung. Der Fallenschwanz 13 stützt sich an der Fallenfeder
19 ab.
[0025] Damit kann durch Verschwenken der Nuss 2 im Uhrzeigersinn der Fallenriegel 4 gegen
die Kraft der Fallenfeder 19 in den Schlosskasten 1 zurückgezogen werden. Treibt man
das Getriebe 8 über den in der Aufnahme 3 befindlichen Schließzylinder weiter an,
lässt sich der Fallenriegel 4 mittels eines Wechselhebels 26 in den Schlosskasten
1 zurückziehen. Der Wechselhebel 26 wirkt mit einem weiteren Mitnehmer 27 am Fallenschwanz
13 zusammen. Dies kennzeichnet eine Entriegelungsstellung des Schlosses. Damit weist
das Schloss zwei Möglichkeiten auf, um den Fallenriegel 4 in die in den Schlosskasten
1 zurückgezogene Entriegelungsstellung zu bewegen. Zudem lässt sich der Fallenriegel
4 ausgehend von der in Figur 2 dargestellten Stellung in den Schlosskasten 1 zurückdrücken,
wenn in einem montierten Zustand des Schlosses die Tür geschlossen wird.
[0026] Die über den Antrieb des Wechselhebels 26 erzeugte Entriegelungsstellung des Schlosses
ist zur Verdeutlichung in Figur 3 dargestellt. Der Vorsprung 21 des Fallenriegels
4 befindet sich in der Ausnehmung 25 des Schiebers 10. Damit kann der Schieber 10
aus dieser Stellung erst wieder verschoben werden, wenn der Fallenriegel 4 in die
in Figur 2 dargestellte Stellung bewegt wird.
[0027] Figur 4 zeigt einen Teilbereich einer weiteren Ausführungsform des Schlosses in einer
Riegelstellung. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der aus Figur 1 nur dadurch,
dass ein Schieber 110 einen in den Bewegungsbereich eines Nussarms 117 eindringenden
Mitnehmer 128 hat. Eine Nuss 102 lässt sich gegen den Uhrzeigersinn verschwenken und
damit der Nussarm 117 gegen den Mitnehmer 128 bewegen, um den Schieber 110 in die
dargestellte Riegelstellung anzutreiben. Zur Verdeutlichung sind Nuss 102 und Nussarm
117 in der den Schieber 110 antreibenden Stellung in Figur 4 strichpunktiert dargestellt.
Damit lässt sich ausgehend von der Fallenstellung der Schieber 110 antreiben und das
Schloss in die dargestellte Riegelstellung bewegen. Der Mitnehmer 128 ist in der dargestellten
Ausführungsform in einer auf dem Schieber 110 befestigten Brücke 129 angeordnet. In
der dargestellten Riegelstellung ist ein Fallenriegel 104 dieser Ausführungsform des
Schlosses wie zu Figur 1 beschrieben blockiert.
1. Schloss mit einem Fallenriegel (4, 104), mit einer Nuss (2, 102), mit einer Aufnahme
(3) für einen Schließzylinder und mit einem Schieber (10, 110), wobei der Fallenriegel
(4, 104) zwischen einer zurückgezogenen Entriegelungsstellung, einer mittleren teilweise
hervorstehenden Fallenstellung und einer vollständig hervorstehenden Riegelstellung
bewegbar ist und wobei der Fallenriegel (4, 104) von der Fallenstellung in die Entriegelungsstellung
gegen eine Federkraft zurückdrückbar und in der Riegelstellung gegen ein Zurückdrücken
abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallenriegel (4, 104) von zwei räumlich voneinander getrennten Stützstellen (20,
23) in der Riegelstellung abgestützt ist.
2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (10, 110) in der der Fallenstellung des Fallenriegels (4, 104) mit einer
Ausnehmung (25) einem Vorsprung (21) des Fallenriegels (4, 104) gegenübersteht und
dass der Schieber (10, 110) in der Riegelstellung des Fallenriegels (4, 104) entsprechenden
Stellung mit einer Stützstelle (20) in den Bewegungsbereich des Vorsprungs (21) des
Fallenriegels (4, 104) hineinragt.
3. Schloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (25) den Vorsprung (21) seitlich umgreift, so dass der Schieber (10,
110) in seinen Bewegungsrichtungen von dem Vorsprung (21) abgestützt ist.
4. Schloss nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) des Fallenriegels (4, 104) und die Ausnehmung (25) des Schiebers
(10, 110) zumindest abschnittsweise einander entsprechend V-förmig oder U-förmig gestaltet
sind.
5. Schloss nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kulissenführung (11) zum Antrieb des Fallenriegels (4, 104) einen quer zur Bewegungsrichtung
des Fallenriegels (4, 104) weisenden Abschnitt (22) mit einer Stützstelle (23) hat.
6. Schloss nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (10, 110) von einem in der Aufnahme (3) befindlichen Schließzylinder
antreibbar ist.
7. Schloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (3) für den Schließzylinder über ein Getriebe (8) zum Antrieb mit dem
Schieber (10, 110) verbunden ist und dass eine Endstellung des Schiebers (10, 110)
der Fallenstellung und der Entriegelungsstellung des Fallenriegels (4, 104) und die
zweite Endstellung der Riegelstellung des Fallenriegels (4, 104) entsprechen.
8. Schloss nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (110) mit einem mit der Nuss (102) verbundenen Nussarm (117) in zumindest
einer Bewegungsrichtung gekoppelt ist.
9. Schloss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Nussarm (117) in einer Drehrichtung der Nuss (102) zum Antrieb des Schiebers
(110) in die der Riegelstellung des Fallenriegels (104) entsprechenden Endstellung
und in der anderen Drehrichtung zum Rückzug des Fallenriegels (104) in die Entriegelungsstellung
antreibbar ist.
10. Schloss nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (10, 110) eine weitere Kulissenführung (12) für einen weiteren Riegel
(5) hat.
11. Schloss nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (10, 110) Formschlusselemente (16) zur Verbindung mit einer Treibstange
aufweist.