[0001] Die Erfindung betrifft einen Deckelsteller für ein Möbel mit einem Stellarm, der
um eine erste Stellachse zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung an
einem Basiselement schwenkbar befestigt ist, und mit einem Kraftspeicher, der derart
mit dem Stellarm gekoppelt ist, dass der Stellarm über zumindest einen Teil des Schwenkweges
des Stellarms in Richtung zur Offenstellung oder Schließstellung mit Kraft beaufschlagt
ist.
[0002] Ein solcher Deckelsteller ist aus der
DE 102 23 026 B3 bekannt. Hierbei ist in einem Gehäuse ein Stellschieber linear verschiebbar geführt.
Der Stellschieber weist eine Rolle auf, die drehbar am Stellschieber gelagert ist.
Die Rolle ist in Anlage zu einer Stellkontur des Stellarms mit Kraft beaufschlagt.
Hierzu dienen Schraubenfedern, die den Stellschieber und damit die Rolle gegen die
Stellkontur beaufschlagen. Einen vergleichbare Deckelsteller zeigt auch
EP 1 296 011 A1.
[0003] Bei bestimmten Anwendungsfällen kann es nachteilig sein, dass diese Deckelsteller
Schraubenfedern verwenden. Um die für das Halten oder Bewegen eines Deckels erforderliche
Kraft bereit zu stellen, weisen die Schraubenfedern einen verhältnismäßig großen Durchmesse
auf. Dies führt dazu, dass der gesamte Deckelsteller, in Richtung der ersten Schwenkachse,
relativ dick ausfällt. Dies bedeutet, dass der Deckelsteller verhältnismäßig weit
in das Korpusinnere des Möbels hineinragt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Deckelsteller bereit zu stellen,
der möglichst schmal ausgebildet ist.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch einen Deckelsteller für ein Möbel mit einem Stellarm,
der um eine erste Stellachse zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung
an einem Basiselement schwenkbar befestigt ist, und mit einem Kraftspeicher, der derart
mit dem Stellarm gekoppelt ist, dass der Stellarm über zumindest einen Teil des Schwenkweges
des Stellarms in Richtung zur Offenstellung oder Schließstellung mit Kraft beaufschlagt
ist. Der Kraftspeicher weist eine Flachfeder auf, die aus einem Flachmaterial hergestellt
ist, wobei die Flachfeder zwischen dem Basiselement und dem Stellarm in einer Ebene
des Flachmaterials federnd belastet ist.
[0006] Die Flachfeder ist aus einem plattenförmigen Material hergestellt und in der Ebene
des Flachmaterials (Plattenebene) federnd belastet. Die Flachfeder wird demnach in
der Ebene des Flachmaterials elastisch verformt und nicht, wie eine Blattfeder, quer
zur Ebene des Flachmaterials. Somit wird ein sehr dünner Aufbau des Deckelstellers
gewährleistet.
[0007] Hierbei ist die Flachfeder in Plattenebene federnd ausgebildet, sodass die Flachfeder
über ihre Plattendicke hinaus keinen Bauraum einnimmt. Die Plattenebene ist hierbei
die Ebene, die von dem plattenförmigen Material aufgespannt wird. Plattendicke bedeutet
die Dicke des plattenförmigen Materials.
[0008] Vorzugsweise ist die Flachfeder aus Blech aus einem Metallwerkstoff gefertigt. Somit
kommen Standardwerkstoffe zum Einsatz, wie zum Beispiel Stahlwerkstoffe, insbesondere
Federstahl, die sich bei der Fertigung von Federelementen aufgrund ihrer Festigkeit
und Haltbarkeit bewährt haben.
[0009] In einem Ausführungsbeispiel kann die Flachfeder in der Ebene des Flachmaterials
U-förmig gestaltet sein und einen ersten Federarm und einen zweiten Federarm bilden,
wobei der erste Federarm mit dem Basiselement verbunden ist und der zweite Federarm
zur Kraftbeaufschlagung mit dem Stellarm gekoppelt ist.
[0010] Die U-förmige Flachfeder kann in einer konkreten Ausgestaltung derart gestaltet sein,
dass die beiden Federarme über einen Umlenkbereich miteinander verbunden sind.
[0011] Hierbei kann der erste Federarm ein erstes freies Ende aufweisen, mit dem die Flachfeder
mit dem Basiselement, vorzugsweise drehbar, verbunden ist. Ferner kann der zweite
Federarm ein zweites freies Ende aufweisen, mit dem die Flachfeder mit dem Stellarm
gekoppelt ist. Somit wird eine möglichst große Länge der Flachfeder vom ersten freien
Ende bis zum zweiten freien Ende genutzt.
[0012] Die Federarme können hierbei zu den freien Enden sich verjüngend ausgestaltet sein.
Die Plattendicke ändert sich hierbei nicht. Darüber hinaus kann die Flachfeder von
einem Scheitelpunkt des Umlenkbereichs zu den freien Enden hin in Plattenebene sich
verjüngen ausgebildet sein.
[0013] Bei einer beispielhaften Ausführungsform ist der zweite Federarm über eine Koppelvorrichtung
mit dem Stellarm gekoppelt.
[0014] Die Koppelvorrichtung kann in einer Ausgestaltung eine Stellkontur am Stellarm aufweisen,
die in einem sich ändernden Abstand zur ersten Stellachse verläuft. Hierbei kann die
Koppelvorrichtung ferner ein Druckelement aufweisen, das von der Flachfeder mit Kraft
gegen die Stellkontur beaufschlagt ist.
[0015] Das Druckelement kann zum Beispiel an einem Schwenkarm angeordnet sein, der schwenkbar
mit dem Basiselement verbunden ist, wobei der zweite Federarm gegen den Schwenkarm
beaufschlagt ist. Somit werden für die Flachfeder und die Koppelvorrichtung Bewegungsfreiheitsgrade
definiert.
[0016] Der zweite Federarm kann hierbei mit dem Schwenkarm, vorzugsweise drehbar, verbunden
sein.
[0017] In konkreter Ausgestaltung kann das Druckelement eine Rolle sein, die drehbar am
Schwenkarm befestigt ist.
[0018] Alternativ kann die Flachfeder in der Ebene des Flachmaterials auch S-förmig oder
W-förmig gestaltet sein. Denkbar sind auch andere Formen, wie zum Beispiel mehrere
nebeneinander angeordnete wellenförmige Abschnitte, die an ihren zugewandten Wellenbergen
miteinander verbunden sind, oder beliebige Gitterstrukturen.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Hierin zeigen
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Möbels mit einem erfindungsgemäßen Deckelsteller
in der Offenstellung mit einer ersten Ausführungsform einer Flachfeder;
- Figur 2
- eine Teilseitenansicht des Korpus und des Deckelstellers gemäß Figur 1 mit dem Deckelsteller
in seiner Schließstellung;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung des Deckelstellers gemäß Figur 1 in seiner Offenstellung;
- Figur 4
- eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform einer Flachfeder in U-Form;
- Figur 5
- eine Draufsicht einer dritten Ausführungsform einer Flachfeder in S-Form;
- Figur 6
- eine Draufsicht einer vierten Ausführungsform einer Flachfeder in W-Form;
- Figur 7
- eine Draufsicht einer fünften Ausführungsform einer Flachfeder in Wellenform; und
- Figur 8
- eine Draufsicht einer sechsten Ausführungsform einer Flachfeder in einer Gitterform.
[0020] Die Figuren 1 bis 3 zeigen einen erfindungsgemäßen Deckelsteller, teilweise in einem
Korpus eines Möbels montiert dargestellt, wobei die Figuren im Folgenden zusammen
beschrieben werden.
[0021] Figur 1 zeigt einen Deckelsteller 1 montiert in einem Möbel 2. Das Möbel 2 umfasst
einen Korpus 3 mit zwei Seitenwänden 4, 5, einem unteren Boden 6 und einem oberen
Boden 7. Die Seitenwände 4, 5, der untere Boden 6 und der obere Boden 7 bilden zusammen
eine Öffnung 8, die von einem Faltdeckel 9 verschlossen werden kann. In Figur 1 ist
der Faltdeckel in einer geöffneten Position dargestellt. Der Faltdeckel weist eine
obere Deckelhälfte 10 auf, die um eine horizontal angeordnete Achse im Bereich des
oberen Bodens 6 mit dem Korpus 3 schenkbar verbunden ist. Die obere Deckelhälfte 10
ist schwenkbar mit einer unteren Deckelhälfte 11 verbunden.
[0022] An einer der Seitenwände 4 ist der Deckelsteller 1 montiert, wobei ein Stellarm 12
des Deckelstellers 1 um eine erste Schwenkachse S1 mit einem Basiselement 13 des Deckelstellers
1 zwischen einer Offenstellung (Figuren 1 und 3) und einer Schließstellung (Figur
2) schwenkbar verbunden ist. Die erste Schwenkachse S1 ist horizontal angeordnet.
Darüber hinaus ist der Stellarm 12 mit der unteren Deckelhälfte 11 des Faltdeckels
9 um eine zweite Schwenkachse S2 schwenkbar verbunden, die parallel zur ersten Schwenkachse
S1 angeordnet ist.
[0023] Grundsätzlich kann der Deckelsteller 1 auch mit einem einfachen Deckel, also einem
Deckel, der nicht faltbar ist, verbunden sein. Darüber hinaus kann der Deckelsteller
1 auch als Beschlag vorgesehen sein, der gleichzeitig als Scharnier für den Deckel
dient, sodass der Deckel nicht über ein weiteres Scharnier mit dem Korpus verbunden
sein muss.
[0024] Das Basiselement weist eine abdeckende Platte auf, die in Figur 1 dargestellt ist.
In den Figuren 2, 3 ist die abdeckende Platte nicht dargestellt, sodass das Innere
des Deckelstellers 1 sichtbar ist.
[0025] An dem Basiselement 13 ist ein Kraftspeicher 14 vorgesehen, der mit dem Stellarm
12 derart gekoppelt ist, dass der Stellarm 12 oder zumindest ein Teil seines Schwenkweges
in Richtung zur Offenstellung und/oder zur Schließstellung mit Kraft beaufschlagt
ist. Hierzu weist der Kraftspeicher 14 eine Flachfeder 15 auf, die aus einem plattenförmigen
elastischen Material, vorzugsweise aus Blech aus einem Metallwerkstoff gefertigt ist.
Plattenfömig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Flachfeder in Richtung ihrer
Dicke um ein Vielfaches dünner ist, als in einer Richtung quer zur Dickenrichtung.
Die Flachfeder 15 weist einen ersten Federarm 16 und einen zweiten Federarm 17 auf,
die über einen Umlenkabschnitt 18 miteinander verbunden sind. Der erste Federarm 16
weist ein erstes freies Ende 21 und der zweite Federarm 17 ein zweites freies Ende
22 auf. Die beiden freien Enden 21, 22 weisen zumindest in etwa in dieselbe Richtung.
[0026] Das erste freie Ende 21 des ersten Federarms ist mit dem Basiselement 13 schwenkbar
verbunden. Hierzu ist das erste freie Ende 21 über einen Niet 19 mit dem Basiselement
13 verbunden, sodass der erste Federarm 16 um dem Niet 19 schwenken kann.
[0027] Das zweite freie Ende 22 des zweiten Federarms 17 ist über eine Koppelvorrichtung
20 mit dem Stellarm 12 gekoppelt. Hierbei ist die Flachfeder 15 derart vorgespannt,
dass von dem zweiten Federarm 19 eine Kraft auf den Stellarm 12 wirkt. Im vorliegenden
Fall werden die beiden Federarme 16, 17 voneinander weg vorgespannt, sodass diese
eine Federkraft aufeinander zu ausüben.
[0028] Dies bedeutet, dass die Flachfeder 15 in der Plattenebene des plattenförmigen Materials
vorgespannt ist.
[0029] Die Koppelvorrichtung 20 umfasst eine Montageeinheit 24, an der das zweite freie
Ende 22 des zweiten Federarms 17 über einen Bolzen 23 schwenkbar verbunden ist. Die
Montageeinheit 24 ist fest mit einem Schwenkarm 25 verbunden, der um eine dritte Schwenkachse
S3 schwenkbar mit dem Basiselement 13 verbunden ist. Die dritte Schwenkachse S3 ist
parallel zur ersten Schwenkachse S1 und zweiten Schwenkachse S2 angeordnet.
[0030] An der Montageeinheit 24 ist eine Rolle 27 über einen Bolzen 26 drehbar gelagert.
Die Rolle 27 ist gegen eine Stellkontur 28 einer Kurvenscheibe 29 mit Kraft beaufschlagt,
wobei die Kurvenscheibe 29 fest mit dem Stellarm 12 verbunden ist. Die Kurvenscheibe
29 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Stellarm 12 verbunden, zum Beispiel
über Nieten. Es ist jedoch grundsätzlich auch möglich, dass die Kurvenscheibe integraler
Bestandteil des Stellarms 12 ist.
[0031] Alternativ kann der zweite Federarm 17 auch unmittelbar, also nicht über eine Montageeinheit,
mit dem Schwenkarm 25 gekoppelt sein. Auch die Rolle 27 kann unmittelbar drehbar am
Schwenkarm 25 angeordnet sein. Alternativ zur Rolle 27 kann auch ein Druckstück in
gleitender Anlage zur Stellkontur 28 gehalten sein.
[0032] Durch die Federkraft der Flachfeder 15 bzw. des zweiten Federarms 17 wird die Rolle
27 gegen das Stellkonturelement 29 gedrückt.
[0033] Die Stellkontur 28 weist eine über ihren Verlauf sich ändernden Abstand zur ersten
Schwenkachse S1 auf, sodass hierdurch von der Rolle 27 eine Kraft auf den Stellarm
12 wirkt, die ein Drehmoment in Einzugsrichtung und/oder in Richtung zur Offenstellung
bewirkt.
[0034] Die Stellkontur 28 kann zum Beispiel derart ausgebildet, dass der radiale Abstand
der Stellkontur 28 zur ersten Schwenkachse S1 im Kontaktbereich zwischen der Rolle
27 und der Stellkontur 28 über einen Schwenkweg ausgehend von einer Zwischenposition
des Stellarms 12 zwischen der Offenstellung und der Schließstellung in Richtung zur
Offenstellung über einen Winkelweg des Stellarms 12 abnimmt. Somit kann zum Beispiel
gewährleistet werden, dass der Stellarm 12 über einen größten Winkelweg mit einer
Kraft beaufschlagt ist, die ein Moment in Richtung zur Offenstellung erzeugt. Über
den Winkelweg ausgehend von der Zwischenstellung bis zur Schließstellung kann die
Stellkontur 28 eine Gestalt aufweisen, über deren Verlauf der radiale Abstand zur
ersten Stellachse S1 abnimmt. Somit wird über diesen Schwenkweg ein Drehmoment erzeugt,
welches den Stellarm 12 zur Schließstellung beaufschlagt. Die Stellkontur 28 kann
hierbei derart ausgebildet sein, dass das erzeugte Drehmoment in jeder Schwenkstellung
des Stellarms 12 demjenigen Gegenmoment entspricht, welches durch die Gewichtskraft
des Deckels 9 insgesamt erzeugt wird, so dass der Deckel 9 in jeder Stellung zwischen
der Offenstellung und der Zwischenstellung gehalten wird.
[0035] Die Figuren 4 bis 8 zeigen exemplarisch weitere Ausführungsformen von Flachfedern,
wobei Bauteile oder Elemente, die mit denen der ersten Ausführungsform übereinstimmen,
mit denselben Bezugszeichen versehen sind und bei der ersten Ausführungsform beschrieben
sind.
[0036] Figur 4 zeigt eine Draufsicht einer Flachfeder in U-Form, wobei entlang des Verlaufs
der Flachfeder innerhalb des U-förmigen Abschnitts ein Schlitz 30 vorgesehen ist,
der eine erhöhte Elastizität der Flachfeder in der Plattenebene gewährleistet. Figur
5 zeigt eine Flachfeder in S-Form. Figur 6 zeigt eine Flachfeder in W-Form. Figur
7 zeigt eine Flachfeder in Wellenform, bei der mehrere wellenförmige Elemente 31 hintereinander
angeordnet sind, wobei die wellenförmige Elemente 31 an ihren benachbarten Wellenbergen
32 miteinander verbunden sind. Die einzelnen Elemente können zusammen gefügt sein
oder auch einstückig miteinander verbunden sein. Figur 8 zeigt eine Flachfeder mit
einer Gitterstruktur.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Deckelsteller
- 2
- Möbel
- 3
- Korpus
- 4
- Seitenwand
- 5
- Seitenwand
- 6
- unterer Boden
- 7
- oberer Boden
- 8
- Öffnung
- 9
- Faltdeckel
- 10
- obere Deckelhälfte
- 11
- untere Deckelhälfte
- 12
- Stellarm
- 13
- Basiselement
- 14
- Kraftspeicher
- 15
- Flachfeder
- 16
- erster Federarm
- 17
- zweiter Federarm
- 18
- Umlenkabschnitt
- 19
- Niet
- 20
- Koppelvorrichtung
- 21
- erstes freies Ende
- 22
- zweites freies Ende
- 23
- Bolzen
- 24
- Montageeinheit
- 25
- Schwenkarm
- 26
- Bolzen
- 27
- Rolle
- 28
- Stellkontur
- 29
- Stellkonturelement
- 30
- Schlitz
- 31
- wellenförmiges Element
- 32
- Wellenberg
- S1
- erste Schwenkachse
- S2
- zweite Schwenkachse
- S3
- dritte Schwenkachse
1. Deckelsteller (1) für ein Möbel (2) umfassend
einen Stellarm (12), der um eine erste Stellachse (S1) zwischen einer Offenstellung
und einer Schließstellung an einem Basiselement (13) schwenkbar befestigt ist, und
einen Kraftspeicher (14), der derart mit dem Stellarm (12) gekoppelt ist, dass der
Stellarm (12) über zumindest einen Teil des Schwenkweges des Stellarms (12) in Richtung
zur Offenstellung und/oder Schließstellung mit Kraft beaufschlagt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kraftspeicher (14) eine Flachfeder umfasst, die aus einem Flachmaterial hergestellt
ist, und
dass die Flachfeder zwischen dem Basiselement (13) und dem Stellarm (12) in einer Ebene
des Flachmaterials federnd belastet ist.
2. Deckelsteller (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flachfeder (15) aus Blech gefertigt ist.
3. Deckelsteller (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flachfeder in der Ebene des Flachmaterials U-förmig gestaltet ist und einen ersten
Federarm (16) und einen zweiten Federarm (17) bildet, wobei der erste Federarm (16)
mit dem Basiselement (13) verbunden ist und der zweite Federarm (17) zur Kraftbeaufschlagung
mit dem Stellarm (12) gekoppelt ist.
4. Deckelsteller (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Federarme (16, 17) über einen Umlenkabschnitt (18) miteinander verbunden
sind.
5. Deckelsteller (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Federarm (16) ein erstes freies Ende (21) aufweist, mit dem die Flachfeder
(15) mit dem Basiselement (13), vorzugsweise drehbar, verbunden ist, und
dass der zweite Federarm (17) ein zweites freies Ende (22) aufweist, mit dem die Flachfeder
(15) mit dem Stellarm (12) gekoppelt ist.
6. Deckelsteller (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Federarm (17) über eine Koppelvorrichtung (20) mit dem Stellarm (12) gekoppelt
ist.
7. Deckelsteller (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Koppelvorrichtung (20) eine Stellkontur (28) am Stellarm (12) aufweist, die in
einem sich ändernden Abstand zur ersten Stellachse (S1) verläuft, und dass die Koppelvorrichtung
(20) ferner ein Druckelement (27) aufweist, das von der Flachfeder (15) mit Kraft
gegen die Stellkontur (28) beaufschlagt ist.
8. Deckelsteller (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckelement (27) an einem Schwenkarm (25) angeordnet ist, wobei der Schwenkarm
(25) schwenkbar mit dem Basiselement (13) verbunden ist, und
dass der zweite Federarm (17) gegen den Schwenkarm (25) beaufschlagt ist.
9. Deckelsteller (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckelement eine Rolle (27) ist, die drehbar am Schwenkarm (25) befestigt ist.
10. Deckelsteller (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Federarm (17) mit dem Schwenkarm (25), vorzugsweise drehbar, verbunden
ist.
11. Deckelsteller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flachfeder (15) in der Ebene des Flachmaterials S-förmig, W-förmig, wellenförmig
oder gitterförmig gestaltet ist.